{"id":27048,"date":"2015-08-05T09:10:23","date_gmt":"2015-08-05T07:10:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048"},"modified":"2015-08-05T09:10:23","modified_gmt":"2015-08-05T07:10:23","slug":"hinweise-des-tages-2431","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h01\">#Landesverrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h02\">Stoppt Sch&auml;uble!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h03\">Merkels Kurs treibt Griechenland in den Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h04\">Ja mach nur einen Plan&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h05\">Eine sehr deutsche Perspektive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h06\">Interview mit Alexis Tsipras: &bdquo;Die Austerit&auml;t ist eine Sackgasse&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h07\">Varoufakis vindicated while Lagarde emerges as a loser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h08\">Wenn es weiter abw&auml;rts geht, wird es f&uuml;r Syriza schwer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h09\">Serie &bdquo;Pikettys Thesen&ldquo; 2: Verm&ouml;gensverteilung als politische Entscheidung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h10\">Britische Regierung verkauft Bank-Anteile mit Verlust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h11\">Einblick in die Welt der hoch bezahlten Banker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h12\">&hellip; und nebenbei Politiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h13\">Echelon best&auml;tigt: Sp&auml;ter Triumph f&uuml;r Duncan Campbell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h14\">Erdo&#287;ans Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h15\">Interview mit Moshe Zimmermann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h16\">Die ewige Merkel und die deutsche Volksgemeinschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h17\">Ausschluss vom IS-Prozess: Springer legt Beschwerde beim OLG ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048#h18\">Alles wird gut!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27048&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>#Landesverrat<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Es gibt keine Unabh&auml;ngigkeit der Justiz&rdquo;<\/strong><br>\nKein Verst&auml;ndnis f&uuml;r das Krisenmanagement von Justizminister Heiko Maas (SPD) in der Netzpolitik-Aff&auml;re hat Ex-MdB und -Bundesrichter Wolfgang Neskovic: Maas h&auml;tte nicht nur das Recht, sondern die Pflicht gehabt, das Ermittlungsverfahren zu beenden.<br>\nMaas h&auml;tte den &ldquo;Spuk&rdquo; dieses &ldquo;uns&auml;glichen&rdquo; Ermittlungsverfahrens durch Anweisung an den Generalbundesanwalt&rdquo; beenden m&uuml;ssen, sagt Neskovic. Wenn Maas sich damit r&uuml;hme, in Ermittlungsverfahren aus Prinzip keine Weisungen zu erteilen, komme das einer &ldquo;glatten Arbeitsverweigerung&rdquo; gleich.<br>\n&ldquo;Es ist schon dreist, finde ich, diese Flucht aus der ihm gesetzlich zugewiesenen Verantwortung &ouml;ffentlich als Respekt vor der Unabh&auml;ngigkeit der Justiz zu verkaufen.&rdquo;<br>\nNach dem Grundgesetz gen&ouml;ssen lediglich Richterinnen und Richter Unabh&auml;ngigkeit, nicht jedoch die Justiz als Ganzes, betont Neskovic. Staatsanw&auml;lte unterl&auml;gen der Weisungsbefugnis des jeweiligen Justizministers.<br>\n&ldquo;Der Verweis auf die tats&auml;chlich nicht existierende Unabh&auml;ngigkeit der Justiz entlarvt Herrn Maas als verfassungsrechtlichen Analphabeten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/affaere-um-netzpolitik-org-es-gibt-keine-unabhaengigkeit.1008.de.html?dram:article_id=327300\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wie unabh&auml;ngig Herr Range von der Politik agiert, hat er ja im NSA-Skandal bewiesen. Oder glaubt irgendwer ernsthaft, er h&auml;tte die Ermittlungen gegen die NSA aus juristischen Gr&uuml;nden abgelehnt? H&auml;tte er damals einen derartigen Theaterdonner vom Stapel gelassen, h&auml;tte man ihn ja verstehen k&ouml;nnen. Aber das hie&szlig;e ja, dass er Ermittlungen gegen die NSA h&auml;tte einleiten m&uuml;ssen. Das geht nat&uuml;rlich gar nicht.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Maas, de Maiz&egrave;re und Merkel m&uuml;ssen aufkl&auml;ren<\/strong><br>\n&ldquo;Der Fisch stinkt vom Kopf her: Wie gef&auml;hrlich Journalisten und Whistleblower leben, wenn sie fragw&uuml;rdiges Handeln der Bundesregierung offenlegen, ist am Ende eine politische Entscheidung von Kanzlerin Merkel. Dass das Kanzleramt selbst angeblichen Geheimnisverrat von Journalisten gepr&uuml;ft hat, l&auml;sst da nichts Gutes ahnen.<br>\nDer Generalbundesanwalt ist Teil der Exekutive. Dass sich der politische Beamte Harald Range jetzt, wo es ihm an den Kragen geht, zum Teil der unabh&auml;ngigen Justiz erkl&auml;rt, ist j&auml;mmerlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/maas-de-maizere-merkel-muessen-aufklaeren\">Jan Korte (MdB, Die Linke)<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Kein Platz f&uuml;r freiheitliches Denken<\/strong><br>\nDas eigentliche Problem der Landesverrats-Aff&auml;re ist der Verfassungsschutz. Wenn eine Bundesbeh&ouml;rde Strafanzeigen gegen Journalisten verschickt, um sich selbst zu sch&uuml;tzen, steckt dahinter ein gef&auml;hrliches Missverst&auml;ndnis.<br>\nNicht Herr Range ist das eigentliche Problem; Generalbundesanwalt Harald Range, der ohnehin am Ende seiner Amtszeit steht, hatte und hat leider, so viel Kritik muss sein, nicht die Souver&auml;nit&auml;t, die man sich von einem Generalbundesanwalt w&uuml;nscht. Aber das ist bekannt, das hat sich in den strafrechtlichen Angelegenheiten gezeigt, die das deutsche Verh&auml;ltnis zu den USA ber&uuml;hren; da traute sich Range nicht heran.<br>\nDas eigentliche Problem der Landesverrats-Aff&auml;re ist der Verfassungsschutz. Ein Verfassungsschutz, der Strafanzeigen gegen Journalisten verschickt, um sich selbst zu sch&uuml;tzen, ist ein problematischer Verfassungsschutz. Die Bundesoberbeh&ouml;rde, die dem Bundesinnenministerium zugeordnet ist und Verfassungsschutz hei&szlig;t, hat offenbar ein eigenes, ein eigenartiges Verst&auml;ndnis von der Verfassung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/landesverrat-verraeterische-fehler-1.2591923\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die letzten Worte des Bauernopfers<\/strong><br>\nHarald Range hat an diesem Dienstagmorgen zur Aff&auml;re um &ldquo;Netzpolitik.org&rdquo; gesagt: &ldquo;&Uuml;ber die Einhaltung der Gesetze zu wachen, ist Aufgabe der Justiz. Diese Aufgabe kann sie nur erf&uuml;llen, wenn sie frei von politischer Einflussnahme ist.&rdquo; Da hat der Generalbundesanwalt sehr, sehr recht. Er ist allerdings kein Richter, und deshalb h&auml;tte er auch von der Homepage seines Hauses vorlesen k&ouml;nnen: &ldquo;Die beamtenrechtlichen Bestimmungen sehen vor&rdquo;, hei&szlig;t es da, dass der Generalbundesanwalt sich &ldquo;in fortdauernder &Uuml;bereinstimmung&rdquo; mit den &ldquo;grundlegenden kriminalpolitischen Ansichten und Zielsetzungen der Regierung befindet&rdquo;.<br>\nRanges Pech: Dieser Regierung liegt im Moment sehr daran, den Eindruck zu vermitteln, dass es nicht zu ihren &ldquo;kriminalpolitischen Zielsetzungen&rdquo; geh&ouml;rt, mit der Kanone des Landesverrats-Paragrafen auf ein paar Blogger zu schie&szlig;en, die ein mehr oder weniger geheimes Papier ver&ouml;ffentlicht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/generalbundesanwalt-range-die-letzten-worte-des-bauernopfers,1472596,31382920.html\">Stephan Hebel in der FR<\/a>\n<p><strong>dazu: Verfassungsrechtlicher Analphabetismus<\/strong><br>\nGeneralbundesanwalt Harald Range hat die Unabh&auml;ngigkeit der Justiz instrumentalisiert, um seine Haltung in der Causa #Landesverrat zu rechtfertigen. Die Unabh&auml;ngigkeit gilt explizit aber nur f&uuml;r Richter, sagt der ehemalige Bundesrichter Wolfgang Neskovic im Interview mit dem Deutschlandradio Kultur. Sie gilt nach den Buchstaben des Grundgesetzes ausdr&uuml;cklich nicht f&uuml;r Staatsanw&auml;lte, also f&uuml;r die Ermittlungsbeh&ouml;rden. Diese Herren und Damen sind an Weisungen gebunden, unterstehen also der Exekutive. &Uuml;brigens ist das auch auf der Seite des Generalbundesanwalts nachzulesen, wie Stephan Hebel in der Frankfurter Rundschau bemerkt.<br>\nDas hei&szlig;t, Range hat gar keinen Grund, sich &uuml;ber politische Einflussnahme auf seine Ermittlungsarbeit zu beschweren. Sie ist die Grundlage seines Jobs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2015\/08\/04\/verfassungsrechtlicher-analphabetismus-20692731\/\">Tautenhahn Blog<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>#Landesverrat &ndash; Wie eine investigative Blog-Geschichte zu einer kleinen Staatsaff&auml;re wurde<\/strong><br>\nAuf dem 39. netzpolitischen Abend hab ich heute die vergangenen Tage rund um #Landesverrat in rund 17 Minuten Revue passieren lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/landesverrat-wie-eine-investigative-blog-geschichte-zu-einer-kleinen-staatsaffaere-wurde\/\">Markus Beckedahl auf netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><strong>Auch das Bundeskanzleramt suchte Journalistenquellen<\/strong><br>\nIm Streit um Netzpolitik.org stellt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zwar hinter die Pressefreiheit. Aber das Kanzleramt hat selbst nach Journalistenquellen gesucht. Das geht aus einer Auskunftsklage des Tagesspiegels gegen das Kanzleramt hervor. Kritik kommt von den Gr&uuml;nen.<br>\nNicht nur das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz, auch Bundeskanzleramt und Innenministerium haben Medienberichte auf Geheimschutzverst&ouml;&szlig;e untersuchen lassen. So gab es nach Tagesspiegel-Informationen im Jahr 2014 zwei interne &bdquo;Pr&uuml;fvorg&auml;nge&ldquo; der Geheimschutzbeauftragten des Kanzleramts, bei denen Journalistenquellen eine Rolle spielten. Beide st&uuml;tzten sich auf Presseberichte &uuml;ber Dokumente, die amtlich als Verschlusssachen (VS) eingestuft sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/pressefreiheit-auch-das-bundeskanzleramt-suchte-journalistenquellen\/12141234.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Stoppt Sch&auml;uble!<\/strong><br>\nAber warum ist der Grexit f&uuml;r Sch&auml;ubles europapolitische Strategie so wichtig? Erstens soll damit auf europ&auml;ischer Ebene die in den europ&auml;ischen Institutionen tief verankerte neoliberale Politik gefestigt und den entsprechenden Eliten im S&uuml;den Europas der R&uuml;cken gest&auml;rkt werden. Der spanische Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy ist vermutlich Sch&auml;ubles gr&ouml;&szlig;ter Anh&auml;nger. Dementsprechend musste ein politisches Projekt wie das von Syriza, das sich explizit gegen die Austerit&auml;tspolitik gestellt hat, unbedingt zum Scheitern gebracht werden. Es ist eine Warnung an alle entsprechenden Bestrebungen in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern. Die Botschaft lautet: Es gibt keine Alternative.<br>\nZweitens ist f&uuml;r Sch&auml;uble eine weitere Integration Europas nur unter dieser Pr&auml;misse &uuml;berhaupt vorstellbar. Daher auch der j&uuml;ngste Angriff auf die EU-Kommission. Sie solle sich ausschlie&szlig;lich auf die Aufgabe als H&uuml;terin der Vertr&auml;ge beschr&auml;nken. Um Sch&auml;ubles Zorn auf sich zu ziehen, reichte es wohl schon, dass Kommissionschef Jean-Claude Junker den letzten Vorschlag der griechischen Regierung vor dem Referendum als gute Basis f&uuml;r die Verhandlungen bezeichnete. Er legte damit offen, dass sich Eurogruppe, Kommission und IWF keineswegs einig waren &uuml;ber das Vorgehen gegen&uuml;ber Griechenland. Sch&auml;uble sieht sich mit zwei Problemen konfrontiert. Zum einen wird sein neoliberaler Bezugsrahmen immer fragw&uuml;rdiger, zum anderen hat auch sein unverh&uuml;llter Modus der Durchsetzung der eigenen politischen Agenda irreparablen Schaden verursacht. Die Integration Europas muss inzwischen mit Mitteln der Drohung, Einsch&uuml;chterung und Erpressung durchgesetzt werden und sie musste einer demokratisch gew&auml;hlten Regierung auf offener B&uuml;hne oktroyiert werden.<br>\nSch&auml;uble denkt Europa von einer Freihandelszone mit gemeinsamer W&auml;hrung her und k&auml;mpft f&uuml;r die Etablierung europ&auml;ischer Exekutivorgane, die diese zu stabilisieren verm&ouml;gen und die durch nationale Wahlen nicht irritiert werden k&ouml;nnen. Wahlen d&uuml;rfen hier nicht zu Ver&auml;nderungen f&uuml;hren. Hier lag das tiefer liegende Missverst&auml;ndnis zwischen Deutschland und der Eurogruppe auf der einen Seite und Griechenland auf der anderen.<br>\n[&hellip;]<br>\nErsch&uuml;tternd ist das weitgehende Desinteresse der deutschen &Ouml;ffentlichkeit an dieser grunds&auml;tzlichen Verschiebung der deutschen Europapolitik. Europa ist an einem Wendepunkt angekommen und es stellt sich die Frage, ob ein demokratisches Europa noch m&ouml;glich ist. Eine Voraussetzung hierf&uuml;r w&auml;re eine Diskussion, in der die Diktatur des pens&eacute;e unique, des Einheitsdenkens, &uuml;berwunden wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/gastbeitrag--stoppt-schaeuble-,29976308,31367128.html\">Dirk Martin und Jens Wissel in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merkels Kurs treibt Griechenland in den Abgrund<\/strong><br>\nEin Schuldenschnitt f&uuml;r Athen ist unvermeidlich. Das meint auch der IWF. Die Kanzlerin aber will den Schnitt vermeiden und gleichzeitig den IWF an Bord behalten. Beides zusammen geht nicht.<br>\nSelten war ein Crash so vorhersehbar wie der B&ouml;rsensturz in Athen an diesem Montag. F&uuml;nf Wochen lang war der Aktienhandel ausgesetzt, weil die Beschr&auml;nkung der Bargeldausgabe und des grenz&uuml;berschreitenden Zahlungsverkehrs gro&szlig;e Teile der griechischen Wirtschaft blockiert. Weil sich daran noch immer nichts ge&auml;ndert hat, ist es nur logisch, dass selbst die B&ouml;rsenwerte gesunder, exportstarker Unternehmen abst&uuml;rzen.<br>\nDie Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen der Regierung und den Kreditgebern &uuml;ber die Sanierung der griechischen Staatskasse sollte eigentlich helfen, diesen Ausnahmezustand zu beenden. Tats&auml;chlich geschieht jedoch das Gegenteil. Obwohl die griechische Regierung sich den Forderungen der anderen Regierungen der Eurozone vollst&auml;ndig unterworfen hat, ist noch immer offen, ob in Griechenland auch k&uuml;nftig in Euro bezahlt wird oder nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/iwf-fordert-schuldenschnitt-merkels-kurs-treibt-griechenland-in-den-abgrund\/12140554.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Griechenland befindet sich im freien Fall <\/strong><br>\nCrash nach der Zwangspause: Die griechische B&ouml;rse ist um 23 Prozent abgest&uuml;rzt. Die Wirtschaft des Landes schlittert wieder in die Rezession &ndash; und die Banken stehen wom&ouml;glich vor dem Kollaps. [&hellip;]<br>\nNicht nur die B&ouml;rse sendet Crash-Signale, auch aus der Realwirtschaft kamen Horrornachrichten. So hat sich die Aktivit&auml;t im verarbeitenden Gewerbe im Juli in einem Rekordtempo verringert. Der Einkaufsmanagerindex f&uuml;r das verarbeitende Gewerbe fiel von 46,9 im Juni auf 30,2 Punkte, wie Markit Economics mitteilte.<br>\nUrsache f&uuml;r den Einbruch war ein nahezu totaler Stillstand bei den Auftragseing&auml;ngen f&uuml;r die Industrie. Der Indikator f&uuml;r den Auftragseingang sackte auf das Rekordtief von 17,9 Punkten. Der Einkaufsmanagerindex ist ein wichtiger Konjunkturindikator, in etwa vergleichbar mit dem deutschen Ifo-Index, der die Richtung der Wirtschaft vorzeichnet. Werte &uuml;ber 50 signalisieren, dass eine Volkswirtschaft w&auml;chst, Werte darunter deuten auf ein Schrumpfen.<br>\nGrund f&uuml;r den Absturz von B&ouml;rse und Realwirtschaft sind die Kapitalverkehrskontrollen, die Ende Juni zur Eind&auml;mmung der Krise eingef&uuml;hrt wurden. Am 29. Juni waren die B&ouml;rse und die griechischen Banken geschlossen worden. Damit sollte ein Kollaps des Bankensystems abgewendet werden. Au&szlig;erdem musste verhindert werden, das Griechen das Geld &uuml;ber die B&ouml;rse aus dem Land transferieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article144767808\/Griechenland-befindet-sich-im-freien-Fall.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ja mach nur einen Plan&hellip;<\/strong><br>\nZu sehr viel Optimismus gibt es keinen Anlass. Jeder wei&szlig;, dass das Bailout-Programm, das beim Gipfel vom 12. Juli in groben Z&uuml;gen beschlossen worden ist, nicht funktionieren kann. Auf der Austerityseite kann dieses Programm nur funktionieren, wenn man Papiere unterschreibt, an die man sich dann nicht h&auml;lt. Der Deal wird etwa einen Prim&auml;r&uuml;berschuss im griechischen Haushalt ab 2016 von zwei bis drei Prozent festschreiben. Ein Unfug. Auch das Privatisierungsprogramm, das 50 Milliarden in die Kassen sp&uuml;len soll, ist reine Phantasie. Andererseits hat man in Europa Erfahrung damit, v&ouml;llig meschuggene Pl&auml;ne zu verabschieden und sie dann in der Realit&auml;t zu vergessen.<br>\nDer Best-Case lautet also: Ein Austerit&auml;tsprogramm verabschieden. Dann einen Teil der griechischen Schulden streichen, einen anderen Teil restrukturieren. Das Austerit&auml;tsprogramm langsam vergessen. Derweil erh&auml;lt Alexis Tsipras&lsquo; Regierung Zeit, endlich ein paar vern&uuml;nftige Modernisierungsreformen, ja, das Statebuilding in Griechenland anzugehen und auch ein paar Zukunftsinvestitionen zu t&auml;tigen, angeschoben mit EU-Geldern.<br>\nDas ist das einzige, was funktionieren kann &ndash; wenn &uuml;berhaupt. Mehr noch: Im Grunde wei&szlig; das ein jeder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/misik.at\/2015\/08\/ja-mach-nur-einen-plan\">Robert Misik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eine sehr deutsche Perspektive<\/strong><br>\nMit neuen Vorst&ouml;&szlig;en zur Formierung der Eurozone auf der Basis strikter Austerit&auml;tspolitik treibt Berlin die von Paris angesto&szlig;ene EU-Reformdebatte voran. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident hat k&uuml;rzlich eine alte Idee aus den fr&uuml;hen 1990er Jahren wieder aufgegriffen: Er macht sich f&uuml;r eine prinzipiell demokratisch kontrollierbare Wirtschaftsregierung f&uuml;r die Eurozone stark. Berlin hingegen setzt weiter auf seine Austerit&auml;tsdiktate und geht dabei immer offener dazu &uuml;ber, die Entdemokratisierung zentraler Teile staatlicher Wirtschaftspolitik zu fordern. Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble hat sich vergangene Woche daf&uuml;r ausgesprochen, der EU-Kommission die Aufsicht &uuml;ber zentrale &ouml;konomische Fragen zu entziehen und diese einer Beh&ouml;rde nach dem Modell des Bundeskartellamts zu &uuml;bertragen; Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker hatte sich f&uuml;r eine politische L&ouml;sung der griechischen Schuldenkrise ausgesprochen und damit, wie Sch&auml;uble behauptet, seine Kompetenzen &uuml;berschritten. Einer Ausweitung des &auml;u&szlig;eren Zugriffs auf die staatliche Souver&auml;nit&auml;t dient auch der j&uuml;ngste Vorschlag aus Berlin, f&uuml;r Eurostaaten eine eigene Insolvenzordnung zu schaffen, die Mehrheitsbeschl&uuml;sse &uuml;ber die Einleitung eines Insolvenzverfahrens erlaubt. Der Streit zwischen Berlin und Paris wird zugleich im Medium der &ldquo;Grexit&rdquo;-Debatte ausgetragen. Wie der ehemalige griechische Finanzminister Gianis Varoufakis erkl&auml;rt, hat Sch&auml;uble ihm gegen&uuml;ber eingestanden, der Machtkampf um einen &ldquo;Grexit&rdquo; diene ihm letztlich dazu, Frankreichs Widerstand gegen die Preisgabe &ouml;konomischer Souver&auml;nit&auml;t zu brechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59175%20\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Interview mit Alexis Tsipras: &bdquo;Die Austerit&auml;t ist eine Sackgasse&ldquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Unter widrigen Bedingungen und bei einem schwierigen Kr&auml;ftegleichgewicht sowohl innerhalb Europas als auch auf der Welt haben wir versucht, die Sicht eines Volkes und die M&ouml;glichkeit eines alternativen Weges zu behaupten. Wenn zuletzt die M&auml;chtigen imstande waren, uns ihren Willen aufzuzwingen, bleibt dennoch auf der internationalen Ebene die absolute Klarheit dar&uuml;ber, dass die Austerit&auml;t eine Sackgasse ist. Dieser Prozess hat in Europa eine g&auml;nzlich neue politische Landschaft geschaffen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.transform-network.net\/de\/blog\/blog-2015\/news\/detail\/Blog\/alexis-tsipras-austerity-is-a-dead-end.html%20\">transform<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Varoufakis vindicated while Lagarde emerges as a loser<\/strong><br>\nSomething is going badly wrong in relations between Christine Lagarde, the International Monetary Fund&rsquo;s managing director, and the staff of the institution. Three times this month, in politically fraught negotiations over a Greek debt package, the IMF staff has disavowed its management over providing more loans to Greece as part of the third bailout deal of &euro;82 billion to &euro;86 billion that euro leaders stated they sealed on July 13.<br>\nAs Oscar Wilde might have said, to show one such contradiction might be a misfortune, two appears like carelessness, while three looks downright hapless.<br>\nThe fissures, as well as reinforcing uncertainty over the Greek imbroglio, cast doubt on Lagarde&rsquo;s utility in attending European debt meetings, where she appeared to endorse decisions later rejected in Washington. The bizarre nature of IMF divisions may influence a top-level government decision about whether to renew Lagarde&rsquo;s five-year term that ends in July 2016.<br>\nAlthough Lagarde has some support for her incumbency, she is coming under criticism from inside and outside the organization for displaying style rather than substance.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.marketwatch.com\/story\/varoufakis-vindicated-while-lagarde-emerges-as-a-loser-2015-08-03\">Market Watch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wenn es weiter abw&auml;rts geht, wird es f&uuml;r Syriza schwer<\/strong><br>\nSind Sie der Meinung, dass es die ideologische Basis f&uuml;r so eine europ&auml;ische linke Bewegung &ndash; Marxismus und Revolutionstheorie &ndash; &uuml;berhaupt gibt?<br>\nNein. Das ist das Problem. Die Kr&auml;fte gerade in Deutschland sind sehr gering und auf die Linke im weiteren Sinne begrenzt. Aber es gibt auch 20 bis 30 Prozent der Bev&ouml;lkerung, die diesen Weg nicht f&uuml;r richtig halten. Wir m&uuml;ssten f&uuml;r ganz Europa eine breite Bewegung gegen Austerit&auml;tspolitik aufbauen. F&uuml;r ein soziales und demokratisches Europa, die &uuml;ber die linken Kr&auml;fte hinausgeht, und auch Teile der Sozialdemokratie, der Gewerkschaften, der Sozialverb&auml;nde gewinnt, sodass die Kr&auml;fte nicht nur auf den linken Rand beschr&auml;nkt bleiben.<br>\nWas aber w&auml;re die gemeinsame Ideologie einer Bewegung, die so breit sein muss?<br>\nDie neoliberale Hegemonie und die neoliberale Politik sind schlecht f&uuml;r die Besch&auml;ftigten, die prek&auml;r Besch&auml;ftigten, f&uuml;r die Rentner und Rentnerinnen, f&uuml;r die Jugendlichen, nicht nur in Griechenland. In Deutschland h&auml;tten wir deutlich gr&ouml;&szlig;ere M&ouml;glichkeiten, den Wohlstand f&uuml;r die Besch&auml;ftigten zu erh&ouml;hen, indem wir h&ouml;here L&ouml;hne verlangen und mehr in Bildung, Gesundheit, Pflege und Infrastruktur investieren. Hier m&uuml;ssen wir zwischen den verschiedenen L&auml;ndern die gemeinsamen Interessen herausstellen, damit es keinen Kampf &bdquo;Griechen gegen Deutsche&ldquo; oder &bdquo;Italiener gegen Franzosen&ldquo; gibt. Wir m&uuml;ssen deutlich machen: Hier geht es um den Interessengegensatz &bdquo;Oben gegen Unten&ldquo;. Das ist schwer. [&hellip;]<br>\nGlauben Sie, dass die Grexit-Szenarien, die die deutsche Regierung an die Wand malt, eine Drohung in Richtung Spanien sind?<br>\nAuf jeden Fall. Man sieht ja auch, dass sie damit durchaus Erfolg haben. Podemos ist eher schw&auml;cher geworden in Spanien. Aber diese Drohung ist noch st&auml;rker an Frankreich und Italien gerichtet. Auch diese L&auml;nder k&ouml;nnen sich auf die Dauer wirtschaftlich nicht entwickeln, wenn Deutschland so hohe Export&uuml;bersch&uuml;sse hat. Sie leiden auch unter dem deutschen Exportmodell &ndash; das auch gar nicht im Interesse der deutschen Bev&ouml;lkerung ist, die unter ihren M&ouml;glichkeiten leben muss. Ich glaube, dass es dringend notwendig ist, dass die europ&auml;ische Linke geschlossen auftritt und versucht, eine linke Plattform zu bilden gegen diese neoliberale Politik. Die griechische Linke kann es alleine nicht schaffen. Sie f&uuml;hrt einen guten Kampf, sie ergibt sich nicht, sie versucht immer wieder, Auswege zu finden. Aber ohne Unterst&uuml;tzung aus Europa wird es sehr schwer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krautreporter.de\/853--wenn-es-weiter-abwarts-geht-wird-es-fur-syriza-schwer\">Tassos Morfis auf Krautreporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Serie &bdquo;Pikettys Thesen&ldquo; 2: Verm&ouml;gensverteilung als politische Entscheidung<\/strong><br>\nNicht nur der Reichtum ist in den letzten Jahrzehnten deutlich angewachsen, auch die Ungleichheit der Verteilung von Verm&ouml;gen spitzt sich zu. Wie Piketty zeigt, besitzt etwa die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung &ndash; unabh&auml;ngig von der betrachteten Zeitperiode &ndash; kein nennenswertes Verm&ouml;gen. Lediglich 5 % des gesamten Verm&ouml;gens sind im Besitz der &auml;rmeren H&auml;lfte. Hingegen halten die reichsten 10 % heute mehr als 60 % des gesamten Verm&ouml;gens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/serie-pikettys-thesen-2-vermoegensverteilung\/#more-9955\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Und hier ist Serie: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/serie-piketty-s-thesen-kapital\/\">&bdquo;Pikettys Thesen&ldquo; Teil 1: Bedeutung von Kapital steigt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Britische Regierung verkauft Bank-Anteile mit Verlust<\/strong><br>\nDie Privatisierung der Royal Bank of Scotland sieben Jahre nach der Rettung durch den Staat hat einen politischen Streit in Gro&szlig;britannien entfacht. Finanzminister George Osborne verteidigte am Dienstag den Verkauf eines ersten Aktienpakets. Obwohl die Transaktion mit einem Verlust verbunden sei, sei der Zeitpunkt richtig. Die oppositionelle Labour-Partei kritisierte die Entscheidung dagegen als &uuml;berhastet. Sie verwies auf eine drohende Strafe in den Vereinigten Staaten wegen des Verkaufs von Ramschhypotheken, die die Bank Milliarden kosten k&ouml;nnte.<br>\nDer Staatsanteil wurde jetzt auf 72,9 Prozent gesenkt. Die Regierung verkaufte 5,4 Prozent im Wert von 2,1 Milliarden Pfund (rund drei Milliarden Euro) und damit mehr als am Montag angek&uuml;ndigt. Der Preis je Aktie lag mit 330 Pence deutlich unter dem Durchschnittspreis von 502 Pence bei der Verstaatlichung 2008, als die Regierung auf dem H&ouml;hepunkt der globalen Finanzkrise der Bank mit 45,8 Milliarden Pfund aus der Patsche half. Sollten alle Staatsaktien zu diesem Preis verkauft werden, w&uuml;rde der Verlust f&uuml;r den Steuerzahler bei sieben Milliarden Pfund liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/royal-bank-of-scotland-privatisierung-beginnt-mit-verlust-13733900.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Einblick in die Welt der hoch bezahlten Banker<\/strong><br>\nInvestmentbanker Tom Hayes muss f&uuml;r 14 Jahre in Haft, weil er den Zinssatz Libor manipuliert hat. Die Strafe ist zu hart &ndash; das Urteil richtig.<br>\nEs ist mit Abstand die h&auml;rteste Strafe, die ein Gericht nach der Finanzkrise gegen Banker verh&auml;ngte: F&uuml;r 14 Jahre soll Tom Hayes ins Gef&auml;ngnis, weil der Brite als Wertpapier-H&auml;ndler in Tokio den wichtigen Zinssatz Libor manipulierte. Das Strafma&szlig; des Londoner Gerichts ist unangemessen hoch. Schlie&szlig;lich hat der 35-J&auml;hrige niemanden &uuml;berfallen oder verletzt, und sein pers&ouml;nlicher Gewinn aus dem Betrug bestand nur darin, mehr Gehalt und Boni zu kassieren &ndash; die Mauscheleien erh&ouml;hten in erster Linie die Profite seines Arbeitgebers.<br>\nIn Deutschland w&auml;re die Strafe vermutlich geringer ausgefallen. So verurteilte das Landgericht M&uuml;nchen I einen ehemaligen Vorstand der BayernLB, der 44 Millionen Dollar Schmiergeld kassiert hatte, 2012 zu achteinhalb Jahren Haft. [&hellip;]<br>\nHayes f&uuml;hlt sich nach eigenem Bekunden als S&uuml;ndenbock, w&auml;hrend seine Vorgesetzten und viele weitere Banker ungeschoren davonk&auml;men. Das ist wehleidig, denn Hayes f&auml;delte wissentlich Betr&uuml;gereien ein &ndash; und niemand zwang ihn dazu. Er machte sich schuldig. Daher ist seine Verurteilung richtig, selbst wenn die H&ouml;he der Strafe falsch ist. Damit Hayes aber am Ende nicht wirklich wie ein S&uuml;ndenbock wirkt, m&uuml;ssen viele weitere Prozesse folgen. Sehr viele.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/urteil-im-libor-manipulationsskandal-einblick-in-die-welt-der-hoch-bezahlten-banker-1.2594767\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nimmt einmal die Schadensh&ouml;he als Ma&szlig;stab, f&auml;llt es schwer der Einsch&auml;tzung zu folgen, die Strafe sei zu hoch ausgefallen. Richtig ist jedoch, dass es sich hier um ein Bauernopfer handelt. Wir werden wohl nicht erleben, dass die verantwortlichen Vorst&auml;nde der in den LIBOR-Skandal verwickelten Banken &uuml;berhaupt eine Haftstrafe bekommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&hellip; und nebenbei Politiker<\/strong><br>\nDie Zahl der Landwirte im Bundestag ist &uuml;berschaubar. Zw&ouml;lf weist das Handbuch aus, aber sie stellen eine wirtschaftlich &auml;u&szlig;erst erfolgreiche Gruppe: Gleich vier von ihnen f&uuml;hren die Liste der Gro&szlig;verdiener im Parlament an. Nach den von der Plattform abgeordnetenwatch.de ausgewerteten Daten ist Philipp Graf von und zu Lerchenfeld der Spitzenreiter. Er ist CSU-Abgeordneter aus Regensburg und hat noch nicht viel von sich reden gemacht im Bundestag. Seine Einnahmen neben den Bez&uuml;gen als Abgeordneter belaufen sich den Berechnungen zufolge seit Beginn der Legislaturperiode auf mindestens 1,148 Millionen Euro.<br>\nGraf Lerchenfeld ist Gutsbesitzer, au&szlig;erdem selbstst&auml;ndiger Wirtschaftspr&uuml;fer und Steuerberater. Ihm folgt der CDU-Abgeordnete Albert Stegemann (878 000 Euro). Auch Johannes R&ouml;ring (862 000) und Hans-Georg von der Marwitz (587 000) leben von der Landwirtschaft, und offenbar nicht schlecht. Freilich: Diese Liste zeigt die Bruttoeinnahmen, Geh&auml;lter, Maschinen, Investitionen gehen da im Zweifel noch ab.<br>\nDie Netto-Gro&szlig;verdiener folgen also eher weiter hinten auf der Liste, deren erste elf R&auml;nge ausschlie&szlig;lich von Unionsabgeordneten besetzt werden. Da findet sich beispielsweise die CSU-Abgeordnete Dagmar W&ouml;hrl, die unter anderem als Mitglied in drei Aufsichtsr&auml;ten und einem Verwaltungsrat mindestens 432 000 Euro eingenommen hat. Ein interessanter Fall ist Rudolf Henke (CDU), der als Pr&auml;sident der &Auml;rztekammer in NRW und Mitglied in diversen Beir&auml;ten einschl&auml;giger Versicherungen und Banken mindestens 250 000 Euro kassiert hat. Dass er diesen beruflichen Interessen gleichzeitig als stellvertretender Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Bundestag nachgeht, finden offenbar weder er noch seine Fraktion problematisch. Der bestverdienende Sozialdemokrat ist nach wie vor Peer Steinbr&uuml;ck. Mit seinen Vortr&auml;gen hat er in den vergangenen knapp zwei Jahren immerhin noch an die 200 000 Euro verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/nebeneinkuenfte---und-nebenbei-politiker,1472596,31380718.html\">FR<\/a>\n<p><strong>dazu: Abgeordnete kassieren bis zu 21,4 Mio. Euro nebenher &ndash; Millionenbetr&auml;ge bleiben im Dunkeln<\/strong><br>\n11,6 Millionen Euro haben die Bundestagsabgeordneten seit der Wahl mit Nebenjobs verdient, doch tats&auml;chlich ist es noch sehr viel mehr: Nach abgeordnetenwatch.de-Recherchen lassen sich dank der intransparenten Ver&ouml;ffentlichungsregeln bis zu 10 Millionen Euro vor der &Ouml;ffentlichkeit verbergen &ndash; in Wahrheit ist der Graubereich sogar noch weitaus gr&ouml;&szlig;er. abgeordnetenwatch.de fordert Konsequenzen und hat eine Petition f&uuml;r volle Transparenz bei Nebeneink&uuml;nften gestartet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/nebeneinkuenfte2015#sthash.NxbKsE6q.dpuf\">abgeordnetenwatch.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Bemerkenswert ist auch, dass viele der Top-Verdiener unter den Abgeordneten genau in den Bundestagsaussch&uuml;ssen sitzen, die sich mit den Bereichen befassen, in denen sie ihre Haupteink&uuml;nfte erzielen. So besteht die CDU\/CSU-Delegation im Landwirtschaftsausschuss nahezu ausschlie&szlig;lich aus Abgeordneten, die neben ihrem Mandat im erweiterten Bereich Landwirtschaft t&auml;tig sind &ndash; und zwar nicht als Kleinbauern, sondern teils als Gro&szlig;agrarier, die sechsstellige Gewinne pro Jahr einfahren. Dass diese &bdquo;Bauern&ldquo; kein Interesse daran haben k&ouml;nnen, Gesetze voranzutreiben, mit denen die industrielle Landwirtschaft reguliert werden k&ouml;nnte, versteht sich von selbst. <\/em><br>\n<em>Dennoch taugt die neue Liste der Nebeneink&uuml;nfte nicht dazu, einen Generalvorwurf gegen &bdquo;die Politiker&ldquo; vorzubringen. Von 632 Bundestagsabgeordneten hat die gro&szlig;e Mehrheit von 474 Abgeordneten gar keine meldepflichtige Eink&uuml;nfte. &bdquo;Nur&ldquo; 28 Abgeordnete haben Eink&uuml;nfte von mehr als 100.000 Euro pro Jahr. Diese Abgeordnete sind es jedoch auch, die den Ruf der gesamten Politikerkaste in den Dreck ziehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Echelon best&auml;tigt: Sp&auml;ter Triumph f&uuml;r Duncan Campbell<\/strong><br>\nDuncan Campell hat einst das zweifelhafte Vergn&uuml;gen gehabt, wie etliche Enth&uuml;llungsjournalisten eher als &ldquo;Aluhuttr&auml;ger&rdquo;, &ldquo;Verschw&ouml;rungstheoriker&rdquo; oder schlichtweg &ldquo;Spinner&rdquo; angesehen zu werden. Zu absurd erschien manchen seine Enth&uuml;llung &uuml;ber ein von f&uuml;nf Staaten etabliertes Abh&ouml;rnetz namens &ldquo;Echelon&rdquo;. Schon das derzeit wieder in den Medien pr&auml;sente Government Communications Headquarter (GCHQ) war f&uuml;r viele eher utopisch. Die Existenz von Echelon wurde von vielen bis heute geleugnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Echelon-bestaetigt-Spaeter-Triumph-fuer-Duncan-Campbell-2769716.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Erdo&#287;ans Krieg<\/strong><br>\nIn der T&uuml;rkei hat sich der kurdische Fr&uuml;hling in einen hasserf&uuml;llten nationalistischen Sommer verwandelt. Es war am 7. Juni: Allen Provokationen zum Trotz &uuml;berwand die &raquo;Demokratische Partei der V&ouml;lker&laquo; (HDP) die zehnprozentige Sperrh&uuml;rde, errang gar 13,2% der Stimmen und damit 80 Sitze im Parlament. Die regierende islamisch-konservative &raquo;Partei f&uuml;r Gerechtigkeit und Aufschwung&laquo; (AKP) verlor die sicher geglaubte absolute Mehrheit. Die Zeit der Einparteienherrschaft in der T&uuml;rkei schien vorbei.<br>\nIn der Tat war die Wahl eine Katastrophe f&uuml;r die AKP und mehr noch f&uuml;r den Pr&auml;sidenten Recip Tayyip Erdo&#287;an.[1] Das Ergebnis war ein Plebiszit gegen die von ihm angestrebte Pr&auml;sidialdiktatur. Seit dieser Niederlage giftet der selbstherrlich wie ein Sultan auftretende AKP-Politiker aggressiv gegen Kurden und Linke. Schlie&szlig;lich beendete er den Friedensprozess mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK.[2]<br>\nDas Ziel ist eindeutig: Die HDP soll als &raquo;Terrorpartei&laquo; gebrandmarkt und bei Neuwahlen wieder aus dem Parlament gedr&auml;ngt werden. HDP-Repr&auml;sentanten mit &raquo;Verbindungen zu terroristischen Gruppen sollen&laquo;, so Erdo&#287;an, &raquo;schon jetzt ihre Immunit&auml;t verlieren und juristisch belangt werden&laquo;. &raquo;Unser einziges Verbrechen war, dass wir 13% geholt haben&laquo; konterte HDP-Vorsitzender Demirta&#351; (S&uuml;ddeutsche Zeitung, 28.7.2015). Die t&uuml;rkische Staatsanwaltschaft leitete inzwischen Ermittlungen gegen die beiden HDP-Vorsitzenden ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/erdogans-krieg\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Interview mit Moshe Zimmermann<\/strong><br>\nZu Siedler-&Uuml;bergriffen &ndash; Interview Moshe Zimmermann, Historiker Uni Jerusalem<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2015\/08\/01\/dlf_20150801_1230_95202926.mp3\">Deutschlandradio<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die ewige Merkel und die deutsche Volksgemeinschaft<\/strong><br>\nMerkel hat in der Union keinen Konkurrenten, aber auch nicht bei ihren Koalitionspartner SPD<br>\nDie Frage, ob Merkel noch einmal zur Wahl als Kanzlerin antritt, besch&auml;ftigt die Medien eigentlich seit der letzten Wahl. Im M&auml;rz 2014 wollte sie sich noch nicht festlegen, wurde aber schon von CSU-Chef Seehofer zur Kanzlerkandidatin 2017 ausgerufen. Zwei Jahre vor der n&auml;chsten Wahl wird dar&uuml;ber berichtet, dass schon erste organisatorische Vorbereitungen f&uuml;r Merkels erneute Kandidatur getroffen wurden.<br>\nNun haben die Medien im Sommerloch gen&uuml;gend Futter, um dar&uuml;ber zu sinnieren, ob es Merkels Ziel ist, l&auml;nger als Adenauer im Kanzleramt zu &uuml;berdauern oder gar ihren versto&szlig;enen Ziehvater Helmut Kohl noch am Aussitzen zu &uuml;berdauern. Dann m&uuml;sste sie allerdings auch zu den &uuml;bern&auml;chsten Wahlen antreten. Dass sich die Medien mit solchen Themen besch&auml;ftigen, dokumentiert auch wieder einmal ihre Inhaltsleere. Sie machen sich damit zum kostenlosen Wahlhelfer. Denn es geh&ouml;rt nat&uuml;rlich zur Unionsstrategie, so selbst zwei Jahre vor den Wahlen schon die Kampagne inoffiziell zu beginnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Die-ewige-Merkel-und-die-deutsche-Volksgemeinschaft-2768197.html\">Peter Nowak auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ausschluss vom IS-Prozess: Springer legt Beschwerde beim OLG ein<\/strong><br>\nNach dem Verlust der Akkreditierung beim Prozess gegen zwei IS-Aktivisten hat Bild gleich zwei Beschwerden beim zust&auml;ndigen Oberlandesgericht Celle eingereicht. Die Springer-Juristen wollen den Gerichtsreportern damit die R&uuml;ckkehr in den Gerichtssaal ebnen und berufen sich auf einen Pr&auml;zedenzfall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/08\/04\/ausschluss-vom-is-prozess-springer-legt-beschwerde-beim-olg-ein\/\">Meedia<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Bild.de&ldquo;-Chef Julian Reichelt: What a Man<\/strong><br>\nLieber Julian,<br>\ndu hast es mal wieder allen gezeigt, du einzig wahrer Verteidiger der Pressefreiheit. W&auml;hrend ganz Deutschland um diese l&auml;cherlichen Blogger von netzpolitik.org bangt und die Pressefreiheit gef&auml;hrdet sieht, machst du auf den eigentlichen Skandal dieser Tage aufmerksam. Denn die Bild wurde vom IS-Prozess in Celle ausgeschlossen, nur weil sie &ndash; entgegen der Anordnung des Gerichts &ndash; die Angeklagten unverpixelt zeigte.<br>\nAber seit wann haben &bdquo;Terroristen&ldquo; und &bdquo;M&ouml;rderbanden&ldquo; Pers&ouml;nlichkeitsrechte? Das ist doch absurd, das muss doch jedem einleuchten! Deshalb wehrst du dich, lieber Julian, v&ouml;llig zu Recht. Mit dem, was du am besten kannst: mit Worten. Schreibst heilsame Kommentare, twitterst eifrig und aktivierst die Springer-Juristen. Zeig es diesen linken Weicheiern, die Pers&ouml;nlichkeitsrechte h&ouml;her bewerten als das Interesse der Bild-Leser an Typen, die anderen den Kopf abschlagen.<br>\nSchon fr&uuml;her warst du der einzige, der es wagte, die Wahrheit zu sagen. NSA-Whistleblower Edward Snowden sei kein Held. Zumindest keiner, den Gr&uuml;ne, Linke und Sozen verehren k&ouml;nnten. Im Gegenteil. Er sei ein &ldquo;Held des globalen Terrorismus&ldquo;. Das brachte dir viel Hass ein, aber du, lieber Julian, hast deine These weiter vertreten. Immer und immer wieder. Denn du bist der hartn&auml;ckigste Hund von uns allen! Daf&uuml;r lieben wir dich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5217454\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Alles wird gut!<\/strong><br>\nDie Welt geht den Bach runter? Im Gegenteil, sagt Max Roser, &Ouml;konom am Institute for New Economic Thinking (INET) in Oxford. Die Grafiken seines Projekts &ldquo;Our world in Data&rdquo; verdeutlichen: In vielerlei Hinsicht wird die Welt besser.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/593935\/Alles-wird-gut\">jetzt.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ourworldindata.org\">Our World In Data<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27048","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27048","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27048"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27048\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27051,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27048\/revisions\/27051"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27048"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27048"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27048"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}