{"id":26713,"date":"2015-07-09T09:11:33","date_gmt":"2015-07-09T07:11:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713"},"modified":"2015-07-09T09:31:32","modified_gmt":"2015-07-09T07:31:32","slug":"hinweise-des-tages-2411","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL\/AM)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h01\">Heiner Flassbeck: Was jetzt verloren ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h02\">Griechenland-Krise: US-Medien schie&szlig;en sich auf Bundeskanzlerin Merkel ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h03\">Das Diktat aus Br&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h04\">What are creditors asking from Greece?  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h05\">Ein guter Plan f&uuml;r ganz Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h06\">EU-Auflagen zerst&uuml;ckeln das griechische Gesundheitssystem: Nicht-Versicherte kaum noch versorgt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h07\">Nach dem Referendum = vor dem erzwungenen Grexit? Oder doch endlich der Schuldenschnitt!!!?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h08\">Juncker droht und erpresst und die EZB randaliert: Wer braucht noch diese EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h09\">Nachtrag A.M. zu Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h10\">Wer links w&auml;hlt, wird bestraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h11\">Warum ist Gabriel h&auml;rter als die Kanzlerin?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h12\">Gabriel und Griechenland: Und immer wieder Zickzack<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h13\">Bernd Lucke tritt aus der AfD aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h14\">Erste (vernichtende) Kommentare zur Tarifeinigung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h15\">Vereinigung Cockpit: Lufthansa verhindert Gesamtschlichtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h16\">Koalition hat ihre &raquo;Tarifeinheit&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h17\">Kandidat f&uuml;r die US-Pr&auml;sidentschaft ruft zur Revolution gegen Milliard&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h18\">GroKo ist Schutzmacht der Reichen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h19\">Kein Lohn auf Augsburger Baustelle &ndash; Bauarbeiter aus Rum&auml;nien im Streik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h20\">&ldquo;Ohne klare Feindbilder geht es im deutschen Journalismus nicht&ldquo;: &ldquo;Anstalt&rdquo;-Macher Uthoff kontert Zeit-Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h21\">SaSe31: Dieter Nuhr zensiert Jan B&ouml;hmermann und erteilt ihm &bdquo;Hausverbot&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h22\">T&uuml;rkei &ndash; alte M&auml;chte, neue Fronten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h23\">Auf die Flucht getrieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h24\">Das Letzte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713#h25\">Das Allerletzte: S&ouml;der: Monatliches Taschengeld f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge muss abgeschafft werden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26713&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: Was jetzt verloren ist<\/strong><br>\nMenschen wie ich, die die Hoffnung auf ein wenig mehr Vernunft nicht so schnell aufgeben wollen, hatten es f&uuml;r m&ouml;glich, wenngleich nicht f&uuml;r sehr wahrscheinlich gehalten, dass es in letzter Minute doch noch einen f&uuml;r Griechenland ertr&auml;glichen Kompromiss geben wird.<br>\nDanach sieht es jetzt nicht mehr aus. &bdquo;Sie wollen eine bedingungslose Kapitulation&ldquo;, schreibt eine Athener Zeitung heute, und das trifft den Nagel auf den Kopf. Die Gl&auml;ubiger und vorneweg wieder Deutschland wollen Griechenland endg&uuml;ltig in die Knie zwingen, eine neue willf&auml;hrige Regierung einsetzen oder den Austritt des Landes aus der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion mit der Gewalt der Europ&auml;ischen Zentralbank durchsetzen.<br>\nEuropa als eine Idee zur Einigung der V&ouml;lker mit Vernunft und Herz wird schon eine Weile zu Grabe getragen, am Sonntag wird es vermutlich beerdigt. Die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion, von Anfang an mit schweren Geburtsfehlern behaftet und seit Jahren vor sich hinsiechend, wird auf die Intensivstation verlegt, ohne Hoffnung, dass sie diese jemals wieder verlassen wird.<br>\nVorl&auml;ufig gesiegt hat eine primitive Doktrin, nach der nur das Land in Europa erfolgreich ist, das sich im Wettkampf der Nationen bew&auml;hrt und unabh&auml;ngig von seiner Ausgangslage bereit ist, den G&uuml;rtel auf Befehl aus Br&uuml;ssel enger zu schnallen&hellip;<br>\nMan stelle sich vor, Griechenland ger&auml;t in ein wirtschaftliches Chaos, wird unregierbar oder in eine Milit&auml;rdiktatur zur&uuml;ckverwandelt, dann m&ouml;chte ich wissen, wo die politischen F&uuml;hrungsfiguren zu finden sind, die Europa vor einem erneuten tiefen Absturz bewahren k&ouml;nnen&hellip;<br>\nNun ist die Maske endg&uuml;ltig gefallen, selbst Politiker, die sich Sozialisten oder Sozialdemokraten nennen, haben die Doktrin unterschrieben und sich bereit erkl&auml;rt, sie unter allen Umst&auml;nden zu verteidigen. Damit sind die parlamentarischen M&ouml;glichkeiten, sich gegen diese Doktrin zur Wehr zu setzen, ganz nahe Null geschrumpft. Die Vern&uuml;nftigen und Klugen in Europa m&uuml;ssen sehr ernsthaft dar&uuml;ber nachdenken, welche M&ouml;glichkeiten es noch gibt, dem drohenden Tod Europas und dem Auferstehen eines neuen und gef&auml;hrlichen Nationalismus noch etwas entgegenzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/was-jetzt-verloren-ist\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wo sind wir angekommen, wenn selbst die aufrechtesten K&auml;mpfer f&uuml;r eine politische Alternative resignieren? Und wenn man dann den ganzen Tag &uuml;ber das arrogante, vor Dummheit strotzende zynische Geschw&auml;tz der deutschen Politiker und Moderatoren der Nachrichtensendungen anh&ouml;ren musste, dann k&ouml;nnte man jede Zuversicht, dass die Vernunft noch siegen k&ouml;nnte, verlieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland-Krise: US-Medien schie&szlig;en sich auf Bundeskanzlerin Merkel ein<\/strong><br>\nDas Drama in der griechischen Schuldenkrise spitzt sich st&uuml;ndlich weiter zu.<br>\nW&auml;hrend sich zwischen Athen, Berlin und Br&uuml;ssel die Nachrichtenlage &uuml;berschl&auml;gt, werden jenseits des Atlantiks sch&auml;rfere T&ouml;ne angeschlagen.<br>\nSelten genug sind sich Washington und die Wall Street einig &ndash; doch f&uuml;r immer mehr amerikanische Meinungsf&uuml;hrer ist klar: Die Hauptschuldige der Krise sitzt im Kanzleramt! In ungewohnter H&auml;rte machen US-Medien Angela Merkel f&uuml;r die Griechen-Krise verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/07\/08\/griechenland-krise-us-medien-schiessen-sich-auf-bundeskanzlerin-merkel-ein\/\">Meedia.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> M&ouml;ge das gr&ouml;&szlig;ere rote Lichtschwert gewinnen &ndash; Wahnsinn gegen Bl&ouml;dheit und Idiotie; gleichwohl aber auch der Beleg daf&uuml;r, dass Macht nicht nach &ldquo;gut&rdquo; und &ldquo;b&ouml;se&rdquo;, sondern Eigeninteressen agiert &ndash; und &ldquo;den USA&rdquo; ist ein nicht &ouml;konomisch kollabierendes Europa (das gern noch Krieg gegen Russland f&uuml;hren soll) nun mal lieber als &ldquo;den Deutschen&rdquo;. Krude Logik, schlechte Welt. Aber ja, solang es Kapitalismus hat und Profit &uuml;ber allem steht, bleibt das wohl auch noch ne Weile so.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Diktat aus Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nDeutschlands Bedingungen an Griechenland sind so hart, dass sie an einen Krieg erinnern. Aus den Beschl&uuml;ssen spricht der Wunsch nach Rache.<br>\nDie Franzosen haben wenigstens noch Sinn f&uuml;r die europ&auml;ische Geschichte. Nach dem massenhaften &bdquo;Ochi&ldquo; aus Griechenland erinnerte der franz&ouml;sische Finanzminister Emmanuel Macron an den ersten Weltkrieg &ndash; und an die harten, letztlich &uuml;berharten Auflagen der Siegerm&auml;chte gegen Deutschland. Einen &bdquo;neuen Versailler Vertrag der Eurozone&ldquo; d&uuml;rfe es nicht geben, forderte Macron.<br>\nDoch genau das bahnt sich nun an: Der Krisengipfel der Eurol&auml;nder hat alle Lehren der Vergangenheit in den Wind geschlagen und den Grundstein f&uuml;r ein neues &bdquo;Diktat aus Br&uuml;ssel&ldquo; gelegt. Ausgerechnet Deutschland, die neue Siegermacht der Eurokrise, hat die Bedingungen vorgeschrieben. Sie sind so hart, dass sie durchaus an Krieg erinnern &ndash; an einen Wirtschaftskrieg um den Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Krisengipfel-zu-Griechenland\/!5211026\/\">Eric Bonse taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Der legend&auml;re John Meynard Keynes hatte im Jahr 1920 den Versailler Vertrag heftig kritisiert, weil er wohl kaum <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/erster-weltkrieg-und-versailler-vertrag-keynes-warnungen-1.2342917\">Grundlage f&uuml;r eine Friedensordnung sein k&ouml;nne<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>What are creditors asking from Greece?<\/strong><br>\nEconomist James Galbraith is good friends with former Greek FM Varoufakis, and provides perspective on his resignation from Finance Minister, and what the creditors are asking for from the country.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/search.cnbc.com\/main.do?target=all&amp;categories=exclude&amp;partnerId=2000&amp;keywords=GALBRAITH\">CNBC.com<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Das Interviewist zwar ein paar Tage alt, die Analyse ist aber noch aktuell.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein guter Plan f&uuml;r ganz Europa<\/strong><br>\nDie aktuelle Krise in Europa hat sich bereits in der globalen Finanzkrise von 2007\/2008 angedeutet. Im Grunde schwelt sie schon seit der Einf&uuml;hrung des Euro von 1999\/2002, was vor allem an der Fehlkonstruktion der W&auml;hrungsunion liegt: Wenn feste Wechselkurse zwischen den Mitgliedstaaten &ndash; und darum geht es beim Projekt einer Gemeinschaftsw&auml;hrung &ndash; &uuml;berhaupt einen Sinn haben sollen, m&uuml;sste man zuallererst auf eine Konvergenz von Wirtschaftswachstum und Produktivit&auml;t hinarbeiten. Aber genau das ist in Europa nicht geschehen. So gesehen ist das griechische Drama nur der Extremfall eines allgemeinen Problems: Die meisten Mitglieder der W&auml;hrungsunion haben M&uuml;he, mit dem Wechselkurs des Euro gegen&uuml;ber anderen W&auml;hrungen auf Dauer zurechtzukommen, ohne ihre eigene W&auml;hrung bei Bedarf abwerten zu k&ouml;nnen&hellip;<br>\nWas ist heute das Hauptproblem Griechenlands? Die meisten Leute w&uuml;rden sagen: die Unf&auml;higkeit des Landes, seine Schulden zu begleichen. Laut einer vom griechischen Parlament eingerichteten Untersuchungskommission sind folgende Ursachen f&uuml;r den Schuldenberg verantwortlich: der starke Anstieg der Zinsen zwischen 1988 bis 2000, die extrem hohen Milit&auml;rausgaben und der dramatische R&uuml;ckgang &ouml;ffentlicher Einnahmen seit 2000 infolge von Steuerflucht und Steueramnestien f&uuml;r die Reichen.<br>\nDas sind zwar keineswegs alle Gr&uuml;nde. Aber die Verschuldung ist ohnehin nicht die Ursache aller &Uuml;bel, die durch die Schulden nur verschlimmert werden. Das grundlegende Problem ist die Unterentwicklung des Produktionssektors und dessen logisches Gegenst&uuml;ck: die starke Abh&auml;ngigkeit Griechenlands von ausl&auml;ndischem Kapital.<br>\nZum jetzigen Zeitpunkt hie&szlig;e ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone, der eine massive Abwertung der (neuen) griechischen W&auml;hrung zur Folge h&auml;tte, dass sich die Griechen kaum noch die Dinge leisten k&ouml;nnten, die sie zum Leben brauchen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5207761%20\">Gabriel Colletis, Jean-Philippe Rob&eacute;, Robert Salais in Le Monde diplomatique<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU-Auflagen zerst&uuml;ckeln das griechische Gesundheitssystem: Nicht-Versicherte kaum noch versorgt<\/strong><br>\n&bdquo;Zwischen 2010 und 2013 wurden allein 170 Auflagen zum Gesundheitswesen in die Memoranden aufgenommen&ldquo;, berichtete Prof. Dr. Alexis Benos, Laboratory of Hygiene and Social Medicine, University of Thessaloniki, in einem Artikel. &bdquo;Es geht um Austerit&auml;tsma&szlig;nahmen wie eine Deckelung der &ouml;ffentlichen Ausgaben, die Einf&uuml;hrung von Nutzungsgeb&uuml;hren, den Einstellungsstopp f&uuml;r Personal im &ouml;ffentlichen Gesundheitssektor, empfindliche K&uuml;rzung von L&ouml;hnen und Geh&auml;ltern des Pflegepersonals sowie K&uuml;rzungen der Mittel aus den Sozialversicherungskassen.&ldquo;&hellip;<br>\nHeute gleichen die Zust&auml;nde in Griechenland eher denen in armen afrikanischen L&auml;ndern als einem EU-Staat. Die S&auml;uglingssterblichkeit stieg binnen 3 Jahren um 51%, heute liegt sie bei 40% (wie Medscape Deutschland berichtete). Die Rate von Neuinfektionen mit HIV unter Drogenkonsumenten, die Spritzen benutzen, ist stark angestiegen, seit aus Kostengr&uuml;nden die Spritzenaustausch-Programme gestrichen wurden. Und &bdquo;Selbstt&ouml;tungen und T&ouml;tungsdelikte nehmen insbesondere unter jungen M&auml;nnern zu&ldquo;, warnte Benos, der bis vor kurzem Mitglied im Zentralkomitee von Syriza war, schon im vergangenen Jahr. &bdquo;Es gibt einen drastischen Anstieg von psychischen Erkrankungen, Drogenmissbrauch und Infektionskrankheiten.&ldquo; Dazu z&auml;hlt Malaria, die vermehrt auftrete, seit Insektenschutzprogramme aus Kostengr&uuml;nden eingestellt wurden, berichteten &Auml;rzte in Athen.<br>\n&bdquo;Schauen Sie sich die Zahlen an, ca. 30.000 Obdachlose gibt es allein in Athen, fast jeder dritte Grieche ist arbeitslos&ldquo;, moniert auch Rakowitz. Da Arbeitslose nach einem Jahr nicht nur aus der Arbeitslosen-, sondern auch aus der Krankenversicherung herausfallen, haben all diese Menschen faktisch keinen Zugang mehr zur &ouml;ffentlichen Gesundheitsversorgung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/praxis.medscapemedizin.de\/artikelansicht\/4903839?nlid=83823_3142%20\">Gerda Kneifel in Mescape<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nach dem Referendum = vor dem erzwungenen Grexit? Oder doch endlich der Schuldenschnitt!!!?<\/strong><br>\nIn diesem &ndash; vierten &ndash; Dossier zum Countdown bzw. Showdown in der EU-Griechenlandkrise (denn die Krise in Griechenland selbst gibt es seit Jahren und wohl auch f&uuml;r weitere Jahre) dokumentieren wir Informationen und Bewertungen, die sich auf die EU-Seite des Konfliktes beziehen und zwar nach dem &uuml;berw&auml;ltigenden &ldquo;Oxi&rdquo; der griechischen Bev&ouml;lkerung zu den Spardiktaten der &ldquo;Institutionen&rdquo;&hellip;<br>\n[EGB] Offener Brief: Jetzt muss sich zeigen, was die EU ausmacht<br>\n&ldquo;Rund 20 europ&auml;ische Spitzengewerkschafterinnen und -gewerkschafter haben in einem offenen Brief an die EU-Staats- und Regierungschefs, die EZB, die Eurogruppe und den IWF appelliert, gemeinsam mit Griechenland einen &ldquo;vern&uuml;nftigen Kompromiss&rdquo; zu finden. Die L&ouml;sung der Krise d&uuml;rfe nicht rein &ldquo;technisch&rdquo; sein oder allein der EZB &uuml;berlassen werden. Es m&uuml;sse eine politische L&ouml;sung sein&hellip;.&rdquo; <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++e8ef7ac8-24a6-11e5-90f9-52540023ef1a\">DGB-Meldung vom 07.07.2015 samt dem Offenen Brief im Wortlaut<\/a><br>\nWas der DGB unter einem &ldquo;vern&uuml;nftigen Kompromiss&rdquo; versteht (n&auml;mlich einen guten f&uuml;r den Standort Deutschland) ist dessen Erkl&auml;rung zu Griechenland vom 06.07.2015 &ldquo;F&uuml;r weitere Verhandlungen, gegen den Grexit &ndash; f&uuml;r den Euro&rdquo; zu entnehmen:<br>\n&bdquo;&hellip; scheitert der Euro, scheitert die Europ&auml;ische Union. Und: es wird der deutschen Bev&ouml;lkerung auf Dauer nicht gut gehen, wenn es den Menschen in den Krisenl&auml;ndern auf Dauer schlecht geht. Es ist doch gerade Deutschland, das in erheblichem Ma&szlig;e von der EU und der W&auml;hrungsunion profitiert&hellip;.Uns in Deutschland muss st&auml;rker bewusst sein, welche erheblichen &ouml;konomischen Vorteile gerade wir als Exportland haben. Daher m&uuml;ssen wir mutig und ohne Z&ouml;gern Verantwortung &uuml;bernehmen. Ein Grexit w&auml;re eine Kapitulation vor den anstehenden Herausforderungen. Die m&ouml;glichen mittel- und langfristigen negativen Folgen kann heute keiner &uuml;berschauen&hellip;&ldquo;<br>\nEntsprechend sparsam kommt die faktische Solidarit&auml;t daher: &bdquo;&hellip; Nat&uuml;rlich wissen die Griechen, dass ihr Land Strukturreformen braucht. Beispielsweise, wenn es um den Aufbau einer effizienten Steuerverwaltung geht. Nat&uuml;rlich sollen langfristig die Schulden getilgt werden. Und nat&uuml;rlich m&uuml;ssen sich in einer W&auml;hrungsunion alle an Spielregeln halten. Wir sollten nicht vergessen, dass alle Vorg&auml;ngerregierungen es vers&auml;umt haben, solide Grundlagen zu legen, f&uuml;r das Rentensystem oder f&uuml;r eine funktionsf&auml;hige Arbeitsmarktpolitik&hellip;&ldquo; &ndash; ja, ganz wie bei uns! Hartz f&uuml;r die Griechen?<br>\nUnd Zahlungsf&auml;higkeit vor Schuldenschnitt: &bdquo;&hellip;. Die Griechen m&uuml;ssen deutlich machen, wie sie langfristig als verl&auml;sslicher Partner in der W&auml;hrungsunion bleiben k&ouml;nnen. Der R&uuml;cktritt des griechischen Finanzministers ist ein geeignetes Signal, dass Vertrauen wieder hergestellt werden kann. (&hellip;) Griechenland braucht jetzt eine Br&uuml;ckenfinanzierung oder Umschuldung, die die langfristige Zahlungsf&auml;higkeit wieder herstellt. Notwendig sind kurz- und mittelfristige Perspektiven f&uuml;r Wachstum, Investitionen und damit f&uuml;r Besch&auml;ftigung. Nur so wird langfristig die Zukunftsf&auml;higkeit f&uuml;r ein Europa der B&uuml;rger gesichert.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++1aef1658-23d7-11e5-bf77-52540023ef1a\">DGB<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/?p=83103\">Dossier LabourNet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Juncker droht und erpresst und die EZB randaliert: Wer braucht noch diese EU<\/strong><br>\nDie folgende Reuters-Meldung sagt alles: Jean-Claude Juncker hat Griechenland mit dem Ende der Eurozonen-Mitgliedschaft gedroht. Ein Szenario f&uuml;r einen Grexit sei detailliert vorbereitet, sagte Juncker am Dienstag nach dem Eurozonen-Gipfel in Br&uuml;ssel. Er sei absolut dagegen, dass Griechenland die Euro-Zone verlasse. Wenn Griechenland aber nicht das tue, worum es gebeten worden sei, dann k&ouml;nne er das nicht verhindern. Die griechische Regierung habe bis Freitagmorgen 8.30 Uhr Zeit, sich konkret zu &auml;u&szlig;ern. Davon werde auch das weitere Engagement der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) abh&auml;ngen.<br>\nUnd ein Ratsmitglied der Europ&auml;ischen Zentralbank (!) dieser politisch unabh&auml;ngigen und angeblich unpolitischen Institution wird noch deutlicher:<br>\nDas lettische EZB-Ratsmitglied Ilmars Rimsevics sieht Griechenland auf dem Weg aus der Euro-Zone: &bdquo;Die griechische Nation war k&uuml;hn und hat sich selbst aus der Euro-Zone herausgew&auml;hlt&ldquo;, sagt er im lettischen Rundfunk. Rimsevics erg&auml;nzt, k&uuml;nftig werde es wom&ouml;glich einen Staat weniger in der Eurozone geben. Die Einf&uuml;hrung einer anderen W&auml;hrung in Griechenland sei das wahrscheinlichste Szenario.<br>\nWirklich, wer braucht eine EU, deren Spitzenvertreter sich nicht einmal mehr an die eigenen, am Volk vorbei geschlossenen Vertr&auml;ge und Regeln halten, wenn ein Volk eine Regierung w&auml;hlt, die ihnen nicht gef&auml;llt. Den Vertr&auml;gen zufolge ist die W&auml;hrungsunion unaufl&ouml;slich. Juncker selbst hat das in seinem &ldquo;F&uuml;nfpr&auml;sidentenbericht&rdquo; vor wenigen Tagen noch so geschrieben. Ich muss das wohl als achte L&uuml;ge zu den sieben anderen, schon herausgearbeiteten, in dem Bericht hinzuf&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/432-rauswurf-aus-der-wu#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nachtrag A.M. zu Griechenland<\/strong>\n<ul>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/aktuellste\/228#\/beitrag\/video\/2443308\/ZDF-heute-journal-vom-08-Juli-2015\">Heute Journal vom 8.7.2015<\/a><\/strong>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sie brauchen nur wenige Minuten des anfangs dieses heute journals anzuh&ouml;ren und anzuschauen, um zu verstehen, wohin der Hase l&auml;uft: Der Grexit ist eingeplant, es sei denn, es kommt noch die totale Kapitulation Griechenlands; der Ratspr&auml;sident der Europ&auml;ischen Union tut so, als g&auml;be es noch etwas zu retten, gibt aber zugleich die Parole f&uuml;r die Schuldzuweisung aus: kein Land k&ouml;nne auf Dauer mehr ausgeben als es einnimmt; Junker, auf den viele (zu Unrecht) gehofft hatten, wehrt sich gegen den Vorwurf, er habe gelogen bei der Behauptung &uuml;ber verlangte Rentenk&uuml;rzungen usw.<\/em><br>\n<em>Zu den L&uuml;gen &uuml;ber die Verhandlungen &bdquo;gegen&ldquo; Griechenland verfasste der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Klaus Ernst eine kleine Dokumentation. Siehe der n&auml;chste Hinweis. Auf die Neigung Junkers, zu l&uuml;gen, war <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26702#h07\">in den Hinweisen gestern<\/a> schon aufmerksam gemacht worden.<\/em><\/p><\/li>\n<li>08.07.2015 &ndash; Klaus Ernst, linksfraktion.de<br>\n<strong><a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/im-wortlaut\/luegen-verhandlungen-griechenland\/\">L&uuml;gen &uuml;ber die Verhandlungen gegen Griechenland<\/a><\/strong><br>\nDie Verhandlungen der Troika (neudeutsch: die Institutionen) mit Griechenland halten die &Ouml;ffentlichkeit in Atem. Selten wurde so viel gelogen von den politischen Machthabern in Europa, viel zu selten haben Medien ihre Aufgabe erf&uuml;llt und die Erz&auml;hlung der Machthaber hinterfragt. Der Machtkampf zwischen David und Goliath wurde jenseits von Sachorientierung und objektiver Berichterstattung zur Show inszeniert, die Rollen von Gut und B&ouml;se waren von Anfang an verteilt. Pers&ouml;nliche Befindlichkeit der Verhandler definierte moralische Wertigkeiten, aus denen ein Wahrheitsgehalt ersponnen wurde. Auf der Strecke blieben die Fakten.<br>\nHier sind einige ausgew&auml;hlte Beispiele auf Basis der letzten Dokumente vor Abbruch der Verhandlungen am 26. Juni (griechische Positionen vom 25. Juni, Positionen der Institutionen vom 26. Juni ). Entgegen der Behauptungen der Troika gab es von ihr die Forderung nach K&uuml;rzung der Renten und Anhebung der Mehrwertsteuer. Und es gab keine Offerte f&uuml;r zus&auml;tzliche 35 Milliarden neuer Gelder. Die Forderungen der Institutionen waren f&uuml;r Griechenland unannehmbar.<br>\n&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Nachlese AM:<\/strong> Gelegentlich macht es Sinn, in fr&uuml;heren Texten nachzulesen, so beispielsweise zwei Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten unmittelbar nach der Wahl in Griechenland Ende Januar. Im Beitrag vom 30. Januar 2015 wird sichtbar, wie aggressiv Medien unmittelbar nach der Wahl schon auf die neue Regierung eingeschlagen haben.<\/em><br>\n<em>Im Beitrag vom 26. Januar werden die Chancen skizziert, die sich mit dem Sieg von Syriza geboten haben: endlich wieder offen &uuml;ber gesellschaftspolitische Alternativen nachzudenken und diese umzusetzen. Diese Chance hat man nicht ergriffen. Das war damals schon absehbar. Denn die neoliberale Ideologie und ihre konservativ- b&uuml;rgerlichen Vertreter neigen im Kern zu totalit&auml;ren Gehabe:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>30. Januar 2015 um 13:42 Uhr<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24809\">Der Sturm im &bdquo;Bl&auml;tterwald&ldquo; ist &uuml;ber Griechenland hereingebrochen<\/a><\/li>\n<li>26. Januar 2015 um 16:30 Uhr<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24759\">Syrizas Sieg bietet die Chance, endlich wieder offen &uuml;ber gesellschaftspolitische Alternativen nachzudenken und diese umzusetzen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wer links w&auml;hlt, wird bestraft<\/strong><br>\nDie Griechen sollen f&uuml;r ihr &ldquo;Oxi&rdquo; b&uuml;&szlig;en. Die Botschaft eines revanchel&uuml;sternen Parteienkartells lautet: Neue linke Protestbewegungen scheitern mangels Kompetenz, Linke sind einfach Loser. Unser Autor kritisiert auch das Tsipras-Bashing von Sigmar Gabriel&hellip;.<br>\nVorl&auml;ufiges Fazit: Durch die Verluderung der politischen Debatte und hohle Parolen wie &ldquo;Die m&uuml;ssen ihre Hausaufgaben machen&rdquo; wird von der &ouml;konomisch v&ouml;llig berechtigten Kritik abgelenkt, dass der Berliner Br&uuml;ning-Kurs in Griechenland die Wirtschaft weitgehend zerst&ouml;rt, die Verschuldung dramatisch erh&ouml;ht und die Jugendarbeitslosigkeit auf 50 Prozent gesteigert hat. An diesen Fakten d&uuml;rfte eigentlich auch ein Sigmar Gabriel nicht vorbeikommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/223\/wer-links-waehlt-wird-bestraft-3008.html%20\">Dieter Sp&ouml;ri in der Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Der Br&uuml;ckenabbauer:<\/strong> Alle lieben Fritz Kuhn. K&ouml;nnte man glauben, wenn die Loblieder bei seinem 60. Geburtstag stimmen. Nur die S-21-Gegner m&ouml;gen ihn nicht mehr, seitdem er ihnen die kalte Schulter zeigt. F&uuml;r sie ist der letzte prominente Gr&uuml;ne von der Fahne gegangen und zur feinen Gesellschaft &uuml;bergelaufen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Im Hamsterrad Hartz IV:<\/strong> Seit Jahren sucht J&uuml;rgen G. vergeblich einen Job. Und manchmal steht der gelernte Krankenpfleger verbittert vor den H&uuml;rden, denen er sich als Langzeitarbeitsloser gegen&uuml;ber sieht. Mancher beim Jobcenter Ost in Stuttgart wird ihn f&uuml;r einen Querulanten halten. Doch der Mann ist vor allem eins: verzweifelt.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>&ldquo;So langsam wie Schnecken&rdquo;:<\/strong> Sie ist Vize-Chefin des EU-Ausschusses f&uuml;r Menschenrechte und k&auml;mpft f&uuml;r eine menschenw&uuml;rdige Fl&uuml;chtlingspolitik. Hartherzig sei die Politik der Europ&auml;ischen Union, sagt die gr&uuml;ne EU-Abgeordnete Barbara Lochbihler im Gespr&auml;ch mit Kontext.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Oxi:<\/strong> Und unser Wetterer Peter Grohmann r&auml;t: Einfach von den Griechen lernen und auch mal Oxi sagen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Diener vieler Herren:<\/strong> Insgesamt 261 Millionen Euro Schadenersatz fordert die EnBW f&uuml;r die Abschaltung ihrer Altmeiler nach Fukushima &ndash; vom Bund und vom Land Baden-W&uuml;rttemberg. Vertreten l&auml;sst sich der Energiekonzern von Klaus-Peter Dolde und das ist bemerkenswert. Denn zu dessen Mandanten z&auml;hlte auch schon das beklagte Land.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Absurdes Theater:<\/strong> Stuttgarts Ordnungsb&uuml;rgermeister Martin Schairer (CDU) war Disziplinarvorgesetzter von J&ouml;rg Wiedenhorn, einem der beiden Polizisten, die dem Ku Klux Klan angeh&ouml;rten. Interessiert hat er sich daf&uuml;r aber nicht. Und er ordnete den ganzen Vorgang &ldquo;ein in Richtung Skurrilit&auml;t&rdquo;.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Eine private Stiftung will viel h&ouml;her hinaus.<\/strong> Sie nennt sich Mars One und will ab 2027 Menschen auf dem roten Planeten ansiedeln. Finanziert werden soll das Himmelfahrtskommando &uuml;ber Fernseheinnahmen. Ein Haken: Es gibt nur One-Way-Tickets.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warum ist Gabriel h&auml;rter als die Kanzlerin?<\/strong><br>\nHart, h&auml;rter, Gabriel! Vizekanzler Sigmar Gabriel (55, SPD) kennt beim Thema Griechenland derzeit nur eine Richtung: drauf auf die Regierung in Athen.<br>\nUnd zwar deutlich sch&auml;rfer als die Kanzlerin &ndash; ganz nach dem Motto: Diplomatie ist was f&uuml;r Weicheier&hellip;\n<ul>\n<li>Gabriel f&uuml;rchtet, dass der Erfolg der linksradikalen Tsipras-Regierung die Linken in ganz Europa st&auml;rken k&ouml;nnte &ndash; vor allem die Linkspartei in Deutschland. Das will er verhindern.<\/li>\n<li>Gabriel glaubt, dass er beim Mega-Thema Griechenland nur dann neben der Kanzlerin wahrgenommmen wird und bestehen kann, wenn er Klartext spricht &ndash; ohne R&uuml;cksicht auf Widerspruch aus der eigenen Partei.<\/li>\n<li>Gabriel ist sicher, dass sein Griechen-Kurs in seinen Plan passt, die SPD st&auml;rker in die Mitte zu r&uuml;cken &ndash; und nach links abzugrenzen&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/sigmar-gabriel\/warum-ist-er-haerter-als-merkel-41682230.bild.html%20\">Rolf Kleine, Hans-J&ouml;rg Vehlewald in der Bild-Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn es schon die Bild-Zeitung merkt, dann m&uuml;ssten die Genossen doch allm&auml;hlich auch aufwachen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gabriel und Griechenland: Und immer wieder Zickzack<\/strong><br>\nPl&ouml;tzlich h&ouml;rt sich wieder alles anders an. Die Griechen h&auml;tten f&uuml;r ihre Entscheidungen seinen &ldquo;vollen Respekt&rdquo;, sagt Sigmar Gabriel. Es gelte nun, das Land &ldquo;nicht im Stich zu lassen&rdquo;. Mehr als je zuvor seien die Menschen in Griechenland auf die Solidarit&auml;t der europ&auml;ischen Partner angewiesen. Er rate allen Europ&auml;ern, jetzt &ldquo;einen Moment inne zu halten&rdquo;.<br>\nDas Innehalten ist nicht gerade eine St&auml;rke des SPD-Chefs. Aber selbst, wenn man davon mal absieht, kommen die Worte, die von ihm an diesem Montag zu h&ouml;ren sind, &uuml;berraschend. Am Sonntag, kurz nach den ersten Prognosen zum Reform-Referendum in Griechenland, klang Gabriel n&auml;mlich noch ziemlich anders. Premier Alexis Tsipras habe jede Br&uuml;cke eingerissen, polterte Gabriel. Er k&ouml;nne sich kaum vorstellen, wie man jetzt noch einmal verhandeln solle.<br>\nRumms.<br>\nZu Oppositionszeiten w&auml;re das wom&ouml;glich nicht weiter aufgefallen. Aber Gabriel ist seit einiger Zeit Vizekanzler. Da w&uuml;rden sich auch manche Parteifreunde w&uuml;nschen, dass der Vorsitzende seine Worte vorsichtiger w&auml;hlt. Oder einfach mal ein wenig abwartet, bevor er sich &auml;u&szlig;ert. Wie die Kanzlerin eben. Vergangene Woche war das genauso gewesen: Erst begr&uuml;&szlig;te Gabriel die Ank&uuml;ndigung des Referendums &ndash; um wenige Stunden sp&auml;ter zur&uuml;ck zu rudern. Gestern Bauch, heute Kopf &ndash; das Hin und Her, so f&uuml;rchten manche Genossen, kann auf die Dauer nicht gutgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sigmar-gabriel-in-der-griechenland-krise-immer-wieder-zickzack-a-1042316.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Was ist denn bisher gutgegangen bei der SPD&#8234;? Die Partei verliert auf Bundesebene seit Jahren an Zustimmung und ist weit davon entfernt, eine Volkspartei zu sein. Die Basis hat so manche Kr&ouml;te der F&uuml;hrung schlucken m&uuml;ssen. Da ist schon eine lange Zeit eine Menge schief gelaufen, wie Albrecht M&uuml;ller am Dienstag auf den NachDenkSeiten herausgearbeitet hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bernd Lucke tritt aus der AfD aus<\/strong><br>\nAfD-Mitbegr&uuml;nder und -Ex-Chef Bernd Lucke hat angek&uuml;ndigt, aus der Partei auszutreten &ndash; gemeinsam mit &bdquo;sehr vielen Funktionstr&auml;gern und einfachen Mitgliedern&ldquo; . In der Erkl&auml;rung spricht er &uuml;ber seine gr&ouml;&szlig;ten Fehler.<br>\nZu den Gr&uuml;nden f&uuml;r seinen Austritt sagte Lucke, er wolle nicht als &bdquo;b&uuml;rgerliches Aush&auml;ngeschild f&uuml;r politische Vorstellungen missbraucht werden&ldquo;, die er aus tiefster &Uuml;berzeugung ablehne. Zu diesen Vorstellungen, die in der Alternative f&uuml;r Deutschland inzwischen weit verbreitet seien, z&auml;hlten eine antiamerikanische Grundhaltung, ausl&auml;nderfeindliche Ansichten und fundamentale Systemkritik&hellip;.<br>\n&bdquo;Ich habe sicherlich Fehler gemacht und zu den gr&ouml;&szlig;ten geh&ouml;rt zweifellos, dass ich zu sp&auml;t erkannt habe, in welchem Umfang Mitglieder in die Partei dr&auml;ngten, die die AfD zu einer Protest- und Wutb&uuml;rgerpartei umgestalten wollen.&ldquo;&hellip;<br>\nNach Auskunft der Bundesgesch&auml;ftsstelle vom Mittwoch traten nach dem Parteitag rund 600 der zuletzt rund 21 000 Mitglieder aus der AfD aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/nach-wahlniederlage-bernd-lucke-tritt-aus-der-afd-aus\/12030264.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Erste (vernichtende) Kommentare zur Tarifeinigung<\/strong><br>\n&raquo;Der Arbeitskampf wurde uns aus den H&auml;nden gerissen&laquo;<br>\nNach vier Wochen Post-Streik verk&uuml;ndet die Gewerkschaft ver.di ein Ergebnis &ndash; etliche Mitglieder scheinen entsetzt zu sein. Interview von Wladek Flakin in junge Welt vom 08.07.2015 mit Martina Laubach (Name ge&auml;ndert), Briefzustellerin bei der Deutschen Post AG und Mitglied der Gewerkschaft ver.di. Darin wichtig: &ldquo;&hellip; das Ergebnis ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich an diesem Streik beteiligt haben. Von unserer Seite gab es noch keinerlei Erm&uuml;dungserscheinungen. Nein, wir waren gerade so weit, dass wir den Kampf h&auml;tten intensivieren k&ouml;nnen. Genau an diesem Punkt sagt die ver.di-Spitze den Streik ab und pr&auml;sentiert uns einen angeblichen Erfolg. Dieses Ergebnis h&auml;tten wir allerdings schon in der dritten oder vierten Verhandlungsrunde haben k&ouml;nnen &ndash; auch ohne den Vollstreik. Nat&uuml;rlich ist Besch&auml;ftigungssicherung sehr wichtig, aber doch nicht um den Preis, dass alle anderen Forderungen verraten werden. Vier Wochen haben wir gek&auml;mpft, wir haben rund um die Uhr Streikposten gestanden. Und jetzt bedeutet dieser Abschluss, dass unser Lohn real sinkt. Und das bei einem Unternehmen, das Jahr f&uuml;r Jahr milliardenschwere Gewinne einf&auml;hrt!&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/branchen\/dienstleistungen\/post\/tarifverhandlungen-2015-warnstreiks-bei-der-post-ag-ab-1-april\/\">LabourNet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Vereinigung Cockpit: Lufthansa verhindert Gesamtschlichtung<\/strong><br>\nDie Sondierung &uuml;ber den Einstieg in eine Gesamtschlichtung zwischen Lufthansa und der Vereinigung Cockpit (VC) ist gescheitert.<br>\nDie VC hatte bereits im Dezember 2014 eine Gesamtschlichtung zu allen Konfliktthemen gefordert. Diese hatte Lufthansa zun&auml;chst abgelehnt, dann aber im April 2015 auf ihrer Hauptversammlung &uuml;berraschend doch angenommen. In den unter Beteiligung des vorgesehenen Schlichters bisher gef&uuml;hrten Gespr&auml;chen hat Lufthansa jedoch verhindert, dass s&auml;mtliche Konfliktthemen geschlichtet werden k&ouml;nnen.<br>\n&bdquo;Eine Gesamtbefriedung des Konflikts ist nur m&ouml;glich, wenn alle Tarifthemen auf den Tisch kommen&ldquo;, sagt Markus Wahl, Sprecher der VC. Indem Lufthansa sich hinter der unternehmerischen Freiheit versteckt und darauf besteht, die Arbeitsplatzthemen aus der Gesamtschlichtung auszuklammern, verkennt sie die elementaren Interessen des eigenen Cockpitpersonals&hellip;<br>\nSchon aus dem Begriff &bdquo;Gesamtschlichtung&ldquo;, der ja auch vom Lufthansa-Management verwendet wird, geht hervor, dass diese Schlichtung allumfassend sein muss, also alle Konfliktpunkte behandelt. R&uuml;ckblickend entpuppen sich die Aussagen auf der Lufthansa-Hauptversammlung als ein kurzfristiges taktisches Man&ouml;ver, mit dem die VC, aber auch die Kunden und Aktion&auml;re, get&auml;uscht wurden. Die VC hat seit Beginn der Auseinandersetzung betont, zum Zwecke der dauerhaften Befriedung zu Zugest&auml;ndnissen bereit zu sein.<br>\nDie VC wird das erfolglose Ende der Sondierung in den zust&auml;ndigen Gremien sowie gemeinsam mit den VC-Mitgliedern bewerten. Eine erneute Eskalation des Konfliktes ist damit wahrscheinlich geworden. Die einseitige Zusage der VC, bis Ende dieses Monats jedenfalls keine Arbeitskampfma&szlig;nahmen durchzuf&uuml;hren, galt unter der Annahme, dass eine Gesamtschlichtung stattfindet. Da dies von Lufthansa nunmehr verweigert wurde, gilt ab sofort diese Zusage nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vcockpit.de\/presse\/pressemitteilungen\/detailansicht\/news\/lufthansa-verhindert-gesamtschlichtung.html\">Vereinigung Cockpit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Koalition hat ihre &raquo;Tarifeinheit&laquo;<\/strong><br>\nDossier &uuml;ber Verfassungsbeschwerden und &uuml;ber die Diskussion bez&uuml;glich der Verfassungswidrigkeit des &bdquo;Tarifeinheitsgesetzes&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/gw\/tarifpolitik\/tarifdebatte\/tarifeinheit\/koalition-hat-ihre-tarifeinheit-bis-zum-bvg-oder-generalstreik\/%20%20\">LabourNet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kandidat f&uuml;r die US-Pr&auml;sidentschaft ruft zur Revolution gegen Milliard&auml;re<\/strong><br>\nBald beginnen in den USA die Vorwahlen der beiden gro&szlig;en Parteien, bei denen diese entscheiden, welche Pr&auml;sidentschaftskandidaten sie aufstellen werden. W&auml;hrend bei den Republikanern nur Neoliberale kandidieren, ist unter den f&uuml;nf Kandidaturen der Demokraten eine, die sich vom Rest abhebt, die des unabh&auml;ngigen Sozialisten Bernie Sanders. Seine Kandidatur hat er verbunden mit dem Aufruf zur &bdquo;politischen Revolution&ldquo; gegen die &bdquo;Milliard&auml;re und Oligarchen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/demokratischer-praesidentschaftskandidat-ruft-zur-revolution-gegen-milliardaere\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>GroKo ist Schutzmacht der Reichen!<\/strong><br>\nAuf einen Schlag superreich, wer w&uuml;nschte sich das nicht. F&uuml;r die Spr&ouml;sslinge von verstorbenen Unternehmern macht die Bundesregierung dies jetzt wahr: Wer einen Betrieb im Wert von h&ouml;chstens 26 Millionen Euro erbt, braucht &uuml;berhaupt keine Erbschaftsteuer zu bezahlen. Teile des Erbschaftsteuergesetzes hat das Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig eingestuft. Die Gro&szlig;e Koalition hat jetzt einen Gesetzentwurf vorgelegt, der einen skandal&ouml;sen Kniefall vor den Superreichen darstellt.<br>\nIm vergangenen Dezember urteilte das Verfassungsgericht einstimmig: Die unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Vorteile f&uuml;r Betriebserben m&uuml;ssen bis zum 30. Juni 2016 beseitigt werden. Die Richter verlangen, dass ab einer bestimmten Unternehmensgr&ouml;&szlig;e die Erben nachweisen m&uuml;ssen, ob sie eine Verschonung von der Erbschaftsteuer wirklich ben&ouml;tigen.<br>\nFinanzminister Sch&auml;uble wollte diese Grenze bei einer Firmenerbschaft von 20 Millionen ansetzen. Eigentlich schon viel zu hoch! Nach dem heutigen Gesetzentwurf sollen Firmenerbschaften bis 26 Millionen steuerfrei bleiben. In bestimmten rechtlichen Konstruktionen sogar 52 Millionen! Zumindest wenn die Lohnsumme &uuml;ber einen gewissen Zeitraum gleich bleibt.<br>\nDruck, die von Sch&auml;uble urspr&uuml;nglich vorgeschlagenen 20 Millionen zu erh&ouml;hen, kam neben den Industrie- und Unternehmensverb&auml;nden insbesondere aus der SPD, so vom baden-w&uuml;rttembergische SPD-Minister Nils Schmid. Er &uuml;berholt Sch&auml;uble rechts und forderte, dass die Verschonung bei bis zu 100 Millionen Euro festgesetzt wird. Schmid vergas anscheinend, dass auch das Land Baden-W&uuml;rttemberg deutlich h&ouml;here steuerliche Mehreinnahmen br&auml;uchte&hellip; Besch&auml;mend ist auch, dass die sogenannten &bdquo;Linken&ldquo; in der SPD die F&uuml;&szlig;e still halten. &bdquo;ich finde die Einigung insofern akzeptabel, als sie dazu f&uuml;hrt, dass die Ertr&auml;ge aus der Erbschaftsteuer nicht sinken&ldquo;, so der schleswig-holsteinische SPD-Chef Stegner. Noch mehr kann man ja wohl kaum noch unter den Teppich kriechen! F&uuml;r SPD-Chef Gabriel ist die jetzige Regelung auch ok, er will ohnehin nicht mehr mit Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Reiche Wahlkampf machen. So seinen Ausf&uuml;hrungen zur Perspektivdebatte der Partei.<br>\nDie Bundesregierung behauptet, dass die Beg&uuml;nstigung der Millionenerben notwendig sei um Arbeitspl&auml;tze zu sichern. Dieses Argument ist schlichter Bl&ouml;dsinn! Sogar der Wissenschaftliche Beirat im Finanzministeriums stellte fest: Es gibt keinerlei Hinweise, dass eine Erbschafts- oder Schenkungsbesteuerung Arbeitspl&auml;tze in Unternehmen gef&auml;hrdet. Profiteure sind also nicht die Arbeitenden, sondern die Reichen. Selbst das Handelsblatt h&auml;lt die M&auml;r von den gef&auml;hrdeten Jobs f&uuml;r abwegig. &bdquo;Die Wahrheit aber sieht so aus: Wer einen erfolgreichen Betrieb erbt, wird auf einen Schlag reich!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/\">Michael Schlecht MdB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Kein Lohn auf Augsburger Baustelle &ndash; Bauarbeiter aus Rum&auml;nien im Streik<\/strong><br>\nAusl&auml;ndische Bauarbeiter schuften auch in der gr&ouml;&szlig;ten Hitze. Ihren Verdienst schicken sie oft heim. Auf einer Baustelle im Augsburger Textilviertel warten rund 30 rum&auml;nische Bauarbeiter auf ihren Lohn. Jetzt sind sie in den Streik getreten.<br>\nSeit 1. Januar 2014 gilt auch f&uuml;r Rum&auml;nien und Bulgarien die uneingeschr&auml;nkte Arbeitnehmer-Freiz&uuml;gigkeit, das hei&szlig;t, B&uuml;rger aus diesem Land d&uuml;rfen in Deutschland ohne gro&szlig;e B&uuml;rokratie arbeiten. Doch diese Regelung hat ihre Schattenseiten.<br>\nWarten auf Geld &ndash; Monat f&uuml;r Monat<br>\nHinter dem Bauzaun, also direkt auf der Baustelle sind blaue Unterkunfts-Container f&uuml;r die Bauarbeiter aufgestellt. Auf der Baustelle selbst bewegt sich gar nichts mehr, die Arbeiter streiken. Die meisten Arbeiter sprechen kein Wort Deutsch, einer erz&auml;hlt, dass er bereits seit Dezember hier wohnt und arbeitet, aber:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/schwaben\/inhalt\/rumaenische-bauarbeiter-104.html\">BR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&ldquo;Ohne klare Feindbilder geht es im deutschen Journalismus nicht&ldquo;: &ldquo;Anstalt&rdquo;-Macher Uthoff kontert Zeit-Kritik<\/strong><br>\nDie Zeit und &ldquo;Die Anstalt&rdquo; werden so schnell keine Freunde mehr. In einer gro&szlig;en Titelgeschichte schob die Wochenzeitung der Satiresendung eine Mitschuld am Vertrauensverlust der Medien zu. Dagegen wehrt sich Max Uthoff jetzt im Freitag. &ldquo;Dass man von vielen Medien zu einseitig informiert wird und gerade bei der Ukraine-Krise gro&szlig;e Stimmungsmache stattfindet &ndash; diesen Eindruck haben sehr viele Menschen. Das haben wir uns bei der Anstalt nicht ausgedacht, wir nehmen das nur auf.&rdquo;<br>\nEinmal in Fahrt, legt der Kabarettist gleich weiter nach und merkt an, dass sich auch im Laufe des Kiew\/Moskau-Streites kaum die Berichterstattung ver&auml;ndert h&auml;tte. Vielmehr beobachte er, dass bei der Stimmungsmache der Ukraine-Konflikt eins zu eins gegen Griechenland ausgetauscht werden w&uuml;rde. &ldquo;Man hat das Gef&uuml;hl, manche Redaktionen sind froh, wenn sie im selben Stil weiterschreiben k&ouml;nnen. Ohne klare Feindbilder scheint es im deutschen Journalismus nicht zu gehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/07\/08\/ohne-klare-feindbilder-geht-es-im-deutschen-journalismus-nicht-anstalt-macher-uthoff-kontert-zeit-kritik\/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email%20\">MEEDIA<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>SaSe31: Dieter Nuhr zensiert Jan B&ouml;hmermann und erteilt ihm &bdquo;Hausverbot&ldquo;<\/strong><br>\nZuerst war es in einem Meedia-Artikel von heute nur eine Frage: Warum verschwand das Posting, in dem Jan B&ouml;hmermann Dieter Nuhr blamiert?. Es geht um diesen Thread auf Dieter Nuhrs Facebook-Account. Darin hatte Nuhr zu dem vorausgegangenen &Auml;rger wegen seines (mutma&szlig;lich auch noch geklauten) Griechenland-Kredit-Witzes&hellip;.nachgelegt: Kurz angemerkt, nur weil schon wieder hier im Internet ganz vielen die Birne durchbrennt (was die Denkf&auml;higkeit stark einschr&auml;nkt&hellip;Schaum vor dem Mund zeugt nicht von geistiger Tiefe): Dass es den Griechen schlecht geht, ist mir bekannt und extrem ersch&uuml;tternd. Aber 200 Jahre Ausbeutung und Korruption abzul&ouml;sen durch primitiven Antikapitalismus ist so ziemlich das D&uuml;mmste, was man tun kann. Mein Tipp w&auml;re: ein Finanzamt aufbauen, das den Namen verdient, und Korruption bek&auml;mpfen, anstatt die anzupissen, die genau dabei helfen wollen.<br>\n(Dieter Nuhr Facebook, Posting vom 07.07.2015, 9.44 Uhr) En passant bemerkenswert ist hierbei der Umgang mit Andersdenkenden zur Griechenland-Krise, die umfassend diskreditiert werden: stark eingeschr&auml;nkte Denkf&auml;higkeit, Schaum vor Mund, geistig flach, dumm, Pisser&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/satiresenf.de\/?p=2768#more-2768%20\">SatireSenf<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>T&uuml;rkei &ndash; alte M&auml;chte, neue Fronten<\/strong><br>\nDie Parlamentswahlen vom 7. Juni brachten der regierenden AKP unerwartete Verluste. Eine stabile Koalition ist unwahrscheinlich. Wenn Neuwahlen f&auml;llig werden, k&ouml;nnte Pr&auml;sident Erdo&#287;an versucht sein, Unruhen zu sch&uuml;ren, um sich als Retter der Nation anzubieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5208649\">G&uuml;nter Seufert in Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> In der Juli-Ausgabe von Le Monde diplomatique wieder eine Reihe interessanter Beitr&auml;ge, u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Hillary Clinton beschwert sich<\/strong> von Niels Kadritzke<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Schauplatz Balkan<\/strong>, Geheimdienste, Oligarchen und Mafia in Ex-Jugoslawien von Jean-Arnault D&eacute;rens von Laurent Geslin von Jean-Arnault Derens und Laurent Geslin <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Machtkampf in Mazedonien<\/strong> von Jean-Arnault D&eacute;rens von Laurent Geslin <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Fortsetzung in der Ukraine<\/strong> von Jean-Arnault D&eacute;rens von Laurent Geslin <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Kurdische K&auml;mpferinnen<\/strong>, In der Autonomen Region kommt die Emanzipation nur langsam voran von Nada Macourant<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Tunesische Freiheiten<\/strong><\/em><br>\n<em>Frauen mit und ohne Schleier wollen mitreden von Florence Beaug&eacute; <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Am Beispiel einer Zuckerfabrik<\/strong> Sklavenhandel und Kolonialgeschichteauf den franz&ouml;sischen Antillen von Jacques Denis <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Afrikanische Chinesen<\/strong>, Die Absichten der Konzerne und die Hoffnungen der Migranten von Stephen W. Smith <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der rote Schlamm<\/strong>, Eine Aluminiumfabrik bei Marseille verseucht das Mittelmeer von Barbara Landrevie <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Mein Haus, mein Pick-up, meine &Ouml;lquelle<\/strong>, In Texas verdienen private Grundbesitzer am &Ouml;l unter ihrem Land von Christelle G&eacute;rand <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Wem geh&ouml;rt Panama City?<\/strong><\/em><br>\n<em>Steuerfl&uuml;chtlinge, internationale Konzerne und Immobilienspekulanten &uuml;bernehmen die Stadt von Allan Popelard von Paul Vannier&#8203; von Allan Popelard und Paul Vannier&#8203;<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Le Monde diplomatique ab Donnerstag im Kiosk am Freitag als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Auf die Flucht getrieben<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik tr&auml;gt mit ihrer Au&szlig;enpolitik in erheblichem Ma&szlig;e zu Hunger und Krieg auf mehreren Kontinenten bei und provoziert damit die Flucht von Millionen Menschen unter anderem nach Europa. Dies zeigt ein Blick auf das Vorgehen Berlins gegen&uuml;ber diversen L&auml;ndern S&uuml;dosteuropas, Afrikas, des Nahen Ostens und Zentralasiens. Politische Einmischung, teils sogar milit&auml;rische Interventionen wirkten in vielen F&auml;llen daran mit, Staaten zu zerr&uuml;tten und die Bewohner aus dem Land zu jagen. Exemplarisch verdeutlicht das die deutsche Syrien-Politik. Die Bundesrepublik hat bis heute laut offiziellen Angaben &uuml;ber 100.000 Fl&uuml;chtlinge aus Syrien aufgenommen. Den Krieg, der sie auf die Flucht getrieben hat, hat die Bundesregierung mit ihrer politischen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Aufstand gegen die Regierung Assad sehenden Auges in Kauf genommen, wie etwa eine Kurzanalyse der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) aus dem Jahr 2012 erkennen l&auml;sst. Auch sieht Berlin bis heute &uuml;ber die F&ouml;rderung jihadistischer Organisationen wie des &ldquo;Islamischen Staats&rdquo; (IS) durch enge Verb&uuml;ndete hinweg &ndash; obwohl etwa der IS erneut zahllose Menschen auf die Flucht zwingt. Sogar am Embargo gegen Syrien h&auml;lt Berlin bis heute fest, obwohl Beobachter schon vor Jahren feststellten, es mache die Lebensbedingungen f&uuml;r die gesamte Bev&ouml;lkerung des Landes unertr&auml;glich. Kritiker rufen zur sofortigen Einstellung des Embargos auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59156\">German-Foreigen-Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Das Letzte<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150709_hwdt_01_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euromag.ru\/storage\/c\/2014\/05\/22\/1400756850_639423_16.jpg\">Euromag.ru<\/a>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150709_hwdt_02_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/dicoeos.files.wordpress.com\/2014\/05\/saubermann2.jpg\">dicoeos<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: Ein Engel namens Martin Schulz<\/strong><br>\nManchmal hilft ein Blick zur&uuml;ck. Als die SPD in den Europawahlkampf zog &ndash; 2014 war das &ndash; stellte sie ihre Kampagne unter das Motto &ldquo;Frieden in Europa &ndash; Friedenspartei SPD&rdquo;. Ihr Spitzenkandidat, Martin Schulz, l&auml;chelte wie ein Engel von den Plakaten herab. Neben seinem Konterfei standen Leitspr&uuml;che, die mit der Botschaft &ldquo;Europa neu denken&rdquo; verkn&uuml;pft waren. Hier eine Auswahl mit aktueller Kommentierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2015\/07\/08\/engel-namens-martin-schulz-20644575\/\">Tautenhahn Blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Das Allerletzte: S&ouml;der: Monatliches Taschengeld f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge muss abgeschafft werden<\/strong><br>\nBayerns Finanzminister S&ouml;der dringt auf Abschaffung des monatlichen Taschengeldes f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in H&ouml;he von 140 Euro.<br>\nDas sei so viel wie ein Monatslohn in Serbien oder im Kosovo, sagte der CSU-Politiker der &ldquo;Passauer Neuen Presse&rdquo;. F&uuml;r viele Menschen auf dem Balkan sei das Taschengeld daher ein Anreiz, nach Deutschland zu kommen. Die finanziellen Standards m&uuml;ssten &uuml;berpr&uuml;ft werden, meinte S&ouml;der. Vor wenigen Tagen hatte sich bereits der Pr&auml;sident des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge, Schmidt, f&uuml;r Leistungsk&uuml;rzungen bei Asylbewerbern aus sicheren Herkunftsl&auml;ndern ausgesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/soeder-monatliches-taschengeld-fuer-fluechtlinge-muss.447.de.mhtml?drn%3Anews_id=501029\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL\/AM)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-26713","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26713"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26713\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26719,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26713\/revisions\/26719"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}