{"id":26868,"date":"2015-07-21T09:45:53","date_gmt":"2015-07-21T07:45:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868"},"modified":"2015-11-09T12:36:34","modified_gmt":"2015-11-09T11:36:34","slug":"hinweise-des-tages-2420","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h01\">Spaniens Podemos f&auml;llt in Umfragen tief<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h02\">Warum ich mit Nein gestimmt habe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h03\">Zweifel an Forsa-Studie: Sind wirklich so viele B&uuml;rger f&uuml;r Merkels Griechenlandpolitik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h04\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h05\">Der Sparfuchs kostet Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h06\">NSA-Aff&auml;re &ndash; Die deutsche Lethargie ist der wahre Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h07\">Privates Geldverm&ouml;gen der Deutschen w&auml;chst rasant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h08\">Europas unm&ouml;glicher Traum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h09\">Amerika verordnet Gro&szlig;banken gr&ouml;&szlig;ere Puffer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h10\">Kapitalistische Aufbruchstimmung unter Kubas Palmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h11\">The Laziness Dogma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h12\">Gesundheitskarte: Massive Datenschutz-L&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h13\">Die unheimliche Firma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h14\">Zum bedrohten Frieden &ndash; f&uuml;r einen neuen europ&auml;ischen Umgang mit der Ukraine-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h15\">Bundesregierung h&auml;lt BND-Erkenntnisse zu albanischen Terroristen in Mazedonien geheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h16\">Blatter im Fifa-Machtkampf: Wie es ihm gef&auml;llt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868#h17\">Abhaken, ablenken, mit dem Kopf nicken: wenn Profis statt YouTuber die Kanzlerin interviewen ..<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26868&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Spaniens Podemos f&auml;llt in Umfragen tief<\/strong><br>\nWenn Griechenlands Linksregierung viel erreicht, wird auch die spanische Partei Podemos stark: Das erwarteten viele. W&auml;hrend der Euro-Verhandlungen jetzt ist Podemos in Umfragen tief gest&uuml;rzt.<br>\nWenige Monate vor der Parlamentswahl in Spanien verliert die linke Protestpartei Podemos offenbar in der Gunst der W&auml;hler. In zwei am Sonntag ver&ouml;ffentlichten Umfragen kommt sie nur noch auf 15 Prozent. Deutlich mehr Zuspruch erhielten die beiden gro&szlig;en Volksparteien: Die Konservativen von Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy kamen in der f&uuml;r die Tageszeitung &bdquo;ABC&ldquo; erstellten Erhebung auf 29,1 Prozent, gefolgt von der gr&ouml;&szlig;ten Oppositionspartei, den Sozialisten, mit 25,1 Prozent.<br>\n&Auml;hnliche Zahlen wies die Umfrage des Internet-Nachrichtenportals larepublica.es auf. Eine vor zwei Wochen ver&ouml;ffentlichte Umfrage f&uuml;r die Zeitung &bdquo;El Pais&ldquo; hatte noch auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den drei Parteien bei der voraussichtlich im November stattfindenden Parlamentswahl hingedeutet. Im Juni erreichte Podemos noch Stimmanteile von rund 23 Prozent.<br>\nDie ersten Umfragen w&auml;hrend der Griechenland-Verhandlungen<br>\nBei den Regionalwahlen im Fr&uuml;hjahr hatten die etablierten Volksparteien herbe Verluste erlitten. Rajoys Partei steht wegen diverser Korruptionsskandale und der Sparpolitik in der Kritik. Das Land leidet trotz anziehenden Wirtschaftswachstums immer noch unter hoher Arbeitslosigkeit.<br>\nLange war dar&uuml;ber spekuliert worden, ob ein Verhandlungserfolg der griechischen Linkspartei Syriza auch Podemos weiteren Auftrieb geben w&uuml;rde. Die beiden Umfragen sind die ersten, die in die Zeit der harten Griechenland-Verhandlungen fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/spanien\/linkspartei-spaniens-podemos-faellt-in-umfragen-tief-13710318.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bravo, Ziel erreicht. Die Syriza steht vor der Spaltung, die Podemos verliert in den Umfragen. Ein wesentliches politisches Ziel der deutschen Erpressungspolitik wurde erreicht. Linke politische Gegenpositionen zum neoliberalen Austerit&auml;tsdogma sind desavouiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Warum ich mit Nein gestimmt habe<\/strong><br>\nMeine Entscheidung, in die Politik zu gehen, erfolgte aus einem einzigen Grund: um Alexis Tsipras im Kampf gegen die Schuldversklavung (w&ouml;rtlich: durch Schulden erzwungene Lehensknechtschaft) beizustehen. Was Alexis Tsipras betrifft, so hat er mich, was mir eine Ehre war, aus einem einzigen Grund rekrutiert: wegen meiner sehr konkreten Interpretation der Krise, die auf der Ablehnung des Papakonstantinou-Dogmas beruht, wonach bei der Wahl zwischen ungeregeltem Bankrott und toxischer Verschuldung stets letztere vorzuziehen sei.<br>\nEs handelt sich um ein Dogma, das ich ablehne, weil es eine Dauerdrohung darstellt, die darauf angelegt ist, mit dem Instrument der Panik politische Entscheidungen herbeizufu&#776;hren, die eine dauerhafte Verschuldung garantieren &ndash; und letzten Endes auf eine Schuldversklavung hinauslaufen. Am Mittwoch Abend (also am 15. Juli) hatte ich mich zwischen zwei M&ouml;glichkeiten zu entscheiden:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150721-ndsvarouf.pdf\">Yanis Varoufakis \/ &Uuml;bersetzung und Anmerkungen von Niels Kadritzke [PDF &ndash; 119 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zweifel an Forsa-Studie: Sind wirklich so viele B&uuml;rger f&uuml;r Merkels Griechenlandpolitik?<\/strong><br>\n&bdquo;Merkels Griechenland-Politik gef&auml;llt vielen Gr&uuml;nen-Anh&auml;ngern.&ldquo; Schlagzeilen wie diese (zeit.de 14.7.2015) st&uuml;tzten sich auf eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Magazins &bdquo;Stern&ldquo;. Der Medienkritiker Stefan Niggemeier deckte auf, dass die Forsa-Ergebnisse auf einer sehr einseitigen Auswahl von Antwortoptionen beruhten: Die Befragten hatten praktisch nur die M&ouml;glichkeit, sich zwischen Merkels Spardiktat f&uuml;r Griechenland und einem Rauswurf Griechenlands aus dem Euro (Grexit) zu entscheiden. Die Deutsche Presse-Agentur dpa wies in einer Korrektur ihrer ersten Meldung auf diese Problematik hin. Forsa-Chef Manfred G&uuml;llner verteidigte das Vorgehen seines Instituts auf stern.de mit dem Argument, in Br&uuml;ssel und im Bundestag habe es eben nur die genannte Alternative gegeben. Jeder Hinweis auf dritte M&ouml;glichkeiten ist in den Augen G&uuml;llerns &bdquo;ideologisch verbohrt&ldquo;.<br>\nBesonders abstrus erschien vielen Beobachtern die Forsa-&bdquo;Erkenntnis&ldquo;, dass Merkels Griechenlandpolitik bei den Anh&auml;ngern der Gr&uuml;nen sogar popul&auml;rer sei als bei den Anh&auml;ngern der CDU\/CSU. Dieser Effekt d&uuml;rfte vor allem der von Forsa formulierten Alternative geschuldet sein: Ein &bdquo;Grexit&ldquo; ist bei kosmopolitisch angehauchten Gr&uuml;nen-Anh&auml;ngern unpopul&auml;rer als bei deutschnational angehauchten CDU\/CSU-Anh&auml;ngern. Daraus aber zu schlie&szlig;en, dass die von Merkel und Sch&auml;uble durchgesetzte Austerit&auml;tspolitik mit Massenentlassungen, Rentenk&uuml;rzungen, Belastung des Tourismussektors, hemmungslosen Privatisierungen usw. bei den Gr&uuml;nen-Anh&auml;ngern popul&auml;r sei, ist in unseren Augen eine Definitionsl&uuml;ge: Wenn Leute, vor die Wahl zwischen Pest und Cholera gestellt, sich f&uuml;r die Cholera entscheiden, hei&szlig;t das keineswegs, dass sie die Cholera bef&uuml;rworten, dass die Cholera also popul&auml;r sei. An dieser Stelle &uuml;berdehnt G&uuml;llners Forsa-Institut die Interpretation der Studienergebnisse auf unzul&auml;ssige Weise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150721-forsa-bosbach_korff_juli2015.pdf\">Jens J&uuml;rgen Korff und Gerd Bosbach [PDF &ndash; 66 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Jetzt verkaufen die Griechen ihre Inseln<\/strong><br>\nMein Haus, mein Auto, mein Boot &ndash; die Ikonen pers&ouml;nlichen Wohlstands gelten nicht nur f&uuml;r Bausparer, sondern auch f&uuml;r die Mitglieder der &ldquo;Forbes&rdquo;-Rangliste der reichsten Menschen. Nur dass diese andere Vokabeln benutzen, etwa: meine Jacht, mein Jet, mein Schloss.<br>\nSeit j&uuml;ngster Zeit ist ein weiteres Statussymbol wieder in Mode: meine griechische Insel. Die kleinen Paradiese im Ionischen Meer und in der &Auml;g&auml;is sto&szlig;en auf zunehmende Nachfrage bei gutbetuchten Ausl&auml;ndern aus den USA, den arabischen L&auml;ndern oder Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/griechenland-wie-funktioniert-der-verkauf-der-inseln-a-1044469.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Oh je, was f&uuml;r ein rei&szlig;erischer Quatsch. F&uuml;r die vermeintliche Grundaussage des Artikels (&ldquo;Jetzt&ldquo; verkaufen &hellip;) gibt es keinen Beleg. Inseln wurden vielmehr schon immer unter Privatleuten gehandelt. Auch die im Artikel genannten Inseln wurden ebenso wie die Insel, die sich angeblich Warren Buffet gekauft haben soll, nicht vom Staat, sondern von Privatpersonen bzw. Unternehmen verkauft. Mit der gleichen Logik k&ouml;nnte man auf den Immobilienteil einer deutschen Tageszeitung verweisen und titeln, dass &bdquo;die Deutschen jetzt ihre St&auml;dte verkaufen&ldquo;. W&auml;hrend auf der von SPIEGEL Online zitierten Immobilienseite lediglich f&uuml;nf griechische Inseln zum Verkauf stehen, finden sich dort &uuml;brigens rund 50 Inseln aus den USA. Verkaufen &bdquo;die Amis jetzt&ldquo; auch &bdquo;ihre Inseln&ldquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zukunft der W&auml;hrungsunion: Wie Deutschland den Euro sprengt<\/strong><br>\nAus &ouml;konomischer Sicht ist Griechenland im Euroraum nicht mehr lebensf&auml;hig. In diesem Punkt hat Wolfgang Sch&auml;uble recht. Aus griechischer Sicht w&auml;re ein Austritt besser.<br>\nAus &ouml;konomischer Sicht ist auch ein anderes Land im Euroraum nicht lebensf&auml;hig, zumindest nicht unter den gegebenen Umst&auml;nden. Ich meine nicht Portugal, sondern Deutschland. Deutschland hat einen Leistungsbilanz&uuml;berschuss von 7,5 Prozent der Wirtschaftsleistung mit wachsender Tendenz. Ein derartiges wirtschaftliches Ungleichgewicht wird den Euroraum zersprengen, wenn es nicht korrigiert wird. Der Irrsinn ist, dass die Befolgung der Haushaltsregeln auf Seiten Deutschlands diese Ungleichgewichte verschlimmert. Je h&ouml;her die deutschen Haushalts- und in der Folge Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse, desto geringer die &Uuml;berlebenswahrscheinlichkeit des Euroraums. Lange kann das nicht gutgehen. Angesichts dieser Situation sehe ich drei Varianten f&uuml;r die Zukunft des Euroraums, zwischen denen man sich entscheiden muss. [&hellip;]<br>\nWenn etwas nicht nachhaltig ist, dann bricht es entweder zusammen, es mutiert, oder die Nachhaltigkeit wird erzwungen. Dazu bedarf es eines &uuml;bergeordneten Staates. Die Politik kann zwischen diesen Szenarien w&auml;hlen. Sie kann aber nicht weitermurksen wie bislang &ndash; in der Hoffnung, dass sich &ouml;konomisch am Ende alles wieder hinbiegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/euro-drei-szenarien-fuer-die-zukunft-kolumne-a-1044440.html\">Wolfgang M&uuml;nchau auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Sparfuchs kostet Milliarden<\/strong><br>\nDer Finanzminister treibt die Kosten f&uuml;r die Eurorettung permanent in die H&ouml;he. Sein R&uuml;cktritt, mit dem er j&uuml;ngst drohte, ist tats&auml;chlich eine gute Idee.<br>\nFinanzminister Sch&auml;uble hat dezent mit seinem R&uuml;cktritt gedroht. Das ist eine gute Idee. Seine Demission w&uuml;rde nicht nur der Eurozone nutzen &ndash; sondern auch Sch&auml;uble selbst. Als Finanzminister kann er jetzt nur noch scheitern und seinen Nachruhm ruinieren.<br>\nBisher ist Sch&auml;uble ein geachteter Politiker, der unter anderem die deutsche Einheit verhandelt hat. Doch wenn er nicht bald abtritt, wird er als ein &ouml;konomisch ahnungsloser Finanzminister in die Geschichte eingehen, der die Eurozone gesprengt hat.<br>\nEs ist durchaus denkbar, dass Sch&auml;uble selbst begriffen hat, dass er nur noch verlieren kann. Denn das Ausland hilft kr&auml;ftig nach, um ihn zu dieser Erkenntnis zu zwingen. Am Donnerstag ist US-Finanzminister Jack Lew extra nach Berlin gereist, um sich mit Sch&auml;uble zu treffen. &Uuml;ber das Gespr&auml;ch wurde nichts bekannt, aber es ist kein Geheimnis, dass die amerikanische Regierung entsetzt dar&uuml;ber ist, wie leichtsinnig und ignorant der deutsche Finanzminister agiert.<br>\nDie Deutschen sind zwar mehrheitlich begeistert von Sch&auml;uble, aber das zeigt nur, dass die deutsche Regierung es vers&auml;umt hat, die B&uuml;rger &uuml;ber die Eurokrise aufzukl&auml;ren. Gute Politik ist nicht, einfach nur den ahnungslosen Nationalismus der eigenen W&auml;hler zu bedienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Schaeubles-Griechenlandkurs\/!5213917\/\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es w&auml;re sicher das Beste, wenn dieser zutiefst verbitterte Mann nicht mehr als Repr&auml;sentant Deutschlands auftritt. Es w&auml;re allerdings naiv zu glauben, dies w&uuml;rde an der aktuellen Ausrichtung der deutschen Au&szlig;enpolitik etwas &auml;ndern. Auch Merkel steht f&uuml;r die Exekution der Agenda der deutschen Eliten, der Etablierung eines Kerneuropas unter deutscher F&uuml;hrung. Und es gibt da noch einen sogenannten Vizekanzler, der offenbar gewillt ist, diese Agenda in der irrwitzigen Hoffnung ein paar W&auml;hlerstimmen im konservativen Milieu zu gewinnen ohne Wenn und Aber mitzutragen. Soweit ist es gekommen. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Fokussierung der Kritik auf die Person Wolfgang Sch&auml;uble mag verst&auml;ndlich sein, man sollte jedoch aufpassen, sich nicht ins Bockshorn jagen zu lassen. Die Unterschiede zwischen Merkel und Sch&auml;uble sind schlie&szlig;lich nicht inhaltlicher Natur, sondern liegen lediglich auf strategischem Gebiet. Man k&ouml;nnte diese Taktik auch als &bdquo;Guter Bulle, b&ouml;ser Bulle&ldquo; bezeichnen. Sch&auml;uble gefiel sich schon immer in der Rolle des &bdquo;harten Hundes&ldquo;, der alleine aufgrund seiner altersbedingt eher geringen Karriereambitionen auch schon mal die Kritik auf sich ziehen und damit seinen Freunden den R&uuml;cken freihalten l&auml;sst. Seine schroffe B&uuml;rokraten-Attit&uuml;de hilft ihm dabei, nach au&szlig;en glaubhaft als &bdquo;b&ouml;ser Bulle&ldquo; zu gelten, w&auml;hrend Angela Merkel sich von der &bdquo;verst&auml;ndnisvollen&ldquo; Seite zeigen lassen kann und als &bdquo;guter Bulle&ldquo; den Griechen &bdquo;hilfreiche&ldquo; Angebote machen kann. Hier liegt wohlgemerkt kein Konflikt vor. Zwischen Merkel und Sch&auml;uble passt kein Blatt. Ob Sch&auml;uble wirklich verbittert ist oder &bdquo;leichtsinnig&ldquo; und &bdquo;ignorant&ldquo; ist, wie es Ulrike Herrmann schreibt, ist dabei meines Erachtens keinesfalls klar und letztlich ohnehin unerheblich. Er spielt seine Rolle und das sehr gut, wie man selbst als fundamentaler Kritiker der deutschen Positionen anerkennen muss. Klar ist auch, dass es zu Sch&auml;ubles Funktion in diesem &bdquo;Spiel&ldquo; geh&ouml;rt, im Zweifel derjenige zu sein, der seinen Hut nehmen muss. Zu Glauben, danach w&uuml;rde sich die deutsche Finanz- und Europapolitik auch nur ein Jota &auml;ndern, ist jedoch naiv. Das Einzige was sich &auml;ndern w&uuml;rde, w&auml;re die Art und Weise, wie diese falsche verheerende Politik verkauft wird. <\/em><br>\n<em>p.s.: Wof&uuml;r genau Sch&auml;uble im Kontext der Aushandlung der &bdquo;deutschen Einheit&ldquo; &bdquo;geachtet&ldquo; werden soll, m&uuml;sste Ulrike Herrmann mir auch noch einmal erkl&auml;ren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>NSA-Aff&auml;re &ndash; Die deutsche Lethargie ist der wahre Skandal<\/strong><br>\nDas Ausma&szlig; der NSA-Spionage in Deutschland wird immer gewaltiger. Und was machen die Ausgesp&auml;hten? Nichts. Was w&auml;re eigentlich los, wenn &auml;hnliche Abh&ouml;rlisten der russischen Dienste auftauchen w&uuml;rden?<br>\nWer vor f&uuml;nf oder sechs Jahren behauptet h&auml;tte, dass die NSA mindestens 145 Sp&auml;hziele in der Bundesregierung hatte oder hat, w&auml;re ausgelacht worden, auch von Politikern, die sich angeblich auskennen. Er w&auml;re als Spinner, als Wichtigtuer bezeichnet worden. Dann kamen die Enth&uuml;llungen von Edward Snowden; und dank Wikileaks wird die Realit&auml;t greifbar. Erstmals tauchen Listen und Abh&ouml;rprotokolle auf. Kaum jemand war dem amerikanischen Dienst zu gering, um nicht abgeh&ouml;rt zu werden.<br>\nAm Verbl&uuml;ffendsten an diesem eigentlich ungeheuerlichen Vorgang ist die Reaktion der Abgeh&ouml;rten. In Hintergrundgespr&auml;chen weisen sie darauf hin, dass sie das immer schon gewusst h&auml;tten: Keine &Uuml;berraschung sei das, hei&szlig;t es. Viel interessanter sei die Beantwortung der Frage, wer sonst noch die Regierung abh&ouml;re oder abgeh&ouml;rt habe. Ansonsten: neues Thema.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nsa-desinteresse-apathie-lethargie-1.2573901\">Hans Leyendecker in der S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Privates Geldverm&ouml;gen der Deutschen w&auml;chst rasant<\/strong><br>\nDank Rekordbesch&auml;ftigung und steigender Einkommen k&ouml;nnen die Menschen in Deutschland immer mehr Geld investieren. Das private Geldverm&ouml;gen w&auml;chst schnell &ndash; und ist nun so gro&szlig; wie noch nie.<br>\nDie Geldverm&ouml;gen der Menschen in Deutschland sind zu Jahresbeginn rasant auf ein neues Rekordniveau gestiegen. &bdquo;Im ersten Quartal 2015 hat das Geldverm&ouml;gen der privaten Haushalte gegen&uuml;ber dem Vorquartal au&szlig;ergew&ouml;hnlich kr&auml;ftig um knapp 140 Milliarden Euro oder 2,8 Prozent zugenommen und ist damit auf 5212 Milliarden Euro gestiegen&ldquo;, teilte die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mit.<br>\nAllein durch Transaktionen stieg das Verm&ouml;gen in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Anspr&uuml;chen gegen&uuml;ber Versicherungen um knapp 53 Milliarden Euro. Dank des robusten Arbeitsmarkts und steigender Einkommen legten viele Menschen mehr auf die hohe Kante.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/geldanlage-trotz-niedrigzinsen\/privates-geldvermoegen-der-deutschen-so-gross-wie-nie-13711707.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist sehr unwahrscheinlich, dass das &bdquo;rasante&ldquo; Anwachsen der Geldverm&ouml;gen etwas mit einem &bdquo;robusten Arbeitsmarkt&ldquo; und &bdquo;steigenden Einkommen&ldquo; zu tun haben k&ouml;nnte. Folgende Grafik aus meinem Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/wem-gehoert-deutschland-jens-berger.html#.Va3jOs6PqaE\">Wem geh&ouml;rt Deutschland?<\/a>&ldquo; zeigt, wie das Geldverm&ouml;gen in Deutschland verteilt ist:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150721-04_01_geldvermoegen.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150721-04_01_geldvermoegen-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em>Die vermeldeten Wachstumsraten lassen sich nur dann realisieren, wenn die Verm&ouml;gen der &bdquo;Reichen&ldquo; und &bdquo;Superreichen&ldquo; kr&auml;ftig ansteigen. Ein &bdquo;robuster Arbeitsmarkt&ldquo; h&auml;tte &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; vor allem eine Auswirkung auf die Geldverm&ouml;gen der unteren H&auml;lfte der Haushalte, doch dort sind die Geldverm&ouml;gen ohnehin so gering, dass selbst eine theoretische Verdoppelung der Verm&ouml;gen kaum Auswirkungen auf die H&ouml;he des gesamten Geldverm&ouml;gens h&auml;tte. Ob das von der Bundesbank vermeldete Wachstum wirklich &bdquo;rasant&ldquo; ist, wie die FAZ es nennt, sei jedoch dahingestellt. Im Schnitt stieg das Geldverm&ouml;gen &ndash; und damit vor allem das Verm&ouml;gen des obersten Prozents &ndash; in den letzten beiden Jahrzehnten um mehr als 4% pro Jahr. 2,8% sind da schon ein schlechtes Jahr. Das k&ouml;nnte wiederum &ndash; so komisch es klingen mag &ndash; in der Tat etwas mit der vergleichsweise soliden Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu tun haben. Niedrige L&ouml;hne sind n&auml;mlich immer ein Garant f&uuml;r steigende Verm&ouml;gen in der Spitze. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die &bdquo;schlechte&ldquo; Entwicklung vor allem der lahmenden Weltkonjunktur und den Russland-Sanktionen der EU geschuldet ist, die vor allem im Mittelstand zu Umsatz- und damit auch Gewinneinbu&szlig;en f&uuml;hren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Europas unm&ouml;glicher Traum<\/strong><br>\nUm Europa ist es in den Nachrichten ein bisschen ruhiger geworden, aber die eigentliche Lage ist noch genauso schlimm wie zuvor. Griechenland erlebt einen Absturz, der die Weltwirtschaftskrise in den Schatten stellt, und nichts, was jetzt geschieht, erlaubt eine Hoffnung auf Besserung. Spanien wird als Erfolgsgeschichte gepriesen, weil seine Wirtschaft endlich w&auml;chst &ndash; doch die Arbeitslosigkeit liegt noch immer bei 22 Prozent. Und u&#776;ber den Norden des Kontinents zieht sich ein Bogen der Konjunkturflaute: Finnland hat eine Rezession, die der im su&#776;dlichen Europa &auml;hnelt, und D&auml;nemark und den Niederlanden geht es auch sehr schlecht.<br>\nWie konnte das alles so schief laufen? Die Antwort ist, dass so etwas passiert, wenn ma&szlig;lose Politiker die Arithmetik und die Lehren der Geschichte missachten. Und, nein, ich spreche hier nicht von Linken in Griechenland oder sonst irgendwo; Ich spreche von den ultraseri&ouml;sen Herren in Berlin, Paris und Bru&#776;ssel, die seit einem Vierteljahrhundert versuchen, Europa auf der Basis einer Fantasie-&Ouml;konomie zu lenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/07\/20\/opinion\/paul-krugman-europes-impossible-dream.html\">Paul Krugman in der New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Amerika verordnet Gro&szlig;banken gr&ouml;&szlig;ere Puffer<\/strong><br>\nJanet Yellen, die Chefin der amerikanischen Federal Reserve, verordnet acht Geldh&auml;usern zus&auml;tzliches Eigenkapital. Der Grund: Sie sind eine Bedrohung f&uuml;r die Finanzstabilit&auml;t der Vereinigten Staaten. Und damit f&uuml;r den Rest der Welt.<br>\nDie amerikanische Notenbank Federal Reserve hat acht besonders systemrelevanten Gro&szlig;banken auferlegt, ihre Eigenkapitalposition zum Teil deutlich zu st&auml;rken. Die Botschaft der Notenbank-Chefin ist klar: Sie will das lange Jahre von Banken gepflegte Gesch&auml;ftsmodell, das die Gewinne an die Eigent&uuml;mer verteilte und die Risiken der Gesellschaft aufhalste, nicht l&auml;nger dulden. Nachdem die Finanzkrise ausgebrochen war, hatten die Regierungen der gr&ouml;&szlig;ten Industrie- und Schwellenl&auml;nder Billionen Euro f&uuml;r die Rettung ihrer Banken ausgegeben und damit viele Staatshaushalte in ein dunkles Rot getaucht.<br>\nDie Zentralbank begr&uuml;ndet die Auflage mit der gr&ouml;&szlig;eren Bedrohung, die von diesen Instituten f&uuml;r die Finanzstabilit&auml;t der Vereinigten Staaten ausgeht. Betroffen sind die Bank of America, Bank of New York Mellon, Citigroup, Goldman Sachs, J.P. Morgan, Morgan Stanley. State Street und Wells Fargo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/fruehaufsteher\/finanzstabilitaet-amerika-verordnet-grossbanken-groessere-puffer-13712992.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Bemerkenswert! Zu einem solchen Schritt k&ouml;nnte sich die EZB nicht hinrei&szlig;en lassen. Dabei w&auml;re eine Aufstockung des Eigenkapitals auch und vor allem f&uuml;r europ&auml;ische Gro&szlig;banken bitter n&ouml;tig. BNP Paribas und die Deutsche Bank z&auml;hlen nach wie vor zu <a href=\"http:\/\/www.crml.ch\/index.php?id=4\">den riskantesten Banken der Welt<\/a> (<a href=\"http:\/\/vlab.stern.nyu.edu\/welcome\/risk\/\">hier<\/a> finden Sie Vergleichswerte zu den US-Instituten)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kapitalistische Aufbruchstimmung unter Kubas Palmen<\/strong><br>\nDeutsche Unternehmen entdecken Kuba. Die sozialistische Inselrepublik will sich nach dem Ende des US-Embargos ausl&auml;ndischen Investoren &ouml;ffnen. Doch die B&uuml;rokratie schreckt noch viele ab.<br>\nContainer f&uuml;r Container l&auml;dt der Kran von der &ldquo;Carribean Express&rdquo; ab. Das Frachtschiff aus Gibraltar liegt im Hafen von Mariel, Kuba &ndash; etwa 40 Kilometer westlich der Hauptstadt Havanna. Seit gut eineinhalb Jahren ist der Tiefseehafen in Betrieb. Das erste Schiff kam Anfang 2014 aus den USA und brachte H&auml;hnchenfleisch. Lebensmittel, Autos, Baumaterial kommen &uuml;ber Mariel in Kuba an. Die sozialistische Republik exportiert von hier aus Meeresfr&uuml;chte, Honig, Rum, Tabak. &ldquo;Der Zoll braucht nur zwei Minuten, um einen Container zu wiegen, den Inhalt zu pr&uuml;fen, zu taxieren&rdquo;, sagt Marcello Lluveres, Handelsdirektor des Hafens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article144180587\/Kapitalistische-Aufbruchstimmung-unter-Kubas-Palmen.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>The Laziness Dogma<\/strong><br>\nYou see this laziness dogma everywhere on the right. [&hellip;] It all adds up to a vision of the world in which the biggest problem facing America is that we&rsquo;re too nice to fellow citizens facing hardship. And the appeal of this vision to conservatives is obvious: it gives them another reason to do what they want to do anyway, namely slash aid to the less fortunate while cutting taxes on the rich.<br>\nBut Jeb Bush &mdash; who is still attempting to justify his ludicrous claim that he can double our rate of economic growth &mdash; says that Americans &ldquo;need to work longer hours and through their productivity gain more income for their families.&rdquo;<br>\nMr. Bush&rsquo;s aides have tried to spin away his remark, claiming that he was only referring to workers trying to find full-time jobs who remain stuck in part-time employment. It&rsquo;s obvious from the context, however, that this wasn&rsquo;t what he was talking about. The real source of his remark was the &ldquo;nation of takers&rdquo; dogma that has taken over conservative circles in recent years &mdash; the insistence that a large number of Americans, white as well as black, are choosing not to work, because they can live lives of leisure thanks to government programs.<br>\nYou see this laziness dogma everywhere on the right. It was the hidden background to Mitt Romney&rsquo;s infamous 47 percent remark. It underlay the furious attacks on unemployment benefits at a time of mass unemployment and on food stamps when they provided a vital lifeline for tens of millions of Americans. It drives claims that many, if not most, workers receiving disability payments are malingerers &mdash; &ldquo;Over half of the people on disability are either anxious or their back hurts,&rdquo; says Senator Rand Paul.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/07\/13\/opinion\/paul-krugman-the-laziness-dogma.html?_r=0\">Paul Krugman in der New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.T.:<\/strong> Krugman kritisiert die Vorbehalte, mit denen eine Politik gerechtfertigt wird, die auf K&uuml;rzungen von Sozialleistungen setzt. Die Armen w&uuml;rden sich &ndash; so das rechts-konservative Argument, das Krugman kritisiert &ndash; sonst in die soziale H&auml;ngematte begeben. Insofern passt das gut zum neunten Hinweis der NDS vom 20.07.2015: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26861#h09\">&ldquo;Prolls, Assis und Schmarotzer&rdquo; &ndash; Warum unsere Gesellschaft die Armen verachtet<\/a>. So wichtig und richtig Krugmans Kritik ist, so bleibt er doch auf halber Strecke stehen. Denn das &ldquo;laziness dogma&rdquo; l&auml;sst sich immer wieder auch in &ouml;konomischen Lehrb&uuml;chern finden, wo Programme zur Armutsbek&auml;mpfung bzw. Sozialstaatsprogramme als ineffektiv oder sogar kontraproduktiv dargestellt werden. Krugmans Kritik m&uuml;sste also auch die Kolleginnen und Kollegen seiner Zunft adressieren, die den konservativen Rechten die argumentative Munition liefern. Das ist weder &uuml;bertrieben, noch ist das Ph&auml;nomen typisch amerikanisch. Auch in Deutschland l&auml;sst sich das beobachten, was zum Gl&uuml;ck auch ab und an thematisiert wird, siehe z. B. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16524\">Jens Berger auf den NDS<\/a> oder auch <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/contra-sinns-national-chauvinistischer-ton-ist-ethisch-verwerflich\/7226612-all.html\">Gustav Horn im Handelsblatt<\/a>. Aber abseits solcher Thematisierung w&auml;re es eigentlich an der Zeit, das auch einmal grunds&auml;tzlich zu untersuchen. Dabei w&auml;re der Fokus auf die konservative Rechte aber verk&uuml;rzt, da z. B. das &ldquo;laziness dogma&rdquo; mit einem Verwertungsdenken korrespondiert, das leicht von einer Opfergruppe (Erwerbslose) zur n&auml;chsten (z. B. faule Ausl&auml;nder, faule Griechen) angewendet werden kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gesundheitskarte: Massive Datenschutz-L&uuml;cke<\/strong><br>\nEffizient, modern, sicher &ndash; so wird die elektronische Gesundheitskarte (eGK) gerne dargestellt. Doch ihr Sicherheitskonzept wird durch eine massive Datenschutz-L&uuml;cke ausgehebelt. Nach Recherchen des ZDF heute-journals sind sensible Patientendaten von Millionen Deutschen nicht sicher.<br>\nStehen Sie kurz vorm Burnout? Waren Sie mal drogenabh&auml;ngig? Oder nehmen Sie Psychopharmaka? Antworten auf diese Fragen sind leicht zu finden, wenn man Einblick in Ihre Patientenakte erh&auml;lt. Dort stehen hochsensible Daten, die zum Beispiel f&uuml;r Kollegen oder Vorgesetzte sehr interessant sein k&ouml;nnen. Mit krimineller Energie ist es unter Umst&auml;nden sehr einfach, an solche Informationen heranzukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/massive-datenschutzluecke-bei-elektronischer-gesundheitskarte-38542206.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die unheimliche Firma<\/strong><br>\nDer Bau des neuen Berliner Flughafens verz&ouml;gert sich immer mehr, und davon profitiert ein Konzern: Imtech. Einblicke in ein kriminelles Gesch&auml;ftsmodell<br>\nEs ist eine Firma, deren Abgr&uuml;nde so tief sind, dass Martin Delius nicht l&auml;nger hineinsehen wollte. Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zum Berliner Gro&szlig;flughafen forderte die Verantwortlichen vor wenigen Monaten auf, sich von der Firma Imtech zu trennen, um das kriminelle Treiben zu beenden. Doch der scheidende Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn setzte sich mit dramatischen Worten zur Wehr: &ldquo;Wir d&uuml;rfen Imtech nicht auf der Baustelle verlieren. Der Schaden w&auml;re enorm.&rdquo; Wirklich?<br>\nGegen ehemalige Manager besagter Firma ermitteln gleich drei Staatsanwaltschaften wegen unterschiedlicher Delikte, ein in der deutschen Wirtschaftsgeschichte &auml;u&szlig;erst seltener Vorgang. Die Ermittler in Neuruppin, Hamburg und M&uuml;nchen gehen auf Imtech los wegen des Verdachts auf Untreue, Bestechung, Preisabsprachen und Bilanzf&auml;lschungen. Es geht zum einen um ein gigantisches, absurdes Freizeitpark-Projekt in Polen, das nur auf dem Papier existierte. Es geht zum anderen um ein Baukartell, bei dem sich Imtech mit Mitbewerbern illegal abgesprochen und so die Auftr&auml;ge f&uuml;r zwei Kraftwerke erhalten haben soll. Es geht zum Dritten um merkw&uuml;rdige Firmen&uuml;bernahmen, Manipulationen von Jahresabschl&uuml;ssen, dubiose Kredite. Die Liste der Beschuldigungen lie&szlig;e sich lange fortsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/29\/imtech-flughafen-berlin-ber-verzoegerung\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein aufschlussreicher Beitrag zur Korruption in Deutschland, der zeigt, dass die &rdquo; Zeit&rdquo; auch aufkl&auml;rend wirken kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zum bedrohten Frieden &ndash; f&uuml;r einen neuen europ&auml;ischen Umgang mit der Ukraine-Krise<\/strong><br>\nEuropa durchlebt die schwerste Krise seit dem Ende des Ost-West-Konflikts. Nicht nur der Umgang mit Griechenland und den Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men h&auml;lt den Kontinent in Atem, auch der m&uuml;hsam ausgehandelte Waffenstillstand in der &ouml;stlichen Ukraine ist br&uuml;chig. Solange der Konflikt um die Zukunft der Ukraine ungel&ouml;st ist, besteht die st&auml;ndige Gefahr eines Abstur-zes.<br>\nEine umfassende Friedensordnung f&uuml;r Europa, dieses Versprechen der Charta von Paris von 1990, ist unerf&uuml;llt geblieben. Doch Europa kann kein Interesse daran haben, die alte Rivalit&auml;t der Superm&auml;chte USA und Sowjetunion fortzusetzen und Russland in die Knie zu zwingen. Das unterscheidet die europ&auml;ische von der amerikanischen Interessenlage: Ohne Russland o-der gar gegen Russland kann kaum ein Problem gel&ouml;st werden, das Europa als Ganzes betrifft. Das zeigt die j&uuml;ngste Geschichte: Russland und die V&ouml;lker der Sowjetunion haben entschei-dend zur Befreiung Europas vom Faschismus beigetragen, aber auch zur deutschen Vereini-gung. Deutschland hat daher eine besondere Verantwortung, Russland als Partner in einer eu-rop&auml;ischen Friedensordnung zu gewinnen.<br>\n1990 schien diese Frage ein f&uuml;r alle Mal beantwortet: Russland als Mitarchitekt der europ&auml;i-schen Einigung, w&uuml;rde nat&uuml;rlich &ndash; wie auch die USA &ndash; ein Anker und ein gleichberechtigter Partner sein. Russland sah sich seither in seinen Erwartungen entt&auml;uscht: Die Erweiterungspo-litik der EU und vor allem der NATO schloss eine Mitgliedschaft Russlands ausdr&uuml;cklich aus: zu gro&szlig;, zu komplex, hie&szlig; es damals &ndash; w&auml;hrend einige Staaten im &ouml;stlichen Europa das Ziel ihres Beitritts zur westlichen Allianz offen als Sicherheitsvorsorge vor Russland betrieben. Ohne eigene Beitrittsperspektive Russlands n&auml;hrte die Erweiterung der westlichen B&uuml;nd-nisstrukturen alte russische Einkreisungs&auml;ngste, welche nationalistische Reflexe und den all-m&auml;hlichen R&uuml;ckfall in das Denken in geopolitischen Kategorien und Einflusszonen beg&uuml;nstigten.<br>\nDie ukrainische Krise ist somit Ausdruck eines heraufziehenden russisch-euroatlantischen Gro&szlig;konflikts, der in eine Katastrophe m&uuml;nden kann, wenn die sich bereits drehende Spirale des Wettr&uuml;stens, der milit&auml;rischen Provokationen und konfrontativen Rhetorik nicht gestoppt wird. Wir wenden uns daher an alle verantwortlichen Politiker und friedensbewegten B&uuml;rger, aber vor allem ganz direkt an die SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150721-zum-bedrohten-frieden-erklaerung-des-willy-brandt-kreises_juli2015.pdf\">Willy Brandt Kreis [PDF &ndash; 143 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Das ist eine notwendige und gute Erkl&auml;rung. <\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Es fehlt leider der Hinweis darauf, dass die Ukraine-Krise etwas mit den imperialen Absichten der USA zu tun hat.<\/em><\/li>\n<li><em>Die Erkl&auml;rung wendet sich an die SPD und damit auch an die SPD F&uuml;hrung. Da muss die Frage erlaubt sein, welchen Personen an der jetzigen Spitze der SPD der Willy Brandt Kreis den notwendigen Willen und die Kraft zu einer neuen Entspannungspolitik zutraut. Schlie&szlig;lich waren entscheidende Personen der SPD F&uuml;hrung wie etwa der Au&szlig;enminister an der Eskalation beteiligt. Siehe  Steinmeiers Rolle beim Abgang des vorigen Pr&auml;sidenten der Ukraine. Au&szlig;erdem gibt es gen&uuml;gend Beispiele daf&uuml;r, wie Teile der SPD an der Eskalation des Putin-Bashing Teil hatten.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bundesregierung h&auml;lt BND-Erkenntnisse zu albanischen Terroristen in Mazedonien geheim<\/strong><br>\nVor einem Monat stellte die Linksfraktion im Bundestag eine Kleine Anfrage zur aktuellen Lage in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (Drucksache 18\/5319). Die Antwort auf diese Anfrage liegt Telepolis nun vor.<br>\nDer interessanteste Teil dieses Dokuments sind nicht die Antworten der Bundesregierung, sondern diejenigen Fragen, auf die sie unter Berufung auf eine m&ouml;gliche Sch&auml;dlichkeit f&uuml;r die &ldquo;Interessen der Bundesrepublik&rdquo; keine Antworten gibt. Diese Fragen ohne Antworten betreffen vor allem die Erkenntnisse des Bundesnachrichtendienstes (BND) zur im September 2014 vom mazedonischen Albaner Nevzat Halili ausgerufenen Separatistenrepublik &ldquo;Ilirida&rdquo; sowie zur Albanermiliz &ldquo;Garde der Republik Ilirida&rdquo; und deren Verbindungen zur F&uuml;hrung des Kosovo und der U&Ccedil;K. Auch Fragen zu den Gefechten in der Stadt Kumanovo im Mai 2015 und zum Raketenangriff auf ein mazedonisches Regierungsgeb&auml;ude im Oktober 2014 wurden unter Hinweis auf ein Geheimhaltungsinteresse offen gelassen. Diese Geheimhaltung ist auch deshalb interessant, weil der 2001 in Mazedonien aktive kosovarische U&Ccedil;K-Terrorist Samidin X. alias &ldquo;Hoxha&rdquo; f&uuml;r den BND gearbeitet haben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45487\/1.html\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Blatter im Fifa-Machtkampf: Wie es ihm gef&auml;llt<\/strong><br>\nRealit&auml;tsfern und selbstverliebt trat Joseph Blatter nach einer Sitzung der Fifa-Exekutive auf. Und pr&auml;sentierte seine ganz eigene Interpretation der vergangenen Skandal-Jahre. Seinen Gegner Michel Platini lie&szlig; er abblitzen. [&hellip;]<br>\nDie Initiative &ldquo;New Fifa now&rdquo;, der Weltgewerkschaftsbund IGB, Transparency International und das Netzwerk Avaaz fordern Blatters sofortigen R&uuml;cktritt, die Neubesetzung aller wichtigen Funktionen und vor allem die Einsetzung einer unabh&auml;ngigen Kommission, die die Fifa in die Legalit&auml;t &uuml;berf&uuml;hren soll.<br>\nAll dies wurde von Blatters Auftritt karikiert. Sein realit&auml;tsferner, selbstverliebter Auftritt vor der Weltpresse bewies letztlich auch, dass es in der Fifa-F&uuml;hrung keine ernstzunehmende Opposition gibt. Uefa-Pr&auml;sident Michel Platini, der Katar-Sympathisant, der gern Fifa-Pr&auml;sident werden will, und sein Vertrauter Wolfgang Niersbach blieben einmal mehr stumm. Niersbach und Platini, der seinen Propagandachef Pedro Pinto sprechen lie&szlig;, verkauften die Dringlichkeitssitzung sogar irgendwie als Erfolg.<br>\nDoch die verbalen Kapriolen der Uefa-Truppe kann man getrost vergessen. Blatter hat sie einmal mehr vorgef&uuml;hrt, gemeinsam mit den Afrikanern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/fifa-sepp-blatter-fuehrt-michel-platini-und-wolfgang-niersbach-vor-a-1044546.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Abhaken, ablenken, mit dem Kopf nicken: wenn Profis statt YouTuber die Kanzlerin interviewen &hellip;<\/strong><br>\nVor einer Woche wurde der YouTuber Le Floid kritisiert, weil er sich in seinem Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel angeblich zum Stichwortgeber reduzieren lie&szlig;. Am gestrigen Sonntag konnte man beobachten, wie es die Profis machen. Tina Hassel, Leiterin des ARD Hauptstadtstudios, und der designierte ARD-Chefredakteur Rainald Becker empfingen die Kanzlerin zum Sommerinterview.<br>\nW&auml;hrend LeFloid die Kanzlerin vor allem zu gesellschaftlichen und jugendbezogenen Themen fragte (Homo-Ehe, Bildung), beackerten Hassel und Becker das Feld des politischen Tagesgesch&auml;fts von Griechenland bis Fl&uuml;chtlingsproblematik.<br>\nWer die Kraft aufbrachte das knapp 20-min&uuml;tige Gespr&auml;ch konzentriert zu verfolgen, hat freilich nichts Neues erfahren. Das lag nicht nur aber auch an den beiden fragenden Profi-Journalisten. Die Kanzlerin ist, wie sie ist. Merkel hat die Angewohnheit, auf Fragen nicht zu antworten, sondern den immergleichen Sermon abzusondern. Finanzminister Sch&auml;uble wolle immer noch den Grexit als Plan B, sie lehne den Grexit ab, was denn nun gelte, wollte Becker wissen. Als Nicht-Antwort leierte Merkel nochmal die Eckpunkte des j&uuml;ngsten Beschlusses der 19 EU-Staaten zu Hilfpaket-Verhandlungen runter und f&uuml;gte ein &ldquo;Das muss jetzt umgesetzt werden&rdquo; hinzu. Mit der Frage hatte das rein gar nichts zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/07\/20\/abhaken-ablenken-mit-dem-kopf-nicken-wenn-profis-statt-youtuber-die-kanzlerin-interviewen\/?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">meedia<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-26868","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26868","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26868"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26868\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28452,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26868\/revisions\/28452"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26868"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26868"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26868"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}