{"id":26192,"date":"2015-05-22T08:55:09","date_gmt":"2015-05-22T06:55:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192"},"modified":"2015-05-22T08:55:09","modified_gmt":"2015-05-22T06:55:09","slug":"hinweise-des-tages-2379","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/AM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h01\">Sp&auml;haff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h02\">Gipfel der Anma&szlig;ung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h03\">Tarifkonflikt bei der Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h04\">Im W&uuml;rgegriff der Investmentbanker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h05\">Deutschland ist bei der Ungleichheit fast Spitze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h06\">EZB steckt Hedgefonds-Managern Insider-Informationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h07\">Griechenland braucht die soziale Kehrtwende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h08\">Wenn Eind&auml;mmung f&uuml;r Europa gef&auml;hrlich wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h09\">Ukraine to honor groups that killed Jews in World War II<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h10\">Rechtserhaltende Gewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h11\">Karnevalsumzug in Braunschweig: Ermittlungen wegen Terrorverdachts eingestellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h12\">Staat zahlte V-Mann fast 300 000 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h13\">Umstrittene Prognosen &ndash; Die Macht der Demografen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h14\">Eine Generalblamage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h15\">&ldquo;Wenn man den M&auml;chtigen nach dem Maul schreibt, bekommt man die besseren Honorare&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192#h16\">Nuhr noch peinlich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26192&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sp&auml;haff&auml;re<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>BND-Chef will von nichts gewusst haben<\/strong><br>\n&ldquo;Wir sind abh&auml;ngig von der NSA &ndash; und nicht umgekehrt&rdquo;: Vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags r&auml;umt BND-Chef Schindler Fehler ein, die allerdings vor seiner Zeit passiert seien. Kurz vor seiner Aussage taucht eine Liste mit 400.000 Suchbegriffen auf.<br>\nPraktisch f&uuml;r BND-Chef Gerhard Schindler ist an diesem Donnerstagabend, dass er erst seit Januar 2012 im Amt ist. Vor dem NSA-Untersuchungsausschuss wird er n&auml;mlich ungew&ouml;hnlich deutlich &ndash; was die Zeit davor angeht. Seit 2002 arbeiten der Bundesnachrichtendienst und der amerikanische Geheimdienst NSA enger zusammen als je zuvor. Seitdem speist die NSA auch ihre Suchbegriffe oder Selektoren in die Analyserechner des BND ein.<br>\nVon denen versto&szlig;en, wie heute bekannt ist, zigtausende gegen deutsche Interessen und wom&ouml;glich gegen deutsches Recht. Die Frage, die den Ausschuss besch&auml;ftigt: Was wusste Schindler wann &uuml;ber diese faulen Selektoren? Seine &uuml;berraschende Antwort: Erst im M&auml;rz diesen Jahres sei er informiert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bnd-nsa-affaere-neue-liste-mit-sensiblen-suchbegriffen-entdeckt-1.2490059\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Wie &uuml;berfl&uuml;ssig muss ein Geheimdienst sein, wenn er so abh&auml;ngig von der &#8234;NSA ist, wie &#8234;Schindler das f&uuml;r den BND behauptet?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Weitere Listen mit brisanten Suchbegriffen aufgetaucht<\/strong><br>\nDie BND-Aff&auml;re weitet sich aus: Der deutsche Geheimdienst hat in den vergangenen Wochen nach Informationen des SPIEGEL mehr als 400.000 weitere NSA-Selektoren entdeckt. Darunter befanden sich erneut europ&auml;ische Ziele.<br>\nMit dem Fund ist auch die gerne verbreitete Geschichte vom Eigenleben des BND-Horchpostens in Bad Aibling, der an der Zentrale vorbei mit den Amerikanern kooperierte, nicht mehr haltbar. Denn die neuen Dateien stammen aus dem Referat &ldquo;Rechtsangelegenheiten und G10&rdquo; (TAG) in der BND-Zentrale in Pullach. Dessen Aufgabe war, deutsche Staatsb&uuml;rger vor gesetzeswidrigen Sp&auml;hangriffen zu bewahren. Ausgerechnet diese Abteilung wusste also seit Jahren, dass die Amerikaner den vereinbarten Schutz europ&auml;ischer B&uuml;rger ignorierten.<br>\nSelbst der BND war nicht in der Lage, jeden der gesch&auml;tzten acht Millionen Suchbegriffe der NSA zu entschl&uuml;sseln. Bei 40 Prozent dieser Selektoren habe der BND nicht einmal zuordnen k&ouml;nnen, auf welches Land sie abzielten, berichten Mitglieder des NSA-Untersuchungsausschusses. Wie soll es dann einem ehemaligen Verfassungsrichter gelingen, jede der Zahlen- und Ziffernfolgen eindeutig zuzuordnen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bnd-affaere-weitere-listen-mit-brisanten-suchbegriffen-a-1035018.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> &ldquo;Denn sie wissen nicht, was sie tun&rdquo;. Bei Merkel kann ich mir es vorstellen, aber nicht bei den Experten des BND. Die Opposition hat Recht: Ein so genannter &ldquo;Vertrauensmann&rdquo; (z.B. ein pensionierter Bundesverfassungsrichter) w&auml;re total &uuml;berfordert, aber diese &uuml;berforderte Alibiperson ben&ouml;tigt Merkel und Gabriel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>M&uuml;hsame Aufkl&auml;rung der Geheimdienstaff&auml;re<\/strong><br>\nSeit gut einem Jahr versucht der Untersuchungsausschuss des Bundestages herauszufinden, ob die NSA deutsches Recht verletzt hat. Au&szlig;erdem soll gekl&auml;rt werden, ob der BND Recht verletzt oder von Rechtsverletzungen gewusst hat. Ein Problem dabei ist die Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nsa-und-bnd-muehsame-aufklaerung-der-geheimdienstaffaere.724.de.html?dram:article_id=320403\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Debatte um US-Spitzeleien: &ldquo;Ein Akt der Unterwerfung&rdquo;<\/strong><br>\nIn Berlin wird heftig diskutiert, ob die Bundesregierung die Sp&auml;hlisten des US-Dienstes NSA gegen den Willen der Amerikaner freigeben soll. Vertraglich sei sie zur Geheimhaltung verpflichtet, sagt der Historiker Josef Foschepoth. Statt sich auf deutsches Recht zu berufen, m&uuml;sse die Bundesregierung dieses &auml;ndern. Mit Foschepoth sprach BZ-Redakteur Dietmar Ostermann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/debatte-um-us-spitzeleien-ein-akt-der-unterwerfung\">Badische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CR:<\/strong> Soviel zur Souver&auml;nit&auml;t Deutschlands. Das Interview erkl&auml;rt insbesondere das merkw&uuml;rdige Verhalten der Regierungsmannschaft. Nicht g&auml;nzlich auszuschlie&szlig;en, ist, dass Gabriel und Merkel eine &ldquo;Show&rdquo; veranstalten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gipfel der Anma&szlig;ung<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will laut einer Regierungserkl&auml;rung &raquo;weit mehr als akute Krisendiplomatie&laquo;, wenn sie sich im Juni zum G-7-Gipfel mit den Regierungschefs der USA, Kanadas, Gro&szlig;britanniens, Frankreichs, Italiens und Japans im oberbayerischen Elmau trifft. Im selben Atemzug verteidigte die Kanzlerin am Donnerstag in Berlin den Ausschluss der Russischen F&ouml;deration aus dem vormals G8 genannten Zusammenschluss wichtiger Industrienationen. &raquo;Solange sich Russland nicht zu den grundlegenden Werten des V&ouml;lkerrechts bekennt und danach handelt, ist f&uuml;r uns eine R&uuml;ckkehr zum Format der G8 nicht vorstellbar&laquo;, sagte Merkel mit Blick auf die Ukraine-Krise und die Abspaltung der Krim, f&uuml;r die ein Gro&szlig;teil der &uuml;berwiegend russischsprachigen Bewohner der Halbinsel 2014 in einer Volksabstimmung votiert hatte. Infolge der &raquo;v&ouml;lkerrechtswidrigen Annexion&laquo;, wie Merkel dies bezeichnet, muss Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin drau&szlig;en bleiben.<br>\nDas Wort &raquo;Krisendiplomatie&laquo; bedeutet aber in der Regel, dass Bevollm&auml;chtigte gegnerischer Konfliktparteien versuchen, auf dem Verhandlungsweg L&ouml;sungen zu finden, um eine Eskalation mit unklarem Ausgang zu vermeiden, bei der es im schlimmsten Fall nur Verlierer g&auml;be. Merkel aber meint, die G-7-Staats- und Regierungschefs w&uuml;rden bei dem Treffen am 7. und 8. Juni angesichts der Vielzahl von Krisen wie in der Ukraine oder im Nahen Osten auch &raquo;Verantwortung auf internationaler B&uuml;hne &uuml;bernehmen&laquo;, wenn sie in dem abgeschotteten Schlosshotel unter sich bleiben. Weniger als Diplomatie ist demnach &raquo;weit mehr als akute Krisendiplomatie&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/05-22\/058.php\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gregor Gysi, DIE LINKE: Warum hatten Sie nicht den Mumm, Herrn Putin zum G7-Gipfel einzuladen?<\/strong><br>\nKanzlerin Merkel gab am Donnerstag eine Regierungserkl&auml;rung zum Gipfel &Ouml;stliche Partnerschaft, zum G7-Gipfel und zum EU-Celac-Gipfel ab. &ldquo;Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass sieben Regierungs- und Staatschefs Weltpolitik machen k&ouml;nnen? Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass Sie die UNO ersetzen d&uuml;rfen? Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass sich diese Staaten anma&szlig;en k&ouml;nnen, f&uuml;r alle andere Staaten zu entscheiden haben&rdquo;, entgegnete ihr Gregor Gysi in seiner Antwort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ufwKGX2sEXw&amp;feature=youtu.be\">YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Tarifkonflikt bei der Bahn<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wie es zum Waffenstillstand zwischen Bahn und GDL kam<\/strong><br>\nEs ist ein paar Monate her, Claus Weselsky sa&szlig; in Frankfurt in seinem B&uuml;ro und wollte im vertraulichen Gespr&auml;ch erkl&auml;ren, warum er sich so verh&auml;lt, wie er sich verh&auml;lt. Drei Stunden lang ging es hinab, tief in die H&ouml;hlen der Bahn- und der Gewerkschaftsgeschichte. Auf Nachfrage erlaubt er nun, ein paar wenige S&auml;tze daraus zu zitieren. Zum Beispiel den hier: &ldquo;Ich bin ja bekanntlich einer, der etwas von Strategie und Taktik versteht.&rdquo;<br>\nAlles, was klappt, l&auml;sst sich hinterher immer zur Strategie erkl&auml;ren, und ob die Einigung vom Donnerstagmorgen nun das Ergebnis von Strategie, von Ersch&ouml;pfung oder wom&ouml;glich einer &auml;u&szlig;erst erfreulichen Panne ist &ndash; es ist eine Einigung.<br>\nDie Vertreter der Bahn haben geschafft, dass Weselsky nun endlich einer Schlichtung zustimmt. Und Weselsky hat geschafft, dass die Bahn ihre Vorbedingung f&uuml;r eine Einigung fallen l&auml;sst: dass Tarifvertr&auml;ge, die sie f&uuml;r die jeweils selben Berufsgruppen mit verschiedenen Gewerkschaften schlie&szlig;t, auf Punkt und Komma identisch sein m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ende-des-lokfuehrerstreiks-wie-es-zum-waffenstillstand-zwischen-bahn-und-gdl-kam-1.2488780\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Alles andere als eine Kapitulation<\/strong><br>\nBisher bot der Bahnvorstand vor allem eine perfekte mediale Inszenierung. Gekonnt schob er der angeblich so verbohrten Lokf&uuml;hrergewerkschaft und ihrem vermeintlich selbsts&uuml;chtigen Chef Weselsky den Schwarzen Peter f&uuml;r die verfahrene Situation zu. Nach au&szlig;en hin gaben sich die Unterh&auml;ndler des Staatskonzerns kompromissbereit, in den Verhandlungen hinter verschlossenen T&uuml;ren blieben sie knallhart. Dieses Schmierentheater beendet zu haben ist das Verdienst des ehemaligen Vorsitzenden Richters am Bundesarbeitsgericht, Klaus Bepler. Seine Hinzuziehung sorgte f&uuml;r jene Verbindlichkeit, die bislang fehlte. [&hellip;]<br>\nDass der Bahnvorstand weiterhin anstrebt, mit der GDL einen Abschluss zu erreichen, der sich nicht substanziell von dem der gr&ouml;&szlig;eren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) unterscheidet, ist sein legitimes Recht. Entscheidend ist jedoch, dass dies nicht mehr die Bedingung f&uuml;r eine Einigung ist. Denn ebenso legitim ist der Anspruch der GDL, sich keinem Tarifdiktat unterwerfen zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Ende-des-Bahnstreiks\/!160304\/\">Pascal Beucker in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>So will die Bundesregierung die GDL k&uuml;nftig stoppen<\/strong><br>\nDie Koalition pr&auml;sentiert am Freitag im Bundestag das Gesetz zur Tarifeinheit. Es soll Gewerkschaften wie die GDL austrocknen. Das macht die Lokf&uuml;hrer so aggressiv. Doch das Gesetz ist Flickwerk.<br>\nSpitzenpolitiker aller Parteien sparen angesichts des endlosen Tarifstreits bei der Deutschen Bahn (DB) nicht mit Kritik an den beiden Konfliktparteien &ndash; je nach politischer Couleur an der Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL oder dem DB-Management. Nur: Aktiv einschalten will sich keiner in den laufenden Arbeitskampf, denn daf&uuml;r fehlt der Politik die Legitimierung.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe mehrfach erkl&auml;rt, dass das Streikrecht ein verbrieftes Grundrecht und ein hohes Gut sei, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert. Die Bundesregierung werde sich nicht einmischen. Dennoch tut sie es &ndash; subtil, aber entscheidend.<br>\nDenn sie will das Problem, das durch die Rivalit&auml;t von zwei Gewerkschaften wie EVG und GDL bei der Bahn entsteht, ein f&uuml;r alle Mal l&ouml;sen. Der Hebel daf&uuml;r ist das Gesetz zur Tarifeinheit. Am Freitag wird es letztmalig im Bundestag gelesen, dann ber&auml;t der Bundesrat. Theoretisch k&ouml;nnte es am 22. Juli in Kraft treten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article141238287\/So-will-die-Bundesregierung-die-GDL-kuenftig-stoppen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Na ja, ganz so subtil ist die Einmischung der Bundesregierung nicht gewesen. Gerade der Bundesverkehrsminister Dobrindt hatte sich ganz offen eingemischt, von einem Machtkampf gesprochen, Appelle an die GDL formuliert und sogar eine Zwangsschlichtung in Erw&auml;gung gezogen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Was wollen die Lokf&uuml;hrer?<\/strong><br>\nDer Streik ist beendet, doch die Verhandlungen gehen weiter. Warum die Lokf&uuml;hrer sauer auf die Bahn sind und wof&uuml;r sie k&auml;mpfen: Drei von ihnen erz&auml;hlen, was sie bewegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-05\/lokfuehrer-gdl-deutsche-bahn\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Im W&uuml;rgegriff der Investmentbanker<\/strong><br>\nDie Aktion&auml;re der Deutschen Bank sind unzufrieden &ndash; zu Recht. Das Investmentbanking schw&auml;chelt, aber die Bank setzt mehr darauf als je zuvor.<br>\nDie Deutsche Bank steckt in einer tiefen Krise, wie besonders eine Zahl deutlich macht: An der B&ouml;rse sind ihre Aktien weniger wert als das offizielle Eigenkapital. Die Anleger haben die Verluste also eingepreist, die durch diverse Strafzahlungen und toxische Papiere entstanden sind. Auch f&uuml;r die Zukunft scheinen die Investoren nicht zu erwarten, dass die Ertr&auml;ge der Deutschen Bank signifikant steigen&hellip;<br>\nDas Investmentbanking ist ein seltsamer Gesch&auml;ftsbereich. Dort werden Erfolgsbeteiligungen namens Boni ausgesch&uuml;ttet &ndash; unabh&auml;ngig vom Erfolg. Die Investmentbanker kassieren Milliarden, w&auml;hrend die Aktion&auml;re mit mickrigen Dividenden zufrieden sein m&uuml;ssen. Dies ist nur scheinbar ein Widerspruch, denn die Deutsche Bank befindet sich l&auml;ngst im W&uuml;rgegriff ihrer Investmentbanker.<br>\nDie Boni werden zum Teil in Aktien ausgezahlt &ndash; was die Investmentbanker automatisch zu Miteigent&uuml;mern macht. Es ist nicht klar, wie gro&szlig; ihr Stimmenanteil ist. Aber er war auf jeden Fall gro&szlig; genug, um Anshu Jain, der zuvor das Investmentbanking in London geleitet hatte, als Ko-Chef der Deutschen Bank durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!160268\/\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Magere&nbsp;61 Prozent Zustimmung: Jain und Fitschen retten sich nur knapp ins Ziel<\/strong><br>\nDie beiden Co-Chefs Anshu Jain und J&uuml;rgen Fitschen erhielten von ihren Aktion&auml;ren nur eine Zustimmung von rund 61 Prozent. &Uuml;blich sind Ergebnisse von deutlich &uuml;ber 90 Prozent. Das Mandat, das die Eigent&uuml;mer ihren beiden obersten Angestellten erteilt haben, ist also nur noch halbherzig. Wenn die beiden Co-Chefs in den n&auml;chsten Monaten auch noch die Unterst&uuml;tzung ihrer wichtigsten Aktion&auml;re, der US-Fondsgesellschaft Blackrock und des katarischen Scheichs Dschassim al-Thani ihren Kurs verlieren, bleibt ihnen nach dieser Hauptversammlung nur noch der R&uuml;cktritt&hellip;.<br>\nInsbesondere Co-CEO Anshu Jain, der wie kein zweiter f&uuml;r das Investmentbanking und damit, zumindest sinnbildlich, f&uuml;r die Verfehlungen der Vergangenheit steht, bekam sein Fett weg&hellip;<br>\nDennoch hat der Aufsichtsrat Jain am Vorabend der Hauptversammlung noch gest&auml;rkt: Ihm obliegt k&uuml;nftig wieder die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r strategische Fragen, nachdem der kurzzeitige Strategievorstand Stefan Krause andere Aufgaben &uuml;bernimmt. Jains eigentlich gleichberechtigter Partner Fitschen ist in dieser Kerndisziplin au&szlig;en vor. Er wirkt mehr denn je abgemeldet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/banken\/a-1034966.html\">manager-magazin<\/a><\/p>\n<p>dazu passt: <strong>Milliarden-Strafe f&uuml;r sechs Gro&szlig;banken<\/strong><br>\nBeh&ouml;rden aus den USA und Gro&szlig;britannien haben gegen sechs internationale Gro&szlig;banken insgesamt eine Strafe von 5,7 Milliarden Dollar verh&auml;ngt. Zwischen 2007 und 2013 haben Banker den Referenzzinssatz des Devisenmarktes zu ihren Gunsten beeinflusst.<br>\nDer Skandal um die Manipulation von Devisenkursen kommt zahlreiche Gro&szlig;banken erneut teuer zu stehen. F&uuml;nf Institute m&uuml;ssen insgesamt knapp 5,7 Milliarden Dollar zahlen, wie das US-Justizministerium am Mittwoch mitteilte. Auf die amerikanischen Institute JP Morgan entfallen demnach 550 Millionen, auf Citigroup 925 Millionen Dollar. Die britischen Rivalen Barclays und RBS m&uuml;ssen 650 Millionen sowie 395 Millionen Dollar&nbsp;zahlen.<br>\nIn der Gesamtsumme von 5,7 Milliarden Dollar sind 1,6 Milliarden Dollar an weiteren Strafen enthalten, die von der US-Notenbank verh&auml;ngt wurden sowie zus&auml;tzliche 1,3 Milliarden Dollar, die an weitere Beh&ouml;rden aus den USA und Gro&szlig;britannien&nbsp;gehen.<br>\nBereits am Morgen war bekanntgeworden, dass die Schweizer UBS eine Strafe von 545 Millionen Dollar entrichten muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/manipulation-des-devisenmarkts-milliarden-strafe-fuer-sechs-grossbanken-1.2487974\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschland ist bei der Ungleichheit fast Spitze<\/strong><br>\nIn Deutschland besitzen die reichsten zehn Prozent nahezu 60 Prozent des gesamten Nettohaushaltsverm&ouml;gens. Damit kommt Deutschland zusammen mit den Niederlanden auf Platz drei im Ranking der Industriel&auml;nder mit der gr&ouml;&szlig;ten Kluft zwischen Arm und Reich. Nur in den USA und &Ouml;sterreich ist die Verm&ouml;genskonzentration noch gr&ouml;&szlig;er. Dies geht aus dem dritten Sozialbericht der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, der am Donnerstag ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\n&laquo;Wir haben einen Wendepunkt erreicht. Noch nie in der Geschichte der OECD war die Ungleichheit in unseren L&auml;ndern so hoch wie heute&rdquo;, sagte OECD-Generalsekret&auml;r Angel Gurr&iacute;a, der den Bericht in Paris gemeinsam mit der EU-Kommissarin f&uuml;r Arbeit und Soziales, Marianne Thyssen, vorstellte. Die Folge: Zwischen 1990 und 2010 b&uuml;&szlig;ten die Industriestaaten rund 4,7 Prozent an Wirtschaftswachstum ein. Ungleiche Gesellschaften n&uuml;tzen n&auml;mlich ihre Potentiale weniger als gleichere. So f&auml;llt es etwa Menschen aus bildungsfernen Haushalten bei wachsender Ungleichheit zunehmend schwerer, eine gute Ausbildung zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/971846.deutschland-ist-bei-der-ungleichheit-fast-spitze.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p>dazu: <strong>OECD: Ungleichheit steigt seit 30 Jahren kontinuierlich<\/strong><br>\nDie Ungleichheit in der Gesellschaft steigt weiter an. Die OECD hat in ihrem neuen Bericht &ldquo;In It Together: Why Less Inequality Benefits All&rdquo; deutlich gemacht, dass seit Bestehen der OECD die Ungleichheit noch nie so hoch gewesen ist. Der Trend ist ziemlich eindeutig. Jetzt haben die reichsten 10 Prozent ein 9,6-fach h&ouml;heres Einkommen als die &auml;rmsten 10 Prozent, in den 1980er Jahren lag das Verh&auml;ltnis noch bei 7,1, in den 1990ern bei 8,1 und in den 2000ern bei 9,1. Bergab ging es nicht nur f&uuml;r die &Auml;rmsten, sondern f&uuml;r die ganze Schicht der unteren 40 Prozent. Die Drift geht kontinuierlich auseinander, die Regierungen scheinen, egal welcher Couleur, nicht in der Lage oder unwillens zu sein, dem entgegenzusteuern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45006\/1.html\">Florian R&ouml;tzer auf Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EZB steckt Hedgefonds-Managern Insider-Informationen<\/strong><br>\nIn einem Luxushotel bekommen Hedgefondsmanager von EZB-Direktor Beno&icirc;t Coeur&eacute; exklusive Informationen. Mit diesen machen einige wohl das Gesch&auml;ft ihres Lebens. Bei der EZB gibt man sich zerknirscht.<br>\nWeltweit stehen derzeit die gro&szlig;en Investmentbanken am Pranger. Sie m&uuml;ssen mit Milliardensummen daf&uuml;r bluten, dass sich ihre H&auml;ndler in privaten Chatrooms Insiderinformationen zugesteckt haben, um daraus Profit zu schlagen. Auch die amerikanische Notenbank Fed fahndet in den eigenen Reihen nach sogenannten Leaks, also undichten Stellen, durch die vertrauliche Informationen gesickert sind.<br>\nMan sollte meinen, dass in einem solch hochsensiblen Umfeld derzeit jede Finanzinstitution peinlich darauf achtet, wie heikle Informationen ver&ouml;ffentlicht werden. Doch ausgerechnet die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB), die derzeit mit Billionen Euro die M&auml;rkte beeinflusst, hat sich jetzt einen peinlichen Fehltritt geleistet, der f&uuml;r heftige Kursausschl&auml;ge beim Euro und in anderen Anlageklassen gef&uuml;hrt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article141209515\/EZB-steckt-Hedgefonds-Managern-Insider-Informationen.html\">Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Griechenland braucht die soziale Kehrtwende<\/strong><br>\nDie bisherige K&uuml;rzungspolitik hat in Griechenland bereits zu&nbsp; sozialen Verwerfungen gef&uuml;hrt. Jetzt droht dem Land die Pleite &ndash; mit verheerenden Folgen f&uuml;r Wirtschaft und Politik, warnt der DGB-klartext&nbsp; und fordert eine soziale Kehrtwende in Europa. Die EU muss sich neu aufstellen und ihre St&auml;rke f&uuml;r eine soziale, demokratische und friedliche Zukunft mobilisieren.<br>\nDie Verhandlung zwischen der griechischen Regierung und den &bdquo;Institutionen&ldquo; genannten Kreditgebern hat einen kritischen Punkt erreicht. Es geht um die Auszahlung weiterer Gelder und die Zeit wird knapp: Ende Mai werden in Griechenland Lohn- und Rentenzahlungen f&auml;llig, im Juni R&uuml;ckzahlungen an den Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF). Ohne weitere Hilfe droht ein Zahlungsausfall Griechenlands &ndash; mit verheerenden &ouml;konomischen, aber auch politischen Konsequenzen. Doch die Institutionen beharren weiter auf Reformen.<br>\nBei Steuerreformen und Ma&szlig;nahmen gegen Steuerbetrug sind sich die Verhandlungspartner weitgehend einig. Streitpunkte sind Regelungen zum Arbeitsmarkt und zum Rentensystem. Die Institutionen, allen voran der IWF, wollen die M&ouml;glichkeit von Massenentlassungen rechtlich vereinfachen und Gewerkschaften bei der Aushandlung von Tarifvertr&auml;gen schw&auml;chen.<br>\nDas w&auml;re ein fataler Fehler, findet auch die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), die Griechenland gegen die Absenkung der arbeitsrechtlichen Standards unterst&uuml;tzt. Zu Recht! Denn bereits die bisherige Lohnsenkungspolitik in Griechenland hat in die Katastrophe gef&uuml;hrt: Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge wurden ausgeh&ouml;hlt, Mindestl&ouml;hne gesenkt, die Einkommen der Menschen brachen ein, die Armut wuchs. Das hat auch der lokalen Wirtschaft die Nachfrage entzogen &ndash; immer mehr Unternehmen gingen Pleite, die Arbeitslosigkeit stieg.<br>\nDie Folgen der Lohnsenkungspolitik f&uuml;r Griechenland: ausgeh&ouml;hlte Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge, gesenkte Mindestl&ouml;hne, wachsende Armut. DGB, Eurostat<br>\nIn puncto Rente sind die Differenzen zwischen Griechenland und den Gl&auml;ubigern noch gr&ouml;&szlig;er. Eine Einigung in der Rentenfrage ist jedoch entscheidend f&uuml;r den Ausgang der Verhandlungen. F&uuml;r die griechische Regierung ist klar, dass sie ihr Rentensystem auf Dauer unterst&uuml;tzen muss &ndash; eine Finanzierung der Rentenkassen ohne Staatsgelder, wie es die Ex-Troika fordert, ist bei sinkenden Beitragszahlungen, aufgrund anhaltender Arbeitslosigkeit, nur durch massive K&uuml;rzungen der Renten m&ouml;glich. Die soziale Krise w&uuml;rde sich dann zus&auml;tzlich versch&auml;rfen.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150522_Armutsrisikoquote.gif\" alt=\"Armutsrisiko unter 65 - Frankreich, Deutschland, EU, Spanien, Griechenland\" title=\"Armutsrisiko unter 65 - Frankreich, Deutschland, EU, Spanien, Griechenland\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++48a6dc8e-feed-11e4-88e4-52540023ef1a\">DGB klartext<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>Griechische &raquo;Treuhand&laquo;<\/strong><br>\nDie &raquo;Geldgeber&laquo; Griechenlands bestehen auf Reformen im Lande. Sonst gibt es keine neuen &raquo;Hilfen&laquo;, lautet das Verdikt von EU-Kommission, Europ&auml;ischer Zentralbank (EZB) und Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF). Zwar m&ouml;chte das Dreiergespann nicht mehr Troika genannt werden, auf der entscheidenden Bedingung f&uuml;r ihre Kredite beharren die &raquo;Institutionen&laquo; aber mit Nachdruck. Wichtigster Aspekt der vermeintlichen Reformen sind Privatisierungen. In den derzeit laufenden Verhandlungen wurde und wird die amtierende Linksregierung in Athen fortw&auml;hrend unter Druck gesetzt, &ouml;ffentliches Eigentum an private &raquo;Investoren&laquo; zu verschleudern. Zu den auserkorenen Privatisierungsobjekten geh&ouml;ren wichtige Teile der Infrastruktur wie H&auml;fen und Airports. Auch Wasser- und Elektrizit&auml;tswerke sollen der staatlichen Kontrolle entzogen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/05-22\/017.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wenn Eind&auml;mmung f&uuml;r Europa gef&auml;hrlich wird<\/strong><br>\nAls Friedensprojekt ist die Europ&auml;ische Union entstanden &ndash; nun droht dieser Grundstein an einer neuen Balkankrise zu zerbr&ouml;ckeln. W&auml;hrend Mazedoniens Opposition n&auml;mlich alles daransetzt, die Regierung von Ministerpr&auml;sident Nikola Gruevski zu Fall zu bringen, f&uuml;hlt man sich auf seltsame Weise an &auml;hnliche Szenarien in der Ukraine erinnert. Auch dort handelt es sich um einen Staat, den man auf Biegen und Brechen &ldquo;europareif&rdquo; formen m&ouml;chte. Die Eind&auml;mmungspolitik des Westens scheint jedenfalls auf den Balkan, den man von allen Russland-freundlichen Verbindungen &ldquo;s&auml;ubern&rdquo; will, &uuml;berzugreifen. Die Strategie ist allerdings h&ouml;chst explosiv, denn mit einem grenz&uuml;berschreitenden B&uuml;rgerkrieg und einer innereurop&auml;ischen Fl&uuml;chtlingskatastrophe w&uuml;rde die EU langfristig nicht fertig werden. [&hellip;]<br>\nDer Weg, den Mazedonien einzuschlagen hat, wurde von der Administration des US-Pr&auml;sidenten Barack Obama schon l&auml;ngst vorbestimmt. Im Juli 2014 stattete Victoria Nuland, die f&uuml;hrende US-Diplomatin f&uuml;r Europa und Eurasien und Gattin des neokonservativen Politikberaters Robert Kagan, der Regierung von Gruevski einen Besuch in der mazedonischen Hauptstadt Skopje ab. Dort versicherte die Politikerin und Verfechterin des &ldquo;Euromaidan&rdquo;, der ukrainischen Revolution, dass die Vergr&ouml;&szlig;erung der Nato in Zukunft h&ouml;chste Priorit&auml;t h&auml;tte. Mazedonien verdiene, so Nuland w&ouml;rtlich, seinen &ldquo;rechtm&auml;&szlig;igen Platz innerhalb der Nato und der Europ&auml;ischen Union&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/meinungen\/gastkommentare\/752684_Wenn-Eindaemmung-fuer-Europa-gefaehrlich-wird.html\">Gastkommentar von Stefan Haderer in der Wiener Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Der umsichtige Kommentar eines &ouml;sterreichischen Kulturanthropologen und Politikwissenschaftlers. Gemessen daran ist das Medienecho auf die Anf&auml;nge eines neuen Balkankrieges in den deutschen Medien geradezu j&auml;mmerlich. Und einseitig wie immer.<br>\nEs folgt noch ein Bericht und Kommentar auf Englisch, leider nicht &uuml;bersetzt. Dabei geht es um die Steigerung des Konfliktes am 8. und 9. Mai durch Auseinandersetzungen zwischen einer Gruppe von in Mazedonien operierenden albanisch-st&auml;mmigen K&auml;mpfern und dem mazedonischen Milit&auml;r. Dazu werden wir in einem Nachtrag zum ersten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26145\">Beitrag<\/a> &uuml;ber diesen neuen Konflikt noch weitere Informationen nachliefern.<br>\nHier also ein Text aus Strategic Culture Foundation ONLINE JOURNAL und anschlie&szlig;end auch noch ein Beitrag von Spiegel online, damit Sie richtig &bdquo;ausgewogen informiert&ldquo; sind:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Who Instigates Tensions to Explode Macedonia?<\/strong><br>\nIt all started in Kumanovo. An armed group battling Macedonian police over the weekend (May 8-9) aimed to destabilize the country by attacking state buildings and public areas. The attacks left 8 policemen dead and 37 seriously wounded. It&rsquo;s easy enough to destabilize the situation in the areas along the planned gas pipeline route going across Turkey, Greece, Macedonia and Serbia. In 1987 I predicted that sooner or later Skopje would turn into a European Beirut with front line stretching along the river of Vardar to divide the city into the Bulgarian and Albanian parts.<br>\nKrasimir Karakachanov is the leader of IMRO &ndash; Bulgarian National Movement or IMRO &ndash; BNM, a nationalist political party in Bulgaria that claims to be the successor to the historic Internal Macedonian Revolutionary Organization, and the co-spokesman for the electoral bloc Patriotic Front electoral alliance. According to him, the events in Kumanovo could have taken place three days, two months or three months ago. And it could be repeated in three days. The action to undermine the pipeline project took place at the border between Bulgaria and Macedonia. Potential threats exist in the Eastern Rhodopes, the mountain range located in the north-eastern part of Greece and predominantly populated by Turks, and the Western Rhodopes mainly populated by Pomaks, the Bulgarian Muslims. Tensions may also exacerbate in the European part of Turkey where ultra-left terrorist groups operate (Devrimci (Dev) Sol, Devrimci Yol, and Devrimci Genc etc).<br>\nWashington has been using the Albanian factor as an instrument to destabilize the Balkans since George Tenet, an Albanian by origin, was appointed the head of Central Intelligence Agency (1997 &ndash; 2004).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.strategic-culture.org\/news\/2015\/05\/20\/who-instigates-tensions-to-explode-macedonia.html\">Strategic Culture Foundation ONLINE JOURNAL<\/a><\/li>\n<li><strong>Unruhen in Mazedonien: Europas n&auml;chster Krisenstaat<\/strong><br>\nEin blutiger Polizeieinsatz gegen angebliche albanische Terroristen ist der bisherige H&ouml;hepunkt einer Staatskrise in Mazedonien. Auf dem Westbalkan droht ein neuer B&uuml;rgerkrieg.<br>\nDie Stimme des jungen Mannes zittert noch immer, wenn er von dem Angriff der schwerbewaffneten Spezialtruppen berichtet. Dshemaledin Azemi, 24, lebt mit seiner Familie in der nordmazedonischen Stadt Kumanovo. Am Morgen des 9. Mai h&ouml;rte er Sch&uuml;sse, kurz darauf geriet auch das Geb&auml;ude unter Feuer, in dem er mit seiner Familie wohnt. &ldquo;13 Stunden hat der Angriff gedauert, wir haben uns die ganze Zeit im Haus versteckt&rdquo;, erz&auml;hlt Azemi. &ldquo;Ich habe keine Ahnung, warum sie das getan haben&rdquo;, sagt er, &ldquo;wir sind doch keine Terroristen!&rdquo;<br>\nPolizei und Armee durchsuchen an jenem Tag ein von Albanern bewohntes Viertel der 70.000-Einwohner-Stadt Kumanovo nach mutma&szlig;lichen albanischen Terroristen, die angeblich Attentate planen. Die Lage eskaliert. Bei Feuergefechten, die bis zum n&auml;chsten Tag dauern, sterben zahlreiche Menschen, Dutzende H&auml;user werden zerst&ouml;rt.<br>\nAm Ende bleiben vor allem Fragen: Wie viele Menschen starben, wer sind die Toten, wer die angeblichen Terroristen? Und: Hat die Regierung des rechtsnationalistischen Ministerpr&auml;sidenten Nikola Gruevski den Anti-Terror-Einsatz inszeniert, um von der wachsenden Unzufriedenheit im Land abzulenken?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/mazedonien-europas-naechster-krisenstaat-a-1034413.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ukraine to honor groups that killed Jews in World War II<\/strong><br>\nNew law outlaws the display of Nazi and Communist symbols but another law requires that nationalist groups involved in the killings of Jews and Poles be honored. New Ukrainian laws that came into effect over the past two months will outlaw the display of objects and names from the country&rsquo;s communist past, while honoring groups that collaborated with the Nazis in the extermination of Ukrainian Jewry, Bloomberg reports.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haaretz.com\/news\/world\/1.657381\">Haaretz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rechtserhaltende Gewalt<\/strong><br>\nMilit&auml;rische Dienststellen beteiligen sich erneut am Deutschen Evangelischen Kirchentag. Bei der f&uuml;r Anfang Juni anberaumten Gro&szlig;veranstaltung werden nicht nur Milit&auml;rseelsorger pr&auml;sent sein, sondern auch Vertreter der Bundeswehr und des Bundesverteidigungsministeriums. Unter anderem soll der evangelische Milit&auml;rbischof Sigurd Rink einen &ldquo;Bittgottesdienst f&uuml;r den Frieden&rdquo; halten &ndash; begleitet vom &ldquo;Heeresmusikkorps&rdquo; der deutschen Streitkr&auml;fte. Rink bekennt sich explizit zum Einsatz &ldquo;rechtserhaltender Gewalt&rdquo; gegen dem Westen missliebige Regimes und fordert ein &ldquo;internationales Engagement Deutschlands&rdquo; gem&auml;&szlig; seiner &ldquo;weltpolitischen Rolle&rdquo;. Erst unl&auml;ngst nannte er den von deutscher Seite massiv vorangetriebenen Aufbau einer EU-Armee eine &ldquo;tolle Idee&rdquo;. Damit schlie&szlig;t Rink direkt an entsprechende &Auml;u&szlig;erungen des CDU-Au&szlig;enpolitikers Norbert R&ouml;ttgen an, der ebenfalls als Referent zum Evangelischen Kirchentag geladen ist. R&ouml;ttgen h&auml;lt es nach eigenem Bekunden f&uuml;r &ldquo;paradox bis pervers&rdquo;, Kriegsoperationen der Bundeswehr unter Verweis auf die deutschen Menschheitsverbrechen des Ersten und Zweiten Weltkriegs abzulehnen. Sein Thema beim Kirchentag ist &ldquo;Deutschlands neue Verantwortung in der Welt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59120\">German-Foreign-Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach Pfarrer Gauck nun auch noch der Evangelische Kirchentag.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Karnevalsumzug in Braunschweig: Ermittlungen wegen Terrorverdachts eingestellt<\/strong><br>\nDie Ermittlungen zu einem m&ouml;glichen geplanten Anschlag auf den Braunschweiger Karnevalsumzug Schoduvel sind eingestellt worden. Dies best&auml;tigten die Staatsanwaltschaft Hannover, das Landeskriminalamt Niedersachsen, der Verfassungsschutz und die Polizei Braunschweig in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung.<br>\nMan habe weder konkrete weitere Hinweise auf einen bevorstehenden Gewaltakt, noch einen bestimmten T&auml;terkreis oder einen islamistischen Hintergrund feststellen k&ouml;nnen, sagte der Leiter der Staatsanwaltschaft Hannover, J&ouml;rg Fr&ouml;hlich.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/karneval-in-braunschweig-ermittlungen-wegen-terrorverdachts-eingestellt-a-1034728.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.braunschweiger-zeitung.de\/lokales\/Braunschweig\/kein-beweis-fuer-anschlag-auf-braunschweiger-karneval-id1878667.html\">Braunschweiger Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Einen Verd&auml;chtigen gibt es nicht, daf&uuml;r einen Informanten, der als verl&auml;sslich gilt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Staat zahlte V-Mann fast 300 000 Euro<\/strong><br>\nDer Verfassungsschutz hat dem Rechtsextremisten und V-Mann Thomas Richter fast 300 000 Euro f&uuml;r seine Spitzeldienste gezahlt. Das geht aus einem Report des Sonderermittlers Jerzy Montag hervor, den er f&uuml;r das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestages angefertigt hat. Darin kritisiert der Gr&uuml;nen-Politiker erneut den Verfassungsschutz. Die Neonazi-Quelle &ldquo;Corelli&rdquo; galt beim Inlandsgeheimdienst als Top-Informant. Der inzwischen verstorbene V-Mann hatte fr&uuml;her Kontakt zu einem NSU-Mitglied und zu einem Polizisten, der beim Ku-Klux-Klan war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/rechtsextremist-corelli-staat-zahlte-v-mann-fast-euro-1.2488294\">Tanjev Schultz und Lena Kampf in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Umstrittene Prognosen &ndash; Die Macht der Demografen<\/strong><br>\n&hellip; das Bev&ouml;lkerungswachstum h&auml;ngt von vielen Faktoren ab. Und so sind Demografen seit etwa 250 Jahren damit besch&auml;ftigt, Prognosen abzugeben. Ausschlaggebend f&uuml;r demografische Analysen sind im Wesentlichen folgende Faktoren: Geburtenzahl, Sterblichkeit, Aus- und Einwanderung, Altersstruktur.<br>\nUnd hier beginnen schon die Probleme. All diese Werte sind nur f&uuml;r die Vergangenheit gesichert. Niemand kann pr&auml;zise Entwicklungen wie Technologiespr&uuml;nge, Kriege, Naturkatastrophen, Wohlstandsverteilung oder Geburtenr&uuml;ckg&auml;nge zuverl&auml;ssig vorhersagen. Die Geschichte der Demografie ist somit auch eine Geschichte der Irrt&uuml;mer.<br>\nIn der ersten H&auml;lfte des 19. Jahrhunderts ging man etwa in England von einem explosionsartigen Bev&ouml;lkerungswachstum aus. F&uuml;r den Gro&szlig;raum London wurden f&uuml;r das Jahr 2010 mehr als 130 Millionen Menschen erwartet tats&auml;chlich sind es heute knapp 14 Millionen.<br>\nGerd Bosbach, Professor f&uuml;r Statistik und Empirik an der FH Koblenz ist sehr skeptisch: &ldquo;Kein gro&szlig;er Aufschwung, keine Krise ist jemals richtig vorhergesagt worden. Das Statistische Bundesamt wei&szlig; auch von dieser Ungenauigkeit von Prognosen und rechnet mit zw&ouml;lf Varianten. F&uuml;r die Bev&ouml;lkerungszahl (in Deutschland) von 2060 bedeutet das einen Unterschied von 15,1 Millionen Menschen!&rdquo;<br>\nHaben demografische Prognosen &uuml;berhaupt eine belastbare Aussagekraft? Oder werden diese Zahlen lediglich benutzt, um politische Entscheidungen zu rechtfertigen oder politische Fehler der Vergangenheit zu verbergen? Demografische Gutachten sind in nur dann sinnvoll, wenn auch der politische und gesellschaftliche Wille zur Ver&auml;nderung da ist. Was in scharf abgegrenzten geografischen und zeitlichen Dimensionen tats&auml;chlich gut berechenbar ist, wird global und &uuml;ber Jahrzehnte betrachtet, schnell sehr ungenau. Die demografische Wissenschaft hat noch l&auml;ngst nicht alle Determinanten durchschaut, die das Leben von Menschen beeinflussen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=51548\">3sat, dort auch das Video zum Abruf<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Eine Generalblamage<\/strong><br>\nDer Fall Gysi wird f&uuml;r die Staatsanwaltschaft heikel. Die Anweisung, Gysi anzuklagen, k&ouml;nnte rechtswidrig sein.<br>\nJeder blamiert sich so gut er kann: Der Fall Gysi ger&auml;t zu einer Generalblamage des Hamburger Generalstaatsanwalts Lutz von Selle. Er hat den widerstrebend ermittelnden Staatsanwalt, der den Fall lange, lange recherchiert hat, zuletzt angewiesen, den Politiker Gregor Gysi anzuklagen. Der Staatsanwalt hat sich widersetzt. Das ist un&uuml;blich, das ist mutig. Er h&auml;lt die Anweisung seines Chefs f&uuml;r rechtswidrig. Das k&ouml;nnte bedeuten: Die Weisung ist wom&ouml;glich gar eine Straftat &ndash; die Verfolgung Unschuldiger n&auml;mlich. [&hellip;]<br>\nOffenbar grassiert in den Staatsanwaltschaften im Norden der Republik ein juristisches Virus: Gegen den Generalstaatsanwalt in Celle wird wegen Geheimnisverrat ermittelt. Dem in Hamburg wird rechtswidrige Weisung vorgeworfen. Man fragt sich nach den Auswahlkriterien, die f&uuml;r Spitzenpositionen der Justiz gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/staatsanwaltschaft-eine-generalblamage-1.2488605\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Wenn man den M&auml;chtigen nach dem Maul schreibt, bekommt man die besseren Honorare&rdquo;<\/strong><br>\nHarald Schumann &uuml;ber die Medien und seine Dokumentation &ldquo;Macht ohne Kontrolle &ndash; Die Troika&rdquo;<br>\n&ldquo;Wir haben genau die Medien, die wir verdienen&rdquo;, sagt der Journalist Harald Schumann im Interview mit Telepolis. Schumann, der 2004 beim Spiegel k&uuml;ndigte, nachdem eine Geschichte von ihm zum Thema Energiepolitik nur in ver&auml;nderter Form erscheinen sollte, geht im Telepolis-Interview auf die aktuelle Kritik an den Medien ein und erz&auml;hlt, was er bei seiner Arbeit zu der viel beachtenden Dokumentation &ldquo;Macht ohne Kontrolle &ndash; Die Troika&rdquo; erlebt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44936\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wie die Presse versucht, WikiLeaks zu diskreditieren<\/strong><br>\nDie Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks ist zur&uuml;ck. Doch die investigative Presse reagiert pikiert und will die konkurrierende Plattform ins Abseits reden.<br>\nEs ist noch gar nicht so lange her, da schm&uuml;ckten sich bekannte Medienmarken mit den Enth&uuml;llungen von WikiLeaks als w&auml;ren es hawaiianische Blumenkr&auml;nze, und das investigative Personal balgte sich darum, wer als erster mit Julian Assange aufs Foto darf.<br>\nUnd heute?<br>\nMit eifers&uuml;chtiger Bei&szlig;wut reagieren die Leitmedien, wenn WikiLeaks mal wieder beweist, dass es nicht so tot ist, wie behauptet wird. Dann wird der einstige Shooting-Star der Medienszene als &bdquo;L&auml;cherleaks&ldquo; verspottet (Die Zeit) und &bdquo;die sogenannte Enth&uuml;llungsplattform&ldquo; (FAZ) zum privaten Spielzeug eines manischen Narzissten heruntergeredet. Die erfolgreiche Dekonstruktion des WikiLeaks-Gr&uuml;nders Julian Assange scheint das Wegbei&szlig;en der Konkurrenz inzwischen leichter zu machen. Denn im Netz ist mit Solidarit&auml;t kaum noch zu rechnen. Das Gift der Vorverurteilung wirkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/2015\/05\/wie-die-presse-versucht-wikileaks-zu-diskreditieren\/#sthash.S0LHKFuP.dpuf\">Wolfgang Michal<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Nuhr noch peinlich<\/strong><br>\nDer Possenrei&szlig;er Dieter Nuhr, der sich auf dem Satiregipfel w&auml;hnt, versteht auch bei Kritik an seiner Alberei keinen Spa&szlig;. Der eher die Bed&uuml;rfnisse eines b&uuml;rgerlichen Publikums bedienende Hofnarr st&ouml;rte sich an einem Zeitgenossen aus Osnabr&uuml;ck, der den m&auml;&szlig;ig komischen Besserwisser als &ldquo;Hassprediger&rdquo; bezeichnete. Der Mann hatte au&szlig;erdem ein Portr&auml;tfoto von Nuhr in ein Stoppschild montiert und den Witzemacher angeblich angezeigt, weil er ihm Hetze und Beschimpfung von Religionsgemeinschaften vorwarf.<br>\nDie Wortwahl &ldquo;Hasspresiger&rdquo; d&uuml;rfte Nuhrs Anwalt elektrisiert haben, denn exakt diese Bezeichnung wurde 2007 dem politischen Kabarettisten J&uuml;rgen Becker gerichtlich untersagt , als er sie damals einem K&ouml;lner Dompfaffen angediehen lie&szlig;. Nuhr zog einem Bericht des Stern zufoge vor das Landgericht Stuttgart, um dort dem Kritiker die Grenzen von dessen Meinungsfreiheit aufzuzeigen. Denn Meinungsfreiheit ist bekanntlich das Letzte, was ein gutb&uuml;rgerlicher Kabarettist brauchen kann. Wo k&auml;me man denn da hin?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Nuhr-noch-peinlich-2658275.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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