{"id":26620,"date":"2015-07-01T09:15:54","date_gmt":"2015-07-01T07:15:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620"},"modified":"2015-07-01T12:24:32","modified_gmt":"2015-07-01T10:24:32","slug":"hinweise-des-tages-2405","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h01\">Faktencheck Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h02\">Zum Griechenland Referendum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h03\">Umgang unter &bdquo;Partnern&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h04\">&ldquo;Die Politik hat sich ins Gef&auml;ngnis der M&auml;rkte begeben&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h05\">Ein Desaster f&uuml;r den Internationalen W&auml;hrungsfonds <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h06\">Arbeitsmarkt im Juni 2015<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h07\">Claudia Weinkopf: &ldquo;Wenn ein Mindestlohn gilt, dann muss er auch kontrolliert werden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h08\">Verteidigungsministerin warnt Nato wegen Budget-Ziel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h09\">60 Jahre NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h10\">Fracking verschoben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h11\">Deutschlands Stromkunden zahlen viele Millionen Euro zu viel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h12\">Rajoy warnt vor &bdquo;Podemos-Syriza&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h13\">Amerikas Griechenland &ndash; Wie Puerto Rico gegen die Pleite k&auml;mpft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h14\">Wissenschaftszeitvertragsgesetz und Bund-L&auml;nder-Programm: Eigenes Eckpunktepapier der Unionsfraktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h15\">&ldquo;Auf dem besten Wege in die absolute Verbl&ouml;dung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h16\">Zu guter Letzt: Islamistischer Terror soll die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r Deutschland sein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620#h17\">Das Letzte: Br&uuml;derle ist Vorsitzender eines neuen BPA-Arbeitgeberverbands <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26620&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Faktencheck Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Rotzfrech gelogen<\/strong><br>\nNach dem Scheitern der Verhandlungen wurde Erstaunliches behauptet, vor allem von der EU. Manches stimmt schlicht nicht. [&hellip;]<br>\nWas stand wirklich im Verhandlungspaket von Freitag? Dijsselbloem schweigt. Juncker hingegen, der sich um eine Verst&auml;ndigung in letzter Minute bem&uuml;hte, hat starke Thesen in die Welt gesetzt.<br>\nBehauptung Nr. 1: Der Vorschlag enthielt &bdquo;ein Wachstumsprogramm mit 35 Milliarden Euro speziell f&uuml;r Griechenland.&ldquo;<br>\nDaf&uuml;r findet sich kein Beleg. [&hellip;]<br>\nBehauptung Nr. 2: Griechenland muss seine Renten nicht k&uuml;rzen.<br>\nDas ist eindeutig falsch. [&hellip;]<br>\nBehauptung Nr. 3: Es waren Erleichterungen bei den griechischen Staatsschulden geplant.<br>\nIn den Dokumenten findet sich davon keine Spur. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Faktencheck-Griechenland\/!5208233\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Claus K&ouml;hler: Die Hilfen f&uuml;r Griechenland<\/strong><br>\nAls Reaktion auf die in WuG erschienenen Beitr&auml;ge zu Griechenland hat Prof. Claus K&ouml;hler, &Ouml;konom und ehemaliges Mitglied im Sachverst&auml;ndigenrat zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der Redaktion die folgenden Informationen mit der Anmerkung zukommen lassen: &ldquo;Lieber Herr Hild, wer mich zu Griechenland ansprach, dem habe ich die beigef&uuml;gten Seiten gegeben. Herzliche Gr&uuml;&szlig;e, Claus K&ouml;hler.&rdquo;<br>\nZusammenstellung und Analyse zeigen&#8232; eindrucksvoll auf, warum die wirtschaftliche Aktivit&auml;t in Griechenland&#8232; einbrechen und derartige soziale Verwerfungen nach sich ziehen musste, wie &#8232;wir sie seitdem beobachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2015\/06\/griechenland-claus-kohler-wer-mich-zu-griechenland-ansprach-dem-habe-ich-die-beigefugten-seiten-gegeben\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Auflistung der sechs &bdquo;Sparpakte&ldquo; und die Auswirkungen dieser Ma&szlig;nahmen zeigen eindrucksvoll, dass Sparabsicht keineswegs Sparerfolge nach sich ziehen muss, wenn die Wirtschaft abgew&uuml;rgt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Friss oder stirb, Griechenland<\/strong><br>\nDie Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF hat der griechischen Regierung die Pistole auf die Brust gesetzt. Die Gl&auml;ubiger wollen Athen dazu zwingen erneut Renten zu k&uuml;rzen, die L&ouml;hne zu begrenzen und die Mehrwertsteuer massiv zu erh&ouml;hen. Eine Sondersteuer auf besonders hohe Gewinne wurde dagegen abgelehnt.<br>\nDie aufgezwungene K&uuml;rzungspolitik hat Griechenland bereits tief in die Krise getrieben. Kein Industrieland hat seinen Haushalt in wenigen Jahren so stark zusammenstreichen m&uuml;ssen. Mit verheerenden Folgen: Die Wirtschaft schrumpfte um ein Viertel, die Einkommen um ein Drittel, die Armut explodierte, die Arbeitslosigkeit verdoppelte sich und der Schuldenberg wurde immer gr&ouml;&szlig;er. Die geforderten Ma&szlig;nahmen w&uuml;rden die Krise versch&auml;rfen und bieten keinerlei Entwicklungsperspektive.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++fce841d2-1f0a-11e5-8da7-525400248a66\">ver.di Wirtschaftspolitik<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150701-grafik_verdi-griechenland-kuerzungspolitik_.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150701-grafik_verdi-griechenland-kuerzungspolitik-small_.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zum Griechenland Referendum<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&bdquo;Ein echtes Referendum w&auml;re hilfreich&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;nf Antworten von Nicole und Christos Katsioulis in Athen zur geplanten Volksabstimmung in Griechenland&hellip;<br>\nDie Referendumsidee ist eine Mischung aus beidem. Es ist einerseits eine Idee, die aus der Verzweiflung geboren ist, weil man keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat. Andererseits ist es aber auch ein Husarenstreich, weil so etwas durchaus ein gamechanger sein kann. Denn ein Referendum w&auml;re ja durchaus w&uuml;nschenswert, auch aus Perspektive der anderen Seite. Die Idee einer Volksabstimmung zu der Frage &ldquo;Euro ja oder nein!&ldquo; gab es ja schon 2011. Damals hat sich der Referendumsvorschlag von Papandreou nicht durchgesetzt. Die Geschichte zeigt, dass diese wichtige Entscheidung des griechischen Volkes noch immer aussteht. Daher empfinden wir die Durchf&uuml;hrung eines echten Referendums als hilfreich.<br>\nAllerdings ergibt sich ein Paradox, wenn Tsipras die Bev&ouml;lkerung auffordert, das Reformpapier abzulehnen: Stimmt die Regierung f&uuml;r den Kurs der Regierung, endet es h&ouml;chstwahrscheinlich in einem Grexit. Stimmt die Bev&ouml;lkerung gegen Tsipras, m&uuml;sste dieser eine Politik umsetzen, von der er selbst behauptet, sie sei &bdquo;erpresserisch&ldquo; und &bdquo;erniedrigend&ldquo; f&uuml;r das griechische Volk. Eine griechische Regierung, die eine Politik umsetzt, die sie f&uuml;r falsch h&auml;lt: Das ist eigentlich nicht vorstellbar. Neuwahlen w&auml;ren vermutlich die Folge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kurzinterview\/artikel\/neuwahlen-waeren-vermutlich-die-folge-985\/\">Internationale Politik und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Joseph Stiglitz: Wie ich w&auml;hlen wu&#776;rde beim griechischen Referendum<\/strong><br>\nKeine Alternative &ndash; Zustimmung oder Ablehnung der Troika-Bedingungen &ndash; w&auml;re einfach, und beide beinhalten gro&szlig;e Risiken.<br>\nDas steigende Crescendo von Gez&auml;nk und bitterer Sch&auml;rfe innerhalb Europas k&ouml;nnte Beobachtern von au&szlig;en wie das unvermeidliche Ergebnis der erbitterten Schlussphase des Verhandlungspokers zwischen Griechenland und seinen Gl&auml;ubigern erscheinen. Tats&auml;chlich beginnen europ&auml;ische Spitzenpolitiker inzwischen, die wahre Natur des laufenden Schuldenstreits zu enthu&#776;llen, und die<br>\nAntwort ist unerfreulich: Es geht viel mehr um Macht und Demokratie als um Geld und Wirtschaft.<br>\nNatu&#776;rlich war die &Ouml;konomie hinter dem Programm, das die &bdquo;Troika&ldquo; (die Europ&auml;ische Kommission, die Europ&auml;ische Zentralbank und der Internationale W&auml;hrungsfonds) Griechenland vor fu&#776;nf Jahren aufgezwungen hat, entsetzlich und fu&#776;hrte zu einem 25-prozentigen Ru&#776;ckgang des griechischen Bruttoinlandsprodukts. Ich kenne keine Depression, die jemals so vors&auml;tzlich erzeugt worden w&auml;re und die solch katastrophale Folgen gehabt h&auml;tte: Z.B. u&#776;bersteigt Griechenlands Jugendarbeitslosigkeit inzwischen 60 %.<br>\nBestu&#776;rzenderweise hat die Troika sich stets geweigert, die Verantwortung fu&#776;r irgendetwas davon zu u&#776;bernehmen oder zuzugeben, wie schlecht ihre Vorhersagen und Modelle waren. Aber noch erstaunlicher ist, dass die europ&auml;ischen Fu&#776;hrer noch nicht einmal dazugelernt haben. Die Troika fordert immer noch, dass Griechenland einen Prim&auml;ru&#776;berschuss. (also ohne Zinszahlungen) von 3,5% des Bruttoinlandsprodukts bis 2018 erwirtschaften muss.<br>\n&Ouml;konomen aus aller Welt haben dieses Ziel als Strafma&szlig;nahme verurteilt, denn dies anzustreben wu&#776;rde zwangsl&auml;ufig zu einem noch tieferen Abschwung fu&#776;hren&hellip;<br>\nEin Ja-Votum wu&#776;rde eine nahezu endlose Depression bedeuten. Vielleicht wu&#776;rde ein ausgelaugtes Land &ndash; eines, das alle seine Besitztu&#776;mer ausverkauft hat und dessen kluge junge Menschen ausgewandert sind &ndash; ganz zum Schluss eine Schuldenstreichung bekommen; Vielleicht w&auml;re Griechenland, wenn es zu einer &bdquo;Middle-Income-Economy&ldquo; geschrumpft ist, ganz zum Schluss in der Lage, Unterstu&#776;tzung von der Weltbank zu bekommen.<br>\nAlles das k&ouml;nnte im n&auml;chsten Jahrzehnt passieren oder vielleicht auch erst im darauffolgendenJahrzehnt.<br>\nIm Gegensatz dazu wu&#776;rde ein Nein-Votum Griechenland mit seiner starken demokratischen Tradition zumindest die M&ouml;glichkeit er&ouml;ffnen, sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Die Griechen k&ouml;nnten die Gelegenheit ergreifen, eine Zukunft selbst zu gestalten, die, auch wenn sie vielleicht nicht so florierend wie die Vergangenheit w&auml;re, wesentlich hoffnungsvoller w&auml;re als die unversch&auml;mte Folter der Gegenwart.<br>\nIch wei&szlig;, wie ich w&auml;hlen wu&#776;rde.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/business\/2015\/jun\/29\/joseph-stiglitz-how-i-would-vote-in-the-greek-referendum\">The Guardian<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150701-stiglitz_wie_ich_waehlen_wuerde.pdf\">&Uuml;bersetzung von R&uuml;diger Walter [PDF &ndash; 78 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Mit einem &ldquo;Nein&rdquo; in die Zukunft<\/strong><br>\nSie ist 30, lebt bei ihrer Mutter und ist derzeit arbeitslos. Die Schauspielerin Despina m&ouml;chte einen Schuldenschnitt f&uuml;r Griechenland und einen Neuanfang f&uuml;r ihre Heimat. Deshalb stimmt sie beim geplanten Referendum mit einem selbstbewussten &ldquo;Nein&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/video\/griechenland-ein-nein-beim-referendum-video-1589326.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Umgang unter &bdquo;Partnern&ldquo;<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Kalkulierter Wahnsinn. Wie EU-Kommission, Bundesregierung und IWF Europa in den Ruin treiben<\/strong><br>\nIm Kampf um die Zukunft Griechenlands und der Eurozone sind die Masken gefallen. Immer deutlicher zeichnen sich die h&auml;sslichen Konturen eines Europas ab, das seine demokratischen H&uuml;llen abstreift. Die &bdquo;Verhandlungen&ldquo; der letzten Wochen und Monate haben unmissverst&auml;ndlich gezeigt, wer im europ&auml;ischen Haus das Sagen hat, wer die Bedingungen diktiert, wer der Souver&auml;n ist. Die Bev&ouml;lkerungen Europas sind es nicht. Wenn Christine Lagarde, Mario Draghi und Jean-Claude Juncker einem Alexis Tsipras gegen&uuml;ber stehen, dann ist der Grieche, wie die Journalistin Ulrike Herrmann k&uuml;rzlich treffend bemerkte, mit drei Figuren konfrontiert, die keine oder nur eine &auml;u&szlig;erst kl&auml;gliche demokratische Legitimation besitzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/481\">Kontext<\/a><\/li>\n<li><strong>H&auml;usliche Gewalt<\/strong><br>\nDann w&uuml;rde man n&auml;mlich erkennen, dass die Rezepte von Troika, IWF und Eurogruppe exakt der Einsteinschen Definition von Wahnsinn entsprechen: Immer wieder dasselbe zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Dass die europ&auml;ische Austerit&auml;tspolitik gescheitert ist, will nur Deutschland nicht wahrhaben und seine europ&auml;ischen Vasallen folgen z&auml;hneknirschend. Der Grund ist der sogenannte Home bias, man k&ouml;nnte es &ndash; um im Bild zu bleiben &ndash; Familienidologie nennen. Mit Paul Krugman: &bdquo;Was f&uuml;r Deutschland funktioniert hat, funktioniert nicht f&uuml;r Europa.&ldquo; Wohlwollend k&ouml;nnte man dahinter Ignoranz vermuten.<br>\nDer elementare Zusammenhang, dass auf Ebene von Volkswirtschaften die Milchm&auml;dchen-Logik der schw&auml;bischen Hausfrau (&ldquo;In schlechten Zeiten den G&uuml;rtel enger schnallen.&ldquo;) eben nicht greift (&ldquo;Eine Volkswirtschaft als ganzes kann nicht sparen.&ldquo;), ist den meisten Parlamentariern ebenso wenig zug&auml;nglich wie den Kommentatoren der Springerpresse. Insofern hat Professor Varoufakis tats&auml;chlich einen intellektuellen Vorsprung dadurch, dass er Ahnung von der Materie hat. Es war perfekt rational von der griechischen Regierung, alle spieltheoretischen Register zu ziehen, um die europ&auml;ische L&uuml;ge von der Alternativlosigkeit herauszufordern.<br>\nWer ahnte, dass die alten Herrschaften so borniert und verbittert sind, dass sie lieber die gesamte Dynastie in den Abgrund rei&szlig;en, als von ihren Gewissheiten abzuweichen. Europas Weigerung, sich auf Griechenlands Gedankenspiel einzulassen, steht historisch auf einer Stufe mit der Weigerung Papst Paul V., durch Galileos Fernrohr zu schauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Griechenland-und-die-EU\/!5207988\/\">Holm Friebe in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlands Wirtschaftskrieg<\/strong><br>\nWie gesagt: Athen war zur nahezu vollst&auml;ndigen Kapitulation bereit.<br>\nUnd dennoch haben sich Sch&auml;uble und Merkel entschlossen, dieses griechische Kapitulationsangebot auszuschlagen und in schlechter deutscher Tradition die &ouml;ffentliche Dem&uuml;tigung Athens auf die Spitze zu treiben, indem sie ihre Br&uuml;sseler Lakaien anwiesen, ein mit roter Tinte gespicktes Ultimatum &ndash; das an die Korrekturen von Klassenarbeiten erinnerte &ndash; an Griechenlands Regierung zu schicken, in dem eine weitere Reihe von Versch&auml;rfungen verlangt wurde. Geradezu zynisch nimmt sich die &ldquo;europ&auml;ische&rdquo; Forderung nach einer Absenkung der geplanten h&ouml;heren Unternehmenssteuer aus, die mit der Sorge um das Wachstum in Griechenland begr&uuml;ndet wurde &ndash; einem geschundenen Land, das nach f&uuml;nf Jahren des Sparterrors am Rande des sozio&ouml;konomischen Zusammenbruchs steht.<br>\n&ldquo;Europa hat den Deal abge&auml;ndert, und Griechenland sollte daf&uuml;r beten, dass dieser nicht noch weiter abge&auml;ndert&rdquo; werde, kommentierte die Washington Post diese Eskalationsstrategie in Anlehnung an ein ber&uuml;hmtes Zitat von Darth Vader. Falls Griechenland im Euro bleiben wolle, m&uuml;sse es Austerit&auml;t zu den Bedingungen Europas und nicht den eigenen akzeptieren. &ldquo;Es wird keine Verhandlungen mehr geben&rdquo;, so fasste die Washington Post das deutsche Diktat an Athen zusammen. Das US-Hauptstadtblatt kam angesichts dieser Vorg&auml;nge zu der Schussfolgerung, dass &ldquo;Europa&rdquo; versuche, Griechenland aus dem Euro zu &ldquo;dr&uuml;cken&rdquo;.<br>\nDer bekannte &Ouml;konom Paul Krugman sieht hingegen eine andere Strategie am Werk. Man habe Tsipras &ldquo;ein Angebot gemacht, das er nicht annehmen konnte&rdquo;. Dieses Ultimatum war letztendlich ein Schachzug, um die griechische Regierung zu st&uuml;rzen, schlussfolgerte Krugman. [&hellip;]<br>\nEs ist offensichtlich: Nicht die kreuzbrave, linkssozialdemokratische Regierung in Athen agiert hier extremistisch, sondern die deutschen Politeliten mitsamt ihren Schreibtischt&auml;tern in den Redaktionsstuben, die in den vergangenen Monaten eine beispiellose antigriechische Hetzkampagne losgetreten haben. Es stellt sich somit die Frage, wieso Deutschland diese Dem&uuml;tigungsstrategie eingeschlagen hat, obwohl Athen eine Kapitulation anbot.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45302\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.L.:<\/strong> Bedr&uuml;ckende Beschreibung der Realit&auml;ten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zum Teufel gejagt<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat am gestrigen Dienstag ein letztes Verhandlungsangebot aus Griechenland zur Verl&auml;ngerung des EU-Hilfsprogramms zur&uuml;ckgewiesen. Vor dem griechischen Referendum, das am Sonntag stattfinden soll, sei Berlin nicht mehr zu Gespr&auml;chen mit Athen bereit, teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern Nachmittag mit. Entsprechend lehnte die Eurogruppe am Abend einen Kompromissvorschlag von Ministerpr&auml;sident Alexis Tsipras ab. Das Hilfsprogramm ist um Mitternacht endg&uuml;ltig abgelaufen, Athen erh&auml;lt nun keine Gelder mehr. Bereits zuvor hatte Berlin, das seine brutale Austerit&auml;tspolitik um jeden Preis durchzusetzen sucht, Griechenland weiter in den wirtschaftlichen Kollaps getrieben: Auf deutschen Druck hatte die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) eine Ausweitung der Notkredite f&uuml;r griechische Banken verweigert; Kapitalverkehrskontrollen wurden deswegen unvermeidlich. In Berlin hei&szlig;t es, Athen solle das Referendum absagen, bei dem die griechische Bev&ouml;lkerung implizit auch &uuml;ber die deutschen Spardiktate f&uuml;r die Eurozone abstimmt. Deutsche Medien begleiten die eskalierende Krise mit den &uuml;blichen ver&auml;chtlichen &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber die Regierung Griechenlands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59148\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Gregor Gysi: &raquo;Wer ein Ultimatum stellt, will keinen Kompromiss, sondern Unterwerfung&laquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung und insbesondere die Bundeskanzlerin stehen in der Verantwortung ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro oder gar aus der Europ&auml;ischen Union mit all ihren unabsehbaren Folgen zu verhindern, sagte Gregor Gysi zum Auftakt seines Pressestatements vor der Fraktionssitzung am Dienstag. Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Wolfgang Sch&auml;uble w&uuml;rden ihrer Verantwortung bisher nicht gerecht. Die Kanzlerin betont zwar stets ihre Gespr&auml;chsbereitschaft, in der entscheidenden Phase aber verstecke sie sich hinter ihrem Finanzminister und seiner kompromisslosen ideologischen Haltung. Die Verhandlungen seien nicht von der griechischen Seite abgebrochen worden, sondern indirekt von den Institutionen. Letztere h&auml;tten vielmehr ein Ultimatum gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MmxwXQo6Nm4\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Die Politik hat sich ins Gef&auml;ngnis der M&auml;rkte begeben&rdquo;<\/strong><br>\nHat die griechische Regierung den Bezug zur Realit&auml;t verloren? Nein, erkl&auml;rt Kulturwissenschaftler Joseph Vogl. Sie erinnere an Werte wie Gemeinwohl in einem totalit&auml;ren System: dem Finanzkapitalismus.<br>\nMuss die Politik ausbaden, was auf den Finanzm&auml;rkten verbrochen wurde?<br>\nNein. Es gibt nicht die Politik. Die gegenw&auml;rtigen Finanzm&auml;rkte wurden unter aggressiver Mithilfe der Politik seit den 1980er Jahren eingerichtet. Und das griechische Desaster begann mit der rabiaten Klientelpolitik nach dem Ende der Milit&auml;rdiktatur 1974. Allerdings hat sich mit der j&uuml;ngsten griechischen Regierung die Lage ver&auml;ndert: Sie hat scheinbar allgemein g&uuml;ltige Verfahrensfragen, also das &uuml;bliche und einge&uuml;bte Procedere &ndash; Hilfspakte, Schuldendienst, Austerit&auml;tsprogramme und so genannte Reformen &ndash; in politische Fragen zur&uuml;ckverwandelt, in Fragen, bei denen es auch um solche fast vergessenen Dinge wie Gemeinwohl oder Volkssouver&auml;nit&auml;t geht. [&hellip;]<br>\nDie Geldgeber fordern Reformen. Gibt sich die griechische Regierung in dem Punkt nicht seit Wochen v&ouml;llig uneinsichtig?<br>\nDie Geldgeber haben schon seit f&uuml;nf Jahren Reformen gefordert und mit den meisten Forderungen keinen Erfolg gehabt. Das private Lohnniveau ist gesunken, Mindestl&ouml;hne wurden abgesenkt, Renten mehrmals gek&uuml;rzt, Staatsverm&ouml;gen verscherbelt. Als dann die linke Regierung nach dem Sinn dieser Ma&szlig;nahmen fragte und Alternativen anbot &ndash; vom Schuldenschnitt &uuml;ber eine europ&auml;ische Schuldenkonferenz bis zu Investitions- und Wachstumsprogrammen -, platzte den Eurodogmatikern insbesondere in Deutschland der Kragen. [&hellip;]<br>\nBesteht das Problem nicht darin, dass die kapitalistische Logik der Selbstkontrolle durch das omin&ouml;se &ldquo;too big to fail&rdquo; ausgehebelt wurde? Warum sollte man die, die gescheitert sind, nicht pleitegehen lassen?<br>\nDas haut nicht hin. Denn es w&auml;ren ja nicht nur Banken und Investmentgesellschaften sondern auch die privaten Versorgungssysteme &ndash; Lebensversicherungen, Pensionsfonds &ndash; mit in den Abgrund gerissen worden. Die Privatisierung von sozialer Vorsorge wurde ja mit grenzenlosem Vertrauen in die Funktionsweise der Finanzm&auml;rkte propagiert. Das hat sich als Legende erwiesen. Und nun muss die Politik eben mit dieser unbequemen Lage umgehen: Sie hat sich ins Gef&auml;ngnis dieser M&auml;rkte begeben.<br>\nDie Politik hat 2008 versprochen, die Finanzm&auml;rkte einzuhegen. Banken m&uuml;ssen seither mehr Kapital vorhalten, werden sch&auml;rfer &uuml;berwacht.<br>\nEs wurde sehr viel mehr versprochen, als dann gehalten wurde. F&uuml;r die Finanztransaktionsteuer gab es beispielsweise bereits 2010 und 2011 einen Gesetzentwurf, dem die deutsche Regierung sogar zugestimmt hat. Davon hat man sich klammheimlich verabschiedet. Das Finanzsystem von 2007 ist heute mehr oder weniger wieder restauriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/krise-in-griechenland-die-politik-hat-sich-ins-gefaengnis-der-maerkte-begeben-1.2538360\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>Dazu: Finanzsystem ohne Mega-Banken<\/strong><br>\nDie EU muss endlich das Finanzsystem reformieren. Daf&uuml;r ist es n&ouml;tig, dass mehr Abgeordnete den Lobbyisten widerstehen und f&uuml;r einen Bankensektor im Interesse der Allgemeinheit und der Realwirtschaft streiten&hellip;<br>\nWir schlagen Alarm. Sieben Jahre nach Beginn der heftigsten Finanz- und Wirtschaftskrise seit den 1920er Jahren ist eine Mehrheit europ&auml;ischer Politiker dabei, die wichtigste Reform der Europ&auml;ischen Union (EU) im Finanzsektor endg&uuml;ltig zu begraben: eine Trennung riskanter Kasinogesch&auml;fte vom seri&ouml;sen Kredit- und Einlagengesch&auml;ft.<br>\nDen europ&auml;ischen Bankensektor dominieren nach wie vor wenige &bdquo;systemische&ldquo; Institute. Diese sind so gro&szlig;, komplex und zu eng verflochten, dass weder Bankvorst&auml;nde noch Aufseher oder die Politik in der Lage sind, die Risiken zu &uuml;berblicken, die von ihnen f&uuml;r das Finanzsystem und Europas Volkswirtschaften ausgehen. Viele dieser Banken sind gr&ouml;&szlig;er als etliche &Ouml;konomien Europas.<br>\nEine effektive Bankentrennung hingegen w&uuml;rde das Finanzsystem transparent machen, es st&auml;rker an der Realwirtschaft ausrichten und gegen&uuml;ber systemischen Risiken absichern. Die klare Trennung kundenorientierter Kernbankgesch&auml;fte, welche nach wie vor durch den Staat gesch&uuml;tzt w&auml;ren, sowie spekulativer Handelsgesch&auml;fte, die nun ohne Subventionen auskommen m&uuml;ssten, w&auml;re ein Gewinn f&uuml;r unsere Volkswirtschaft, Kunden und Steuerzahler. Zudem w&auml;re eine solche Regulierung weniger komplex und b&ouml;te den Aufsehern mehr Rechtssicherheit gegen die smarten Juristen der Mega-Banken sowie den politischen Druck aus Europas Hauptst&auml;dten&hellip;<br>\nIm Januar 2014 machte die damalige EU-Kommission einen Vorschlag. Dieser sah zwar keine automatische Trennung aller Mega-Banken vor, h&auml;tte den Aufsichtsbeh&ouml;rden f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;ten Institute aber kaum eine andere Wahl gelassen. Statt diesen Vorschlag weiter zu st&auml;rken, knickten im Laufe der Beratungen immer mehr Europaabgeordnete sowie Regierungen im Europ&auml;ischen Rat unter dem Druck der Finanzlobby ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/lobbyismus-finanzsystem-ohne-mega-banken,29976308,31072526.html\">Fabio De Masi, Philippe Lamberts und Marco Zanni in der FR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein Desaster f&uuml;r den Internationalen W&auml;hrungsfonds <\/strong><br>\nAthen kann f&uuml;r den IWF zum Milliardengrab werden. Ein Viertel aller ausgegebenen Kredite des Fonds steckt in Griechenland. Die Konsequenzen f&uuml;r die angeschlagene Institution sind absehbar. [&hellip;]<br>\nDer IWF ist seit f&uuml;nf Jahren in Griechenland und muss nun wom&ouml;glich einen der h&ouml;chsten Kredite abschreiben, den er je vergeben hat. In normalen Unternehmen m&uuml;ssten nach einem solchen Desaster &bdquo;K&ouml;pfe rollen&ldquo;, einige f&uuml;hrende Manager ihre Posten r&auml;umen. Aber auch eine so politische Organisation wie der W&auml;hrungsfonds wird mit den schlichten Fragen konfrontiert, ob es klug war, einem Land so viel Geld zu leihen, und wieso das Strukturprogramm gescheitert ist. Die Anteilseigner des IWF w&uuml;rden ferner wissen wollen, wie die Krisenspezialisten der Organisation den Kollaps der griechischen Volkswirtschaft nicht voraussehen konnten, sagt Lachman. Denn daf&uuml;r werden sie doch eigentlich bezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/griechenland\/griechenlands-schuldenkrise-ein-desaster-fuer-den-internationalen-waehrungsfonds-13677689.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt im Juni 2015<\/strong>\n<ul>\n<li>5,086 Millionen &ldquo;Arbeitslosengeld-Empf&auml;nger\/innen&rdquo; (SGB III und SGB II)<\/li>\n<li>4,418 Millionen Arbeitslosengeld II-Empf&auml;nger\/innen &ndash; 6.000 (0,1%) mehr als im Juni 2014 <\/li>\n<li>2,711 Millionen registrierte Arbeitslose &ndash; 122.000 (4,3%) weniger als im Juni 2014 <\/li>\n<li>Ver&auml;nderungsraten (registrierte Arbeitslose) in den L&auml;ndern (Juni 2014 &ndash; Juni 2015):<br>\nM&auml;nner und Frauen: &ndash;9,0% in Mecklenburg-Vorpommern bis +0,7% in Bremen<br>\nFrauen &ndash;8,4% in Mecklenburg-Vorpommern bis -0,3% in Bremen (Bund: -4,8%)<br>\nM&auml;nner: -9,5% in Mecklenburg-Vorpommern bis +1,5% in Bremen (Bund: -3,9%)<br>\nunter 25 Jahre: -21,0% in Brandenburg bis -3,9% in Bremen (Bund: -7,5%)<\/li>\n<li>71,1%  (1,929 Millionen) der Arbeitslosen sind im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) registriert (Juni 2014: 69,3%), 28,9% (782.000) im Rechtskreis SGB III <\/li>\n<li>Als  Arbeitsuchende waren im Juni 2015 insgesamt 4,844 Millionen Frauen und M&auml;nner registriert, 141.000 (2,8%) weniger als im Juni 2014. <\/li>\n<li>Die von der Statistik der BA  ermittelte &bdquo;Unterbesch&auml;ftigung ohne Kurzarbeit&ldquo; betrug im Juni 2015 3,569 Millionen, 177.000  (4,7%) weniger als im Juni 2014. <\/li>\n<li>Nach vorl&auml;ufigen, hochgerechneten Daten hatten im Juni 2015 759.000 (arbeitslose und nicht arbeitslose) Frauen und M&auml;nner Anspruch auf das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) und 4,418 Millionen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Bereinigt um die Zahl der etwa 91.000 sog. Aufstocker\/Parallelbezieher (Bezug von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II) hatten im Juni 2015 etwa 5,086 Millionen erwerbsf&auml;hige Frauen und M&auml;nner Anspruch auf Arbeitslosengeld (SGB III) und\/oder Arbeitslosengeld II, &bdquo;54.000 Menschen weniger&ldquo; als ein Jahr zuvor. (<a href=\"http:\/\/www.arbeitsagentur.de\/web\/wcm\/idc\/groups\/public\/documents\/webdatei\/mdaw\/mjcy\/~edisp\/l6019022dstbai760549.pdf\">vgl. BA-Monatsbericht, S. 21; BA-Monatsbericht 10\/2014: Juni 2014: 5,140 Millionen [PDF &ndash; 1.9 MB]<\/a>)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2015-06-30_alo0615t.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarkforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Claudia Weinkopf: &ldquo;Wenn ein Mindestlohn gilt, dann muss er auch kontrolliert werden&rdquo;<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland war &uuml;berf&auml;llig. Man hat aus meiner Sicht viel zu lange zugelassen, dass seit etwa Mitte der 1990er Jahre immer mehr Besch&auml;ftigte in Deutschland f&uuml;r niedrige Stundenl&ouml;hne arbeiten mussten. Im Jahr 2012 arbeitete fast ein Viertel der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten f&uuml;r weniger als 9,30 Euro pro Stunde und Stundenl&ouml;hne von weniger als 6 Euro waren keine Seltenheit. M&ouml;glich wurde dies unter anderem durch den deutlich gesunkenen Anteil von Betrieben und Besch&auml;ftigten mit tariflich geregelten L&ouml;hnen und auch durch die erheblichen Lohnunterschiede zwischen einzelnen Branchen, die die Verlagerung von T&auml;tigkeiten in Bereiche mit niedrigeren Tarifl&ouml;hnen oder auch g&auml;nzlich tariflose Zonen beg&uuml;nstigt haben. Dadurch wurden Gesch&auml;ftsmodelle erm&ouml;glicht, die auf Lohndumping basieren, was auch andere Unternehmen unter Druck gesetzt hat, nach immer neuen M&ouml;glichkeiten zu suchen, die Lohnkosten zu dr&uuml;cken.<br>\nDie Klagen aus Politik und Wirtschaft &uuml;ber den Mindestlohn als &bdquo;B&uuml;rokratiemonster&ldquo; halte ich f&uuml;r v&ouml;llig &uuml;berzogen. Wenn ein Mindestlohn gilt, dann muss er auch kontrollierbar sein. Daf&uuml;r ist die Dauer der geleisteten Arbeitszeit eine unverzichtbare Gr&ouml;&szlig;e. Die Erfahrungen mit Mindestl&ouml;hnen im In- und Ausland belegen, dass Unternehmen ihren Frieden mit dem Mindestlohn schlie&szlig;en, wenn sie sich darauf verlassen k&ouml;nnen, dass sich auch die Konkurrenz daran h&auml;lt&hellip;<br>\nDass in den ersten Monaten nach Einf&uuml;hrung des Mindestlohns die Zahl der Minijobs r&uuml;ckl&auml;ufig gewesen ist, ist aus meiner Sicht kein Problem. Wenn der Mindestlohn dazu beitr&auml;gt, die vermeintliche Attraktivit&auml;t von Minijobs zu verringern, halte ich dies vielmehr f&uuml;r eine aus vielerlei Gr&uuml;nden begr&uuml;&szlig;enswerte Entwicklung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1605\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verteidigungsministerin warnt Nato wegen Budget-Ziel<\/strong><br>\nDie Nato hat bei den Wehrausgaben ein Zwei-Prozent-Ziel gemessen am Bruttoinlandsprodukt ausgegeben. Verteidigungsministerin von der Leyen ist damit nicht zufrieden. Unterst&uuml;tzung bekommt sie vom Nato-Generalsekret&auml;r.<br>\nBundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die Nato davor gewarnt, sich bei den Wehrausgaben allein auf das Zwei-Prozent-Ziel gemessen am Bruttoinlandsprodukt zu fixieren. &bdquo;F&uuml;r die Zukunft kann das Zwei-Prozent-Ziel nicht das Ma&szlig; aller Dinge sein&ldquo;, sagte sie am Dienstag in Berlin bei einem Festakt zum Nato-Beitritt Deutschlands vor 60 Jahren. [&hellip;]<br>\nZudem begr&uuml;&szlig;te Stoltenberg die Absicht der Bundesregierung, das Verteidigungsbudget bis 2019 um insgesamt acht Milliarden Euro aufzustocken. [&hellip;]<br>\nAuch Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) erkl&auml;rte seine Bereitschaft zu h&ouml;heren Verteidigungsausgaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/ursula-von-der-leyen-verteidigungsministerin-warnt-nato-wegen-budget-ziel\/11991344.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Deutschland geht mit Unterst&uuml;tzung von CDU und SPD beim wieder aufgenommenen R&uuml;stungswettlauf vorneweg, statt 33 Milliarden pro Jahr bis 2019 8 Milliarden mehr. Die R&uuml;stungslobby reibt sich die H&auml;nde: &bdquo;Das sei eine Neujustierung der Politik, so der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Verbandes der R&uuml;stungsindustrie, Georg Wilhelm Adamowitsch: &ldquo;F&uuml;r die unternehmerische Planung ist dies sehr wichtig&rdquo;, <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/nato-167.html\">sagte er<\/a>. Ein bisschen weniger R&uuml;stungsexporte daf&uuml;r die Erh&ouml;hung der eigenen Milit&auml;rausgaben. <\/em><br>\n<em>Zwar wird jetzt von den Parlamentariern beklagt, dass ihre Haushaltsrechte beschnitten w&uuml;rden, weil die Zustimmung des Parlaments zu R&uuml;stungsausgaben &uuml;ber 25 Millionen Euro umgangen w&uuml;rde. &ldquo;Ministerium und Industrie reden &uuml;ber Dinge, die klar in der Verantwortung des Parlaments sind, ohne das Parlament zu beteiligen&rdquo;, so Tobias Lindner, B&uuml;ndnis 90\/Gr&uuml;ne. Aber was h&uuml;lfe dieser Parlamentsvorbehalt, wenn sich die Gro&szlig;koalition&auml;re schon einig sind.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Athen darf nicht bei R&uuml;stung sparen<\/strong><br>\nNATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg hat die griechische Regierung vor K&uuml;rzungen des Milit&auml;rbudgets gewarnt. Er erwarte, dass Athen auch weiterhin zwei Prozent  des Bruttoinlandprodukts f&uuml;r Verteidigung ausgebe, sagte Stoltenberg heute.de.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/interview-mit-nato-generalsekretaer-stoltenberg-39087024.html?mediaType=Artikel\">heute.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Was f&uuml;r ein Timing. Es spielt halt jeder seine Rolle, so gut oder schlecht er kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>60 Jahre NATO<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>60 Jahre Deutschland in der NATO &ndash; kein Grund zum Feiern<\/strong><br>\n&ldquo;60 Jahre NATO-Mitgliedschaft sind kein Grund, Waffen und Milit&auml;r zu bejubeln. Das B&uuml;ndnis und die Rolle, die Deutschland darin spielt, m&uuml;ssen kritisch hinterfragt werden, was immer mehr B&uuml;rger tun: Wo fr&uuml;her eine Zwei-Drittel-Mehrheit stand, zeigen Meinungsumfragen heute, dass nur noch knapp &uuml;ber die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung Vertrauen in die NATO hat. Die NATO verliert in Deutschland gravierend an Zustimmung &ndash; und das ist gut so&rdquo;, erkl&auml;rt Wolfgang Gehrcke anl&auml;sslich des 60. Jahrestages des deutschen NATO-Beitritts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/60-jahre-deutschland-nato-kein-grund-feiern\/\">Fraktion Die Linke im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Verteidigungsb&uuml;ndnis<\/strong><br>\nDer Politikwissenschaftler Werner Ruf &uuml;ber ein nominelles Verteidigungsb&uuml;ndnis, das tats&auml;chlich ein Kriegspakt ist<br>\nJens Wernicke sprach mit Werner Ruf &uuml;ber die NATO. Der Wissenschaftler ist der Auffassung, dass die NATO kein Verteidigungs- sondern ein undemokratisches, V&ouml;lkerrecht verletzendes Kriegsb&uuml;ndnis ist. Aus diesem sollte Deutschland besser heute als morgen austreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/976259.verteidigungsbuendnis.html\">Wortmeldungen auf Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Kubarkrise? Viel schlimmer<\/strong><br>\nBemerkenswert ist, dass weder Kennedy noch Chruschtschow jemals auf die Idee kamen, dass die eigenen Raketen wie die gegnerischen bewertet werden k&ouml;nnten &ndash; n&auml;mlich als Bedrohung. Ein Missverst&auml;ndnis, das beinahe ein nukleares Armageddon ausgel&ouml;st h&auml;tte.<br>\nEbenso bemerkenswert ist, dass heute schon die M&ouml;glichkeit, Russland k&ouml;nnte sich von sicherheitspolitischen Entscheidungen der USA oder der NATO bedroht sehen, konsequent negiert wird. Das etablierte Narrativ von NATO wie USA lautet: Die jeweils geplanten oder ergriffenen Ma&szlig;nahmen &ndash; wie die NATO-Osterweiterung oder der Raketenabwehrschirm &ndash; sind rein defensiver Natur und stellen keine Bedrohung Moskaus dar.<br>\nDas Problem daran ist weniger, dass dieses Narrativ v&ouml;llig falsch w&auml;re. Im Gegenteil: Tats&auml;chlich hegen vermutlich weder NATO noch die USA offensive Pl&auml;ne gegen&uuml;ber Russland. Nur nimmt Russland die Entwicklung anders wahr und begreift diese Schritte als Offensivma&szlig;nahme und Bedrohung. John J. Mearsheimer hat deshalb v&ouml;llig Recht, wenn er meint &ldquo;Die Russen, nicht der Westen, d&uuml;rfen selbst entscheiden, was sie als Bedrohung wahrnehmen.&ldquo;<br>\nAuch deshalb ist ein genauerer Blick in die R&uuml;stungsdatenbank von SIPRI hilfreich. So verf&uuml;gen allein die USA aktuell &uuml;ber 2080 einsatzf&auml;hige Atomwaffen. Zusammen mit Frankreich und Gro&szlig;britannien kommt die NATO sogar auf 2520 einsatzf&auml;hige Atomwaffen. Der Milit&auml;rhaushalt der USA bel&auml;uft sich f&uuml;r 2014 auf rund 610 Mrd. US-Dollar, was einem Anteil von 3,5 Prozent des BIP entspricht. Moskau hat im selben Jahr &bdquo;nur&ldquo; 84,5 Mrd. US-Dollar (4,5 Prozent des BIP) f&uuml;r R&uuml;stung ausgegeben.<br>\nDabei ist auch klar: Sowohl die NATO-Osterweiterung als auch der Raketenabwehrschirm ver&auml;ndern das strategische Gleichgewicht weiter zuungunsten Moskaus. Durch die Osterweiterung r&uuml;ckt das westeurop&auml;ische Milit&auml;rb&uuml;ndnis territorial immer n&auml;her an die Westgrenze Russlands und an die Macht- und Interessenssph&auml;re Moskaus heran. Die USA w&uuml;rden eine vergleichbare Entwicklung unter entgegengesetztem Vorzeichen kaum tolerieren. Auch daf&uuml;r ist die Kubakrise ein historischer Beleg.&nbsp;<br>\nDer US-Diplomat George Kennan, vielleicht einer der besten Kenner der Sowjetunion und Russlands, hatte bereits 1998 vor den Folgen der NATO-Osterweiterung gewarnt. Seine Warnung vor &bdquo;dem Beginn eines neuen Kalten Krieges&rdquo; liest sich heute fast prophetisch: &bdquo;Of course there is going to be a bad reaction from Russia, and then [the NATO expanders] will say that we always told you that is how the Russians are &ndash; but this is just wrong.&rdquo;<br>\nDurch den Raketenabwehrschirm w&uuml;rde die nukleare Abschreckungsf&auml;higkeit Russlands nutzlos. Moskau w&auml;re einem Erstschlag ausgeliefert. Um die mit einem Abwehrschirm verbunden Gefahr der Pr&auml;ventionslogik (&bdquo;Strike first!&ldquo;) zu bannen, schlossen die Sowjetunion und die USA 1972 den ABM-Vertrag, der Raketenschirme verbot und die wechselseitige Vergeltungsf&auml;higkeit beider Seiten sicherte. 2002 haben die USA den ABM-Vertrag einseitig gek&uuml;ndigt. Moskau hat diesen Schritt wiederholt kritisiert und klar gemacht, dass es einen Raketenschirm als Bedrohung interpretiert.<br>\nVor diesem Hintergrund ist es aus Perspektive Moskaus durchaus folgerichtig, dass die 40 neuen russischen ICBMs, die einen Raketenabwehrschirm offenbar durchdringen k&ouml;nnen, als Defensivma&szlig;nahme bezeichnet werden. Nur dass die NATO und die osteurop&auml;ischen Staaten Putins Ank&uuml;ndigung angesichts der Ukraine-Krise eben anders und ebenfalls folgerichtig wahrnehmen k&ouml;nnen &ndash; als Bedrohung und Provokation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/kubakrise-viel-schlimmer-982\/\">Andreas Bock in Internationale Politik und Gesellschaft<\/a>\n<p><strong>Dazu: Den kalten Krieg verhindern<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150701-grafik_stuttmann_kalter_krieg_kol_.gif\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur_5744.html\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fracking verschoben<\/strong><br>\nDer Bundestag wird am Freitag nicht &uuml;ber das Fracking-Gesetz diskutieren. Die gro&szlig;e Koalition hat den umstrittenen Gesetzentwurf zur&uuml;ckgezogen und auf den Herbst verschoben. Der parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Br&ouml;mer (CDU), sagte, in seiner Fraktion gebe es noch &bdquo;verschiedene Vorbehalte&ldquo;. Hubertus Heil, Fraktions-Vize der SPD-Fraktion sagte, &bdquo;beide Fraktionen haben noch Beratungsbedarf&ldquo;.<br>\nUmweltsch&uuml;tzer und Opposition lobten die Verschiebung und forderten erneut ein &bdquo;eindeutiges Verbot f&uuml;r die Frackingtechnologie&ldquo;, wie es BUND-Chef Hubert Weiger formulierte. Der Industrieverband BDI dagegen h&auml;lt die Verschiebung f&uuml;r &bdquo;nicht nachvollziehbar&ldquo;. Stefan Mair, Mitglied der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrung sagte: &bdquo;Die Politik zeigt damit, dass sie sich zum Spielball k&uuml;nstlich erzeugter &Auml;ngste machen l&auml;sst.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/streit-ueber-gesetz-zur-unkonventionellen-gasfoerderung-fracking-verschoben\/11991944.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Wenn sich die Politik jedoch zum Spielball der Lobbyverb&auml;nde macht, ist das nat&uuml;rlich was anderes.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschlands Stromkunden zahlen viele Millionen Euro zu viel<\/strong><br>\nKaufh&auml;user, Kino und sogar Golfpl&auml;tze: Die Anwendung der Strom-Sonderkonditionen f&uuml;r Unternehmen erschlie&szlig;t sich nicht jedem. Klar ist jedoch: der normale Stromkunde muss dadurch viel zu viel entrichten.<br>\nDeutschlands Stromkunden zahlen jedes Jahr viele Millionen Euro zu viel, weil Unternehmen von Netzkosten befreit werden, obwohl die damit verbundenen Hoffnungen auf eine Stabilisierung des Stromnetzes gar nicht in Erf&uuml;llung gehen. Zu dem Fazit kommt ein unter Verschluss gehaltener Bericht der Bundesnetzagentur an das Bundeswirtschaftsministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/geld-ausgeben\/stromkunden-zahlen-zu-viel-wegen-strom-sonderkonditionen-13675167.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rajoy warnt vor &bdquo;Podemos-Syriza&ldquo;<\/strong><br>\nIn Spanien loben die Linkspolitiker von Podemos den &bdquo;beispielhaften&ldquo; Tsipras und kritisieren &bdquo;Merkels Kolonialregierung&ldquo;. Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy versucht, seine Landsleute zu beruhigen.<br>\nZum ersten Mal ist es aus Anlass der Griechenland-Krise in Spanien zu einer direkten Auseinandersetzung zwischen der konservativen Regierung und der linkspopulistischen Partei Podemos (&bdquo;Wir k&ouml;nnen&ldquo;) gekommen. W&auml;hrend Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy im Blick auf die spanischen Parlamentswahlen im Herbst vor den schwerwiegenden Folgen einer &bdquo;Podemos-Syriza&ldquo;-Allianz mit der Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) warnte, verteidigte Podemos unter F&uuml;hrung ihres Generalsekret&auml;rs Pablo Iglesias in einem Kommuniqu&eacute; die &bdquo;beispielhaft&ldquo; demokratische Haltung des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras und seinen Referendumsentscheid. Darauf erwiderte Rajoy, dass &bdquo;hundert Prozent der Regierungen der Eurozone nicht das gleiche denken&ldquo;.<br>\nRajoy hatte nach einer Krisensitzung seines Wirtschaftsrates versichert, dass &bdquo;die Spanier beruhigt sein&ldquo; k&ouml;nnten, weil dank seiner &bdquo;seri&ouml;sen Politik&ldquo; und der von ihm durchgesetzten Reformen, dem Land weder eine mit Griechenland vergleichbare Krise noch eine akute Ansteckungsgefahr drohe. W&auml;hrend die spanische Wirtschaft robust wachse, sei die griechische seit dem Amtsantritt von Tsipras wieder abgest&uuml;rzt. Rajoy f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Das ist der Unterschied zwischen einer ernsthaften und einer nicht so ernsthaften Politik. Eine solche f&uuml;hrt, wie wir jetzt in Griechenland sehen, dazu, dass die Leute ihr Geld nicht abheben k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa\/mariano-rajoy-warnt-vor-podemos-syriza-in-spanien-13676860.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Rajoy ist der Chef einer durch und durch korrupten Partei, die im Prinzip den Franquismus fortf&uuml;hrt. Nur dreist.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Eine Lektion in Sachen Demokratie<\/strong><br>\nGriechenland ist in Spanien Innenpolitik. W&auml;hrend der Regierungschef hofft, dass Syriza f&auml;llt und Podemos mitrei&szlig;t, steht die Linke hinter Tsipras.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Spanien-und-die-Griechenlandkrise\/!5208280\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Amerikas Griechenland &ndash; Wie Puerto Rico gegen die Pleite k&auml;mpft<\/strong><br>\nNicht nur Griechenland wird von seiner Schuldenlast erdr&uuml;ckt. Auch Puerto Rico ist akut in Pleitegefahr. Das tropische Inselparadies stellt seine Gl&auml;ubiger auf den Zahlungsausfall ein. [&hellip;]<br>\nDie Karibikinsel hat einen Schuldenberg von rund 72 Milliarden Dollar (65 Mrd Euro) angeh&auml;uft &ndash; das entspricht fast 70 Prozent der j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung. &bdquo;Die Schulden sind nicht bezahlbar&ldquo;, sagte Gouverneur Alejandro Garc&iacute;a Padilla jetzt der &bdquo;New York Times&ldquo;.<br>\nF&uuml;r das kommende Jahr wird ein Haushaltsdefizit von 3,7 Milliarden Dollar erwartet. Und bereits an diesem Mittwoch droht die Anleihe eines staatlichen Energieversorgers zu platzen. [&hellip;]<br>\nDie gerade einmal 3,5 Millionen Einwohner Puerto Ricos &ndash; 45 Prozent von ihnen leben unterhalb der Armutsgrenze &ndash; sind amerikanische Staatsb&uuml;rger, allerdings mit eingeschr&auml;nkten Rechten. An den Pr&auml;sidentschaftswahlen d&uuml;rfen sie zum Beispiel nicht teilnehmen. Denn die Karibikinsel ist zwar Territorium der Vereinigten Staaten, aber kein eigener Bundesstaat. Dieser Unterschied ist f&uuml;r das Land, das sich seit 2006 von einer Rezession zur n&auml;chsten schleppt, auch bei der L&ouml;sung der Schuldenprobleme von Bedeutung. [&hellip;]<br>\nDie &Ouml;konomen gehen auch mit der Regierung hart ins Gericht. Nur 40 Prozent der erwachsenen Bev&ouml;lkerung arbeite oder sei auf Jobsuche. Der Rest faulenze oder sei Teil der Schatten&ouml;konomie, bem&auml;ngeln sie.<br>\nDa das Sozialsystem &bdquo;gener&ouml;se&ldquo; Leistungen biete, die oft &uuml;ber dem Mindestlohn l&auml;gen, sei der Anreiz zur Arbeit niedrig. Doch unter dem Strich scheint Puerto Ricos Wohlf&uuml;hlfaktor trotzdem recht gering zu sein. Hunderttausende haben das Land in den letzten Jahren verlassen, seit 2010 ist die Bev&ouml;lkerung um fast f&uuml;nf Prozent geschrumpft.<br>\nDie Empfehlungen der Experten erinnern an die Rezepte, die der IWF auch kriselnden Eurostaaten wie Griechenland verschreiben wollte: einen 10-Jahres-Plan mit Strukturreformen, um wieder wettbewerbsf&auml;hig zu werden, Ausgabenk&uuml;rzungen und einen Schuldenschnitt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/wie-puerto-rico-gegen-die-pleite-kaempft-13676818.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> 45 Prozent der Bev&ouml;lkerung lebt in Armut, aber &ldquo;das Sozialsystem [ist] gener&ouml;[s]&rdquo;. Der IWF empfiehlt &ndash; &Uuml;berraschung! &ndash; Ausgabenk&uuml;rzungen und &ldquo;Strukturreformen&rdquo;, also alle Ma&szlig;nahmen aus dem neoliberalen Curriculum, die schon viele andere L&auml;nder ruiniert haben. Wer stoppt den IWF?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wissenschaftszeitvertragsgesetz und Bund-L&auml;nder-Programm: Eigenes Eckpunktepapier der Unionsfraktion<\/strong><br>\nNach der SPD-Bundestagsfraktion, die im Fr&uuml;hjahr 2015 <a href=\"http:\/\/www.simone-raatz.de\/images\/pdf\/2014-06-30%20SPD-Eckpunktepapier%20WissZeitVG.pdf\">Positionspapiere zur Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes<\/a> bzw. f&uuml;r einen <a href=\"http:\/\/www.simone-raatz.de\/images\/pdf\/20150421_%20Eckpunktepapier.pdf\">Bund-L&auml;nder Pakt f&uuml;r den wissenschaftlichen Nachwuchs und akademischen Mittelbau<\/a> vorgelegt hatte, hat gestern die CDU\/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag &bdquo;Grunds&auml;tze f&uuml;r gemeinsames Bund-L&auml;nder-Programm und Eckpunkte f&uuml;r flankierende Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.cducsu.de\/download\/file\/fid\/46390\">pr&auml;sentiert<\/a>.<br>\nIn ihrem Positionspapier mit der &Uuml;berschrift &bdquo;Mit dem Tenure-Track-Programm Perspektiven f&uuml;r den wissenschaftlichen Nachwuchs substanziell verbessern&ldquo; setzt sich die Unionsfraktion f&uuml;r ein neues &bdquo;Bund-L&auml;nder-Programm zur F&ouml;rderung von Tenure-Track-Professuren ein&ldquo;&hellip;.Anders als die SPD, die in ihrem Papier drei Komponenten eines Bund-L&auml;nder-Pakts &ndash; Schaffung zus&auml;tzlicher Juniorprofessuren mit Tenure Track-Option, F&ouml;rderung neuer Karrierewege f&uuml;r wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Wettbewerb zu Personalentwicklungskonzepten f&uuml;r besonders engagierte Hochschulen &ndash; vorgesehen hatte, betont die Union nun, dass der von der Koalition f&uuml;r eine &bdquo;Personaloffensive&ldquo; in Aussicht gestellte Betrag von einer Milliarde Euro ausschlie&szlig;lich dem Tenure-Track-Professuren-Programm vollst&auml;ndig zugute kommen m&uuml;sse&hellip;<br>\nMit dem Vorschlag f&uuml;r ein Tenure-Track-Programm greift die CDU\/CSU-Fraktion Impulse entsprechender Vorschl&auml;ge der GEW auf. In ihrem an die neue Bundesregierung gerichteten <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/koepenicker-appell\/\">K&ouml;penicker Appell von 2013<\/a> hatte die Bildungsgewerkschaft u. a. ein &bdquo;F&ouml;rderprogramm f&uuml;r verl&auml;ssliche Karrierewege von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern&ldquo; vorgeschlagen, mit dem zus&auml;tzliche Juniorprofessuren oder anderer Postdoc-Stellen gef&ouml;rdert werden, wenn diese mit einem Tenure Track ausgestattet sind und von der jeweiligen Einrichtung auf Dauer weiter finanziert werden. Wichtig im GEW-Konzept ist, dass mindestens 50 Prozent der gef&ouml;rderten Stellen von Frauen besetzt werden m&uuml;ssen; au&szlig;erdem muss der Tenure Track in der Postdoc-Phase, also nicht etwa nach einer bereits absolvierten Postdoc-Phase, wie es die &bdquo;Empfehlungen zu Karriezielen und -wegen an Universit&auml;ten&ldquo; des <a href=\"http:\/\/www.wissenschaftsrat.de\/download\/archiv\/4009-14.pdf\">Wissenschaftsrats von 2014<\/a> nahelegt, ansetzen. In welche Richtung diesbez&uuml;glich das CDU\/CSU-Modell geht, ist offen.<br>\nHinsichtlich der von der Gro&szlig;en Koalition avisierten Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes hat die CDU\/CSU-Fraktion &uuml;berraschend gegen die Einw&auml;nde der Allianz der Wissenschaftseinrichtungen Position bezogen. Eine Qualifizierungsbefristung soll nur noch zul&auml;ssig sein, &bdquo;wenn eine Qualifizierung ausdr&uuml;cklich als Teil des Arbeitsverh&auml;ltnisses vereinbart ist&ldquo;, hei&szlig;t es im Papier der Unionsfraktion. Weiter soll die Anwendbarkeit der Regelungen des Gesetzes auf nicht-wissenschaftliches Personal entfallen. Gegen beide Vorhaben der Koalition hatte sich vor kurzem in einem Brief an Bundesbildungs- und -forschungsministerin Johanna Wanka die Allianz der Wissenschaftsorganisationen gewandt, der u. a. die Hochschulrektorenkonferenz, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Wissenschaftsrat und die vier gro&szlig;en Organisationen der au&szlig;erhochschulischen Forschungseinrichtungen (Fraunhofer, Helmholtz, Leibniz, Max Planck) angeh&ouml;ren&hellip;<br>\nAus Sicht der GEW m&uuml;ssen beide Fraktionen noch nacharbeiten, damit mit der &uuml;berf&auml;lligen Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes tats&auml;chlich die Weichen f&uuml;r faire Besch&auml;ftigungsbedingungen und verl&auml;ssliche Berufswege in der Wissenschaft gestellt werden. Dazu haben CDU\/CSU und SPD noch bis zur Erarbeitung eines gemeinsamen Eckpunktepapiers Gelegenheit, das bis heute leider ebenso wenig wie ein Gesetzentwurf vorliegt. Der stellvertretende Vorsitzende und Wissenschaftsexperte der GEW Dr. Andreas Keller hat die gestrige Anh&ouml;rung des Bundestagsausschusses f&uuml;r Bildung, Forschung und Technikfolgenabsch&auml;tzung genutzt, um den Abgeordneten die Vorschl&auml;ge der GEW f&uuml;r die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes und weitere Ma&szlig;nahmen f&uuml;r berechenbare Karrierewege und stabile Besch&auml;ftigungsbedingungen nahezubringen.<br>\nQuelle: GEW Newsletter (noch nicht im Netz)<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Siehe dazu:<\/strong>\n<ul>\n<li>Eine <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/mediathek\/?action=tv&amp;categorie=Jetzt+im+Parlamentsfernsehen\">Videoaufzeichnung<\/a> der &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung kann in der Mediathek des Deutschen Bundestages angesehen werden<\/li>\n<li>Die ausf&uuml;hrliche schriftliche Stellungnahme von Andreas Keller ist <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/gew-fordert-raschen-gesetzentwurf-zur-novellierung-des-wissenschaftszeitvertragsgesetzes\/\">auf der GEW-Website abrufbar<\/a>.<\/li>\n<li>Ein gestern live ausgestrahltes Interview des Deutschlandradio Kultur mit Andreas Keller zum Thema kann <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/arbeitsplatz-hochschule-dauerstellen-fuer-daueraufgaben.1008.de.html?dram:article_id=323910\">online nachgeh&ouml;rt und nachgelesen werden<\/a>.<\/li>\n<li>Vgl. aus den verschiedenen <a href=\"http:\/\/www.mittelbayerische.de\/uni-nachrichten\/bundestag-debattiert-ueber-uni-prekariat-21984-art1251444.html\">Presseberichten die dpa-Meldung &bdquo;Bundestag debattiert &uuml;ber Uni-Prekariat&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Auf dem besten Wege in die absolute Verbl&ouml;dung&rdquo;<\/strong><br>\nDer Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier beklagt die zunehmende Verdummung der heranwachsenden Generation. Schuld sei ein Bildungssystem, in dem nur nach &ouml;konomischen Aspekten unterrichtet werde.<br>\nNichts f&uuml;r&rsquo;s Leben, sondern f&uuml;r die Wirtschaft lernen wir &ndash; das ist die provokante These von Bernhard Heinzlmaier, der seit Jahrzehnten Deutschlands Jugend wissenschaftlich analysiert. Die systematische Verdummung der Jungen, die &ldquo;mit begrenztem Horizont und engem Herz&rdquo; in eine unmenschliche Leistungsgesellschaft gedr&auml;ngt werden, prangert er auch in seinem Buch: &ldquo;Performer, Styler, Egoisten: &Uuml;ber eine Jugend, der die Alten die Ideale abgew&ouml;hnt haben&rdquo; an. [&hellip;]<br>\nDie Welt: Sie schreiben, dass die heutigen Bildungsstandards von der Wirtschaft diktiert w&uuml;rden. Was hei&szlig;t das?<br>\nHeinzlmaier: Bei der Zusammensetzung der Bildungsinhalte z&auml;hlt nur noch die wirtschaftliche Logik. Die Lehrinhalte werden danach ausgew&auml;hlt, was sp&auml;ter auf dem Arbeitsmarkt auf jeden Fall verwertbar ist. Seit Jahren findet in den Schulen eine Verlagerung zugunsten naturwissenschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Inhalte statt. Unterrichtsstunden in Musik, Literatur und Kunst werden gek&uuml;rzt, weil diese F&auml;cher kein im &ouml;konomischen Sinne n&uuml;tzliches Wissen vermitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article118147140\/Auf-dem-besten-Wege-in-die-absolute-Verbloedung.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Islamistischer Terror soll die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r Deutschland sein?<\/strong><br>\nStimmung am Nullpunkt am Ende der BPK: Warum soll islamistischer Terrorismus die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r die Sicherheit Deutschlands sein?, wollten wir vom Chef des Bundesverfassungsschutzes wissen. Gerade wenn man bedenkt, dass sogar mehr Menschen hier durch Fehler des Verfassungsschutzes als durch islamistischen Terror gestorben sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1052006038144677\/?pnref=story\">Jung &amp; Naiv via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Br&uuml;derle ist Vorsitzender eines neuen BPA-Arbeitgeberverbands <\/strong><br>\nDer ehemalige Bundeswirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle (70) ist Vorsitzender eines neuen Arbeitgeberverbands f&uuml;r die private Pflegewirtschaft. Der Verband wurde am 23. Juni vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (BPA) gegr&uuml;ndet. Br&uuml;derle wurde vom Pr&auml;sidenten des BPA, Bernd Meurer, f&uuml;r diese Position vorgeschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.politik-kommunikation.de\/personalwechsel\/bruederle-ist-vorsitzender-eines-neuen-bpa-arbeitgeberverbands-16540\">politik &amp; kommunikation<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Br&uuml;derle ist dort gelandet, wo er schon immer hingeh&ouml;rte, n&auml;mlich bei einem Arbeitgeberverband, der keine andere Funktion hat, als &ouml;ffentliche oder kirchliche Pflegedienste durch Lohndumping unter Druck zu setzen. Warum wird nicht auch hier, wie beim Arbeitgeberverband Neue Brief- und Zustelldienste e.V. &uuml;ber ein &bdquo;Tarifeinheitsgesetz&ldquo; nachgedacht, das ein solches Rattenrennen nach unten verhindert? <\/em><br>\n<em><a href=\"https:\/\/lobbypedia.de\/wiki\/Bundesverband_Briefdienste\">Zur Erinnerung<\/a>: &bdquo;Private Briefdienstleister haben wiederholt versucht, sich &uuml;ber Niedrigl&ouml;hne einen Wettbewerbsvorsprung zu sichern. In diesem Zusammenhang wurden auch Kampagnen gegen den Postmindestlohn durchgef&uuml;hrt, z. B. 2007 durch die Pin Group und ihre damalige Muttergesellschaft Axel Springer AG. Vor Inkrafttreten des Postmindestlohns haben die Arbeitgeberverb&auml;nde Neue Brief- und Zustelldienste e.V. und Bundesverband der Kurier- Express- und Postdienste e.V. im Dezember 2007 mit der Gewerkschaft Neue Brief- und Zustelldienste (GNBZ) einen Tarifvertrag mit einem niedrigeren Mindestlohn abgeschlossen. Laut rechtskr&auml;ftigem Beschluss des LAG K&ouml;ln vom 20. Mai 2009 ist die Gewerkschaft GNBZ nicht tariff&auml;hig, so dass der vereinbarte Tarifvertrag nichtig ist.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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