{"id":26184,"date":"2015-05-21T11:27:04","date_gmt":"2015-05-21T09:27:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26184"},"modified":"2019-03-19T12:16:41","modified_gmt":"2019-03-19T11:16:41","slug":"wer-spaltet-die-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26184","title":{"rendered":"Wer spaltet die Ukraine?"},"content":{"rendered":"<p>Textauszug aus Ulrich Heydens neu erschienen Buch &bdquo;Ein Krieg der Oligarchen. Das Tauziehen um die Ukraine&ldquo; [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26184#foot_*\" name=\"note_*\">*<\/a>].<br>\nMit freundlicher Genehmigung des PapyRossa Verlags ver&ouml;ffentlichen wir die Einleitung zum ersten Kapitel &bdquo;Technologie eines Umsturzes&ldquo;.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Wer spaltet die Ukraine?<\/strong> <\/p><p><strong>Technologie eines Umsturzes<\/strong><\/p><blockquote><p>&raquo;In einer Lage des eskalierenden Blutvergie&szlig;ens hat das Parlament, damals die vielleicht letzte funktionierende Institution des Staates, zur B&auml;ndigung der Krise seine Kompetenzen durch eine Blitz-&shy;Verfassungsreform und die ebenso rasche Absetzung des gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten zweifellos weit &uuml;berdehnt.&laquo; [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<br>\n<em>FAZ-Korrespondent Konrad Schuller am 24. Februar 2015 zum Jahrestag des Machtwechsels in Kiew<\/em><\/p><\/blockquote><p>Als ich im Januar 2014 auf dem Maidan in Kiew durch die Reihen der gr&uuml;nen Armeezelte wanderte, in denen die Demonstranten schliefen, kam ich mit einem Mann aus der Westukraine ins Gespr&auml;ch. Er war etwa 40 Jahre alt. Welche L&auml;nder unterst&uuml;tzen den Maidan, wollte ich wissen? Ganz stolz antwortete er, &raquo;beim letzten Maidan (2004, U.&#8197;H.) haben uns die USA noch geholfen, aber diesmal machen wir alles selber. Alles ist selbstorganisiert.&laquo; <\/p><p>Tats&auml;chlich, auf den ersten Blick sah alles selbstorganisiert aus. Frauen liefen mit Tabletts durch die Menge und boten den hungrigen Demonstranten belegte Brote an. Frauen aus Kiewer Stadtteilen, brachten getragene Winterkleidung f&uuml;r die Aktivisten. Alles sah spontan und volkst&uuml;mlich aus. Man sah alte M&auml;nner mit langen grauen B&auml;rten, gr&uuml;nen Milit&auml;rhelmen, St&ouml;cken und grimmigem Gesichtsausdruck. Aber es gab auch kr&auml;ftige junge M&auml;nner mit modernen Ski&shy;helmen und schwarzen Gesichtsmasken. So intelligent, wie sie sprachen, konnte man sich vorstellen, dass sie tags&uuml;ber in Kiewer B&uuml;ros sa&szlig;en. <\/p><p>Im Schnellrestaurant &raquo;Zwei G&auml;nse&laquo;, direkt am Kreschatik-Boulevard, traf ich mich mit Nina Potarskaja. Sie ist Mitglied der Gruppe &raquo;Linke Opposition&laquo; und arbeitet im Zentrum f&uuml;r Sozial- und Arbeitsforschungen, das vom Milliard&auml;r George Soros und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung finanziert wird. Die Verst&auml;ndigung war nicht einfach, denn in dem Restaurant ging es ziemlich laut zu. Es war brechend voll. An den Tischen sa&szlig;en Maidan-Demonstranten in Ski&shy;anz&uuml;gen und m&uuml;de ARD-Journalisten. Man tauschte Neuigkeiten aus, d&ouml;ste vor sich hin oder a&szlig; etwas. <\/p><p>Nina erz&auml;hlte, wie schwer es f&uuml;r Linke war, auf dem Maidan aufzutreten. Die Rechten h&auml;tten von Anfang an die Initiative gehabt. Auf der Rednertrib&uuml;ne kamen Linke nicht zu Wort. Schon Ende November 2013 wurden linke Plakate zerrissen. Und am 4. Dezember 2013 wurde dann der Gewerkschaftsaktivist Denis Lewin zusammengeschlagen, als er Flugbl&auml;tter verteilte. Von der B&uuml;hne herab habe jemand gerufen, &raquo;da verteilt ein Kommunist Flugbl&auml;tter, gibt es hier M&auml;nner, die den Typen vertreiben?&laquo; Und dann hatten 60 entschlossene M&auml;nner Denis umringt und ihn mit Faustschl&auml;gen vertrieben. <\/p><p>Die Genossen von der linken Organisation Borotba (Kampf) seien dann nicht mehr auf den Maidan gegangen, weil das &raquo;nichts bringe&laquo;, erz&auml;hlt Nina. Doch die Aktivistin sagte, es sei wichtig, auf den Maidan zu gehen. Dort g&auml;be es viele kritisch denkende B&uuml;rger, und man m&uuml;sse mit ihnen sprechen und versuchen, sie f&uuml;r soziale Forderungen wie kostenlose gesundheitliche Versorgung und kostenlose Bildung zu begeistern.<\/p><p>Nina war rund um die Uhr besch&auml;ftigt. Zusammen mit anderen Aktivisten versuchte sie zu verhindern, dass verwundete Demonstranten, die im Krankenhaus lagen, von der Polizei verhaftet wurden. Auch Rechte sch&uuml;tze sie vor Verhaftungen, erz&auml;hlte die Aktivistin. &raquo;Fr&uuml;her haben wir gegen die Fu&szlig;ball-Ultras aus Charkow gek&auml;mpft. Heute holen wir sie aus dem Krankenhaus.&laquo; Warum? &raquo;Wir k&auml;mpfen jetzt alle gegen den Polizeistaat.&laquo; Dabei sei sie gegen gewaltsame Aktionen und rate auch anderen linken Aktivisten, sich nicht daran zu beteiligen. Aber viele Anarchisten k&ouml;nne man schon nicht mehr zur&uuml;ckhalten. Nachdem die Polizei mit Gummigeschossen gegen Demonstranten vorgehe, w&uuml;rden die Anarchos Seite an Seite mit den Nationalisten Steine auf Berkut-Polizisten werfen. <\/p><p><strong>Der Rechte Sektor sieht sich als nationale Avantgarde<\/strong><\/p><p>Wer den Maidan begreifen will, kommt mit Schubladendenken nicht weiter. In Donezk traf ich Anh&auml;nger einer F&ouml;deralisierung der Ukraine, die mir allen Ernstes erz&auml;hlten, sie h&auml;tten mit den &ouml;rtlichen Maidan&shy;Aktivisten sehr gute Diskussionen gehabt und einige Gemeinsamkeiten festgestellt.<\/p><p>Doch dass der Einfluss der Nationalisten und Rechtsextremen auf diese spontane Massenbewegung st&auml;ndig wuchs, ist ein Fakt. Was war der Grund? Die extremen Rechten waren die Einzigen, die auf au&szlig;erordentliche, au&szlig;erparlamentarische Situationen vorbereitet waren. Sie hatten sich bereits an der orangenen Revolution 2004 beteiligt, veranstalteten paramilit&auml;rische Trainingslager, f&uuml;hrten regelm&auml;&szlig;ig straff organisierte Fackelm&auml;rsche zum Andenken an ihr Vorbild Stepan Bandera (1909&#8197;&ndash;&#8197;1959) durch und tr&auml;umten von einer &raquo;nationalen Revolution&laquo;, nicht aber von der EU. In einer im Januar 2014 ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung sprach sich der Rechte Sektor gegen den Beitritt der Ukraine zur EU aus. Diese sei eine Struktur &raquo;zur Unterdr&uuml;ckung der europ&auml;ischen V&ouml;lker&raquo;. <\/p><p>Dass sich der Massenprotest in der Ukraine entz&uuml;ndete, weil Pr&auml;sident Viktor Janukowitsch das Assoziierungsabkommen mit der EU nicht unterzeichnen wollte, st&ouml;rte den Rechten Sektor nicht im Geringsten, ein ganz anderes Ziel auf die Tagesordnung zu setzen: Die &raquo;nationale Revolution&laquo;. Dass dieses Ziel noch nicht aufgegeben wurde, zeigen auch die immer wiederkehrenden Drohungen eines &raquo;dritten Maidan&laquo;. Diese Forderung kommt insbesondere aus den Reihen der von Rechtsextremen gebildeten Freiwilligen-Bataillone, die in der Ostukraine gegen die Separatisten k&auml;mpfen und ihre milit&auml;rischen Aktionen nicht immer mit dem Oberkommando der ukrainischen Armee abstimmen. <\/p><p>Der F&uuml;hrer des Rechten Sektor, Dmitri Jarosch, der an der Ostfront im Einsatz ist und im Januar 2015 eine Arm- und Kopfverletzung in einem Krankenhaus auskurierte, gab Ende des Monats die Bildung eines &raquo;parallelen Generalstabs&laquo; bekannt [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]. Die Vorbereitungen daf&uuml;r liefen schon. Den derzeitigen Generalstab halten die Rechten f&uuml;r unf&auml;hig. Unter den rechten Bataillonen geht sogar das Ger&uuml;cht um, der Generalstab habe die eigenwilligen Freiwilligen-Bataillone bei den Kesselschlachten von Amwrosjewka und Ilowajsk im Sommer 2014 absichtlich verheizt, um sie loszuwerden. <\/p><p>Zwischen der ukrainischen Regierung und dem Rechten Sektor kommt es immer wieder zu Spannungen. In der Nacht vom 24. auf den 25. M&auml;rz 2014 wurde Aleksandr Musyko, der Koordinator f&uuml;r den Rechten Sektor in der Westukraine, bei einer Spezialoperation der Polizei unter ungekl&auml;rten Umst&auml;nden get&ouml;tet. Der Rechte Sektor machte Innenminister Arsen Awakow f&uuml;r den Tod verantwortlich. <\/p><p>Lange bem&uuml;hte sich die F&uuml;hrung der ukrainischen Streitkr&auml;fte, die  rechtsradikale Organisation in die offiziellen Milit&auml;rstrukturen zu integrieren &ndash; und hatte schlie&szlig;lich Erfolg: Am 5. April 2014 wurde Dmitri Jarosch zum Berater des ukrainischen Generalstabschefs ernannt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Jarosch den &raquo;Rechten Sektor&laquo; zu einer Freiwilligen-Brigade des Heeres umformen will, &auml;hnlich dem Kaitselit, dem &raquo;Verteidigungsbund&laquo; in Estland. Man muss nun damit rechnen, dass Jarosch noch mehr Einfluss auf die Kriegsf&uuml;hrung in der Ostukraine bekommt.<\/p><p>Kurz vor seiner Ernennung zum Berater des Generalstabschef forderte der Chef des Rechten Sektor gegen&uuml;ber dem ukrainischen Internetportal <em>Obresowatel<\/em>, eine &raquo;S&auml;uberung&laquo; der Ostukraine. Nach dieser S&auml;uberung werde es dann eine &raquo;zarte Ukrainisierung&laquo; geben. Im Donbass gebe es einen &raquo;realen Sowok&laquo; (abf&auml;lliges Wort f&uuml;r sowjetische Kultur und Lebensart), und den m&uuml;sse man &raquo;herausfischen&laquo;. &raquo;Sehr hart muss man mit denen arbeiten, die nicht nach den Regeln und Gesetzen leben wollen. Deportation, Aberkennung der B&uuml;rgerrechte und so weiter.&laquo; Ohne derartige Methoden k&ouml;nne man &raquo;die Situation nicht &auml;ndern.&laquo; [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p>Im M&auml;rz 2014 schlug Dmitri Jarosch, der Chef des Rechten Sektor, vor, eine Gaspipeline zu sprengen. So k&ouml;nne man Russlands Exporteinnahmen verringern. <\/p><p>Im M&auml;rz 2015 forderte der ukrainische Geheimdienstchef, Walentin Naliwajtschenko, alle Freiwilligen-Bataillone, die nicht in die Struktur der ukrainischen Armee eingebunden sind, auf, sich in die offiziellen Strukturen einzugliedern oder das Gebiet der Anti-Terror-Operation in der Ostukraine zu verlassen. Die Aufforderung kam just nach der Absetzung des Gouverneurs des s&uuml;dostukrainischen Gebietes Dnjepropetrowsk, Igor Kolomoiski, einem der Sponsoren des Rechten Sektor. Die Machtstrukturen in Kiew f&uuml;rchteten offenbar, dass Kolomoiski mit den Einheiten des Rechten Sektor &raquo;in seinem Gebiet&laquo; eigene, separatistische Interessen durchsetzen k&ouml;nne. In Kiew l&auml;uteten die Alarmglocken. Nach der Absetzung von Kolomoiski schlug dessen Stellvertreter, Gennadi Korban, T&ouml;ne an, die man bisher nur aus den ostukrainischen &raquo;Volksrepubliken&laquo; geh&ouml;rt hatte. Korban erkl&auml;rte, Kiew habe bisher nur von Dezentralisierung des Landes gesprochen, aber nichts daf&uuml;r getan. <\/p><p>Noch einmal zur&uuml;ck zum Maidan: Die etwa 100 Menschen, die im Februar 2014 im Zentrum von Kiew starben, nutzten die Rechten geschickt f&uuml;r die Schaffung eines nationalen Revolutionsmythos. Auf gro&szlig;en Gedenkveranstaltungen wurde mit Gebeten und Ges&auml;ngen der &raquo;Nebesi sotni&laquo; (&raquo;Himmlische Hundertschaft&laquo;) gedacht. <\/p><p>Nina erz&auml;hlte, dass die Nationalisten und Aktivisten des Rechten Sektor straff in F&uuml;nfergruppen organisiert seien. Jede Gruppe habe eine Nummer und jeden Abend gebe es am Prachtboulevard Kreschatik ein Stra&szlig;enkampftraining f&uuml;r Interessierte. Unter Anleitung erfahrener Nationalisten lernten die neu dazu Gekommenen, wie man feste Reihen bildet und mit dem Kn&uuml;ppel richtig zuschl&auml;gt. <\/p><p>Wie viel Einfluss der F&uuml;hrer der rechtsextremen Swoboda-Partei Oleg Tjagnibok hat? Nina winkt ab. Tjagnibok habe schon lange keinen Einfluss mehr auf den Maidan, meint die Aktivistin. Und tats&auml;chlich erlebe ich, dass die noch extremeren Redner auf der Maidan-Trib&uuml;ne den gr&ouml;&szlig;ten Beifall bekommen. <\/p><p>In einer Fu&szlig;g&auml;ngerunterf&uuml;hrung unter dem Maidan traf ich damals Andrij, einen jungen Mann, der sich eine ukrainische Flagge &uuml;ber den R&uuml;cken geh&auml;ngt hatte. Tjagnibok? Der sei &raquo;von der Macht gekauft&laquo;, meint der 23-J&auml;hrige, der aus Lwiw kam. Der F&uuml;hrer der Swoboda-Partei handle nicht entschlossen genug, meinte Andrij. Was die Ukraine brauche, sei ein &raquo;richtiger F&uuml;hrer, der die Nation eint, so einer wie Hitler&laquo;. Und die Vernichtung von Juden, sei das auch in Ordnung? &raquo;Nein&laquo;, wehrt Andrej ab. Das Judenthema schien ihm unangenehm.<\/p><p>In der besetzten Stadtverwaltung kam ich mit einem &uuml;berm&uuml;deten P&auml;rchen aus der Westukraine ins Gespr&auml;ch. W&auml;hrend sie einen hei&szlig;en Tee schl&uuml;rften, be&auml;ugten sie mich misstrauisch und erz&auml;hlten dann, dass die Maidan-Unterst&uuml;tzer aus der Westukraine im Rotationsverfahren kommen und zur Erholung nach zwei Wochen wieder in die Heimat fahren. <\/p><p>Die zersplitterten Gruppen machten im Dezember 2013 einen klugen Schritt. Sie schlossen sich zum Rechten Sektor zusammen. Mit dabei waren der von Dmitri Jarosch gef&uuml;hrte Trisub (Dreizack), die von Andrij Belitzki gef&uuml;hrten &raquo;Patrioten der Ukraine&laquo;, Swoboda und Fu&szlig;ball-Ultras. Eben durch die B&uuml;ndelung der Kr&auml;fte gelang es den Rechten, dem Maidan ihr radikales Konzept eines Staatsumsturzes aufzudr&uuml;cken. <\/p><p>Ideologische Vorarbeit hatte die Regierung von Viktor Juschtschenko (2005&#8197;&ndash;&#8197;2010) geleistet. In der Ostukraine wurden russische Filme vermehrt in ukrainischer Synchronisation gezeigt. Und im ganzen Land wurde der &raquo;Holodomor&laquo;, die Hungerkatastrophe von 1932\/33, mit einem Gedenktag begangen. Mit dem Holodomor habe Stalin versucht, das ukrainische Volk zu vernichten, so die Sichtweise der Juschtschenko-Regierung. Dabei hatte es Anfang der 1930er Jahre Hungerkatastrophen auch in Nordkasachstan und im russischen Kuban gegeben. <\/p><p>Die rechten Gruppen auf dem Maidan traten immer militanter auf, und wer sich ihnen in den Weg stellte, wurde nicht geschont. Am 19. Januar 2014 bekam Vitali Klitschko beim Versuch den Sturm auf eine Polizeisperre vor dem Regierungsviertel zu stoppen, von einem Radikalen eine volle Ladung wei&szlig;es Pulver aus einem Feuerl&ouml;scher ins Gesicht, so dass sich der ehemalige Boxer erst einmal zur&uuml;ckziehen musste. Klitschko hatte sich bei den Radikalen schon am 1. Dezember 2013 unbeliebt gemacht. Damals hat er den Sturm der Gruppe &raquo;Bratstwo&laquo; (Bruderschaft) auf die Pr&auml;sidialverwaltung als Diskreditierung des Maidan kritisiert. Bei dem Sturm wurden Ketten, Molotowcocktails und ein Schaufelbagger eingesetzt. Nach Mitteilung der Innenbeh&ouml;rde wurden &uuml;ber 100 Polizisten verletzt. Andere Beteiligte am Maidan gingen noch weiter. Sie sprachen von einer durch das Janukowitsch-Regime eingef&auml;delten Provokation, die das Ziel habe, den Maidan zu diskreditieren. Doch Beweise f&uuml;r diese These wurden nicht vorgelegt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>[<a href=\"#note_*\" name=\"foot_*\">&laquo;* Aus:<\/a>]<\/p><p><strong><a href=\"http:\/\/shop.papyrossa.de\/Heyden-Ulrich-Ein-Krieg-der-Oligarchen\">Ulrich Heyden: Ein Krieg der Oligarchen. Das Tauziehen um die Ukraine.<\/a><\/strong><br>\nPaperback, 177 Seiten, EUR 12,90<br>\nPapyRossa Verlag, K&ouml;ln [Mai] 2015<br>\nISBN 978-3-89438-576-7<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Konrad Schuller: Sturz von Janukowitsch &ndash; Kein Putsch, aber auch nicht verfassungsgem&auml;&szlig;, www.faz.net, 24.2.2015 (16.3.2015).<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Jarosch predloschil&#8197;&hellip;, <a href=\"http:\/\/lenta.ru\/news\/2015\/01\/29\/yarosh\">lenta.ru<\/a>, 29.1.2015 (30.1.2015). &ndash; Bei den russisch- und ukrainischsprachigen Online-Quellen werden im Folgenden bei Angabe des vollst&auml;ndigen Links die ersten beiden W&ouml;rter transkribiert.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Donbassu neobchodimo&#8197;&hellip;, <a href=\"http:\/\/obozrevatel.com\/politics\/31064-donbassu-neobhodima-laskovaya-ukrainizatsiya-yarosh.htm\">obozrevatel.com<\/a>, 29.3.2015 (29.3.2015).\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Textauszug aus Ulrich Heydens neu erschienen Buch &bdquo;Ein Krieg der Oligarchen. Das Tauziehen um die Ukraine&ldquo; [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26184#foot_*\" name=\"note_*\">*<\/a>].<br \/> Mit freundlicher Genehmigung des PapyRossa Verlags ver&ouml;ffentlichen wir die Einleitung zum ersten Kapitel &bdquo;Technologie eines Umsturzes&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,20,125],"tags":[282,1329,1278,911,835,260],"class_list":["post-26184","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","category-rechte-gefahr","tag-buergerproteste","tag-janukowitsch-viktor","tag-klitschko-vitali","tag-maidan","tag-nationalismus","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26184","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26184"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26184\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50305,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26184\/revisions\/50305"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}