{"id":2634,"date":"2007-09-11T08:35:06","date_gmt":"2007-09-11T06:35:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2634"},"modified":"2007-09-11T13:58:34","modified_gmt":"2007-09-11T11:58:34","slug":"hinweise-des-tages-479","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2634","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/KR\/AM)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Arbeitslosengeld: Hartz-IV-Antr&auml;ge werden komplizierter<\/strong><br>\nAb Januar 2008 wird es f&uuml;r Bed&uuml;rftige noch schwieriger, Arbeitslosengeld II zu beantragen. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) bereitet sich nach Informationen des Tagesspiegels intern darauf vor, die Zusammenarbeit in den Arbeitsgemeinschaften zu k&uuml;ndigen, in denen die BA und viele Kommunen zur Zeit noch gemeinsam die Empf&auml;nger von Leistungen nach Hartz IV betreuen. Danach m&uuml;ssten die Bezieher von Hartz IV k&uuml;nftig bei zwei &Auml;mtern vorsprechen, wenn sie Leistungen beziehen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/artikel\/2007\/09\/10\/2376591.xml\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> War nicht der behauptete Nutzen der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Hartz IV der letzte Strohhalm der Verteidiger der sog. Arbeitsmarktreformen?<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Hartz-IV-Antrag offenbar bald schwieriger: Agenturen bereiten sich auf neues Verfahren vor<\/strong><br>\nHintergrund der internen Weisung, die Ende Juli an alle Regionaldirektionen der BA verschickt wurde, ist offenbar ein bevorstehendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit der gemeinsamen Aufgabenwahrnehmung von Arbeitsagentur und Kommune. Die interne Anweisung der BA zur getrennten Wahrnehmung der Aufgaben hat f&uuml;r die Betroffenen erhebliche Auswirkungen, wenn sie umgesetzt wird. So ist keineswegs sichergestellt, dass Leistungen wie Wohngeld, Erstausstattung von Wohnungen oder das Extrageld f&uuml;r Schwangere dann p&uuml;nktlich ausgezahlt werden k&ouml;nnen. Dennoch weist die BA ihre Regionaldirektoren an: &bdquo;Es darf zu keiner Zeit zu einer Vorfinanzierung kommunaler Leistungen kommen.&ldquo; Im Klartext: Ist eine Stadt oder eine Gemeinde nicht in der Lage oder willens, schnell genug zu zahlen, wird die BA nicht einspringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/;art271,2376708?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die Arbeit hat ihn umgebracht&rdquo;<\/strong><br>\nEine Serie von Suiziden ersch&uuml;ttert franz&ouml;sische Konzerne. Die Hinterbliebenen klagen die Unternehmen an, doch die schweigen. Auch in Deutschland ist der Tod in der Arbeit ein Tabuthema. Die Statistiken der Krankenkassen sprechen eine deutliche Sprache: Danach sind psychische Erkrankungen infolge von Arbeitsstress exponentiell gestiegen. Nach der j&uuml;ngsten Erhebung der Techniker Krankenkasse lie&szlig;en sich 2006 von den 2,5 Millionen versicherten Besch&auml;ftigten etwa 33 000 krankschreiben, weil sie sich &uuml;berfordert, unwohl oder m&uuml;de f&uuml;hlten. Auf Deutschland hochgerechnet ergibt sich daraus ein Ausfall von acht Millionen Arbeitstagen &ndash; ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Kosten f&uuml;r die Allgemeinheit, Angstst&ouml;rungen, Depressionen, Herzinfarkte oder H&ouml;rst&uuml;rze zu kurieren, verdoppelten sich nahezu binnen eines Jahrzehnts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/261\/132022\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Zehn Jahre nach der Vulkan-Pleite: Was ist aus den Menschen geworden?<\/strong><br>\nEs zeigt sich, dass weiterhin vor allem die Altersgruppe der 50-59-J&auml;hrigen die Leidtragenden des Strukturwandels der Arbeitsgesellschaft sind. Viele von ihnen haben ernsthafte Krankheitssymptome. Diese sind die Folge eines langj&auml;hrigen Gesundheitsverschlei&szlig;es bei Vulkan und den kleineren Werften des Bremer Raumes, in denen viele nach der Vulkan-Pleite, oftmals als Leiharbeiter, unterkamen. Die ehemaligen Vulkanesen unterwerfen sich einer extremen Arbeitsorientierung, die auf Gesundheit wenig R&uuml;cksicht nimmt. Nach dem 50. Lebensjahr h&auml;ufen sich die gesundheitlichen Probleme, die sich nicht nur in k&ouml;rperlichen, sondern auch in psychischen Erkrankungen &auml;u&szlig;ern. F&uuml;r viele beginnt dann ein langer und teilweise entw&uuml;rdigender Leidensweg durch die Institutionen. Langzeitarbeitslosigkeit, Krankheit und Fr&uuml;hrente sind die Stichworte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=224117\">idw<\/a><\/li>\n<li><strong>Anmerkungen des Bildungsverbandes zum Bericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &bdquo;Analyse Arbeitsmarkt 2006&ldquo; zur Entwicklung der &bdquo;F&ouml;rderung der beruflichen Weiterbildung&ldquo; (FbW) als Instrument der Arbeitsmarktpolitik<\/strong><br>\nDas Volumen der F&ouml;rderung ist nur unwesentlich angestiegen, verteilt sich aber seit 2006 auf sehr viel mehr F&ouml;rderf&auml;lle. Beim Volumen der eingesetzten Finanzmittel ergibt sich im Vergleich der Jahre 2005 und 2006 noch ein v&ouml;llig anderes Bild: Im Jahr 2006 wurden 127 Mio. &euro; (entspricht 19,4 %) weniger f&uuml;r die F&ouml;rderung der beruflichen Weiterbildung aufgewandt als im Jahr 2005. Dieser Umstand, unter Ber&uuml;cksichtigung eines &ndash; wenn auch nur geringf&uuml;gigen &ndash; Wachstums der jahresdurchschnittlichen Best&auml;nde, l&auml;sst darauf schlie&szlig;en, dass arbeitsmarktliche Leistungen im Jahr 2006 deutlich g&uuml;nstiger eingekauft wurden als zuvor &ndash; ein Ergebnis der rigiden Preispolitik der BA, die zu Preisen f&uuml;r Fortbildungen gef&uuml;hrt hat, zu denen es kaum noch m&ouml;glich ist, qualitativ ausgerichtete Ma&szlig;nahmen zu realisieren.<br>\nEine Bewertung, die alle Faktoren einschlie&szlig;t, w&uuml;rde also lauten: Bei einer eklatanten Steigerung der F&ouml;rderf&auml;lle gegen&uuml;ber 2005 sowie einem geringf&uuml;gigen Anstieg des Teilnehmerbestandes wurde 2006 fast ein F&uuml;nftel weniger an Finanzmitteln f&uuml;r FbW eingesetzt als 2005.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildungsverband-online.de\/\">Bundesverband der Tr&auml;ger beruflicher Bildung<\/a><\/li>\n<li><strong>Mindestl&ouml;hne steigen &ndash; sechs EU-Staaten bei mehr als acht Euro<\/strong><br>\nAlle 20 EU-Mitgliedstaaten, in denen es einen gesetzlichen Mindestlohn gibt, haben diesen 2007 erh&ouml;ht oder werden das noch tun. In sechs EU-L&auml;ndern werden dann keine Stundenl&ouml;hne unter acht Euro mehr erlaubt sein. Dabei handelt es sich um die direkten westlichen Nachbarl&auml;nder der Bundesrepublik sowie Gro&szlig;britannien und Irland. Au&szlig;erdem zieht ein weiteres EU-Mitglied eine Lohn-Untergrenze: &Ouml;sterreich f&uuml;hrt ein tarifvertragliches Minimum ein. Das zeigt die aktuelle Europa-Bilanz von Dr. Thorsten Schulten, Tarifexperte im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-6D5FF4D7\/hbs\/hs.xsl\/320_88576.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Widerstand gegen Mindestlohn<\/strong><br>\nDie von der Gewerkschaft Verdi angestrebte Allgemeinverbindlichkeit der neuen Post-Mindestl&ouml;hne st&ouml;&szlig;t auf Widerstand. Kritik kommt aus dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Arbeitgeberlager.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1206970&amp;\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> An diesem Kommentar kann man wunderbar sehen, wes Geistes Kind das Bundeswirtschaftsministerium ist: &bdquo;Die Allgemeinverbindlichkeitserkl&auml;rung w&uuml;rde den Wettbewerb unterlaufen, noch bevor er begonnen hat&rdquo;, zitiert das Magazin Spiegel aus einem internen Papier des Wirtschaftsministeriums.&ldquo;<br>\nIn anderen Worten: Es ist ausdr&uuml;cklich ein Wettbewerb um den maximalen Druck auf die L&ouml;hne erw&uuml;nscht. Das Bundeswirtschaftsministerium will Niedrigl&ouml;hne f&uuml;r Brieftr&auml;ger, will eine ruin&ouml;se Konkurrenz auf Kosten der Mitarbeiter.<br>\nGanz anders s&auml;he es mit einem Mindestlohn aus: Dann bliebe den Unternehmen nur noch die M&ouml;glichkeit, &uuml;ber Innovationen und bessere Organisation der Arbeit, also h&ouml;here Produktivit&auml;t und Qualit&auml;t zu konkurrieren. Dieser Fortschritt w&uuml;rde allen n&uuml;tzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie mit dem Pflegenotstand in Deutschland Privatisierungspolitik betrieben wird<\/strong><br>\nAm Anfang steht immer die Einsetzung einer Kommission: Anl&auml;sslich der Pflegeskandale gedenkt die sozialdemokratische Gesundheitsministerin Ulla Schmidt eine Kommission aus Experten von Pflegekassen und -einrichtungen, Sozialhilfetr&auml;gern und Kommunen einzuberufen. Dabei existiert weniger ein Defizit bei der Problemerkennung als bei der Durchsetzung einer Politik, welche mehr auf bedarfsgerechte Pflege als auf die Einhaltung des Budgets abzielt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/26\/26149\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Die untersch&auml;tzte Seite der Armut: Chronische Krankheiten treffen Kinder aus sozial schwachen Familien besonders hart, weil sie oft kaum Unterst&uuml;tzung finden<\/strong><br>\nDer Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2005 zufolge weisen Kinder aus sozial schw&auml;cheren Familien bereits vor der Einschulung deutlich h&auml;ufiger Gesundheits- und Entwicklungsst&ouml;rungen auf und sind h&auml;ufiger von Unfallverletzungen betroffen. Erschreckend sind auch die ersten Ergebnisse des bundesweit repr&auml;sentativen Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS), einer 2003 bis 2006 erhobenen Studie des Robert-Koch-Instituts. St&ouml;rungen der psychischen Gesundheit und Hinweise auf Essst&ouml;rungen finden sich bei Kindern mit niedrigem sozialen Status doppelt so oft wie bei sozial besser gestellten Kindern. Fettleibigkeit etwa wurde bei 14- bis 17-j&auml;hrigen Kindern mit niedrigem sozialen Status etwa dreimal so h&auml;ufig diagnostiziert wie bei Kindern mit hohem sozialen Status.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/artikel\/144\/131907\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Ottmar Schreiner: Gegen die Entsozialdemokratisierung<\/strong><br>\nDie Parteispitze hat in den Schr&ouml;der-Jahren mit dem ursozialdemokratischen Reformismus gebrochen und sich mit Agenda 2010 und Hartz IV von einer fortschrittlichen, emanzipatorischen Reformpolitik endg&uuml;ltig verabschiedet. Eine kleine Clique an der Spitze der Partei wollte die reformistische Tradition der SPD als linker Volkspartei entsorgen. Die SPD verliert nicht nur bei den W&auml;hlern an Zuspruch. Mehr als zwei Drittel der verbliebenen Parteimitglieder lehnen wichtige Vorhaben der gro&szlig;en Koalition wie die Rente mit 67, die Gesundheitsreform, die Reform der Unternehmensteuer, die Privatisierung der Bahn und den Einsatz in Afghanistan ab. Die Politik der sozialen Demontage f&uuml;hrt zur politischen Demontage der &auml;ltesten Partei Deutschlands.<br>\nDie Agendapolitik hat die Ungleichheit im Lande versch&auml;rft. Den Sozialabbau der Kohl-Regierung haben wir 16 Jahre lang politisch bek&auml;mpft. Nun haben wir durch sozialdemokratische Regierungspolitik die gesellschaftliche Spaltung noch weiter vertieft. Was wir brauchen, ist kein &ldquo;Weiter so&rdquo;, sondern der Bruch mit einer gescheiterten Politik.<br>\nEine sozial gerechte Gesellschaft erfordert nicht nur den gleichen Zugang zu Bildung, Ausbildung und Kultur, sondern auch mehr Gleichheit in der Verteilung von Besch&auml;ftigung, Einkommen, Eigentum und Macht. Ein solches Sozialstaatsverst&auml;ndnis verbindet das legitime verteilungspolitische Aufholinteresse der unteren und mittleren Schichten mit einem republikanischen Gerechtigkeitsverst&auml;ndnis der gehobenen Milieus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubBF7CD2794CEC4B87B47C719A68C59339\/Doc~E906DCEAF49884FFEBFD816C0FAEC8EC8~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Frank, lass stecken!<\/strong><br>\nEs gibt viele gute Gr&uuml;nde, warum Frank-Walter Steinmeier auf gar keinen Fall Kanzlerkandidat der SPD werden sollte. Was Sie sagen m&uuml;ssen, wenn Sie Steinmeier verhindern wollen &ndash; eine Argumentationshilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt4m4\/deutschland\/artikel\/930\/130702\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo; Der ideologische Triebt&auml;ter aus NRW &laquo;<\/strong><br>\nOb V-Mann oder Mafiamorde &ndash; NRW-Innenminister Ingo Wolf produziert eine Panne nach der anderen. Von einem prominenten Parteifreund wird er sogar verklagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Der%20Triebt%E4ter%20NRW\/250802.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Schuljahr weniger &ndash; Wie man aus Kindern Manager macht<\/strong><br>\nFrontalunterricht und Selektionsdruck nehmen zu. Freizeit gibt es kaum noch. Eltern verlangen verst&auml;rkt Antibiotika f&uuml;r ihre Kinder, um Fehlzeiten abzuk&uuml;rzen. Hannes Hintermeier berichtet, was die neuerdings acht Jahre lange Gymnasialzeit mit den Sch&uuml;lern macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub867BF88948594D80AD8AB4E72C5626ED\/Doc~E0FDD9A61F96A46B99A147547125720A2~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Endlich wachen auch konservative Medien gelegentlich auf und stellen fest, welch einen Wahnsinn ihre artverwandten, neoliberalen Ideologen anrichten: mit Verk&uuml;rzung der Schulzeit auf 12 Jahre, fr&uuml;herer Einschulung, &Uuml;berlastung vieler Kollegien mit Tests und anderen aus eng begrenzten Leistungsvorstellungen folgenden Neuerungen. Von welchem Holz diese Leute geschnitzt sind, wird dann an einem Vorgang wie im folgenden sichtbar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Linke Nummer an der FU Berlin<\/strong><br>\nAlbert Scharenberg ist Nordamerika-Spezialist an der FU Berlin &ndash; der beste Kandidat f&uuml;r die neue Juniorprofessur am renommierten JFK-Institut, empfehlen Gutachter. Nur das Uni-Pr&auml;sidium will ihn nicht: zu alt, unqualifiziert. Kollegen vermuten ganz andere Gr&uuml;nde f&uuml;r die Ablehnung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/0,1518,503501,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Zum Hintergrund:<\/strong> Uni-Pr&auml;sident Lenzen ist Botschafter der INSM und sozusagen eine ihrer Speerspitzen in der akademischen Welt. Er hat auch schon einmal als Gutachter f&uuml;r die bayerische Wirtschaft die Einschulung mit vier Jahren empfohlen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Hauptschulabschluss hat ausgedient&rdquo;<\/strong><br>\nDie Vizevorsitzende der GEW, Marianne Demmer, hat dem dreigliedrigen Schulsystem ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Mit einem Hauptschulabschluss seien die Chancen auf dem Arbeitsmarkt gleich null. Damit st&uuml;nde ein Viertel der Sch&uuml;ler ohne Perspektive da. L&auml;nder wie Finnland, Schweden, Kanada oder Australien zeigten, wie bei einem guten Konzept, vern&uuml;nftigen Lernbedingungen und qualifiziertem Unterst&uuml;tzungspersonal &ldquo;deutlich mehr als 90 Prozent der Sch&uuml;ler mindestens einen mittleren Abschluss erreichen&rdquo;, sagte Demmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/Deutschland-Bildungspolitik-Schulsystem;art122,2376470\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Hier w&auml;ren sinnvolle Reformen n&ouml;tig. &ndash; Das ist &uuml;brigens ein gutes Beispiel daf&uuml;r, dass wichtige Herausforderungen mit der Globalisierung nahezu nichts zu tun haben. Sie folgen aus falscher Politik bzw. Nichtstun im Inneren. Oder leben die Finnen, die Schweden, die Kanadier &hellip; nicht in einer globalisierten Welt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schweiz regelt Managergeh&auml;lter neu<\/strong><br>\nSchweizer Unternehmen wollen sich k&uuml;nftig an einheitliche Regeln zur Bezahlung ihrer Manager halten. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse hat jetzt entsprechende Empfehlungen verabschiedet, die nach mehrmonatigen Diskussionen mit den Mitgliederverb&auml;nden entstanden sind. Die Empfehlungen sind Bestandteil der Regeln zur guten Unternehmensf&uuml;hrung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/Karriere\/Arbeit-Geld\/_pv\/_p\/200813\/_t\/ft\/_b\/1320658\/default.aspx\/schweiz-regelt-managergehaelter-neu.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Naomi Klein: Die Freiheit, die sie meinen<\/strong><br>\nDer &Ouml;ffentlichkeit wurde die Invasion in den Irak als Reaktion auf eine Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen verkauft. Warum? Weil die Sorge um Massenvernichtungswaffen, wie Vize-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz erkl&auml;rte, das Einzige sei, &ldquo;bei der alle derselben Meinung sind&rdquo;. Mit anderen Worten: Zur Rechtfertigung bildeten die Massenvernichtungswaffen den kleinsten gemeinsamen Nenner. Die seltener genannte Begr&uuml;ndung, die von den intellektuellsten Verfechtern des Krieges bevorzugt wurde, war hingegen die Theorie des &ldquo;Modells&rdquo;.<br>\nDiese Theorie verband die Bek&auml;mpfung des Terrorismus mit der Verbreitung des Kapitalismus und freier Wahlen zu einem einzigen Projekt. Auf diese Weise wollte man gleichsam im Dreierpack den Nahen Osten von Terroristen &ldquo;s&auml;ubern&rdquo;, eine riesige Freihandelszone schaffen und schlie&szlig;lich auf Grundlage dieser Tatsachen Wahlen abhalten. George W. Bush fasste dieses Ziel sp&auml;ter in einem einzigen Satz zusammen, als er sagte, es gehe darum, &ldquo;einer unruhigen Region die Freiheit zu bringen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=me&amp;art=4421&amp;no_cache=1&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/KR\/AM)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2634","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2634","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2634"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2634\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2634"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2634"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2634"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}