{"id":2646,"date":"2007-09-19T09:02:58","date_gmt":"2007-09-19T07:02:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2646"},"modified":"2007-09-20T11:15:59","modified_gmt":"2007-09-20T09:15:59","slug":"hinweise-des-tages-486","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2646","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Neues aus dem Casino<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Hypothekenkrise: Die USA sind am Zug<\/strong><br>\nDie Banken stehen derzeit von mehreren Seiten unter Druck. Sie m&uuml;ssen nicht nur mit Milliardenbetr&auml;gen f&uuml;r Gesch&auml;fte ihrer Zweckgesellschaften (Conduits) gerade stehen, die sich mit verbrieften Hypothekenkrediten verspekuliert haben und sich nicht mehr aus eigener Kraft refinanzieren k&ouml;nnen, weil der Markt f&uuml;r entsprechende Produkte zusammengebrochen ist. Die Geldh&auml;user haben privaten Beteiligungsgesellschaften (Private Equity) auch &Uuml;bernahmekredite in H&ouml;he von weit mehr als 300 Milliarden Euro zugesagt. Diese Kreditvertr&auml;ge sollten urspr&uuml;nglich weiterverkauft werden, doch auch daf&uuml;r finden sich derzeit kaum Abnehmer. Die Deutsche Bank ist davon weltweit mit am meisten betroffen. Sie wird derzeit Darlehen &uuml;ber 29 Milliarden Euro nicht los. Josef Ackermann muss Schwerstarbeit leisten, um diese Nuss zu knacken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1211913\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &bdquo;Josef Ackermann muss Schwerstarbeit leisten, um diese Nuss zu knacken.&ldquo; Ist das der neue Stil der FR? Bei diesen Worten sieht man FR-Redakteur Bernd Salzmann in Frankfurt am Fenster seines Redaktionsb&uuml;ros stehen, wie er zum Turm der Deutschen Bank hin&uuml;berblickt und gemeinsam mit dessen Chef um die Zukunft des Hauses bangt. Doch worin diese &laquo; Schwerstarbeit &raquo; des Josef Ackermann wohl bestehen mag? Ersinnt er gerade weitere, undurchschaubare Finanzprodukte? Versucht er potentielle Investoren mit Engelszungen von der Solvenz seines Hauses zu &uuml;berzeugen? Oder streitet er mit EZB-Pr&auml;sident Trichet? Schmiedet er gar Pl&auml;ne, die Spekulationsverluste durch die Entlassung von Mitarbeitern auszugleichen, um die hehren Renditeziele nicht zu gef&auml;hrden? Das kann der FR-Autor uns offenbar auch nicht sagen. Wozu dann diese Formulierung? Stattdessen h&auml;tte er daran erinnern k&ouml;nnen, dass es Ackermann war, der die Deutsche Bank zu riskanten Gesch&auml;ften n&ouml;tigte, indem er eine auf Dauer unrealistisch hohe Eigenkapitalrendite von 25% zur Vorgabe machte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Woche der Wahrheit<\/strong><br>\nDie US-Hypothekenkrise schwelt weiter. Auch die Angst in Europa w&auml;chst. Nun wird die US-Notenbank aktiv. Aber was kann sie gegen die Krise tun?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=sw&amp;dig=2007\/09\/18\/a0120&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Desaster von Northern Rock<\/strong><br>\nTats&auml;chlich &uuml;bersteigt die britische Immobilienblase die US-amerikanische. Die Hypothekenschulden auf der Insel betrugen im Juli 1,14 Billionen Pfund, eine Steigerung um elf Prozent binnen eines Jahres. Die Gesamtverschuldung der privaten Haushalte liegt bei 1,35 Billionen Pfund (plus 10,1 Prozent). Die Verschuldung der privaten Haushalte ist im Verh&auml;ltnis zu den Einkommen seit 1997 von 105 auf 164 Prozent gestiegen. Dies ist weltweit die h&ouml;chste Quote. In der Londoner City arbeiten 600 000 Menschen f&uuml;r die Finanzindustrie. Spekuliert wird unter anderem mit Immobilien. Eine enorme Nachfrage im Gro&szlig;raum London u.a. durch die gut verdienenden Finanzakrobaten hat die Preise in die Luft gehen lassen. Seit 1975 sind sie um fast 1600 Prozent gestiegen, in den USA dagegen um &raquo;nur&laquo; 630 Prozent. Ein schleichender Prozess aus sinkenden Immobilienpreisen und steigenden Raten ist ins Rollen gekommen, der 2008 voll zum Tragen kommen d&uuml;rfte. Die Folgen w&auml;ren &Uuml;berschuldung, Zwangsversteigerung, Einbruch des Konsums und des Wirtschaftswachstums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nd-online.de\/artikel.asp?AID=116355&amp;IDC=3\">ND<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Bildungspolitik<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Deutschland sieht sch&ouml;n bl&ouml;d aus<\/strong><br>\nDie Zahl an Akademikern in Deutschland stagniert weiterhin. Die OECD hat weltweit die Anteile der Hochqualifizierten verglichen &ndash; und sieht den Exportweltmeister im Hintertreffen. Forscher empfehlen, nicht auf die Akademiker zu starren, sondern die Chance zum Aufstieg f&uuml;r alle zu geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=sw&amp;dig=2007\/09\/19\/a0099&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Die neuen Bildungsphilister<\/strong><br>\nAn der Bildung interessiert diese Art von Bildungspolitik nur zweierlei: Wie viel sie kostet und in welchen fabelhaften Zahlen sie sich darstellen l&auml;sst. Man k&ouml;nnte vermuten, dass auf diese Weise die Bildung dem N&uuml;tzlichkeitsdenken und der &Ouml;konomie geopfert wird. Aber eigentlich ist es noch trauriger: Denn das ganze Sparen an Stellen und Stunden und die ganzen Erfolgsziffern von riesigen Abiturienten- und Studentenzahlen, sie werden uns am Ende nicht einmal wirtschaftlich etwas bringen. Das Bildungsphilistertum tut nur so, als sei es effizient. Tats&auml;chlich ist es eine v&ouml;llig nutzlose Erscheinung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/670863\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Leiharbeiter: EU setzt Deutschland unter Druck<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union will die Bedingungen f&uuml;r Zeitarbeiter verbessern. &ldquo;Es sollte das Prinzip gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit gelten. Darum schl&auml;gt die EU-Kommission vor, dass Leiharbeitnehmer k&uuml;nftig nach sechs Wochen das gleiche Gehalt und die gleichen Sozialleistungen bekommen wie fest angestellte Arbeitnehmer&rdquo;, sagte EU-Sozialkommissar Vladimir Spidla der WELT. Spidla sagte, viele Firmen gingen mit Leiharbeitnehmern verantwortungsbewusst um. &ldquo;Es ist aber nicht hinnehmbar, dass Unternehmen, auch in Deutschland, die Zeitarbeit ausschlie&szlig;lich zur Kostend&auml;mpfung nutzen und dabei fest angestellte Mitarbeiter entlassen, um sie anschlie&szlig;end dauerhaft durch billigere Zeitarbeiter zu ersetzen&rdquo;, kritisierte er. Die EU m&uuml;sse diese Praxis eind&auml;mmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article1189062\/Leiharbeiter_EU_setzt_Deutschland_unter_Druck.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Recht hat er. Bislang fiel die EU-Kommission allerdings nicht gerade durch Engagement f&uuml;r die Rechte der Arbeitnehmer auf. Treibendes Motiv d&uuml;rfte wohl eher sein, dass die europ&auml;ischen Nachbarn sich die ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteile f&uuml;r deutsche Unternehmen infolge des Lohndumpings nicht l&auml;nger gefallen lassen wollen. Dann w&uuml;rde es sich um eine Folge zunehmender Spannungen zwischen den EU-Staaten handeln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Union lehnt sich auf gegen Post-Mindestlohn<\/strong><br>\nPeter Ramsauer wittert Unrat. &ldquo;Das Ganze riecht&rdquo;, sagt er, man muss schauen, ob es politisches Gammelfleisch ist.&rdquo; Der CSU-Landesgruppenchef meint nicht etwa einen Oppositions-Vorsto&szlig; oder ein unerh&ouml;rtes Vorpreschen des Koalitionspartners SPD. Es geht um den ersten Schritt zur Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns in der Postbranche.<br>\nRamsauer sprach von einem Quasi-Haustarifvertrag der Post und einem &ldquo;h&ouml;chst zwielichtigen T&auml;uschungsman&ouml;ver&rdquo; zur Verhinderung von Wettbewerb in der Branche. Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) versuchte gestern noch, die Kabinettsvorlage zu entsch&auml;rfen. Er h&auml;lt den vereinbarten Mindestlohn f&uuml;r zu hoch und hegt den Verdacht, dass die Post AG damit Konkurrenten vom Markt fernhalten will. Wettbewerber wie PIN und die niederl&auml;ndische TNT sehen dies &auml;hnlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/politik\/687529.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung<\/strong> (in Anlehnung an unseren <a href=\"?p=2634\">Kommentar zu Hinweis 6 vom 11.9.2007<\/a> und unabh&auml;ngig von der Frage, welchen Sinn ein Wettbewerb beim Briefeaustragen &uuml;berhaupt haben soll):<br>\nHieran kann man wunderbar sehen, wes Geistes Kind nicht nur das Bundeswirtschaftsministerium, sondern auch die Unionsfraktion ist: &bdquo;CSU-Landesgruppenchef Ramsauer sprach von einem &hellip; &ldquo;h&ouml;chst zwielichtigen T&auml;uschungsman&ouml;ver&rdquo; zur Verhinderung von Wettbewerb in der Branche.&ldquo;<br>\nIn anderen Worten: Es ist ausdr&uuml;cklich ein Wettbewerb nicht &uuml;ber Innovationen und bessere Organisation der Arbeit, also h&ouml;here Produktivit&auml;t und Qualit&auml;t, sondern um den maximalen Druck auf die L&ouml;hne erw&uuml;nscht. Die Unionsfraktion will Niedrigl&ouml;hne f&uuml;r Brieftr&auml;ger, will eine ruin&ouml;se Konkurrenz auf Kosten der Mitarbeiter.<br>\nMan kann nur hoffen, dass die Arbeitnehmer dieser Branche die Haltung der Abgeordneten genau beobachten und ihre Konsequenzen f&uuml;r die n&auml;chste Wahl daraus ziehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Einzelhandel vermeldet Konsumflaute<\/strong><br>\nDer deutsche Handel leidet st&auml;rker unter der Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer, als zun&auml;chst angenommen. Zwar erwartet der zust&auml;ndige Verband ein Umsatzplus von 0,5 Prozent f&uuml;r das Gesamtjahr. Preisbereinigt entspreche das aber einem deutlichen R&uuml;ckgang. Der Handel hofft nun, das Schlimmste &uuml;berstanden zu haben. Im zweiten Halbjahr rechnet einer Konjunkturumfrage des Verbandes zufolge ein Gro&szlig;teil der H&auml;ndler mit einem Aufleben der Kauflust und steigenden Ums&auml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article1193479\/Einzelhandel_vermeldet_Konsumflaute.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Die Hoffnung stirbt zuletzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sparkassen und Landesbanken: &raquo;Verzockt&laquo; hei&szlig;t nicht &raquo;verzichtbar&laquo;<\/strong><br>\nDer deutsche Sparkassenverbund die gr&ouml;&szlig;te Finanzgruppe der Welt. Die wichtigste Geldquelle der heimischen Unternehmen ist sie sowieso. Und auch der gr&ouml;&szlig;te Arbeitgeber im Land.<br>\nF&uuml;r die deutsche Wirtschaft sind die &ouml;ffentlichen Banken von einigem Nutzen. Sie versorgen kleinere und mittlere Unternehmen zuverl&auml;ssiger mit Krediten, als das die privaten Gro&szlig;banken mit ihren h&auml;ufigen Strategiewechseln tun. Die staatlichen und halbstaatlichen Eigent&uuml;mer dieser Banken k&ouml;nnen sich au&szlig;erdem mit einer niedrigeren Verzinsung zufriedengeben als die Aktion&auml;re international operierender Investmenth&auml;user, wie etwa die Deutsche Bank eines ist. Das ist gut f&uuml;r die Kunden.<br>\nDie &ouml;ffentlichen Banken sind auch ein besserer Partner der Kommunen als die privaten Banken, wie einige aktuelle Beispiele veranschaulichen. So hat allein die Stadt Hagen mindestens 24 Millionen Euro durch Zinswetten verloren, die sie mit der Deutschen Bank eingegangen war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2007\/38\/Argument-Banken?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Vorratsspeicherung: Auch Seelsorge gegen Datensammelei<\/strong><br>\nWiderstand gegen Datenspeicherung: Jetzt unterst&uuml;tzen auch Medienverb&auml;nde und Gewerkschaften die B&uuml;rgerrechtler gegen das geplante Gesetzesvorhaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=deutschland&amp;art=4769&amp;src=SZ&amp;id=deutschland-artikel&amp;cHash=c383a58eac\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Vor dem Gesetz sind Reiche gleicher<\/strong><br>\nDer Befund erschreckt. Weniger gleich sind auch nach Ansicht derer, die Recht sprechen, die Armen, Ungebildeten, Ausl&auml;nder. Die &ldquo;Macht des Geldes&rdquo;, meint eine Amtsgerichtsdirektorin resigniert, werde gleiches Recht f&uuml;r alle &ldquo;rein faktisch zu verhindern wissen&rdquo;. Einer ihrer Kollegen sieht sich in Erkl&auml;rungsnot, wenn er begr&uuml;nden soll, dass ein kleinkrimineller Wiederholungst&auml;ter ins Gef&auml;ngnis wandert, w&auml;hrend die Wirtschaftsverfahren &ldquo;bei Prominenten&rdquo; eingestellt w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1212504\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Federhalter der BASF<\/strong><br>\nWie der britische Historiker Adam Tooze in eine Falle tappte, die das Etikett unabh&auml;ngiger Forschung tr&auml;gt. Von Otto K&ouml;hler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/09-18\/017.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Kouchners Kriegsdrohung<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Sarkozys gef&auml;hrliche Taktik<\/strong><br>\nErw&auml;gt die neue Regierung in Paris ernsthaft die milit&auml;rische Option gegen Iran? Oder sollen die scharfe Rhetorik und die Forderung nach neuen Sanktionen lediglich &ldquo;verhindern, dass wir eines Tages mit der katastrophalen Alternative &lsquo;iranische Bombe oder Bombardierung Irans&rsquo; konfrontiert sind&rdquo;, wie Pr&auml;sident Sarkozy in seiner ersten au&szlig;enpolitischen Grundsatzrede Ende August formulierte? Sollte dies Frankreichs Kalk&uuml;l sein, ist es zumindest in Iran nicht aufgegangen. Denn dort haben Kouchners Worte die Hardliner und die Fraktion der Atomwaffenbef&uuml;rworter gest&auml;rkt. Und das steigert die Kriegsgefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=a1&amp;dig=2007\/09\/18\/a0049&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Schwerste internationale Krise&rdquo;<\/strong><br>\nInterventionismus hat Kouchners Karriere von Anfang an gepr&auml;gt. Er wurde ber&uuml;hmt, als er sich mit Reiss&auml;cken f&uuml;r Kinder mit von Hunger&ouml;demen aufgeschwellten B&auml;uchen fotografieren lie&szlig;. Dass der &ldquo;unabh&auml;ngige&rdquo; Menschenrechtler und sp&auml;tere Gr&uuml;nder von zun&auml;chst M&eacute;decins sans Fronti&egrave;res und dann M&eacute;decins du Monde in der mineral&ouml;lreichen Region Biafra einen Abspaltungskrieg unterst&uuml;tzte, der auch im Interesse der beiden franz&ouml;sischen Erd&ouml;lkonzerne Elf und Total lag, ist in Vergessenheit geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=sw&amp;dig=2007\/09\/18\/a0118&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li>\n<strong>Kouchners Vorsto&szlig; zielt auf IAEO-Chef al-Baradei<\/strong><br>\nAl-Baradei hatte Mitte August mit der F&uuml;hrung in Teheran eine detaillierten Arbeitsplan vereinbart. Darin verpflichtete sich Teheran, alle noch offenen Fragen der IAEO bez&uuml;glich des geheimen Atomprogramms, das Iran zwischen 1986 und 2003 betrieben hatte, bis sp&auml;testens Mitte November vollst&auml;ndig zu beantworten. Die Vereinbarung war detailliert mit dem EU-Au&szlig;enbeauftragten Javier Solana abgesprochen worden. Der IAEO-Generaldirektor verteidigte seine Vereinbarung mit Teheran mit dem Hinweis, dies sei &ldquo;das erste Mal, dass der Iran die vollst&auml;ndige Aufkl&auml;rung der noch unbeantworteten Frage&rdquo; seines Atomprogramms zugesagt habe. Im &Uuml;brigen, betonte al-Baradei, habe es auch der UN-Sicherheitsrat bislang mit Sanktionen gegen Teheran nicht geschafft, den Atomstreit zu beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=sw&amp;dig=2007\/09\/18\/a0117&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Schicksal der Juden bewegt Iraner<\/strong><br>\nDer Quotenhit im iranischen Fernsehen ist eine Serie, die das Schicksal der Juden im Zweiten Weltkrieg behandelt. Durch die Serie lernen die Zuschauer mehr und mehr &uuml;ber den Holocaust &ndash; dabei hatte der iranische Pr&auml;sident Ahmadinedschad immer wieder geleugnet, dass es diesen &uuml;berhaupt gab. Beachtlich ist, dass die Sendung das Plazet des iranischen Klerus haben muss, denn das staatliche Fernsehen steht unter der Oberaufsicht des geistlichen F&uuml;hrers, Ayatollah Ali Chamenei. Die Serie k&ouml;nnte ein Zeichen daf&uuml;r sein, dass der Iran sein antisemitisches Image aufpolieren will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/fernsehen\/article1193254\/Schicksal_der_Juden_bewegt_Iraner.html\">WELT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2646","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2646","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2646"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2646\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2646"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2646"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2646"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}