{"id":26981,"date":"2015-07-30T08:40:44","date_gmt":"2015-07-30T06:40:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981"},"modified":"2015-07-30T08:40:44","modified_gmt":"2015-07-30T06:40:44","slug":"hinweise-des-tages-2427","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h01\">Antikorruptionsgesetz im Gesundheitswesen: &bdquo;Wir h&auml;tten uns mehr gew&uuml;nscht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h02\">&bdquo;Verzerrter Wettbewerb schadet der Schiene&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h03\">Ausbeutung mit System <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h04\">Jobcenter Mei&szlig;en, kein Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h05\">Varoufakis f&uuml;hlt sich von &bdquo;Bruder&ldquo; Gabriel verraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h06\">Yanis Varoufakis is being pilloried for doing what had to be done <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h07\">In defence of Yanis Varoufakis <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h08\">Etwas ist faul im Euro-Reich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h09\">Talkshow-Kritik: V&ouml;llige Einseitigkeit und ein nationaler Wir-Diskurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h10\">Varoufakis: Unsere Regierung sollte scheitern oder gest&uuml;rzt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h11\">Harald Schumann: Eine europ&auml;ische Regierung ist Europas einzige Chance<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h12\">Anmerkungen zur Berechnung des BIP in Spanien und anderswo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h13\">Geleaktes Dokument zu TTIP-Verhandlungen beweist: Bundesregierung sieht Gefahr der Entmachtung der Parlamente durch zuk&uuml;nftige Regulierungskooperation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h14\">Kommerz statt Sozialstaat <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h15\">G10-Kommission will Regierung verklagen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h16\">Dortmund: Rathaus-&Uuml;berfall kostet Nazi nur 800 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h17\">Attacken auf Fl&uuml;chtlingsheime: Nennt sie endlich Terroristen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981#h18\">Es fehlt an Mut<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26981&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Antikorruptionsgesetz im Gesundheitswesen: &bdquo;Wir h&auml;tten uns mehr gew&uuml;nscht&ldquo;<\/strong><br>\nDer Verband Mezis (&bdquo;Mein Essen zahl ich selbst&ldquo;) fordert gr&ouml;&szlig;ere Unabh&auml;ngigkeit der &Auml;rzte von der Pharmaindustrie. Allgemeinarzt und Mezis-Vorstandsmitglied Niklas Schurig bewertet das neue Anti-Korruptionsgesetz.<br>\nHerr Schurig, hat Ihr Verband sein Ziel erreicht?<br>\nEs ist wichtig, dass die erste L&uuml;cke geschlossen wird und Bestechlichkeit und Bestechung k&uuml;nftig strafbar sind. Wir h&auml;tten uns aber etwas mehr gew&uuml;nscht: Vorteilsnahme und Vorteilsgew&auml;hrung sind vom Gesetz nicht erfasst. Es bleibt also eine gro&szlig;e Grauzone.<br>\nWas meinen Sie mit Vorteilsnahme?<br>\nMan wird nicht unbedingt gleich von Bestechung sprechen, wenn ein viel verordnender Arzt von der Pharmaindustrie viele Reisen zu &Auml;rztekongressen bezahlt bekommt oder Gutachten f&uuml;r viel Geld schreibt, die aber relativ wenig wert sind. Vorteilsnahme ist das aber sehr wohl. Und man m&ouml;chte dann die Annehmlichkeiten ja auch irgendwie zur&uuml;ckgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/interview--wir-haetten-uns-mehr-gewuenscht-,1472596,31338408.html%20\">Daniela Vates in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Verzerrter Wettbewerb schadet der Schiene&ldquo; <\/strong><br>\nAngesichts dramatisch gesunkener Gewinnerwartungen bei der Deutschen Bahn warnt die Allianz pro Schiene den Bund als Eigent&uuml;mer davor, die Verantwortung f&uuml;r die schwierige Ertragslage allein beim DB-Management zu suchen. &bdquo;Der Schienenverkehr in Deutschland k&auml;mpft mit systematisch verzerrten Wettbewerbsbedingungen&ldquo;, sagte der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Mittwoch in Berlin. &bdquo;W&auml;hrend die Reisenden die unfaire Konkurrenz zwischen Trassengeb&uuml;hren zahlender Bahn und mautbefreiten Fernbussen jeden Tag bemerken k&ouml;nnen, gibt es beim Schieneng&uuml;terverkehr eine schleichende Erosion, die nicht so offensichtlich ist, aber unsere Gesellschaft teuer zu stehen kommen wird&ldquo;, sagte Flege. &bdquo;Durch politisch gewollte Verg&uuml;nstigungen wie etwa das Mautmoratorium f&uuml;r den Stra&szlig;eng&uuml;terverkehr klafft die Preisschere zwischen Stra&szlig;e und Schiene immer weiter auseinander&ldquo;, sagte Flege.<br>\nW&auml;hrend der Stra&szlig;eng&uuml;terverkehr seit Januar 2015 von einer Senkung der Lkw-Maut profitiere, m&uuml;sse die stromgetriebene G&uuml;terbahn die Lasten der Energiewende allein tragen. &bdquo;Die Schieflage schl&auml;gt sich bereits in den Marktanteilszahlen nieder: der Lkw-Verkehr in Deutschland w&auml;chst und w&auml;chst, die G&uuml;terbahn verliert&ldquo;, sagte Flege und verwies auf den j&uuml;ngsten Marktbericht des Bundesamtes f&uuml;r G&uuml;terverkehr. &bdquo;Ausgerechnet jetzt denkt Verkehrsminister Alexander Dobrindt &uuml;ber einen Regelbetrieb f&uuml;r Riesen-Lkw nach, der den Stra&szlig;eng&uuml;terverkehr noch einmal um bis zu 30 Prozent g&uuml;nstiger machen w&uuml;rde. Die Politik setzt sich Verlagerungsziele und konterkariert sie dann selbst&ldquo;, kritisierte Flege und forderte den Bund als Eigent&uuml;mer der DB auf, eine Politik zu machen, die nicht die eigenen Klimaziele und die eigenen Dividende-Erwartungen hintertreibe.<br>\nAngesichts der alarmierenden Wettbewerbslage im G&uuml;terverkehr forderte die Allianz pro Schiene schnelles Handeln. &bdquo;Seit Anfang des Jahres bezahlen die umweltfreundlichen G&uuml;terbahnen &uuml;ber die EEG-Novelle mehr f&uuml;r die Energiewende, w&auml;hrend der Klimas&uuml;nder Lkw nicht weiter belastet wird. Wir fordern als Kompensation eine Senkung der Stromsteuer f&uuml;r die Bahnen, was viele andere EU-L&auml;nder l&auml;ngst machen. Das w&auml;re zumindest ein erster Schritt hin zu einer nachhaltigen Politik im G&uuml;terverkehr.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.allianz-pro-schiene.de\/presse\/pressemitteilungen\/2015\/026-bilanz-der-deutschen-bahn-verzerrter-wettbewerb\/%20%20\">Allianz pro Schiene<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ausbeutung mit System<\/strong><br>\nSie kommen nach Deutschland, um auf Baustellen Knochenarbeit zu leisten. Doch wenn der Bau fertig ist, ist kein Geld da und der Auftraggeber verschollen: Ein Arbeiteralbtraum, hinter dem ein System steckt. Auch &ouml;ffentliche Bautr&auml;ger profitieren.<br>\n&ldquo;Ich habe nicht einen einzigen Sklaven in Katar gesehen&rdquo;, hatte Franz Beckenbauer nach seiner Besichtigung der Baustellen f&uuml;r die WM 2022 gesagt und sich damit viel Spott zugezogen. Dabei h&auml;tte er, um Arbeiter zu sehen, die um ihren Lohn geprellt werden, gar nicht in den Nahen Osten fahren m&uuml;ssen: Berlin und Frankfurt h&auml;tten gereicht. Oder auch: Augsburg, M&uuml;nchen, Wolfratshausen, wo Arbeiter aus Deutschlands nahem Osten &ndash; Bulgarien, Rum&auml;nien, dem Balkan &ndash; immer wieder vergeblich auf Bezahlung warten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/inhalt\/lohnbetrug-baustellen-100.html\">BR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Jobcenter Mei&szlig;en, kein Skandal<\/strong><br>\nWenn Hartz IV besonders rigide umgesetzt wird&hellip;<br>\nEigentlich hat Stefen Klaussner (Name ge&auml;ndert) alles richtig gemacht. Nach der R&uuml;ckkehr aus dem Ausland war der knapp F&uuml;nfzigj&auml;hrige erwerbslos und war auf die Leistungen von Hartz IV angewiesen. So wollte er schnell aus der Arbeitslosigkeit raus und sich als Webdesigner selbst&auml;ndig machen.<br>\nUm zu erkunden, ob es &uuml;berhaupt Nachfrage nach seinen Angeboten gibt, erstellte er eine Webseite. Kaum war sie online, erfuhr das f&uuml;r Klaussner zust&auml;ndige Jobcenter im s&auml;chsischen Mei&szlig;en davon. Doch der Mann wurde wegen seiner gro&szlig;en Bem&uuml;hungen, wieder Arbeit zu finden nicht etwa belobigt. Das Jobcenter unterstellte ihn vielmehr, er h&auml;tte &uuml;ber die Webseite Eink&uuml;nfte, die er nicht angegeben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Jobcenter-Meissen-kein-Skandal-2764638.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Varoufakis f&uuml;hlt sich von &bdquo;Bruder&ldquo; Gabriel verraten<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat mit scharfen Worten seine Entt&auml;uschung &uuml;ber Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) zum Ausdruck gebracht. Zun&auml;chst sei das Verh&auml;ltnis &bdquo;wie unter Br&uuml;dern&ldquo; gewesen. Es habe &bdquo;nicht den Hauch von Meinungsverschiedenheit&ldquo; gegeben, sagte Varoufakis im Gespr&auml;ch mit dem Magazin &bdquo;Stern&ldquo;. &bdquo;Es war fantastisch, als ob ich mit einem Syriza-Mitglied redete. Einem Genossen.&ldquo; &bdquo;Und dann&ldquo;, so Varoufakis weiter, &bdquo;kurz danach krieg ich mit, wie er &uuml;ber uns herzieht. Unfassbar.&ldquo;<br>\nVaroufakis spielt auf die zuletzt h&auml;rtere Gangart Gabriels gegen&uuml;ber Athen an. In einem Gastbeitrag f&uuml;r die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung platzierte Gabriel beispielsweise den Satz, wonach man &bdquo;nicht die &uuml;berzogenen Wahlversprechen einer zum Teil kommunistischen Regierung durch die deutschen Arbeitnehmer und ihre Familien bezahlen lassen&ldquo; werde, was auch in der SPD erheblichen Unmut ausl&ouml;ste. Noch deutlicher wurde Gabriel gegen&uuml;ber dem Berliner &bdquo;Tagesspiegel&ldquo;. Das Blatt hatte ihn vor wenigen Wochen mit der Aussage zitiert, dass die griechische Regierung mit ihrem Referendum &bdquo;letzte Br&uuml;cken eingerissen&ldquo; habe, &bdquo;&uuml;ber die Europa und Griechenland sich auf einen Kompromiss zubewegen konnten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/ex-finanzminister-vs-vizekanzler-varoufakis-fuehlt-sich-von-bruder-gabriel-verraten\/12120432.html%20\">Dietmar Neuerer im Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Yanis Varoufakis is being pilloried for doing what had to be done<\/strong><br>\nIn principle, the idea of setting up a parallel payments system involving people&rsquo;s tax numbers is ingenious. Since the value of the parallel currency would derive from the fact that the Greek government accepted it as payment for overdue, current and future taxes, it makes a lot of sense. Given that it takes time to print and distribute banknotes, starting with a purely electronic system is also sensible.<br>\nPerhaps the biggest objection is that hacking into the tax system is illegal. I am not an expert on Greek law &ndash; and I doubt that all the foreign commentators weighing in are either. But if Tsipras had decided to go ahead with the plan after the Greeks&rsquo; oxi (no) vote in the referendum, he could surely have obtained parliamentary approval &ndash; or indeed invoked a case of force majeure. After all, national emergencies don&rsquo;t come much greater than creditors threatening to blow up the banking system and, with it, people&rsquo;s savings and small businesses&rsquo; working capital.<br>\nWhat critics are really objecting to is secretly planning such a scheme. But desperate times call for desperate measures.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2015\/jul\/29\/yanis-varoufakis-greece-liquidity-plan-b-fallback%20\">Philippe Legrain in theguardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>In defence of Yanis Varoufakis<\/strong><br>\nMohamed El-Erian<br>\nIt is now fashionable to disparage the former Greek finance minister. For some he showed too little politesse, but the essence of his agenda remains largely correct<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/business\/2015\/jul\/29\/in-defence-of-former-greek-finance-minister-yanis-varoufakis\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mohamed A El-Erian is chief economic adviser at Allianz and a member of its international executive committee. He is chairman of President Barack Obama&rsquo;s Global Development Council and the author of When Markets Collide.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Etwas ist faul im Euro-Reich<\/strong><br>\nGriechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis beschreibt, wie das von ihm vorgeschlagene parallele Zahlungssystem funktionieren sollte.<br>\nUm dem in den letzten Tagen von den Medien alles andere als zuf&auml;llig losgetretenen unglaublichen Shitstorm zu begegnen, beschreibt der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis in einem in der Financial Times ver&ouml;ffentlichten Artikel das von ihm vorgeschlagene parallele Zahlungssystem in Griechenland.<br>\n&bdquo;Ich hatte das System pr&auml;sentiert, als ich die F&auml;den des Finanzministeriums &uuml;bergab, jedoch schenkte ihm kein Mitglied der Presse Beachtung&bdquo;, betont Yanis Varoufakis und erkl&auml;rt in dem nachstehend in deutscher &Uuml;bersetzung (aus dem Griechischen) wiedergegebenen Beitrag, wie mithilfe des parallelen Zahlungssystems der Kreislauf der f&auml;lligen Verbindlichkeiten reduziert und dem Staat zu dringend ben&ouml;tigter Liquidit&auml;t verholfen worden w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.griechenland-blog.gr\/2015\/07\/etwas-ist-faul-im-euro-reich\/2135635\/\">Griechenland-Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Talkshow-Kritik: V&ouml;llige Einseitigkeit und ein nationaler Wir-Diskurs<\/strong><br>\nMedienwissenschaftler Matthias Thiele &uuml;ber die Talkshows zur Griechenlandkrise<br>\nGleichklang, hoch problematische Sprachbilder, anstelle von Unparteilichkeit ein Schulterschluss mit G&auml;sten und Titel, in denen eine imagin&auml;re Bedrohung zum Vorschein kommt: Die Medienwissenschaftler Matthias Thiele und Rainer Vowe haben die gro&szlig;en politischen Talkshows im deutschen Fernsehen zum Thema Griechenland analysiert und dabei gewaltige Schlagseiten festgestellt, die dem Selbstverst&auml;ndnis dieser Formate nicht gerecht werden. Im Interview mit Telepolis stellt Thiele die Analyseergebnisse vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45564\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Varoufakis: Unsere Regierung sollte scheitern oder gest&uuml;rzt werden<\/strong><br>\nEr w&uuml;rde nicht von einem Betrug am Volk sprechen wollen, &ldquo;Wir haben uns selbst betrogen&ldquo; sagt Varoufakis in einem Interview, das der stern-Autor Arno Luik mit Varoufakis in seinem Athener Appartement f&uuml;hrte. &bdquo;Mit dem Hilfsprogramm wurde Griechenland faktisch zu einem Protektorat. Einem Vasallenstaat.&ldquo; Was wir erlebten sein der &bdquo;totale Triumph des Neoliberalismus. Das Ende der Menschlichkeit.&ldquo; Tsipras sei erpresst worden: &bdquo;Wenn du nicht zustimmst, bleiben die Banken zu. Wir zerquetschen dich!&ldquo;<br>\nSch&auml;uble habe Griechenland von Anfang an aus dem Euro werfen wollen, deshalb h&auml;tte man ein &bdquo;Kriegskabinett&ldquo; mit f&uuml;nf, sechs Leuten gebildet, die sich mit dem Grexit-Szenario bech&auml;ftigten. Es sei ein &bdquo;Finanzkrieg&ldquo; gewesen, bei dem die Banken die Panzer ersetzten.<br>\nVaroufakis nahm auch zu der &bdquo;Hacker&ldquo;-Story Stellung: &bdquo;Wir haben nie an so etwas wie einen Einbruch gedacht.&ldquo;<br>\nAlle Rettungsprogramme, die seit 2008 gelaufen seien, seien Bankenrettungsprogramme.<br>\nTief entt&auml;uscht zeigte er sich &uuml;ber SPD-Chef Gabriel: &bdquo;Wen Sie w&uuml;ssten, wie ich Gabriel erlebt habe, w&uuml;rden Sie sich f&uuml;r ihn sch&auml;men.&ldquo;<br>\nDen Vorhalt nicht an die Reichen rangegangen zu sein, weist Varoufakis energisch zur&uuml;ck: &bdquo;Wir haben versucht, an die Reichen, an die Oligarchen und die Haie ranzugehen &ndash; das wurde uns verboten.&ldquo; Im Gegenteil, die Troika habe die Oligarchen gesch&uuml;tzt. Die Jahrhundertkrise w&uuml;rde genutzt um den Sozialstaat zu beseitigen: &bdquo;Ganz am Anfang sagte mir Sch&auml;uble, wir k&ouml;nnten uns den Sozialstaat nicht mehr leisten.&ldquo; Er sch&auml;tze Sch&auml;uble, weil er genau wisse, was er wolle: &bdquo;Ein autorit&auml;res Europa, viel weniger Sozialstaat.&ldquo; Und apropos &bdquo;Spieltheoretiker&ldquo;: In diesem Spiel war ich nackt, er (Sch&auml;uble) ein hoch ger&uuml;steter Gladiator.&ldquo;<br>\nDeutschland sei das &bdquo;Kraftwerk&ldquo; Europas, das mache die Kraft von Sch&auml;ubles Argumenten aus, nicht etwa Weisheit.<br>\nVaroufakis rechnet &bdquo;zwangsl&auml;ufig&ldquo; mit Neuwahlen in Griechenland.<br>\nQuelle: Arno Luik im heutigen stern (Printfassung, nicht im Netz)\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auch der Spiegel war zu Besuch bei Varoufakis: Interessant in diesem Gespr&auml;ch ist, dass Varoufakis meine, dass Sch&auml;uble liberaler sei als Merkel. Aus Sch&auml;ubles sicht h&auml;tte Syriza weiterregieren k&ouml;nnen, aber eben ohne Euro. Merkel dagegen gehe es darum Syriza zu dem&uuml;tigen.<\/em><br>\n<em>Um dieses Interview rankt sich eine Hintergrundgeschichte, die zeigt, welche Eifers&uuml;chteleien zwischen Journalisten und Verlagen herrschen. Noch w&auml;hrend Luik, der im Appartement Varoufakis &uuml;bernachten durfte, vor seiner Abreise aus in der K&uuml;che mit dessen Frau einen Kaffee trank, trafen die Spiegel-Journalisten Thomas H&uuml;etlin und Dirk Kurbjuweit in der Wohnung f&uuml;r ein zweist&uuml;ndiges Gespr&auml;ch nebst Homestory, <a href=\"https:\/\/magazin.spiegel.de\/digital\/?utm_source=spon&amp;utm_campaign=centerpage#SP\/2015\/31\/137324665\">die dann im Kulturteil landete<\/a>. Der Spiegel streute nun den Verdacht, dass Luik das Gespr&auml;ch h&auml;tte <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/07\/27\/wie-spiegel-reporter-bei-yanis-varoufakis-auf-ein-stern-gespenst-namens-arno-luik-trafen\/\">mith&ouml;ren wollen<\/a>. Au&szlig;erdem wurde Luik vorgeworfen, er habe nicht die n&ouml;tige journalistische Distanz zu Varoufakis gehalten, weil er dort &uuml;bernachtet hat. &bdquo;Mehr N&auml;he geht&ldquo;, zitiert MEEDIA den Spiegel.<\/em><br>\n<em>Dazu schrieb Silke Burmester eine nette Glosse in der taz:<\/em><\/p>\n<p><em>O mein Gott! Ein Journalist des Sterns war im Haus von Varoufakis, als zwei Journalisten vom Spiegel mit ihm, Varoufakis, nicht dem vom Stern, ein Interview f&uuml;hren wollten! Ich fasse es nicht! Nun f&uuml;rchten, ja vermuten die Spiegel-Leute &ndash; Thomas H&uuml;etlin und Dirk Kurbjuweit &ndash;, der Stern-Heini, Arno Luik, habe das Gespr&auml;ch belauschen wollen. Ist ja klar. Denn er war &bdquo;in der N&auml;he der T&uuml;r&ldquo;. Und es war Donnerstag, &bdquo;elf Uhr&ldquo;. Ich meine, hallo!, wenn der Spiegel kommt, dann h&auml;ngen wir doch alle an den T&uuml;ren und blasen unsere Ohren auf NSA-Empfangsbereitschaft auf.<\/em><br>\n<em>Achtung, Achtung!, der Spiegel spricht. Nein, er fragt! Was mag er fragen? Herr Varoufakis, fahren Sie ein deutsches Auto? Nein, er fragt: &bdquo;Werden Sie bei diesem Gespr&auml;ch rote oder blaue Pillen verabreichen?&ldquo; Na, bei so einem tollen Einstieg will man kein Wort verpassen, so als Journalist, der ja selbst keine Fragen hat. Warum sollte man die auch haben, wenn der Spiegel vor Ort ist?<\/em><br>\n<em>Lustigerweise &auml;tzen gerade die Herren des Magazins, das im Laufe der Jahrzehnte in der oberstes Journalistenpr&auml;misse, m&ouml;glichst &bdquo;nah&ldquo; an einen Protagonisten heranzukommen, Ma&szlig;st&auml;be gesetzt hat, in Anbetracht der Tatsache, dass der Stern-Kollege bei Varoufakis &uuml;bernachtet hat: &bdquo;Mehr N&auml;he geht nicht&ldquo;. Aber vielleicht ist das auch Anerkennung, who knows. Ich sehe jedenfalls f&ouml;rmlich vor mir, wie denen der Hut hochgegangen ist, als sie nach Tagen des Kratzens an Varoufaki s &rsquo; T&uuml;r endlich eingelassen wurden und dann feststellten: Die Konkurrenz ist schon da. Und zwar mitsamt ihrem Kuschelkissen.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kolumne-Die-Kriegsreporterin\/!5213265\/\">taz<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Harald Schumann: Eine europ&auml;ische Regierung ist Europas einzige Chance<\/strong><br>\nAm Fall Griechenland zeigt sich f&uuml;r J&uuml;rgen Habermas der &bdquo;politische Bankrott&ldquo; der EU-Staatschefs &ndash; ist die europ&auml;ische Idee jetzt noch zu retten? Nur durch eine gemeinsame, demokratisch legitimierte Regierung mit Budget. Eine Analyse&hellip;<br>\nDie Gemeinschaftsw&auml;hrung untergr&auml;bt, so wie sie derzeit verfasst ist, die demokratischen Verfassungen ihrer Mitgliedsstaaten, und das keineswegs nur in Griechenland. Ursache daf&uuml;r ist der zentrale Widerspruch der Euro-Verfassung: Die Mitglieder teilen eine W&auml;hrung, aber sie bewirtschaften ihre Staatshaushalte getrennt. Daf&uuml;r steht der Artikel 125,1 des EU-Vertrages, auch als &bdquo;Nichtbeistands&ldquo;-Klausel bekannt. &bdquo;Die Union haftet nicht f&uuml;r die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen&ldquo;, hei&szlig;t es dort, und das Gleiche gilt f&uuml;r auch f&uuml;r die Mitgliedsstaaten untereinander.<br>\nDamit wollten die Euro-Gr&uuml;nder, allen voran Deutschlands Kanzler Helmut Kohl, ihre Kritiker beruhigen, die genau das Gegenteil vorhersagten&hellip;<br>\nDe facto gibt es also eine zentralisierte Rumpfregierung f&uuml;r Euro-Land. Aber sie residiert im rechtlichen Niemandsland jenseits der Demokratie. Weder der ESM noch die Euro-Gruppe und ihre Troika sind irgendeinem Parlament rechenschaftspflichtig. Es gibt keine &ouml;ffentlichen Protokolle ihrer Sitzungen und selbst gravierende Fehlentscheidungen wie die brutale Schrumpfung des griechischen Gesundheitsdienstes bleiben ohne Folgen f&uuml;r die Verantwortlichen.<br>\nZwar mussten alle nationalen Parlamente die jeweiligen Kreditprogramme genehmigen. Aber sie konnten stets nur Ja oder Nein sagen. Die mit den Programmen verordnete Politik konnten sie nicht &auml;ndern&hellip;<br>\nDie Euro-Gegner aller Couleur untersch&auml;tzen jedoch die Kosten der R&uuml;ckabwicklung einer W&auml;hrungsunion&hellip;<br>\nZigtausende Unternehmen k&ouml;nnen sich nur deshalb &uuml;ber die Grenzen hinweg beliefern, weil es eben kein W&auml;hrungsrisiko gibt.<br>\nW&uuml;rde Europa wie einst mit zwei Dutzend W&auml;hrungen wieder zum Spielball der Devisenspekulanten, m&uuml;ssten die Unternehmen sich absichern, und viele Gesch&auml;fte w&uuml;rden sich nicht mehr lohnen. Die grenz&uuml;berschreitende Arbeitsteilung w&uuml;rde zur&uuml;ckgehen, alle gemeinsam m&uuml;ssten mit hohen Verlusten von Jobs und Wohlstand bezahlen. Zugleich w&uuml;rden zigtausende Vertr&auml;ge, die in Euro denominiert sind, hinf&auml;llig, und eine endlose Lawine von Klagen w&uuml;rde &uuml;ber Europas Gerichte hereinbrechen&hellip;<br>\nSo bleibt als einziger Ausweg nur, was eigentlich schon am Anfang h&auml;tte stehen m&uuml;ssen: eine Regierung f&uuml;r die Euro-Zone, die von deren B&uuml;rgern gemeinsam gew&auml;hlt wird, &uuml;ber ein eigenes Budget verf&uuml;gt und so im Krisenfall eine europ&auml;ische Arbeitslosenversicherung und staatliche Investitionen finanzieren kann, um die Spaltung in Verlierer und Gewinner aufzuhalten. Nur so w&auml;re die Erosion der Demokratie zu stoppen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/sonntag\/griechenland-krise-eine-europaeische-regierung-ist-europas-einzige-chance\/12101926.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung W.H.:<\/strong> Harald Schumann nennt selbst die Gr&uuml;nde, warum eine gemeinsame Regierung &ldquo;f&uuml;r die Euro-Zone&rdquo; derzeit keine realistische Perspektive ist. Wenn aber diese &ldquo;einzige Chance&rdquo; keine sein sollte: Isch dann over mit Europa?<\/em><br>\n<em>Eine formal-demokratische Unterf&uuml;tterung der Euro-Gruppe als &ldquo;zentralisierter Rumpfregierung f&uuml;r Euro-Land&rdquo; w&uuml;rde an deren desastr&ouml;ser Politik nichts &auml;ndern, solange nicht diese Politik selbst ge&auml;ndert wird, und zwar gegen die hinter ihr stehenden Macht- und Finanzinteressen. &ldquo;Um die Spaltung in Verlierer und Gewinner aufzuhalten&rdquo;, die in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern t&auml;gliche Praxis ist, bedarf es in den L&auml;ndern selbst eines Umdenkens, bevor die Vernunft Europa erreichen kann.<\/em><br>\n<em>Die nationalen Regierungen, die gegenw&auml;rtig die europ&auml;ische Politik dominieren, halten gegen alle Einwendungen an ihrer neoliberalen Ideologie und Praxis fest: Kapitalrenditen steigern, daf&uuml;r Kosten senken, Export&uuml;bersch&uuml;sse erzielen, Niedrigl&ouml;hne und prek&auml;re Besch&auml;ftigungen ausweiten, Finanzmarktkontrollen deregulieren, den Staat aushungern (&ldquo;sparen, bis es quietscht&rdquo;), Steuervermeidung dulden, &ouml;ffentliche Infrastruktur privatisieren und mit Hilfe williger Medien die Bev&ouml;lkerung im Unklaren lassen, wohin die Reise geht. Diese zentrale Fehlentwicklung Europas gilt es zu korrigieren. Das kann nur gelingen, wenn die &ndash; h&auml;ufig gleichg&uuml;ltigen, ruhiggestellten oder resignierten &ndash; B&uuml;rger in ihren L&auml;ndern (zumal im m&auml;chtigen Deutschland) diese Herausforderung annehmen. Erst dann kann eine Euro-Zonen-Regierung entstehen, die ihr demokratisches Mandat nicht als Dienst f&uuml;r die Finanzindustrie nutzt, sondern die europ&auml;ische Idee wiederbelebt und einen solidarischen Ausgleich zwischen den Regionen anstrebt.<\/em><br>\n<em>Sollten die W&auml;hler der Euro-L&auml;nder Regierungen ins Amt bringen, die f&uuml;r eine zukunftsf&auml;hige Politik stehen, dann w&auml;re auch ohne (illusorische) institutionelle &Auml;nderungen zweierlei m&ouml;glich: Zum einen die &uuml;berschuldeten Staaten durch Schuldenstreckung wieder handlungsf&auml;hig zu machen und zum anderen in fairen Verhandlungen Reformen durchzusetzen, die diesen Namen verdienen, um Fehlentwicklungen zu beseitigen und den Menschen wieder Perspektiven zu er&ouml;ffnen. Vielleicht bekommen dann nach 10 oder 15 Jahren die Ideen von J&uuml;rgen Habermas und Harald Schumann doch noch eine Chance.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Anmerkungen zur Berechnung des BIP in Spanien und anderswo<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich unserer gestrigen Darstellung der Entwicklung in Spanien im Vergleich zu Griechenland fragen viele Leser, was denn in Spanien gestiegen sei, wenn trotz eines Absturzes der Industrieproduktion und der Bauproduktion das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur wenig gefallen ist.<br>\nUm diese Frage beantworten zu k&ouml;nnen, muss man in etwa wissen, was das BIP eines Landes genau ist und wie es &bdquo;gemessen&ldquo; wird. Das BIP ist keine origin&auml;re Statistik, sondern Ergebnis der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR), also eines Rechenwerkes, das sich auf vielerlei Statistiken und Erhebungen st&uuml;tzt. Diesem Rechenwerk fehlen kurzfristig viele einzelne Teile, f&uuml;r die es gar keine oder keine zeitnahe Origin&auml;rstatistik gibt und die daher zu den Teilen dazugesch&auml;tzt werden m&uuml;ssen, die genau(er) belegt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/anmerkungen-zur-berechnung-des-bip-in-spanien-und-anderswo\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geleaktes Dokument zu TTIP-Verhandlungen beweist: Bundesregierung sieht Gefahr der Entmachtung der Parlamente durch zuk&uuml;nftige Regulierungskooperation<\/strong><br>\nEin vertrauliches Regierungsprotokoll &uuml;ber die TTIP-Verhandlungen zeigt: Trotz anders lautender &ouml;ffentlicher Beteuerungen f&uuml;rchtet die Bundesregierung, dass durch das geplante Freihandelsabkommen weitreichende Regulierungsvorhaben in Zukunft ohne parlamentarische Zustimmung beschlossen werden k&ouml;nnten. Zwar versichert die Bundesregierung offiziell stets, bei der sogenannten &bdquo;regulatorischen Kooperation&ldquo; zwischen EU und USA w&uuml;rden das Europ&auml;ische Parlament und nationale Parlamente eingebunden &ndash;&nbsp;intern warnen Regierungsvertreter aber davor, dass die Abgeordnete bei wichtigen Fragen zuk&uuml;nftig au&szlig;en vor bleiben k&ouml;nnten. Dies belegt ein vertraulicher Bericht eines deutschen Regierungsmitarbeiters f&uuml;r das Bundeswirtschaftsministerium &uuml;ber ein Treffen zwischen EU-Mitgliedstaaten und Kommissionsvertretern im Januar 2015, den das Rechercheb&uuml;ro Correctiv ver&ouml;ffentlicht hat. Die Verbraucherorganisation foodwatch hatte Anfang Juli bereits eine Analyse der Universit&auml;t G&ouml;ttingen ver&ouml;ffentlicht, in der fehlende Mitbestimmungsrechte der EU-Abgeordneten nach Abschluss des TTIP-Abkommens kritisiert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.foodwatch.org\/de\/presse\/pressemitteilungen\/geleaktes-dokument-zu-ttip-verhandlungen-beweist-bundesregierung-sieht-gefahr-der-entmachtung-der-parlamente-durch-zukuenftige-regulierungskooperation\/%20%20\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kommerz statt Sozialstaat<\/strong><br>\nDie amerikanische Regierung versucht, in globalen Handelsvertr&auml;gen staatliche Betriebe zu bremsen. Diese Strategie k&ouml;nnte weltweit Regierungen hindern, ihren B&uuml;rgern bei &ouml;ffentlichen Leistungen wie Nahverkehr den besten Service zu bieten oder soziale Aufgaben zu erf&uuml;llen. Das l&auml;sst sich aus geheimen Verhandlungspapieren ableiten, an die Wikileaks gelangte und die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegen. Die Dokumente betreffen das US-Abkommen mit anderen Pazifikstaaten. Sie werfen die Frage auf, wie die Regierung in Washington beim umstrittenen TTIP-Vertrag mit Europa taktieren wird.<br>\nDie Vereinigten Staaten verhandeln seit Jahren mit Japan, Malaysia, Australien und acht anderen Pazifikstaaten &uuml;ber das TPP-Abkommen. Geplant ist ein Abschluss bereits diese Woche auf der hawaiianischen Insel Maui. Weil unter strikter Geheimhaltung gefeilscht wird, dringen nur Ger&uuml;chte nach au&szlig;en. Etwa, dass Australien US-Pharmakonzernen nicht so viel Zugang gew&auml;hren will und Kanada die &Ouml;ffnung seiner Landwirtschaft zu weit geht, weshalb das Land wom&ouml;glich ganz abspringt. Wegen der Geheimhaltung ist es spannend, einen Einblick in die amerikanische Strategie zu erhalten, auch wenn die enth&uuml;llten Dokumente bereits eineinhalb Jahre alt sind.<br>\nEin Papier f&uuml;r eine Regierungskonferenz der Pazifikstaaten zeigt den Wunsch der USA, staatlichen Betrieben generell Fesseln anzulegen &ndash; und zwar st&auml;rker als bisher in den Regeln der Welthandelsorganisation WTO vorgesehen. So sollen die Unternehmen grunds&auml;tzlich &ldquo;nach kommerziellen Erw&auml;gungen&rdquo; agieren. Das aber widerspricht dem Ziel vieler &ouml;ffentlicher Betriebe, die den B&uuml;rgern vor allem Service zu teils erm&auml;&szlig;igten Preisen bieten wollen &ndash; ob es sich um kommunale Verkehrsbetriebe, Krankenh&auml;user oder Fernsehsender handelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/usa-vs-staatsbetriebe-kommerz-statt-sozialstaat-1.2586908\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man sollte nicht vergessen, die Bundesregierung inklusive des sogenannten Vizekanzlers, triit nach wie vor f&uuml;r den Abschluss des TTIP ein. Obwohl mit obigen Hinwies klar sein sollte, dass vermutlich bei einer erfolgreichen Umsetzung des TTIP, den B&uuml;rgern dieses Landes massive Nachteil erwachsen k&ouml;nnen, wenn die &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge an private Investoren ausgeliefert werden muss.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>G10-Kommission will Regierung verklagen<\/strong>\n<ul>\n<li>Die G-10-Kommission verlangt Einblick in die Sp&auml;hliste des US-Geheimdienstes NSA.<\/li>\n<li>Das Kontrollgremium des Bundestags l&auml;sst bereits Juristen pr&uuml;fen, ob es deswegen vor das Bundesverfassungsgericht ziehen kann.<\/li>\n<li>Die Bundesregierung hatte der Kommission verweigert, die Liste mit den Suchmerkmalen selbst einsehen zu d&uuml;rfen&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Man m&uuml;sse die Listen selbst sehen und k&ouml;nne sich nicht auf einen Beauftragten verlassen, hie&szlig; es aus Kreisen der G-10-Kommission. Die Juristen sollen nun zun&auml;chst kl&auml;ren, ob die Kommission &ndash; ein eigenst&auml;ndiges Organ des Bundestages &ndash; klageberechtigt ist. Einen solchen Fall hat es noch nicht gegeben. Mit einer endg&uuml;ltigen Entscheidung &uuml;ber die Klage wird Ende August in der n&auml;chsten Sitzung der G-10-Kommission&nbsp;gerechnet.<br>\nDas einst gute Verh&auml;ltnis zwischen Regierung, Geheimdiensten und der G-10-Kommission gilt als gest&ouml;rt, seit Mitglieder des Gremiums sich von der Regierung nicht vollst&auml;ndig informiert oder gar hintergangen f&uuml;hlen&hellip;<br>\nIn einem als geheim eingestuften Brief hatte Kanzleramtsminister Peter Altmaier vor einigen Wochen die Vorsitzenden der G-10-Kommission, des NSA-Untersuchungsausschusses und des Parlamentarischen Kontrollgremiums &uuml;ber seine Gr&uuml;nde f&uuml;r die Verweigerung&nbsp;informiert.<br>\nDemnach w&auml;re &ldquo;eine Offenlegung des Selektorenprofils&rdquo; der NSA ohne Zustimmung der USA ein Versto&szlig; gegen das &ldquo;geltende V&ouml;lkervertragsrecht&rdquo;. Deutschland werde dann wohl nicht nur von den USA, sondern wom&ouml;glich auch von Drittstaaten als &ldquo;insgesamt als unzuverl&auml;ssiger Partner angesehen&rdquo;, dem &ldquo;besonders sensibles Material nicht mehr anvertraut werden&rdquo;&nbsp;k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nsa-affaere-g-kommission-will-regierung-verklagen-1.2585503%20\">Georg Mascolo und Hans Leyendecker in der SZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Dortmund: Rathaus-&Uuml;berfall kostet Nazi nur 800 Euro<\/strong><br>\nVor dem Dortmunder Amtsgericht fand am Morgen der erste Prozess wegen des Rathaus-&Uuml;berfalls im Mai 2014 statt. Am Abend der Kommunalwahl wollten 30 Neonazis ihren Einzug in den Stadtrat mit einem Angriff auf das Rathaus feiern. Vertreter verschiedener Parteien und autonome Antifaschisten stoppten den Angriff der Nazis, wurden allerdings von diesen mit Schl&auml;gen, Flaschen und Pfefferspray attackiert. Auf der Anklagebank sa&szlig; heute Patrick Brdonkalla (31). Am Wahlabend hatte er einen Kameramann zu Boden gedr&uuml;ckt, um zu verhindern, dass gefilmt wird. Ein zweiter Nazi soll dem Gesch&auml;digten ins Gesicht getreten haben. F&uuml;r seine Tat wurde Brdonkalla heute zu einer Geldstrafe in H&ouml;he von 800 &euro; (80 Tagess&auml;tze zu 10 &euro;) wegen K&ouml;rperverletzung in Tateinheit mit &nbsp;versuchter N&ouml;tigung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft wertete das Handeln von Patrick Brdonkalla als Angriff auf die Pressefreiheit&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ruhrbarone.de\/dortmund-rathaus-ueberfall-kostet-nazi-nur-800e\/111057\">Ruhrbarone<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Attacken auf Fl&uuml;chtlingsheime: Nennt sie endlich Terroristen!<\/strong><br>\nEine Kolumne von Sascha Lobo<br>\nWas sich in Deutschland gerade vollzieht, ist die Geburt eines neuen Terrorismus. V&ouml;lkisch motivierter, mit &ldquo;Notwehr&rdquo; begr&uuml;ndeter Terror, beheizt vom Hass im Netz, vorangetrieben von &ldquo;Aber-Nazis&rdquo;. Es wird Zeit, ihn auch so zu nennen.<br>\nDie Diskussion ger&auml;t in diesen Tagen auf eine neue Ebene. Der Terrorismus ist n&auml;mlich da. Nur ganz anders, als man ihn politisch und medial dargestellt hat, weniger Kopft&uuml;cher, weniger fusselige B&auml;rte. Ein Anschlag nach dem anderen wird ver&uuml;bt, schon &uuml;ber 200 dieses Jahr. Es handelt sich um die Entstehung eines neuen, v&ouml;lkischen Terrorismus. Und in den sozialen Medien kann man in Echtzeit zusehen, wie der N&auml;hrboden daf&uuml;r bereitet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/hetze-gegen-auslaender-im-internet-nennt-sie-terroristen-a-1045831.html#ref=rss\">Spiegel-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Es fehlt an Mut<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttembergs bisherige Fl&uuml;chtlingspolitik ist gescheitert. Jedenfalls weitgehend. Hilflos mussten Gr&uuml;ne und SPD zusehen, wie immer neue Zuwanderungswellen ihre halbherzigen Versuche untersp&uuml;lten, der Herausforderung gerecht zu werden. Es mangelt am gemeinsamen Gestaltungswillen innerhalb der Landesregierung. Es mangelt vor allem aber am Mut, den moralischen Anspruch aus Oppositionstagen wenigstens ansatzweise zum Ma&szlig;stab praktischer Arbeit zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/226\/es-fehlt-an-mut-3046.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Es fehlt an Mut:<\/strong> Baden-W&uuml;rttembergs bisherige Fl&uuml;chtlingspolitik ist gescheitert. Es mangelt am gemeinsamen Gestaltungswillen innerhalb der Landesregierung. Es mangelt vor allem aber am Mut, den moralischen Anspruch aus Oppositionstagen wenigstens ansatzweise zum Ma&szlig;stab praktischer Arbeit zu machen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Was macht eigentlich Henri?<\/strong> Der Name steht f&uuml;r einen Jungen mit Down-Syndrom und f&uuml;r heftigen Streit ums Thema Inklusion. Ein Jahr zu sp&auml;t, am 1. August 2015, tritt in Baden-W&uuml;rttemberg eine &Auml;nderung des Schulgesetzes in Kraft, die Henri den Weg ins Gymnasium er&ouml;ffnet h&auml;tte. Seine Mutter hat ein aufkl&auml;rerisches Buch geschrieben.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Tierisch rechts:<\/strong> Rechtsextreme Aktivisten und Parteien treten verst&auml;rkt unter dem Deckmantel der Tierliebe in Erscheinung. Mit dem politisch unverf&auml;nglichen Thema werben sie um Anh&auml;ngerInnen f&uuml;r ihre menschenverachtende Ideologie und unterwandern Tierschutzorganisationen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Keiner Schuld bewusst:<\/strong> Der NSU-Ausschuss steht vor einer Z&auml;sur. Nach der Sommerpause muss er sich dem Hauptkomplex seiner Arbeit widmen: den Ermittlungen im Mordfall Mich&egrave;le Kiesewetter. Die Beurteilung des Erinnerungsverm&ouml;gens ihres schwer verletzten Kollegen wird dabei von entscheidender Bedeutung sein.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der fliegende Teppich:<\/strong> Kunstwerke aus Landesbesitz verschollen, von 500 F&auml;llen gar spricht der Landesrechnungshof in seinem j&uuml;ngsten Bericht. Was steckt dahinter? Sind die Gem&auml;lde in Wohnungen von Professoren verschwunden oder verstauben sie im Keller mancher Institute? Unser Autor hat sich als Kunstdetektiv auf die Suche gemacht.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der Feind aus Fernost:<\/strong> Der Verfassungsschutz kann auch anders. Zum Beispiel Unternehmen beraten, wie sie ihre Daten sch&uuml;tzen. Auf einem Symposium in Stuttgart warnen die Schlapph&uuml;te schw&auml;bische Manager vor Wirtschaftsspionage und &uuml;berraschen mit einem Lob f&uuml;r Edward Snowden. Unser Autor hat mitgehorcht.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Grubes Privatbahn:<\/strong> Die Personalie Pofalla ist abgesegnet, die Bauernopfer sind erbracht, und die Hintert&uuml;r zur Privatisierung bleibt offen. Damit entfernt sich die Deutsche Bahn immer weiter von der B&uuml;rgerbahn, urteilt unser Autor.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Nazi oder Demokrat?<\/strong> Was war er nun, der Allg&auml;uer &ldquo;Bier-, K&auml;se- und Milchzar&rdquo; Oskar Farny &ndash; Nazi oder Demokrat? F&uuml;r den Alt-OB von Wangen, J&ouml;rg Leist, ist die Frage l&auml;ngst gekl&auml;rt: Farny war ein Ehrenmann. Sein Kontrahent, der Historiker Frank Raberg, ist anderer Meinung.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Konstantinopel, 1453:<\/strong> Unser Wetterer Peter Grohmann &uuml;ber selbstfahrende Gigaliner, Vorwahlkampf und Fl&uuml;chtlinge. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Ein alter Hut:<\/strong> Die Bildzeitung hat Angela Merkel k&uuml;rzlich eine Pickelhaube aufs Haupt montiert. Es ist vermutlich das erste Mal in der Nachkriegsgeschichte, dass der alte preu&szlig;ische Milit&auml;rdeckel von einem deutschen Medium als positiv gemeintes Symbol verwendet wird. Unsere Schaub&uuml;hne &uuml;ber die Pickelhaube in der Karikatur.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-26981","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26981","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26981"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26981\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26984,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26981\/revisions\/26984"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26981"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26981"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26981"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}