{"id":2661,"date":"2007-10-01T08:10:00","date_gmt":"2007-10-01T06:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2661"},"modified":"2007-10-01T08:58:15","modified_gmt":"2007-10-01T06:58:15","slug":"hinweise-des-tages-493","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2661","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(AM\/KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann <a href=\"?p=2661&amp;email=1\">weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Frontal21: Verdecktes Politiker-Netzwerk &ndash; bahn kauft sich Lobbyisten<\/strong><br>\nBahnchef Hartmut Mehdorn hat nach Recherchen des ZDF-Magazins Frontal21 mindestens ein Dutzend Ex-Politiker, darunter ein ehemaliger Bundesminister sowie zahlreiche Landesverkehrsminister, in den Dienst der Bahn gestellt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/19\/0,1872,7011539,00.html\">ZDF \/ frontal 21<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/download\/0,5587,7000475,00.pdf\">Das Manuskript der Sendung [PDF &ndash; 52 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Zur Kritik des Modells einer &raquo;Volksaktien-Bahn&laquo;<\/strong><br>\nAm Freitag vergangener Woche gab es im Bundestag eine Debatte, die eine historische h&auml;tte sein k&ouml;nnen. Ihr Gegenstand war die erste Beratung des Entwurfs eines Gesetzes zur Bahnprivatisierung. Doch die Debatte wurde dem historischen Anspruch in keiner Weise gerecht. Drei gravierende Fehler verdeutlichen dies. Zun&auml;chst einmal wurde der 105 Seiten starke Gesetzentwurf zwar von der Exekutive, dem Ministerium f&uuml;r Verkehr (unter Ber&uuml;cksichtigung vieler W&uuml;nsche des Bahnvorstands) ausgearbeitet. Formell wurde er aber urpl&ouml;tzlich &raquo;von den Fraktionen der CDU\/CSU und der SPD&laquo;, also von den Parteien der Legislative, in den Bundestag eingebracht. Dabei haben die Koalitionsfraktionen den Gesetzentwurf im Wortlaut nie ausf&uuml;hrlich diskutiert. Vielmehr durften sie ihn in der gleichen Woche auf Fraktionssitzungen ohne eine &Auml;nderung abnicken.<br>\nDas zweite Manko in dieser Debatte ist darin zu sehen, da&szlig; es im Parlament keine klare Stimme gab, die den zwei Dritteln der Bev&ouml;lkerung, die eine Bahn in &ouml;ffentlichem Eigentum w&uuml;nschen, Geh&ouml;r verschafft h&auml;tte.<br>\nDer dritte gravierende Fehler in dieser Debatte ist darin zu sehen, da&szlig; die SPD-Linke um den Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer der Einbringung dieses Dokuments als einem von der SPD-Fraktion getragenen Gesetzentwurf zustimmte. Dabei hatten Scheer und eine Reihe von SPD-Parlamentariern im Vorfeld eine grunds&auml;tzliche Kritik an der Bahnprivatisierung und an dem konkreten Gesetzentwurf entwickelt und diese in einem Memorandum auch schriftlich ausformuliert vorgetragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/09-29\/015.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Ulrike Herrmann: Wunder der Statistik<\/strong><br>\nVon den fast 40 Millionen Erwerbst&auml;tigen waren im August nur 26,89 Millionen sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt. Der Rest sind Beamte, Selbstst&auml;ndige &ndash; und geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte. Fast 5 Millionen Menschen haben inzwischen nichts anderes als einen Minijob. Das sind 125.000 mehr als noch vor einem Jahr.<br>\nUnterm Strich sind im letzten Jahr 555.000 sozialversicherungspflichtige Stellen hinzugekommen &ndash; davon waren die H&auml;lfte jedoch nur Teilzeitstellen. Zudem w&auml;chst eine Branche besonders stark: die &ldquo;unternehmensnahen Dienstleistungen&rdquo;. Dahinter verbirgt sich die Zeitarbeitsbranche, die im Vergleich zu 2006 240.000 Stellen geschaffen hat &ndash; also knapp die H&auml;lfte aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl&auml;tze.<br>\nZudem f&auml;llt trotz der vielen neuen sozialversicherungspflichtigen Stellen auf, dass der Verlust der letzten Jahre nicht ausgeglichen werden konnte. 1995 gab es in Deutschland noch 28,118 Millionen sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigte, heute sind es wie gesagt nur 26,89 Millionen. Doch obwohl die regul&auml;ren Stellen schwinden, liegt die offizielle Arbeitslosenquote heute wie damals bei 8,4 Prozent.<br>\nDie offizielle Arbeitslosenzahl bildet nur ungen&uuml;gend ab, was sich auf dem Arbeitsmarkt tut. Das zeigt sich auch an einem weiteren Ph&auml;nomen: Nur 3,543 Millionen Menschen galten im September als arbeitslos &ndash; aber gleichzeitig erhielten 6,06 Millionen erwerbsf&auml;hige Personen entweder Arbeitslosengeld I oder II.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digi-artikel&amp;ressort=sw&amp;dig=2007\/09\/28\/a0043&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie kurzsichtige Manager die B&ouml;rse t&auml;uschen<\/strong><br>\nKurz vor Kapitalerh&ouml;hungen melden Manager oft hohe Gewinne. Der Trick: Einsparungen bei Marketing, Forschung und Entwicklung. Kurzfristig geht die Rechnung auf, doch langfristig ist der Wert des Unternehmens in Gefahr. Von Natalie Mizik, Associate Professor f&uuml;r Business an der Columbia Business School in New York, und Robert Jacobsen, Professor f&uuml;r Marketing and Transportation an der Business School der University of Washington.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-508051,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>135 Th&uuml;ringer trotzen texanischem Fonds<\/strong><br>\nEin US-Finanzinvestor kauft eine Fahrradfirma in Th&uuml;ringen, verkauft sie st&uuml;ckweise weiter und feuert die Belegschaft. Die Mitarbeiter sind schockiert &ndash; seit 80 Tagen besetzen sie die Produktion. Sie wollen beweisen, dass ihre Firma keineswegs marode ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,508407,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Ex-Mannesmann-Chef Esser: Firmenj&auml;ger aus Leidenschaft<\/strong><br>\nWie viele fr&uuml;here Topmanager arbeitet der ehemalige Mannesmann-Chef Klaus Esser f&uuml;r einen Finanzinvestor. Ein Getriebener ist er auch bei diesem Job &ndash; die Geldgeber erwarten hohe Renditen.<br>\nTrotzdem sei die Arbeit als Private-Equity-Manager mehr als ein Berater-Job &ndash; wegen der Verantwortung gegen&uuml;ber den Investoren. Wenn eine Idee nicht funktioniere, dann falle sie General Atlantic und ihm pers&ouml;nlich noch Jahre sp&auml;ter auf die F&uuml;&szlig;e. &ldquo;Der Druck und die Schlaflosigkeit sind daher verdammt &auml;hnlich wie beim Chef eines b&ouml;rsennotierten Unternehmens.&rdquo;<br>\nDie Geldgeber von General Atlantic &ndash; &uuml;berwiegend verm&ouml;gende Familien &ndash; erwarten hohe Renditen. Um die zu schaffen, m&uuml;ssen die Firmen, in die Esser und seine Partner investieren, j&auml;hrlich um 25 Prozent im Wert wachsen. &ldquo;Damit das geht, muss schon etwas Wesentliches passieren&rdquo;, sagt Esser.<br>\nAm Ende geht es darum, eine Firma mit Erfolg wieder zu verkaufen, etwa &uuml;ber die B&ouml;rse, &ldquo;der K&ouml;nigsdisziplin&rdquo;, wie Esser sagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/688\/135427\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines unserer Leser:<\/strong> Immer mal wieder prangern Sie zu Recht die abnehmende Unabh&auml;ngigkeit des Journalistenberufs an, der, statt seine klassische Kontrollfunktion von Macht in der Gesellschaft auszu&uuml;ben, sich als PR-Instrument hergibt. Ein Paradebeispiel, allerdings sehr subtil und nicht auf den ersten Blick erkennbar, findet man in der SZ vom Wochenende auf S.38 mit Martin Hesses Portrait von Klaus Esser. Diese Hagiographie (Beschreibung von Heiligenleben), die allerdings stilistisch ganz trocken daherkommt, was sie eben so gef&auml;hrlich macht, verdiente, denke ich, eine kritische Analyse.<br>\nEin Textabschnitt f&auml;ngt beispielsweise so an: &bdquo;Die Geldgeber von General Atlantic- &uuml;berwiegend verm&ouml;gende Familien- erwarten hohe Renditen. Um die zu schaffen, m&uuml;ssen die Firmen, in die Esser und seine Partner investieren, j&auml;hrlich um 25 Prozent im Wert wachsen. &bdquo;&ldquo;Damit das geht, muss schon etwas Wesentliches passieren&ldquo;&ldquo;, sagt Esser&ldquo;&hellip; (Die Bank, die von ihren Kreditkunden einen Zins von 25% p.a. verlangte, h&auml;tte doch wohl ziemlich schnell BaFin und Medien&ouml;ffentlichkeit auf dem Hals&hellip;). &Uuml;ber Martin Hesse konnte ich nicht viel recherchieren. Aber er scheint sein Spezialgebiet gefunden zu haben. In der SZ vom 10.03.2007 ging es um Ackermann.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Kein Wort &uuml;ber die dubiose Rolle, die Esser beim Mannesmann-Vodafone-Deal gespielt hat, keine Silbe zu den rd. 30 Mio. Euro Abfindung, die Esser f&uuml;r die &bdquo;Wertsteigerung&ldquo; der Mannesmann-Aktie kassiert hat, kein Hinweis auf den Mannesmannprozess und die dort festgestellte <a href=\"?p=1902\">objektive Untreue<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Finanzministerium ignoriert verst&auml;rkt b&uuml;rgerfreundliche Urteile des Bundesfinanzhofs<\/strong><br>\nDie Richter des Bundesfinanzhofs (BFH) in M&uuml;nchen verfolgen mit &Auml;rger, dass dieses Jahr bereits elf ihrer Judikate mit einem Nichtanwendungserlass belegt wurden. Das sind etwa doppelt so viele wie fr&uuml;her in einem ganzen Jahr. Zehn der Entscheidungen w&auml;ren laut BFH von Vorteil f&uuml;r die B&uuml;rger gewesen. Finanz&auml;mter d&uuml;rfen diese nicht umsetzen, sie gelten nur f&uuml;r die Kl&auml;ger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/finanzministerium_aid_134443.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><strong>Philippe Maystadt, Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Investitionsbank: Mangelnde Mobilit&auml;t der Arbeitskr&auml;fte in der EU behindert die wirtschaftliche Konvergenz<\/strong><br>\nIn den USA ist die erfolgreiche Konvergenz zwischen den Regionen, was die wirtschaftliche Lage angeht, stark von der Mobilit&auml;t der Arbeitskr&auml;fte abh&auml;ngig. Interne Migration ist die zentrale Triebkraft f&uuml;r die Konvergenz der Einkommen. Im Gegensatz hierzu ist eine Mobilit&auml;t der Arbeitskr&auml;fte in der EU &uuml;berwiegend nicht gegeben. Eine Verringerung des Angebots an Arbeitskr&auml;ften in den wirtschaftlich schwachen Gebieten Europas und die Erh&ouml;hung des Arbeitskr&auml;fteangebots in den florierenden Regionen w&uuml;rde viel dazu beitragen, Unterschiede bei den L&ouml;hnen und Geh&auml;ltern und bei der Arbeitslosenquote zu verringern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/print_commentary\/maystadt1\/German\">Project Syndicate<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist immer wieder erstaunlich mit welch schlichten Vorstellungen, Repr&auml;sentanten wichtiger europ&auml;ischer Institutionen grundlegende entwicklungspolitische Problemen, wie die Frage von Divergenz bzw. Konvergenz wirtschaftlicher Entwicklung in Europa angehen. Dies ist umso erstaunlicher angesichts der Erfahrungen mit der Beharrlichkeit eines  innerstaatlichen Entwicklungsgef&auml;lles in vielen europ&auml;ischen Staaten  wie z.B. in Italien oder auch neuerdings zwischen Ost- Westdeutschland.<br>\nDas europ&auml;ische Binnenmarktprojekt versprach bei Liberalisierung der G&uuml;ter-, Dienstleistungs- und Faktorm&auml;rkte den Ausgleich zwischenstaatlicher bzw. regionale Einkommensdifferenzen durch entsprechende Faktorwanderungen. Der Pr&auml;sident  der Europ&auml;ische Investitionsbank, Philippe Maystadt, erkl&auml;rt nun die mangelnde Mobilit&auml;t des Faktors Arbeit zum zentralen Hindernis der Beseitigung  der weiterhin bestehenden regionalen Einkommensdisparit&auml;ten in Europa.<br>\nDie geringe Wirksamkeit der oben genannten Mechanismen  im allgemeinen aber eben speziell auch der Beitrag der Arbeitskr&auml;ftewanderung  zum regionalen Disparit&auml;tenausgleich erkl&auml;rt sich zun&auml;chst dadurch, da&szlig; die Konvergenzthese der neoklassischen Modellwelt entspringt und dort  ist  Arbeitslosigkeit und Unterbesch&auml;ftigung  modellimmanent nicht m&ouml;glich. Wenn aber in Deutschland  und vielen anderen  Mitgliedsl&auml;ndern real ein gesamtwirtschaftlicher &Uuml;berschu&szlig; an Arbeitskr&auml;ften auf fast allen Qualifikationsstufen besteht, ist die Beseitigung  des zentralen  Entwicklungsgef&auml;lles zwischen  West- und Osteuropa &uuml;ber die Mobilit&auml;t der Arbeitskr&auml;fte kaum zu erwarten.<br>\nDa&szlig; eine Nachfrage nach gering qualifizierten ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;ften auf unregulierten bzw. illegalen Arbeitsm&auml;rkten besteht, ist nicht zu leugnen, versch&auml;rft aber nur die innergesellschaftlichen  Disparit&auml;ten  Europas.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Preissteigerungen sind h&ouml;her als angenommen<\/strong><br>\nDer renommierte Statistiker Hans Wolfgang Brachinger hat einen Index berechnet, der misst, wie stark die Menschen bei ihren t&auml;glichen Eink&auml;ufen die Inflation sp&uuml;ren.<br>\nZwischen April 2006 und August 2007 lag die Teuerung mit 3,94 Prozent etwa doppelt so hoch wie die offiziellen Inflationszahlen. Und eine Studie des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes zeigt, wie viel ihres Einkommens Hartz-IV-Empf&auml;nger, allen Gegenreden der Politiker zum Trotz, allein in den vergangenen drei Jahren durch die Teuerung eingeb&uuml;&szlig;t haben.<br>\nBis September 2007 hat ein Hartz-IV-Empf&auml;nger mit einem Regelsatz von 347 Euro danach rund 16 Euro seiner Kaufkraft verloren. Er konnte also 4,6 Prozent weniger Waren und Dienstleistungen erwerben, als es im Januar 2004 der Fall gewesen w&auml;re, als der Satz offiziell berechnet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article1223587\/Preise_steigen_noch_staerker_als_angenommen.html\">Die Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Interessant ist die Bewertung  des &ldquo;Index der wahrgenommenen Inflation&rdquo; (IWI), bei dem die Preise von G&uuml;tern, die besonders oft gekauft werden, besonders gro&szlig;es Gewicht haben, durch die Welt-Autorinnen. Dieser Index sei umstritten: &bdquo;Denn eine offizielle &ldquo;K&auml;uferinflation&rdquo; k&ouml;nnte vielen Gruppen in der Gesellschaft Argumente geben, f&uuml;r sich mehr Geld zu fordern. Rentner und Hartz-IV-Empf&auml;nger k&ouml;nnten reklamieren, dass Nahrungsmittel in ihren Budgets ein besonders hohes Gewicht haben. Gewerkschaften k&ouml;nnten mit den Zahlen h&ouml;here Lohnforderungen begr&uuml;nden.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Gro&szlig;gewerkschaft ver.di verliert j&auml;hrlich Mitglieder, die Verb&auml;nde der privilegierten Berufsgruppen wachsen best&auml;ndig<\/strong><br>\nDie These vom Nachlassen der Attraktivit&auml;t der Gewerkschaft f&uuml;r junge Leute ist wohl zu einfach, um allein damit den Mitgliederschwund zu erkl&auml;ren. Denn immerhin ist es Ver.di gelungen, sich als Marke f&uuml;r linke Ziele zu positionieren: Die Dienstleistungsgewerkschaft gab den ma&szlig;geblichen Ansto&szlig; zur Mindestlohndebatte, startete Kampagnen f&uuml;r faire Arbeitsbedingungen wie beim Lidl-Discounter und verj&uuml;ngte ihr Image durch die Zusammenarbeit mit den Globalisierungskritikern von Attac.<br>\nVielleicht hat der Mitgliederschwund einen ganz anderen, banaleren Grund: 1 Prozent vom Bruttolohn kostet der Ver.di-Mitgliedsbeitrag. Wer aber in prek&auml;ren Jobs 1.500 Euro im Monat verdient, der will nicht unbedingt allmonatlich 15 Euro f&uuml;r eine Mitgliedschaft berappen, deren pers&ouml;nlicher Nutzwert f&uuml;r ihn oder sie nicht direkt sp&uuml;rbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=sw&amp;dig=2007\/09\/29\/a0145&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Ver.dis bedrohliche Schw&auml;che<\/strong><br>\nDie Schw&auml;che der Gewerkschaften erkl&auml;rt auch ein Ph&auml;nomen, das in dieser Woche die Schlagzeilen beherrscht hat: den sogenannten Nettolohnskandal. Mit verwirrenden Zahlen, aber richtiger Sto&szlig;richtung hat nun auch die Bild-Zeitung erkannt, dass die Reall&ouml;hne der Besch&auml;ftigten in den letzten 20 Jahren kaum gestiegen sind. Aber woran liegt das? Schnell setzte sich der Eindruck fest, dass nur der Staat schuld sein kann, der mit Steuern und Sozialabgaben seine B&uuml;rger schr&ouml;pft. Das ist nicht ganz falsch, schlie&szlig;lich wurde die Wiedervereinigung vor allem &uuml;ber die Sozialkassen finanziert. Aber der zentrale Zusammenhang wurde lieber &uuml;bersehen, obwohl er schlichter nicht sein k&ouml;nnte: Die Nettoreall&ouml;hne stagnierten weitgehend, weil auch die Bruttol&ouml;hne nur bescheiden ausfielen. Das ist &uuml;brigens kein Naturgesetz. In unseren westeurop&auml;ischen Nachbarl&auml;ndern sind die Geh&auml;lter viel st&auml;rker gestiegen, ohne dass die Wirtschaft gelitten h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=a1&amp;dig=2007\/09\/29\/a0077&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD will Agenda 2010 korrigieren<\/strong><br>\nDie SPD-Spitze denkt nach SPIEGEL-Informationen intensiv dar&uuml;ber nach, einen zentralen Bestandteil von Gerhard Schr&ouml;ders umstrittener Agenda 2010 zu korrigieren. Vor allem die Bezieher von Arbeitslosengeld I w&uuml;rden davon profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,508622,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Nachdem er jahrelang den Einpeitscher f&uuml;r Schr&ouml;der machte (<a href=\"?p=279\">&ldquo;Sei r&uuml;de, sei ehrlich, mach es schnell&rdquo;<\/a>), scheint dem SPIEGEL zurzeit an einem sozialeren Image gelegen zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Beim SPD-Parteitag steht &Auml;rger ins Haus<\/strong><br>\nDer SPD-Parteitag Ende Oktober in Hamburg k&ouml;nnte turbulenter werden als von der F&uuml;hrung der Sozialdemokraten erhofft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Beim%20SPD%20Parteitag%20%C4rger%20Haus\/259006.html\">ftd<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die R&auml;uberbarone kommen zur&uuml;ck&rdquo;<\/strong><br>\nEine Konzernkritikerin legt nach: In ihrem neuen Buch stellt die &ldquo;No Logo&rdquo;-Autorin Naomi Klein den Kapitalismus als brutales Regime dar, das nach Kriegen, Schocks und Krisen besonders gut funktioniert. Im SPIEGEL-Gespr&auml;ch verteidigt sie ihre Thesen und spricht &uuml;ber &ldquo;demokratischen Sozialismus&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,508421,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das Gespr&auml;ch f&uuml;hren Gabor Steingart und Frank Hornig. Das selbstbewusste Auftreten von Naomi Klein ist ihnen offensichtlich unangenehm und r&auml;tselhaft. Schlie&szlig;lich verlieren sie ihre Beherrschung und lassen zwei S&auml;tze fallen, die inhaltlich zwar keinen Bezug zum Kontext aufweisen, dem Leser jedoch schlaglichtartig die ganze Schlichtheit ihres Denkens offenbaren: &bdquo;Wenn immer alles so wieder aufgebaut w&uuml;rde wie es vorher war, w&uuml;rden die Europ&auml;er heute in einem Vorkriegsmuseum leben, architektonisch und politisch. Die Frage der einfachen Wiederherstellung des Gewesenen verbietet sich doch mitunter sogar, denken Sie nur an die kollabierte Sowjetunion.&ldquo; Diese einfachen Gem&uuml;ter sind bis heute tats&auml;chlich von keinen noch so zarten Zweifeln an den &bdquo;Strukturreformen&ldquo; ber&uuml;hrt worden. F&uuml;r sie steht unverr&uuml;ckbar (und wider alle Fakten) fest, dass es f&uuml;r Deutschland keinen anderen Weg in die Zukunft geben kann als die Schr&ouml;dersche Demontage des Sozialstaats.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Minijobs unzeitgem&auml;&szlig;&rdquo; &ndash; Neues Buch zu Niedriglohnbesch&auml;ftigung in Deutschland<\/strong><br>\nSeit Mitte der 1990er Jahre steigt die Niedriglohnbesch&auml;ftigung hierzulande sprunghaft an. In einigen Branchen ist diese Entwicklung besonders gravierend &ndash; in Ostdeutschland zudem st&auml;rker ausgepr&auml;gt als in den alten Bundesl&auml;ndern. Das zeigen Professor Dr. Gerhard Bosch und Dr. Claudia Weinkopf vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen in ihrer Studie &ldquo;Arbeiten f&uuml;r wenig Geld&rdquo;. Sie ist soeben im Campus Verlag erschienen und Teil eines gro&szlig;en internationalen L&auml;ndervergleichs. An den Beispielen Call Center, Einzelhandel, Ern&auml;hrungsindustrie, Hotel und Krankenhaus analysieren die IAQ-Wissenschaftler die Niedriglohnarbeit in Deutschland und machen deutlich, wo politischer Handlungsbedarf besteht.<br>\nIm Vorwort der 319 Seiten starken IAQ-Studie kritisiert der Nobelpreistr&auml;ger von 1987 Robert M. Solow eine besondere deutsche Besch&auml;ftigungsform &ndash; die Minijobs &ndash; als unzeitgem&auml;&szlig;. Es sei fraglich, &ldquo;ob diese Institution eine tragf&auml;hige Langzeit-L&ouml;sung in einer modernen Wirtschaft sein kann&rdquo;, so der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler. F&uuml;r Besch&auml;ftigte, die &uuml;ber l&auml;ngere Zeit keinen Ausweg aus gering bezahlter Arbeit gefunden haben, bedeute Niedriglohnarbeit &ldquo;Armut inmitten Wohlstands&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=227397\">idw<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitslosigkeit vermeiden, aber nicht um jeden Preis<\/strong><br>\nWie die Daten der Allgemeinen Bev&ouml;lkerungsumfrage (ALLBUS) 2006 zeigen, f&uuml;rchtet ein beachtlicher Teil der Erwerbst&auml;tigen in Deutschland um seine Stelle. Ungef&auml;hr ein Drittel macht sich Sorgen dar&uuml;ber, seine Arbeit zu verlieren &ndash; besonders bei den ostdeutschen Erwerbst&auml;tigen ist die Angst um den Arbeitsplatz (&uuml;ber 40%) gro&szlig;. Dennoch ist nicht jeder bereit, schlechtere Arbeitsbedingungen hinzunehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden 55% der Erwerbst&auml;tigen in Westdeutschland geben im Gegensatz zu 46% in Ostdeutschland an, dass sie finanzielle Einbu&szlig;en hinnehmen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=227732\">idw<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Frage, ob viele Arbeitnehmer finanzielle Einbu&szlig;en &uuml;berhaupt verkraften k&ouml;nnten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, ist die Studie allerdings nicht nachgegangen. Warum sind Erwerbst&auml;tige in Ostdeutschland weniger bereit finanzielle Einbu&szlig;en hinzunehmen? Doch wohl vor allem deshalb, weil sie angesichts der im Osten niedrigeren L&ouml;hne vielfach gar nicht mehr dazu in der Lage w&auml;ren, weitere Lohneinbu&szlig;en hinzunehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsches Studentenwerk: &ldquo;In die Wissensgesellschaft &uuml;ber weit ge&ouml;ffnete H&ouml;rsaalt&uuml;ren&rdquo;<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Deutschen Studentenwerks (DSW), Prof. Dr. Rolf Dobischat, hat die &ldquo;extreme soziale Selektivit&auml;t&rdquo; des deutschen Hochschulsystems kritisiert, wie sie die 18. DSW-Sozialerhebung sowie der j&uuml;ngste OECD-Bildungsbericht erneut dokumentiert haben. Auf einer Veranstaltung des Finanzdienstleisters MLP, an der hochrangige Vertreter der Europ&auml;ischen Kommission, des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung sowie Arbeitgeberpr&auml;sident Dr. Dieter Hundt teilnahmen, sagte Dobischat in Berlin: &ldquo;In Deutschland entscheidet die soziale Herkunft &uuml;ber den Bildungsweg. Bei der Verteilung von Bildungschancen haben wir eine soziale Polarisierung. Von 100 Akademikerkindern studieren 83, von 100 Kindern aus Familien ohne akademische Tradition aber nur 23. Das ist besch&auml;mend f&uuml;r eine Demokratie.&rdquo; Dobischat warb f&uuml;r eine soziale &Ouml;ffnung der Hochschulen, eine rasche BAf&ouml;G-Erh&ouml;hung sowie ein st&auml;rkeres Engagement der Wirtschaft bei Stipendien f&uuml;r Studierende. Derzeit erhalten nur 2% der Studierenden ein Stipendium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=227803\">idw<\/a><\/li>\n<li><strong>Hessischer Landtag schafft gesetzliche Grundlage f&uuml;r Umwandlung der Universit&auml;t Frankfurt in Stiftungshochschule zum 1. Januar 2008<\/strong><br>\nAls Hauptziele der Stiftungsuniversit&auml;t bezeichnete Unipr&auml;sident Steinberg die Verwirklichung von Exzellenz in ausgew&auml;hlten Bereichen bei gleichzeitiger Wahrung der wissenschaftlichen Breite. &ldquo;Diesen Spagat muss die Universit&auml;t schaffen.&rdquo; Die Stiftungsuniversit&auml;t werde in den n&auml;chsten Jahrzehnten f&uuml;r die Verwirklichung dieser inhaltlichen Ziele die n&ouml;tigen Mittel bereitstellen. Als weiteres Ziel nannte Steinberg eine st&auml;rkere &Ouml;ffnung der Universit&auml;t gegen&uuml;ber Stadt und Region.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=227685\">idw<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Lassen wir einmal beiseite, dass das Etikett &bdquo;Stiftungs&ldquo;-Universit&auml;t ein ziemlicher Etikettenschwindel ist. Denn wo hat diese Stiftungsuni ein Stiftungsverm&ouml;gen wie etwa die amerikanischen Universit&auml;tsstiftungen, aus dem sie sich wenigstens zu einem Teil finanzieren k&ouml;nnte. Das Land Hessen m&uuml;sste seinen gesamten Hochschulhaushalt f&uuml;r mehrere Jahre f&uuml;r einen Verm&ouml;gensaufbau einsetzen, um die Uni Frankfurt aus dem Stiftungsverm&ouml;gen finanzieren zu k&ouml;nnen.<br>\nAber darum geht es bei der Umetikettierung auch gar nicht. Den L&ouml;wenanteil der Kosten darf auch k&uuml;nftig der Steuerzahler &uuml;ber j&auml;hrliche &ouml;ffentliche Haushaltszusch&uuml;sse tragen. Der Haushaltsgesetzgeber, das Parlament, die Politik sollen nur nichts mehr zu sagen haben und sich mit Rolle des Zahlmeisters zufrieden geben.<br>\nUniversit&auml;tspr&auml;sident Prof. Rudolf Steinberg wurde da bei aller Zur&uuml;ckhaltung schon etwas deutlicher, um was es mit der Umwandlung in eine Stiftungsuniversit&auml;t geht: Die Wahl der Rechtsform &rsaquo;Stiftung &ouml;ffentlichen Rechts&lsaquo; signalisiere der B&uuml;rgerschaft das Angebot, sich an der Hochschule zu engagieren.<br>\nDas h&ouml;rt sich pathetisch und sch&ouml;n an: Um welche Gruppe der &bdquo;B&uuml;rgerschaft&ldquo; es dabei nur gehen kann, <a href=\"?p=2153\">l&auml;sst sich an den Stiftern f&uuml;r die Stiftungslehrst&uuml;hle ablesen<\/a>.<br>\nEs geht um die Ausdehnung der privaten institutionellen Macht des Reichtums auf die Hochschule, um die Universit&auml;t der Besitzenden also.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Im Industrieland Deutschland gibt es weniger junge Absolventen der Ingenieurwissenschaften und der Informatik als zum Ausgleich f&uuml;r das Ausscheiden der &Auml;lteren n&ouml;tig sind.<\/strong><br>\nDerzeit wird t&auml;glich &uuml;ber den Fachkr&auml;ftemangel in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik berichtet. So benennt eine Studie des VDI 50.000 fehlende Ingenieure, BITKOM spricht von 20.000 fehlenden Informatikern und Informationstechnikern.<br>\nDie Situation wird sich lt. der k&uuml;rzlich erschienenen OECD-Studie 2007 noch wesentlich versch&auml;rfen.<br>\n4ING fordert ein sowohl auf Quantit&auml;t als auch auf Qualit&auml;t gerichtetes Aktionsprogramm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=227138\">idw<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Au&szlig;er Studieneingangskontrollen zur Verbesserung der Qualit&auml;t f&auml;llt dem Dachverein &ldquo;Fakult&auml;tentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universit&auml;ten&rdquo; (4ING) nicht viel ein. &Uuml;berlegungen, wie etwa das Studienangebot verbessert und eine bessere F&ouml;rderung der Studierenden stattfinden k&ouml;nnte, finden nicht statt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>INSM: Initiative-Express 02\/2007<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/Downloads\/PDF_-_Dateien\/Publikationen_Kostenlose_Downloads\/Initiative_Express\/INSM-Newsletter-Initiative-Express_02_07_final.pdf\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Ein Leser schrieb uns hierzu: &bdquo;18 Seiten mit geballter Desinformation, Lobbyismus, St&auml;dte-, L&auml;nder-, und sonstigen Rankings, Antidiskriminierungsgesetz, Bildungsmonitor, Unicheck, Aktionen, Sportlern und einem M&ouml;nch als neufeudales Werbemaskottchen und und und &hellip; lesenswert. Man sollte die Gegenseite gut kennen.&ldquo;<br>\nIch habe meine Zweifel, ob das wirklich lesenswert ist, und frage mich, ob es &uuml;berhaupt jemanden gibt, der sich so etwas freiwillig antut. Machen Sie doch bitte das Experiment, laden Sie das Dokument herunter und bl&auml;ttern Sie es einfach mal durch. Hier eine Auswahl von &Uuml;berschriften, die Sie dabei zu sehen bekommen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>INSM-Bildungsmonitor 2007 sorgt f&uuml;r gute Nachrichten: Bessere Noten f&uuml;r die Bildung in ganz Deutschland<br>\nGut bleibt nur, wer st&auml;ndig besser wird.<\/em><\/li>\n<li><em>Antidiskriminierungsgesetz: Hohe Kosten, kein Nutzen f&uuml;r Betroffene<\/em><\/li>\n<li><em>Ein Drittel des Aufschwungs 07 geht auf das Konto der Regierungen Schr&ouml;der und Merkel<\/em><\/li>\n<li><em>INSM-Aktion zum Koalitionsgipfel auf Schloss Meseberg: Eisblock sollte die Gro&szlig;e Koalition f&uuml;r weitere Reformen erw&auml;rmen<\/em><\/li>\n<li><em>Achtes INSM-Merkelmeter &ndash; die wissenschaftliche Politik-Analyse<\/em><\/li>\n<li><em>Halbzeitbilanz der Bundesregierung im neuen Webdesign<\/em><\/li>\n<li><em>F&uuml;hrende &Ouml;konomen erwarten 2,5 Prozent Wirtschaftswachstum und fordern Bundesregierung zur Haushalts-Sanierung auf<br>\nforsa-Umfrage zum Podium von INSM und Tagesspiegel: Breite Mehrheit f&uuml;r mehr Autorit&auml;t in der Erziehung<\/em><\/li>\n<li><em>Olympiasiegerin Birgit Fischer: Wie Deutschland sich verbessern kann<\/em><\/li>\n<li><em>Handballweltmeister Heiner Brand: Warum fairer Wettbewerb im Sport und in der Wirtschaft wichtig ist &hellip;<\/em><\/li>\n<li><em>Warum Arbeit f&uuml;r Benediktiner-Chef Notker Wolf lebensnotwendig ist<\/em><\/li>\n<li><em>Mehr als 30 Professoren unterst&uuml;tzen das INSM-Pflegemanifest<\/em><\/li>\n<li><em>INSM-Buchprojekt: Deutschlands wahre Superstars<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Wenn man mal von Begriffen wie &bdquo;Superstar&ldquo; absieht, mit denen die INSM sich dem heutigen Zeit(un)geist anzubiedern versucht: F&uuml;hlen Sie sich nicht auch an die elend langweiligen Zeitungen des stalinistischen Ostblocks erinnert? Seiten voller Selbstbeweihr&auml;ucherungen, Durchhalteparolen und Appelle &ndash; klassische Agitprop (Agitation und Propaganda). Wer liest so etwas?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(AM\/KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2661","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2661","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2661"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2661\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2661"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2661"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2661"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}