{"id":26915,"date":"2015-07-24T08:50:08","date_gmt":"2015-07-24T06:50:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915"},"modified":"2015-07-24T08:50:08","modified_gmt":"2015-07-24T06:50:08","slug":"hinweise-des-tages-2423","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AM\/WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h01\">Griechische Regierung kritisiert Fraport-Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h03\">Fl&uuml;chtlingsdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h04\">Gerd Bosbach: Albtraum Demografie? Vier Einw&auml;nde gegen die Schwarzmalerei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h05\">Erbschaftsteuer: Privilegien und Bluffs ohne Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h06\">Politik ist der Spielraum, der die Wirtschaft ihr l&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h07\">Ein Tunnel zur US-Botschaft: Geheime TTIP-Akten f&uuml;r den Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h08\">Geheime Straft&auml;ter: Whistleblower unter Anklage?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h09\">Die Morde in Odessa: Ein &Uuml;berlebender berichtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h10\">Frische 1,8 Milliarden aus der EU f&uuml;r die Pleite-Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h11\">Mariani: Ohne Referendum h&auml;tte Krim gleiches Schicksal wie Donbass ereilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h12\">Japanische Nikkei-Gruppe kauft &ldquo;Financial Times&rdquo; um 1,2 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h13\">eBook zu Ungleichheit erschienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h14\">SPD-Ministerpr&auml;sident stellt eigenen Kanzlerkandidaten infrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915#h15\">Das Letzte: Gesetzes&auml;nderung nach Millionengage f&uuml;r Gottschalk erwartet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26915&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechische Regierung kritisiert Fraport-Deal<\/strong><br>\nEine Forderung der internationalen Geldgeber an Griechenland ist die Privatisierung der zahllosen Staatsbetriebe. Der Erl&ouml;s soll in den griechischen Privatisierungsfonds flie&szlig;en, der insgesamt 50 Milliarden Euro erwirtschaften soll. Damit soll der griechische Staat einen Teil seiner Schulden begleichen. Noch unter der alten griechischen Regierung hat die Frankfurter Fraport AG den Zuschlag f&uuml;r 14 griechische Flugh&auml;fen erhalten. Unter ihnen befinden sich die beliebtesten Touristenziele des Landes.<br>\n&ldquo;Bei dieser Privatisierung soll der griechische Staat 14 gewinnbringende Flugh&auml;fen verkaufen, und die anderen 30 Flugh&auml;fen, die keinen Gewinn machen und subventioniert werden m&uuml;ssen, bleiben beim griechischen Staat,&rdquo; sagte der zust&auml;ndige griechische Infrastrukturminister Christos Spirtzis gegen&uuml;ber dem ARD-Magazin Monitor. &ldquo;Das ist ein Modell, das so noch nirgendwo in Europa angewandt wurde. Das passt eher zu einer Kolonie als zu einem EU-Mitgliedsland.&rdquo;<br>\nDie Lufthansa Consulting, die den griechischen Privatisierungsfonds HRADF im Bieterprozess beraten hat, best&auml;tigte gegen&uuml;ber Monitor, dass bei dem Gesch&auml;ft &ldquo;sicherlich von einer wirtschaftlichen Lukrativit&auml;t ausgegangen werden&rdquo; kann. Daf&uuml;r sprechen auch die j&uuml;ngsten Flug- und Passagierzahlen: So stieg die Zahl der Fl&uuml;ge an den 14 Flugh&auml;fen im letzten Jahr um knapp 14 Prozent, die der Passagiere um fast 20 Prozent auf &uuml;ber 22 Millionen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/monitor-fraport-101.html\">Tagesschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/extras\/monitorpresse-fraport-100.html\">Monitor Pressemeldung<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/milliarden-deals-mit-griechenland-100.html\">Monitor Beitrag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Doppelz&uuml;ngig: Was Deutschlands Politiker von Griechenland fordern<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150724_Monitor_Hotelsteuer_Griechenland_vs_Deutschland.jpg\" alt=\"Monitor Hotelsteuer Griechenland vs Deutschland\" title=\"Monitor Hotelsteuer Griechenland vs Deutschland\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/was-deutschlands-politiker-von-griechenland-fordern-100.html\">Monitor<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Georg Restle und das Monitor-Team helfen dem Ged&auml;chtnis einiger deutscher Politiker auf die Spr&uuml;nge. Denn die sogenannten &bdquo;Hausaufgaben&ldquo;, die Griechenland unbedingt zu erledigen habe, sind Dinge, die von den gleichen Politikern auf Deutschland gem&uuml;nzt ganz anders gesehen werden. Beispiel Hotelsteuer: Sie muss in Griechenland von 6,5 auf 13 Prozent rauf. In Deutschland sank die Steuer bekanntlich von 19 auf 7 Prozent mit der Begr&uuml;ndung Wirtschaftsf&ouml;rderung. Das Gesetz der schwarz-gelben Bundesregierung, in der Sch&auml;uble auch schon Finanzminister war, hie&szlig; &uuml;brigens Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Also m&uuml;ssten der Logik nach, die Ma&szlig;nahmen in Griechenland eine Wachstumsbremse sein. &bdquo;Die Lehre der Br&uuml;sseler Nacht hei&szlig;t also: richtig kann ganz schnell falsch sein, wenn es nur der falsche sagt.&ldquo; Oder wie Restle sagt: &bdquo;Was du nicht willst, was man dir tu, das f&uuml;ge jetzt den Griechen zu.&ldquo;<\/em> <\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Angeblicher Reformverzug in Athen ist eine Ente<\/strong><br>\nSchon wieder werden in der Euro-Krise durch Fehlinformationen Feindseligkeiten gesch&uuml;rt. Wie ein Schneeball verbreitet sich die Ente, dass Tsipras sich nicht an die Abmachungen halte. Es zeigt sich, dass diese Euro-Krise auch eine Faktenkrise ist. [&hellip;] Anders als viele Medien berichten, ist eine Sonderabgabe auf Agrardiesel nicht mit den Gl&auml;ubigern auf den 22. Juli datiert worden. Das gilt auch f&uuml;r weitergehende Reformen im Rentensystem, die in der letzten Woche nicht im griechischen Parlament behandelt worden sind. Auch sie waren erst f&uuml;r einen sp&auml;teren Zeitpunkt vereinbart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/angeblicher-reformverzug-in-athen-ist-eine-ente\/\">Sven Giegold (MdEP, Die Gr&uuml;nen)<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Die Austerit&auml;tspolitik verletzt Menschenrechte&rdquo;<\/strong><br>\nSeit Griechenland von Gl&auml;ubigern abh&auml;ngt, ist es um die sozialen Rechte schlecht bestellt, sagt die V&ouml;lkerrechtlerin Margot Salomon. Auch Deutschland sei verantwortlich&hellip;<br>\nZEIT ONLINE: Frau Salomon, Sie sagen, Griechenlands Geldgeber seien verantwortlich f&uuml;r Menschenrechtsverletzungen w&auml;hrend der Krise. Wie kommen Sie darauf?&nbsp;<br>\nMargot Salomon: Zun&auml;chst m&uuml;ssen wir klar machen, was wir meinen, wenn wir &uuml;ber Menschenrechte reden. Ich meine damit nicht nur politische Freiheitsrechte oder die Tatsache, dass ein Staat seine B&uuml;rger nicht foltern darf. Die sozialen Menschenrechte sind genauso relevant.&nbsp;<br>\nZEIT ONLINE: Welche meinen Sie?<br>\nSalomon: Zum Beispiel das Recht auf Gesundheit und ein funktionierendes Sozialsystem, Arbeitnehmerrechte, die Tariffreiheit der Gewerkschaften und das Recht auf ein w&uuml;rdiges Auskommen. Es ist ganz offensichtlich, dass viele Griechen diese Rechte seit f&uuml;nf Jahren nicht mehr aus&uuml;ben k&ouml;nnen. Die soziale Lage in Griechenland ist sehr d&uuml;ster &ndash; wegen der Auflagen der Geldgeber.&nbsp;&nbsp;<br>\nZEIT ONLINE: Man k&ouml;nnte auch sagen: Die Geldgeber retten Griechenland seit f&uuml;nf Jahren vor der Pleite. Der Staatsbankrott aber w&auml;re mit einem noch gr&ouml;&szlig;eren Schaden f&uuml;r die Menschenrechte verbunden&hellip;<br>\nSelbst wenn man Europa f&uuml;r solidarisch mit Griechenland h&auml;lt: Wer Solidarit&auml;t &uuml;bt, muss doch sicherstellen, dass dadurch die Menschenrechte nicht verletzt werden! Das ist einfach unabdingbar. Und es ist eine v&ouml;lkerrechtliche Verpflichtung.&nbsp;&nbsp;<br>\nZEIT ONLINE: Worauf basiert die juristisch?<br>\nSalomon: Deutschland zum Beispiel hat den Internationalen Pakt der Vereinten Nationen f&uuml;r wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte unterschrieben. Die Europ&auml;ische Sozialcharta garantiert die sozialen Menschenrechte ebenfalls, und viele andere v&ouml;lkerrechtliche Vertr&auml;ge auch. Daran sind alle Staaten der EU gebunden. Sie h&auml;tten die soziale Situation in Griechenland durch ihre Hilfe nicht verschlimmern d&uuml;rfen. Aber das haben sie getan&hellip;<br>\nMein entscheidender Punkt ist: Die Geldgeber sind verpflichtet, die Menschenrechte zu sch&uuml;tzen. Sie d&uuml;rfen sie keinesfalls ignorieren &ndash; aber genau das passiert seit f&uuml;nf Jahren.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-07\/sparpolitik-griechenland-menschenrechte\">Interview von Alexandra Endres auf Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ich kann nicht mehr schlafen&rdquo;<\/strong><br>\nNatasa Gkara ist gegen das Sparpaket, stimmt ihm als Syriza-Politikern aber zu. Sie klagt &uuml;ber deutsche Erpressung und ihre doppelte Rolle als Aktivistin und Abgeordnete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2015-07\/griechenland-natasa-gkara-interview-krise\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Grexit-Frage(n) stellen<\/strong><br>\nDas griechische OXI und die politischen Pr&auml;missen der Linkspartei. Ein Debattenbeitrag von Janine Wissler und Nicole Gohlke. (&hellip;)<br>\nDie Linksfraktion hat das neue Austerit&auml;tsprogramm f&uuml;r Griechenland am 17. Juli im Bundestag mit 53 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen abgelehnt und damit deutlich &raquo;OXI&laquo; gesagt zur Erpressung der griechischen Regierung durch Merkel, Sch&auml;uble und Gabriel. Dies mag nicht ungew&ouml;hnlich klingen, bedeutet aber &ndash; wenn wir ehrlich sind &ndash; eine Neubestimmung unserer Position, da noch im Februar der &uuml;berwiegende Teil unserer Fraktion mit &raquo;Ja&laquo; und nur wenige mit Enthaltung oder mit &raquo;Nein&laquo; gestimmt haben.<br>\nNat&uuml;rlich war die Abstimmung im Februar eine andere und die zur Entscheidung stehende Frage inhaltlich nicht mit der Sch&auml;rfe der heute gegebenen Alternativen zu vergleichen. Insbesondere das Argument, man m&uuml;sse der gerade ins Amt gekommene neue Links-Regierung in Griechenland zun&auml;chst einmal Zeit zum Handeln verschaffen, war ernst zu nehmen. Und doch zeichnete sich aus unserer Sicht bereits damals deutlich die erpresserische Taktik und die neoliberalen Vorgaben der europ&auml;ischen Institutionen ab. DIE LINKE hat nun mit &raquo;OXI&laquo; gestimmt, weil die deutsche Bundesregierung den GriechInnen das schlimmste K&uuml;rzungspaket seit 2010 aufgezwungen hat. Leider haben Alexis Tsipras und die Mehrzahl der Abgeordneten von SYRIZA aus ihrer Sicht keinen Weg gefunden, dieser Erpressung zu entgehen.<br>\nDiese Niederlage ist ein Anlass zum Nachdenken, Fragen zu stellen und Man&ouml;verkritik zu &uuml;ben. Denn die Unterwerfung der ersten genuinen Linksregierung innerhalb der Europ&auml;ischen Union seit Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise unter die Knute der deutschen Regierung und der ihr folgenden anderen europ&auml;ischen Regierungen ist letztlich auch unsere Niederlage und eine Niederlage der gesamten Europ&auml;ischen Linken.<br>\nF&uuml;r uns muss sie Anlass sein, die zentralen Pr&auml;missen der letzten Monate, also unser grunds&auml;tzliches &raquo;Ja&laquo; zur EU und zum Euro und das kategorische Nein zum Austritt aus dem Euro, und somit unsere politische Strategie als linke Partei zu &uuml;berdenken. Gerade in der Europ&auml;ischen Linkspartei stehen wir in der Verantwortung, diese Frage gemeinsam mit unseren GenossInnen in ganz Europa und vor allem in Griechenland zu diskutieren und sie in dieser schwierigen Situation nicht alleine zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/978846.die-grexit-frage-n-stellen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Grexit verhindert, Europa verspielt?<\/strong><br>\nSo tief wie dieser Tage hat die Eurozone noch nie in den Abgrund geblickt. Erstmals in seiner Geschichte drohte dem W&auml;hrungsverbund der Verlust eines Mitglieds. Die Nacht vom 12. auf den 13. Juli, als in Br&uuml;ssel Griechenlands Ausscheiden verhindert werden konnte, verdient daher ohne Zweifel das Attribut historisch &ndash; ebenso wie der 5. Juli, der Tag des griechischen Referendums. In den sieben Tagen dazwischen wurde aus einem lautstarken Nein zur Austerit&auml;t ein kleinlautes Ja und damit der Verbleib Griechenlands in der Eurogemeinschaft.<br>\nDie rettende Einigung kam denkbar knapp zustande. Noch auf den letzten Metern musste sie gegen die immer offener auftretenden Grexit-Bef&uuml;rworter verteidigt werden. Die franz&ouml;sische Regierung &ndash; und mit ihr die US-amerikanische &ndash; warfen zuletzt ihr ganzes Gewicht und Prestige in die Waagschale, um Hardliner wie den deutschen Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble und seinen finnischen Amtskollegen Alexander Stubb auszubremsen. Sch&auml;uble hatte zuvor Farbe bekannt, als er am 11. Juli einen &bdquo;Grexit auf Zeit&ldquo; ins Spiel brachte.<br>\nAm Ende konnte der Zusammenhalt der Eurozone zumindest vorerst bewahrt werden. Doch was ist diese &Uuml;bereinkunft wert? Fest steht: Es wird keinen chaotischen Zerfall mit schwer kalkulierbaren Folgen geben. Griechenlands ohnehin arg strapazierter Bev&ouml;lkerung bleibt die Unsicherheit einer R&uuml;ckkehr zur Drachme erspart. All das darf jedoch nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass die Vereinbarung eine &auml;u&szlig;erst schlechte ist. W&auml;hrend die Regierung von Premier Alexis Tsipras deutlich verloren hat, k&ouml;nnen alle anderen bestenfalls einen Pyrrhussieg verbuchen. Athen vermochte weitere Austerit&auml;tsma&szlig;nahmen nicht abzuwenden, Berlin musste mit dem Mythos von der Tragf&auml;higkeit der griechischen Schulden brechen, und die EU erwies sich als zerstritten und kaum kompromissf&auml;hig. All das wird schon in naher Zukunft weitere Fliehkr&auml;fte freisetzen &ndash; zumal nun die radikalisierte Fortsetzung jener neoliberalen Politik beschlossen wurde, die den Zusammenhalt in Europa seit Jahren untergr&auml;bt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2015\/august\/grexit-verhindert-europa-verspielt\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenlands Schulden gegen&uuml;ber Eurosystem erreichen Rekordhoch<\/strong><br>\nWarum die griechische Kapitalflucht f&uuml;r die Eurozone riskant ist und was die Folgen im Falle eines Grexit w&auml;ren [&hellip;]<br>\nSo in Griechenland: Die hellenischen Target-Schulden steigen seit Jahresbeginn an. Neue Zahlen der griechischen Notenbank zeigen, dass sich diese Entwicklung im Juni dramatisch zugespitzt hat. Griechenlands Target-Verbindlichkeiten sind um sieben Milliarden Euro auf insgesamt 107,7 Milliarden gestiegen. [&hellip;]<br>\nIm Euroraum m&uuml;ssen die Target-Salden nicht ausgeglichen werden. Bei einem Grexit k&ouml;nnte sich das &auml;ndern: Die &uuml;brigen Notenbanken w&uuml;rden dann von Griechenland die 130 Milliarden zur&uuml;ckfordern. Kann das Mittelmeerland diese Summe nicht zur&uuml;ckzahlen (was wahrscheinlich w&auml;re), w&uuml;rde der Verlust alle Eurol&auml;nder treffen. Eine Rekapitalisierung der EZB w&auml;re wohl erforderlich. &Ouml;sterreichs Anteil an der EZB betr&auml;gt 2,88 Prozent, die Republik haftet also mit 3,7 Milliarden in diesem Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000019508957\/Warum-die-griechische-Kapitalflucht-fuer-die-gesamte-Eurozone-riskant-ist\">standard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist zum M&auml;usemelken. Wie der Artikel zeigt, ist Target ein hervorragender Krisenparameter, der ausschl&auml;gt, wenn etwas komplett schief l&auml;uft. So wird er aber nicht von Medien verstanden. Ob die anderen Zentralbanken im Falle eines Grexit ihre Forderungen an die griechische ZB abschreiben m&uuml;ssen, ist eine offene Frage. Nach den Regeln der doppelten Buchf&uuml;hrung m&uuml;sste man das wohl, es g&auml;be jedoch auch (Abgrenzungsposten) M&ouml;glichkeiten, dies so zu managen, dass dies zumindest nicht als Verlust verbucht wird. Darauf geht der Artikel nicht ein. Aber mehr noch &ndash; auch der Standard greift die fragw&uuml;rdige Argumentation auf, nach der Target-2-Salden durch den Steuerzahler ausgeglichen werden m&uuml;ssten. Das ist aber falsch. EZB-Verluste werden generell eben nicht vom Steuerzahler ausgeglichen, das EZB-Statut sieht dies &uuml;berhaupt nicht vor. Das hat auch der Standard nicht verstanden. Wahrscheinlich lesen auch Standard-Autoren zu viel deutsche Zeitungen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsdebatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Fremdenfeindlichkeit: Angriffe auf Fl&uuml;chtlingsheime h&auml;ufen sich dramatisch<\/strong><br>\n202 Angriffe auf Fl&uuml;chtlingsheime z&auml;hlt das Bundesinnenministerium f&uuml;r das erste Halbjahr 2015. Das sind so viele wie im gesamten Jahr 2014. 173 rechnet das BKA dem rechtsextremen Spektrum zu, 22 dieser Delikte sind Gewaltdelikte wie K&ouml;rperverletzung und Brandstiftung. Der Pr&auml;sident des Zentralrats der Juden, Schuster, kritisiert CSU-Chef Seehofer f&uuml;r seine &Auml;u&szlig;erungen beim Thema &ldquo;Asylmissbrauch&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fremdenfeindlichkeit-angriffe-auf-fluechtlingsheime-haeufen-sich-dramatisch-1.2579723\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Verfassungsfeind Seehofer stoppen<\/strong><br>\n&bdquo;Die andauernde rassistische Stimmungsmache der CSU und vor allem die des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer ist Wasser auf die M&uuml;hlen von extremen Rechten, die nunmehr seit Monaten in vielen bundesdeutschen Kommunen gegen Fl&uuml;chtlinge und deren Unterk&uuml;nfte mobil machen. Wenn der CSU-Chef allen Ernstes &uuml;ber die Errichtung von Lagern f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge aus dem Balkan schwadroniert und einen &sbquo;massenhaften Asylmissbrauch&lsquo; herbeifabuliert, geht es ihm allein um einen Angriff auf das Grundgesetz&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Ich erinnere mich noch allzu gut an vergangene Ausf&auml;lle Seehofers. Besonders an seinen ekelerregenden Ausspruch &sbquo;Wir werden uns gegen Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehren &ndash; bis zur letzten Patrone&lsquo;. Das Grundgesetz ist f&uuml;r Horst Seehofer offenbar nicht einmal mehr das Papier wert, auf dem es geschrieben steht. Wer vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte derart gegen Fl&uuml;chtlinge hetzt und eine Abschreckung durch Lager propagiert wie der bayrische Ministerpr&auml;sident, muss sich den Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit gefallen lassen. Die Bundesregierung, aber auch der gr&uuml;ne Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann sind aufgefordert, Seehofers Amoklauf gegen Fl&uuml;chtlinge zu stoppen und ihm nicht bei immer weiteren Abschreckungsvorschl&auml;gen gegen Fl&uuml;chtlinge nach dem Mund zu reden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sevimdagdelen.de\/de\/article\/4041.lager_verfassungsfeind_seehofer_stoppen.html\">Sevim Dagdelen (MdB, Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><strong>Fl&uuml;chtlingsdebatte im Netz: Mehr Schweiger, weniger Seehofer<\/strong><br>\nDie sozialen Medien zeigen, was die Gesellschaft bewegt. Jetzt eskaliert die Fl&uuml;chtlingsdebatte. Rassisten f&uuml;hlen sich durch die Hetze im Netz ermutigt. Wer auch nur einen Funken Empathie besitzt, muss sich dem entgegenstellen.<br>\n&Uuml;ber die Merkelsche Fehlz&uuml;ndung beim B&uuml;rgerdialog mit dem Fl&uuml;chtlingsm&auml;dchen Reem sind mehrere kluge Texte geschrieben worden. Bisher habe ich den aus meiner Sicht wichtigsten Aspekt nicht abgebildet gesehen &ndash; das offensichtliche Zerschellen der heute &uuml;blichen politischen Kommunikation. Man erkennt das gleich zu Beginn des bekannten TV-Ausschnitts, lange bevor die Tr&auml;nen flie&szlig;en.<br>\nReem teilt der Kanzlerin ihre Lebenssorgen mit. Angela Merkel h&auml;tte Reem beruhigen k&ouml;nnen, selbst ein vager Hinweis auf eine Pr&uuml;fung der Umst&auml;nde w&auml;re so angemessen wie unverbindlich gewesen. Stattdessen aber hat Merkel &uuml;berhaupt nicht auf Reems pers&ouml;nliche Sorgen geantwortet &ndash; sondern auf die vermeintlichen Sorgen des TV-Publikums. In Kurzform:<br>\nIch kann das Leben nicht genie&szlig;en.<br>\nEs &uuml;berfordert uns, dass Tausende und Tausende aus den Fl&uuml;chtlingslagern im Libanon kommen und alle aus Afrika.<br>\nDas hat exakt nichts mit Reems Sorge zu tun &ndash; das ist eine Standardantwort auf die dumpfen &ldquo;Sorgen&rdquo; der &ldquo;besorgten B&uuml;rger&rdquo;. Merkel tut so, als spreche sie mit den Leuten vor Ort, tats&auml;chlich spricht sie mit der Masse vor den TV-Ger&auml;ten. Die Behauptung, sie habe ja blo&szlig; &ldquo;die Wahrheit&rdquo; gesagt, ist schierer Unfug: Merkel hat Reems Zukunfts&auml;ngste als Gespr&auml;chsanlass zum Pseudothema &ldquo;&Uuml;berfremdung&rdquo; missbraucht. Sie h&auml;lt in diesem Moment die Botschaft &ldquo;Wir nehmen in keinem Fall alle aus Afrika auf&rdquo; an die Menge vor den TV-Ger&auml;ten f&uuml;r wichtiger als die Beruhigung eines &auml;ngstlichen Kindes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/fluechtlingshetze-in-sozialen-medien-die-lobo-kolumne-a-1044754.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Fluchtursachen und Systemfragen<\/strong><br>\nEs gibt keine weltweite &sbquo;Fl&uuml;chtlingskrise&lsquo;, sondern eine Weltkrise, die Fluchtbewegungen erzeugt. Wenn man diese Weltkrise bek&auml;mpfen will, muss man sich nicht nur um die Begrenzung ihrer Folgen, sondern auch um die Analyse ihre Ursachen k&uuml;mmern und dazu weltwirtschaftliche Systemfragen stellen.<br>\nDie weltweiten Fluchtbewegungen haben eine nie gekannte Dimension erreicht, die selbst diejenige der Fluchtbewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg &uuml;bertrifft: Die UNHCR-Daten erfassten im Dezember 2014 weltweit 59,5 Millionen Menschen, 16 Prozent mehr als im Jahr zuvor (51,2 Mio.): &bdquo;Im Jahr 2014 wurden t&auml;glich durchschnittlich 42.500 Menschen zu Fl&uuml;chtlingen, Asylsuchenden oder Binnenvertriebenen im eigenen Land.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2015\/07\/21\/bades-meinung-fluchtursachen-und-systemfragen\/\">Migazin<\/a><\/li>\n<li><strong>EU will bei Fluchtursachen intensiv mit afrikanischen Diktaturen kooperieren<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union setzt bei der Bek&auml;mpfung von Fluchtursachen verst&auml;rkt auf die Unterst&uuml;tzung von autorit&auml;ren Regimen in Afrika. Das geht aus vertraulichen Verhandlungsdokumenten hervor, die dem ARD-Magazin &bdquo;Monitor&ldquo; vorliegen.<br>\nDemnach ist unter anderem geplant, die Institutionen der Regierung in Eritrea zu &bdquo;st&auml;rken&ldquo; und sie bei der Bek&auml;mpfung von Fluchthelfern zu unterst&uuml;tzen. Sudanesische Beamte sollen im &bdquo;Migrationsmanagement&ldquo; geschult und das &bdquo;Grenzmanagement&ldquo; des S&uuml;dsudans verbessert werden. Dar&uuml;ber hinaus soll ein &bdquo;Trainingszentrum&ldquo; an der &bdquo;Polizeiakademie in Kairo&ldquo; etabliert werden und Polizisten und Strafverfolgungsbeh&ouml;rden der afrikanischen Staaten mit Hilfe der EU ausgebildet werden. Die Verhandlungsdokumente machen das Ausma&szlig; der geplanten Kooperationen zwischen der EU und den Staaten am Horn von Afrika nun erstmals &ouml;ffentlich.<br>\nDabei gilt die Menschenrechtssituation in L&auml;ndern wie Eritrea, Sudan und S&uuml;dsudan als katastrophal. Im aktuellen Menschenrechtsbericht der Bundesregierung hei&szlig;t es: &bdquo;Menschenrechte werden im diktatorisch regierten Eritrea seit vielen Jahren systematisch verletzt.&ldquo; Die UN werfen der Regierung Eritreas vor, f&uuml;r Folter, willk&uuml;rliche Verhaftungen, Zwangsarbeit und extralegale Hinrichtungen verantwortlich zu sein. Amnesty International dokumentierte im S&uuml;dsudan Massenvergewaltigungen und &Uuml;bergriffe auf die Zivilbev&ouml;lkerung, die auch von den Regierungstruppen begangen worden sein sollen. Der Pr&auml;sident des Sudans, Omar-al Bashir, wird seit Jahren vom Internationalen Strafgerichtshof wegen V&ouml;lkermords und Kriegsverbrechen gesucht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/presse.wdr.de\/plounge\/tv\/das_erste\/2015\/07\/20150723_monitor_fluchtursachen.html\">Monitor Pressemeldung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/grenzen-dicht-100.html\">Monitor Beitrag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gerd Bosbach: Albtraum Demografie? Vier Einw&auml;nde gegen die Schwarzmalerei<\/strong><br>\nNoch vor 15 Jahren war die Bev&ouml;lkerungsstatistik nur ein Thema f&uuml;r staubtrockene Statistiker. Heute ist sie unter dem Namen Demografie in aller Munde. Eine erstaunliche Karriere f&uuml;r eine Statistik.<br>\n1990 habe ich als Berater des Statistischen Bundesamtes in Bonn, dem damaligen Regierungssitz, mit Fakten &uuml;ber Anzahl von Kindern und Alter von Lehrern auf die Notwendigkeit einer verst&auml;rkten Lehrerausbildung hingewiesen. Keine Chance! Regierung und Medien hatten kein Interesse an &bdquo;Bev&ouml;lkerungsplanung&ldquo;, nahmen die Fakten noch nicht einmal zur Kenntnis. Entsprechend erstaunt vernahm ich dann 2003, dass Politiker und Journalisten fast t&auml;glich &uuml;ber Bev&ouml;lkerungszahlen redeten. Diesmal nicht &uuml;ber reale Fakten, sondern &uuml;ber Prognosen f&uuml;r das Jahr 2050. Und diesmal wurden viele wichtige politische Entscheidungen genau damit begr&uuml;ndet. Was war passiert?<br>\nWelche Zahlen h&auml;tte Konrad Adenauer 1960 &uuml;ber 2010 vorhersagen k&ouml;nnen? Und welche Bismarck 1860 &uuml;ber 1910? Richtig, die Jahreszahl. Sonst aber fast gar nichts. Und in der heutigen schnelllebigen Zeit sollen wir 50 Jahre in die Zukunft schauen k&ouml;nnen?<br>\nSelbst 1985, also vor &bdquo;nur&ldquo; 30 Jahren, wusste Helmut Kohl samt seinem Beraterstab kaum etwas &uuml;ber die Welt von heute. 25 Jahre Wiedervereinigung, Aufl&ouml;sung des Ostblocks, Kriege in Irak, Libyen, Syrien und ihre Folgen f&uuml;r uns? Industrie 4.0, 3D-Drucker und Beherrschung des Alltags durch Internet, Handys und Computer? All das war vor 30 Jahren so nicht zu erahnen. Selbst vor 20 Jahren waren Dinge wie Riester- und R&uuml;ruprente, Hartz IV, die Finanzkrise und ihre Folgen nicht in Sicht.<br>\n&Uuml;berraschend, dass viele heute trotzdem 50-Jahres-Prognosen mit der zuk&uuml;nftigen Wirklichkeit verwechseln.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.seniorenunion.de\/images\/stories\/docs\/souveraen_02_2015.pdf\">Seniorenunion der CDU<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150724_Albtraum_Demografie.pdf\">Albtraum Demografie [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Erbschaftsteuer: Privilegien und Bluffs ohne Ende<\/strong><br>\nStellen Sie sich vor, sie erhalten einen korrekten Einkommensteuerbescheid, wonach Sie noch 1.500 Euro nachzahlen sollen. Den Erl&auml;uterungen entnehmen Sie aber, dass Sie nicht zahlen m&uuml;ssen, wenn Sie nur &uuml;ber ein Guthaben verf&uuml;gen, von dem die H&auml;lfte nicht ausreicht, um die ganze Steuerschuld zu begleichen (also z.&nbsp;B. 2.900 Euro). V&ouml;llig abgedrehte Vorstellung, denken Sie? Richtig! Dieser Irrwitz soll aber nach Regierungsbeschluss demn&auml;chst bei Erbe oder Schenkung von Betriebsverm&ouml;gen im Wert von &uuml;ber 26 Millionen Euro zur Verschonung von der Erbschaftsteuer f&uuml;hren. Da gerade bei Unternehmensfortf&uuml;hrungen eher die sorgf&auml;ltig gestaltete Schenkung die Regel ist, wird es f&uuml;r viele Unternehmerfamilien ein Leichtes sein, die entsprechenden Voraussetzungen f&uuml;r diese Privilegierung zu schaffen.<br>\nTrotz dieser offensichtlich unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Beg&uuml;nstigung von Multimillion&auml;ren ist die Kritik der Unternehmer und ihrer Lobby hieran dennoch &auml;u&szlig;erst scharf. Weil n&auml;mlich &uuml;berhaupt ein Verm&ouml;gen als Beleg f&uuml;r die bereits gro&szlig;z&uuml;gig definierte Zahlungs(un)f&auml;higkeit nachgewiesen werden soll, mokieren sie sich &uuml;ber die &bdquo;Einf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer durch die Hintert&uuml;r&ldquo;. Offenbar ist Verteilungsgerechtigkeit in diesen Kreisen nur bei Wohlt&auml;tigkeitsveranstaltungen ein Thema, wenn die zur Imagepflege gezahlten Almosen auch steuermindernd geltend gemacht werden k&ouml;nnen. Ansonsten zeigt diese Reaktion, dass es von den Superreichen schon als unzumutbar empfunden wird, wenn sich der Staat nur Einblick in ihre Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse verschaffen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++0a07adfc-3122-11e5-bb90-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Politik ist der Spielraum, der die Wirtschaft ihr l&auml;sst<\/strong><br>\nDas Kasino war lediglich vor&uuml;bergehend geschlossen. Wahrscheinlich stimmt nicht mal diese Aussage. Richtiger gesagt w&auml;re wohl, dass es vor&uuml;bergehend au&szlig;er Betrieb war, weil es einen Fehler in der Software gab. Als man den mit &ouml;ffentlichen Geldern und B&uuml;rgschaften &uuml;berbr&uuml;ckt hatte, machten die Banken alles wie eh und je. Sie spekulieren weiterhin mit Lebensmitteln, b&uuml;ndeln faule Kredite zu neuen Wertanlagen und hoffen nach wie vor auf den Tag, an dem man endlich einen L&ouml;sungsansatz entwickelt, um auch aus Hundeschei&szlig;e ein Aktienpaket zu schn&uuml;ren.<br>\nGelernt hat man jedenfalls nichts aus der Banken- oder Finanzkrise. Man hat die Risiken, die ihren Tribut zollten, einfach sozialisiert und privatisiert weiter die Gewinne. Steuerzahler waren zur Absicherung gut, aber Banken sind weiterhin Privatunternehmen, die keinerlei moralische oder wenigstens gesellschaftliche Verantwortung &uuml;bernehmen. Das w&auml;re vielleicht auch zu viel verlangt. Aber mehr staatliche Einflussnahme und Regularien, die bestimmte Praxen unterbinden, h&auml;tten als Folge des Kollaps entstehen m&uuml;ssen. Doch nichts geschah. Die Bankenlobby war zu m&auml;chtig. Dieser Tage sieht man an einer relativ kleinen &raquo;Stellschraube&laquo;, wie wenig sich Banken von der Politik sagen lassen. Aus dem Projekt, das den Dispositionskredit regulieren wollte, ist eine zahnlose Beratungsstunde geworden. Mehr Zugest&auml;ndnisse konnte man den Banken nicht abringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/978852.politik-ist-der-spielraum-der-die-wirtschaft-ihr-laesst.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein Tunnel zur US-Botschaft: Geheime TTIP-Akten f&uuml;r den Bundestag<\/strong><br>\nEs muss ein Tunnel her. Vom Reichstag zur&nbsp;US-Botschaft. Der Tunnel darf nicht allzu hoch sein: Die Abgeordneten&nbsp;sollten schon angemessen kriechen m&uuml;ssen. Laut wird &ldquo;The Star-Spangled&nbsp;Banner&rdquo; durch die R&ouml;hre schallen, wenn die Abgeordneten einen Zugang zu&nbsp;den TTIP-Akten haben wollen, die, so erfuhr die deutsche &Ouml;ffentlichkeit&nbsp;j&uuml;ngst vom&nbsp;Bundestagspr&auml;sidenten Lammert, in der US-Botschaft am&nbsp;Brandenburger Tor unter Verschluss gehalten werden. Bisher sind es 139&nbsp;Beamte aller Art, deren Namen keiner kennt, die in den Akten kramen&nbsp;d&uuml;rfen. Aber bald d&uuml;rfen die &ldquo;Vertreter des ganzen Volkes&rdquo; auch mal&nbsp;reinschauen. Vielleicht.<br>\nDenn noch ist der Brief des k&uuml;hnen&nbsp;Bundestagspr&auml;sidenten von der g&ouml;ttlichen US-Regierung, die Norbert&nbsp;Lammert untert&auml;nigst um Akteneinsicht gebeten hatte, nicht beantwortet.&nbsp;Auch in anderen unterworfenen L&auml;ndern Europas hat die Macht &ldquo;Leser&auml;ume&rdquo;&nbsp;eingerichtet, in denen anonyme Beamte geheime Verhandlungsprotokolle&nbsp;lesen d&uuml;rfen.&nbsp;Nat&uuml;rlich nur dann, wenn sie vorher ihre Handys, Tablets,&nbsp;oder Kameras abgegeben haben. Ihren Amtseid erhalten sie beim&nbsp;Rauskriechen unbenutzt wieder zur&uuml;ck. W&auml;hrend der Beamte in kniender&nbsp;Haltung lesen kann, wer an der Verschw&ouml;rung gegen Europa beteiligt war,&nbsp;achtet das US-Sicherheitspersonal darauf, dass keine Notizen gemacht&nbsp;werden. Dass ihm am Ende das Gehirn geb&uuml;gelt wird, ist nur ein Ger&uuml;cht:&nbsp;Beamte, die nicht schon vorher grundgeb&uuml;gelt wurden, haben keinen&nbsp;Zutritt. [&hellip;]<br>\nEs wird ohne Tunnel nicht gehen. Doch vor dem Gang&nbsp;in den Tempel der Macht sollte der Abgeordnete den Gebetsraum des&nbsp;Bundestages aufsuchen. Die von G&uuml;nther Uecker gestaltete Kapelle wird&nbsp;der Gewissenserforschung dienen: Habe ich mich an der Macht vers&uuml;ndigt,&nbsp;in Gedanken, Worten und Werken? Hunderte von Ueckers N&auml;geln&nbsp;durchbohren&nbsp;das Kreuz im Raum, so bohrend wie die Fragen, die sich der Delinquent&nbsp;vor dem Gang durch den Tunnel stellen soll. Doch dann, gereinigt und&nbsp;gel&auml;utert, darf er den Fahrstuhl nach unten benutzen, zum Stollen des&nbsp;geheimen Wissens. Wenn Lammert eine positive Antwort bekommt. Wenn&nbsp;Lammert &uuml;berhaupt eine Antwort erh&auml;lt.&nbsp;Wenn&nbsp;Lammert und seine&nbsp;Abgeordneten-Truppe des amerikanischen Herrschaftswissens w&uuml;rdig sind.&nbsp;Und der Tunnel wird sein ein Zeichen der Gnade, amen.<br>\nQuelle:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/ein-tunnel-in-die-us-botschaft.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Geheime Straft&auml;ter: Whistleblower unter Anklage?<\/strong><br>\nD&uuml;rfen Whistleblower Informationen weitergeben? Und d&uuml;rfen diese verbreitet werden? Der Chef des Bundesverfassungschutzes, Hans-Georg Maa&szlig;en, und Generalbundesanwalt Harald Range sagen &ldquo;Nein&rdquo;. Ersterer hat jetzt drei Anzeigen gestellt, die vermutlich nicht die Einzigen bleiben werden. Und zweiter geht ihnen nach und hat die Ermittlungen &uuml;bernommen. Es geht um die Ver&ouml;ffentlichung von Staatsgeheimnissen. F&uuml;r die journalistische Aufkl&auml;rung sind solche Dokumente unverzichtbar, sagen Journalisten. Angezeigt wurde in diesem Fall das renommierte Politikportal Netzpolitik.org, dass sich bereits lautstark zur Wehr setzt. Es sind die ersten Anzeigen dieser Art in Deutschland und das unmittelbar vor der Verabschiedung eines neuen Verfassungsschutzgesetzes, das das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz st&auml;rken soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=53069\">3sat Kulturzeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Morde in Odessa: Ein &Uuml;berlebender berichtet<\/strong><br>\nInterview mit Oleg Musyka, einem der&nbsp;&Uuml;berlebenden des Anschlags auf das Gewerkschaftshaus von Odessa am 2.&nbsp;Mai 2014, durch Brigitte Queck, Leiterin des Vereins &ldquo;M&uuml;tter gegen den&nbsp;Krieg&nbsp;Berlin-Brandenburg&rdquo; [&hellip;]<br>\nB.Q.:&nbsp;Wie viele Opfer gab es tats&auml;chlich am 2. Mai 2015 im Gewerkschaftshaus in Odessa ?<br>\nOleg: Offiziell wird von 48 Opfern gesprochen. In Wirklichkeit kamen 116 Menschen ums Leben.<br>\nB. Q.:&nbsp;Wie ist das zu verstehen ?<br>\nOleg: Nach Verst&auml;ndnis der UNO und auch&nbsp;europ&auml;ischen Gesetzen, spricht man ab 50 Personen von Genozid&nbsp;(V&ouml;lkermord). Mit anderen Worten, die derzeitigen Kiewer Machthaber&nbsp;halten die wahre Zahl der Opfer bewusst geheim.<br>\n[&hellip;]<br>\nB.Q.:&nbsp;Wie bitte, die T&auml;ter laufen frei herum, ja, sie sitzen sogar im Parlament ?!<br>\nOleg: Ja, Alexej Gontscharenko ist&nbsp;Parlamentsabgeordneter vom Poroschenko-Block, Andrej Jusow ist&nbsp;Vorsitzender der Partei Udar von Klitschko und Sewo Kontscharewskij,&nbsp;derjenige, der die Opfer, die sich durch einen Fenstersprung aus dem&nbsp;brennenden Gewerkschafshaus retten wollten, unten erschlug, sitzt heute&nbsp;als Vertreter einer&nbsp;gesellschaftlichen Organisation im Stadtrat Odessas.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/kritik\/die-morde-in-odessa.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Frische 1,8 Milliarden aus der EU f&uuml;r die Pleite-Ukraine<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat gestern die ersten 600 Millionen Euro von insgesamt 1,8 Milliarden Euro in die Ukraine &uuml;berwiesen. Gleichzeitig einigt sich das Pleite-Land auch mit dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) &uuml;ber neue Finanzhilfen.<br>\nDer ukrainische Premier Arseni Jazenjuk sagte am Mittwoch, er erwarte, dass die Entscheidung &uuml;ber die Bereitstellung von 1,7 Milliarden US-Dollar am 31. Juli falle. Das ist ein Teil der 17,5 Milliarden Dollar, die dem Land vom IWF zur Verf&uuml;gung gestellt werden. F&uuml;nf Milliarden sind davon insgesamt schon geflossen, obwohl der Fonds damit gegen seine zentralen Regeln verst&ouml;&szlig;t, kein Geld an L&auml;nder mit internen kriegerischen Konflikten flie&szlig;en zu lassen. Zudem werden dem Land mehr Mittel als &uuml;blich gew&auml;hrt und das Geld d&uuml;rfte auch nur flie&szlig;en, wenn das Land in den n&auml;chsten 12 Monaten seinen Verpflichtungen wieder nachkommen kann.<br>\nW&auml;hrend es beim IWF um schon gew&auml;hrte Gelder geht, flie&szlig;en aus dem Steuers&auml;ckel der EU-B&uuml;rger frische 1,8 Milliarden Euro an das Pleite-Land, damit es auch den verdoppelten Milit&auml;rhaushalt schultern kann. Der stellvertretende EU-Kommissionspr&auml;sident Valdis Dombrovskis erkl&auml;rte: &ldquo;Die heutige Auszahlung zeigt die vollst&auml;ndige Entschlossenheit der EU der Ukraine in diesen schweren Zeiten beizustehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45512\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mariani: Ohne Referendum h&auml;tte Krim gleiches Schicksal wie Donbass ereilt<\/strong><br>\nOhne Referendum vom M&auml;rz vergangenen Jahres h&auml;tte die Schwarzmeer-Halbinsel Krim gleiches Schicksal ereilt wie das jetzige Kriegsgebiet Donbass im Osten der Ukraine, erkl&auml;rte der franz&ouml;sische Parlamentarier Thierry Mariani am Donnerstag in der Krim-Hauptstadt Simferopol.<br>\nEine von Mariani, Chef des Ausw&auml;rtigen Ausschusses, geleitete zehnk&ouml;pfige Delegation der Nationalversammlung Frankreichs war am gleichen Tag, von Moskau kommend, auf der Krim eingetroffen. Die Franzosen wollen Simferopol, Jalta und Sewastopol besichtigen und mit Vertretern der &ouml;rtlichen F&uuml;hrung sprechen.<br>\n&bdquo;Die ersten Opfer dieser Ereignisse (im Donbass) waren Zivilisten. Wenn wir sehen, was in den Kampfgebieten passiert, k&ouml;nnen wir Ihnen nur dazu gratulieren, dass Sie das abgewendet haben&ldquo;, sagte Mariani bei einem Treffen mit Abgeordneten des Staatsrates der Republik Krim.<br>\nDer Delegationschef gratulierte dem Krim-Parlament zur &bdquo;historischen Entscheidung&ldquo;, ein Referendum &uuml;ber den Beitritt der Halbinsel zum Staatsverband Russlands durchzuf&uuml;hren.<br>\nDie Krim wurde wieder russisch, nachdem sich ihre Bev&ouml;lkerung im M&auml;rz 2014 mehrheitlich f&uuml;r den Beitritt zur Russischen F&ouml;deration ausgesprochen hatte. Das Referendum war aus Sicht Moskaus v&ouml;lkerrechtskonform und steht im Einklang mit der UN-Charta.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20150723\/303432625.html\">Sputniknews<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.H.:<\/strong> Ich schlie&szlig;e mich Thierry Mariani ausdr&uuml;cklich an! Bemerkenswert ist auch die Formulierung &ldquo;Das Referendum war aus Sicht Moskaus v&ouml;lkerrechtskonform und steht im Einklang mit der UN-Charta&rdquo;. Wie noch mal wird das in den Medien der &ldquo;Wertegemeinschaft&rdquo; formuliert? Hat man dort schon einmal die Formulierung &ldquo;aus Sicht Washingtons, Berlins&rdquo; etc. gelesen oder geh&ouml;rt? Von dem Ausfall Merkels bei ihrem Besuch in Moskau ganz zu schweigen. Wie Herrenreiter eben so sind in ihrer Selbstherrlichkeit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Japanische Nikkei-Gruppe kauft &ldquo;Financial Times&rdquo; um 1,2 Milliarden Euro<\/strong><br>\nReuters wurde als K&auml;ufer gehandelt, ebenso Konkurrent Bloomberg, und Springer sollte vor dem Zuschlag stehen. Doch w&auml;hrend die Medienwelt den K&auml;ufer der Financial Times in Deutschland suchte, griff ein Medienhaus aus Japan zu: Nikkei.<br>\nF&uuml;r fast 1,2 Milliarden Euro &uuml;bernimmt der japanische Finanzinformationskonzern, der den Tokioter B&ouml;rsenindex schuf, das lachsfarbene und l&auml;ngst &uuml;berwiegend digitale Weltwirtschaftsblatt.<br>\nDem britischen Medienkonzern Pearson geh&ouml;rte die Financial Times seit 60 Jahren. Er will sich nun auf Bildungsmedien konzentrieren, hier gilt er als Weltmarktf&uuml;hrer.<br>\nSeinen Buchverlag Penguin hat Pearson schon 2013 mit Bertelsmanns US-Verlagsriesen Random House fusioniert &ndash; zum weltgr&ouml;&szlig;ten Publikumsverlag. Dort h&auml;lt Pearson 47 Prozent&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000019605112\/Japanischer-Infokonzern-Nikkei-kauft-Financial-Times-fuer-909-Millionen-Euro?ref=nl\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>eBook zu Ungleichheit erschienen<\/strong><br>\nEin Jahr Verteilungsfrage.org &ndash; ein guter Anlass, um in einem Jahrbuch den R&uuml;ckblick auf ein bewegtes Jahr Ungleichheitsdebatte zu wagen. In einem kostenlosen E-Book mit &uuml;ber 60 Seiten werden zahlreiche Beitr&auml;ge aus dem vergangenen Jahr geb&uuml;ndelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verteilungsfrage.org\/2015\/07\/jahrbuch-20142015-erschienen\/\">verteilungsfrage.org<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>SPD-Ministerpr&auml;sident stellt eigenen Kanzlerkandidaten infrage<\/strong><br>\nSchleswig-Holsteins Ministerpr&auml;sident Torsten Albig stellt den Sinn einer SPD-Kanzlerkandidatur 2017 infrage. &ldquo;Ich habe keinen Zweifel, dass Parteichef Sigmar Gabriel es exzellent machen w&uuml;rde&rdquo;, sagte der SPD-Politiker im Sommerinterview mit NDR 1 Welle Nord. Er glaube aber, dass es schwer sei, gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu gewinnen. &ldquo;Ich glaube, sie macht das ganz ausgezeichnet &ndash; sie ist eine gute Kanzlerin.&rdquo; Das m&uuml;sse man einfach zur Kenntnis nehmen. Albig bezieht sich auf die schlechten Umfragewerte f&uuml;r die Bundes-SPD.<br>\nDer Ministerpr&auml;sident kann sich deshalb eine Bundestagswahl ohne einen SPD-Kanzlerkandidaten vorstellen. Wahlziel seiner Partei k&ouml;nne es Albig zufolge sein, an der n&auml;chsten Regierung beteiligt zu sein. Daf&uuml;r brauche man zwar einen starken Spitzenkandidaten. &ldquo;Ob die Bezeichnung Kanzlerkandidat noch richtig ist oder nicht, das werden wir sehen.&rdquo; Die SPD werde zur rechten Zeit &uuml;ber einen m&ouml;glichen Kandidaten entscheiden.<br>\nRalf Stegner, Landeschef der SPD in Schleswig-Holstein und stellvertretender Parteivorsitzender, reagierte prompt. Das Ziel sei das Kanzleramt, schrieb er auf Twitter. Die SPD wolle keinen Wettbewerb mit den Gr&uuml;nen darum, wer 2017 Juniorpartner der Union werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-07\/torsten-albig-kanzlerkandidat-spd-sigmar-gabriel\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Warum Albig nicht gleich eine Fusion mit der CDU vorschl&auml;gt, bleibt ein R&auml;tsel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Gesetzes&auml;nderung nach Millionengage f&uuml;r Gottschalk erwartet<\/strong><br>\nGottschalk hatte die volle Gage von 2,7 Millionen Euro erhalten, obwohl die Sendung acht Monate vor Vertragsende abgesetzt worden war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000019609648\/Millionen-Gage-fuer-Gottschalk-Gesetzesaenderung-erwartet?ref=nl\">der Standard<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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