{"id":2699,"date":"2007-10-17T16:43:34","date_gmt":"2007-10-17T14:43:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2699"},"modified":"2015-12-16T15:09:07","modified_gmt":"2015-12-16T14:09:07","slug":"der-streit-zwischen-beck-und-muentefering-nur-ein-fake","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2699","title":{"rendered":"Der Streit zwischen Beck und M\u00fcntefering nur ein Fake?"},"content":{"rendered":"<p>Stellen Sie sich einmal f&uuml;r einen Augenblick vor, Sie w&auml;ren Anfang September in einer strategischen Planungsgruppe im Willy-Brandt-Haus in Berlin oder im Beraterumfeld von Kurt Beck gesessen und h&auml;tten eine Strategie zur Verbesserung der Lage der SPD und zur Steigerung des Ansehens des Parteivorsitzenden und dazu noch eine Choreografie f&uuml;r einen erfolgreichen SPD-Bundesparteitag entwerfen m&uuml;ssen.<br>\nWas h&auml;tten Sie vorgeschlagen? Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nSie h&auml;tten als Ausgangslage f&uuml;r die SPD und Kurt Beck folgendes unerfreuliche Bild zeichnen m&uuml;ssen:<\/p><ul>\n<li>Die SPD liegt bei den Umfragen unter 30 Prozent, manche Erhebungen geben ihr sogar nur noch 24 Prozent &ndash; ein historisch einmaliger Tiefstand f&uuml;r eine Volkspartei.<\/li>\n<li>Schwarz-Gelb h&auml;tte bei Neuwahlen eine absolute Mehrheit. Eine Regierungsbeteiligung der SPD w&auml;re gef&auml;hrdet &ndash; selbst wenn es wieder eine linke Mehrheit im Parlament g&auml;be, weil eine Zusammenarbeit mit der Linken nicht in Frage kommt.<\/li>\n<li>Der Parteivorsitzende hat nur geringe Sympathiewerte. Selbst SPD-W&auml;hler w&uuml;rden bei einer Alternative Beck\/Merkel die Kanzlerin vorziehen.<\/li>\n<li>Angela Merkel wird in der &Ouml;ffentlichkeit als die bessere Sozialdemokratin gehandelt.<\/li>\n<li>Die SPD ist selbst bei ihrem traditionell besten Kompetenzwert, der sozialen Kompetenz hinter die Union zur&uuml;ckgefallen.<\/li>\n<li>Der von R&uuml;ttgers eingebrachte Vorschlag zur beitragsbezogenen Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes hat auf dem Dresdener Parteitag der CDU eine Mehrheit gefunden und hat der CDU ein soziales M&auml;ntelchen verpasst und zieht W&auml;hler von der SPD ab.<\/li>\n<li>Die Linke erf&auml;hrt mehr und mehr Zustimmung und ist zur drittst&auml;rksten politischen Kraft angewachsen. Im Wesentlichen zu Lasten der SPD. Eine Trendumkehr ist nicht in Sicht.<\/li>\n<li>Die Basis der Gewerkschaften sympathisiert immer st&auml;rker mit der Linken und die sozialdemokratisch gebundenen Gewerkschaftsvorst&auml;nde haben immer gr&ouml;&szlig;ere M&uuml;he zu begr&uuml;nden, warum sie mit der SPD nicht kritischer ins Gericht gehen. <\/li>\n<li>Der bevorstehende Parteitag k&ouml;nnte v&ouml;llig aus dem Ruder laufen. Kurt Beck k&ouml;nnte keine &uuml;berzeugende Zustimmung erfahren, seine Personalvorschl&auml;ge f&uuml;r den Parteivorstand w&uuml;rden nur mit eine niedrigen Stimmenzahl angenommen. Bei der Bahnprivatisierung k&ouml;nnte es erhebliche Widerst&auml;nde geben. Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass bei der Rente mit 67 Beschl&uuml;sse gefasst  w&uuml;rden, die eine Aufweichung fordern. Wom&ouml;glich w&uuml;rde gar noch ein Antrag zur Abstimmung gestellt, der die Vorschl&auml;ge des DGB aufgriffe, das Arbeitslosengeld I f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer zu verl&auml;ngern. Auch dabei ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass ein solcher Antrag eine Mehrheit erhielte. Der gesamte Vorstand, der den Agenda-Kurs und vor allem die Hartz-Reformen als Erfolg der SPD-Politik darstellen wird, w&auml;re desavouiert. Eine Spaltung der SPD drohte. Die Debatte um das neue Grundsatzprogramm geriete dabei v&ouml;llig in den Hintergrund. Es best&uuml;nde die Gefahr, dass der Schwenk zum &bdquo;vorsorgenden Sozialstaat&ldquo; nicht mit einer &uuml;berzeugenden Mehrheit verabschiedet wird.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Kurz:<\/strong><br>\nDie Situation der SPD ist katastrophal und eine Besserung ist nicht in Sicht.<\/p><p><strong>Die strategische Frage ist:<\/strong><br>\nWie k&ouml;nnte man aus dieser unerfreulichen Lage herauskommen?<\/p><p><strong>Ziel einer erfolgversprechenden Strategie muss es sein:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Der bisher als schwach eingesch&auml;tzte neue Vorsitzende Kurt Beck m&uuml;sste F&uuml;hrungsst&auml;rke beweisen, denn er muss auf dem Parteitag hohe Zustimmungswerte erzielen.<\/li>\n<li>Der Vorsitzende und die SPD insgesamt m&uuml;sste ihr soziales Profil sch&auml;rfen.<\/li>\n<li>Um die Arbeitnehmer wieder einzubinden, m&uuml;sste man endlich wieder einmal einen Vorschlag der Gewerkschaften aufgreifen.<\/li>\n<li>Der Vorschlag d&uuml;rfte von der Union in der Gro&szlig;en Koalition nicht (wie beim Mindestlohn) rundweg abgelehnt werden k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>Man m&uuml;sste der Ablehnungskampagne der Linken gegen die Hartz-Gesetze, die in der Sache von einer gro&szlig;en Mehrheit in der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r richtig gehalten wird, etwas entgegen setzen.<\/li>\n<li>Den Parteitagsdelegierten m&uuml;sste mit einem Beschluss das Gef&uuml;hlt vermittelt werden, dass sie sich in einer Abstimmung mit symbolischer Bedeutung gegen die m&auml;chtigen Regierungsmitglieder der SPD durchgesetzt haben. Gelingt es den Delegierten den Eindruck zu geben, dass sie sich in einer in der &ouml;ffentlichen Debatte f&uuml;r wichtig erachteten Frage durchgesetzt haben, so k&ouml;nnte der Widerstand bei anderen Streitpunkten, wie etwa der Bahnprivatisierung oder bei der Rente mit 67 gelockert oder gar gebrochen werden.<\/li>\n<li>Im Bewusstsein eines symbolisch wichtigen Abstimmungserfolges, w&uuml;rden die Delegierten auch nicht mehr auf die Idee kommen, in der geheimen Wahl, die Stellvertreter im Parteivorstand mit einem m&auml;&szlig;igen Ergebnis &bdquo;abzustrafen&ldquo;.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Welche Strategie und welches Thema b&ouml;te sich da an?<\/strong><\/p><p><strong>Sie ahnen es schon:<\/strong><br>\nMan inszeniert einen parteiinternen Streit und Machtkampf um die Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes I.<\/p><ul>\n<li>Kurt Beck kann sich damit von seinem Vorg&auml;nger abgrenzen, der als Vizekanzler ja immerhin der zweitm&auml;chtigste Mann in der Regierung ist. Das l&auml;sst sich dadurch inszenieren, dass Kurt Beck diesen Vorschlag macht und Franz M&uuml;ntefering die Rolle des Vertreters der reinen Agenda-Lehre &uuml;bernimmt und sich hartn&auml;ckig dagegen ausspricht. Man l&auml;sst es auf einen &bdquo;High-Noon&ldquo; zuspitzen, bei dem es zum Duell der beiden wichtigsten M&auml;nner in der SPD kommt. Beck setzt sich durch und gilt von nun an als der m&auml;chtige Parteif&uuml;hrer, der sogar das m&auml;chtigste SPD-Regierungsmitglied in die Schranken weist. <\/li>\n<li>Man hat also eine f&uuml;r die Medien so entscheidende Personalisierung des Streits geschaffen.<\/li>\n<li>Die Sachfrage einer minimalen Auflockerung von Hartz IV l&ouml;st eine heftige kontroverse Debatte um den Agenda-Kurs in der &Ouml;ffentlichkeit aus. Selbst in der eigenen Partei warnen Clement, Steinmeier oder Steinbr&uuml;ck vor einer R&uuml;ckkehr zu alten Ufern. Das liefert zus&auml;tzlichern Stoff f&uuml;r die &ouml;ffentliche Debatte. Es gibt nat&uuml;rlich einen Aufschrei der Wirtschaftsverb&auml;nde. Die &uuml;berwiegend auf die Agenda eingeschworenen Kommentatoren in den Medien reden von einer Aufweichung der Agenda und ihren Erfolgen, das Massenblatt BILD inszeniert wieder einmal eine ihrer Medienkampagnen &ndash; so dass es nun wirklich alle mitbekommen. Einige wohlgesonnere Journalisten  konzedieren dem Beckschen Vorschlag immerhin noch, dass dieser zwar nicht &bdquo;rational&ldquo;, aber vielleicht das Gerechtigkeitsgef&uuml;hl in der Bev&ouml;lkerung treffen mag. <\/li>\n<li>Der Vorsto&szlig; Becks kann ihm und &ndash; wenn der Parteitag ihm folgt &ndash; der SPD insgesamt wieder ein sozialeres Image geben.<\/li>\n<li>Weil Beck einen Vorschlag des DGB aufgreift, kann der Parteivorsitzende und die SPD endlich wieder einmal ihre N&auml;he zu den Gewerkschaften beweisen.<\/li>\n<li>Der Kampagne der Linken gegen die Hartz-Gesetze wird Wind aus den Segeln genommen.<\/li>\n<li>Die CDU kann nicht frontal dagegen halten, hat ihr Bundesparteitag doch ganz &Auml;hnliches beschlossen. Und sollte sie mit der Frage der Finanzierung attackieren, k&ouml;nnte man angesichts der Milliarden&uuml;bersch&uuml;sse der Bundesagentur diese Angriffe locker parieren, indem man der CDU noch eine weitere Beitragssenkung bei der Arbeitslosenversicherung zugesteht. Damit w&auml;re gleichzeitig auch eine m&ouml;gliche Kritik, die Sozis w&uuml;rden die Lohnnebenkosten wieder anheben, aufgefangen. Die ver&ouml;ffentlichte Meinung k&ouml;nnte sich in dieser Frage auch nicht eindeutig auf die Seite der Union schlagen, sofern sie auch nur einigerma&szlig;en glaubw&uuml;rdig erscheinen will.<\/li>\n<li>Der Parteitag w&uuml;rde mit gro&szlig;er Mehrheit diesen Beschlussvorschlag ihres Vorsitzenden unterst&uuml;tzen und Beck vor lauter Begeisterung &uuml;ber diesen Sieg eine f&uuml;r die &ouml;ffentliche Darstellung so wichtige 90-Prozent-Zustimmung schenken. Der Parteitag diskutiert stundenlang &uuml;ber diese Entscheidung und hat endlich ein Ventil gefunden, Dampf &uuml;ber die bei den Delegierten so unbeliebte Hartz-Reform abzulassen. F&uuml;r lange Debatten etwa um die Bahnprivatisierung oder um eine Auflockerung der Rente mit 67 bleibt &uuml;berhaupt keine Zeit mehr. Die Medien bekommen damit keinen Stoff, um &uuml;ber diese Kontroversen ausf&uuml;hrlich zu berichten. Der Antrag zur Rentenpolitik wird an den Parteivorstand &uuml;berwiesen und bei der Bahnprivatisierung erteilt der Parteitag einen weiteren Pr&uuml;fauftrag zum Volksaktien-Modell der (angeblichen) Privatisierungsgegner. Zu einer Debatte um die Anhebung des Alg II wird es erst gar nicht kommen, weil ja schon der Arbeitsminister f&uuml;r November &ndash; also nach dem Parteitag &ndash; eine &Uuml;berpr&uuml;fung zugesichert hat.<\/li>\n<li>M&uuml;ntefering, Steinmeier und Steinbr&uuml;ck werden vor dem Parteitag treuherzig erkl&auml;ren, dass sie sich dem Votum der Delegierten beugten, dass es nun aber darauf ankomme, ob der Koalitionspartner mitmachte. Das d&uuml;rfte ihnen immerhin die so genannten &bdquo;ehrlichen&ldquo; (weil m&auml;&szlig;igen) Ergebnisse f&uuml;r die Wahl in ihre Vorstandsposten bescheren. (Was sie dann in der Regierung machen, ist dann immer noch ihre Sache.)<\/li>\n<\/ul><p>Der Vorschlag, das Arbeitslosengeld I f&uuml;r &auml;ltere minimal zu verl&auml;ngern, ist also genial.<br>\nEr kann die Ausgangslage der SPD nur verbessern. Er bringt Beck ins Gespr&auml;ch, dieser kann St&auml;rke und F&uuml;hrungskraft beweisen. Die SPD kann ihr soziales Image polieren und der Linken Wasser abgraben. Die CDU kann, im Glashaus sitzend, nicht allzu dicke Steine werfen. Und vor allem der Parteitag ist gerettet.<\/p><p><strong>Das Allerwichtigste ist:<\/strong><br>\nMit einem winzigen Zugest&auml;ndnis ist der Agenda-Kurs &uuml;ber einen weiteren SPD-Parteitag gerettet. Die vielfach geforderte Bilanz ist &ndash; &auml;hnlich wie beim Neuwahl-Coup Schr&ouml;ders &ndash; ein weiteres Mal verhindert. Die Regierungsmitglieder der SPD k&ouml;nnen munter auf diesem Kurs weiterfahren. Franz M&uuml;ntefering kann sich mit der Kanzlerin verst&auml;ndigen, dass man den Konflikt um die Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes nicht eskalieren l&auml;sst. Entweder man schiebt diese Frage auf die lange Bank oder man findet einen Kompromiss, der an der Sachlage nichts verbessert.<\/p><p>Sie werden jetzt vielleicht einwenden, so einen Fake k&ouml;nne man nicht inszenieren, das sei mal wieder so eine Verschw&ouml;rungstheorie.<br>\nAlbrecht M&uuml;ller und ich sa&szlig;en oft genug in solchen strategischen Planungsgruppen und wir haben h&auml;ufig solche Planspiele mitentwickelt. Wir sind davon &uuml;berzeugt, dass die junge Garde in den Apparaten um Kurt Beck oder im Willy-Brandt-Haus zu solchen taktischen &Uuml;berlegungen f&auml;hig ist.<br>\nWenn das nicht so ausgedacht worden sein sollte, dann trifft &ndash; wenn auch dann ungewollt &ndash; das hier dargestellte und f&uuml;r den Parteitag vorausgesagte Ergebnis dennoch zu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stellen Sie sich einmal f&uuml;r einen Augenblick vor, Sie w&auml;ren Anfang September in einer strategischen Planungsgruppe im Willy-Brandt-Haus in Berlin oder im Beraterumfeld von Kurt Beck gesessen und h&auml;tten eine Strategie zur Verbesserung der Lage der SPD und zur Steigerung des Ansehens des Parteivorsitzenden und dazu noch eine Choreografie f&uuml;r einen erfolgreichen SPD-Bundesparteitag entwerfen m&uuml;ssen.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2699\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[191,11],"tags":[1011,268,246,251,312,301,240],"class_list":["post-2699","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-spd","category-strategien-der-meinungsmache","tag-beck-kurt","tag-deutsche-bahn","tag-linke-mehrheit","tag-muentefering-franz","tag-reformpolitik","tag-rentenalter","tag-sozialdemokratisierung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2699"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2699\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29608,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2699\/revisions\/29608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}