{"id":26848,"date":"2015-07-17T16:20:23","date_gmt":"2015-07-17T14:20:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848"},"modified":"2015-11-09T12:39:02","modified_gmt":"2015-11-09T11:39:02","slug":"hinweise-des-tages-ii-205","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h01\">3,5 statt 35 Milliarden f&uuml;r Griechenland: Kommission nimmt Backen zu voll beim Investitionspaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h02\">Bundestag stimmt f&uuml;r Griechenland-Hilfspaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h03\">Eurozone: Grexit verhindert, K&uuml;rzungskurs geht weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h04\">Das Lernziel: Nur nicht aufmucken! Euro-Europa nimmt die Verelendung eines ganzen Landes in Kauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h05\">Hoffnung f&uuml;r das Protektorat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h06\">Tusk warnt vor ideologischer Spaltung Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h07\">Podemos: Letzte Hoffnung f&uuml;r Tsipras?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h08\">Oxi und der Pessimismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h09\">Sie haben mir Europa kaputt gemacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h10\">Rentenniveau in starkem Sinkflug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h11\">Zank um die Gewerbesteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h12\">Exzellente Oberschicht: Die Ultra-Elite stammt aus bestem Hause<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h13\">Englische Top-Internate entt&auml;uschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h14\">Paul Krugman: Das Dogma von der Faulheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h15\">Der Feind im &Auml;u&szlig;eren? Eine m&ouml;gliche Gemeinsamkeit zwischen den Krisen um Griechenland und mit Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h16\">Umstrittene Milit&auml;rreform &ndash; Das hat Japan nicht verdient<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h17\">PR-Inszenierungen: Merkel, Medien und Momente der Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h18\">H&ouml;rtipp: Stille Revolution &ndash; Oder: Von der Verrechtlichung neoliberaler Verh&auml;ltnisse in der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848#h19\">Zu guter Letzt: M&ouml;chten Sie einen Sch&auml;uble aus Marmor im Wohnzimmer?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26848&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>3,5 statt 35 Milliarden f&uuml;r Griechenland: Kommission nimmt Backen zu voll beim Investitionspaket<\/strong><br>\nEU-Kommissionspr&auml;sident Juncker wirbt f&uuml;r den Deal mit Griechenland unter anderem mit einem Investitionspaket von 35 Milliarden Euro, das er und seine Kommissare in harter Arbeit m&ouml;glich gemacht h&auml;tten. Leider geht es vor allem um alten Wein in neuen Schl&auml;uchen: Die 35 Milliarden sind EU-Strukturfondsgelder, die Griechenland laut 7j&auml;hrigem EU-Haushaltsrahmen ohnehin fest versprochen sind. In der letzten Periode hatte Griechenland mit 91 Prozent auch fast alle Mittel abgerufen. Das ist besser als die meisten anderen EU-L&auml;nder und l&auml;sst keine ungehobenen Sch&auml;tze &uuml;brig.<br>\nWas aber stimmt: Die EU-Kommission hat jetzt schnell EU-Gesetzes&auml;nderungen vorgeschlagen, die einen deutlich schnelleren Abruf der Finanzmittel erlauben. Das kann Griechenland wirklich helfen, die Gelder zur Verf&uuml;gung zu haben, wenn die Krise die Menschen besonders hart trifft. Unsere Fraktionsexperten haben sich die wahrscheinlichen Effekte der Ma&szlig;nahmen der Kommission angesehen:\n<p>1 Mrd. &euro; vorgezogene Mittel<br>\n0,5 Mrd. &euro; mobilisiert aus der auslaufenden Periode<br>\n2 Mrd. &euro; durch Ausnahmen von der Co-Finanzierung<br>\n&mdash;<br>\n3,5 Milliarden Zus&auml;tzliche Mittel<\/p>\n<p>Juncker hat im EU-Haushalt getan, was er konnte. Aber: Das echte Volumen des Investitionspakets macht also 3,5 Milliarden aus, nicht 35 Milliarden. 3,5 statt 35 Milliarden, da hat die EU-Kommission die Backen zu voll genommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/kommission-nimmt-backen-zu-voll-beim-investitionspaket\/\">Sven Giegold<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundestag stimmt f&uuml;r Griechenland-Hilfspaket<\/strong><br>\nNach einer emotionalen und an eindringlichen Appellen reichen Debatte &uuml;ber die Zukunft und das Wesen der Europ&auml;ischen Union stimmte der Bundestag am Freitag, 17. Juli 2015, daf&uuml;r, der Bundesregierung ein Verhandlungsmandat f&uuml;r ein drittes Hilfspaket f&uuml;r Griechenland zu erteilen. Einem entsprechenden Antrag (18\/5590) der Regierung stimmten 439 Abgeordnete zu. 119 Abgeordnete votierten dagegen und 40 enthielten sich der Stimme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2015\/kw29_de_griechenlandhilfe\/383332\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p>dazu: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/bundestag\/plenum\/abstimmung\/grafik\">Wie die Abgeordneten abgestimmt haben<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: Thomas Jurk: Erkl&auml;rung zum Abstimmungsverhalten beim Antrag des Bundesministeriums der Finanzen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150717_Jurk_Erklaerung_Griechenland.pdf\">Thomas Jurk, (MdB, SPD) [PDF]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurozone: Grexit verhindert, K&uuml;rzungskurs geht weiter<\/strong><br>\nEuropa steht nach Wochen der politischen Achterbahnfahrt vor einem Scherbenhaufen. Auch, wenn am Ende die Gl&auml;ubiger und die griechische Regierung einen groben Plan f&uuml;r die n&auml;chsten drei Jahre unterschrieben haben: Langfristig ist kein Problem gel&ouml;st. Die harte und unnachgiebige Haltung der Gl&auml;ubiger hat der europ&auml;ischen Idee einen schweren Schlag verpasst. Wie schon bei fr&uuml;heren Verhandlungen wurde allenfalls Zeit gewonnen und kurzfristig Schlimmeres verhindert. [&hellip;]<br>\nInsgesamt wird der versch&auml;rfte K&uuml;rzungskurs die griechische Wirtschaft weiter abw&uuml;rgen. Berechnungen des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) haben gezeigt, dass die katastrophale wirtschaftliche Situation Griechenlands vor allem durch diese falschen Auflagen in den letzten Jahren zustande kam und es dem Land ohne K&uuml;rzungen deutlich besser ergangen w&auml;re (siehe Grafik in der Anlage). Wenn die Wirtschaft weiterhin nicht auf die Beine kommt, ist aber nicht ausgeschlossen, dass Hellas schon bald wieder vor dem Grexit steht.<br>\nDeshalb muss jetzt gegengesteuert werden: Die am Montag unterschriebene Vereinbarung sieht vor, den Griechen 35 Milliarden Euro an Strukturfondsmitteln zug&auml;nglich zu machen, die sie bislang nicht abrufen konnten, weil die teure Kofinanzierung nicht zu leisten war. Die Kofinanzierung muss jetzt vollst&auml;ndig ausgesetzt werden, die 35 Milliarden Euro m&uuml;ssen schnellstm&ouml;glich direkt in konjunkturst&uuml;tzende, sozial gerechte Ma&szlig;nahmen und langfristig sinnvolle Investitionen flie&szlig;en.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b820b3c6-2c7b-11e5-afa9-52540023ef1a\">DGB<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150717_DGB_klartext.pdf\">klartext 28\/2015 DGB [PDF]<\/a>\n<p>dazu: <strong>Dieser Deal ist eine Falle<\/strong><br>\nDer deutsche Deal zu Griechenland wird scheitern &ndash; da sind sich die meisten &Ouml;konomen einig. Doch je mehr Details bekannt werden, desto klarer wird: dieser Deal SOLL scheitern, er ist eine Falle. [&hellip;]<br>\nSelten waren sich die Experten so einig. Dabei gehen sie nur von den Eckpunkten aus, wie sie Kanzlerin Merkel und Finanzminister Sch&auml;uble den Griechen in den Gipfelbeschluss diktiert haben. [&hellip;]<br>\nDie deutsche Regierung sucht gar keine L&ouml;sung. Sie will Griechenland nicht retten, sondern aus dem Euro dr&auml;ngen. Angesichts der vielen eingebauten Fallen ist es nur eine Frage der Zeit, wann es knallt.<br>\nVorteil dieser Strategie aus Berliner Sicht: Griechenland hat ja alle Konditionen selbst unterschrieben &ndash; und es wird die Regierung in Athen sein, die den programmierten &bdquo;Graccident&ldquo; verschuldet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/dieser-deal-soll-scheitern\/\">Eric Bonse auf Lost in Europe<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Lernziel: Nur nicht aufmucken! Euro-Europa nimmt die Verelendung eines ganzen Landes in Kauf<\/strong><br>\nBei dem von Politik, Medien und Wirtschaft gigantisch inszenierten Streit um neue Finanzhilfen f&uuml;r die Gl&auml;ubiger Griechenlands geht es gar nicht zuallererst um die Griechen. Es ging und geht der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, ihrer schwarz-roten Regierungskoalition und ihren europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten nicht einmal um ein paar Milliarden mehr oder weniger. Es geht ihnen vor allem darum, dass die im Januar neu gew&auml;hlte fortschrittliche und den Gewerkschaften verbundene Regierung Griechenlands auf gar keinen Fall irgendeinen Erfolg feiern durfte und darf. Deshalb haben die EU-Kommission, der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) und die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) ihr weitaus mehr zugemutet als jeder fr&uuml;heren Regierung in Athen. Alexis Tsipras, Yanis Varoufakis und ihre &ldquo;Koalition der radikalen Linken&rdquo; (Syriza) durften und d&uuml;rfen keinen Erfolg haben, weil dann sichtbar w&uuml;rde, dass es sehr wohl eine Alternative zu dem rund um den Globus dominierenden neoliberalen, marktradikalen Wirtschaftsmodell gibt, einer &Ouml;konomie, die s&auml;mtliche Lebensbereiche der Menschen einer kapitalistischen Verwertungslogik unterwirft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2015\/ausgabe-05\/gesellschaft\/meinung\/seite-15\/A2\">Albrecht M&uuml;ller in ver.di publik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hoffnung f&uuml;r das Protektorat<\/strong><br>\nNur wenn das neue Rettungsprogramm mehr Investitionen als Einsparungen erm&ouml;glicht, kann die Sanierung der griechischen Wirtschaft gelingen. Daf&uuml;r sollte der Bundestag den Weg frei machen. [&hellip;]<br>\nDoch damit ist weder f&uuml;r die Griechen noch f&uuml;r ihre Gl&auml;ubiger irgendetwas gewonnen. Denn in der bisher vereinbarten Form setzt das Programm die gleichen Fehler fort, an denen schon die vorherigen gescheitert sind. Nicht nur wird verhindert, dass Griechenlands politische Klasse selbst die Verantwortung f&uuml;r die Modernisierung ihres Staates &uuml;bernimmt. Zudem werden die verf&uuml;gten Ausgabenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen das Land noch tiefer in die Rezession st&uuml;rzen und so die Schuldenquote weiter in die H&ouml;he treiben. Das aber nimmt der griechischen Volkswirtschaft genau das, was sie am dringendsten braucht: die Sicherheit der W&auml;hrung. Solange Unternehmen und Investoren nicht wissen, ob sie ihre Erl&ouml;se auch in zehn Jahren noch in Euro erhalten, werden sie nicht mal in einen neuen Kiosk investieren, geschweige denn in Hotel- oder Energieanlagen. [&hellip;]<br>\nVor diesem Hintergrund ist es richtig, wenn der Bundestag Ja sagt zur Aushandlung eines Programms, das Griechenland zumindest Hoffnung verschafft &ndash; so wie es auch der IWF fordert. Dazu muss Kanzlerin Merkel aber auch ihren Finanzminister in die Schranken weisen. Denn Sch&auml;uble wirbt weiter f&uuml;r den &bdquo;Grexit&ldquo; und erzeugt damit genau die Unsicherheit, an der die griechische Wirtschaft erstickt. Bliebe es dabei, dann werden die rund 80 Milliarden Euro, mit denen die Bundeskasse f&uuml;r Griechenlands Schulden haftet, ganz sicher f&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/griechenland-hoffnung-fuer-das-protektorat\/12069140.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Finanzminister erkl&auml;rt Griechenland zur Chefsache<\/strong><br>\nIn drei Abs&auml;tzen erkl&auml;rt US-Finanzminister Jack Lew was das Ergebnis seiner Treffen am 15. Und 16. Juli mit Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble, seinem franz&ouml;sischen Pendant Michel Sapin, EZB-Chef Mario Draghi und seiner Telefonate mit Athen war. [&hellip;]<br>\nEin Schl&uuml;sselsatz lautet: &ldquo;Er stellte fest, dass er mit allen Beteiligten w&auml;hrend dieser wichtigen Zeit im Austausch bleiben werde.&ldquo; Es soll sich also keiner einbilden, er k&ouml;nne machen, was er wolle. Das ist jetzt Chefsache.<br>\nDer Satz steht nicht etwa am Ende der Erkl&auml;rung, sondern am Ende des Absatzes zu seinen Gespr&auml;chen mit Sch&auml;uble und Sapin. Das d&uuml;rfte hei&szlig;en: vor allem diese beiden &ndash; vermutlich ist vor allem Sch&auml;uble gemeint &ndash; werden ab jetzt an der engeren Leine gef&uuml;hrt. Nicht von ungef&auml;hr ist dieser Absatz der L&auml;ngste. Berlin (und eventuell Paris) werden als Hauptproblem markiert. [&hellip;]<br>\nDann betont er die Wichtigkeit, in den Verhandlungen &bdquo;Schuldentragf&auml;higkeit f&uuml;r Griechenland&ldquo; zu erreichen. Die Aussicht auf Umstrukturierung und dadurch erhebliche Erleichterung der griechischen Schulden ist das Hauptargument, mit dem der griechische Ministerpr&auml;sident Alexis Tsipras rechtfertigt, dass er der ansonsten extrem harten Vereinbarung zugestimmt hat. Lew macht sich zum Garanten daf&uuml;r, dass dies nicht nur eine Aussicht bleibt. Dann unterstreicht er noch, dass das im besten Interesse Griechenlands, Europas und der Weltwirtschaft sei. [&hellip;]<br>\nDass Lew ein Problem damit hat, dass Sch&auml;uble nicht aufh&ouml;rt, vom Grexit zu reden, ist nach dieser Erkl&auml;rung offenkundig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/443-chefsache\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Tusk warnt vor ideologischer Spaltung Europas<\/strong><br>\nEU-Ratspr&auml;sident Donald Tusk hat die Staats- und Regierungschefs der Eurostaaten aufgerufen, in der Debatte &uuml;ber Griechenland auf eine sachliche Diskussionsebene zur&uuml;ckzukehren. &bdquo;Es war zuletzt zu viel von W&uuml;rde und Dem&uuml;tigung die Rede&ldquo;, sagte Tusk im Gespr&auml;ch mit mehreren europ&auml;ischen Zeitungen, darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung. &bdquo;Die Geschichte, nicht zuletzt die deutsche, lehrt uns, wohin das f&uuml;hrt.&ldquo;<br>\nDer Pole warnte vor einer ideologischen Spaltung Europas. Wie 1968 gebe es eine weit verbreitete Unzufriedenheit mit den bestehenden Verh&auml;ltnissen, die schnell in eine revolution&auml;re Stimmung umschlagen k&ouml;nne. Es werde die Illusion erweckt, es gebe einen Alternative zum bestehenden Wirtschaftssystem, ohne Sparpolitik und Einschr&auml;nkungen. Tusk kritisierte nicht zuletzt den amerikanischen Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger und Sparkursgegner Paul Krugman: &bdquo;Was Krugman sagt, ist intellektuell sicherlich brillant, hat aber nichts mit der Realit&auml;t zu tun.&ldquo;<br>\nSchuld an der Krise in Griechenland sei nach Ansicht von Tusk nicht die Einf&uuml;hrung des Euro, sondern die griechische Politik. Etwas anderes zu behaupten, sei absurd. Der Ratspr&auml;sident verteidigte den Kompromiss des Gipfeltreffens der Eurostaaten vom Montagmorgen gegen Kritik aus Athen. &bdquo;Tsipras hat immerhin 80 Milliarden Euro Hilfe f&uuml;r sein Land ausgehandelt &ndash; und das zu ziemlich weichen Bedingungen&ldquo;, sagte er. Die Einigung sei kurz vor dem Scheitern gewesen. Der Grexit habe kurz bevor gestanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/eu-ratspraesident-tusk-warnt-vor-ideologischer-spaltung-europas-13706601.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die harten Ideologen fordern zur Sachlichkeit auf und kritisieren die Realisten f&uuml;r angebliche ideologische Spaltung, und an der Spaltung des Euro ist ausschlie&szlig;lich Griechenland schuld und nicht vor allem die deutsche Politik: das ist wirklich wie der Geisterfahrer, der die vielen anderen Autos f&uuml;r Geisterfahrer h&auml;lt. Eine besondere Form von Ironie.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Donald Tusk, der osteurop&auml;ische Irrglaube an die Marktwirtschaft und der sp&auml;te Sieg des Marxismus<\/strong><br>\nDonald Tusk war Ministerpr&auml;sident in Polen und ist der Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Rates, also der Zusammenkunft der Staatschefs der EU. Er hat in einem Interview etwas h&ouml;chst Interessantes zum Griechenlandkonflikt gesagt. Laut FAZ warnt er vor einer ideologischen Spaltung Europas und vergleicht die Situation mit 1968. Und dann l&auml;sst er die Katze aus dem Sack. Laut FAZ sagt er, es werde die Illusion erweckt, es g&auml;be eine Alternative zum bestehenden Wirtschaftssystem, ohne Sparpolitik und Einschr&auml;nkungen. Und dann kritisiert er Paul Krugman mit den Worten: &bdquo;Was Krugman sagt, ist intellektuell sicherlich brillant, hat aber nichts mit der Realit&auml;t zu tun.&ldquo; [&hellip;]<br>\n&bdquo;System&ldquo; bedeutet bei Tusk ein System aus Sparpolitik und Einschr&auml;nkungen, so wie es Sch&auml;uble ihm bei jedem Treffen erz&auml;hlt. Auf die Idee, dass Sch&auml;uble keine Ahnung von dem &bdquo;System&ldquo; hat, und dass es bei der Kritik von Krugman und anderen darum geht, das &bdquo;System&ldquo; &uuml;berhaupt richtig zu verstehen, kommt er nicht, weil er in einer Welt aufgewachsen ist, in der es nur die Systemauseinandersetzung &sbquo;Marktwirtschaft kontra Planwirtschaft&lsquo; gab. Die viel wichtigere Auseinandersetzung dreht sich um ein angemessenes Verst&auml;ndnis dessen, wie ein marktwirtschaftliches System &uuml;berhaupt funktioniert und wie es mit Hilfe der Wirtschaftspolitik in ihren drei gro&szlig;en &Auml;sten Fiskal-, Geld- und Lohnpolitik nachhaltig und zum Nutzen aller betrieben werden kann. Diese Auseinandersetzung, die viele Jahre der Nachkriegszeit diesseits des Eisernen Vorhangs gepr&auml;gt hat, ist an den Menschen jenseits dieses Vorhangs vollkommen vorbeigegangen. [&hellip;]<br>\nEs scheint, der Marxismus besiegt die Marktwirtschaft am Ende auf eine ganz hinterh&auml;ltige Weise. Indem die Marktwirtschaft von denen regiert wird, die der Marxismus so verschreckt hat, dass sie nur an die Auseinandersetzung zwischen den Systemen denken, nicht aber an die konstruktive Auseinandersetzung mit dem &uuml;brig gebliebenen System selbst, macht er der Marktwirtschaft endg&uuml;ltig den Garaus. Bravo Karl Marx &ndash; das ist die h&ouml;chste Form der Dialektik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/donald-tusk-der-osteuropaeische-irrglaube-an-die-marktwirtschaft-und-der-spaete-sieg-des-marxismus\/\">flassbeck-economics<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Podemos: Letzte Hoffnung f&uuml;r Tsipras?<\/strong><br>\nDer griechische Ministerpr&auml;sident Alexis Tsipras hofft, dass es in S&uuml;deuropa bald zu Ver&auml;nderungen kommt und Formationen wie Syriza an die Macht kommen. Bei der erhofften Verschiebung der Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse und f&uuml;r einen politischen Wandel in Europa richtete er am sp&auml;ten Dienstag beim TV-Interview seinen Blick besonders auf Spanien. Denn die Hoffnung, dass &ldquo;Podemos&rdquo; (Wir k&ouml;nnen es) oder ein B&uuml;ndnis wie &ldquo;Ahora en Com&uacute;n&rdquo; (Jetzt Gemeinsam) eine Chance auf einen Wahlsieg haben, brachte Tsipras offenbar dazu, den R&uuml;cktritt und\/oder Neuwahlen (noch) nicht anzusetzen.<br>\nUnd weil es gute Chancen in Spanien g&auml;be, &ldquo;ist es in unserer Verantwortung, weiter zu regieren&rdquo;, erkl&auml;rte Tsipras im Staatssender ERT. &ldquo;Die Austerit&auml;tspolitik ist heute die einzige Realit&auml;t, aber in der Zukunft wird das anders sein.&rdquo; Er f&uuml;gte an: &ldquo;Europa kann sich &auml;ndern, wenn Kr&auml;fte in Spanien an Kraft gewinnen, die Syriza &auml;hnlich sind.&rdquo; Er hofft damit auf klare Unterst&uuml;tzung aus dem viertgr&ouml;&szlig;ten Euroland, denn mit ihm kann nicht so umgesprungen werden wie mit dem kleinen Griechenland. Erstaunlich ist, dass er nun von &ldquo;Kr&auml;ften&rdquo; spricht, im Wahlkampf hatte er allein Podemos als Schwesterpartei bezeichnet und dem fr&uuml;heren B&uuml;ndnispartner Vereinte Linke (IU) vor die Nase gesto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Podemos-Letzte-Hoffnung-fuer-Tsipras-2751187.html\">Ralf Streck auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Oxi und der Pessimismus<\/strong><br>\n61 Prozent der Griechen, die zur Urne st&uuml;rmten, riefen laut Nein. Was f&uuml;r ein Einschlag das war am Sonntag vor zwei Wochen. Ich schlug mir auf die Schenkel. Damit hatte ich nie und nimmer gerechnet. Tsipras war damit ein Coup gelungen. Griechenland stand auf. Das hatte was von einer plebiszit&auml;ren Revolution gegen ein Europa, das sich als Wirtschaftszone versteht, nicht aber als der Lebensraum von Europ&auml;ern verschiedenster kultureller Herk&uuml;nfte. Oxi bot zwar keine Alternative im eigentlichen Sinne. Aber es war zun&auml;chst mal das notwendige Nein zu einer Politik, die die Menschen in den Abgrund spart und die Perspektiven, Hoffnungen und W&uuml;nsche von Jung und Alt unter sich begr&auml;bt. Man kann viel &uuml;ber Geld sprechen, aber was ist ein Gemeinwesen wert, in dem Menschen keine Zukunftspl&auml;ne mehr schmieden, weil alles trostlos ist? Das hat die Troika, das haben die R&auml;delsf&uuml;hrer aus Berlin in all den Jahren nicht begriffen: Eine Kontinentalunion, die die Perspektivlosigkeit nicht nur duldet, sondern zur Agenda macht, schafft Tristesse und nicht etwa &ouml;konomische Zuversicht, wie man das dieser Tage zuweilen liest.<br>\nEs waren also 61 Prozent und Hoffnungen, die da aufkeimten. Seither ist nur wenig Zeit ins Land gegangen. Eigentlich nur Stunden und wir wissen: Oxi war letztlich nichts wert. Die linke Regierung eines relativ kleinen Landes hatte nicht die Kraft, sich weiterhin den europ&auml;ischen Forderungen in den Weg zu stellen. Sie ist eingebrochen unter dem Druck. Tsipras machte Zugest&auml;ndnisse, die bitterer sind als alles, was bis dahin auf dem Plan stand. Es ist fast so, als haben die, die sich die Geberl&auml;nder nennen, nach dem Referendum Rachegel&uuml;ste entwickelt und nun noch mal boshaft die Forderungen versch&auml;rft. Griechenland wird wohl alles erf&uuml;llen. Renten werden weiter sinken. Jugendarbeitslosigkeit steigen. Junge Menschen werden nie lernen, wie es ist, ein bisschen Zukunftspl&auml;ne zu schmieden. Sie bleiben ohne Besch&auml;ftigung, verarmen und m&uuml;ssen &uuml;ber kurz oder lang Familie und Heimat verlassen, um vielleicht in Deutschland in einer Taverne den Servierclown f&uuml;r deutsche Gourmets zu geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/978119.oxi-und-der-pessimismus.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sie haben mir Europa kaputt gemacht<\/strong><br>\nVielleicht bin ich ein Idiot &ndash; bitte nicht zu schnell zustimmen, ich m&ouml;chte das erkl&auml;ren. Mein Eindruck ist, dass die Idee Europa implodiert, und ich versp&uuml;re dabei Schmerzen. Im Vordergrund spielt sich das Drama um Griechenland ab, bei dem man auch ohne tiefere Sachkunde erahnen kann, dass es dabei nur Verlierer gibt. Im Hintergrund zerfasert und zersplittert etwas, ein Europagef&uuml;hl, irgendwie. In vielen Bereichen geht etwas kaputt, aber in der digitalen Sph&auml;re ist es f&uuml;r mich leichter zu erkennen.<br>\nDer gef&auml;hrlichste Mann Europas, David Cameron, steht kurz davor, faktisch WhatsApp und iMessage zu verbieten sowie insgesamt Privatnachrichten, die die Bezeichnung &ldquo;privat&rdquo; auch verdienen. Das dazugeh&ouml;rige Zitat des britischen Premierministers lautet:\n<blockquote><p>&ldquo;Wollen wir in unserem Land Kommunikationsmittel zwischen Menschen erlauben, die wir [als Staat] nicht lesen k&ouml;nnen? Meine Antwort auf diese Frage ist: Nein, wir d&uuml;rfen das auf keinen Fall erlauben.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist ein Zitat, das Stalin nicht totalit&auml;rer h&auml;tte formulieren k&ouml;nnen. Ich empfinde diese Aussage als Katastrophe, als Aufk&uuml;ndigung ungef&auml;hr jeden Wertes, den ich mit einem demokratischen Europa verbinde: die Abschaffung nicht nur der Privat- sondern auch der Intimsph&auml;re, die Abschaffung einer freien, also un&uuml;berwachten Presse, die Abschaffung der Meinungsfreiheit, die es nur geben kann, wenn man sich nicht vom Staat all&uuml;berwacht f&uuml;hlen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/griechenland-und-die-folgen-mein-europa-ist-kaputt-lobo-kolumne-a-1043779.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rentenniveau in starkem Sinkflug<\/strong><br>\nAktuelle Erh&ouml;hungen k&ouml;nnen nicht &uuml;ber die Probleme hinwegt&auml;uschen<br>\nZum 1. Juli sind die Renten gestiegen. 2,1 Prozent mehr gab es im Westen, 2,5 Prozent im Osten. Und auch f&uuml;r das n&auml;chste Jahr sind die Aussichten auf eine weitere sp&uuml;rbare Erh&ouml;hung dank der Einf&uuml;hrung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015 recht gut. Denn die Rentenerh&ouml;hung richtet sich teilweise nach der Entwicklung der Bruttol&ouml;hne im Vorjahr, also auch nach dem, was Gewerkschaften in Tarif&shy;auseinandersetzungen durchgesetzt haben.<br>\nSo weit, so gut? Mitnichten. Denn das Rentenniveau insgesamt, also die H&ouml;he der Altersversorgung im Vergleich zum Arbeitseinkommen, sinkt sp&uuml;rbar. Das ist politisch gewollt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2015\/ausgabe-05\/gesellschaft\/meinung\/seite-15\/A3\">ver.di publik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zank um die Gewerbesteuer<\/strong><br>\nSt&auml;dte wie Eschborn und Monheim locken Unternehmen mit niedriger Gewerbesteuer. Die Unternehmen nutzen das &ndash; und nicht alle Mittel sind im Sinne des Erfinders. [&hellip;]<br>\nSie werben mit Steuervorteilen: Niedrige Gewerbesteuerhebes&auml;tze machen sie f&uuml;r Betriebe attraktiv und zu einem Dorn in den Augen der Politiker umliegender Kommunen. Denn die Gewerbesteuer ist die gr&ouml;&szlig;te Geldquelle, die die Kommunen selbst erheben. Durch diese nahmen die Kommunen im vergangenen Jahr 43,7 Milliarden Euro ein und damit so viel wie noch nie.<br>\nMonheim nahe K&ouml;ln senkte den Gewerbesteuerhebesatz im Jahr 2012 auf 300 Prozent, steigerte die Einnahmen deutlich und wurde schuldenfrei. Vergangenes Jahr wurde der Satz weiter gesenkt. In Norderfriedrichskoog in Schleswig-Holstein lag der Hebesatz einst bei 0 Prozent, weswegen die Gemeinde mit 50 Einwohnern als Steuerparadies mit Hunderten Briefkastenfirmen galt. Doch von 2004 an musste der Hebesatz mindestens 200 Prozent betragen, und viele Unternehmen zogen wieder ab.<br>\nIm Rhein-Main-Gebiet blicken die Kommunalpolitiker mit Argusaugen auf Eschborn, das mit einem Hebesatz von 280 Prozent Unternehmen auch aus dem nahen Frankfurt anzieht. Der Vorwurf lautet &bdquo;Dumpingsteuers&auml;tze&ldquo;. Offenbachs Oberb&uuml;rgermeister Horst Schneider (SPD) sagte, er finde es pervers, dass Eschborn mit solchen Dumpings&auml;tzen Wettbewerb betreibe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/gemeinden-locken-konzerne-mit-niedrigen-gewerbesteuersaetzen-13706320.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die FAZ war doch zumindest bisher immer f&uuml;r &ldquo;Steuerwettbewerb&rdquo;. Vielleicht kann sie mal erkl&auml;ren, welchen volkswirtschaftlichen Vorteil f&uuml;r den Gesamtstaat dieser Deutschland-interne Dumping-Wettbewerb haben soll. Und wenn sie schon mal dabei ist: wem n&uuml;tzt eigentlich das europaweite K&ouml;rperschaftssteuerdumping? Den Staaten????<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Exzellente Oberschicht: Die Ultra-Elite stammt aus bestem Hause<\/strong><br>\nNach Leistung geht es in der Wissenschaft, und nochmals nach Leistung! Wer hier vorankommt, geh&ouml;rt zu den Besten. &ndash; So stellt sich die deutsche Wissenschaft selbst gerne dar. Sp&auml;testens seitdem die Studie der Paderborner Soziologin Christina M&ouml;ller bekannt geworden ist, muss allerdings angezweifelt werden, dass Universit&auml;ten ihre Professoren ausschlie&szlig;lich nach meritokratischen Prinzipien rekrutieren. Denn wer aus der gehobenen sozialen Schicht kommt, hat demnach erheblich h&ouml;here Chancen auf eine Professur als potenzielle Mitbewerber aus anderen Schichten (der Tagesspiegel berichtete). So haben unter den Jura-Professoren 80 Prozent Eltern, die zur gehobenen oder hohen Schicht geh&ouml;ren, unter den Medizinprofessoren 72 Prozent. Und noch nie in 40 Jahren war der Anteil von Professoren aus der h&ouml;chsten Schicht so hoch wie heute.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/exzellente-oberschicht-die-ultra-elite-stammt-aus-bestem-hause\/12067856.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe zur &bdquo;sozialen Schlie&szlig;ung der Universit&auml;tsprofessur&ldquo; eine <a href=\"http:\/\/www.soziale-welt.nomos.de\/fileadmin\/soziale-welt\/doc\/Aufsatz_SozWelt_13_04.pdf\">Studie von Christina M&ouml;ller [PDF]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Englische Top-Internate entt&auml;uschen<\/strong><br>\nAdressen auf der Insel gelten als Garanten f&uuml;r eine exzellente Ausbildung des Nachwuchses. Ein Segen f&uuml;r den, der es sich leisten kann? Das sch&ouml;ne Bild hat seine Schattenseiten. Erfahrungen eines betroffenen Vaters&hellip;<br>\nNach 21 Jahren in London und als Vater von vier Kindern bin ich auf dem besten Weg, eine siebenstellige Summe in das englische Privatschulsystem zu stecken&hellip;<br>\nMein Fazit bislang: Es ist bei weitem nicht alles Gold, was gl&auml;nzt. Mein Rat an Eltern in Deutschland, die erw&auml;gen, ihre Kinder auf ein englisches Internat zu schicken und es sich finanziell leisten k&ouml;nnen: &Uuml;berlegen Sie es sich noch einmal, ob Sie Ihr Geld, Ihre Zeit und die Zeit Ihrer Kinder nicht f&uuml;r etwas anderes aufwenden wollen&hellip;<br>\nDie gro&szlig;e St&auml;rke der englischen Schulen und Sch&uuml;ler ist die Selbstdarstellung. Doch der Eindruck tr&uuml;gt: Selbst auf den englischen Top-Internaten lernen die Kinder nicht mehr als in Deutschland, eher weniger&hellip;.<br>\nWeniger lernen und viel zahlen ist das eine. Viel schlimmer aber ist, dass selbst ein kurzer Aufenthalt in einem englischem Internat dazu f&uuml;hren wird, dass Kinder jeden Bezug zum Geld verlieren&hellip;<br>\nIm englischen System lernen Kinder im Alter von vier zuerst gezielt auf die Aufnahmepr&uuml;fung in die Grundschule hin, dann f&uuml;r die Aufnahmepr&uuml;fung an den weiterf&uuml;hrenden Schulen, dann auf die GCSE &ndash; das &Auml;quivalent der deutschen mittleren Reife oder dem mittleren Schulabschluss. Am Ende der Sekundarstufe II wurden im Jahr 2014 26,3 Prozent aller A-Levels (vergleichbar der Abitur-Pr&uuml;fung im Leistungskurs) mit der Note A oder A mit Stern belohnt. An den Top-Schulen liegt diese Quote bei 80 Prozent und mehr &ndash; daran sieht man, dass die Kinder regelrecht abgerichtet werden, den Anforderungen dieser fragw&uuml;rdigen und f&uuml;r deutsche Sch&uuml;ler vollst&auml;ndig irrelevanten Tests Gen&uuml;ge zu tun&hellip;.<br>\nAlles in allem macht kein anderes westliches Land es seiner Unterschicht schwerer, nach oben zu kommen. Die sozialen Ungerechtigkeiten hier in London schreien zum Himmel. Das Schulsystem ist eine der Hauptursachen daf&uuml;r&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/campus\/englands-top-internate-enttaeuschen-eton-harrow-co-13694908.html\">Arnold Holle in der FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Paul Krugman: Das Dogma von der Faulheit<\/strong><br>\nAmerikaner arbeiten l&auml;nger als Arbeitnehmer in fast allen anderen reichen L&auml;ndern. Unter Leuten, die sich mit so etwas besch&auml;ftigen, sind wir als &bdquo;das urlaublose Volk&ldquo; bekannt. Einer Untersuchung aus dem Jahr 2009 zufolge arbeiteten vollzeit-besch&auml;ftigte Amerikaner fast 30 Prozent mehr Stunden im Jahr als ihre deutschen Gegenst&uuml;cke, und das lag haupts&auml;chlich daran, dass sie nur halb so viele Wochen bezahlten Urlaubs hatten. So ist es nicht verwunderlich, dass der Gleichgewichtsakt zwischen Berufs- und Privatleben f&uuml;r viele Menschen ein gro&szlig;es Problem ist.<br>\nAber Jeb Bush &ndash; der noch immer seine aberwitzige Behauptung, er k&ouml;nne unser<br>\nWirtschaftswachstum verdoppeln, zu rechtfertigen sucht &ndash; sagt, Amerikaner m&uuml;ssten &ldquo;l&auml;nger arbeiten und durch ihre Leistung ein besseres Einkommen f&uuml;r ihre Familien verdienen&ldquo;.<br>\nMr. Bushs Berater haben versucht, seine Behauptung abzuschw&auml;chen, indem sie sagten, er habe sich nur auf Arbeitnehmer bezogen, die in Teilzeitarbeit feststecken und eine Vollzeitbesch&auml;ftigung suchen. Durch den Kontext wird allerdings deutlich, dass er das nicht so gemeint hat. Die tats&auml;chliche Quelle seiner Bemerkung war das Dogma vom &ldquo;Volk derer vom Stamme Nimm&ldquo;, das in den letzten Jahren die konservativen Kreise beherrscht &ndash; das Beharren darauf, viele Amerikaner, wei&szlig;e wie schwarze, tr&auml;fen die Wahl, nicht zu arbeiten, weil sie dank staatlicher Programme ein Leben in M&uuml;&szlig;iggang f&uuml;hren k&ouml;nnen.<br>\nDieses Dogma von der Faulheit findet man &uuml;berall auf der Rechten. Es war die verdeckte Grundlage von Mitt Romneys infamer 47-Prozent-Bemerkung. Es st&uuml;tzte die w&uuml;tenden Attacken auf die Arbeitslosenunterst&uuml;tzung zur Zeit der Massenarbeitslosigkeit und jene auf Essensmarken, als die f&uuml;r Abermillionen Amerikaner eine entscheidende Rettungsleine darstellten. Es steht hinter solchen Behauptungen wie der, &uuml;ber die H&auml;lfte, wenn nicht fast alle Leute, die Unterst&uuml;tzung wegen Erwerbsunf&auml;higkeit beziehen, seien tats&auml;chlich Dr&uuml;ckeberger.<br>\n&ndash; &ldquo;Mehr als die H&auml;lfte der Erwerbsunf&auml;higen haben entweder Angstzust&auml;nde, oder ihnen tut der R&uuml;cken weh&ldquo;, sagt Senator Rand Paul.<br>\nDas alles l&auml;uft auf eine Weltsicht hinaus, der zufolge Amerikas Hauptproblem darin liegt, dass wir zu nett zu Mitb&uuml;rgern sind, denen es schlecht geht. Warum diese Sicht f&uuml;r Konservative so attraktiv ist, liegt auf der Hand: Sie gibt ihnen ein weiteres Argument daf&uuml;r, zu tun, was sie ohnehin tun wollen, n&auml;mlich die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r weniger Beg&uuml;nstigte drastisch k&uuml;rzen und gleichzeitig die Steuern f&uuml;r die Reichen senken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/07\/13\/opinion\/paul-krugman-the-laziness-dogma.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Feind im &Auml;u&szlig;eren? Eine m&ouml;gliche Gemeinsamkeit zwischen den Krisen um Griechenland und mit Russland<\/strong><br>\nIn beiden politischen Disputen ist die Zuweisung von Schuld nach au&szlig;en charakteristisch. Im Griechenland-Konflikt stehen &ouml;konomisch-politische, im Konflikt mit Russland stehen milit&auml;risch-politische Interessen im Vordergrund. Begleitet werden beide Konflikte &ndash; nicht ganz so offensichtlich &ndash; von der Projektion eines Schuldigen im &Auml;u&szlig;eren.<br>\nIm Griechenland-Konflikt steht &ndash; so die fast einhellige Meinung von deutschen und europ&auml;ischen Politikerinnen und Politikern sowie der Vertreterschaft von Medien &ndash; die neue griechische Regierung am Pranger. Sie m&uuml;sse (noch mehr) Zugest&auml;ndnisse gegen&uuml;ber den &bdquo;Institutionen&ldquo; machen. Offensichtlich keine Rolle spielt dabei, wie gro&szlig; das Entgegenkommen von Internationalem W&auml;hrungsfonds, Europ&auml;ischer Zentralbank und Europ&auml;ischer Kommission gegen&uuml;ber der griechischen Position gewesen ist.<br>\nWie kann das sein? Weshalb dreschen zahlreiche Vertreter aus Medien und Politik auf die Tsipras-Regierung ein? Welcher Sinn kann dahinter stecken &ndash; welche Funktion soll mit dieser einseitigen Schuldzuweisung erf&uuml;llt werden?<br>\nDie Antwort ist vermutlich banaler als Viele annehmen m&ouml;gen: Es geht um die Schuldzuweisung an sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fabos.blogsport.de\/2015\/07\/12\/christian-reimann-der-feind-im-aeusseren-eine-moegliche-gemeinsamkeit-zwischen-den-krisen-um-griechenland-und-mit-russland\/\">Christian Reimann auf FAB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Umstrittene Milit&auml;rreform &ndash; Das hat Japan nicht verdient<\/strong><br>\nMit der Milit&auml;rreform zerschl&auml;gt Regierungschef Shinzo Abe im Hau-Ruck-Verfahren den Kern einer Verfassung, die Japan 70 Jahre lang Frieden und Wohlstand garantiert hat, kommentiert J&uuml;rgen Hanefeld. Dem Premier scheint es zu gelingen, diese friedfertige und auf Harmonie bedachte Gesellschaft auf Dauer zu spalten.<br>\nDer japanische Regierungschef spricht etwas geschwollen vom &ldquo;proaktiven Beitrag zum Frieden&rdquo;, meint aber auch das Gegenteil: Milit&auml;rische Abschreckung Pekings ist das kurzsichtige Ziel dieser Politik.<br>\nOb das der richtige Weg ist, der zweifellos wachsenden Expansion Chinas zu begegnen, dar&uuml;ber lie&szlig;e sich trefflich streiten. Aber Abe streitet nicht, er macht. Im Hau-Ruck-Verfahren zerschl&auml;gt er den Kern einer Verfassung, die Japan 70 Jahre lang Frieden und Wohlstand garantiert hat.<br>\nEs waren die USA, die ihrem ehemaligen Kriegsgegner diese Verfassung diktiert hatten. Japan sollte nie wieder seine Nachbarn angreifen k&ouml;nnen, deswegen erlaubt der Artikel 9 den Streitkr&auml;ften des Landes ausschlie&szlig;lich die Selbstverteidigung. Mit diesem konstitutionellen Pazifismus, einmalig auf der Welt, ist das Land der aufgehenden Sonne nicht nur aufgebl&uuml;ht, dieser Pazifismus ist den Japanern auch in Fleisch und Blut &uuml;bergegangen. Den meisten jedenfalls, und vor allem jener Generation, die von den Gr&auml;ueln des Zweiten Weltkriegs noch etwas wei&szlig;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/umstrittene-militaerreform-das-hat-japan-nicht-verdient.720.de.html?dram:article_id=325685\">J&uuml;rgen Hanefeld im DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>PR-Inszenierungen: Merkel, Medien und Momente der Wahrheit<\/strong><br>\nDiese Woche hatte es in sich &ndash; das reinste Pro-Seminar in Politik-, Kommunikationswissenschaften und Sozialpsychologie. Was ich diese Woche &uuml;ber politische Inszenierungen und unser Selbstverst&auml;ndnis als Journalisten gelernt habe. [&hellip;]<br>\nWas mich am meisten befremdet: Wie sehr wir uns alle an professionelle PR-Inszenierungen gew&ouml;hnt haben und diese gar nicht mehr hinterfragen. Was das Video mit der jungen Sch&uuml;lerin so au&szlig;ergew&ouml;hnlich macht, war NICHT die mehr oder weniger gef&uuml;hlvolle Reaktion von Angela Merkel. Was das Video so kraftvoll macht: Das M&auml;dchen hat f&uuml;r einen kurzen Moment eine perfekt orchestrierte Inszenierung gesprengt! Alle vom Kanzleramt bezahlten PR-Mitarbeiter, die Kameras, Fotografen und Webseiten waren f&uuml;r einen kurzen Moment neutralisiert und haben uns wenige Sekunden HINTER diese Inszenierung blicken lassen. Ich w&uuml;nschte mir, so mancher Journalist, ob Netz oder nicht, w&uuml;rde solche PR-Termine mehr hinterfragen, statt eine Kanzlerin allein an der Qualit&auml;t ihrer Streichel-Einheiten zu messen. Insofern &ndash; eine gute Woche. Ich hoffe ich ziehe daraus f&uuml;r meine eigene Arbeit die richtigen Schl&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gutjahr.biz\/2015\/07\/merkelstreichelt\/\">Richard Gutjahr<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>H&ouml;rtipp: Stille Revolution &ndash; Oder: Von der Verrechtlichung neoliberaler Verh&auml;ltnisse in der EU<\/strong><br>\nSeit Anfang 2010 folgen sich in der EU krisenbedingt Reformvorschl&auml;ge und neue Regelungen in derart dichter Abfolge, dass selbst genaue Beobachter leicht den &Uuml;berblick verlieren. Die Vorschl&auml;ge hei&szlig;en: Strategie Europa 2020. Europ&auml;isches Semester. EFSF. EFSM. Euro-Plus-Pakt. Six Pack. Two Pack. ESM. Fiskalpakt. Bankenunion. Vertr&auml;ge f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit. All diesen neuen Instrumenten wohnen rechtliche Verschiebungen inne, doch die werden von den Akteuren nicht an die gro&szlig;e Glocke geh&auml;ngt. In den Europarechtswissenschaften gibt es allerdings eine Reihe kritischer Wissenschaftler, die diese Verschiebungen sehr genau analysieren.<br>\nWelche Rechtskonstruktionen waren bereits in der Gr&uuml;ndungsvereinbarung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft als blo&szlig;er Wirtschaftsgemeinschaft angelegt? Was haben die Analysen &uuml;ber das Verh&auml;ltnis von global agierender kapitalistischer Wirtschaft und rechtsstaatlicher Demokratie herausgefunden?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/programm.ard.de\/Radio\/Detailseite?event_id=2801314989264060\">Heute von 19.15 bis 20 Uhr im Deutschlandfunk<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/stille-revolution-von-der-verrechtlichung-neoliberaler.1170.de.html?dram:article_id=324149\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: M&ouml;chten Sie einen Sch&auml;uble aus Marmor im Wohnzimmer?<\/strong><br>\nM&ouml;chten Sie so eine Statue? Die Frage muss gestellt werden. Die Politik der Bundesregierung bekommt hierzulande Zustimmungsraten, die trotz oder gerade wegen einer ostbl&ouml;ckisch anmutenden Fragestellung enorm gut sind. Das Land ist weitgehend mit dem, was Sch&auml;uble der griechischen Regierung an Zwangsmassnahmen aufgedr&uuml;ckt hat, zufrieden, und ich entnehme Zeitungen, dass man ihn f&uuml;r den listenreichsten Menschen seit Odysseus halten sollte, selbst wenn ich glaube, dass die lange Nacht von Br&uuml;ssel f&uuml;r Europas langfristig so klug wie die Niederschlagung des Prager Fr&uuml;hlings durch Breschnew und den Ostblock ist. Also, ich will ganz sicher keinen denkenden Sch&auml;uble in Marmor in meiner Wohnung, der &uuml;ber den Verbleib eines Schwarzgelds sinniert, aber Sie vielleicht? [&hellip;]<br>\nUnd nachdem unsere Sache, wie ich lese, so viel besser ist und der b&ouml;se Herr Krugman einfach nur einen Hass auf den guten Herrn Sch&auml;uble hat, wird der Westblock auch ohne Blick auf die Geschichte alles besser, noch richtiger und alternativloser machen. Also, schauen Sie sich ruhig einmal um, ob Sie nicht auch Platz f&uuml;r so eine Statue haben, die Ihre richtige Einstellung dokumentiert. In Zeiten der Vorratsdatenspeicherung gibt es dann sicher auch ein Luxusmodell mit der formsch&ouml;n eingebauter &Uuml;berwachungsinfrastruktur. Nicht dass wir sie br&auml;uchten., wo wir doch alles richtig machen &ndash; aber es ist gut, sie zu haben. Fragen Sie dann nicht. Kaufen Sie einfach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.faz.net\/stuetzen\/2015\/07\/16\/moechten-sie-einen-schaeuble-aus-marmor-im-wohnzimmer-5410\/\">FAZ Blogs<\/a>\n<p>dazu: <strong>#sch&auml;ublestreichelt<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150717_Extra3.jpg\" alt=\"#sch&auml;ublestreichelt\" title=\"#sch&auml;ublestreichelt\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/extra3\/photos\/a.126985678917.103880.37621248917\/10153101171613918\/?type=1&amp;permPage=1\">Extra 3 via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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