{"id":2643,"date":"2007-09-17T09:58:08","date_gmt":"2007-09-17T07:58:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2643"},"modified":"2007-09-17T09:58:08","modified_gmt":"2007-09-17T07:58:08","slug":"hinweise-des-tages-484","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2643","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(AM\/KR)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Die neue Sendung von Anne Will &ndash; ein erster Eindruck in Stichworten<\/strong>\n<p>\tInsgesamt war das ein sehr guter Einstand:<\/p>\n<ul>\n<li>messerscharfe Fragen<\/li>\n<li>wenn ein Gast sich in Allgemeinpl&auml;tze fl&uuml;chten will, fragt sie sofort nach<\/li>\n<li>schweift jemand ab, f&uuml;hrt Anne Will immer wieder konsequent zum Thema zur&uuml;ck<\/li>\n<li>viel bessere Gespr&auml;chsf&uuml;hrung: kein chaotisches Aufeinandereinbr&uuml;llen der Kontrahenten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der qualitative Unterschied zu Sabine Christiansens Sendung ist enorm! <\/p>\n<p><strong>Einige Kritikpunkte gibt&rsquo;s dennoch:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Obermann durfte behaupten, Hartz IV habe zur Senkung der Arbeitslosigkeit beigetragen, der Sprung von der Arbeitslosigkeit in die Besch&auml;ftigung sei leichter geworden, darum m&uuml;sse man weitermachen.<br>\nNiemand fragte nach, was Hartz IV konkret zur Verbesserung beigetragen haben soll. Doch nur so kann man Reforml&uuml;gen als solche erkennbar machen.<\/li>\n<li>R&uuml;ttgers beklagte, der Unternehmenswert steige, wenn Standorte in D geschlossen werden.<br>\nDass dies niemanden zu &auml;ngstigen br&auml;uchte, wenn die Menschen sozial besser abgesichert w&auml;ren und die Binnenkonjunktur besser liefe, es also alternative Arbeitspl&auml;tze g&auml;be; dass R&uuml;ttgers also die Verantwortung der Politiker f&uuml;r ihre verfehlte Wirtschaftspolitik auf die Unternehmen abw&auml;lzen will, wurde nicht deutlich.<\/li>\n<li>Anne Will fragte Beck direkt: K&ouml;nnte es sein, dass Hartz IV die Menschen in Angst versetzt?<br>\nBeck log (anders kann man es nicht mehr ausdr&uuml;cken): Nein, das kann &uuml;berhaupt nicht sein, das ist eine Verdrehung der Tatsachen.<br>\nKurz darauf sagte er wieder die Unwahrheit: Das mussten wir machen, wir waren nicht mehr wettbewerbsf&auml;hig. &ndash; Nicht mehr wettbewerbsf&auml;hige Exportweltmeister ???<br>\nKeiner dieser Punkte wurde vertieft. Dabei spricht aus diesen falschen und rhetorisch ersch&uuml;tternd ungeschickten Antworten das schlechte Gewissen des Ertappten, der seine Taten nicht zugeben will.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Bahnverkauf<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Gutachten der L&auml;nder: &bdquo;Teilprivatisierung der Bahn verst&ouml;&szlig;t gegen Verfassung&ldquo;<\/strong><br>\nDer Gesetzentwurf zur Teilprivatisierung der Deutschen Bahn ist laut einem Gutachten der L&auml;nder verfassungswidrig. Besonders scharf kritisiert das Gutachten die geplante Trennung von juristischem und wirtschaftlichem Eigentum am Schienennetz. &bdquo;Der Versuch, die verfassungsrechtlichen und wirtschaftlichen Zielsetzungen in Einklang zu bringen, kommt einer Quadratur des Kreises gleich&ldquo;, hei&szlig;t es in der Expertise. Als sehr bedenklich sch&auml;tzt das Gutachten auch den hohen Wertausgleich von derzeit 7,5 Milliarden Euro ein, wenn der Bund nach 15 Jahren das wirtschaftliche Eigentum am Netz zur&uuml;ckkaufen will: &bdquo;Die &ouml;ffentliche Hand darf das Netz nicht zweimal bezahlen.&ldquo; Teilweise falle auch das Volksaktienmodell hinter die Gemeinwohl-Anforderungen des Grundgesetzes zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub560251485DC24AF181BBEF83E12CA16E\/Doc~E42C99F757B2941529AE1EA513BE3803C~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Streit &uuml;ber Stilllegung von Regionalstrecken<\/strong><br>\nDer prognostizierte R&uuml;ckzug der Bahn aus der Fl&auml;che sei &ldquo;ein Hirngespinst&rdquo;, betont DB-Chef Hartmut Mehdorn. Die Betreiber des Nahverkehrs in Deutschland hingegen schlagen Alarm: Demnach drohen nach dem Teilverkauf der Bahn h&ouml;here Fahrpreise. Au&szlig;erdem w&auml;ren f&uuml;r Verbandspr&auml;sident Bernhard Wewers massive Stilllegungen von Regionalstrecken und kleinen Bahnh&ouml;fen so gut wie programmiert. Jeder siebte Nahverkehrszug k&ouml;nnte bis 2011 gestrichen werden, warnt Wewers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?sid=8ad97999450d7c595ca27f4598688542&amp;em_cnt=1210697\">FR-Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Meine Bahn<\/strong><br>\nKlaus Staeck: &bdquo;Das Volk wird enteignet, ohne von seinen Vertretern gefragt zu werden. Und fragt man es, ist es mehrheitlich gegen den B&ouml;rsengang. H&auml;tten die Bahnfahrer eine so starke Lobby wie die Autofahrer mit dem ADAC, w&uuml;rden die Privatisierungspl&auml;ne der gro&szlig;en Koalition schnell ausgebremst. F&uuml;r keinen Parlamentarier ist es ehrenr&uuml;hrig, wenn er den vor dreizehn Jahren angeschobenen Bummelzug mit Endstation B&ouml;rse noch rechtzeitig stoppt und angesichts neuer Erkenntnisse auf den Zug der Vernunft setzt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1210683\">FR<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Bundespr&auml;sident: Milit&auml;r soll mitmischen<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler hat die Bundeswehrf&uuml;hrung aufgefordert, sich st&auml;rker in die au&szlig;en- und sicherheitspolitische Diskussion einzuschalten. Die &ldquo;milit&auml;rische Elite&rdquo; erweise dem Land auch dadurch einen gro&szlig;en Dienst, dass sie das &ldquo;F&uuml;hrungspersonal in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft t&uuml;chtig in die Zange&rdquo; nehme, sagte der Bundespr&auml;sident am Freitag vor der F&uuml;hrungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1210743\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Hinter dieser Intervention scheint sich nicht das zu verbergen, was angesichts der bisherigen Amtsf&uuml;hrung von K&ouml;hler zu erwarten gewesen w&auml;re: &bdquo;Auch das Parlament &ldquo;sollte ruhig erfahren&rdquo;, welche Gedanken sich die Soldaten dazu machen, sagte er &ndash; &ldquo;vor allem wenn sie erleben, dass in einem Einsatzgebiet auch nach Jahren noch keine Fortschritte erzielt wurden oder dass die Zeit, die ihr Einsatz kauft, nicht f&uuml;r den energischen zivilen Aufbau genutzt wird&rdquo;. Darin stecken Aussagen, in denen gro&szlig;e Skepsis des Pr&auml;sidenten deutlich wird &ndash; verpackt in die Aufforderung an die Soldaten, sich &ldquo;h&ouml;flich, aber unmissverst&auml;ndlich&rdquo; zu Wort zu melden.&ldquo;<br>\nWas haben SPD-Politiker dazu zu sagen?: &bdquo;SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold sprach am Freitag von einer &ldquo;Gratwanderung&rdquo;. Beratung der Politik sei erw&uuml;nscht, Versuche der Einmischung seien aber nicht akzeptabel, sagte Arnold der FR. Kein Offizier k&ouml;nne sich zudem anma&szlig;en, f&uuml;r die Bundeswehr insgesamt zu sprechen.&ldquo;<br>\nDer SPD-Verteidigungspolitiker will einer St&ouml;rung des Auslandseinsatzes der Bundeswehr vorbeugen. Wieder einmal zeigen Sozialdemokraten sich entschlossen, Politik gegen den Willen der Mehrheit des Volkes zu machen. Siehe dazu auch der n&auml;chste Hinweis.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Nein der Gr&uuml;nen zum Afghanistan-Mandat<\/strong><br>\n&bdquo;Die Delegierten haben ihrer Spitze demonstriert, dass Macht ohne Mut und Verantwortung nicht zu haben ist. Was immer man vom gr&uuml;nen Votum zu Afghanistan inhaltlich halten mag: Die Gr&uuml;nen-Basis hat ihrer F&uuml;hrung gezeigt, dass sie lebt und sich derart dilettantisch nicht f&uuml;hren l&auml;sst. Das ist die gute Botschaft aus G&ouml;ttingen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1211282\">FR<\/a>\n<p><em>Die Frankfurter Rundschau berichtet dar&uuml;ber vergleichsweise sachlich. Die deutsche Journaille hingegen sch&auml;umt &uuml;ber weite Strecken:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Endlich Frieden am linken Stammtisch<\/strong><br>\n&hellip; Opposition macht dumm. Das Nicht-mehr-Regieren l&auml;sst betroffene Politiker und ihren politischen Anhang offenbar v&ouml;llig verwahrlosen. &hellip; Die G&ouml;ttinger Delegierten sehnen sich zur&uuml;ck in eine Welt, in der es wieder Gut und B&ouml;se, Schwarz und Wei&szlig; und Ja oder Nein gibt. Wer so etwas will, der aber geh&ouml;rt ins Kloster, nicht in die europ&auml;ische Politik. Doch die Gr&uuml;nen wollen sich endlich wieder gut f&uuml;hlen am linken Stammtisch, sie wollen endlich wieder einfache Slogans im rhetorischen Sortiment haben. &hellip; Das ist politische Regression, man k&ouml;nnte auch Feigheit und Opportunismus dazu sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,505969,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Ende einer &Auml;ra<\/strong><br>\nIn G&ouml;ttingen haben die Gr&uuml;nen ihre Rolle als debattierende Avantgarde aufgek&uuml;ndigt. Nun folgen sie der gesellschaftlichen Stimmung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2007\/38\/gruene-afghanistan-kommentar?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;ne und Afghanistan &ndash; Auf dem R&uuml;ckzug<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen aber entwickeln sich fr&ouml;hlich zur&uuml;ck zur Illusion&auml;rspartei. Das bleibt nicht ohne Folgen f&uuml;r ihre Koalitionsf&auml;higkeit. Mit solch unsicheren Kantonisten kann die Union nicht regieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E0A810198C5D34FE4A6B51E923CF123DA~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;ne &ndash; Der GAU von G&ouml;ttingen<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen haben sich auf dem Parteitag von G&ouml;ttingen selbst demontiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Leitartikel%20Gr%FCne%20Der%20GAU%20G%F6ttingen\/253836.html\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Deutsche wollen immer noch den starken Staat<\/strong><br>\nNach Meinung der meisten B&uuml;rger ist der Reichtum ungerecht verteilt. Zudem bef&uuml;rchten sie, dass die Verh&auml;ltnisse im Land immer ungleicher werden. Das ist das Fazit einer Studie des Instituts f&uuml;r Sozialwissenschaften der Berliner Humboldt-Universit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article1182633\/Deutsche_wollen_immer_noch_den_starken_Staat.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es spricht f&uuml;r das politische Bewusstsein der B&uuml;rger, dass die Propaganda gegen den Staat so wenig bewirkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fischer vermisst Reformwillen<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Au&szlig;enminister Joschka Fischer (Gr&uuml;ne) hat der deutschen Politik vorgeworfen, sich trotz des sch&auml;rfer werdenden globalen Wettbewerbs auszuruhen. Fischer warnt vor einer schwindenden Bedeutung Europas in der Welt. Deutschland werde in der Welt von morgen ein &ldquo;mittelst&auml;ndisches Unternehmen&rdquo; sein und, wenn es nicht aufpasse, ein &ldquo;&Uuml;bernahmekandidat&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Fischer%20Reformwillen\/252828.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen:<\/strong> Unsere Leserin M.M. aus K&ouml;ln schrieb hierzu: &bdquo;Meines Erachtens ist das Gerede von Fischer pathologisch. Er projeziert seine narzistisch gest&ouml;rten Machtphantasien auf Deutschland. Und so einer war Au&szlig;enminister.&ldquo;<br>\nLeserin M. M. hat wahrscheinlich recht: Obwohl er selbst dieses Amt wahrscheinlich nie wieder innehaben wird, f&uuml;rchtet Fischer stellvertretend f&uuml;r seine Nachfolger einen relativen Bedeutungsverlust des deutschen Au&szlig;enministers. Doch wenn man etwa an die Rolle der deutschen Politik beim B&uuml;rgerkrieg in Jugoslawien denkt, dann k&ouml;nnte der Welt durchaus noch etwas Schlimmeres geschehen.<br>\nAu&szlig;erdem lebt es sich als Mittelst&auml;ndler in dieser Welt ja vielleicht gar nicht so schlecht? China hat 1,321 Mrd Einwohner, in Deutschland sind es 82,3 Mio, in D&auml;nemark 5,45 Mio. Gemessen an der Einwohnerzahl ist Deutschland relativ zu China etwa genauso klein wie D&auml;nemark im Vergleich zu Deutschland. Ob die D&auml;nen wohl nachts schlaflos im Bett liegen und sich vor der &Uuml;bernahme durch die deutschen Nachbarn f&uuml;rchten?<br>\nDie Sprache Fischers ist schon bezeichnend, einfach nachgeplappert und assoziativ eingesetzt, ohne Beleg. Zum Beispiel:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Mit den Reformen sollen wir also nicht nachlassen.<\/em><\/li>\n<li><em>Der Mann kann nicht zugeben, dass Schr&ouml;der-Fischersche Reformpolitik nichts gebracht, sondern gro&szlig;en Schaden angerichtet hat.<\/em><\/li>\n<li><em>In den USA herrsche eine beeindruckende Dynamik und wir ruhten uns aus.<\/em><\/li>\n<li><em>Der Mann hat  noch nie etwas davon geh&ouml;rt, dass die USA seit Jahrzehnten &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse leben, dass die Sparneigung  nahe null ist, dass aus der weiter steigenden Auslandsverschuldung gro&szlig;e Probleme folgen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Greenspan wirft Bush &ouml;konomisches Versagen vor<\/strong><br>\nSchlechte Noten f&uuml;r George W. Bush: Der fr&uuml;here Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, wirft der Regierung in seiner Autobiografie finanzpolitisches Versagen vor. Die Republikaner h&auml;tten das Land in tiefe Schulden getrieben &ndash; der Verlust der Mehrheit im Abgeordnetenhaus sei daher nur verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,505904,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bertelsmann: Herausforderung Asien &ndash; Deutschland fehlen die Antworten<\/strong><br>\n&hellip; wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TNS Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=224770\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Etwa so Strunzdummes h&auml;tte man vom Informationsdienst Wissenschaft nun wirklich nicht erwartet: &ldquo;Herausforderung Asien: Deutschland fehlen die richtigen Antworten&rdquo;<br>\nsteht in der &Uuml;berschrift. Aber nicht im Artikel! Darin geht es n&auml;mlich blo&szlig; um eine Umfrage. Doch selbst deren Ergebnis wird falsch wiedergegeben. Eine zutreffende &Uuml;berschrift h&auml;tte etwa so lauten m&uuml;ssen: &ldquo;Herausforderung Asien: Nur eine Minderheit glaubt, dass Deutschland die richtigen Antworten fehlen.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>USA: Marschieren f&uuml;r den Frieden<\/strong><br>\nIn Washington gehen Zehntausende auf die Stra&szlig;e, um gegen den Irakkrieg zu demonstrieren. 189 von ihnen werden festgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=amerika&amp;art=4738&amp;src=MT&amp;id=amerika-artikel&amp;cHash=cc9b5110e6\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Gotteskrieger, die wir riefen<\/strong><br>\nPakistan ist eine Kaderschmiede des Terrors. Der Westen hat das Land zum Gewaltexporteur gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/38\/Pakistan?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Aufstand der Verb&uuml;ndeten<\/strong><br>\nDie britischen Gewerkschaften k&uuml;ndigen einen hei&szlig;en Herbst an. Sie sind emp&ouml;rt, dass der neue Premier die unternehmerfreundliche Politik seines Vorg&auml;ngers Blair fortsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nd-online.de\/artikel.asp?AID=116260&amp;IDC=3\">ND<\/a><\/li>\n<li><strong>Nachrichten aus dem Casino <\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Dr&auml;ngeln auf dem Sonnendeck<\/strong><br>\nAnleger stehen in langen Schlangen vor einer Bank, um ihr Erspartes herauszuholen. Notenbanken schie&szlig;en Milliardensummen in die Finanzm&auml;rkte, um das Gesch&auml;ft der Geldh&auml;user zu stabilisieren. Fondsmanager fl&uuml;chten in vermeintlich sichere W&auml;hrungen, und treiben deren Kurse auf neue Spitzen. Ein Szenario aus dem vergangenen Jahrhundert? Nein. Das ist das Szenario der vergangenen Woche. In England verlangten die Kunden der Hypothekenbank Northern Rock am Freitag ihr Geld zur&uuml;ck. Die Europ&auml;ische Zentralbank, die US-Notenbank und erstmals auch die Bank of England m&uuml;ssen t&auml;glich woanders mit Geld aushelfen. Und der Dollar fiel in der vergangenen Woche gegen&uuml;ber Euro und Yen auf einen historischen Tiefstand, w&auml;hrend der &Ouml;lpreis in die H&ouml;he schoss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite;art692,2380463\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> In der Tendenz ihrer Kritik an der Gelassenheit der Verantwortlichen in Berlin hat die Autorin recht. Aber auch dieser Text ist in entscheidenden Passagen gepr&auml;gt von Fehlurteilen und Klischees. So kann man nach einer langen Durststrecke bei einem Wachstum von vielleicht 2,5% und einem R&uuml;ckgang des Konsums, messbar an den Einzelhandelsums&auml;tzen mit einem minus von 1,5% seit Juli 2006, wirklich nicht von einem Aufschwung sprechen. Und deshalb ist auch der Hinweis auf Keynes Regel, in guten Zeiten zu sparen, nicht angebracht. Wenn heute, in dieser labilen Situation, versucht wird zu sparen, dann spart man am Ende weniger, als wenn man die Konjunktur weiter gef&ouml;rdert h&auml;tte. Siehe dazu auch den heutigen Eintrag zur Manipulation des Monats mit dem Hamsterfilm des BMF.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wenn Blasen platzen<\/strong><br>\nDie Krise am US-Hypothekenmarkt und ihre internationalen Auswirkungen (Teil I)<br>\nVon Sahra Wagenknecht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/09-15\/049.php?print-1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Wuchernde F&auml;ulnis<\/strong><br>\nDie Krise am US-Hypothekenmarkt und ihre internationalen Auswirkungen (Teil II und Schlu&szlig;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/09-17\/021.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(AM\/KR)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2643","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2643","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2643"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2643\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2643"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2643"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2643"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}