{"id":26325,"date":"2015-06-05T08:24:01","date_gmt":"2015-06-05T06:24:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325"},"modified":"2015-06-05T08:24:01","modified_gmt":"2015-06-05T06:24:01","slug":"hinweise-des-tages-2387","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h01\">Die EWU in der Sackgasse: Was kann wer noch tun, damit es nicht knallt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h03\">G7 Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h04\">Kampf um die Steuerprivilegien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h05\">Jurist: &ldquo;Das gef&auml;hrdet die Existenz&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h06\">Digitale Agenda: Merkels Drohung mit der Breitband-Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h07\">NSA Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h08\">Falsche Wolken &uuml;ber der Ukraine? Die Photoshop-Arbeiten des Kreml und die Fehler der Bellingcat-Analyse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h09\">KenFM pr&auml;sentiert: Die 1. Ausgabe von POSITIONEN &ndash; POLITIK VERSTEHEN<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h10\">Siemens erh&auml;lt gr&ouml;&szlig;ten Einzelauftrag der Konzerngeschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h11\">Wettlauf in Asien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h12\">Schlepperbanden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h13\">Kramp-Karrenbauer will sich nicht entschuldigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h14\">Die Tricks des Fleisch-T&ouml;nnies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h15\">Germanwings-Beschwerden: Co-Pilot durfte benannt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h16\">Zu guter Letzt: &ldquo;Genosse Sigmar Gabriel h&auml;tte ich pers&ouml;nlich zum Duell gefordert!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325#h17\">Das Letzte: BBC plant &ldquo;Hunger Games&rdquo; f&uuml;r Arbeitslose und Arme<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26325&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die EWU in der Sackgasse: Was kann wer noch tun, damit es nicht knallt?<\/strong><br>\nDas offenbar sehr kurzfristig zustande gekommene Treffen in der Nacht von Montag auf Dienstag in Berlin zwischen dem Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischer Zentralbank (EZB), Mario Draghi, der Chefin des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), Christine Lagarde, dem EU-Kommissionspr&auml;sidenten Jean-Claude Juncker sowie dem franz&ouml;sischen Staatschef Fran&ccedil;ois Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt vor allem eines: Die Runde der gro&szlig;en Gl&auml;ubiger und Ratgeber Griechenlands ist ratlos und ger&auml;t offenbar in Hektik. Vielleicht hat ja die Gruppe der europ&auml;ischen Firmenchefs, die sich unmittelbar zuvor mit Juncker, Hollande und Merkel getroffen hatte, um &uuml;ber die Digitalisierung der europ&auml;ischen Wirtschaft zu reden, deutlich gemacht, dass aus ihrer Sicht ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone nicht &ldquo;verkraftbar&rdquo; sei oder dass eine solche Entwicklung zumindest ein riskantes Experiment mit ungewissem Ausgang darstelle? Wie dem auch sei, selbst das seit Monaten kolportierte Gerede von &ldquo;B&ouml;rsenkennern&rdquo;, die griechische Schuldenkrise sei in den Aktienkursen l&auml;ngst &ldquo;eingepreist&rdquo;, ist mittlerweile verstummt. Vielmehr scheinen die B&ouml;rsen den Atem anzuhalten, was nun als n&auml;chstes passiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-ewu-in-der-sackgasse-was-kann-wer-noch-tun-damit-es-nicht-knallt\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Entscheidung erneut vertagt!<\/strong><br>\nDas Spiel um Griechenland geht weiter<br>\nWieder einmal blieben Verhandlungen &uuml;ber die Zukunft Griechenlands ohne Ergebnis. In Br&uuml;ssel, wohin der griechische Premier ohne seinen Finanzminister beordert wurde, bissen EU-Kommissionschef Jean Claude Juncker und der Vorsitzende der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem auf Granit.<br>\nAlexis Tsipras brachte es mit wenigen Worten auf den Punkt: &ldquo;Nur unsere L&ouml;sung ist realistisch&rdquo;, meinte er und lehnte damit die unter Federf&uuml;hrung von Bundeskanzlerin Angela Merkel erarbeiteten Vorschl&auml;ge rundweg ab. Tats&auml;chlich wurde Tsipras ein zehnseitiges Dokument vorgelegt, in dem zahlreiche Sparma&szlig;nahmen, Steuererh&ouml;hungen sowie sozial einschneidende K&uuml;rzungen enthalten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45110\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Hilfe f&uuml;r die Griechen: Die allerallerallerletzte Chance<\/strong><br>\nImmer wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt ein neuer Gipfel daher. So n&auml;hert sich das St&uuml;ck um die Rettung Griechenlands seinem H&ouml;hepunkt. Die irre Wendung: Griechenland ist klein, schwach und pleite. Und dennoch, die Chancen stehen nicht schlecht, dass Alexis Tsipras und Gianis Varoufakis, die Helden aus Athen, den Sieg davontragen. Der erstaunte Zuschauer stellt fest: Auf der B&uuml;hne der Eurokrise finden absurdes Theater und griechische Trag&ouml;die zusammen. Angela Merkel ist die Regie entglitten. Wenn das noch richtig teuer wird, sollten die Deutschen die Schuld nicht in Athen suchen &ndash; sondern in Berlin. [&hellip;]<br>\nDer Zentralbankpr&auml;sident springt ein, wo Angela Merkel fehlt. Die Deutsche erhebt in Europa zwar den F&uuml;hrungsanspruch &ndash; aber sie l&ouml;st ihn nicht ein. Sie hat sich zur Geisel eines antieurop&auml;ischen deutschen D-Mark-Nationalismus gemacht &ndash; denn bei dem sind wir ja geblieben, Euro hin oder her: Gierige Griechen greifen nach deutschem Geld. Anders l&auml;sst sich die Eurokrise hierzulande kaum noch vermitteln. [&hellip;]<br>\nKommissionpr&auml;sident Juncker hat gesagt, es gebe eine &ldquo;humanit&auml;re Krise&rdquo; in Griechenland. Wer das nicht sehe, sei &ldquo;blind und taub&rdquo; f&uuml;r das, was vor Ort geschehe. Sein Kabinettschef Martin Selmayr ist noch deutlicher geworden: Das bisherige Rettungsprogramm habe sich &ldquo;als unrealistisch und als sozial nicht ausgewogen herausgestellt&rdquo;, die griechische Bev&ouml;lkerung habe &ldquo;einen hohen Preis&rdquo; f&uuml;r die Reformen gezahlt. Eine Ohrfeige f&uuml;r die Deutschen. Es ist Merkels Austerit&auml;tskurs, der da vor den Augen der Welt gescheitert ist.<br>\nAngela Merkel steht vor den Scherben ihrer Politik. Die Linken in Athen haben aus ihrer Schw&auml;che eine St&auml;rke gemacht. Sie halten sich eine Waffe an den Kopf und drohen mit Selbstmord. Nichts anderes bedeutet die Drohung, die Eurozone zu verlassen und die Schuldenzahlungen einzustellen. Aber das ist keine Frechheit. Das ist Verzweiflung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/griechenland-merkel-politik-ist-gescheitert-augstein-kolumne-a-1037157.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Kai Diekmann noch unsicher, was er mit jahrelang gesch&uuml;rtem Hass auf Griechen anfangen soll<\/strong><br>\nEs sei einfach alles zu einfach gegangen, so Diekmann. Logik oder wirtschaftliche Zusammenh&auml;nge seien praktischerweise v&ouml;llig irrelevant gewesen. So sei sein Blatt nun in der komfortablen Situation, gleichzeitig zu fordern, man solle Griechenland pleitegehen lassen (&ldquo;Raus mit euch und eurem Grixi-Graxi!&rdquo;), w&auml;hrend die signalisierte Bereitschaft der griechischen Regierung, notfalls pleitezugehen, jederzeit als eiskalte Erpressung verurteilt werden kann (&ldquo;Tsipras erpresst die EU eiskalt!&rdquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2015\/06\/kai-diekmann-noch-unsicher-was-er-mit.html?m=1\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>G7 Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Friedliche G7-Proteste &ndash; 34.000 Demonstranten ziehen durch M&uuml;nchen<\/strong><br>\nIm Mittelpunkt der Proteste standen das Gipfeltreffen auf Schloss Elmau und das geplante Freihandelsabkommen TTIP. Die Teilnehmer machten ihrem &Auml;rger Luft: Gipfelkosten, Schiedsgerichte, Klima-Katastrophe, Hunger in der Welt oder Gentechnik waren die Themen, die die Demonstranten bewegten. Zu dem Protest in M&uuml;nchen hatten diverse Parteien und Nichtregierungsorganisationen aufgerufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/g7-muenchen-demo-fronleichnam-100~_page-7_-9276f56aca8ab2c217698758002a094c970c4fa9.html\">BR<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;In Elmau wird nur ein Marionettentheater aufgef&uuml;hrt&rdquo;<\/strong><br>\nDer Schweizer Soziologe und Buchautor Jean Ziegler, 81, ist kein Mann der leisen T&ouml;ne. Seinen Kampf gegen Armut, Unterdr&uuml;ckung und Hunger in der Welt f&uuml;hrt er mit provokanten Thesen und drastischen Formulierungen. Die B&uuml;cher Zieglers hei&szlig;en &ldquo;Imperium der Schande&rdquo;, &ldquo;Der Hass auf den Westen&rdquo; oder &ldquo;Wir lassen sie verhungern&rdquo;. Auch der Titel seines neuesten Werks l&auml;sst an Eindeutigkeit nicht zu w&uuml;nschen &uuml;brig: &ldquo;&Auml;ndere die Welt! Warum wir die kannibalische Weltordnung st&uuml;rzen m&uuml;ssen&rdquo;. W&auml;hrend des G-7-Gipfels nimmt Ziegler, der von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r das Recht auf Nahrung war, am &ldquo;Gipfel der Alternativen&rdquo; teil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/globalisierungskritiker-jean-ziegler-in-elmau-wird-nur-ein-marionettentheater-aufgefuehrt-1.2506187\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu: <strong>Alternativgipfel<\/strong><br>\nAm 7. und 8. Juni 2015 trifft sich die &bdquo;Gruppe der Sieben&ldquo; (G7) auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Dort wollen die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, der USA, Japans, Gro&szlig;britanniens, Frankreichs, Italiens und Kanadas &uuml;ber Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, Probleme der Weltwirtschaft, des Klimawandels und Entwicklungsfragen beratschlagen.<br>\nMit dem Gipfel der Alternativen soll die Kritik an der Politik der G7 in die &Ouml;ffentlichkeit getragen werden. Die vielf&auml;ltigen globalen Krisen sind u.a. eine Folge der herrschenden Politik. Als Alternativen sollen &ouml;konomische, &ouml;kologische, menschenrechtliche und friedenspolitische Ans&auml;tze vorgestellt und diskutiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternativgipfel.org\/\">Alternativgipfel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Elmau: Jeder neue Gipfel toppt den letzten Gipfel<\/strong><br>\nEin Blick zur&uuml;ck auf den Gipfel in Heiligendamm l&auml;sst die politisch-polizeiliche Propaganda rund um Elmau in anderem Licht erscheinen.<br>\nDas Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie hat die Demonstrationen gegen die Gipfeltreffen schon h&auml;ufiger beobachtend begleitet. Dieses Jahr k&ouml;nnen wir nicht vor Ort sein, m&ouml;chten aber an die vielen Ungereimtheiten und Unwahrheiten erinnern, die den letzten Gipfel 2007 in Heiligendamm begleitet haben. Wer erinnert sich noch an die Konstruktion von terroristischen Vereinigungen und die Durchsuchung von Wohnungen und B&uuml;ros mit 900 Polizist*innen? Wem ist noch gel&auml;ufig, in welchem Ma&szlig;e die Polizei die &Ouml;ffentlichkeit belogen hat, um vor dem Bundesverfassungsgericht recht zu bekommen? Und entgegen den jetzigen Darstellungen aus Politik und Polizei, hat das Oberverwaltungsgericht Greifswald im August 2012 in letzter Instanz geurteilt, dass das Verbot des Sternmarsches gegen den Gipfel rechtswidrig war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/704\">Grundrechtekomitee<\/a><\/li>\n<li><strong>Kampf um Ressourcen: &ldquo;Wut auf den Westen w&auml;chst&rdquo;<\/strong><br>\nIm globalen Kampf um Bodensch&auml;tze machen Akteure wie China den f&uuml;hrenden Industriel&auml;ndern gro&szlig;e Konkurrenz. Im heute.de-Interview spricht der &Ouml;konom Heiner Flassbeck &uuml;ber schmutzige Gesch&auml;fte, die Gr&uuml;nde f&uuml;r Chinas Erfolg und den Machtverlust der G7. [&hellip;]<br>\nheute.de: Das Thema &ldquo;Zusammenspiel mit den Entwicklungsl&auml;ndern&rdquo; spielt beim G7-Gipfel in Elmau wohl eher eine untergeordnete Rolle. Ist Ihnen das verst&auml;ndlich?<br>\nFlassbeck: Die G7 best&auml;tigen damit das Klischee eines elit&auml;ren Zirkels, der gerade wieder aus der Versenkung auftaucht, vor allem, um sich gegen Russland abzugrenzen. Das ist zu wenig. Die Runde, in der man produktiv arbeiten m&uuml;sste, ist die G20-Gruppe, in der alle wichtigen Entwicklungsl&auml;nder dabei sind. Das eigentlich &Uuml;ble ist doch, dass wir nicht in der Lage sind, im Rahmen der G20 konstruktiv mit den Entwicklungsl&auml;ndern zu arbeiten. Wenn man dagegen protestiert, jetzt wieder zu G7 zur&uuml;ckzugehen, habe ich Verst&auml;ndnis daf&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/machtkampf-um-ressourcen-interview-mit-oekonom-heiner-flassbeck-38604712.html\">ZDF Heute<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kampf um die Steuerprivilegien<\/strong><br>\nAuch nach der Vorlage eines abgeschw&auml;chten Gesetzentwurfs zur Reform der Erbschaftsteuer durch Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) rei&szlig;t die Kritik von Wirtschaftsverb&auml;nden und aus den unternehmensreichen S&uuml;dl&auml;ndern nicht ab. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag bef&uuml;rchtet negative Auswirkungen auf Investitionen und Arbeitspl&auml;tze. Unionsfraktionsvize Michael Fuchs (CDU) pocht auf weitere &Auml;nderungen, denn man habe in der Koalition vereinbart: &raquo;keine Steuererh&ouml;hungen!&laquo; Und Bayerns Finanzminister Markus S&ouml;der (CSU) kritisierte, der Gesetzentwurf sehe unver&auml;ndert einen Eingriff in das Privatverm&ouml;gen vor. &raquo;Das ist eine indirekte Verm&ouml;gensteuer.&laquo;<br>\nDie Details der geplanten Erbschaftsteuerreform sind h&ouml;chst komplex. Auch nach dem neuen Referentenentwurf des Finanzministeriums soll es f&uuml;r Firmenerben bei einer Verschonungsfreigrenze von 20 Millionen Euro bleiben. [&hellip;]<br>\nNun hat das Finanzministerium die Vorgaben f&uuml;r den Erhalt der Steuerprivilegien noch abgeschw&auml;cht. Kein Wunder, dass Wolfgang Sch&auml;uble angefressen auf die anhaltende Kritik reagierte: &raquo;Wir wollen das geltende Recht nur so weit anpassen, wie es das Bundesverfassungsgericht vorgegeben hat&laquo;, beteuerte er in der &raquo;Wirtschaftswoche&laquo;.<br>\nAuf gut Deutsch: Die Regierung will das grundgesetzlich m&ouml;gliche Maximum an Steuerprivilegien f&uuml;r Firmenerben erhalten. Genau dies kritisiert aber die Opposition: Die 20-Millionen-Euro-Freigrenze sei viel zu hoch angesetzt, erkl&auml;rte die Steuerexpertin der Gr&uuml;nen, Lisa Paus. Von einer verfassungsfesten Umsetzung des Urteils k&ouml;nne nicht die Rede sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/973248.kampf-um-die-steuerprivilegien.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Die Regierung k&uuml;mmert sich liebevoll um den Erhalt eines Maximums an Steuerprivilegien, damit die, die schon viel haben, auch viel behalten. Unterdessen besch&auml;ftigt sich die Justiz, nicht die Regierung, nach zehn Jahren Hartz IV endlich mit der Frage, ob ein Existenzminimum &uuml;berhaupt gek&uuml;rzt werden darf. Siehe n&auml;chsten Punkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Jurist: &ldquo;Das gef&auml;hrdet die Existenz&rdquo;<\/strong><br>\nDer Gothaer Richter Jens Petermann im Interview: &bdquo;Der Anspruch auf ein soziokulturelles Existenzminimum darf nicht bei 150 Euro enden. Der muss schon mindestens dem Regelsatz betragen, der im &uuml;brigen im Moment bei 399 Euro liegt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/video275314.html\">mdr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Eigentlich erkl&auml;rt doch der Begriff Existenzminimum jene monet&auml;re Gr&ouml;&szlig;e, die sein muss, um existieren zu k&ouml;nnen. Wie k&ouml;nnen da Sanktionen &uuml;berhaupt legal sein? Das hat sich auch das Gothaer Sozialgericht gefragt. Damit ist es das erste Gericht, das nach zehn Jahren Hartz IV von sich aus zu der Erkenntnis kommt, dass der Sanktionsparagraph im SGB II m&ouml;glicherweise verfassungswidrig ist. Warum das so lange gedauert hat, wei&szlig; Richter Petermann auch nicht. Immerhin deutet er an, dass es in Karlsruhe Richter gibt, die darauf warten, sich zu der Frage endlich einmal &auml;u&szlig;ern zu d&uuml;rfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Digitale Agenda: Merkels Drohung mit der Breitband-Strategie<\/strong><br>\nRegierungssprecher einer schwarz-roten Bundesregierung unter Merkel zu sein, das bedeutet, einen Nagel aus hei&szlig;em Brei mit einem Puddinghammer in die Wand reden zu m&uuml;ssen. Eine erb&auml;rmliche Angelegenheit, wie sich in einer Reihe von Videos aus dem Bundespresseamt zugleich lustig und schmerzhaft nachvollziehen l&auml;sst. Im Schriftlichen gerinnt das unw&uuml;rdige Herumgeeiere des Verlautbarungsorgans der Bundesregierung zu handfesten Unversch&auml;mtheiten. Zum Beispiel in Form der soeben erschienenen Brosch&uuml;re &ldquo;Unsere Digitale Agenda f&uuml;r Deutschland&rdquo;, herausgegeben von Steffen Seiberts Bundespresseamt.<br>\nEs beginnt mit der digitalen Infrastruktur, dem gro&szlig;en Feld des politischen Dauerversagens.\n<blockquote><p>&bdquo;Bis 2018 sollen alle Haushalte &uuml;ber schnelles Internet verf&uuml;gen.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Ank&uuml;ndigung macht wirklich Mut. Anfang 2008 wollte die Regierung Merkel das Problem fehlender Breitbandanschl&uuml;sse &ldquo;binnen 12 Monaten l&ouml;sen&rdquo;. 2009 traute sich Merkel zu sagen: &ldquo;Wir haben uns sehr ambitionierte Ziele gesteckt, n&auml;mlich den Zugang zum Breitband erst einmal in der schmalen Variante von einem Megabit&hellip;&rdquo;. Au&szlig;erdem versprach Merkel drei Viertel der Haushalte 50 Mbit\/s bis 2014,&rdquo;und zwar mindestens&rdquo;. 2010 bekr&auml;ftigte sie beide Zahlen, geklappt hat es leider trotzdem nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/so-bedrohlich-ist-angela-merkels-breitband-strategie-lobo-kolumne-a-1036961.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>NSA Aff&auml;re<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>G10-Kommission bremst BND aus<\/strong><br>\nDie G10-Kommsion des Bundestages macht offenbar einen Teil ihrer Drohung wahr und beendet zwei Sp&auml;haktionen des BND. Das berichtet die ARD. Die Kommission hatte nach Informationen der SZ mit solchen Schritten gedroht, sollte sie nicht Einblick in die umstrittenen Selektoren-Listen der NSA bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/abhoer-affaere-g-kommission-bremst-bnd-aus-1.2505675\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Die skandalisierte Kritik, die ein Bekenntnis zur NSA ist<\/strong><br>\nDie fu&szlig;ballbegeisterten Deutschen k&ouml;nnen sich nun mit der NSA vers&ouml;hnen, denn sie hat an der Verhaftung der FIFA-Funktion&auml;re mitgewirkt. Jedenfalls sieht der Springer-Primus das so. Das ist nur einer von vielen Persilscheinen der Bild-Zeitung f&uuml;r die NSA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/973317.die-skandalisierte-kritik-die-ein-bekenntnis-zur-nsa-ist.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><strong>No-Spy-Verhandlungen: Wir ver&ouml;ffentlichen die Kommunikationslinie des Kanzleramts gegen &bdquo;Negativschlagzeilen&ldquo;<\/strong><br>\nDas Bundeskanzleramt wusste schon im Januar 2014, dass es kein No-Spy-Abkommen mit den USA geben wird. Das geht aus einem internen Vermerk zum Verhandlungsstand hervor, den wir ver&ouml;ffentlichen. Trotzdem behauptete man gegen&uuml;ber Bundestag und Medien das Gegenteil.<br>\nNo-Spy-Abkommen: &bdquo;Unwahrheit&ldquo; und &bdquo;Irref&uuml;hrung&ldquo;<br>\nDer Rechercheverbund von NDR, WDR und S&uuml;ddeutscher Zeitung berichtet erneut &uuml;ber &bdquo;Unwahrheit&ldquo; und &bdquo;Irref&uuml;hrung&ldquo; bei den Verhandlungen zum so genannten &bdquo;No-Spy-Abkommen&ldquo; mit den USA. Getreu unserem Motto &bdquo;Uns liegen Dokumente nicht nur vor, wir ver&ouml;ffentlichen sie auch&ldquo;, greifen wir das gerne auf und liefern Originaldokumente. [&hellip;]<br>\nObwohl allersp&auml;testens zu diesem Zeitpunkt kein Zweifel mehr am Tod des Abkommens bestand, bef&uuml;rchtete man &bdquo;Negativschlagzeilen in der Presse&ldquo; und &bdquo;kritische Reaktionen aus dem Deutschen Bundestag&ldquo;:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/no-spy-verhandlungen-wir-veroeffentlichen-die-kommunikationslinie-des-kanzleramts-gegen-negativschlagzeilen\/\">netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Falsche Wolken &uuml;ber der Ukraine? Die Photoshop-Arbeiten des Kreml und die Fehler der Bellingcat-Analyse<\/strong><br>\nMehrere Satellitenfotos, die das russische Verteidigungsministerium nach dem Abschuss von Malaysia-Airlines-Flug MH17 ver&ouml;ffentlicht hat, sollen gef&auml;lscht sein. Die B&uuml;rgerjournalisten-Rechercheplattform Bellingcat behauptet, das in einer &bdquo;forensischen Untersuchung&ldquo; nachgewiesen zu haben.<br>\nUnd wenn Bellingcat das behauptet, behaupten die deutschen Medien das auch. Dabei gibt es erhebliche Zweifel an den Methoden und Schlussfolgerungen. Ausgerechnet der Erfinder der Fotoauswertungs-Software, die Bellingcat benutzte, distanziert sich deutlich von dem Bericht und nennt die Analyse &bdquo;fehlerhaft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/21225\/falschen-wolken-ueber-der-ukraine-die-photoshop-arbeiten-des-kreml-und-die-fehler-der-bellingcat-analyse\/\">Stefan Niggemeier<\/a>\n<p>dazu: <strong>Was wir aus der Berichterstattung &uuml;ber den Bellingcat-Report lernen<\/strong><br>\nWer schoss den Malaysia-Airlines-Flug MH17 ab? Seit dem Absturz der Passagiermaschine am 17. Juli vergangenen Jahres suchen Ermittler, Flugexperten und Journalisten nach einer Antwort auf diese Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/spiegelblog\/bellingcat-bericht-zu-mh17-was-wir-lernen-a-1037135.html\">Spiegelblog<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Dieses Eingest&auml;ndnis der leichtfertigen, einseitigen Berichterstattung und Kommentierung ist &uuml;berf&auml;llig und dann noch etwas langatmig pr&auml;sentiert. Man muss f&uuml;nf Abs&auml;tze und einen Satz inclusive Eigenlob lesen, bis man zum Eingest&auml;ndnis der fahrl&auml;ssig falschen Berichterstattung kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>KenFM pr&auml;sentiert: Die 1. Ausgabe von POSITIONEN &ndash; POLITIK VERSTEHEN<\/strong><br>\nKrieg als bewusst eingesetztes Mittel der Politik war in den letzten Jahrzehnten f&uuml;r und in Europa ein Tabu. Diese Zeiten endeten unmittelbar nach Mauerfall und dem Zusammenbruch der UdSSR.<br>\n&ldquo;Krieg oder Frieden in Europa &ndash; Wer bestimmt auf dem Kontinent?&rdquo;<br>\nMit dieser Frage besch&auml;ftigt sich die erste Ausgabe der KenFM-Gespr&auml;chsrunde &ldquo;Positionen &ndash; Politik verstehen&rdquo;<br>\nUnsere G&auml;ste: Willy Wimmer, CDU-Urgestein, ehemaliger Vize-Pr&auml;sident der OSZE\/KSZE und Autor des Buches &ldquo;Wiederkehr der Hasardeure&rdquo;;&nbsp;<br>\nMathias Br&ouml;ckers, TAZ-Mitbegr&uuml;nder und Autor des Buches &ldquo;Wir sind die Guten&rdquo;;&nbsp;<br>\nDirk Pohlmann, Dokumentarfilmer f&uuml;r ARTE und ZDF und<br>\nDr. Daniele Ganser; Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz, sein bekanntestes Buch: &ldquo;NATO-Geheimarmeen in Europa &ndash; Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsf&uuml;hrung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hrU5i_hjDNc\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Siemens erh&auml;lt gr&ouml;&szlig;ten Einzelauftrag der Konzerngeschichte<\/strong><br>\nSiemens erh&auml;lt einen Auftrag im Volumen von acht Milliarden Euro aus &Auml;gypten. Es geht um den Bau von Gaskraftwerken und Windparks. Jetzt unterschrieben Konzernchef Joe Kaeser und &Auml;gyptens Pr&auml;sident Abdel Fattah al-Sisi die dazugeh&ouml;rigen Vertr&auml;ge. Am kommenden Dienstag plant die IG Metall einen Aktionstag, weil ausgerechnet jene Werke von Stellenstreichungen betroffen sind, in denen die 24 Anlagen und die dazugeh&ouml;rigen Dampfturbinen gefertigt werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/aegypten-siemens-erhaelt-groessten-einzelauftrag-der-konzerngeschichte-1.2505581\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wettlauf in Asien<\/strong><br>\nW&auml;hrend in den USA gerade eine Rezession zu beginnen scheint, und die Auftragsb&uuml;cher der dortigen Industrie um immerhin sieben Prozent d&uuml;nner als im Vorjahr sind, steht Asien offensichtlich vor einem gro&szlig;en Bauboom. Japan antwortet auf die chinesische Investitions-Offensive mit einem eigenen Programm.110 Milliarden US-Dollar sollen f&uuml;r Infrastrukturprojekte in Asien in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren bereit gestellt werden. Damit werden die bereits existierenden Fonds Tokios um 30 Prozent aufgestockt, berichtet die Deutsche Welle.<br>\nDer Sender sah darin letzte Woche vor allem eine Antwort auf die Gr&uuml;ndung der Asiatischen Infrastrukturbank AIIB. Das ist sicherlich keinesfalls abwegig, allerdings scheint Japan seine Position in dieser Frage zu modifizieren. Auf jeden Fall treffen sich demn&auml;chst die Finanzminister der beiden L&auml;nder zum ersten Mal seit drei Jahren, wie die japanische Zeitung Jiji schreibt. Dabei st&uuml;nde auch die AIIB auf der Tagesordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Wettlauf-in-Asien-2678244.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> W&auml;hrend Asien investiert, scheint die Bundesregierung und das Spitzenpersonal der sie tragenden Parteien auf die &ldquo;schwarze Null&rdquo; stolz zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schlepperbanden<\/strong><br>\nSabine Schiffer dar&uuml;ber, wie die Medien einseitig b&ouml;sen Schleppern die Schuld f&uuml;r den Tod Tausender im Mittelmeer zuweisen, um &uuml;ber die eigentlichen Hintergr&uuml;nde gar nicht erst reden zu m&uuml;ssen<br>\nEuropa ist eine Festung, deren Grenzen schon seit Langem um den Preis von Menschenleben verteidigt werden. Jenseits dieser Festung gibt es viel Armut und Krieg &ndash; ma&szlig;geblich auch aufgrund europ&auml;ischer Politik. Schuld am Massensterben im Mittelmeer sollen nun aber ausschlie&szlig;lich kriminelle Schlepperbanden sein. Sabine Schiffer vom Institut f&uuml;r Medienverantwortung bezweifelt dies im Gespr&auml;ch mit Jens Wernicke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/973319.schlepperbanden.html\">Wortmeldungen auf Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kramp-Karrenbauer will sich nicht entschuldigen<\/strong><br>\nDie saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sidentin vergleicht die Homo-Ehe indirekt mit Inzest und Polygamie &ndash; und l&ouml;st damit heftige Reaktionen aus. Doch Kramp-Karrenbauer bleibt bei ihrer &Auml;u&szlig;erung &ndash; und sieht wohl auch keinen Grund zur Entschuldigung. [&hellip;] Die Debatte um die Homo-Ehe werde &bdquo;nirgends so vielschichtig und respektvoll gef&uuml;hrt&ldquo; wie in der CDU. In der CDU-Fraktion im saarl&auml;ndischen Landtag wurde das Thema Homo-Ehe vor kurzem ausf&uuml;hrlich diskutiert &ndash; in einer nicht &ouml;ffentlichen Sitzung, wie es in der Partei hei&szlig;t. Trotzdem habe sich die Debatte am n&auml;chsten Tag quasi im Wortlaut in der Saarbr&uuml;cker Zeitung wiedergefunden &ndash; mit dem Tenor: Die CDU ist f&uuml;r die Homo-Ehe. Diese Darstellung sei falsch &ndash; auch deshalb habe Kramp-Karrenbauer sich in dem Interview so dezidiert ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/kramp-karrenbauer-vergleich-von-homo-ehe-und-inzest-13627824.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Berliner Anw&auml;ltin stellt Strafanzeige gegen Annegret Kramp-Karrenbauer<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/volksverhetzung-in-aeusserungen-gegen-homo-ehe-berliner-anwaeltin-stellt-strafanzeige-gegen-annegret-kramp-karrenbauer,10808018,30863888.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Tricks des Fleisch-T&ouml;nnies<\/strong><br>\nB&ouml;klund im Kreis Schleswig-Flensburg. Hier werden W&uuml;rstchen produziert. Wie eh und je. Nur auf dem Papier hat sich etwas ge&auml;ndert. Und das f&uuml;hrt dazu, dass der Branchenriese T&ouml;nnies wom&ouml;glich einer Millionen-Kartellstrafe entgeht. 70 Millionen Euro sollte allein sein Unternehmen B&ouml;klunder eigentlich zahlen. Es soll laut Bundeskartellamt einem Wurstkartell angeh&ouml;rt haben, das unzul&auml;ssige Preisabsprachen getroffen haben soll. T&ouml;nnies wurde daf&uuml;r mit einem Bu&szlig;geld belegt, aber er strukturierte sein Unternehmen offenbar so um, dass er wohl nicht zahlen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/Die-Tricks-des-Fleisch-Toennies,toennies100.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Germanwings-Beschwerden: Co-Pilot durfte benannt werden<\/strong><br>\nDer Co-Pilot des Germanwings-Flugs 4U9525 durfte nach Ansicht des Deutschen Presserats in den allermeisten F&auml;llen benannt und abgebildet werden. Die Abbildung von Opfern und deren Angeh&ouml;rigen war jedoch in der Regel unzul&auml;ssig. Zu diesem Ergebnis kamen die Beschwerdeaussch&uuml;sse des Presserats nach intensiven Beratungen &uuml;ber die Beschwerden zur Berichterstattung &uuml;ber das Ungl&uuml;ck. Insgesamt hatten 430 Menschen die Berichterstattung beanstandet. Das ist die h&ouml;chste Zahl an Beschwerden zu einem einzelnen Ereignis seit Gr&uuml;ndung der Freiwilligen Selbstkontrolle der Presse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150605_Presserat_PM.pdf\">Presserat [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &ldquo;Genosse Sigmar Gabriel h&auml;tte ich pers&ouml;nlich zum Duell gefordert!&rdquo;<\/strong><br>\nDer Sozialreformer, Rechtsphilosoph und Dramatiker Ferdinand Lassalle strebt eine Neugr&uuml;ndung der sozialdemokratischen Partei (SPD) an, weil er die Ideale u.a. der Arbeiterbewegung verraten sieht. Telepolis-Gespr&auml;ch mit Lassalle &uuml;ber dessen Verh&auml;ltnis zur &auml;ltesten deutschen Volkspartei.<br>\nHerr Lasalle, Sie wollen demn&auml;chst die Sozialdemokratische Partei Deutschlands neugr&uuml;nden. Haben wir denn nicht schon eine?<br>\nFerdinand Lassalle: Formaliter: Ja! Realiter: Nein! Und daher werden wir zun&auml;chst provisorisch den Sozialistischen Arbeiterverein von 1863 neugr&uuml;nden, aus dem ja 1875 die Sozialdemokratische Partei Deutschlands hervorgegangen ist. &sect; 4 Parteiengesetz schreibt n&auml;mlich vor, dass sich der Name einer neuen Partei von dem einer bereits bestehenden Partei deutlich unterscheiden muss.<br>\nWir werden dann die SPD wegen irref&uuml;hrender Werbung abmahnen und auf Unterlassung des Namens &ldquo;Sozialdemokratische Partei Deutschlands&rdquo; in Anspruch nehmen. Wenn der Name wieder frei wird, werden wir diesen als erworbenes Recht f&uuml;r uns beanspruchen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45074\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: BBC plant &ldquo;Hunger Games&rdquo; f&uuml;r Arbeitslose und Arme<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien soll demn&auml;chst eine Show starten, in der ausschlie&szlig;lich Arbeitslose und Geringverdiener gegeneinander antreten. Kritiker sprechen von &ldquo;Hungerspielen&rdquo;, um die Massen zu unterhalten.<br>\n&ldquo;Poverty Porn&rdquo; nennen es die Kritiker in Gro&szlig;britannien, wenn finanzielle Not im Fernsehen zur Schau gestellt wird, um die Einschaltquote in die H&ouml;he zu treiben. Doch genau solch einen &ldquo;Armutsporno&rdquo; soll nun ausgerechnet die BBC planen. Der Sender will eine f&uuml;nfteilige Reality-Doku mit dem Titel &ldquo;Britain&rsquo;s Hardest Grafter&rdquo; zeigen, &uuml;bersetzt etwa der &ldquo;h&auml;rteste Malocher&rdquo; oder das &ldquo;beste Arbeitstier&rdquo;. So weit, so nicht gerade spannend, w&auml;re da nicht der besondere Dreh: Gegeneinander im Wettstreit antreten d&uuml;rfen dabei n&auml;mlich nur Arbeitslose und Geringverdiener, um am Ende 15.000 Pfund (etwa 20.000 Euro) Siegpr&auml;mie zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article141659415\/BBC-plant-Hunger-Games-fuer-Arbeitslose-und-Arme.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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