{"id":26757,"date":"2015-07-13T09:05:19","date_gmt":"2015-07-13T07:05:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757"},"modified":"2015-07-13T09:05:19","modified_gmt":"2015-07-13T07:05:19","slug":"hinweise-des-tages-2413","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h01\">#ThisIsACoup (Das ist ein Staatsstreich)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h02\">Gauck verteidigt deutschen Griechenland-Kurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h03\">Wem geh&ouml;rt der Euro?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h04\">Mit dem Spardiktat gegen das europ&auml;ische Sozialmodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h05\">Neun von zehn Euro gingen an die Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h06\">Wachsende Wut in der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h07\">Gegen deutsche Arroganz gegen&uuml;ber Griechen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h08\">Einseitige Berichterstattung: Rechtliches Nachspiel in Athen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h09\">Amtliche Willk&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h10\">Krankenversicherungen verweigern Patienten laut Studie notwendige Leistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h11\">Datenschutzbeauftragter erkl&auml;rt Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r &ldquo;nicht machbar&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h12\">BAMS findet in BND-Dokument Trojaner-Angriff aus USA auf EADS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h13\">Yankee, stay home.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h14\">Eurasische Abnabelungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h15\">Schweden: Sparpolitik auf dem Pr&uuml;fstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h16\">Der Kampf um die Sparkassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h17\">Menschenrechte? Wieso denn?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h18\">BKA-Chef r&auml;umt Fehler ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h19\">Bundestag handelte &ldquo;rechtswidrig&rdquo;: Die Urteilsbegr&uuml;ndung zu unserer Hausausweis-Klage ist da<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26757#h20\">Das Letzte: Pofalla gilt jetzt als Kronprinz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>#ThisIsACoup (Das ist ein Staatsstreich)<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Vorschl&auml;ge der Euro-Gruppe: Der Katalog der Grausamkeiten<\/strong><br>\n14 Stunden hat die Euro-Gruppe diskutiert: Welche Bedingungen muss die griechische Regierung erf&uuml;llen, damit die Verhandlungen &uuml;ber ein drittes Hilfsprogramm von 85 Milliarden Euro aufgenommen werden? Auf vier Seiten haben die Euro-Finanzminister ihre Forderungen formuliert &ndash; das Papier liest sich, als wollten sie eine Einigung um jeden Preis verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-euro-gruppe-legt-extrem-harte-forderungen-vor-a-1043306.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Selbst der Spiegel schreibt von einem Katalog der Grausamkeiten. Es ist aber auch ein Katalog der ungeahnten Albernheiten. Denn albern ist, worum sich die f&uuml;hrenden K&ouml;pfe der Eurozone da stundenlang Gedanken machen. Da wird zum Beispiel &uuml;ber Sonntags&ouml;ffnungszeiten der Gesch&auml;fte diskutiert. Wie bizarr kl&auml;nge es wohl, wenn in den Geschichtsb&uuml;chern geschrieben st&uuml;nde, der Euro scheiterte am Ladenschlussgesetz. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Sch&auml;ubles Grexit-Plan<\/strong><br>\nSch&auml;uble und seine Leute haben w&auml;hrend der Verhandlungen am Samstag zwei Varianten ins Spiel gebracht:<br>\nDer erste Weg k&ouml;nnte so aussehen: Griechenland verbessert seine Reformvorschl&auml;ge rasch und umfassend, mit voller Unterst&uuml;tzung des Parlaments. Unter anderem schl&auml;gt das deutsche Ministerium vor, dass Griechenland Verm&ouml;genswerte in H&ouml;he von 50 Milliarden Euro an einen Treuhandfonds &uuml;bertr&auml;gt, der sie verkauft und damit Schulden abtr&auml;gt.<br>\nWeg Nummer zwei: Mit Athen wird &uuml;ber eine &ldquo;Auszeit&rdquo; verhandelt. Griechenland verl&auml;sst die Eurozone f&uuml;r mindestens f&uuml;nf Jahre und restrukturiert seine Schulden. Das Land bleibt aber EU-Mitglied und erh&auml;lt weiter &ldquo;wachstumsst&auml;rkende, humanit&auml;re und technische Unterst&uuml;tzung&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/griechenland-sps-streitet-ueber-schaeuble-vorschlaege-a-1043256.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/grexit_bundesregierung_non_paper_10_juli_2015.pdf\">Comments on the latest Greek proposals [PDF &ndash; 32,1 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sch&auml;ubles Zuarbeiter tun so als handle es sich bei den griechischen Vorschl&auml;gen um etwas v&ouml;llig Neues. Dabei hat die griechische Regierung nichts anderes gemacht, als das letzte Angebot der Euro-Gruppe zu akzeptieren und das sogar mit Billigung des griechischen Parlaments. <\/em><br>\n<em>Die &bdquo;Auszeit&ldquo; vom Euro, ist eigentlich nur die Leimrute auf die Sch&auml;uble seine Eurofin-Kollegen locken will, damit sie einem Grexit zustimmen, den er sp&auml;testens seit der Wahl von Tsipras anstrebt.<\/em><br>\n<em>Besonders absurd ist der Vorschlag einer Art &bdquo;Treuhandfonds&ldquo;. Das hei&szlig;t doch, dass das gesamte griechische Tafelsilber verramscht werden soll. Griechenland w&uuml;rde genauso ausgenommen, wie die &bdquo;Treuhand&ldquo; das Verm&ouml;gen der ehemaligen DDR verschleudert hat.<\/em><br>\n<em>Und: Warum sollte man &uuml;ber einen Schuldenschnitt erst nach einem Grexit verhandeln d&uuml;rfen. Das ist doch nichts anderes als eine Drohgeb&auml;rde gegen&uuml;ber Spanien, Portugal, Italien oder Frankreich.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Grexit-Vorschlag: Sch&auml;uble bel&uuml;gt den Bundestag und bricht die Verfassung<\/strong><br>\nAm Dienstag dieser Woche (7.7.2015) hat die griechische Tageszeitung Kathimerini bereits &uuml;ber einen Vorschlag (&ldquo;proposal&rdquo;) von Wolfgang Sch&auml;uble f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Parallelw&auml;hrung und einen Grexit berichtet, den er in die Europgruppe einbringen wollte. Daraufhin hat mein Bundestagsb&uuml;ro &uuml;ber die Bundestagsverwaltung im Bundesfinanzministerium nachfragen lassen, ob ein solcher Vorschlag existiere. Die Bundesregierung muss uns nach den geltenden Beteiligungsrechten vorher informieren, wenn sie einen solchen Vorschlag in Beratungen auf der europ&auml;ischen Ebene einbringen will. Am Donnerstag hat das Bundesfinanzministerium dem Bundestag geantwortet, dass es keinen solchen Vorschlag g&auml;be (siehe den Mailverkehr dazu unten). Heute ist aber von Wolfgang Sch&auml;uble genau ein solcher Grexit-Vorschlag pr&auml;sentiert worden. Dieses unfassbare Dokument hat mein Kollege Sven Giegold aus dem Europaparlament ver&ouml;ffentlicht.<br>\nMan kann es nicht anders sagen: Wolfgang Sch&auml;uble hat den Bundestag belogen. Dieser Grexit-Plan wurde schon l&auml;nger verfolgt und ausgearbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-kindler.de\/2015\/07\/grexit-vorschlag-schaeuble-beluegt-den-bundestag-und-bricht-die-verfassung\">Sven-Christian Kindler (MdB, B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Das ist wichtig. Denn bereits heute morgen wird schon wieder eifrig an der Legende gestrickt, das die Bundesregierung mit aufopferungsvollem Durchhalteverm&ouml;gen alles unternehme, um Griechenland im Euro zu halten, aber im wesentlichen von Athen blockiert werde. In Wahrheit ist es anders herum, wie Kindler schreibt. Sch&auml;uble bel&uuml;gt den Bundestag. Es w&auml;re ja nicht das erste Mal. Trotzdem ist die graue Eminenz, die seit &uuml;ber 40 Jahren ununterbrochen dem Parlament angeh&ouml;rt, einer der beliebtesten Politiker in diesem Land. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die bedingungslose Kapitulation &ndash; sonst nichts!<\/strong><br>\nDiese Haltung des Bundesfinanzministers, der sich nun offensichtlich die Bundeskanzlerin angeschlossen hat, richtet ungeheuren Schaden in Europa, in Deutschland und in der ganzen Welt an. Man beharrt auf einer unsinnigen Politik (siehe den Brief der f&uuml;nf &Ouml;konomen, hier) und demonstriert der ganzen Welt, dass man die Macht und die Chuzpe hat, sie gegen jede Vernunft durchzusetzen.<br>\nNoch schlimmer aber ist die intellektuelle Isolation, in die sich Deutschland damit begibt. Vernunftbegabte Menschen auf dem gesamten Erdball werden fragen, wie es m&ouml;glich ist, dass sich ein ganzes Land (inklusive des Gro&szlig;teils seiner Medien und der Wissenschaft) auf eine solche politische Geisterbahnfahrt begeben kann. Man wird Fragen stellen, die weit in die Vergangenheit reichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/die-bedingungslose-kapitulation-sonst-nichts\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.P.:<\/strong> Danke an Herrn Flassbeck f&uuml;r diesen Beitrag und sein unerm&uuml;dliches Reden und Schreiben. Unserer Regierung sind keine Mittel zu intrigant und schmutzig, um nicht ihr zweifelhaftes Ziel zu heiligen: ein Exempel mit Griechenland durchzuziehen, das viele Europ&auml;er das F&uuml;rchten lehren soll. Nebenbei wird damit Europa ruiniert. Oh, wie sch&auml;me ich mich, B&uuml;rger eines Landes mit solchen Repr&auml;sentanten zu sein. Es ist eine Schande &ndash; f&uuml;r uns, f&uuml;r Europa, f&uuml;r die Menschheit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Europartner legen Griechenland Daumenschrauben an<\/strong><br>\nEs ist der finale Countdown, Griechenland wird dabei fast Unm&ouml;gliches abverlangt: Bis Mittwoch sollen sechs Reformma&szlig;nahmen im Athener Parlament beschlossen werden, darunter so massive Einschnitte wie die Anhebung der Mehrwertsteuer und die Reform des Pensionssystems, das eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre vorsieht. Au&szlig;erdem soll das Justizsystem reformiert, die Unabh&auml;ngigkeit der Statistikbeh&ouml;rde gest&auml;rkt und die EU-Regeln zur besseren Kontrolle des Finanzsektors umgesetzt werden.<br>\nDiese konkreten Reformprojekten verlangen die Euro-Finanzminister als Vorleistung daf&uuml;r, dass wieder &uuml;ber neue Hilfszahlungen f&uuml;r Griechenland verhandelt wird. Ihr Papier, das die Gespr&auml;chsgrundlage f&uuml;r die 19 Staats- und Regierungschefs am Sonntagabend war, sieht auch &ldquo;quasi-automatische&rdquo; Ausgabenk&uuml;rzungen vor, wenn die Regierung von ambitionierten Zielen zum Erreichen von Prim&auml;r&uuml;bersch&uuml;ssen &ndash; dem Staatshaushalt ohne Zinszahlungen &ndash; abweicht. Das sind massive Daumenschrauben, die die Europartner, allen voran Deutschland, hier anlegen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000018995691-1311802653580\/Die-Europartner-legen-Griechenland-Daumenschrauben-an\"> Alexandra F&ouml;derl-Schmid im Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Killing the European Project<\/strong><br>\nEven if all of that is true, this Eurogroup list of demands is madness. The trending hashtag ThisIsACoup is exactly right. This goes beyond harsh into pure vindictiveness, complete destruction of national sovereignty, and no hope of relief. It is, presumably, meant to be an offer Greece can&rsquo;t accept; but even so, it&rsquo;s a grotesque betrayal of everything the European project was supposed to stand for.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2015\/07\/12\/killing-the-european-project\/?module=BlogPost-Title&amp;version=Blog%20Main&amp;contentCollection=Opinion&amp;action=Click&amp;pgtype=Blogs&amp;region=Body\">Paul Krugman in der New York Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Varoufakis: Germany won&rsquo;t spare Greek pain &ndash; it has an interest in breaking us <\/strong><br>\nDie Frage ist: Warum verweigert sich Deutschlands Finanzminister Dr. Wolfgang Sch&auml;uble einer sinnvollen, milden und f&uuml;r beide Seiten vorteiliger Schuldenumstrukturierung. Der folgende Kommentar, der heute im Guardian ver&ouml;ffentlicht wird, bietet meine Antwort an&hellip;<br>\n2010 wurde der griechische Staat insolvent. Es gab 2 Optionen mit dem Erhalt der Mitgliedschaft in der Eurozone, die sich wie von selbst pr&auml;sentierten: die vern&uuml;nftige, die jeder anst&auml;ndige B&auml;nker vorschlagen w&uuml;rden, die Umstrukturierung der Schulden und eine Reform der Wirtschaft und die t&ouml;dliche, die Erweiterung der Kredite eines bankrotten Unternehmens, w&auml;hrend man vorgibt, dass es solvent ist.<br>\nOffiziell w&auml;hlte Europa die zweite M&ouml;glichkeit, indem sie die Rettung der franz&ouml;sischen und deutschen Banken, die den griechischen Schulden ausgesetzt waren, &uuml;ber die Rettung von Griechenlands sozio&ouml;konomischer Lebensf&auml;higkeit stellten. Eine Schuldenumstrukturierung h&auml;tte Verluste f&uuml;r B&auml;nker und ihre griechischen Schuldenbest&auml;nden beinhaltet. Es wurde eifrig vermieden den Parlamenten zu beichten, dass die Steuerzahler wieder f&uuml;r die Banken zahlen m&uuml;ssten, durch weitere nicht nachhaltige Kredite, pr&auml;sentierten die EU-Beamten die Insolvenz der griechischen Regierung als Liquidit&auml;tsproblem und begr&uuml;ndeten das &ldquo;Rettungsprogramm&rdquo; als einen Fall von &ldquo;Solidarit&auml;t&rdquo; mit den Griechen&hellip;<br>\nBasierend auf den monatelangen Verhandlungen ist meine &Uuml;berzeugung, dass der deutsche Finanzminister Griechenland aus der einen W&auml;hrung schubsen m&ouml;chte um gottesf&uuml;rchtige Angst in die Franzosen zu pflanzen und sie sein Konzept der disziplinierten Eurozone &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/presstranslations.wordpress.com\/2015\/07\/11\/hinter-deutschlands-weigerung-griechenland-einen-schuldenerlass-zu-gewaehren\/%20\">Presstranslations<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2015\/jul\/10\/germany-greek-pain-debt-relief-grexit\">Beitrag im Guardian<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: Echte Reformen<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150713_stuttmann_echte_reformen_kol.gif\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturen\/kari_20150712_Echte_Reformen_kol.gif\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gauck verteidigt deutschen Griechenland-Kurs<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Joachim Gauck hat den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Sch&auml;uble zur L&ouml;sung der griechischen Schuldenkrise verteidigt. Es gehe der Kanzlerin nicht um einen Sieg, sondern darum, eine Situation zu beenden, &ldquo;wo Regeln ganz offenkundig &uuml;ber viele Jahre entweder missachtet oder nicht ausreichend kontrolliert wurden&rdquo;, sagte Gauck im ZDF. Zugleich stellte der Bundespr&auml;sident klar, dass er Griechenlands Platz in der Eurozone sieht. &ldquo;Dieses Europa hat sich verabredet, beieinander zu bleiben.&rdquo; Bei der L&ouml;sung der Krise w&uuml;nsche er sich sehr viel guten Willen und sehr viel Fantasie.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzministerium-papier-grexit-103.html\">Tagesschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/im-zdf-sommerinterview-spricht-sich-bundespraesident-joachim-gauck-fuer-einen-verbleib-griechenlands-in-der-eurozone-aus-39242812.html\">ZDF Sommerinterview<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.T.:<\/strong> &ldquo;Portugal war vor 30 Jahren ein ganz armes Land oder Irland, und dann kamen die ostmitteleurop&auml;ischen L&auml;nder dazu, und die haben Aufstiegsgeschichten.&rdquo; Ich weigere mich an dieser Stelle, noch weitere Zitate aus dem Interview zu liefern. Wer jedoch die Geschichte Portugals der letzten 30 Jahre aufmerksam verfolgt hat, wird kaum bestreiten k&ouml;nnen, dass die Verbesserungen der Infrastruktur vor allem der Mittel- und Oberschicht zugute kamen, gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung jedoch nach wie vor bettelarm sind. Die Statistik best&auml;tigt den Eindruck: In puncto Einkommensungleichheit ist Portugal Spitzenreiter unter den EU-28. Einen Kommentar zu den osteurop&auml;ischen Staaten halte ich angesichts der massiven Auswanderungswellen f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wem geh&ouml;rt der Euro?<\/strong><br>\nWir alle d&uuml;rfen den Euro nur ben&uuml;tzen &ndash; aber die Eigent&uuml;mer sind die Frankfurter Zentralbanker, die uns gerade klar machen, dass sie uns das Geld jederzeit entziehen werden, wenn wir die Falschen w&auml;hlen. Man kann zu keinem anderen Schluss kommen in diesen Tagen, in denen die EZB die griechischen Banken und damit die griechischen B&uuml;rger von ihrem Zahlungsmittel abschneidet. Denn die griechischen Banken sind illiquide, nicht insolvent. Um das zu verstehen, muss man ein paar falsche Bilder gerader&uuml;cken, die wir alle instinktiv im Kopf haben: Etwa, dass, wenn B&uuml;rger ihre Guthaben bei der Bank beheben, die Bank &bdquo;Werte&ldquo; verliert. Das tut sie aber nicht. Denn die Guthaben sind ja Zahlungsverpflichtungen, die die Bank gegen&uuml;ber den Einlegern hat, und nicht umgekehrt. Das hei&szlig;t: Es sind Zahlungsverpflichtungen, denen sie potentiell jederzeit nachkommen muss, und keine Werte in den B&uuml;chern der Bank. [&hellip;]<br>\nEs geht folglich bei all dem nicht um die Griechen allein, sondern um das zeitgen&ouml;ssische Regime der Angst. Man sollte erwarten, dass Progressive, selbst rechte Sozialdemokraten an diesem Punkt aufstehen: gegen den neuen deutschen Nationalismus (&bdquo;Wir solide &ndash; ihr m&uuml;sst Hausaufgaben machen!&ldquo;), f&uuml;r die &ouml;konomische Vernunft, gegen den Irrsinn der konfliktiven Versch&auml;rfung von Leuten wie Sch&auml;uble &amp; Co. Die SPD unter Sigmar Gabriel hat in diesem f&uuml;r Europa historischen Augenblick auf eine Weise versagt, die man nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehalten h&auml;tte. Und das aus rein opportunistischen Gr&uuml;nden. Der Taktiker Gabriel kalkuliert bauernschlau, dass selbst unter SPD-W&auml;hlern viele &bdquo;gegen die Griechen&ldquo; sind (und redet denen nach dem Mund), ohne zu bedenken, dass das nat&uuml;rlich kein Wunder ist, wenn man stets bei der antigriechischen Verhetzung mitmacht, statt f&uuml;r einen Weg der Vernunft zu argumentieren. Ich sehe nicht recht, wie Gabriel dieses welthistorische Versagen politisch langfristig &uuml;berleben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/misik.at\/2015\/07\/wem-gehoert-der-euro\/\">Robert Misik<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die EZB &ndash; Eine Notenbank mit politischer Agenda<\/strong><br>\nDer Umgang der EZB mit der Tsipras-Regierung war von Beginn an ein Versuch der politischen Erpressung: Entweder ihr knickt ein und kehrt zur&uuml;ck auf den Pfad der Austerit&auml;t &ndash; oder wir drehen euch den Geldhahn ab. Diese Drohkulisse hat die EZB unmittelbar nach Amtsantritt der neu gew&auml;hlten griechischen Regierung aufgebaut &ndash; und nach der Ank&uuml;ndigung des Referendum mit ihr ernst gemacht und am Montagabend nach dem Referendum noch weiter versch&auml;rft. Die Einschr&auml;nkung der Notkredite ist vermutlich auch rechtswidrig. [&hellip;]<br>\nWarum mussten die griechischen Banken am Montag, nachdem Tsirpas das Referendum &uuml;ber die Austerit&auml;tsforderungen der Institutionen angek&uuml;ndigt hatte, schlie&szlig;en? Die Antwort ist einfach: Weil die EZB den griechischen Banken den Geldhahn abgedreht hat. Die Drohung dazu sprach die EZB schon wenige Tage nach Amtsantritt der neuen Regierung am 27. Januar 2015 aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45392\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mit dem Spardiktat gegen das europ&auml;ische Sozialmodell<\/strong><br>\nDie Ignoranz der Euro-Lenker n&auml;hrt einen b&ouml;sen Verdacht: Es geht ihnen gar nicht um Prosperit&auml;t, sondern um den R&uuml;ckbau des Wohlfahrtsstaates. Ein Kommentar.<br>\nAls im Herbst 2008 die Finanzindustrie kollabierte, geriet die Wirtschaft in den USA und Europa in die tiefste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Millionen verloren ihre Jobs, und auf beiden Seiten des Atlantiks stieg die Arbeitslosenquote auf zehn Prozent. Europa und Amerika waren gemeinsam abgest&uuml;rzt. Und gemeinsam, so schien es, w&uuml;rden sie das Tief auch &uuml;berwinden.<br>\nDoch es kam ganz anders. Heute, im Jahr sieben nach Lehman, hat die US-Wirtschaft die Wende geschafft. Ihre Leistung liegt schon zehn Prozent &uuml;ber dem Niveau von 2008. Zugleich sank die Arbeitslosenquote wieder auf 5,4 Prozent. Euro-Land dagegen produziert nicht mal so viel wie im Jahr 2008, und noch mehr Menschen als vor f&uuml;nf Jahren suchen einen Job.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/krise-der-eurozone-mit-dem-spardiktat-gegen-das-europaeische-sozialmodell\/12036022.html%20\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bundesregierung im Regel-Wahn<\/strong><br>\nKanzlerin Angela Merkel warnt: &bdquo;Scheitert der Euro, scheitert Europa&ldquo;. Man denkt: Da ist etwas dran. Deshalb m&uuml;sste es doch darum gehen, dass die Menschen den Euro als Verbesserung ihrer Lebenslage wahrnehmen. Und nicht als Hebel f&uuml;r massive Lohn- und Sozialk&uuml;rzungen. Heute sehen Millionen Menschen das Projekt Europa als Bedrohung. Daraus zieht die Kanzlerin aber nur einen Schluss: Um den Euro zu retten, darf man nicht auf die Leute zugehen, sondern man muss sie zu einer &bdquo;Rechts- und Verantwortungsgemeinschaft&ldquo; erziehen &ndash; nach deutschen Regeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/bundesregierung-im-regel-wahn.html#more-5687\">Michael Schlecht (MdB, Die Linke)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Neun von zehn Euro gingen an die Banken<\/strong><br>\nRund 240 Milliarden Euro wurde Griechenland im Rahmen von zwei Kreditprogrammen von den Gl&auml;ubigern bewilligt. Das weitaus meiste landete schnell bei den Banken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/977690.neun-von-zehn-euro-gingen-an-die-banken.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>Dazu: IWF gesteht: Statt Griechenland wurden Banken gerettet<\/strong><br>\nIWF-Chef&ouml;konom Olivier Blanchard gibt zu, dass zwei Drittel der &ldquo;Rettungsgelder&rdquo; an internationale Gl&auml;ubiger gegangen sind<br>\nWortreich und in vielen Sprachen gleichzeitig versucht sich der Chef&ouml;konom des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) f&uuml;r den Kurs zu verteidigen, der in Griechenland unter F&uuml;hrung des IWF gefahren wurde. Tats&auml;chlich verteidigt Olivier Blanchard vor allem sich selbst, denn der Franzose hat federf&uuml;hrend an der Ausarbeitung des Programms mitgewirkt. Ohne es vermutlich zu wollen, macht er nun aber &ouml;ffentlich, dass man es vor allem mit einer umfassenden getarnten Bankenrettung zu tun hatte, wie auch fr&uuml;hzeitig kritisiert wurde.<br>\n&ldquo;Die Finanzierung f&uuml;r Griechenland wurde benutzt, um ausl&auml;ndische Banken zu bezahlen&rdquo;, fasst er die Kritik an der &ldquo;Rettung&rdquo; richtig zusammen, die immer wieder ge&uuml;bt wurde. Er versucht aber in seinen Ausf&uuml;hrungen herauszustellen, dass die Griechen irgendwie auch von der &ldquo;Rettung&rdquo; profitiert haben sollen. &ldquo;Die Rettung hat nicht nur ausl&auml;ndische Banken beg&uuml;nstigt, sondern ein Drittel der Schulden befanden sich in H&auml;nden von griechischen Banken und Finanzinstituten, womit auch die griechischen Haushalte und Sparer beg&uuml;nstigt wurden.&rdquo;<br>\nEr r&auml;umt damit also eines ohne Umschweife ein: Mit wenigstens zwei Dritteln der Hilfsgelder, mit denen angeblich Griechenland gerettet worden sein soll, wurden internationale Gl&auml;ubiger ausgezahlt und private Schulden durch Schulden an &ouml;ffentliche Kreditnehmer ersetzt. Und es ist bekannt, dass davon ein gro&szlig;er Teil an deutsche und franz&ouml;sische Institute geflossen ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/IWF-gesteht-Statt-Griechenland-wurden-Banken-gerettet-2748442.html?from-classic=1\">Ralf Streck auf Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wachsende Wut in der SPD<\/strong>\n<ul>\n<li>Viele an der SPD-Basis und in der Fraktion greifen Parteichef Sigmar Gabriel an.<\/li>\n<li>Es geht um die Frage, inwiefern Gabriel von dem Papier von Finanzminister Sch&auml;uble wusste, das einen Grexit vorschl&auml;gt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn die Nachrichtendichte in sozialen Netzwerken ein verl&auml;sslicher Gradmesser f&uuml;r die Stimmung in einer Partei ist, schwanken die Genossen zwischen hochgradig ver&auml;rgert und verwirrt. Umso mehr seit Samstag gegen Mitternacht, als Parteichef Sigmar Gabriel auf Facebook mitteilt, dass der Vorschlag von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble f&uuml;r ein zeitlich befristetes Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone &ldquo;der SPD nat&uuml;rlich bekannt&rdquo; sei. Jeder Vorschlag m&uuml;sse &ldquo;unvoreingenommen gepr&uuml;ft&rdquo; werden, f&uuml;gt Gabriel hinzu. Er sei allerdings nur realisierbar, wenn Athen das selbst&nbsp;wolle.<br>\nBinnen Stunden gehen 375 Kommentare ein. Zornig schleudern viele seiner Facebook-&ldquo;Freunde&rdquo; dem Vizekanzler entgegen, er mache die SPD nicht mehr w&auml;hlbar, vertrete keine sozialdemokratische Haltung. &ldquo;Wenn du eine Austrittswelle willst, Sigmar, dann mach nur so weiter&rdquo;, hei&szlig;t es in einem&nbsp;Kommentar.<br>\nIn einem Positionspapier stuft Finanzminister Sch&auml;uble die Reformvorschl&auml;ge Griechenlands barsch als unzul&auml;nglich ein. Ultimativ werden den Griechen zwei Wege gezeigt &ndash; einer hei&szlig;t Grexit.<br>\nGabriels Ansatz, der wie Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sch&auml;uble Griechenland zwar im Euro halten will, aber nicht um jeden Preis, kommt nicht gut an in seiner Partei. Stattdessen w&auml;chst der &Auml;rger. Was sich die SPD noch gefallen lassen wolle von Sch&auml;uble, fragt einer. Ein anderer Kommentator vermerkt, der Vorschlag sei der SPD, den 460 000 Genossen und Genossinnen, nicht bekannt gewesen: &ldquo;Es ist zum Gottserbarmen. .&nbsp;.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/streit-um-schaeubles-grexit-papier-wachsende-wut-in-der-spd-1.2561940\">Cerstin Gammelin in der SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.H.:<\/strong> Die SPD bietet ein katastrophales Bild. Nachdem Sigmar Gabriel und Oppermann in den letzten Wochen ganz vorne dabei waren, Vorurteile und Ressentiments gegen Griechenland &nbsp;und gegen die jetzige Regierung zu sch&uuml;ren, haben sie sich heute den Tag &uuml;ber bis auf die Knochen blamiert. Erst kannten sie nichts, dann kannte der Vorsitzende nat&uuml;rlich, aber er wusste nicht, was mit dem, was er kennt, gemacht wird, und jetzt sagt er, dass er das, was er kannte, nicht will.<\/em><br>\n<em>Die SPD hat keine inhaltliche Linie. Die Politik ist bestimmt von Angst, der Grund-Krankheit der Sozialdemokratie.Statt aufzukl&auml;ren, zu informieren und f&uuml;r vern&uuml;nftige L&ouml;sungen unter den gegebenen Bedingungen zu werben, redet man &ldquo;Bild&rdquo; und Konsorten nach dem Mund und verwechselt das damit, dem Volk aufs Maul zu schauen. Die SPD sagt nicht einmal mehr, dass sie in den vergangenen Jahren immer vor den Folgen der &ldquo;Austerit&auml;ts&rdquo;-Politik gewarnt hat und im Bundestag&nbsp;nur zugestimmt hat, weil es sonst noch schlimmer gekommen w&auml;re. Inhaltlich ohne erkennbare Linie, zick-zack im Opportunismus-Modus und handwerklich unf&auml;hig: Mir sind dieser Parteivorsitzende und viele andere an der Spitze nur noch peinlich. Mit denen kann die SPD nicht einmal mehr einen ausgetrockneten Blumentopf gewinnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe auch den <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150713_offener-brief.pdf\">Offenen Brief [PDF &ndash; 57 KB]<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gegen deutsche Arroganz gegen&uuml;ber Griechen<\/strong><br>\nMit einem Satire-Video sorgen Klaas Heufer-Umlauf und Jan B&ouml;hmermann gerade f&uuml;r Furore. Sie zitieren dabei aus deutschen Medien und haben eine klare Message an die Deutschen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n24.de\/n24\/Wissen\/Kultur-Gesellschaft\/d\/6963634\/gegen-deutsche-arroganz-gegenueber-griechen.html\">N24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Einseitige Berichterstattung: Rechtliches Nachspiel in Athen<\/strong><br>\nDie griechische Staatsanwaltschaft und die Athener Journalistengewerkschaft ESIEA haben unabh&auml;ngig voneinander Ermittlungen gegen die gro&szlig;en privaten Medienunternehmen des Landes aufgenommen. Ihnen wird Parteilichkeit in der Berichterstattung vor dem Referendum am vergangenen Sonntag vorgeworfen.<br>\nHauptkritikpunkt: Im Vorfeld&nbsp;des Referendums sollen die &ldquo;Nein&rdquo;-Stimmen in der Berichterstattung deutlich weniger Gewicht erhalten haben als die &ldquo;Ja&rdquo;-Stimmen. Das verbietet eigentlich das griechische Wahlgesetz. Wie das Nachrichtenportal &ldquo;ThePressProject&rdquo; schreibt, haben die sechs landesweiten TV-Nachrichtensender insgesamt 8 Minuten und 33 Sekunden von den &ldquo;Nein&rdquo;-Protesten berichtet, &ldquo;Ja&rdquo;-Demonstrationen seien mit 48 Minuten und 32 Sekunden hingegen &uuml;berrepr&auml;sentiert gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Medienrechtliche-Nachspiel-in-Athen,griechenland942.html\">ZAPP<\/a>\n<p><strong>Dazu: Audio: Das diffamierende Narrativ<\/strong><br>\nTendenzi&ouml;se Griechenland-Berichterstattung und wie wir da wieder raus kommen<br>\nNeben sehr vielen anderen Missst&auml;nden, f&auml;llt im Rahmen der Misere in Griechenland auch die eine auf: Wie schwer es f&auml;llt, die komplexe Lage, die verschiedenen Positionen und unterschiedlichen Blickwinkel medial abzubilden.<br>\nPleitegriechen, Luxusrenten, Hausaufgaben, viel zu h&auml;ufig verfallen die deutschen Medien in Stanzen oder &uuml;bernehmen ungepr&uuml;ft die Aussagen der hiesigen Politiker. Viel zu oft ersetzen falsche oder einseitige Behauptungen unabh&auml;ngige Recherche. Neutral ist da schon lange nichts mehr. Es weht ein rauer Ton gegen&uuml;ber den Griechen.<br>\nWir sprechen mit Carolin Emcke&nbsp;&uuml;ber die Einrichtung in ideologischen Gewohnheiten, woher sie r&uuml;hrt und &ndash; noch wichtiger &ndash; wie seri&ouml;se Berichterstattung aus ihrer Sicht aussehen muss. Die Philosophin und Publizistin&nbsp;hat auch gleich einen handfesten Tipp, wie wir aus der medialen Griechenland-Krise raus kommen k&ouml;nnten: durch einen paneurop&auml;ischen Fernsehsender.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/breitband.deutschlandradiokultur.de\/das-diffamierende-narrativ\/\">Breitband<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Amtliche Willk&uuml;r<\/strong><br>\nHartz-IV-Bezieher wehren sich immer &ouml;fter erfolgreich gegen vom Jobcenter verh&auml;ngte Strafen. 2014 stuften die Beh&ouml;rden 56.716 Leistungsk&uuml;rzungen bereits im Widerspruchsverfahren als rechtswidrig ein. Deren Quote stieg damit von 36,5 auf 37,4 Prozent. Das geht aus einer Aufstellung der Bundesregierung hervor, &uuml;ber welche die deutschen Redaktionen der Mediengruppe Madsack am Sonnabend zuerst berichteten. Demnach gingen Hartz-IV-Berechtigte im vergangenen Jahr insgesamt 151.647mal gegen Strafk&uuml;rzungen mit einem Widerspruch vor. Gemessen an ihrer Gesamtzahl wurden damit 15 Prozent der Sanktionen angefochten und knapp 5,7 Prozent von den &Auml;mtern zur&uuml;ckgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/07-13\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: So krass ist es fast nirgends in Hessen: Jobcenter Fulda k&uuml;rzt Hartz-IV-S&uuml;ndern Bez&uuml;ge um 26 Prozent<\/strong><br>\nDer Kreis Fulda hat einen zweifelhaften zweiten Platz inne: Nur in einem weiteren Landkreis in Hessen werden die Bez&uuml;ge von Hartz-IV-Empf&auml;nger wegen Sanktionen drastischer gek&uuml;rzt. In einem Nachbarkreis liegt die Quote sogar deutlich niedriger.<br>\nEs ist eine Statistik zum Kopfsch&uuml;tteln: Alleine im M&auml;rz 2015 b&uuml;&szlig;ten Hartz-IV-Bezieher wegen Sanktionen 13,7 Millionen Euro ein. Das geht es Berechnungen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) hervor, die fuldaerzeitung.de vorliegt.<br>\n126.889 Beziehern k&uuml;rzten die Jobcenter Hartz IV um durchschnittlich gut 19 Prozent oder knapp 108 Euro. Der Hartz-IV-Regelsatz f&uuml;r Alleinstehende betr&auml;gt monatlich 399 Euro.<br>\nNur von Marburg-Biedenkopf getoppt<br>\nBesonders im Kreis Fulda k&uuml;rzte das Jobcenter die Bez&uuml;ge drastisch. Es belegte im M&auml;rz 193 Hartz-IV-Empf&auml;nger mit mindestens einer Sanktion &ndash; und zog ihnen durchschnittlich 26 Prozent oder 124,50 Euro von den Bez&uuml;gen ab. Damit lie&szlig;en die Leistungsbezieher im M&auml;rz gut 24.000 Euro liegen.<br>\nMit einem Durchschnitts-Abzug von 26 Prozent liegt der Kreis Fulda in Hessen (im Schnitt 19,9 Prozent) fast an der Spitze. Nur in Marburg-Biedenkopf waren die Einbu&szlig;en mit 28,7 Prozent noch gr&ouml;&szlig;er. In den drei hessischen Nachbarkreisen fielen die Abz&uuml;ge geringer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fuldaerzeitung.de\/artikelansicht\/artikel\/3972602\/so-krass-ist-es-fast-nirgends-in-hessen-jobcenter-fulda-kurzt-hartz-iv-sundern-bezuge-um-26-prozent\">Fuldaer Zeitung.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Und so nimmt das K&uuml;rzen bei den Schw&auml;chsten kein Ende &ndash; in Hessen und bundesweit. Das Ziel k&ouml;nnten griechische Verh&auml;ltnisse sein: Dort gibt es Arbeitslosengeld f&uuml;r ein Jahr und danach nichts mehr.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Krankenversicherungen verweigern Patienten laut Studie notwendige Leistungen<\/strong><br>\nTrotz einer soliden Finanzlage verweigern einige Krankenversicherungen den Patienten Leistungen oder setzen Krankengeldempf&auml;nger unter Druck. Das geht aus dem noch unver&ouml;ffentlichten Jahresbericht 2015 der Unabh&auml;ngigen Patientenberatung Deutschland (UPD) hervor. &ldquo;Die Hinweise auf Problem lagen im Gesundheitswesen&rdquo; erh&auml;rteten sich, hei&szlig;t es darin. Die Experten haben rund 80000 Beratungsgespr&auml;che ausgewertet, die zwischen April 2014 und M&auml;rz 2015 gef&uuml;hrt wurden. Rund 29 Prozent der Patienten erbaten Aufkl&auml;rung, ob die Krankenversicherung ihnen Anspr&uuml;che wie Rehabilitationen, Hilfsmittel oder das Krankengeld zu Recht verwehre. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Anstieg um zwei Prozentpunkte. In 1071 F&auml;llen stellten die Berater fest, dass Leistungen &ldquo;unberechtigt verweigert wurden&rdquo;. Als besonderes Problem nennt die UPD den Umgang mit Langzeitpatienten: Viele Krankengeldbezieher f&uuml;hlten sich von den &ldquo;Fallmanagern der Krankenkassen unter Druck gesetzt&rdquo;, Folge seien &ldquo;zahlreiche Unsicherheiten und &Auml;ngste&rdquo;. Der Bericht sollte urspr&uuml;nglich bereits am 1. Juli offiziell an die Bundesregierung &uuml;bergeben werden. Sie hat auf die Ver&ouml;ffentlichung wegen eines Streits um die Zukunft der UPD bislang verzichtet. Derzeit wird die Beratung von Verbrauchersch&uuml;tzern und Sozialverb&auml;nden betrieben, nach einer Ausschreibung soll dies ab 2016 das Callcenter eines Privatunternehmens &uuml;bernehmen. Gesundheitsexperten f&uuml;rchten um die Unabh&auml;ngigkeit der UPD, deren kritische Berichte vielen Kassenmanagern missfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/krankenversicherungen-verweigern-patienten-laut-studie-notwendige-leistungen-a-1043030.html%20\">Der Spiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Unabh&auml;ngige Patientenberatung vor dem Aus<\/strong><br>\n&bdquo;Dass die bestehende Unabh&auml;ngige Patientenberatung Deutschland aufgel&ouml;st wird, ist nicht nachvollziehbar. Die Beratung in gemeinsamer Tr&auml;gerschaft von Sozialverband VdK, Verbraucherzentrale Bundesverband und Verbund unabh&auml;ngige Patientenberatung hat sich als eine bew&auml;hrte und gut funktionierende Anlaufstelle f&uuml;r Patientinnen und Patienten bewiesen&ldquo;, so Ulrike Mascher, Pr&auml;sidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.<br>\n&bdquo;Einen negativen Beigeschmack hat diese Entscheidung auch vor dem Hintergrund, dass k&uuml;nftig ein privatwirtschaftliches gewinnorientiertes Unternehmen und bisheriger Dienstleister f&uuml;r verschiedene Krankenkassen Patientenberatung anbieten darf. Das Wort unabh&auml;ngig ist nicht mehr angebracht&ldquo;, so Klaus M&uuml;ller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands.<br>\nErfahrene Beraterinnen und Berater verlieren nun ihren Job. Neues Personal muss vom neuen Tr&auml;ger aufgebaut werden. &bdquo;Dies geht auf Kosten der Beratungsqualit&auml;t&ldquo;, sagt G&uuml;nter H&ouml;lling, Vorstand des Verbunds unabh&auml;ngige Patientenberatung. Die Ratsuchenden und die wissenschaftliche Begleitung der bisherigen Patientenberatung seien sehr zufrieden mit der hohen Qualit&auml;t der Beratung und Empathie der Berater.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdk.de\/deutschland\/pages\/presse\/vdk-pressemeldung\/69756\/unabhaengige_patientenberatung_vor_dem_aus%20\">VdK<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Etwas zynisch k&ouml;nnte vor allem in Richtung (der ansonsten arbeitgeberfreundlichen) SPD-Spitze formuliert werden: Vielleicht m&ouml;chte sie doch noch etwas dagegen unternehmen, denn immerhin wenden sich auch &Auml;rzte gegen diesen Vorgehen: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/berufspolitik\/article\/889650\/patientenberatung-aerzte-bangen-unabhaengigkeit-upd.html\">&Auml;rzte bangen um Unabh&auml;ngigkeit der UPD<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Datenschutzbeauftragter erkl&auml;rt Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r &ldquo;nicht machbar&rdquo;<\/strong><br>\nDer neue oberste Datensch&uuml;tzer von Rheinland-Pfalz, Dieter Kugelmann, warnt vor gro&szlig;en rechtlichen Problemen der von der Bundesregierung geplanten Vorratsdatenspeicherung.<br>\nObgleich die in Rheinland-Pfalz in einer rot-gr&uuml;nen Koalition regierende SPD die Pl&auml;ne der Bundesregierung f&uuml;r eine verpflichtende Vorratsdatenspeicherung mittr&auml;gt, h&auml;lt der designierte Datenschutzbeauftragte des Landes, Dieter Kugelmann, diese f&uuml;r nicht durchsetzbar. F&uuml;r das, was die Bundesregierung wolle, lie&szlig;en die deutsche und europ&auml;ische Rechtsprechung keine Spielr&auml;ume, so Kugelmann. In Mainz sagte er: &ldquo;Da sehe ich rechtliche Schwierigkeiten, wenn der Staat von nahezu allen B&uuml;rgern ohne Verdacht Daten erhebt.&rdquo; Er verwies dazu auf bisherige Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVErfG) und des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) zur Vorratsdatenspeicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Datenschutzbeauftragter-erklaert-Vorratsdatenspeicherung-fuer-nicht-machbar-2748433.html?wt_mc=nl.ho.2015-07-12\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>BAMS findet in BND-Dokument Trojaner-Angriff aus USA auf EADS<\/strong><br>\nDie Bild am Sonntag zitiert aus einem als &bdquo;vertraulich&ldquo; eingestuften Papier des Bundesnachrichtendienstes an das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz aus dem Herbst 2011. Demnach hatte der BND Kenntnisse &uuml;ber einen Trojaner-Angriff auf EADS bekommen. Im November 2011 sollen innerhalb von drei Stunden 5116 Verbindungen zwischen EADS-Rechnern und &bdquo;den US-Angreifern&ldquo; festgestellt worden sein. Der Verfassungsschutz informierte daraufhin EADS &uuml;ber den Vorfall. [&hellip;]<br>\nWir k&ouml;nnen uns nicht das Originaldokument anschauen, weil die BAMS bisher vergessen hat, das Dokument online zu stellen. Aber sollte das alles so zutreffen, dann d&uuml;rfte die Glaubw&uuml;rdigkeit mancher &Auml;u&szlig;erungen von BND, Verfassungsschutz und Bundesregierung in Frage zu stellen sein, wonach es keine Erkenntnisse &uuml;ber Angriffe aus den USA gegeben h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/bams-findet-in-bnd-dokument-trojaner-angriff-aus-usa-auf-eads\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Yankee, stay home.<\/strong><br>\nMan kann nicht glauben, was man aus Washington seit Tagen h&ouml;rt. Zun&auml;chst l&auml;&szlig;t man eine weltweit unbekannte zivile F&uuml;hrungskraft aus der amerikanischen Luftwaffe pl&auml;rren. Etwas sp&auml;ter kann man den designierten Generalstabschef der amerikanischen Streitkr&auml;fte mit seiner Aussage vor dem US-Kongre&szlig; h&ouml;ren.<br>\nDanach ist die Russische F&ouml;deration der gr&ouml;&szlig;te anzunehmende Gegner f&uuml;r die Vereinigten Staaten. Man mu&szlig; sich schon die Augen reiben, aber da kommen wilde Zeiten auf uns zu oder wir stecken tiefer im B&uuml;ndnis-Schlamassel, als wir ahnen.<br>\nWashington ist auf Krawall geb&uuml;rstet und es ist mehr als das. Wir haben in Europa eine inzwischen einschl&auml;gige Erfahrung mit der F&uuml;hrungsmacht des B&uuml;ndnisses, dem wir nun einmal angeh&ouml;ren. Wir, die wir einmal zur gemeinsamen Verteidigung angetreten waren, f&uuml;hren nur noch Krieg, bringen Elend &uuml;ber weite Teile der Welt und wundern uns, wenn die verzweifelten Menschen aus den von uns bewerkstelligten Kriegsgebieten in ihrer Not zu uns fliehen. Sie kommen zu uns und m&uuml;ssen sehen, da&szlig; ihnen dort, wo diese unselige Politik angezettelt worden ist, die Tore hermetisch verschlossen bleiben: den USA<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniora.org\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=677:yankee-stay-home&amp;catid=17&amp;Itemid=483%20\">Seniora.org<\/a>\n<p><strong>Dazu: NATO und USA verst&auml;rken Pr&auml;senz an ukrainischer Grenze &ndash; Zur Eind&auml;mmung Russlands<\/strong><br>\nDie NATO und die USA haben ihre Pr&auml;senz an der westlichen Grenze der Ukraine verst&auml;rkt. Nach Angaben des ukrainischen Botschafters in den USA, Waleri Tschaly, soll damit einer &bdquo;m&ouml;glichen Aggression Russlands&ldquo; entgegengewirkt werden. (&hellip;)<br>\nZuvor hatte &bdquo;The New York Times&ldquo; unter Berufung auf ranghohe US-Amtstr&auml;ger berichtet, dass das Pentagon die Stationierung schwerer R&uuml;stungen in&nbsp;L&auml;ndern Osteuropas als eine Antwort auf eine &bdquo;m&ouml;gliche russische Aggression&ldquo; in&nbsp;der Region erw&auml;gt. Es handele sich um Panzer, Sch&uuml;tzenpanzerwagen und sonstige schwere Kampftechnik. Die Beh&ouml;rden Estlands, Litauens und Polens h&auml;tten bereits die US-Pl&auml;ne gebilligt, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.sputniknews.com\/militar\/20150711\/303209632.html\">Sputnik<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Das ist eine &bdquo;Antwort&ldquo; auf eine &bdquo;m&ouml;gliche Aggression&ldquo; durch Russland? Also ist Russland derzeit immer noch nicht aggressiv. Wie w&uuml;rden wohl die USA reagieren, wenn China oder Russland ihre (milit&auml;rische) Pr&auml;senz z.B. an der mexikanischen Grenze verst&auml;rken w&uuml;rden &ndash; oder ist das Ergebnis durch die Kuba-Krise eigentlich l&auml;ngst bekannt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Eurasische Abnabelungen<\/strong><br>\nDie neue BRICS-Entwicklungsbank (New Development Bank, abgek&uuml;rzt: NDB) ist auf den ersten Blick nur ein Winzling. Ihr Eigenkapital von zun&auml;chst 50 Milliarden US-Dollar reicht nicht entfernt an die 327 Milliarden des Internationalen W&auml;hrungsfonds heran, und auch die beiden von China in eigener Regie betriebenen Entwicklungsbanken ADB (Asian Development Bank) und AIIB (Asian Infrastructure Investment Bank) sind deutlich besser ausgestattet. Immerhin geht ihr Volumen schon &uuml;ber das der Weltbank hinaus, und diese ist ihre unmittelbare Konkurrentin.<br>\nDoch dass vor allem China und Russland nun Geld in die Hand nehmen, um strategische Projekte in eigener Regie zu finanzieren, zeigt, dass sie die Lektion westlicher Sanktionspolitik gelernt haben: Mach&rsquo; dich nicht von Institutionen abh&auml;ngig, die von deinem politischen Gegner kontrolliert werden. Die NDB soll explizit in Projekte einsteigen, die von bestehenden und k&uuml;nftigen Sanktionen gef&auml;hrdet sind. Russland benannte die energiepolitische Unabh&auml;ngigkeit der Krim als ein Gebiet, auf dem es Kredite der NDB in Anspruch nehmen will. China will mit Krediten auch dieser Bank Infrastrukturprojekte in Zentralasien finanzieren, die darauf abzielen, die Staaten Eurasiens miteinander zu vernetzen und nicht mehr nur dem Abtransport der Ressourcen der Region zu den Weltmeeren dienen. Parallel dazu wollen China und Russland auch einen integrierten W&auml;hrungsraum in Eurasien bilden und im gegenseitigen Handel den US-Dollar durch ihre nationalen W&auml;hrungen ersetzen. Die Schanghaier Kooperationsorganisation (SCO), das politische Schutz- und Trutzb&uuml;ndnis der Staaten der Region, hat Zulauf: Indien und Pakistan wollen beide parallel das Beitrittsverfahren er&ouml;ffnen. Das zeigt, welches Stabilisierungspotential diese regionale Kooperation auch f&uuml;r zwei L&auml;nder mit zusammen 1,2 Milliarden Menschen birgt, die sich seit ihrer Unabh&auml;ngigkeit immer wieder in Kriege gegeneinander haben hetzen lassen, die man im Westen bequem als &raquo;Religionskonflikte&laquo; verunkl&auml;rt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/07-10\/034.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schweden: Sparpolitik auf dem Pr&uuml;fstand<\/strong><br>\nF&uuml;r eine neue Politik f&uuml;r Vollbesch&auml;ftigung und solidarische Lohnpolitik<br>\nSchweden wird auch heute noch gerne als das Musterland sozialer Demokratie angef&uuml;hrt. Oft wird dabei auf das &bdquo;schwedische Modell&ldquo; mit universalem Wohlfahrtsstaat, einer Arbeitsmarktpolitik, in denen traditionell die Gewerkschaften eine tragende Rolle spielen, und einer aktiven Rolle des Staates in Finanz- und Geldpolitik hingewiesen.[1] Seit der schwedischen Finanzkrise Anfang der 1990er Jahre, sp&auml;testens aber seit der Regierungs&uuml;bernahme der b&uuml;rgerlichen &bdquo;Allianz&ldquo; 2006 bekam das &bdquo;schwedische Modell&ldquo; Abnutzungserscheinungen. &Auml;hnliche Entwicklungen sind auch in den anderen skandinavischen L&auml;ndern zu beobachten[2].<br>\nIn den 1990er Jahren hat sich die finanz- und arbeitsmarktpolitische Ausrichtung der schwedischen Politik grundlegend ver&auml;ndert. Der hohen Staatsverschuldung, die sich im Zuge der damaligen Krise entwickelte, folgte eine gesetzlich verordnete Sparpolitik, die im Kern darauf hinausl&auml;uft Regierungen an ein &bdquo;&Uuml;berschussziel&ldquo; zu binden, um die Staatsschuldenquote zu senken und den Staatshaushalt nachhaltig zu gestalten.[3] Neben der Staatsverschuldung wurde die rasant steigende Arbeitslosigkeit (von ca. 2% 1990 auf &uuml;ber 8% 1993) ein zentrales Problem schwedischer Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Auch wenn die Arbeitslosigkeit bis Mitte der 2000er Jahre wieder auf ein Niveau von unter 7% gesenkt werden konnte, hat sich diese nach der Finanzkrise 2008 wieder leicht erh&ouml;ht. Gleichzeitig ist Schweden 2015 das OECD-Land in dem die Ungleichheit (gemessen am steigenden Gini-Koeffizienten) am schnellsten w&auml;chst. Der schwedische Gini-Koeffizient ist seit 1982 um 65% gestiegen. Gleichzeitig hat die OECD selber mittlerweile angemahnt, dass wachsende Ungleichheit in vielen L&auml;ndern der westlichen Welt eines der gr&ouml;&szlig;ten Hindernisse f&uuml;r nachhaltiges Wirtschaftswachstum darstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/32-2015\/++co++0b2db5f0-2650-11e5-9cd5-52540066f352\">Gegenblende<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Und wann kommt die sog. Sparpolitik, die in Wahrheit das K&uuml;rzen von sozialen Errungenschaften ist, in Deutschland auf dem Pr&uuml;fstand?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der Kampf um die Sparkassen<\/strong><br>\nVom reichen Lindau bis zum armen Essen &ndash; in immer mehr St&auml;dten greift die kommunale Politik nach dem Verm&ouml;gen der Sparkassen. Doch die wehren sich, wie zum Beispiel in D&uuml;sseldorf, wo der Streit dieser Tage v&ouml;llig eskaliert. (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich behalten die Sparkassen seit jeher einen Gro&szlig;teil der &Uuml;bersch&uuml;sse, die sie Jahr f&uuml;r Jahr erwirtschaften, einfach ein. Vom Grundsatz her ist diese Strategie nachvollziehbar: Anders als b&ouml;rsennotierte Geldh&auml;user wie die Commerzbank k&ouml;nnen die Sparkassen nicht einfach Aktien emittieren, wenn sie ihre Kapitalbasis erweiten wollen. Das hei&szlig;t, wenn sie wachsen m&ouml;chten, bleibt ihnen gar nichts anderes &uuml;brig, als Gewinne zu Kapital zu machen.<br>\nHinzu kommt: Seit der Finanzkrise gilt unter Politikern, Aufsehern und Experten als ausgemacht, dass die Banken lieber zuviel als zu wenig Kapital halten sollen. Denn je dicker die Kapitaldecke, desto geringer die Gefahr, in schwierigen Zeiten umzukippen.<br>\nBlo&szlig;, wie viel ist zuviel? Der renommierte Bankenanalyst Stefan Best berechnete schon 2012 auf Bitten der &ldquo;Financial Times Deutschland&rdquo; die Eigenkapitalst&auml;rke der Sparkassen. Er kam auf einen deutschlandweiten Durchschnittswert von 15,8 Prozent, obwohl die neuen weltweiten Finanzregeln &ldquo;Basel III&rdquo; lediglich 10,5 Prozent vorschrieben. Gottwald sagt, viele bayerische H&auml;user l&auml;gen sogar noch deutlich &uuml;ber den 15,8 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/sparkassen-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Menschenrechte? Wieso denn?<\/strong><br>\nDie Vereinten Nationen wollen Menschenrechte in Unternehmen festschreiben. Aber Deutschland boykottiert die Verhandlungen.<br>\nTransnationale Unternehmen sind weitgehend abgesichert: Schiedsgerichte, &uuml;ber die sie auch Staaten verklagen k&ouml;nnen, um ihre Investitionen zu sch&uuml;tzen, werden bei allen Freihandelsabkommen mitverhandelt.<br>\nAber was ist mit den Menschen, deren Rechte wom&ouml;glich durch solche Investitionen verletzt werden? Viele Gaststaaten transnationaler Unternehmen sind aufgrund schwacher Strukturen und der Verhandlungs&uuml;bermacht der Unternehmen kaum in der Lage, sie zu sch&uuml;tzen. Auch freiwillige Selbstverpflichtungen und Verhaltenskodizes der Konzerne haben sich als weitgehend unwirksam erwiesen.<br>\nEinen ersten Vorsto&szlig;, das zu &auml;ndern, haben die Vereinten Nationen in dieser Woche unternommen. Eine Expertengruppe des UN-Menschenrechtsrat soll bis zum Fr&uuml;hjahr 2016 v&ouml;lkerrechtlichverbindliche Menschenrechtsnormen f&uuml;r Wirtschaftsunternehmen entwickeln, ihr erstes Treffen in Genf ging am Freitag zu Ende. (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung boykottiert diese Beratungen, obwohl Deutschland seit Anfang 2013 und noch bis Ende 2015 ein gew&auml;hltes Mitglied des Menschenrechtsrates ist. Zudem amtiert der deutsche UNO-Botschafter Joachim R&uuml;ckert im laufenden Jahr als Pr&auml;sident des Menschenrechtsrates und hat damit eine Gesamtverantwortung f&uuml;r das 47-Staaten-Gremium &ndash; unabh&auml;ngig von der Haltung der Bundesregierung in bestimmten politischen Fragen.<br>\nDer deutsche Boykott st&ouml;&szlig;t nicht nur bei den zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte engagierten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) auf Kritik und Unverst&auml;ndnis, sondern auch bei UNO-DiplomatInnen anderer Staaten. &bdquo;Wir werden uns an diesen Boykott erinnern, wenn Deutschland das n&auml;chste Mal f&uuml;r eine Mitgliedschaft im Menschenrechtsrat kandidiert&ldquo;, erkl&auml;rte der Botschafter eines afrikanischen Landes, das bei allen bisherigen Wahlen f&uuml;r Deutschland gestimmt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Verbindliche-Regeln-fuer-die-Wirtschaft\/!5211608\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>BKA-Chef r&auml;umt Fehler ein<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Bundeskriminalamtes, Holger M&uuml;nch, r&auml;umt in der Radio-Bremen-Dokumentation &ldquo;Bedingt abwehrbereit &ndash; Terroralarm am Wochenende&rdquo; Fehler seiner Beh&ouml;rde beim Anti-Terror-Einsatz Ende Februar in Bremen ein. Im Rahmen der Dokumentation, die am Montag im Ersten zu sehen ist, hat auch Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) erstmals Kritik an dem Einsatz ge&auml;u&szlig;ert. (&hellip;)<br>\nPolizeibeamte hatten die Moschee des Islamischen Kulturzentrums (IKZ) am 28. Februar vergeblich nach Waffen durchsucht und nahmen zwei Verd&auml;chtige vor&uuml;bergehend fest. Der Einsatz wurde von vielen Seiten kritisiert.<br>\nBremens Innensenator Ulrich M&auml;urer (SPD) gab im M&auml;rz Fehler zu. So habe es bei der &Uuml;berwachung des IKZ eine etwa f&uuml;nfst&uuml;ndige L&uuml;cke gegeben.<br>\nDas Landgericht gab sp&auml;ter einer Beschwerde des IKZ gegen den Polizeieinsatz recht und kam zu dem Beschluss, dass die Razzia rechtswidrig war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.radiobremen.de\/politik\/nachrichten\/anti-terror-einsatz106.html\">radio bremen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Leider kommen diese Fehler-Eingest&auml;ndnisse zu sp&auml;t und erst nach einem Gerichtsbeschluss. M&uuml;ssen immer erst Gerichte und Rechtsanw&auml;lte beauftragt werden ehe der &Ouml;ffentliche Dienst &ndash; hier Ermittlungsbeh&ouml;rden &ndash; Fehler eingestehen kann? Wieso k&ouml;nnen Fehler nicht bereits vorher eingestanden und behoben werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Bundestag handelte &ldquo;rechtswidrig&rdquo;: Die Urteilsbegr&uuml;ndung zu unserer Hausausweis-Klage ist da<\/strong><br>\nJetzt hat es der Deutsche Bundestag schwarz auf wei&szlig;: Dass er uns gegen&uuml;ber die Namen der Lobbyisten mit Hausausweisen verheimlichte, war &ldquo;rechtswidrig&rdquo;. So steht es in der schriftlichen Urteilsbegr&uuml;ndung, die das Berliner Verwaltungsgericht nun vorgelegt hat. Selbst wenn die Bundestagsverwaltung in Berufung gehen sollte: Unsere Chancen stehen gut!<br>\nSeit &uuml;ber einem Jahr weigert sich der Deutsche Bundestag, uns Informationen zu den Lobbykontakten der Bundestagsfraktionen herauszugeben &ndash; nun hat das Berliner Verwaltungsgericht im &ldquo;Namen des Volkes&rdquo; entschieden: Die Weigerung ist &ldquo;rechtswidrig&rdquo; und &ldquo;verletzt den Kl&auml;ger daher in seinen Rechten&rdquo;.<br>\nRund drei Wochen nach seinem m&uuml;ndlichen Urteil hat das Berliner Verwaltungsgericht am vergangenen Freitag die schriftliche Urteilsbegr&uuml;ndung vorgelegt. Danach muss der Bundestag uns auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) sowohl \n<ul>\n<li>die Anzahl der Lobbyisten-Hausausweise als auch<\/li>\n<li>die Namen der Verb&auml;nde nennen,<\/li>\n<\/ul>\n<p>die dank Bewilligung eines Parlamentarischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers der vier Fraktionen einen Hausausweis zum Bundestag erhalten haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/2015-07-06\/bundestag-handelte-rechtswidrig-die-begrundung-zum-hausausweis-urteil-ist-da#sthash.fydd43cA.dpuf\">abgeordnetenwatch.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Das Letzte: Pofalla gilt jetzt als Kronprinz<\/strong><br>\nRonald Pofalla zieht fr&uuml;her in den Vorstand der Deutschen Bahn ein als gedacht. Nach SPIEGEL-Informationen ist der Ex-Kanzleramtschef sogar Favorit f&uuml;r die Nachfolge von Konzernchef Grube. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wenn Pofalla nicht viel falsch macht, l&auml;uft es wohl auf ihn hinaus&rdquo;, hei&szlig;t es im Unternehmen. Grube will im Rahmen eines Effizienzprogramms den Vorstand um mindestens zwei Mitglieder verkleinern. Von den bisher acht Vorst&auml;nden gelten neben Grube auch Richard Lutz (Finanzen) und Volker Kefer (Infrastruktur) f&uuml;r das verkleinerte Gremium als gesetzt. Der gl&uuml;cklose Manager Ulrich Homburg (Personenverkehr) muss dagegen gehen. Die Stelle von Karl-Friedrich Rausch (Logistik), der sich in den Ruhestand verabschiedet, wird nicht neu besetzt.<br>\nZudem soll die Bahn k&uuml;nftig einfacher organisiert sein. So ist vorgesehen, dass die DB Mobility &amp; Logistics, in der ein Gro&szlig;teil des Gesch&auml;fts geb&uuml;ndelt ist und die einst als Firmenmantel f&uuml;r die geplante Teilprivatisierung gegr&uuml;ndet wurde, mit der Konzernholding verschmolzen wird. &ldquo;Mit diesem Schritt fallen nicht nur unn&ouml;tige Doppelarbeiten weg&rdquo;, hei&szlig;t es in Aufsichtsratskreisen, &ldquo;ein B&ouml;rsengang ist damit auch dauerhaft vom Tisch.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bahn-vorstand-wird-drastisch-verkleinert-a-1043042.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Welche Qualifikation zeichnet eigentlich Herrn Pofalla f&uuml;r diesen Job aus? &Uuml;brigens: Sollte nicht die Privatisierung der Deutschen Bundesbahn alles einfacher, g&uuml;nstiger sowie kundenorientierter und p&uuml;nktlicher machen? Das Gegenteil scheint eingetreten zu sein. W&auml;re es nicht mal eine &Uuml;berlegung wert, diesen Konzern wieder als ordentlichen Staatskonzern zu f&uuml;hren?<\/em><br>\n<em>Interessant sind auch diese Informationen &uuml;ber Ronald Pofalla und die Deutsche Bahn (siehe <a href=\"https:\/\/lobbypedia.de\/wiki\/Ronald_Pofalla\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/lobbypedia.de\/wiki\/Deutsche_Bahn\">hier<\/a>).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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