{"id":26234,"date":"2015-05-27T09:19:33","date_gmt":"2015-05-27T07:19:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234"},"modified":"2015-05-27T09:19:33","modified_gmt":"2015-05-27T07:19:33","slug":"hinweise-des-tages-2381","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h01\">Geschichte eines T&auml;uschungsman&ouml;vers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h02\">IS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h03\">Secret Bank of England taskforce investigates financial fallout of Brexit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h04\">Die OECD r&auml;t: Wer die Kuh melken will, sollte sie ein wenig besser f&uuml;ttern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h05\">Bezahlen Sie einfach mit Ihrem Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h06\">Ich hoffe nur, nicht abzust&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h07\">Das elfte Gebot: Du darfst nicht streiken?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h08\">Z&uuml;rcher Polizei nimmt Fifa-Funktion&auml;re fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h09\">Warum Ludwig Erhard nicht Fernbus fahren w&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h10\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h11\">Reporter ohne Grenzen: Vorratsdatenspeicherung hebelt journalistischen Quellenschutz aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h12\">Patentantrag von Google: &raquo;Gruselige&laquo; Spielzeug-Puppe mit Mikrofonen, Kameras und WLAN<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h13\">Von der Leyen in Indien: Zu Besuch beim gr&ouml;&szlig;ten Waffenk&auml;ufer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h14\">Asymmetrische Kriegsf&uuml;hrung im H&ouml;rsaal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h15\">Mit Vollgas in die Vertrauenskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h16\">Wenn man keine BILD mehr verkauft, bekommt man auch keine andere Zeitungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h17\">&ldquo;Die Anstalt&rdquo; vom 26. Mai 2015<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234#h18\">Das Letzte &ndash; Julia Friedrichs und Peer Steinbr&uuml;ck im Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26234&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Geschichte eines T&auml;uschungsman&ouml;vers<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Bundesregierung wusste im August 2013, dass die US-Regierung keine Zusage zu einem No-Spy-Abkommen gegeben hatte. Trotzdem lie&szlig; die Bundeskanzlerin ihren Sprecher das Gegenteil behaupten.<\/li>\n<li>Ein jetzt aufgetauchter Aktenvermerk beweist, dass Bundeskanzlerin Merkel &uuml;ber den Stand der Dinge informiert war.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Am Ende ist es nur ein weiterer Schritt, den Angela Merkel und ihre Regierung im Sommer 2013 gehen. Ein Schritt aber, mit dem wohl die unsichtbare Grenze zwischen Wahlkampfrhetorik und T&auml;uschung der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;berschritten wird. Nach au&szlig;en tut diesen Schritt als erster der damalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla am 12. August 2013, als er vor der Hauptstadtpresse behauptet, die US-Seite habe &ldquo;den Abschluss eines No-Spy-Abkommens angeboten&rdquo;.<br>\nBei Pofalla bleibt es nicht. Es folgen, noch vor der Bundestagswahl, Regierungssprecher Steffen Seibert, der damalige Innenminister Hans-Peter Friedrich und die Bundeskanzlerin selbst. Die Formulierungen variieren, die Botschaft bleibt dieselbe: Es wird ein No-Spy-Abkommen geben. Kanzlerin Merkel formuliert es ein wenig vorsichtiger, sie sagt die Amerikaner seien bereit, &ldquo;mit uns ein sogenanntes No-Spy-Abkommen zu verhandeln&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/no-spy-abkommen-geschichte-eines-taeuschungsmanoevers-1.2494417\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>IS<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Geheimes Pentagon-Papier: Hat die US-Regierung die Terrormiliz IS geschaffen?<\/strong><br>\nEin geheimes Pentagon-Dokument aus dem Jahr 2012 soll beweisen, dass die US-Regierung die Entstehung und den Aufstieg der Terrormiliz IS in Kauf genommen hat. Ein Experte ist sich sicher: Die Bildung eines Kalifats soll ausdr&uuml;cklich erw&uuml;nscht worden sein. Steckt also die US-Regierung hinter dem IS? [&hellip;]<br>\nDas Dokument gibt nur den Raum f&uuml;r Interpretationen: Es ist kein Beweis f&uuml;r eine Einmischung der USA in Syrien, sondern vielmehr ein Strategie-Papier, das aber zweifelsohne in den h&ouml;chsten politischen und milit&auml;rischen Kreisen in Washington zirkulierte.<br>\nWarum unternahmen die USA nichts gegen den Aufbau einer gro&szlig;territorialen Terrororganisation? In dem zum Teil geschw&auml;rzten Bericht ist zu lesen, dass es in der instabilen Situation die M&ouml;glichkeit einer Gr&uuml;ndung eines Salafisten-Staats geben k&ouml;nne. Und das sei, was die oppositions-nahen Staaten wollten &ndash; genauer: der Westen, die Golfstaaten und die T&uuml;rkei. Dadurch w&uuml;rde Assad isoliert und in seiner Position nachhaltig geschw&auml;cht werden.<br>\nIm letzten Absatz des Dokuments urteilen die Verfasser: Assads Schw&auml;chung erschaffe die ideale Atmosph&auml;re f&uuml;r die AQI, in ihre alten Hoheitsgebiete Mossul und Ramadi zur&uuml;ckzukehren. Was vor drei Jahren prophezeit wurde, ist heute Realit&auml;t: Im Juni 2014 wurde Mossul vom IS erobert, vor wenigen Tagen Ramadi.<br>\nDer Journalist Ahmed wirft den USA vor, durch ihre geopolitischen Strategie die Ursache f&uuml;r den Vormarsch des Terrorstaates beg&uuml;nstigt zu haben. &Uuml;ber die Unterst&uuml;tzung oder die Entmachtung regionaler Herrscher sollte demnach der Zugriff auf &Ouml;l- und Gas-Ressourcen sichergestellt werden.<br>\nDie US-Regierung h&auml;tte zwar erkannt, wohin die Verwicklungen in Syrien f&uuml;hren. Doch sie h&auml;tte daraufhin die Einmischung in Syrien nicht zur&uuml;ckgefahren oder gar g&auml;nzlich beendet: Die bedrohliche Zukunft eines Kalifats h&auml;tte die US-F&uuml;hrung billigend hingenommen und als Teil der eigenen Strategie gegen Assad eingesetzt. Zu dem damaligen Zeitpunkt war der Machthaber aus der US-Perspektive gef&auml;hrlicher als ein m&ouml;glicher Islamischer Staat. Das ist heute freilich anders.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/krise-in-der-arabischen-welt\/politik-der-instabilitaet-geheimes-pentagon-papier-hat-die-us-regierung-die-terrormiliz-is-geschaffen_id_4707070.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><strong>&Uuml;berlegungen zur geostrategischen Rolle des Islamischen Staates<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis der ,Freunde Syriens&lsquo; hat seit 2011 mit Geheimagenten, privaten Sicherheitsdiensten und Milit&auml;rspezialisten Gruppen und St&auml;mme bewaffnet und ausgebildet, die gegen die syrische Regierung k&auml;mpfen. Die Vorbereitungen dazu haben vermutlich schon vorher begonnen.<br>\nDie der syrischen F&uuml;hrung nahe stehende Nachrichten-Webseite Champress (in Damaskus) ver&ouml;ffentlichte im Oktober 2012 einen Plan des (damaligen) saudischen Geheimdienstchefs Bandar bin Sultan und des ehemaligen US-Botschafters im Libanon, Jeffrey Feltman, zur Zerst&ouml;rung von Syrien. Feltman ist heute Stellvertreter von UN-Generalsekret&auml;r Ban Ki-Moon, Bandar bin Sultan seit Anfang 2014 im verordneten Ruhestand. Der Plan soll aus dem Jahr 2008 stammen und ein Finanzvolumen von zwei Milliarden US-Dollar umfasst haben. Dabei sollte gesellschaftliche Unzufriedenheit und der Wunsch nach mehr politischer Freiheit und wirtschaftlicher Teilhabe genutzt werden, um einen Aufstand anzustiften und die syrische F&uuml;hrung zu st&uuml;rzen.<br>\nWestliche Medien weisen dies als &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo; zur&uuml;ck, beim US-amerikanischen Think Tank Stratfor hielt man den Plan aber durchaus f&uuml;r real. In St&auml;dten, Kleinst&auml;dten und D&ouml;rfern sollten demnach Netzwerke entstehen und finanziell unterst&uuml;tzt werden. Ausgebildete, arbeitslose junge Leute einerseits, Kriminelle, auch Nicht-Syrer andererseits, dazu junge Leute auf der Basis von ethnischen und religi&ouml;sen Zugeh&ouml;rigkeiten sollten zu Protesten ermuntert werden. Ein Mediennetzwerk mit Vertretern der vom Westen unterst&uuml;tzten Zivilgesellschaft sollte entstehen, auch (wohlhabende) Gesch&auml;ftsleute in Damaskus, Homs und Aleppo sollten mobilisiert werden.<br>\nBei politischem Protest sollte es nicht bleiben. Seit Januar 2012 lieferten Katar, Saudi Arabien und Jordanien nachweislich (New York Times, M&auml;rz 2013) Waffen &uuml;ber die T&uuml;rkei nach Syrien, die letztlich den extremsten Kampfverb&auml;nden &ndash; Nusra Front und ISIL &ndash; in die H&auml;nde fielen. Anfang Oktober 2014 r&auml;umte US-Vizepr&auml;sident Joe Biden bei einem &ouml;ffentlichen Vortrag an der Harvard Universit&auml;t ein, dass &bdquo;unsere Verb&uuml;ndeten unser gr&ouml;&szlig;tes Problem waren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201503273477\/politik\/welt\/im-stellvertreterkrieg.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Secret Bank of England taskforce investigates financial fallout of Brexit<\/strong><br>\nNews of undercover project emerges after Bank staff accidentally email details to the Guardian including PR notes on how to deny its existence<br>\nBank of England officials are secretly researching the financial shocks that could hit Britain if there is a vote to leave the European Union in the forthcoming referendum.<br>\nThe Bank blew its cover on Friday when it accidentally emailed details of the project &ndash; including how the bank intended to fend off any inquiries about its work &ndash; direct to the Guardian.<br>\nAccording to the confidential email, the press and most staff in Threadneedle Street must be kept in the dark about the work underway, which has been dubbed Project Bookend.<br>\nIt spells out that if anyone asks about the project, the taskforce must say the investigation has nothing to do with the referendum, saying only that staff are involved in examining &ldquo;a broad range of European economic issues&rdquo; that concern the Bank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/business\/2015\/may\/22\/secret-bank-of-england-taskforce-investigates-financial-fallout-brexit?CMP=share_btn_tw\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die OECD r&auml;t: Wer die Kuh melken will, sollte sie ein wenig besser f&uuml;ttern<\/strong><br>\nDie Kluft zwischen Arm und Reich wird in Deutschland immer gr&ouml;&szlig;er. Weite Teile der Gesellschaft sp&uuml;ren die Folgen einer jahrelangen neoliberalen Politik der Umverteilung nach oben und drohen &ndash; wenn sie es nicht schon sind &ndash; von wirtschaftlichem Wachstum und wohlfahrtlicher Entwicklung abgeh&auml;ngt zu werden. Die seit der Jahrtausendwende stark wachsende Ungleichheit von Einkommen und Verm&ouml;gen hat jetzt erneut die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf den Plan gerufen. In ihrem dritten Sozialbericht zur Ungleichheitsentwicklung kritisiert sie f&uuml;r Deutschland den gro&szlig;en Verdienstabstand atypisch Besch&auml;ftigter zu regul&auml;r Besch&auml;ftigten und moniert zugleich die &uuml;berdurchschnittlich ausgepr&auml;gte Verm&ouml;gensungleichheit. Sorgt sich ausgerechnet die OECD jetzt um die soziale Lage der Betroffenen? Weit gefehlt. Die Organisation treibt etwas ganz anderes um.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1542\">annotazioni.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bezahlen Sie einfach mit Ihrem Leben<\/strong><br>\nDie Reichen bezahlen mit Geld, die Armen mit ihren Daten: Angeblich hebt das Netz die Unterschiede zwischen Reich und Arm auf &ndash; tats&auml;chlich ist das Gegenteil der Fall.<br>\nWenn Sie jemanden als pers&ouml;nlichen Assistenten anheuern, ist das eine relativ klare Sache: Sie bezahlen ihn f&uuml;r seine Dienste, vielfach in bar, und damit ist es erledigt. Es ist verlockend, dieselbe Logik bei virtuellen Assistenten am Werk zu sehen: Man &uuml;bergibt seine Daten &ndash; wie man sonst sein Geld &uuml;bergibt &ndash;, damit Google diese ansonsten kostenlosen Dienste erbringt. Aber irgendetwas stimmt da nicht. Denn kaum jemand d&uuml;rfte erwarten, dass ein pers&ouml;nlicher Assistent sich mit einer Kopie all seiner Briefe und Akten davonmacht, um sie zu Geld zu machen. F&uuml;r einen virtuellen Assistenten ist aber genau dies die einzige Existenzberechtigung. Man haut uns &uuml;bers Ohr: erstens, wenn wir f&uuml;r relativ triviale Dienstleistungen unsere Daten preisgeben, die am Ende in der Bilanz von Google zu Buche schlagen. Und zweitens, wenn diese Daten sp&auml;ter benutzt werden, um unsere Welt in einer Weise zu kommerzialisieren und zu strukturieren, die weder transparent noch w&uuml;nschenswert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/silicon-demokratie\/virtuelle-assistenten-google-now-und-internet-org-13611012.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Evgeny Morozov in der FAZ<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Die wahre Macht der Datensammler<\/strong><br>\nWer auf Warnungen vor Datensammlern wie Facebook oder Google mit dem Satz &ldquo;Ich hab&rsquo; ja nichts zu verbergen!&rdquo; antwortet, der sollte dieses Buch lesen. Der Autor war selber Datenanalyst und wei&szlig; genau, wovon er spricht.<br>\nSo manches Computerspiel kommt ganz harmlos, bunt und lustig daher. Bei &ldquo;Farmville&rdquo; zum Beispiel, das bei Facebook jeden Tag viele Millionen Menschen spielen, geht es darum, einen virtuellen Bauernhof aufzubauen und m&ouml;glichst clever zu f&uuml;hren. Nur die wenigsten Spieler wissen, was sich hinter den Kulissen der bunten Bauernhof-Welt so alles abspielt. Denn tats&auml;chlich geht es nicht um virtuelle Schweine oder H&uuml;hner. Es sind die pers&ouml;nlichen Daten der Mitspieler, die eigentlich im Mittelpunkt stehen. Ein Blick in die Datenschutz-Hinweise macht klar, welche pers&ouml;nlichen Daten der Farmville-Hersteller Zynga beim Spielen sammelt und mit Facebook austauscht. Name, Foto, Geburtstag und jede andere Information, die Facebook &uuml;ber den Spieler hat, werden an den Spielehersteller weitergegeben. Und der Hersteller liefert selber nat&uuml;rlich ebenfalls, was er &uuml;ber den jeweiligen Spieler wei&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/service\/quintessenz\/supernerds-132.html\">WDR 2 Quintessenz &ndash; #supernerds<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ich hoffe nur, nicht abzust&uuml;rzen<\/strong><br>\nLeiharbeit, befristete Vertr&auml;ge, Praktika: Die Realit&auml;t der Berufsanf&auml;nger hat nichts mit dem Mythos der selbstbewussten Generation Y zu tun, zeigt unsere Leserbefragung.<br>\nDie bis zu 35-J&auml;hrigen werden als Generation Y bezeichnet. Besonders unter Personalmanagern wird unter diesem Schlagwort diskutiert, was Arbeitgeber den jungen Besch&auml;ftigten bieten m&uuml;ssten. Angeblich wollten die j&uuml;ngeren Arbeitnehmer nicht fest angestellt sondern flexibel arbeiten. Sie seien weniger an Karriere interessiert als an Jobs, die sie sinnvoll finden &ndash; daf&uuml;r seien sie dann auch bereit, das &Auml;u&szlig;erste zu geben. Gewerkschaftsstudien haben dieses Bild noch nie belegt. Darum wollten wir von unseren Lesern wissen: Was sind Ihre Erfahrungen?<br>\nDie R&uuml;ckmeldungen waren &uuml;berw&auml;ltigend. Unz&auml;hlige junge Leser haben ihren meist prek&auml;ren Berufseinstieg in Hunderten teils ausf&uuml;hrlichen Leserartikeln geschildert. Das vorherrschende Bild von der Generation Y best&auml;tigen die Zusendungen kaum. Stattdessen berichten sie von einer Arbeitswelt, die ihnen ein Maximum an Flexibilit&auml;t abfordert, aber nicht einmal ein Minimum an Sicherheit bietet. Insgesamt waren die Leser sich einig: Das mediale Hochglanzbild einer angeblich so selbstbewussten Generation, die sich die besten Jobs auf dem Arbeitsmarkt nur so aussuchen k&ouml;nne, muss dekonstruiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/2015-05\/generation-y-mythos-leiharbeit-befristetung-unbezahlt-praktika\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> &bdquo;Das mediale Hochglanzbild [&hellip;] muss dekonstruiert werden.&ldquo; S&auml;tze, wie diesen, m&ouml;chte man h&auml;ufiger im Mainstream lesen. Lieder bel&auml;sst es die ZEIT jedoch bei einer Zustandsbeschreibung und geht nicht der Frage nach, warum die Realit&auml;t so anders ist, als sie die meisten Medien beschreiben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das elfte Gebot: Du darfst nicht streiken?<\/strong><br>\nAm Freitag ist der gr&ouml;&szlig;te Angriff auf das Streikrecht in der bundesdeutschen Geschichte in ein Gesetz gegossen worden &ndash; das sogenannte &ldquo;Tarifeinheitsgesetz&rdquo;! W&auml;hrend bei den Arbeitgeberverb&auml;nden gewiss die Sektkorken knallen, blicken Betriebsr&auml;te, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sowie viele Besch&auml;ftigte sorgenvoll in die Zukunft. Denn wie das Gesetz nach Inkrafttreten praktisch umgesetzt wird, ist weiterhin unklar &ndash; klar ist nur: Die neuen Regelungen werden sich negativ auf ihren Alltag und ihre Arbeit auswirken.<br>\nBekanntlich darf ab Juli nur noch die Gewerkschaft ihre Mitglieder zum Streik f&uuml;r einen Tarifvertrag innerhalb eines Betriebes aufrufen, die nachweislich mehr Mitglieder hat als andere Gewerkschaften im selben Betrieb. Damit r&uuml;ckt der eigentliche Schwerpunkt von Tarifverhandlungen per Gesetz in den Hintergrund. Wichtig ist nicht mehr, was ein Tarifvertrag den Besch&auml;ftigten bringt, sondern allein, ob er &uuml;berhaupt f&uuml;r sie gilt. Das m&uuml;ssen Gewerkschaften untereinander ausk&auml;mpfen und von Arbeitsgerichten pr&uuml;fen lassen. Da sich die Besch&auml;ftigten nachvollziehbarerweise in Gewerkschaften organisieren werden, die f&uuml;r sie auch einen geltenden Tarifabschluss rausholen d&uuml;rfen, wird es in der Gewerkschaftslandschaft ordentlich krachen. Denn nur die gr&ouml;&szlig;ere Gewerkschaft kommt zum Zug beziehungsweise zum Tarifvertrag, die kleinere hat das Nachsehen. Die Jagd nach mehr Mitgliedern wird den Gewerkschaften praktisch gesetzlich verordnet und provoziert somit Revierk&auml;mpfe. Das ist die Aufk&uuml;ndigung des Betriebsfriedens per Gesetz. Sie werden gezwungen, sich k&uuml;nftig vor allem mit sich selbst und Gerichtsterminen zu besch&auml;ftigen, anstatt sich bei Tarifverhandlungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte stark machen zu k&ouml;nnen. Den Arbeitgeber freut es, kann er sich doch in seinem Chefsessel zur&uuml;cklehnen und mit der Blockadepolitik bei der Verteilungsfrage im Betrieb munter weitermachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/im-wortlaut\/elfte-gebot-du-darfst-nicht-streiken\/\">Linksfraktion im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Z&uuml;rcher Polizei nimmt Fifa-Funktion&auml;re fest<\/strong><br>\nPolizeibeamte haben in Z&uuml;rich Spitzenvertreter des Weltfu&szlig;ballverbandes festgenommen, es besteht Verdacht auf Korruption. Am Freitag beginnt der Fifa-Jahreskongress.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2015-05\/fifa-zuerich-festnahme\">ZEIT<\/a>\n<p><strong>Dazu: FIFA Officials Arrested on Corruption Charges; Blatter Isn&rsquo;t Among Them<\/strong><br>\nSwiss authorities conducted an extraordinary early-morning operation here Wednesday to arrest several top soccer officials and extradite them to the United States on federal corruption charges.<br>\nAs leaders of FIFA, soccer&rsquo;s global governing body, gathered for their annual meeting, more than a dozen plain-clothed Swiss law enforcement officials arrived unannounced at the Baur au Lac hotel, an elegant five-star property with views of the Alps and Lake Zurich. They went to the front desk to get keys and proceeded upstairs to the rooms.<br>\nThe arrests were carried out peacefully, with at least two men being ushered out of the hotel without handcuffs. One FIFA official, Eduardo Li of Costa Rica, was led by the authorities from his room to a side-door exit of the hotel. He was allowed to bring his luggage, which was adorned with FIFA logos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/05\/27\/sports\/soccer\/fifa-officials-face-corruption-charges-in-us.html?module=Notification&amp;version=BreakingNews&amp;region=FixedTop&amp;action=Click&amp;contentCollection=BreakingNews&amp;contentID=34970325&amp;pgtype=article&amp;_r=1\">New York Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum Ludwig Erhard nicht Fernbus fahren w&uuml;rde<\/strong><br>\nBeherrscht wird dieser Markt ma&szlig;geblich von amerikanischen Finanzinvestoren. Sie nutzten die Fusion der beiden f&uuml;hrenden Anbieter MeinFernbus in Berlin und Flixbus in M&uuml;nchen, um beim Marktf&uuml;hrer einzusteigen. Und die Bezeichnung Marktf&uuml;hrer ist in diesem Fall wirklich w&ouml;rtlich zu nehmen: MeinFernbus Flixbus, wie das fusionierte Unternehmen hei&szlig;t, beherrscht 70 Prozent des Markts. Echter Wettbewerb sieht anders aus. Und im Gegensatz zur Deutschen Bahn, die zwar wie ein privatwirtschaftliches Unternehmen gef&uuml;hrt wird, aber weiter dem Staat geh&ouml;rt, erf&auml;hrt die &Ouml;ffentlichkeit vom Fernbus-Giganten nicht, wer welche Anteile h&auml;lt und wer letztlich das Sagen hat.<br>\nDas System Fernbus arbeitet in dezentralen Strukturen, was den Arbeitnehmern die geschlossene Wahrnehmung ihrer Interessen erschwert. Die Folge: Auch weil die Busfahrer keine starke Vertretung haben, kosten sie vergleichsweise wenig. Dadurch geraten die klassischen Strukturen mit Vollzeitjobs bei der Bahn, die besser, aber auch nicht sehr hoch bezahlt werden, noch mehr unter Druck.<br>\nF&uuml;r die Lokf&uuml;hrer geht es bekanntlich nicht nur um ihr Einkommen. Wenn wie geplant das Tarifeinheitsgesetz im Sommer kommt, haben kleine Gewerkschaften wie die GDL kaum noch eine Chance, im Wettbewerb unter den Organisationen der Arbeitnehmer zu bestehen. Die Gewinner sind dann die Gro&szlig;gewerkschaften Verdi und IG Metall, die politische Heimat der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. [&hellip;]<br>\nG&auml;be es eine GDL f&uuml;r Busfahrer, w&uuml;rden auch die Lohn- und Besch&auml;ftigungsstrukturen bei den Fernbussen st&auml;rker &ouml;ffentlich diskutiert. Dann w&uuml;rde vielleicht deutlicher, wer letztlich f&uuml;r die niedrigen Fahrpreise zu bezahlen hat. F&uuml;r einen Euro durch Deutschland, solche Angebote sollten misstrauisch machen.<br>\nDiese Atomisierung der Arbeitswelt hebelt die soziale Marktwirtschaft mit starken Vertretungen der Arbeitnehmer mehr oder weniger aus. Die Liberalisierung des Fernbus-Marktes macht dies deutlich. Es entstehen neue Strukturen, in denen vor allem jeder an sich selbst denkt und in denen Solidarit&auml;t zum Fremdwort wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/soziale-marktwirtschaft-warum-ludwig-erhard-nicht-fernbus-fahren-wuerde-1.2490330\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Verfassungs- und europarechtliche Bedenken gegen Gesetzesentwurf zur Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Akademie f&uuml;r Informationsfreiheit und Datenschutz begr&uuml;ndet die Kritik am geplanten Gesetz zur Einf&uuml;hrung einer Speicherpflicht und zur Datenhehlerei in einer Stellungnahme<br>\nDas Bundesministerium der Justiz und f&uuml;r Verbraucherschutz (BMJV) hat am 15. Mai 2015 den Entwurf eines &ldquo;Gesetzes zur Einf&uuml;hrung einer Speicherpflicht und einer H&ouml;chstspeicherfrist f&uuml;r Verkehrsdaten&rdquo; vorgelegt, mit dem die Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikations- und Internetdaten wieder eingef&uuml;hrt werden soll, die seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 2. M&auml;rz 2010 in Deutschland nicht mehr zul&auml;ssig ist.<br>\nSeit dem Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) vom 8. April 2014, in der der EuGH die Vorratsdatenspeicherungs-Richtlinie 2006\/24\/EG f&uuml;r unvereinbar mit Art. 7 und Art. 8 der Charta der Europ&auml;ischen Grundrechte erkl&auml;rte, ist auch die rechtliche Verpflichtung f&uuml;r den deutschen Gesetzgeber entfallen, die Speicherung von Daten aus der Telekommunikation und dem Internet auf Vorrat gesetzlich anzuordnen.<br>\nDie Europ&auml;ische Akademie f&uuml;r Informationsfreiheit und Datenschutz hat zu dem Gesetzentwurf gegen&uuml;ber dem BMJV Stellung genommen. In der Stellungnahme werden die folgenden wesentlichen Forderungen aufgestellt:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45025\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die sensibelsten Daten, die wir haben&rdquo;<\/strong><br>\nDer Deutsche Ethikrat besch&auml;ftigt sich heute mit Big Data im Gesundheitswesen. Auch Ex-Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger mahnt zu Vorsicht beim Umgang damit: &ldquo;Es sind die sensibelsten Daten, die wir haben&rdquo;, sagt sie im Interview mit tagesschau.de.<br>\ntagesschau.de: Gesundheitsdaten werden &uuml;ber Jogging-Apps oder soziale Netzwerke gesammelt, Patienten werden teils ausdr&uuml;cklich von ihren &Auml;rzten dazu ermutigt. Wie sehen Sie diese Entwicklung?<br>\nSabine Leutheusser-Schnarrenberger: Ich sehe diese Entwicklung sehr kritisch, gerade Gesundheitsdaten mit Apps zu sammeln. Die meisten Apps sind datenschutztechnisch sehr anf&auml;llig oder ungen&uuml;gend. Man wei&szlig; nicht, wo die Daten am Ende tats&auml;chlich landen. Das halte ich f&uuml;r falsch und besorgniserregend &ndash; insbesondere im Zusammenhang mit medizinischen Daten. Denn sensiblere Daten als diese gibt es nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/interview-schnarrenberger-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Reporter ohne Grenzen: Vorratsdatenspeicherung hebelt journalistischen Quellenschutz aus<\/strong><br>\nReporter ohne Grenzen hat vor negativen Auswirkungen der geplanten Wiedereinf&uuml;hrung der Vorratsdatenspeicherung gewarnt. Die anlasslose Speicherung von Verbindungsdaten bedeute einen schweren Eingriff in die Pressefreiheit.<br>\nJedes pauschale und verdachtsunabh&auml;ngige Speichern von Telekommunikationsdaten untergr&auml;bt den Schutz journalistischer Quellen, meint die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG). Damit werde die Pressefreiheit im Kern besch&auml;digt, denn Informanten, die Journalisten sensible Informationen zuspielen wollen, blieben nach dem aktuellen Gesetzentwurf ungesch&uuml;tzt und damit von der Kontaktaufnahme abgeschreckt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Reporter-ohne-Grenzen-Vorratsdatenspeicherung-hebelt-journalistischen-Quellenschutz-aus-2664748.html\">heise.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Patentantrag von Google: &raquo;Gruselige&laquo; Spielzeug-Puppe mit Mikrofonen, Kameras und WLAN<\/strong><br>\nErst im M&auml;rz 2015 hatte eine Barbie von Mattel den &raquo;Big Brother Award&laquo; erhalten, da diese Puppe mit Mikrofon und WLAN ausgestattet war. Sprachaufzeichnungen von Kindern sollen &uuml;ber externe Server ausgewertet werden, damit die Puppe entsprechend reagieren kann. Au&szlig;erdem sollten Eltern auch noch per E-Mail &uuml;ber die Gespr&auml;che ihrer Kinder mit der &raquo;Hello Barbie&laquo; informiert werden, die damit noch mehr zu einem Spion im Kinderzimmer wird. Doch wie ein nun ver&ouml;ffentlichter Patentantrag von Google zeigt, gibt es noch viel &raquo;gruseligere&laquo; Ideen f&uuml;r &Uuml;berwachung von Kindern in Spielzeug-Form.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150527_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150527_01_small.jpg\" alt=\"Patentantrag von Google: &raquo;Gruselige&laquo; Spielzeug-Puppe mit Mikrofonen, Kameras und WLAN\" title=\"Patentantrag von Google: &raquo;Gruselige&laquo; Spielzeug-Puppe mit Mikrofonen, Kameras und WLAN\"><\/a><\/p>\n<p>Der Antrag beschreibt Spielzeug, das beispielsweise wie ein Teddyb&auml;r aussieht, in dem aber Motoren f&uuml;r Bewegungen, Mikrofone in den Ohren, Kameras in den Augen und auch ein Lautsprecher stecken. Der Antrag betont, dass das Spielzeug &raquo;niedlich&laquo; aussehen sollte, damit kleine Kinder es anziehend finden. Das Spielzeug soll &uuml;ber die Motoren in der Lage sein, seinen &raquo;Blick&laquo; in Richtung des Kindes zu orientieren, wenn es angesprochen wird. Auch Bewegungen wie das Schieflegen des Kopfes oder Kopfkratzen sollen m&ouml;glich sein. F&uuml;r die Mikrofone aufgenommene Sprache soll wie bei der &raquo;Hello Barbie&laquo; &uuml;ber einen WLAN-Zugang und externe Server analysiert werden. Erkannte Befehle k&ouml;nnen auch an weitere Ger&auml;te im Zimmer weitergeleitet werden, so dass diese per Sprache gesteuert werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gamestar.de\/hardware\/news\/3086242\/patentantrag_von_google.html\">Gamestar<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Von der Leyen in Indien: Zu Besuch beim gr&ouml;&szlig;ten Waffenk&auml;ufer<\/strong><br>\nBisher spielt Indien als Markt f&uuml;r die deutsche R&uuml;stungsindustrie nur eine kleine Rolle. F&uuml;r drei Tage ist Verteidigungsministerin von der Leyen nun zu Gast im Land des gr&ouml;&szlig;ten Waffenimporteurs. Die Themen d&uuml;rften also klar sein.<br>\nEs ist eine Reise, bei der gemeinsame Themen auf der Hand liegen d&uuml;rften: F&uuml;r drei Tage ist Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Indien &ndash; dem gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;stungsimporteur der Welt.<br>\nBei Gespr&auml;chen mit ihrem Amtskollegen Manohar Parrikar und Ministerpr&auml;sident Narendra Modi soll es um weitere milit&auml;rische Zusammenarbeit und R&uuml;stungskooperation gehen.<br>\nZum Auftakt der Reise sagte von der Leyen jedoch einschr&auml;nkend, dass es um &ldquo;die ganze Bandbreite der sicherheitspolitischen Themen&rdquo; gehen werde. Indien sei ein wichtiger strategischer Partner und f&uuml;r Deutschland ein &ldquo;Anker&rdquo; im asiatisch-pazifischen Raum, sagte die CDU-Politikerin in der Hauptstadt Neu-Delhi<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/indien-vonderleyen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Asymmetrische Kriegsf&uuml;hrung im H&ouml;rsaal<\/strong><br>\nStudenten unterstellen einem Professor in einem Blog Rassismus und Sexismus. Der ist den Vorw&uuml;rfen wehrlos ausgesetzt, denn auch wenn die Kritiker reden, wollen sie in der Anonymit&auml;t bleiben.<br>\nKaum jemand wei&szlig;, wer hinter diesen Wertungen steht. Die Kritiker stellen ihre Kommentare anonym ins Internet, sie firmieren immer nur unter dem Pseudonym &bdquo;Caro Meyer&ldquo;. Sie nennen nicht ihren wahren Namen, bleiben lieber im Schutz der gro&szlig;en Studentenmenge, weil sie nach eigener Aussage bef&uuml;rchten, schlechtere Noten und Empfehlungsschreiben zu bekommen, w&uuml;rden sie ihre Kritik &ouml;ffentlich vortragen. Nur einer steht auf der B&uuml;hne, hat einen Namen und ist damit angreifbar: Herfried M&uuml;nkler.<br>\nIn dem Blog &bdquo;M&uuml;nkler-Watch&ldquo;, den es seit November gibt, werden ihm immer wieder rassistische, sexistische und militaristische Annahmen und Aussagen in seiner Vorlesung zur politischen Theorie und Ideengeschichte unterstellt. Belegt werden soll das mit Zitaten. Als er zum Beispiel &uuml;ber die Rechte der Frauen in den siebziger Jahren spricht, als der Ehemann seiner Frau das Arbeiten untersagen konnte, was &bdquo;eigentlich ungeheuerlich&ldquo; sei. Eigentlich &ndash; dieses Wort sei verharmlosend, also sexistisch, meinen die Autoren von &bdquo;M&uuml;nkler-Watch&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/studenten-kritisieren-herfried-muenkler-anonym-13611258.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist l&auml;cherlich, dass sich Professor M&uuml;nkler hier als verfolgte Unschuld inszeniert. Selbstverst&auml;ndlich leistet ihm dabei die FAZ als Sprachrohr der selbsternannten b&uuml;rgerlichen Eliten mit grotesk &uuml;berzogener Terminologie (&ldquo;asymmetrische Kriegsf&uuml;hrung&rdquo;)  Sch&uuml;tzenhilfe. Professoren haben an den Hochschulen schon allein wegen der Abnahme und Bewertung von Pr&uuml;fungen eine nahezu absolute Machtposition. Sich &ouml;ffentlich mit einem seiner Professoren anzulegen w&auml;re akademischer Selbstmord.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mit Vollgas in die Vertrauenskrise<\/strong><br>\nDa war der Feuerball, der keiner war. Als im Februar das Z&uuml;rcher Kino Houdini brannte, berichtete das Onlineportal von 20 Minuten &ndash; gest&uuml;tzt auf Bilder eines Leserreporters &ndash; live und atemlos von &laquo;Flammen, die zu sehen sind&raquo;. Wer durch die Bilderserie klickte, erhielt den Eindruck, das Betongeb&auml;ude an der Kalkbreite sei aus Zunder gefertigt und die Flammen w&uuml;rden der Feuerwehr bis aufs Trottoir hinaus entgegenschlagen. Erst die offiziellen Pressebilder von &laquo;Schutz &amp; Rettung&raquo; r&uuml;ckten die dramatischen Szenen sp&auml;ter wieder ins richtige Licht. Der angebliche Feuerball &ndash; nichts weiter als der Lichtkegel einer Lampe, der sich in Rauchschwaden reflektierte.<br>\nEine Petitesse, gewiss. Nichts, was den Lauf der Welt ver&auml;ndert &ndash; eine lokale Medien-Posse. Und doch ein Sinnbild f&uuml;r die Vertrauenskrise, in der die Medien und ihre Macher stecken. Warum sollte das Publikum der Berichterstattung zum un&uuml;bersichtlichen Krieg in der Ukraine Glauben schenken, wenn die Journalisten bereits bei einem simplen Brand vor der eigenen Haust&uuml;re versagen? Wie sollen sie uns helfen, die Welt zu verstehen, wenn sie nachweislich an den einfachsten Aufgaben scheitern?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Mit-Vollgas-in-die-Vertrauenskrise\">infosperber.ch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wenn man keine BILD mehr verkauft, bekommt man auch keine andere Zeitungen<\/strong><br>\nSehr geehrte Kundschaft,<br>\nheute Morgen nun erreichte uns die K&uuml;ndigung des MITTELDEUTSCHEN PRESSEVERTRIEBES!<br>\nMit der Begr&uuml;ndung, dass wir uns standhaft weigern die BILD Zeitung zur Auslage zu bringen. Gek&uuml;ndigt wurde die Belieferung zum 22.05.2015 . Da es ein Gebietsrecht gibt, d&uuml;rfen wir uns von keinem anderen Grossisten beliefern lassen, das hei&szlig;t wir d&uuml;rfen uns ab sofort keine Zeitschriften von einem Pressevertrieb liefern lassen.<br>\nF&uuml;r alle Freunde der Printmedien hei&szlig;t es nun, bitte zum Kiosk gehen. Dieser befindet sich aber direkt neben unserem Haupteingang. Somit m&uuml;ssen Sie keinen Umweg machen. Wir hoffen, dass unsere treue Kundschaft Verst&auml;ndnis hat und die 3 Schritte zum Zeitschriftenh&auml;ndler gegen&uuml;ber kein gro&szlig;er Umstand sind.<br>\nDes Weiteren haben wir uns &uuml;berlegt die frei gewordene Fl&auml;che sinnvoll zu nutzen.<br>\nSo wird in den n&auml;chsten Tagen dort ein Sortiment an Kinderb&uuml;chern, Malb&uuml;chern und Bestsellern ausliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/501381636616266\/photos\/a.557766277644468.1073741830.501381636616266\/842874139133679\/?type=1&amp;pnref=story\">Edeka Heymer via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Die Anstalt&rdquo; vom 26. Mai 2015<\/strong><br>\nDie Polit-Satire mit Max Uthoff und Claus von Wagner &ndash; sowie diesmal mit Frank L&uuml;decke, Tobias Mann und Christine Prayon<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/2407406\/Die-Anstalt-vom-26.-Mai-2015?bc=sts;suc;kua2078314&amp;flash=off\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Julia Friedrichs und Peer Steinbr&uuml;ck im Gespr&auml;ch<\/strong><br>\nAls Freunde reicher wurden, stie&szlig; die Journalistin Julia Friedrichs auf ein Tabu-Thema: den Wohlstand der Erben. Im Gespr&auml;ch fordern sie und SPD-Politiker Peer Steinbr&uuml;ck eine massive Steuerreform. Der Politik laufe die Zeit davon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/tabuthema-erbschaft-wer-wohlhabend-werden-will-sollte-erben-1.2491725\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was f&uuml;r eine abgrundtiefe Verlogenheit. War der Million&auml;r Steinbr&uuml;ck nicht einer der vehementesten Verfechter der Agenda 2010? Ohne die es nie eine solche soziale Polarisierung gegeben h&auml;tte wie sie Steinbr&uuml;ck jetzt mit Krokodilstr&auml;nen beweint.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Steinbr&uuml;ck im Spiegel-Interview 2010<\/strong><br>\nSPIEGEL: Nicht weniger traumatisch war aber, dass die SPD wegen der Agenda 2010 den R&uuml;ckhalt der Gewerkschaften und eine Wahl nach der anderen verloren hat. Warum nehmen Sie es Gabriel &uuml;bel, wenn er eine Politik korrigiert, die sich als nicht erfolgreich erwiesen hat?<br>\nSteinbr&uuml;ck: Sie war erfolgreich. Die Reformpolitik hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland im vergangenen Jahrzehnt wieder wettbewerbsf&auml;hig geworden ist. Ich bin &uuml;berzeugt, dass die Agenda einmal als eine der gr&ouml;&szlig;ten politischen Leistungen der Nachkriegszeit in die Geschichtsb&uuml;cher eingehen wird. Aber die SPD sch&auml;mt sich daf&uuml;r. Das ist nicht nur grotesk, es ist auch politisch dumm. Die SPD darf sich nicht reduzieren auf die Interessenlage der Rentner und Transferempf&auml;nger. Sie muss auch die F&ouml;rderung der produktivistischen Klasse, wie Peter Glotz sie genannt hat, betreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/a-716955-3.html\">Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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