{"id":27058,"date":"2015-08-06T08:24:55","date_gmt":"2015-08-06T06:24:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058"},"modified":"2015-08-06T08:24:55","modified_gmt":"2015-08-06T06:24:55","slug":"hinweise-des-tages-2432","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h01\">Merkel und der IWF: Zoff um Griechenlands Schulden <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h02\">Die B&ouml;rse ist das geringste Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h03\">Korruption in Griechenland (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h04\">Dieses d&uuml;nne Gutachten &uuml;berzeugte Range<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h05\">&ldquo;Funke darf nicht einknicken!&rdquo;: Piratenpartei solidarisiert sich mit Medienhaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h06\">So steht die IG Metall zu TTIP und CETA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h07\">Meinl Bank bringt Republik vor &ldquo;Schiedsgericht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h08\">Sch&auml;uble baut am deutschen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h09\">Neue Studie zu Steuervermeidung von Banken: Transparenz entscheidend beim Kampf gegen Steuerdumping<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h10\">Verarmung: Italiens S&uuml;den stirbt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h11\">Serie &bdquo;Pikettys Thesen&ldquo; 3: Einkommensungleichheit spitzt sich zu <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h12\">Blick zur&uuml;ck im Zorn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h13\">Wenn der Betriebsarzt mobbt und schweigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h14\">Nach 16 Befristungen: Mathematiker bekommt nun doch keine Festanstellung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h15\">Stellungnahme des DGB zum Referentenentwurf des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung f&uuml;r ein Erstes Gesetz zur &Auml;nderung des <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h16\">The rapid success of Fight for $15: &lsquo;This is a trend that cannot be stopped&rsquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h17\">Sozialstandards ad&eacute;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h18\">18 t&uuml;rkische Journalisten angeklagt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h19\">Atomdeal: Wuhuuu! &ndash; &Uuml;ber die Rationalit&auml;t von Emotionen in der Politik.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058#h20\">&bdquo;Mehr Schl&auml;ge gegen die PKK als gegen den IS&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27058&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkel und der IWF: Zoff um Griechenlands Schulden <\/strong><br>\nSeit Beginn der Griechenlandkrise war der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) f&uuml;r Angela Merkel so eine Art Gouvernante. Weil der IWF bei den Rettungsversuchen f&uuml;r das marode Land eingebunden war und mit strengem Auge aufpasste, hat die Union ihre Kanzlerin machen lassen. Gleichzeitig hat die Gouvernante IWF Merkel davor bewahrt, von den anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern zu sehr unter Druck gesetzt oder sogar ausgenommen zu werden&hellip;<br>\nDer IWF hat angek&uuml;ndigt, sich nur noch dann an einem dritten Hilfspaket zu beteiligen, wenn die Europ&auml;er den Griechen einen gro&szlig;en Teil ihrer Schulden erlassen. Damit hat der Fonds genau das Szenario zur Grundbedingung gemacht, das Merkel und die Bundesregierung unbedingt verhindern wollen.<br>\nDie Kanzlerin steckt nun in einem tiefen Dilemma. Es d&uuml;rfte f&uuml;r sie sehr schwierig werden, die Unionsfraktion f&uuml;r ein Hilfspaket ohne IWF-Beteiligung zu gewinnen&hellip;<br>\nDie allermeisten Experten halten einen Schuldenschnitt oder ein Aufschieben der Tilgung auf Jahrzehnte f&uuml;r unvermeidlich. Das sollten auch Merkel und die Bundesregierung in Betracht ziehen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/merkel-und-der-iwf-zoff-um-griechenlands-schulden-1.2596315%20\">Guido Bohsem in der SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ansonsten bleibt die SZ auf Merkel-Kurs. Es k&ouml;nnte ja auch sein, dass Lagarde und Sch&auml;uble Doppelpass spielen und kein Hilfspaket zustande kommt. Sch&auml;uble ist ja auch offen f&uuml;r einen Schuldenschnitt, wenn Griechenland aus dem Euro ausscheidet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die B&ouml;rse ist das geringste Problem<\/strong><br>\nGriechenland hat ganz andere Probleme als Buchverluste an der B&ouml;rse. Der absurde Plan der EU gibt wenig Anlass zum Optimismus&hellip;<br>\nZu viel Optimismus gibt es keinen Anlass. Jeder wei&szlig;, dass das Programm, das beim Gipfel vom 12. Juli in groben Z&uuml;gen beschlossen worden ist, nicht funktionieren kann. Auf der Austerit&auml;tsseite kann dieses Programm nur klappen, wenn man Papiere unterschreibt, an die man sich dann nicht h&auml;lt.<br>\nDer Deal wird etwa einen Prim&auml;r&uuml;berschuss im griechischen Haushalt ab 2016 von 2 bis 3 Prozent festschreiben &ndash; ein Unfug. Auch das Privatisierungsprogramm, das 50 Milliarden in die Kassen sp&uuml;len soll, ist reine Fantasie. Andererseits hat man in Europa Erfahrung damit, v&ouml;llig meschuggene Pl&auml;ne zu verabschieden und sie dann in der Realit&auml;t zu vergessen.<br>\nDer Best Case lautet also: ein Austerit&auml;tsprogramm verabschieden. Einen Teil der griechischen Schulden streichen, einen anderen Teil restrukturieren. Das Austerit&auml;tsprogramm langsam vergessen. Derweil erh&auml;lt Tsipras &rsquo; Regierung Zeit, endlich ein paar vern&uuml;nftige Modernisierungsreformen, ja, das &bdquo;Statebuilding&ldquo; in Griechenland anzugehen und ein paar Zukunftsinvestitionen zu t&auml;tigen, angeschoben mit EU-Geldern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5217202\/\">Robert Misik in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Korruption in Griechenland (I)<\/strong><br>\n03.08.2015<br>\nATHEN\/BERLIN<br>\n(Eigener Bericht) &ndash; Die griechische Regierung schlie&szlig;t neue Korruptionsprozesse gegen deutsche Unternehmen nicht aus. Dies geht aus aktuellen Berichten &uuml;ber Notma&szlig;nahmen hervor, die Athen f&uuml;r den Fall eines von Berlin erzwungenen Staatsbankrotts (&ldquo;Grexit&rdquo;) geplant hatte. Demnach h&auml;tte Athen versucht, deutsche Unternehmen, die bislang nicht oder nur zum Teil von Ermittlungen wegen Bestechung betroffen waren, auf gerichtlichem Weg zu zumindest partieller Wiedergutmachung der von ihnen mutma&szlig;lich verursachten Korruptionssch&auml;den zu veranlassen. Diese werden von offizieller Seite auf Milliardenh&ouml;he veranschlagt. Bekanntestes Beispiel ist Siemens. Die Sch&auml;den, die der M&uuml;nchner Konzern mit systematischer Bestechung in Griechenland angerichtet hat, wurden von einem Untersuchungsausschuss des Athener Parlaments auf zwei Milliarden Euro beziffert. Allerdings ist Siemens mit einem au&szlig;ergerichtlichen Vergleich sehr g&uuml;nstig davongekommen und musste lediglich 270 Millionen Euro zahlen &ndash; kaum ein F&uuml;nftel seines aktuellen Quartalsgewinns. Ein verantwortlicher Siemens-Manager wurde in M&uuml;nchen zu einer Bew&auml;hrungsstrafe verurteilt &ndash; deutlich weniger, als er bei dem Gerichtsverfahren zu erwarten gehabt h&auml;tte, das in Athen gegen ihn angestrengt worden ist. Schon im Herbst 2014 hat die Athener Justiz neue Prozesse eingeleitet, die die systematische Korruption umfassend aufrollen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59174\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Dieses d&uuml;nne Gutachten &uuml;berzeugte Range<\/strong><br>\nAnfang Mai schickte der Verfassungsschutzmitarbeiter M&uuml;ller ein &ldquo;Rechtsgutachten&rdquo; an die Generalbundesanwaltschaft.<br>\nDie leitete kurz nach Erhalt des geheimen Papiers ein Verfahren wegen Landesverrats gegen Netzpolitik.org ein.<br>\nBei der Lekt&uuml;re des Gutachtens kann man sich in die Zeit der Spiegel-Aff&auml;re versetzt f&uuml;hlen.<br>\nBei der Lekt&uuml;re des Gutachtens kann man sich in eine andere Zeit versetzt f&uuml;hlen, in die Zeit der Spiegel-Aff&auml;re. Den Durchsuchungen und Festnahmen im Jahr 1962 lag ein 25 Seiten starkes Gutachten des Bundesverteidigungsministeriums zugrunde, in dem unter &ldquo;Gesamtbeurteilung&rdquo; stand: &ldquo;Ein gegnerischer Nachrichtendienst wird den Spiegel-Artikel grunds&auml;tzlich ernst nehmen&rdquo;. Er habe &ldquo;f&uuml;r die Sowjetunion und deren Satelliten&rdquo; gro&szlig;e Bedeutung. Die Melodie in dem BfV-Gutachten klingt vertraut. Die unheimliche feindliche fremde Macht wird auch diesmal als <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/unfreiwillig-komisch-herr-mueller-vom-verfassungsschutz-1.2595802\">unwissend und wissbegierig&nbsp;vorgestellt<\/a>.<br>\nStreit mit Bundesregierung: Zeitungsgruppe nimmt Bundeswehr-Leaks aus dem Netz<br>\nWegen eines Rechtsstreits mit der Bundesregierung hat die Funke-Mediengruppe vertrauliche Dokumente zum Afghanistan-Einsatz offline geschaltet. Dem Verlag h&auml;tten sonst Zwangsgelder gedroht&hellip;<br>\nSie hatte Ende 2012 interne Dokumente zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ver&ouml;ffentlicht. Mit diesen als &ldquo;VS &ndash; nur f&uuml;r den Dienstgebrauch&rdquo; eingestuften vertraulichen Unterlagen des Verteidigungsministeriums waren die Abgeordneten im Verteidigungsausschuss des Bundestags unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber den Afghanistan-Krieg informiert worden.<br>\nFunke zufolge wurde in den Berichten deutlich, dass das Risiko f&uuml;r die deutschen Soldaten im afghanischen Krisengebiet stets h&ouml;her war als offiziell von Regierungsseite eingestanden.<br>\nDer Verlag habe deshalb am BGH eine Nichtzulassungsbeschwerde erhoben. Die Kl&auml;rung dort k&ouml;nne allerdings noch ein bis zwei Jahre dauern. Bis dahin blieben die Afghanistan-Papiere auf den Seiten der Funke-Medien offline.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/funke-muss-afghanistan-leaks-der-bundeswehr-aus-dem-netz-nehmen-a-1046879.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Funke darf nicht einknicken!&rdquo;: Piratenpartei solidarisiert sich mit Medienhaus<\/strong><br>\nDie Piratenfraktion im Landtag NRW stellt sich hinter die WAZ\/Funke-Gruppe: Nachdem die Mediengruppe im Verfahren wegen der Afghanistan-Papiere ihre Server abschalten musste, k&uuml;ndigen die Politiker an, die Papiere des Verteidigungsministeriums weiterhin zu ver&ouml;ffentlichen. Notfalls wollen sie diesen &ldquo;absurden Kampf&rdquo; bis vor den Bundesgerichtshof tragen.<br>\n&ldquo;Wir stellen uns hinter die WAZ\/Funke-Gruppe: Wir werden die &lsquo;geheimen&rsquo; Afghanistan-Papiere des Verteidigungsministeriums weiterhin ver&ouml;ffentlichen und ermuntern die WAZ\/Funke-Gruppe, dies ebenfalls zu tun. Notfalls muss dieser absurde Kampf bis vor den Bundesgerichtshof getragen werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/08\/05\/funke-darf-nicht-einknicken-piratenpartei-solidarisiert-sich-mit-medienhaus\/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email%20\">MEEDIA<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.piratenfraktion-nrw.de\/2013\/12\/die-afghanistan-papiere\/\">Hier<\/a> der Link der Piratenpartei zu den Afghanistan-Papieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>So steht die IG Metall zu TTIP und CETA<\/strong><br>\nDas Freihandelsabkommen TTIP soll die Europ&auml;ische Union und die USA zum weltgr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsraum verbinden. Doch der Plan birgt viele Gefahren: f&uuml;r die Demokratie, f&uuml;r die Umwelt, f&uuml;r die Rechte der Arbeitnehmer. Nachfolgend die wichtigsten Fragen und Antworten im &Uuml;berblick und warum die IG Metall gegen TTIP und CETA ist&hellip;.<br>\nDie IG Metall unterst&uuml;tzt grunds&auml;tzlich den Freihandel. Kaum ein Land profitiert so stark vom Handel mit Industrieprodukten wie Deutschland. Freihandel muss aber fair und sozial sein. Das ist bei TTIP nach jetzigem Stand nicht zu erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.igmetall.de\/SID-13CE10BE-76F7EC16\/so-steht-die-ig-metall-zu-ttip-und-ceta.htm%20\">IG Metall<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe auch die Position der IG Metall zu CETA <a href=\"https:\/\/www.igmetall.de\/SID-3B47110A-4FFCE770\/ceta-die-unterschaetzte-gefahr.htm\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Meinl Bank bringt Republik vor &ldquo;Schiedsgericht&rdquo;<\/strong><br>\nDiese Klage d&uuml;rfte Wasser auf die M&uuml;hlen der TTIP-Gegner sein: Wie leicht der so genannte Investorenschutz Staaten vor Privatgerichte bringen kann, muss gegenw&auml;rtig die Republik &Ouml;sterreich erfahren.<br>\nDie Meinl Bank bzw. deren Eigent&uuml;merin, die &ldquo;Far East&rdquo;-Gesellschaft, hat ein Schiedsverfahren bei einer Schiedsstelle der Weltbank in Washington eingeleitet. Die &ldquo;Far East&rdquo;-Gesellschaft beruft sich dabei auf internationalen Investorenschutz und fordert von &Ouml;sterreich &ldquo;mindestens&rdquo; 200 Mio. Euro. Ihre Anw&auml;lte begr&uuml;nden die Klage mit einer &ldquo;achtj&auml;hrigen Hexenjagd der Regierung&rdquo; gegen die Bank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/wirtschaft\/international\/767084_Meinl-Bank-bringt-Republik-vor-Schiedsgericht.html\">Wiener Zeitung.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sch&auml;uble baut am deutschen Euro<\/strong><br>\nFabio De Masi sieht dringenden Bedarf f&uuml;r eine Reform der W&auml;hrungsunion &ndash; um den Bundesfinanzminister aufzuhalten<br>\nEin Gespenst geht um in Europa: der Plan B des ehemaligen griechischen Finanzministers Varoufakis f&uuml;r eine digitale Parallelw&auml;hrung. Derweil schmiedet der deutsche Finanzminister, Wolfgang Sch&auml;uble, an seinem Plan A, dem deutschen Euro&hellip;<br>\nEs klingt paradox, aber Sch&auml;uble wollte den Euro um Griechenland schrumpfen, um die Euro-Zone zu vertiefen &ndash; mehr Europa, mehr Deutschland, so sein Credo. Daf&uuml;r musste er Frankreich mit dem Grexit das F&uuml;rchten lehren&hellip;<br>\nDer Euro wird ohne Wirtschaftsregierung und Abfederung &ouml;konomischer Schocks zerbrechen. Eine W&auml;hrungsunion mit einer F&uuml;hrungsmacht wie Deutschland, die permanent mehr ins Ausland verkauft als von dort importiert, treibt die W&auml;hrungspartner in die Schuldenkrise. Da Sch&auml;uble am deutschen Gesch&auml;ftsmodell nichts &auml;ndern m&ouml;chte, sucht er nun den Kompromiss mit Paris: eine Transferunion mit schw&auml;bischem Sparansatz. So soll der Euro-Finanzminister (Treasurer oder Schatzkanzler) &uuml;ber ein eigenes Budget verf&uuml;gen, f&uuml;r den die kleinen Leute zahlen, etwa &uuml;ber einen Zuschlag auf die Mehrwertsteuer. Euro-Staaten, die sich Strukturreformen unterwerfen, die Arbeitsm&auml;rkte reformieren bzw. L&ouml;hne und Renten senken, d&uuml;rfen dann bei Stress auf Finanztransfers hoffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/980244.schaeuble-baut-am-deutschen-euro.html?sstr=Fabio|Masi%20\">ND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue Studie zu Steuervermeidung von Banken: Transparenz entscheidend beim Kampf gegen Steuerdumping<\/strong><br>\nEine neue Studie von Tax Research UK, die von unserer Gr&uuml;nen Fraktion im Europ&auml;ischen Parlament in Auftrag gegeben worden ist, enth&auml;lt deutliche Hinweise auf internationale Gewinnverschiebung im Bankensektor. Die Studie zeigt, dass die 26 untersuchten Banken ihre Gewinne in Niedrigsteuerl&auml;ndern oder in als Steueroasen bekannten Orten systematisch hoch angesetzt haben. In den L&auml;ndern, wo sie ihr operatives Gesch&auml;ft betreiben, haben die Banken dagegen ihre Gewinne eher niedrig ausgewiesen. Die Studie folgert daraus, dass Daten aus der l&auml;nderbezogenen Berichterstattung ein hilfreiches und m&auml;chtiges Werkzeug sind, um Steuerdumping zu identifizieren. Wir dr&auml;ngen nun die Banken dazu, die Ergebnisse der Studie zu erkl&auml;ren.<br>\nDie Studie berichtet von einer potenziellen Gewinnverschiebung &ndash; mit dem Ziel der Reduzierung der Steuerlast &ndash; von mehr als 100 Mio. Euro in oder aus 39 L&auml;ndern. In den Untersuchungen tauchen einige Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union als bevorzugte Zielorte f&uuml;r Gewinnverschiebungen auf. Als potenzielle Steueroasen des Bankensektors scheinen Irland, Luxemburg und die Niederlande hervorzustechen.<br>\nIn der Gesamtwertung f&uuml;hrt die Deutsche Bank, gleich nach der Royal Bank of Scotland, die Liste der Banken mit dem gr&ouml;&szlig;ten Risiko der Aush&ouml;hlung der Steuerbemessungsgrundlage und der Gewinnverschiebung an. Legt man die Methode der konsolidierten Besteuerung als Vergleichsma&szlig;stab an, kommt die Risikoeinsch&auml;tzung der Studie zu dem Schluss, dass die Deutsche Bank 17,9% ihrer insgesamt offengelegten Gewinne verschoben haben k&ouml;nnte. Die f&uuml;r zweifelhafte Gesch&auml;ftspraktiken bekannte Bank berichtet ihren h&ouml;chsten Gewinn pro Mitarbeiter in Malta, das als bedeutende Steueroase f&uuml;r deutsche Unternehmen oft genannt wird. Wir warten schon gespannt auf die Erkl&auml;rung der Bank f&uuml;r die wundersame Produktivit&auml;t ihrer Maltesischen Mitarbeiter&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/neue-studie-zu-steuervermeidung-von-banken-transparenz-entscheidend-beim-kampf-gegen-steuerdumping\/%20%20\">Sven Giegold<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Die vollst&auml;ndige CbCR Studie kann man <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/CbCR-Studie.pdf\">hier herunterladen [PDF &ndash; 1.4 MB]<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verarmung: Italiens S&uuml;den stirbt<\/strong><br>\nHohe Arbeitslosigkeit, schlechte Schulen, korrupte Verwaltung: Den Italienern im S&uuml;den des Landes geht es schlecht. &ldquo;Sogar die Mafia macht sich davon&rdquo;, schreibt der Bestsellerautor Roberto Saviano &ndash; denn es gibt &ldquo;nichts mehr zu melken&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/sueditalien-verarmt-sogar-die-mafia-macht-sich-davon-a-1046651.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Serie &bdquo;Pikettys Thesen&ldquo; 3: Einkommensungleichheit spitzt sich zu<\/strong><br>\nSeit den 1980ern steigen hohe Einkommen besonders stark, mittlere und niedrige Einkommen stagnieren hingegen. Die Einkommensungleichheit spitzt sich folglich zu.<br>\nIn Europa entfiel am Vorabend des Ersten Weltkrieges fast die H&auml;lfte der gesamten Einkommen auf die oberen 10 % der Bev&ouml;lkerung. Zwischen 1910 und 1980 ist deren Anteil am gesamten Einkommen drastisch gesunken. Die Einkommen waren in der Nachkriegszeit relativ gleicher verteilt als wir es heute in den meisten Industriel&auml;ndern beobachten. Dies ist auf vergleichsweise hohe Steuern auf Top-Einkomme und Verm&ouml;gensbest&auml;nde, aber auch auf die politische St&auml;rke der Interessen von ArbeitnehmerInnen sowie &ouml;ffentliche Investitionen in Infrastruktur und im Dienstleistungsbereich zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Seit den 1980ern steigt der Anteil des obersten Zehntels am gesamten Einkommen wieder. Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind einerseits die stark steigenden Spitzeinkommen und andererseits die Stagnation der mittleren und unteren Einkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/serie-pikettys-thesen-3-einkommensungleichheit-spitzt-sich-zu\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Blick zur&uuml;ck im Zorn<\/strong><br>\nGenerationen von CDU-Politikern haben sich selbst und ihrer W&auml;hlerschaft gerade im S&uuml;dwesten eingeredet, Deutschland sei kein Einwanderungsland. Und das Asylrecht m&uuml;sse nur vor einem gesch&uuml;tzt werden: vor Missbrauch. Diese Linie reicht von Sp&auml;th &uuml;ber Teufel bis Wolf.<br>\nJetzt sitzen sie erste Reihe fu&szlig;frei und komfortabel in der Opposition, zeigen bei unpopul&auml;ren Entscheidungen auf Gr&uuml;ne und Rote, schrappen in der Wortwahl immer wieder haarscharf an der Z&uuml;ndelei vorbei. CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf verl&auml;sst den Fl&uuml;chtlingsgipfel vorzeitig, was ihn an markigen Worten vor laufenden Kameras nicht hindert. Thomas Strobl, CDU-Landeschef und Merkels Vize, will schon seit L&auml;ngerem Hand an die k&uuml;mmerlichen Reste dessen legen, was einmal das von der Verfassung gesch&uuml;tzte Grundrecht auf Asyl war: Es mache keinen Sinn, &ldquo;Asylbewerber nach Deutschland zu lassen, um ihnen dann nach einem aufw&auml;ndigen Verfahren zu sagen: Jetzt m&uuml;sst ihr wieder gehen&rdquo;. Peter Scholl-Latours reaktion&auml;re Uralt-Leier, Deutschland k&ouml;nne die Probleme der Welt nicht l&ouml;sen, &ldquo;indem man Kalkutta herholt&rdquo;, darf im Standardrepertoire nicht fehlen. Aktuell verlangt Strobl von Winfried Kretschmann, Kosovo, Albanien und Montenegro zu sicheren Herkunftsl&auml;ndern zu erkl&auml;ren. Theaterdonner gibt&rsquo;s gratis dazu: &ldquo;Handeln Sie, Herr Ministerpr&auml;sident &ndash; bevor es zu sp&auml;t ist!&rdquo;<br>\nAber nicht nur die Parteispitze, christlich-demokratische B&uuml;rgermeister, Spitzenbeamte, Kreisvorsitzende oder einfache Mitglieder k&uuml;hlen &ndash; erst recht vor Multiplikatoren hinter verschlossenen T&uuml;ren &ndash; ihr M&uuml;tchen an Gr&uuml;n-Rot, speziell am Regierungschef pers&ouml;nlich, immer die Landtagswahl im n&auml;chsten M&auml;rz und das Stimmenpotenzial rechts der Mitte fest im Blick. Agieren wie CSU-Chef Horst Seehofer: Zuerst die &Auml;ngste der Bev&ouml;lkerung mit immer neuen Warnungen vor massenhaftem Asylmissbrauch zu sch&uuml;ren &ndash; wie seit eh und je gerne unter t&auml;tiger Mithilfe der Springer-Presse -, um dann Andersdenkenden vorzuwerfen, sie w&uuml;rden diese &Auml;ngste nicht ernstnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/227\/blick-zurueck-im-zorn-3057.html%20\">Johanna Henkel-Waidhofer in der Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>B&ouml;ses Erwachen:<\/strong> Unabh&auml;ngig davon, ob nach der Entlassung von Generalbundesanwalt Harald Range gegen die Journalisten von &ldquo;netzpolitik.org&rdquo; weiter wegen Landesverrats ermittelt wird oder nicht: Unser Autor pl&auml;diert f&uuml;r eine sch&auml;rfere Gangart &ndash; gegen&uuml;ber tats&auml;chlichen Landesverr&auml;tern.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Hilferuf aus Athen:<\/strong> Der Bildhauer Peter Lenk hat schon gespendet, Theaterchef Christoph Nix und seine Schauspieler sind auch dabei: beim &ldquo;Gesundheitsnetz Hegau&rdquo;, das Geld, medizinische Ger&auml;te und Medikamente nach Athen schickt. Unterst&uuml;tzt von Kontext und &ldquo;seemoz&rdquo; sind respektable Summen zusammengekommen. Aber es reicht nicht.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Das Leid der 1000 Frauen:<\/strong> Rund 250 traumatisierte IS-Opfer aus dem Nordirak hat Gr&uuml;n-Rot in einem Sonderprogramm nach Baden-W&uuml;rttemberg geholt &ndash; 1000 sind das Ziel. Der Therapeut sagt, das Schicksal der Frauen bringe einen an den Rand des Verstehens. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Kretschmann droht:<\/strong> Wer nicht mehr gew&auml;hlt wird, wird auch nicht Ministerpr&auml;sident, wettert Peter Grohmann und meint an die Adresse des Ministerpr&auml;sidenten: Mensch Winfried, wir sind doch nicht mehr bei den Maoisten. <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wenn der Betriebsarzt mobbt und schweigt<\/strong><br>\nEin Zivilprozess vor dem Berliner Landgericht wirft ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche und die Schwierigkeit, juristisch dagegen vorzugehen<br>\nEs war kein spektakul&auml;rer Prozess, der am Mittwochvormittag vor dem Berliner Landgericht verhandelt wurde. Eine Frau wollte von einem Arzt die Auskunft einklagen, ob er ein Gutachten selbst verfasst hat, das ihr Realit&auml;tsverlust, Schwarz-Wei&szlig;-Denken und destruktives Verhalten vorwirft. Man k&ouml;nnte denken, das ist eine dieser vielen pers&ouml;nlichen Auseinandersetzungen, mit denen sich die Gerichte tagt&auml;glich zu besch&auml;ftigten haben. Doch wirft dieser Fall ein besonderes Schlaglicht auf eine Realit&auml;t in der Arbeitswelt, die mit Mobbing und Arbeitsunrecht &uuml;berschrieben werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Wenn-der-Betriebsarzt-mobbt-und-schweigt-2772763.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nach 16 Befristungen: Mathematiker bekommt nun doch keine Festanstellung<\/strong><br>\nEin Urteil hatte vielen prek&auml;r besch&auml;ftigen Forschern im vergangenen Jahr Mut gemacht: Das Gie&szlig;ener Arbeitsgericht sprach einem Mathematiker nach 16 Kettenvertr&auml;gen eine Festanstellung zu. Nun hob das Landesarbeitsgericht die Entscheidung wieder auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/landearbeitsgericht-giessen-kettenvertraege-an-unis-ok-a-1046890.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Stellungnahme des DGB zum Referentenentwurf des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung f&uuml;r ein Erstes Gesetz zur &Auml;nderung des <\/strong><br>\nWissenschaftszeitvertragsgesetzes (1. WissZeitVG&Auml;ndG)<br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften begr&uuml;&szlig;en das Vorhaben des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF), das Wissenschaftszeitvertragsgesetz st&auml;rker an die tats&auml;chlichen Bed&uuml;rfnisse der Besch&auml;ftigung in der Wissenschaft anzupassen. Die Personalstruktur und Karrierewege an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind zurzeit durch unberechenbare Berufsperspektiven und instabile Besch&auml;ftigungsbedingungen gekennzeichnet.<br>\nDer Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2013 hat gezeigt, dass es in der letzten Dekade zu erheblichen Verschiebungen zu Lasten regul&auml;rer, unbefristeter Besch&auml;ftigung gekommen ist. Besonders deutlich wird dies bei den wissenschaftlichen Mitarbeiter\/innen. 2010 waren bereits 90 Prozent der<br>\nwissenschaftlichen Mitarbeiter\/innen in den Hochschulen befristet besch&auml;ftigt. Der Anteil teilzeitbesch&auml;ftigter wissenschaftlicher Mitarbeiter\/innen ist zwischen 2000 und 2010 von 38 auf 45 Prozent gestiegen. Der Anteil drittmittelfinanzierter Stellen ist im gleichen Zeitraum von 36 auf 43 Prozent gestiegen. Und: &Uuml;ber die H&auml;lfte der Zeitvertr&auml;ge hat eine Laufzeit von<br>\nweniger als einem Jahr. Diese ausufernde Befristungspraxis unterstreicht den politischen Handlungsbedarf.<br>\nF&uuml;r die Novellierung sollten insbesondere zwei Grunds&auml;tze leitend sein:<br>\n1. dass Daueraufgaben auf Dauerstellenzu erbringen sind und<br>\n2. dass das Wissenschaftszeitvertragsgesetz im Kern ein<br>\nQualifizierungsgesetz ist &ndash; den Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein Sonderbefristungsrecht, also nur f&uuml;r Stellen mit dem Ziel einer definierten wissenschaftlichen Qualifikation, einger&auml;umt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wir-gestalten-berufsbildung.de\/fileadmin\/user_upload\/NL_wissenaktuell\/2015\/DGB-Stellungnahme_1._%C3%84ndG_WissZeitVG_2015_07_31.pdf\">DGB [PDF &ndash; 118 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>The rapid success of Fight for $15: &lsquo;This is a trend that cannot be stopped&rsquo;<\/strong><br>\nWhen fast-food workers started protesting just two years ago for a $15 minimum wage, they were mocked. This week, they secured their biggest victory yet&hellip;<br>\nWhen 200 New York restaurant workers walked out in the nation&rsquo;s first-ever fast-food strike in late 2012, they were widely mocked for demanding minimum pay of $15 an hour, with some critics saying their demand was absurdly out of reach, akin to visiting Mars.<br>\nBut this week a New York state panel appointed by Governor Andrew Cuomo recommended establishing a $15 minimum wage for the state&rsquo;s 180,000 fast-food workers. It was a landmark win for an unorthodox movement &ndash; the Fight for 15 &ndash; that is just two and a half years old.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/2015\/jul\/24\/rapid-success-15-dollars-minimum-wage-new-york%20\">theguardian<\/a>\n<p><em><strong>&Uuml;bertragung:<\/strong> Als vor drei Jahren die Bewegung f&uuml;r einen Mindestlohn von 15 Dollar\/Stunde in den USA begann, war sie klein und es gab nicht Wenige, die sich eher dar&uuml;ber lustig machten &ndash; denen das Lachen inzwischen vergangen ist. Aus Anla&szlig; des Beschlusses im Fast Food Bereich des Bundesstaates New York bis 2018 diesen Mindest-Stundenlohn einzuf&uuml;hren w&uuml;rdigt in dem Artikel &ldquo;The rapid success of Fight for $15: &lsquo;This is a trend that cannot be stopped&rdquo; Steven Greenhouse am 24. Juli 2015 im Guardian die Entwicklung dieser ersten Proteste hin zu einer massiven Bewegung, die Erfolge erzielt, die man so nicht erwarten konnte&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sozialstandards ad&eacute;<\/strong><br>\nDie Weltbank hat einen Entwurf f&uuml;r neue soziale und &ouml;kologische Richtlinien bei der Kreditvergabe vorgelegt. Diese Schutzstandards sollen Entwicklungs- und Schwellenl&auml;nder erf&uuml;llen, wenn die Weltbank ihre Projekte finanziert. Menschenrechts- und Umweltorganisationen kritisieren die neuen Kriterien aber als R&uuml;ckschritt.<br>\nDie Weltbank ist eine Organisation der Vereinten Nationen und der weltweit gr&ouml;&szlig;te Finanzierer von Entwicklungsprojekten. Das Sagen dort haben die gro&szlig;en Industriel&auml;nder: Die USA, Japan, Frankreich, Gro&szlig;britannien und Deutschland kommen zusammen auf einen Stimmenanteil von 38,3 Prozent. Im Fr&uuml;hjahr sind unter F&uuml;hrung Chinas zwei Konkurrenten zur Weltbank entstanden, die New Development Bank und die Entwicklungsbank AIIB.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kreditvergabe-bei-der-Weltbank\/!5218197\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>18 t&uuml;rkische Journalisten angeklagt<\/strong><br>\nIn der T&uuml;rkei sind mehrere Journalisten wegen &ldquo;terroristischer Propaganda&rdquo; angeklagt. Ihr Vergehen: Sie haben Fotos von einer Geiselnahme ver&ouml;ffentlicht&hellip;<br>\nDie Geiselnahme des Staatsanwalts Mehmet Selim Kiraz hatte im Fr&uuml;hjahr f&uuml;r Aufsehen gesorgt. Er ermittelte wegen des Todes von Berkin Elvan, einem Jungen, der 2013 bei den Unruhen im Gezi-Park von einer Tr&auml;nengaskartusche der Polizei am Kopf getroffen wurde und einige Monate sp&auml;ter starb. Bei den Geiselnehmern handelte es sich um Mitglieder der linksextremen Revolution&auml;ren Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C). Bei der Polizeiaktion zur Beendigung der Geiselnahme kamen alle Beteiligten, auch der Staatsanwalt, ums Leben. Die genauen Umst&auml;nde wurde noch nicht aufgekl&auml;rt.<br>\nIm schlimmsten Fall drohen den betroffenen Journalisten nun siebeneinhalb Jahre Gef&auml;ngnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/tuerkei\/tuerkei-18-tuerkische-journalisten-angeklagt-,23356680,31388686.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Atomdeal: Wuhuuu! &ndash; &Uuml;ber die Rationalit&auml;t von Emotionen in der Politik.<\/strong><br>\nIn Iran verfolgte ein Gro&szlig;teil der Menschen die Atomverhandlungen mit so viel Spannung wie ein Fu&szlig;ballspiel. Als das Abkommen von Wien dann verk&uuml;ndet wurde, l&ouml;ste dies Freudenfeste der Erleichterung in der iranischen Bev&ouml;lkerung aus. Der Au&szlig;enminister und Verhandlungsf&uuml;hrer Javad Zarif wurde als nationaler Held gefeiert. In Teheran und anderen St&auml;dten Irans bildeten sich Autokorsos, Menschen tanzten auf den Stra&szlig;en und verteilten S&uuml;&szlig;geb&auml;ck untereinander.<br>\nDiese Emotionalit&auml;t ist f&uuml;r westliche Beobachter bisweilen schwierig nachzuempfinden, sie zu analysieren ist f&uuml;r das Verst&auml;ndnis der iranischen Gesellschaft und nicht zuletzt des Staates Iran aber unabdingbar. Denn den &Auml;ngsten, Hoffnungen und Ambitionen, die die Iranerinnen und Iraner mit dem seit 2003 anhaltenden Konflikt verkn&uuml;pften, musste das diplomatische Team um Javad Zarif in den Verhandlungen gerecht werden&hellip;<br>\nZu den &Auml;ngsten geh&ouml;rte die reale Sorge vor einem neuen Krieg. Ranghohe offizielle in Washington und Tel Aviv betonten gebetsm&uuml;hlenartig, dass eine Milit&auml;roption stets &bdquo;auf dem Tisch&ldquo; bleibe&hellip;<br>\nDie wohl wichtigste und dr&auml;ngendste Hoffnung der iranischen Bev&ouml;lkerung ist eine Verbesserung der Wirtschaftslage. Mit dem Ende der Isolation Irans und der schrittweisen Aufhebung von Sanktionen des iranischen Finanz- und Energiesektors verbindet ein Gro&szlig;teil der 78 Millionen Menschen im Land die Zuversicht, dass ein Wirtschaftsaufschwung eingeleitet wird&hellip;<br>\nIn einem wesentlichen emotionalen Aspekt hat die Regierung Rouhani allerdings bereits geliefert: bei der Frage von nationaler W&uuml;rde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/schwerpunkt-des-monats\/quo-vadis-iran\/artikel\/detail\/atomdeal-wuhuuu-1020\/\">Adnan Tabatabai in Internationale Politik und Gesellschaft IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&bdquo;Mehr Schl&auml;ge gegen die PKK als gegen den IS&ldquo;<\/strong><br>\nDie T&uuml;rkei fliegt zurzeit Luftschl&auml;ge sowohl gegen IS-Stellungen in Syrien als auch gegen Stellungen der kurdischen PKK in der Ost-T&uuml;rkei und im Nordirak. Gibt es hier einen Zusammenhang oder ist dies reiner Zufall?<br>\nAus meiner Sicht besteht insofern ein enger Zusammenhang, als beides auf die Entscheidung der t&uuml;rkischen Regierung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, den Kampf gegen den Terror wieder aufzunehmen. Und dann gibt es auch Beobachter, die der T&uuml;rkei vorwerfen, die Luftschl&auml;ge gegen IS seien nur ein Feigenblatt f&uuml;r die Schl&auml;ge gegen die PKK. In jedem Fall werden deutlich mehr Schl&auml;ge gegen die PKK als gegen den IS geflogen.<br>\nSeit 2012 f&uuml;hrte die T&uuml;rkei Friedensverhandlungen mit der PKK, die zuletzt sehr vielversprechend aussahen. Der PKK-Chef Abdullah &Ouml;calan hatte 2013 eine Waffenruhe ausgerufen. Warum eskaliert der Konflikt gerade jetzt?<br>\nDaf&uuml;r gibt es zwei Hauptgr&uuml;nde. Zum einen den Selbstmordanschlag in Suruc, der dem IS zugeschrieben wird, und bei dem &uuml;ber 30 Menschen gestorben sind. Die Kurden werfen der t&uuml;rkischen Regierung vor, den IS im Nachbarland zu unterst&uuml;tzen. Zum anderen hatte der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Tayyip Erdogan die Friedensverhandlungen mit den Kurden auch als Wahlkampftaktik gesehen. Als dieses Kalk&uuml;l nicht aufging und die pro-kurdische Partei HDP an Zustimmung gewann, schwenkte er um und versuchte im Gegenteil, mit einem anti-kurdischen Kurs der nationalistisch-konservativen MHP Stimmen abzugewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kurzinterview\/artikel\/mehr-schlaege-gegen-die-pkk-als-gegen-den-is-1016\/\">Felix P. Schmidt in Internationale Politik und Gesellschaft IPG<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27058"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27060,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27058\/revisions\/27060"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}