{"id":26303,"date":"2015-06-03T09:03:38","date_gmt":"2015-06-03T07:03:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303"},"modified":"2015-06-03T09:03:38","modified_gmt":"2015-06-03T07:03:38","slug":"hinweise-des-tages-2386","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h01\">belingcat-Analyse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h02\">Das Schweigen der Poroschenkoversteher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h03\">Fifa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h04\">Gericht erlaubt G7-Protestcamp: Bayerische Blamage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h05\">Wenn Satire Journalismus ersetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h06\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h07\">Arbeitslosigkeit im Mai: Und wieder wird das &bdquo;Musterland&ldquo; sch&ouml;n geredet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h08\">Mindestlohn, Inflation und die &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo;: Nichts dazugelernt&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h09\">Bildung und TTIP &ndash; Das eigentlich Unverhandelbare<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h10\">Sind Deflations&auml;ngste heute wirklich unbegr&uuml;ndet?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h11\">Regierungsstudie: Maschinen bedrohen jeden achten Job in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h12\">Nur 55 Prozent W&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h13\">EU-Analyse: Wie Arbeitskr&auml;fte in Europa ausgebeutet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h14\">Wie Kinder und Eltern unter dem Ausstand leiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h15\">Mit Kindern Kasse machen: Auslandsma&szlig;nahmen au&szlig;er Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h16\">Bundespolizei: Fremdenfeindliche Spr&uuml;che im Netz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303#h17\">Das Letzte: Spur der Hacker f&uuml;hrt nach Russland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26303&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>belingcat-Analyse<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>M&ouml;rder, F&auml;lscher, Kickstarter-Aufkl&auml;rer<\/strong><br>\nFast ein Jahr nach dem Abschuss von Flug MH17 bestimmen Mutma&szlig;ungen aus dem Internet die Schlagzeilen<br>\nDie Russen f&auml;lschten Satellitenbilder, um den Abschuss von Flug MH17 und damit den Mord an 298 Insassen der Ukraine anzuh&auml;ngen. So verbreiten es zahlreiche Medien. Ohne kritische Distanz. [&hellip;]<br>\n&raquo;Bellingcat&laquo; will jetzt herausgefunden haben, dass die von Moskau pr&auml;sentierten Fotos nicht am Abschusstag, dem 14. Juli 2014, aufgenommen wurden, sondern bereits im Juni. Zudem habe jemand die Bilder manipuliert: Die Buk-Raketenrampen seien auf einem Bild entfernt und auf einem anderen hinzugef&uuml;gt worden. Metadatenanalysen zeigten zudem, dass die Fotos mit Photoshop bearbeitet wurden. Auch die Beschaffenheit der Wolken sei verd&auml;chtig.<br>\nBislang hatte der russische Milit&auml;rgeheimdienst GRU nicht den Ruf, so schlampig zu arbeiten. Doch es kann ja so sein. Wom&ouml;glich deckt Moskau die Schuldigen und wird dabei von westlichen Diensten unterst&uuml;tzt. Wer checkt die Behauptung von &raquo;Billingcat&laquo; gegen? Welches zweite Expertenurteil holten diejenigen ein, deren Schlagzeilen jetzt so eindeutig auf Moskau zeigen? Wie fachlich gediegen sind die Analysen der Internet-Rechercheure?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/973105.moerder-faelscher-kickstarter-aufklaerer.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Bellingcat-Analyse MH 17 so unseri&ouml;s wie BILD und SPON<\/strong><br>\nIm Ukraine-Konflikt wird der Leser trotz der scharfen Kritik an der tendenzi&ouml;sen Berichterstattung gnadenlos weiter desinformiert:<br>\nFoto-Analyse zum Absturz: Wie Russland die MH17-Beweise manipulierte (SPON) [&hellip;]<br>\nNun zur Methodik, die zum zweiten Teil der Schlussfolgerung f&uuml;hrte. Bellingcat bediente sich bei seiner Bildanalyse des Webtools FotoForensics, das vom promovierten Computer-Forensiker Dr. Neal Krawetz betrieben wird. Ich fragte Neal &uuml;ber Twitter, was er von der j&uuml;ngsten &bdquo;forensischen Analyse&ldquo; von Bellingcat auf seiner Plattform h&auml;lt. Er verwies mich daraufhin auf den lesenswerten Blogartikel &bdquo;An Analysis of an Analysis&ldquo; von Myghty. Den Artikel h&auml;lt Neal f&uuml;r eine &bdquo;exzellente entlarvende Analyse&ldquo;, bei der Myghty den Sachverhalt auf den Punkt gebracht habe. Das ist ein vernichtendes Urteil eines ausgewiesenen Experten &uuml;ber die &ldquo;unabh&auml;ngigen Investigativjournalisten&rdquo;, die seine Plattform benutzten. Doch nicht das Urteil des Experten z&auml;hlt, sondern die Argumente von Myghty, die das Urteil von Neal untermauern. [&hellip;]<br>\nAbschlie&szlig;end m&ouml;chte ich folgendes klarstellen: Es ist gut m&ouml;glich, dass das russische Verteidigungsministerium trickst und t&auml;uscht, jedoch geben das die Daten der investigativen Journalisten der unabh&auml;ngigen Enth&uuml;llungsplattform Bellingcat einfach nicht her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hogymag.wordpress.com\/2015\/06\/02\/bellingcat-analyse-mh-17-so-unserios-wie-bild-und-spon\/\">the hobo and the gypsy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auch wenn wir selbst keine Experten f&uuml;r digitale Bildbearbeitung sind, wirkt vor allen das Statement von Neal Krawetz schwer. Wenn der Entwickler der Foto-Forensik-Software, mit der bellingcat gearbeitet hat, sagt, dass belingcat die Software falsch benutzt hat, ist dies in der Tat ein vernichtendes Urteil. Bezeichnend ist wieder einmal, dass ein Blogger sich die M&uuml;he gemacht hat, bei Krawetz nachzufragen, w&auml;hrend die selbsternannten Qualit&auml;tsmedien auf jede Form der Recherche verzichten, solange die Meldung gut ins Konzept passt.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>An analysis of the analysis<\/strong><br>\nSpiegel-Online anounced today, that the satelite pictures which russia released a few months ago are fake according to experts. More clearly they state:<br>\n&bdquo;Russland macht noch immer Kiew f&uuml;r den Abschuss von Flug MH17 verantwortlich. Doch die Fotos, die ukrainische Luftabwehrsysteme in dem Absturzgebiet zeigen sollen, sind offenbar gef&auml;lscht. Laut Experten hat der Kreml mit Photoshop manipuliert. &ndash; Spiegel Online 01.06.2015&ldquo; [&hellip;]<br>\nEverytime, media states, that something is obvious, I get suspicious. This is why I had a closer look at the analysis they linked. You can find the analysis either here (german version) or here (english version). I will refer to the english version throughout this post. [&hellip;]<br>\nNow their conclusion:<br>\nThe Bellingcat investigation team&rsquo;s forensic analysis revealed that Picture 4 was digitally modified with Adobe Photoshop CS5 software. It is highly probable that clouds were digitally added on the left and right sides of the image, which obscured details that could have been used for additional comparisons with historical imagery.<br>\n&ndash; Bellingcat Forensics Analysis  of Satellite Images Released by the Russian Ministry of Defense Page 18<br>\nIn my opinion, this is just a false assumption &ndash; and a dangerous one as well. I do not want to point out what this false assumption could cause. To the guys at bellingcat: Please read the tutorials at fotoforensics. And to not make fast assumptions. Especially not in such dangerous and hot political topics. I do not want to judge here, wether the MoD pictures are fake or not. I just want to point out, that from your analysis, it is not possible to determine if at least picture 4 is a fake. I will cover picture 5 in a later blogpost.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/life.lanzone.eu\/?p=30\">Life in the Lanzone<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das Schweigen der Poroschenkoversteher<\/strong><br>\nKiew steuert Richtung Krieg und Bankrott, Europa emp&ouml;rt sich unterdessen &uuml;ber russische Revanchefouls<br>\nDrei Themen mit Bezug zum Konflikt zwischen der Ukraine und Russland beherrschten am vergangenen Wochenende die Nachrichten aus der Region: die von Moskau verh&auml;ngten Einreiseverbote f&uuml;r Dutzende EU-Politiker, der drohende Bankrott der Ukraine und die Ernennung des georgischen Ex-Pr&auml;sidenten Micheil Saakaschwili zum Gouverneur der ukrainischen Oblast Odessa. W&auml;hrend ersteres EU-weit f&uuml;r Aufregung und Entr&uuml;stung und zweiteres f&uuml;r Besorgnis bei den Gl&auml;ubigern sorgte, blieben zur letzten Meldung die europ&auml;ischen Regierungen ebenso wie der Gro&szlig;teil der medialen Kommentatoren auff&auml;llig still. Dabei verdient sich diese im internationalen Vergleich wohl einzigartige Personalie einen genaueren Blick. Dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko zufolge soll Saakaschwili f&uuml;r Disziplin und Reformen sorgen. Die Entscheidung solle weiter den Einfluss der Oligarchen (zu denen Poroschenko nicht zuletzt selbst z&auml;hlt) einschr&auml;nken.<br>\nDas w&auml;re ein l&ouml;blicher und notwendiger Schritt, denn die Ukraine belegt im internationalen Korruptionsranking mittlerweile fast schon traditionell den letzten Platz von allen europ&auml;ischen Staaten. Dass Saakaschwili daran etwas &auml;ndern wird, darf bezweifelt werden: Zwar hat er in seiner zehnj&auml;hrigen Regierungszeit zun&auml;chst einige Reformen durchgef&uuml;hrt, im Laufe der Jahre herrschte er jedoch zunehmend autorit&auml;r &uuml;ber Georgien und ging gegen Oppositionelle ebenso wie gegen Journalisten hart vor. [&hellip;]<br>\nWenn also der Bock zum G&auml;rtner gemacht wird, sollte dies eigentlich bei den europ&auml;ischen Geldgebern Kiews die Alarmglocken l&auml;uten lassen, doch ein Aufschrei der Emp&ouml;rung blieb ebenso aus wie bei Poroschenkos Drohung mit der Einf&uuml;hrung des Kriegsrechts und dem Beschluss eines Gesetzes, mit dem Kiew die R&uuml;ckzahlung der Auslandsschulden per Moratorium verhindern kann. [&hellip;]<br>\nSaakaschwili dient Poroschenko ganz offensichtlich als Provokation f&uuml;r Moskau wie auch f&uuml;r die russischen Odessiten. Eine objektive Aufarbeitung der Gewalt vom 2. Mai 2014 wird es unter seiner F&uuml;hrung nicht geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000016734367\/Das-Schweigen-der-Poroschenkoversteher\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fifa<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Leidet der Fu&szlig;ball?<\/strong><br>\nBei internationalen Fu&szlig;ballturnieren geht es offenbar oft nicht mit rechten Dingen zu. Den Schluss legt die Festnahme zahlreicher Funktion&auml;re des Weltverbands Fifa nahe. Dennoch scheint Fifa-Pr&auml;sident Joseph Blatter unangreifbar.<br>\nSchaden die Korruptionsskandale dem Fu&szlig;ball? Sollten die Europ&auml;er die Fifa boykottieren? Was wird aus den geplanten Weltmeisterschaften? Kann es einfach so weitergehen, als sei nichts gewesen? Ist die Fifa reformf&auml;hig?<br>\nRedezeit-Moderator Andreas Bormann begr&uuml;&szlig;t als G&auml;ste:<br>\nJens Berger<br>\nFreier Journalist, politischer Blogger und Autor von &ldquo;Die Foulspieler. Wie knallharte Wirtschaftsinteressen unseren Fu&szlig;ball kaputtmachen&rdquo;<br>\nProf. Dr. Henning V&ouml;pel<br>\nSenior Economist am Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI)<br>\nTim Brockmeier<br>\nFifa-Experte der ARD<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/podcast4124.html\">NDR Info<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschland und die MAFiFA<\/strong><br>\nAls einige FIFA-Exekutiv-Mitglieder vom FBI verhaftet wurden, gab Sepp Blatter eine Presseerkl&auml;rung heraus:<br>\n&ldquo;Waaaas? In meiner FIFA gab es seit Jahrzehnten systematisch Korruption? Das ist ja eine Ungeheuerlichkeit. Warum sagt mir das denn keiner?&rdquo;<br>\nMehr war von ihm nicht zu erfahren. Die Redenschreiber mussten zur&uuml;ck ins Bundeskanzleramt.<br>\nAber nat&uuml;rlich ist Korruption ein Skandal. Und gerade wir Deutschen haben jede Berechtigung, uns deswegen emp&ouml;rt zu zeigen. Schlie&szlig;lich hatten wir so etwas noch nie n&ouml;tig, wie die Vergabe der WM 2006 eindeutig belegt.<br>\nDie Fu&szlig;ball-WM 2006 hatte n&auml;mlich, und das wollen wir hier nicht unerw&auml;hnt lassen, Franz Beckenbauer nach Deutschland geholt. Der Kaiser, die Lichtgestalt. Die k&auml;ufliche Schwafelbacke von der S&auml;benerstra&szlig;e.<br>\nWie er mehrfach um den Globus gereist ist, um die Mehrheit im Fifa-Exekutiv-Komitee auf seine Seite zu ziehen. Das Fifa-Exekutiv-Komitee, 24 M&auml;nner, eine Clique, dagegen ist die Camorra Amnesty international. 9 Stimmen waren sicher auf unserer Seite.Brauchten wir noch 4 Stimmen f&uuml;r die Mehrheit. Als erstes auf der Liste S&uuml;dkorea.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.butzkonline.de\/blog\/artikel\/article\/deutschland-und-die-mafifa-juni-15.html\">HG Butzko<\/a><\/li>\n<li><strong>Rob Cox: If FIFA were a country it would be Russia<\/strong><br>\nJust as in the football federation, Russia&rsquo;s governance structure relies on an elaborate system of patronage doled out by an autocratic boss at the center. Power in the Russian federation &ndash; much as in Blatter&rsquo;s fiefdom &ndash; derives from the fragmentation of its constituents and the fact that most of them have done incredibly well over the years. [&hellip;]<br>\n&hellip; Blatter said the organization he has led since 1998 needs merely to evolve in response to the allegations from American authorities: &ldquo;We don&rsquo;t need revolutions.&rdquo; Putin &ndash; whose nation will host the 2018 World Cup &ndash; used similar language following calls for so-called &ldquo;color revolutions&rdquo; that followed the March assassination of opposition politician Boris Nemtsov on the Kremlin&rsquo;s front stoop. [&hellip;]<br>\nThese deals lubricate the gears of Blatter&rsquo;s machine in much the way that Putin&rsquo;s blessings of the oligarchs and regional officials who have supported him have arguably kept him atop Russia since not long after Blatter took charge of FIFA. [&hellip;]<br>\nThe powers of Blatter and Putin may have already peaked. The World Bank estimates that Russian poverty will begin to increase this year due to declining disposable incomes and consumption. And U.S. authorities say they&rsquo;re not done with FIFA. Yet the two have shown an impressive ability to cling to power. They will be hard to remove.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.reuters.com\/breakingviews\/2015\/06\/02\/rob-cox-if-fifa-were-a-country-it-would-be-russia\/\">Reuters<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.V.:<\/strong> Ein Punkt, der sicher noch thematisiert werden k&ouml;nnte, w&auml;re die antirussische Ausschlachtung des FIFA-Skandals. Er erscheint jedenfalls sehr seltsam, dass die Machenschaften, die schon seit mindestens 20 Jahren laufen ausgerechnet 3 Jahre vor der WM in Russland aufgedeckt werden&hellip;. von den USA!<br>\nDoch nun zum Reuters-Artikel, in dem auf haneb&uuml;chene Weise Parallelen zwischen der FIFA und Russland gezogen werden. Da werden Umw&auml;lzungen im Fussball mit den &ldquo;Farben-Revolutionen&rdquo; verglichen, Funktion&auml;re mit Oligarchen, schlie&szlig;lich gar der Einbruch der FIFA-Werbeeinahmen mit der Rezession in Russland. Eigentlich zu bizarr, um ernst genommen zu werden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gericht erlaubt G7-Protestcamp: Bayerische Blamage<\/strong><br>\nDie bayerischen Beh&ouml;rden haben mit ihrem harten Vorgehen wenig Weitsicht bewiesen: Zwar gibt es berechtigte Gr&uuml;nde f&uuml;r die Annahme, dass auch solche Menschen zu dem Treffen der f&uuml;hrenden Industriel&auml;nder anreisen wollen, denen es in erster Linie um Krawall geht. Es kann aber nicht sein, dass Demonstranten pauschal zu m&ouml;glichen Straf- und Gewaltt&auml;tern abgestempelt werden.<br>\nNaiv war zudem der Gedanke, die Gipfelgegner w&uuml;rden gar nicht erst in so gro&szlig;er Zahl anreisen, wenn es kein Camp g&auml;be. Die Leute w&auml;ren trotzdem gekommen. Die Beh&ouml;rden h&auml;tten gut daran getan, die Demonstranten nicht als St&ouml;renfriede einzuordnen, sondern als das, was sie sind: ein selbstverst&auml;ndliches Element in einer Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/kommentar-zum-gerichtsentscheid-fuer-g7-protestcamp-a-1036842.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wenn Satire Journalismus ersetzt<\/strong><br>\nKulturzeit-Interview mit den &ldquo;Anstalt&rdquo;-Machern: Was, wenn der Satiriker den Journalisten ersetzt? Wir haben &ldquo;Die Anstalt&rdquo;-Moderatoren Max Uthoff und Claus von Wagner und den Autor Dietrich Krau&szlig; gefragt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=51811\">Kulturzeit auf 3sat<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Dietrich Krau&szlig; sagt, der Mainstream-Journalismus ist eine Art komische Dauerm&uuml;hle, die inhaltsleer vor sich hinl&auml;uft. Wenn die Anstalt dann mal 45 Minuten Inhalte pr&auml;sentiert, sind alle erstaunt. Dabei tun die drei Macher der Anstalt nichts Au&szlig;ergew&ouml;hnliches, sondern schauen sich die Quellen an, die da sind.<\/em><\/p>\n<p>Dazu auch: <strong>&ldquo;Die gro&szlig;e Meinungsvielfalt in der deutschen Presse ist Geschichte&rdquo;<\/strong><br>\nDer Politikwissenschaftler Thomas Meyer &uuml;ber Medienkritik, politische Anma&szlig;ungen von Journalisten und sein Buch &ldquo;Die Unbelangbaren&rdquo;<br>\nWie vielf&auml;ltig ist die Berichterstattung der gro&szlig;en Medien in Deutschland? F&uuml;r Thomas Meyer, emeritierter Professor f&uuml;r Politikwissenschaft, sind die Zeiten, in denen Journalisten mit v&ouml;llig unterschiedlichen Meinungen in ihren Medien Grundsatzdebatten gef&uuml;hrt haben, lange vorbei. Im Interview mit Telepolis stellt der Chefredakteur und Mitherausgeber der Zeitschrift &ldquo;Neue Gesellschaft\/Frankfurter Hefte&rdquo; fest: &ldquo;Eine wechselseitige Kritik der Journalisten untereinander, sei es politisch, kulturell, ideologisch, findet nicht mehr statt.&rdquo; In seinem neuen Buch &ldquo;Die Unbelangbaren&rdquo; analysiert er die problematische Entwicklung, dass Journalisten ihre Position immer h&auml;ufiger nutzen, um in der politischen Arena mitzumischen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45077\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Diktat an Griechenland jetzt direkt aus dem Kanzleramt?<\/strong><br>\n&ldquo;The Final Coutdown &ndash; jetzt aber wirklich&rdquo; ist seit Tagen eine Kolumne im Wirtschaftsteil der Taz &uuml;berschrieben. Heute sind sie beim &ldquo;3. Tag bis zur Griechenlandpleite angelangt&rdquo;, hei&szlig;t es am 2. Juni. Mit den Texten soll durchaus ironisch darauf hingewiesen werden, dass seit Monaten die endg&uuml;ltige Griechenland-Pleite, der Grexit oder &auml;hnliches, herbei geschrieben wird. Am Ende sind diese Prognosen bislang nie eingetreten.<br>\nNun ist es wieder einmal so weit. Sp&auml;testens als am 1. Juni ein Treffen f&uuml;r die G7-Vorbereitung zu einem Griechenlandgipfel im Berliner Kanzleramt stattfand, wird verst&auml;rkt vom allerletzten Angebot an Tsipras berichtet.<br>\nNat&uuml;rlich wird hier wieder einmal eine Drohkulisse aufgebaut, die die griechische Regierung nun endg&uuml;ltig dazu bringen soll, sich von ihren Wahlversprechen zu verabschieden und sich den Vorgaben der Institutionen zu unterwerfen. Das zeigt sich schon daran, dass das Angebot direkt an Tsipras adressiert ist und nicht an die griechische Regierung. Ihm soll zugemutet werden, notfalls den linken Parteifl&uuml;gel fallen zu lassen, um sich dem Druck zu beugen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Diktat-an-Griechenland-jetzt-direkt-aus-dem-Kanzleramt-2678074.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.A.:<\/strong> Angesichts der unkalkulierbaren Risiken eines Zahlungsausfalls Griechenlands durch die &lsquo;Streuung der Risiken&rsquo; bzw. deren Finanzialisierung durch Finanzprodukte (&agrave; la Lehman Brothers&rsquo; Pleite und deren Folgekosten) konnte und kann es weder einen Bankrott Griechenlands geben noch einen Grexit. Die Vermeidung eines Kollaps des Finanzsystems war und ist in diesem Sinne &lsquo;alternativlos&rsquo;, und politisch alternativlos schien die ben&ouml;tigte politisch-mediale Erz&auml;hlung vermeintlicher &lsquo;Rettung Griechenlands&rsquo; in Form von &lsquo;Solidari&auml;t gegen Auflagen&rsquo;, um nach der Lehman-Pleite erneut das Finanzsystem zu retten und zu stabilisieren (Griechenland als &lsquo;Pleitestaat&rsquo; etc.) und dies politisch-medial als &lsquo;akzeptierbar&rsquo; durchzusetzen. Und sie scheint weiterhin alternativlos, um die bisherige &lsquo;Rettungspolitik&rsquo; zu rechtfertigen und die politisch-mediale Erz&auml;hlung aufrechtzuerhalten (griechische Syriza-Regierung als &lsquo;Pleiteregierung&rsquo;), koste es, buchst&auml;blich, was es wolle. Demzufolge wird es seitens der Eurozone bzw. der &lsquo;Insitutionen&rsquo; keinesfalls zu einem Forcieren eines Grexits bzw. Bankrotts Griechenlands kommen, der das Finanzsystem abermals und unkontrollierbar ins Wanken bringt. Doch ebenso wenig wird es seitens der Eurozone bzw. der &lsquo;Institutionen&rsquo; zu einem Tolerieren eines Ausstiegs Griechenlands aus der Eurozone kommen. Die best&auml;ndigen politischen Stimmen (jenseits jeglicher politisch-medialer Grexit\/Graccident-Einw&uuml;rfe), dass es keinen Grexit geben wird, sind in doppelter Hinsicht zu verstehen: als Versicherung (gen Finanzsystem) und als Drohung (gen Griechenland). Beide Formen eines Grexits (seitens der &lsquo;Institutionen&rsquo;, seitens Griechenlands) w&auml;ren im Sinne der gegebenen Risiken und Machtkonstellationen (Finanzsystem vs Politik) unbedingt zu vermeiden. Und im Sinne dieser Alternativlosigkeit erscheint das Hinhalten und schlie&szlig;lich Scheitern der Syriza-Regierung als alternativlos, als einzige M&ouml;glichkeit der Aufrechterhaltung der &lsquo;Rettungspolitik&rsquo; und seiner politisch-medialen Erz&auml;hlung. D.h., unterhalb der Schwelle eines Grexits bzw. Zahlungsausfalls Griechenlands kalkuliert man mit weiterer Zersetzung der griechischen Wirtschaft und Bev&ouml;lkerung sowie der Syriza-Regierung, um eine &lsquo;alternativlos&rsquo; konforme Regierung in Griechenland zur&uuml;ck an die Macht zu bringen, und um jenseits Griechenlands (speziell in Spanien) jegliche Nachahmung einer Regierung &agrave; la Syriza zu unterbinden (in Spanien entsprechend durch &lsquo;positive Wirtschaftsmeldungen&rsquo; als Beleg des Erfolges und als Gegenbeispiel zur &lsquo;griechischen Erz&auml;hlung&rsquo; eines Pleitestaates samt Pleiteregierung). Es scheint nicht ausgemacht, dass diese Kalkulation tats&auml;chlich derart aufgeht. Doch es stand und steht weit mehr auf dem Spiel als Griechenland und die Situation der dortigen Bev&ouml;lkerung. (Und, bei aller Vorsicht mit historischen Vergleichen und Erz&auml;hlungen, der Widerstand Griechenlands (gegen &uuml;berm&auml;chtige Perser) war schon einmal entscheidend f&uuml;r den weiteren Gang der Geschichte Europas. Er war erfolgreich.)<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bei Panzerhaubitzen h&ouml;rt die Moral auf<\/strong><br>\nDie Bundesregierung fordert die Griechen zum Sparen auf. Gleichzeitig verkauft die Bundeswehr Athen R&uuml;stungsg&uuml;ter in Millionenh&ouml;he und unterst&uuml;tzt sie bei Waffenimporten.<br>\nEilig wurde dieser Krisengipfel anberaumt: In der Nacht von Montag auf Dienstag berieten Griechenlands Kreditgeber im Kanzleramt &uuml;ber die Zukunft des Landes. Die Positionen sind klar: Die griechische Regierung m&uuml;sse ihre Schulden zur&uuml;ckzahlen, sie m&uuml;sse sparen, sie m&uuml;sse den Haushalt konsolidieren, fordern die Bundesregierung in Berlin und ihre Partner.<br>\nDoch das Bundeskabinett von Kanzlerin Angela Merkel zeigte dabei in den vergangenen Jahren eine zweifelhafte Doppelmoral. W&auml;hrend Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble den Griechen Spardruck machte, half das Verteidigungsministerium der Regierung in Athen, f&uuml;r viele Millionen R&uuml;stungsg&uuml;ter in Deutschland zu ordern und verkaufte ihr selbst ausgediente Kampfpanzer und Haubitzen. Es geht um viele Millionen Euro &ndash; Geld, das Griechenland auch f&uuml;r andere Zwecke als die Aufr&uuml;stung ausgeben k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-06\/griechenland-deutschland-ruestung-kooperation\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Wer kein Geld hat, der stirbt&ldquo;<\/strong><br>\nGriechenland muss sparen, und das sieht so aus: Krebskranke bleiben ohne Hilfe, Polio kehrt zur&uuml;ck, Diabetiker erblinden. Georgis Vichas berichtet aus der Praxis. [&hellip;]<br>\nDer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer unseres Krankenhauses war der Erste, den ich &uuml;berzeugte. Er sah ja die Not und arbeitet selbst mit. Die Mittel f&uuml;r den staatlichen Gesundheitsdienst sind mit den Auflagen der Kreditgeber und ihrer Troika aus Internationalem W&auml;hrungsfonds, EZB und EU-Kommission um mehr als 40 Prozent gek&uuml;rzt worden. Die H&auml;lfte aller &Auml;rzte in den &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;usern und Ambulatorien wurde entlassen. Gleichzeitig verlor rund ein Viertel der Bev&ouml;lkerung mit den Jobs auch ihre Krankenversicherung. Und selbst jene, die noch L&ouml;hne oder Renten bekamen, haben oft so wenig, dass sie die hohen Zuzahlungen f&uuml;r die Medikamente oder Behandlungen nicht zahlen k&ouml;nnen.<br>\nWas hei&szlig;t das praktisch, wenn jemand nicht mehr versichert ist?<br>\nStellen Sie sich vor, Sie werden krank und m&uuml;ssen wegen einer Operation oder Behandlung ins Krankenhaus. Dann bekommen Sie eine Rechnung &uuml;ber ein paar tausend Euro. Und wenn Sie nicht bezahlen, dann rechnet Ihnen das Finanzamt das als Schulden gegen&uuml;ber dem Staat an, und die Beamten er&ouml;ffnen ein Verfahren gegen Sie, mit dem sie Ihr Haus oder Ihre Rente pf&auml;nden oder Sie sogar ins Gef&auml;ngnis werfen lassen k&ouml;nnen.<br>\nUnd das geschieht wirklich?<br>\nZum Gl&uuml;ck nur ab und zu. Die Drohung ist jedoch real und hat schlimme Folgen: Die Menschen vermeiden jede Behandlung, solange sie nur k&ouml;nnen, und machen damit ihre Krankheit h&auml;ufig viel schwerer, als sie sein m&uuml;sste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/sonntag\/ein-griechischer-arzt-berichtet-wer-kein-geld-hat-der-stirbt\/11844930.html?utm_referrer=\">Interview von Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland-Verhandlungen: Und Tsipras k&ouml;nnte doch gewinnen<\/strong><br>\nAllen Verlautbarungen zum Trotz: Griechenland hat gute Chancen, als Sieger aus dem Schuldenstreit hervorzugehen. Entweder die Eurozone kommt Athen entgegen &ndash; oder sie bleibt auf gewaltigen Verlusten sitzen.<br>\nAlle fragen sich, ob es nun eine Einigung zwischen Griechenland und seinen Gl&auml;ubigern geben wird. Die wichtigere Frage ist aber eine andere: Was passiert danach? [&hellip;]<br>\nDie Griechen sind trotz ihrer wirtschaftlichen Schw&auml;che in der relativ st&auml;rkeren Verhandlungsposition, weil sie mittlerweile klargemacht haben, dass sie notfalls bereit sind, den Euroraum zu verlassen. Sie h&auml;tten zwar lieber einen Deal, der ihnen erlaubt, im Euroraum zu bleiben. Aber wenn es den nicht gibt, dann sind sie bereit, die Konsequenzen zu ziehen. Genau in diesem Punkt unterscheidet die Regierung Tsipras sich von den Vorg&auml;ngerregierungen. Die Regierungen von Georgios Papandreou und von Antonis Samaras schlossen einen einseitigen Schuldenschnitt und einen Grexit &ndash; einen griechischen Austritt aus dem Euroraum &ndash; kategorisch aus. Damit konnten die Gl&auml;ubiger die Konditionen diktieren, was sie auch taten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-tsipras-gute-position-beim-schuldenschnitt-a-1036503.html\">Wolfgang M&uuml;nchau auf Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Dennoch tun gerade Unionspolitiker wie Michael Fuchs (siehe <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/Bericht-aus-Berlin\/bericht-aus-berlin\/Das-Erste\/Video?documentId=28607194&amp;bcastId=340982\">Bericht aus Berlin<\/a>) immer noch so, als k&ouml;nnte man einen Austritt Griechenlands mehr oder weniger spielend verkraften, weil es ESM, EFSF und andere vermeintliche Sicherheitslinien gibt, von denen Fuchs vielleicht nicht allzu viel versteht, ihn aber dennoch ruhig schlafen lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit im Mai: Und wieder wird das &bdquo;Musterland&ldquo; sch&ouml;n geredet<\/strong><br>\nGanz gleich, ob man heute die FAZ, die SZ oder Spiegel-Online anschaut (FAZ hier, SZ hier), &uuml;berall wird eine grandiose Erfolgsmeldung bez&uuml;glich der Arbeitslosenzahlen f&uuml;r den Monat Mai produziert. &bdquo;Niedrigste Arbeitslosenzahl seit 24 Jahren&ldquo; hei&szlig;t es in den &bdquo;Leitmedien&ldquo; unisono. Ob man &uuml;berhaupt bei der h&auml;ufig ver&auml;nderten Definition von Arbeitslosigkeit die heutige Quote mit der von vor 24 Jahren vergleichen kann, fragt kaum einer. Nur ganz am Rande, wenn &uuml;berhaupt, wird erw&auml;hnt, dass die saisonbereinigte Abnahme der Arbeitslosenzahl bei geringen 5000 lag und dass die Besch&auml;ftigung fast nicht mehr steigt. Das passt zu unserer Einsch&auml;tzung, dass sich auch die deutsche Konjunktur erneut eintr&uuml;bt.<br>\nSelbst wenn sich alle von hoher Arbeitslosigkeit gebeutelten EWU-Partnerl&auml;nder dem deutschen Reformvorbild anschl&ouml;ssen, h&auml;tten sie beim Abbau der Arbeitslosigkeit nicht viel Positives zu erwarten.<br>\nW&uuml;rde man in diesem Tempo die Arbeitslosigkeit in den L&auml;ndern reduzieren, deren Quoten heute &uuml;ber 20 Prozent liegen, dauerte es Jahrzehnte, bis in diesen L&auml;ndern jungen Menschen wieder eine halbwegs gesicherte berufliche Zukunft geboten werden k&ouml;nnte.<br>\nDa das ganz offensichtlich wirtschaftlich und daher politisch kein ernst zu nehmendes Angebot f&uuml;r die EWU-Partnerl&auml;nder sein kann, sondern eine Perspektivlosigkeit darstellt, die keine Demokratie unbeschadet &uuml;berlebt, muss der deutsche Fall m&ouml;glichst sch&ouml;ngeredet werden, damit die anderen blo&szlig; nicht anfangen dar&uuml;ber nachzudenken, ob man sich deutsche Verh&auml;ltnisse wirklich w&uuml;nschen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/arbeitslosigkeit-im-mai-und-wieder-wird-das-musterland-schoengeredet\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mindestlohn, Inflation und die &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo;: Nichts dazugelernt&hellip;<\/strong><br>\nF&uuml;hrt der Mindestlohn dazu, dass die Preise steigen und dies wiederum die gestiegenen L&ouml;hne am unteren Rand des Lohngef&uuml;ges (fast) vollst&auml;ndig wieder auffrisst? Ja, behauptet die arbeitgebernahe &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo; nach wie vor. Und das, obwohl sie es eigentlich besser wei&szlig;: Einst musste sie selbst einr&auml;umen, dass diese Behauptung falsch bzw. weit &uuml;bertrieben ist.<br>\nDass die neoliberale &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo; (INSM) gegen Mindestl&ouml;hne agitiert, ist weder neu noch &uuml;berraschend. Interessant ist aber, wie sie dabei agiert. Aus Fehlern scheint sie jedenfalls nicht zu lernen.<br>\nAuf einer Webseite, die sich gezielt an LehrerInnen und Sch&uuml;lerInnen richtet, hatte die INSM bis September 2013 unter anderem geschrieben: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1566\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bildung und TTIP &ndash; Das eigentlich Unverhandelbare<\/strong><br>\nDie Hochschulrektorenkonferenz fordert den Ausschluss des Bildungssektors aus den TTIP-Verhandlungen. Bislang wurde &uuml;ber diesen Aspekt des Freihandelsabkommens kaum gesprochen.<br>\nDie Kultur gilt als Keimzelle des Widerstands gegen das Freihandelsabkommen TTIP, seine Folgen f&uuml;r das Bildungssystem sind dagegen bisher nur am Rande angeklungen. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich dieser Tage zu Wort gemeldet und von der Europ&auml;ischen Kommission gefordert, den Bildungssektor komplett von dem Abkommen auszunehmen. Bildung sei kein Handelsgut, sondern Teil der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge. Nat&uuml;rlich wird an deutschen Universit&auml;ten l&auml;ngst mit Bildung gehandelt. So gibt es das (auch von der HRK getragene) Leitbild der unternehmerischen Hochschule vor.<br>\nIn Europa, so die HRK, betrachte man Bildung aber immer noch unter idealistischeren Vorzeichen und nicht, wie in den Vereinigten Staaten, als private Investition in die Arbeitskraft, was in der Tendenz sicher stimmt, wenngleich die EU die Konvergenz von &Ouml;konomie und Bildung in den letzten Jahren selbst ma&szlig;geblich vorangetrieben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/forschung-und-lehre\/ttip-verhandlungen-hrk-fordert-ausschluss-des-bildungsektors-13611368.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sind Deflations&auml;ngste heute wirklich unbegr&uuml;ndet?<\/strong><br>\nVor gut zwei Monaten ver&ouml;ffentlichten vier Forscher der Bank f&uuml;r internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) einen Forschungsbeitrag, der die Kosten von Deflation untersucht &ndash; volkswirtschaftliche Kosten in Form verlangsamten Wirtschaftswachstums. Hierzu wurden die Erfahrungen von 38 Volkswirtschaften in der Zeitspanne von 1870 bis 2013 mittels einiger empirischer Tests ausgewertet. Die vier BIZ-Forscher unter der Federf&uuml;hrung von Claudio Borio, dem langj&auml;hrigen Mitarbeiter und heutigen Leiter des W&auml;hrungs- und Wirtschaftsresorts der BIZ, geben unter dem Strich weitgehend Entwarnung (allerdings nicht offiziell im Namen der BIZ, sondern allein als pers&ouml;nliche Ansicht). Sie mutma&szlig;en, dass die &ouml;ffentliche Meinung vielleicht zu sehr vom Schreckgespenst der Gro&szlig;en Depression gepr&auml;gt sei, speziell den verheerenden Erfahrungen mit Deflation in den USA. Allgemein lie&szlig;e sich dagegen statistisch kaum belegen, dass Deflation, verstanden als sinkende Preise von G&uuml;tern und Dienstleistungen, mit geringerem (oder gar negativem) Wachstum einherginge. Historisch betrachtet war Deflation vielmehr im Durchschnitt, abgesehen von der Gro&szlig;en Depression, eher gutm&uuml;tiger Natur.<br>\nDiese Botschaft erregte bei Erscheinen vor zwei Monaten einiges Aufsehen. Schlie&szlig;lich hatte das rasante Sinken der Inflation im letzten Jahr auf ein sehr niedriges Niveau oder gar bis hin zu leicht negativen Inflationsraten, etwa in der Eurozone zum Jahresende, in den Medien und auch unter Zentralbankern, der Klientel der BIZ, f&uuml;r besorgte Aufmerksamkeit bzw. erh&ouml;hte Alarmbereitschaft gesorgt. F&uuml;r die Eurozone k&uuml;ndigte die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) dann im Januar sogar ihr neues Programm der quantitativen Lockerung an, das die Inflation wieder auf Stabilit&auml;tskurs bringen soll, also auf eine Rate von &bdquo;unter, aber nahe bei zwei Prozent&ldquo;, der von der EZB gew&auml;hlten Definition von Preisstabilit&auml;t. Die Aufregung zum Thema Deflation hat sich zwar mittlerweile wieder etwas gelegt. Die Inflation ist aber heute immer noch sowohl in Europa als auch in Amerika nahe bei null, verharrt also weiterhin an der Grenzschwelle zur offenen Deflation. Soll man nun dar&uuml;ber besser beunruhigt sein oder vielleicht doch nicht so richtig? Ist Deflation immer und &uuml;berall gef&auml;hrlich und potenziell sch&auml;dlich und daher besser wirtschaftspolitisch zu vermeiden bzw. zu bek&auml;mpfen &ndash; oder ist sie in der Regel eher gutm&uuml;tig? Konkret bezogen auf die heutige Lage: Soll die Geldpolitik weiter auf&rsquo;s Gaspedal treten oder ist das eher unn&ouml;tig, wenn nicht vielleicht sogar sch&auml;dlich?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/sind-deflationsaengste-heute-wirklich-unbegruendet\/\">J&ouml;rg Bibow auf flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Regierungsstudie: Maschinen bedrohen jeden achten Job in Deutschland<\/strong><br>\nDer deutsche Arbeitsmarkt steht vor einem radikalen Wandel: Zw&ouml;lf Prozent der Arbeitspl&auml;tze sind laut einer Regierungsstudie durch Automatisierung bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/maschinen-bedrohen-jeden-achten-job-in-deutschland-a-1036667.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> 12% der Arbeitspl&auml;tze in Deutschland sind Pi mal Daumen 5 Millionen. Werden wir in 20 Jahren dann nun einen &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; haben, weil (rein rechnerisch) die Anzahl der *Erwerbsf&auml;higen* um 5 Millionen gesunken ist (oder um 3 Millionen? Oder um 6 Millionen?) und es statistisch keine Arbeitslosigkeit mehr geben sollte? Oder wird die Arbeitslosigkeit weiter deutlich &uuml;ber 5 Millionen stehen? Oder gar bei 10 Millionen, weil immer mehr Alte von ihrer Rente nicht leben k&ouml;nnen und arbeiten m&uuml;ssen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nur 55 Prozent W&uuml;rde<\/strong><br>\nLutz Hausstein hat es mal wieder getan. Er hat die Menschenw&uuml;rde in Ziffern bemessen. In Euro. Freilich, die Menschenw&uuml;rde ist eigentlich unbezahlbar. Aber so kann man in dieser Welt wohl nicht mehr argumentieren. Also muss einer rechnen. Und da kam Lutz ins Spiel. Bei 730 Euro im Monat f&auml;ngt die Menschenw&uuml;rde an. Alles darunter ist unw&uuml;rdig.<br>\nDer derzeitige Eckregelsatz deckt die W&uuml;rde des Menschen, die bekanntlich ja unantastbar sein soll, nur zu 55 Prozent ab. Ein Minimum an Lebensstandard ist damit nicht zu machen. Man muss knapsen, sich vom Mund absparen und sich die Haare selbst schneiden. F&uuml;r Sparf&uuml;chse und Romantiker nat&uuml;rlich kein Problem. Aber die sind kein Ma&szlig;stab die W&uuml;rde betreffend. Lutz Hausstein hat dezidiert aufgelistet, wieviel ein Mensch ben&ouml;tigt, um partizipieren &ndash; das hei&szlig;t: um w&uuml;rdig an dieser Gesellschaft teilhaben &ndash; zu k&ouml;nnen. Aber der Regelsatz des Arbeitsministeriums ist nur ein Teilzeit-Regelsatz, einer, der bei 55 von 100 aufh&ouml;rt, weil es die neoliberale Agenda und ihre manischer Sparzwang so vorgibt. Und nicht mal diese Semi-W&uuml;rde ist unantastbar, denn von ihr sanktionieren sie auch noch Betr&auml;ge weg, wenn sie glauben, dass man es verdient hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/06\/nur-55-prozent-wurde.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Analyse: Wie Arbeitskr&auml;fte in Europa ausgebeutet werden<\/strong><br>\nHungerlohn, einkassierte P&auml;sse, keine freien Tage: In Europa ist schwere Ausbeutung von Arbeitskr&auml;ften in einigen Wirtschaftszweigen weit verbreitet. In Deutschland gibt vor allem die Baubranche Anlass zur Sorge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ausbeutung-im-job-grundrechteagentur-moniert-schwere-verstoesse-a-1036669.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> War das nicht Ziel, Sinn und Zweck dieser durch und durch neoliberalen EU? Lohnsenkung um jeden Preis, um die &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; und die Unternehmensgewinne zu erh&ouml;hen? Fordert die OECD nicht immer und immer wieder &ldquo;Strukturreformen&rdquo;, sprich Lohnsenkungen und Abbau des Schutzes f&uuml;r die Arbeitnehmer? Werden eine Krankenschwester oder ein Altenpfleger, die f&uuml;r tarifliche 9 Euro brutto pro Stunde ihre schwere Arbeit verrichten, nicht zwar etwas weniger, aber immer noch brutal ausgebeutet?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie Kinder und Eltern unter dem Ausstand leiden<\/strong><br>\nSeit Wochen sind Erzieherinnen und Erzieher im Streik. Gewerkschaften und Arbeitgeber streiten um h&ouml;here Lohngruppen. W&auml;hrend ver.di den Streik kompromisslos durchzieht, scheinen St&auml;dte und Gemeinden den Konflikt aussitzen zu wollen. Schlie&szlig;lich sparen sie an jedem Streiktag Lohnkosten f&uuml;r das Personal. Nach einer Berechnung des &ldquo;Forschungsverbundes Deutsches Jugendinstitut\/TU Dortmund&rdquo;, die REPORT MAINZ exklusiv vorliegt, sind es bisher sch&auml;tzungsweise rund 80 Millionen Euro.<br>\nDie Leidtragenden sind gestresste Eltern und ihre Kinder. Zeigten sich anfangs viele noch solidarisch mit den Kita-Mitarbeiterinnen, kippt inzwischen die Stimmung. REPORT MAINZ geht in Deutschland auf Spurensuche und trifft auf Eltern, die um Notfallpl&auml;tze bangen und sogar ihren Arbeitsplatz verloren haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/kita-streik-staedte-und-gemeinden-sparten-bisher-rund-80-mio\/-\/id=233454\/did=15609364\/nid=233454\/4sl2bq\/index.html\">Report Mainz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wie schon beim Bahnstreik neigen die allermeisten Medien dazu, vor allem die Folgen des Streiks zu thematisieren und die Hintergr&uuml;nde, warum eigentlich gestreikt wird, unter den Tisch fallen lassen. Und verantwortlich f&uuml;r die Folgen sind dann stets die streikenden Arbeitnehmer, w&auml;hrend das Handeln &ndash; oder besser Nicht-Handeln &ndash; der Arbeitgeberseite nicht weiter thematisiert wird. So gesehen ist die aktuelle Berichterstattung eine Form des &bdquo;Union-Bustings&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mit Kindern Kasse machen: Auslandsma&szlig;nahmen au&szlig;er Kontrolle<\/strong><br>\nHunderte Kinder und Jugendliche werden von deutschen Jugend&auml;mtern Jahr f&uuml;r Jahr ins Ausland geschickt, in sogenannte &bdquo;intensivp&auml;dagogische Ma&szlig;nahmen&ldquo;. Doch viel zu oft stecken dahinter vor allem die Gesch&auml;ftsinteressen privater Tr&auml;ger. Denn mit Auslandsma&szlig;nahmen l&auml;sst sich viel Geld verdienen: Bis zu 8000,00 Euro zahlen Jugend&auml;mter, damit es traumatisierten Kindern, die aus ihren Familien geholt wurden, fernab von Deutschland besser geht.<br>\nDoch kontrolliert werden die oft h&ouml;chst fragw&uuml;rdigen Ma&szlig;nahmen durch die Jugend&auml;mter kaum. So ist ein lukrativer Markt entstanden, der den privaten Tr&auml;gern nutzt &ndash; und nicht dem Kindeswohl. Und das, obwohl Experten l&auml;ngst die Abschaffung der Auslandsbetreuung fordern, da ihr Erfolg h&ouml;chst zweifelhaft ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/fernsehen\/dokumentation_reportage\/die-story\/sendungen\/mit-kindern-kasse-machen-104.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Dass von Jugend&auml;mtern in Obhut genommene Kinder ins Ausland geschickt werden, ist der Gipfel und skandal&ouml;s. Jedoch auch eine weit entfernte Unterbringung innerhalb Deutschlands, die auch nicht selten geschieht, d&uuml;rfte letztlich f&uuml;r die Kinder nicht vorteilhaft, sondern eventuell sogar traumatisch sein. Kontakte zu leiblichen Eltern, die in mehreren F&auml;llen vermutlich geboten sind, werden so auch erschwert und reduziert.<br>\nLetztlich d&uuml;rfte ein\/e Mitarbeiter\/in eines (kommunalen) Jugendamtes federf&uuml;hrend sein. Von dieser Person scheint viel abzuh&auml;ngen &ndash; m&ouml;glicherweise mehr als ihr bewu&szlig;t ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bundespolizei: Fremdenfeindliche Spr&uuml;che im Netz<\/strong><br>\nSoziale Medien sind f&uuml;r viele Menschen eine willkommene Gelegenheit, verbal &ldquo;Dampf abzulassen&rdquo;. Auch Polizeibeamte d&uuml;rfen das &ndash; und so mancher macht regen Gebrauch davon. Doch f&uuml;r Beamte gibt es Grenzen: Die sogenannte Wohlverhaltensklausel verpflichtet sie, auch beim Gebrauch von Facebook, Twitter und Co. die Vorbildfunktion ihres Berufsstandes im Blick zu behalten. Wenn menschenverachtende Spr&uuml;che fallen, Gewalt &ldquo;sch&ouml;ngeschrieben&rdquo; oder &ldquo;Geschichtsklitterndes&rdquo; zum Besten gegeben wird, dann ist in der Regel die Grenze des Zul&auml;ssigen &uuml;berschritten. Genau das hat eine Handvoll Beamter der Bundespolizei Hannover aber offenbar getan: In Facebook-Postings &auml;u&szlig;ern sich die Polizisten teilweise auf fremdenfeindliche und gewaltverherrlichende Weise. Dabei nehmen sie oft eindeutig Bezug auf dienstliche Vorg&auml;nge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/hannover_weser-leinegebiet\/Bundespolizei-Fremdenfeindliche-Sprueche-im-Netz,bundespolizei334.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Spur der Hacker f&uuml;hrt nach Russland<\/strong><br>\nDer gro&szlig; angelegte Spionageangriff auf das Datennetz des Bundestags ist wom&ouml;glich das Werk russischer Profi-Hacker. Die Bundesanwaltschaft hat sich in den Fall eingeschaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/cyberangriff-auf-bundestag-experten-vermuten-russische-taeter-a-1036823.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Nat&uuml;rlich. Keine Erkenntnisse, aber die Spur f&uuml;hrt nach &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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