{"id":26375,"date":"2015-06-11T08:27:59","date_gmt":"2015-06-11T06:27:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375"},"modified":"2015-06-11T17:05:29","modified_gmt":"2015-06-11T15:05:29","slug":"hinweise-des-tages-2391","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h02\">&bdquo;Deutschland-Bashing ist unredlich&ldquo; &ndash; Da str&auml;uben sich mir die Haare, lieber Thomas Straubhaar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h03\">Streit um Schiedsgerichte: TTIP-Debatte nach Tumult in EU-Parlament verschoben <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h04\">The obscure legal system that lets corporations sue countries<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h05\">Hartz-IV Sanktionen sind verfassungsrechtlich bedenklich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h06\">Umstrittenes Gesetz: Die Erbschaftsteuer ist unmoralisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h07\">SPD entfernt sich &mdash; zumindest probeweise &mdash; von der Idee der Elite-Universit&auml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h08\">&ldquo;Zeitvertr&auml;ge treiben die Wissenschaft ins Verderben&rdquo; (Kommentar)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h09\">Sozial- und Erziehungsberufe: Bundesweite Demos am 13. Juni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h10\">Deutschland, einig Streikland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h11\">Prognose f&uuml;r Kassenbeitr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h12\">Kahlschlag im Pressehaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h13\">Weltweiter Migrations-Index: Deutschland steigt bei Integration in Top Ten auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h14\">G7-Polizeibilanz: 360.000 &Uuml;berpr&uuml;fungen bei Grenzkontrollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h15\">K&ouml;rperverletzung im Amt Anklage gegen pr&uuml;gelnden Polizisten in Chemnitz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h16\">Wenn die Polizei zum Verbrechen dr&auml;ngt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h17\">Von der Leyens MEADS-Entscheidung Ein Kotau vor der R&uuml;stungsindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375#h18\">Grexit und was dann?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26375&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die griechische Schuldendebatte und das Mantra von den &bdquo;notwendigen Strukturreformen&ldquo;<\/strong><br>\nTechnokrat_innen von EU-Institutionen, Politiker_innen und Medienvertreter_innen fordern seit Monaten unabl&auml;ssig, dass die griechische Regierung endlich &bdquo;ihre Hausaufgaben erledigen&ldquo; und die &bdquo;notwendigen Strukturreformen durchsetzen&ldquo; m&uuml;sse. Erst dann k&ouml;nne sie mit einer weiteren Finanzierungsunterst&uuml;tzung rechnen. Hierbei wird dem vorliegenden Beitrag zufolge jedoch &uuml;bersehen, dass Griechenland viele der auferlegten &bdquo;Reformen&ldquo; bereits umgesetzt hat &ndash; und dass gerade diese Ma&szlig;nahmen zur Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage beigetragen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/11454.pdf\">WISO-Direkt [PDF &ndash; 1.7 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Kritik an Griechenland-Politik: Was soll am Sparen falsch sein?<\/strong><br>\nGriechenland rutscht immer tiefer in die Krise. Viele sagen jetzt: Die &bdquo;Austerit&auml;tspolitik&ldquo; ist schuld. Allein der Begriff ist negativ konnotiert. Aber muss das Wirtschaftskonzept dahinter deswegen wirklich schlecht sein?<br>\nRadikale politische Bewegungen von links wie von rechts haben ihren gemeinsamen Feind gefunden: die Austerit&auml;t. Syriza in Griechenland, Podemos in Spanien, der Front National in Frankreich &ndash; sie alle feiern mit ihrer Ablehnung der Sparpolitik Erfolge und suchen die Ursache des &Uuml;bels im Ausland, wahlweise in Br&uuml;ssel oder Berlin. Aber nicht nur in Krisenl&auml;ndern gibt es Widerstand. Auch die Amerikaner werden die Deutschen auf dem G-7-Gipfel in Elmau wieder mahnen, bei der Rettung Europas nicht allzu streng zu sein.<br>\nDie lauteste Stimme gegen die Austerit&auml;t ist au&szlig;erhalb der betroffenen L&auml;nder der amerikanische &Ouml;konom Paul Krugman. &bdquo;Das sind unethische Experimente mit Menschen auf der ganzen Welt&ldquo;, sagte er. &bdquo;All diese L&auml;nder, die eine Austerit&auml;tspolitik verfolgen, zeigen uns, was wirklich passiert, wenn man diese Politik w&auml;hlt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/griechenland\/kommt-griechenlands-schuldenkrise-allein-vom-sparen-13632644.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Bollmann schreibt wieder und wieder gegen die Realit&auml;t an. Wenn man nicht wei&szlig;, was an Austerit&auml;tspolitik falsch ist &ndash; und zwar empirisch, immer und &uuml;berall, historisch wie in der gegenw&auml;rtigen Situation -, hat man dann nicht m&ouml;glicherweise seinen Beruf als Wirtschaftsjournalist verfehlt? Wenn gravierender Unkenntnis der absoluten Basics? &ldquo;Die Idee, dass Griechenland sich aus seinen Schulden herausspart, w&auml;re dann wieder einmal gescheitert. Die Frage ist nur, woran das liegt: an zu viel oder zu wenig Austerit&auml;t?&rdquo; Na, Herr Bollmann? Es war nat&uuml;rlich zu wenig Austerit&auml;t.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Warum im Griechen-Poker nur noch Kaltbl&uuml;tigkeit z&auml;hlt<\/strong><br>\n&ldquo;Tsipras und Varoufakis sind Spieler. Sie versuchen, Europa mit der Pleite ihres Landes zu erpressen. Ihre Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern erinnern an einen ber&uuml;hmten Vergleich.<br>\nEin Chicken Game findet statt, wenn zwei Autos mit Vollgas auf einer schmalen Stra&szlig;en aufeinander zusteuern. Ein Feiglingsspiel. Der Gewinner ist derjenige, der kaltbl&uuml;tig weiterf&auml;hrt. Das ist meist derjenige, der weniger zu verlieren hat. Die Verhandlungen zwischen Griechenland und den internationalen Geldgebern waren h&auml;ufig mit diesem Rennen verglichen<br>\nworden. Zu Recht, wie sich jetzt zeigt. Wir befinden uns auf den letzten Metern in diesem selbstm&ouml;rderischen Rennen. Der Aufprall steht kurz bevor.<br>\nEs ist eine offene Frage, wer als erstes in das Lenkrad greift. Die Griechen, die eine Staatspleite f&uuml;rchten oder die Europ&auml;er, die sich sorgen, welche wirtschaftlichen Folgen ein griechischer Austritt aus der Euro-Zone haben w&uuml;rde.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article142258547\/Warum-im-Griechen-Poker-nur-noch-Kaltbluetigkeit-zaehlt.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.-H.S.:<\/strong> Interessant, indem die &ldquo;Welt&rdquo; bzw. der Springer-Verlag die Situation ein Chicken Game nennt, wird deutlich, was ihr &ldquo;Journalismus&rdquo; tut: Dieser reduziert es auf eine konfrontative Auseinandersetzung. Eine Suche nach L&ouml;sungen, die im gemeinsamen Interesse sind, (Stopp der Austerit&auml;t, damit Griechenlands Wirtschaft wachsen kann, auch um Schulden bedienen zu k&ouml;nnen) bleibt au&szlig;en vor. &ldquo;Wir&rdquo; und &ldquo;Die Griechen&rdquo;. So zersetzt Springer Europa. Eine noch harmlose, aber bezeichnende Wirkung: Dank solchen &ldquo;Journalismus'&rdquo; fragen sich mittlerweile Deutsche, ob sie &uuml;berhaupt noch in Griechenland (Portugal, Spanien, &hellip;) als Touristen willkommen sind (wie man vorgestern bei &ldquo;Beckmann&rdquo; sehen konnte).<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Deutschland-Bashing ist unredlich&ldquo; &ndash; Da str&auml;uben sich mir die Haare, lieber Thomas Straubhaar<\/strong><br>\nThomas Straubhaar, der unerm&uuml;dliche K&auml;mpfer f&uuml;r die Marktwirtschaft, hat sich &ndash; wie einige andere Schweizer &ndash; &uuml;ber ein Interview, das ich Finanz und Wirtschaft gegeben habe, offenbar ge&auml;rgert. Er sagt in einem Artikel dort, ich betriebe &bdquo;Deutschland-Bashing&ldquo; und das sei &bdquo;unredlich&ldquo;.<br>\nSein Kritikpunkt ist, dass ich unterstelle, L&auml;nder als solche agierten wirtschaftlich anstatt die einzelnen Unternehmen eines Landes. Er sagt also, f&uuml;r die deutschen &bdquo;Erfolge&ldquo; seien die deutschen Unternehmen verantwortlich, nicht aber in irgendeiner Weise das Land oder der Staat. Dieser Punkt ist schon erstaunlich in einer Welt, wo dauernd genau das getan wird, was ich getan habe, n&auml;mlich dass Deutschland als Land wie ein Akteur gesehen und vom &ouml;konomischen Mainstream gefeiert wird. Hei&szlig;t es nicht, die Rot-Gr&uuml;ne Regierung habe in den ersten Jahren des Jahrhunderts den Durchbruch f&uuml;r Deutschland auf die Schiene gebracht? Hat man geh&ouml;rt, dass Thomas Straubhaar Ex-Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der oder den heutigen Au&szlig;enminister daf&uuml;r kritisiert, dass sie sich den &bdquo;deutschen Erfolg&ldquo; auf die eigene Fahne schreiben?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/deutschland-bashing-ist-unredlich-da-straeuben-sich-mir-die-haare-lieber-thomas-straubhaar\/\">Flassbeck Economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Streit um Schiedsgerichte: TTIP-Debatte nach Tumult in EU-Parlament verschoben <\/strong><br>\nDas Freihandelsabkommen TTIP erhitzt auch die Gem&uuml;ter der EU-Parlamentarier. Nach einer tumultartigen Diskussion hat das EU-Parlament die f&uuml;r Mittwoch vorgesehene Debatte &uuml;ber das stark umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) mit den USA vorl&auml;ufig verschoben. Das Argument: Die Debatte sollte nicht von der Abstimmung getrennt gef&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/eu\/id_74316796\/ttip-debatte-nach-tumult-in-eu-parlament-verschoben.html\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>The obscure legal system that lets corporations sue countries<\/strong><br>\nFifty years ago, an international legal system was created to protect the rights of foreign investors. Today, as companies win billions in damages, insiders say it has got dangerously out of control<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/business\/2015\/jun\/10\/obscure-legal-system-lets-corportations-sue-states-ttip-icsid\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hartz-IV Sanktionen sind verfassungsrechtlich bedenklich<\/strong><br>\nNach Ansicht des Deutschen Vereins sind Teile der Regelungen verfassungsrechtlich bedenklich und f&uuml;hren zu praktischen Problemen f&uuml;r Leistungsempf&auml;nger und in den Jobcentern. Zum Beispiel k&ouml;nnen Sanktionen Mietschulden verursachen und zum Verlust der Wohnung f&uuml;hren. Problematisch seien auch Sanktionen gegen&uuml;ber unter 25-J&auml;hrigen, die zur Folge haben k&ouml;nnen, dass jugendliche Leistungsempf&auml;nger den Kontakt zum Jobcenter abbrechen und letztlich vollst&auml;ndig &bdquo;entgleiten&ldquo;. Die Anrufung des Bundesverfassungsgerichts durch das Sozialgericht Gotha er&ouml;ffnet die M&ouml;glichkeit zur Kl&auml;rung dieser und anderer Regelungen.<br>\n&bdquo;Der in der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitssuchende verankerte Grundsatz des F&ouml;rderns wird durch derartige praktische Auswirkungen von rechtlichen Regelungen konterkariert&ldquo;, so Vorstand Michael L&ouml;her. Der Deutsche Verein schl&auml;gt in seiner Reform des Sanktionenrechts vor, altersabh&auml;ngige Ungleichbehandlungen in den Regelungen zu streichen und die Leistungen f&uuml;r Unterkunft und Heizung unangetastet zu lassen. Damit sei eine bessere F&ouml;rderung der Leistungsempf&auml;nger sowie B&uuml;rokratieabbau m&ouml;glich und verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Sanktionen ausger&auml;umt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutscher-verein.de\/de\/aktuelles-2015-hartz-iv-sanktionen-sind-verfassungsrechtlich-bedenklich-1827,485,1000.html\">Das Forum des Sozialen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Umstrittenes Gesetz: Die Erbschaftsteuer ist unmoralisch<\/strong><br>\nWer reiche Erben besteuert, macht uns alle &auml;rmer. Besser w&auml;re es, die B&uuml;rger w&uuml;rden freiwillig zahlen. Wenn man es schlau anstellt, kann das gelingen.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat im Dezember 2014 die heutige Erbschaftsteuer wegen ihrer starken Privilegierung betrieblichen Verm&ouml;gens f&uuml;r teilweise verfassungswidrig erkl&auml;rt und den Gesetzgeber beauftragt, mehrere Ausnahmeregelungen bis zum 30. Juni 2016 abzuschaffen. In dieser Denkpause sollte die Erbschaftsteuer grunds&auml;tzlich &uuml;berdacht werden.<br>\nDie Bef&uuml;rworter einer hohen Erbschaftsteuer behaupten stereotyp, sie sei eine besonders gute und gerechte Steuer. Sie bewirke kaum negative Leistungsanreize und tr&auml;fe jene, die ohne Leistung viel erhielten. Insbesondere sollen auch die Erbschaften direkter Nachkommen besteuert werden, weil der gr&ouml;&szlig;te Teil der Erbmasse in direkter Linie flie&szlig;t. Wir vertretend genau das Gegenteil: Die Erbschaftsteuer f&uuml;r direkte Nachkommen ist eine besonders schlechte und unmoralische Steuer &ndash; und es gibt viel bessere Alternativen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/vorsorgen-fuer-das-alter\/die-erbschaftsteuer-ist-unmoralisch-13633084.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein Artikel voller Bl&ouml;dsinn. Unglaublich, welcher Aufwand getrieben wird, um die Abschaffung der Erbschaft f&uuml;r eine Handvoll Superreiche (einfache Million&auml;re zahlen die Erbschafsteuer schon lange nicht mehr) zu &ldquo;begr&uuml;nden&rdquo;. Warum ist eigentlich z. B. die Mehrwersteuer nicht &ldquo;unmoralisch&rdquo;, n&auml;mlich sozial ungerecht, weil sie regressiv wirkt und &auml;rmere Menschen h&auml;rter trifft als reichere? Oder die Lohnsteuer? Oder Studiengeb&uuml;hren?<\/em><br>\n<em>Die Erbschaftsteuer ist angeblich falsch, weil es Ausweichreaktionen gibt. Die gibt es bei Mord oder Steuerhinterziehung auch, und beides ist trotzdem verboten. &ldquo;[Die] Wegzusteuer f&uuml;r Verm&ouml;gende [&hellip;] f&uuml;hrt [&hellip;] zur Einschr&auml;nkung des Rechts auf freie Auswanderung.&rdquo; Was f&uuml;r ein Stu&szlig;. Die schreckliche Pein, die Erbvermeider erleiden m&uuml;ssen (Erbschaftsteuer zahlen zu m&uuml;ssen, ist anscheinend schlimmer als der Tod selber), wird in allen Farben geschildert. N&uuml;tzlich zur Einordnung dieses Ergusses, da&szlig; mal wieder eins der d&uuml;mmsten Werke der &ldquo;Weltliteratur&rdquo; erw&auml;hnt wird, der &ldquo;Weg zur Knechtschaft&rdquo; von von Hayek.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>SPD entfernt sich &mdash; zumindest probeweise &mdash; von der Idee der Elite-Universit&auml;ten<\/strong><br>\nEs war nicht schwer vorherzusehen, dass das Konzept der Elite-Universit&auml;ten bei der Neukonzeption der Exzellenzinitiative zur Disposition stehen wird: Internationaler Trend sind eher Forschungscluster und die derzeit ungleiche Verteilung der Elite-Universit&auml;ten entspricht nicht den f&ouml;rderalen Strukturen in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/zukunft-der-exzellenzinitiative-elite-daemmerung\/11892784.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Zeitvertr&auml;ge treiben die Wissenschaft ins Verderben&rdquo; (Kommentar)<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Koalition wollte die Perspektive junger Wissenschaftler verbessern. &ldquo;Doch nun, nach monatelangen, m&uuml;hsamen Verhandlungen, blockiert die Unionsfraktion nach Intervention der gro&szlig;en Forschungsorganisationen und Forschungsf&ouml;rderer &uuml;berf&auml;llige Verbesserungen&rdquo;, schreibt Roland Preu&szlig;.<br>\n&ldquo;Das ist unw&uuml;rdig. &hellip; Gute Wissenschaft braucht gute Arbeitsbedingungen. Das hei&szlig;t: Dauerstellen f&uuml;r Daueraufgaben und sichere Stellen w&auml;hrend der Doktorarbeit oder Habilitation.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/wissenschaftler-mit-zeitvertraegen-ins-verderben-1.2510877\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sozial- und Erziehungsberufe: Bundesweite Demos am 13. Juni<\/strong><br>\nAktionstag: Arbeit von ErzieherInnen, Heilp&auml;dagogInnen, SozialarbeiterInnen, SchulsozialarbeiterInnen, HeilerziehungspflegerInnen, SeniorenberaterInnen, JugendgerichtshelferInnen und von vielen weiteren Berufsfeldern endlich finanziell aufwerten!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++8ed33b8c-0dd2-11e5-8fa8-52540023ef1a\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutschland, einig Streikland?<\/strong><br>\nAusst&auml;nde an allen Ecken und Enden<br>\nBerlin. Schlichtung im kommunalen Kitakonflikt, bei Lufthansa und der Bahn, Streik und Riesen&auml;rger bei der Post &hellip; Was kommt dann? Was anderswo l&auml;ngst Realit&auml;t ist, hat nun der oberste Arbeitgeberfunktion&auml;r, BDA-Chef Ingo Kramer, als Gefahr f&uuml;r den allgemeinen Wohlstand der Bundesrepublik erkannt. &raquo;Es ist fatal, wenn die Zuverl&auml;ssigkeit der deutschen Wirtschaft von unseren Kunden zuk&uuml;nftig schlechter bewertet wird. Deutschland wird pl&ouml;tzlich als Streikland wahrgenommen&laquo;, sagte er der &raquo;Passauer Neuen Presse&laquo;. Kramer vermisst in Betrieben, die einst &ouml;ffentlicher Dienst wie Post oder Bahn waren, eine &raquo;Verhandlungskultur der Gewerkschaften&laquo;. Abgesehen davon, dass faktisch die Zahl der Streiktage in Deutschland gleich niedrig bleibt, emp&ouml;rte sich LINKE-Chef Bernd Riexinger prompt: &raquo;Wer nur auf B&ouml;rsenkurse oder den eigenen Gewinn schielt, kann mit einer solidarischen Haltung nichts anfangen &ndash; das wiederum ist fatal.&laquo; Kramer scheine es nicht zu sch&auml;tzen, wenn Menschen f&uuml;reinander eintreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/974054.deutschland-einig-streikland.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Prognose f&uuml;r Kassenbeitr&auml;ge<\/strong><br>\nArbeitnehmer zahlen bis 2019 rund 25 Prozent mehr als Arbeitgeber<br>\n09.06.2015&middot;Der Spitzenverband der Krankenkassen prognostiziert einen Anstieg des Zusatzbeitrags in den kommenden vier Jahren auf bis zu 1,8 Prozentpunkte. Der von Arbeitnehmern zu tragende Beitragsanteil fiele damit um rund ein Viertel h&ouml;her aus, als der f&uuml;r die Arbeitgeberseite gesetzlich fixierte Anteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.krankenkassen-direkt.de\/news\/news.pl?id=602870&amp;cb=7614230626\">Krankenkassen-direkt.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kahlschlag im Pressehaus<\/strong><br>\nIm Stuttgarter Pressehaus gibt es den bef&uuml;rchteten Kahlschlag. Eine Redaktion soll zwei Zeitungen machen und so tun, als w&auml;ren es zwei verschiedene. Das spart dem Verlag Geld, der Leser bekommt noch mehr vom Gleichen und eine Vielzahl von JournalistInnen die K&uuml;ndigung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/medien\/219\/kahlschlag-im-pressehaus-2945.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Kahlschlag im Pressehaus:<\/strong> Im Stuttgarter Pressehaus gibt es den bef&uuml;rchteten Kahlschlag. Eine Redaktion soll zwei Zeitungen machen und so tun, als w&auml;ren es zwei verschiedene. Das spart dem Verlag Geld, der Leser bekommt noch mehr vom Gleichen und eine Vielzahl von JournalistInnen die K&uuml;ndigung.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Stuttgarter Zeitungsnachrichten:<\/strong> Zwei Titel, ein Inhalt. F&uuml;r unseren Autor ist das eine Zeitungsrevolution im S&uuml;dwesten. Und er muss es wissen. Uwe Vork&ouml;tter war lange Jahre Chefredakteur der &ldquo;Stuttgarter Zeitung&rdquo;, die im journalistischen Wettbewerb zu den &ldquo;Stuttgarter Nachrichten&rdquo; gestanden hat.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Mehr zum Thema Pressekonzentration:<\/strong> Zeitungen berichten selten &uuml;ber sich. Deshalb hat Kontext die Aufgabe &uuml;bernommen, immer wieder Licht ins Dunkel des Pressewesens zu bringen. Eine Auswahl an zur baden-w&uuml;rttembergischen Zeitungslandschaft finden Sie hier.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Neue K&ouml;pfe bei Kontext:<\/strong> Nein, wir haben niemanden entlassen. Aber wir freuen uns &uuml;ber zwei Neue im Vorstand, denen weder Kontext noch der Journalismus fremd ist: Wilhelm Reschl und Gerhard Manthey. Von der Mitgliederversammlung des Vereins f&uuml;r ganzheitlichen Journalismus.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Rockenbauch tritt f&uuml;r die Linke an:<\/strong> Die Stuttgarter &ldquo;Linke&rdquo; schickt einen bemerkenswerten Kandidaten ins Rennen: Hannes Rockenbauch (34) soll die Partei bei der Landtagswahl &uuml;ber die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde lupfen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Br&ouml;ckelige Verh&auml;ltnisse:<\/strong> In wenigen Tagen wird in Mannheim ein neuer Oberb&uuml;rgermeister gew&auml;hlt. Amtsinhaber Peter Kurz gilt als Favorit. Doch gewonnen hat der Sozialdemokrat noch nicht. Die Stadt ist keine SPD-Hochburg mehr, die zerstrittene CDU allerdings auch keine Alternative.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Sonnenschein f&uuml;r alle:<\/strong> Vier F&uuml;nftel der B&uuml;rgerInnen sprechen sich f&uuml;r mehr Mitbestimmung aus. Aber Partizipation lebt nicht nur vom Reden, sondern vom Handeln, Engagement und der Bereitschaft, sich mit Argumenten Andersdenkender auseinanderzusetzen, meint unsere Autorin.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Auf ein Bier zum KKK:<\/strong> Ganze 27 &ldquo;Vorkommnisse mit rechtsradikalen Tendenzen&rdquo; im Land hat das Innenministerium f&uuml;r die Jahre 2001 bis 2011 ermittelt. Einer davon war der Beitritt eines Polizisten zum rassistischen Ku Klux Klan (KKK). Ernsthafte Konsequenzen wurden nie gezogen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>&ldquo;Der perfekte Tatort&rdquo;:<\/strong> Matthias Katsch war Sch&uuml;ler des Berliner Canisius-Kollegs und hat die sexuellen &Uuml;bergriffe &ouml;ffentlich gemacht. Er sa&szlig; am Runden Tisch des Missbrauchsbeauftragten und hat den Eckigen Tisch f&uuml;r Betroffene gegr&uuml;ndet. Dass nun auch die evangelische Kirche mit Korntal ihren Skandal hat, &uuml;berrascht ihn nicht.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Durststrecke vor Steinmeier:<\/strong> &ldquo;Damit wir klug werden&rdquo;, lautete Losung des Kirchentags am vergangenen Wochenende. 2 500 Veranstaltungen sollten dazu beitragen, darunter auch viele der politischen Parteien. Dort zeigte sich aber nur: Manche sind gleicher als andere.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Turbulente Tage:<\/strong> Am Wochenende war die Landeshauptstadt gestopft voll. Kirchentag, Demo gegen Stuttgart 21 und eine Friedensdemonstration vor den Kelley Barracks in Stuttgart M&ouml;hringen. Eine Schaub&uuml;hne. <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Weltweiter Migrations-Index: Deutschland steigt bei Integration in Top Ten auf<\/strong><br>\nWie geht Deutschland mit seinen Migranten um? In den vergangenen Jahren hat die Bundesrepublik laut einem Vergleich von 38 Einwanderungsl&auml;ndern aufgeholt &ndash; in einem Bereich allerdings schneidet Deutschland unterdurchschnittlich ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/integration-deutschland-im-mipex-index-unter-den-top-ten-a-1038053.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Typisch: Es fehlen im Vergleich die L&auml;nder, die die meisten Fl&uuml;chtlinge aufgenommen haben. Das sind Pakistan &ndash; 1,6 Millionen, Iran &ndash; 857.400, Libanon &ndash; 856.500, Jordanien &ndash; 641.900 und an f&uuml;nfter Stelle die T&uuml;rkei. Interessant sind auch die L&auml;nder mit den meisten Binnenvertriebenen: Syrien &ndash; 6,5 Millionen Kolumbien &ndash; 5,3 Millionen Demokratische Republik Kongo &ndash; 2,9 Millionen Sudan &ndash; 1,8 Millionen Somalia &ndash; 1,1 Millionen Irak &ndash; 954.100. Mehr dazu ist hier zu finden: <a href=\"https:\/\/www.uno-fluechtlingshilfe.de\/fluechtlinge\/zahlen-fakten.html\">Fl&uuml;chtlinge weltweit Zahlen &amp; Fakten<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>G7-Polizeibilanz: 360.000 &Uuml;berpr&uuml;fungen bei Grenzkontrollen<\/strong><br>\nDabei werden 10.555 Verletzungen des Aufenthaltsrechts gemeldet und politisch die n&auml;chsten Vorst&ouml;&szlig;e gegen die Schengener Regelungen<br>\nSimuliert wurde auf dem G7-Gipfel nicht nur die &ldquo;N&auml;he zum Volk wie auch das Volk selbst&rdquo;, sondern auch eine Situation, die zu den Kernforderungen vieler Politiker rechts von der Mitte geh&ouml;rt: das Aussetzen von Regelungen bzw. das g&auml;nzliche Abschaffen des Schengener Abkommens und die Wiedereinf&uuml;hrung von Grenzkontrollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45162\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>K&ouml;rperverletzung im Amt Anklage gegen pr&uuml;gelnden Polizisten in Chemnitz<\/strong><br>\nBeschwerden &uuml;ber hartes Durchgreifen der Polizei bei Demonstrationen gab es in der Vergangenheit h&auml;ufig. Zu einer Anklage kam es aber selten. In Chemnitz ist das jetzt anders. Ein Polizist wird beschuldigt, einen Jugendlichen ohne Grund geschlagen zu haben. Die Diskussion um Polizeigewalt besch&auml;ftigt diese Woche auch den s&auml;chsischen Landtag. Die Gr&uuml;nen fordern eine Kennzeichnungspflicht f&uuml;r Polizisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/sachsen\/anklage-polizist-chemnitz100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html\">MDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wenn die Polizei zum Verbrechen dr&auml;ngt<\/strong><br>\nDer Bundesgerichtshof hat die Haftstrafen gegen zwei Drogendealer aufgehoben. Die Angeklagten waren &uuml;ber Monate hinweg von verdeckten Ermittlern zu der Tat gedr&auml;ngt worden. B&uuml;rger d&uuml;rften jedoch nicht von der Polizei zu Straftaten &uuml;berredet werden.<br>\nDie verdeckten Ermittler h&auml;tten &uuml;ber Monate hinweg &ldquo;sehr intensiv&rdquo; auf die beiden Angeklagten eingewirkt, um sie zum Handel mit Ecstasy-Tabletten zu bewegen, sagte der Vorsitzende BGH-Richter Thomas Fischer. Die beiden h&auml;tten der Tat erst zugestimmt, nachdem einer der Lockspitzel Angst um seine Familie vorget&auml;uscht habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bgh-vleute-101.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Von der Leyens MEADS-Entscheidung Ein Kotau vor der R&uuml;stungsindustrie<\/strong><br>\nEs gibt kaum ein realistisches Einsatz-Szenario f&uuml;r das Raketenabwehrsystem MEADS. Denn es hilft weder bei Konflikten wie in Afghanistan noch k&ouml;nnte es einen iranischen Atomangriff vereiteln. Wem MEADS n&uuml;tzt? Der bayerischen Industrie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/meads-117.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Grexit und was dann?<\/strong><br>\nDie Drachme er&ouml;ffnet keine Zukunftsperspektiven &ndash;  au&szlig;er f&uuml;r Spekulanten, die von einem Grexit profitieren w&uuml;rden. Von einer gro&szlig;en Mehrheit der griechischen Bev&ouml;lkerung wird er als nationale und pers&ouml;nliche Katastrophe gesehen. Alle Umfragen seit dem Wahlsieg der Syriza und der Bildung der Regierung Tsipras zeigen, dass 70 bis 80&nbsp;Prozent aller Befragten in der Eurozone bleiben wollen, um den R&uuml;ckfall in eine inflation&auml;re W&auml;hrung zu vermeiden. Lediglich 18 beziehungsweise 25 Prozent sind f&uuml;r den Grexit oder halten einen Graccident f&uuml;r kein Ungl&uuml;ck. Aber nur 13 Prozent verbinden mit der R&uuml;ckkehr zur Drachme die Hoffnung auf einen Ausweg aus der Krise.1<br>\nAuch die Syriza-W&auml;hler sind mehrheitlich f&uuml;r den Verbleib in der Eurozone. Allerdings meinen knapp ein Drittel, Tsipras solle einen Grexit riskieren, falls die Verhandlungspartner der &bdquo;Br&uuml;sseler Gruppe&ldquo; (die Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF) Athen nicht gen&uuml;gend entgegenkommen.2 Ein Gro&szlig;teil der griechischen Bev&ouml;lkerung will also, dass die Regierung Tsipras jenen &bdquo;ehrenvollen&ldquo; Kompromiss erzielt, den die Syriza-F&uuml;hrung erkl&auml;rterma&szlig;en anstrebt, um einen Grexit zu vermeiden.<br>\nZun&auml;chst ist zu kl&auml;ren, wie sich ein Grexit &ndash; mit oder ohne Graccident &ndash; vollziehen w&uuml;rde. Ausgangspunkt w&auml;re die Zahlungsunf&auml;higkeit des Staates. Falls Athen von den Gl&auml;ubigern keine neuen Gelder bewilligt bekommt, wird die Regierung sp&auml;testens Ende Juni keine Geh&auml;lter mehr auszahlen k&ouml;nnen. Das w&uuml;rde einen Run auf die Bank ausl&ouml;sen, weil jeder seine letzten Euros abheben und unter die Matratze stecken w&uuml;rde.3 Um die Banken zu retten, m&uuml;ssten unverz&uuml;glich Finanzkontrollen eingef&uuml;hrt werden, einschlie&szlig;lich der Begrenzung von Barabhebungen. Da sich die Regierung nicht mehr bei den einheimischen Banken verschulden k&ouml;nnte, m&uuml;sste sie staatliche Geh&auml;lter und Renten in einer hausgemachten &bdquo;Ersatzw&auml;hrung&ldquo;, sogenannten IOUs (I owe you) auszahlen. Es w&auml;re der erste Schritt zum mehr oder weniger geordneten Ausscheiden aus dem Euro-W&auml;hrungsverbund.<br>\nWas ein Grexit f&uuml;r die Eurozone bedeuten w&uuml;rde, dar&uuml;ber gehen die Ansichten in Br&uuml;ssel, bei der EZB in Frankfurt und in den europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten auseinander. Politiker, die Athen unter Druck setzen wollen, spielen die Gefahr einer Ansteckung anderer Krisenl&auml;nder herunter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5202308\">Niels Kadritzke in Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> In der Juni-Ausgabe von Le Monde diplomatique interessante Beitr&auml;ge u.a.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Gezieltes T&ouml;ten,<\/strong> Im Krieg gegen den Terror halten die USA an der alten Strategie aus dem Kampf gegen Drogen fest: Gef&auml;hrliche Organisationen werden ihrer Spitze beraubt. &bdquo;High-value targeting&ldquo; hei&szlig;t das und bedeutet, dass F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeitenins Visier genommen und meist get&ouml;tet werden. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Weltapparat,<\/strong> Die UNO und die Macht<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Lob der Gleichheit<\/strong><\/em><\/li>\n<li><em><strong>Erdogan ausgebremst?<\/strong><\/em><\/li>\n<li><em><strong>Das Bitcoin-Experiment<\/strong><\/em><\/li>\n<li><em><strong>Bujumbura brennt<\/strong>, Burundi droht der R&uuml;ckfall in den B&uuml;rgerkrieg <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Verdiente Schlappe in London<\/strong>, Die Labour-Partei wurde von den W&auml;hlern abgestraft, weil sie sich zu wenig von den Konservativen unterscheidet <\/em><\/li>\n<li><em><strong>S&uuml;dl&auml;nder, Nordl&auml;nder und der Euro<\/strong>, Die zwei unterschiedlichen Wirtschaftsmodelle, die es in Europa gibt, erfordern eigentlich zwei verschiedene W&auml;hrungen &ndash; so die Position deutscher Eurokritiker. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Eulex unter Verdacht<\/strong>, Korruption und andere Merkw&uuml;rdigkeiten bei der Kosovo-Mission der Europ&auml;ischen Union <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Endemie der Gewalt<\/strong>, In vielen Staaten Lateinamerikas hat die Kriminalit&auml;t erschreckende Ausma&szlig;e angenommen &ndash; mit Mordraten wie in B&uuml;rgerkriegsgebieten <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Zwanzig Jahre Freihandel in Amerika<\/strong> In den USA, Mexiko und Kanada<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die Ukrainefrage<\/strong>, Der Westen hat die Moskauer Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag des Kriegsendes wegen der Ukrainekrise boykottiert. Um zu einer L&ouml;sung dieses Konflikts beizutragen, hat sich der ehemalige Minister Jean-Pierre Chev&egrave;nement auf Wunsch des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten bereits im Mai 2014 mit Pr&auml;sident Putin getroffen. Hier beschreibt er, was seines Erachtens zum Misstrauen gegen Russland gef&uuml;hrt hat, und zeigt m&ouml;gliche Auswege. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Polen zahlt f&uuml;r seine Zechen<\/strong>, Die Energieversorgung des Landes beruht noch immer zum gr&ouml;&szlig;ten Teil auf Kohle. Doch im Oberschlesischen Revier herrscht Endzeitstimmung: Die ausl&auml;ndische Konkurrenz ist billiger und die EU dr&auml;ngt auf die Entwicklung der Erneuerbaren. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die Chinesen kommen<\/strong>, Der pazifische Inselstaat Palau und seine viel zu vielen Touristen <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Frieden schaffen<\/strong>, Neue Instrumente f&uuml;r die Vereinten Nationen <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Le Monde diplomatique ab heute im Kiosk, am Freitag als Beilage zur taz<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-26375","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26375"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26375\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26389,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26375\/revisions\/26389"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26375"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26375"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}