{"id":27132,"date":"2015-08-10T09:04:22","date_gmt":"2015-08-10T07:04:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132"},"modified":"2015-11-09T15:02:52","modified_gmt":"2015-11-09T14:02:52","slug":"hinweise-des-tages-2434","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h01\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h02\">Europa auf die Couch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h03\">Ermittlungen gegen Netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h04\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h05\">Fraktionschef will Abgeordnete auf Kurs bringen. Kauder droht Unions-Abweichlern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h06\">R&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h07\">Paul Krugman: Von Trump an abw&auml;rts kann man die Republikaner nicht mehr ernst nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h08\">So schob BMW-Erbin Quandt ihre Milliarden am Fiskus vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h09\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h10\">512 000 Personen beziehen Grundsicherung im Alter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h11\">Ulrike Mascher: So geht es M&uuml;nchens Rentnern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h12\">Nicht jede Arbeit ist gute Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h13\">Makler umgehen mit Tricks das Bestellerprinzip<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h14\">Hunger made in Germany<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h15\">Demokratie statt R&uuml;he!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h16\">Willkommen im Club<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h17\">Report: Hundreds of Civilians Killed by U.S.-Led Bombing of ISIS in Iraq and Syria<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132#h18\">Gro&szlig;britannien: Kriegsgegner hat Chancen auf Labour-Parteivorsitz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27132&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Das ist &uuml;belste Hetze&rdquo;: Anja Reschke reagiert auf Kritik an ihrem Fl&uuml;chtlings-Kommentar<\/strong><br>\nIn einem mutigen Tagesthemen-Kommentar zur Fl&uuml;chtlingsdebatte forderte Anja Reschke die Zuschauer auf: &ldquo;Mund aufmachen. Haltung zeigen!&rdquo; und hat damit einen Nerv getroffen: Mehrere tausend Menschen kommentierten das Video bei Facebook &ndash; und die R&uuml;ckmeldungen reichten von gro&szlig;er Dankbarkeit bis zu radikaler Hetze. Im Gespr&auml;ch mit der &ldquo;Tagesschau&rdquo; &auml;u&szlig;ert sie sich zu den Reaktionen.<br>\n&ldquo;Ich freu mich jetzt schon auf die Kommentare zu diesem Kommentar!&rdquo; Mit diesen Worten beendete Anja Reschke ihren Zwischenruf w&auml;hrend der &ldquo;Tagesthemen&rdquo; zur rassistischen Hetz im Internet. Sie war sicher, dass ihr Aufruf zum &ldquo;Aufstand der Anst&auml;ndigen&rdquo; polarisieren wird &ndash; und tats&auml;chlich lief eine gro&szlig;e Menge an Reaktionen, sowohl positive als auch negative, auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2015\/08\/07\/das-ist-uebelste-hetze-anja-reschke-reagiert-auf-kritik-an-ihrem-fluechtlings-kommentar\/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">MEEDIA<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Ich bin fassungslos&ldquo;<\/strong><br>\nB&uuml;rgerrechtler Friedrich Schorlemmer spricht im FR-Interview &uuml;ber Fremdenhass und das Erbe der friedlichen Revolution.<br>\nWie erleben Sie die schroffe Abwehr, etwa dass Fl&uuml;chtlingsheime angez&uuml;ndet werden?&#8232;Ich bin fassungslos. Aber die Politik tut auch nicht genug daf&uuml;r, um zu vermitteln, dass globale Weltprobleme in Gestalt von Fl&uuml;chtlingen zu uns her&uuml;berschwappen. Es sind die Weltprobleme einer r&uuml;cksichtslosen, neoliberalen Ausbeutung des Planeten durch die, die Macht haben, ihn auszubeuten. Wenn Menschen aussichtslos zum Beispiel in Afrika leben, dann werden sie ihre jungen Leute nach Europa entsenden, um von deren Geld leben zu k&ouml;nnen.<br>\nIst der Begriff Terror als Kennzeichnung der Angriffe auf Fl&uuml;chtlingsheime zu hoch gegriffen?&#8232;Den Begriff Terror muss man f&uuml;r ganz schlimme Taten wie Selbstmordattentate vorbehalten. Die Angriffe sind menschenverachtend und tragen terroristische Z&uuml;ge. Das stimmt. Allerdings werden Fl&uuml;chtlinge auch schon mit Blicken aus dem Land getrieben &ndash; nicht nur mit Brandbeschleunigern. Manche Fl&uuml;chtlinge wundern sich richtig, wenn man sie freundlich anschaut und gr&uuml;&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/friedrich-schorlemmer--ich-bin-fassungslos-,1472596,31413866.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Rassismus war nie fort<\/strong><br>\nEs war so lange ruhig in Europa, wie die Politik Rassismus nicht instrumentalisierte. Doch wer den Kontinent zur Festung hochr&uuml;stet, darf sich nicht wundern, wenn rassistische Angriffe wieder zu einer Feierabendveranstaltung werden. (&hellip;)<br>\nDenn was w&auml;re die Idee von Europa? Ja doch, sehr einfach, die Idee, die theoretisch die des Westens ist: Jeder Mensch sollte gl&uuml;cklich werden, wie und wo er will, frei von Verfolgung und Not. Aber mit jedem Tag und mit jedem Toten im Meer vor Libyen oder im Tunnel von Calais nach Dover zeigt sich, dass es so nie war, dass es nie so gemeint war und nie so kommen wird.<br>\nEuropa war eine Idee f&uuml;r die, die hier sind, so wurde es nach dem Zweiten Weltkrieg entworfen: Europa war eine Schutzidee f&uuml;r V&ouml;lker, die sich im Hass verbunden waren.<br>\nIn gewisser Weise hat das funktioniert &ndash; aber nur solange es einen Feind gab, der b&ouml;se war und im Osten: Es brauchte eine Diktatur, um die Demokratie genug unter Druck zu setzen, dass sie fast Realit&auml;t wurde. Also: Wohlstand unter der Bedingung stillzuhalten; Gleichheit unter der Bedingung, Ungleichheit zu akzeptieren; Freiheit unter der Bedingung, den Rest der Welt zu ignorieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/fluechtlingspolitik-in-europa-der-rassismus-war-nie-fort-a-1047196.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Niedrigere Standards f&uuml;r Geb&auml;ude: CDU-Vize Kl&ouml;ckner will Zeltlager f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge aufl&ouml;sen<\/strong><br>\nLieber ein ramponiertes Geb&auml;ude als ein Zelt: Nach diesem Motto will CDU-Vize Julia Kl&ouml;ckner bei der Unterbringung von Fl&uuml;chtlingen vorgehen. Damit mehr Unterk&uuml;nfte die Kriterien erf&uuml;llen, will die Politikerin die Standards senken. Und das Taschengeld. (&hellip;)<br>\nAngesichts dieser Herausforderung will die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Kl&ouml;ckner Zeltunterk&uuml;nfte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge m&ouml;glichst bald abschaffen. Allerdings herrscht an vielen Orten ein Mangel an festen Unterk&uuml;nften. Deshalb hat sich Kl&ouml;ckner f&uuml;r niedrigere Standards f&uuml;r infrage kommende Geb&auml;ude ausgesprochen. &ldquo;Wir brauchen eine pragmatische Anpassung von Standards bei der Genehmigung und dem Bau von Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nften in den Kommunen&rdquo;, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. &ldquo;Zelte sind keine L&ouml;sung und schon gar nicht im Winter.&rdquo; (&hellip;)<br>\nSie regte zudem &Auml;nderungen bei den finanziellen Leistungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge an. Asylbewerber erhalten in Deutschland ein monatliches Taschengeld von 143 Euro. Kl&ouml;ckner sieht die Auszahlung dieses Betrags kritisch. &ldquo;F&uuml;r viele Menschen aus sicheren Herkunftsl&auml;ndern und f&uuml;r die, die keinerlei Aussicht auf Asylanerkennung in unserem Land haben, sind die Geldleistungen verst&auml;ndlicherweise ein Anreiz, nach Deutschland zu kommen&rdquo;, sagte sie. &ldquo;Aber wir m&uuml;ssen erreichen, dass Menschen ohne Bleibeperspektive erst gar nicht aus ihrem Land ausreisen. Deshalb sollten wir dar&uuml;ber nachdenken, Sachleistungen statt Geldleistungen auszugeben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/julia-kloeckner-fluechtlinge-in-alte-gebaeude-statt-zeltlager-a-1047385.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Papst: Zur&uuml;ckschicken ist &ldquo;Krieg&rdquo; <\/strong><br>\nFranziskus hat Sorge um Schicksal von Fl&uuml;chtlingen und ruft zur humanit&auml;ren Hilfe auf.<br>\nFl&uuml;chtlinge wieder auf See zur&uuml;ckzuschicken, sei wie &ldquo;Krieg&rdquo;, sagte Franziskus bei einem Treffen mit Jugendlichen anl&auml;sslich der internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom. Wer Fl&uuml;chtlinge wieder ins Meer zur&uuml;ckschicke, t&ouml;te sie. &ldquo;Das ist Krieg, das ist Gewalt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kurier.at\/politik\/weltchronik\/papst-zurueckschicken-von-fluechtlingen-ist-krieg\/145.737.131\">Kurier<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europa auf die Couch<\/strong><br>\nEs geht mir um Griechenland und die Szenen seiner Ehe mit den 18 Europartnern. F&uuml;r mich ist dieser Konflikt eingebettet in eine Systemkrise Europas, ausgetragen wird er aber wie ein Ehekrieg mit wechselseitigen Herabw&uuml;rdigungen, Beleidigungen, L&uuml;gen und Intrigen. Alle werden in den Krieg hineingezogen, nicht nur in Griechenland &ndash; in jedem EU-Land vertieft sich<br>\ndie Kluft. Dabei vermischen sich &ouml;konomische, kulturelle und politische Konflikte. F&uuml;r die einen geht&rsquo;s um den Euro, f&uuml;r die anderen (klammheimlich) um die &bdquo;faulen Griechen&ldquo; (aber listig wie Odysseus), f&uuml;r andere um ein neoliberales oder soziales Europa, wieder andere sehen einen Konflikt zwischen dem &bdquo;ordentlichen&ldquo; Norden und den &bdquo;schlampigen&ldquo; S&uuml;den. Die Medien k&auml;mpfen &uuml;berwiegend auf der Seite ihres Landes&hellip;<br>\nDas Zerw&uuml;rfnis beginnt mit der Finanzkrise 2008: Zun&auml;chst werden alle L&auml;nder schwer getroffen, Deutschland am meisten. Doch es kann die Krise am besten bew&auml;ltigen, wegen seiner guten Finanzlage, kluger Politik (Kurzarbeit!), seiner Exportorientierung (China und andere Schwellenl&auml;nder expandieren weiter) und der jahrelangen Reallohnsenkungen. S&uuml;deuropa hatte das wirtschaftspolitische &bdquo;Expansionspulver&ldquo; schon vor der Krise verschossen, jetzt musste gespart werden &ndash; f&uuml;r (zu) binnenwirtschaftlich orientierte &Ouml;konomien ein gef&auml;hrliches Unterfangen.<br>\nNun beginnen die gegenseitigen Vorw&uuml;rfe&hellip;<br>\nDie Lohnst&uuml;ckkosten Deutschlands sind bis 2008 gegen&uuml;ber seinen Europartnern um 20 Prozent gesunken. Die W&auml;hrungsunion h&auml;tte erfordert, dass sie in allen L&auml;ndern im Ausma&szlig; der Zielinflationsrate von 2 Prozent steigen. In den &uuml;brigen Eurol&auml;ndern stiegen sie um 2,5 Prozent pro Jahr, doch Deutschland hielt sie konstant&hellip;<br>\nProfessionelle &bdquo;Finanzalchemisten&ldquo; n&uuml;tzen die Krise Griechenlands f&uuml;r ein neues &bdquo;Spiel&ldquo;, die Spekulation auf den Staatsbankrott, und diese treibt die Zinsen griechischer Staatsanleihen rasant nach oben. H&auml;tten damals, im Fr&uuml;hjahr 2010, der EZB-Pr&auml;sident oder die deutsche Kanzlerin erkl&auml;rt: Die Spekulation gegen ein Mitglied der W&auml;hrungsunion wird nicht geduldet (so wie es Mario Draghi zwei Jahre sp&auml;ter tun sollte) &ndash; wir h&auml;tten uns die Eurokrise von Beginn an erspart. Doch die hohen Zinsen gelten f&uuml;r deutsche &Ouml;konomen und Politiker als gerechte Strafe des &bdquo;Richters Markt&ldquo;&hellip;<br>\nUnsere Regierungen sollten sich nicht von Medien und Meinungsumfragen t&auml;uschen lassen. Der Konflikt um Griechenland hat in allen EU-L&auml;ndern den Riss in der Bev&ouml;lkerung vertieft, denn indirekt geht es um die grundlegenden Fragen &ndash; neoliberales versus soziales Europa, Austerit&auml;t versus Wachstumsimpulse, Norden gegen S&uuml;den. Wenn man Griechenland durch Sparen weiter stranguliert, gar aus der W&auml;hrungsunion hinausstranguliert, was durchaus noch m&ouml;glich ist, und sich dann selbst &uuml;berl&auml;sst (abgesehen von Care-Paketen), dann werden viele Millionen Menschen<br>\ndiese EU-Politik als widerw&auml;rtig empfinden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stephan.schulmeister.wifo.ac.at\/fileadmin\/homepage_schulmeister\/files\/Greece_Blaetter_08_15.pdf%20\">Stephan Schulmeister in Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik [PDF &ndash; 169 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ermittlungen gegen Netzpolitik.org<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Thomas de Maizi&egrave;re, der Sorgenminister<\/strong><br>\nDie Aff&auml;re um Netzpolitik.org zeigt: Thomas de Maizi&egrave;re wirkt in keiner guten Verfassung. Entweder er wusste wirklich nichts &ndash; oder aber er hat sein Ministerium nicht im Griff. Ein Kommentar.<br>\nIn seiner Fraktion, der von CDU und CSU im Bundestag, wird er kritisiert, in seinem Haus, dem Bundesinnenministerium, wird er skeptisch beurteilt &ndash; gerade keine gute Zeit f&uuml;r Thomas de Maizi&egrave;re. Vorbei sind die Tage, als in der Union vor allen anderen sein Name genannt wurde, wenn es darum geht, wer Angela Merkel im Kanzleramt nachfolgen k&ouml;nnte. Es kommt noch so weit, dass seine Nachfolgerin im Amt des Verteidigungsministers seine Nachfolge an der Stelle der Nummer 1 nach Merkel antritt. Was angesichts der Unzufriedenheit in CDU und CSU mit Ursula von der Leyen doch einiges besagen will.<br>\nDe Maizi&egrave;re entwickelt sich zunehmend zum Sorgenminister im Kabinett Merkel. Er, der auch Sportminister ist, kommt nicht in Form. Nicht mehr, sagen manche, durchaus mit Bedauern; und die sitzen in der SPD. Das hat nur wenig damit zu tun, dass ein Kandidat de Maizi&egrave;re Sozialdemokraten einen Wahlkampf einfacher machte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/fall-netzpolitik-org-thomas-de-maiziere-der-sorgenminister\/12161624.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Maa&szlig;en, der Strippenzieher<\/strong><br>\nDie &bdquo;Landesverrat&ldquo;-Aff&auml;re ist ein klassisches Schurkenst&uuml;ck. Im Mittelpunkt steht Harald Range. Der wahre Schurke bleibt diskret im Hintergrund.<br>\nIn der Juli-August-Hitze erwartet das Publikum das landes&uuml;bliche mediale Polittheater im Sommerloch. Aber das Publikum wurde entt&auml;uscht. Geboten wird stattdessen ein Schurkenst&uuml;ck, also alles andere als eine seichte Farce. Im Mittelpunkt des St&uuml;cks steht der Generalbundesanwalt Harald Range. Und wie in jedem Schurkenst&uuml;ck bleibt der wirkliche Schurke diskret im Hintergrund: an der K&ouml;lner Merianstra&szlig;e, im Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV), w&auml;hrend der Generalbundesanwalt in Karlsruhe bis zum Dienstagabend noch hilflos im Netz des Schurken zappelte, aber dann vom Bundesjustizminister Heiko Maas im letzten Akt mit einem Schlag befreit und in den Ruhestand geschickt wurde.<br>\nDer zweitletzte Akt im Schurkenst&uuml;ck hatte durchaus Sommertheaterniveau: Der politische Beamte Harald Range trat am Dienstagmorgen vor die Presse, um seinen Vorgesetzten &ndash; Justizminister Maas &ndash; brutalstm&ouml;glich zu attackieren. W&ouml;rtlich: &bdquo;Auf Ermittlungen Einfluss zu nehmen, weil deren m&ouml;gliches Ergebnis politisch nicht opportun erscheint, ist ein unertr&auml;glicher Eingriff in die Unabh&auml;ngigkeit der Justiz.&ldquo; Einen so groben Brocken von einem weisungsgebundenen Staatsanwalt kann kein Justizminister schlucken &ndash; schon gar nicht, wenn jener vom Generalbundesanwalt serviert wird. So viel wei&szlig; jeder &bdquo;Tatort&ldquo;-Zuschauer. Justizminister in der Bundesrepublik machen von ihrem Weisungsrecht, wenn &uuml;berhaupt, sehr vorsichtig Gebrauch &ndash; au&szlig;er in den rechtsstaatlichen Entwicklungsl&auml;ndern Bayern und Sachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Landesverrat-Affaere-um-Harald-Range\/!5218597\/\">taz<\/a>\n<p><strong>Dazu: Konsequenz oder Bauernopfer? Blicken Sie noch durch?<\/strong><br>\nDer Justizminister hat konsequent gehandelt, sagt die SPD, als er den Generalbundesanwalt entlie&szlig;. Die Opposition und Teile von CDU und CSU sprechen von Bauernopfer, die Gr&uuml;nen verlangen Aufkl&auml;rung. Blicken Sie noch durch?<br>\nWDR 5 Tagesgespr&auml;ch: Das Tagesgespr&auml;ch zum Nachh&ouml;ren und Download (06.08.2015)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/tagesgespraech\/sechster-august-100.html\">WDR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Aufkl&auml;rung soll verhindert werden<\/strong><br>\nMit der Entlassung des Generalbundesanwalts will die Bundesregierung &ndash; Justizministerium, Innenministerium und Bundeskanzleramt &ndash; Entschlossenheit demonstrieren. Pl&ouml;tzlich &ndash; nachdem die deutschen Exekutive und Judikative seit zwei Jahren in der NSA-Aff&auml;re &ndash; nachdem Edward Snowden die weltweiten &Uuml;berwachungspraktiken der National Security Agency aufdeckte &ndash; abgetaucht ist und auch ein seit M&auml;rz letzten Jahres damit befasster Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages das Schattenreich verflochtener, befreundeter &raquo;Dienste&laquo; nicht auszuleuchten vermag.<br>\nPl&ouml;tzlich geriert man sich als H&uuml;ter der Pressefreiheit. Dabei sind weder das weisungsgebundene Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) noch der Generalbundesanwalt willens, gegen eine Aufkl&auml;rung und &Ouml;ffentlichkeit scheuende Spionagepraxis vorzugehen. Dass der deutsche Auslandsgeheimdienst BND monatlich 500 Millionen Verbindungsdaten an die US-Geheimdienste weitergegeben hat und dies, so ist zu vermuten, bis heute tut, ist der zust&auml;ndigen Strafverfolgungsbeh&ouml;rde keine Ermittlungen wert. Wer jedoch &raquo;Dokumente ver&ouml;ffentlicht, also zur Aufkl&auml;rung beitr&auml;gt, der soll wegen &rsaquo;Landesverrats&lsaquo; bestraft werden&laquo;. (Heribert Prantl)<br>\nSo erhielten Markus Beckedahl und Andr&eacute; Meister von netzpolitik.org Post von Generalbundesanwalt Harald Range mit der Botschaft, dass gegen sie &raquo;wegen Verdachts des Landesverrats&laquo; ermittelt werde. Landesverrat begeht, wer ein Staatsgeheimnis ver&ouml;ffentlicht oder an eine fremde Macht mitteilt und damit &raquo;die Gefahr eines schweren Nachteils f&uuml;r die &auml;u&szlig;ere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland&laquo; herbeif&uuml;hrt.[1] 50 Jahre nach der &raquo;Spiegel-Aff&auml;re&laquo; wird Journalisten erstmals wieder &raquo;Verbrechen gegen den Staat&laquo; vorgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/aufklaerung-soll-verhindert-werden\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Ermittlungen gegen Netzpolitik.org dienen objektiv der Einsch&uuml;chterung von Journalisten und Informanten<\/strong><br>\nBundesrichter Dieter Deiseroth &uuml;ber das Vorgehen des Generalbundesanwalts und Whistleblowing<br>\nEs kann &ldquo;kein rechtliches Erfordernis geben, etwas gegen das Recht zu sichern (z.B. durch Geheimhaltung), was nach der verfassungsm&auml;&szlig;igen Ordnung Unrecht ist.&rdquo; So sieht es Dieter Deiseroth, Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, der im Telepolis-Interview auf die Bedeutung von Whistleblowern verweist, die geheime Unterlagen von Beh&ouml;rden der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich machen, um Unrecht aufzudecken.<br>\nBei den geheimen Pl&auml;nen zur &Uuml;berwachung des Internets, &uuml;ber die Netzpolitik.org berichtete, handelt es sich aus Sicht von Deiseroth &ldquo;um schwerwiegende Eingriffe unseres Inlands-Geheimdienstes in wichtige Grundrechte&rdquo;. Im Interview verdeutlicht er, dass ein gro&szlig;es &ouml;ffentliches Interesse daran besteht zu erfahren, was es mit diesen Pl&auml;nen auf sich hat.<br>\nDer Vorwurf des Landesverrats gegen die beiden Journalisten von Netzpolitik.org ist f&uuml;r Deiseroth &ldquo;nach der bisherigen Informationslage in keiner Weise nachvollziehbar.&rdquo; Das Ermittlungsverfahren &ldquo;hat objektiv die Wirkung, investigative Journalisten und unbequeme Kritiker sowie ihre Informanten einzusch&uuml;chtern&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45661\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Grexit oder &raquo;Rettung&laquo; des Kapitalismus?<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hatte vor der &Uuml;bernahme der herausragenden F&uuml;hrungsrolle f&uuml;r die Rettung des Kapitalismus geworben. &raquo;Wir m&uuml;ssen den revolution&auml;ren Maximalismus vermeiden, der letztlich den Neoliberalen hilft, jeden Widerstand gegen ihre selbstzerst&ouml;rerische Gemeinheit zu umgehen.&laquo;<br>\nIn der schweizerischen Wochenzeitung (WOZ) vom 26.2.2015 schrieb er weiter: &raquo;Und wir m&uuml;ssen uns der inh&auml;renten H&auml;sslichkeit des Kapitalismus bewusst bleiben, w&auml;hrend wir, aus strategischen Gr&uuml;nden, versuchen, ihn vor sich selbst zu retten.&laquo;<br>\nEs ist leider wahr geworden, dass die Anh&auml;nger des revolution&auml;ren Maximalismus das schmutzige Gesch&auml;ft des Neoliberalismus &uuml;bernehmen. Wenn schon die entfesselten Kleinb&uuml;rgerInnen den zeitweiligen &raquo;time-out&laquo; eines Landes aus der europ&auml;ischen Gemeinschaft nicht schaffen, kann diese geschichtsm&auml;chtige Operation doch durch den linken Radikalismus praktisch wahr werden.<br>\n&raquo;Grexit&laquo; oder &raquo;Rettung eines verabscheuungsw&uuml;rdigen Kapitalismus&laquo; &ndash; das ist in Griechenland und in der europ&auml;ischen Linken nun die Alternative. In Griechenland eskaliert der Streit innerhalb der Regierungspartei Syriza. Der Sprecher deren linken Fl&uuml;gels, Panagiotis Lafazanis, rief alle Abgeordneten seiner Partei zur Ablehnung eines neuen Reform- und Sparprogramms auf, falls es in den kommenden Tagen von Ministerpr&auml;sident Alexis Tsipras vorgelegt werden sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/grexit-oder-rettung-des-kapitalismus\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechen wollen Erl&ouml;s aus Privatisierungen investieren<\/strong><br>\nDie griechische Regierung will die Erl&ouml;se aus der Privatisierung von Staatseigentum f&uuml;r langfristige Investitionen verwenden. Das Finanzministerium in Athen erkl&auml;rte am Freitag, es habe sich mit den internationalen Geldgebern auf die Struktur des neuen Fonds geeinigt, der die Privatisierung von Staatsbesitz organisieren soll. (&hellip;)<br>\nAu&szlig;erdem m&uuml;sse Staatseigentum nicht zwingend verkauft werden, sondern k&ouml;nne auch langfristig verpachtet oder auf andere Weise zur Erwirtschaftung regelm&auml;&szlig;iger Einnahmen verwandt werden. Neben Immobilien, Grundst&uuml;cken oder Firmenanleihen k&ouml;nnten in den Fonds auch Einnahmen aus der Ausbeutung nat&uuml;rlicher Ressourcen flie&szlig;en, erkl&auml;rte das Finanzministerium.<br>\nDie Frage der Privatisierung ist heftig umstritten in Griechenland, wo viele B&uuml;rger den fr&uuml;heren Regierungen vorwerfen, auf Druck der Geldgeber Staatsbesitz unter Wert verscherbelt zu haben. Auch bei den Verhandlungen mit den Geldgebern &uuml;ber ein drittes Kreditprogramm ist die Frage ein sensibler Punkt. Die aktuelle, linksgerichtete griechische Regierung wirft den Geldgebern vor, darauf zu bestehen, dass die Erl&ouml;se f&uuml;r den Schuldendienst statt f&uuml;r Investitionen benutzt werden. Die Kreditgeber wiederum kritisieren den langsamen Fortgang der Privatisierungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.salzburg.com\/nachrichten\/dossier\/griechenland\/sn\/artikel\/griechen-wollen-erloes-aus-privatisierungen-investieren-161044\/\">Salzburger Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>Das gro&szlig;e Flattern<\/strong><br>\nOhne den IWF im Boot wollte Angela Merkel kein drittes Hilfsprogramm f&uuml;r Athen genehmigen. Der W&auml;hrungsfonds offenbart nun einen keineswegs &uuml;berraschenden Eigensinn<br>\nNiemals kann Griechenland eine Schuldenlast von absehbar 200 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung tragen, schon gar nicht nach den seit 2010 von der Troika verordneten Aderl&auml;ssen. So h&ouml;rt der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) auf den Rat seiner &Ouml;konomen und besteht auf einem Schuldenschnitt.<br>\nDas ist pikant, immerhin hat Angela Merkel den IWF ins Boot geholt. Die Sparkommissare aus Washington sollten schlaffen Europ&auml;ern auf die Finger schauen. Ohne den IWF kein drittes Hilfsprogramm f&uuml;r Athen, sagt Merkel. Nur leider spielt der IWF nicht mehr so mit, wie die Kanzlerin das w&uuml;nscht. Er will nur dann Verhandlungspartner bleiben, sollten sich die &uuml;brigen Gl&auml;ubiger beim Thema Schuldenschnitt bewegen. Das hie&szlig;e, entweder Schuldenerlass um 50 Prozent (und mehr) oder Moratorium, um die Verbindlichkeiten f&uuml;r 25 Jahre oder l&auml;nger einzufrieren, bis die griechische Wirtschaft so weit erholt ist, dass sie Zins und Tilgung schultern kann.<br>\nWoher kommt der Sinneswandel beim IWF? Man wusste es von Anfang an besser und h&auml;tte sich niemals auf die deutschen Spardogmen einlassen d&uuml;rfen. Der IWF wusste seit den 90er Jahren, dass eine Schulden- oder Haftungs&uuml;bernahme durch Dritte schnell und gr&uuml;ndlich &uuml;ber die B&uuml;hne gehen muss. Genau das Gegenteil von dem, was im Fall Griechenland passiert ist. Auch begriff der IWF bereits in den 80erJahren, was herauskommt, wenn man privaten Banken Schrottpapiere abkauft, um sie vor Verlust zu bewahren: nichts au&szlig;er der Verwandlung fauler privater in faule &ouml;ffentliche Kredite. Schlie&szlig;lich konnte der IWF in jener Zeit gleichsam antizipieren, dass strikte Austerit&auml;tspolitik in einer Abw&auml;rtsspirale endet. So klar wie im Fall Griechenland vollzog sich das bis dahin freilich noch nie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/das-grosse-flattern\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Syriza muss zu ihren Prinzipien zur&uuml;ckkehren&rdquo;<\/strong><br>\nKampfansage in Griechenland: Die 32 Abweichler der Syriza-Fraktion wollen einen Gegenentwurf zu Tsipras&rsquo; Kompromiss-Kurs vorlegen. Der &Ouml;konom und Abgeordnete Costas Lapavitsas &uuml;ber das geplante Gegenprogramm, die Gefahr der Spaltung und den &ldquo;Grexit&rdquo;.<br>\nHerr Lapavitsas, Sie und andere 31 Syriza Abgeordnete haben bei der letzten Parlamentsabstimmung gegen die Einigung mit den Geldgebern votiert. Ist diese Front seither gest&auml;rkt oder geschw&auml;cht worden?<br>\nWir sind st&auml;rker geworden, denke ich. Ein gro&szlig;er Teil der Syriza Abgeordneten ist bereit, den Bail-Out-Deal unter keinen Umst&auml;nden zu unterschreiben. Das sind nicht nicht etwa nur Abgeordnete des linken Fl&uuml;gels, sie stammen aus der gesamten Partei.<br>\nUnd vertreten Sie auch die Mehrheit der Partei? Oder nur eine Minderheit?<br>\nDas ist wirklich schwer zu sagen. Es ist sicherlich nicht halb und halb unter den Abgeordneten, da hat sich die Mehrheit der F&uuml;hrung angeschlossen. Aber beim Rest, den W&auml;hlern, den Mitgliedern, das ist wirklich sehr schwer zu sagen. Ich wei&szlig; nur, dass es ein gro&szlig;er Anteil ist und er w&auml;chst. Bei den jungen Leuten, die nunmal die Zukunft des Landes sind, ist die Anti-Bail-Out-Mehrheit &uuml;berw&auml;ltigend. Trotzdem, diejenigen, die Nein sagen, m&uuml;ssen eine schwierige Entscheidung treffen, weil sie in einem Dilemma stecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/syriza-rebellion-gegen-tsipras-syriza-muss-zu-ihren-prinzipien-zurueckkehren\/12161064.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie die deutsche Ideologie Europas Zukunft zerst&ouml;rt: Von der Griechenland &ndash; zur Eurokrise<\/strong><br>\nKurzer Ausflug in die Euro-Geschichte<br>\nDie Einf&uuml;hrung des Euro im Jahr 2002 war in der Logik der europ&auml;ischen Einigung eine notwendige und folgerichtige Entscheidung. Das Bild von Europa als Fahrrad, das umf&auml;llt, wenn es stehen bleibt, hat durchaus seine Berechtigung.<br>\nWie fast immer bei der Weiterentwicklung der europ&auml;ischen Einigung wurde auch der Euro als unfertiges Projekt gestartet, weil man sich &uuml;ber den endg&uuml;ltigen Zweck, den man mit dem Euro erreichen wollte, nicht einigen konnte. Auf der einen Seite monetaristische\/ neoliberale Vorstellungen vom Wettbewerb der Eurostaaten untereinander, die insbesondere von deutscher Seite (und der Bundesbank) vertreten wurden.<br>\nAuf der anderen Seite der Wunsch, die gemeinsame W&auml;hrung als Mittel zur Durchsetzung einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik zu nutzen. Dass die beschlossene Euro-Konstruktion ohne weitere Integration der Wirtschafts- und Finanzpolitik nur auf einem Bein stehen w&uuml;rde und sp&auml;testens bei der n&auml;chsten &ouml;konomischen Krise nachgebessert werden m&uuml;sste, war immer ein offenes Geheimnis.<br>\nIm Falle des Europrojektes war der Zeitpunkt zum Nachbessern mit Ausbruch der gro&szlig;en Finanzkrise 2008 erreicht. Denn diese hatte zur Folge, dass erst die faulen Schulden der privaten Banken zu &ouml;ffentlichen Schulden der Staaten gemacht wurden, bevor die deshalb stark gestiegene Staatsverschuldung von eben diesen &ndash; gerade geretteten &ndash; Banken zum Anlass genommen wurde, gegen einzelne Eurostaaten zu spekulieren. Dies brachte die zur Funktionsweise des Eurosystems unerl&auml;ssliche Angleichung der auf Staatsanleihen erhobenen Zinss&auml;tze massiv in Gefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.de\/jakob-von-uexkull\/griechenland-europa-deutschland-krise-_b_7931088.html?utm_hp_ref=tw\">The Huffington Post<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum die Deutschen nicht unsere Freunde sind<\/strong><br>\nDas Problem der antihellenischen Politik Berlins geht nicht nur von den Personen aus, die heutzutage gerade Spitzenpositionen inne haben, wie Merkel und Sch&auml;uble. Es ist nicht nur ausschlie&szlig;lich ihre eigene Sch&ouml;pfung oder Entscheidung. In der Praxis stellt es eine st&auml;ndig gespeiste Situation dar, die von der allgemeinen deutschen F&uuml;hrungs- und Herrschaftsmentalit&auml;t ausgeht, die sehr z&uuml;gig und gef&auml;hrlich wiederauflebt.<br>\nDie abstrafende Gesinnung gegen&uuml;ber Griechenland ist in Deutschland zu einem Synonym der politischen Popularit&auml;t geworden! Je h&auml;rter, desto popul&auml;rer. Und die Anerkennung f&uuml;r die unmenschliche, nationalrassistische Politik genie&szlig;en heute Sch&auml;uble und Merkel.<br>\nFragen Sie mich nicht, ob es das deutsche Volk ist, das die Aus&uuml;bung der antihellenischen Politik diktiert, oder ob die heutige Koalitionsregierung Deutschlands sie in der &ouml;ffentlichen Meinung ihres Landes zu einer &bdquo;politischen Notwendigkeit&ldquo; gemacht hat. Die Antwort erinnert an das Problem mit dem Huhn und dem Ei. Auf jeden Fall ist jedoch die abstrafende Voreinstellung der systemischen deutschen Parteien gegen&uuml;ber Griechenland derma&szlig;en mit dem laizistischen Empfinden verflochten, dass sie eine politische Pflicht eines jeden in den Bundestag gew&auml;hlten Vertreters ist.<br>\nBei allen Meinungsumfragen bleiben die deutschen B&uuml;rger die treuesten Anh&auml;nger des sofortigen Ausscheidens Griechenlands aus dem Europa. Gleichzeitig stellt Griechenland jedoch weiterhin eins der popul&auml;rsten touristischen Ziele f&uuml;r die Deutschen dar, die meinen, eine ins Elend geraten Schuldenkolonie, zu deren sozialer Einebnung sie mehr als jeder andere beigetragen haben, als Eroberer besuchen zu k&ouml;nnen.<br>\nDer moderne deutsche Antihellenismus ist weder zuf&auml;llig noch opportunistisch. Er st&uuml;tzt sich auf gut gefestigte Stereotypen und negative Mythen, welche die heutige deutsche Mentalit&auml;t, aber auch den &auml;u&szlig;ert fragw&uuml;rdigen &hellip; deutschen Humor durchziehen. Der Grieche ist der Faulpelz, der Nichtsnutz, der von Gott den besten Claim auf dem Planeten geschenkt bekam und ihn nicht zu nutzen wei&szlig;, sondern nur herumsitzen, seinen Ouzo trinken und seinen Kaffee genie&szlig;en m&ouml;chte. Diese H&auml;sslichkeiten sind nicht nur eine Reproduktion der &bdquo;BILD&ldquo;. Sie durchziehen von dem einem bis zum anderen Ende die deutsche Gesellschaft als gut gefestigte &Uuml;berzeugungen. F&uuml;r den durchschnittlichen Deutschen ist Griechenland es leider nicht wert, von den modernen Griechen bewohnt zu werden! Es ist ein zu privilegiertes Bestimmungsland f&uuml;r eine Nation &hellip; zweiter Klasse&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.griechenland-blog.gr\/2015\/08\/griechenland-warum-die-deutschen-nicht-unsere-freunde-sind\/2135711\/\">Griechenland-Blog<\/a><\/li>\n<li><strong>#StopAusterity<\/strong><br>\nIn Europa l&auml;uft etwas falsch. Wir stecken das siebente Jahr in der Krise. Schuld ist die Austerit&auml;tspolitik, die wenigen hilft und vielen schadet. Die Verantwortlichen greifen zu den falschen Mitteln. Viele wissen es nicht besser, die anderen k&ouml;nnen sich nicht durchsetzen. Noch! Gemeinsam &auml;ndern wir das! Hilf mit, der Sparpolitik ein Ende zu setzen!<br>\nAusterit&auml;tspolitik hei&szlig;t strenges Sparen.<br>\nDas funktioniert nicht, wie die letzten Jahre zeigen: die Wirtschaftsleistung bricht ein, Arbeitslosigkeit steigt und das soziale Sicherungssystem wird abgebaut. Die Austerit&auml;tspolitik ist damit gescheitert.<br>\nDie Krise verstehen und die Krise l&ouml;sen<br>\nWir zeigen die Ursachen der Krise sowie m&ouml;gliche L&ouml;sungen klar und deutlich auf. Damit liegen alle Argumente auf der Hand, mach dir selber ein Bild. (&hellip;)<br>\nEs ist Zeit zu handeln: Machen wir den 19. September zum internationalen Tag gegen die Austerit&auml;tspolitik<br>\nAm Samstag nach dem siebenten Jahrestag der Lehman-Brothers-Pleite stehen wir auf. Denn es wird immer noch versucht, durch strenges Sparen aus der Krise zu kommen. Schluss damit, das funktioniert nicht! Wir demonstrieren f&uuml;r neue Wege aus der Krise! Get active! #stopausterity<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stopausterity.eu\/\">#StopAusterity<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fraktionschef will Abgeordnete auf Kurs bringen. Kauder droht Unions-Abweichlern<\/strong><br>\n60 Abgeordnete von CDU und CSU hatten Kanzlerin Merkel die Gefolgschaft verweigert und gegen das dritte Hilfsprogramm f&uuml;r Griechenland gestimmt. Fraktionschef Kauder droht den Abweichlern nun, sie von wichtigen Aussch&uuml;ssen auszuschlie&szlig;en.<br>\nUnionsfraktionschef Volker Kauder hat angek&uuml;ndigt, die 60 Griechenland-Abweichler in den eigenen Reihen nicht mehr in zentrale Gremien des Bundestages zu schicken. &ldquo;Diejenigen, die mit Nein gestimmt haben, k&ouml;nnen nicht in Aussch&uuml;ssen bleiben, in denen es darauf ankommt, die Mehrheit zu behalten: etwa im Haushalts- oder Europaausschuss&rdquo;, sagte Kauder der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;. &ldquo;Die Fraktion entsendet die Kollegen in Aussch&uuml;sse, damit sie dort die Position der Fraktion vertreten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/union-griechenland-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Kauder hat sich dabei nur verplappert. Unausgesprochen geschieht das doch in den Regierungsfraktionen st&auml;ndig, auch in der SPD. Der leider zu fr&uuml;h verstorbene Ottmar Schreiner konnte davon ein Lied singen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>R&uuml;stung<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Genehmigungen des Wirtschaftsministeriums: R&uuml;stungsexporte in arabische Staaten mehr als verdoppelt<\/strong><br>\nSigmar Gabriel wollte die deutschen R&uuml;stungsexporte beschr&auml;nken. Daraus ist bislang nicht geworden &ndash; im Gegenteil. Der Wert der vom Wirtschaftsminister bewilligten Ausfuhren stieg nach Informationen des SPIEGEL zuletzt deutlich an.<br>\nDie Bundesregierung hat zwischen Januar und Ende Juni 2015 nach Informationen des SPIEGEL deutlich mehr R&uuml;stungsexporte genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Dies geht aus einer parlamentarischen Anfrage des Linken-Abgeordneten Jan van Aken hervor. Demnach ist der Wert der sogenannten Einzelgenehmigungen um rund 50 Prozent auf nun 3,31 Milliarden Euro gestiegen. Rechnet man die Sammelausfuhrgenehmigungen hinzu, zumeist Kooperationen mit Nato-Partnern, ergibt sich ein Gesamtwert von insgesamt 6,35 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundesregierung-ruestungsexporte-auf-rekordkurs-a-1047172.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Gabriels Waffenexporte: Das h&auml;ssliche Antlitz von Schwarz-Rot<\/strong><br>\nDer Wert ist damit bereits fast so hoch wie im gesamten vergangenen Jahr, als die Bundesregierung Exporte im Gesamtwert von 6,5 Milliarden Euro erlaubte. &raquo;Das sind dramatische Zahlen, die vor allem f&uuml;r Sigmar Gabriel und seine SPD hochnotpeinlich sind&laquo;, sagte van Aken. Daran zeige sich, &raquo;dass diese Regierung genau so hemmungslos Waffen in alle Welt liefert wie ihre Vorg&auml;nger&laquo;. Die Gr&uuml;nen-Verteidigungsexpertin Agnieszka Brugger warf dem zust&auml;ndigen Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vor, mehr &raquo;Wert auf die Interessen der R&uuml;stungslobby als auf Menschenrechte und Frieden&laquo; zu legen. Brugger kritisierte, es zeige sich &raquo;das wahre und h&auml;ssliche Antlitz der schwarz-roten Bundesregierung bei den Waffengesch&auml;ften&laquo;. Gabriel habe Waffenexporte zwar als Gesch&auml;ft mit dem Tod bezeichnet, &raquo;jenseits von markigen Spr&uuml;chen und leeren Versprechen aber kaum geliefert&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/980566.gabriels-waffenexporte-das-haessliche-antlitz-von-schwarz-rot.html%20\">neues deutschland<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Erneut ein Beleg f&uuml;r die Flexibilit&auml;t des SPD-Bundesvorsitzenden und Bundeswirtschaftsministers.<\/em><br>\n<em>Sarkastisch oder zynisch k&ouml;nnte festgestellt werden, dass auf Herrn Gabriel Verlass ist: Er redet so und handelt vollkommen entgegengesetzt &ndash; zum Wohle der deutschen Unternehmen wie er vermutlich meint.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundeswehr will bis zu 6 Milliarden Euro investieren<\/strong><br>\nDie Bundeswehr will bis zu sechs Milliarden Euro ausgeben, um M&auml;ngel bei Hubschraubern, Flugzeugen und anderen R&uuml;stungsprojekten zu beheben.<br>\nDas sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Die Investitionen sollen in einem Zeitraum von sieben bis acht Jahren erfolgen. Damit best&auml;tigte der Sprecher Recherchen des Nachrichtenmagazins &ldquo;Der Spiegel&rdquo;, auf die sich AFP bei ihrer Anfrage berufen hatte. &ndash; Das Verteidigungsministerium musste in der Vergangenheit wiederholt Probleme mit der Ausr&uuml;stung der Bundeswehr einr&auml;umen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ausruestungsmaengel-bundeswehr-will-bis-zu-6-milliarden.1947.de.html?drn:news_id=511781\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Paul Krugman: Von Trump an abw&auml;rts kann man die Republikaner nicht mehr ernst nehmen<\/strong><br>\nVielen Kommentatoren zufolge sollte dies der Wahlkampfzyklus sein, in dem die Republikaner mit ihrer &bdquo;deep bench&ldquo; [der Breite ihres Fu&#776;hrungspotentials] protzen wu&#776;rden. Schlie&szlig;lich seien erfahrene Gouverneure wie Jeb Bush und Scott Walker, Andersdenkende wie Rand Paul und zugkr&auml;ftige neue Akteure wie Marco Rubio im Rennen um die Nominierung. Stattdessen liegt nun aber Donald Trump mit weitem Abstand an der Spitze. Was ist passiert?<br>\nViele, die das nicht haben kommen sehen, schreiben das der Leichtgl&auml;ubigkeit zu: Die Leute k&ouml;nnen nicht unterscheiden zwischen jemandem, der so klingt, als wu&#776;sste er, wovon er redet, und jemandem, der die Dinge wirklich ernst nimmt. Und natu&#776;rlich gibt es sehr viel Leichtgl&auml;ubigkeit. Doch wenn man mich fragt, dann waren und sind die Pundits zumindest genauso leichtgl&auml;ubig wie die breite &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nDenn obwohl es stimmt, dass Mr. Trump im Grunde genommen eine absurde Gestalt ist, seine Rivalen sind das auch. Und wenn man genau hinh&ouml;rt, was jeder Einzelne von ihnen wirklich sagt, und nicht, wie er es sagt, dann findet man Inkoh&auml;renz und Extremismus, die dem, was Mr. Trump anzubieten hat, aber auch nicht im Geringsten nachstehen. Und das ist kein Zufall: Unsinn zu reden ist ein Muss, wenn man in der derzeitigen republikanischen Partei vorankommen will&hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/08\/07\/opinion\/paul-krugman-from-trump-on-down-the-republicans-cant-be-serious.html%20\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>So schob BMW-Erbin Quandt ihre Milliarden am Fiskus vorbei<\/strong><br>\nDie Milliard&auml;rin und BMW-Gro&szlig;aktion&auml;rin Johanna Quandt ist gestorben. Sie galt als eine der reichsten Deutschen, ihr Aktienverm&ouml;gen wird auf 9,3 Milliarden Euro gesch&auml;tzt. Davon wird der Fiskus jedoch so gut wie nichts sehen.<br>\nDie BMW-Erbin und Unternehmerin Johanna Quandt ist Alter von 89 Jahren gestorben. Zusammen mit ihren Kindern Stefan Quandt und Susanne Klatten hielt sie knapp die H&auml;lfte der BMW-Stammaktien. Johanna Quandt geh&ouml;rten laut BMW-Gesch&auml;ftsbericht f&uuml;r das Jahr 2014 insgesamt 16,8 Prozent der Stammaktien.<br>\nWie der Journalist R&uuml;diger Jungbluth berechnet hat, hatte das Aktienpaket an Quandts Todestag zum Schlusskurs von 92 Euro einen Wert von rund 9,3 Milliarden Euro. &ldquo;Damit d&uuml;rfte es sich um das gr&ouml;&szlig;te Industrieverm&ouml;gen handeln, das in Deutschland jemals vererbt worden ist&rdquo;, sagt Jungbluth.<br>\nNur 0,4 Prozent fallen unter die Erbschaftssteuer<br>\nDer Fiskus d&uuml;rfte sich also theoretisch &uuml;ber Rekordeinnahmen aus der Erbschaftssteuer freuen. Doch die Sache hat einen Haken: Wie Jungbluth bei seinen Recherchen f&uuml;r ein Buch &uuml;ber die Quandt-Dynastie herausgefunden hat, hatte die verstorbene Johanna Quandt ihr Verm&ouml;gen schon Jahre vor ihrem Tod an ihre Kinder &uuml;berschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/unternehmen\/an-der-erbschaftsteuer-vorbei-mit-diesem-kniff-verschob-bmw-erbin-quandt-ihre-milliarden-am-fiskus-vorbei_id_4863522.html%20\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Bereits vor einigen Jahren schrieb Oskar Lafontaine in seinem &bdquo;Tagesspiegel&ldquo;-Beitrag <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9668#h16\">Sozialisten sind die wahren Liberalen<\/a> u.a.:<\/em><br>\n<em>&bdquo;Im &sect; 950 des BGB steht: &bdquo;Wer durch Verarbeitung oder Umbildung eines oder mehrerer Stoffe eine bewegliche Sache herstellt, erwirbt das Eigentum an der neuen Sache.&ldquo; Man kann es drehen und wenden, wie man will. Nach unserem BGB geh&ouml;ren die VWs nicht den Pi&euml;chs und die BMWs nicht den Quandts oder Klattens, sondern den Besch&auml;ftigten, die durch Verarbeitung und Umbildung mehrerer Stoffe eine bewegliche Sache, das Auto, hergestellt haben. K. H. Flach kam auf den Punkt: &bdquo;Das Problem des Kapitalismus besteht nicht darin, dass Unternehmer Gewinne erwirtschaften und entnehmen, sondern darin, dass die st&auml;ndig notwendige Reinvestition des gr&ouml;&szlig;ten Teils der Gewinne nicht nur moderne Produktionsanlagen und Arbeitspl&auml;tze schafft, sondern eine st&auml;ndige Verm&ouml;gensvermehrung in der Hand der Vorbesitzer der Produktionsmittel.&ldquo; Daraus folgt, dass die st&auml;ndige Verm&ouml;gensvermehrung vor allem den Arbeitnehmern zugute kommen muss und nicht den Besitzern der Produktionsmittel. Diese Einsicht d&uuml;rfte den heutigen Liberalen schwerfallen.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Leider befinden sich von diesen uneinsichtigen Liberalen auch zu viele bei den B&uuml;ndnis 90\/Gr&uuml;nen und in der SPD.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Pick and Choose<\/strong><br>\nWie direkt amerikanische Politiker auf die Regierungsbildung in der Ukraine Einfluss nehmen, zeigt ein auf den 25. Juni 2015 datierter Brief des US-Senators Richard J. Durbin, der bei The Saker http:\/\/thesaker.is\/you-think-the-ukraine-is-independent-think-again\/ zu finden ist. Darin wendet sich der Ko-Vorsitzende der &bdquo;Ukraine-Gruppe&ldquo; (&bdquo;Ukraine Caucus&ldquo;) im Senat an den ukrainischen Ministerpr&auml;sidenten und engen US-Verb&uuml;ndeten Arseni Jazenjuk. Zun&auml;chst teilt er mit, er teile dessen Sorge, um einige der j&uuml;ngsten &bdquo;Entlassungen von Schl&uuml;sselfiguren der ukrainischen F&uuml;hrung durch [Pr&auml;sident] Petro Poroschenko.&ldquo; Es sei von enormer Bedeutung, &bdquo;jede Anstrengung zu unternehmen, um Oleksiy Pavlenko in seinem Amt als Agrar- und Lebensmittelminister zu halten&ldquo;. Mit seinem Rausschmiss w&uuml;rden &bdquo;einer Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen amerikanischen und ukrainischen Agrofirmen zus&auml;tzliche Hindernisse in den Weg gelegt.&ldquo; In der Tat d&uuml;rfte dies misslich sein, waren die US-Agrofirmen doch bislang in der Lage, sich etliche Filetst&uuml;cke des ukrainischen Landwirtschaftssektors unter den Nagel zu rei&szlig;en (siehe IMI-Aktuell 2015\/142). Dar&uuml;ber hinaus sei es von &bdquo;h&ouml;chster Bedeutung&ldquo; sicherzustellen, dass Yuriy Nedashkovsky weiter Pr&auml;sident von Energoatom bleibe.<br>\nAllerdings scheint man andererseits auch nicht mit jeder Personalpr&auml;ferenz Janzejuks konform zu gehen: &bdquo;Ich m&ouml;chte ihnen mitteilen, dass die US-Ukraine-Senatsgruppe ihre Vorschl&auml;ge hinsichtlich des Innenministers, Arsen Avakov, des Energie- und Kohleministers, Volodymiyr Demchyshyn und des Vorsitzenden der Firma Ukrgasvydobuvannya, Segej Kostyuk erwogen (considered) hat. Der Mehrheit der Senatoren stimmt darin &uuml;berein, dass weder Demchyshyn noch Kostyuk die Jobanforderungen erf&uuml;llen. Allerdings existiert keine Eindeutige L&ouml;sung f&uuml;r das Problem von Herrn Avakow. Die Senatoren sind sich hier uneinig. Ich halte es f&uuml;r angemessen, diese Angelegenheit f&uuml;r einige Zeit zu verschieben.&ldquo;<br>\nUnd mit diesem Satz endet dann auch der Brief, von dem nat&uuml;rlich unklar ist, ob Jazenjuk die in ihm enthaltenen Anweisungen tats&auml;chlich als bindend erachtet. Allein die Tatsache allerdings, dass ein US-Senator sich berufen f&uuml;hlt, dem ukrainischen Ministerpr&auml;sidenten detaillierte Vorgaben zur Besetzung f&uuml;hrender Regierungs- und Unternehmensposten zu &uuml;bermitteln, sagt einiges &uuml;ber den Grad der Unabh&auml;ngigkeit der Ukraine aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2015\/07\/06\/ukraine-pick-and-choose\/\">IMI<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Nicht schlecht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kiew flieht nach vorn<\/strong><br>\nDie Staatspleite der Ukraine ist nahe. Finanzministerin Jaresko setzt den Gl&auml;ubigern die Pistole auf die Brust. Die bleiben aber stur. (&hellip;)<br>\nKiews Drohung mit dem &raquo;Default&laquo;, dem Zahlungsausfall, ist dabei ein zweischneidiges Schwert. Ein Land, das ihn riskiert, kann meist einige Jahre nicht mehr an die internationalen Kapitalm&auml;rkte zur&uuml;ckkehren. Wenn die allerdings ohnehin nur Zinss&auml;tze anbieten, die sich die Ukraine nicht leisten kann, w&auml;chst die Versuchung, das &raquo;Ist der Ruf erst ruiniert&hellip;&laquo;&ndash;Spiel anzufangen. Mit anderen Worten: sich ganz auf politisches Kapital zu verlassen und darauf zu spekulieren, dass es sich USA und EU nicht werden leisten k&ouml;nnen, den Prestigeverlust zu riskieren, der mit einer Pleite ihres Ziehkinds in Kiew eintr&auml;te. US-Amerikaner und EU-Europ&auml;er allerdings sind nur gegen strenge Auflagen zu weiteren Zahlungen bereit. Es geht dabei nicht nur um antisoziale Reformen, sondern durchaus auch um ernsthafte Ziele wie Korruptionskontrolle. Da aber tut sich in Kiew wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/08-08\/047.php%20\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>512 000 Personen beziehen Grundsicherung im Alter<\/strong><br>\nIm M&auml;rz 2015 bezogen in Deutschland rund 512 000 Personen Leistungen der Grundsicherung im Alter nach dem 4. Kapitel des Zw&ouml;lften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII &bdquo;Sozialhilfe&ldquo;). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren unter diesen Leistungsbeziehern mit 61 % mehr Frauen als M&auml;nner (39 %).<br>\nIm M&auml;rz 2015 erhielten im fr&uuml;heren Bundesgebiet 31 von 1 000 Einwohnern im Rentenalter ab 65 Jahre und 3 Monate Leistungen der Grundsicherung; in den neuen L&auml;ndern einschlie&szlig;lich Berlin waren es 19 von 1 000 Einwohnern. Spitzenreiter unter den Bundesl&auml;ndern war der Stadtstaat Hamburg (69 je 1 000 Einwohner). Die Bev&ouml;lkerung in Th&uuml;ringen (10 je 1 000 Einwohner) und Sachsen (11 je 1 000 Einwohner) nahm diese Leistungen am seltensten in Anspruch.<br>\nAuf Grundsicherung sind im Rentenalter insbesondere Frauen im fr&uuml;heren Bundesgebiet angewiesen: Im M&auml;rz 2015 bezogen im fr&uuml;heren Bundesgebiet 34 von 1 000 Frauen und 28 von 1 000 M&auml;nnern dieses Alters Leistungen der Grundsicherung. In den neuen L&auml;ndern einschlie&szlig;lich Berlin waren es jeweils 19 von 1 000 Frauen beziehungsweise 1 000 M&auml;nnern.<br>\nNeben den rund 512 000 Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;ngern von Grundsicherung im Rentenalter gab es im M&auml;rz 2015 deutschlandweit rund 483 000 Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger von Grundsicherung wegen dauerhaft voller Erwerbsminderung. Diese waren mindestens 18 Jahre alt, hatten das Rentenalter von 65 Jahren und 3 Monaten allerdings noch nicht erreicht. Damit bezogen im M&auml;rz 2015 rund 995 000 vollj&auml;hrige Menschen in Deutschland Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel des SGB XII.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2015\/08\/PD15_280_221.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Fehler in Destatis-Pressemitteilung zur Grundsicherung im Alter: Anteil 2014 nicht gesunken!<\/strong><br>\nDer in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 6. August 2015 erweckte Eindruck, der Anteil der Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger von Leistungen zur &bdquo;Grundsicherung im Alter&rdquo; an der Bev&ouml;lkerung im Alter &uuml;ber der gesetzlichen Altersgrenze (&sect; 41 Absatz 2 SGB XII) sei 2014 im Vorjahresvergleich erstmals (leicht) gesunken (insbesondere bei den Frauen), ist falsch. In den &bdquo;DuMont&rdquo;-Zeitungen &ndash; Berliner Zeitung, <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/arbeit---soziales\/grundsicherung-die-legende-von-der-rentner-armut,1473632,31409070.html\">Frankfurter Rundschau<\/a> und K&ouml;lner-Stadtanzeiger &ndash; wird dieser Fehler, offensichtlich ohne &bdquo;Gesp&uuml;r f&uuml;r Zahlen&rdquo;, unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Die Legende von der massenhaften Rentner-Armut&rdquo; (7. August 2015) verbreitet.<br>\nBei einem berichteten Anstieg der Zahl der Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger dieser Leistungen von 497.433 (Ende 2013) um 2,98 Prozent (14.829) auf (vorl&auml;ufige) 512.262 (Ende 2014) w&auml;re dieser Anteil nur dann gesunken, wenn die Bev&ouml;lkerung &uuml;ber der gesetzlichen Altersgrenze (2013: 65 Jahre und zwei Monate, 2014: 65 Jahre und drei Monate) st&auml;rker gestiegen w&auml;re als um eben diese 2,98 Prozent &ndash; rechnerisch um &uuml;ber 497.000 auf etwa 17,2 Millionen. Dies aber ist absolut nicht der Fall &ndash; auch wenn die Bev&ouml;lkerungsfortschreibung bisher nur bis Ende 2013 vorliegt, mit rechnerisch 16,676 Millionen Frauen und M&auml;nnern im &bdquo;Rentenalter&rdquo; von 65 Jahren und zwei Monaten. Auf Grundlage der Ergebnisse der 13. koordinierten Bev&ouml;lkerungsvorausberechnung (von Destatis am 28. April 2015 ver&ouml;ffentlicht) errechnet sich z.B. in der &bdquo;Variante 2&Prime; (&bdquo;Kontinuit&auml;t bei st&auml;rkerer Zuwanderung&rdquo;) ein Anstieg der Bev&ouml;lkerung im &bdquo;Rentenalter&rdquo; (siehe oben) um 146.000 (0,9 Prozent) &ndash; weit entfernt von den &bdquo;&uuml;ber 497.000&Prime; bzw. &bdquo;2,98 Prozent&rdquo; (siehe oben). Und auch in der &bdquo;Variante 3&Prime; (&bdquo;relativ alte Bev&ouml;lkerung&rdquo;) errechnet sich lediglich ein Anstieg um 148.000 Menschen im von 65 Jahre und zwei Monate in 2013 auf 65 Jahre und drei Monate in 2014 heraufgesetzten &bdquo;Rentenalter&rdquo;.<br>\nAnmerkung: Destatis hat seine Pressemitteilung vom 6. August 2015 bisher nicht korrigiert. Eine Korrektur sollte sp&auml;testens am kommenden Montag (10. August 2015) erfolgen. (Bremen, 9. August 2015)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/658-fehler-in-destatis-pressemitteilung-zur-grundsicherung-im-alter-anteil-2014-nicht-gesunken.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jungendberufsbildung (BIAJ)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ulrike Mascher: So geht es M&uuml;nchens Rentnern<\/strong><br>\nKein Geld f&uuml;r Schmerzmittel, Trambahnkarten und Geschenke f&uuml;r die Enkel: &Uuml;ber 13 000 M&uuml;nchner Rentner m&uuml;ssen &bdquo;aufstocken&ldquo;, bis zu 6000 weitere verstecken ihre Armut. Wie sieht ihr Leben aus?<br>\nDie Zahlen sind neu &ndash; und brisant: Schon eine Million Deutsche m&uuml;ssen laut dem Statistischen Bundesamt ihr Einkommen mit Grundsicherung &bdquo;aufstocken&ldquo;, weil ihr Geld nicht zum &Uuml;berleben reicht. Die H&auml;lfte davon, 512 000 M&auml;nner und Frauen, sind &uuml;ber 65 Jahre alt. Und die Zahl der alten Armen steigt weiter. Was bedeutet das f&uuml;r die M&uuml;nchner Rentner? Die AZ sprach mit Ulrike Mascher, Chefin des Sozialverbands VdK.<br>\nAllein an der Isar m&uuml;ssen &uuml;ber 13 000 Senioren aufstocken. Die Dunkelziffer d&uuml;rfte deutlich h&ouml;her sein. Ich sch&auml;tze, es gibt weitere 6000 Senioren, die ihre Anspr&uuml;che gar nicht anmelden, sondern still und leise ihre Armut erdulden&hellip;<br>\nNehmen wir ein Ehepaar, er war vielleicht Installateur oder Koch und hatte 1100 Euro Rente plus eine kleine Betriebsrente von 100 Euro. Sie hat zwei Kinder geboren, war mit zeitlichen L&uuml;cken Teilzeitverk&auml;uferin und bekommt 400 Euro Rente. Macht 1600 Euro.<br>\nWas, wenn der Mann stirbt?<br>\nDann f&auml;llt seine Rente weg &ndash; und pl&ouml;tzlich bleiben ihr mit der Witwenrente von 600 Euro nur noch insgesamt 1000 Euro im Monat. Wenn die Miete 700 oder 800 Euro warm gekostet hat &hellip; &hellip; dann reicht ihr Geld f&uuml;r nichts mehr. Und eine kleinere Wohnung f&uuml;r weniger Miete zu finden, ist in M&uuml;nchen ja auch fast utopisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/inhalt.ulrike-mascher-az-interview-so-geht-es-muenchens-rentnern.84f92fa0-3af9-4be2-a981-ab500fd57531.html%20\">Abendzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nicht jede Arbeit ist gute Arbeit<\/strong><br>\nDie Flexibilisierung von Jobs kostet die prek&auml;r Besch&auml;ftigten oft auf Dauer ihre Qualifikation. Das hinterl&auml;sst Narben.<br>\nGeleitet von der Besch&auml;ftigungsstrategie der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie der Europ&auml;ischen Kommission, l&auml;sst sich in allen L&auml;ndern Europas eine l&auml;ngere Phase der Flexibilisierung von Arbeitsm&auml;rkten beobachten. Die Vorstellung dahinter: Verbesserte M&ouml;glichkeiten f&uuml;r &bdquo;hire and fire&ldquo; seien das beste Mittel, um Krisen zu bew&auml;ltigen.<br>\nDiesem Credo folgte auch die deutsche Regierung: Infolge der &bdquo;Agenda 2010&ldquo; wurde der K&uuml;ndigungsschutz weiter gelockert und der Einsatz wiederholt befristeter Besch&auml;ftigung erleichtert. Leiharbeit wurde liberalisiert. Zugleich wurde mit den &bdquo;Hartz-Gesetzen&ldquo; durch die K&uuml;rzung des Arbeitslosengeldes nach einem Jahr und eine Politik der &bdquo;Aktivierung&ldquo; der Druck zur Arbeitsaufnahme erh&ouml;ht. Bei gleichzeitig hoher Arbeitslosigkeit standen den Unternehmen ein enormes &Uuml;berangebot an Erwerbspersonen und zugleich zus&auml;tzliche M&ouml;glichkeiten zur Verf&uuml;gung, die Zahl ihrer Besch&auml;ftigten flexibel anzupassen. Dies wiederum erh&ouml;hte den Druck auf L&ouml;hne in jenen Bereichen, in denen Personal austauschbar ist. Tats&auml;chlich hat sich in der Folge die Zahl der Besch&auml;ftigten erh&ouml;ht, dies aber lediglich im Niedriglohnbereich, bei geringf&uuml;giger Besch&auml;ftigung, Teilzeit- und Leiharbeit sowie Soloselbst&auml;ndigkeit. Die Zahl der Vollzeitstellen ging sogar deutlich zur&uuml;ck&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/gastbeitrag-nicht-jede-arbeit-ist-gute-arbeit,29976308,31411566.html\">Olaf Struck in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Makler umgehen mit Tricks das Bestellerprinzip<\/strong><br>\nAls Reaktion auf neue Gesetzesbestimmungen im Mietrecht wenden Makler offenbar neue Tricks an, um Wohnungssuchende zur Kasse zu bitten. Ziel sei es, das seit gut zwei Monaten in Deutschland geltende Bestellerprinzip zu umgehen, berichtete die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; am Samstag. Dieses besagt, dass bei Mietwohnungen derjenige den Makler bezahlt, der ihn auch bestellt hat &ndash; also nicht mehr automatisch der Mieter.<br>\nEinige Makler versuchen dem Bericht zufolge, die Kosten dennoch auf die Mieter abzuw&auml;lzen. Von Wohnungssuchenden werde etwa verlangt, r&uuml;ckwirkend einen &ldquo;Suchauftrag&rdquo; zu unterschreiben, der suggeriert, die Mieter h&auml;tten den Makler bestellt. Andere dagegen verlangen demnach eine &ldquo;Vertragsausfertigungsgeb&uuml;hr&rdquo; von mehreren hundert Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/immobilien\/zeitungsbericht-makler-umgehen-mit-tricks-das-bestellerprinzip\/12163100.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Dresden baut staatlich<\/strong><br>\nVor zehn Jahren verkaufte Dresden den st&auml;dtischen Wohnungsbestand. Jetzt gr&uuml;ndet die Stadt wieder eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft.<br>\nWas f&uuml;r ein D&eacute;j&agrave;-Vu: Dresden setzt auf kommunalen Wohnungsbau. Zwar ist die Situation in der s&auml;chsischen Hauptstadt nicht mit Berlin oder M&uuml;nchen vergleichbar, aber die Stadt w&auml;chst und die Preise bei Neuvermietungen steigen. &bdquo;Wir haben in einigen Bereichen Wohnraummangel&ldquo;, sagt Andr&eacute; Schollbach, Fraktionschef der Dresdener Linken. Laut einem Antrag von SPD, Gr&uuml;nen, Piraten und Linkspartei, der am Donnerstag im Stadtrat angenommen wurde, soll im kommenden Jahr eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft gegr&uuml;ndet werden.<br>\nKommunaler Wohnungsbau in Dresden? Da klingelt doch was. Richtig, 2006 hatte die Stadt den gesamten &ouml;ffentlichen Wohnungsbestand in einem Rutsch verkauft. 48.000 Wohnungen der st&auml;dtischen Wohnungsbaugesellschaft WOBA gingen f&uuml;r knapp eine Milliarde Euro &uuml;ber den Tisch, an den US-amerikanischen Hedgefonds Fortress.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Neugruendung-Wohnungsbaufirma\/!5218576\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die Gr&uuml;ndung kommunaler Wohnungsbaugesellschaft ist zur Nachahmung zu empfehlen, denn z.B. steigende Mietpreise und der Neubau von Wohnungen f&uuml;r die gehobene oder h&ouml;here Mittelschicht bei faktischer Stagnation des sozialen Wohnungsbaus ist leider viel zu oft zu beobachten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hunger made in Germany<\/strong><br>\nDie deutsche Landwirtschaft will mehr exportieren. Doch h&ouml;here Ausfuhren k&ouml;nnten den Hunger in der Welt vergr&ouml;&szlig;ern, sagen Entwicklungsaktivisten. (&hellip;)<br>\nAuch Ulrich Post von der Welthungerhilfe glaubt, dass deutsche Agrarexporte Hungernden in Entwicklungsl&auml;ndern schaden k&ouml;nnen. &bdquo;Die europ&auml;ische Landwirtschaft wird immer noch massiv subventioniert&ldquo;, erl&auml;utert er. &bdquo;Das ist ein Wettbewerbsvorteil gegen&uuml;ber lokalen Bauern, beispielsweise im Sudan.&ldquo; Das Gegenargument, dass die EU Exporte nicht mehr direkt bezuschusse, l&auml;sst er nicht gelten: Die europ&auml;ischen Bauern bek&auml;men nach wie vor Milliarden, die pro Hektar Land verteilt werden. &bdquo;So k&ouml;nnen sie ihr Getreide zu Preisen verkaufen, die nicht alle Kosten decken.&ldquo;<br>\nDennoch beharrt zum Beispiel der Deutsche Raiffeisenverband darauf, dass Produktion und Exporte steigen m&uuml;ssen. F&uuml;r ihn, sagt der beim Verband f&uuml;r &bdquo;Political Affairs&ldquo; zust&auml;ndige Volker Petersen, sei auch eines wichtig: &bdquo;Wir sind f&uuml;r unseren Absatz auf die ausl&auml;ndischen M&auml;rkte angewiesen.&ldquo; Denn der EU-Lebensmittelmarkt stagniert. Sprich: Europas Agrarindustrie braucht Exporte, um weiter zu wachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Agrarexporte-aus-Deutschland\/!5220643\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Demokratie statt R&uuml;he!<\/strong><br>\nDer Bericht der R&uuml;he-Kommission als Startschuss f&uuml;r den europaweiten Abbau parlamentarischer Kontrollbefugnisse?<br>\nFaktisch war das Parlament noch nie ein ernsthaftes Hindernis f&uuml;r die Entsendung von Bundeswehrsoldaten ins Ausland &ndash; kein einziger der 140 Regierungsantr&auml;ge seit 1994 wurde je vom Bundestag abgelehnt. Dennoch geht mit dem Parlamentsvorbehalt wenigstens ein Mindestma&szlig; an &ouml;ffentlicher Debatte und Transparenz einher, die ohne ihn komplett entfallen w&uuml;rden. Und genau hierin d&uuml;rfte eine wesentliche Ursache liegen, weshalb mit der R&uuml;he-Kommission nun auf die Schw&auml;chung dieses Parlamentsvorbehaltes abgezielt wird&hellip;<br>\nDie nun ausgesprochenen Empfehlungen der Kommission, unter dem Vorsitz des ehemaligen CDU-Verteidigungsministers Volker R&uuml;he, bedeuteten bei der Verabschiedung durch den Bundestag eine Schw&auml;chung des Parlamentsvorbehalts. Dies k&ouml;nnte weitreichende Folgen haben und im schlimmsten Fall der Beginn des Abbaus von nationalen parlamentarischen Kontrollrechten in ganz Europa sein. Ein weiterer Schritt in die falsche Richtung angesichts des ohnehin schon erschreckenden Demokratiedefizits in der Kontrolle von NATO- und EU-Eins&auml;tzen&hellip;<br>\nEine ausf&uuml;hrliche Zusammenfassung des Berichtes der R&uuml;he-Kommission ist bereits an anderer Stelle erschienen,[9] weshalb im Folgenden nur die wichtigsten Punkte umrissen werden, die f&uuml;r die europ&auml;ische Entwicklung pr&auml;gend sein k&ouml;nnten. Als zentraler Auftrag der Kommission galt unter anderem die &bdquo;Untersuchung der verschiedenen im Rahmen von NATO und EU bestehenden und k&uuml;nftig zu erwartenden Formen milit&auml;rischer Integration sowie Identifizierung m&ouml;glicher Spannungsverh&auml;ltnisse zur gegenw&auml;rtigen Ausgestaltung der Parlamentsbeteiligung in Deutschland&ldquo; (S. 8). Die Kommission wurde diesem Auftrag in ihrem Bericht vom 16.6.2015 gerecht und spielt in diesem 54 Seiten umfassenden Abschlussdokument[10] immer wieder die neu definierten &bdquo;multilateralen milit&auml;rischen Verbundf&auml;higkeiten&ldquo; gegen den Parlamentsvorbehalt aus. &bdquo;Beispiele f&uuml;r multilaterale Verbundf&auml;higkeiten sind AWACS, k&uuml;nftig das System zur Bodenaufkl&auml;rung aus der Luft (Alliance Ground Surveillance), die EU-Battlegroups sowie die integrierte Kommandostruktur der NATO. Ein weiteres Beispiel ist die Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) der NATO, deren Funktionsf&auml;higkeit davon abh&auml;ngt, dass die Mitgliedstaaten ihre Beitr&auml;ge, die sie eingebracht haben, im Einsatzfall auch tats&auml;chlich zur Verf&uuml;gung stellen.&ldquo; (S. 4) Dabei werden die durch die &bdquo;fortschreitende [&hellip;] B&uuml;ndnisintegration entstandenen milit&auml;rischen F&auml;higkeiten, die aufgrund der mit ihnen verbundenen Abh&auml;ngigkeiten einen besonderen politischen Vertrauensstatus ben&ouml;tigen&ldquo;, als Druckmittel benutzt, um parlamentarische Kontrollbefugnisse einzuschmelzen. Anderenfalls k&ouml;nnten ja aus dem &bdquo;Verbund&ldquo; zur&uuml;ckgezogene Elemente &bdquo;das Ganze und seine Einzelteile [&hellip;] besch&auml;digen&ldquo; (S. 18).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2015\/08\/03\/demokratie-statt-ruehe\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V. IMI<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Willkommen im Club<\/strong><br>\nPolitik und Konzerne definieren soziale Kontakte neu. Freundschaften sollen nun bestimmten Zwecken dienen<br>\nStellen Sie sich vor, Sie betreten ein Caf&eacute;, bestellen sich einen Cappuccino und erfahren dann zu Ihrer &Uuml;berraschung, dass er bereits bezahlt wurde. Es stellt sich heraus, dass ein anderer Gast vor Ihnen die Rechnung f&uuml;r Sie beglichen hat. Der einzige Haken, wenn es denn einer ist: Sie m&uuml;ssen nun das Gleiche f&uuml;r den n&auml;chsten Gast &uuml;bernehmen.<br>\nDieses Bezahlsystem ist unter dem Namen Pay-it-forward bekannt und wird von ein paar kalifornischen Kleinunternehmen wie etwa der Karma Kitchen in Berkeley wirklich praktiziert. In manchen F&auml;llen haben es die G&auml;ste oder Kunden auch spontan selbst eingef&uuml;hrt. Auf den ersten Blick scheint das Prinzip der Logik der freien Marktwirtschaft zu widersprechen. Schlie&szlig;lich d&uuml;rfen wir uns auf dem Markt doch eigentlich egoistisch verhalten &ndash; ja, es wird sogar von uns erwartet. Mit seinem Hippie-Idealismus scheint Pay-it-forward gegen die Grunds&auml;tze der &ouml;konomischen Berechnung zu versto&szlig;en.<br>\nDoch es steckt nat&uuml;rlich mehr dahinter. Wissenschaftler, die an der Universit&auml;t Berkeley zu Entscheidungsfindungen forschen, haben sich das Pay-it-forward-Modell genauer angesehen und entdeckt, dass die Leute hier freiwillig mehr bezahlen als bei einem konventionellen Bezahlmodell. Minah Jung, die Hauptautorin der Studie, formuliert es so: &bdquo;Die Leute wollen sich nicht lumpen lassen. Sie wollen sich fair verhalten, gleichzeitig aber auch den sozialen Normen entsprechen.&ldquo; Altruismus hat offenbar oft einen gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf unsere Entscheidung als die k&uuml;hle Berechnung des eigenen Vorteils. (&hellip;)<br>\nEs gibt aber auch noch eine beunruhigendere Deutungsm&ouml;glichkeit: Vielleicht ist der Utilitarismus gerade dabei, die Kritik an Individualismus und Berechnung f&uuml;r sich zu vereinnahmen. Eine der wichtigsten Einsichten der Verhaltens&ouml;konomie besteht darin, dass man oft weitaus besser Kontrolle &uuml;ber Menschen aus&uuml;ben kann, wenn man an ihr Gewissen und ihre soziale Ader appelliert, anstatt auf ihr Eigeninteresse zu vertrauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/willkommen-im-club\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Der Originaltext aus dem britischen &bdquo;Guardian&ldquo; ist <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/media\/2015\/may\/07\/how-friendship-became-tool-of-powerful\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Report: Hundreds of Civilians Killed by U.S.-Led Bombing of ISIS in Iraq and Syria<\/strong><br>\nA new report from a group of journalists and researchers says that hundreds of civilians have died during airstrikes by the U.S. and other nations fighting the Islamic State, a marked contrast to the Pentagon&rsquo;s official admission of just two civilian deaths.<br>\nThe report, from the nonprofit group Airwars, which tracks coalition airstrikes on Iraq and Syria, says that it has documented between 459 and 591 civilian deaths in 52 credible incidents. In one of the worst cases, in Al Bab, Syria, a U.S. strike on a local Islamic State headquarters being used as a jail killed up to 58 non-combatants, including women and teenagers.<br>\nNext Saturday marks the first anniversary of the United States&rsquo; bombing campaign against Islamic State militants in Iraq. Over the past year, a U.S.-led coalition including Canada, France, Australia, Saudi Arabia, and other European and Gulf states has carried out over 5,800 airstrikes against the group in Iraq and Syria.<br>\nAirwars notes that the coalition officially estimates that between 10,000 and 13,000 Islamic State fighters have been killed, and more than 2,000 buildings destroyed.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/firstlook.org\/theintercept\/2015\/08\/03\/report-finds-hundreds-civilians-killed-u-s-led-bombing-isis-iraq-syria\/\">The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien: Kriegsgegner hat Chancen auf Labour-Parteivorsitz<\/strong><br>\nJeremy Corbyn h&auml;lt eine Anklage Tony Blairs wegen Kriegsverbrechen f&uuml;r m&ouml;glich<br>\nIn den USA sei sowas nicht vorstellbar, staunt ein gro&szlig;es Mainstreammedium: Keiner aus den Reihen der Republikaner w&uuml;rde es wagen, George W. Bush in die N&auml;he eines Kriegsverbrechens zu r&uuml;cken.<br>\nIn Gro&szlig;britannien liegen die Empfindlichkeiten anders. Der Kandidat f&uuml;r den Vorsitz der Labourpartei, Jeremy Corbyn, gab der BBC gegen&uuml;ber zu verstehen, dass der fr&uuml;here Labour-Vorsitzende Tony Blair durchaus f&uuml;r eine Anklage wegen Kriegsverbrechen infrage komme. Daran, dass der Irak-Krieg in seinen Augen illegal war, l&auml;sst Corbyn keinen Zweifel aufkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45648\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Jeremy Corbyn says campaign has caught the public mood<\/strong><br>\nFrontrunner for Labour leadership faces down critics in the party, saying people&rsquo;s support would give him a mandate to lead<br>\nJeremy Corbyn has told his Labour critics that his mandate to lead the party will stretch beyond Westminster if he wins the contest to succeed Ed Miliband. Amid rising concern among established Labour figures at the apparently unstoppable momentum behind the veteran leftwinger, Corbyn said his campaign has captured a public mood against austerity also seen in Spain, Greece and the US.<br>\nCorbyn is facing suggestions that he would not have a mandate to lead the party after only making it on to the ballot paper at the last minute because other Labour MPs &ldquo;lent&rdquo; him their votes to promote a debate about the party&rsquo;s future.<br>\nBut in an interview with the Guardian, Corbyn made it clear he was rising above personal attacks: &ldquo;The mood is there and we happen to be in the middle of it. We are not doing celebrity, personality, abusive politics &ndash; we are doing ideas. This is about hope.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2015\/aug\/07\/corbyn-says-his-campaign-has-captured-anti-austerity-mood-labour-leadership-election\">the guardian<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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