{"id":26149,"date":"2015-05-19T09:15:51","date_gmt":"2015-05-19T07:15:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149"},"modified":"2015-05-19T11:53:42","modified_gmt":"2015-05-19T09:53:42","slug":"hinweise-des-tages-2376","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AM\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h01\">Bahnstreik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h03\">Angela Merkels Glaubw&uuml;rdigkeit steht auf dem Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h04\">Dax-Unternehmen in ausl&auml;ndischer Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h05\">Dietmar K&ouml;ster, MdEP: &bdquo;Wir brauchen keine privaten Sondergerichte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h06\">Deutschland hat &bdquo;Schulden&ldquo; von 180 Prozent des BIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h07\">Demo in Luxemburg p&uuml;nktlich zur EU-Steuervisite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h08\">Gleiche Arbeit, ungleicher Lohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h09\">BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015 online<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h10\">Bayerische Giftpille<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h11\">Gabriel schleift die Kohle-Abgabe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h12\">Umfrage: Anh&auml;nger von SPD und Union lehnen Fracking-Pl&auml;ne ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h13\">Debatte um Fl&uuml;chtlinge EU beschlie&szlig;t Milit&auml;rmission gegen Schlepper<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h14\">Trident whistleblower: nuclear &lsquo;disaster waiting to happen&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h15\">FDP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h16\">Bildungsminister f&uuml;r mehr Wirtschaftsn&auml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h17\">Journalismus als Schlachtfest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149#h18\">zu guter Letzt: Volker Pispers beim WDR 5 Kabarettfest im April 2015<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26149&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bahnstreik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Umstrittenes Gesetz zur Tarifeinheit auf der Zielgeraden<\/strong><br>\nNach dem Willen der Bundesregierung soll in einem Betrieb nur noch der Tarifvertrag der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern gelten. Am Freitag k&ouml;nnte das umstrittene Gesetz verabschiedet werden.<br>\n&ldquo;Wir werden das Gesetz auf jeden Fall vor das Bundesverfassungsgericht bringen&rdquo;, sagte der Vorsitzende des Beamtenbundes dbb, Klaus Dauderst&auml;dt, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Arbeitgeber betonten hingegen, die Tarifeinheit sei zwingend n&ouml;tig. In der Koalition gab man sich gelassen.<br>\nUnion und SPD wollen das Gesetz am Freitag trotz Widerstands in den eigenen Reihen im Bundestag beschlie&szlig;en. Das Regelwerk soll verhindern, dass Gewerkschaften in einem Betrieb k&uuml;nftig weiter um dieselben Besch&auml;ftigtengruppen k&auml;mpfen. Nur noch der Tarifvertrag der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern soll gelten. Unter anderem der dbb, die &Auml;rztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und die Opposition werten das als Angriff auf das Streikrecht. Auch der MB hatte Verfassungsklage angek&uuml;ndigt.<br>\nArbeitgeberpr&auml;sident Ingo Kramer sagte hingegen, gerade die Wiederherstellung der Tarifeinheit sei ein wichtiger Beitrag f&uuml;r eine funktionierende Tarifautonomie. 2010 hatte das Bundesarbeitsgericht das &uuml;ber Jahrzehnte g&uuml;ltige Prinzip der Tarifeinheit gekippt.<br>\n&ldquo;Die wesentliche Aufgabe der Tarifautonomie ist es, die Arbeitsbeziehungen zu ordnen und zu befrieden&rdquo;, sagte Kramer der Deutschen Presse-Agentur. Tarifkollisionen f&uuml;hrten zu widerspr&uuml;chlichen Regelungen, die sich im Betrieb nicht umsetzen lie&szlig;en. &ldquo;Vielmehr tragen sie Streit in die Belegschaften.&rdquo;<br>\nDamit verliere der Fl&auml;chentarifvertrag seine befriedende Funktion und die Tarifautonomie ihre Akzeptanz, mahnte Kramer. &ldquo;In den letzten Jahren haben die Tarifpartner die Tarifvertr&auml;ge in vielen Branchen grundlegend modernisiert.&rdquo; Die Arbeitgeber wollten daran weiter arbeiten. &ldquo;Die Tarifeinheit ist daf&uuml;r eine wichtige und unverzichtbare Basis.&rdquo;<br>\nDer Chef der Arbeitnehmergruppe der CDU\/CSU-Fraktion, Peter Wei&szlig;, warf Kritikern ma&szlig;los &uuml;bertriebene Polemik aus organisationspolitischen Gr&uuml;nden vor. &ldquo;Kaum eine Gewerkschaft wird es auf Tarifkollisionen ankommen lassen&rdquo;, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Kleinere Gewerkschaften w&uuml;rden stattdessen die M&ouml;glichkeiten nutzen, die ihnen der Gesetzgeber gebe. Sie k&ouml;nnen eine Tarifgemeinschaft eingehen, sich auf bestimmte Besch&auml;ftigtengruppen beschr&auml;nken oder einen Tarifvertrag aushandeln, der dem der gr&ouml;&szlig;eren Gewerkschaft inhaltlich gleicht.<br>\nDauderst&auml;dt entgegnete: &ldquo;Das Tarifeinheitsgesetz wird den Betriebsfrieden nicht erh&ouml;hen. Warum sollte sich eine gr&ouml;&szlig;ere Gewerkschaft im Vorfeld mit der kleineren &uuml;ber tarifliche Regelungen einigen, wenn die kleinere auch einfach ausgeschaltet werden kann?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.merkur.de\/politik\/umstrittenes-gesetz-zur-tarifeinheit-auf-der-zielgeraden-zr-5017110.html\">Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bahn und GDL h&auml;tten sich durchaus einigen k&ouml;nnen, aber es scheint so zu sein, dass die Bahn auf Zeit spielt. Man kann nur hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht wieder einmal die Notbremse zieht, nach dem die Bundesregierung inzwischen unumwunden zugibt, das damit ein Verfassungsbruch vorliegt. Leider muss man auch darauf hinweisen, dass die Initiative dazu von der SPD-Ministerin Nahles ausging. Die SPD ist also bereit die Verfassung zu brechen nur um sich wieder einmal an die herrschende Elite anbiedern zu k&ouml;nnen. Was ist nur aus dieser Partei geworden?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Knackpunkte im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn<\/strong><br>\nWorum geht es im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL? Eine &Uuml;bersicht<br>\nDer aktuelle Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn dauert seit Juli 2014 an. Von ihm sind insgesamt 160.000 Mitarbeiter des Konzerns betroffen. In den Verhandlungen mit der Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL und der konkurrierenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) haben sich mehrere entscheidende Punkte herausgestellt.<br>\nBis zum vergangenen Sommer liefen die Verhandlungen vergleichsweise einfach: Die EVG handelte f&uuml;r rund 140.000 Bahn-Mitarbeiter die Arbeitsbedingungen aus, darunter Zugbegleiter, Lokrangierf&uuml;hrer und Mitarbeiter im Bordservice. Die kleinere GDL war f&uuml;r die rund 20.000 Lokf&uuml;hrer zust&auml;ndig &ndash; egal ob gewerkschaftlich organisiert oder nicht.<br>\nNun wollen beide Gewerkschaften Abschl&uuml;sse aushandeln, in denen sich alle ihre Mitglieder wiederfinden. Die EVG verhandelt jetzt somit f&uuml;r Lokf&uuml;hrer, die GDL unter anderem auch f&uuml;r Bordgastronomen und Lokrangierf&uuml;hrer. Teilweise &uuml;berschneiden sich die Berufsgruppen. Davon sind laut Bahn rund 37.000 Mitarbeiter betroffen.<br>\nDie Bahn gesteht beiden Gewerkschaften eigene Abschl&uuml;sse zu. Sich widersprechende Tarifergebnisse f&uuml;r ein und dieselbe Berufsgruppe will der Konzern vermeiden. Der Bahn-Vorstand f&uuml;hrt an, dass unter anderem die Schichtplanung komplizierter w&uuml;rde, wenn es beispielsweise f&uuml;r Lokf&uuml;hrer zwei Abschl&uuml;sse mit anderen Regelungen zu Arbeitszeit und Pausen g&auml;be.<br>\n Die Deutsche Bahn versucht deshalb, in den getrennt laufenden Verhandlungen mit beiden Gewerkschaften auf einen Nenner zu kommen. Die GDL sieht darin einen Eingriff in die Tarifautonomie und wirft der Bahn vor, ihr mit dieser Vorbedingung die Tarifabschl&uuml;sse der EVG aufdr&uuml;cken zu wollen. Die Zeit dr&auml;ngt: Mit dem Tarifeinheitsgesetz k&ouml;nnte die GDL bedeutungslos werden. Und steht erst einmal eine Einigung zwischen Bahn und EVG, sind in wesentlichen Punkten auch f&uuml;r die GDL Fakten geschaffen.<br>\nHier liegen die Bahn und beide Gewerkschaften auseinander. Der Konzern bietet eine Lohnsteigerung um 4,7 Prozent in zwei Stufen. Nach Angaben der EVG betr&auml;gt die Laufzeit aber 29 Monate. Das w&auml;ren auf ein Jahr gerechnet noch nicht einmal zwei Prozent mehr Geld. Das ist der EVG zu wenig. Sie erwartet deshalb, dass die Bahn bei der letzten Verhandlungsrunde am Donnerstag die Laufzeit verk&uuml;rzt. Die EVG fordert sechs Prozent mehr Lohn, die GDL f&uuml;nf &ndash; keine der beiden Gewerkschaften nennt aber eine Laufzeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2015-05\/deutsche-bahn-gdl-lokfuehrer-streik-tarifkonflikt\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung tr&auml;gt Mitschuld am Bahn-Streik<\/strong><br>\n&ldquo;Erneut  macht die Deutsche Bahn die Bahnkunden zum Spielball ihrer verfehlten Tarifpolitik und stellt die Z&uuml;ge aufs Abstellgleis. Die Bundesregierung macht  sich durch ihr geplantes Tarifeinheitsgesetz am Bahn-Chaos mitschuldig&rdquo;, erkl&auml;rt Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur  Ank&uuml;ndigung eines erneuten Streiks durch die<br>\nLokf&uuml;hrer-Gewerkschaft GdL. Krellmann weiter:&rdquo;Wer  in dieser Situation wiederholt einseitig die Gewerkschaftsseite angeht, ist  scheinheilig hoch zehn. Immerhin ist die Bundesregierung alleinige<br>\nAnteilseignerin der Deutschen Bahn AG. Sie muss aufh&ouml;ren, die B&uuml;rgerinnen und  B&uuml;rger f&uuml;r dumm zu verkaufen, und endlich ihren Einfluss im Bahnvorstand geltend  machen. Denn w&auml;hrend der Arbeitgeber Deutsche Bahn zwei Gewerkschaften  gegeneinander ausspielt, ignoriert die Bundesregierung die Sorgen der  Besch&auml;ftigten und tritt die Bed&uuml;rfnisse aller Fahrg&auml;ste mit F&uuml;&szlig;en.<br>\nDas geplante  Tarifeinheitsgesetz, &uuml;ber das am Freitag im Bundestag abgestimmt werden soll,  vergiftet die Tarifverhandlungen zus&auml;tzlich. DIE LINKE lehnt das Gesetz ab und  fordert die Bundesregierung auf, endlich die Finger von einer gesetzlich  verordneten Tarifeinheit zu lassen. Au&szlig;erdem warne ich davor, auf den letzten  Dr&uuml;cker Zwangsschlichtungen oder andere<br>\nstreikeinschr&auml;nkende Ma&szlig;nahmen in das Gesetz zu schreiben. Das Gesetz ist unn&ouml;tig,<br>\ndie darin enthaltene Einschr&auml;nkung des Streikrechtes verfassungswidrig und jegliche Gedankenspiele &uuml;ber Zwangsschlichtungen sind grundfalsch.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/bundesregierung-traegt-mitschuld-bahn-streik\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><strong>Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen zur Tarifeinheit<\/strong><br>\n&hellip; &bdquo;Der Grundsatz der Tarifeinheit setzt deshalb einen Anreiz, dass Tarifkollisionen in den Betrieben durch Kooperationen und Absprachen der Gewerkschaften vermieden werden. Soweit es den Tarifvertragsparteien auf autonomem Wege nicht gelingt, eine Kollision ihrer Tarifwerke zu verhindern, findet im Betrieb nur der Tarifvertrag der Gewerkschaft Anwendung, die im Betrieb die meisten in einem Arbeitsverh&auml;ltnis stehenden Mitglieder organisiert&hellip;.&ldquo;<br>\nZur Aufl&ouml;sung der Tarifbindung siehe: \n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150519_01.gif\" alt=\"Fl&auml;chentarifbindung der Besch&auml;ftigten in Prozent\" title=\"Fl&auml;chentarifbindung der Besch&auml;ftigten in Prozent\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/048\/1804822.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Solidarity and Adjustment  in Times of Crisis<\/strong><br>\nThis report attempts to examine the impact of the crisis and crisis policies on incomes, inequality and poverty in Greece. Based on extensive income and tax data, it investigates changes in incomes, direct, indirect and property taxation and their incidence between 2008 and 2012-13, their impact on pre- and post-tax inequality and the resulting social reclassifications within the Greek society. The report is distinguishing income by sources at the deciles level, including the top 1% and 0.1%, household and individual income while focusing also on the sub-groups of the &lsquo;same households&rsquo; and<br>\nthe &lsquo;same individuals&rsquo;. Furthermore, the analysis combines unemployment and income data and uses an &lsquo;index of despair&rsquo; reflecting the pressure felt by households hit from salary drop and unemployment. The findings suggest that pauperisation hit large parts of the society, that policies had very differentiated effects on different groups and that, therefore, average values obscure contrasting changes in inequality regarding particular sub-groups, that during the crisis all income classes comprise winners and losers and last, but not least, that many macro-variables and social indicators were the result of a deficient crisis management approach and ideological inflexibility coupled to established political interests, making the exit from the crisis more complicated and painful. The<br>\nfindings of this analysis should be assessed in the light of the severe economic<br>\ndepression caused by the Troika&lsquo;s policies.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_study_38_2015.pdf\">Tassos Giannitsis, Stavros Zografakis in IMK Study [PDF]<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie sich Griechenland aus der Krise befreien kann<\/strong><br>\nSeit Monaten schrammt Hellas an der Pleite vorbei. Griechenlands Finanzminister hat aber Pl&auml;ne, wie er sein Land retten kann. Ein Gastkommentar von Yanis Varoufakis..<br>\nDie neue Entwicklungsbank w&uuml;rde eine F&uuml;hrungsrolle &uuml;bernehmen, um die knappen heimischen Ressourcen in ausgew&auml;hlte, produktive Investitionen zu lenken. Dazu w&uuml;rden z&auml;hlen: Start-ups, IT-Unternehmen, die &ouml;rtliche Besch&auml;ftigte einsetzen, kleine und mittelgro&szlig;e &Ouml;kolandbau-Unternehmen, exportorientierte Pharmaunternehmen, Bem&uuml;hungen, die internationale Filmindustrie an griechische Standorte zu locken, sowie Bildungsprogramme, die auf Griechenlands geistigem Schaffen und seinen beispiellosen historischen St&auml;tten aufbauen&hellip;<br>\n Die Wachstumsbarrieren der Vergangenheit beruhten auf einer unheiligen Allianz oligarchischer Interessen und politischer Parteien, einem skandal&ouml;sen Beschaffungswesen, Vetternwirtschaft, dauerhaft gest&ouml;rten Medien, &uuml;bertrieben kreditfreudigen Banken, schwachen Steuerbeh&ouml;rden und einer &uuml;berlasteten, &auml;ngstlichen Justiz. Nur das helle Licht demokratischer Transparenz kann derartige Hemmnisse beseitigen. Unsere Regierung ist entschlossen, diesem Licht den Weg zu bereiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/2-wie-yanis-varoufakis-griechenland-aus-der-euro-krise-fuehren-will-2193803.html\">Yanis Varoufakis auf stern.de<\/a><\/li>\n<li><strong>So brutal ist die Anti-Griechen-Kampagne<\/strong><br>\nEtwas mehr als 100 Tage ist die griechische Regierung jetzt im Amt, aber l&auml;ngst ist klar, dass die tonangebenden Eliten in der Eurozone nicht einmal den kleinsten Kompromiss mit der Linksregierung Alexis Tsipras eingehen wollen. Mit aggressivem Spin-Doctorship werden Rufmordkampagnen orchestriert. Kein Cent an Hilfsgeldern ist seit einem Jahr geflossen. Und mithilfe der Europ&auml;ischen Zentralbank EZB wird versucht, die griechische Regierung zu strangulieren &ndash; und zwar unter recht kreativer Auslegung europ&auml;ischer Regeln.<br>\nWelches Ziel verfolgen Sch&auml;uble &amp; Co genau?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000015932851\/Ein-EU-Putsch-gegen-Griechenland\">Robert Misik im Standard<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Angela Merkels Glaubw&uuml;rdigkeit steht auf dem Spiel<\/strong><br>\nDie Bundesregierung beteuert in der NSA-Aff&auml;re &bdquo;nach bestem Wissen und Gewissen&ldquo; zu handeln. Doch Beweise liefert sie nicht: Die Wahrheit ist Verschlusssache. Angela Merkels gr&ouml;&szlig;tes Pfund, ihre Wahrhaftigkeit, bekommt Risse.<br>\nEs ist etwas aus dem Lot geraten im Hause Merkel. Die Neugier der USA hat einen Riss an der Fassade hinterlassen, und dieser Riss ist mehr als eine kleine Schramme. Er geht tief. Er trifft die Kanzlerin im Kern, und es ist offen, ob er sie ins Wanken bringt.<br>\nDenn es geht nicht um politische Entscheidungen, die richtig oder falsch sein k&ouml;nnen, nicht darum, ob Merkel in der Energiepolitik, beim Mindestlohn, in Steuerfragen in die falsche oder in die richtige Richtung marschiert ist. Es geht um Wahrhaftigkeit. Die Frage ist, wie genau es Angela Merkel mit der Wahrheit genommen hat, ob sie gelogen hat oder ihre engsten Mitarbeiter hat l&uuml;gen lassen.<br>\nNun aber muss Merkel beteuern: &bdquo;Die Regierung handelt nach bestem Wissen und Gewissen.&ldquo; Ihr Sprecher wiederholt es im Stakkato: &bdquo;Nach bestem Wissen und Gewissen&ldquo;. Eine Selbstverst&auml;ndlichkeit ist das eigentlich, aber der unschuldige Augenaufschlag ist so gro&szlig;, dass man gerne nachsehen w&uuml;rde, ob da hinter dem R&uuml;cken die Finger gekreuzt werden.<br>\nDenn Beweise f&uuml;r ihre Aussage liefert die Regierung keine. Sie begr&uuml;ndet das mit einem Argument, das stimmen mag, aber vor allem auch unglaublich praktisch ist: Es ist leider alles geheim, worum es da geht. &Uuml;ber Spione, ihre Arbeitsweise und ihre Zulieferer d&uuml;rfe man nun mal nicht &ouml;ffentlich reden. Auch die Wahrheit ist in diesem Fall Verschlusssache. Es ist die Wahrheit &uuml;ber das Verhalten des US-Geheimdienstes NSA, &uuml;ber das Verhalten des Bundesnachrichtendienstes und des Kanzleramts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mz-web.de\/politik\/kommentar-zur-nsa-affaere-angela-merkels-glaubwuerdigkeit-steht-auf-dem-spiel,20642162,30715032.html\">Mitteldeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Von welcher Wahrhaftigkeit und Glaubw&uuml;rdigkeit Merkels ist hier eigentlich dauernd die Rede? Selbst einer der gr&ouml;&szlig;ten Politaff&auml;ren der letzten Zeit ird noch zur Meinungsmache und Legendenbildung genutzt. Man kann Merkel den Bruch ihres Amtseides vorwerfen, wenn sie nichts daran auszusetzen hat, dass der BND im Auftrag der NSA sogar deutsche Unternehmen ausspioniert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Dax-Unternehmen in ausl&auml;ndischer Hand<\/strong><br>\nDie deutschen Top-Konzerne geh&ouml;ren mehrheitlich Investoren aus dem Ausland. 54 Prozent der Aktien der 30 Dax-Unternehmen liegen in Depots ausl&auml;ndischer Anleger, wie die Pr&uuml;fungs- und Beratungsgesellschaft EY, fr&uuml;her Ernst &amp; Young, am Dienstag bei der Vorlage einer Studie zur Anlegerstruktur bei den 30 B&ouml;rsenschwergewichten in Frankfurt berichtete. Nur noch 37 Prozent entfallen auf das Inland, neun Prozent der Aktien konnten keiner Region zugeordnet werden.<br>\nIn den vergangenen Jahren sei der Aktienanteil ausl&auml;ndischer Investoren deutlich gestiegen: Bei den 23 Unternehmen, deren Daten den Vergleich mit dem Jahr 2005 zulassen, stieg er von durchschnittlich 45 Prozent auf 58 Prozent im Gesch&auml;ftsjahr 2013.<br>\nBei insgesamt 18 Unternehmen k&ouml;nne hingegen mindestens die H&auml;lfte der Aktien ausl&auml;ndischen Aktion&auml;ren zugeordnet werden, bei sechs Dax-Unternehmen sind nach den Angaben sogar mehr als 70 Prozent der ausgegebenen Aktien in ausl&auml;ndischer Hand: Bei der Deutschen B&ouml;rse (84 Prozent), Linde (80), Adidas (74), Munich Re (74), Bayer (72) und der Allianz (71)&hellip;.<br>\nBesonders gefragt sind die Anteile der deutschen Top-Unternehmen bei Investoren aus dem europ&auml;ischen Ausland (27 Prozent). Auch Nordamerikaner halten inzwischen 20 Prozent der von den Konzernen ausgegebenen Aktien, 2010 waren es nur 17 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/maerkte\/boerse-inside\/weltweit-gefragt-dax-unternehmen-in-auslaendischer-hand\/9918968.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie der K&ouml;lner Stadt-Anzeiger weiter berichtet, befanden sich 64 Prozent der Dax-Aktien im Besitz von institutionellen Anlegern wie etwa Investmentgesellschaften oder Versicherungen. Strategiesche Investoren wie Familien oder Unternehmen besa&szlig;en 13 Prozent. Nur 13 Prozent der Dax-Aktien hielten private Investoren &ndash; und das werden nicht gerade die Durchschnittsverdiener sein. Dennoch bekommen wir jeden Abend zur besten Sendezeit vor der Tagesschau und dann auch noch in s&auml;mtlichen Nachrichtensendungen die Fiebertemperaturen der Dax-Kurse dargeboten, gerade so als w&auml;ren es &bdquo;unser&ldquo; Geld und &bdquo;unsere&ldquo; Dividende, die hier zulegen oder abnehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dietmar K&ouml;ster, MdEP: &bdquo;Wir brauchen keine privaten Sondergerichte&ldquo;<\/strong><br>\nP&uuml;nktlich zum Aktionstag gegen TTIP, CETA und TISA&lsquo; am 18. April ist im Rechtsausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments &uuml;ber eine rechtspolitische Stellungnahme zum  Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) abgestimmt worden. Dabei erzielten die europ&auml;ischen Sozialdemokraten einen gro&szlig;en Erfolg. So konnte ihr zust&auml;ndiger Verhandlungsf&uuml;hrer Dietmar K&ouml;ster mit seinen &Auml;nderungsvorschl&auml;gen erreichen, dass die Mehrheit der Ausschuss-Mitglieder Schiedsgerichte (ISDS) in jeglicher Form ablehnte. &bdquo;Demokratisch zu f&auml;llende Entscheidungen k&ouml;nnen nicht Gegenstand au&szlig;ergerichtlicher Mechanismen sein. Investoren d&uuml;rfen keine anderen Rechte haben als z.B. Arbeitnehmer. Sowohl die staatlichen Gerichte in den USA als auch in der EU sind in der Lage, &uuml;ber Klagen von Unternehmen urteilen&ldquo;, so der Europa-Abgeordnete Dietmar K&ouml;ster. Zudem hat der Ausschuss noch &uuml;ber weitere von K&ouml;ster eingebrachte Vorschl&auml;ge positiv abgestimmt. Unter anderem konnte er essentielle Forderungen zur &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge, Verbraucherschutz und Arbeitnehmerrechten durchsetzen. F&uuml;r die n&auml;chste Zeit zeigt sich K&ouml;ster k&auml;mpferisch:  &bdquo;Ich werde mich weiter daf&uuml;r engagieren, dass die Interessen von Arbeitnehmern und Verbrauchern bei den Freihandelsabkommen einbezogen. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung hat heute der Rechtsausschuss gemacht.&ldquo; Die endg&uuml;ltigen Entscheidungen &uuml;ber die Freihandelsabkommen wird das Parlament nach Abschluss der Verhandlungen treffen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spd-bochum.de\/2015\/04\/23\/dietmar-koester-wir-brauchen-keine-privaten-sondergerichte\/\">SPD Bochum<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/spdnet.sozi.info\/nrw\/eruhr\/dkoester\/dl\/2015-04-17_Koester_Opinion.pdf\">Die sogenannte K&ouml;ster-Opinion ist hier einsehbar [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Stellungnahme (K&ouml;ster-Oppinion) gilt im Europ&auml;ischen Parlament als weitgehendste Beschlusslage gegen die derzeitigen Pl&auml;ne zu den Freihandelsabkommen TTIP\/CETA. Unter anderem wird in ihr beschlossen,<br>\n&ndash; dass nationale Rechtswege als juristisches Mittel bei Investor-Staats-Streitigkeiten ausreichend sind und somit von privaten Schiedsgerichten (ISDS) Abstand genommen wird.<br>\n&ndash; dass sich als Vertragsparteien verpflichten insbesondere die ILO-Kernarbeitsnormen und die OECD-Leits&auml;tze f&uuml;r multinationale Unternehmen anzuerkennen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschland hat &bdquo;Schulden&ldquo; von 180 Prozent des BIP<\/strong><br>\nSpiegel-Online brachte gestern als Aufmacher einen Artikel von Henrik M&uuml;ller, in dem die Schulden von privaten Haushalten, den Unternehmen und dem Staat zusammengez&auml;hlt werden und beklagt wird, dass viele Staaten inzwischen mit mehreren Hundert Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts verschuldet sind. Auch f&uuml;r Deutschland wird eine Zahl von 180 Prozent genannt. Dazu haben wir vor einiger Zeit schon einmal alles N&ouml;tige gesagt. Auch dass Deutschland in Dummheit versinkt, wollen wir nicht wiederholen.<br>\nWeil aber offenbar weder die zust&auml;ndigen Redakteure von Spiegel-Online noch Henrik M&uuml;ller die 20 Cent haben, die das Lesen eines die Sache aufkl&auml;renden Artikels kostet, wollen wir auch ihnen die M&ouml;glichkeit geben, sich weiterzubilden und drucken hier ab, was wir dazu am 21. Januar geschrieben haben:<br>\n&bdquo;Auf der Homepage der europ&auml;ischen Statistikbeh&ouml;rde findet sich unter der Rubrik &bdquo;Datenbank&ldquo; eine Kategorie &bdquo;Verfahren bei einem &uuml;berm&auml;&szlig;igen Ungleichgewicht Indikatoren&ldquo; (das sind also Kennzahlen, die im Zusammenhang mit der Macroeconomic Imbalance Procedure eine Rolle spielen). Dort werden u.a. Zeitreihen zu Schuldenst&auml;nden des privaten Sektors, des &ouml;ffentlichen Sektors (Staat) und ganzer L&auml;nder angeboten.<br>\nSchaut man sich die Zahlen an, dann liest man dort z.B. f&uuml;r Deutschland im Jahr 2013, dass der private Sektor (ohne Banken und andere Finanzinstitute) gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) &bdquo;konsolidiert&ldquo; mit 103,5 % verschuldet ist, der &ouml;ffentliche Sektor, also der Staat, mit 76,9 %. Wenn man das zusammenz&auml;hlt, kann einem schon mulmig werden, oder? Schuldenberge also auch in Deutschland, wohin man schaut!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/deutschland-hat-schulden-von-180-prozent-des-bip-spiegel-online-autor-henrik-mueller-ist-wieder-einmal-verwirrt-und-verwirrt-andere\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Demo in Luxemburg p&uuml;nktlich zur EU-Steuervisite<\/strong><br>\nDas schaurige Gro&szlig;herzogtum Luxemburg kann, wie viele kleine Verdunkelungsoasen, ein h&auml;sslicher Ort f&uuml;r den Protest gegen das Schattenfinanzsystem sein. Der Finanzsektor hat seine Tentakel in den Gerichten, der Regierung, &uuml;berall. Die Medien sind, unserer Erfahrung nach, ebenfalls so gut wie gleichgeschaltet, so dass der Gro&szlig;teil der Luxemburger B&uuml;rgerschaft eine maue Bilanz vorzuweisen hat, wenn es darum geht den korrupten Status Quo infrage zu stellen. Wer sich gegen die Offshore-Finanzindustrie zu stellen wagt riskiert es sozial gebrandmarkt zu werden oder &ndash; in den F&auml;llen Antoine Deltours, Edouard Perrins oder Denis Roberts, und einer Anzahl weiterer Hinweisgeber &ndash; Ziel b&ouml;sartiger, personalisierter Angriffe des Offshore-Establishments zu werden. Diese Angriffe werden h&auml;ufig von den gro&szlig;en vier Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften wie etwa PWC angef&uuml;hrt, die gleichzeitig nicht selten relevante Teile der Luxemburger Gesetzgebung schreiben. Luxemburg ist ein Paradebeispiel kommerzialisierter Souver&auml;nit&auml;t.<br>\nHeute aber sind wir stolz und erfreut auf eine Demonstration der Global Alliance for Tax Justice (GATJ) in Luxemburg um 13 Uhr hinzuweisen, die sich gegen das Offshore-Finanzmodell richtet. Der Anlass daf&uuml;r ist der Besuch des Steuer-Sonderausschusses TAXE der EU-Kommission, der sich die Konzernsteuertricks n&auml;her ansehen soll, die mit den LuxLeaks schaurige Ber&uuml;hmtheit erlangt haben.<br>\nDiese Untersuchung ist ein Test f&uuml;r Jean-Claude Juncker, der Architekt der Steueroase Luxemburg, und mittlerweise Pr&auml;sident der EU-Kommission.<br>\nDie GATJ hat bereits dazu in Kopenhagen demonstriert. Bitte unterst&uuml;tzt die Ausrichter der Demonstration, denen keine einfache Zeit bevorstehen d&uuml;rfte. Und wenn Sie in Luxemburg sein sollten, dann kommen Sie doch vorbei! Wir hoffen dass die Mainstream-Medien in Luxemburg fair und ausgewogen &uuml;ber die Demonstration berichten werden, statt wie &uuml;blich jegliche Kritik am Offshore-Finanzsektor als ein Angriff auf Luxemburg zu werten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2015\/05\/demo-in-luxemburg-punktlich-zur-eu.html\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gleiche Arbeit, ungleicher Lohn<\/strong>\n<ul>\n<li>In den deutschen Jobcentern arbeiten etwa 60 000 Menschen. Die Aufstiegschancen f&uuml;r die Mitarbeiter sind gering, die Gehaltsunterschiede gro&szlig;.<\/li>\n<li>Heinrich Alt fordert nun einen einheitlichen Tarifvertrag f&uuml;r das Personal.<\/li>\n<li>Das Vorstandsmitglied bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) will damit die hohe Fluktuation eind&auml;mmen und besseren Service bieten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/jobcenter-gleiche-arbeit-ungleicher-lohn-1.2481956\">Thomas &Ouml;chsner in der SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015 online<\/strong><br>\nDer Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015 wird zum siebten Mal vom Bundesinstitut f&uuml;r Berufsbildung herausgegeben. Er enth&auml;lt umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber Programme des Bundes und der L&auml;nder zur F&ouml;rderung der Berufsausbildung und informiert &uuml;ber internationale Indikatoren und Benchmarks. Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports ist in diesem Jahr ist &ldquo;Ausbildungs-Mismatch heute &ndash; Fachkr&auml;fteengp&auml;sse morgen und &uuml;bermorgen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bibb.de\/datenreport2015\">Bundesinstitut f&uuml;r Berufsbildung BIBB<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu nochmals <a href=\"http:\/\/www.finanzen.net\/nachricht\/aktien\/Berufsbildungsbericht-im-Kabinett-DGB-Zu-viele-gehen-leer-aus-4288222\">&bdquo;DGB: Zu viele gehen leer aus&ldquo;<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++56c2e0a8-e145-11e4-961d-52540023ef1a\">&bdquo;Hauptsch&uuml;lern bleiben zwei von drei Ausbildungspl&auml;tzen verwehrt&ldquo;<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25726\">&bdquo;Die unsoziale Lage der Jugend im Land&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bayerische Giftpille<\/strong><br>\nLange hat Bayerns Regierung heimische Proteste gegen neue Stromtrassen gesch&uuml;rt. Jetzt mobilisiert die CSU mit ihrem neuen Vorschlag auch Widerstand au&szlig;erhalb des Freistaates &ndash; denn dreister lassen sich eigene Interessen kaum &uuml;ber die von Nachbarn stellen&hellip;.<br>\nDas entbehrt nicht einer gewissen Perfidie, denn gro&szlig;e Sympathien f&uuml;r Suedlink gab es in M&uuml;nchen nie. Sollte die neue Variante am Widerstand scheitern, h&auml;tte die CSU ihr Ziel erreicht &ndash; und k&ouml;nnte trotzdem so tun, als h&auml;tten andere die Trasse verhindert. So oder so aber droht ihr ein Pyrrhussieg. Dann n&auml;mlich, wenn sich der deutsche Strommarkt mangels Leitungen aufspaltet. Im Norden herrscht dann &Uuml;berfluss &ndash; und teure Knappheit bei den Oberstrategen im S&uuml;den.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/stromtrassen-bayerischegiftpille-1.2481939\">Michael Bauchm&uuml;ller in der SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gabriel schleift die Kohle-Abgabe<\/strong><br>\nSeit Monaten trommeln Energiewirtschaft und Gewerkschaften gegen die geplante Kohle-Abgabe. Nun kommt Wirtschaftsminister Gabriel seinen Kritikern entgegen. Statt 22 Millionen sollen die Kohlekraftwerke lediglich 16 Millionen Tonnen CO2 einsparen.<br>\nDie breiten Proteste gegen die geplante Klimaabgabe f&uuml;r Kohlekraftwerke zeigen Wirkung. Statt der bisher vorgesehenen 22 Millionen Tonnen sollten mithilfe der Zwangsgeb&uuml;hr nur noch 16 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, hei&szlig;t in einem Papier des Wirtschaftsministeriums, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.<br>\nDie Strafzahlungen sollten auf den CO2-Aussto&szlig; von Kohlemeilern erhoben werden, wenn sie &uuml;ber einer bestimmten Freigrenze Klimagase produzieren. Dies hatte Proteste vor allem in NRW und Brandenburg hervorgerufen &ndash; beides L&auml;nder mit einer gro&szlig;en Braunkohleindustrie.<br>\nIn Regierungskreisen hie&szlig; es, die nun fehlenden sechs Millionen Tonnen k&ouml;nnten im Energiesektor durch eine st&auml;rkere F&ouml;rderung umweltfreundlicher Kraft-W&auml;rme-Kopplungskraftwerke erzielt werden. Die daf&uuml;r notwendigen Subventionen sollten eigentlich auf eine Milliarde Euro pro Jahr begrenzt werden. Nun ist von 1,5 Milliarden Euro die Rede. Daf&uuml;r aufkommen m&uuml;ssten die Verbraucher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/kohleabgabe-105.html\">tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Umfrage: Anh&auml;nger von SPD und Union lehnen Fracking-Pl&auml;ne ab<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition will Fracking in Deutschland m&ouml;glich machen &ndash; bald wird der Gesetzentwurf im Bundestag beschlossen. Doch viele W&auml;hler von Union und SPD sind damit laut einer neuen Umfrage nicht einverstanden.<br>\nBulgarien hat ein Verbot, auch Frankreich l&auml;sst Fracking seit Jahren nicht zu. Anders in Deutschland. Hier will die Gro&szlig;e Koalition die umstrittene Gasf&ouml;rderung Hydraulic Fracturing, genannt Fracking, m&ouml;glich machen &ndash; unter &ldquo;strengsten Regeln&rdquo;, wie Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zugesagt hat.<br>\nDoch der Bev&ouml;lkerung reichen solche Versprechungen offenbar nicht: Fast zwei Drittel der Deutschen sind laut einer aktuellen Umfrage von infratest dimap f&uuml;r ein vollst&auml;ndiges Fracking-Verbot, 27 Prozent sind dagegen. Und nicht nur Anh&auml;nger der Oppositionsparteien Gr&uuml;ne und Linke sprechen sich gegen die Gasf&ouml;rdermethode aus. Unter den Unterst&uuml;tzern der SPD sind es 68 Prozent, unter denen der Union 58 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fracking-spd-und-unionsanhaenger-laut-umfrage-fuer-verbot-a-1034215.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nat&uuml;rlich wird das Fracking-Gesetz trotzdem verabschiedet, ohne da&szlig; es irgendwelche Konsequenzen f&uuml;r das W&auml;hlerverhalten der Mehrheit h&auml;tte. N&auml;chstes Mal werden doch wieder Union und SPD mit &uuml;bergro&szlig;er Mehrheit gew&auml;hlt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Debatte um Fl&uuml;chtlinge EU beschlie&szlig;t Milit&auml;rmission gegen Schlepper<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union geht k&uuml;nftig milit&auml;risch gegen Menschenschmuggler im Mittelmeer vor, um den Fl&uuml;chtlingszustrom aus Nordafrika einzud&auml;mmen. Ein entsprechender Einsatzplan wurde am Montag in Br&uuml;ssel beschlossen.<br>\nZiel des Marineeinsatzes im Mittelmeer sei es, &ldquo;das Gesch&auml;ftsmodell der Schlepper- und Schleuserringe zu zerst&ouml;ren&rdquo;, teilte die EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini am Montag &uuml;ber den Kurznachrichtendienst Twitter weiter mit. Sie hoffe, dass nach den nun beginnenden Detail-Vorbereitungen auf dem n&auml;chsten EU-Au&szlig;enministertreffen im Juni der Start der Operation eingeleitet werden k&ouml;nne. In der Zwischenzeit w&uuml;rden die Gespr&auml;che mit dem UN-Sicherheitsrat weitergef&uuml;hrt, so dass sie auf eine UN-Resolution gem&auml;&szlig; Kapitel 7 bis Juni hoffe, sagte Mogherini.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/fluechtlinge-seenot-eu-102.html\">Bayerischer Rundfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich ein unglaublicher Zynismus. Die Gr&uuml;nde, welche die Menschen zur Flucht zwingen werden einfach ignoriert und es wird so getan als seien die sogenannten Schlepper die Ursache.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Sichere Fluchtwege statt Schiffeversenken<\/strong><br>\n&ldquo;Die Bundesregierung sollte sich den EU-Pl&auml;nen zu einem Milit&auml;reinsatz gegen Schleuserbanden im Mittelmeer mit aller Entschiedenheit widersetzen. Solche Ma&szlig;nahmen werden die Schutzsuchenden zu noch gef&auml;hrlicheren Reiserouten zwingen und die Preise f&uuml;r die Schleusert&auml;tigkeit weiter in die H&ouml;he treiben&rdquo;, erkl&auml;rt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke. &ldquo;Wer gegen das Gesch&auml;ftsmodell skrupelloser Menschenschmuggler vorgehen will, muss diesem die Gesch&auml;ftsgrundlage entziehen. Statt Kanonenbooten sollte die EU F&auml;hren nach Nordafrika schicken, um Asylsuchenden eine sichere und legale Passage zur Pr&uuml;fung ihres Begehrens zu bieten.&rdquo;<br>\nAlexander Neu, f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE Obmann im Verteidigungsausschuss, erg&auml;nzt: &ldquo;Bereits am Wochenende versenkte die Bundewehr mehrere Fl&uuml;chtlingsboote im Mittelmeer. Dieses Vorgehen ist ungeheuerlich, da es weder von einem g&uuml;ltigen Mandat gedeckt, noch in irgendeiner Art und Weise zielf&uuml;hrend ist. Ich fordere die Bundesregierung dazu auf mitzuteilen, auf welcher rechtlichen Grundlage die Versenkung der Boote stattfand. Des Weiteren appelliere ich dringend an die Bundesregierung, solche milit&auml;rischen Abenteuer, bei denen die Folgen &uuml;berhaupt nicht absehbar sind, k&uuml;nftig zu unterlassen.<br>\nEin Milit&auml;reinsatz ist grunds&auml;tzlich nie eine L&ouml;sung und in diesem Fall erst recht nicht, weil die Ursachen des Fl&uuml;chtlingsproblems dabei v&ouml;llig au&szlig;en vor gelassen werden. Wir brauchen eine tragf&auml;hige L&ouml;sung, die es asylsuchenden Menschen erm&ouml;glicht, auf sicherem Weg zu einem fairen Verfahren zu kommen, und eine Gesellschaft, die Mitgef&uuml;hl und Anteilnahme statt Skepsis und Hass entgegenbringt. Mit der Versenkung von Schleuser-Booten im Mittelmeer wird sich das Problem nur noch mehr versch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/sichere-fluchtwege-statt-schiffeversenken\/\">Die Linke<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Trident whistleblower: nuclear &lsquo;disaster waiting to happen&rsquo;<\/strong><br>\nMy name is William McNeilly. I am an Engineering Technician Weapons Engineer Submariner for UK&rsquo;s Trident II D5 Strategic Weapons System.<br>\nThis is document will enlighten you to the shockingly extreme conditions that our nuclear weapons system is in right now, and has been in the past. It describes different threats and events that have happened and are threats that are highly likely to happen; each one individually should raise maximum concern. I need you to publish this document or send it to someone who will; please, for the safety of the people.<br>\nThis will jump between things like food hygiene and a flooded toilets, till describing the complete lack of security, floods, a blazing inferno in the Missile Compartment etc. My aim is to paint an overall picture of what I&rsquo;ve seen, and to break down the false images of a perfect system that most people envisage exists.<br>\nI gathered the information by: Listening to O Group meetings, reading documents, conversation, briefs, listening in to conversations and seeing with my own eyes. O Group meetings are meetings that discuss the incidents onboard and plan all boat evolutions. They are held in the Navigation centre, which is a Top Secret compartment. My Top Secret clearance is only in the pending position. I shouldn&rsquo;t have been able to gain entrance to that compartment, but part of my job is Strategic Weapon System navigation, so they gave me access for training purposes. At the beginning of patrol I was kicked out of the Navigation centre when O Group were about to begin, but I found away to stay. There&rsquo;s a computer down the back, that I worked on. Out of sight, out of mind. I could hear everything, and no-one told me to leave when I was there.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wikileaks.org\/trident-safety\/\">Wikileaks<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>FDP<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die FDP will noch mehr Neo<\/strong><br>\nAuch wenn sich Christian Lindner seine &uuml;blich gewordene Winner-Attit&uuml;de von der neuen PR Agentur mal wieder hat best&auml;tigen lassen, und er nach wie vor gerne mit energisch vorgetragenen Superlativ-Vokabeln auf der Parteitagsb&uuml;hne seinen Mann stehen m&ouml;chte  &ndash; nicht nur seine betont locker daherkommenden Sprechblasen wirken seltsam hohl, denn auch aus den perfekt geschminkten M&uuml;ndern der jungen Damen Lencke Steiner und Katja Suding und auch Nicola Beer h&ouml;ren wir vorrangig cooles &bdquo;Positive thinking &ldquo; &ndash; Gerede, leider.<br>\nSo bleibt die Frage, wie oberfl&auml;chlich und uninformiert eine FDP- kompatible Zielgruppe eigentlich sein soll, damit ganz reale sorgenbeladene Bundesb&uuml;rgerInnen diesen &uuml;beraus optimistisch sich anbietenden Performern all diese neoliberalen Botschaften abkaufen k&ouml;nnten. Alles mutet als eine m&ouml;glichst lukrative Einladung von cleveren Animateuren an: &bdquo;Don&rsquo;t worry, be happy.&ldquo;  Gemeint sind: the Happy Few. Herr Lindner, eine &bdquo;hammerm&auml;&szlig;ige Zukunft&ldquo; &ndash; was soll uns das blo&szlig; sagen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blog-der-republik.de\/die-fdp-will-noch-mehr-neo\/\">Marianne B&auml;umler im Blog der Republik<\/a><\/li>\n<li><strong>FDP &ndash; Eine bekiffte Schwalbe macht noch keinen liberalen Sommer<\/strong><br>\nSo schnell geht das. Eben noch lag die FDP am Boden. Verlacht, verh&ouml;hnt, verspottet. Zwei Landtagswahlen sp&auml;ter kann Parteichef Christian Lindner schon wieder vor Kraft kaum laufen. Eben wurden den Liberalen noch die Totengl&ouml;ckchen gel&auml;utet. Zwei Wahlerfolge in Hamburg und Bremen haben gereicht, schon strotzen die Liberalen wieder vor Selbstbewusstsein. Und viele Kommentatoren schreiben: Die FDP ist zur&uuml;ck.<br>\nGemach. Auf dem Weg zur&uuml;ck in den Bundestag hat die FDP allenfalls wenige kleine Schritte nach vorne gemacht. Den gr&ouml;&szlig;ten Fehler, den die Partei jetzt machen kann, w&auml;re es, bereits ihre Wiederauferstehung zu feiern und dar&uuml;ber zu vergessen, dass es zur&uuml;ck in den Bundestag noch ein langer, harter Weg ist. Dass der Parteitag am Wochenende vor allem mit seinem Beschluss zur Freigabe von Cannabis Schlagzeilen machte, zeigt, mit wie wenig Ernst die Partei sich bislang vor allem den programmatischen Herausforderungen stellt.<br>\nHamburg und Bremen waren f&uuml;r die Liberalen allerdings &bdquo;Quick Wins&ldquo;, leichte Wahlerfolge. Die Ausgangslage spielte der FDP in beiden Stadtstaaten in die H&auml;nde. Die rot-gr&uuml;nen Wahlsiege schienen jeweils festzustehen, die CDU schw&auml;chelte. In beiden Wahlk&auml;mpfen setzte die FDP zudem auf junge, fr&ouml;hliche Spitzenkandidatinnen &ndash; nicht auf Inhalte, sondern vor allem auf bunte Verpackung. Gleichzeitig entpuppt sich die AfD mehr und mehr als konservativ-nationale Partei. F&uuml;r ehemalige FDP-W&auml;hler, die nach einer wirtschaftsliberalen politischen Alternative suchen, ist die Lucke-Truppe kaum noch attraktiv.<br>\nAllzu laut sollten die Liberalen also noch nicht jubeln, sonst f&auml;llt den W&auml;hlern auf, wie wenig sich die FDP in den letzten anderthalb Jahren erneuert hat. Sonst f&auml;llt auf, wie sehr die neue FDP die alte ist. Erneuert hat sich die Partei bislang nur an der Oberfl&auml;che. Ihren programmatischen Dreiklang Steuern, B&uuml;rgerechte, Bildung tr&auml;gt sie mit altbekanntem Tremolo vor: Steuersenkungen, keine Vorratsdatenspeicherung, weniger Bildungsf&ouml;deralismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/fdp-eine-bekiffte-schwalbe-macht-noch-keinen-liberalen-sommer\/59266\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie ein Leser bereits treffend geschrieben hat, die FDP ist und bleibt neoliberal und asozial. Am &auml;rgerlichsten aber, dass die Mainstreammedien flei&szlig;ig beim Versuch mit dabei sind den Politkadaver der FDP mit breiter Berichterstattung wiederzubeleben. Was nichts anderes hei&szlig;t, dass bestimmte Kreise ein gro&szlig;es Interesse am politischen Fortbestehen der FDP haben. Man vergleiche die Intensit&auml;t der Berichterstattung &uuml;ber die FDP, als eine nicht im Bundestag vertretene Partei, mit der &uuml;ber die Linke, als gr&ouml;&szlig;te Oppositionspartei. Das nennt man hierzulande wohl ausgewogen.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier Beispiele &uuml;ber das v&ouml;llig &uuml;bertriebene Medienecho &ndash; von der umfassenden TV-Berichterstattung gar nicht zu reden &ndash; f&uuml;r Lindner und seiner politisch eigentlich bedeutungslosen Partei. Es ist klar, dass jeder Kommentar durchweg positiv ist. Die Notwendigkeit einer durch und durch neoliberalen Partei wird nicht im mindesten angezweifelt.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>ZEIT<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-05\/lindner-fdp-bundesparteitag-berlin\">Lindner will Mentalit&auml;t der Deutschen reformieren<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-05\/fdp-christian-lindner-parteitag\">FDP-Chef Lindner &ndash; Der Bergsteiger<\/a><\/li>\n<li><strong>SPIEGEL Online<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fdp-linder-beim-parteitag-wiedergewaehlt-a-1034024.html\">Aufwind bei der FDP: Und pl&ouml;tzlich wieder in<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/christian-lindner-hat-die-fdp-auf-kurs-gehalten-kommentar-a-1033584.html\">Die neue FDP ist ganz die alte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist im Kontext dieses Beitrages positiv gemeint. Beide triefende Artikel gehen auf das Konto des stellvertretenden Leiter des Berliner B&uuml;ros von Spiegel Online, Severin Weiland.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>WELT<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article141001745\/Lindner-geisselt-Deutschlands-Wohlfuehlstagnation.html\">Lindner gei&szlig;elt Deutschlands &ldquo;Wohlf&uuml;hlstagnation&rdquo;<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article140987738\/Lindner-kaempft-fuer-Einigkeit-und-Geld-und-Freiheit.html\">Lindner k&auml;mpft f&uuml;r Einigkeit und Geld und Freiheit<\/a><\/li>\n<li><strong>FAZ<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/die-fdp-will-zurueck-in-den-bundestag-13595936.html\">Mit German Mut zur&uuml;ck in den Bundestag<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/kommentar-von-reinhard-mueller-zur-fdp-13594729.html\">Die notwendige Alternative<\/a><\/li>\n<li><strong>SZ<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/landtagswahl-nah-dran-1.2478351\">Nach der Katastrophe kommt die Harmonie<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bildungsminister f&uuml;r mehr Wirtschaftsn&auml;he<\/strong><br>\nEuropas Bildungsminister wollen das Studium st&auml;rker auf den Arbeitsmarkt zuschneiden. Das vereinbarten sie am Wochenende auf der Bologna-Nachfolgekonferenz im armenischen Eriwan. Nur wo bleibt bei noch mehr &bdquo;Berufsbef&auml;higung&ldquo; und &bdquo;Praxistauglichkeit&ldquo; die wissenschaftliche Ausbildung? Ziemlich sicher auf der Strecke&hellip;<br>\nLaut dem in der armenischen Hauptstadt Eriwan verabschiedeten Abschlusskommuniqu&eacute; sollen Hochschulen noch st&auml;rker als bisher mit Unternehmen zusammenarbeiten, ihre Studieng&auml;nge noch praxisn&auml;her gestalten, und daf&uuml;r sorgen, dass Absolventen &bdquo;arbeitsmarktf&auml;hig werden f&uuml;r sich rasch ver&auml;ndernde Arbeitsm&auml;rkte, die von technischer Entwicklung und neuen Berufsbildern gepr&auml;gt sind&ldquo;. Die Zielstellung im Wortlaut:<br>\n&bdquo;We need to ensure that, at the end of each study cycle, graduates possess competences suitable for entry into the labour market which also enable them to develop the new competences they may need for their employability later in throughout their working lives.&ldquo;&hellip;<br>\nIn dem Beitrag kommt der Vizechef der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Holger Burckhart, wie folgt zu Wort: &bdquo;Man muss aufzeigen, was wir als Hochschulen schon getan haben. Den alten Elfenbeinturm gibt es heute praktisch nicht mehr.&ldquo; Langsam gehe man jedoch &bdquo;an eine Grenze&ldquo;, n&auml;mlich die Freiheit der Lehre. Zwar w&auml;ren Kooperation, Austausch, l&auml;ngere Praxisphasen sinnvoll. &bdquo;Aber die Hochschule muss sich kritische Distanz zu Begehrlichkeiten der Industrie bewahren. Es geht um akademische Bildung: Wir wollen keine Roboter produzieren&ldquo;.<br>\nWarum sollte er diese Warnung aussprechen, wenn keine Gefahr im Verzug ist, n&auml;mlich die, dass die hiesigen Hochschulen noch mehr als bisher vor den Karren der Industrie gespannt werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1830-bologna-nachfolgekonferenz2015.php\">Ralf Wurzbacher in Studis Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/bologna-yerevan2015.ehea.info\/files\/YerevanCommuniqueFinal.pdf\">Kommuniqu&eacute; von Eriwan [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Journalismus als Schlachtfest<\/strong><br>\nWof&uuml;r ist die Pressefreiheit da? Gewiss nicht daf&uuml;r, Machtgel&uuml;ste von Politikberichterstattern zu befriedigen. Eine Streitschrift versucht sich an einer Versachlichung der Debatte um die &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo;&hellip;<br>\nDas von Meyer beklagte Mainstreaming hat sich auch gezeigt, als der SPD-Kanzler Schr&ouml;der seine Agenda 2010 vorstellte &ndash; und sie allenthalben bejubelt wurde. Diese Agenda war auch Ergebnis einer publizistischen Gro&szlig;kampagne, wie es sie in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gegeben hatte. Die Situation in Deutschland wurde von den Schlagzeilen und von den politischen Talkshows &uuml;ber Jahre hin so katastrophalisiert &ndash; Deutschland im Niedergang, Deutschland als Schlusslicht Europas -, dass fast alles, was sich Reform nannte, die Vermutung des Notwendigen f&uuml;r sich hatte. Die Verbetriebswirtschaftlichung des Gemeinwesens wurde auch vom Journalismus jahrelang wie ein Dogma verk&uuml;ndet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/luegenpresse-debatte-journalismus-als-schlachtfest-1.2479824\">Heribert Prantl in der SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Volker Pispers beim WDR 5 Kabarettfest im April 2015<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=X7di8oq6weU\">WDR via YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Ein ausgezeichneter Unterricht in &Ouml;konomie (mit wenigen Ausnahmen, wie z.B. zu pauschale Wachstumskritik) und in den Methoden und Zielen der Meinungsmache.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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