{"id":26399,"date":"2015-06-12T16:19:59","date_gmt":"2015-06-12T14:19:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399"},"modified":"2015-11-09T10:49:18","modified_gmt":"2015-11-09T09:49:18","slug":"hinweise-des-tages-ii-201","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h01\">Abgeh&ouml;rtes Merkel-Handy: Generalbundesanwalt stellt Ermittlungen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h03\">Ukraine: IWF sieht Kiew auf dem richtigen Weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h04\">Audiodokumentation: &laquo;L&uuml;genpresse&raquo; &ndash; Unwort oder gelungene Beschreibung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h05\">Vom Helden zum Umfaller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h06\">Bundesregierung gibt L&uuml;cke bei Waffenexport-Kontrolle zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h07\">Verh&auml;ltnis zu Nato und Russland: Wie feige sind die Deutschen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h08\">Wenn Wahnsinn zur Methode wird &ndash; Die Nahles-Rente, Riester und der GDV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h09\">&bdquo;Stop TTIP&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h10\">Die globale Klimapolitik steht vor dem Kipp-Punkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h11\">Paul Krugman: Fighting the Derp &ndash; Das Derp bek&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h12\">Frickes Welt &ndash; Bremst den Hauspreis!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h13\">Das steckt hinter der Deutsche-Bank-Razzia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h14\">Kommission schl&auml;gt einfaches Prozedere vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h15\">Die Welt im Erd&ouml;lrausch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h16\">Zerfall und Neuordnung im Nahen Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h17\">Tabubr&uuml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h18\">Opposition ist auch nicht &uuml;bel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h19\">Vom Verst&auml;ndnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h20\">Zu guter Letzt: Sozial- und Erziehungsberufe: Bundesweite Demos am 13. Juni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399#h21\">Das Letzte: Helmut Brandt (CDU) und die Ehe f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26399&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Abgeh&ouml;rtes Merkel-Handy: Generalbundesanwalt stellt Ermittlungen ein<\/strong><br>\nDer Beh&ouml;rde von Generalbundesanwalt Harald Range ist es nicht gelungen, die Hintergr&uuml;nde &uuml;ber den Sp&auml;hangriff auf das Mobiltelefon von Bundeskanzlerin Angela Merkel aufzukl&auml;ren. Sie stelle ihre Ermittlungen nun ein, weil sich &ldquo;weil sich der Vorwurf mit den Mitteln des Strafprozessrechts nicht gerichtsfest beweisen l&auml;sst&rdquo;, so der GBA. Die Entscheidung kommt nicht &uuml;berraschend. Range hatte die Ermittlungschancen schon bei seiner Jahrespressekonferenz im Dezember &auml;u&szlig;erst skeptisch bewertet. [&hellip;]<br>\nDie Bundesanwaltschaft hatte sich &ndash; im Wissen um die politische Brisanz des Themas und der offenkundigen Schwierigkeiten &ndash; schon schwergetan, &uuml;berhaupt Ermittlungen einzuleiten. Insofern h&ouml;rt man zwischen den Zeilen fast eine Erleichterung, wenn sie zur Einstellung des ungeliebten Verfahrens nun schreibt : &ldquo;Weitere Beweiserhebungen versprechen keinen Erfolg.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/abgehoertes-merkel-handy-generalbundesanwalt-stellt-ermittlungen-ein-a-1038458.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Schon interessant, dass man etwas einstellen kann, das offenkundig gar nicht stattgefunden hat. Umso engagierter zeigen sich die Beh&ouml;rden bei der &Uuml;berpr&uuml;fung von Spuren, die im Zusammenhang mit dem #Bundestagshack <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundestagsnetzwerk-experten-vermuten-russland-hinter.1818.de.html?dram:article_id=322395\">angeblich nach Russland weisen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was macht man jetzt f&uuml;r ein Geschrei wegen eines Cyber-Angriffs auf den Deutschen Bundestag? Nat&uuml;rlich wird der Verdacht auf Russland gelenkt. Damit h&auml;tte man endlich ein Ablenkungsman&ouml;ver von der Total&uuml;berwachung durch die amerikanischen und britischen Geheimdienste. Nun ist es so gekommen, wie unser Leser schon bei Aufnahme des Ermittlungsverfahrens <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21857#h04\">vor &uuml;ber einem Jahr bef&uuml;rchtet hat<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<ol>\n<li>Sollte tats&auml;chlich ein Anfangsverdacht f&uuml;r Straftaten im Zust&auml;ndigkeitsbereich des Generalbundesanwalts verneint werden, w&auml;re das kaum nachvollziehbar. Einschl&auml;gig d&uuml;rften Delikte zum Schutz von &ldquo;Staatsgeheimnissen&rdquo; (&sect;&sect; 93 ff. Strafgesetzbuch, StGB) sowie vor allem der Tatbestand des &sect; 99 StGB, die sog. Geheimdienstliche Agentent&auml;tigkeit, sein. Eine umfassende rechtliche Einordnung auf den NDS ist bereits erfolgt. Die Schwelle des Anfangsverdachts ist denkbar niedrig, oder um mit dem Bundesverfassungsgericht zu sprechen: &bdquo;F&uuml;r die Aufnahme ihrer Ermittlungen gen&uuml;gen schon entfernte Verdachtsgr&uuml;nde, die es nach kriminalistischer Erfahrung als m&ouml;glich erscheinen lassen, dass eine verfolgbare Straftat vorliegt&ldquo; (BVerfG NJW 1994, 784). Es gen&uuml;gt also die blo&szlig;e M&ouml;glichkeit einer Straftat. Dass man nach all dem, was die Presse schon an belastbaren Indizien zu Tage gef&ouml;rdert hat, sogar diese blo&szlig;e M&ouml;glichkeit verneinen will, ist nicht nachvollziehbar.<\/li>\n<li>Sollte es um eine Einstellung aus Opportunit&auml;t gehen, insbesondere weil der Verfolgung &uuml;berwiegende &ouml;ffentliche Interessen entgegenstehen, w&auml;re das ebenfalls kaum nachzuvollziehen. Denn was politisch auf dem Spiel steht &ndash; intaktes politisches Klima zu den USA &ndash; ist nichts im Verh&auml;ltnis zu den Geheimhaltungsinteressen der Bundesrepublik, aber auch wirtschaftlichen Interessen und nat&uuml;rlich den Pers&ouml;nlichkeitsrechten und der informationellen Selbstbestimmung von Millionen B&uuml;rgern, in die &ndash; wenn der Verdacht stimmt &ndash; auf schwere Weise eingegriffen wurde. Dann aber geht das Aufkl&auml;rungsinteresse vor!<\/li>\n<li>Sollte es schlie&szlig;lich um eine Art Vorwegnahme der Beweisbewertung im (gesetzlich nicht einmal geregelten) sog. Vorermittlungsverfahren gehen, w&auml;re das rechtsstaatlich ebenfalls schwer ertr&auml;glich. Denn herauszufinden, ob Zeugen (Snowden? Mitarbeiter deutscher Geheimdienste? Mitarbeiter von Telekommunikationsunternehmen, die etwas wissen?) zur Verf&uuml;gung stehen oder andere Beweismittel, ist gerade Zweck des Ermittlungsverfahrens, dessen Er&ouml;ffnung jetzt offenbar abgelehnt werden soll. Erst mit Er&ouml;ffnung des Ermittlungsverfahrens k&ouml;nnen Menschen &uuml;berhaupt als Zeugen vernommen werden; erst dann sind richterliche Vernehmungen, sind Vereidigungen m&ouml;glich; und erst dann hat die Staatsanwaltschaft umfassende Eingriffsbefugnisse &ndash; wie zur Beschlagnahme von Dokumenten und technischen Speichermedien &ndash; um die Ermittlung voranzutreiben. Nun im Vorstadium zu mutma&szlig;en, was das Ermittlungsverfahren bringen werde (oder besser: was nicht), um daraus Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Ablehnung von Ermittlungen herzuleiten (sic!), stellt die Strafprozessordnung auf den Kopf&hellip;<br>\nNicht nur Exekutive und Legislative kapitulieren vor den offenbar &uuml;ber allen staatlichen Einrichtungen und Gesetzen stehenden Geheimdiensten, auch die Justiz unterwirft sich. Der Rechtsstaat ist au&szlig;er Kraft gesetzt.<\/li>\n<\/ol>\n<\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Mehrheit: Keine weiteren Zugest&auml;ndnisse an Griechenland<\/strong><br>\nEine deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt weitere Zugest&auml;ndnisse der EU an Griechenland ab. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer. Mittlerweile wollen nur noch 41 Prozent der Befragten, dass Griechenland den Euro beh&auml;lt. [&hellip;]<br>\nLediglich knapp ein Viertel der Bundesb&uuml;rger (24 Prozent) sind f&uuml;r weitere Zugest&auml;ndnisse der EU an Griechenland. 70 Prozent meinen, dass die EU nicht weiter nachgeben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/deutliche-mehrheit-keine-weiteren-zugestaendnisse-an-griechenland-59-prozent-wollen-dass-die-beiden-naechsten-fussball-weltmeisterschaften-neu-vergeben-werden-38840556.html\">ZDF Politbarometer<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Die Berichterstattung zeigt weiterhin Wirkung. Die Befragten wollen etwas, was eigentlich nicht in ihrem Interesse liegen kann. Au&szlig;erdem scheinen sie zu glauben, die Gl&auml;ubiger h&auml;tten Griechenland Zugest&auml;ndnisse gemacht. Nur welche k&ouml;nnten das sein? Unterm Strich muss man doch sagen, dass die Institutionen zuletzt wieder das von Athen forderten, was sie schon immer gefordert haben. K&uuml;rzungen ohne Kompromisse und vor allem ohne Sinn und Verstand. Zur Aufkl&auml;rung siehe auch Eric Bonse &uuml;ber <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/die-inszenierte-krise-ii\/\">Die inszenierte Krise<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Wer zuerst zuckt<\/strong><br>\nNicht allein die Regierung Tsipras bewegt sich auf ziemlich d&uuml;nnem Eis<br>\nIn ihren ersten hundert Tagen hat die Syriza-Regierung alle anstehenden Zahlungen geleistet. Ohne ein Agreement mit den institutionellen Gl&auml;ubigern vom W&auml;hrungsfonds (IWF) bis zur Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) w&auml;re das umsonst gewesen. Es schien zuletzt Ann&auml;herungen zu geben, weil Athen zentrale Anliegen wie einen Schuldenschnitt oder ein -moratorium aufgab und etliche detaillierte Vorschl&auml;ge unterbreitet hat, die mehrfach schroff abgelehnt wurden. Die Institutionen beharren auf der bisherigen Austerit&auml;tspolitik ohne Wenn und Aber, als w&auml;re dieses Dogma am 25. Januar nicht klar abgew&auml;hlt worden. Sie begreifen nicht, dass es daf&uuml;r in Griechenland keinen Partner mehr gibt, und m&uuml;ssen nun zur Kenntnis nehmen, dass die ohnehin geschw&auml;chte griechische &Ouml;konomie erneut einer Rezession verf&auml;llt. [&hellip;]<br>\nGriechenlands Arbeitsmarkt kann nicht st&auml;rker dereguliert werden als seit 2010 geschehen. Weitere Massenentlassungen zu verlangen bei einer Arbeitslosenquote von 28 Prozent und einer Erwerbslosigkeit der unter 25-J&auml;hrigen von 60 Prozent, ist nicht nur zynisch, sondern abgrundtief dumm. Das Land braucht stattdessen eine drastische Steuerreform an Haupt und Gliedern. Wie soll das funktionieren unter Zeitdruck und einem Sparzwang, wie ihn die Institutionen unbedingt durchdr&uuml;cken wollen? [&hellip;]<br>\nDabei sind Griechenlands Gl&auml;ubiger inzwischen andere als 2010. Man muss in einem &ouml;konomisch so unaufgekl&auml;rten Land wie Deutschland gelegentlich daran erinnern, dass alle bisherigen Milliardenkredite nicht an Athen gingen, sondern nur dazu dienten, privaten Banken und sonstigen Anlegern die griechischen Anleihen abzukaufen. Die neuen Gl&auml;ubiger, voran die EU und die EZB, k&ouml;nnen anders denken als Privatinvestoren, die mit Anleihen Geld verdienen wollen. Sie brechen nicht zusammen, wenn sie Anlagen abschreiben m&uuml;ssen. Warum sollten sie es auf einen Grexit ankommen lassen, der die Finanzm&auml;rkte ersch&uuml;ttert? Noch immer geistern dort milliardenschwere CDS (Kreditausfallversicherungen) f&uuml;r griechische Staatspapiere herum, die dann f&auml;llig w&auml;ren. Die EZB und die Eurogruppe k&ouml;nnten, wenn sie wollten, eine ganz einfache L&ouml;sung des reinen Schuldenproblems bewirken: Sie l&ouml;sen beim IWF, weil der nach seinen Statuten verpflichtet ist, Schulden einzutreiben, die Griechen-Kredite ab und legen ansonsten die Gesamtschulden auf Eis. Erste Schritte in diese Richtung hat die EZB mit ihrem Anleihen-Aufkauf f&uuml;r einige Euro-Staaten l&auml;ngst gewagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wer-zuerst-zuckt\">der Freitag<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Grexit wird erneut verschoben<\/strong><br>\nEU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker erkl&auml;rte in Br&uuml;ssel in gewohnt jovialer Form, &ldquo;die Kuh muss vom Eis aber sie rutscht immer wieder aus&rdquo;. Damit beschreibt der stets gutgelaunt auftretende Luxemburger die griechische Krise in durchaus treffender Weise aus Sicht der EU. Die Frage, die sich Juncker nicht stellt ist, was f&uuml;r das Land jenseits des Eises existiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45174\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechen gegen Spardiktat<\/strong><br>\nGewerkschafter besetzen Finanzministerium. Rundfunkanstalt wieder auf Sendung. Gericht erkl&auml;rt Rentenk&uuml;rzung f&uuml;r verfassungswidrig&hellip;<br>\nW&auml;hrend die europ&auml;ische &Ouml;ffentlichkeit auf die Verhandlungen zwischen Athen und den &raquo;Institutionen&laquo; blickt, wehren sich die Menschen in Griechenland gegen das von Br&uuml;ssel auferlegte Spardiktat. Am Donnerstagmorgen besetzten Gewerkschafter der kommunistischen PAME das Finanzministerium&hellip;<br>\nDie Aktion steht im Zusammenhang mit den f&uuml;r den gestrigen Donnerstagabend von der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) angek&uuml;ndigten Massendemonstrationen im ganzen Land. Die KKE wirft der derzeitigen Linksregierung in Athen vor, nahtlos die Politik ihrer neoliberalen Vorg&auml;ngerinnen fortzuf&uuml;hren.<br>\nEbenfalls am Donnerstagmorgen ging die griechische &ouml;ffentlich-rechtliche Fernseh- und Rundfunkanstalt ERT wieder auf Sendung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/06-12\/061.php\">Heike Schrader in junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine: IWF sieht Kiew auf dem richtigen Weg<\/strong><br>\nVertreter des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) haben am Wochenende nach 17-t&auml;gigen Gespr&auml;chen in Kiew erkl&auml;rt, die Ukraine mache Fortschritte bei der Umsetzung der Kreditbedingungen des Fonds. In einer Stellungnahme des IWF hei&szlig;t es: &ldquo;Die Beh&ouml;rden zeigen weiter ein starkes Engagement f&uuml;r das Reformprogramm.&rdquo;<br>\nGemeint ist das im April letzten Jahres unterzeichnete Stand-By-Agreement zwischen dem Fonds und der Ukraine. Dieses beinhaltet, wie seinerzeit berichtet, das &uuml;bliche Ma&szlig;nahmenpaket: Einfrieren von L&ouml;hnen und Renten, drastische Verteuerung der Energie, R&uuml;cknahme der (minimalen) Anhebung des Mindestlohnes. Auch in diesem Jahr bleibt der gesetzliche Mindestlohn trotz Inflation unver&auml;ndert auf dem Vorjahresniveau von 7,30 Hryvnia (UAH, 0,32 Euro) pro Stunde und 1218 UAH (53 Euro) monatlich bei einer 40-Stunden-Woche.<br>\nNach den IWF-Verlautbarungen stehen die Chancen der Ukraine also gut, auch die n&auml;chste Kredittranche von 2,5 Milliarden ausbezahlt zu bekommen. Die Neue Z&uuml;richer Zeitung titelt entsprechend das englische Akronym f&uuml;r den Fonds nutzend: &ldquo;IMF st&auml;rkt Kiew den R&uuml;cken.&rdquo;&hellip;<br>\nDas ist nicht nur angesichts der um vieles h&auml;rteren Gangart des Fonds und seiner Auftraggeber in Berlin, Paris und Br&uuml;ssel gegen&uuml;ber dem EU-Mitglied Griechenland erstaunlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Ukraine-IWF-sieht-Kiew-auf-dem-richtigen-Weg-2672634.html\">Wolfgang Pomrehn auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Audiodokumentation: &laquo;L&uuml;genpresse&raquo; &ndash; Unwort oder gelungene Beschreibung?<\/strong><br>\nAufnahme des Gespr&auml;chs mit Stephan Hebel (Frankfurter Rundschau, Jury f&uuml;r das &laquo;Unwort des Jahres&raquo;) und Walter van Rossum (Autor und Medienkritiker), moderiert von Brigitte Beatz (Medienjournalistin).<br>\n&laquo;L&uuml;genpresse&raquo; &ndash; der Begriff wurde zum Unwort des Jahres erkl&auml;rt.<br>\nIn den Leitmedien erleben wir heute eine &laquo;Desinformation im gro&szlig;en Stil&raquo;, meint Walter van Rossum. Zwei Drittel der Bev&ouml;lkerung glauben auch den &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien nicht mehr. Ist der Begriff &laquo;L&uuml;genpresse&raquo; angesichts der einf&ouml;rmigen und einseitigen Berichterstattung, etwa &uuml;ber die Ukraine, Griechenland, die Lokf&uuml;hrer etc. nicht gerechtfertigt?<br>\n&laquo;Ja, es wird gelogen in unseren Medien&raquo;, meint auch Stephan Hebel, &laquo;Wer aber aus all dem den pauschalen Vorwurf der &laquo;L&uuml;genpresse&raquo; konstruiert, schlie&szlig;t sich gewollt oder ungewollt dem Frontalangriff antidemokratischer Kr&auml;fte auf ein Lebenselixier demokratischer &Ouml;ffentlichkeit an.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrw.rosalux.de\/nc\/event\/53106\/audiodokumentation-luegenpresse-unwort-oder-gelungene-beschreibung.html\">Rosa Luxemburg Stiftung Nordrhein-Westfalen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Damit Sie sich ein eigenes Bild &uuml;ber eine ernsthafte Diskussion verschaffen k&ouml;nnen und nicht auf die Polemiken von <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26390#h14\">ZAPP<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26335\">Panorama<\/a> angewiesen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vom Helden zum Umfaller<\/strong><br>\nEines steht schon jetzt fest. F&uuml;r den Justizminister ist die Angelegenheit ein herber R&uuml;ckschlag. Vermutlich hat in der gro&szlig;en Koalition kein anderer Ressortchef so viele Gesetze auf den Weg gebracht wie Maas. Die Mietpreisbremse, die Frauenquote, die Begrenzung der Makler-Provisionen, das Anti-Doping-Gesetz, die doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft, die Gesetze gegen hohe Dispozinsen, Korruption im Gesundheitswesen oder Abzocke von Kleinanlegern &ndash; f&uuml;r all das und ein Dutzend weiterer Gesetze ist Maas verantwortlich.<br>\nDer Justizminister hat als einer der ersten klare Worte &uuml;ber die Ausl&auml;nderfeinde von Pegida gefunden (&ldquo;eine Schande f&uuml;r Deutschland&rdquo;), Gabriel traf sich lieber mit Vertretern der selbsternannten Patrioten. Maas k&ouml;nnte und m&uuml;sste also ein gefeierter Held der SPD sein &ndash; aber seit der Kehrtwende bei der Vorratsdatenspeicherung ist er f&uuml;r viele nur noch der Umfaller. [&hellip;]<br>\nNach den Koalitionsverhandlungen 2005 wartete das politische Berlin darauf, wen der damalige SPD-Chef M&uuml;ntefering zum Minister machen w&uuml;rde. F&uuml;r das Umweltministerium kamen sowohl Gabriel als auch Maas infrage. Die beiden waren Konkurrenten, trotzdem sa&szlig;en sie an diesem Tag gemeinsam in einer Kneipe. Erst klingelte das Handy von Maas, ein vermeintlich gut informierter Journalist gratulierte ihm zu seiner Ernennung zum Umweltminister. Dann l&auml;utete das Telefon von Gabriel. Es war M&uuml;ntefering, der ihm mitteilte, dass er der Auserkorene sei. Maas muss es gegangen sein, wie dem KSC in der Relegation gegen den HSV. Aber es tr&uuml;bte sein Verh&auml;ltnis zu Gabriel nicht.<br>\nGabriel br&uuml;skierte Maas auf maximal denkbare Weise<br>\nDas zeigt auch die Geschichte der Koalitionsgespr&auml;che 2013. Gabriel &ndash; inzwischen selbst SPD-Chef &ndash; hatte die Delegation seiner Partei f&uuml;r die gro&szlig;e Verhandlungsrunde bereits festgelegt und mit der Union abgesprochen, als er merkte, dass er den f&uuml;hrenden SPD-Linken Stegner nicht ber&uuml;cksichtigt hatte. Die Not war gro&szlig;. Da rief Gabriel bei Maas an und fragte ihn, ob er auf seinen Platz zugunsten Stegners verzichten w&uuml;rde. Und Maas verzichtete. Er sitzt deshalb jetzt in einer Bundesregierung, an deren Zustandekommen er nicht beteiligt war. Er sa&szlig; noch nicht einmal in der Facharbeitsgruppe f&uuml;r Justiz und Inneres, die festgelegt hat, was er jetzt als Justizminister umsetzen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/justizminister-maas-vom-helden-zum-umfaller-1.2516196\">Robert Ro&szlig;mann in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesregierung gibt L&uuml;cke bei Waffenexport-Kontrolle zu<\/strong><br>\nAls Anfang April Bilder aus dem umk&auml;mpften Jemen im Fernsehen und auf News-Websites zu sehen waren, schauten Waffenexperten genau hin. Gezeigt wurden saudische Milit&auml;rflugzeuge. Diese warfen kistenweise Waffen &uuml;ber dem Flughafen von Aden ab &ndash; als Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Milizen, die gegen die Huthi-Rebellen k&auml;mpfen.<br>\nExperten erkannten schnell, dass es sich um &ldquo;hei&szlig;e Ware&rdquo; handelte: Maschinengewehre G3 des deutschen Herstellers Heckler &amp; Koch. Seitdem fragen sich Abgeordnete, warum das deutsche Kriegsger&auml;t in den Jemen kommen konnte. Zwar darf Saudi-Arabien seit dem Jahr 2008 das G3 und das G36 in Lizenz produzieren &ndash; allerdings nur f&uuml;r den Bedarf der eigenen Armee.<br>\nDie Bundesregierung muss damit eine brisante L&uuml;cke bei der Kontrolle von deutschen R&uuml;stungsexporten einr&auml;umen. In einer Antwort an den Gr&uuml;nen-Abgeordneten Omid Nouripour gestand das Wirtschaftsressort ein: &ldquo;Eine physische Endverbleibskontrolle der in Saudi-Arabien gefertigten G3 und G36&rdquo; sei &ldquo;auf Basis der zugrundeliegenden Genehmigungen nicht m&ouml;glich&rdquo;.<br>\nDie Antwort der Regierung ist kurz, aber vielsagend. Demnach sei zwar 2008 vor der Lieferung der deutschen Waffenfabrik nach Saudi-Arabien eine sogenannte Erkl&auml;rung des K&ouml;nigshauses eingeholt worden, dass man die Lizenzwaffen dort nur selbst nutze. Eine &ldquo;Vor-Ort-Kontrolle&rdquo; des Versprechens allerdings w&uuml;rde die Zustimmung des K&ouml;nigreichs voraussetzen &ndash; eine solche liege aber nicht vor.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/g36-deutsche-waffenexporte-in-saudi-arabien-ausser-kontrolle-a-1038450.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150612_Protokoll_Bundestag.pdf\">In der Anlage zum stenografischen Bericht der Bundestagssitzung vom 10. Juni findet sich die Antwort der Bundesregierung auf Seite 10371 [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verh&auml;ltnis zu Nato und Russland: Wie feige sind die Deutschen?<\/strong><br>\nDas sieht nicht gut aus: Eine amerikanische Studie hat herausgefunden, dass die Deutschen eine Bande von wortbr&uuml;chigen Feiglingen sind. Wenn Russland, sagen wir, das Baltikum angreift oder Polen, w&uuml;rde eine Mehrheit von 58 Prozent es ablehnen, dem Angegriffenen milit&auml;risch zu Hilfe zu kommen. Artikel 5 des Nato-Vertrags bestimmt die Verpflichtung zum Beistand? Die Deutschen pfeifen drauf! Selbst Italien bringt mehr B&uuml;ndnistreue auf. Was ist nur mit den Deutschen los? Vielleicht haben ihnen zwei verlorene Weltkriege den Mumm aus den Knochen gesogen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass eine Mehrheit der Leute die M&auml;r vom b&ouml;sen Russen nicht mehr h&ouml;ren mag, die Politik und Medien ihnen unabl&auml;ssig einbl&auml;uen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jakob-augstein-ueber-feigheit-oder-vernunft-der-deutschen-a-1038086.html#ref=rss\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wenn Wahnsinn zur Methode wird &ndash; Die Nahles-Rente, Riester und der GDV<\/strong><br>\nMittlerweile muss man ganz offen fragen d&uuml;rfen, ob die f&uuml;hrende SPD-Politikerin und Bundesministerin f&uuml;r Arbeit und Soziales Andrea Nahles jeden Sinn f&uuml;r die St&auml;rkung der staatlichen Sozialsysteme in Deutschland aus den Augen verloren hat und stattdessen mit den Lobbyisten der Lebensversicherer gemeinsame Sache macht, ganz gleich ob bewusst oder unbewusst. Plant Arbeitsministerin Nahles hier gerade gemeinsam mit dem GDV die letzten Vorbereitungen zum endg&uuml;ltigen Kahlschlag der gesetzlichen Rentenversicherung?<br>\nWieder einmal &ndash; diesmal nach dem Willen von SPD Ministerin Andrea Nahles &ndash; soll die betriebliche Altersversorgung (bAV) &bdquo;verschlimmbessert&ldquo; werden. Der GDV macht angesichts des zusammengebrochenen Neugesch&auml;fts und r&uuml;ckl&auml;ufiger Bestandszahlen ebenfalls lustige Vorschl&auml;ge zur bAV und zu Riester gleich mit.<br>\nDabei hat mittlerweile selbst die Verbraucherzentrale endlich erkannt, dass eine bAV nur dann Sinn macht, wenn der Arbeitgeber wenigstens 20% der Beitr&auml;ge &uuml;bernimmt. Eine bAV ausschlie&szlig;lich im Sinne der Gehaltsumwandlung lohnt sich bei in der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern dagegen so gut wie nie. [&hellip;]<br>\nDieses &bdquo;Wegnahme-System&ldquo; soll nun nach dem Willen des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) unter Ministerin Andrea Nahles und nach Willen des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) weiter ausgebaut werden. Kein Wunder, dass Einige das BMAS schon umgetauft haben in &bdquo;Bundesministerium f&uuml;r Altersarmut und Sozialabbau&ldquo;. [&hellip;]<br>\nSozial gerecht w&auml;re es, wenn alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in die gesetzlichen Systeme einzahlen m&uuml;ssen. Mithin darf es keine Befreiungsm&ouml;glichkeit aus der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung geben. Dies gilt f&uuml;r Selbst&auml;ndige und h&ouml;her verdienende Arbeitnehmer ebenso wie f&uuml;r Beamte und Politiker. Gerade als Mitglied der angeblich so Arbeitnehmer nahen SPD sollte Ministerin Andrea Nahles das eigentlich sehr genau wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4820455\/Wenn-Wahnsinn-zur-Methode-wird---Die-Nahles-Rente-Riester-und-der-GDV\/\">Versicherungsbote<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Und das in einer Fachzeitschrift f&uuml;r Versicherungsmakler. Respekt!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Stop TTIP&ldquo;<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>DGB beteiligt sich an Demonstration f&uuml;r gerechten Welthandel <\/strong><br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist dem Tr&auml;gerkreis beigetreten, der die geplante Demonstration &bdquo;TTIP &amp; CETA stoppen! F&uuml;r einen gerechten Welthandel!&ldquo; am 10. Oktober 2015 in Berlin organisiert. Der Aufruf des Tr&auml;gerkreises im Wortlaut:<br>\nIm Herbst 2015 tritt die Auseinandersetzung um die Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA in die hei&szlig;e Phase. Beide Abkommen drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben und auszuhebeln.<br>\nEs ist h&ouml;chste Zeit, unseren Protest gegen die Abkommen auf die Stra&szlig;e zu tragen!<br>\nWir treten gemeinsam f&uuml;r eine Handels- und Investitionspolitik ein, die auf hohen &ouml;kologischen und sozialen Standards beruht und nachhaltige Entwicklung in allen L&auml;ndern f&ouml;rdert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++025a7d8a-1013-11e5-9e17-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Der DGB wird zum TTIP-Gegner<\/strong><br>\n&bdquo;TTIP und Ceta stoppen&ldquo; &ndash; das ist die neue Devise des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Nach eigenen Angaben vom Donnerstag ist er einem Kreis von Organisationen beigetreten, die im Herbst eine Gro&szlig;demonstration mit diesem Slogan gegen die geplanten EU-Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada veranstalten.<br>\nNoch im vergangenen September hatte der DGB in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung mit Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel TTIP unter bestimmten Bedingungen bef&uuml;rwortet. Dass die einflussreiche Arbeitnehmerlobby das Freihandelsabkommen nun ablehnt, d&uuml;rfte Gabriel und die traditionell gewerkschaftsnahe SPD unter Druck setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/EU-US-Freihandelsabkommen\/!5203622\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Nachdem sich Sozialdemokrat Martin Schulz im EU-Parlament diese Woche schon blamiert hat, wird Sigmar Gabriel es ihm sicherlich auch auf nationaler Ebene gleichtun wollen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Neues Video: &bdquo;TTIP &amp; CETA &ndash; Auf der Einbahnstra&szlig;e der Liberalisierung&ldquo;<\/strong><br>\nUnser neues Animationsvideo bringt unsere Kritik an TTIP und CETA in 2 Minuten auf den Punkt. Die Abkommen w&uuml;rden unseren politischen Handlungsspielraum schm&auml;lern und uns zwingen, einen Liberalisierungs- und Privatisierungskurs einzuschlagen &ndash; ohne Entkommen. Schauen Sie es sich an und vor allem: Teilen Sie es mit FreundInnen, Verwandten und KollegInnen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/stop-ttip.org\/de\/?noredirect=de_DE\">Stop TTIP<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die globale Klimapolitik steht vor dem Kipp-Punkt<\/strong><br>\nF&uuml;r Kohle, &Ouml;l und Gas bricht die Gesch&auml;ftsgrundlage weg. Daher stehen die Chancen zur L&ouml;sung des gr&ouml;&szlig;ten aller Menschheitsprobleme weit besser, als sie scheinen. Der ohnehin unvermeidliche Ausstieg aus der Nutzung der fossilen Brennstoffe bahnt sich seinen Weg.<br>\nSie haben es wieder getan. Als die Regenten des G-7-Klubs ihr Jahrestreffen im bayerischen Schloss Elmau beendeten, haben sie einmal mehr gro&szlig;e Versprechen zur Rettung der Menschheit vor dem Klimawandel abgegeben. Sie konstatierten &bdquo;dringenden Handlungsbedarf&ldquo;, und f&uuml;r die n&ouml;tigen &bdquo;tiefen Einschnitte bei den weltweiten Treibhausgasemissionen&ldquo; forderten sie nicht weniger als eine &bdquo;Dekarbonisierung der Weltwirtschaft&ldquo;.<br>\nSo oder &auml;hnlich t&ouml;nt es von den einschl&auml;gigen Gipfeltreffen nun schon seit 23 Jahren. Und vordergr&uuml;ndig spricht alles daf&uuml;r, dass auch diese j&uuml;ngste Erkl&auml;rung weitgehend folgenlos bleiben wird. US-Pr&auml;sident Barack Obama muss mit einem Senat regieren, der mehrheitlich meint, der Klimawandel sei nicht menschengemacht. Das l&auml;sst ihm wenig Spielraum. Sein kanadischer Kollege Harper steht einer Regierung vor, die das wirtschaftliche Schicksal ihres Landes an die Ausbeutung der besonders schmutzigen &Ouml;ls&auml;nde gekoppelt hat und sich nicht einmal zu schade war, das ohnehin schwache Kyoto-Protokoll zu brechen. Selbst Gastgeberin Angela Merkel beendete ihr Rollenspiel als Klimakanzlerin sofort nach Gipfelende, um klimasch&auml;dliche Braunkohlekraftwerke vor der kleinen Zusatzabgabe zu retten, mit der ihr Wirtschaftsminister versucht, die Integrit&auml;t der deutschen Klimapolitik zu retten. Und genauso halten es fast alle Regierungen weltweit. Darum steht schon jetzt fest, dass auch die im November anstehende Klimakonferenz in Paris keinen rechtlich verbindlichen Vertrag zur Abwendung des drohenden Klimachaos beschlie&szlig;en wird.<br>\nUnd doch stehen die Chancen zur L&ouml;sung dieses gr&ouml;&szlig;ten aller Menschheitsprobleme weit besser, als sie scheinen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/dekarbonisierung-der-weltwirtschaft-die-globale-klimapolitik-steht-vor-dem-kipp-punkt\/11906444.html?utm_referrer=\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Paul Krugman: Fighting the Derp &ndash; Das Derp bek&auml;mpfen<\/strong><br>\nWenn es um die Wirtschaft geht &ndash; oder auch um anderes, aber ich beschr&auml;nke mich auf das, wovon ich am meisten verstehe &ndash; dann leben wir in einer Zeit des Derp und des billigen Zynismus. Und hinter beiden Str&ouml;mungen stehen m&auml;chtige Kr&auml;fte. Aber gegen diese Kr&auml;fte kann man angehen, und der beste Ort, damit anzufangen, ist bei sich selbst.<br>\nWovon ich hier rede? &ldquo;Derp&ldquo; ist ein Begriff aus dem Cartoon &ldquo;South Park&ldquo;, der von Leuten in meinem Umfeld viel gebraucht wird, weil er ein n&uuml;tzliches K&uuml;rzel f&uuml;r ein nur allzu bekanntes Ph&auml;nomen in der modernen intellektuellen Landschaft ist: f&uuml;r Leute, die immer das Gleiche sagen, ganz egal, wie viele Beweise f&uuml;r die Unwahrheit ihrer Behauptung es auch geben mag.<br>\nDas Musterbeispiel ist die Angstmache vor der Inflation. Vor ein paar Jahren, als die Federal Reserve gerade mit ihren Bem&uuml;hungen zur Rettung der notleidenden Wirtschaft begann, m&ouml;gen Warnungen von &Ouml;konomen, Pundits und Politikern vor der galoppierenden Inflation ja vielleicht noch verst&auml;ndlich gewesen sein. Falsche Vorhersagen macht schlie&szlig;lich jeder dann und wann.<br>\nWenn man aber Jahr f&uuml;r Jahr die gleichen falschen Vorhersagen macht, gemachte Fehler nie eingesteht und so gar nicht die M&ouml;glichkeit einr&auml;umt, dass das eigene Wirtschaftsmodell falsch sein k&ouml;nnte &ndash; also das ist Derp.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/06\/08\/opinion\/paul-krugman-fighting-the-derp.html\">The New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Frickes Welt &ndash; Bremst den Hauspreis!<\/strong><br>\nWohnen ist teuer. Doch was ist der Grund f&uuml;r das &Uuml;bel? Es sind wohl allein die Bodenpreise.<br>\nJetzt ist sie also da, die M&ouml;glichkeit zur Mietpreisbremse. Und gestritten wird vor allem darum, ob das die Mieten wirklich bremsen kann. Dabei liegt, wie neue Forschungen vermuten lassen, das tiefere &Uuml;bel des teuren Wohnens woanders: in den zunehmend irren Kaufpreisen, ob in M&uuml;nchen, Hamburg, Paris oder London. Und darin, dass es daf&uuml;r &ouml;konomisch keinen vern&uuml;nftigen Grund gibt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/frickes-welt-bremst-den-hauspreis-1.2516162\">S&uuml;ddeutsche<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2015\/06\/12\/frickes-welt-bremst-den-hauspreis\/\">WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das steckt hinter der Deutsche-Bank-Razzia<\/strong><br>\nIm Fall der erneuten Durchsuchung der Deutschen-Bank-Zentrale in Frankfurt werden neue Details bekannt. Ermittelt wird gegen Kunden der Bank. Die Verd&auml;chtigen sollen den Fiskus mit sogenannten Cum-Ex-Gesch&auml;ften versucht haben zu betr&uuml;gen. Sie versuchten demnach, sich einmal gezahlte Kapitalertragsteuer mehrmals erstatten zu lassen. Die Deutsche Bank h&auml;lt ihr Verhalten f&uuml;r v&ouml;llig korrekt und verweist auf Fehler der Politik. [&hellip;]<br>\nDurften sich Banken, Fonds und Kapitalanleger beim Handel von Aktien mit (Cum) und ohne (Ex) Dividende eine nur einmal gezahlte Kapitalertragsteuer vom Fiskus gleich mehrmals erstatten lassen? Nein, sagen Staatsanw&auml;lte, und ermitteln bundesweit in vielen Verfahren gegen viele Beschuldigte. Der Schaden f&uuml;r den Staat, also f&uuml;r die Steuerzahler, soll alles in allem mehr als zehn Milliarden Euro betragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/deutsche-bank-von-wegen-kleingeld-1.2516219\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kommission schl&auml;gt einfaches Prozedere vor<\/strong><br>\n2500 Bundeswehrsoldaten sind mittlerweile im Ausland stationiert. Eine Kommission um Ex-Verteidigungsminister R&uuml;he will nun erreichen, dass deutsche Soldaten leichter auf Missionen ins Ausland geschickt werden k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nWie bisher soll das &ldquo;vereinfachte Verfahren&rdquo; nur auf Eins&auml;tze von &ldquo;geringer Intensit&auml;t und Tragweite&rdquo; angewendet werden, wenn nur wenige Soldaten eingesetzt werden &ldquo;und es sich nicht um die Beteiligung an einem Krieg handelt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Kommission-schlaegt-einfaches-Prozedere-vor-article15287421.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Konsequenter Vorschlag. Wenn das Parlament dank GroKo ohnehin auf seine Rechte verzichtet und gerade bei Milit&auml;reins&auml;tzen, die nat&uuml;rlich nie etwas mit Krieg zu tun haben, immer brav der Regierung folgt, kann man die l&auml;stigen Formalien auch gleich ganz &uuml;ber Bord werfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Welt im Erd&ouml;lrausch<\/strong><br>\nDer Historiker Daniele Ganser &uuml;ber den Kampf um Rohstoffe und Absatzm&auml;rkte und Auswege aus der Gewaltspirale. (&hellip;):<br>\n&bdquo;Ja. Nat&uuml;rlich ist vielen Menschen noch der Angriff der USA und der Briten 2003 auf den Irak in Erinnerung. Damals haben der US-Pr&auml;sident George Bush und der britische Premier Tony Blair die ganze Welt angelogen, als sie behaupteten, Saddam Hussein, der damalige Pr&auml;sident des Irak, habe atomare, chemische und biologische Waffen, und daher m&uuml;sse man den Irak angreifen. Heute wissen wir: Das war nicht wahr, es gab keine ABC-Waffen im Irak. Der Angriff fand ohne UNO-Mandat statt und war daher illegal. Bush und Blair sind Kriegsverbrecher. In Wahrheit ging es um die Kontrolle des irakischen Erd&ouml;ls.<br>\nDie USA und die Briten hatten schon 1953 im Nahen Osten interveniert, um ihre Wirtschaftsinteressen durchzusetzen. Damals st&uuml;rzte der amerikanische Geheimdienst CIA zusammen mit dem britischen Geheimdienst MI6 die demokratisch gew&auml;hlte Regierung von Iran, weil diese unter Premier Mossadegh das iranische Erd&ouml;l verstaatlicht hatte, was f&uuml;r die Briten eine herbe Entt&auml;uschung war. Daher wurde Mossadegh gest&uuml;rzt, die Briten und Amerikaner sicherten sich den Zugriff auf die Ressourcen. Die Iraner haben das bis heute nicht vergessen, auch wenn es bei uns im Fernsehen immer hei&szlig;t, die Iraner seien die B&ouml;sen, die USA die Guten. Die Iraner haben aber niemals eine Regierung in den USA gest&uuml;rzt, es war umgekehrt. Zudem haben die USA Saddam Hussein und den Irak unterst&uuml;tzt, als dieser Iran angriff. Der Krieg zwischen Irak und Iran von 1980 bis 1988 forderte mindestens 400.000 Tote. Es war eine ganz traurige Zeit.<br>\nTrotzdem haben US-Geostrategen wie George Friedman vom Think Tank Stratfor in diesem Jahr gefordert, dass diese Taktik, welche schon den Iran stark besch&auml;digte, auch heute wieder angewandt werden soll: &ldquo;Die USA k&ouml;nnen als Imperium nicht andauernd in Eurasien intervenieren&rdquo;, so Friedman in einem Vortrag in Chicago im Februar 2015. &ldquo;Denn die USA sind nicht in der Lage, ganz Eurasien zu besetzen. In dem Moment, indem wir einen Stiefel auf europ&auml;ischen Boden setzen, sind wir aufgrund der demografischen Unterschiede zahlenm&auml;&szlig;ig total unterlegen.&rdquo; Daher gehe es darum, in Eurasien zerstrittene M&auml;chte zu unterst&uuml;tzen und zum Beispiel einen Keil zwischen Deutschland und Russland zu treiben um beide zu schw&auml;chen. &ldquo;Auch die Briten haben damals nicht Indien besetzt, sondern einzelne indische Staaten gegeneinander aufgehetzt&rdquo;, erkl&auml;rte Friedman.<br>\nDie USA sprechen heute ziemlich offen &uuml;ber diese fast diabolischen Techniken der Macht, nur h&ouml;rt man davon selten was bei uns im Fernsehen. Friedman sagte: &ldquo;Ich empfehle eine Technik, die von Pr&auml;sident Ronald Reagan eingesetzt wurde gegen Iran und Irak: Er unterst&uuml;tzte beide Kriegsparteien! Dann haben sie gegeneinander und nicht gegen uns gek&auml;mpft. Das war zynisch und amoralisch. Aber es funktionierte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45127\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zerfall und Neuordnung im Nahen Osten<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Irak zerf&auml;llt, hat sein Nachbar Syrien faktisch aufgeh&ouml;rt, als eigenst&auml;ndiger Staat zu existieren &ndash; dank massiver Unterst&uuml;tzung von al-Qaida und anderen Dschihadisten durch den Westen und seine Partner<br>\nEine vom Senat des US-Kongresses Mitte Mai verabschiedete Vorlage f&uuml;r den neuen Milit&auml;retat gibt Auskunft &uuml;ber die Priorit&auml;ten der US-Politik im Kampf gegen den &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; (IS) und andere Terrorgruppen. Darin wird konstatiert, dass Organisationen wie der IS oder al-Qaida st&auml;rker sind, als je zuvor, und die von ihnen ausgehende Bedrohung ein &bdquo;unakzeptables Niveau&ldquo; erreicht habe. Um die islamisch-extremistischen Gruppen zu besiegen, sei die Entwicklung einer &bdquo;effektiven Strategie&ldquo; in Verbund &bdquo;mit den Alliierten und Partnern&ldquo; vor Ort n&ouml;tig, deren Unterst&uuml;tzung eine &bdquo;entscheidende Rolle&ldquo; spiele.<br>\nDabei sind gerade die Verb&uuml;ndeten in der Region Teil des Problems, wie US-Vizepr&auml;sident Joe Biden vergangenen Herbst eingestand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201506113563\/globales\/kriege\/zerfall-und-neuordnung-im-nahen-osten.html\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Geheimdienst deckt auf: Der Westen wollte einen Islamistischen Terrorstaat<\/strong><br>\nLaut US-Geheimdienst DIA wusste die Regierung Obama sp&auml;testens seit August 2012, dass Al Qaida (AQI, ISI, IS) und andere Extremisten den Aufstand in Syrien anf&uuml;hrten. Dadurch sei &ldquo;die Chance der Schaffung eines &lsquo;Salafisten-Hoheits-Gebiets&rsquo; in Ost-Syrien&rdquo; entstanden. Das sei genau das, was der Westen und seine Verb&uuml;ndeten am Golf &lsquo;wollten&rsquo;, um das syrische Regime vom schiitischen Irak und Iran abzuschneiden. &ldquo;Der ISI k&ouml;nne dadurch zusammen mit anderen Terror-Organisationen im Irak und Syrien einen &lsquo;islamischen Staat&rsquo; ausrufen.&rdquo;<br>\nWumm!! Der detaillierte und schonungslose Geheim-Bericht der Defence Intelligence Agency (DIA) wurde vor einer Woche auf Anordnung eines US-Gerichts ver&ouml;ffentlicht. Er war seinerzeit auch dem Nationalen Sicherheitsrat vorgelegt worden. Dessen Vorsitzender hei&szlig;t Barack Obama. Er wird regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber die Erkenntnisse der Geheimdienste informiert.<br>\nDer Inhalt des Geheimdokuments verschl&auml;gt einem die Sprache. Ein Friedens-Nobelpreistr&auml;ger als Terror-Pate! Der Westen an der Seite des internationalen Terrorismus! Als wissentlicher F&ouml;rderer des internationalen Terrorismus! Des ISI! Das ist die bittere Realit&auml;t.<br>\nDas Dokument ist eine Sensation und ein politischer Skandal. Ein terroristisches Watergate. Obama und der Westen wussten fr&uuml;h, wer in Syrien wirklich k&auml;mpft und welche weltweite terroristische Gefahr aus ihrer Politik erwuchs. W&auml;hrend sie der Welt das &uuml;bliche M&auml;rchen erz&auml;hlten, sie k&auml;mpften f&uuml;r Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, unterst&uuml;tzten sie gezielt terroristische Organisationen.<br>\nEin salafistischer Terrorstaat in Ost-Syrien war ihnen nicht nur egal. Sie &lsquo;wollten&rsquo; ihn. Sie nahmen zus&auml;tzlich bewusst in Kauf, dass der ISI einen islamistischen Terrorstaat gr&uuml;nden konnte, der Teile des Irak umfasste. Der DIA-Bericht ist in diesem Punkt unmissverst&auml;ndlich.<br>\nDeshalb planen die USA zur Zeit auch nicht, den &lsquo;Islamischen Staat&rsquo; v&ouml;llig auszuschalten. Selbst wenn sie w&uuml;ssten wie. Sie brauchen den IS noch. Iran w&uuml;rde ihnen sonst zu stark. So k&auml;mpfen sie mit angezogener Handbremse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.juergentodenhoefer.de\/us-geheimdienst-deckt-auf-der-westen-wollte-einen-islamistischen-terrorstaat\/\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Tabubr&uuml;che<\/strong><br>\nBegleitet von skeptischen &Auml;u&szlig;erungen aus der deutschen SPD ist im &ouml;sterreichischen Burgenland die erste Koalition der Sozialdemokratischen Partei &Ouml;sterreichs (SP&Ouml;) mit der Rechtsau&szlig;en-Partei FP&Ouml; beschlossen worden. In &Ouml;sterreich schreitet die Diskussion &uuml;ber zuk&uuml;nftige &ldquo;rot-blaue&rdquo; Regierungsb&uuml;ndnisse voran; zustimmende Stellungnahmen kommen aus mehreren Bundesl&auml;ndern und aus dem &Ouml;sterreichischen Gewerkschaftsbund. Koalitionen mit Kr&auml;ften der &auml;u&szlig;ersten Rechten werden in Europa mit zunehmender H&auml;ufigkeit geschlossen, seit der italienische Ministerpr&auml;sident Silvio Berlusconi 1994 eine faschistische Partei in seine Regierung aufnahm. Zur Zeit beteiligen sich Rechtsau&szlig;en-Parteien in Finnland und in Norwegen an der Regierung; in Lettland stellt ein Parteienb&uuml;ndnis, dem SS-Verehrer angeh&ouml;ren, drei Minister. Den aufsehenerregendsten Durchbruch einer faschistischen Partei hat letztes Jahr die Ukraine erlebt &ndash; mit der Beteiligung der Partei Swoboda am Kiewer Umsturzregime. Dazu ma&szlig;geblich beigetragen haben deutsche Au&szlig;enpolitiker, darunter Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier (SPD)&hellip;<br>\nAusgel&ouml;st worden ist die neue Debatte um Regierungsbeteiligungen der Rechtsau&szlig;en-Partei FP&Ouml; durch die Bildung der SP&Ouml;-FP&Ouml;-Koalition im Burgenland. Dort hatten SP&Ouml; und &Ouml;VP bei der Landtagswahl am 31. Mai starke Verluste erlitten, w&auml;hrend die FP&Ouml; von 9,0 auf 15,0 Prozent hatte zulegen k&ouml;nnen. Ein noch weit gr&ouml;&szlig;erer Erfolg war der Partei am selben Tag bei der Landtagswahl in der Steiermark gelungen, wo sie von 10,7 auf 26,8 Prozent in die H&ouml;he schnellte und nur noch knapp hinter den bisherigen Regierungsparteien SP&Ouml; (29,3 Prozent) und &Ouml;VP (28,5 Prozent) liegt. Im Burgenland entschied der alte und neue Landeshauptmann Hans Niessl (SP&Ouml;) nun, mit der FP&Ouml; zu koalieren &ndash; ein Schritt, der in seiner Partei als Tabu gegolten hatte, seit J&ouml;rg Haider im Jahr 1986 an die Spitze der &ldquo;Freiheitlichen&rdquo; gew&auml;hlt worden war und einen harten Rechtsau&szlig;enkurs eingeschlagen hatte. Auf scharfe Kritik vom linken Fl&uuml;gel der SP&Ouml;verweist Landeshauptmann Niessl darauf, dass sein Tabubruch solide R&uuml;ckendeckung genie&szlig;t. Als die SP&Ouml; vor geraumer Zeit 30.000 Mitglieder befragt habe, h&auml;tten von den etwa 16.000, die geantwortet h&auml;tten, 88 Prozent f&uuml;r Verhandlungen mit der FP&Ouml; pl&auml;diert, berichtet er. Zudem habe der Vorstand der burgenl&auml;ndischen SP&Ouml; &ldquo;einstimmig beschlossen, dass wir mit allen Parteien verhandeln&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59133\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Opposition ist auch nicht &uuml;bel<\/strong><br>\nDie Linke sollte also unbedingt in Angriff nehmen, bald schon auf Bundesebene zu regieren. Das jedenfalls ist das Schlusswort, das Gregor Gysi seiner Partei mit auf dem Weg gab. Nat&uuml;rlich hat er recht. Regieren, also der Gesellschaft seinen Stempel aufzudr&uuml;cken, daf&uuml;r politisiert man doch, tritt einer Partei bei oder w&auml;hlt sie zumindest. Die &raquo;potenzielle Regentschaft&laquo; ist so eine Art Urmotiv des Parteienwesens. Wer antritt, der will auch das h&ouml;chste denkbare Ziel erreichen. Sonst m&uuml;sste er quasi gar nicht erst antreten. Regierungsbeteiligung ist also der Antrieb jeder Partei. Wer sie nicht im Auge beh&auml;lt, der widerspricht dieser Metaphysik des Parteilichen. Aber stimmt das eigentlich? Ist das Regieren das finale Ziel jeder Partei? Oder haben Parteien auch ein Leben au&szlig;erhalb dieser Logik?<br>\nOberfl&auml;chlich betrachtet mag es ja schon stimmen, dass Regieren alles ist. Man kann sich ja auch keine Partei vorstellen, die die Tr&ouml;ge der Macht ablehnen w&uuml;rde. Aber tats&auml;chlich geht es doch darum, die Gesellschaft nach den eigenen oder den parteilichen Vorstellungen zu ver&auml;ndern. Wenn man das als die wahrhafte Aufgabe von Parteien deklariert, so muss man f&uuml;r Die Linke sagen, dass sie ihre Aufgaben durchaus zufriedenstellend erf&uuml;llt hat. Ohne sie w&auml;re zum Beispiel kein Mindestlohn vorstellbar. Er mag unzureichend sein in seiner sozialdemokratischen Ausf&uuml;hrung. Aber bis vor einigen Jahren haben die Sozis ihn ja verteufelt und als ein linkes Hirngespinst abgetan. Heute feiern sie ihn als sozialdemokratische Errungenschaft, aber in Wirklichkeit geht er auf das Konto von Die Linke. Denn sie hat dauerhaft daf&uuml;r pl&auml;diert und Stimmung gemacht und die Sozialdemokratie vor sich hergetrieben. Das muss auch einer machen. Gesellschaftliche Ver&auml;nderungen sind eben auch au&szlig;erhalb von Regierung machbar.<br>\nAus der Opposition heraus hat Die Linke ihre parteilichen Aufgaben erf&uuml;llt. Ob sie sie aus einer Regierung heraus auch erf&uuml;llen k&ouml;nnte, bleibt allerdings schon etwas fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/974138.opposition-ist-auch-nicht-uebel.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Vom Verst&auml;ndnis<\/strong><br>\nVorwort von Michail Gorbatschow f&uuml;r das Buch von Wilfried Scharnagl &bdquo;Am Abgrund &ndash; Streitschrift f&uuml;r einen anderen Umgang mit Russland&ldquo;<br>\nAber in meinem kurzen Vorwort m&ouml;chte ich mich auf ein Thema konzentrieren, das sehr klar in dem Buch formuliert ist. Das ist die Wichtigkeit der deutsch-russischen Beziehungen. Der Autor ruft dazu auf, &bdquo;die russische Seite zu begreifen&ldquo;, bevor man ein endg&uuml;ltiges Urteil &uuml;ber seine Politik f&auml;llt. Aber das ist ja das Problem, dass viele Medien die Aussage, jemand &bdquo;m&ouml;chte Russland verstehen&ldquo; f&uuml;r eindeutig negativ halten. Dies sind die Folgen dessen, was der ehemalige Minister Hans-Dietrich Genscher als &bdquo;verbalen Krieg&ldquo; bezeichnete. Ein Etikett zu verpassen, ohne zu versuchen zu verstehen, ist das verbreitetste Paradox unserer Tage&hellip;<br>\nWenn wir gem&auml;&szlig; damaliger Tradition scharf auf jegliche Schwierigkeiten oder Hindernisse reagiert h&auml;tten &ndash; und davon gab es genug &ndash;, dann, kann ich Ihnen versichern, w&auml;re es nie zu einer Wiedervereinigung gekommen. Einen Vorwand zu finden, um die Wiedervereinigung zu torpedieren, w&auml;re nicht schwierig gewesen. Man h&auml;tte etwa darauf beharren k&ouml;nnen, dass sich zwei der Gro&szlig;m&auml;chte am Anfang gegen ein wiedervereinigtes Deutschland ausgesprochen haben. Aber letztendlich haben deren Oberh&auml;upter sich als weise erwiesen und den stark ausgepr&auml;gten Wunsch der Deutschen unterst&uuml;tzt&hellip;<br>\nDazu schreibt Wilfried Scharnagl, der Strau&szlig; 1987 nach Moskau begleitete: &bdquo;Diese Mahnung hat in ihrem Kern bis heute, mehr als ein Vierteljahrhundert sp&auml;ter, nichts von ihrer G&uuml;ltigkeit verloren. Den letzten Ma&szlig;stab westlichen Politik- und Demokratieverst&auml;ndnisses an Moskau anlegen zu wollen, w&uuml;rde angesichts der Gebirge an Problemen, vor denen die russische Politik in der Nach-Sowjetunion-Zeit steht, zu falschen Schlussfolgerungen, zu falschen Forderungen und zu falschem Handeln f&uuml;hren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/buch-der-woche\/am-abgrund\/abgrund_leseprobe\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Sozial- und Erziehungsberufe: Bundesweite Demos am 13. Juni<\/strong><br>\nSozial- und Erziehungsberufe aufwerten &ndash; vor allem auch finanziell. Darum geht es bei den Tarifverhandlungen von ver.di und GEW mit den kommunalen Arbeitgebern. Deshalb werden alle DGB-Gewerkschaften gemeinsam mit den Besch&auml;ftigten und allen, die mit ihren Forderungen solidarisch sind, am 13. Juni klarmachen: Sonntagsreden z&auml;hlen nicht, sondern nur ein ordentliches Ergebnis der Verhandlungen&hellip;<br>\nMit Demos am 13. Juni in Hannover, Dresden, K&ouml;ln und N&uuml;rnberg macht der DGB gemeinsam mit all seinen Mitgliedsgewerkschaften klar: Sozial- und Erziehungsberufe m&uuml;ssen aufgewertet werden!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++8ed33b8c-0dd2-11e5-8fa8-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Das Letzte: Helmut Brandt (CDU) und die Ehe f&uuml;r alle<\/strong><br>\nDer CDU-Abgeordnete Helmut Brandt ist der Meinung, die Ehe dient vor allem der Fortpflanzung. Doch was ist mit der kinderlosen Kanzlerin? Herr Brandt ist &uuml;ber diesen Zwischenruf not amused.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Jp5cLrSxatE\">Extra3 via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-26399","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26399","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26399"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26399\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28373,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26399\/revisions\/28373"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}