{"id":27016,"date":"2015-08-03T10:39:21","date_gmt":"2015-08-03T08:39:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27016"},"modified":"2024-08-28T19:15:46","modified_gmt":"2024-08-28T17:15:46","slug":"die-kinderkrankmacher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27016","title":{"rendered":"Die Kinderkrankmacher"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150803_frenkel.jpg\" alt=\"Beate Frenkel\" title=\"Beate Frenkel\"><\/div><p>Wir kennen sie aus unserer eigenen Schulzeit &ndash; den ewig Lauten, den Zappelphilipp, den Tr&auml;umer &ndash; Kinder, die in irgendeiner Form auffallen. Die meisten kommen im Leben gut klar &ndash; ganz ohne spezielle Therapie. Doch wer heutzutage nicht funktioniert, bekommt schnell eine Diagnose und viel zu oft auch Medikamente. Tendenz steigend. Zur Frage, was hier eigentlich geschieht und warum mehr und mehr Kinder angeblich erkranken, sprach <strong>Jens Wernicke<\/strong> mit der ZDF-Journalistin <strong>Beate Frenkel<\/strong>, deren umfangreiche Recherchen zum Thema soeben in Buchform erschienen sind.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Frau Frenkel, in deutschen Schulen geht es seit einigen Jahren ziemlich rund. Da gibt es &ndash; etwa mit G8 &ndash; zum einen immer h&ouml;heren Druck. Und da gibt es, sozusagen auf der anderen Seite, auch immer mehr Kinder, die als &ldquo;auff&auml;llig&rdquo;, &ldquo;gest&ouml;rt&rdquo; oder &ldquo;behindert&rdquo; klassifiziert werden. Eine regelrechte Industrie ist hier offenbar gerade am Entstehen, die den Betroffenen und ihren Eltern alsdann Hilfe und Therapie f&uuml;r diese, im Sein des Menschen verorteten Schwierigkeiten, offeriert. Mit ihrem neuen Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.herder.de\/buecher\/gesellschaft_politik\/gesellschaft\/detailseiten\/Die-Kinderkrankmacher.31198.html?sort=1&amp;query_start=&amp;tb=0\">Die Kinderkrankmacher<\/a>&ldquo;, das Sie zusammen mit Astrid Randerath verfasst haben, verlassen Sie die soeben skizzierte Analyse-Achse von &bdquo;Wer bei zunehmendem Druck schw&auml;chelt, ist gest&ouml;rt&ldquo; und fokussieren stattdessen auf das Gesch&auml;ft mit unseren Kindern. Um was f&uuml;r ein Gesch&auml;ft geht es da genau? Und wer betreibt dasselbe denn?<\/strong><\/p><p>Der Pharmamanager einer gro&szlig;en Firma hat uns vor Jahren gesagt: &bdquo;Jetzt kn&ouml;pfen wir uns die Kinder vor. Die machen wir zu Kranken.&ldquo; Das hat offensichtlich funktioniert. Da wird ein Milliardengesch&auml;ft mit unseren Kindern gemacht. Es hat uns aber sehr &uuml;berrascht, welches Ausma&szlig; das inzwischen hat: <\/p><p>Vor 20 Jahren gab es etwa noch 5.000 Kinder mit ADHS, jetzt sind es angeblich &uuml;ber 600.000. J&auml;hrlich schlucken sie 1,75 Tonnen Tabletten dagegen. Tabletten mit schwersten Nebenwirkungen, wie etwa jener, dass sie nicht so wachsen wie andere, Herzrhythmusst&ouml;rungen oder Depressionen bekommen. Das fanden wir alarmierend. Was tun wir da unseren Kindern an, die das Wichtigste sind, was wir haben!  <\/p><p><strong>Verstehe ich das richtig: F&uuml;r Sie ist zuallererst der steigende Druck auf unsere Kinder und auch andere Beteiligten im Bildungssystem das Problem. Und dieses wird dann sozusagen noch ausgebaut, indem &ndash; in Verschleierung der eigentlichen Misere, denn man so will &ndash; die Pharmaindustrie &bdquo;Medikamente&ldquo; offeriert, um die vermeintlich &bdquo;kranken&ldquo; Kinder zu kurieren?<\/strong><\/p><p>Nicht die Kinder sind das Problem, sondern die Erwachsenen &ndash; so hat es der bekannte Schweizer Wissenschaftler und  Kinderarzt Remo Largo im Gespr&auml;ch mit uns auf den Punkt gebracht. Viele Eltern f&uuml;hlen sich unter Druck, weil sie Angst vor dem sozialen Abstieg ihrer Kinder haben. Sie geben im Jahr 1,5 Milliarden Euro allein f&uuml;r Nachhilfestunden aus &ndash; obwohl die Kinder oftmals gute Noten haben. Eltern haben Angst, dass ihre Kinder in der Schule versagen, wenn sie unkonzentriert oder zappelig sind.  Und auch viele Lehrer sind unter Druck, weil sie in viel zu gro&szlig;en Klassen in immer k&uuml;rzerer Zeit den Lehrstoff durchpauken m&uuml;ssen. Die Kinder sollen sich dem dann anpassen, notfalls eben mit Tabletten. Das ist ein fatales Signal und da brauchen Eltern und auch Schulen mehr Unterst&uuml;tzung, um andere, bessere Wege zu gehen. Manchmal helfen schon Sport, mehr Zeit, Zuwendung. Wir haben einige Initiativen in unserem Buch beschrieben, die da Mut machen. Tabletten k&ouml;nnen jedenfalls nur das letzte Mittel sein, nie das erste.<\/p><p><strong>Aber helfen die Medikamente denn nicht? Meine: Sind sie nicht mehr Segen als Fluch? Die Kinder leiden doch offenkundig an der Schule und ihrer Rolle in ihr?<\/strong><\/p><p>Das Problem ist doch: Viele Kinder bekommen Tabletten, obwohl sie gar nicht krank sind. Sie werden damit einfach ruhiggestellt, lernen aber nicht, mit Misserfolgen umzugehen, sich besser zu konzentrieren oder anderes. <\/p><p>Viele haben zum Beispiel den Impuls, das Spielbrett beim Mensch-&Auml;rger-Dich-Nicht umzuhauen, wenn sie verlieren. Aber: Wenn die dann nicht lernen, den Impuls auch mal zu unterdr&uuml;cken, dann k&ouml;nnen sie das auch als Erwachsene nicht. Das Hirn entwickelt sich ja nutzungsabh&auml;ngig. So bekommen wir Kinder, die auch sp&auml;ter ohne Tabletten nicht leben und arbeiten k&ouml;nnen. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"236\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/0o1HQho9hgo\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align: center\"><strong>Beate Frenkel: Die Kinderkrankmacher<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Haben Sie vielleicht ein Beispiel parat? Ich meine: Das Beispiel eines Kindes, das derlei Probleme hatte. Und wie dann mit diesem umgegangen wurde und was Ihrer Meinung nach wirklich h&auml;tte getan werden m&uuml;ssen&hellip;<\/strong><\/p><p>Die Kinder schlucken  Tabletten, die nicht f&uuml;r sie gemacht sind und von denen wir nicht wissen, was sie langfristig in den wachsenden Kinderhirnen bewirken. Wir haben mit vielen Kindern und Jugendlichen gesprochen, die unter den Tabletten gelitten haben. Ein junger Mann, heute 19 Jahre  alt, hat uns gesagt, er habe seine Kindheit und Jugend wie ferngesteuert, wie in Trance verbracht. Heute ist er ein toller junger Mann, der Klavier spielt, sportlich ist und Naturwissenschaften studiert &ndash; nur diese Talente konnte er als Kind nie entwickeln, sondern erst jetzt, wo er die Tabletten nicht mehr schluckt.<\/p><p>Und man muss sich eben klar dar&uuml;ber sein, dass diese Psychopharmaka schwerwiegende Nebenwirkungen haben k&ouml;nnen. Immer mehr Kinder bekommen beispielsweise Neuroleptika verordnet, die auch als Gehirnweichmacher bezeichnet werden. Bei erwachsenen Patienten hat man festgestellt, dass die Hirnmasse hierdurch schrumpft. Und diese Medikamente bekommen jetzt immer mehr verhaltensauff&auml;llige Kinder. Die Nebenwirkungen sind wirklich erheblich. Wir beschreiben in unserem Buch zum Beispiel die Geschichte von Josh, dem Br&uuml;ste wuchsen. Er hatte mit 14 Jahren K&ouml;rbchengr&ouml;&szlig;e C, hat darunter furchtbar gelitten und musste die Br&uuml;ste schlie&szlig;lich amputiert bekommen. Seine Eltern klagen deshalb aktuell gegen den Hersteller &ndash; so wie &uuml;ber tausend andere Eltern in den USA auch. Das hat das Pharmaunternehmen schon viele Millionen gekostet. Aber das Gesch&auml;ft lohnt sich offenbar  trotzdem noch. <\/p><p><strong>Wie ich Ihrem Buch entnehmen durfte, sind auch Traurigkeit, Wut und Pr&uuml;fungsangst inzwischen dabei, &bdquo;Krankheiten&ldquo; zu werden. Wie kommt es zu so etwas? Und werden hier nicht mehr und mehr zutiefst vitale und sozusagen &bdquo;gesunde&ldquo; Lebensregungen weil als st&ouml;rend erachtet unter &hellip; &bdquo;Generalverdacht&ldquo; gestellt?<\/strong><\/p><p>Es ist keine k&ouml;rperliche Krankheit. Bei Diabetes misst man beispielsweise den Blutzucker &ndash; dann hat man die Diagnose. Bei ADHS ist es oft  Auslegungsfrage, das best&auml;tigten uns viele Experten. Der Schweizer Kinderarzt Remo Largo sagte uns: Ja, ADHS gibt es, aber nur ein Prozent der Diagnosen ist berechtigt. <\/p><p>Au&szlig;erdem gibt es immer mehr neue Krankheiten. So haben Kinder, die &ouml;fter mal w&uuml;tend sind, neuerdings angeblich eine sogenannte &bdquo;Launenderegulationsst&ouml;rung&ldquo; und auch dagegen gibt es schon die passenden Medikamente. Das hat Methode.  <\/p><p>F&uuml;r all diese Diagnosen gibt es ein amerikanisches Handbuch f&uuml;r Psychiater &ndash; an dem orientieren sich auch deutsche &Auml;rzte. Jetzt ist aber rausgekommen: Die meisten &Auml;rzte, die an diesem Handbuch schreiben, kriegen Geld von der Pharmaindustrie. Das hei&szlig;t: Mit neuen Krankheiten wird ein neuer Markt geschaffen, und auf dem l&auml;sst sich prima verdienen &ndash; auf Kosten unserer Kinder eben. <\/p><p><strong>Und wer genau sind diese &bdquo;Krankheitserfinder&ldquo;, wie Sie sie im Buch nennen? Und wir wird ihr Einfluss organisiert?<\/strong><\/p><p>Die Pharmaindustrie verdient an jeder Pille, die verschrieben wird. Neue Krankheiten, gegen die es die passenden Tabletten gibt, sind also ein gutes Gesch&auml;ft. Und auch &Auml;rzte profitieren davon. Manche &Auml;rzte  lassen sich leider vor den Karren der Pharmaindustrie spannen. Ein Pharmainsider hat uns gesagt: Wir gehen schon fr&uuml;h an die Unis ran, an junge Wissenschaftler. Da entstehen Freundschaften f&uuml;rs Leben. Die Pharmaindustrie zahlt &Auml;rzten Fortbildungen oder Vortr&auml;ge, lobt Preise aus, finanziert Studien.  Da entstehen Abh&auml;ngigkeiten. Das hat System.<\/p><p><strong>Und wenn ich und die Leser nun etwas hiergegen tun w&ouml;llten, gegen diese Entwicklung, meine ich: Was rieten Sie uns?<\/strong><\/p><p>Wir raten Eltern, sich auf gar keinen Fall zu Medikamenten dr&auml;ngen zu lassen, sondern sich eine zweite &auml;rztliche Meinung einholen. Bei der Arztwahl ist dann darauf zu achten, dass der Arzt pharmakritisch ist, zum Beispiel der Gruppe &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.mezis.de\/\">Mein Essen zahl ich selbst<\/a>&ldquo; angeh&ouml;rt. Viele Eltern sch&auml;men sich zwar, doch damit sie Hilfe bekommen, sollten sie das Tabu brechen. <\/p><p>Aber auch die Politik ist dringend gefordert, die Eltern und Lehrer nicht l&auml;nger allein zu lassen. Wir waren sehr &uuml;berrascht, dass in Deutschland ein Schulpsychologe durchschnittlich rund 8.600 Sch&uuml;ler betreut. Damit ist Deutschland fast Schlusslicht in Europa. Hier herrscht ein gesellschaftlicher Notstand, den die Politik endlich angehen muss.  <\/p><p><strong>Haben Sie vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch. Ich habe sowieso den Eindruck, dass hier die Gesellschaft als solche gefordert ist, viel mehr als bisher gegen Armut und soziale Segregation zu tun, die wohl die Hauptursachen f&uuml;r den schulischen Druck sind, der dann, wie Sie es beschreiben, von der Pharmaindustrie f&uuml;r ihre Zwecke instrumentalisiert wird.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Beate Frenkel<\/strong>, geboren 1964. und <strong>Astrid Randerath<\/strong>, geboren 1965, sind Redakteurinnen des ZDF-Magazins Frontal 21. Frenkel arbeitete u. a. f&uuml;r Report Mainz (ARD) und als Auslandskorrespondentin in London. Randerath ist Pharma-Expertin und war Co-Autorin des Bestsellers &ldquo;Schwarzbuch Deutsche Bahn&rdquo;.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Susanne Billig: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/psychologie-kinder-duerfen-nicht-mehr-kinder-sein.950.de.html?dram:article_id=313993\">Kinder d&uuml;rfen nicht mehr Kinder sein<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Jens Wernicke: &bdquo;<a href=\"https:\/\/jensewernicke.wordpress.com\/2013\/11\/29\/kranke-kinder-oder-kranke-gesellschaft\/\">Kranke Kinder oder kranke Gesellschaft?<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Jens Wernicke: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.spektrum.de\/news\/rechenschwaeche-gibt-es-nicht\/1209908\">Rechenschw&auml;che gibt es nicht<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Christiane Hoffmann und Antje Schmelcher: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/ritalin-gegen-adhs-wo-die-wilden-kerle-wohnten-11645933.html\">Ritalin gegen ADHS:  Wo die wilden Kerle wohnten<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von <strong>Jens Wernicke<\/strong> finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch eine <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\">automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/b966f47adb8042e98eaef7cd4bc04e64\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150803_frenkel.jpg\" alt=\"Beate Frenkel\" title=\"Beate Frenkel\"\/><\/div>\n<p>Wir kennen sie aus unserer eigenen Schulzeit &ndash; den ewig Lauten, den Zappelphilipp, den Tr&auml;umer &ndash; Kinder, die in irgendeiner Form auffallen. Die meisten kommen im Leben gut klar &ndash; ganz ohne spezielle Therapie. Doch wer heutzutage nicht funktioniert, bekommt schnell eine Diagnose und<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27016\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[149,209],"tags":[1449,866,438],"class_list":["post-27016","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesundheitspolitik","category-interviews","tag-adhs","tag-konkurrenzdenken","tag-pharmaindustrie"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27016","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27016"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27016\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":120370,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27016\/revisions\/120370"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}