{"id":2694,"date":"2007-10-16T09:26:38","date_gmt":"2007-10-16T07:26:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2694"},"modified":"2015-12-17T15:13:47","modified_gmt":"2015-12-17T14:13:47","slug":"die-bundesagentur-fuer-arbeit-ergreift-partei-gegen-die-verlaengerung-des-arbeitslosengeldes-und-die-agenda-verfechter-missbrauchen-ihre-parteiischen-daten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2694","title":{"rendered":"Die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit ergreift Partei gegen die Verl\u00e4ngerung des Arbeitslosengeldes und die Agenda-Verfechter missbrauchen ihre parteiischen Daten"},"content":{"rendered":"<p>Eine &bdquo;Sonderbrosch&uuml;re&ldquo; der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) unter dem Titel die <a href=\"http:\/\/www.pub.arbeitsamt.de\/hst\/services\/statistik\/000100\/html\/sonder\/broschuere_aeltere_2007.pdf\">&bdquo;Situation von &Auml;lteren am Arbeitsmarkt&ldquo; [PDF &ndash; 180 KB]<\/a>,  die im Oktober zeitlich passend zur Kontroverse um die Vorschl&auml;ge von Kurt Beck zur moderaten Verl&auml;ngerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I erschienen ist, geh&ouml;rt derzeit zu den in der &ouml;ffentlichen Debatte am meisten zitierten Publikationen. Die Anh&auml;nger von Hartz IV verbuchen die dort aufgelisteten positiven Zahlen &uuml;ber die Besch&auml;ftigung &Auml;lterer als <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/nn_774\/Content\/DE\/Artikel\/2007\/10\/2007-10-11-regierungserklaerung-muentefering.html\">&bdquo;Erfolg der politischen Arbeit&ldquo;<\/a>. Hartz IV habe gewirkt.<br>\nKann man einen solchen Zusammenhang aus diesen Daten der BA wirklich herstellen? Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nAus den in der &bdquo;Sonderbrosch&uuml;re&ldquo; zusammengestellten Zahlen zieht die BA u.a. folgendes Res&uuml;mee:<\/p><ul>\n<li>Es gebe eine positive Entwicklung der Erwerbst&auml;tigkeit und der sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung &Auml;lterer.<\/li>\n<li>Zwei Drittel des Besch&auml;ftigungsaufschwungs in Deutschland gingen auf &Auml;ltere zur&uuml;ck.<\/li>\n<li>Es gebe weniger Arbeitslosmeldungen &Auml;lterer &uuml;ber 55 Jahren. <\/li>\n<li>Die Arbeitslosenquoten &Auml;lterer s&auml;nken deutlich.<\/li>\n<\/ul><p>Dies sei auf die &bdquo;Ver&auml;nderung von Anreizen&ldquo; und &bdquo;insbesondere auf die Verk&uuml;rzung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld&ldquo; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<\/p><p>Es ist &uuml;blich geworden aus statistischen Korrelationen (Wechselbeziehungen) Handlungsanweisungen f&uuml;r die  Politik abzuleiten. Das zeigt sich z.B. an den immer h&auml;ufiger verbreiteten Benchmarks oder Rankings und daraus gefolgerten politischen Empfehlungen.<br>\nDas Aufzeigen solcher Wechselbeziehungen gilt in der &Ouml;konomie und in der Wissenschaft generell als extrem simple Methode (selbst wenn das mit hohem Rechenaufwand verbunden ist): Man hat ein begrenztes Problem vor Augen &ndash; hier etwa die Arbeitslosigkeit &Auml;lterer &ndash; und stellt entsprechende Daten in eine Wechselbeziehung mit selbigem Problem und leitet aus einer statistischen Beziehung eine Begr&uuml;ndung f&uuml;r eine L&ouml;sung &ndash; eine &bdquo;Reform&ldquo; &ndash; ab. Statistische Korrelationen werden so unvermittelt zu Kausalit&auml;ten erkl&auml;rt.<\/p><p>Solche Korrelationen k&ouml;nnen als Vorsichtsma&szlig;nahme etwa bei Vertr&auml;glichkeitspr&uuml;fungen von Medikamenten durchaus sinnvoll sein. Daraus mag man auch Hypothesen f&uuml;r Ursachenerkl&auml;rungen ableiten. Wirkliche Erkl&auml;rungskraft k&ouml;nnen solche statistischen Zusammenh&auml;nge aber nur erlangen, wenn der Vergleich zwischen statistisch erfasstem Verlauf und der tats&auml;chlichen Entwicklung im Lichte einer Theorie auf kausale und funktionale Begr&uuml;ndungen &uuml;berpr&uuml;ft w&uuml;rde.<br>\nWerden jedoch solche urs&auml;chliche Wirkungszusammenh&auml;nge nicht nachgewiesen, haben Korrelationen etwa den sinnlosen oder beliebigen Erkl&auml;rungswert von Aussagen der Art, dass, wo es viele St&ouml;rche gibt, auch viele Kinder geboren werden, oder dass, wenn man jeden Tag Rotwein trinkt, das Herzinfarktrisiko sinkt. Warum solche Zusammenh&auml;nge bestehen, wenn sie &uuml;berhaupt bestehen, bleibt v&ouml;llig offen. <\/p><p>Man k&ouml;nnte beliebig viele andere Korrelationen des Besch&auml;ftigungsanstiegs &Auml;lterer mit anderen Sachverhalten herstellen als den Zusammenhang mit der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes:<\/p><ul>\n<li>Dass die Besch&auml;ftigungsquote bei den &uuml;ber 55-J&auml;hrigen angestiegen ist, k&ouml;nnte z.B. signifikanter mit der trivialen Tatsache korrelieren, dass der Altersdurchschnitt der Bev&ouml;lkerung zunimmt und eben in den zur&uuml;ckliegenden Jahren mehr j&uuml;ngere Erwerbst&auml;tige einfach die 55er-Altersgrenze &uuml;berschritten haben. (<a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=229628\">Der Anteil der 55-J&auml;hrigen und &Auml;lteren an der Bev&ouml;lkerung betr&auml;gt rund 31 Prozent, an den Erwerbst&auml;tigen hingegen lediglich etwa 12 Prozent<\/a>).<br>\nWenn also etwa gesagt wird, die Besch&auml;ftigungsquote der &uuml;ber 55-J&auml;hrigen habe sich seit dem Jahr 2000 (!) um 10 Prozent auf 52 % erh&ouml;ht, so k&ouml;nnte dass schlicht auch daran liegen, dass die damaligen Endvierziger, die zu den geburtenstarken Jahrg&auml;ngen geh&ouml;ren &ndash; soweit sie nach wie vor einer Erwerbst&auml;tigkeit nachgehen -, inzwischen sieben Jahre &auml;lter geworden sind und sich dies eben in der Altersstatistik der Erwerbst&auml;tigen niederschl&auml;gt:\n<p>&bdquo;2006 hat die Bev&ouml;lkerungsst&auml;rke der Altersgruppe der 50- bis unter 60-J&auml;hrigen zugenommen&ldquo; und von dem  R&uuml;ckgang von knapp zwei Millionen sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse seit Oktober 2000 waren &Auml;ltere und hier vor allem die Gruppe der 50- bis 55-J&auml;hrigen schw&auml;cher betroffen, schreibt die Bundesagentur in der Sonderbrosch&uuml;re dazu selbst.<\/p><\/li>\n<li>Die h&ouml;here Besch&auml;ftigungsquote &Auml;lterer k&ouml;nnte auch damit verkn&uuml;pft werden, dass etwa die finanziellen Anreize der fr&uuml;heren gro&szlig;z&uuml;gigen Vorruhestandsregelungen nahezu v&ouml;llig abgeschafft wurden. Dieser &bdquo;Umbau&ldquo; wurde schon vor gut 10 Jahren noch durch Arbeitsminister Bl&uuml;m mit der Einf&uuml;hrung der finanziell ung&uuml;nstigeren Altersteilzeit begonnen, es wurden beim Vorruhestand deutlich h&ouml;here Versorgungsabschl&auml;ge eingef&uuml;hrt (z.B. bei den Postbediensteten 10,8 Prozent lebenslang) oder es wurde das das Renteneintrittsalter f&uuml;r Frauen angehoben.<\/li>\n<li>Dass Menschen heute l&auml;nger arbeiten wollen oder m&uuml;ssen, k&ouml;nnte genauso  auch damit zusammenh&auml;ngen, dass durch die zahlreichen Rentenreformen, die Rentenanwartschaften erheblich gesunken und unsicherer geworden sind und die Abschlagsraten f&uuml;r ein vorzeitiges Ausscheiden (3,6 % pro Jahr) erheblich anstiegen. Auch die st&auml;ndigen Warnungen vor Altersarmut bei der gesetzlichen Rente in Werbekampagnen f&uuml;r die Riester-Rente k&ouml;nnten ihren Teil dazu beigetragen haben. Nicht zuletzt d&uuml;rften die seit langem stagnierenden L&ouml;hne die Arbeitnehmer zu l&auml;ngerer Lebensarbeitszeit zwingen, wenn sie durch die zus&auml;tzlich anrechenbarer Arbeitsjahre in der Rentenformal ein ausk&ouml;mmlicheres Renteneinkommen erzielen wollen.<br>\n&bdquo;Die Best&auml;nde an Alters-Rentnern (einschlie&szlig;lich Renten wegen Arbeitslosigkeit) und wegen verminderter Erwerbsf&auml;higkeit waren zuletzt deutlich r&uuml;ckl&auml;ufig. Dies ist vor allem darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass der Renteneintritt (wieder) sp&auml;ter erfolgt&ldquo;, hei&szlig;t es immerhin dazu in der &bdquo;Sonderbrosch&uuml;re&ldquo; der BA.<\/li>\n<li>Der st&auml;rkere prozentuale Anstieg &auml;lterer Besch&auml;ftigter k&ouml;nnte aber genauso auch darin seine Erkl&auml;rung finden, dass den Unternehmen seit einiger Zeit nichts anderes &uuml;brig bleibt, als &Auml;ltere (weiter oder wieder) zu besch&auml;ftigen, weil sie nicht mehr gen&uuml;gend qualifizierte junge (billigere) Arbeitnehmer finden k&ouml;nnen. Man k&ouml;nnte also mindestens genauso plausibel wie Hartz IV auch den inzwischen oft genannten &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; (<a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/koepfe\/artikel\/0,2828,472346,00.html\">so etwa das Institut der deutschen Wirtschaft (IW)<\/a>) als Erkl&auml;rung heranziehen.<\/li>\n<li>Der st&auml;rkere Zugang &auml;lterer Arbeitskr&auml;fte auf den Arbeitsmarkt k&ouml;nnte sogar auch daran liegen, dass es mit der Versch&auml;rfung des Ausl&auml;nderrechts weniger Einwanderer oder seit einigen Jahren weniger Aussiedler gibt, die ihre Arbeitskraft anbieten.<\/li>\n<li>Auch das kleine &bdquo;Investitionsprogramm&ldquo; der Bundesregierung z.B. f&uuml;r energiesparende Geb&auml;udesanierung k&ouml;nnte Multiplikator f&uuml;r mehr Arbeitspl&auml;tze gewesen sein, genauso wie die Abkehr von der prozyklischen Finanzpolitik des fr&uuml;heren Finanzministers Hans Eichel.<\/li>\n<li>Die Zunahme um 10 Prozent seit 2000 (!), kann ohnehin  &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur zum Teil auf Hartz IV zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden, weil dieses Gesetz erst am 1. Januar 2005 in Kraft getreten ist. <strong>Die gek&uuml;rzte Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I f&uuml;r &Auml;ltere gilt sogar erst seit 1. Februar 2006<\/strong> (!).  Wer also die 10 Prozent Zunahme seit sieben Jahren ausschlie&szlig;lich auf die seit 2006 eingef&uuml;hrte k&uuml;rzere Bezugsdauer zur&uuml;ckf&uuml;hrt, interpretiert ziemlich unseri&ouml;s.<\/li>\n<li>Aber selbst der &ndash; wie die Brosch&uuml;re der BA schreibt &ndash;  &bdquo;sprunghafte Anstieg der Erwerbsquote um 3,6 % bei den 50- bis 65-J&auml;hrigen und gar um 4,4 Prozentpunkte bei den 55- bis 65-J&auml;hrigen&ldquo; seit 2005 (!) sind eher auf den sog. &bdquo;&Auml;ltereneffekts&ldquo; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Damit ist gemeint, dass zum Jahreswechsel 2005\/2006 viele &Auml;ltere ihr Arbeitsverh&auml;ltnis beendet haben, um noch in den &bdquo;Genuss&ldquo; der bis Februar 2006 geltenden l&auml;ngeren Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes zu kommen. Die K&uuml;rzung der Bezugsdauer durch Hartz IV h&auml;tte damit jedenfalls vor der Umstellung nicht zu einem positiven, sondern vielmehr zu einem negativen statistischen Besch&auml;ftigungseffekt bei &Auml;lteren gef&uuml;hrt. Diese statistische &bdquo;Delle&ldquo; nach unten hat sich eben nach Inkrafttreten der K&uuml;rzung ab dem Februar 2006 mit einem entsprechend kr&auml;ftigeren Anstieg wieder ausgeglichen.<\/li>\n<p>Mindestvoraussetzung f&uuml;r R&uuml;ckschl&uuml;sse aus einer statistischen Korrelation w&auml;re, dass die genannten Zahlen &uuml;ber den &bdquo;sprunghaften Anstieg&ldquo; wenigstens vergleichbar w&auml;ren. Doch selbst daran bestehen Zweifel. Die Bundesagentur merkt in ihrer Sonderbrosch&uuml;re selbst an, dass die deutliche Zunahme der Erwerbsquoten &Auml;lterer seit 2005 durch &bdquo;Umstellungen im Erhebungsverfahren des Mikrozensus (bessere Erfassung geringf&uuml;giger Besch&auml;ftigung) etwas &uuml;berzeichnet sein d&uuml;rfte.&ldquo; Um wie viel &uuml;berzeichnet, w&uuml;rde man gerne wissen, bevor mit solchen Erfolgsmeldungen &ouml;ffentlich hantiert wird?<\/p>\n<li>Der &bdquo;sprunghafte Anstieg&ldquo; lie&szlig;e sich, statt mit der Einf&uuml;hrung der k&uuml;rzeren Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I, aber auch mit der dramatischen Zunahme  von prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen, also von Mini- oder Midijobs oder von Leiharbeitsverh&auml;ltnissen korrelieren.<br>\nVon dem gegen&uuml;ber 2006 verzeichneten Zuwachs von 694.000 Besch&auml;ftigten entfielen im September 2007 nach Angaben der Bundesagentur rund 240.000 auf den Anstieg von Leiharbeit, 125.000 auf den Zuwachs an Billigjobs und ca. 174.000 auf den Anstieg von versicherungspflichtig Besch&auml;ftigten mit einem Nebenjob. Hinzu kommen noch demografisch bedingte Abg&auml;nge.<br>\nIn der Sonderbrosch&uuml;re der BA wird zwar bestritten, dass sich der Zuwachs der Erwerbst&auml;tigkeit von &Auml;lteren  nicht mit einer Zunahme von geringf&uuml;gig entlohnten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen erkl&auml;ren lie&szlig;e. Es werden aber keine Angaben &uuml;ber die Zunahme von Leiharbeit oder anderen prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen bei &Auml;lteren gemacht. Eine <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,510464-2,00.html\">IAB-Studie<\/a> kommt nach einer Unternehmerbefragung jedenfalls zum Ergebnis: &Ouml;fter als vorher nahmen Arbeitslose auch Stellen an, f&uuml;r die sie &uuml;ber- oder unterqualifiziert waren. &Ouml;fter als fr&uuml;her machten die Bewerber au&szlig;erdem Zugest&auml;ndnissen bei der Lohnh&ouml;he.<\/li>\n<\/ul><p>Schaut man nicht nur auf die absolute Zahl der Erwerbst&auml;tigen, so f&auml;llt die Zunahme des Anteils der <strong>sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten<\/strong> an der Bev&ouml;lkerung (Besch&auml;ftigungsquoten im engeren Sinne) bei den &uuml;ber 50-J&auml;hrigen von 2005 auf 2006 mit 1,9  und bei den &uuml;ber 55-J&auml;hrigen  mit 2,4 Prozentpunkten deutlich niedriger liegen, als die von den Agenda-Verfechtern &uuml;berschw&auml;nglich gelobten beachtlich h&ouml;heren Zahlen &uuml;ber die Zunahme &auml;lterer <strong>Erwerbst&auml;tiger<\/strong> insgesamt.<\/p><p>In der Sonderbrosch&uuml;re der BA wird nicht bestritten, dass &Auml;ltere &uuml;ber 50 ihre Arbeitslosigkeit mit nur 29,1 % seltener als alle Arbeitslosen (35,6%) durch die Aufnahme einer Erwerbst&auml;tigkeit beenden. Wo die &uuml;berwiegende Zahl der &uuml;ber 50-J&auml;hrigen Arbeitslosen landet, darauf gibt die Brosch&uuml;re keine Antwort, sondern verweist nur darauf, dass  &bdquo;ihnen &ndash; anders als j&uuml;ngeren Arbeitslosen &ndash; die Alternative der Altersrente offen&ldquo; st&uuml;nde. <\/p><p>Ausschlie&szlig;lich von Seiten der Bef&uuml;rworter einer (Wieder-)Verl&auml;ngerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes f&uuml;r &Auml;ltere wir der Einwand vorgetragen, dass die Arbeitslosenquote (bezogen auf die sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung) f&uuml;r &Auml;ltere mit 12,8% (f&uuml;r 50- bis unter 65-J&auml;hrige) und 12,4% (f&uuml;r 55- bis unter 65-J&auml;hrige), im Vergleich zu 11,6% f&uuml;r die 15- bis unter 65-J&auml;hrigen immer noch h&ouml;her liegt.<br>\nUnd unbestritten k&ouml;nnen die Verteidiger der Vorschl&auml;ge Becks darauf hinweisen, dass &Auml;ltere Arbeitslose im Vergleich zu allen Arbeitslosen deutlich l&auml;nger arbeitslos sind:<br>\n&bdquo;&Auml;ltere Arbeitslose beenden durchschnittlich nach 66,9 Wochen ihre Arbeitslosigkeit, alle Arbeitslosen nach 41,9 Wochen. 54,3% der &auml;lteren Arbeitslosen sind seit &uuml;ber einem Jahr arbeitslos, bei allen Arbeitslosen liegt der Anteil bei 39,1%&ldquo;, hei&szlig;t es immerhin dazu in der Brosch&uuml;re.<\/p><p>Nach all dem hier Ausgef&uuml;hrten ist es schon ziemlich gewagt, wenn die Bundesagentur weiter schreibt: In diesen Daten (&uuml;ber die l&auml;ngere Arbeitslosigkeit &Auml;lterer WL) &bdquo;spiegeln sich nicht nur Hindernisse bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt wider. Die Daten reflektieren (!) auch Anspr&uuml;che auf einen (immer noch) l&auml;ngeren Bezug von Arbeitslosengeld.&ldquo; Dieser &bdquo;Reflex&ldquo; der Daten mag f&uuml;r die Verfasser der Brosch&uuml;re plausibel sein, eine harte Begr&uuml;ndung k&ouml;nnen sie jedoch nicht bieten. <\/p><p>Man k&ouml;nnte noch eine Menge andere Korrelationen f&uuml;r die (leicht) verbesserte Besch&auml;ftigungssituation &Auml;lterer bilden. Alle diese Wechselbeziehungen k&ouml;nnten bestenfalls einmal mehr belegen, dass in einer Volkswirtschaft eben alles mit allem zusammen h&auml;ngt und es praktisch nie einen ausschlie&szlig;lichen Grund f&uuml;r signifikante Entwicklungen gibt. Darin sind sich seri&ouml;se Wissenschaftler einig.<br>\nDer Versuch, das Besch&auml;ftigungswachstum dem einen oder anderen Sachverhalt oder einer einzelnen Gesetzesbestimmung zuzurechnen, muss scheitern. &ldquo;Genauso gut k&ouml;nnte man sein Gegen&uuml;ber spontan auffordern, eine Zahl zwischen 0 und 100 zu nennen&rdquo;, spottet Hartmut Seifert, der Leiter des WSI, des Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Instituts in der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, &uuml;ber alle Versuche, <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,510464-2,00.html\">hier eine Prozentzahl f&uuml;r den jeweiligen Einfluss einzelner Faktoren zu ermitteln<\/a>.<\/p><p>&Uuml;ber die viel h&ouml;here und eindeutigere Signifikanz des Zusammenhangs zwischen dem Anstieg der Konjunktur und der Besch&auml;ftigung &Auml;lterer wird im Zusammenhang mit den Vorschl&auml;gen Kurt Becks zur Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes I f&uuml;r &Auml;ltere allenfalls am Rande gesprochen.<br>\nW&auml;hrend in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit die Schuld von den Vorst&auml;nden der Bundesagentur und von der Politik zuerst auf die negativen Einfl&uuml;sse einer schwachen oder stagnierenden Konjunktur geschoben wurde, gilt der R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit als ein Erfolg der Politik. <\/p><p>Dieses Eigenlob der Politiker (das von vielen Medien einfach nachgeplappert wird) stinkt:<br>\nAls die Arbeitslosigkeit stieg und stieg, lag das an der schlechten Konjunktur, f&uuml;r die ja angeblich die Politik nichts konnte, als die Arbeitslosigkeit (ein wenig) abnahm, lag das nat&uuml;rlich an der guten Politik. <\/p><p>Dass vor allem die wirtschaftliche Situation die Besch&auml;ftigungslage von Alt <strong>und<\/strong> Jung bestimmt, zeigt sich etwa darin, dass bei einer Gegen&uuml;berstellung der Erwerbst&auml;tigenquoten von 55- bis 64-J&auml;hrigen und der Arbeitslosenquoten von 15- bis 24-J&auml;hrigen in L&auml;ndern mit hoher Alterserwerbst&auml;tigkeit auch die <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=229628\">Jugendarbeitslosigkeit eher gering ist und umgekehrt.<\/a><br>\nAuch die Brosch&uuml;re der BA kommt nicht um die Feststellung herum, dass &Auml;ltere &bdquo;offensichtlich den aktuellen Wirtschaftsaufschwung st&auml;rker nutzen als J&uuml;ngere, um wieder am Erwerbsleben teilzuhaben&ldquo;.<\/p><p>In der Tat kenne ich keine Statistik, in der nicht ein enger, wenn auch nachlaufender positiver Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Aufschwung und Besch&auml;ftigung (bzw. R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit) ausgewiesen w&auml;re. Es gibt in s&auml;mtlichen Statistiken, nahezu s&auml;mtlicher L&auml;nder kaum einen eindeutigeren Zusammenhang. (Siehe als nur ein Beispiel bei Eurostat den Vergleich von <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/portal\/page?_pageid=1996,39140985&amp;_dad=portal&amp;_schema=PORTAL&amp;screen=detailref&amp;language=de&amp;product=STRIND_ECOBAC&amp;root=STRIND_ECOBAC\/ecobac\/eb031\">Besch&auml;ftigungswachstum<\/a> <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/portal\/page?_pageid=1996,39140985&amp;_dad=portal&amp;_schema=PORTAL&amp;screen=detailref&amp;language=de&amp;product=STRIND_ECOBAC&amp;root=STRIND_ECOBAC\/ecobac\/eb012\">der Wachstumsrate des realen BIP<\/a>.<\/p><p>Kaum ein &Ouml;konom bestreitet den Zusammenhang des aktuellen R&uuml;ckgangs der Arbeitslosigkeit und der relativ geringen Zunahme an sozialversicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung mit dem derzeitigen leichten konjunkturellen Aufschwung.<br>\nDer leichte Anstieg des Wirtschaftswachstums in den letzten beiden Jahre wurde nach &uuml;bereinstimmender Meinung vor allem durch die Weltkonjunktur induziert und kaum durch die Binnennachfrage und &ndash; entgegen aller Behauptungen der Bundesregierung &ndash;  schon gar nicht durch eine wirtschaftspolitische Ankurbelung der Wirtschaft im Innern.<br>\nAngesichts der eindeutigen Korrelation zwischen Wachstum und Besch&auml;ftigung  w&auml;re es in jedem Fall n&auml;her liegend, statt sich &uuml;ber eine zweifelhafte Wechselbeziehungen eines winzigen Teilelements des Hartz IV-Gesetzes zu streiten, sich dar&uuml;ber Gedanken zu machen, wie der konjunkturelle Aufschwung stabilisiert werden k&ouml;nnte.<\/p><p>Als Begr&uuml;ndung f&uuml;r eine K&uuml;rzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes bei der Arbeitsmarktreform muss das sozialpsychologische Motiv des &bdquo;Forderns und F&ouml;rderns&ldquo; herhalten. Dieses Motiv l&auml;sst sich unschwer so &uuml;bersetzen, n&auml;mlich &bdquo;Druck&ldquo; auf die Arbeitslosen zu machen, jede angebotene Stelle zu jedem angebotenen Preis anzunehmen. Je fr&uuml;her das ALG I gestrichen wird, desto fr&uuml;her m&uuml;sste diese Schmerzgrenze erreicht sein.<\/p><p>Das &bdquo;F&ouml;rdern&ldquo; w&uuml;rde aber doch nur gelingen, wenn der Arbeitsmarkt Stellen in ausreichender Zahl anbieten w&uuml;rde. Der logische Bruch in der Argumentation des &bdquo;Forderns&ldquo; besteht doch darin, dass der Druck &ndash; sofern der Bedarf an Arbeit nicht zunimmt &ndash; allenfalls einen Verdr&auml;ngungseffekt auf andere (vielleicht geringer qualifizierte) Arbeitnehmer aus&uuml;bt.<br>\nHinter der Parole vom &bdquo;F&ouml;rdern und Fordern&ldquo; verbirgt sich das neoklassische &ouml;konomische Dogma, dass Arbeitslosigkeit ihre Hauptursache darin hat, dass die L&ouml;hne zu hoch seien. W&auml;ren sie nur niedrig genug und h&auml;tten sie nur einen &bdquo;marktr&auml;umenden&ldquo; Preis, dann w&auml;re das Problem beseitigt. Selbst wenn dieses Gleichgewichtsmodell der Wirklichkeit entspr&auml;che, so k&ouml;nnte das bestenfalls zur weiteren Senkung der Lohnst&uuml;ckkosten beitragen und zu weiterem exportinduziertem Wachstum f&uuml;hren. Die Binnennachfrage w&uuml;rde durch den geringeren Lohnanstieg noch mehr begrenzt und die deutsche Volkswirtschaft w&uuml;rde sich noch exportabh&auml;ngiger machen, also sie ohnehin schon ist. <\/p><p>Der Streit um ein paar Monate Arbeitslosengeld l&auml;nger oder nicht ist letztlich ein Streit dar&uuml;ber, ob der Druck auf die arbeitslosen &Auml;lteren hochgehalten oder ob dieser Druck ein wenig gemildert werden sollte. Es handelt sich also um eine Auseinandersetzung auf der Basis des neoklassischen Dogmas.<\/p><p>Der wirklich wichtige Streit m&uuml;sste sein:<br>\nHat Hartz IV oder haben die Hartz-Reformen &uuml;berhaupt Arbeitspl&auml;tze geschaffen? <\/p><p>Der Ende 2006 vorgelegte <a href=\"?p=1955\">Endbericht der wissenschaftlichen Evaluierung<\/a> der Hartz-Reformen belegte, dass sie allenfalls im geringen Umfang zur &Uuml;berwindung der Arbeitslosigkeit beigetragen und den Arbeitsmarkt allenfalls flexibilisiert haben, denn zugenommen haben Mini-Jobs, Leiharbeitsverh&auml;ltnisse und andere prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse. <\/p><p><strong>Res&uuml;mee:<\/strong><\/p><ol>\n<li>Soweit seit 2006 die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl&auml;tze zugenommen hat, so ist das vor allem dem leichten konjunkturellen Aufschwung zu verdanken.<br>\nHartz kann den Arbeitsmarkt vielleicht ein St&uuml;ck besser verwalten, vielleicht wurde die Vermittlung ein wenig beschleunigt und sie kann Menschen dazu zwingen prek&auml;re Arbeit anzunehmen, aber die &bdquo;Reform&ldquo; konnte von Anfang an keine neue Arbeit schaffen. Das schafft nur ein wirtschaftlicher Aufschwung.<\/li>\n<li>Die Verfechter der k&uuml;rzeren Bezugsdauer nach Hartz IV st&uuml;tzen sich auf anzweifelbare oder beliebige Korrelationen zwischen der Besch&auml;ftigung &Auml;lterer und der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes. Beck und die Gewerkschaften f&uuml;hren die Gerechtigkeit ins Feld.<\/li>\n<p>So politisch richtig ich eine Verl&auml;ngerung der Bezugsdauer auch halte, so lenkt dieser Streit von der Kernfrage, n&auml;mlich eines Paradigmenwechsels in der Wirtschaftspolitik ab: einer Abkehr vom herrschenden neoklassischen Dogma.<br>\nWenn dieser Streit nicht zum Anlass genommen wird, eine vern&uuml;nftigere Wirtschaftspolitik f&uuml;r mehr Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r Jung und Alt einzuleiten, bringt er &ndash; selbst wenn er zugunsten von Beck ausginge &ndash; allenfalls eine kosmetische Korrektur einer falsch angelegten Politik. Ob nun mehr oder weniger Druck auf die Arbeitslosen ausge&uuml;bt wird, mag f&uuml;r jeden Betroffenen wichtig sein, damit wird jedoch kein zus&auml;tzlicher Arbeitsplatz geschaffen. Es bleibt n&auml;mlich dabei: Hartz kuriert an den Symptomen der Arbeitslosigkeit durch den Kampf gegen Arbeitlose, setzt aber nicht an den Ursachen an.<\/p>\n<li>In ihrem Fazit spricht die &bdquo;Sonderbrosch&uuml;re&ldquo; der Bundesagentur den Zusammenhang von konjunkturellem Aufschwung und dem R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit an:<br>\n&bdquo;&Auml;ltere profitieren &uuml;berdurchschnittlich vom aktuellen Wirtschaftsaufschwung&ldquo; hei&szlig;t es dort in der &Uuml;berschrift lapidar, um dann aber im weiteren Text sofort wieder auf die Hauptthese der ganzen Brosch&uuml;re zur&uuml;ckzukommen: &bdquo;Die gestiegene Erwerbsbeteiligung &Auml;lterer d&uuml;rfte auch auf die Ver&auml;nderung von Anreizen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein, das Erwerbsleben fr&uuml;hzeitig zugunsten eines faktischen Vorruhestands zu beenden. <strong>Insbesondere die Verk&uuml;rzung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld hat die M&ouml;glichkeiten eingeschr&auml;nkt, die Phase zwischen Besch&auml;ftigung und Renteneintritt durch Arbeitslosigkeit zu &bdquo;&uuml;berbr&uuml;cken&ldquo;&ldquo;<\/strong>.<\/li>\n<li>Diese Sonderbrosch&uuml;re der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hat also vor allem die Botschaft, die verk&uuml;rzte Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes zu begr&uuml;nden und sie beizubehalten.<\/li>\n<\/ol><p>Das Motiv der BA f&uuml;r diese Botschaft liegt auf der Hand:<br>\nDie Bundesagentur hat ein massives Interesse an einer m&ouml;glichst kurzen Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I. Die Auszahlung dieser Versicherungsleistungen erfolgt aus ihrem Haushalt. Nach der Bezugsdauer des Alg I muss die Bundesagentur zwar einen sog. Aussteuerungsbetrag f&uuml;r jeden oder jede bezahlen, die ins Alg II abrutscht. Das Alg II geht jedoch &uuml;berwiegend eben nicht auf Kosten der BA, sondern zu Lasten des Bundes bzw. etwa f&uuml;r das Wohngeld auf Kosten der Kommunen. Die Bundesagentur w&uuml;rde sich also einen Tort antun, wenn sie f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes I pl&auml;dierte.<\/p><p>Dass die BA zu Lasten der langzeitarbeitslosen Alg II-Empf&auml;nger spart und ungestraft sparen kann, beweisen die <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/printpage.aspx?_p=200050&amp;_t=ftprint&amp;_b=1337153\">&Uuml;bersch&uuml;sse<\/a>, die sie in den letzten beiden Jahren &bdquo;erwirtschaftet&ldquo; hat.<\/p><p><em><strong>Fazit:<\/strong> Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ergreift in der Debatte um die Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes f&uuml;r &Auml;ltere Partei f&uuml;r die Hartz-Gesetze und die Sonderbrosch&uuml;re ist nicht mehr und nicht weniger als parteiisch. Sie hat damit nur eine Vorlage f&uuml;r die Verfechter der Agenda-Politik geliefert.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine &bdquo;Sonderbrosch&uuml;re&ldquo; der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) unter dem Titel die <a href=\"http:\/\/www.pub.arbeitsamt.de\/hst\/services\/statistik\/000100\/html\/sonder\/broschuere_aeltere_2007.pdf\">&bdquo;Situation von &Auml;lteren am Arbeitsmarkt&ldquo; [PDF &ndash; 180 KB]<\/a>, die im Oktober zeitlich passend zur Kontroverse um die Vorschl&auml;ge von Kurt Beck zur moderaten Verl&auml;ngerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I erschienen ist, geh&ouml;rt derzeit zu den in der &ouml;ffentlichen Debatte am meisten zitierten<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2694\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[142,92,140,12],"tags":[635,1011,745,343,319,288,1718],"class_list":["post-2694","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundesagentur-fuer-arbeit","category-fachkraftemangel","category-hartz-gesetze-buergergeld-grundsicherung","category-manipulation-des-monats","tag-altersarmut","tag-beck-kurt","tag-erwerbstaetige","tag-luegen-mit-zahlen","tag-lohnentwicklung","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-vorruhestand"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2694","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2694"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2694\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29616,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2694\/revisions\/29616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2694"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2694"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2694"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}