{"id":26577,"date":"2015-06-29T09:23:05","date_gmt":"2015-06-29T07:23:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26577"},"modified":"2015-06-29T10:48:22","modified_gmt":"2015-06-29T08:48:22","slug":"das-arme-griechenland-und-die-armseligkeit-unserer-medien-eine-dokumentation-und-einiges-mehr-zur-totalen-meinungsmache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26577","title":{"rendered":"Das arme Griechenland und die Armseligkeit unserer Medien. Eine Dokumentation und einiges mehr zur totalen Meinungsmache."},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Schon seit ihrer Wahl Ende Januar wurden die Exponenten der griechischen Regierung mit Polemiken und sachfremden Anfeindungen &uuml;berzogen. Seit Alexis Tsipras in der Nacht zum Samstag nun angek&uuml;ndigt hat, ein Referendum abhalten zu wollen, gibt es kein Halten mehr. Offen feindselige und nicht selten pers&ouml;nlich beleidigende Tiraden scheinen jetzt unabdingbar zum guten Ton zu geh&ouml;ren&ldquo;, so beschreibt Carsten Weikamp die Reaktion der wichtigsten Medien. Er hat f&uuml;r die NachDenkSeiten diese armselige Reaktion dokumentiert (Teil I). Wir verlinken au&szlig;erdem in Teil II auf die Rede von Tsipras mit der Ank&uuml;ndigung des Referendums und das Dokument mit den Vorschl&auml;gen der &bdquo;Institutionen&ldquo;, die die Entscheidung f&uuml;r das Referendum ausgel&ouml;st haben. Au&szlig;erdem haben einige Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten auf den Beitrag <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26570\">zu den Methoden der Meinungsmache<\/a> vom 26. Juni mit interessanten Analysen reagiert, die auch den Umgang mit Griechenland betreffen (Siehe Teil III). Danke vielmals allen Beteiligten. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Teil I: Dokumentation der Reaktion einschl&auml;giger Medien zum Vorschlag des griechischen Ministerpr&auml;sidenten f&uuml;r ein Referendum und zum Scheitern der Verhandlungen in Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nCarsten Weikamp schildert seine Eindr&uuml;cke bei der Recherche und Dokumentation des Medienechos:<br>\nWer sich dem zu lange aussetzt, wird auch als Hartgesottener den Eindruck nicht mehr los, die &ldquo;inkompetenten&rdquo;, &ldquo;&uuml;berforderten&rdquo;, &ldquo;nervenden&rdquo; &ldquo;griechischen Superexperten&rdquo; h&auml;tten mit ihrem &ldquo;doppelz&uuml;ngigen und boshaften Charakter&rdquo; p&uuml;nktlich zum Beginn der Sommerferien in Deutschland in ihrem &ldquo;puren Zynismus&rdquo; ein &ldquo;kindisches Kasperltheater&rdquo; &ldquo;aus dem Hut gezaubert&rdquo;, f&uuml;r das jeder andere &ldquo;zurecht vom Hof gejagt w&uuml;rde&rdquo;. Auf dem Weg zu einem &ldquo;neuen Tiefpunkt auf der nach unten offenen Tsipras-Skala&rdquo; habe man in &ldquo;verantwortungsloser&rdquo; Weise, &ldquo;l&auml;chelnd&rdquo; und in einem &ldquo;Akt politischer Torheit&rdquo; die &ldquo;Demokratie verraten&rdquo;, um dem Volk die &ldquo;Verantwortung zuzuschieben, die man selbst tragen m&uuml;sste&rdquo;, wahlweise auch &ldquo;die Pistole an den Kopf der europ&auml;ischen Demokraten zu setzen&rdquo; und weiterhin &ldquo;die Schuld f&uuml;r das eigene Ungen&uuml;gen bei anderen zu suchen&rdquo;. Mit anderen Worten, es sei &ldquo;H&ouml;chste Zeit, den Zirkus zu beenden.&rdquo; &ndash; Alles Begriffe, die einem im Moment aus dem Netz entgegenspringen, und nicht einmal die wildesten. <\/p><p>Neben den &uuml;blichen Verd&auml;chtigen von Bild bis Seehofer tun sich dabei besonders die Kommentatoren der gro&szlig;en deutschen Printmedien hervor. Wir haben Ihnen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150628-cw-reaktionen-referendum-griechenland-update.pdf\">hier [PDF &ndash; 156 KB]<\/a> einige besonders markante Beispiele aus den Reaktionen der ersten 24 Stunden nach Ank&uuml;ndigung zusammengestellt. Man scheut sich angesichts des Niveaus der Vorw&uuml;rfe, den Begriff &ldquo;lesenswert&rdquo; zu verwenden. Um die Massivit&auml;t der Diffamierung innerhalb des kurzen Zeitraums zu begreifen, lohnt der Blick in die Dokumentation allerdings sehr. <\/p><p><strong>Teil II: Rede des griechischen Ministerpr&auml;sidenten mit der Ank&uuml;ndigung und Begr&uuml;ndung des Referendums (a.) und Vorschlagspapier der Institutionen (b.)<\/strong><\/p><ol class=\"abc\">\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150627-rede-griechischer-ministerpraesident-mit-ankuendigung-referendum.pdf\">Fernsehansprache Tsipras in der Nacht vom 26. auf den 27. Juni 2015 [PDF &ndash; 127 KB]<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/europa.eu\/rapid\/attachment\/IP-15-5270\/en\/List%20of%20prior%20actions%20-%20version%20of%2026%20June%2020%2000.pdf\">Vorschl&auml;ge<\/a>\/Liste von Europ&auml;ischer Union, Internationalem W&auml;hrungsfonds und Europ&auml;ischer Zentralbank. Sie l&ouml;sten den Schritt des griechischen Ministerpr&auml;sidenten zum Vorschlag eines Referendums aus: <\/strong><br>\nund dazu auch noch die dazugeh&ouml;rige <a href=\"http:\/\/europa.eu\/rapid\/press-release_IP-15-5270_en.htm\">Pressemeldung der Europ&auml;ischen Kommission<\/a><br>\nLeider beides nur auf Englisch.<\/li>\n<\/ol><p><strong>Teil III: Zwei Mails von NachDenkSeiten-Leserinnen und Lesern mit Analysen zu den Methoden der Meinungsmache, dargestellt am Beispiel des Umgangs mit Griechenland<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>Mail von Iris Pape vom 28.6.2015<\/strong><br>\n&hellip;erneut finden sich &Auml;u&szlig;erungen, die nahelegen, die Geldgeber seien berechtigt, allein einen &ldquo;Kompromiss&rdquo; auszuhandeln. Von der Beteiligung des anderen Verhandlungspartners ist keine Rede. Auf der Wetterseite von &ldquo;heute.de&rdquo; findet sich am Sonntag, 28.06.2015 f&uuml;r 11.12 Uhr unter folgender Kopfzeile die nachfolgend zitierte Nachricht:<br>\n<strong>11:12Steinmeier fassungslos &uuml;ber Athen<\/strong>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Bundesau&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich &ldquo;fassungslos&rdquo; &uuml;ber das Krisenmanagement des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras ge&auml;u&szlig;ert. Der &lsquo;Welt am Sonntag&rdquo; sagte er, die Geldgeber h&auml;tten &lsquo;mit viel gutem Willen&rsquo; einen Kompromiss f&uuml;r einen Ausweg aus der Krise gefunden.&rsquo; Ich verstehe nicht, wie eine gew&auml;hlte griechische Regierung seinem Volk empfiehlt, den europ&auml;ischen Vorschlag abzulehnen&rdquo;, so Steinmeier. Ministerpr&auml;sident Tsipras hatte seinen B&uuml;rgern f&uuml;r das geplante Referendum geraten, &ldquo;ein gro&szlig;es Nein zum Ultimatum&rdquo; der Gl&auml;ubiger zu sagen.&rdquo; (Hervorhebungen I.P.)\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Im letzten Satz wird korrekterweise der Begriff &ldquo;Ultimatum&rdquo; verwendet, jedoch nur, um Tsipras zu zitieren. Dass diese beiden Begriffe &ndash; das Ultimatum und der Kompromiss &ndash; eben nicht gleichrangig zu verstehen sind, sondern grundverschiedene Konzepte darstellen, scheint nicht weiter zu st&ouml;ren.<br>\nIm Gegenteil wird jetzt eine zweite &ndash; von Ihnen beschriebene &ndash; Methode der Meinungsmache praktiziert, n&auml;mlich die Wiederholungsh&auml;ufigkeit. Jetzt wird so lange auf den geneigten Nachrichtenleser und -H&ouml;rer eingeredet, bis er die M&auml;r vom Kompromiss am Ende glaubt und genauso &ldquo;fassungslos&rdquo; ist wie Steinmeier.<br>\nNur gut, dass Mario Draghi einen k&uuml;hlen Kopf beh&auml;lt. (A.M.: mal abwarten)<\/p><\/li>\n<li><strong>Mail von J.K. vom 28.6.2015: <\/strong>\n<p>&hellip;was wir gerade hinsichtlich der gescheiterten Verhandlungen mit Griechenland und dem von Tsipras anberaumten Referendum erleben, ist doch ein Paradebeispiel der Meinungsmache. Allein die &Auml;u&szlig;erungen von Djisselbloem (die wirtschaftliche Lage in Griechenland wird sich nun rasch verschlechtern, aber daran k&ouml;nne man nun nichts mehr &auml;ndern) und Schulz sind an Perfidie nicht zu &uuml;berbieten. Wobei das, was Schulz (SPD) gesagt hat, nur noch widerw&auml;rtig ist: &ldquo;Die weitgehenden Angebote, die insbesondere (EU-Kommissionschef) Jean-Claude Juncker durchgesetzt hat, als Erniedrigung zu bezeichnen, ist rational nicht mehr nachvollziehbar und h&ouml;chstens erkl&auml;rbar als blanke Ideologie&rdquo;. &hellip;<\/p>\n<p>Das Narrativ &ndash; die Erz&auml;hlung, die Botschaft &ndash; der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; ist gesetzt: Allein Tsipras und die Syriza sind an dem Fiasko schuld. Sie haben Griechenland innerhalb von sechs Monaten an die Wand gefahren. Als ob unter den korrupten Regierungen der PASOK und der ND alles in bester Ordnung gewesen w&auml;re &ndash; der Unterschied: diese haben die Auflagen der Troika skrupellos gegen die eigene Bev&ouml;lkerung durchgesetzt. Dass die absurde neoliberale Austerit&auml;tspolitik, die die Troika und Deutschland Griechenland oktroyiert haben, am Anfang des ganzen stand, wird komplett verschwiegen. Explizit auch die Verantwortung Deutschlands mit seiner beggar-thy-neighbour-Politik.<\/p>\n<p><strong>Zum Gebaren der sogenannten Qualit&auml;tsmedien nur zwei Beispiele von diesem Wochenende: <\/strong><br>\nEinmal ein Hinweis auf einen Kommentar des bekannten PR-Journalisten Roland Nelles auf Spiegel Online und dann ein Kommentar von Kornelius in der S&uuml;ddeutschen Zeitung.<br>\nNelles Erguss ist nicht besonders elaboriert, aber liefert die Hetzparolen gegen Griechenland in geballter Form.<br>\nKornelius&rsquo; Beitrag ist perfide. Semantisch keine plumpe Hetze, aber der Tenor fordert klar einen Austritt Griechenlands aus dem Euro, zum Wohle der Europ&auml;ischen Gemeinschaft und der Europ&auml;ischen Idee und zum Wohle Griechenlands, und nat&uuml;rlich tr&auml;gt nur Griechenland die Verantwortung, da es sich im Gegensatz zu Spanien, Portugal und Irland&nbsp; als &ldquo;reformunf&auml;hig&rdquo; erwiesen hat. Indirekt best&auml;tigt Kornelius damit Naomi Kleins &bdquo;Schock-Strategie&ldquo;. Die Euro-Krise ist das entscheidende Vehikel zur Durchsetzung der neoliberalen Agenda.<\/p>\n<p><strong>Zu n&auml;chst zu Nelles:<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/referendum-in-griechenland-kommentar-a-1040979.html#ref=meinunghp\">Referendum in Griechenland: Die verwirrte Nation<\/a><\/strong><br>\n<strong>Ein Kommentar von Roland Nelles<\/strong><\/p>\n<p>&ldquo;&hellip; sie nerven, die Griechen&rdquo;<\/p>\n<p>&ldquo;&hellip; das Pleite-Land&rdquo;<\/p>\n<p>&ldquo;&hellip; wie sehr die griechische Sturheit den Rest Europas qu&auml;lt?&rdquo;<\/p>\n<p>&rdquo; &hellip;. den verrotteten Staatsapparat&rdquo;<\/p>\n<p>&ldquo;&hellip;. ein Referendum &hellip;.. Die Ank&uuml;ndigung ist eine weitere Zumutung&rdquo;<\/p>\n<p>&ldquo;Premier Tsipras dr&uuml;ckt sich, Verantwortung f&uuml;r sein Volk zu &uuml;bernehmen &hellip;.. zu rationaler Politik ist er offenbar nicht f&auml;hig.&rdquo;<\/p>\n<p>&ldquo;&hellip; betr&uuml;gt Tsipras sein Volk.&rdquo;<\/p>\n<p>&ldquo;Griechenland verdient bessere Politiker&rdquo;<\/p>\n<p>&ldquo;Griechenland ist eine verwirrte Nation&rdquo;<\/p>\n<p>Das Folgende ist allerdings in h&ouml;chstem Ma&szlig;e manipulativ. Eine klare Verdrehung der Tatsachen. Man versucht zu helfen und die Griechen lassen sich nicht helfen und halten sich an keine Regeln:<\/p>\n<p>&ldquo;Wendet sich Griechenland in einem Referendum mit gro&szlig;em Get&ouml;se von Europa ab, w&auml;re dies ein Schlag ins Gesicht all jener, die seit Jahren m&uuml;hsam versuchen, Griechenland zu helfen. Die Griechen w&uuml;rden damit endg&uuml;ltig dokumentieren, dass sie nicht bereit sind, sich an die Regeln der Gemeinschaft zu halten.&rdquo;<\/p>\n<p><strong>Und hier zu Kornelius:<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/schuldenkrise-griechenland-braucht-seine-eigene-waehrung-1.2538874\">Griechenland braucht seine eigene W&auml;hrung<\/a><\/strong><br>\n<strong>Kommentar von Stefan Kornelius<\/strong><\/p>\n<p>&bdquo;Griechenlands Schicksal ist ein Lehrst&uuml;ck &uuml;ber die Geschichte der Europ&auml;ischen Union. An kaum einem anderen Land l&auml;sst sich so messerscharf ablesen, welche Kr&auml;fte auf die Mitglieder der Gemeinschaft wirken &ndash; und was die Menschen aushalten. Deswegen ist die Union auch an keinem Land so sehr verzweifelt wie an Griechenland.<\/p>\n<p>In der Krise hat sich die Union deshalb auf eine andere disziplinierende Kraft geeinigt, der sich viele Staaten gebeugt haben: Irland, Portugal, Spanien haben die strukturellen Defizite ihrer Volkswirtschaften erkannt und reformiert. Sie haben sich einer Reformlogik gebeugt, die viele zwar als hart und fremdbestimmt empfanden, die aber den volkswirtschaftlichen Ausl&ouml;ser der Krise behob: die mangelnde Wettbewerbsf&auml;higkeit und das Missverh&auml;ltnis zwischen Ausgaben und Einnahmen in ihren Staatskassen.<\/p>\n<p>Griechenland ist in all den Jahren diese Reform nicht gelungen.&ldquo; <\/p>\n<p><strong>Zum Abschluss noch der Link auf einen Text, der zeigt, wie anders, wie demokratisch, wie aufkl&auml;rend Journalismus sein k&ouml;nnte.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Es geht um einen Artikel von Frank Schirrmacher.<\/strong><br>\nDen Tipp verdanken wir Oskar Lafontaine:<\/p>\n<p>Der griechische Weg<br>\n<strong>Demokratie ist Ramsch<\/strong><br>\nWer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der M&auml;rkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen.<br>\n01.11.2011,&nbsp;von&nbsp;FRANK SCHIRRMACHER<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/der-griechische-weg-demokratie-ist-ramsch-11514358.html\">faz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Schon seit ihrer Wahl Ende Januar wurden die Exponenten der griechischen Regierung mit Polemiken und sachfremden Anfeindungen &uuml;berzogen. Seit Alexis Tsipras in der Nacht zum Samstag nun angek&uuml;ndigt hat, ein Referendum abhalten zu wollen, gibt es kein Halten mehr. Offen feindselige und nicht selten pers&ouml;nlich beleidigende Tiraden scheinen jetzt unabdingbar zum guten Ton zu geh&ouml;ren&ldquo;,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26577\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[22,123,41,11],"tags":[423,1045,1555,1360,1193,252],"class_list":["post-26577","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europaische-union","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienanalyse","category-strategien-der-meinungsmache","tag-austeritaetspolitik","tag-grexit","tag-griechenland","tag-kornelius-stefan","tag-schulz-martin","tag-steinmeier-frank-walter"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26577"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26577\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26584,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26577\/revisions\/26584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26577"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26577"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}