{"id":27010,"date":"2015-08-03T09:11:43","date_gmt":"2015-08-03T07:11:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010"},"modified":"2015-08-03T09:11:43","modified_gmt":"2015-08-03T07:11:43","slug":"hinweise-des-tages-2429","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h01\">SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h02\">Landesverrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h03\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h04\">Varoufakis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h05\">Das M&auml;rchen vom Austerity-Erfolg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h06\">Warum nicht der Euro sondern die neoliberale Wirtschaftspolitik ein Wohltstandsvernichter ist.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h07\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h08\">Skandal oder normal? Lobbygruppe um Draghi r&auml;t Aufsehern, hoheitliche Informationen zugunsten der Gro&szlig;banken zu nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h09\">Mit Steuern gegen Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h10\">Kampf um den Acht-Stunden-Tag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h11\">Effekte der Wohngeldreform 2016 auf Grundsicherungsbezieher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h12\">Filz in der Ukraine: Die zweifelhaften Poroschenko-Connections<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h13\">&bdquo;Wasch mir den Pelz, aber &hellip;&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h14\">Bewaffnete autonome Roboter sind machbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h15\">Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h16\">NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010#h17\">Alle Bef&uuml;rchtungen best&auml;tigt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27010&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Merkel-Fanclub SPD?<\/strong><br>\nKaum ist Sigmar Gabriel im Urlaub, da diskutiert die SPD offen &uuml;ber ihren Kurs: Juniorpartner der CDU mit Merkel als Kanzlerin bleiben oder Rot-Rot-Gr&uuml;n anstreben, verbunden mit dem R&uuml;cktritt Gabriels vom Parteivorsitz? Kontraste hat Ortsvereine, Landes- und Bundespolitiker getroffen und Antwort auf die Frage gesucht: Wie k&ouml;nnte eine SPD aussehen, die mehr als der sozialdemokratische Fl&uuml;gel der CDU ist?<br>\nAnmoderation: Harte Tage f&uuml;r die SPD. Da r&auml;soniert ein SPD-Ministerpr&auml;sident &ouml;ffentlich dar&uuml;ber, ob die Partei bei der n&auml;chsten Wahl 2017 &uuml;berhaupt noch einen eigenen Kanzlerkandidaten braucht. Schlie&szlig;lich habe man gegen Merkel eh keine Chance. Da erkl&auml;rt der fr&uuml;here Kanzlerkandidat, die SPD rei&szlig;e niemanden mehr vom Hocker. Erleben wir die Kapitulation der gro&szlig;en Volkspartei? Oder hat Sigmar Gabriel noch ein Ass im &Auml;rmel? Unsere Autoren Ursel Sieber und Chris Humbs waren auf Spurensuche. (&hellip;)<br>\nO-Ton Ralf Stegner (SPD)<br>\nWir wollen die Union abl&ouml;sen, das geht nur, wenn wir die Alternative zur Union sind. Nicht wenn wir so werden wie die Union, die Union gibt es schon, sondern als klare Alternative.<br>\nDie SPD d&uuml;mpelt bei 25 Prozent herum &ndash; und damit ist seine Partei nur noch einer der m&ouml;glichen Juniorpartner der Union. Au&szlig;er: sie freundet sich mit rot-rot-gr&uuml;n an. Und hierf&uuml;r gibt es in der SPD-Fraktion einige F&uuml;rsprecher: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-30-07-2015\/merkel-fanclub-spd-eine-volkspartei-zerlegt-sich-selbst.html%20\">Kontraste<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.T.:<\/strong> Der Beitrag ist deshalb so interessant, weil in der &Ouml;ffentlichkeit von den SPD-Oberen gesagt wird, dass die Basis hinter dem Wechselkurs ihres Parteivorsitzenden steht. Aber die SPD-Basis will etwas anderes.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung C.R.:<\/strong> Der Bericht zeigt deutlich, dass sowohl innerhalb der derzeitigen SPD-Spitze und als auch mit einem gro&szlig;en Teil der Parteibasis ein Dissens vorliegt. Leider bewertet dieses Medium diesen abschlie&szlig;end als &bdquo;Richtungsstreit in der SPD&ldquo;. Es w&auml;re den &bdquo;Kontraste&ldquo;-Machern offenbar lieber, sowohl SPD-Basis als auch Abweichler in der Parteispitze w&uuml;rden einfach &bdquo;mal die Klappe halten&ldquo; und dem Vorsitzenden folgen, oder?<\/em><br>\n<em>Die &bdquo;Abmoderation&ldquo; mit dem Hinweis auf die Beliebtheit von SPD-Regierungsmitgliedern bleibt nebul&ouml;s: Soll etwa allen Ernstes Herr Steinmeier wieder Kanzlerkandidat der SPD werden? Sollen Parteien sich nach Meinungsumfragen orientieren, wenn sie &uuml;ber Politikinhalte entscheiden bzw. Personalentscheidungen treffen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundestagswahl 2017: Kanzlerin Merkel will vierte Amtszeit<\/strong><br>\nAngela Merkel will offenbar Kanzlerin bleiben: Nach SPIEGEL-Informationen hat sie bei einem Treffen mit CDU-Generalsekret&auml;r Tauber bereits geplant, wer den Wahlkampf koordinieren und gestalten soll. (&hellip;)<br>\nEs soll keine externe Kampagne f&uuml;r die Wahlkampff&uuml;hrung geben, wie sie einst der fr&uuml;here SPD-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Franz M&uuml;ntefering f&uuml;r Gerhard Schr&ouml;der gegr&uuml;ndet hatte. Stattdessen soll die Kampagne nach SPIEGEL-Informationen vom Konrad-Adenauer-Haus aus gef&uuml;hrt werden. Als Ergebnis der Unterredung sind schon erste Helfer angesprochen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-will-vierte-amtszeit-als-kanzlerin-a-1046213.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Nach der Steilvorlage des SPD-Ministerpr&auml;sidenten von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, w&auml;re jede andere Entscheidung unsinnig gewesen. Es stellt sich nur die Frage ob wir uns dann langsam den Verh&auml;ltnissen in Merkels ehemaliger Heimat n&auml;hern, wenn es nur noch eine Einheitskandidatin gibt? Wann wird die SPD wohl die Fusion mit CDU zur neoliberalen Einheitspartei verk&uuml;nden? <\/em><br>\n<em>Die SPD scheint, wohl auch durch das Agieren des sogenannten Vizekanzlers, so paralysiert, dass Albig trotz seiner &Auml;u&szlig;erung, die der SPD faktisch jede Chance auf ein erfolgreiches Abschneiden in der Bundestagswahl 2017 genommen hat, keinerlei Konsequenzen zu f&uuml;rchten hat. Das Geld f&uuml;r eine Wahlkampagne kann sich die CDU so doch gleich sparen bzw. vielleicht erkl&auml;rt sich die SPD ja bereit den Wahlkampf f&uuml;r Merkel zu f&uuml;hren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Duckm&auml;user: Bundes-SPD in der Strategiefalle<\/strong><br>\nMan h&auml;lt es nicht im Kopf aus: Das Ausma&szlig; strategischer Inkompetenz und Fahrl&auml;ssigkeit, mit der die SPD-F&uuml;hrung eine l&auml;ngst voraussehbare Debatte um die n&auml;chste Kanzlerkandidatur provoziert hat, die ihren Anspruch als Volkspartei sowie das Selbstwertgef&uuml;hl ihrer Mitglieder und Sympathisanten verheerend demontiert. Schon unmittelbar nach der letzten Bundestagswahl war bei mittelpr&auml;chtigem Antizipationsverm&ouml;gen zu erahnen, in welch existenzielle Strategiefalle die SPD-F&uuml;hrung ihre Parteibasis durch die Empfehlung einer erneuten Gro&szlig;en Koalition treiben w&uuml;rde und welch bedenklicher demokratischer Substanzverlust mit dem Wegfall einer hinreichend starken Opposition riskiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blog-der-republik.de\/die-duckmaeuser-bundes-spd-in-der-strategiefalle\/\">Blog der Republik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Was Sp&ouml;ri hier zurecht beklagt, kann eigentlich nur aus dem Umstand heraus erkl&auml;rt werden, dass die aktuelle SPD-Spitze mit dem bisher Erreichten selber zufrieden ist. Andernfalls w&auml;ren viel mehr, aber auch vollkommen andere Aktivit&auml;ten angebracht, um insbesondere nach der n&auml;chsten Bundestagswahl das Kanzleramt erringen zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Landesverrat<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wie es zu den Ermittlungen gegen die Blogger kam<\/strong>\n<ul>\n<li>Innenministerium und Kanzleramt wollen von den Details der Ermittlungen gegen Journalisten nichts gewusst haben. Das Justizministerium riet eindringlich ab.<\/li>\n<li>Die Geheimdienstwelt &auml;rgert schon lange, dass geheime oder vertrauliche Dokumente an Medien gelangen.<\/li>\n<li>Erst nach zwei Anzeigen und einem Gutachten des Verfassungsschutzes wurde der Generalbundesanwalt t&auml;tig.<\/li>\n<li>Die Bundesanwaltschaft setzte die Blogger &uuml;ber die Ermittlungen in Kenntnis, um zu verhindern, dass die angeblichen Vergehen verj&auml;hrten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zwar ist die Spiegel-Aff&auml;re seit mehr als einem halben Jahrhundert Geschichte, das Gesp&uuml;r f&uuml;r den Wert der Pressefreiheit ist aber geblieben.<br>\nAuch deshalb verursachten die Ermittlungen der Karlsruher Bundesanwaltschaft, &uuml;ber die S&uuml;ddeutsche Zeitung, NDR und WDR vorige Woche berichtet haben, im Kanzleramt und den zust&auml;ndigen Ministerien weiche Knie und Aufregung. Jeder hatte Angst, daf&uuml;r haftbar gemacht zu werden. Viele Verantwortliche tauchten zun&auml;chst ab. Erst nach und nach traute man sich mit Erkl&auml;rungen an die &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nDas Bundesinnenministerium lie&szlig; dann wissen, Minister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) habe von nichts gewusst. Nur seine Staatssekret&auml;rin Emily Haber und der zust&auml;ndige Abteilungsleiter seien vom Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz &uuml;ber dessen Anzeigen informiert worden. Aber da sei es um Dienstgeheimnisse gegangen, nicht um Ermittlungen gegen Journalisten. Man sei &uuml;berrascht, dass Journalisten betroffen seien, hie&szlig; es. Nat&uuml;rlich nicht offiziell. Das K&ouml;lner Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) beteuerte, man suche doch nur die Quellen von Netzpolitik.org. Verfahren gegen Journalisten habe man nicht gewollt.<br>\nDas Kanzleramt lie&szlig; erkl&auml;ren, es habe von den Ermittlungen gegen die Journalisten vorab nichts gewusst. Und Justizminister Heiko Maas, dessen Haus der Dienstherr der Karlsruher ist, &auml;u&szlig;erte Zweifel am Sinn des Ermittlungsverfahrens und w&uuml;rdigte ausf&uuml;hrlich die Pressefreiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/anzeigegegenblogger-skandalstueck-mit-vier-darstellern-1.2592126\">Hans Leyendecker, Georg Mascolo und Robert Ro&szlig;man in der SZ<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: Ist das Landesverrat?<\/strong><br>\nDer Straftatbestand des &sect; 94 StGB hat folgenden Wortlaut:<br>\nWer ein Staatsgeheimnis<br>\n1.einer fremden Macht oder einem ihrer Mittelsm&auml;nner mitteilt oder<br>\n2.sonst an einen Unbefugten gelangen l&auml;&szlig;t oder &ouml;ffentlich bekanntmacht, um die Bundesrepublik Deutschland zu benachteiligen oder eine fremde Macht zu beg&uuml;nstigen,<br>\nund dadurch die Gefahr eines schweren Nachteils f&uuml;r die &auml;u&szlig;ere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland herbeif&uuml;hrt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft. (&hellip;)<br>\nMan muss an dieser Stelle die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, die davon ausgeht, dass die &ouml;ffentliche Bekanntmachung von Staatsgeheimnissen durch die Presse grunds&auml;tzlich unter anderen Gesichtspunkten zu betrachten ist als ein gemeiner Landesverrat durch Agenten oder Spione, erst gar nicht bem&uuml;hen, um zu erkennen, dass weder der Tatbestand des &sect; 94 StGB noch der von &sect;&sect; 95 oder 97 StGB erf&uuml;llt ist.<br>\nEs liegt bereits erkennbar kein Staatsgeheimnis vor. (&hellip;)<br>\nHinzu kommt kommt jetzt noch die vom BVerfG betonte Privilegierung der Berichterstattung, denn schlie&szlig;lich berichtet netzpolitik.org &uuml;ber das Vorhaben der Internet&uuml;berwachung durch das BfV und einer massenhaften Auswertung von Daten, bei der sich auch die Frage der Rechtm&auml;&szlig;igkeit stellt.<br>\nMan kann also auch ohne Einholung eines Gutachtens relativ schnell erkennen, dass der Straftatbestand offensichtlich nicht erf&uuml;llt ist. Wenn es nach juristischen Ma&szlig;st&auml;ben allerdings erkennbar an einem Tatverdacht fehlt, k&ouml;nnen diese Ermittlungen nur politisch motiviert sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.internet-law.de\/2015\/07\/ist-das-landesverrat.html%20\">Internet-Law<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Martialisches, &auml;ffisches Machtgehabe<\/strong><br>\nMit den Ermittlungen gegen Netzpolitik.org hilft Generalbundesanwalt Range den Sicherheitsbeh&ouml;rden, von ihren Unzul&auml;nglichkeiten abzulenken.<br>\nDas Versagen des Verfassungsschutzes in der NSA-Aff&auml;re ist kein Geheimnis: Die Beh&ouml;rde namens Verfassungsschutz war und ist nicht in der Lage, deutsche B&uuml;rger und deutsche Politiker vor den Angriffen der US-Geheimdienste zu sch&uuml;tzen. Auch das Versagen der Bundesanwaltschaft ist kein Geheimnis: Diese Bundesanwaltschaft war und ist nicht in der Lage, gegen die NSA-Spione zu ermitteln. Aber nun soll offenbar diese Schw&auml;che amtlich gesch&uuml;tzt, dieses Versagen zum Staatsgeheimnis erkl&auml;rt werden: Wer dar&uuml;ber berichtet, wer Dokumente ver&ouml;ffentlicht, also zur Aufkl&auml;rung beitr&auml;gt, der soll wegen &ldquo;Landesverrats&rdquo; bestraft werden.<br>\nDie Bundesanwaltschaft hat gegen zwei Journalisten des auf Geheimdienstbeobachtung spezialisierten Blogs Netzpolitik.org ein Verfahren wegen Landesverrats eingeleitet. Das ist ein unendlich peinlicher Missbrauch von Strafrecht. Der Chef des Verfassungsschutzes hat, genervt davon, dass die Dokumentation des Versagens seiner Beh&ouml;rde &ouml;ffentlich wird, Strafanzeige wegen dieser Ver&ouml;ffentlichungen erstattet; und der Generalbundesanwalt, dem ansonsten die H&auml;nde zittern, wenn er die Buchstaben NSA liest, hat zugegriffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ermittlungen-gegen-netzpolitikorg-martialisches-aeffisches-machtgehabe-1.2590152\">SZ.de<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Absolut absurd&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r den ehemaligen Bundesinnenminister Gerhart Baum sind die Ermittlungen gegen Netzpolitik.org nichts anderes als eine Einsch&uuml;chterungsma&szlig;nahme. Im Interview auf WDR 2 forderte er die sofortige Einstellung des Verfahrens. (&hellip;)<br>\nWDR 2: Welche Bedeutungen haben Enth&uuml;llungen durch Journalisten &ndash; auch, wenn sie manchmal der Politik schwer fallen, f&uuml;r eine Demokratie?<br>\nGerhart Baum: Sie sind absolut konstitutiv. Und es passiert hier ja nicht etwas, um der Bundesrepublik Schaden zuzuf&uuml;gen, sondern um eine offene Diskussion in einer Demokratie herbeizuf&uuml;hren. Diese ganze Ma&szlig;nahme richtet sich gegen ein kleines Informationsportal, das es sich zur Aufgabe gesetzt hat, den Staat zu kontrollieren und die m&ouml;gliche Verstrickung des BND mit den Praktiken der NSA aufzudecken. Also: Es ist eine klare Einsch&uuml;chterungskampagne.<br>\nLandesverrat ist ein Verbrechen, und bei der Ermittlung k&ouml;nnen Sie alle Mittel einsetzen, die ein Verbrechen erm&ouml;glichen, also: Telefonabh&ouml;rung, Durchsuchung der Gesch&auml;ftsr&auml;ume &ndash; alles ergibt sich aus dieser Einstufung als Landesverrat.<br>\nWDR 2: Nun wird gegen kritische Journalisten ermittelt, gegen den amerikanischen Nachrichtendienst NSA aber nicht mehr. Was l&auml;uft da falsch?<br>\nGerhart Baum: Ja, der Generalbundesanwalt sagt ja, er habe da keine Ansatzpunkte. Ich kann das nicht nachvollziehen. Generalbundesanwalt Range ist ja ein vern&uuml;nftiger Mann. Ich m&ouml;chte ihn wirklich dringend auffordern, diese Ermittlungen nicht weiterzuf&uuml;hren. Sie verunsichern das demokratische Klima in unserem Lande. Also: Einstellungen der Ermittlungen gegen Netzpolitik.org, und zwar so schnell wie m&ouml;glich!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/aktuell\/gerhart-baum-netzpolitik-org-100.html%20\">WDR<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Ganz klar ein Verfassungsbruch&rdquo;<\/strong><br>\nDas erste Mal nach der &ldquo;Spiegel-Aff&auml;re&rdquo; vor mehr als 50 Jahren ermitteln deutsche Beh&ouml;rden wieder gegen Journalisten mit dem Vorwurf &ldquo;Landesverrat&rdquo;. Der Chef des WDR-Politmagazins Monitor, Georg Restle, h&auml;lt die Ermittlungen gegen netzpolitik.org der Bundesanwaltschaft f&uuml;r einen klaren Verfassungsbruch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/scala\/netzpolitik-org-100.html%20\">WDR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Auf diesen WDR-Seiten finden Sie weitere interessante Links.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Transparenz der anderen<\/strong><br>\nIm Fall &bdquo;Netzpolitik&ldquo; wird &uuml;ber das Motiv von Verfassungsschutzpr&auml;sident Maa&szlig;en noch spekuliert: Will er &uuml;ber eine Befragung der Journalisten an deren Quellen kommen? Maa&szlig;en beklagt schon l&auml;nger, dass geheime Unterlagen aus dem Parlament an die Medien gelangen &ndash; mancher Abgeordnete ist emp&ouml;rt.<br>\nVor mehr als 30 Jahren, als Regierung, Bundestag und Beamte noch von Bonn aus agierten, legte der Gr&uuml;nen-Politiker Roland Vogt auf den Tischen der &bdquo;Presseh&auml;user&ldquo;, dort wo die Presseerkl&auml;rungen der Parteien und Fraktionen stapelweise herumlagen, auch eine Erkl&auml;rung aus. Inhalt: Gr&uuml;ne und andere rufen zur &bdquo;Blockade&ldquo; von Bundeswehrstandorten auf &ndash; als Beitrag des Kampfes der Friedensaktivisten gegen neue Nato-Raketen; auch Termine wurden genannt. Vogts Pressemitteilung blieb &ndash; zun&auml;chst &ndash; weitgehend ohne mediale Wirkung. Den Friedensdemonstranten waren die Termine sowieso bekannt. Den Fernsehleuten auch. Erst Tage sp&auml;ter fand sich die Sache in der Schlagzeile einer Sonntagszeitung wieder. Tenor: Nachrichtendienste warnen vor Lahmlegung der Bundeswehr. Quelle: Das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz. Beleg: Die Pressemitteilung Vogts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/maassen-prangert-geheimnisverrat-im-bundestag-an-13729059.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.:<\/strong> Maa&szlig;en nur das Bauernopfer. Die wahren Ziele sind  eindeutig: <\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Einsch&uuml;chterung der Journalisten, &uuml;ber das Versagen der Geheimdienst im NSU-Skandal und dem totalen Versagen im NSU-Skandal zu schreiben.<\/em><\/li>\n<li><em>Die Geheimdiensten als Opfer der linken Szene darzustellen und  die Befugnisse in der Vorratsspeicherung zu begr&uuml;nden.<\/em><\/li>\n<li><em>Durch die &ldquo;Stammtischdiskussionen&rdquo;  um Maa&szlig;en von den geheimen TTIP-Verhandlungen abzulenken.<\/em><\/li>\n<li><em>Merkel &ndash; nach Kl&auml;rung der &ouml;ffentlichen Meinung &ndash; als &ldquo;konsequente Verteidigung der Demokratie&rdquo; hinzustellen und die regierungstreuen Medien helfen dabei.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Maa&szlig;en ist nur der &ldquo;Transporteur&rdquo; eine abgestimmten Vorgehensweise.<\/em><br>\n<em>Zur&uuml;cktreten muss Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) &ndash; er ist politisch f&uuml;r diese Aktion verantwortlich und will damit die Basis einer vom &ldquo;Markt&rdquo; gelenkten Demokratie legen. Merkel ist zuf&auml;llig im Urlaub  und muss sich vom Bayreuther-Stuhl-Sturz erholen.<\/em><br>\n<em>Die FAZ &ndash; als regierungstreues Medium &ndash; &ldquo;strickt&rdquo; an der Geheimdienstlegende und sieht die Geheimdienste als Opfer.<\/em><br>\n<em>Der Kommentarbereich dieses Artikels wurde nach drei Kommentare stillschweigend  &ldquo;beendet&rdquo;. nach dem Motto: &ldquo;Manipulieren durch Verschweigen der &ouml;ffentlichen Meinungen&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>SYRIZA entscheidet auf Sonderparteitag &uuml;ber den Kurs<\/strong><br>\nZentralkomitee beruft Delegiertentreffen ein &ndash; keine Mitgliederbefragung \/ Lafazanis von Linker Plattform: &raquo;Wir haben die Diktatur des Euro&laquo; \/ 17 Mitglieder der Parteif&uuml;hrung erkl&auml;ren aus Protest ihren R&uuml;ckzug&hellip;<br>\n&Uuml;ber den Kurs von SYRIZA in der Krisenpolitik wird nun doch ein Sonderparteitag im September entscheiden. Das F&uuml;hrungsgremium der griechischen Linkspartei beschloss die Einberufung am sp&auml;ten Donnerstagabend kurz nach 23 Uhr. Das genaue Datum des Delegiertentreffens ist noch offen.<br>\nF&uuml;r den Parteitag hatte unter anderem SYRIZA-Chef Alexis Tsipras pl&auml;diert, der linke Fl&uuml;gel der Partei, der die umstrittene Vereinbarung mit den Gl&auml;ubigern ablehnt, hatte auf einen fr&uuml;heren Termin gedr&auml;ngt &ndash; noch vor Abschluss der Gespr&auml;che &uuml;ber ein m&ouml;gliches drittes Kreditprogramm, die derzeit laufen.<br>\nEiner der Wortf&uuml;hrer der Linken Plattform in SYRIZA, der fr&uuml;here Umwelt- und Energieminister Panagiotis Lafazanis, kritisierte erneut den Kurs des Premiers: &raquo;Wir erleben einen eigenartigen Absolutismus. Wir haben die Diktatur des Euro.&laquo; Parlamentspr&auml;sidentin Zoe Konstantopoulou, ebenfalls vom linken Fl&uuml;gel, nannte es &raquo;undenkbar&laquo;, dass SYRIZA &raquo;das genaue Gegenteil&laquo; von dem umsetzen solle, was man vor der Wahl im Januar versprochen habe.<br>\nDas SYRIZA-Zentralkomitees hatte seine Sitzung nach der im Fernsehen &uuml;bertragenen Tsipras-Rede hinter verschlossenen T&uuml;ren fortgesetzt. Zur Debatte stand am Donnerstag auch, die Differenzen bei einer Abstimmung aller Parteimitglieder am kommenden oder &uuml;bern&auml;chsten Wochenende zu l&ouml;sen. Den Vorschlag dazu hatte auch der SYRIZA-Chef eingebracht.<br>\nDer Ausgang der ZK-Sitzung wirft Licht auf die Mehrheitsverh&auml;ltnisse in dem F&uuml;hrungsgremium. Nach dem Br&uuml;sseler Deal von Mitte Juli hatte eine knappe Mehrheit der ZK-Mitglieder die Vereinbarung mit den Gl&auml;ubigern in einer Erkl&auml;rung abgelehnt und unter anderem einen Sonderparteitag gefordert. Die Linke Plattform forderte in den vergangenen Tagen eine Kl&auml;rung des SYRIZA-Kurses noch vor Abschluss der neuen Gl&auml;ubiger-Gespr&auml;che. Daf&uuml;r gab es im Zentralkomitee aber offenbar keine Mehrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/979680.syriza-entscheidet-auf-sonderparteitag-ueber-den-kurs.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><strong>Unser bester Kunde<\/strong><br>\nGriechenland spart an allem &ndash; nur nicht am Milit&auml;r. Sehr zur Freude von Deutschlands R&uuml;stungskonzernen, die seit Jahrzehnten gl&auml;nzende Gesch&auml;fte mit Athen machen (&hellip;)<br>\nDas Bonner Institut f&uuml;r Konversionsforschung (BICC) f&uuml;hrt Griechenland in seinem globalen Index seit 1990 unter den L&auml;ndern mit dem h&ouml;chsten Militarisierungsgrad. 2014 liegt es darin weltweit auf Platz 9, vor allen anderen Nato-Staaten und trotz der Finanzkrise. &ldquo;Athens hohe R&uuml;stungsausgaben und umfangreiche Waffenk&auml;ufe der letzten Jahre haben zur desolaten Haushaltslage beigetragen&rdquo;, stellen die Experten vom BICC n&uuml;chtern fest.<br>\nDie Statistik belegt: Im Jahr 2000 investierte die Athener Regierung fast 6 Milliarden Euro in sein Milit&auml;r. Acht Jahre sp&auml;ter gab sie bereits 8,6 Milliarden aus. Ein Jahr vor dem Beginn der j&uuml;ngsten Weltwirtschaftskrise, 2009, wandten die europ&auml;ischen Mitgliedsstaaten der Nato durchschnittlich 1,7 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r R&uuml;stung auf &ndash; Griechenland lag hingegen bei 3,1 Prozent. Und zwischen 2005 und 2009 geh&ouml;rte der Staat zu den f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;stungsimporteuren der Welt, errechnete das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri. (&hellip;)<br>\nDoch dann kam die Finanzkrise. Aber was interessiert&rsquo;s das Milit&auml;r! Griechenlands R&uuml;stungseink&auml;ufe in Deutschland gingen und gehen munter weiter. Die Linke im Bundestag &uuml;bt inzwischen harsche Kritik &ndash; und steht damit nicht allein da. Solange Griechenlands Finanzen desolat und von Hilfsprogrammen der EU abh&auml;ngig sind, d&uuml;rfe die Bundesregierung, so fordern jetzt auch Experten des Bonner BICC, &ldquo;keine Ausfuhrgenehmigungen sowie Exportb&uuml;rgschaften f&uuml;r neue R&uuml;stungsprojekte wie zum Beispiel U-Boote, Kampfflugzeuge et cetera erteilen&rdquo;. Die finanzielle Lage im Empf&auml;ngerland m&uuml;sse bei den Genehmigungen eine Rolle spielen.<br>\nDie Bundesregierung verteidigt sich mit den &uuml;blichen &ldquo;sicherheitspolitischen&rdquo; Notwendigkeiten: Griechenland sei ein Verb&uuml;ndeter, und R&uuml;stungsexporte an die Nato-Staaten unterl&auml;gen generell &ldquo;keiner Beschr&auml;nkung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/31\/militaer-griechenland-ruestung-ausgaben-deutschland\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Poll: 69% of Greeks do not trust mainstream media broadcasting networks<\/strong><br>\nThe survey shows that the great majority (i.e. more than two thirds) of respondents does not trust Greek mainstream media broadcasting networks when it comes to the coverage of domestic politics and the Eurozone crisis overall. Similarly strong is the support over the initiative of the Greek government to re-address the media landscape in the country, especially with regards to the bill introduced during the previous week in the Parliament.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bridgingeurope.net\/poll-69-of-greeks-do-not-trust-mainstream-media-broadcasting-networks.html%20\">Bridging Europe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.W.: &Uuml;BERSETZUNG:<\/strong> &ldquo;Die Umfrage zeigt, dass die Mehrheit (mehr als zwei Drittel) der Befragten den griechischen Mainstream-Medien und Rundfunknetzwerken nicht traut, wenn es um die Berichterstattung zur Innenpolitik sowie die Krise der Eurozone insgesamt geht. &Auml;hnlich stark ist die Zustimmung zu Initiative der griechischen Regierung, die Medienlandschaft des Landes neu zu adressieren, vor allem angesichts der Gesetzesvorlage, die vergangene Woche im Parlament eingereicht wurde.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Varoufakis<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>In favour of Varoufakis&rsquo; Plan B &ndash; by Paul Tyson<\/strong><br>\nIn a recently released recording of a teleconference between Yanis Varoufakis and a group of hedge fund managers, Mr Varoufakis spoke frankly about the contingency plans he had developed when he was the Finance Minister.<br>\nThis &ldquo;plan B&rdquo; involved thinking outside of the box of the Troika&rsquo;s game where you fully comply with them or they shut down your banks. Plan B was looking at how to set up a parallel currency mechanism that could be immediately implemented on Grexit so as to save ordinary Greek citizens from having no currency, no money, and no viable banking system.<br>\nWhilst avoiding Grexit was Varoufakis&rsquo; second to top priority, Syriza&rsquo;s top priority was to arrive at a socially and economically viable renegotiation of the Memorandum of Understanding (MoU) agreed to by the previous Greek government and the troika. Should no form of genuine negotiation happen, then, if Syriza refused to drop its election platform, the risk of a troika imposed Grexit was very high. Hence, if Syriza was to take its own platform seriously, it was necessary for the Finance Minister to work out some sort of secret plan to save Greece&rsquo;s financial system under an imposed Grexit. Clearly, these plans must be made in secret or else whatever slim chance Syriza had of realizing their top priority, within the Eurozone, would be voided.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2015\/08\/01\/in-favour-of-varoufakis-plan-b-by-paul-tyson\/\">Yanis Varoufakis<\/a><\/li>\n<li><strong>Something is rotten in the eurozone kingdom &ndash; my op-ed in the Financial Times<\/strong><br>\nPlan would have eased Greece&rsquo;s chronic liquidity shortage, writes Yanis Varoufakis in the Financial Times.<br>\nA paradox lurks in the foundations of the eurozone. Governments in the monetary union lack a central bank that has their back, while the central bank lacks a government to support it.<br>\nThis paradox cannot be eliminated without fundamental institutional changes. But there are steps member states can take to ameliorate some of its negative effects. One such step that we contemplated during my tenure at the Greek ministry of finance focused on the chronic liquidity shortage of a stressed public sector and its impact on the long-suffering private sector.<br>\nIn Greece, where the central bank is unable to support the state&rsquo;s endeavours, government arrears to the private sector &mdash; both companies and individuals &mdash; have been a drag on the economy, adding to deflationary pressures since as far back as 2008. Such arrears consistently exceeded 3 per cent of gross domestic product for five years.<br>\nThe phenomenon is both the cause and consequence of delayed tax payments to the state, reinforcing the cycle of generalised illiquidity.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2015\/08\/01\/something-is-rotten-in-the-eurozone-kingdom-my-op-ed-in-the-financial-times\/%20\">Yanis Varoufakis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Professor James K. Galbraith&rsquo;s statement on the Ministry of Finance Working Group convened by former finance minister Yanis Varoufakis<\/strong><br>\nI spent five months from early February through early July in close association with the Greek Finance Minister, Yanis Varoufakis, and was part of the Working Group that did contingency planning for potential attempts to asphyxiate the Greek government, including aggressive moves to force the country out of the euro. Since a great deal of public confusion has now arisen over this effort, the following should be stated:(1) At no time was the Working Group engaged in advocating exit or any policy choice. The job was strictly to study the operational issues that would arise if Greece were forced to issue scrip or if it were forced out of the euro.<br>\n(2) The group operated under the axiom that the government was fully committed to negotiating within the euro, and took extreme precautions not to jeopardize that commitment by allowing any hint of our work to reach the outside world.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2015\/07\/27\/professor-james-k-galbraiths-statement-on-the-ministry-of-finance-working-group-convened-by-former-finance-minister-yanis-varoufakis\/\">Yanis Varoufakis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Death by Debt: My Response to The German Finance Ministry, by Jeffrey Sachs<\/strong><br>\nDr. Ludger Schuknecht, senior economist at the Germany Finance Ministry, explains his ministry&rsquo;s viewpoint regarding Greece. This viewpoint essentially holds that Eurozone countries should live within their means; adjust to their debt burdens; and take their reform medicine as needed. If they do so, they will be successful, as illustrated by Ireland, Spain, and Portugal. Greece has only itself to blame, and indeed was on track to recover as of late 2014 if it had not deviated from its course.<br>\nI have enormous respect for Dr. Schuknecht as an able and thoughtful economist. Yet I believe that he misses a historical reality. While his policy prescription is certainly correct most of the time &ndash; countries should repay their debts and take the reform actions necessary to do so &ndash; it is also sometimes wrong.  It is wrong when debt servicing, combined with other economic ills, can push society to the breaking point.  The wisdom is to recognize the times that it is wrong and to act creatively at those times.<br>\nIt was wrong in the case of Weimar Germany in the 1920s and early 1930s, when Germany was pushed into hyperinflation and then depression. Germans pleaded to the US for long-term financial relief from reparations and debt payments, but didn&rsquo;t get it in time.  First came the hyperinflation; then mass unemployment; then a banking collapse; and then a full run on the German banking system in 1931, leading to a closure of the banks (as in Greece today).  President Herbert Hoover eventually granted a debt moratorium but too late: Hitler came to power in January 1933.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2015\/08\/01\/death-by-debt-my-response-to-the-german-finance-ministry-by-jeffrey-sachs\/\">Yanis Varoufakis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Tod durch Schulden<\/strong><br>\nGriechenland befindet sich in einer so dramatischen Situation wie Deutschland Anfang der 1930er-Jahre. Die Sparpolitik half damals, Hitler den Weg zu ebnen. (&hellip;)<br>\nDas Rezept war falsch im Falle der Weimarer Republik der 1920er- und fr&uuml;hen 1930er-Jahre, als Deutschland erst in die Hyperinflation und dann in die Depression getrieben wurde. Deutschland bat die USA um langfristige Entlastung bei den Reparationen und beim Schuldendienst, allerdings vergeblich. Erst kam die Hyperinflation, dann die Massenarbeitslosigkeit, dann der Zusammenbruch von Banken und ein gro&szlig;er Run auf das Banksystem 1931, was zur Schlie&szlig;ung der Banken f&uuml;hrte (wie heute in Griechenland). US-Pr&auml;sident Herbert Hoover gew&auml;hrte schlie&szlig;lich ein Schulden-Moratorium, aber es war zu sp&auml;t. Hitler kam 1933 an die Macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/sachs-zur-deutschen-griechenland-politik-tod-durch-schulden-1.2590278%20\">Jeffrey Sachs auf SZ.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Auf den historischen Hintergrund der sog. Sparpolitik in Deutschland, die in Wirklichkeit ein K&uuml;rzungsprogramm von Wohlfahrtsstaatlichkeit bedeutet, hat Christoph Butterwegge auf den NachDenkSeiten hingewiesen &ndash; u.a. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1231\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das M&auml;rchen vom Austerity-Erfolg<\/strong><br>\nZu den in der &bdquo;FAZ&ldquo; oder der &bdquo;Presse&ldquo; im Zuge der Griechenland-Debatte immer wieder aufgestellten Behauptungen z&auml;hlt, dass sich Austerity in Spanien oder Portugal sehr wohl bew&auml;hre: beide L&auml;nder seien mittlerweile in der Lage, sich wieder am Kapitalmarkt zu finanzieren.<br>\nAuch ich will nicht bestreiten, dass sie vieles besser als Griechenland machen &ndash; vor allem sind es funktionierende Staatswesen. Wie aber sehen die Zahlen aus, an denen man ihre erfolgreiche Erholung seit der Krise messen k&ouml;nnte?\n<ul>\n<li>Das reale, die Kaufkraft ber&uuml;cksichtigende BIP pro Person ist in Spanien laut EUROSTAT von 23.300 Euro am H&ouml;hepunkt der Krise im Jahr 2009 auf 22.700 Euro zu Ende des Jahres 2014 gesunken &ndash; das Portugals von 16.700 auf 16.200 Euro.<\/li>\n<li>Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit in Spanien von 17 auf 24,5 und in Portugal von 10,7 auf 14,1 Prozent gestiegen.<\/li>\n<li>Und die Staatsschuldenquote ist in Spanien von 54 auf 99, in Portugal von 83 auf 128,9 Prozent hochgeschnellt. <\/li>\n<\/ul>\n<p>In Griechenland ist sie mit 175 Prozent noch h&ouml;her. Nur dass in Spanien und Portugal B&uuml;rger und Unternehmen h&ouml;her als in Griechenland &ndash; n&auml;mlich mit 185 und 197 Prozent des BIP &ndash; verschuldet sind und dass ein Teil dieser Kredite weiterhin unverk&auml;ufliche Immobilien betrifft. Die Gesamtverschuldung Spaniens und Portugals ist im Verh&auml;ltnis zum BIP gr&ouml;&szlig;er als die Griechenlands.<br>\nDass sich beide dennoch am Kapitalmarkt finanzieren k&ouml;nnen, hat einen simplen Grund: Die gegen&uuml;ber &Ouml;sterreich oder Deutschland immer noch deutlich h&ouml;heren Zinsen, die sie f&uuml;r ihre Anleihen bezahlen, sind f&uuml;r die Banken nach wie vor ein gutes &ndash; risikoloses &ndash; Gesch&auml;ft, weil die EZB garantiert, den Euro mit allen Mitteln zu verteidigen und ihnen diese Anleihen dank QE notfalls abkauft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.profil.at\/meinung\/peter-michael-lingens-maerchen-austerity-erfolg-5783885\">Peter Michael Lingens in profil<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum nicht der Euro sondern die neoliberale Wirtschaftspolitik ein Wohltstandsvernichter ist. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27004#h05\">Eine Replik auf Mark Schieritz<\/a>.<\/strong><br>\nEuropa ist deutlich gespaltener als vor der Krise. Die Frage ist nur, warum. Schieritz f&uuml;hrt dies auf die Einf&uuml;hrung des Euro zur&uuml;ck, der die nationalen Volkswirtschaften in ihren Reaktionsm&ouml;glichkeiten monet&auml;r stranguliere.<br>\nDies ist nur halb richtig. Richtig ist, dass eine gemeinsame W&auml;hrung zwangsl&auml;ufig mit einem gemeinsamen Inflationsziel verbunden ist. Das war den Gr&uuml;ndern durchaus bewusst, denn sie wollten ja mittels des Euro Europa weite Preisstabilit&auml;t etablieren, nicht zuletzt um sch&auml;dliche W&auml;hrungsturbulenzen ein f&uuml;r alle Male zu vermeiden.<br>\nFalsch ist, dass diese Beschr&auml;nkung zwangsl&auml;ufig in eine Krise f&uuml;hren musste. Das geschah nur deshalb, weil man diese bewusst eingegangene Beschr&auml;nkung in der laufenden Wirtschaftspolitik zahlreicher Volkswirtschaften des Euroraums aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden nicht beachtet hat. So z.B. in Deutschland, wo eine neoliberale Standortpolitik eine m&ouml;glichst niedrige Inflationsrate und m&ouml;glichst hohe Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse als wirtschaftspolitischen Erfolg ansieht. In anderen L&auml;ndern wie Griechenland hat man das Inflationsziel schlicht als nicht relevant angesehen und mehr oder minder weiter gemacht wie vor der W&auml;hrungsunion. Dies alles ist aber mit einer W&auml;hrungsunion ansonsten national souver&auml;ner Staaten nicht vereinbar.<br>\nMittlerweile sich ma&szlig;geblich auf Betreiben der Bundesregierung der neoliberale wirtschaftspolitische Ansatz Deutschlands durchgesetzt, was die von Schieritz zu recht kritisierten &ldquo;Erfolge&rdquo; der &ldquo;Rettungspolitik&rdquo; erkl&auml;rt. Dies ist einem Fortbestand des Euro unvereinbar, allerdings weder zwangsl&auml;ufig noch unver&auml;nderlich.<br>\nEine erste m&ouml;gliche Schlussfolgerung w&auml;re, eine Abkehr von dieser Politik in Deutschland und anderen L&auml;ndern und nicht vom Euro zu erreichen. Auch Staatsinsolvenzen w&auml;re dann unn&ouml;tig. Eine zweite m&ouml;gliche Schlussfolgerung w&auml;re die Etablierung europ&auml;ischer Institutionen, die derartige mit der W&auml;hrungsunion unvereinbare Politikstrategien entweder sanktioniert, z. B. durch Staatsinsolvenzen oder kompensiert z.B. durch europ&auml;ische Steuererhebungskompetenz. Letzteres kann aber nur mit mehr Demokratie im Euroraum einhergehen, was derzeit zwar eher unwahrscheinlich erscheint, aber auf Dauer und als Ergebnis der gegenw&auml;rtigen Krise sogar als ein vern&uuml;nftiger Schritt in die Zukunft erscheint . Die dritte m&ouml;gliche Schlussfolgerung ist, das man, wenn man dies alles nicht will, tats&auml;chlich das gemeinsame Inflationsziel und damit den Euro aufgibt. Das w&auml;re allerdings die R&uuml;ckkehr zur europ&auml;ischen monet&auml;ren Instabilit&auml;t der achtziger und fr&uuml;hen neunziger Jahre.<br>\nEuropa hat also die Wahl und nicht der Euro ist Schuld, sondern die damit unvereinbare neoliberale Wirtschaftspolitik in Europa, die aber ja jederzeit ge&auml;ndert werden kann.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.gustav-horn.de\/wordpress\/2015\/07\/warum-nicht-der-euro-sondern-die-neoliberale-wirtschaftspolitik-ein-wohltstandsvernichter-ist-eine-replik-auf-mark-schieritz\/\">Gustav Horn<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2015-07\/waehrungsunion-euro-europa-krise-replik\">Gustav Horn auf Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wie TTIP mit Fakten hantiert<\/strong><br>\nTTIP soll das gr&ouml;&szlig;te Handelsabkommen aller Zeiten werden. Die Beteiligten versprechen: Europ&auml;ische Standards bleiben unangetastet, Grenzwerte f&uuml;r Giftstoffe werden wissenschaftlich solide ermittelt. Doch was bedeutet das in der Praxis? Schon jetzt gibt es in diesem Bereich ein Kr&auml;ftemessen um die wissenschaftliche Meinungshoheit.<br>\nAngela Merkel: &ldquo;Und das ist die erste Botschaft: Das, was von der Europ&auml;ischen Union an Standards vereinbart ist, das wird nicht abgesenkt. Das ist die Voraussetzung f&uuml;r das Verhandlungsmandat.&rdquo;<br>\nAlle hohen europ&auml;ischen Schutzbestimmungen bleiben erhalten. Das h&ouml;re ich immer wieder, wenn vom Transatlantischen Freihandelsabkommen die Rede ist. Ich h&ouml;re auch, dass Entscheidungen k&uuml;nftig auf dem soliden Fundament der Wissenschaft gr&uuml;nden sollen.<br>\n&ldquo;Also Zulassungsverfahren m&uuml;ssen da wissenschaftlich basiert sein&hellip;&rdquo;<br>\nAlles erfreuliche Botschaften. Warum sollte ich mich also f&uuml;rchten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/risikobewertung-in-der-forschung-wie-ttip-mit-fakten.740.de.html?dram:article_id=327136\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Abgeordnete erhalten auch weiterhin keinen Zugang zu den TTIP-Dokumenten<\/strong><br>\nDas Verfahren in dem das transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) verhandelt wird, gen&uuml;gt rechtsstaatlichen Anforderungen nicht und m&uuml;sste von demokratisch gew&auml;hlten Parlamenten &ndash; ungeachtet seines Inhalts &ndash; allein aus diesem Grund abgelehnt werden&hellip;.<br>\nGanz offenbar bleibt es weiterhin, nachdem die Intransparenz der Verhandlungen immer wieder kritisiert worden ist, dabei, dass die Parlamente der beteiligten Staaten, keinen Einblick in die Verhandlungsunterlagen erhalten. Hierf&uuml;r schieben sich aktuell die US-Botschaft in Berlin und die Bundesregierung gegenseitig die Verantwortung zu, wie die SZ berichtet. Die US-Botschaft teilte mit, sie h&auml;tte einen Leseraum in der Botschaft eingerichtet, in der die aktuellen Dokumente eingesehen werden k&ouml;nnten. Wer von deutscher Seite aus Zugang zu diesen Dokumenten erh&auml;lt, w&uuml;rde das Bundeswirtschaftsministerium entscheiden und auf deren Liste st&uuml;nden keine Abgeordneten. Demgegen&uuml;ber teilte Staatssekret&auml;rin Brigitte Zypries mit, dass sich die Vereinbarung &uuml;ber die Einrichtung von Leser&auml;umen &bdquo;lediglich auf Regierungsvertreter&ldquo; bezogen habe und deshalb keine Parlamentarier auf der Liste stehen.<br>\nEs bleibt also dabei, dass noch nicht einmal die gew&auml;hlten Abgeordneten rechtzeitig und im Vorfeld umfassenden Einblick in die Verhandlungsdokumente erhalten, obwohl sie am Ende einem Abkommen zustimmen sollen, das rechtsverbindlich ist und national deshalb auch wie ein Gesetz wirkt. Es handelt also um eine Art Gesetzgebungsverfahren &uuml;ber das der eigentliche Gesetzgeber noch nicht einmal umfassend unterrichtet wird. Was das in demokratisch-rechtsstaatlicher Hinsicht bedeutet, kann sich jeder selbst &uuml;berlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.internet-law.de\/2015\/07\/abgeordnete-erhalten-auch-weiterhin-keinen-zugang-zu-den-ttip-dokumenten.html\">Thomas Stadler in Internet-Law<\/a><\/li>\n<li><strong>USA vs. China: Der pazifische Handelskrieg<\/strong><br>\nNach Turbulenzen an der Shanghaier B&ouml;rse sah sich die Nationalbank in Peking Anfang Juli zum Eingreifen gen&ouml;tigt. Sie unterst&uuml;tzte gro&szlig; angelegte Aufkaufprogramme und federte so die vorherigen massiven Kursst&uuml;rze ein wenig ab. Die Unruhe auf den chinesischen Finanzm&auml;rkten kann jedoch nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass im asiatisch-pazifischen Raum das k&uuml;nftige Zentrum der Weltwirtschaft liegen wird. L&auml;ngst ist dort der Kampf um die Vorherrschaft in vollem Gange.<br>\nRund um zwei neue Wirtschaftsverb&uuml;nde zeigt sich eine fatale politische Lagerbildung, bei der sich die USA und China gegen&uuml;berstehen. Washington bleibt auf Abstand gegen&uuml;ber der neuen, von China initiierten Asia Infrastructure Investment Bank (AIIB). Gleichzeitig halten die USA Peking beim geplanten Freihandelsabkommen Trans-Pacific Partnership (TPP)[1] zumindest vorl&auml;ufig au&szlig;en vor.<br>\nBeide Zusammenschl&uuml;sse sind weit gediehen. Der Startschuss f&uuml;r die AIIB fiel am 29. Juni, als Delegationen aus f&uuml;nfzig L&auml;ndern eine Gr&uuml;ndungsvereinbarung unterzeichneten, in der auch ihr jeweiliger Kapitalanteil festgelegt wurde. In sieben Staaten ist die Zustimmung des Parlaments noch nicht erreicht, aber zwanzig weitere wollen der Bank beitreten. Zum Jahresende soll sie ihre Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit aufnehmen.<br>\nIndessen soll mit TPP ein umfassendes Handelsabkommen zwischen zw&ouml;lf Staaten auf beiden Seiten des Pazifiks vereinbart werden. Es scheint, als ob die Vertragsverhandlungen in die Zielgerade einbiegen. Im Juni gelang es US-Pr&auml;sident Barack Obama, vom Kongress in Washington ein sogenanntes Fast-Track-Mandat zu erhalten. Gegen den Widerstand vieler demokratischer Abgeordneter, aber mit Hilfe eines Teils der Republikaner wurde ihm damit erm&ouml;glicht, nach den Verhandlungen gleich den gesamten Vertragstext zur Abstimmung zu bringen. &Auml;nderungen d&uuml;rfen die Parlamentarier dann nicht mehr vornehmen. Ob das Abkommen im Kongress letztlich eine Mehrheit finden wird, ist aber keinesfalls sicher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2015\/august\/usa-vs.-china-der-pazifische-handelskrieg\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Skandal oder normal? Lobbygruppe um Draghi r&auml;t Aufsehern, hoheitliche Informationen zugunsten der Gro&szlig;banken zu nutzen<\/strong><br>\nBankaufseher sind nicht unabh&auml;ngig. Sie sind in einem Ma&szlig;e mit den Beaufsichtigten verfilzt und k&ouml;nnen von diesen in einem Ma&szlig;e finanzielle Vorteile erwarten, dass Vertrauen in ihr Handeln im Allgemeinen Interesse in hohem Ma&szlig;e naiv w&auml;re. Zugegeben, starker Tobak: begr&uuml;ndet aber anhand der j&uuml;ngsten Empfehlungen der Group of 30 zur Bankaufsicht.<br>\nDer Gruppe der 30 (Group of Thirty), gegr&uuml;ndet 1978 auf Initaitive der Rockefeller-Foundation, geh&ouml;ren etwas &uuml;ber 30 aktive und ehemalige Topmanager an, von gro&szlig;er internationaler Finanzinstituten und Zentralbanken, au&szlig;erdem ehemalige und aktive Regierungsmitglieder und ein paar Alibi-Professoren. Die &Uuml;berschneidung der Funktionen ist enorm. Es gibt darin zehn ehemalige Zentralbanker, die heute ein zumeist sehr hohes Sal&auml;r als Topmanager einer internationalen Finanzinstitution verdienen. Allein schon durch die Lebensl&auml;ufe der Mitglieder der Group of Thirty wird offenkundig, dass es die Norm f&uuml;r ein F&uuml;hrungsmitglied einer wichtigen Zentralbank ist, sp&auml;ter in der privaten Finanzbranche sehr viel Geld zu verdienen. Aber das klappt nat&uuml;rlich nur, wenn  man sich diese nicht vorher als scharfer Aufseher zum Feind gemacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/451-g30-skandal#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mit Steuern gegen Ungleichheit<\/strong><br>\nWenn die Steuerpolitik st&auml;rker zugunsten einkommensschwacher Haushalte umverteilt, kann davon die gesamte Volkswirtschaft profitieren.<br>\nDer Spielraum f&uuml;r eine h&ouml;here Besteuerung von Besserverdienenden und Unternehmen ist gr&ouml;&szlig;er als vielfach behauptet. Zu diesem Schluss kommen Sarah Godar, Christoph Paetz und Achim Truger von der Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht Berlin in einer aktuellen, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten Analyse.<br>\nBei der Besteuerung von Unternehmensgewinnen habe es in den vergangenen drei Jahrzehnten einen &bdquo;internationalen Wettlauf nach unten&ldquo; gegeben. In den L&auml;ndern, f&uuml;r die OECD-Daten verf&uuml;gbar sind, sei der Durchschnitt der Steuers&auml;tze seit 1981 um mehr als 20 Prozentpunkte gesunken. Auch die pers&ouml;nlichen Einkommensteuern seien stark zur&uuml;ckgegangen. So lag der Spitzensteuersatz im Jahr 1981 in den OECD-L&auml;ndern bei durchschnittlich 65,7 Prozent, im Jahr 2010 nur noch bei 45,8 Prozent. Zudem seien viele Regierungen dazu &uuml;bergegangen, Kapitaleinkommen geringer zu besteuern als Arbeitseinkommen. Dadurch sei die Steuergerechtigkeit &bdquo;zunehmend infrage gestellt&ldquo; worden, schreiben die Forscher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/54379_54398.htm\">Hans-Boeckler-Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kampf um den Acht-Stunden-Tag<\/strong><br>\nK&auml;mpfe um Zeit begleiten die Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung seit ihrer Entstehung. Immer wieder stand dabei die Dauer des Arbeitstages im Fokus hart gef&uuml;hrter Auseinandersetzungen. Es waren die Delegierten des Kongresses der &raquo;Internationalen Arbeiter Assoziation&laquo; (IAA), die 1866 in Genf die Forderung beschlossen, dass der Acht-Stunden-Tag international gesetzlich eingef&uuml;hrt werden solle.<br>\nIm Zentrum stand der Slogan &raquo;Acht Stunden arbeiten, acht Stunden schlafen, acht Stunden Freizeit und Erholung&laquo;. Es geh&ouml;rt zu den wichtigsten sozialpolitischen Errungenschaften, dass 1918 in Folge der Novemberrevolution in Deutschland die t&auml;gliche H&ouml;chstarbeitszeit erstmals gesetzlich auf acht Stunden begrenzt wurde.<br>\nHeute regelt das Arbeitszeitgesetz von 1994 in &sect; 3, dass die t&auml;gliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer von montags bis freitags &raquo;acht Stunden nicht &uuml;berschreiten&laquo; darf. Eine Ausdehnung auf zehn Stunden ist nur dann ausnahmsweise m&ouml;glich, wenn dies innerhalb von sechs Monaten wieder ausgeglichen wird und damit mittelfristig ein Durchschnitt von acht Stunden erreicht werden kann.<br>\nGegen diese nach ihrer Auffassung &raquo;starre und unflexible&laquo; Regelung laufen Arbeitgeber- und Wirtschaftsverb&auml;nde seit Jahrzehnten Sturm. Aktuell begr&uuml;ndet die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) ihre Forderung, den Acht-Stunden-Tag aus dem Arbeitszeitgesetz zu streichen, mit der zunehmenden &raquo;Digitalisierung&laquo;, d.h. der st&auml;rkeren digitalen Vernetzung des Arbeits- und Wirtschaftsgeschehens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/kampf-um-den-acht-stunden-tag\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Effekte der Wohngeldreform 2016 auf Grundsicherungsbezieher<\/strong><br>\nIn aller K&uuml;rze. Ziel der vom Bundestag beschlossenen Wohngeldreform, die am 1. Januar 2016 in Kraft treten soll, ist es, das Wohngeld zu erh&ouml;hen und den Empf&auml;ngerkreis auszuweiten.<br>\nDas IAB legt hiermit Simulationsrechnungen zur Absch&auml;tzung der Effekte der Wohngeldreform auf Einkommensverl&auml;ufe, die Zahl der Transferempf&auml;nger sowie die &ouml;ffentlichen Haushalte vor.<br>\nAlleinerziehenden und Paarhaushalten mit Kindern im SGB II k&ouml;nnte es durch die Reform h&auml;ufiger gelingen, aus der Grundsicherung in das Wohngeld und gegebenenfalls in den Kinderzuschlag zu wechseln. F&uuml;r Alleinstehende und Paare oh-ne Kinder d&uuml;rfte die Reform eher geringe Auswirkungen haben.<br>\nDie Wohngeldreform w&uuml;rde kurzfristig zu einem R&uuml;ckgang der Haushalte mit SGB-II-Bezug um 16 Tausend Haushalte f&uuml;hren. Rund. 24 Tausend Haushalte w&uuml;rden aus der Grundsicherung nach SGB XII in das Wohngeld wechseln.<br>\nDie Zahl der Wohngeldempf&auml;nger w&uuml;rde mit ca. 440 Tausend Haushalten deutlich st&auml;rker ansteigen. Beim Kinderzuschlag w&uuml;rde die Reform ebenfalls zu einem Anstieg der Zahl der Empf&auml;ngerhaushalte um ca. 47 Tausend f&uuml;hren.<br>\nBeim Arbeitslosengeld II erg&auml;ben sich Einsparungen von 3 Millionen Euro und bei den Kosten der Unterkunft von 78 Millionen Euro. Beim Wohngeld und beim Kinderzuschlag w&auml;re mit Mehrausgaben von 773 Millionen Euro bzw. 120 Millionen Euro zu rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/aktuell\/2015\/aktueller_bericht_1511.pdf\">IAB [PDF &ndash; 404 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Filz in der Ukraine: Die zweifelhaften Poroschenko-Connections<\/strong><br>\nPetro Poroschenko gelobte, Oligarchen zu entmachten und sich selbst von seinen Firmen zu trennen. Tats&auml;chlich boomt das Business des ukrainischen Pr&auml;sidenten. Und seine Gesch&auml;ftsverbindungen werfen Fragen auf. [&hellip;]<br>\nTrotz tiefer Wirtschaftskrise entwickelt sich auch Poroschenkos Bank erstaunlich gut: Ihr Gesch&auml;ft wuchs 2014 um 84,5 Prozent. An dem Institut ist auch ein Gesch&auml;ftspartner Poroschenkos beteiligt: Konstantin Woruschilin. Der steht derzeit auch der staatlichen Einlagensicherung vor. Die Organisation soll im Falle von Bankpleiten Sparer entsch&auml;digen.<br>\nDas Interesse von Poroschenkos Business-Connection erstreckt sich offenbar auch auf den Energiesektor. Die F&uuml;hrung in Kiew hat Pl&auml;ne f&uuml;r eine Neuordnung der maroden Branche. Ihr Vorgehen wirft allerdings ein schlechtes Licht auf den Staatschef. Denn den Zuschlag f&uuml;r einen lukrativen Staatsauftrag bekam ausgerechnet ein langj&auml;hriger Gesch&auml;ftsfreund des Pr&auml;sidenten. Und die vom Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) geforderte Privatisierung einer gro&szlig;en Kraftwerkskette wird vom Energieminister hintertrieben. Auch er hat fr&uuml;her mit Poroschenko Gesch&auml;fte gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ukraine-poroschenkos-zweifelhafte-geschaeftsverbindungen-a-1046346.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Wasch mir den Pelz, aber &hellip;&ldquo;<\/strong><br>\nIst gut gemeint auch gut gemacht? Diese Frage stellt sich des &Ouml;fteren, wenn Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel versucht, eine der vielen gravierenden L&uuml;cken im deutschen R&uuml;stungsexportkontrollrecht zu schlie&szlig;en. In der ersten Juli-Woche war es wieder so weit. Gabriel k&uuml;ndigte an, &bdquo;ein Instrument zur Durchf&uuml;hrung selektiver Post-Shipment-Kontrollen f&uuml;r zuk&uuml;nftige Lieferungen von Kriegswaffen [&hellip;] in Drittl&auml;nder&ldquo; einzuf&uuml;hren. Worum geht es dabei?<br>\nNoch in diesem Jahr soll in der Au&szlig;enwirtschaftsverordnung die M&ouml;glichkeit geschaffen werden, vorort zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob deutsche Waffen auch dort geblieben sind, wohin sie mit Genehmigung der Bundesregierung geliefert werden durften. Der Endverbleib deutscher Kriegswaffen soll also k&uuml;nftig auch im Nachhinein &uuml;berpr&uuml;ft werden. Das Kabinett hat dem Vorhaben zugestimmt und Eckpunkte daf&uuml;r verabschiedet.<br>\nIm Kern ein ebenso l&ouml;blicher wie &uuml;berf&auml;lliger Schritt. Kunden deutscher Waffenschmieden haben sich keineswegs immer an die Endverbleibserkl&auml;rungen gehalten, die sie abgeben m&uuml;ssen, damit &uuml;berhaupt eine Exportgenehmigung erteilt wird. Die Erkl&auml;rungen besagen, dass die Kriegswaffen im Empf&auml;ngerland bleiben werden und dass im Falle eines geplanten, k&uuml;nftigen Weiterverkaufs Deutschland zuvor die M&ouml;glichkeit haben wird, gegebenenfalls ein Veto einzulegen. Ob sich der Empf&auml;nger an diese Zusage dann auch tats&auml;chlich h&auml;lt, wird bislang nicht &uuml;berpr&uuml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2015\/08\/%E2%80%9Ewasch-mir-den-pelz-aber-%E2%80%9C-33578.html\">Otfried Nassauer im Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bewaffnete autonome Roboter sind machbar<\/strong><br>\nRoboterentwickler haben sich in einem offenen Brief gegen k&uuml;nstliche Intelligenz bei Waffensystemen ausgesprochen. Im DW-Interview erkl&auml;rt der T&uuml;binger Professor Bernhard Sch&ouml;lkopf, warum er auch unterzeichnet hat.<br>\nDeutsche Welle: Herr Professor Sch&ouml;lkopf, Sie haben den offenen Brief des &ldquo;Future of Life Institute&rdquo;, der auf der Fachtagung zu k&uuml;nstlicher Intelligenz in Buenos Aires am Dienstag vorgestellt wurde, mitunterschrieben. Warum?<br>\nBernhard Sch&ouml;lkopf: Ich besch&auml;ftige mich mit maschinellem Lernen. Das ist eine wesentliche Komponente dessen, was heute in der k&uuml;nstlichen Intelligenz gemacht wird. Es geht darum, Systeme durch Daten dazu zu trainieren, bestimmte Aufgaben auszuf&uuml;hren oder Dinge, Personen oder Gesichter zu erkennen. Das kann im Prinzip auch milit&auml;risch eingesetzt werden. Das birgt realistische Gefahren, die in dem offenen Brief gut beschrieben werden. Als ich das gelesen habe, sagte ich mir: &ldquo;Da steh ich dahinter. Das unterschreibe ich auch.&rdquo; Es muss bekannt werden, was da m&ouml;glich ist, damit es auch diskutiert werden kann und nicht nur von Wissenschaftlern und Ingenieuren erforscht wird.<br>\nWie nah sind wir denn an dem Szenario schon dran, dass ein Roboter entscheidet, einen Menschen zu t&ouml;ten?<br>\nEs gibt ja immer wieder Diskussionen dar&uuml;ber, dass wir kurz davor sein sollen, eine k&uuml;nstliche Intelligenz zu erschaffen, die dem Menschen vergleichbar w&auml;re. Ich denke, da sind wir weit davon entfernt. Aber beschr&auml;nkte Aufgaben &ndash; bei denen wir gro&szlig;e Trainingsdaten haben &ndash; k&ouml;nnen Roboter genauso gut l&ouml;sen wie Menschen. Zum Beispiel ist das die Gesichtserkennung: Systeme wie bei Facebook k&ouml;nnen Gesichter schon sehr gut erkennen. Mit diesen Systemen k&ouml;nnte man bestimmte milit&auml;rische Anforderungen recht gut l&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/bewaffnete-autonome-roboter-sind-machbar\/a-18618038\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&bdquo;Wir brauchen keine Gr&uuml;nde, wir machen das st&auml;ndig&ldquo; &ndash; USA weiten erneut anti-russische Sanktionen aus<\/strong><br>\nDie USA haben ihre Sanktionen gegen Russland erneut ausgeweitet. Besonders Unternehmen aus dem Energiesektor sind von den erweiterten Ma&szlig;nahmen betroffen. RT-Reporterin Gayane Chichakyan fragte das US-Au&szlig;enministeriums was die Gr&uuml;nde f&uuml;r dieses &bdquo;Sanktions-Update&ldquo; seien. Die selbstentlarvende Antwort: &bdquo;Es gibt keinen besonderen Anlass, wir tun dies st&auml;ndig&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rtdeutsch.com\/27680\/headline\/wir-brauchen-keine-gruende-wir-machen-das-staendig-usa-weiten-erneut-anti-russische-sanktionen-aus\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>Russland-Sanktionen setzen deutsche Wirtschaft unter Druck<\/strong><br>\nWirtschaftskrise, Rubelschw&auml;che und Sanktionen machen Russland zu schaffen. Auch deutsche Unternehmer bekommen dies zu sp&uuml;ren. M&uuml;ssen sie zudem wachsende Konkurrenz aus China f&uuml;rchten?<br>\nNach mehr als einem Jahr westlicher Sanktionen gegen Russland ist die Stimmung der deutschen Unternehmer im Riesenreich schlecht. &laquo;85 Prozent der Firmen beurteilen die Wirtschaftsentwicklung in Russland negativ oder leicht negativ&raquo;, ergab eine Umfrage der Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau.<br>\nSchuld daran sind aber nicht nur die Strafma&szlig;nahmen wegen der Ukraine-Krise. Vielmehr sei die schwache Gesamtsituation dem niedrigen &Ouml;lpreis und vers&auml;umten Strukturreformen geschuldet, teilte die AHK am Freitag mit. &laquo;Die Sanktionen verst&auml;rken diesen Trend nur, sie sind nicht der Ausl&ouml;ser&raquo;, erkl&auml;rte AHK-Pr&auml;sident Rainer Seele. Vor allem der andauernd schwache Rubelkurs dr&uuml;cke auf das Jahresergebnis der Firmen.<br>\nDennoch sei das Investitionsinteresse der rund 6000 deutschen Unternehmen in Russland ungebrochen. F&uuml;r knapp drei Viertel sei das rohstoffreiche Land unter den Top Ten der Zielm&auml;rkte, f&uuml;r ein Viertel sogar auf Platz eins, geht aus der Umfrage hervor. An einen politischen Erfolg der Sanktionen glauben drei Viertel der Unternehmen demnach nicht. (&hellip;)<br>\n&laquo;Was wir aber f&uuml;rchten, ist eine unfaire Konkurrenz, die durch politischen Druck entsteht&raquo;, sagte Harms. In Unternehmerkreisen hei&szlig;t es, dass russischen Firmen von Beh&ouml;rden nahegelegt werde, sich alternative Lieferanten in Asien zu suchen. Eine solche Entwicklung k&ouml;nnte die Lage f&uuml;r deutsche Firmen versch&auml;rfen, meinte Harms.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/wirtschaft\/artikel\/601811\/russland-sanktionen-setzen-deutsche-wirtschaft-unter-druck\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Milit&auml;rspiele in Russland<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt-3863.html\">Tagesthemen 1.8.2015 22:46 &ndash; gegen Ende der Sendung<\/a>\n<p><strong>Dazu als Kommentar der Leserbrief von G.G. an die Redaktion der Tagesthemen<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\nSehr geehrte Damen und Herren der Tagesthemen-Redaktion,<br>\ngestern (01.08.2015) wurde in Ihrer Abend-Sendung ein Bericht &uuml;ber die Er&ouml;ffnung der Milit&auml;rspiele in Russland gezeigt, bei dem es jedem auch nur ann&auml;hernd intelligentem Fernsehzuschauer bzw. jeder -zuschauerin hinsichtlich der plumpen Meinungsmache gegen Russland nur spei&uuml;bel werden konnte. Als kritisch-hinterfragender Medienkonsument kann einen eigentlich bei der Berichterstattung der Nachrichtenredaktionen in ZDF und ARD hinsichtlich der Einseitigkeit f&uuml;r den &ldquo;guten Westen&rdquo; und seiner NATO und dem &ldquo;b&ouml;sen Russland&rdquo; kaum mehr etwas ersch&uuml;ttern. Aber die gestrige Sendung hat wieder einmal einen neuen Tiefpunkt (Kinderbilder etc) erreicht, der selbst abgebr&uuml;hte Geister wie mich &uuml;berraschte. Da aber hinter solchen Berichten keine &ldquo;Medien&rdquo; stecken, sondern schlicht und einfach Menschen, n&auml;mlich Journalisten bzw. Journalistinnen, m&ouml;chte ich von Ihnen nur sehr gern wissen, wer diesen Bericht erstellt hat und wer f&uuml;r die Aufnahme dieses Machwerks in die Tagesthemen verantwortlich ist. Ich m&ouml;chte n&auml;mlich bei diesen Menschen anfragen, warum sie eine solch einseitige Meinungsmache (schauen Sie sich einfach im Vergleich die Propagandavideos der NATO und der Bundeswehr an, dann wissen Sie was ich meine) betreiben. Ich will es einfach nur verstehen und keinesfalls jemanden als Person beleidigen.<br>\nHerzlichen Dank f&uuml;r Ihre Bem&uuml;hungen.<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG.G.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Zuf&auml;llig hatte ich die Sendung gesehen und &auml;hnlich empfunden wie G.G.. Mir war vorher wie nahezu bei allen Berichten &uuml;ber das Fl&uuml;chtlingselend aufgefallen, dass unsere werten Journalistinnen und Journalisten nahezu nicht auf die Hauptursache dieses Elends zu sprechen kommen: auf die vielen milit&auml;rischen Interventionen und Versuche des Westens zum sogenannten Regime Change. Darauf kommen sie nicht zu sprechen, genauso wenig wie auf die Truppenverschiebungen innerhalb Europas, vor allem von Deutschland nach Osteuropa.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Westen &amp; Russland &ndash; zum Diskurs<\/strong><br>\nMan sollte meinen, dass die Frage, ob und, wenn ja, wof&uuml;r die USA Russland brauchen, sp&auml;testens mit dem Wiener &Uuml;bereinkommen zum iranischen Atomprogramm auch f&uuml;r den eindimensionalsten Schmalspurstrategen in Washington beantwortet sein sollte. Doch weit gefehlt. Zwar hat sich Pr&auml;sident Obama beim Kollegen Putin pers&ouml;nlich telefonisch f&uuml;r den wichtigen russischen Beitrag zum Zustandekommen des Deals bedankt, im &Uuml;brigen aber, so Marco Overhaus von der Stiftung Wissenschaft und Politik, herrsche am Potomac &bdquo;weiterhin Uneinigkeit dar&uuml;ber, ob Russland nur Feind oder teilweise ein Partner&ldquo; sei. Das State Department stehe f&uuml;r einen pragmatischen Ansatz, das Pentagon und die Streitkr&auml;fte hingegen w&uuml;rden Russland als &bdquo;gr&ouml;&szlig;te Sicherheitsbedrohung f&uuml;r die USA&ldquo; betrachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2015\/08\/der-westen-russland-%E2%80%93-zum-diskurs-33594.html\">Wolfgang Schwarz im Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>NATO<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Erdogans neuer IS<\/strong><br>\nAhrar Al-Sham: Ankara und Washington sind im Begriff, eine neue Terrortruppe zur Durchsetzung ihrer Interessen zu etablieren<br>\nIn den letzten Monaten konnte der sogenannte Islamische Staat (IS) zwei Aufgaben, derentwegen er bisher vom t&uuml;rkischen AKP-Regime unterst&uuml;tzt worden war, immer weniger erf&uuml;llen: einerseits den Kampf zum Sturz des syrischen Pr&auml;sidenten Baschar Al-Assad, zum anderen die Zerschlagung der kurdischen Selbstverwaltungsstrukturen im Norden Syriens. Schon seit Ende 2014 hatte die t&uuml;rkische Regierung daher auch zunehmend auf die Islamische Front gesetzt, die neben kleineren Einheiten der Muslimbr&uuml;der auch die Al-Qaida-Truppe Nusra-Front und als zweitst&auml;rkste Kraft Ahrar Al-Sham (&uuml;bersetzt: Freie M&auml;nner Syriens) umfasst. Diese eroberten bereits im Fr&uuml;hjahr 2015 die syrische Provinz Idlib und dr&auml;ngten die syrischen Regierungstruppen immer weiter in Richtung der Gro&szlig;stadt Hama zur&uuml;ck.<br>\nAuf ihrem Sondertreffen am 28. Juli erkl&auml;rten die NATO-Botschafter hingegen ihre &raquo;starke Solidarit&auml;t&laquo; mit Ankara. Im Abschlussdokument findet sich zwar der Hinweis, dass Terrorismus &raquo;eine weltweite Bedrohung ist, die keine Grenzen, Nationalit&auml;ten oder Religion kennt&laquo; und von der internationalen Gemeinschaft gemeinsam bek&auml;mpft werden m&uuml;sse. Zudem werden explizit der Anschlag von Suruc als auch andere gegen Polizei und Milit&auml;roffiziere gerichtete Attentate erw&auml;hnt. Insgesamt kann die Erkl&auml;rung vor dem Hintergrund der zuvor bekanntgewordenen Pl&auml;ne f&uuml;r eine Pufferzone im Norden Syriens jedoch nur als Einverst&auml;ndnis mit dem t&uuml;rkischen Vorgehen in Syrien, aber auch dem Irak gewertet werden.<br>\nVon den Pl&auml;nen f&uuml;r die t&uuml;rkische Pufferzone in Syrien berichtet das Informationsportal Al-Monitor, dass diese einen Keil zwischen die kurdischen Selbstverwaltungskantone Afrin im Westen und Kobane weiter &ouml;stlich treiben soll. Mit einer L&auml;nge von 100 und einer Tiefe von 40 Kilometern w&auml;re sie fast zweimal so gro&szlig; wie das Saarland. Die Kontrolle solle &uuml;ber t&uuml;rkische Artillerie- und Luftangriffe erreicht werden, hie&szlig; es weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/08-01\/017.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>NATO-Propaganda in Essen<\/strong><br>\nIm November wollen Milit&auml;rstrategen in Essen beraten, wie der &ouml;ffentlichen Meinung beizukommen ist &ndash; die bleibt n&auml;mlich bislang stur pazifistisch<br>\nIn Kalkar ist das multinationale &raquo;Joint Air Power Competence Centre&laquo; (JAPCC) der NATO untergebracht. Es bezeichnet sich selbst als &raquo;Denkfabrik&laquo; des Milit&auml;rpaktes. Hier entwickeln und verfeinern ihre Planer Strategien zur Kriegsf&uuml;hrung im 21. Jahrhundert mit einem &raquo;Mix&laquo; aus konventionellen und nuklearen Waffen.<br>\nSeit zehn Jahren h&auml;lt das JAPCC sogenannte Jahreskonferenzen im Raum Kalkar\/Kleve ab. Sie wurden von Tausenden hochrangigen NATO-Milit&auml;rs, Politikern, Milit&auml;rforschern und R&uuml;stungsindustriellen besucht. Eines der Themen war &raquo;Kriegsf&uuml;hrung im 21. Jahrhundert&laquo; (Konferenz 2012); man unterscheidet auf den Konferenzen schon seit mindestens 2007 zwischen drei Kriegsformen, dem &raquo;eingrenzenden Krieg&laquo; (Containment), dem &raquo;langen&laquo; (wie dem sogenannten Antiterrorkrieg) und dem &raquo;kurzen&laquo; mit wenigen massiven Schl&auml;gen, was bis zum nuklearen Angriff gehen kann.<br>\nLetztes Jahr wurde in den Tagungsunterlagen der Konferenz unter dem Titel &raquo;Future Vector&laquo; angezweifelt, dass es keinen gro&szlig;en Krieg mehr in Europa geben wird. Als m&ouml;gliche Ausgangspunkte k&auml;men das Baltikum, Georgien und die Ukraine in Frage. Die NATO-Strategen gehen das Risiko des nuklearen Infernos sehenden Auges ein. In der Ukraine steht Europas leistungsst&auml;rkstes Atomkraftwerk.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/08-01\/001.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Alle Bef&uuml;rchtungen best&auml;tigt<\/strong><br>\nDie deutschen Sender und die Produktionsfirmen sind auf geradezu irrsinnige Weise miteinander verwoben. Der Medien&ouml;konom Harald Rau erkl&auml;rt, warum das vor allem f&uuml;r ARD und ZDF gilt. (&hellip;)<br>\nDie Verflechtungen, die Sie aufzeigen, sind atemberaubend. Haben Sie mit einem solchen Geflecht gerechnet?<br>\nSagen wir, ich habe es &bdquo;bef&uuml;rchtet&ldquo;. Es beginnt damit, dass man aus den Konzernen einzelne Sender herausl&ouml;sen muss. Schon das ist schwierig, weil Sie oft gar keine Daten dazu finden. Viele private Sender unterliegen nicht der Publikationspflicht. Da ist es leicht, Verbindungen zu verschleiern. Es gibt hier gro&szlig;e Unterschiede zwischen privaten und &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern. Doch f&uuml;r beide gilt: Die inneren und &auml;u&szlig;eren Verflechtungen so zu durchdringen, dass nachvollziehbar wird, wie Sender mit Produktionsfirmen verwoben sind &ndash; das ist wirklich m&uuml;hsam. ANTWORT: Ich halte es aber f&uuml;r wichtig, dass jeder Zuschauer genau dies einfordern kann, zumindest bei den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern. Da gibt es eine &bdquo;lack of transparency&ldquo;, eine Transparenzl&uuml;cke.<br>\nSchauen wir auf die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender.<br>\nDas Ergebnis ist: Alle unsere Bef&uuml;rchtungen wurden best&auml;tigt. Wo wir hingeschaut haben, f&ouml;rderten wir sehr intransparente, auch durchaus problematische Verflechtungsstrukturen zutage. Wenn Sie sich zum Beispiel die Beteiligungsstrukturen beim ZDF anschauen, die auf der zweiten Ebene noch vergleichsweise gut sortiert sind: F&uuml;r die Tochterfirma ZDF Enterprises haben wir vierzehn Beteiligungen unterschiedlicher Gr&ouml;&szlig;e gefunden &ndash; darunter auch Konstruktionen, bei denen ZDF Enterprises sowohl direkt beteiligt ist als auch &uuml;ber eine Gesellschaft, an der Enterprises wiederum mit 49 Prozent beteiligt ist. Wie will man solche Konstruktionen gegen&uuml;ber Haushaltsabgaben-Zahlern begr&uuml;nden? Zudem ist das alles problematisch, wenn es um Produktionsgesellschaften geht, die das eigene Unternehmen bei der Vergabe von Auftr&auml;gen bevorzugen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/verstrickungen-von-sendern-und-produktionsfirmen-13727338.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27010","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27010"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27010\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27012,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27010\/revisions\/27012"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}