{"id":26443,"date":"2015-06-17T09:47:09","date_gmt":"2015-06-17T07:47:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26443"},"modified":"2019-04-29T12:28:08","modified_gmt":"2019-04-29T10:28:08","slug":"mindestlohn-wie-das-institut-fuer-weltwirtschaft-arbeitsplatz-verluste-herbeiphantasiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26443","title":{"rendered":"Mindestlohn: Wie das &#8220;Institut f\u00fcr Weltwirtschaft&#8221; Arbeitsplatz-Verluste herbeiphantasiert"},"content":{"rendered":"<p>Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn in Deutschland kennt viele Bef&uuml;rworter, viele Beg&uuml;nstigte &ndash; und auch eine ganze Menge Gegner. Die Diskussionen um Sinn und Unsinn dieser untersten Lohn-Haltelinie werden auch heute noch von beiden Seiten engagiert gef&uuml;hrt, von Seiten seiner Gegner aber nicht immer korrekt. Das zeigt aktuell eine Ver&ouml;ffentlichung aus dem neoliberalen Kieler &ldquo;Institut f&uuml;r Weltwirtschaft&rdquo;. Einen kritischen Blick darauf wirft <strong>Patrick Schreiner<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26443#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\nSeit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro. Ausnahmen gelten nur f&uuml;r Jugendliche unter 18 Jahren, f&uuml;r Auszubildende, Praktikanten im Pflicht- oder dreimonatigen Orientierungspraktikum sowie f&uuml;r Langzeitarbeitslose. Ferner k&ouml;nnen noch bis 31.12.2016 durch allgemeinverbindlich erkl&auml;rte Tarifvertr&auml;ge niedrigere Stundenl&ouml;hne vereinbart werden.<\/p><p>Vorangegangen waren jahrelange Debatten um die Frage, ob ein solcher Mindestlohn notwendig und sinnvoll w&auml;re. Ein wesentliches Argument der Mindestlohngegner ist, dass ein Mindestlohn Arbeitspl&auml;tze vernichte. Diese Behauptung ist zwar haneb&uuml;chener Unsinn, wie schon oft ausf&uuml;hrlich begr&uuml;ndet wurde, etwa auf den <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23672\">Nachdenkseiten<\/a> und sogar auf <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/mythen-der-arbeit-mindestloehne-vernichten-arbeitsplaetze-stimmt-s-a-748568.html\">Spiegel Online<\/a>. Auch gibt es zahlreiche <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_arbp_304.pdf\">empirische Studien [PDF &ndash; 1.6 MB]<\/a>, die beweisen, dass ein Mindestlohn nicht zum Verlust von Arbeitspl&auml;tzen f&uuml;hrt. Das gleiche zeigen heute &ndash; nach Einf&uuml;hrung in Deutschland &ndash; erste Untersuchungen, etwa in <a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Mindestlohn-schadet-Bremer-Firmen-nicht-_arid,1142151.html\">Bremen<\/a> oder in <a href=\"http:\/\/www.volksfreund.de\/nachrichten\/region\/rheinlandpfalz\/rheinlandpfalz\/Heute-im-Trierischen-Volksfreund-Gehen-durch-den-Mindestlohn-Jobs-verloren-und-Betriebe-pleite-Nein-sagt-eine-Landesstudie;art806,4223043\">Rheinland-Pfalz<\/a>. Dennoch agieren die Mindestlohngegner immer wieder mit der Behauptung, ein Mindestlohn koste Arbeitspl&auml;tze. Und nicht selten tun sie dies unter R&uuml;ckgriff auf fragw&uuml;rdige Zahlen und eine nicht minder fragw&uuml;rdige Interpretation derselben.<\/p><p>Ein Beispiel hierf&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.ifw-kiel.de\/medien\/medieninformationen\/2015\/mindestlohn-erste-anzeichen-fur-beschaftigungsverluste\">lieferte j&uuml;ngst<\/a> das in Kiel ans&auml;ssige &ldquo;Institut f&uuml;r Weltwirtschaft&rdquo; (IfW). In der aktuellen Ausgabe der wirtschaftspolitischen Monats-Zeitschrift &ldquo;Wirtschaftsdienst&rdquo; erschien eine <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/archiv\/jahr\/2015\/6\/mindestlohn-erste-anzeichen-fuer-jobverluste\/\">Ausarbeitung<\/a> des wissenschaftlichen Mitarbeiters Dominik Groll unter dem Titel &ldquo;Mindestlohn: Erste Anzeichen f&uuml;r Jobverluste&rdquo;. Der Erscheinungsort garantiert erlesene Reichweite: Der &ldquo;Wirtschaftsdienst&rdquo; wird vorwiegend von politischen und wirtschaftlichen Praktikern gelesen, die wirtschaftswissenschaftliche Themen in gut und schnell verdaulichen H&auml;ppchen pr&auml;sentiert bekommen wollen. F&uuml;r eine noch weitere Verbreitung sorgten &uuml;berdies mindestens die konservative Springer-Tageszeitung &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_wirtschaft\/article142300057\/Die-Folgen-der-8-50-Euro.html\">Die Welt<\/a>&rdquo; und einige Blogs, die den IfW-Text aufgriffen.<\/p><p>Groll widmet sich in weiten Teilen seines Artikels dem Umstand, dass seit Jahresbeginn die Zahl der Minijobs regelrecht &ldquo;eingebrochen&rdquo; sei. Dies ist allerdings nur eines seiner zwei zentralen Argumente: Dar&uuml;ber hinaus unterstellt er n&auml;mlich, dass sich der Besch&auml;ftigungsaufbau auch jenseits von Minijobs seit Jahresbeginn verlangsamt habe und dies auf den Mindestlohn zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei. <\/p><p>Beginnen wir mit Grolls erstem Argument. Tats&auml;chlich zeigte sich recht bald nach der Einf&uuml;hrung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns am 1. Januar 2015, dass es bei den so genannten &ldquo;Minijobs&rdquo; zu einem gewissen Abbau an Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen kam: Ihre Zahl lag im M&auml;rz 2015 um ca. 160.000 unter der von Dezember 2014 (nach Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit) bzw. um ca. 190.000 unter der von M&auml;rz 2014 (nach Zahlen der Minijob-Zentrale). Dahinter steht &ndash; wiederum gegen&uuml;ber Dezember 2014 &ndash; ein R&uuml;ckgang um etwa sieben Prozent in Ostdeutschland und etwa drei Prozent im Westen. Die von Groll gew&auml;hlte Formulierung &ldquo;eingebrochen&rdquo; mag hier sicherlich &uuml;bertrieben sein, die Tendenz aber stimmt.<\/p><p>Wirklich &uuml;berraschen kann diese Entwicklung allerdings nicht, und ein Grund zur Sorge ist sie auch nicht. Bei Minijobs handelt es sich weit &uuml;berdurchschnittlich h&auml;ufig um prek&auml;re Arbeit im Niedriglohnsektor. Damit erschwert der Mindestlohn zahlreiche Gesch&auml;ftsmodelle und Ausbeutungsmuster, die auf Minijobs beruhen. Er erschwert zudem ein weiteres: Das Aufsplitten regul&auml;rer Arbeitsverh&auml;ltnisse in mehrere Minijobs. <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1209\">Beispielsweise im Einzelhandel<\/a> war dies in den letzten Jahren vermehrt zu beobachten: Mit dem Argument, man brauche &ldquo;H&auml;nde&rdquo;, die man flexibel einsetzen k&ouml;nne, hat man aus einer &ldquo;Hand&rdquo; (=Vollzeitkraft) mehrere &ldquo;H&auml;nde (=Minijobberinnen) gemacht. Hierdurch ist das Vollzeit-Normalarbeitsverh&auml;ltnis dort mittlerweile faktisch zur Ausnahme geworden. &Auml;hnliche Entwicklungen lassen sich auch in anderen Branchen beobachten.<\/p><p>Die Hoffnung der Mindestlohn-Bef&uuml;rworter ist nun selbstredend, dieses Gesch&auml;ftsmodell zumindest zu erschweren. Und eine weitere Hoffnung ist, dass zumindest ein Teil dieser Minijobs wieder in Vollzeit-Normalarbeitsverh&auml;ltnisse umgewandelt werden. Das bedeutet logischerweise nicht, dass aus EINEM Minijob ein Vollzeitjob wird, sondern aus MEHREREN. Genau, wie zuvor EIN Vollzeitjob in MEHRERE Minijobs aufgesplittet wurde.<\/p><p>Was macht aber Groll? Er bildet f&uuml;r die zur&uuml;ckliegenden Monate die Summe aus Minijobs und sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen, vergleicht diese mit den Werten von vor jeweils einem Jahr &ndash; und stellt wenig &uuml;berraschend fest, dass die Zahl der Arbeitspl&auml;tze zwar nach wie vor w&auml;chst, aber nur in r&uuml;ckl&auml;ufigem Ausma&szlig;. Indem er seine Berechnungen auf diese Weise anlegt, unterstellt Groll, dass im Mittel aus EINEM Minijob exakt EIN Vollzeitjob werden m&uuml;sse. Dass dies so nicht eintritt, interpretiert er als negative Auswirkung des Mindestlohns auf die Besch&auml;ftigung:<\/p><blockquote><p>\nDie Beobachtung, dass seit Jahresbeginn die Zahl der Minijobber kr&auml;ftig gesunken ist und gleichzeitig die Summe aus Minijobbern und sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten weniger stark zugenommen hat, ist ein erster Hinweis darauf, dass die weggefallenen Minijobs gr&ouml;&szlig;tenteils nicht in sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse umgewandelt wurden.\n<\/p><\/blockquote><p>Eine fragw&uuml;rdige Erwartung und eine fragw&uuml;rdige Interpretation &ndash; denn aus den oben genannten Gr&uuml;nden ist &uuml;berhaupt nicht zu erwarten, dass alle Minijobs in sozialversicherungspflichtige Normal-Arbeitsverh&auml;ltnisse umgewandelt werden. Das Ziel kann vielmehr nur sein, jeweils mehrere Minijobs wieder in ein normales Arbeitsverh&auml;ltnis umzuwandeln. &Uuml;berdies: Dass bestimmte, besonders prek&auml;re Minijobs ersatzlos wegfallen, ist gut und stellt einen Beitrag f&uuml;r eine neue Ordnung am Arbeitsmarkt dar. <\/p><p>Zumindest implizit unterstellt Groll mit seinen Zahlen noch ein Weiteres, n&auml;mlich ein Abschw&auml;chen des Besch&auml;ftigungsaufbaus in Deutschland auch jenseits von Minijobs. Auch hieran sei der Mindestlohn schuldig. Zu Beginn seines Artikels schreibt Groll explizit (ein Aspekt, der im &ldquo;Welt&rdquo;-Artikel fehlt):<\/p><blockquote><p>\nDer Besch&auml;ftigungsaufbau hat sich seit Jahresbeginn sp&uuml;rbar verlangsamt. W&auml;hrend die Erwerbst&auml;tigkeit in den sechs Monaten vor Einf&uuml;hrung des Mindestlohns durchschnittlich um 370.000 Personen &uuml;ber dem Vorjahresniveau lag, fiel zwischen Januar und April 2015 die Differenz Monat f&uuml;r Monat geringer aus und betrug zuletzt nur noch 210.000.\n<\/p><\/blockquote><p>Mit anderen Worten: Weil es heute den Mindestlohn gibt, werden immer weniger neue Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse geschaffen. F&uuml;hrt man sich vor Augen, dass Mindestlohngegner urspr&uuml;nglich ja behauptet hatten, es komme zu Arbeitsplatz-VERLUSTEN, stellt Grolls Behauptung nicht mehr als ein defensives Verteidigungsargument dar. Und ein schlechtes noch dazu: Denn es steht statistisch auf ganz d&uuml;nnem Eis.<\/p><p>Groll macht sich nicht die M&uuml;he, die Entwicklung in einzelnen Branchen anzusehen. Dies w&auml;re aber notwendig, um sich ein Bild davon zu machen, wo genau der Besch&auml;ftigungsaufbau schwach ausf&auml;llt. Der Mindestlohn n&auml;mlich wirkt sich in den verschiedenen Branchen in unterschiedlichem Ma&szlig;e aus, schlie&szlig;lich sind prek&auml;re Besch&auml;ftigung und Niedrigl&ouml;hne in verschiedenen Branchen unterschiedlich verbreitet. So schreibt nicht zuletzt die Mindestlohn-kritische Bundesbank in ihrem aktuellen Monatsbericht zu Recht:<\/p><blockquote><p>\nAllerdings d&uuml;rfte es merkliche Unterschiede zwischen den Branchen gegeben haben. In den Bereichen, in denen bereits in den letzten Jahren zumeist h&ouml;here Branchenmindestl&ouml;hne festgelegt worden waren, wie beispielsweise in der Bauwirtschaft, waren keine Preiswirkungen zu erwarten, da hier der neue allgemeine Mindestlohn nicht lohnsteigernd wirkte. In der Industrie spielen Niedrigl&ouml;hne generell keine allzu gro&szlig;e Rolle. Hingegen gibt es eine Reihe von Dienstleistungsbranchen, in denen gering entlohnte T&auml;tigkeiten dominieren und in denen die Arbeitskosten einen erheblichen Anteil an den Gesamtkosten ausmachen.\n<\/p><\/blockquote><p>Also: Nicht im Baubereich und nicht im Verarbeitenden Gewerbe (Industrie), sondern vorwiegend in bestimmten Dienstleistungsbranchen kam der Mindestlohn zum Tragen. Wenn Groll nun Recht h&auml;tte und die r&uuml;ckl&auml;ufige Dynamik bei der Zahl neuer Arbeitspl&auml;tze auf den Mindestlohn zur&uuml;ckzuf&uuml;hren w&auml;re, dann m&uuml;ssten sich gerade diese Dienstleistungsbranchen besonders negativ entwickelt haben, hingegen Bau und Industrie besonders positiv. Die Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit aber zeigen das genaue Gegenteil:<\/p><ul>\n<li>Im Verarbeitenden Gewerbe lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten saisonbereinigt im M&auml;rz 2015 nur 0,9 Prozent &uuml;ber dem Wert vom M&auml;rz 2014. Im Baugewerbe betrug dieser Wert nur 0,2 Prozent. In der Finanzbranche, f&uuml;r die der Mindestlohn gleichfalls nicht relevant ist, sank die Besch&auml;ftigung sogar &ndash; n&auml;mlich um 0,2 Prozent. Im &Ouml;ffentlichen Dienst, wo der Mindestlohn ebenso faktisch keine Rolle spielt, ist ein R&uuml;ckgang der Besch&auml;ftigung um 0,9 Prozent festzustellen. Und in den Branchen Bergbau, Energie- und Wasserversorgung gingen sogar 1,6 Prozent aller Arbeitspl&auml;tze verloren. Diese f&uuml;nf gro&szlig;en und wichtigen Branchen, die zusammen &uuml;ber 11,6 Millionen Menschen besch&auml;ftigen, liegen damit allesamt deutlich unter dem Durchschnitt aller Branchen, der bei 1,8 Prozent liegt. Und das, obwohl der Mindestlohn f&uuml;r sie faktisch keine Rolle spielt.<\/li>\n<li>Hingegen entwickelte sich die Zahl der Arbeitspl&auml;tze in mehreren Branchen, die vom Mindestlohn wesentlich st&auml;rker betroffen sind, deutlich besser. In &ldquo;Verkehr und Lagerei&rdquo; (unter anderem Lagerwirtschaft, Taxis) stieg die Zahl der Arbeitspl&auml;tze um 3 Prozent, im Gastgewerbe sogar um 5,5 Prozent. Bei den &ldquo;sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen&rdquo; (unter anderem Wach- und Sicherheitsgewerbe, Hausmeisterdienste, Geb&auml;udereinigung) betrug das Stellenwachstum 4,6 Prozent. Der besch&auml;ftigungsintensive Handel liegt mit 1,5 Prozent nur wenig unter dem Durchschnitt.<\/li>\n<\/ul><p>Fazit: Die Arbeitspl&auml;tze nehmen offenbar ausgerechnet in jenen Branchen, die vom Mindestlohn besonders betroffen sind, entweder &uuml;berdurchschnittlich zu oder nur wenig ab. Hingegen w&auml;chst die Zahl der Jobs dort nur wenig (wenn &uuml;berhaupt), wo der Mindestlohn keine Rolle spielt.<\/p><p>Aber von alldem lesen wir bei Groll nichts, ebenso wenig wie in der &ldquo;Welt&rdquo;. Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_0\" name=\"foot_0\">&laquo;*<\/a>] <strong>Patrick Schreiner<\/strong> lebt und arbeitet als hauptamtlicher Gewerkschafter in Hannover. Er schreibt regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r die NachDenkSeiten zu wirtschafts-, sozial- und verteilungspolitischen Themen.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/ca756eece271494a9c76c986104f5b5f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn in Deutschland kennt viele Bef&uuml;rworter, viele Beg&uuml;nstigte &ndash; und auch eine ganze Menge Gegner. Die Diskussionen um Sinn und Unsinn dieser untersten Lohn-Haltelinie werden auch heute noch von beiden Seiten engagiert gef&uuml;hrt, von Seiten seiner Gegner aber nicht immer korrekt. 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