{"id":2659,"date":"2007-09-28T07:35:48","date_gmt":"2007-09-28T05:35:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2659"},"modified":"2007-09-28T07:35:48","modified_gmt":"2007-09-28T05:35:48","slug":"hinweise-des-tages-492","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2659","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(AM\/KR)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann <a href=\"?p=2659&amp;email=1\">weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Agenda 2010<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Gefangen im Kanzlererbe<\/strong><br>\nSchr&ouml;ders Irrwege m&uuml;ssen zur Sprache kommen &ndash; &ouml;ffentlich und grunds&auml;tzlich. Steinbr&uuml;ck und Steinmeier wollen strikt am Agenda-Kurs festhalten, Beck m&ouml;chte ihn erg&auml;nzen. Was will, so fragt man sich, die SPD-Linke? Das Schweigen sollte, so schmerzhaft es f&uuml;r manchen auch sein mag, in einer ehrlichen Debatte gebrochen werden. Ist das, was die SPD-F&uuml;hrung als<br>\nmutige Reformpolitik preist, nur unausgewogen oder grundlegend falsch? Unterstellen wir den bestm&ouml;glichen Fall, dass sich nennenswerte Teile der SPD nicht in einem Zustand der permanenten Verwirrung, sondern der zeitweiligen politischen Schizophrenie befinden, dann gibt es Hoffnung. Denn &Ouml;ffentlichkeit, freies Sprechen kann diesen beklagenswerten Zustand<br>\nlindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/38\/07380501.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Hamburger Programm der SPD: Streicheleinheiten in Rot<\/strong><br>\nVieles in diesem Programmentwurf soll die geschundene (linke) Seele der Parteibasis streicheln. Nur l&auml;sst sich das politisch-strategische Dilemma der SPD nicht durch die k&uuml;hnere Sprache l&ouml;sen, solange dem Anti-Schr&ouml;der in der Semantik keine Schr&ouml;der-Abkehr in der Politik folgt. Man kann nicht &ndash; als Gefangener von eigener j&uuml;ngster Geschichte und Koalitionslogik &ndash; auf Agenda-Kurs bleiben und gleichzeitig dessen verheerende Auswirkungen beklagen. Man kann nicht die Banner des &ldquo;demokratischen Sozialismus&rdquo; schwenken und bei Hartz IV bestenfalls kosmetische Korrekturen riskieren. Man kann nicht glaubw&uuml;rdig sein, wenn man neoliberale Politikkonzepte programmatisch kritisiert und zugleich neoliberale Politik betreibt. Jeder Schritt wirklicher Bewegung &ndash; weg von der Agenda 2010, ist mehr wert als zwei Dutzend Programme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/39\/07390101.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Standort: Rolle r&uuml;ckw&auml;rts<\/strong><br>\nTausende Jobs kommen wieder nach Deutschland. Grund: Bei der Verlagerung ins Ausland haben sich vor allem mittelst&auml;ndische Firmen verkalkuliert. Jeder f&uuml;nfte Betrieb aus der Metall- und Chemiebranche kehrt zur&uuml;ck. Und selbst ausl&auml;ndische Firmen lockt das hiesige Wirtschaftswunder. Im Maschinenbau ist der R&uuml;ckzug besonders ausgepr&auml;gt. &ldquo;Es gibt keinen Trend mehr zur Produktionsverlagerung ins Ausland&rdquo;, sagt Dieter Brucklacher, Pr&auml;sident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Die Stimmung der Firmen habe sich gedreht. Sie h&auml;tten wieder mehr Vertrauen zu Deutschland. &ldquo;Auch Unternehmer reagieren durchaus emotional&rdquo;, so der Lobbyist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,507257,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Das konnte man alles vorher wissen. Stimmungsmacher wie der M&uuml;nchner Professor Sinn oder der Spiegel-Mann Steingart haben viele der auf Emotionen gr&uuml;ndenden Fehlentscheidungen auf dem Gewissen. Und die Wirtschaftsbosse auch. Im &uuml;brigen kann ich empfehlen, dazu Denkfehler 13 (&bdquo;Panik wegen der Abwanderung von Arbeitspl&auml;tzen?&ldquo;)  meines Buches &bdquo;Die Reforml&uuml;ge&ldquo; nachzulesen. Das stammt von 2004. Oder auch <a href=\"?p=2279\">&ldquo;Beliebige Manipulation mit dem Thema Abwanderung&rdquo;<\/a> (mit Denkfehler 13 als Anhang) und <a href=\"?p=2216\">&ldquo;Globalisierung als Entschuldigung f&uuml;rs Nichtstun und f&uuml;r Fehlentscheidungen&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesbank Kurzbericht zur Konjunktur<\/strong><br>\n&ldquo;Im aktuellen Konjunkturzyklus, der inzwischen bereits vier Jahre andauert, hat der private Konsum noch nicht an Schwung gewonnen. Dieser empirische Befund ist nicht nur im historischen Kontext, sondern auch im Vergleich zu anderen gro&szlig;en Volkswirtschaften au&szlig;ergew&ouml;hnlich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/volkswirtschaft\/monatsberichte\/2007\/200709mb_bbk.pdf\">Bundebank [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Dieses Ergebnis ist nicht verwunderlich angesichts der schlechten Entwicklung der Masseneinkommen und der Mehrwertsteuererh&ouml;hung um drei Punkte. Es ist noch einmal daran zu erinnern, wie euphorisch einige der Beobachter in den ersten Monaten dieses Jahres auch die Entwicklung des Konsums gesehen haben. Es war schon die Rede davon, die Mehrwertsteuer mache sich &uuml;berhaupt nicht bemerkbar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Die US-Krise ist nur ein Vorspiel<\/strong><br>\nDie gegenw&auml;rtige US-Eigenheimkrise k&ouml;nnte sich als laue Brise erweisen im Vergleich zu dem Sturm, der sich gerade &uuml;ber einigen europ&auml;ischen Wohnimmobilienm&auml;rkten zusammenbraut. Ein weiterer Preiseinbruch bahnt sich bereits an. [&hellip;] Besonders kritisch sei die Lage in Spanien, meint Thomas Beyerle, Chefresearcher der Allianz-Immobilientochter Degi. [&hellip;] Mehr als 15 Prozent aller Eigenheime und Eigentumswohnungen in Spanien stehen nach einer Studie der Uno-Wohnungsbeauftragten Miloon Kothari derzeit leer, weil Projektentwickler weit &uuml;ber Bedarf gebaut haben. Um bis zu 20 Prozent haben Verk&auml;ufer spanischer Immobilien ihre Preisforderungen seit Jahresbeginn reduziert &ndash; und dennoch kaum ein Haus losgeschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/marktberichte\/:Die%20US%20Krise%20Vorspiel\/258322.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Rudolf Hickel: Krise des Spekulationskapitalismus<\/strong><br>\nWir haben es aufgrund unzureichender Verwendung der Profite zur Produktion vor allem im Konsumbereich mit einer lang anhaltenden &Uuml;berangebotskrise zu tun, die sich wegen der steigenden Gier nach Profiten kurzfristig immer wieder in einer Liquidit&auml;tskrise niederschlagen kann. Das eine bedingt das andere. Und noch kann von einer grunds&auml;tzlichen &Uuml;berwindung der Krise nicht die Rede sein. Insgesamt offenbart sich in der gegenw&auml;rtigen Systemkrise ein in jeder Hinsicht erschreckender Mangel an Kontrolle der Finanzm&auml;rkte. Insbesondere die privatwirtschaftlichen Ratingagenturen, die bei ihrer Bewertung von Unternehmen die Risiken in den Bilanzen erfassen sollen, haben v&ouml;llig versagt. &bdquo;Kontrolliert die Kontrolleure&rdquo;, muss deshalb die Devise in Zukunft lauten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/artikel.php?pr=2659\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Elmar Altvater: Auf den wei&szlig;en Ritter ist Verlass<\/strong><br>\nDie Verm&ouml;genswerte in den B&uuml;chern der Privaten sind in erster Linie Anspr&uuml;che an Teile der real produzierten Einkommensstr&ouml;me, und die Finanzjongleure f&uuml;hlen sich in dem Ma&szlig;e, wie diese Anspr&uuml;che wachsen, immer reicher &ndash; bis ihnen klar wird, dass die K&uuml;he, die sie melken m&uuml;ssen, nicht gen&uuml;gend Milch geben. Macht nichts, denn nun reiten die &ouml;ffentlichen Institutionen als rettende wei&szlig;e Ritter ins Turnier. Die Kursspr&uuml;nge an den Weltb&ouml;rsen nach der EZB-Kreditspritze und der Fed-Zinsgeste zeigen, wie erleichtert die Investoren sind. Letztlich haftet der Staat f&uuml;r ihre spekulativen Eskapaden. Und der Staat, das sind in diesem Fall die Steuerb&uuml;rger. Man wei&szlig; es vielleicht nicht, ahnt es aber sehr wohl, wie vermessen es w&auml;re, von mikrorational kalkulierenden Finanzinvestoren makrorationales Verhalten und gesellschaftliche Verantwortung zu erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/39\/07390202.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Beim Glasauge des Propheten<\/strong><br>\nEs ist unbestreitbar, dass die Rating-Agenturen in keiner einzigen Finanzkrise der vergangenen 25 Jahre jemals ihr Ranking rechtzeitig korrigiert haben &ndash; trotz ihrer vermeintlichen Objektivit&auml;t, trotz der &ldquo;mathematischen Methoden&rdquo; und analytischen Kompetenz, die stets als Markenzeichen gepriesen wurden. Ein Grund des Versagens ist ohne Zweifel fehlende Unabh&auml;ngigkeit. Die Agenturen werden von den Unternehmen bezahlt, die &ndash; beziehungsweise deren Produkte &ndash; zu sondieren sind. Dabei sind die vermeintlich unabh&auml;ngigen Pr&uuml;fer oft direkt an der Konstruktion der &ldquo;Finanzprodukte&rdquo; ihrer Klienten beteiligt, vor allem dann, wenn es um &ldquo;strukturierte&rdquo;, verbriefte und vielf&auml;ltig besicherte Schuldpapiere und Anleihen geht. Also l&auml;sst sich eine Investmentbank von den Spezialisten der Agenturen eine B&uuml;ndelung und Verpackung ihres Produkts entwerfen und das so konstruierte Wertpapier danach von denselben Spezialisten f&uuml;r gutes Geld benoten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/39\/07390401.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Strom-Kompromiss mit RWE: Pr&uuml;gel f&uuml;rs Kartellamt<\/strong><br>\nDas Bundeskartellamt hat ein Verfahren gegen den Essener Energiekonzern RWE unter Auflagen eingestellt &ndash; es ging um die Pr&uuml;fung m&ouml;glicherweise &uuml;berh&ouml;hter Industriestrompreise im Jahr 2005. Nach der Entscheidung der Wettbewerbsh&uuml;ter muss der Konzern f&uuml;r die Jahre 2009 bis 2012 Industriekunden insgesamt 46 Milliarden Kilowattstunden Strom in Form von &ouml;ffentlichen Auktionen anbieten. Energie-Experte Holger Krawinkel vom Bundesverband der Verbraucherzentralen nannte es im FR-Gespr&auml;ch &ldquo;nicht nachvollziehbar, dass private Haushalte, die mindestens eine Milliarde Euro zu viel gezahlt haben, jetzt offenbar leer ausgehen sollen&rdquo;. &ldquo;Wir sind schockiert, dass das Kartellamt vor den gro&szlig;en Energiekonzernen eingeknickt ist&rdquo;, sagte Aribert Peters, Chef des Bundes der Energieverbraucher, der FR. Es sei mehr als fraglich, dass der Strompreis durch die verordneten Auktionen sinken k&ouml;nne. Das Kartellamt habe damit eine Fiktion geschaffen, die die Hoffnung auf Wettbewerb im Strommarkt am Leben halten soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1217178\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Verbrauchervertrauen: Deutsche strafen Konzerne mit Kaufboykott ab<\/strong><br>\nDas Ansehen gro&szlig;er Unternehmen in Deutschland hat sich gravierend verschlechtert. Besonders das Vertrauen der Verbraucher in Gro&szlig;konzerne ist extrem gering, wie eine internationale Studie der Unternehmensberatung McKinsey zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1216594\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>M&auml;r vom boomenden Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nMerkel, M&uuml;nterfering &amp; Co. sind begeistert. Bei n&auml;herer Betrachtung bleibt aber von dem angeblichen Boom auf dem Arbeitsmarkt wenig &uuml;brig: Nur ein Teil der 7,4 Millionen Menschen, die von Arbeitslosengeld II (ALG II) leben, taucht n&auml;mlich in dieser Statistik auf. Ein-Euro-Jobber mit mehr als 15 Wochenstunden, Kranke oder Ausbildungsplatzsuchende werden genausowenig ber&uuml;cksichtigt wie Erwerbst&auml;tige im Niedriglohnbereich, die zus&auml;tzlich ALG II bekommen. Weitere Minuspunkte sind, dass Deutschland im Europavergleich nach wie vor die h&ouml;chste Langzeitarbeitslosigkeit hat und dass die H&auml;lfte aller neuen Stellen laut BA nur Teilzeitjobs sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/09-28\/032.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Vertriebene: Streit &uuml;ber die Geschichte<\/strong><br>\nIn NRW setzt der Bund der Vertriebenen neue Inhalte (das Thema Vertreibung) in den Schulen durch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wissen_und_bildung\/aktuell\/?em_cnt=1216583\">FR<\/a>\n<p>\t<em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Diese Tat der NRW-Regierung sollten sich jene einmal ansehen, die wegen fortschrittlich wirkender Redensarten und der Ver&ouml;ffentlichung eines Buches von J&uuml;rgen R&uuml;ttgers glauben, er sei zu den Linken &uuml;bergelaufen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schl&auml;ger zu Nummern<\/strong><br>\nBei der Demonstration gegen den Ausbau des &Uuml;berwachungsstaats mit 15000 Demonstranten am Sonnabend war es zu brutalen &Uuml;bergriffen der Berliner Polizei auf Teilnehmer gekommen. Aber bis zum gestrigen Donnerstag war weder beim Senat noch den Regierungsparteien SPD und Linke ein Bem&uuml;hen um Aufkl&auml;rung festzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/09-28\/051.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>NPD-Schulhofpropaganda: Kampf gegen Rechts doch Zivilcourage<\/strong><br>\nDas Verfahren gegen die M&auml;nner, die sich einem NPD-Wahlk&auml;mpfer auf dem Schulhof in den Weg gestellt hatten, wird eingestellt. Geldbu&szlig;en m&uuml;ssen sie dennoch zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=deutschland&amp;art=5314&amp;src=SZ&amp;id=deutschland-artikel&amp;cHash=70fefa76e8\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Hartz IV: Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin beleidigt ehrenamtlich t&auml;tige Arbeitslose<\/strong><br>\n&ldquo;Hartz IV&rdquo;-Empf&auml;nger sollten keine Ehren&auml;mter aus&uuml;ben, sondern sich erst einmal um einen Job k&uuml;mmern &ndash; sagt Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin. Seine &Auml;u&szlig;erung sorgte im Abgeordnetenhaus f&uuml;r Emp&ouml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Landespolitik-Thilo-Sarrazin-Hartz-IV;art124,2389002\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Mindestl&ouml;hne &ndash; Warnung des Arbeitgeberverbandes Dienstleistungsunternehmen (ar.di) e.V. vor den Auswirkungen<\/strong><br>\nZitat: &bdquo;Die Erweiterung des Arbeitnehmerentsendegesetzes ist nur der erste Schritt. Zwangsl&auml;ufig folgt allein schon wegen der Gleichbehandlung die Aufnahme der Arbeitnehmer aller anderen Branchen in Deutschland in dieses Entsendegesetzes. Die Folge: Der Staat hat dann die Mindestl&ouml;hne &ndash; m&ouml;glichst alle gleich &ndash; im Griff. Dann macht er sich an die H&ouml;chstl&ouml;hne. Im n&auml;chsten Schritt regelt er die Arbeitszeit als Gegenleistung f&uuml;r die L&ouml;hne. &hellip; Die Freiheit der sozialen Marktwirtschaft, die deutsche Verfassung und das Europarecht sind durch die gesetzliche Regulierung von Mindestl&ouml;hnen gef&auml;hrdet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/61456\/1056564\/rechtsanwaelte_dr_lehmann_frommherz_prof_dr_steckhan\/rss\">news aktuell GmbH<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Nur zur Belustigung unserer Leser. Je mehr Gegner des Mindestlohns auf diesem Niveau agieren, umso gr&ouml;&szlig;er die Chance seiner Einf&uuml;hrung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Grenzpatrouillen laut Juristen illegal<\/strong><br>\nEU-Patrouillen dr&auml;ngen afrikanische Bootsfl&uuml;chtlinge schon auf dem Meer ab. Ein Gutachten von Pro Asyl und amnesty ergibt, dass dies gegen das V&ouml;lkerrecht verst&ouml;&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=deutschland&amp;art=5320&amp;src=SZ&amp;id=deutschland-artikel&amp;cHash=e6b357edfd\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Konsequente Partner<\/strong><br>\nDas Schicksal der United Auto Workers (UAW), der einstmals m&auml;chtigen und k&auml;mpferischen US-amerikanischen Automobilarbeitergewerkschaft, ist besiegelt. Mit dem am Mittwoch nach nur zwei Streiktagen pr&auml;sentierten Kompromiss mit General Motors mutiert die UAW faktisch von einer Industriegewerkschaft zum Management eines Versicherungsunternehmens.<br>\nMit der Ausgliederung der betrieblichen Krankenversorgung f&uuml;r rund 340 000 ehemalige Besch&auml;ftigte und deren Familien bereinigt der Konzern nicht nur seine Bilanzen. Er reicht auch die Verantwortung f&uuml;r k&uuml;nftige Beitragserh&ouml;hungen oder Rentenk&uuml;rzungen an die UAW weiter. Denn der Konzern kommt seinen Verpflichtungen, die sich auf 50 bis 55 Milliarden Dollar belaufen, nur zu 70 Prozent nach. Die Verwaltung des Fonds, in den dieses Geld eingezahlt wird, &uuml;bernimmt die UAW. Die Folge: Bei den in der Zukunft sicher auftretenden Zahlungsschwierigkeiten m&uuml;ssen die Besch&auml;ftigten und Rentner nicht mehr am Konzernsitz, sondern vor dem Hauptquartier ihrer Gewerkschaft demonstrieren. Selbst eine Insolvenz des &raquo;Voluntary Employee&rsquo;s Beneficiary Association&laquo; (Veba) genannte Fonds ist m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/09-28\/038.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Abkommen zerst&ouml;ren unsere Wirtschaft&laquo;<\/strong><br>\nZum f&uuml;nften Jahrestag des Beginns der Verhandlungen &uuml;ber die Freihandelsabkommen zwischen der Europ&auml;ischen Kommission und den AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik) rufen weltweit Organisationen und soziale Bewegungen auf, die Verhandlungen auszusetzen. Mit den Abkommen wolle die EU die AKP-L&auml;nder nicht nur zwingen, ihre M&auml;rkte f&uuml;r Produkte aus den EU-Staaten zu &ouml;ffnen und Importz&ouml;lle zu senken. Sie versuche auch, Investitionen, Wettbewerb, &ouml;ffentliches Beschaffungswesen und Dienstleistungen weiter zu liberalisieren sowie geistige Eigentumsrechte auszudehnen. Das gef&auml;hrdet die Ern&auml;hrungssicherheit in den AKP-Staaten und zieht den Zusammenbruch lokaler und nationaler Produktionszweige nach sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nd-online.de\/artikel.asp?AID=116868&amp;IDC=2\">ND<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(AM\/KR)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. <\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2659","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2659","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2659"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2659\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}