{"id":26649,"date":"2015-07-03T08:49:25","date_gmt":"2015-07-03T06:49:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649"},"modified":"2015-07-03T08:49:25","modified_gmt":"2015-07-03T06:49:25","slug":"hinweise-des-tages-2407","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h01\">NSA Spionage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h02\">NSA-Sonderermittler Graulich im Gespr&auml;ch &ldquo;Ich bin nicht als Detektiv beauftragt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h03\">Der IWF sagt die Wahrheit, aber zu sp&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h04\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h05\">Referendum in Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h06\">Die EZB darf nicht f&uuml;r einen Grexit missbraucht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h07\">Zum Abschalten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h08\">Erhobenen Hauptes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h09\">Gewerkschaftseinheit &ndash; auf dem Pr&uuml;fstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h10\">Steuers&auml;tze &uuml;ber viele Jahre stark gesunken, Ungleichheit gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h11\">Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h12\">Schuldenschnitt f&uuml;r die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h13\">Amerikanisches Milit&auml;r stuft Russland und China als Bedrohung ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h14\">Den Geheimplan der Konzerne stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h15\">Meinungsfreiheit futsch und alles kann in Spanien nun Terrorismus sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h16\">Brisante S21-Unterlagen: Welchen Einfluss hatte das Kanzleramt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h17\">&raquo;CDU light&laquo;: SPD-Linke kritisieren Gabriels &raquo;starke Ideen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h18\">Erhard Eppler im Gespr&auml;ch mit Kirsten Pape: &Ouml;kologischer Vordenker der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h19\">Oskar Lafontaine: &ldquo;Ich wollte immer die soziale Lage der Menschen verbessern&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649#h20\">Zu guter Letzt: Grieche noch unentschlossen, ob er am Sonntag f&uuml;r seinen Ruin oder f&uuml;r seinen Ruin stimmen wird<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26649&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>NSA Spionage<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Geheimdienstkoordinator r&auml;umt Falschangabe zum NSA-Skandal ein<\/strong><br>\nDer Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt hat zugegeben, Parlament und &Ouml;ffentlichkeit nicht immer hinreichend zum Ausma&szlig; des NSA-Skandals informiert zu haben. Die Bundesregierung hatte auf eine Frage der Fraktion der Linken noch Mitte April erkl&auml;rt, es l&auml;gen ihr keine Hinweise vor, dass der US-Geheimdienst ausl&auml;ndische Regierungsmitglieder mit Hilfe des Bundesnachrichtendiensts (BND) ausgesp&auml;ht habe. Dies &ldquo;h&auml;tten wir damals pr&auml;ziser beantworten m&uuml;ssen&rdquo;, erkl&auml;rte Geheimdienstkoordinator G&uuml;nther Hei&szlig; nun am Donnerstag im NSA-Untersuchungsausschuss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Geheimdienstkoordinator-raeumt-Falschangabe-zum-NSA-Skandal-ein-2734027.html\">heise News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Es gilt mal wieder das Prinzip, nur das zuzugeben, was sich nicht mehr leugnen l&auml;sst. Bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes nur einen Tag vor Bekanntwerden der neuesten Wikileaks Enth&uuml;llungen hie&szlig; es selbst auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/posts\/1052630458082235\">&bdquo;naive&ldquo; Nachfrage<\/a> klipp und klar, dass keine Anhaltspunkte f&uuml;r eine Spionage durch die NSA vorl&auml;gen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Kanzlerin soll sich erkl&auml;ren, Generalbundesanwalt ermitteln<\/strong><br>\nDie neuen Wikileaks-Enth&uuml;llungen &uuml;ber das Aussp&auml;hen der Bundesregierung durch die USA beschreiben laut Abgeordneten einen klaren Straftatbestand. Es sei dringend n&ouml;tig, dass sich das Kanzleramt zu Wort melde.<br>\nMitglieder des NSA-Untersuchungsausschusses des Bundestags haben gr&ouml;&szlig;tenteils erstaunt und emp&ouml;rt auf die von Wikileaks ver&ouml;ffentlichten neuen NSA-Dokumente reagiert, die weitgehende Sp&auml;haktionen gegen die Bundesregierung nahelegen. Alle Dokumente, die das Kanzleramt dem Gremium bislang vorenthalten habe, &ldquo;m&uuml;ssen jetzt auf den Tisch&rdquo;, forderte die Obfrau der Linken, Martina Renner, am Donnerstag. Dies gelte vor allem f&uuml;r die Zielliste, die die NSA dem Bundesnachrichtendienst (BND) im Rahmen der gemeinsamen Kooperation unterjubelte.<br>\nEs sei nun noch deutlich geworden, dass die NSA m&ouml;glicherweise auch mithilfe des BND im Bereich Wirtschafts- und Fiskalpolitik spioniere, f&uuml;hrte Renner aus. Das laufende &ldquo;Konsultationsverfahren&rdquo; zwischen Berlin und Washington &uuml;ber M&ouml;glichkeiten der Analyse der Selektorenliste und weitere Geheimpapiere m&uuml;sse daher sofort eingestellt werden. Der Regierung warf die Linke vor, seit vielen Jahren &uuml;ber die &ldquo;rechtswidrige Praxis&rdquo; der NSA Bescheid zu wissen.<br>\nDer Gr&uuml;ne Hans-Christian Str&ouml;bele sprach von einem &ldquo;gro&szlig;en Lauschangriff auf die Bundesregierung&rdquo;. Er betonte, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel endlich in der Sache erkl&auml;ren m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/NSA-Spionage-Kanzlerin-soll-sich-erklaeren-Generalbundesanwalt-ermitteln-2733751.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.rdf\">heise News<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Keine Kenntnisse &uuml;ber US-Wirtschaftsspionage<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat nach den Worten des Geheimdienstkoordinators im Kanzleramt, G&uuml;nter Hei&szlig;, keine Erkenntnisse &uuml;ber Wirtschaftsspionage amerikanischer Nachrichtendienste in Deutschland. Vor dem 1. Untersuchungsausschuss (&ldquo;NSA&rdquo;) machte Hei&szlig; am Donnerstag deutlich, dass auch aktuelle Medienberichte &uuml;ber eine umfassende Aussp&auml;hung deutscher Regierungsstellen durch die National Security Agency (NSA) an dieser Einsch&auml;tzung nichts &auml;nderten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2015_07\/-\/381240\">Bundestag<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kurzer Gedankengang zum Sp&auml;hdrama<\/strong><br>\n&Uuml;ber die aktuellen Enth&uuml;llungen der S&uuml;ddeutschen Zeitung\/NDR\/WDR und Wikileaks freue ich mich besonders. Nicht, dass man nicht schon h&auml;tte ahnen, ach was: wissen k&ouml;nnen, dass die NSA die deutsche Politik aussp&auml;ht. Aber es k&ouml;nnte sich ein interessanter Effekt gewisserma&szlig;en &uuml;ber Bande ergeben, und zwar im Kontext der NSA-Selektorenlisten des BND. Und das kommt so:<br>\nMerkel m&ouml;chte die NSA-Selektorenliste geheim halten &ndash; unversch&auml;mterweise sogar vor dem Parlament.<br>\nDurch das aktuelle Leak ist aber das politisch gr&ouml;&szlig;tvorstellbare &Uuml;berwachungsszenario bereits bewiesen.<br>\nWenn Merkel die Selektorenliste noch immer vor dem zust&auml;ndigen Untersuchungsausschuss geheim halten m&ouml;chte, muss es daf&uuml;r auch weiterhin einen Grund geben.<br>\nAber wenn es &ldquo;nur&rdquo; um Terrorismus-bezogene Selektoren ginge, m&uuml;sste man \n<ol type=\"a\">\n<li>keine &ldquo;politischen Verstimmungen&rdquo; bef&uuml;rchten, denn man k&ouml;nnte<\/li>\n<li>f&uuml;r den NSA-Ausschuss die entscheidenden Begriffe schw&auml;rzen &ndash; wie es bereits jetzt st&auml;ndig mit solchen Informationen geschieht.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Weil politische Spionage durch das Leak als Nichtver&ouml;ffentlichungsgrund wegf&auml;llt (es w&auml;re ja keine Steigerung mehr m&ouml;glich)&hellip;<br>\n&hellip; bleibt eigentlich nur noch Wirtschaftsspionage &uuml;brig. Voil&agrave;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/saschalobo.com\/2015\/07\/02\/4329\/\">Sascha Lobo<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Vizekanzler Gabriel hat ironisches Verh&auml;ltnis zur &Uuml;berwachung und findet NSA-Skandal absurdes Theater<\/strong><br>\nNoch mal kurz zum Mitlesen: Der SPD-Parteivorsitzende hat &bdquo;irgendwie ein ironisches Verh&auml;ltnis&ldquo; zur Total&uuml;berwachung durch Geheimdienste. Das erkl&auml;rt auch, warum wir die Vorratsdatenspeicherung wieder bekommen, das ist sicher auch nur ironisch gemeint. Und dann findet er die Debatte zum &Uuml;berwachungsskandal ein &bdquo;wirklich absurdes Theater&ldquo; oder dass befreundete Geheimdienste unsere Wirtschaft wahrscheinlich ausspionieren? Das wird jetzt nicht ganz offensichtlich, es wurde leider auch nicht nachgehakt. Ich w&uuml;rde aber nicht darauf wetten, dass er letzteres gemeint hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/vizekanzler-gabriel-hat-ironisches-verhaeltnis-zur-ueberwachung-und-findet-nsa-skandal-absurdes-theater\/\">Markus Beckedahl auf netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><strong>Was die Wikileaks-Dokumente zeigen<\/strong><br>\nAnhand der Telefonnummern in dieser Selektorenliste wird deutlich, dass die Aussp&auml;hung durch die NSA Bundesminister, Referenten und sogar Faxger&auml;te von Ministerien umfasste.<br>\nDer amerikanische Geheimdienst NSA hat offenbar mindestens seit 1999 die Bundesregierung systematisch ausgesp&auml;ht &ndash; zun&auml;chst noch in Bonn, dann in Berlin. Die hier aufgef&uuml;hrten Nummern zeigen nur einen Ausschnitt derjenigen Telefonanschl&uuml;sse, die die National Security Agency als sogenannte &ldquo;Selektoren&rdquo; in ihren Computern f&uuml;hrte und m&ouml;glicherweise sogar bis heute f&uuml;hrt. Gespr&auml;che, die &uuml;ber diese Nummern laufen, werden im Normalfall automatisch&nbsp;aufgezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/selektorenliste-der-nsa-was-die-wikileaks-dokumente-zeigen-1.2547250\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Pofalla macht sich Sorgen<\/strong><br>\nDie neuen Enth&uuml;llungen in der Sp&auml;h-Aff&auml;re sorgen f&uuml;r helle Aufregung im NSA-Untersuchungsausschuss. Oskar Lafontaine kann sich nur wundern, Sigmar Gabriel fl&uuml;chtet sich in Ironie &ndash; und Ronald Pofalla hat Angst um deutsche Soldaten. [&hellip;]<br>\nAlle abgeh&ouml;rt. Nicht nur die Kanzlerin. Praktisch die ganze Bundesregierung. &Uuml;ber Jahre hinweg. Der amerikanische Auslandsgeheimdienst NSA scheint ganz Arbeit geleistet zu haben, wie die j&uuml;ngsten Wikileaks-Enth&uuml;llungen nahelegen. In Berlin sorgen die Ver&ouml;ffentlichungen f&uuml;r helle Aufregung. [&hellip;]<br>\nNoch f&uuml;r den Abend wird der Geheimdienstkoordinator im Kanzleramt, Klaus-Dieter Fritsche, in den Ausschuss zitiert. Vorher aber steht der fr&uuml;here Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) als Zeuge auf dem Programm. Er ist giftig aufgelegt, als er am Abend auf dem Zeugenstuhl Platz nimmt. Die neuen Vorw&uuml;rfe interessieren ihn gar nicht. Er hat etwas anderes vor. Er will anklagen. Die Medien. Das parlamentarische Kontrollgremium des Bundestages, das l&auml;ngst nicht mehr geheim tage. Alle, die die Arbeit der deutschen Geheimdienste in Zweifel stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/neue-wikileaks-dokumente-pofalla-macht-sich-sorgen-1.2549111\">Thorsten Denkler in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>NSA-Sonderermittler Graulich im Gespr&auml;ch &ldquo;Ich bin nicht als Detektiv beauftragt&rdquo;<\/strong><br>\ntagesschau.de: Wie k&ouml;nnen und wollen Sie sichergehen, dass Ihnen die kompletten NSA-Suchlisten vorgelegt werden?<br>\nGraulich: Ich bin ja nicht als Detektiv beauftragt, daher geh&ouml;ren diese Dinge nicht zu meiner Kompetenz. Ich werde das analysieren, was man mir vorlegt. Ob es dar&uuml;ber hinaus eventuell noch Dinge von Interesse gibt, m&uuml;ssen andere kl&auml;ren.<br>\ntagesschau.de: Sie sind ja als Sonderermittler zur Verschwiegenheit verpflichtet, k&ouml;nnen Ihre Erkenntnisse nur allgemein schildern. Wie weit wollen Sie gehen bei der Beschreibung Ihrer Erkenntnisse?<br>\nGraulich: Verschwiegenheit ist die Grundvoraussetzung, um eine solche Aufgabe zu &uuml;bernehmen. In welchem Umfang diese Erkenntnisse dann erl&auml;utert werden k&ouml;nnen, kann nur in enger Absprache mit der Bundesregierung geschehen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/interview-nsa-sonderermittler-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Einsetzung des Sonderermittlers und die Tatsache, dass er seine Erkenntnisse nur in enger Absprache mit der Regierung dem Parlament erl&auml;utern darf, ist ein Beispiel wie CSU\/CDU und SPD freiwillig auf ihre parlamentarischen Kontrollrechte verzichten. Zurecht bereitet die Linke eine Verfassungsklage vor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der IWF sagt die Wahrheit, aber zu sp&auml;t<\/strong><br>\nManchmal sind ein paar Tage eine ganze Welt. An diesem Abend hat der Internationale W&auml;hrungsfonds seine Schuldentragf&auml;higkeitsanalyse f&uuml;r Griechenland ver&ouml;ffentlicht &ndash; und auf einmal sehen die Vorschl&auml;ge von Syriza gar nicht mehr so verr&uuml;ckt aus.<br>\nIn K&uuml;rze: Der IWF geht davon aus, dass Griechenland rund 50 Milliarden Euro zus&auml;tzlich an Hilfe und einen Schuldenschnitt ben&ouml;tigt &ndash; und das wenige Tage nachdem Deutschland und andere Eurol&auml;nder das Angebot &uuml;ber Verhandlungen &uuml;ber einen solchen Schuldenschnitt aus einer von der Eurogruppe bereits erarbeiteten Vorlage herausgestrichen haben. [&hellip;]<br>\nWarum die Zahlen erst jetzt ver&ouml;ffentlicht werden, dar&uuml;ber l&auml;sst sich bisher nur spekulieren. Sollten die Europ&auml;er daf&uuml;r gesorgt haben, weil sie unangenehme Debatten f&uuml;rchteten, dann sind sie f&uuml;r die Eskalation der Situation in hohem Ma&szlig;e mitverantwortlich.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/07\/03\/der-iwf-sagt-die-wahrheit-aber-zu-spaet_8561\">Mark Schieritz, Zeit Herdentrieb<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/07\/03\/business\/international\/greece-referendum-bailout.html?hp&amp;action=click&amp;pgtype=Homepage&amp;module=first-column-region&amp;region=top-news&amp;WT.nav=top-news&amp;_r=2\">New York Times<\/a>\n<p>dazu: <strong>IMF backs (ever so peculiarly) the SYRIZA government&rsquo;s debt assessment<\/strong><br>\nDebt relief ought to be at the centre of negotiations over a New Deal for Greece. That has been our government&rsquo;s mantra from 26th of January, our first day on the job. Exactly five months later, on 26th of June, the IMF has conceded the point (as evidenced earlier today by the NYT) &ndash; on the very day Prime Minister Alexis Tsipras called for a referendum so that the Greek people could reject an IMF-led proposal that offered no&hellip; debt relief.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2015\/07\/03\/imf-backs-ever-so-peculiarly-the-syriza-governments-debt-assessment\/\">Yanis Varoufakis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die gef&auml;hrlichste Idee Europas<\/strong><br>\n&laquo;Nichts ist gef&auml;hrlicher als eine Idee, wenn man nur eine hat&raquo;, schrieb der franz&ouml;sische Philosoph Alain. Schon deshalb ist Austerit&auml;t eine gef&auml;hrliche Idee. Sie ist das einzige politische Projekt, das &shy;Europa hat.<br>\nSelten haben so zahlreiche Regierungschefs quer durch L&auml;nder und Parteien so einig auf dieselbe Karte gesetzt. F&uuml;r die Sparpolitik riskieren sie Milliarden, ihr Gesicht, die Zukunft ihres Landes. Und das ohne Reserve. Als die griechische Regierung &uuml;ber Alternativen sprechen wollte, prallte sie gegen eine Wand. Am Ende stand es 18:1. Und der deutsche Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble fragte, wer wohl auf dem richtigen Kurs sei. Das eine Auto oder die 18 Autos in der Gegenrichtung.<br>\nKein Zweifel, Austerit&auml;t ist die wichtigste politische Idee der Gegenwart. Das Erschreckende daran ist: Es ist eine Idee, die keine Theorie im R&uuml;cken hat, keine nachweisbaren Erfolge zeigt, daf&uuml;r aber direkt zur gr&ouml;ssten politischen Katastrophe des letzten Jahrhunderts f&uuml;hrte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/Die-gefaehrlichste-Idee-Europas\/story\/27729647\">Tagesanzeiger<\/a><\/li>\n<li><strong>Das L&uuml;gen der herrschenden Kreise und die innere Logik der Krise<\/strong><br>\nEuropa habe von der F&auml;higkeit gelebt, Kompromisse zu schlie&szlig;en, sagte Bundeskanzlerin Merkel am Montag und der sogenannte Vizekanzler von der SPD stellte sich spontan an ihre Seite. Der deutsche Au&szlig;enminister (ebenfalls SPD), der bisher nicht durch Expertise in &ouml;konomischen Fragen aufgefallen ist, sagt, er sei &bdquo;fassungslos&ldquo;. Kommissionspr&auml;sident Juncker betont, das von den Gl&auml;ubigern vorgelegte Paket sei keineswegs ein Sparpaket gewesen und Rentenk&uuml;rzungen habe niemand vorgeschlagen. Martin Schulz sagt, eine Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer sei nicht vorgesehen gewesen. Alle sagen, man k&ouml;nne kein Geld ohne Bedingungen geben und Griechenland habe einfach nicht geliefert. Kanzleramtsminister Altmaier sagt, ohne rot zu werden, Griechenland habe keine Reformen durchgef&uuml;hrt und andere, die reformiert h&auml;tten, denen ginge es schon viel besser.<br>\nDass in der Krise die L&uuml;ge zum allt&auml;glichen Mittel der Politik wird, ist nicht &uuml;berraschend. Aber die Art und Weise in der die deutschen Medien Arm in Arm mit der Politik den ideologischen Kampf, um den es hier im Kern geht, f&uuml;hren, stellt alles in den Schatten, was man sich hat vorstellen k&ouml;nnen. Ich will nicht noch einmal all das wiederholen, was wir in den vergangenen Monaten zu diesen Fragen gesagt und geschrieben haben. Wichtig scheint mir aber, den Kern des ideologischen Ger&uuml;sts noch einmal kurz darzustellen, um den es den Gl&auml;ubigern und ihren Institutionen geht. Mit diesem Kern, da hat SYRIZA vollkommen recht, kann es keinen Kompromiss geben.<br>\nDass SYRIZA in den Verhandlungen der letzten f&uuml;nf Monate viele Kompromisse gemacht hat, steht au&szlig;er Frage genauso wie die Tatsache, dass Griechenland seit 2010 ein Mustersch&uuml;ler in Sachen &bdquo;Reformen&ldquo; war. Ersteres kann man sehr gut noch einmal in der Stellungnahme von Yanis Varoufakis nachlesen, die er in den letzten Stunden der Verhandlungen (bevor man ihn ausschloss) vor der Eurogruppe gemacht hat. Letzteres haben wir hier zuletzt ausf&uuml;hrlich beschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/das-luegen-der-herrschenden-kreise-und-die-innere-logik-der-krise\/\">flassbeck-economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Entdemokratisierung Europas<\/strong><br>\nDie Konfliktparteien in der griechischen Schuldenkrise scheinen buchst&auml;blich &bdquo;die Sache gegen die Wand gefahren zu haben&ldquo; &ndash; und mit &bdquo;der Sache&ldquo; ist hier nicht nur der Staatsbankrott Griechenlands gemeint, sondern mittelfristig auch die Europ&auml;ische Union gleich selbst. Denn was sich hier als die Eurogruppe plus (ehemalig) Troika etabliert, ist ein supranationales Monstrum aus Technokratie und Exekutivf&ouml;deralismus, das nicht nur alle zaghaften institutionellen und vertraglich festgehaltenen (!!!) Bem&uuml;hungen um Demokratisierung der EU seit Monaten vollst&auml;ndig ad absurdum f&uuml;hrt, sondern auch vielen anderen Gesellschaften innerhalb der EU vor Augen f&uuml;hrt, was ihnen droht, wenn sie sich gegen die mit &bdquo;neu-deutscher Robustheit&ldquo; (Habermas) diktierte, gegenw&auml;rtig Staats- und Regierungschefs &uuml;bergreifende Version vom richtigen Wirtschaften stellen.<br>\nSowohl als spanischer oder portugiesischer B&uuml;rger als auch als Anh&auml;nger einer demokratischen EU kann einem hier nur angst und bange werden. Ein solches Regieren in Europa ist extrem gef&auml;hrlich. Sollte die griechische Regierung wirklich die vorgesehenen Reformauflagen akzeptieren, k&ouml;nnten sie das griechische Parlament f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre schlie&szlig;en. Der Gestaltungsspielraum in zentralen Politikfelder w&auml;re dann n&auml;mlich gleich null &ndash; von der Mehrwertsteuer &uuml;ber die finanz- und strukturpolitischen Ma&szlig;nahmen, die Rentenreform, die Neustrukturierung der &ouml;ffentlichen Verwaltung ist sprichw&ouml;rtlich bis auf den Prozentpunkt alles vorgegeben. Und, das sei hier angemerkt, lediglich um dieses Hilfspaket zu verl&auml;ngern. Weitere werden folgen m&uuml;ssen, die sicher nicht weniger detailliert den politischen Gestaltungsspielraum von Parlament und Regierung einschr&auml;nken w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/le-bohemien.net\/2015\/07\/02\/die-entdemokratisierung-europas\/\">Le Bohemien<\/a>\n<p>dazu: <strong>Europa neu begr&uuml;nden<\/strong><br>\nEin Dossier mit wichtigen Dokumenten zu Griechenland und dem Verh&auml;ltnis zu den Institutionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.europa-neu-begruenden.de\/links-2\/\">Europa neu begr&uuml;nden<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Irre Griechen? Wie viel Demokratie vertr&auml;gt Europa?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/irre-griechen-100.html\">Philipp Jahn, Ingo Blank, Gitti M&uuml;ller in Monitor ARD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Referendum in Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ich stimme mit Nein<\/strong><br>\nDas Referendum ist ein Akt der Verzweiflung. Aber jeder wei&szlig;: Es geht nicht nur um die Zukunft Griechenlands. Sondern um die Frage, ob in Europa das Geld regiert. Das geht uns alle an&hellip;<br>\nEs kann keinen Zweifel geben: Tsipras soll aus dem Amt gedr&auml;ngt werden. Er ist der einzige, der sich dem Dogma der Austerit&auml;t entgegenstellt. Er k&auml;mpft gegen eine Politik, in deren Folge die Ungleichheit in vielen L&auml;ndern zugenommen hat. Seine Regierung hat sich vorgenommen, die z&uuml;gellose Macht des Geldes einzuhegen. Kein Wunder, dass der Mann ein Balken im Auge des neoliberal beherrschten Kontinents ist.<br>\nSigmar Gabriel sagte nach dem Scheitern der Verhandlungen, die griechische Regierung wolle &ldquo;politisch, man kann sagen ideologisch, eine andere Eurozone.&rdquo; Gott bewahre! Die wollen tats&auml;chlich eine andere Politik. Das k&ouml;nnte der deutschen Sozialdemokratie nicht passieren. Was die Entfernung von sozialdemokratischen Prinzipien angeht, stellte Gabriel hier einen neuen Rekord auf&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/augstein-zu-griechenland-nein-zum-referendum-kolumne-a-1041705.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>&Uuml;berall ist &raquo;Oxi&laquo;<\/strong><br>\n&raquo;Nein! Oxi! No! zur Sparpolitik &ndash; Ja zur Demokratie!&laquo; &ndash; unter diesem Motto veranstalten linke Gruppen in mehreren deutschen St&auml;dten Demonstrationen und Kundgebungen zur Unterst&uuml;tzung des griechischen Referendums am Sonntag. Die Gruppen folgen damit dem Aufruf der Internetplattform &raquo;Change4all&laquo;, die au&szlig;erdem eine Online-Petition zur Unterst&uuml;tzung des griechischen &raquo;Nein&laquo; eingerichtet hat. Unter anderem sind folgende Demonstrationen geplant (vollst&auml;ndige &Uuml;bersicht der 140 Aktionen gibt es auf der interaktiven Karte von &raquo;Change4all&laquo;):<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/976545.ueberall-ist-oxi.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Sechs Gr&uuml;nde gegen Merkel<\/strong><br>\nMerkel und Co. sind nur so hart zu der griechischen Bev&ouml;lkerung, weil sie auch hart gegen&uuml;ber der deutschen Bev&ouml;lkerung sind. Es gibt also mindestens sechs gute Gr&uuml;nde, warum man hierzulande am Freitag auch aus Eigeninteresse Nein sagen sollte:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/976619.sechs-gruende-gegen-merkel.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Referendum als Chance<\/strong><br>\nUnverhohlene Aufrufe zum Sturz der demokratisch gew&auml;hlten Regierung Griechenlands werden in deutschen Medien laut. &ldquo;Syriza muss fallen!&rdquo;, fordert eine bekannte deutsche Illustrierte. Leitmedien berichten, das Bundeskanzleramt und f&uuml;hrende Minister in Berlin seien sich &ldquo;einig&rdquo;, mit &ldquo;der derzeitigen Regierung&rdquo; in Athen sei &ldquo;kein Staat zu machen&rdquo;. Zuvor hatte das deutsche Veto gegen sofortige Hilfen f&uuml;r Griechenland zu schweren au&szlig;enpolitischen Verwerfungen mit Paris gef&uuml;hrt. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Hollande forderte in einer &ouml;ffentlichen Rede: &ldquo;Um es klar zu sagen, eine Vereinbarung muss sofort her&rdquo;, konnte sich aber gegen Berlin nicht durchsetzen. Frankreich bef&uuml;rchtet den vollst&auml;ndigen Einflussverlust im Mittelmeergebiet und neue Angriffe Berlins auf seine Politik, sollte die deutsche Unterwerfung Griechenlands gelingen. Die deutsche Presse orchestriert den katastrophalen Siegeszug der Berliner Au&szlig;enpolitik in immer aggressiveren T&ouml;nen und nennt den Regierungschef Griechenlands einen &ldquo;Teppichh&auml;ndler&rdquo;. Bei der griechischen Bev&ouml;lkerung handele es sich &ldquo;um eine Mischung aus Slawen, Byzantinern und Albanern&rdquo;, hei&szlig;t es in offen rassistischen Ankl&auml;ngen. Die sich steigernde Polit-Propaganda bereitet die Wiedereinsetzung der deutschlandh&ouml;rigen Teile der griechischen Eliten aus Sozialdemokraten und Konservativen vor.<br>\nDer deutschen Obstruktionspolitik hatte sich zuletzt vor allem Frankreich entgegengestellt und eine schnelle L&ouml;sung in den Verhandlungen mit Griechenland gefordert &ndash; noch vor dem f&uuml;r Sonntag angek&uuml;ndigten Referendum. Auch Rom mahnte zur Eile: &ldquo;Wir bem&uuml;hen uns best&auml;ndig von Minute zu Minute, damit man noch eine Vereinbarung f&uuml;r Griechenland findet&rdquo;, erkl&auml;rte der italienische Ministerpr&auml;sident Matteo Renzi am Mittwoch, um zugleich zu triumphieren: &ldquo;Italien ist aus der Schusslinie.&rdquo;[1] Angesichts der eigenen Verschuldung betreiben die italienischen Eliten eine doppelb&ouml;dige Politik, die sich Berlin anbiedert und mit Athen kokettiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59150\/print\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>9 myths about the Greek crisis<\/strong><br>\nThe citizens of Greece face a referendum Sunday that could decide the survival of their elected government and the fate of the country in the Eurozone and Europe. Narrowly, they&rsquo;re voting on whether to accept or reject the terms dictated by their creditors last week. But what&rsquo;s really at stake? The answers aren&rsquo;t what you&rsquo;d think.<br>\nI have had a close view of the process, both from the US and Athens, after working for the past four years with Yanis Varoufakis, now the Greek finance minister. I&rsquo;ve come to realize that there are many myths in circulation about this crisis; here are nine that Americans should see through.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.politico.com\/agenda\/story\/2015\/07\/9-myths-about-the-greek-crisis-000131\">James K.&nbsp;Galbraith auf Politico<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die EZB darf nicht f&uuml;r einen Grexit missbraucht werden<\/strong><br>\nIn den europ&auml;ischen Entscheidungsebenen wird man sich offenbar bewusst, dass eine gesetzliche Grundlage f&uuml;r einen Ausschluss Griechenlands aus dem Euro nicht gegeben ist. Daher wird nun vermehrt die Meinung vertreten, die EZB solle &uuml;ber einen Stopp der ELA-Refinanzierungsm&ouml;glichkeiten der griechischen Banken einen faktischen Ausschluss Griechenlands herbeif&uuml;hren. Die ELA-Kredite des Eurosystems sind derzeit die letzte M&ouml;glichkeit f&uuml;r die griechischen Banken sich zu refinanzieren und nicht illiquide zu werden.&nbsp;<br>\nDabei wird &uuml;bersehen, dass die EZB eine Zentralbank ist und sie ihre internationale Reputation als Zentralbank nur dann aufrecht halten kann, wenn sie sich so verh&auml;lt, wie man es von einer Zentralbank gemeinhin erwartet. Das oberste Mandat einer Zentralbank ist aber eben die hinreichende Bereitstellung des gesetzlichen Zahlungsmittels und die Aufrechterhaltung der Zahlungsf&auml;higkeit des Bankensystems.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/sections\/finanzen-und-wirtschaft\/die-ezb-darf-nicht-fuer-einen-grexit-missbraucht-werden-315956\">EurActiv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zum Abschalten!<\/strong><br>\nNormalerweise sind die Kollegen der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen nicht bekannt daf&uuml;r, inhaltliche Kritik am eigenen Programm offen vorzutragen. Doch was ist schon &raquo;normal&laquo; in Zeiten des t&auml;glichen nachrichtlichen Wirrwarrs einer Griechenlandkrise? In der ARD-Senderfamilie scheint man sich uneins zu sein, ob es gelingt, allen Zuschauern die komplizierte Gemengelage aus Stichworten wie Grexit, Greferendum oder Schuldenschnitt ad&auml;quat zu erkl&auml;ren.<br>\n&raquo;Liebe Brennpunkt-Kollegen vom BR, es ist &uuml;brigens nicht verboten, auch Kritiker der EU-IWF-Sch&auml;uble-Position zu Griechenland etwas ausf&uuml;hrlicher zu befragen&laquo;, gab Georg Restle, Leiter des ARD-Sendung Monitor, am Dienstag auf dem Facebook-Auftritt des Politmagazins seinen Kollegen vom Bayerischen Rundfunk als Rat mit auf den Weg. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die ARD ist es ein doppeltes Dilemma, wenn selbst jene die Berichterstattung zum Abschalten finden, die sonst das &Ouml;ffentlich-Rechtliche gegen Gruppen verteidigen, die von einer Medienverschw&ouml;rung oder Gleichschaltung fantasieren und deshalb am liebsten das &raquo;Zwangsgeb&uuml;hrensystem ARD und ZDF&laquo; abschaffen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/976553.zum-abschalten.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Erhobenen Hauptes<\/strong><br>\nAm Mittwoch um 10:05 Uhr verk&uuml;ndete der fr&uuml;here brandenburgische Ministerpr&auml;sident Matthias Platzeck (SPD) in der Landesvertretung des Freistaats Th&uuml;ringen in Berlin die mit Spannung erwartete Nachricht: &bdquo;Der Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn AG ist beendet.&ldquo; Zusammen mit dem th&uuml;ringischen&nbsp; Ministerpr&auml;sidenten Bodo Ramelow (Die Linke) hatte Platzeck seit dem 27.Mai das Schlichtungsverfahren zwischen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer (GDL) und dem Konzern moderiert. Urspr&uuml;nglich sollte die Schlichtung bis zum 17.Juni beendet werden, doch angesichts der fundamentalen Gegens&auml;tze zwischen den Tarifparteien musste man zwei Mal in die Verl&auml;ngerung gehen.<br>\nDer Schlichtung vorausgegangen war ein fast einj&auml;hriger Tarifkonflikt, in dessen Verlauf die GDL-Mitglieder neun Mal die Arbeit niederlegten, insgesamt f&uuml;r 420 Stunden. Der letzte, erstmals unbefristete Streik wurde am 21. Mai abgebrochen. Zuvor hatte die Bahn erkl&auml;rt, dass sie die zentrale Vorbedingung der GDL f&uuml;r eine Schlichtung akzeptiert, n&auml;mlich die Anerkennung des Rechts auf den Abschluss von Tarifvertr&auml;gen f&uuml;r alle Mitglieder in allen Berufsgruppen des Zugpersonals. Dazu geh&ouml;ren nach GDL-Definition au&szlig;er den Lokf&uuml;hrern auch Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten und Lokrangierf&uuml;hrer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201507013596\/wirtschaft\/wirtschaft-inland\/erhobenen-hauptes.html\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Wir haben das Streikrecht verteidigt&rdquo;<\/strong><br>\nNachdem die Lokf&uuml;hrergewerkschaft GdL ein Jahr lang mit der Deutschen Bahn um einen neuen Tarifvertrag gerungen hat, wurde gestern das Ergebnis der Schlichterkommission bekannt gegeben. Telepolis sprach gestern Abend dar&uuml;ber mit Claus Weselsky, dem Vorsitzenden der GdL.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45329\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gewerkschaftseinheit &ndash; auf dem Pr&uuml;fstand<\/strong><br>\n&Uuml;ber beschleunigten Strukturwandel, Konkurrenz um Mitglieder und das politische Mandat des DGB.<br>\nEine Diskussion mit Annelie Buntenbach, Hans-J&uuml;rgen Urban und Frank Werneke<br>\nSozialismus: Das deutsche Modell der Einheitsgewerkschaft hat Risse bekommen. Zwischen den Einzelgewerkschaften sind Konflikte &uuml;ber Organisationsabgrenzungen und Zust&auml;ndigkeiten entstanden, in der Frage der gesetzlichen Regelung der Tarifeinheit sind die DGB-Gewerkschaften gespalten. Zudem stellt sich die Frage nach der Funktion des DGB, nachdem durch Gewerkschaftsfusionen mit IG Metall und ver.di gleichsam branchen- und sektoren&uuml;bergreifende DGBs im DGB entstanden sind. Dar&uuml;ber wollen wir diskutieren. Form follows function &ndash; bedeutet das, dass sich die Gewerkschaften auseinanderentwickeln, weil die sektoralen Herausforderungen in Industrie und Dienstleistungen ganz unterschiedlich geworden sind? Beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme. Worin liegt die zentrale Herausforderung der IG Metall?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/detail\/artikel\/gewerkschaftseinheit-auf-dem-pruefstand\/\">Sozialismus Aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Steuers&auml;tze &uuml;ber viele Jahre stark gesunken, Ungleichheit gestiegen<\/strong><br>\nStudie: Erheblicher Spielraum f&uuml;r h&ouml;here Besteuerung von hohen Einkommen und Gewinnen<br>\nDie Steuers&auml;tze f&uuml;r Unternehmen und die Spitzens&auml;tze der Einkommensteuer sind in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland und vielen anderen Industriel&auml;ndern sehr stark gesenkt worden. Der Spielraum f&uuml;r eine h&ouml;here Besteuerung von Besserverdienenden und Unternehmen ist gr&ouml;&szlig;er als vielfach behauptet. Wenn die Steuer- und Finanzpolitik k&uuml;nftig wieder st&auml;rker zugunsten einkommensschwacher Haushalte umverteilen w&uuml;rde, kann davon die gesamte Volkswirtschaft profitieren. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte, Untersuchung.<br>\nBei der Besteuerung von Unternehmensgewinnen habe es in den vergangenen drei Jahrzehnten einen &ldquo;internationalen Wettlauf nach unten&rdquo; gegeben, schreiben die Forscher Sarah Godar, Christoph Paetz und Prof. Dr. Achim Truger von der Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht Berlin.* In den L&auml;ndern, f&uuml;r die OECD-Daten verf&uuml;gbar sind, sei der Durchschnitt der Steuers&auml;tze seit 1981 um mehr als 20 Prozentpunkte gesunken &ndash; von 47,5 Prozent auf 27,3 Prozent. In Deutschland betrug der R&uuml;ckgang sogar gut 30 Prozentpunkte &ndash; von 60 auf 30,2 Prozent (siehe auch die Infografik; Link unten).<br>\nAuch die pers&ouml;nlichen Einkommensteuern seien stark zur&uuml;ckgegangen. So lag der Spitzensteuersatz im Jahr 1981 in den OECD-L&auml;ndern bei durchschnittlich 65,7 Prozent, im Jahr 2010 nur noch bei 45,8 Prozent. In Deutschland sank er im selben Zeitraum um immerhin 8,5 Punkte von 56 auf 47,5 Prozent (inkl. Solidarit&auml;tszuschlag). Zudem seien viele Regierungen dazu &uuml;bergegangen, Kapitaleinkommen geringer zu besteuern als Arbeitseinkommen &ndash; in Deutschland etwa durch die umstrittene Abgeltungsteuer. Dadurch sei die Steuergerechtigkeit &ldquo;zunehmend infrage gestellt&rdquo; worden, schreiben die Forscher.<br>\nAngesichts der wachsenden Ungleichheit und der angespannten Lage der &ouml;ffentlichen Haushalte gebe es zwar Anzeichen f&uuml;r ein Umdenken in der Steuerpolitik, so die Forscher. In den vergangenen Wochen haben etwa sowohl die Industriel&auml;nderorganisation OECD als auch der Internationale W&auml;hrungsfonds Studien vorgelegt, die vor negativen wirtschaftlichen Folgen zu gro&szlig;er Ungleichheit warnen und zu mehr Umverteilung im Steuersystem raten (mehr auf unserer Themenseite Ungleichheit\/Verteilung; Link unten).<br>\nDennoch schreckten die meisten L&auml;nder vor h&ouml;heren Spitzensteuers&auml;tzen zur&uuml;ck, weil diese als sch&auml;dlich f&uuml;r Besch&auml;ftigung und Wachstum gelten. Empirisch lasse sich ein negativer Effekt jedoch nicht belegen, konstatieren Godar, Paetz und Truger auf Grundlage eines umfangreichen &Uuml;berblicks &uuml;ber den Forschungsstand. Gerade die j&uuml;ngere Literatur komme zur Einsch&auml;tzung, dass &ldquo;die &ouml;konomischen Argumente gegen eine progressive Besteuerung wesentlich schw&auml;cher sind als zumeist behauptet&rdquo;. Am Beispiel Deutschland zeigen die Wissenschaftler, dass eine regressive Steuerpolitik mehr Schaden anrichten kann: Steuersenkungen und damit verbundene Einnahmeausf&auml;lle seien ein wesentlicher Grund f&uuml;r die Stagnation der Wirtschaft am Beginn der 2000er-Jahre gewesen und f&uuml;r die hartn&auml;ckige Investitionsschw&auml;che der &ouml;ffentlichen Hand.<br>\nEin h&ouml;herer Grad an Progression &ndash; also ein Steuersystem, das hohe Einkommen und Gewinne st&auml;rker belastet als bisher &ndash; k&ouml;nne sogar vorteilhaft f&uuml;r die Volkswirtschaft sein. Der Grund: Der Staat k&ouml;nne h&ouml;here Einnahmen f&uuml;r mehr &ouml;ffentliche Investitionen nutzen, was sich positiv auf das Wachstum auswirke. Au&szlig;erdem steigere eine st&auml;rkere Umverteilung zugunsten einkommensschwacher Haushalte den privaten Konsum und damit die Nachfrage. Es gebe aktuell &ldquo;erheblichen Spielraum&rdquo; zur Erh&ouml;hung des Spitzensteuersatzes auf Einkommen, der Unternehmenssteuers&auml;tze und der Steuern auf Kapital und Verm&ouml;gen. Die Regierungen sollten diese M&ouml;glichkeiten nutzen, empfehlen die Wissenschaftler. Auf europ&auml;ischer Ebene halten sie eine Harmonisierung der Unternehmensbesteuerung f&uuml;r sinnvoll. Diese sollte auch eine allgemeine Mindestbesteuerung vorsehen, um Steuerdumping zu verhindern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_wp_150_2015.pdf\">Sarah Godar, Christoph Paetz and Achim Truger:The scope for progressive tax reform in the OECD countries: A macroeconomic perspective with a case study for Germany. IMK Working Paper 150, May 2015. Download: [PDF]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150703_impuls_grafik.jpg\">Grafik: Steuerlast deutlich gesunken<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/hbs_showpicture.htm?id=54399&amp;chunk=1\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/verteilung.htm\">Mehr wissenschaftliche Befunde zu den Themen Ungleichheit\/Verteilung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zu Gast bei Freunden<\/strong><br>\nDer Deutsche Bundestag beschlie&szlig;t am heutigen Donnerstag ein Gesetz zur Erleichterung von Abschiebungen und zur Ausweitung von Abschiebehaft. Das Gesetz erlaubt es unter anderem, Fl&uuml;chtlinge in Abschiebehaft zu nehmen, wenn sie auf ihrer Flucht Geld an Schleuser gezahlt haben; ohne die Dienste von Schleusern ist allerdings die Flucht nach Europa kaum noch m&ouml;glich. Auch wird es wieder gestattet, Fl&uuml;chtlinge zu internieren, die aus einem anderen EU-Land in die Bundesrepublik eingereist sind; dies hatte der Bundesgerichtshof letztes Jahr untersagt. Das Gesetz ist Teil der vielf&auml;ltigen Ma&szlig;nahmen, mit denen die Bundesregierung unerw&uuml;nschte Migranten aus Deutschland fernhalten will. Anfang vergangener Woche ist etwa der EU-Milit&auml;reinsatz im Mittelmeer gestartet worden, der sich offiziell gegen Schleuser richtet, aber faktisch jegliche Flucht aus Nordafrika nach Europa unm&ouml;glich machen kann. Fl&uuml;chtlinge aus S&uuml;dosteuropa sucht Berlin gegenw&auml;rtig mit einer Medienkampagne abzuschrecken. Befeuert von Parolen einflussreicher Politiker gegen Fl&uuml;chtlinge, eskaliert zurzeit die Gewalt unter anderem gegen Fl&uuml;chtlingsheime. Allein seit dem vergangenen Wochenende wurden zwei fast bezugsfertige Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte in Brand gesteckt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59149\">german-foreign-policy.com<\/a>\n<p>dazu: <strong>Schlepperbanden<\/strong><br>\nEuropa ist eine Festung, deren Grenzen schon seit Langem um den Preis von Menschenleben verteidigt werden. Jenseits dieser Festung gibt es viel Armut und Krieg &ndash; ma&szlig;geblich auch aufgrund europ&auml;ischer Politik. Schuld am Massensterben im Mittelmeer sollen nun aber ausschlie&szlig;lich kriminelle Schlepperbanden sein. Sabine Schiffer vom Institut f&uuml;r Medienverantwortung bezweifelt dies im Gespr&auml;ch mit Jens Wernicke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/973319.schlepperbanden.html\">Wortmeldungen auf Neues Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Fl&uuml;chtlinge klagen an: schnelle Ausreise nach Deutschland h&auml;ufig nur gegen Cash | Pro Asyl: Gesch&auml;ftemacherei muss unterbunden werden<\/strong><br>\nNach Recherchen des ARD-Magazins MONITOR bezahlen viele B&uuml;rgerkriegsfl&uuml;chtlinge aus Syrien und dem Nord-Irak zum Teil hohe Summen, um einen Termin an einer Deutschen Botschaft zu bekommen. Konkret geht es um Termine an den Deutschen Botschaften in Beirut (Libanon) und Ankara (T&uuml;rkei), um ein Visum f&uuml;r Familiennachzug zu erhalten. Nach MONITOR-Informationen sollen auch Botschaftsmitarbeiter an den Deals beteiligt sein.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/extras\/monitorpresse-deutsche-botschaft-100.html\">Monitor Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/geschaeftemacherei-mit-syrischen-fluechtlingen-100.html\">Monitor Beitrag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schuldenschnitt f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nEs geht doch, k&ouml;nnte man sagen. Schaltet der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) im Fall Griechenland in der Frage eines Schuldenschnitts auf stur, fordert er den im Fall der Ukraine. So wurde mit den Gl&auml;ubigern am Sitz des IWF in Washington gerade vereinbart, in der kommenden Woche Verhandlungen ohne Vorbedingungen zu f&uuml;hren, denn der IWF dr&auml;ngt auf eine schnelle Einigung. Vitalij Lisovenko, der die ukrainische Verhandlungsdelegation anf&uuml;hrte, hatte schon im Vorfeld gedroht, den Schuldendienst einzustellen, wenn das Treffen beim IWF scheitere. Doch beim IWF ist man im Fall der Ukraine auch bei solchen Drohungen nachsichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Schuldenschnitt-fuer-die-Ukraine-2733402.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Amerikanisches Milit&auml;r stuft Russland und China als Bedrohung ein<\/strong><br>\nDas amerikanische Milit&auml;r stuft in seinem neuen Strategiebericht China und Russland als Bedrohung f&uuml;r die nationalen Sicherheitsinteressen ein. In dem ersten Strategiebericht seit vier Jahren, der am Mittwoch in Washington ver&ouml;ffentlicht wurde, schreibt Generalstabschef Martin Dempsey von einer &bdquo;geringen, aber wachsenden&ldquo; Wahrscheinlichkeit, dass die Vereinigten Staaten einen Krieg mit einer Gro&szlig;macht f&uuml;hren. Ein solcher Konflikt h&auml;tte &bdquo;immense&ldquo; Auswirkungen, warnte Dempsey.<br>\nDer rund 20-seitige Strategiebericht kritisierte mit Blick auf die Annexion der Krim durch Russland, das Land habe &bdquo;wiederholt gezeigt, dass es die Souver&auml;nit&auml;t seiner Nachbarn nicht anerkennt und bereit ist, Gewalt anzuwenden, um seine Ziele zu erreichen&ldquo;. Abermals wurde Russland die Entsendung von Truppen in die Ostukraine vorgeworfen, wo prorussische Separatisten gegen die ukrainische Regierung k&auml;mpfen. Der vorherige Strategiebericht der amerikanischen Armee aus dem Jahr 2011 hatte Russland kaum erw&auml;hnt.<br>\n&bdquo;Russlands milit&auml;rische Handlungen unterlaufen die regionale Sicherheit direkt und durch Stellvertretertruppen&ldquo;, hie&szlig; es nun. Moskau hatte wiederholt dementiert, dass es Soldaten in die Ostukraine geschickt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/amerika\/strategiebericht-amerikanisches-militaer-stuft-russland-und-china-als-bedrohung-ein-13680785.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>NATO wirft Russland &bdquo;aggressive Sp&auml;h-Methoden&ldquo; vor<\/strong><br>\n&ldquo;Die Russische F&ouml;deration beobachtet und sammelt vermutlich Informationen &uuml;ber die Marinestreitkr&auml;fte der Nato in&nbsp;der Ostsee, im Atlantik, im Mittelmeer und im Schwarzem Meer und wendet dabei Methoden an, die als leichtsinnig und manchmal sogar als aggressiv betrachtet werden k&ouml;nnen&rdquo;, zitiert die Rundfunkgesellschaft RTBF den Vize-Kommandeur der Nato f&uuml;r Europa, Adrian Bradshaw. Die Nato f&uuml;hrt derzeit gro&szlig;angelegte &Uuml;bungen in&nbsp;der Ostsee und auf dem Festland &ndash; in&nbsp;Polen, Litauen, Lettland und Estland &ndash; durch. Vertreter der Nato-L&auml;nder haben wiederholt erkl&auml;rt, diese Man&ouml;ver seien notwendig, um der &bdquo;russischen Bedrohung&ldquo; entgegenzuwirken. Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise hatte die Nato ihre milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten an Russlands Grenzen deutlich verst&auml;rkt und die Zusammenarbeit mit Russland auf Eis gelegt. Schiffe der Allianz l&ouml;sten sich st&auml;ndig im Schwarzen Meer ab. Im M&auml;rz hielt dort ein Nato-Marineverband eine Artillerie&uuml;bung ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.sputniknews.com\/militar\/20150702\/303046465.html#ixzz3ekgkHRhI\">Sputnik News<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Achtung: Keine Satire.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Den Geheimplan der Konzerne stoppen<\/strong><br>\nGeht es nach EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m, dann sollen Sie davon gar nichts erfahren: N&auml;chste Woche beginnen in Genf Geheimverhandlungen der EU mit 23 Staaten f&uuml;r ein Dienstleistungsabkommen &ndash; TISA. Dieses kann unser t&auml;gliches Leben tiefgreifend ver&auml;ndern: unser Bildungs- und Gesundheitssystem, unsere Wasserversorgung drohen dereguliert und privatisiert zu werden, zur Freude gro&szlig;er Konzerne. Doch alles ist streng geheim, was wir wissen, basiert auf Leaks. Sprich: TISA ist noch intransparenter als TTIP &ndash; und genau so brisant!<br>\nDass niemand TISA kennt, das wollen wir jetzt &auml;ndern. Sobald eine breite &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber TISA diskutiert, wird Malmstr&ouml;m nicht einfach weiter verhandeln k&ouml;nnen. Unser erster Schritt: Am Mittwoch stellen wir uns in Genf mit einem gro&szlig;en Fernrohr vor das Verhandlungsgeb&auml;ude, um Einblick in die Verhandlungen zu erhalten. Und wir werden medienwirksam um Einlass bitten &ndash; um mindestens 200.000 Unterschriften unter unseren Appell zum Stopp von TISA zu &uuml;bergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.campact.de\/tisa\/appell\/teilnehmen\/\">campact<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Meinungsfreiheit futsch und alles kann in Spanien nun Terrorismus sein<\/strong><br>\nIn luftiger H&ouml;he hing gestern ein gro&szlig;es Transparent an einem Baukran &uuml;ber dem spanischen Parlament in Madrid. Es trug die Aufschrift: &ldquo;Protest ist ein Recht&rdquo;. Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace hatten es am Morgen aufgeh&auml;ngt. Bei mehr als 40 Grad im Schatten harrten sie in praller Sonne bis zum Mittag aus, um gegen das &ldquo;Gesetz zur Sicherheit der B&uuml;rger&rdquo; &ndash; allgemein als &ldquo;Knebelgesetz&rdquo; (ley mordaza) bezeichnet &ndash; und die Strafrechtsversch&auml;rfungen zu protestieren, die beide heute in Kraft getreten sind. Die Kletterer stiegen vom Kran, wurden von der Polizei festgenommen, k&uuml;ndigten aber an, sich an der Demonstration am Abend zu beteiligen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45321\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Brisante S21-Unterlagen: Welchen Einfluss hatte das Kanzleramt?<\/strong><br>\nUnterlagen aus dem Kanzleramt zufolge hat es 2013 massiven politischen Einfluss auf den Weiterbau von Stuttgart 21 gegeben. Zudem ist das Kanzleramt der Auffassung, das Projekt k&ouml;nne noch abgebrochen werden.<br>\nDer Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hatte im Jahr 2013 der Erh&ouml;hung des Kostenrahmens von Stuttgart 21 von 4,5 auf 6,5 Milliarden Euro zugestimmt. Dabei soll massiv durch das Kanzleramt Druck auf Aufsichtsratsmitglieder der Deutschen Bahn ausge&uuml;bt worden sein. Das geht aus Unterlagen hervor, die dem SWR und der &ldquo;Stuttgarter Zeitung&rdquo; vorliegen. Projektgegner, die sich Einsicht in die Unterlagen erstritten haben, haben nun Anzeige gegen Aufsichtsratsmitglieder der Bahn erstattet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/bw\/brisante-s21-unterlagen-welchen-einfluss-hatte-das-kanzleramt\/-\/id=1622\/did=15768568\/nid=1622\/kek9en\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&raquo;CDU light&laquo;: SPD-Linke kritisieren Gabriels &raquo;starke Ideen&laquo;<\/strong><br>\nEs sollten &raquo;Starke Ideen f&uuml;r Deutschland 2025&laquo; sein &ndash; doch in der SPD kommt die Vorlage f&uuml;r den Zukunftskongress der Partei im Herbst nicht besonders gut an. Jedenfalls bei den sozialdemokratischen Linken. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Vorsitzende des Forums Demokratische Linke, hat den SPD-Pr&auml;sidiumsbeschluss deutlich zur&uuml;ckgewiesen. Das Papier durchstr&ouml;me &raquo;der Geist eines tot geglaubten Neoliberalismus&laquo;. Zudem w&uuml;rden darin wie nebenbei &raquo;zentrale Anliegen der Partei, zum Beispiel die Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums zwischen den St&auml;rksten und Schw&auml;chsten der Gesellschaft als erledigt erkl&auml;rt&laquo;. Dies m&uuml;sse &raquo;jeden Sozialdemokraten sehr nachdenklich stimmen&laquo;, sagte Mattheis am Donnerstag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/976585.cdu-light-spd-linke-kritisieren-gabriels-starke-ideen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Erhard Eppler im Gespr&auml;ch mit Kirsten Pape: &Ouml;kologischer Vordenker der SPD<\/strong><br>\nAls Urgestein der SPD hat Erhard Eppler, 89 Jahre alt, kritische Worte nie gescheut. Im Tischgespr&auml;ch mit Kirsten Pape zieht er eine Bilanz seiner politischen Laufbahn und beschreibt seinen Alltag als Redner, Autor und Hobbyg&auml;rtner.<br>\nDer fr&uuml;here Studienrat wechselte 1956 von der Gesamtdeutschen Volkspartei zu den Sozialdemokraten, wo er sich von Beginn an vor allem der Au&szlig;enpolitik gewidmet hat. Als Bundesminister f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit brachte er seine an weltweiter Gerechtigkeit orientierten Vorstellungen ein und avancierte zum &ouml;kologischen Vordenker der SPD. Sp&auml;ter wurde er als Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission und prominentes Mitglied der Friedensbewegung zum politischen Gegenspieler von Bundeskanzler Helmut Schmidt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/tischgespraech\/tischgespraech_eppler100.html\">wdr 5 Tischgespr&auml;ch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wirklich nachh&ouml;renswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: &ldquo;Ich wollte immer die soziale Lage der Menschen verbessern&rdquo;<\/strong><br>\nOskar Lafontaine war viele Jahre in der SPD, war Bundesfinanzminister und Parteivorsitzender. Dann trat er aus und gr&uuml;ndete mit die Partei Die Linke. Nicht erst seitdem kritisiert er die Regierungspolitik. Die Einf&uuml;hrung des Euros sei ein Fehler gewesen, sagte Lafontaine im DLF. Er sollte die europ&auml;ische Einigung bef&ouml;rdern, &ldquo;er hat das Gegenteil getan.&rdquo;&hellip;<br>\nOffensichtlich hat die Frau Merkel das bis zum heutigen Tage noch nicht gemerkt. Man kann nicht eine W&auml;hrung haben und unterschiedliche politische Entscheidungen, Entwicklungen, steuerrechtlich, sozialer Art, insbesondere die Lohnentwicklung. Die Lohnentwicklung ist der Schl&uuml;ssel. Es gibt ein &ouml;konomisches Gesetz: Wenn die Lohnst&uuml;ckkosten, um es ganz pr&auml;zise auszudr&uuml;cken, in den L&auml;ndern auseinanderlaufen &ndash; das taten sie jetzt, seit der Euro eingef&uuml;hrt worden ist &ndash;, dann kann die eine W&auml;hrung ein Problem nicht mehr l&ouml;sen, das vorher der Wechselkurs gel&ouml;st hat. Wenn das Land, das eben wirtschaftlich so stark war, konnte also aufwerten seine W&auml;hrung, und das Land, das schwach war, wie Griechenland, konnte abwerten. Das ist ja immer so geschehen. Diesen Ausgleichsmechanismus, diesen zum &Uuml;berleben notwendigen Ausgleichsmechanismus hat man abgeschafft, hat wahrscheinlich auch gar nicht verstanden, wie notwendig das ist, und sitzt jetzt heute in der Falle&hellip;.<br>\nDie Linke war ja ein Versuch, die Sozialdemokratie zur Korrektur zu zwingen, und das ist eben nicht gelungen. Also das sehe ich als ein, wenn man so will, ein Feld an, wo eben der Erfolg ausgeblieben ist, den Zerfall des Sozialstaates zu stoppen. Das war ja im Grunde genommen die &uuml;berw&auml;ltigende Idee bei allem. Und an der Front k&auml;mpfe ich heute noch, wenn Sie so wollen&hellip;<br>\nDie Agenda ist die Grundlage des deutschen Lohndumpings. Jeder, der sich ein bisschen f&uuml;r Zahlen und Kurven interessiert, sieht, dass die Deutschen einen gro&szlig;en, einen riesigen Fehler in der W&auml;hrungsunion gemacht haben: Sie habe ihre L&ouml;hne unterhalb der Produktivit&auml;t erh&ouml;ht, w&auml;hrend viele Europ&auml;er &hellip; Die Franzosen waren musterg&uuml;ltig, sie haben im Rahmen der Produktivit&auml;t sich bewegt, aber die Griechen haben dann noch st&auml;rker erh&ouml;ht, und dann f&auml;llt die W&auml;hrungsunion auseinander. Aber das sieht man dann nicht. Wenn ich heute also wahrscheinlich etwa Schr&ouml;der oder Steinmeier sagen w&uuml;rde, seid ihr eigentlich euch klar dar&uuml;ber, dass ihr mit eurer Agenda auch die europ&auml;ische Einigung gef&auml;hrdet habt &ndash; ich glaube, das w&uuml;rde nicht verstanden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oskar-lafontaine-ich-wollte-immer-die-soziale-lage-der.1295.de.html?dram:article_id=324260\">Oskar Lafontaine im Gespr&auml;ch mit Rainer Burchhardt im DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Grieche noch unentschlossen, ob er am Sonntag f&uuml;r seinen Ruin oder f&uuml;r seinen Ruin stimmen wird<\/strong><br>\n &ldquo;Von meiner Stimme kann es abh&auml;ngen, ob mein Land dem Untergang geweiht ist oder wom&ouml;glich doch eher ins Verderben st&uuml;rzt.&rdquo;<br>\nSollten sich bei dem Referendum die &ldquo;Nein&rdquo;-Stimmen durchsetzen, k&ouml;nnte dies den Staatsbankrott, politisches Chaos und einen anschlie&szlig;enden Grexit zur Folge haben. &ldquo;Dann w&uuml;rde ich wohl meinen Job verlieren und kurzfristig auch mein ganzes Erspartes. Schrecklich.&rdquo;<br>\nErreichen dagegen die &ldquo;Ja&rdquo;-Stimmen eine Mehrheit, k&ouml;nnte dies bedeuten, dass die griechische Wirtschaft durch die Sparauflagen von IWF, EZB und EU weiter geschw&auml;cht w&uuml;rde und in einigen Monaten wieder der Staatsbankrott droht. &ldquo;Dann w&uuml;rde ich wohl meinen Job verlieren und langfristig auch mein ganzes Erspartes. Schrecklich.&rdquo;<br>\nKarajannis&rsquo; einziger Trost: Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass das Referendum am Ende nichts z&auml;hlt, weil die Politiker in Br&uuml;ssel und Athen ohnehin &uuml;ber seinen Kopf hinweg etwas v&ouml;llig anderes beschlie&szlig;en: &ldquo;Dann w&uuml;rde ich wohl meinen Job verlieren und kurz- oder langfristig auch mein ganzes Erspartes. Schrecklich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2015\/07\/grieche-noch-unentschlossen-ob-er-am.html\">Der Postillon<\/a>\n<p>dazu: <strong>&Epsilon;&#943;&mu;&alpha;&iota; &Epsilon;&lambda;&lambda;&eta;&nu;&iota;&kappa;&#940;!<\/strong><br>\nIch w&uuml;rde am Sonntag mit Nein stimmen. Also wenn ich Grieche und wahlberechtigt w&auml;re. Nicht aus vollster &Uuml;berzeugung, weil ich etwa glaubte, ohne Euro gehe es uns Griechen dann besser. Sondern aus verletztem Stolz. Weil genug genug ist. [&hellip;]<br>\nWas ist die Rettung ihres Landes wert, wenn sie nachher noch weniger Chancen auf einen Arbeitsplatz, Bildung oder Medizin haben? Jetzt ist es schon beschissen. Die Steigerungsform von beschissen lautet &raquo;immer weiter dem Austerit&auml;tskurs folgen&laquo;. Alleine wenn ich die arroganten und abgehobenen Mienen der Finanzminister und der Troika im griechischen Fernsehen sehen w&uuml;rde, w&uuml;sste ich schon, wie ich zu votieren h&auml;tte. Vernunft hin oder her. Die Ratio ist in manchen Lebenslagen kein Kriterium mehr. So auch hier. [&hellip;]<br>\n&Epsilon;&#943;&mu;&alpha;&iota; &Epsilon;&lambda;&lambda;&eta;&nu;&iota;&kappa;&#940;!. Ich bin Grieche. Denn ich wei&szlig; auch, dass es f&uuml;r die Menschen dort so oder so dramatisch wird. Ob mit oder ohne Sparauflagen. Sie werden es ausbaden. Und dann kann man genauso gut auch Nein sagen. Sich abwenden und den V&auml;tern und der Mutter der Austerit&auml;t eine Niederlage erteilen. Auf, Landsleute im Geiste, sagt Nein und sprecht f&uuml;r alle Europ&auml;er, die die Verfahrensweise mit eurem Land seit Jahren verurteilen! Dieses Europa, dass euch Kredite gew&auml;hrte, damit ihr Kredite abbezahlen k&ouml;nnt und euch immer tiefer in die Schuldenspirale stie&szlig;, damit Euro und Wirtschaftsinteressen nicht angetastet w&uuml;rden, hat nichts anderes verdient, als zu Bruch zu gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2015\/07\/blog-post.html\">ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-26649","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26649"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26649\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26657,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26649\/revisions\/26657"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26649"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}