{"id":2628,"date":"2007-09-10T08:58:25","date_gmt":"2007-09-10T06:58:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2628"},"modified":"2007-09-10T08:58:25","modified_gmt":"2007-09-10T06:58:25","slug":"hinweise-des-tages-478","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2628","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/KR)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Detlef Wetzel: Gleiche Arbeit &ndash; gleiches Geld<\/strong><br>\nIn Deutschland wird Leiharbeit fast durchg&auml;ngig wesentlich schlechter bezahlt als regul&auml;re Besch&auml;ftigung, oft gibt es bis zu 50 Prozent weniger. Und das bei gleicher T&auml;tigkeit und Leistung. Das Durchschnittseinkommen der etwa eine Million in Leiharbeit T&auml;tigen geh&ouml;rt zu den geringsten im Branchenvergleich.<br>\nDamit nicht genug. Etwa die H&auml;lfte der Unternehmen mit Leiharbeitnehmern ersetzen mithilfe dieses Instruments ihre regul&auml;r Besch&auml;ftigten. Nicht selten wird einem zuvor Entlassenen kurze Zeit sp&auml;ter der fr&uuml;here Arbeitsplatz mit einem neuen Vertrag als Leiharbeitnehmer angeboten, dann zu deutlich verschlechterten Konditionen. Statt um faire Wege zu gesteigerter Flexibilit&auml;t geht es in diesen Unternehmen schlicht und einfach allein um steigende Rendite auf Kosten gleicher Bezahlung und sicherer Arbeit. Und diese Unternehmen umgehen auch noch jegliches Risiko: Leiharbeitskr&auml;fte werden geholt, wie es der t&auml;gliche Bedarf gerade erfordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Gleiche%20Arbeit%20Geld\/248729.html\">FTD<\/a>\n<p><strong>Dazu: BA wehrt sich gegen Kritik einzelner Gewerkschaftsfunktion&auml;re<\/strong><br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen von Detlef Wetzel seien falsch und polemisch: Zeitarbeit ist keine &ldquo;irregul&auml;re&rdquo; Form der Arbeit, sondern unterliegt weitgehend denselben Regeln wie andere sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigungen. Die BA vermittelt also in regul&auml;re und sozialversicherungspflichtige Arbeit. Zeitarbeit nimmt derzeit an den neu geschaffenen Stellen einen Anteil von 25 Prozent ein. Dabei haben sich die seri&ouml;sen Anbieter von Zeitarbeit als vollwertige Arbeitgeber erwiesen, die auch &ndash; wissenschaftlich nachgewiesen &ndash; Br&uuml;cken in &bdquo;klassische&ldquo; unbefristete Besch&auml;ftigung bauen.<br>\nUnd schlie&szlig;lich &bdquo;treibt&ldquo; die BA auch Menschen nicht dazu, &bdquo;unw&uuml;rdigste Arbeitsbedingungen&ldquo; anzunehmen. Die BA vermittelt im Rahmen ihres sozialpolitischen Auftrags Arbeitskr&auml;fte in alle Branchen. Dabei gilt die politische Vorgabe des &bdquo;Forderns und F&ouml;rderns&ldquo;. Im Zuge der Hartz-Gesetze sind Arbeitslosengeld II-Bezieher verpflichtet worden, alles zu tun, um Bed&uuml;rftigkeit zu verringern oder zu beenden. Raimund Becker: &bdquo;Nat&uuml;rlich gibt es harte und auch niedrig bezahlte T&auml;tigkeiten. Aber das ist nicht in der Verantwortung der BA. Wir schaffen weder diese Arbeitspl&auml;tze noch handeln wir L&ouml;hne und Geh&auml;lter aus. Daf&uuml;r sind die Tarifparteien zust&auml;ndig. Wir als BA bewegen uns im gegebenen ordnungspolitischen Rahmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsagentur.de\/nn_27044\/zentraler-Content\/Pressemeldungen\/2007\/Presse-07-057.html\">Bundesagentur<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zeitarbeit ist also regul&auml;re Arbeit, die weitgehend denselben Regeln wie andere sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigungen unterliegt. Zeitarbeitgeber sind also vollwertige Arbeitgeber. Die Bundesagentur w&auml;scht ihre H&auml;nde in Unschuld.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>J&ouml;rg Sch&ouml;nenborn: Hartz IV muss weg<\/strong><br>\nIch geh&ouml;re wirklich nicht zu denen, die die Grundidee von Hartz IV in Frage stellen, n&auml;mlich Menschen ohne Arbeit mit sanftem Druck wieder dahin zu bringen, dass Sie auch wirklich arbeiten und eigenes Geld verdienen k&ouml;nnen. Nur beschleicht mich das Gef&uuml;hl, dass Hartz IV genau dieses Ziel weitgehend verfehlt und daf&uuml;r etwas Anderes, wirklich Furchtbares angerichtet hat. Hartz IV ist zum Schimpfwort geworden, davon zu leben ist ein Makel und wirkt bei vielen Menschen wie ein Stempel auf dem steht: &ldquo;Abgeh&auml;ngt, aus der Gesellschaft ausgesperrt.&rdquo; Eine knappe Mehrheit von 41 Prozent glaubt, dass die Sozialhilfe das bessere Modell war und nur 38 Prozent glauben, dass Hartz IV den Betroffenen besser hilft. Erstaunlich, wo doch Hartz IV f&uuml;r die meisten Sozialhilfeempf&auml;nger finanzielle Verbesserungen und neue Chancen gebracht hat. Und wen wundert es: Am st&auml;rksten ist die Stimmung gegen Hartz IV unter den Anh&auml;ngern der Linken. Da wollen fast 60 % zur alten Sozialhilfe zur&uuml;ck. Noch eine Frage wird im Moment ja diskutiert: Sind die Hartz IV-Bez&uuml;ge zu niedrig, m&uuml;ssen sie dringend erh&ouml;ht werden? 51 % sehen das so und liegen damit nicht nur auf der Linie der Linkspartei, sondern auch von einigen Sozialdemokraten, die das immer wieder fordern.<br>\nUnter dem Strich: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hartz IV selbst bei Erh&ouml;hung der Regels&auml;tze seinen schlechten Ruf ablegen kann. Ich glaube Hartz IV muss weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.tagesschau.de\/?p=803#more-803\">bog.tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Arno Luik: Der gro&szlig;e Eisenbahnraub<\/strong><br>\nEs geht um ein Verm&ouml;gen, das f&uuml;nf Generationen geschaffen haben: Die Bahn soll an die B&ouml;rse. Wer die Bahn besitzt, hat die besten Grundst&uuml;cke &uuml;berall. Bald entscheidet der Bundestag &uuml;ber diesen Coup: Der B&uuml;rger wird enteignet &ndash; und bezahlt auch noch daf&uuml;r.<br>\nDa ist etwas &ndash; je nach Sch&auml;tzung &ndash; zwischen 100 und 200 Milliarden Euro wert. Knapp die H&auml;lfte von diesem teuren Ding soll verkauft werden. Der Besitzer rechnet mit einem Verkaufspreis von vier bis acht Milliarden Euro. Und ist sehr, sehr gl&uuml;cklich. Verr&uuml;ckt? Nein, das ist hohe Politik, im konkreten Fall nennt man das: Privatisierung der Bahn. Es ist ein wirklich gro&szlig;er Deal, ein wirklich gro&szlig;es Spiel, das da im Moment gespielt wird, ein gro&szlig;er Bluff. Die Akteure: der Bahnchef und ein paar M&auml;nner aus der SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/unternehmen\/:Kapitalprivatisierung-Der-Eisenbahnraub\/597058.html?nv=ct_cb\">stern<\/a><\/li>\n<li><strong>R&uuml;ttgers spricht sich f&uuml;r &laquo;Riester-Pflege&raquo; aus<\/strong><br>\nNordrhein-Westfalens Ministerpr&auml;sident J&uuml;rgen R&uuml;ttgers (CDU) hat sich f&uuml;r eine Reform der Pflegeversicherung nach dem Vorbild der Riester-Rente ausgesprochen. &laquo;Es ist ganz sicher, dass wir im Bereich von Pflege ohne kapitalgedeckte Anteile nicht auskommen werden&raquo;, sagte R&uuml;ttgers der &laquo;Welt am Sonntag&raquo;. &laquo;In der Riester-Rente sehe ich ein Vorbild.&raquo;<br>\nBundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wies den neuen Vorsto&szlig; zur Finanzierung der Pflegeversicherung als unpraktikabel zur&uuml;ck. &laquo;Eine individuelle Kapitalbildung dauert viel zu lange&raquo;, sagte Schmidt dem &laquo;Tagesspiegel&raquo;. &laquo;Ich halte wenig davon, partout in jedem Sicherungssystem Kapitaldeckung zu betreiben. Wovon sollen die Menschen das alles bezahlen.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/spezial\/gesundheit\/pflege\/735190.html\">Netzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Nach dem &ouml;ffentlichen Trommelfeuer war ja nichts anderes zu erwarten, als dass jetzt der Angriff auf die gesetzliche Pflegeversicherung folgt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Teurer Pfusch am Bau-Ministerium<\/strong><br>\nDie derzeit laufende Sanierung des erst 1999 fertig gestellten Dienstgeb&auml;udes von Bau- und Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) an der Invalidenstra&szlig;e bleibt wohl doch zum gro&szlig;en Teil an den Steuerzahlern h&auml;ngen.<br>\nZu den Ursachen des Baupfuschs stellt das Ministerium fest, dass sich die weitgehende Verlagerung der Bauherrenfunktion von der staatlichen Bauverwaltung auf private B&uuml;ros &ldquo;nicht bew&auml;hrt&rdquo; habe. &ldquo;Die freischaffenden Planer und der Generalunternehmer sind der damit verbundenen besonderen Verantwortung und Aufgabenstellung in dem betreffenden Fall in keiner Weise gerecht geworden.&rdquo; Daraus habe man aber gelernt: Baumanagementaufgaben wie Planung und Kostenkontrolle werden bei aktuellen Bauprojekten allein durch die staatliche Bauverwaltung erledigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/berlin\/685026.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wie war das doch noch einmal: Der Markt kann alles besser als der Staat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Den Mittelstand trifft es besonders hart<\/strong><br>\nDie Kreditkrise zieht Kreise. Nicht nur Banken, Unternehmen aller Branchen zittern. Vor allem im Mittelstand. Wer ist am st&auml;rksten bedroht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/Unternehmen\/Finanzierung\/_pv\/_p\/203992\/_t\/ft\/_b\/1317257\/default.aspx\/den-mittelstand-trifft-es-besonders-hart.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Sachsen bleibt auf Schulden-Risiken der Landesbank sitzen<\/strong><br>\nTrotz der &Uuml;bernahme durch die LBBW haftet Sachsen weiter f&uuml;r seine Landesbank. Die Landesregierung weigert sich, drohende Belastungen zu beziffern. Experten bef&uuml;rchten, dass die SachsenLB zum Milliardengrab werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article1169775\/Sachsen_bleibt_auf_Schulden_der_SachsenLB_sitzen.html\">Welt Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/multimedia\/archive\/00374\/FAX091b7_374250a.PDF\">Grundlagenvereinbarung der Anteilseigner von BBW und SachsenLB [PDF &ndash; 688 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ische Schnittstellen zur &Uuml;berwachung s&auml;mtlicher digitaler Netze<\/strong><br>\nEin internationaler Verbund von Polizeibeh&ouml;rden und Geheimdiensten entwickelt einen weltweiten Standard zum Abh&ouml;ren digitaler Netze. Hand in Hand mit der Industrie legen die Gremien, die ihre T&auml;tigkeit immer mit dem Etikett &ldquo;lawful&rdquo; schm&uuml;cken, die Technik der Abh&ouml;rschnittstellen fest &ndash; am EU-Parlament vorbei. Von Anfang an arbeiteten hier US-Beh&ouml;rden mit den EU-L&auml;ndern zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/7\/7220\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Darf man dem Bericht von Telepolis aus dem Jahre 2001 glauben, so kann bereits seit 2001 vom Ausland heimlich auf deutsche Schnittstellen zugegriffen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>CDU-General will Kruzifxe in allen Schulen<\/strong><br>\nBislang gibt es sie nur in Bayern in allen Schulr&auml;umen. Das soll sich nach dem Willen der CDU &auml;ndern. Generalsekret&auml;r Ronald Pofalla jedenfalls tritt daf&uuml;r ein, in allen Schulen Kruzifixe anzubringen &ndash; offenbar eine Reaktion auf die innerparteiliche Kritik am mangelnden konservativen Profil der Union.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article1169742\/CDU-General_will_Kruzifxe_in_allen_Schulen.html?page=2#article_readcomments\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Kruzifix in der Schule, aber Kampf gegen Kopft&uuml;cher. Kruzifix zur St&auml;rkung des konservativen Profils &ndash; also zu Wahlkampfzwecken.<br>\nFr&uuml;her glaubte man, das Kruzifix wehre Vampire ab, warum sollte es auch nicht gegen Islamisten helfen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Amnestie f&uuml;r Parteispendens&uuml;nder<\/strong><br>\nUnter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit arbeiten die gro&szlig;en Parteien seit Monaten an einer &Auml;nderung des Parteiengesetzes. Nach Informationen der FR wollen sie vor allem zweierlei entsch&auml;rfen: die Bestimmungen zum Rechenschaftsbericht sowie die Pflicht zur Anzeige von Fehlern in diesem Bericht.<br>\nEs k&ouml;nne der Eindruck entstehen, die Parteien planten eine Amnestie f&uuml;r Spendens&uuml;nder, warnte der Bundestagspr&auml;sident Lammert. Nach FR-Informationen hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel den parteilichen Finanzhandwerkern eine Aufforderung zu politischem Fingerspitzengef&uuml;hl ausrichten lassen. Es m&uuml;sse bei allen verst&auml;ndlichen &Auml;nderungsw&uuml;nschen darauf geachtet werden, dass sie den B&uuml;rgern vermittelbar seien, mahnt die Kanzlerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1206186&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Angela Merkel anl&auml;sslich der Verleihung des Carl Bertelsmann-Preises &bdquo;Gesellschaftliches Engagement als Bildungsziel&ldquo;:<\/strong><br>\n&bdquo;Ich bin gern nach G&uuml;tersloh gekommen. Das gibt mir die Gelegenheit, der Bertelsmann Stiftung Dank zu sagen f&uuml;r ein umfassendes gesellschaftliches Engagement in vielen Bereichen, Dank zu sagen f&uuml;r Dinge, die weit in die Zukunft hineinreichen, von denen wir alle profitieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/nn_774\/Content\/DE\/Rede\/2007\/09\/2007-09-06-rede-von-bkin-in-guetersloh.html\">Regierung Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &Uuml;ber das uneingeschr&auml;nkte Lob der Bertelsmann Stiftung hinaus sagte Merkel: &bdquo;Selbst willensstarke und selbstbewusste Kinder und Jugendliche k&ouml;nnen Gewaltprobleme nicht alleine l&ouml;sen. Deshalb sind neben unmittelbaren Bezugspersonen, den Eltern und Lehrern, auch Polizei, Justiz und Politik immer wieder gefordert.&ldquo; Und die Medien, vor allem der Bertelsmann-Medienkonzern, sind die nicht gefordert? Oh h&auml;tte die Kanzlerin nur in einem Halbsatz an die bildungsfeindlichen Sendungen der Bertelsmann-Sender angesprochen oder den <a href=\"?p=2484\">Appell des Robert-Blum-Gymnasiums in Berlin Sch&ouml;neberg an die Bertelsmann-Stiftung aufgegriffen<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Reformsprech: Beitrag zur Arbeitslosenversicherung hei&szlig;t neuerdings &bdquo;Beitrag zur Arbeitsf&ouml;rderung&ldquo;<\/strong><br>\nDas Bundeskabinett hat &hellip; die Absenkung des Beitragssatzes zur Arbeitsf&ouml;rderung ab dem 1. Januar 2008 beschlossen. Der Beitragssatz wird dann von 4,2 auf 3,9 Prozent gesenkt.<br>\nDurch die Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitsf&ouml;rderung werden die Beitragszahler erneut entlastet, nachdem er bereits zum 1. Januar 2007 von 6,5 Prozent auf 4,2 Prozent gesenkt worden war. Mit 3,9 Prozent wird ein Beitragssatz erreicht, wie er zuletzt Anfang der Achtzigerjahre galt. Die damit verbundene Senkung der Lohnnebenkosten setzt Impulse auf dem Arbeitsmarkt. Die H&ouml;he der Senkung erfolgt mit Augenma&szlig; und orientiert sich an einer nachhaltigen Beitragspolitik, die einen stabilen Beitragssatz auch in konjunkturellen Schw&auml;chephasen erm&ouml;glichen soll.<br>\nMit der Senkung des Beitragssatzes ist eine Entlastungswirkung von 2,2 Mrd. Euro im Jahr 2008 verbunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bmas.de\/coremedia\/generator\/18996\/2007__09__05__absenkung__beitragssatz__zur__arbeitsfoerderung.html\">BMAS<\/a><\/li>\n<li><strong>Es war nichts gut an Eva<\/strong><br>\nDass sich der NDR von rechtsideologischen Versatzst&uuml;cken nun distanziert, ist selbstredend richtig. Dass er dazu bis September 2007 warten musste, ist schwer nachvollziehbar. Schlie&szlig;lich wiesen die KollegInnen vom NDR-Medienmagazin &ldquo;Zapp&rdquo; auch auf die Mutterkreuzideologie hin, stie&szlig;en damit jedoch auf wenig Gegenliebe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=start&amp;art=4401&amp;id=medien-artikel&amp;cHash=3dbd75f849\">TAZ<\/a>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>NDR feuert Eva Herman wegen &Auml;u&szlig;erungen zu Nazi-Politik<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/media\/684895.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Berliner Zeitung hat hierzu sicher den haarstr&auml;ubendsten Untertitel formuliert: &bdquo;Ex-Tagesschau-Sprecherin verteidigte Werte zu Familie&ldquo;. Als Quelle wird die Nachrichtenagentur AFP angegeben. Ob die Zeile von dort gedankenlos &uuml;bernommen wurde oder eigenem journalistischen Unverm&ouml;gen entstammt, ist uns nicht bekannt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Institut f&uuml;r Unternehmens- und Kapitalmarktrecht&rdquo; an der Bucerius Law School<\/strong><br>\nDie Leitung des Instituts &uuml;bernimmt Professor Dr. R&uuml;diger Veil, Inhaber des <strong>Alfried Krupp-Lehrstuhls<\/strong> f&uuml;r B&uuml;rgerliches Recht, Deutsches und Internationales Unternehmens- und Wirtschaftsrecht. Das Institut finanziert sich vorwiegend durch Drittmittel. Zu diesem Zweck wurde die &ldquo;Stiftung Institut f&uuml;r Unternehmens- und Kapitalmarktrecht&rdquo; gegr&uuml;ndet. Initiator und Stiftungsvorstand ist der Hamburger Unternehmensanwalt Dr. Christoph H. Seibt. An der Stiftung sind als F&ouml;rderer ma&szlig;geblich beteiligt\n<ul>\n<li>die Anwaltssoziet&auml;t Freshfields Bruckhaus Deringer<\/li>\n<li>die Anwaltssoziet&auml;t Latham &amp; Watkins LLP<\/li>\n<li>die Deloitte &amp; Touche GmbH Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft<\/li>\n<li>die C.A.T. oil AG<\/li>\n<li>die Aon Jauch &amp; H&uuml;bener GmbH<\/li>\n<li>die edel AG<\/li>\n<li>die D+S europe AG.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=224674\">idw<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> So sieht die &bdquo;freie&ldquo; und &bdquo;unabh&auml;ngige&ldquo; Wissenschaft an der privaten &bdquo;unternehmerischen&ldquo; Universit&auml;t aus. Merke: Wer zahlt, schafft an &ndash; das gilt auch f&uuml;r die Wissenschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/KR)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2628","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2628"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2628\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}