{"id":2656,"date":"2007-09-26T08:46:55","date_gmt":"2007-09-26T06:46:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2656"},"modified":"2007-09-27T08:27:47","modified_gmt":"2007-09-27T06:27:47","slug":"hinweise-des-tages-490","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2656","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(AM\/KR)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann <a href=\"?p=2656&amp;email=1\">weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>&Uuml;ber 100 000 Euro Lohn nicht gezahlt<\/strong><br>\nDie Karstadt-Baustelle am Limbecker Platz ist wegen nicht gezahlter L&ouml;hne an osteurop&auml;ische Bauarbeiter in die Schlagzeilen geraten. Der Wanderarbeiterverband macht jetzt juristisch die Forderungen von 29 Bauarbeitern geltend &ndash; &ldquo;parallel beim Subunternehmer und beim Generalunternehmer, der Baukonzern Bilfinger Berger, der letztendlich die Verantwortung tr&auml;gt&rdquo;, so Agnes Jarzyna.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrz.de\/nrz\/nrz.nachbarstadt.volltext.php?kennung=on1nrzPOLStaEssen39347&amp;zulieferer=nrz&amp;kategorie=POL&amp;rubrik=Stadt&amp;region=Essen&amp;auftritt=NRZ&amp;dbserver=1\">Neue Ruhr Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das Bundeswirtschaftsministerium und die CDU-Bundestagsfraktion k&ouml;nnen sich freuen. Was sie f&uuml;r die Briefzusteller gerade anstreben &ndash; Wettbewerb &uuml;ber Dumpingl&ouml;hne -, ist f&uuml;r einen Teil der Bauarbeiter bereits Wirklichkeit geworden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Lohn: Falsche Zahlen, richtiger Alarm<\/strong><br>\nDeutschlands Arbeitnehmer profitieren seit Jahren nicht vom Wirtschaftsaufschwung. Das hat jetzt auch die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung gemerkt &ndash; allerdings mit einer eher verwirrenden Statistik. Im Kabinett bricht die Debatte um Mindestl&ouml;hne wieder auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=in&amp;dig=2007\/09\/25\/a0090&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&Ouml;ffentliche Hand: Der gewissenlose Gro&szlig;kunde<\/strong><br>\nMit ihrer Wirtschaftmacht k&ouml;nnte die &ouml;ffentliche Hand f&uuml;r bessere Umwelt- und Arbeitsbedingungen sorgen. Das will auch die EU &ndash; doch das Wirtschaftsministerium blockiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=konsum&amp;art=4894&amp;src=SZ&amp;id=wirtschaft-artikel&amp;cHash=2c6d514d21\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Noch mehr Probleme in Europa<\/strong><br>\nSeine Firma Black Rock verwaltet 1300 Milliarden Dollar. Laurence Fink kennt das Gesch&auml;ft wie kaum ein Zweiter. Deshalb hat es Gewicht, wenn er sagt, die derzeitige Kreditkrise sei gr&ouml;&szlig;er, als die M&auml;rkte glauben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/noch_mehr_probleme_in_europa_1.559562.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Lucas Zeise: Weg mit der Verpackungsindustrie<\/strong><br>\nDie Subprime-Krise ist die Chance, dem intransparenten Weiterverkauf von Kreditrisiken ein Ende zu bereiten. Die Lehren, die sich schon jetzt aus der Kreditkrise ziehen lassen, beziehen sich auf die stark verbesserungsw&uuml;rdige Regulierung der Banken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/257087.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Erste Schl&uuml;sse aus der Finanzmarktkrise<\/strong><br>\nIn seinem &laquo;Global Financial Stability Report&raquo; erwartet der Internationale W&auml;hrungsfonds (IMF), dass die Anpassungen an den Finanzm&auml;rkten noch einige Zeit dauern werden. Er dr&auml;ngt die Finanzunternehmen und die Regulierungsbeh&ouml;rden zu Korrekturma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/erste_schluesse_aus_der_finanzmarktkrise_1.560431.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>B&ouml;ckler Impuls 14\/2007: <\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Das Lohngef&auml;lle wird steiler<\/strong><br>\nDie L&ouml;hne driften in Deutschland mittlerweile ebenso auseinander wie in den USA.<br>\nGeringverdiener verlieren seit den 90er-Jahren den Anschluss &ndash; sie leiden vor allem darunter, dass die Tarifbindung in der Bundesrepublik ihre Kraft einb&uuml;&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2007_14_3.pdf\">Hans B&ouml;ckler Stiftung [PDF &ndash; 84 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Neue Selbstst&auml;ndige ohne Sicherheit<\/strong><br>\nIn Europa arbeiten immer mehr Besch&auml;ftigte auf eigene Rechnung. In Deutschland fallen diese neuen Selbstst&auml;ndigen jedoch weitgehend durch das Raster unserer sozialen Sicherungssysteme. Andere europ&auml;ische Staaten haben diese weitaus besser in die allgemeine soziale Sicherung einbezogen als die Deutschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-F458F615\/hbs\/hs.xsl\/32014_88642.html\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>H&ouml;here L&ouml;hne, Verteilungsbilanz negativ<\/strong><br>\nDie europ&auml;ische Wirtschaft w&auml;chst, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch zwei von drei EU-L&auml;ndern sch&ouml;pfen den lohnpolitischen Verteilungsspielraum nicht aus &ndash; das schm&auml;lert die Nachfrage. Die Unternehmen in der EU zielen vor allem auf den europ&auml;ischen Markt, sie ben&ouml;tigen die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Tarifexperte Thorsten Schulten verweist zudem darauf, dass die deutsche Lohnzur&uuml;ckhaltung mittlerweile von franz&ouml;sischen und US-&Ouml;konomen stark kritisiert wird &ndash; als Versuch, die Wettbewerbsf&auml;higkeit auf Kosten der Nachbarn zu erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-595250B5\/hbs\/hs.xsl\/32014_88648.html\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europ&auml;ischer Tarifbericht des WSI &ndash; 2006\/2007<\/strong><br>\nDer aktuelle Europ&auml;ische Tarifbericht des WSI gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber die tarifpolitische Ausrichtung der Europ&auml;ischen Union in den Jahren 2006 und 2007.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/wsimit_2007_09_schulten.pdf\">Hans B&ouml;ckler Stiftung [PDF &ndash; 232 KB]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Die Pseudo-Gr&uuml;nen vom BDI<\/strong><br>\nMit einer bei der Unternehmensberatung McKinsey bestellten Studie versucht der BDI, sich als Freund des Klimaschutzes zu profilieren. Das Papier entpuppt sich bei genauer Lekt&uuml;re als Kampfansage &ndash; der Industrieverband will Umweltschutz nur, wenn er m&ouml;glichst wenig kostet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-507874,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r SPD-Mitglieder: Unterst&uuml;tzen Sie mit Ihrer Unterschrift den Aufruf gegen die Privatisierung der Bahn<\/strong><br>\nZehn prominente Sozialdemokraten haben einen Aufruf gegen jede Privatisierung der Bahn gestartet. Sie fordern die Delegierten des Bundesparteitages der SPD sowie die SPD- Bundestagsfraktion auf, gegen die Privatisierung der Bahn zu stimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.DeineBahn.de\">B&uuml;ndnis Bahn f&uuml;r Alle<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Falls es  SPD-Mitglieder in Ihrem Umfeld gibt, geben Sie diesen Hinweis bitte an diese weiter. Danke.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bertelsmannkritische Tagung &ndash; Das Schattenkabinett aus G&uuml;tersloh<\/strong><br>\nAm Samstag, dem 27.10., findet in der FH Frankfurt eine Tagung zum Einfluss von Bertelsmann auf die Politik statt. Wir weisen darauf hin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/frankfurt\/termin.html#Btagung\">ATTAC<\/a><\/li>\n<li><strong>Nur f&uuml;r jene Leser, die sich f&uuml;r Wowereit interessieren:<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>&ldquo;Wowereit-Wochen&rdquo; seien angebrochen &hellip;<\/strong><br>\n&hellip; hie&szlig; es im Berliner &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; am Donnerstag, als 300 geladene G&auml;ste in die Bertelsmann-Stiftung neben der Staatsoper eilten, um die offizielle Vorstellung der in dieser Woche erschienenen Autobiografie live zu erleben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/daten\/2007\/09\/22\/797068.html\">Hamburger Abendblatt Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Wowereits Wortschatz<\/strong><br>\n&ldquo;Wer mit Geld nicht umgehen k&ouml;nne, dem sei auch mit einer Erh&ouml;hung der Sozialhilfe nicht gedient&hellip;&rdquo; &ndash; Jauch (RTL, Bertelsmann):  &ldquo;Muss ein neuer Kanzler her? Das Buch ist doch eindeutig eine Bewerbung, damit endlich jemand auf Sie aufmerksam wird.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Die-Dritte-Seite;art705,2384879\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Wowi ante Portas<\/strong><br>\nKlaus Wowereit hat ein Buch geschrieben, um sich f&uuml;r h&ouml;here Aufgaben zu empfehlen. Der Boulevard ist begeistert, das politische Feuilleton verdreht die Augen. Doch niemand sollte Berlins B&uuml;rgermeister untersch&auml;tzen&hellip;<br>\n&hellip; Aber Wowereit ist erfolgreich, das kann niemand bestreiten. Gegen die traditionelle Berliner SPD hat er seinen politischen Aufstieg organisiert, gegen die &ouml;ffentliche Meinung hat er auf Rot-Rot gesetzt, um die CDU von der Macht zu verdr&auml;ngen, gegen den Widerstand des &Ouml;ffentlichen Diensts und die sonstigen Besitzstandswahrer hat er der &uuml;berschuldeten Stadt erfolgreich<br>\neinen Sparkurs aufgezwungen. Und gegen den politischen Trend hat er f&uuml;r die SPD zweimal hintereinander seine Landtagswahl gewonnen. Zwar ist es l&auml;ngst noch nicht so, dass es der Hauptsstadt wirtschaftlich und finanziell wieder gut ginge, aber die Trendwende hat er geschafft. Anders als bei seinem Amtsantritt 2001 hat Berlin wieder Perspektiven. Die Wirtschaft w&auml;chst<br>\nwieder, der Tourismus boomt. F&uuml;r junge und kreative Leute hat die Stadt weltweit eine enorme Anziehungskraft entwickelt&hellip;<br>\n&hellip; Dabei ist Wowereit gar kein Linker, keiner, der auf klassische Umverteilung oder mehr Staat setzt. Privatisierungen zumindest waren unter Rot-Rot in Berlin nicht tabu und in seiner Autobiografie hat er ein paar Wahrheiten aufgeschrieben, die f&uuml;r seine Partei unbequem sind, vor allem aber f&uuml;r die Linken. Von Christoph Seils.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2007\/39\/klaus-wowereit\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Ein ziemlich oberfl&auml;chlicher Artikel.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Erdogan beliebt zu scherzen<\/strong><br>\nDas allgemeine Erstaunen war gro&szlig;, als Ministerpr&auml;sident Tayyip Erdogan k&uuml;rzlich in einer Rede beklagte, die t&uuml;rkischen Intellektuellen erh&ouml;ben nicht mit dem n&ouml;tigen Nachdruck ihre Stimme gegen Ungerechtigkeiten und Mi&szlig;st&auml;nde. &raquo;Ist das ein Witz oder ist das blanker Hohn?&laquo; wunderte sich etwa Professor Baskin Oran &ndash; und mit ihm zahlreiche andere kritische Geister des Landes. Denn die Verfolgung von Intellektuellen in der T&uuml;rkei nimmt weiter zu. In den 103 Gesinnungsprozessen, die in den ersten sechs Monaten dieses Jahres zu Ende gegangen sind, sind 193 Kritiker zu insgesamt mehr als 229 Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt worden &ndash; durchschnittlich also rund 14 Monate Haft pro Verurteilten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/09-26\/008.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(AM\/KR)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2656","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2656","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2656"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2656\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}