{"id":2685,"date":"2007-10-11T09:18:12","date_gmt":"2007-10-11T07:18:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2685"},"modified":"2007-10-11T09:18:12","modified_gmt":"2007-10-11T07:18:12","slug":"hinweise-des-tages-501","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2685","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann <a href=\"?p=2685&amp;email=1\">weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Neue Studie: Gewinnbringende Abgeordnete<\/strong><br>\nEine neue Studie zeigt, dass b&ouml;rsennotierte Unternehmen, die Bundestagsabgeordnete besch&auml;ftigen, im Durchschnitt deutlich mehr verdienen als andere Firmen. Auch der Aktienkurs entwickelt sich besser. Wie kann das sein? Eine der beiden m&ouml;glichen Erkl&auml;rungen d&uuml;rfte den Kritikern der Abgeordneten-Nebenjobs Auftrieb geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/printpage.aspx?_p=301498&amp;_t=ftprint&amp;_b=1334625\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Welche der beiden m&ouml;glichen Erkl&auml;rungen ist wohl wahrscheinlicher? Sie m&uuml;ssen sich ja noch nicht einmal ausschlie&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mehr tote Gleise<\/strong><br>\nDie schlimmsten Bef&uuml;rchtungen der Kritiker der Bahnprivatisierung scheinen sich zu best&auml;tigen: Nach dem Teilverkauf der Deutschen Bahn k&ouml;nnte ein Gro&szlig;teil von Bahnh&ouml;fen und Strecken in d&uuml;nn besiedelten Gebieten langfristig gef&auml;hrdet sein. Das geht aus einem Entwurf der sogenannten Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LUFV) zwischen Bund und Bahn hervor<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=sw&amp;dig=2007\/10\/10\/a0079&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Mehdorns heimliche Gehilfen<\/strong><br>\nEin Grundprinzip von Demokratie ist, dass Besch&auml;ftigte mit Unterst&uuml;tzung ihrer Gewerkschaften in den Streik treten k&ouml;nnen, um bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Ein weiteres Grundprinzip ist der Rechtsstaat, in dem streitige Auseinandersetzungen vor Gericht gekl&auml;rt werden. Aber was ist, wenn das Recht benutzt wird, um diese Grundrechte auszuhebeln? Dann geraten Grundrechte unter die R&auml;der. Bahn&ndash;Chef Hartmut Mehdorn praktiziert dies zurzeit und findet daf&uuml;r Unterst&uuml;tzer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=11572\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Afghanistan &ndash; Prototyp k&uuml;nftiger Kriegseins&auml;tze<\/strong><br>\nW&auml;hrend die OEF- und ISAF-Truppen im Land Krieg f&uuml;hren, stirbt die Bev&ouml;lkerung gleichzeitig an Krankheit und Unterern&auml;hrung. &Uuml;ber 70% der Afghanen leiden unter chronischem Nahrungsmangel, besonders im S&uuml;den des Landes. Ein Viertel hat keinen Zugang zu Trinkwasser, nur 10 Prozent verf&uuml;gen &uuml;ber elektrischen Strom. W&auml;hrend f&uuml;r milit&auml;rische Ausgaben im Zeitraum von 2002 bis 2006 gigantische 82.5 Mrd. Dollar bezahlt wurden, belief sich die Entwicklungshilfe im selben Zeitraum auf j&auml;mmerliche 7.3 Mrd., ein Betrag, der bei weitem nicht ausreicht, um die erdr&uuml;ckende Not auch nur ansatzweise zu lindern. Der Gro&szlig;teil der westlichen Gelder versickert zudem in v&ouml;llig sinnlose Projekte und wandert damit nutzlos in die Taschen westlicher Konzerne, ein Ph&auml;nomen, das von der afghanischen Politikwissenschaftlerin Fariba Nawa als &ldquo;Afghanistan Inc.&rdquo; (Afghanistan GMBH) bezeichnet wurde.<br>\nBernhard Gertz, Vorsitzender des Bundeswehrverbands, verdeutlicht: &ldquo;Wir haben uns get&auml;uscht in der Resonanz unserer Bem&uuml;hungen. [Offenbar] ist die Annahme, die Masse der Bev&ouml;lkerung st&uuml;nde hinter Pr&auml;sident Hamid Karsai und den Isaf-Truppen, nicht ganz zutreffend. Es sind nicht nur wenige entschlossene Terroristen, die uns bedrohen. Viele Afghanen stehen als Unterst&uuml;tzer zur Verf&uuml;gung.&rdquo;<br>\nTrotz der katastrophalen Lage wird krampfhaft am Afghanistan-Einsatz festgehalten. Ein Scheitern ist deshalb undenkbar, weil dann jegliche weitere Kriegsmission k&uuml;nftig in Frage st&uuml;nde. Deshalb gab Angela Merkel an, &ldquo;dass die Stabilisierung Afghanistans derzeit eine der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen f&uuml;r die NATO und ihre Mitgliedstaaten ist. Sie ist gleichsam so etwas wie ein Lackmustest f&uuml;r ein erfolgreiches Krisenmanagement und f&uuml;r eine handlungsf&auml;hige NATO.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/textsicht.php?id=3292\">Linksnet<\/a><\/li>\n<li><strong>Initiative Alte Soziale Marktwirtschaft<\/strong><br>\nAm 9. Juli erschien in der &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung f&uuml;r Deutschland&ldquo; ein ganzseitiger Aufsatz von Oskar Lafontaine: &bdquo;Freiheit durch Sozialismus&ldquo;. Viele werden sich die Augen gerieben haben: Dieser Autor mit diesem Thema in diesem Blatt? Wie kommt das?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/textsicht.php?id=3287\">Linksnet<\/a><br>\nQuelle 2: Der darin besprochenen Artikel von Oskar Lafontaine in der FAZ: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubBF7CD2794CEC4B87B47C719A68C59339\/Doc~EDF79F1857ACE4695A14F75FF66BBB210~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">&bdquo;Freiheit durch Sozialismus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><strong>Online-Durchsuchung: Der Senat l&auml;sst es krachen<\/strong><br>\nBei der Anh&ouml;rung zum nordrhein-westf&auml;lischen Verfassungsschutzgesetz machen die Juristen deutlich, dass die Paragrafen ihren Anforderungen nicht gen&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/computer\/artikel\/458\/137183\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie BILD gegen den Mindestlohn k&auml;mpft<\/strong><br>\nWenn sich die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung gegen die Meinung der &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit ihrer Leser stellt, lohnt es sich fast immer, genauer hinzuschauen. Rund 90 Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage von Infratest dimap f&uuml;r Mindestl&ouml;hne entweder in allen oder bestimmten Branchen. In &ldquo;Bild&rdquo; stand diese oder eine &auml;hnliche Zahl nicht. Daf&uuml;r aber seit drei Wochen Tag f&uuml;r Tag ein beeindruckendes publizistisches Trommelfeuer gegen den Mindestlohn im Allgemeinen und bei den Briefzustellern im Besonderen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/2532\/wie-bild-gegen-den-mindestlohn-kaempft\">BILDblog<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch mal wieder den Leitkommentar von Professor Sinn:<\/em><\/p>\n<p><strong>Mindestl&ouml;hne sind Gift f&uuml;r den Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.t-online.de\/BTO\/news\/standards\/kommentar\/2007\/10\/10\/kommentar.html\">BILD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Dogmatiker Sinn pl&auml;diert mal wieder f&uuml;r &bdquo;marktr&auml;umende&ldquo; L&ouml;hne und behauptet entgegen den <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-6D5FF4D7\/hbs\/hs.xsl\/320_88576.html\">Erfahrungen in anderen L&auml;ndern<\/a>, die Mindestl&ouml;hne und zugleich Besch&auml;ftigungswachstum haben (<a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2007_12_7.pdf\">so z.B. GB [PDF &ndash; 68 KB]<\/a>), dass ein Mindestlohn in Deutschland von 7,50 Euro 1,1 Millionen Arbeitspl&auml;tze kosten w&uuml;rde. Auf die Tatsache, dass die PIN-Gruppe, deren Mitarbeiter gegen Mindestl&ouml;hne streiken, zu 75% dem Springer-Verlag von BILD geh&ouml;rt, geht Sinn selbstverst&auml;ndlich nicht ein.<br>\n<\/em><br>\n<em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Briefzusteller-Mindestlohn<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Wenn der Postmann streikt<\/strong><br>\nDie 400 Mitarbeiter der beiden Postdienstleister PIN AG und der TNT Post, die am Dienstag vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor zogen, um gegen die Einf&uuml;hrung von Mindestl&ouml;hnen zu demonstrieren, waren offensichtlich von ihrer Gesch&auml;ftsleitung geschickt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=bl&amp;dig=2007\/10\/10\/a0165&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Es wurde vielfach Druck ausge&uuml;bt&laquo;<\/strong><br>\nKampagne gegen Mindestlohn in der Postbranche mit fragw&uuml;rdigen Methoden. Ein Gespr&auml;ch mit Benedikt Frank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/10-11\/064.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Post-Prekarier sollen sich organisieren<\/strong><br>\nMit der Gr&uuml;ndung einer Verdi-Konkurrenzgewerkschaft sei zu rechnen, meint der Arbeitgeberverband der Post-Konkurrenz. Zu tun haben will der Verband damit nichts &ndash; hat aber schon Ideen f&uuml;r einen eigenen Tarifvertrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/arbeitundberuf\/775990.html\">Netzeitung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Deutsche sparen im Schnitt 183 Euro monatlich f&uuml;rs Alter<\/strong><br>\nBesonders viel Geld zum Sparen haben die Selbstst&auml;ndigen &uuml;brig. Sie legen f&uuml;r ihr Alter monatlich 376 Euro zur Seite. Es folgen die Beamten mit 231 Euro vor Arbeitern und Angestellten mit 197 Euro. Arbeitslose k&ouml;nnen im Schnitt nur 67 Euro sparen. Das ergab eine Umfrage des Freiburger Rentenexperten Bernd Raffelh&uuml;schen unter 2.026 Personen. Die Studie, die heute in Hamburg vorgestellt wurde, entstand im Auftrag der Neue Leben Lebensversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,510724,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Raffelh&uuml;schen forscht mal wieder f&uuml;r die Lebensversicherer. Mit der Studie sollte ein Werbeevent f&uuml;r die private Versicherung geschaffen werden.<br>\nInteressant ist, dass der Studie zufolge Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung etwa vier bis acht Prozent des Bruttolohns sparen sollten, wenn sie ihren Lebensstandard im Alter halten wollen. Aber der Beitrag f&uuml;r die gesetzliche Rente darf nicht erh&ouml;hnt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Top-Verdiener tragen die H&auml;lfte der Steuerlast<\/strong><br>\nNeue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: Zehn Prozent der Deutschen mit dem h&ouml;chsten Einkommen zahlen mehr als die H&auml;lfte der gesamten Einkommensteuer. Ein Prozent der Deutschen mit absolutem Spitzeneinkommen tragen ein F&uuml;nftel dazu bei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article1251320\/Top-Verdiener_tragen_die_Haelfte_der_Steuerlast.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu: <a href=\"?p=1970\">Jedes Jahr dieselbe Bauernf&auml;ngerei<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der lange Abschied von Schr&ouml;der<\/strong><br>\nKurt Beck tut das, was ein SPD-Vorsitzender tun muss: Er versucht, die Partei zu retten. Indem er sie von der Nemesis der Agenda 2010 befreit, will er sie wieder als Partei der sozialen Gerechtigkeit pr&auml;sentieren. Deshalb dr&auml;ngt er gerade die Agenda-Anh&auml;nger in der Partei zur&uuml;ck, auch den Entwurf f&uuml;r das neue Parteiprogramm hat er wieder nach links verschoben. Allerdings war das bislang noch halbherzig. Das neue Parteiprogramm ist f&uuml;r eine soziale Erneuerung der SPD nur begrenzt geeignet, denn es tr&auml;gt immer noch das programmatische Echo der Agenda 2010 in sich: Deren &ldquo;vorsorgender Sozialstaat&rdquo; ist stark bei den Starken, die privat vorsorgen k&ouml;nnen, schwach hingegen bei den Schwachen, die auf staatliche F&uuml;rsorge angewiesen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=digitaz-artikel&amp;ressort=me&amp;dig=2007\/10\/11\/a0189&amp;no_cache=1&amp;src=GI&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;britannien: H&ouml;here Steuern f&uuml;r Heuschrecken<\/strong><br>\nDie britische Regierung bittet Finanzinvestoren st&auml;rker zur Kasse &ndash; und die bleiben v&ouml;llig gelassen. Auf Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne soll k&uuml;nftig auf der Insel eine fixe Steuer von 18 Prozent zu zahlen sein. Viele Bosse r&auml;umten ein, dass sie mit 20 Prozent oder mehr gerechnet hatten &ndash; und dass sie mit der neuen Regelung problemlos leben k&ouml;nnten.<br>\nAls &ldquo;willkommen&rdquo; bezeichnete dagegen der Generalsekret&auml;r des britischen Gewerkschaftsbundes TUC, Brendan Barber, die neuen Besteuerungspl&auml;ne der Brown-Regierung &ndash; auch wenn dies nur ein &ldquo;erster Schritt&rdquo; sei. Indes rechnet niemand damit, dass der Schatzkanzler bald weitere folgen lassen wird. Zu sehr ver&auml;rgern will der Minister die Private-Equity-Gemeinde nicht. Immerhin arbeitet bereits jeder f&uuml;nfte Besch&auml;ftigte in Gro&szlig;britannien f&uuml;r Finanzinvestoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1223706\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Zur Erinnerung. Das ist die Steuer, die Rot\/Gr&uuml;n zum Jubel der Finanzwelt abgeschafft hatte. 20% Besch&auml;ftigte im Finanzsektor? Eine glatte Verschwendung von Ressourcen. Siehe auch bei uns: <a href=\"?p=2567\">Fragen zur &bdquo;Wertsch&ouml;pfung&ldquo; des Finanzsektors<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Konkurrenz aus S&uuml;damerika f&uuml;r IWF und Weltbank<\/strong><br>\nDie Finanz- und Wirtschaftsminister von sieben s&uuml;damerikanischen L&auml;ndern haben die Gr&uuml;ndung einer gemeinsamen Entwicklungsbank beschlossen. Venezuela und Argentinien sehen sie als Grundstein einer neuen Finanzarchitektur &ndash; eine Art Gegenmodell zu den bislang dominierenden Organisationen Weltbank und Internationaler W&auml;hrungsfonds (IWF). Die Bank sei wichtig, weil sie ein neues, multilaterales Finanzinstitut sei, das den Interessen der s&uuml;damerikanischen L&auml;nder diene. Sie werde in der Region Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte finanzieren, ohne die Bedingungen von Weltbank und IWF zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1223003\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Frankreich: Afrikaner campen vor Pariser B&ouml;rse<\/strong><br>\nWohnungslose haben mitten in der franz&ouml;sischen Hauptstadt ein Lager errichtet. Sie fordern eine Sozialwohnung. Doch billiger Wohnraum hat bei Pr&auml;sident Sarkozy keine Priorit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=europa&amp;art=5741&amp;src=SZ&amp;id=europa-artikel&amp;cHash=ce47bbea4e\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>50 Jahre Atomunfall in Windscale: Atoml&uuml;gen haben Tradition<\/strong><br>\nVor 50 Jahren gab es in der englischen Atomanlage Windscale den zweitgr&ouml;&szlig;ten Atomunfall der Geschichte. Laut einer Studie wurde doppelt so viel Radioaktivit&auml;t frei wie bislang behauptet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/index.php?id=umwelt&amp;art=5833&amp;src=SZ&amp;id=umwelt-artikel&amp;cHash=8edeac0861\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Keine Einladung f&uuml;r CIA-Sonderberichterstatter Marty<\/strong><br>\nEr ist Manchen offenbar zu unbequem: Dick Marty, CIA-Sonderberichterstatters des Europarates. Nach Darstellung der Linksfraktion wurde die Einladung des CIA-Kritikers in den EU-Ausschuss des Deutschen Bundestages am 10. Oktober durch CDU und SPD verhindert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?Nr=16746\">NGO online<\/a><\/li>\n<li><strong>Angela Merkels Griff nach Afrika: Ordnungsm&auml;chte<\/strong><br>\nMit einer Intensivierung der deutsch-&auml;thiopischen Zusammenarbeit reagiert die Bundesregierung auf schwere Kriegsverbrechen der &auml;thiopischen Armee. Die deutsche Kanzlerin hatte sich am 4. Oktober zu ausf&uuml;hrlichen Gespr&auml;chen in Addis Abeba aufgehalten und dort unter Anderem neue Gesch&auml;fte f&uuml;r deutsche Unternehmen angebahnt. &Auml;thiopien gilt in Berliner Regierungskreisen als &bdquo;regionale Ordnungsmacht&rdquo; und kooperiert seit 2005 eng mit der Bundesrepublik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=11574\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Gift-Obst f&uuml;r EU-Parlamentarier<\/strong><br>\nUm die Dringlichkeit eines neuen Pestizid-Verbots zu demonstrieren, haben Umweltsch&uuml;tzer im Supermarkt des EU-Parlaments das Obst unter die Lupe genommen. Zutage kam ein beachtlicher Gift-Cocktail.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/EU-Pestizide;art271,2396907\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2685","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2685","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2685"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2685\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2685"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2685"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2685"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}