{"id":26132,"date":"2015-05-18T09:48:06","date_gmt":"2015-05-18T07:48:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26132"},"modified":"2015-05-20T12:58:30","modified_gmt":"2015-05-20T10:58:30","slug":"kein-no-spy-abkommen-ttip-ist-tot-wenn-die-spd-die-eigenen-roten-linien-ernstnimmt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26132","title":{"rendered":"Kein &#8220;No-Spy-Abkommen&#8221;: TTIP ist tot \u2013 wenn die SPD die eigenen &#8220;roten Linien&#8221; ernstnimmt"},"content":{"rendered":"<p>Die Sache ist erledigt, der Drops gelutscht: Das Handels- und Investitionsabkommen zwischen den USA und der Europ&auml;ischen Union &ldquo;TTIP&rdquo; ist tot. Eigentlich. Denn die SPD wird nicht zustimmen k&ouml;nnen. Schlie&szlig;lich machten sozialdemokratische Politikerinnen und Politiker mehrfach den Abschluss eines &ldquo;No-Spy-Abkommens&rdquo; mit den USA zur absoluten Voraussetzung f&uuml;r den Abschluss eines Freihandelsabkommens. Nachdem nun endg&uuml;ltig klar ist, dass es erstgenanntes nicht geben wird, ist auch klar, dass zweitgenanntes nicht kommt &ndash; oder? Von <strong>Thorsten Wolff<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nAktuell stehen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und einige ihrer Parteifreunde unter Beschuss (nicht zuletzt durch die SPD): 2013 hatten sie <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bnd-affaere-das-grosse-merkel-versagen-1.2476079\">behauptet<\/a>, dass die USA ein <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Getaeuscht-Oeffentlichkeit-bei-No-Spy-Abkommen,nospy108.html\">&ldquo;No-Spy-Abkommen&rdquo; angeboten<\/a> h&auml;tten. Es war ein <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article140842832\/Merkels-Verteidigung-broeckelt-an-zwei-Enden.html\">&ldquo;Befreiungsschlag&rdquo;<\/a> im Wahlkampf, Beruhigungspille f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeit und Wahlvolk. Dass es ein solches Abkommen nicht geben w&uuml;rde, war aus heutiger Sicht allerdings schon seit L&auml;ngerem zu erwarten. Und seit einigen Tagen ist klar: Merkel und Co. haben das angebliche US-Angebot schlicht erfunden.<\/p><p>Bl&ouml;d ist das nicht nur f&uuml;r die CDU, sondern m&ouml;glicherweise auch f&uuml;r die SPD. Deren Politikerinnen und Politiker haben n&auml;mlich mehrfach einen Zusammenhang zwischen einem solchen &ldquo;No-Spy-Abkommen&rdquo; und TTIP hergestellt. Nachvollziehbarerweise haben sie argumentiert, dass man ein Freihandelsabkommen nicht verhandeln k&ouml;nne, wenn man gleichzeitig von der Gegenseite ausspioniert werde. Und: Es brauche zum Schutz europ&auml;ischer B&uuml;rger ein Abkommen, das den transatlantischen Datenaustausch regle und den Datenschutz sichere. Dieses sei Bedingung f&uuml;r den Abschluss des Freihandelsabkommens TTIP. <\/p><p>So &auml;u&szlig;erte sich etwa <em><strong>Bernd Lange<\/strong><\/em>, f&uuml;r die SPD Mitglied des Europ&auml;ischen Parlaments und dort Vorsitzender des f&uuml;r TTIP zust&auml;ndigen Handelsausschusses. In einem <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/scalableImageBlob\/119768\/data\/20140506_lange_ttip-data.pdf\">Positionspapier [PDF]<\/a> des Abgeordneten vom 1. Mai 2014 hei&szlig;t es:<\/p><blockquote><p>Der NSA-Skandal hat das Vertrauen zwischen den Handelspartnern nachhaltig beeintr&auml;chtig. Er hat die Notwendigkeit eines Rahmenabkommens zwischen der EU und den USA zum Datenschutz in der Strafverfolgung und deren Umgang mit Daten deutlich gemacht. Ohne ein solches Abkommen, welches parallel zum TTIP-Abkommen verhandelt werden muss und welches den rechtlichen Schutz europ&auml;ischer B&uuml;rger vor Datenspionage (Gleichstellung mit US-B&uuml;rgern) garantieren muss, wird eine Zustimmung zum TTIP-Abkommen f&uuml;r Sozialdemokraten nicht m&ouml;glich sein.<\/p><\/blockquote><p>Am 30. August 2014 hat Lange diese Position in einem Beitrag <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kommentar\/artikel\/die-roten-linien-von-ttip-559\/\">&ldquo;Die roten Linien von TTIP&rdquo;<\/a> f&uuml;r das sozialdemokratische Web-Magazin &ldquo;IPG&rdquo; fast wortgleich bekr&auml;ftigt:<\/p><blockquote><p>Die Enth&uuml;llungen rund um den NSA-Skandal haben das Vertrauen zwischen Europ&auml;ern und Amerikanern nachhaltig beeintr&auml;chtigt. Die Notwendigkeit eines Rahmenabkommens zwischen der EU und den USA zum Datenschutz in der Strafverfolgung und dem Umgang mit Daten allgemein ist offensichtlich. Ohne ein solches Abkommen, das parallel zum TTIP-Abkommen verhandelt werden und den rechtlichen Schutz europ&auml;ischer B&uuml;rger vor Datenspionage garantieren muss, wird eine Zustimmung zum TTIP-Abkommen f&uuml;r Sozialdemokraten nicht m&ouml;glich sein.<\/p><\/blockquote><p>Die Formulierungen sind eindeutig: Ohne &ldquo;No-Spy-Abkommen&rdquo; kein TTIP. Eine klare, mindestens zwei Mal vorgenommene Positionierung durch einen der wichtigsten sozialdemokratischen Politiker in Sachen Freihandelsabkommen. <\/p><p>Diese rote Linie wurde auch von anderen Abgeordneten der SPD &uuml;bernommen. So schrieb die Europaabgeordnete <em><strong>Dagmar Roth-Behrendt<\/strong><\/em> am 17. Mai 2014 in einem <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/europawahl-warum-ist-die-oeffentlichkeit-bei-freihandelsverhandlungen-nicht-dabei\/9907234.html\">Beitrag f&uuml;r den Berliner &ldquo;Tagesspiegel&rdquo;<\/a>:<\/p><blockquote><p>Der NSA-Skandal hat das Vertrauen zwischen den USA und der EU nachhaltig beeintr&auml;chtigt. Er hat die Notwendigkeit eines Rahmenabkommens zwischen den Handelspartnern zum Datenschutz in der Strafverfolgung und deren Umgang mit Daten deutlich gemacht, welches parallel zum TTIP-Abkommen verhandelt und den rechtlichen Schutz europ&auml;ischer B&uuml;rger vor Datenspionage (Gleichstellung mit US-B&uuml;rgern) garantieren muss. Ohne ein solches Abkommen wird eine Zustimmung zum TTIP-Abkommen f&uuml;r uns Sozialdemokraten nicht m&ouml;glich sein.<\/p><\/blockquote><p>Die Passage ist fast identisch mit den beiden von Lange. Damit steht Roth-Behrendt nicht alleine: Der SPD-Europaabgeordnete <em><strong>Jo Leinen<\/strong><\/em> hat am 8. Oktober 2014 in einer <a href=\"http:\/\/www.joleinen.de\/Newsdetail.22.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=944\">Pressemeldung<\/a> die entsprechende Passage sogar wortw&ouml;rtlich aus Langes &ldquo;IPG&rdquo;-Beitrag &uuml;bernommen. Und auch seine Fraktionskollegin <em><strong>Petra Kammerevert<\/strong><\/em> schrieb in einem undatierten <a href=\"http:\/\/www.kammerevert.eu\/html\/39163\/welcome\/Transatlantisches-Freihandelsabkommen.html\">Positionspapier<\/a>:<\/p><blockquote><p>Der NSA-Skandal hat das Vertrauen zwischen den Handelspartnern nachhaltig beeintr&auml;chtig. Parallel zum TTIP muss deswegen ein Rahmenabkommen zwischen EU und USA zum Datenschutz abgeschlossen werden, das auf alle Instrumente des transnationalen Datenaustauschs wie etwa das TFTP- (&ldquo;SWIFT&rdquo;)-, oder Fluggastdaten-Abkommen Anwendung finden soll. Ohne ein solches Abkommen mit hohen Schutzgarantien f&uuml;r EU-B&uuml;rger k&ouml;nnen wir dem Freihandelsabkommen nicht zustimmen.<\/p><\/blockquote><p>Die exakt gleiche Formulierung taucht auch in einer <a href=\"http:\/\/www.asta-kit.de\/wiki\/europawahl2014\">Stellungnahme<\/a> der <em><strong>SPD<\/strong><\/em> gegen&uuml;ber dem AStA des Karlsruher Instituts f&uuml;r Technologie (KIT) von 2014 auf. Die Studierenden hatten die Parteien unter anderem nach ihrer Position zu den diversen Abh&ouml;raff&auml;ren gefragt. <\/p><p>Der Hamburger SPD-Europaabgeordnete <em><strong>Knut Fleckenstein<\/strong><\/em> ver&ouml;ffentlichte in einem <a href=\"http:\/\/www.spd-hamburg.de\/parlament\/wahlen\/europawahl\/119702\/freihandelsabkommen-ttip.html\">Beitrag<\/a> zum Thema folgende Zeilen am 5. Mai 2014 auf den Webseiten der SPD Hamburg:<\/p><blockquote><p>Wir brauchen ein Rahmenabkommen zwischen der EU und den USA, das die Aktivit&auml;ten von Geheimdiensten und deren Umgang mit Daten klar definiert. Ohne ein solches Abkommen, welches parallel zum Freihandelsabkommen verhandelt werden muss, werden die Sozialdemokraten dem TTIP-Abkommen nicht zustimmen.<\/p><\/blockquote><p>Mit &auml;hnlichen Worten schrieb auch die SPD-Europaabgeordnete <em><strong>Sylvia-Yvonne Kaufmann<\/strong><\/em> auf ihrer <a href=\"http:\/\/sylvia-yvonne-kaufmann.de\/der-schutz-personlicher-daten-ist-eine-zentrale-herausforderung-im-digitalen-zeitalter\/\">Homepage<\/a> folgende Zeilen, ver&ouml;ffentlicht am 22. Mai 2014:<\/p><blockquote><p>Deshalb setze ich mich f&uuml;r den Abschluss eines Datenschutz-Rahmenabkommens mit den USA ein. Dieses w&uuml;rde grundlegende Standards f&uuml;r den Datenschutz in der Strafverfolgung festlegen, die dann auf alle Instrumente des Datentransfers in die USA Anwendung finden w&uuml;rden. Das Rahmen-Abkommen muss hohe Schutzstandards etwa zur Begrenzung der Datensammlung festlegen. Ohne ein solches Abkommen, welches parallel zum TTIP-Abkommen verhandelt werden muss und welches neben anderen Punkten die rechtliche Gleichstellung von EU-B&uuml;rgern garantieren muss, wird eine Zustimmung zum TTIP-Abkommen nicht m&ouml;glich sein.<\/p><\/blockquote><p>Kaufmann weicht inhaltlich an einer interessanten Stelle insofern von Lange, Roth-Behrendt, Fleckenstein, Kammerevert und Leinen ab, als sie &ndash; trotz ansonsten &auml;hnlicher Formulierungen &ndash; die Unm&ouml;glichkeit der Zustimmung zu einem TTIP ohne begleitendes Datenschutzabkommen nicht generalisierend auf alle &ldquo;Sozialdemokraten&rdquo; bezieht.<\/p><p>Ihr Fraktionskollege <em><strong>Norbert Neuser<\/strong><\/em> beschrieb am 11. Juli 2014 die sozialdemokratische Position auf seiner Homepage wie folgt:<\/p><blockquote><p><em>Voraussetzung f&uuml;r eine Zustimmung zu TTIP ist ein Rahmenabkommen zwischen der EU und den USA zum Datenschutz in der Strafverfolgung und den Umgang mit Daten. Dieses muss parallel zum Handelsabkommen verhandelt werden.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Auch auf den Homepages der SPD-Europaabgeordneten <em><strong><a href=\"http:\/\/jutta-steinruck.blogspot.de\/2014\/07\/nachste-woche-im-europaparlament-ii.html\">Jutta Steinruck<\/a><\/strong><\/em>, <em><strong><a href=\"http:\/\/joachim-schuster.eu\/schwerpunkte-der-plenarsitzung-vom-14-17-juli\/\">Joachim Schuster<\/a><\/strong><\/em>, <em><strong><a href=\"http:\/\/www.birgitsippel.de\/db\/docs\/doc_55449_20147149560.pdf\">Birgit Sippel<\/a><\/strong><\/em> sowie erneut <em><strong><a href=\"http:\/\/www.joleinen.de\/Newsdetail.22.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=908\">Jo Leinen<\/a><\/strong><\/em> findet sich exakt diese Formulierung.<\/p><p>Der Reigen geht weiter mit einer Passage aus einem <a href=\"http:\/\/www.mechthild-rawert.de\/inhalt\/2014-05-22\/ttip_kann_es_nur_zu_klaren_bedingungen_geben\">Beitrag<\/a> der SPD-Bundestagsabgeordneten <em><strong>Mechthild Rawert<\/strong><\/em>, den sie am 22. Mai 2014 auf ihrer Homepage ver&ouml;ffentlicht hat und der auf eine entsprechende Positionierung auch des damaligen SPD-Europa-Spitzenkandidaten Martin Schulz verweist:<\/p><blockquote><p>Fakt ist: Der NSA-Skandal hat das Vertrauen zwischen den Handelspartnerinnen USA und EU nachhaltig beeintr&auml;chtig. Dieser Skandal hat die Notwendigkeit eines Rahmenabkommens zwischen der EU und den USA zum Datenschutz in der Strafverfolgung und deren Umgang mit Daten wirklich allen ganz deutlich gemacht. Ein solches Abkommen muss parallel zum TTIP-Abkommen verhandelt werden. Dieses Datenschutzabkommen muss den rechtlichen Schutz europ&auml;ischer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger vor Datenspionage (Gleichstellung mit US-B&uuml;rgerInnen) garantieren. Das dieses Datenschutzabkommen Voraussetzung f&uuml;r eine m&ouml;gliche Zustimmung f&uuml;r ein TTIP-Abkommen ist, hat Martin Schulz nicht erst in den TV-Duellen klargemacht: Ohne eine europ&auml;ische Datenschutz-Verordnung kein TTIP.<\/p><\/blockquote><p>Der Landesparteitag der <em><strong>Berliner SPD<\/strong><\/em> hat am 17. Mai 2014 einen <a href=\"http:\/\/www.spd.berlin\/aktuell\/thema-ttip-und-ceta\/beschluesse-der-berliner-spd\/\">Beschluss<\/a> gefasst, der folgende Passage enth&auml;lt:<\/p><blockquote><p>Ein Handels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und den USA darf nur dann zustande kommen, wenn beide Seiten zuvor ein umfassendes Datenschutz-Rahmenabkommen miteinander abgeschlossen haben.<\/p><\/blockquote><p>Und schlie&szlig;lich hat sich auch die <em><strong>&ldquo;AG Digitale Agenda&rdquo;<\/strong><\/em> der SPD-Bundestagsfraktion am 3. Juli 2014 in dieser Frage eindeutig <a href=\"http:\/\/blogs.spdfraktion.de\/netzpolitik\/2014\/07\/03\/ttip-positionspapier\/\">positioniert<\/a>:<\/p><blockquote><p>Das Datenschutz-Rahmenabkommen zwischen den USA und der EU muss noch vor den TTIP-Verhandlungen unterzeichnet werden. Das Rahmenabkommen ist essentiell, um das durch den NSA-Skandal verloren gegangene Vertrauen zumindest teilweise wieder herzustellen. Das Abkommen muss den rechtlichen Schutz europ&auml;ischer B&uuml;rger vor Datenspionage garantieren und dadurch eine Gleichstellung mit den Daten von US-B&uuml;rgern herstellen. F&uuml;r in der EU ans&auml;ssige Personen muss zuk&uuml;nftig dasselbe Recht auf Privatsph&auml;re gelten, wie es US-B&uuml;rgern bei einer Datenverarbeitung in den USA zusteht.<\/p><\/blockquote><p>Fassen wir also nochmal zusammen: Mindestens die SPD-Europaabgeordneten Bernd Lange, Knut Fleckenstein, Dagmar Roth-Behrendt, Norbert Neuser, Birgit Sippel, Jutta Steinruck, Joachim Schuster, Jo Leinen, Petra Kammerevert und Sylvia-Yvonne Kaufmann, die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert, die &ldquo;AG Digitale Agenda&rdquo; der SPD-Bundestagsfraktion, die SPD Berlin sowie die Partei insgesamt gegen&uuml;ber dem AStA des KIT haben klare rote Linien gezogen: Ohne &ldquo;No-Spy-Abkommen&rdquo; kein Freihandelsabkommen TTIP. Bei den genannten, auff&auml;llig &auml;hnlichen bis identischen Positionsbeschreibungen gibt es keinen Interpretationsspielraum. Bleibt zu hoffen, dass die SPD diese mehrfach formulierten roten Linien ernstnimmt. Wenn sie es tut, dann ist TTIP tot. Wenn, ja wenn &hellip;<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/3eae20bdf9c742c6a3f7cc7b0d898d79\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sache ist erledigt, der Drops gelutscht: Das Handels- und Investitionsabkommen zwischen den USA und der Europ&auml;ischen Union &ldquo;TTIP&rdquo; ist tot. Eigentlich. Denn die SPD wird nicht zustimmen k&ouml;nnen. Schlie&szlig;lich machten sozialdemokratische Politikerinnen und Politiker mehrfach den Abschluss eines &ldquo;No-Spy-Abkommens&rdquo; mit den USA zur absoluten Voraussetzung f&uuml;r den Abschluss eines Freihandelsabkommens. 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