{"id":26405,"date":"2015-06-15T09:13:20","date_gmt":"2015-06-15T07:13:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405"},"modified":"2015-06-15T09:13:20","modified_gmt":"2015-06-15T07:13:20","slug":"hinweise-des-tages-2393","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/AM\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h02\">BND\/NSA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h03\">Deutsche Kasachstan-Connection: Geld frisst Gewissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h04\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h05\">Bankenpaket: Vom tollen Einnahmenprogramm zum Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h06\">Libor-Skandal bei Deutscher Bank: Bericht der Finanzaufsicht belastet Jain und Ackermann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h07\">Die EZB liegt falsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h08\">Arbeitnehmerrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h09\">Konzepte nach Kassenlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h10\">Here are all the CEOs and politicians going to the top secret Bilderberg Conference this week<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h11\">FBI &ndash; Zittern vor der Weltpolizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h12\">Kiews Interesse am Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h13\">U.S. Is Poised to Put Heavy Weaponry in Eastern Europe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h14\">US might deploy missiles in Europe to counter Russia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h15\">Faschismus in der AfD?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h16\">Unwirtschaftlichkeit und Interessenskonflikte am Beispiel von gescheitertem &Ouml;PP-Projekt in K&ouml;ln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405#h17\">Whistleblowern droht Haft wegen Datenhehlerei<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26405&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Grexit und was dann?<\/strong><br>\nOb es zu einem Grexit kommt, k&ouml;nnen wir heute nicht wissen. Selbst wenn der Austritt Griechenlands aus der Eurozone in den n&auml;chsten Wochen vermieden wird, bleibt f&uuml;r l&auml;ngere Zeit noch ein Graccident m&ouml;glich: eine Art historischer Betriebsunfall, den niemand wirklich gewollt hat, den aber zu wenige EU-Politiker unbedingt verhindern wollten.<br>\nDiese Gefahr wird erst gebannt sein, wenn Griechenland von seinen Gl&auml;ubigern die Chance zu einem Neustart bekommt, und wenn die Athener Regierung diese Chance auch ergreift. Dazu m&uuml;ssen drei Voraussetzungen erf&uuml;llt sein: Eine massive Schuldenentlastung mit dem Ziel, die Politik des Totsparens zu beenden; ein radikales Programm innerer Reformen, vor allem im Sinne eines effektiven &ouml;ffentlichen Dienstes und der Durchsetzung strikter Steuerdisziplin, um stabile Staatseinnahmen zu garantieren; und ein realistisches Zukunftsprogramm f&uuml;r die griechische Wirtschaft, das einheimische Potenziale aktiviert und zugleich ausl&auml;ndische Investitionen anzuziehen vermag.<br>\nDas Gegenteil einer solchen &bdquo;Flucht nach vorn&ldquo; aus der Krise w&auml;re der Grexit. Von einer gro&szlig;en Mehrheit der griechischen Bev&ouml;lkerung wird er als nationale und pers&ouml;nliche Katastrophe gesehen. Alle Umfragen seit dem Wahlsieg der Syriza und der Bildung der Regierung Tsipras zeigen, dass 70 bis 80 Prozent aller Befragten in der Eurozone bleiben wollen, um den R&uuml;ckfall in eine inflation&auml;re W&auml;hrung zu vermeiden. Lediglich 18 beziehungsweise 25 Prozent sind f&uuml;r den Grexit oder halten einen Graccident f&uuml;r kein Ungl&uuml;ck. Aber nur 13 Prozent verbinden mit der R&uuml;ckkehr zur Drachme die Hoffnung auf einen Ausweg aus der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5202308\">Niels Kadritzke auf Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: Folgen einer Pleite Griechenlands: Der Tag nach dem Tag danach<\/strong><br>\nEuropa sucht eine Strategie f&uuml;r den Tag X &ndash; und f&uuml;r den Tag danach: Denn falls Griechenland tats&auml;chlich den Euro verl&auml;sst, beginnt die Krise erst richtig.<br>\n[&hellip;] Was jetzt geschieht, ist auch das blamable Resultat der bisherigen Eurokrisenstrategie. Viel zu lange blieben soziale und politische R&uuml;ckwirkungen unbeachtet. Von Anfang war die Vorstellung irreal, der Rest Europas k&ouml;nne Griechenland sich selbst &uuml;berlassen und wom&ouml;glich auch noch aus der EU herausdr&auml;ngen, wie es die Vertr&auml;ge nahelegen. Nun sucht Europa &uuml;berhastet eine Strategie f&uuml;r den Tag X. Und es steht zu bef&uuml;rchten, dass wieder mal zu wenig zu sp&auml;t passiert.<br>\nIm Mittelpunkt steht nicht mehr nur die Stabilisierung der verbleibenden Eurozone. Das Instrumentarium daf&uuml;r ist inzwischen vorhanden und d&uuml;rfte ausreichen. Vor allem geht es nun um die Stabilisierung der griechischen Gesellschaft selbst: humanit&auml;re Hilfe, um akute Notlagen abzumildern. Unabh&auml;ngig von Fragen einer geordneten Schuldenrestrukturierung, die dann verhandelt werden m&uuml;ssen, brauchen die Griechen Unterst&uuml;tzung bei der Versorgung der Bev&ouml;lkerung mit medizinischen Leistungen, Energie oder Lebensmitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-krise-wie-die-welt-nach-dem-grexit-aussehen-wuerde-a-1038704.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers M.P.:<\/strong> Abgesehen von weniger eindeutigen Aussagen des Artikel (vorhandenes Instrumentarium zur Bew&auml;ltigung eines &lsquo;Grexit&rsquo;, &lsquo;aggressives&rsquo; Russland), ist seiner Kernaussage (leider) zuzustimmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Volker Kauder nennt Premier Alexis Tspiras &ldquo;freches B&uuml;rschchen&rdquo;<\/strong><br>\nKauder mahnte an, dass es noch in diesem Monat Entscheidungen zu Griechenlands Verbleiben in der Eurozone geben muss. Zun&auml;chste m&uuml;sse sich Griechenland positionieren, dann stehe auch eine Befassung im Bundestag an. &ldquo;Dieses Europa ist mehr als Euro und Cent, sondern eine Werte- und Schicksalsgemeinschaft&rdquo;, sagte Kauder. Deswegen m&uuml;sse man sehr genau &uuml;berlegen, ob ein Land darauf aus der Eurozone ausschere. Denn dies gef&auml;hrde die Stabilit&auml;t und die Verl&auml;sslichkeit Europas. Aber gleichzeitig m&uuml;ssten auch Regeln und Bedingungen bei einem Verbleib in der Eurozone eingehalten werden. Wenn dies nicht der Fall sein, werde &ldquo;Europa schwer gef&auml;hrdet&rdquo;, sagte Kauder. &ldquo;Das sollte sich das freche B&uuml;rschchen Tsipras mal hinter die  Ohren schreiben. Rotzfrech auftreten und dabei die Hausaufgaben nicht machen, das geht gar nicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/griechenland-volker-kauder-nennt-premier-alexis-tspiras-freches-buerschchen\/11911334.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Es wird immer h&auml;sslicher. Im Angesicht kollektiven Versagens, werden noch schnell die Rollen besetzt, um nicht als Schuldiger dazustehen. Kauder spielt dabei die Rolle des h&auml;sslichen Deutschen perfekt. Aber auch Sigmar Gabriel von der SPD l&auml;sst sich nicht lumpen und l&auml;sst <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/alexis-tsipras\/vize-kanzler-gabriel-macht-griechen-chefs-schwere-vorwuerfe-41350198.bild.html\">via Bild Zeitung<\/a> verbreiten &bdquo;Wir werden uns nicht erpressen lassen&ldquo; &bdquo;Die Spieltheoretiker der griechischen Regierung sind gerade dabei, die Zukunft ihres Landes zu verzocken. (&hellip;) &Uuml;berall in Europa w&auml;chst die Stimmung ES REICHT&ldquo;. Es reicht wirklich und zwar mit diesem unf&auml;higen F&uuml;hrungspersonal bei Union und SPD.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Andrea Ypsilanti <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/a.ypsilanti\/posts\/964678300249987\">via Facebook<\/a> <\/strong><br>\nZu den &Auml;u&szlig;erungen des Parteivorsitzenden der SPD heute in der Bildzeitung habe ich folgendes zu sagen:<\/p>\n<ol>\n<li>Kein\/e ernst zu nehmende\/r &Ouml;konom_in bestreitet heute noch die Tatsache, dass die Austertit&auml;tspolitik in Griechenland gescheitert ist. Dieser falsche Weg soll nun fortgesetzt werden. Warum?<\/li>\n<li>Es war die deutsche Bundesregierung, die zusammen mit den europ&auml;ischen Eliten, das Geld der Steuerzahler_innen f&uuml;r die Rettung der europ&auml;ischen Banken eingesetzt hat. Die notleidende griechische Bev&ouml;lkerung hatte davon nichts. Vor allem Deutschland profitiert von den Zinszahlungen der Anleihen. <\/li>\n<li>Eben diese Banken haben &uuml;ber viele Jahre mit der korrupten Regierung Samaras gute Gesch&auml;fte gemacht.<\/li>\n<li>Denkt jemand dar&uuml;ber nach, was in Griechenland passiert, wenn Syriza scheitert? Die faschistische Partei Goldene Morgenr&ouml;te war immerhin drittst&auml;rkste Partei bei den Wahlen im Januar.<\/li>\n<li>Die demokratisch gew&auml;hlte Partei Syriza bringt einen unglaublichen Wert mit: sie war und ist nicht korrupt. Warum diese Diskriminierung? Warum nicht die Chance nutzen an einer Demokratisierung Europas zu arbeiten?<\/li>\n<li>Von Sozialdemokrat_innen erwarte ich genau das.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Siehe auch: Gegen das Griechenland-Bashing<\/strong><br>\nDas &bdquo;Griechenland-Solidarit&auml;tskomitee Frankfurt Rhein-Main&ldquo; will die Syriza-Regierung im aktuellen Schuldenstreit unterst&uuml;tzen. Gewerkschafter sowie Politiker von SPD, Linken und Gr&uuml;nen haben sich der Gruppe angeschlossen.<br>\nIm Grunde, sagt Andrea Ypsilanti, gehe es ja gar nicht nur um Griechenland. Es gehe auch um die Entwicklung der Demokratie in der EU, &bdquo;um die Frage: Was ist aus Europa geworden?&ldquo; Wenn man sich ansehe, wie die Syriza-Regierung in Athen politisch unter Druck gesetzt werde, wie den Griechen Sparprogramme aufgezwungen w&uuml;rden, dann m&uuml;sse man als Demokratin allein deshalb solidarisch mit Griechenland sein, sagt die hessische SPD-Abgeordnete: &bdquo;Wir haben ein demokratisches Eigeninteresse.&ldquo;<br>\nEs geht ihnen um ein Umdenken im Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen Gl&auml;ubigern: Mit dem fr&uuml;heren hessischen DGB-Vorsitzenden Dieter Hooge, der Sozialwissenschaftlerin Elisabeth Abendroth, dem pensionierten Schuldirektor und Flughafen-Gegner Knut D&ouml;rfel und 60 weiteren Aktiven hat Ypsilanti im M&auml;rz das &bdquo;Griechenland-Solidarit&auml;tskomitee Frankfurt Rhein-Main&ldquo; gegr&uuml;ndet. Gewerkschafter sowie Politiker von SPD, Linken und Gr&uuml;nen haben sich der Gruppe angeschlossen. Mit Flugbl&auml;ttern und Veranstaltungen will das B&uuml;ndnis &uuml;ber die &ouml;konomischen Hintergr&uuml;nde und die sozialen Folgen der Griechenland-Krise aufkl&auml;ren und der medialen Berichterstattung entgegentreten, &bdquo;die wir nicht f&uuml;r fair und ausgewogen halten&ldquo;, wie es Ypsilanti sagt. Das &bdquo;Griechenland-Bashing&ldquo; solle durch Gegen&ouml;ffentlichkeit entkr&auml;ftet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhein-main\/griechenland-gegen-das-griechenland-bashing,1472796,30937978.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Sahra Wagenknecht r&auml;t Athen zum Zahlungsstopp<\/strong><br>\nW&auml;hrend SPD-Chef Gabriel Tsipras heftig kritisiert, warnt Linke-Ikone Sahra Wagenknecht Syriza davor, sich Br&uuml;ssel und IWF zu unterwerfen. Au&szlig;erdem bringt sie einen Lastenausgleich ins Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article142393681\/Sahra-Wagenknecht-raet-Athen-zum-Zahlungsstopp.html\">Welt Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ein Wirtschaftsstudent aus Wien nimmt die falschen Argumente von Troika &amp; Co. zu Griechenland auseinander<\/strong><br>\nDass in den Medien immer wieder der Spruch erscheint, die Griechen h&auml;tten keine oder nicht gen&uuml;gend oder die falschen Reformvorschl&auml;ge vorgelegt, hat nichts mit Griechenland zu tun, sondern mit den falschen Wirtschaftsthesen, mit denen der IWF schon seit Jahren arbeitet. Und da die besonders meinungsstarken deutschen Fernsehsender die immer neuen alten Refrains aus der Verhandlungsgruppe unhinterfragt fast t&auml;glich in alle Haushalte strahlen, ist das Ergebnis eigentlich klar: Immer mehr Bundesb&uuml;rger sind &uuml;berzeugt, dass ein Austritt Griechenlands aus dem Euro, der einer Staatspleite gleich kommt, die bessere Alternative sei.<br>\nZum t&auml;glichen &ldquo;Nun ist aber die Grenze erreicht&rdquo;-Theater auf jeden Fall. Man kann einen Konflikt auch so inszenieren, dass am Ende die Zuschauer nur noch die Nase voll haben und das Gef&uuml;hl, es w&auml;re jetzt besser, der Todeskandidat m&ouml;ge endlich gek&ouml;pft werden.<br>\nDoch Philipp Heimberger hat jetzt f&uuml;r die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung noch einmal aufgearbeitet, welche Reformleistungen die europ&auml;ischen S&uuml;dl&auml;nder eigentlich seit 2010 schon geleistet haben. Er nimmt daf&uuml;r genau das, was auch OECD und EU immer wieder als &ldquo;Strukturreformen&rdquo; fordern, zum Ma&szlig;stab. Und er erkl&auml;rt auch, was mit diesen Strukturreformen gemeint ist, was die abendlichen Nachrichtensprecher schon lange nicht mehr tun &ndash; wenn sie es &uuml;berhaupt je getan haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/politik\/kassensturz\/2015\/06\/ein-wirtschaftsstudent-aus-wien-nimmt-die-falschen-argumente-von-troika-co-zu-griechenland-auseinander-94531\">Leipziger Internet Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>What is Reform? The Strange Case of Greece and Europe<\/strong><br>\nOn our way back from Berlin on Tuesday, Greek Finance Minister Yanis Varoufakis remarked to me that current usage of the word &ldquo;reform&rdquo; has its origins in the middle period of the Soviet Union, notably under Khrushchev, when modernizing academics sought to introduce elements of decentralization and market process into a sclerotic planning system. In those years when the American struggle was for rights and some young Europeans still dreamed of revolution, &ldquo;reform&rdquo; was not much used in the West. Today, in an odd twist of convergence, it has become the watchword of the ruling class.<br>\nThe word, reform, has now become central to the tug of war between Greece and its creditors. New debt relief might be possible&mdash;but only if the Greeks agree to &ldquo;reforms.&rdquo; But what reforms and to what end? The press has generally tossed around the word, reform, in the Greek context, as if there were broad agreement on its meaning.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/prospect.org\/article\/what-reform-strange-case-greece-and-europe\">James Galbraith auf The American Prospect<\/a><\/li>\n<li><strong>Gut genervt, Tsipras<\/strong><br>\nMit ihrem Widerstand gegen die bisher praktizierte &bdquo;Eurorettung&ldquo; trifft die griechische Regierung tats&auml;chlich einen Nerv: Sie stellt die Politik des marktkonformen Syndikats infrage.<br>\nDurch sozial skandal&ouml;se und &ouml;konomisch widersinnige Sparprogramme wurde Griechenlands Wirtschaft weiter in die Rezession getrieben. Als Gegenleistung f&uuml;r diese &bdquo;Reformen&ldquo; gab es &bdquo;Hilfen&ldquo;, die den Staatsapparat irgendwie am Laufen hielten, ohne irgendetwas zu bewirken au&szlig;er zunehmender Verarmung. Und die neoliberalen &bdquo;Helfer&ldquo; verk&uuml;ndeten immer wieder, diese Schrumpfkur mache den griechischen Staat wieder fit &ndash; so oft die Zahlen auch das Gegenteil bewiesen.<br>\nEs ist dieses Modell, gegen das die griechische Linksregierung angetreten ist, und daf&uuml;r war es h&ouml;chste Zeit. Nat&uuml;rlich macht die Regierung Tsipras nicht alles richtig. Aber wenn deutsche Unionspolitiker fordern, Athen solle mal lieber die Reeder besteuern, dann ist das gleich doppelt zynisch: erstens im Angesicht der Steuerpolitik, die diese Politiker zu Hause vertreten; und zweitens angesichts der Tatsache, dass die Athener Vorg&auml;ngerregierungen hier gar nichts taten, im Gegensatz zu Tsipras.Bei allen Fehlern steht die Regierung der linken Syriza f&uuml;r ein Gegenmodell zur moralisch und &ouml;konomisch verfehlten Politik des Heruntersparens. Das macht Syriza so gef&auml;hrlich f&uuml;r die Gefolgsleute des Systems Merkel (leider einschlie&szlig;lich vieler Sozialdemokraten), weit &uuml;ber Griechenland hinaus. Das ist es, was sie so nervt: Es trifft sie am Nerv. Gerade deshalb muss man hoffen, Tsipras m&ouml;ge dem marktkonformen Syndikat wenigstens so viel soziale Ausgewogenheit abhandeln, dass ihm zu Hause die Luft zum Weitermachen bleibt. Und Martin Schulz sollte sich um seine Nerven selber k&uuml;mmern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/leitartikel\/griechenland-gut-genervt--tsipras,29607566,30938532.html\">Stephan Hebel in der FR<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;FAZ&ldquo; verkalkuliert sich beim unkalkulierbaren Griechen-Risiko<\/strong><br>\nDie &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo; schl&auml;gt in ihrer heutigen Ausgabe Alarm:<br>\n&bdquo;Die griechische Regierung von Alexis Tsipras spricht in ihrer Vorlage f&uuml;r die Reformpartner und Gl&auml;ubiger Griechenlands davon, dass man f&uuml;r das kommende Jahr als Zielgr&ouml;&szlig;e ein durchschnittliches Renteneintrittsalter von 56,3 Jahren ansteuern wolle&ldquo;&hellip;<br>\nOkay, dann noch einmal extra f&uuml;r die &bdquo;FAZ&ldquo;: Das stimmt nicht.<br>\nDie ausf&uuml;hrliche Erkl&auml;rung haben wir gestern hier aufgeschrieben. Zusammengefasst: Die 56,3 Jahre, die die &bdquo;FAZ&ldquo; als geplantes &bdquo;durchschnittliches Renteneintrittsalter&ldquo; Griechenlands verkauft, beziehen sich nicht auf alle Griechen, sondern nur auf Angestellte im &ouml;ffentlichen Dienst. Das steht so auch in einer Tabelle (Rententr&auml;ger &bdquo;PS &Delta;&eta;&mu;&oacute;&sigma;&iota;&omicron;&ldquo;) der &bdquo;Vorlage f&uuml;r die Reformpartner&ldquo; (PDF), auf die sich die &bdquo;FAZ&ldquo; beruft. H&auml;tte die Redaktion vier Spalten weiter rechts geguckt, h&auml;tte sie gesehen, dass das gleiche Papier das f&uuml;r 2016 geplante Renteneinstiegsalter f&uuml;r Angestellte in der griechischen Privatwirtschaft (Rententr&auml;ger &bdquo;IKA-ETAM&ldquo;) mit 60,6 Jahren angibt&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/65848\/faz-verkalkuliert-sich-beim-unkalkulierbaren-griechen-risiko\/%20%20\">Moritz Tschermak in Bildblog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auch Wolfgang Bosbach behauptete bei Jauch gestern Abend unwidersprochen, dass die Griechen ein Renteneintrittsalter von 58 Jahren h&auml;tten. Laut Eurostat ist das tats&auml;chliche Renteneintrittsalter in Griechenland bei 61,4 Jahren liegt, <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/altersvorsorge\/id_42596044\/ueberblick-rentenalter-in-den-27-eu-staaten.html\">in Deutschland bei 61,7 Jahren<\/a>.<\/em><br>\n<em>Bosbach k&uuml;ndigte sogar die Abgabe seines Bundestagsmandats an, weil er nicht f&uuml;r eine weiterns Rettungspaket stimmen wolle. Kein Wunder, wenn er solchen Falschmeldungen Glauben schenkt.<\/em><br>\n<em>Es  ist immer die gleiche Demagogie: Man setzt irgendwelche Behauptungen gegen die Griechen in die Welt, so auch etwa bei der Arbeitszeit. Da hie&szlig; es &bdquo;faule Griechen&ldquo;, tats&auml;chlich arbeiten die Griechen <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/oecd-zahlen-zu-arbeitsstunden-fleissige-griechen-faule-deutsche-wer-in-europa-am-meisten-arbeitet_id_3842816.html\">laut OECD-Statistik rund 600 Stunden mehr als die Bundesb&uuml;rger<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>BND\/NSA<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Alles gewusst und doch nichts ge&auml;ndert<\/strong><br>\nSchon 2006 will Ex-BND-Chef Uhrlau das Kanzleramt informiert haben: Die Amerikaner nutzen uns nur aus. [&hellip;]<br>\nUhrlau erlebte die Krisensitzungen nach den Anschl&auml;gen vom 11. September mit, die Vorw&uuml;rfe der Amerikaner gegen&uuml;ber den Deutschen, weil einige der Attent&auml;ter unerkannt in Hamburg, Uhrlaus Heimatstadt, gelebt hatten. Er war dabei, als die weiterf&uuml;hrende Zusammenarbeit zwischen BND und dem amerikanischen Geheimdienst NSA beschlossen wurde, ebenso als die &Uuml;berwachungskooperation Eikonal endete. Seit 2011 ist er pensioniert. [&hellip;]<br>\nSchlie&szlig;lich gibt Uhrlau doch noch ein paar interessante Details preis: So will er bereits 2006, zu Beginn seiner Zeit als BND-Chef, das Kanzleramt dar&uuml;ber informiert haben, dass die NSA die &Uuml;berwachungskooperation mit dem deutschen Auslandsgeheimdienst dazu ausnutzte, europ&auml;ische Wirtschaftsziele auszuspionieren. Bisher war lediglich gesichert, dass das Kanzleramt seit 2010 Kenntnis hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-06\/bnd-ernst-uhrlau-nsa-ausschuss\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Sonderermittler darf Abgeordneten nichts vorenthalten<\/strong><br>\nWer bekommt die NSA-Sp&auml;hliste zu sehen? Ein Beauftragter des Parlaments m&uuml;sste sie den Abgeordneten zeigen, urteilt ein Gutachten des Bundestags, das der ZEIT vorliegt.<br>\n&Uuml;ber diese Frage herrscht derzeit erbitterter politischer Streit: Wer darf, wer soll die ber&uuml;chtigte Selektorenliste der NSA einsehen? Jene Liste, die Aufschluss dar&uuml;ber geben k&ouml;nnte, ob der Bundesnachrichtendienst (BND) im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes deutsches Recht gebrochen hat, weil er wom&ouml;glich Wirtschaftsunternehmen und europ&auml;ische Regierungen ausspioniert hat.<br>\n&ldquo;Wir wollen diese Liste lesen&rdquo;, sagen die mit der &Uuml;berwachung der Geheimdienste beauftragten Parlamentarier, also etwa die Mitglieder des NSA-Untersuchungsausschusses und des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr). &ldquo;Und wenn nicht wir alle, dann wenigstens unsere Obleute oder ein von uns ernannter Ermittlungsbeauftragter.&rdquo;<br>\n&ldquo;Nein&rdquo;, erwidert die Bundesregierung, die letztlich die Liste herausgeben muss. &ldquo;Wir wollen selber bestimmen, wer in dieser besonders heiklen Situation das Kontrollrecht des Parlaments aus&uuml;bt.&rdquo; Da man dem Verschwiegenheitsgel&uuml;bde der Abgeordneten nicht recht &uuml;ber den Weg traue, wolle man selber einen Ermittlungsbeauftragten ernennen. Der allein solle Einblick erhalten und d&uuml;rfe dann den Abgeordneten im Groben seine Erkenntnisse in einer geheimen Sitzung mitteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-06\/bnd-affaere-nsa-untersuchungsausschuss-ermittlungsbeauftragter\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Die Regierung traut dem Verschwiegenheitsgel&uuml;bde der Abgeordneten nicht &uuml;ber den Weg. Das ist interessant. Und wie sieht es im Kanzleramt aus. Dort sitzt doch offenbar auch jemand, der regelm&auml;&szlig;ig Informationen an einen Rechercheverbund durchsteckt. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Ein Instrument der Abschirmung&rdquo;<\/strong><br>\nEin wie von der Bundesregierung geplanter Ermittlungsbeauftragter sei im Gesetz &uuml;ber Parlamentarische Untersuchungsaussch&uuml;sse gar nicht vorgesehen, sagte der Staatsrechtler Christoph M&ouml;llers im Deutschlandfunk. Erhielte er die gew&uuml;nschten Kompetenzen, k&ouml;nne man &ldquo;das Ganze nicht mehr wirklich als parlamentarische Kontrolle bezeichnen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/moeglicher-ermittlungsbeauftragter-in-der-bnd-affaere-ein.694.de.html?dram:article_id=322292\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ermittlungsbeauftragter in NSA-Aff&auml;re: Lammert beharrt auf Selbstbestimmung des Bundestags<\/strong><br>\nIm Streit um die NSA-Sp&auml;hliste lehnt Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert einen von der Bundesregierung bestellten Ermittlungsbeauftragten kategorisch ab.<br>\nEin Gutachten des Bundestags st&uuml;tzt nach SPIEGEL-Informationen Lammerts Position. Demnach w&auml;re es rechtswidrig, die sogenannten NSA-Selektoren einem Ermittlungsbeauftragten, nicht aber dem NSA-Untersuchungsausschuss vorzulegen. Zu diesem Schluss kommt eine 15-seitige Analyse der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags.<br>\nEs sei rechtlich unzul&auml;ssig, einen Ermittlungsbeauftragten Akten sichten zu lassen und sie gleichzeitig einem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu verweigern, schreiben die Gutachter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/lammert-fordert-selbstbestimmung-des-bundestags-bei-nsa-spaehliste-a-1038544.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsche Kasachstan-Connection: Geld frisst Gewissen<\/strong><br>\nEx-Bundesinnenminister Otto Schily und andere deutsche Altpolitiker waren bereit, sich f&uuml;r die Ziele des kasachischen Diktators Nasarbajew einspannen zu lassen. Das ist emp&ouml;rend. Aber auch traurig.<br>\nSchily ist nur einer. Wie das Datenleck in einer Wiener Anwaltskanzlei zeigt, f&uuml;r die auch Schily gearbeitet hat, waren reihenweise prominente Altpolitiker bereit, sich f&uuml;r die Ziele eines Despoten im fernen Kasachstan einspannen zu lassen, f&uuml;r den Pr&auml;sidenten Nursultan Nasarbajew. F&uuml;r einen Mann also, der seit 25 Jahren an der Macht h&auml;ngt. Dem Menschenrechtsorganisationen vorwerfen, dass in seinem Staat Wahlen manipuliert werden, die Presse eingesch&uuml;chtert, gefoltert wird.<br>\nEinige wie Gerhard Schr&ouml;der nahmen an Treffen einer Beratergruppe teil, die der Kasachen-Regierung Hintert&uuml;ren auf oberster europ&auml;ischer Ebene &ouml;ffnen sollte. Selbst Horst K&ouml;hler, der stets als untadelig geltende Altbundespr&auml;sident, verhandelte mehr als ein halbes Jahr lang diskret &uuml;ber einen 300.000-Euro-Vertrag f&uuml;r dieses Gremium &ndash; bis er doch noch etwas Besseres fand.<br>\nAndere wie Schily oder der damalige CSU-Abgeordnete Peter Gauweiler machten sich wiederum auf die Jagd nach Nasarbajews Ex-Schwiegersohn, der in Ungnade gefallen war und sich in Europa in Sicherheit gebracht hatte. Ihn wollte Nasarbajew unbedingt im Gef&auml;ngnis sehen. Als dabei auch in Krefeld ein Strafverfahren gegen den Schwiegersohn lief, ausgel&ouml;st durch eine Anzeige von Gauweiler, versprach Schily, seine M&ouml;glichkeiten zu nutzen: NRW-Minister Thomas Kutschaty zu treffen, was ihm gelang, und den SPIEGEL f&uuml;r eine Geschichte gegen den Schwiegersohn zu gewinnen &ndash; wozu es nie kam.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/kasachstan-deutsche-politiker-im-dienst-von-nasarbajew-kommentar-a-1038640.html%20\">J&uuml;rgen Dahlkamp auf Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Zweifelsohne ist die bezahlte Lobbyarbeit f&uuml;r Kasachstan zu kritisieren. Man sollte jedoch auch nicht vergessen, dass es die gro&szlig;e Koalition war, die unter dem Schlagwort &bdquo;Neue Ostpolitik&ldquo; die Ann&auml;herung an die zentralasiatischen &bdquo;Stan-Republiken&ldquo; zu einem Schwerpunkt der deutschen Ratspr&auml;sidentschaft der Europ&auml;ischen Union im ersten Halbjahr 2007 machte. Damals gaben sich Steinmeier, Solana und Co. bei Nasarbajew und anderen lupenreinen Diktatoren die Klinke in die Hand. Ziel war es, die zentralasiatischen Staaten im Rahmen einer &bdquo;Energiepartnerschaft&ldquo; als Lieferanten f&uuml;r Erdgas zu gewinnen und damit Russland auszubooten. Das hat bekanntlich nicht funktioniert und erst seit diesem Moment haben die sauberen deutschen Politiker diese Staaten auf ihre Liste der &bdquo;B&ouml;sewichte&ldquo; gesetzt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Britain&rsquo;s four-point package for EU reform<\/strong><br>\nWe want a renegotiation of market regulation, &lsquo;ever-closer union,&rsquo; subsidiarity and welfare&rdquo;<br>\n&ldquo;First [&hellip;] We have to be open to world trade and complete trade agreements with the US, Japan, and other developed economies, as well as with the fast growing economies of Asia and South America. And we must create a regulatory framework that supports, not hinders, business to create the growth and jobs we need.&rdquo;<br>\n[&hellip;]<br>\nFourthly, while we accept that the free movement of people to work is one of the four fundamental freedoms of the EU and these negotiations do not seek to curtail this freedom, we do want to protect the UK&rsquo;s welfare system from abuse and reduce the incentives that encourage highly skilled workers to travel to the UK to do low-skilled jobs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.politico.eu\/article\/britains-four-point-package-for-eu-reform\/#\">Politico<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Der britische Au&szlig;enminister Philip Hammond redet Klartext: Freihandel und Wirtschaftsfreundlichkeit um jeden Preis, aber die &ldquo;Kollateralsch&auml;den&rdquo; soll bitte jeder selbst tragen. Kein Wort zu den negativen Auswirkungen der NAFTA auf die industrielle Basis der n&ouml;rdlichen US-Bundesstaaten oder auf die Campesinos in Mexiko.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zwanzig Jahre Freihandel in Amerika<\/strong><br>\nAls das Abkommen &uuml;ber die nordamerikanische Freihandelszone (Nafta) am 1. Januar 1993 in Kraft trat, wurde das Blaue vom Himmel herunter versprochen &ndash; in wirtschaftlicher, sozialer und &ouml;kologischer Hinsicht. Heute sind sich in den USA die meisten Leute &ndash; quer durch alle politischen Lager &ndash; einig, dass Nafta ihnen selbst und der Nation als Ganzes geschadet hat. Und je mehr Details &uuml;ber die streng vertraulichen Verhandlungen zur transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP)1 bekannt werden, desto deutlicher wird, dass TTIP dieselben Konstruktionsfehler aufweist wie sein amerikanischer Vorg&auml;nger.<br>\nNafta war ein Experiment. Dieses &bdquo;Handelsabkommen&ldquo; unterschied sich radikal von fr&uuml;heren Modellen, weil es mehr regelte als nur den Handel. Fr&uuml;here US-Handelspakte hatten sich auf den Abbau von Z&ouml;llen und Quoten beschr&auml;nkt. Nafta dagegen gew&auml;hrte ausl&auml;ndischen Investoren neue Privilegien und Schutzbestimmungen. Es schuf Anreize f&uuml;r die Verlagerung von Investitionen und Arbeitspl&auml;tzen ins Ausland, indem es Risiken eliminierte, die bei Produktionsauslagerung in Billiglohnl&auml;nder entstehen k&ouml;nnen. Nafta gew&auml;hrte ausl&auml;ndischen Investoren das Recht, vor Investor-Staat-Schiedsgerichten Schadenersatz von einem anderen Staat einzuklagen, wenn ihre Gewinnerwartungen durch neue Gesetze dieser Staaten geschm&auml;lert wurden.<br>\nKanada, Mexiko und die USA verpflichteten sich mit Nafta, einschr&auml;nkende Regeln in Dienstleistungsbereichen wie dem Bank-, Energie- und Transportsektor abzubauen. Dank Nafta konnte die Pharmaindustrie ihre Monopole bei medizinischen Patenten ausweiten, w&auml;hrend die Standards f&uuml;r Lebensmittel- und Produktsicherheit ebenso reduziert wurden wie Grenzkontrollen. Auch mussten die Unterzeichnerstaaten auf Initiativen zur Absatzf&ouml;rderung lokaler Produkte &ndash; wie die &bdquo;Buy American&ldquo;-Kampagne &ndash; verzichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5202410\">Le Monde diplopmatique<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bankenpaket: Vom tollen Einnahmenprogramm zum Desaster<\/strong><br>\nAuch sieben Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise sind die Aufr&auml;umarbeiten im Finanzsektor noch nicht abgeschlossen: &Ouml;sterreich hat noch immer ein betr&auml;chtliches Bankenproblem mit negativer Wirkung auf das Budget.<br>\nIch habe es noch gut im Ohr: Erste-Bank-Direktor Andreas Treichl erkl&auml;rte rund um die parlamentarische Beschlussfassung des Bankenpakets 2008 vollmundig, beim Bankenpaket handle es sich um ein tolles Einnahmenprogramm f&uuml;r den Staat. Und der Nachfolger von Finanzminister Wilhelm Molterer, Josef Pr&ouml;ll, erz&auml;hlte sp&auml;ter dieselbe Geschichte. Kritik an der &ouml;sterreichischen L&ouml;sung war aber bereits damals schon angebracht. Sechs Jahre nach der Beschlussfassung des Bankenpakets ist es Zeit eine Bilanz zu ziehen. Im Fokus stehen die direkten Auswirkungen des Bankenpakets auf Budgetdefizite und Staatsverschuldung.<br>\nVom gr&ouml;&szlig;ten Finanzskandal der zweiten Republik wusste die &Ouml;ffentlichkeit damals freilich noch nichts. Das Hypo-Debakel war in seiner Dimension 2008 beim Beschluss des Bankenpakets allenfalls f&uuml;r Insider absehbar. Im Jahr zuvor blieb die Untersuchung der Hypo Alpe Adria im Banken-Untersuchungsausschuss nicht zuletzt wegen massiver Schw&auml;rzungen von Akten und Aussageverweigerungen ohne Ergebnis. Zudem wurde der U-Ausschuss mit Beschluss der Regierungsparteien vorzeitig beendet.<br>\nHeute ist klar, dass die Hypo bereits zum Zeitpunkt der damaligen Untersuchung konkursreif war. Der &bdquo;Griss-Report&ldquo; gibt fundierte Einblicke in das Versagen von Bankenaufsicht und Politik und weist deutlich auf deren &bdquo;multiples Versagen&ldquo; hin. Mit der Aufarbeitung der politischen Verantwortung und dahinter liegenden Motivlagen dieses Finanzskandals befasst sich derzeit ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss.<br>\nDas zentrale Ergebnis lautet: Von einem &bdquo;guten Gesch&auml;ft&ldquo; f&uuml;r den Staat kann keine Rede sein. Die gesamten Nettoverluste f&uuml;r den Staat liegen nach Angaben von Eurostat im Zeitraum 2009 bis 2014 bei 10,3 Milliarden Euro. In diesen Zahlen wurden die Ertr&auml;ge aus Haftungsentgelten, Dividenden aus Partizipationskapital etc in H&ouml;he von rund 4 Milliarden Euro bereits gegengerechnet. Gemessen am Risiko, das der Staat 2008 &uuml;bernommen hat, blieben die Renditen aus dem Partizipationskapital und den Haftungsentgelten bescheiden. Die (Teil-)Verstaatlichung der Banken wurde zu einem Desaster f&uuml;r die Steuerzahler, w&auml;hrend in den Jahren vor der Finanzkrise die Banken und ihre Aktion&auml;re gut verdienten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/bankenpaket-vom-tollen-einnahmenprogramm-zum-desaster\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Libor-Skandal bei Deutscher Bank: Bericht der Finanzaufsicht belastet Jain und Ackermann<\/strong><br>\nDie deutsche Finanzaufsicht BaFin belastet in ihrem Abschlussbericht zur Libor-Aff&auml;re nach Informationen des SPIEGEL mehrere aktuelle und fr&uuml;here Top-Manager der Deutschen Bank schwer.<br>\nZwar komme die BaFin zu dem Schluss, dass kein Vorstandsmitglied direkt in die Zinsmanipulation verwickelt gewesen sei, hei&szlig;t es nach Aussagen von Kennern des Berichts. Zugleich beschreibe die Aufsichtsbeh&ouml;rde aber schwere Vers&auml;umnisse bei der Kontrolle von Gesch&auml;ftsprozessen, in der Organisation und bei der Aufarbeitung der Aff&auml;re.<br>\nBesonders schlecht kommt in dem Bericht offenbar der scheidende Co-Chef Anshu Jain weg, aber auch Ex-Chef Josef Ackermann, der fr&uuml;here Personalvorstand Hermann-Josef Lamberti sowie sein Nachfolger Stephan Leithner werden belastet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/libor-bericht-der-bafin-belastet-jain-und-ackermann-a-1038491.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die EZB liegt falsch<\/strong><br>\nDer Aufkauf von Wertpapieren belebt die Wirtschaft nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/22\/ezb-geldpolitik-eurokrise-wertpapiere\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Besser w&auml;re &bdquo;Die Fiskalpolitik liegt falsch&ldquo;. Denn warum sollte auch jemand aus der Wirtschaft einen Kredit haben wollen, wenn Einsparpolitik gerade angesagt ist und deshalb die gesamtgesellschaftliche Nachfrage fehlt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arbeitnehmerrechte<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Offener Brief eines Unternehmers an die Deutsche Post<\/strong><br>\nDie Deutsche Post AG hat ihre Gesch&auml;ftskunden wegen dem von Verdi organisierten Poststreik angeschrieben. Als Reaktion auf dieses Schreiben, hat sich Axel K&ouml;hler-Schnura, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der &Ouml;Konzept GmbH, in einem offenen Brief an das Unternehmen gewandt, welches wir an dieser Stelle ver&ouml;ffentlichen m&ouml;chten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressenza.com\/de\/2015\/06\/offener-brief-eines-unternehmers-an-die-deutsche-post\/\">pressenza<\/a><\/li>\n<li><strong>Bei Arbeitsunfall: Entlassung<\/strong><br>\nDass ein Mensch, der krankgeschrieben wird oder nach einem Arbeitsunfall arbeitsunf&auml;hig ist, direkt danach entlassen wird, entspricht nicht gerade den guten Sitten. Aber genau das soll Leiharbeitern in einer gro&szlig;en Flaschensortieranlage in Gro&szlig;beeren s&uuml;dlich von Berlin passiert sein. Angeblich sogar h&auml;ufiger. DGB und Arbeitsschutzbeh&ouml;rden sind eingeschaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/wirtschaft\/beitrag\/2015\/06\/flaschensortierer-grossbeeren-arbeitsunfall-entlassung.html\">rbb<\/a><\/li>\n<li><strong>Dehoga will Zw&ouml;lf-Stunden-Tage im Service<\/strong><br>\nDer Hotel- und Gastst&auml;ttenverband Dehoga st&ouml;&szlig;t mit seiner Forderung nach einem Zw&ouml;lf-Stunden-Tag f&uuml;r die Besch&auml;ftigten auf Widerstand. Wie der Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&auml;tten (NGG) in Mecklenburg-Vorpommern, J&ouml;rg Dahms, am Freitag sagte, lehnt die Arbeitnehmervertretung die Pl&auml;ne vehement ab. Statt l&auml;ngere Arbeitszeiten zu fordern, sollten die Arbeitgeber mehr Mitarbeiter einstellen, so Dahms.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/Dehoga-will-Zwoelf-Stunden-Tage-im-Service,arbeitszeit100.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Arbeitnehmer haben bei der EZB kein Mitspracherecht&ldquo;<\/strong><br>\nJohannes Priesemann, Vize-Chef der Gewerkschaft IPSO, spricht im Interview mit der FR &uuml;ber Leiharbeit, fehlende Mitbestimmung und die Bezahlung bei der Europ&auml;ischen Zentralbank<br>\nHerr Priesemann, Ihre Gewerkschaft IPSO hat k&uuml;rzlich einen Brief an die Chefs der europ&auml;ischen Zentralbanken, die Mitglieder des Rates der EZB, geschickt und sie aufgefordert, der EZB eine Erh&ouml;hung des unbefristet besch&auml;ftigten Personals um 1000 Mitarbeiter zu genehmigen. Sie argumentieren, dass laut einer internen Umfrage 31 Prozent der EZB-Mitarbeiter auf ein Burn-out zusteuern, ein weiteres Drittel f&uuml;hle sich ersch&ouml;pft. Was ist da los bei der EZB?<br>\nVorab: Die Mitarbeiter hier sind alle hoch motiviert. Die EZB hat in den vergangenen Jahren immer mehr Aufgaben &uuml;bertragen bekommen. Daf&uuml;r hat sie einfach nicht genug Personal. Dazu kommt aber, dass die Personalstruktur &ndash; mal nett ausgedr&uuml;ckt &ndash; fragw&uuml;rdig ist.<br>\nInwiefern?<br>\nDas deutsche und das europ&auml;ische Arbeitsrecht gelten nicht. Die EZB setzt ihr Recht selbst. Nur ein Drittel der insgesamt etwa 3800 EZB-Besch&auml;ftigten hat unbefristete Vertr&auml;ge. Ein Drittel dagegen hat befristete Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse mit der Hoffnung auf unbefristete Vertr&auml;ge. Und ein weiteres Drittel sind Leiharbeiter oder Berater. Man sollte doch denken, dass eine europ&auml;ische Institution wie die EZB, die dauerhafte Aufgaben hat, mehr als nur einem Drittel der Mitarbeiter einen sicheren, langfristigen Job anbieten kann. F&uuml;r die Besch&auml;ftigten ist es eine enorme Belastung, nie zu wissen, wie es im n&auml;chsten Jahr weitergeht. Viele Leiharbeiter und kurzfristig Besch&auml;ftigte bekommen erst eine Woche vor Auslaufen des Vertrages gesagt, ob sie bei der EZB bleiben k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/interview-gewerkschaft-ipso--arbeitnehmer-haben-bei-der-ezb-kein-mitspracherecht-,1472780,30945532.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D:<\/strong> Es ist doch nur seitens der Politik konsequent: &ldquo;Das deutsche und das europ&auml;ische Arbeitsrecht gelten nicht. Die EZB setzt ihr Recht selbst.&rdquo; &ndash; Bei den kirchlichen Einrichtung war es immer so und das Geld ist die Religion des 21. Jahrhundert. Bei der EZB gilt nicht &ldquo;Gotteslohn&rdquo;, sondern das &ldquo;bargelose Geld&rdquo; der EZB.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Konzepte nach Kassenlage<\/strong><br>\nWie teuer Bezieher von Grundsicherung wohnen d&uuml;rfen, bestimmen die Kommunen. Die Folge sind unrealistisch niedrige Mietobergrenzen. Zwar urteilte das Bundessozialgericht (BSG) 2009, dass Landkreise und St&auml;dte daf&uuml;r ein &raquo;schl&uuml;ssiges Konzept&laquo; vorweisen sollen. Dieses hat unter anderem die Hamburger Firma &raquo;Analyse &amp; Konzepte&laquo; f&uuml;r &uuml;ber 70 Kommunen erstellt. Doch auch das Unternehmen dr&uuml;ckt offenbar die Mietobergrenzen nach Kassenlage der Auftraggeber. Das zumindest meint die Sozialrechtsanw&auml;ltin Monika Sehmsdorf aus dem bayrischen Weiden. Sie hat drei Konzepte der Firma aus den Jahren 2013 und 2014 untersucht, die derzeit sozialgerichtlich &uuml;berpr&uuml;ft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/06-11\/015.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Here are all the CEOs and politicians going to the top secret Bilderberg Conference this week<\/strong><br>\nA select group of global elite will gather in Telfs-Buchen, Austria, on Thursday for a super secret annual conference where they can discuss politics, foreign policy, and economics freely&hellip;<br>\nTopics for discussion this year include artificial intelligence, cyber security, Greece, Iran, and the US elections.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/uk.businessinsider.com\/list-of-ceos-and-politicians-invited-to-2015-bilderberg-conference-in-austria-2015-6?r=US#ixzz3d4UPMsDL\">Business Insider UK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn man sich die Teilnehmerliste und die Themen der Konferenz anschaut, scheint Bilderberg auch nicht mehr zu sein, was es m&ouml;glicherweise einmal war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>FBI &ndash; Zittern vor der Weltpolizei<\/strong><br>\nDer Arm der amerikanischen Justiz ist lang. Bestechliche F&uuml;hrungskr&auml;fte k&ouml;nnen &uuml;berall auf der Erde in die F&auml;nge der Ermittler geraten &ndash; nicht nur bei der Fifa. Was FBI Zittern vor der Weltpolizei<br>\nDen 14. April 2013 wird Fr&eacute;d&eacute;ric Pierucci nie mehr vergessen. Als er an jenem Sonntag aus Singapur kommend, auf dem New Yorker Kennedy-Flughafen landete, hatte der franz&ouml;sische Manager noch nicht die leiseste Vorahnung, was ihm bevorstehen w&uuml;rde. Pierucci, 46 Jahre alt, ein Manager auf dem H&ouml;hepunkt einer glanzvollen Karriere. Er hatte sich beim franz&ouml;sischen Industriekonzern Alstom in gut zwei Jahrzehnten zum Leiter der Dampfkessel-Division mit 4000 Besch&auml;ftigten auf der ganzen Welt und einem Milliardenumsatz hochgearbeitet. Doch all das sollte bald nur noch insoweit z&auml;hlen, als es gegen ihn verwendet werden konnte &ndash; als Mitwisser, wenn nicht als Mithandelnder in einem Korruptionsskandal in Indonesien.<br>\nDie New Yorker Polizei griff am Flughafen zu, die n&auml;chsten vierzehn Monate verbrachte Pierucci in einem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis des Bundesstaates Rhode Island voller Schwerverbrecher, Serienm&ouml;rder und ehemaliger Mafiosi. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/fbi-amerika-als-weltpolizist-13644017.html?printPagedArticle=true\">FAZ<\/a>\n<p><em>Aus den Kommentaren:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>China lernt schnell<\/em><br>\n<em>Das wird sicher viel Freude ausl&ouml;sen, wenn andere Staaten dem US Bsp nacheifern, China etwa seine Gesetze zur Anwendung bringt, sollte ein in China hergestelltes Telefon benutzt worden sein. Will sagen F&uuml;r Washington-Fans mag das jetzt akzeptabel sein, aber die stellen sich nie die Frage, was passiert, wenn andere M&auml;chte das gleiche Ticket ziehen<\/em><\/li>\n<li><em>Es gibt keine Weltpolizei!<\/em><br>\n<em>So, wie es auch kein &ldquo;Welt-Recht&rdquo; gibt! Auch und schon gar nicht aus oder von US-Gnaden! Was es allerdings gibt, sind erb&auml;rmlich schwache Regierungen in Europa, die es zulassen, dass in ihren eigenen L&auml;ndern das RECHT gebeugt wird! Warum sollte gerade eine Nation deren &ldquo;Rechtssystem&rdquo; sich seit sp&auml;testens 2001 vor allem durch Lager wie Guantanamo und weltweite Drohnen-Hinrichtungen auszeichnet, besonders geeignet sein, zu UNRECHT in fremden L&auml;ndern deren unabh&auml;ngige Justiz zu ersetzen?? Auch das Handeln der Polizei in den Vereinigten Staaten von Amerika gibt einem gerade in j&uuml;ngerer Zeit wohl kaum Anlass, solcher Art &ldquo;Polizei-Arbeit&rdquo; jetzt weltweit zu hinzunehmen!! Man stelle sich vor das BKA oder auch EUROPOL w&uuml;rden in &auml;hnlicher Weise in den USA agieren!?!<\/em><\/li>\n<li><em>Wenn die US nicht per Definition &ldquo;die Guten&rdquo; w&auml;ren, k&ouml;nnte man meinen, die im Text zitierte Wertung des franz&ouml;sischen Kollegen sei zutreffend. Auch im Gewand der US &ndash; Korruptionsbek&auml;mpfung werde im Kern eine &bdquo;Waffe im Wirtschaftskampf&ldquo; gef&uuml;hrt. Respekt vor ihren Fr&uuml;chten: Allein GE &uuml;bernimmt 5 Firmen; 1,6 Milliarden $ Strafzahlungen 2014; Europas Firmen als erste 8 der Zahler &ndash; TOP 10. Weltweites Sanktionieren, Embargos gegen alles und jeden verh&auml;ngen, global Verst&ouml;&szlig;e bei (bevorzugt ausl&auml;ndischen) Konzernen ahnden (erm&ouml;glicht durch weltweites Ausforschen der Kommunikation und Daten) scheint zum lukrativen Gesch&auml;ftsmodell der USA geworden ist. Sind technologisch den somalischen Piraten halt weit voraus; und m&uuml;ssen nicht mal raus aufs Meer&hellip; Und alles im Namen der gemeinsamen westlichen Werte. Genial. Ob es wohl eine gute Idee ist, solchen Freunden mit TTIP die n&auml;chsten Gesch&auml;ftsfelder zu schenken, auf Silbertabletts? <\/em><\/li>\n<li><em>Be&auml;ngstigende Entwicklung<\/em><br>\n<em>Der Artikel hat mich schockiert, nicht nur wegen der Sache als solcher, sondern dass bereits kleinste Verbindungen in die USA (irgendeine e-mail) gen&uuml;gen, um diesen selbsternannten &ldquo;Weltpolizisten&rdquo; herauszufordern, der zuhause ja auch noch die Todesstrafe verh&auml;ngen kann! Gruslig die Geschichte des Franzosen in US-Gef&auml;ngnissen, der Mann war ja noch gar nicht mal verurteilt. Wo soll das hinf&uuml;hren ? Wenn schon Weltpolizei, dann angesiedelt bei der UNO oder einer vergleichbaren internationalen Organisation. Dass ein Land sich herausnimmt, weltweit den anderen seine Rechtsvorstellungen mit Gewalt aufzuoktroyieren bzw. horrende Strafen zu verh&auml;ngen, kann nur b&ouml;se enden. Das Ganze dann noch im Kontext mit der ganzen US-Abh&ouml;rerei kann schon zu Albtr&auml;umen f&uuml;hren.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kiews Interesse am Krieg<\/strong><br>\nDie Ukraine blockiert den Zugang Russlands zum abtr&uuml;nnigen moldauischen Gebiet Transnistrien und riskiert damit die Er&ouml;ffnung einer neuen Front.<br>\nIm kleinen Transnistrien geht die Angst um. Von Provokation ist die Rede, von Blockade, von einer Kriegserkl&auml;rung gar. Der ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko hat diese Woche ein Milit&auml;rabkommen mit Russland gek&uuml;ndigt, das es dem Kreml bisher erlaubt hat, Soldaten und milit&auml;risches Ger&auml;t &uuml;ber ukrainisches Territorium in das von Moldau abtr&uuml;nnige Transnistrien zu verlegen. Moskau hat in dem seit 23 Jahren faktisch unabh&auml;ngigen Gebiet rund 1300 Soldaten stationiert, Friedenstruppen, wie es sie nennt, die dem kurzen, aber blutigen Krieg nach dem Untergang der Sowjetunion ein Ende setzten. Seither sch&uuml;tzen die russischen Soldaten die separatistische F&uuml;hrung des Gebietes, das auf dem Landweg nur &uuml;ber Moldau oder &uuml;ber die Ukraine erreichbar ist.<br>\nVerst&auml;rkt wird das ungute Gef&uuml;hl in Transnistrien durch den Umstand, dass Poroschenko den einstigen georgischen Staatschef Michail Saakaschwili zum Gouverneur der Nachbarregion Odessa ernannt hat, &uuml;ber welche die Versorgung des Separatistengebiets l&auml;uft. Denn Saakaschwili geniesst einen zweifelhaften Ruf: 2008 lancierte er zu Hause einen Krieg gegen das von Georgien abtr&uuml;nnige Gebiet S&uuml;dossetien, was eine direkte russische Intervention zur Folge hatte. In Moskau und im transnistrischen Tiraspol betrachtet man Saakaschwili deshalb als Provokateur, der einen neuen Krieg vom Zaun brechen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/europa\/Kiews-Interesse-am-Krieg\/story\/22323478\">Tagesanzeiger<\/a>\n<p><strong>Dazu: IWF will Kiew auch ohne private Kreditgeber unterst&uuml;tzen<\/strong><br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) will die finanziell angeschlagene Ukraine auch bei einem Scheitern der Gespr&auml;che mit privaten Kreditgebern unterst&uuml;tzen. Zwar dringt der IWF weiterhin darauf, die vorerst eingestellten Gespr&auml;che der Regierung in Kiew mit privaten Gl&auml;ubigern fortzusetzen.<br>\nSollte es in diesen Verhandlungen zu keinem Kompromiss kommen, halte die Organisation mit Sitz in Washington an ihren Zusagen fest, teilte IWF-Chefin Christine Lagarde mit. Das Hilfsprogramm des IWF umfasst derzeit 17,5 Milliarden US-Dollar.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/wirtschaft_nt\/article142428401\/IWF-will-Kiew-auch-ohne-private-Kreditgeber-unterstuetzen.html\">Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/np\/sec\/pr\/2015\/pr15272.htm\">Pressemitteilung des IWF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>U.S. Is Poised to Put Heavy Weaponry in Eastern Europe<\/strong><br>\nIn a significant move to deter possible Russian aggression in Europe, the Pentagon is poised to store battle tanks, infantry fighting vehicles and other heavy weapons for as many as 5,000 American troops in several Baltic and Eastern European countries, American and allied officials say.<br>\nThe proposal, if approved, would represent the first time since the end of the Cold War that the United States has stationed heavy military equipment in the newer NATO member nations in Eastern Europe that had once been part of the Soviet sphere of influence. Russia&rsquo;s annexation of Crimea and the war in eastern Ukraine have caused alarm and prompted new military planning in NATO capitals&hellip;.<br>\nThe Pentagon&rsquo;s proposal still requires approval by Defense Secretary Ashton B. Carter and the White House. And political hurdles remain, as the significance of the potential step has stirred concern among some NATO allies about Russia&rsquo;s reaction to a buildup of equipment.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/06\/14\/world\/europe\/us-poised-to-put-heavy-weaponry-in-east-europe.html?hp&amp;action=click&amp;pgtype=Homepage&amp;module=first-column-region&amp;region=top-news&amp;WT.nav=top-news%20\">The New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nun will also das Pentagon zum ersten Mal seit Ende des Kalten Krieges in Osteuropa und im Baltikum schwere Waffen f&uuml;r bis zu 5.000 Soldaten stationieren, angeblich um Russland vor Aggressionen in Europa abzuschrecken. Auf die Idee, dass die Stationierung von Kampfpanzern und Infanterie-Kampffahrzeuge von Russland als aggressiver Akt betrachtet werden muss, kommt im Westen offenbar niemand.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>US might deploy missiles in Europe to counter Russia<\/strong><br>\nThe Obama administration is weighing a range of aggressive responses to Russia&rsquo;s alleged violation of a Cold War-era nuclear treaty, including deploying land-based missiles in Europe that could pre-emptively destroy the Russian weapons.<br>\nThis &ldquo;counterforce&rdquo; option is among possibilities the administration is considering as it reviews its entire policy toward Russia in light of Moscow&rsquo;s military intervention in Ukraine, its annexation of Crimea and other actions the U.S. deems confrontational in Europe and beyond.<br>\nThe options go so far as one implied &ndash; but not stated explicitly &ndash; that would improve the ability of U.S. nuclear weapons to destroy military targets on Russian territory. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hosted.ap.org\/dynamic\/stories\/U\/US_UNITED_STATES_RUSSIA_NUCLEAR_TREATY?SITE=AP&amp;SECTION=HOME&amp;TEMPLATE=DEFAULT\">AP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.J.:<\/strong> 1983 stand die Welt im Rahmen des NATO Man&ouml;vers Able Archer zuletzt vor der atomaren Ausl&ouml;schung. Hieraus h&auml;tte man lernen k&ouml;nnen, wie leicht Informationsmangel durch marginalisierte Diplomatie in die Katastrophe f&uuml;hren kann. Fragt man sich einen Augenblick lang, weshalb mittlerweile offenbar &uuml;ber nukleare Szenarien diskutiert wird und dabei auf die weitere Isolation Russlands gedr&auml;ngt wird, wird schnell ersichtlich, dass im kritischsten Bereich der Weltpolitik die Verantwortungslosigkeit regiert. Es w&auml;re dringend geboten, dass eine Friedensbewegung auf die Stra&szlig;e geht, die darauf hinwirkt, dass wieder intensivste diplomatische Direktkontakte zu Russland aufgenommen werden, anstatt eine Feindrealit&auml;t zu konstruieren. Russland ist nicht der Irak, das ist ein entscheidender Unterschied, der selbst Neocons einleuchten sollte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Faschismus in der AfD?<\/strong><br>\nDer Soziologe Andreas Kemper &uuml;ber die &ldquo;historische Mission&rdquo; von Bj&ouml;rn H&ouml;cke, Fraktionschef der AfD im Th&uuml;ringer Landtag<br>\nAndreas Kemper arbeitet als Doktorand der Universit&auml;t M&uuml;nster zum Thema Klassismus. Er publiziert zum organisierten Antifeminismus und zu Klassendiskriminierung. Zuletzt erschien von ihm Rechte Euro-Rebellion. Alternative f&uuml;r Deutschland und Zivile Koalition e.V. und Sarrazins Correctness. Ideologie und Tradition der Menschen- und Bev&ouml;lkerungskorrekturen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45182\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Unwirtschaftlichkeit und Interessenskonflikte am Beispiel von gescheitertem &Ouml;PP-Projekt in K&ouml;ln<\/strong><br>\nIn den letzten Monaten haben wir in K&ouml;ln gegen die &Ouml;PP-Variante des neuen Gro&szlig;marktes gek&auml;mpft. Die Argumente waren so erschlagend, dass sich mittlerweile alle Ratsparteien mit Ausnahme der FDP gegen die &Ouml;PP-Variante entschieden.<br>\nAuf der Seite der GiB findet sich eine Zusammenfassung der Aktivit&auml;ten:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/unwirtschaftlichkeit-und-interessenskonflikte-am-beispiel-von-gescheitertem-oepp-projekt-in-koeln\/%20\">GiB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JF\/AM:<\/strong> Das Beispiel zeigt schwarz auf wei&szlig; die g&auml;ngige und perfide Vorgehensweise der &Ouml;PP-Mafia. Wir kommen auf dieses Thema mit einem Artikel zum K&ouml;lner Fall, der beispielhaft ist f&uuml;r viele Regionen, zur&uuml;ck.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Whistleblowern droht Haft wegen Datenhehlerei<\/strong><br>\nWhistleblower decken Skandale und Mauscheleien auf. Der Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung enth&auml;lt jedoch einen Passus, der solche Informanten kr&auml;ftig ausbremsen k&ouml;nnte.<br>\nWenn Informationen an die &Ouml;ffentlichkeit gelangen, die absichtlich unter dem Teppich gehalten werden, sind Whistleblower am Werk. Sie geben solche Fakten weiter. Das k&ouml;nnte jetzt verboten werden.<br>\nIm neuen Vorratsdaten-Gesetz ist n&auml;mlich ein Passus versteckt [Gesetzentwurf Seite 20], der eigentlich nicht hineingeh&ouml;rt, aber gro&szlig;e Auswirkungen haben k&ouml;nnte. Das bef&uuml;rchtet jedenfalls der fr&uuml;here Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, Peter Schaar: &ldquo;Alle Whistleblower berichten aus internen Quellen und insofern w&auml;re jeder, der sich solche Informationen beschafft oder bereitstellt &ndash; Stichwort WikiLeaks &ndash; zuk&uuml;nftig strafbar.&rdquo; Der Passus sieht bis zu drei Jahre Haft oder eine Geldstrafe vor.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/gesetzentwurf-vorratsdatenspeicherung-whistleblowern-droht-haft-wegen-datenhehlerei\/-\/id=396\/did=15664922\/nid=396\/1atwav4\/index.html\">SWR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/050\/1805088.pdf\">Gesetzentwurf [PDF &ndash; 859 KB]<\/a>\n<p><strong>dazu: EU-Gesetz k&ouml;nnte die Pressefreiheit gef&auml;hrden<\/strong><br>\nEine geplante EU-Richtlinie zur Weitergabe von Gesch&auml;ftsgeheimnissen k&ouml;nnte nach ihrer Umsetzung die Pressefreiheit gef&auml;hrden &ndash; aufgrund vager Formulierungen.<br>\nZiel der EU-Richtlinie &bdquo;&uuml;ber den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Gesch&auml;ftsinformation (Gesch&auml;ftsgeheimnisse) vor rechtswidrigem Erwerb sowie rechtswidriger Nutzung und Offenlegung&ldquo; ist es, unfaire Praktiken im Wettbewerb zwischen Unternehmen und die Aussp&auml;hung von Konkurrenten und Verwertung dieser Vorteile zum wirtschaftlichen Nutzen zu unterbinden. Wirtschaftliche Konkurrenten sind aber nicht die einzigen, die Interesse an Informationen haben, die Unternehmen geheim halten wollen. Die Richtlinie k&ouml;nnte bei entsprechender Rechtsaulegung gravierende Auswirkungen auf die Arbeit von Journalisten und den Schutz von &bdquo;Whistleblowern&ldquo; haben. Skandale, zum Beispiel beim Datenschutz oder der Beihilfe zur Steuerhinterziehung, w&uuml;rden m&ouml;glicherweise aus Angst vor gravierenden rechtlichen Folgen in Zukunft nicht aufgedeckt, denn die Formulierungen in der Richtlinie sind zu vage:<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/oliver-weber\/eu-gesetz-koennte-die-pressefreiheit-gefaehrden\">der Freitag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/transparency\/regdoc\/rep\/1\/2013\/DE\/1-2013-813-DE-F1-1.Pdf\">Die EU Richtlinie [PDF &ndash; 150KB]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/AM\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-26405","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26405"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26405\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26408,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26405\/revisions\/26408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}