{"id":26110,"date":"2015-05-15T08:52:42","date_gmt":"2015-05-15T06:52:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26110"},"modified":"2015-05-15T09:20:33","modified_gmt":"2015-05-15T07:20:33","slug":"die-katze-laesst-das-morsen-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26110","title":{"rendered":"Die Katze l\u00e4sst das Morsen nicht"},"content":{"rendered":"<p>&Uuml;ber Brauchtum, Tradition, Lebensmittel und immaterielle Weltkultur. Das immaterielle Weltkulturerbe der UNESCO und die hiesige Handhabung desselben.<br>\n&Uuml;ber die Bem&uuml;hungen und die Motive die &bdquo;weltweit einzigartige&ldquo; deutsche Theaterlandschaft zum &bdquo;immateriellen Weltkulturerbe&ldquo; zu erheben. Und zur Frage, ob ein System, das seine Existenz schlicht staatlichen Entscheidungen und Zuwendungen verdankt, tats&auml;chlich auf eine solche Liste geh&ouml;rt, zumal der Unterschied zum &ouml;ffentlichen Theaterwesen in anderen Staaten nicht recht ersichtlich ist. Von <strong>Wolfgang Hippe<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26110#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\nWas macht den Unterschied zwischen einem Hefe- und einem M&uuml;rbeteig? Diese Frage ist nicht nur f&uuml;r Hobby-K&ouml;che interessant, sondern auch kulturpolitisch brisant. &bdquo;Kultur&ldquo; galt im deutschen kulturpolitischen Diskurs &uuml;ber Jahrzehnte hinweg als &bdquo;Hefe&ldquo; im &bdquo;Teig&ldquo; der Gesellschaft. Dass sich diese Metapher so lange halten konnte, legt die Vermutung nahe, dass die Protagonisten wenig Ahnung von Hefe hatten. Zuviel davon bl&auml;ht den Teig &uuml;ber Geb&uuml;hr auf und l&auml;sst ihn schlie&szlig;lich im wahrsten Sinne des Wortes platzen und unansehnlich werden. Beim M&uuml;rbeteig ist es etwas komplizierter. In der <em>cuisine francaise<\/em> wird er etwa f&uuml;r <em>Quiches<\/em> oder die <em>Tarte Tatin<\/em> verwendet. Dieser Apfelkuchen ist ein beliebtes Dessert bei einem &bdquo;<em>repas gastronomique<\/em>&ldquo;. Man k&ouml;nnte das einfach als &bdquo;gastronomisches Mahl&ldquo; (oder &bdquo;Essen im gehobenen Restaurant&ldquo;) &uuml;bersetzen. Doch das wird seiner kulturpolitischen Bedeutung nicht gerecht. Denn hier ist von einer besonderen &bdquo;Feinschmecker-Mahlzeit&ldquo; die Rede. Die wird von einem genialen Chefkoch und seiner K&uuml;chenbrigade zubereitet &ndash; nat&uuml;rlich mit frischen Zutaten aus der Region, erg&auml;nzt durch vielf&auml;ltige Produkte anderer Landstriche und passende Weine. Das F&uuml;nf-G&auml;nge-Menu wird von einem Oberkellner und seinen Assistenten serviert, wobei die &bdquo;&Auml;sthetik der Tafel&ldquo; von besonderer Bedeutung ist. Dieses &bdquo;traditionelle Essen mit Ap&eacute;ritif, Vorspeise, Hauptgericht, Nachtisch, K&auml;se und Kaffee&ldquo; war lange Zeit in Frankreich en Vogue, doch dann lie&szlig; das Interesse daran nach. Um den damit verbundenen Niedergang der &bdquo;<em>franz&ouml;sischen Identit&auml;t<\/em>&ldquo; zu bremsen, wurde &bdquo;<em>the gastronomic meal of the French<\/em>&ldquo; &ndash; so die offizielle UNESCO-Bezeichnung &ndash; 2010 zum immateriellen Weltkulturerbe. Das Mahl als Ritual: es spielt eine &bdquo;<em>active social role within its community<\/em>&ldquo;, es fungiert als &bdquo;<em>catalyst for mutual respect and intercultural dialogue<\/em>&ldquo;, und nicht zu vergessen: &bdquo;<em>The gastronomic meal draws circles of family and friends closer together and, more generally, strengthens social ties.<\/em>&ldquo; Aus UNESCO-Sicht alles Indizien f&uuml;r ein weltweit einzigartiges kulturelles Angebot.<\/p><p><strong>German Angst<\/strong><br>\nDie deutsche Theaterlandschaft ist ihrem Selbstverst&auml;ndnis nach ebenfalls &bdquo;<em>weltweit einzigartig<\/em>&ldquo;, doch nicht nur deren Existenz bereitet Kulturfunktion&auml;ren hierzulande Sorge. Den deutschen St&auml;dten droht der Niedergang, &bdquo;R&auml;ume der Teilhabe eines gemeinsamen Erlebens und lebendigen Austauschs&ldquo; werden dort immer &bdquo;rarer&ldquo;, die &bdquo;Notwendigkeit rationalen Handelns und Verhandelns&ldquo; dominiert, ist im Antrag nachzulesen, der auch die &bdquo;Deutsche Theater- und Orchesterlandschaft&ldquo; in die Liste des &bdquo;immateriellen Weltkulturerbes&ldquo; bef&ouml;rdern soll. Gegen das um sich greifende nur noch &bdquo;<em>kausale und zielgerichtete Denken<\/em>&ldquo; bedarf es eines Ortes, der mehr &bdquo;<em>emotionale Erfahrung<\/em>&ldquo; vermittelt und sich dem &bdquo;<em>Spiel mit dem Unerwarteten, Experimentellen, dem noch nicht Gedachten<\/em>&ldquo; widmet &ndash; keine Frage, nicht von Bundesliga-Stadien ist die Rede, sondern von den deutschen B&uuml;hnen. Der erste Anlauf zu deren Status als Kulturerbe scheiterte vor gut einem Jahrzehnt noch, jetzt eilt es angesichts weiter sinkender Kartenverk&auml;ufe und dem steigenden Alter des Publikums. Zudem steht mit dem Titel eines Weltkulturerbes &bdquo;nat&uuml;rlich au&szlig;er Zweifel, dass K&uuml;rzungen der &ouml;ffentlichen Zuwendungen f&uuml;r das Theater und Orchester &hellip;. schwieriger werden und in der &Ouml;ffentlichkeit &hellip; als problematisch dargestellt werden k&ouml;nnen&ldquo; &ndash; so der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen B&uuml;hnenvereins. Nur so k&ouml;nnte den &bdquo;jahrelangen, k&uuml;rzungsbedingten Schrumpfungsprozessen&ldquo; Einhalt geboten werden, so der Generalsekret&auml;r des Deutschen Musikrates. Dabei h&auml;tte man es doch einfacher und vor allem positiver formulieren k&ouml;nnen. Etwa: die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft spielt eine &bdquo;<em>active social role within its community<\/em>&ldquo;, sie fungiert als &bdquo;<em>catalyst for mutual respect and intercultural dialogue<\/em>&ldquo; und &ldquo;<em>draws circles of family and friends closer together and, more generally, strengthens social ties<\/em>&ldquo;. Hilfreich w&auml;re dazu der Hinweis auf den genialen Intendanten, seine Schauspieltruppe und Musiker und nat&uuml;rlich die besondere &bdquo;&Auml;sthetik der B&uuml;hne&ldquo; gewesen.<\/p><p>Das h&auml;tte vielleicht auch glaubw&uuml;rdiger als die in der deutschen &bdquo;<em>Tradition<\/em>&ldquo; wurzelnde, einstudierte Verlustrhetorik geklungen. Denn andere Analytiker beschreiben den Gesellschaftszustand trotz aller aktuellen Krisen eher als offen und erlebnisorientiert, die St&auml;dte eher als lebendig. Dazu finden zunehmend weniger Kulturinteressierte Gefallen an der Rolle des blo&szlig; passiven Zuschauers (etwa vor der engen Guckkastenb&uuml;hne). Das Bem&uuml;hen der Einzelnen um &bdquo;Authentizit&auml;t&ldquo;, eine aktive Selbstverwirklichung, engagierte Laient&auml;tigkeit und &bdquo;Kultur als Fest&ldquo; liegen eher im Trend, von der allerorten durchscheinenden Pr&auml;senz eines sog. &bdquo;Kreativit&auml;tsdispositivs&ldquo; ganz zu schweigen. Viele Kultureinrichtungen orientieren sich l&auml;ngst an diesen Kundenw&uuml;nschen und haben ihr Programm rund um ihre Kernkompetenz erweitert, etwa durch eine Gastronomie oder sparten&uuml;bergreifende &bdquo;sonstige&ldquo; Angebote. Hier scheint sich unter der Hand langsam das schon &auml;ltere Konzept des soziokulturellen Zentrums auch in der &bdquo;<em>Hochkultur<\/em>&ldquo; durchzusetzen.<\/p><p><strong>Traditionen &hellip;<\/strong><br>\n&bdquo;Die weltweite Erfahrung von Globalisierungsprozessen hat auch ein neues Bewusstsein f&uuml;r das komplexe Verh&auml;ltnis von Modernisierung und Tradition geschaffen&ldquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung der Deutschen UNECSO-Kommission zum &bdquo;immateriellen Weltkulturerbe&ldquo;. Allerdings d&uuml;rfe die &bdquo;Erhaltung nicht zu einem Unterdr&uuml;cken oder zur Abwehr neuer Impulse und zu einer Absage an die Weiterentwicklung der Kulturformen f&uuml;hren.&ldquo; Gefragt sei vielmehr &bdquo;ein kluger Umgang mit den wirtschaftlichen Dimensionen und touristischen Interessen&ldquo;. Von diesem komplizierten Geflecht oder gar der Globalisierung ist hierzulande in den offiziellen Statements zum Thema kaum die Rede. Der hiesige Reichtum &bdquo;an unterschiedlichen Traditionen und Br&auml;uchen&ldquo; ist etwa aus Sicht von Kulturstaatsministerin Monika Gr&uuml;tters vor allem &bdquo;historisch bedingt&ldquo;, denn die Deutschen waren &bdquo;zuerst eine Kulturnation und erst dann eine politische Nation&ldquo;. Schon deshalb m&uuml;sse das immaterielle Kulturerbe &bdquo;in den K&ouml;pfen und Herzen fortbestehen&rdquo;, um so das &bdquo;Selbstverst&auml;ndnis der Kulturnation Deutschland&ldquo; zu st&auml;rken.<br>\nNun l&auml;sst dieser Rekurs kaum R&uuml;ckschl&uuml;sse auf das &bdquo;<em>komplexe Verh&auml;ltnis von Modernisierung und Tradition<\/em>&ldquo; zu. Der R&uuml;ckgriff auf die &bdquo;<em>Kulturnation<\/em>&ldquo; ist eher irritierend, weil sich damit stets die Vorstellung eines homogenen Volkes mit einer homogenen Kultur verbunden hat. Die Geschichte der &bdquo;Nationalstaaten&ldquo; ist denn auch eng mit ethnischen S&auml;uberungen und dem nicht immer freundlichen Umgang mit den sogenannten &bdquo;nationalen&ldquo; Minderheiten verbunden (ganz schlechtes Beispiel: die Juden im deutschen Staat). Deutschland galt nicht nur Konservativen aller Couleur noch bis vor kurzem nicht als &bdquo;Einwanderungsland&ldquo;, &bdquo;Gastarbeiter&ldquo; konnten danach gar nicht Teil der &bdquo;Kulturnation&ldquo; sein, allen Beschw&ouml;rungen der europ&auml;ischen Zusammenh&auml;nge zum Trotz. Die heutige Formel von der &bdquo;Vielfalt der Kulturen&ldquo;, Begriffe wie Transkultur oder Interkultur haben l&auml;ngst Abschied von der kulturellen Homogenit&auml;t auch in <em>einem<\/em> Lande genommen. Unsere &bdquo;<em>Alltagskultur<\/em>&ldquo; ist entsprechend pluralisiert und diversifiziert (die gern hervorgehobene &bdquo;Zivilgesellschaft&ldquo; &uuml;brigens auch).<\/p><p>Wirklich merkw&uuml;rdig wird es, wenn offiziell behauptet wird, die in das nationale Verzeichnis aufgenommenen &bdquo;immateriellen Kulturg&uuml;ter&ldquo; pr&auml;gten &bdquo;<em>unsere lebendige Alltagskultur<\/em>&ldquo; (so Gr&uuml;tters). Die dort aufgef&uuml;hrte Morse-Technik ist f&uuml;r heutige Kommunikationsformen zu vernachl&auml;ssigen. Die &bdquo;Fl&ouml;&szlig;erei&ldquo; hat vor allem als Touristenattraktion &uuml;berlebt. Und wer im 21. Jahrhundert glaubt, der rheinische &bdquo;Karneval&ldquo; habe tats&auml;chlich &bdquo;eine politische Ventilfunktion&ldquo;, dem ist der &bdquo;<em>Alltag<\/em>&ldquo; des Brauchtums entgangen. Der Bund Deutscher Karneval (BDK) mag dekreditieren, in welchem Zeitraum sich der Karnevalist &uuml;berhaupt kost&uuml;mieren darf. Derlei ist f&uuml;r die &uuml;berwiegende Zahl der Jecken ganz uninteressant. Die Grenzen der traditionellen Session sind l&auml;ngst durchbrochen, derzeit wird ganz ohne Festkomitee unter dem Motto &bdquo;Jeck im Sunnesching&ldquo; Karnevaleskes schon f&uuml;r den August geplant. So dr&auml;ngt sich die Frage nach dem tats&auml;chlichen Nutzen der Kanonisierung des immateriellen Erbes auf. Bei der deutschen &bdquo;Theater- und Orchesterlandschaft&rdquo; w&auml;re etwa zu fragen, ob ein System, das seine Existenz schlicht staatlichen Entscheidungen und Zuwendungen verdankt, tats&auml;chlich auf eine solche Liste geh&ouml;rt, zumal der Unterschied zum &ouml;ffentlichen Theaterwesen in anderen Staaten nicht recht ersichtlich ist.<\/p><p><strong>&hellip;und globale Dynamiken<\/strong><br>\nBef&uuml;rworter der UNESCO-Konvention verweisen gerne und immer wieder darauf, dass &bdquo;<em>Tradition<\/em>&ldquo; stets im Spannungsfeld zu neueren kulturellen Formen zu sehen ist und dass sich die &bdquo;Entdeckung&ldquo; des immateriellen Kulturerbes urspr&uuml;nglich gegen eine allzu &bdquo;eurozentrische&ldquo; Orientierung der UNESCO auf Baudenkm&auml;ler und &Auml;hnliches richtete. Damit sollten auch indigene Kulturen und ihre m&uuml;ndlichen, &bdquo;immateriellen&ldquo; &Uuml;berlieferungen gew&uuml;rdigt werden. Freilich: &Uuml;berlieferungen und &bdquo;<em>Traditionen<\/em>&ldquo; k&ouml;nnen an ihr nat&uuml;rliches Ende kommen, wenn die materiellen und sozialen Voraussetzungen f&uuml;r ihre Existenz nicht mehr gegeben sind. Eine Schweizer Anthropologin hat in diesem Zusammenhang mit Blick auf Asien und Lateinamerika vor einer drohenden &bdquo;<em>Mumifizierung<\/em>&ldquo; von Kulturen durch die UNESCO gewarnt.<\/p><p>Auch in den westlichen Metropolen hat man sich &ndash; Denkmalschutz hin oder her &ndash; stetig mit dem <em>immateriellen Vergangenen<\/em> besch&auml;ftigt. Jenseits der Frage, welche Bedeutung eine regionale K&auml;seproduktion f&uuml;r die &bdquo;kulturelle Identit&auml;t&ldquo; haben kann, ist das Ph&auml;nomen der &bdquo;<em>Musealisierung<\/em>&ldquo; seit den 1960er Jahren immer wieder Thema gewesen. Damals wurde &uuml;brigens der deutsche Begriff erfunden. In den 1970ern thematisierte etwa Jean Baudrillard die &bdquo;<em>Museifizierung<\/em>&ldquo; des Realen. Umberto Eco schrieb sp&auml;ter &uuml;ber die &bdquo;<em>Musealisierung der Moderne<\/em>&ldquo;. Die &ouml;ffentliche Erregung von versp&auml;teten Bildungsb&uuml;rgern machte sich insbesondere an Hermann L&uuml;bbe fest. Der konstatierte ausgerechnet 1989: &bdquo;Die <em>Musealisierung unserer kulturellen Umwelt<\/em> hat ein historisch beispielloses Ausma&szlig; erreicht.&ldquo; Mit Blick auf die UNESCO-Pl&auml;ne kann man feststellen: er hat sich geirrt. Gleichwohl beschreibt auch er das &bdquo;<em>Spannungsfeld<\/em>&ldquo; zwischen &bdquo;<em>Museum und Fortschritt<\/em>&ldquo;. &Auml;hnliche Formulierungen finden sich wie zitiert auch im &bdquo;<em>theoretischen<\/em>&ldquo; Teil der Ausf&uuml;hrungen der Weltorganisation. Im kulturpolitischen &bdquo;Alltag&ldquo; spielt derlei freilich keine Rolle. Komplizierte Zusammenh&auml;nge werden schnell zu Formeln gestutzt, die mit allgemeinen F&ouml;rderrichtlinien kompatibel sind. Wer will das den jeweiligen Interessenvertretern ver&uuml;beln? Deshalb ein Hinweis. Ist nicht die deutsche Museumslandschaft eine der dichtesten &bdquo;<em>weltweit<\/em>&ldquo; und damit wohl &bdquo;<em>einzigartig<\/em>&ldquo;? Und sind diese Museen nicht auch &bdquo;<em>catalyst for mutual respect and intercultural dialogue<\/em>&ldquo;? Das sind doch beste Voraussetzungen f&uuml;r eine Aufnahme in die Liste des &bdquo;immateriellen Weltkulturerbes&ldquo; und die damit verbundene &ouml;ffentliche (<em>nationalstaatliche<\/em>) F&ouml;rderung &hellip;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <strong>Wolfgang Hippe<\/strong>, Redakteur der StadtRevue K&ouml;ln; freier Journalist; A.R.T. &ndash; Agentur f&uuml;r Recherche und Text mit Schwerpunkten Kultur- und Medienwirtschaft und Kultur- und Medienpolitik, seit 2001 freie Mitarbeit beim Institut f&uuml;r Kulturpolitik (IfK).<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&Uuml;ber Brauchtum, Tradition, Lebensmittel und immaterielle Weltkultur. 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