{"id":2696,"date":"2007-10-17T08:55:45","date_gmt":"2007-10-17T06:55:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2696"},"modified":"2007-10-17T08:55:45","modified_gmt":"2007-10-17T06:55:45","slug":"hinweise-des-tages-506","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2696","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2696&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Autos kaufen kaum noch Autos<\/strong><br>\nIn Deutschland und der EU sind die Autoverk&auml;ufe im September eingebrochen. Auch gute Absatzzahlen aus Osteuropa konnten die Verluste nicht wettmachen. Viele deutsche Kfz-H&auml;ndler stellen sich bereits die Existenzfrage. Allein in Deutschland gingen die Neuzulassungen um elf Prozent auf gut 265.000 zur&uuml;ck, nachdem die Mehrwertsteuererh&ouml;hung vor einem Jahr zu einem Run auf die H&auml;ndler gef&uuml;hrt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:Deutsche%20Autos\/266012.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Mitten im angeblichen Boom gehen die Autozulassungszahlen um 11% zur&uuml;ck! Der Artikel ist gut verwertbar von Lesern, die das Gerede vom Boom kontern wollen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zur Kontroverse um die Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>IAQ-Studie zur aktuellen Debatte: ALG I: L&auml;nger f&uuml;r alle, aber degressiv<\/strong><br>\nDer Bezug von Arbeitslosengeld sollte nicht nur f&uuml;r &Auml;ltere, sondern f&uuml;r alle verl&auml;ngert werden. Dabei k&ouml;nnten die Leistungen aber nach dem ersten Jahr schrittweise an das Niveau der Grundsicherung herangef&uuml;hrt werden. Das schl&auml;gt das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen vor. Die weit verbreitete Angst vor dem baldigen Statusverlust bei Arbeitslosigkeit und das damit verbundene Gef&uuml;hl der sozialen Ungerechtigkeit verlange eine politische Antwort. &ldquo;Diese kann nur darin bestehen, die Arbeitslosenversicherung f&uuml;r alle so auszugestalten, dass sie ihren Namen wieder verdient und ein Gef&uuml;hl von Sicherheit vermittelt&rdquo;. Das Ziel m&uuml;sse sein, soziale Abstiegs&auml;ngste zu d&auml;mpfen, ohne Besch&auml;ftigungsanreize zu nehmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iaq.uni-due.de\/archiv\/presse\/2007\/071016.shtml\">IAQ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> So gerne man diesen Vorschl&auml;gen folgen m&ouml;chte, so spricht auch diese Studie von den &bdquo;Arbeitsanreizen&ldquo; die von den Reformen ausgegangen seien. Sie folgt also dem der neoklassischen Lehre entnommenen Dogma, dass man nur gen&uuml;gend Druck auf die angeblichen &bdquo;Dr&uuml;ckeberger&ldquo; aus&uuml;ben m&uuml;sse, um sie wieder in Arbeit zu zwingen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-Spitze streitet weiter ums Detail<\/strong><br>\nDie SPD-Spitze soll sich bei ihrem Treffen in Mainz zwar auf ein Konzept f&uuml;r ein sozialpolitisches Gesamtpaket verst&auml;ndigt haben &ndash; doch in der Frage eines verl&auml;ngerten Arbeitslosengelds f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer bleiben Parteichef Beck und Vizekanzler M&uuml;ntefering zerstritten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/269\/137988\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Die Bezugsdauer k&ouml;nne &uuml;ber zus&auml;tzliche Fortbildungsma&szlig;nahmen verl&auml;ngert werden; dar&uuml;ber hinaus sei eine Sonderregelung f&uuml;r Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit vorstellbar.&rdquo;<br>\nDas ist der gr&ouml;&szlig;te Lacher, und die Auswahl an Gelegenheiten ist hier wahrlich gro&szlig;. Ich habe es selbst die letzten Jahre erlebt &ndash; die finanzieren noch nicht mal 2-3 Tage Weiterbildungen um die Vermittlungschancen im Beruf mit speziellen Anforderungen zu vergr&ouml;&szlig;ern. Weiterbildung gibt es nur, wenn man praktisch schon einen Arbeitsvertrag mitbringt. Ansonsten haben die mit Langzeitarbeitslosigkeit kein Problem, ab in Hartz IV.  Das was hier gemacht wird &ndash; Bezugsdauer mit Bildungsma&szlig;nahme verl&auml;ngern gab es ja fr&uuml;her schon. Steigerungsf&auml;hig wird das dann, wenn man die Leute anschlie&szlig;end zwangsverrentet. Diese Leute streuen doch wieder nur Sand den Menschen in die Augen, M&uuml;ntefering gleich schaufelweise&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schr&ouml;der fordert Nachgeben von M&uuml;ntefering<\/strong><br>\nDeutliche Worte vom fr&uuml;heren Bundeskanzler: Gerhard Schr&ouml;der geht im Streit um das Arbeitslosengeld I erkennbar auf Distanz zu Vizekanzler M&uuml;ntefering. Die Reformen der Agenda 2010 &ldquo;sind nicht die Zehn Gebote, und niemand, der daran mitgearbeitet hat, sollte sich als Moses begreifen&rdquo;, sagte Schr&ouml;der. Gleichzeitig verlangt Schr&ouml;der eine h&auml;rtere Gangart gegen&uuml;ber der Union.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,511640,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Schr&ouml;der hat sich ja um sein Geschw&auml;tz von gestern noch nie gek&uuml;mmert und er hat &ndash; siehe seine Wahlk&auml;mpfe &ndash;  schon immer die F&auml;higkeit daf&uuml;r gehabt, wie man sozial daher redet und in der Regierung das Gegenteil tut. Da m&uuml;ssen die M&uuml;nteferings, die Steinmeiers und Steinbr&uuml;cks noch viel von ihrem Guru lernen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kampfabstimmung entscheidet<\/strong><br>\nSPD-Chef Kurt Beck und Arbeitsminister Franz M&uuml;ntefering sind sich auch in dem Krisengespr&auml;ch &uuml;ber das Arbeitslosengeld I nicht einig geworden. Das hat Beck in Mainz nach einer Unterredung mit M&uuml;ntefering unter Vermittlung von Fraktionschef Peter Struck bekannt gegeben. Den Streit in der Parteif&uuml;hrung soll nun eine Kampfabstimmung entscheiden. Grunds&auml;tzlich einigte sich die Dreierrunde auf ein Papier zur Arbeitsmarktreform, das der SPD-Parteitag Ende kommender Woche verabschieden will. F&uuml;r die l&auml;ngere Bezugsdauer des Arbeitslosengelds I f&uuml;r &Auml;ltere und zus&auml;tzliche Weiterbildung sollten rund eine Milliarde Euro aus der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit bereitgestellt werden. Zus&auml;tzlich soll der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zum 1. Januar 2008 auf 3,5 Prozent gesenkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1226462&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mit der weiteren Senkung der Beitr&auml;ge hat die SPD ohne Not der CDU schon ein weiteres Zugest&auml;ndnis gemacht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Streit um die Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes und die lange verschobene Aufarbeitung der rot-gr&uuml;nen Reformjahre<\/strong><br>\nDas Versprechen aber, mit dem die Einschnitte begr&uuml;ndet wurden, sehen die meisten Menschen nicht eingel&ouml;st. Ist das wirklich schon der erneuerte Sozialstaat? Solange es ihn nicht gibt, werden viele Menschen eher die Tr&uuml;mmer des alten wahrnehmen. Es ist schwer, an Gerechtigkeit zu glauben, wenn es f&uuml;r eine Unternehmensteuerreform reicht &ndash; aber jeder Agenda-Korrekturvorschlag Verratsgeschrei ausl&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite-SPD-ALGI;art692,2400765\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wieder so typischer ein Beitrag, diesmal von Tissy Bruns, einer von links unten nach rechts oben gewanderten Journalistin. Typisch ist z.B. das Papageien-Geplappere: &bdquo;So richtig diese Reformen waren, weil ohne sie der globalisierte Markt den Sozialstaat zerst&ouml;rt h&auml;tte&ldquo; oder M&uuml;nteferings &bdquo;gleicherma&szlig;en hartn&auml;ckiges Werben f&uuml;r die Rente mit 67 und den Mindestlohn war die erste erkennbar sozialdemokratische Antwort auf die offene Frage, wie eine gerechte Gestaltung neuer Sozialstaatlichkeit aussehen k&ouml;nnte.&ldquo;<br>\nSolche Artikel sind nur die weichere Variante der Bem&uuml;hungen die gescheiterte und ganz &uuml;berwiegend abgelehnte Agenda zu retten.<\/em><\/p><\/li>\n<p><strong>Hier folgt die unverbl&uuml;mte, harte Variante:<\/strong><\/p>\n<li><strong>Spitzenverb&auml;nde der Wirtschaft warnen vor Rolle r&uuml;ckw&auml;rts bei den Reformen<\/strong><br>\nIn einem gemeinsamen Aufruf warnen die Spitzenverb&auml;nde BDA, BDI, DIHK und ZDH vor Korrekturen der Arbeitsmarktreform. In dem Schreiben, das BILD exklusiv vorliegt, hei&szlig;t es:<br>\n&bdquo;Der aktuelle wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland ist auch eine Folge der richtigen und wichtigen Reformen der Agenda 2010. Die Spitzenverb&auml;nde der deutschen Wirtschaft warnen deshalb davor, einen Teil der Reformen zur&uuml;ckzudrehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.t-online.de\/BTO\/news\/2007\/10\/17\/wirtschaft-aufschwung\/warnung-union-spd,geo=2682172.html\">Bild<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Bezeichnenderweise die BILD-Zeitung, die sich mehr und mehr als Zentralorgan des Klassenkampfes von oben outet, verbreitet exklusiv die Kampfansage der Wirtschaftslobbyisten gegen eine minimale Korrektur von Hartz IV. W&auml;hrend f&uuml;r Arbeitgeberpr&auml;sident Dieter Hundt, Industrieboss J&uuml;rgen Thumann, Handelskammer-Pr&auml;sident Ludwig Georg Braun und Handwerks-Pr&auml;sident Otto Kentzler die &bdquo;Reformen&ldquo; doch immer als viel zu lasch fanden, behaupten nun auch sie, dass der Aufschwung und der leichte R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit ein Erfolg der Agenda-Politik sei. Die minimale Verl&auml;ngerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I f&uuml;r &Auml;ltere ist f&uuml;r sie ein Aufweichen der &bdquo;Kernpunkte&ldquo; der Agenda 2010. Endlich k&ouml;nnen wir es schwarz auf wei&szlig; nachlesen: Existenziellen Druck auf die Arbeitnehmer auszu&uuml;ben, ist der Kernpunkt der Agenda-Politik.<br>\nWo bleibt eigentlich der &bdquo;Aufruf&ldquo; der deutschen Arbeitnehmer? Weit &uuml;ber 6 Milliarden Steuergeschenke (j&auml;hrlich) f&uuml;r die Wirtschaft  f&uuml;hren angeblich &bdquo;aufw&auml;rts&ldquo;, 1 Milliarde f&uuml;r Menschen an denen der Aufschwung vorbeigegangen ist, gelten als &bdquo;populistische und r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte  Politik&ldquo;. Klar, dieses Geld kommt ja auch nicht bei der Wirtschaft an.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Jedes sechste Kind lebt in Armut<\/strong><br>\nHartz IV hat die Zahl der Kinder in Deutschland verdoppelt, die am Rande des Existenzminimums leben<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2007%2F10%2F17%2Fa0056&amp;src=GI&amp;cHash=40caffe382type=98\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nationale-armutskonferenz.de\/\">Nationale Armutskonferenz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Gesundheitsreform wirkt &ndash; aber nur vor&uuml;bergehend<\/strong><br>\nDie Spargesetze der Koalition haben die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr nur vorl&auml;ufig senken k&ouml;nnen. Nach einem drastischen R&uuml;ckgang des Ausgabenanstiegs auf 1,8 Prozent im vergangenen Jahr habe es zuletzt im August 2007 wieder einen Anstieg von 11,3 Prozent zu Lasten der Beitragszahler gegeben, sagte der Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports, Dieter Paffrath. Im gesamten Jahr 2005 hatte der Ausgabenanstieg f&uuml;r Arzneien allerdings 16,8 Prozent betragen.<br>\nGesundheitsministerin Ulla Schmidt k&uuml;ndigte weitere Sparma&szlig;nahmen an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/arzneimittel4.html\">tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Wissenschaftlicher Beirat von Attac kritisiert EU-Reformvertrag: demokratiefeindlich, neoliberal und militaristisch<\/strong><br>\nBei dem so genannten EU-Reformvertrag, der auf dem EU-Gipfel von Donnerstag bis Freitag in Lissabon unterzeichnet werden soll, handelt es sich nach Ansicht der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Wesentlichen um den Verfassungsvertrag, der von der Bev&ouml;lkerung Frankreichs und der Niederlande per Referendum abgelehnt wurde. Um dieses Vertragwerk dennoch durchzubringen, seien die Staats- und Regierungschefs auf einen Trick verfallen: &ldquo;Nach zweij&auml;hriger Denkpause entschloss man sich, lediglich den Namen zu &auml;ndern &ndash; an der demokratiefeindlichen, neoliberalen und militaristischen Substanz wird jedoch festgehalten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/presse_ausgabe.php?id=785\">Attac<\/a><\/li>\n<li><strong>Kongress der Wei&szlig;w&auml;scher<\/strong><br>\nIn Berlin diskutierten Pressesprecher und Unternehmensberater &uuml;ber Strategien zur Abwehr von Negativschlagzeilen.<br>\n&Ouml;ffentlichkeitsarbeiter und Journalisten leben in zwei verschiedenen Welten. Die Berufsperspektiven im Journalismus sind gepr&auml;gt von Honorark&uuml;rzungen, Stellenabbau und prek&auml;rer Besch&auml;ftigung. Auf der anderen Seite steigen die Etats der PR-Abteilungen in den meisten Branchen kontinuierlich an. Im Schnitt verdienen Pressesprecher in &ouml;ffentlichen Einrichtungen und privaten Betrieben rund 70.000 Euro brutto im Jahr (zum Vergleich: das Tarifgehalt eines Tageszeitungsredakteurs mit zehn Jahren Berufserfahrung liegt bei 50.000 Euro, das Jahreseinkommen eines freien Journalisten ist im meist noch deutlich niedriger).<br>\nKein Wunder also, dass viele Redakteure irgendwann die Fronten wechseln und sich als Pressesprecher anheuern lassen. Zumal die Bezahlung in den PR-Abteilungen der Privatwirtschaft weit &uuml;ber dem Durchschnitt liegen kann, weil hier &ldquo;erfolgsabh&auml;ngige&rdquo; Komponenten zum Grundgehalt hinzukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=26407&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Unternehmerische Schule<\/strong><br>\nUnsere Schulen wandeln sich. Sie erhalten mehr Eigenst&auml;ndigkeit und Selbstverantwortung. Schulleiter und Lehrkr&auml;fte haben viele unterschiedliche Aufgaben: Gestaltung des Unterrichts und der Unterrichtsentwicklung, Personalrekrutierung und -f&uuml;hrung, Teambildung, Projektmanagement, Budgetplanung, Fortbildungsplanung, Konfliktbew&auml;ltigung, Qualit&auml;tsmanagement u.v.m. Das Aufgabenfeld ist fast so gro&szlig; wie in mittelst&auml;ndischen Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sdw.org\/studienkolleg\/hintergrund\/\">Stiftung der Deutschen Wirtschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Jetzt bildet also die deutsche Wirtschaft die p&auml;dagogischen F&uuml;hrungskr&auml;fte aus und das auch noch mit Stipendien des Bundesbildungsministeriums. Da hat man doch ein ideales Rekrutierungsfeld f&uuml;r das Management der sich immer weiter ausdehnenden Privatschulen.<br>\nOder man schafft die passenden F&uuml;hrungskr&auml;fte f&uuml;r die &bdquo;unternehmerischen&ldquo; staatlichen Schulen. Der schleichende Funktionswandel der ausgebluteten staatlichen Bildungseinrichtungen in privatwirtschaftliche Organisationsformen schreitet wie schon an den Hochschulen nun auch an den Schulen voran: Statt &ouml;ffentlich verantwortete Schulen also k&uuml;nftig die von Unternehmern als mittelst&auml;ndische Unternehmen gef&uuml;hrte Schule.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Bildung ist keine Privatsache&rdquo;<\/strong><br>\nImmer mehr Studenten nehmen Privatkredite auf &ndash; weil sie kein Baf&ouml;g bekommen. Im Interview erkl&auml;rt Rolf Dobischat, der Pr&auml;sident des Deutschen Studentenwerks, warum er die Privatisierung der Bildung f&uuml;r den grundfalschen Weg h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,511423,00.html\">Spiegel Online Unispiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Studiengeb&uuml;hren f&uuml;r Stipendien f&uuml;r Studiengeb&uuml;hren<\/strong><br>\nMit den Geb&uuml;hren sollen Stiftungen finanziert werden, die durch die Vergabe von Stipendien allzu eklatante Ungerechtigkeiten wieder ausgleichen. Das klingt nach einem Projekt von selbsternannten Vordenkern mit viel Tagesfreizeit. Doch das abenteuerliche Unterfangen hat durchaus System und ist allemal geeignet, langj&auml;hrige Fehlentwicklungen weiter zu versch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/26\/26422\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Professoren kritisieren FU-Pr&auml;sidenten<\/strong><br>\nGutachter und Berufungskommission sind sich einig: Albert Scharenberg ist der beste Kandidat f&uuml;r die neue Juniorprofessur am JFK-Institut der Freien Uni Berlin. Dennoch stehen seine Chancen schlecht. Darum setzen sich &uuml;ber hundert Professoren in einem Brief f&uuml;r ihn ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/0,1518,511513,00.html\">Spiegel Online Uniespiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Hightech gegen den Klimawandel<\/strong><br>\nAnnette Schavan will durch eine bessere Vernetzung von Forschung und Finanzen den Klimaschutz f&ouml;rdern &ndash; und den Wirtschaftsstandort st&auml;rken.<br>\n&bdquo;Der Klimawandel erfordert entschlossenes Handeln&ldquo;, sagte Schavan.<br>\nDeutschland wolle hier Innovationstreiber sein. Deshalb sollten Industrie und Wissenschaft k&uuml;nftig enger zusammenarbeiten. Daf&uuml;r werde die Regierung zus&auml;tzlich eine Milliarde Euro in den n&auml;chsten zehn Jahren zur Verf&uuml;gung stellen. Die Wirtschaft steuere zwei Milliarden bei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/354\/138072\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Klimawandel als Deckmantel f&uuml;r Forschungssubventionen in Milliardenh&ouml;he f&uuml;r die Wirtschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nato privatisiert Afghanistankrieg<\/strong><br>\nDie Nato greift bei ihrem Afghanistaneinsatz k&uuml;nftig vermehrt auf die Hilfe privater Dienstleister zur&uuml;ck. Nach Angaben von Diplomaten will die Allianz Hubschrauber von Privatunternehmen einsetzen, um ihre Truppen im umk&auml;mpften S&uuml;den des Landes zu versorgen.<br>\nDie Vergabe milit&auml;rischer Auftr&auml;ge an Privatfirmen ist ein zunehmender Trend. Besonders die Vereinigten Staaten haben im Irak den Schutz von Personen und Versorgungskonvois privaten Sicherheitsfirmen wie dem Unternehmen Blackwater &uuml;bertragen. Seit einem mutma&szlig;lichen Massaker von Blackwater-Angestellten an Zivilisten in Bagdad ist diese Praxis versch&auml;rft in die Kritik geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Nato%20Afghanistankrieg\/265926.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Irak &ndash; Akkumulation durch Enteignung. Milit&auml;rischer Neoliberalismus und das geplante irakische &Ouml;lgesetz<\/strong><br>\nIm Irak findet derzeit nicht nur eine radikale neoliberale Umstrukturierung statt, sondern dar&uuml;ber hinaus eine direkte Enteignung durch das geplante &Ouml;lgesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/drucksicht.php?id=3293\">Linksnet<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2696","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2696","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2696"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2696\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2696"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2696"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2696"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}