{"id":27137,"date":"2015-08-10T09:33:40","date_gmt":"2015-08-10T07:33:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27137"},"modified":"2024-08-28T19:13:58","modified_gmt":"2024-08-28T17:13:58","slug":"die-kommerzialisierung-ist-der-schleichende-tod-fuer-das-spiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27137","title":{"rendered":"\u201eDie Kommerzialisierung ist der schleichende Tod f\u00fcr das Spiel\u201c"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150520_berger.jpg\" alt=\"Jens Berger\" title=\"Jens Berger\"><\/div><p>Noch immer sprechen wir in Deutschland von Fu&szlig;ballvereinen, obwohl wir es l&auml;ngst mit AGs und GmbHs zu tun haben. Mit Spiel und Spielspa&szlig; hat das Ganze immer weniger gemein. Und um die Fans geht es den meisten Klubs auch gar nicht mehr. &Uuml;ber die &bdquo;Gentrifizierung&ldquo; des Fu&szlig;balls sprach <strong>Jens Wernicke<\/strong> mit NachDenkSeiten-Redakteur <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6169\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-27137-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150811_Der_schleichende_Tod_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150811_Der_schleichende_Tod_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150811_Der_schleichende_Tod_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150811_Der_schleichende_Tod_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=27137-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150811_Der_schleichende_Tod_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"150811_Der_schleichende_Tod_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Herr Berger, heute erscheint Ihr neues Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/der-kick-des-geldes-oder-wie-unser-fussball-verkauft-wird-jens-berger.html#.VcTX5bUobgC\">Der Kick des Geldes oder wie unser Fu&szlig;ball verkauft wird<\/a>&ldquo;. Wieso schreiben Sie als bekennender Fu&szlig;ball-Freund denn ein Buch gegen den Fu&szlig;ball? Ist er wirklich schon &hellip; so &bdquo;korrupt&ldquo; und &bdquo;kommerzialisiert&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Ja, ist er. Das sind allerdings zwei verschiedene Ebenen. <\/p><p>Korruption finden wir heute vor allem auf der Funktion&auml;rsebene. Dass beispielsweise bei der Fifa Korruption allt&auml;glich ist, d&uuml;rfte mittlerweile ja jedem bekannt sein. Weniger bekannt ist allerdings, dass auch die UEFA und der vermeintlich ach so saubere DFB in zahlreiche F&auml;lle verwickelt sind, die verdammt nach Korruption stinken. So hat der DFB beispielsweise freiwillig ein Angebot des US-Konzerns Nike ausgeschlagen, der sein Logo auf die Trikots der Nationalmannschaft bringen wollte. Stattdessen verl&auml;ngerte man ein Angebot deutsch-franz&ouml;sischen Adidas-Konzern, das rund 250 Millionen Euro niedriger lag. Der ehemalige DFB-Pr&auml;sident Zwanziger kommentierte das lakonisch mit dem Satz: &bdquo;Es gibt da lange Lohnlisten&ldquo;. Offizielle Ermittlungen gab es aber nie. Diese Ebene ist jedoch ziemlich abstrakt und f&uuml;r viele Fu&szlig;ballfans auch wenig interessant.<\/p><p>Bei der anderen Ebene, jener der Kommerzialisierung, gibt es jedoch gro&szlig;es Interesse seitens der Fans und die Fu&szlig;ball-Interessierten. Schlie&szlig;lich sind sie es auch, die f&uuml;r die immer absurderen Summen, die aus dem Profifu&szlig;ball vermeldet werden, zur Kasse gebeten werden. Weniger bekannt ist, dass nicht nur die Fans, sondern auch die Allgemeinheit f&uuml;r diesen ganzen Kommerz-Zirkus zahlt.<\/p><p><strong>Wie darf ich das verstehen?<\/strong><\/p><p>Wenn Sie selbst Sport treiben und sich einen modernen Sportschuh von Adidas kaufen, landen rund 67 Cent des Verkaufspreises bei der N&auml;herin, die meist in einem Sweatshop in Asien sitzt. Gleichzeitig gibt Adidas 1,8 Milliarden Euro f&uuml;r Werbung aus &ndash; der gr&ouml;&szlig;te Teil davon geht in Ausr&uuml;stervertr&auml;ge f&uuml;r Mannschaften und einzelne Top-Stars. Der deutsche Rekordmeister Bayern M&uuml;nchen kassiert beispielsweise 70 Millionen Euro pro Jahr von Adidas. Legt man das auf den Preis f&uuml;r den einzelnen Sportschuh um, kassiert alleine der FC Bayern M&uuml;nchen 46 Cent f&uuml;r jedes verkaufte Paar Sportschuhe, also fast genauso viel wie die N&auml;herin. Weitere 12 Cent pro Schuh kassiert &uuml;brigens indirekt die Werbe-Ikone Lionel Messi. Und bei Nike, Puma und anderen Markenfirmen sieht es &auml;hnlich aus. <\/p><p>Die gr&ouml;&szlig;te Geldquelle des modernen Profifu&szlig;balls sind jedoch TV-Gelder. Und hier beteiligt sich das geb&uuml;hrenfinanzierte &ouml;ffentlich-rechtliche Fernsehen ganz massiv an den immer absurder werdenden Bieterschlachten, die die Preise in absurde H&ouml;hen treiben. Eine Minute Spotschau kostet den Geb&uuml;hrenzahler daher inzwischen rund 22.000 Euro, eine Minute Fu&szlig;ball-WM schl&auml;gt gar mit 58.000 Euro zu Buche. Wie viele hochwertige Dokumentarfilme oder Kulturbeitr&auml;ge k&ouml;nnte man von diesem Geld wohl produzieren?<\/p><p>Und auch das Spiel selbst ist oft nur noch Mittel zum Zweck &ndash; und dieser nennt sich: Gewinnmaximierung. <\/p><p><strong>Das bedeutet, das was das Spiel eigentlich ausmacht, tritt mehr und mehr in den Hintergrund und wird sozusagen &bdquo;von &Ouml;konomie erdr&uuml;ckt?<\/strong><\/p><p>Richtig. Fu&szlig;ball ist heute weit mehr als &bdquo;nur&ldquo; ein Spiel. Der Profifu&szlig;ball ist heute ein elementarer Teil der Unterhaltungsindustrie und funktioniert im Grund genauso wie andere auf Rendite orientierte Branchen auch. <\/p><p>Von den elf Freunden, die Fu&szlig;baller einmal sein sollten, ist heute nicht mehr viel &uuml;briggeblieben. Ein gem&auml;&szlig; der Verwertungslogik gutes Team muss heute nicht mehr aus elf Freunden, sondern aus elf Renditefaktoren bestehen.<\/p><div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150810_kick_cover_200.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p><strong>Und woran machen Sie das exemplarisch fest? Haben Sie dazu ein Beispiel parat?<\/strong><\/p><p>Nehmen Sie einmal die Personalpolitik der heutigen Spitzenklubs, die ja die nationalen und internationalen Titel ohnehin unter sich ausspielen. Beim Branchenprimus Real Madrid ist es beispielsweise nur von zweitrangiger Bedeutung, ob ein Spieler sportlich einer der Allerbesten ist. Prim&auml;r entscheidend ist, ob dieser Spieler sich gut verkaufen l&auml;sst und ob er ein Image hat, das zur Werbeikone taugt. <\/p><p>Ganz konkret geht es bei solchen Entscheidungen dann darum, wie viele Trikots vom jeweiligen Spieler ein Klub verkaufen kann. Weltstars wie Christiano Ronaldo oder James Rodriguez refinanzieren sich beispielsweise f&uuml;r die Klubs vor allem durch Trikotverk&auml;ufe und dabei haben die europ&auml;ischen Spitzenklubs vor allem die asiatischen Wachstumsm&auml;rkte im Auge. Die eigentlichen Fans, die mit einem Schal im Stadion stehen, spielen bei diesem Gesch&auml;ftsmodell schon l&auml;ngst keine Rolle mehr. Sie sind sozusagen nur Beiwerk, Nebengesch&auml;ft.<\/p><p><strong>Und was sagen die Fans zu diesen Entwicklungen?<\/strong><\/p><p>Das ist meines Erachtens die spannendste Frage. Denn es gibt f&uuml;r fast jedem gr&ouml;&szlig;eren Klub in den europ&auml;ischen Spitzenligen eigene Fan-Initiativen, die sich gegen diese Entwicklungen aussprechen und mobil machen. Einige Klubs nehmen diese Initiativen auch ernst. Der Gro&szlig;teil der Klubs interessiert sich jedoch nicht gro&szlig;artig f&uuml;r die Meinung der Fans und zieht das Projekt &bdquo;Kommerzialisierung&ldquo; einfach gnadenlos durch. Und wenn die Fans wegbleiben, ist das den Funktion&auml;ren herzlich egal, denn die Sitze bleiben auch so nur selten leer. Die Atmosph&auml;re leidet darunter jedoch ma&szlig;geblich.<\/p><p>Wer einmal ein Spiel gesehen hat, das unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit stattgefunden hat, wei&szlig;, dass es nicht nur das Geschehen auf dem Rasen ist, was die Faszination Fu&szlig;ball ausmacht. Die Fans und die Atmosph&auml;re im Stadion geh&ouml;ren untrennbar mit dazu. Die Spitzenklubs scheinen dies jedoch vergessen zu haben. Sie schielen darauf, aus dem Fu&szlig;ball ein Event zu machen und dieses Event auch im Hochpreissegment anzusiedeln. <\/p><p>Im englischen Fu&szlig;ball sind die Ticketpreise beispielsweise bereits so hoch, dass der &bdquo;normale&ldquo; Fan sich gar keinen Stadionbesuch mehr leisten kann. Die Stehpl&auml;tze f&uuml;r die echten Fans wurden dort bereits vor Jahren durch nummerierte Sitzpl&auml;tze ersetzt. Das hat dazu gef&uuml;hrt, dass vor allem &auml;ltere, gut situierte Herren die Spiele verfolgen. Wer Opernpreise verlangt, bekommt eben auch Opernpublikum und braucht sich dann nicht zu wundern, wenn anstatt der Fanges&auml;nge von den R&auml;ngen nur gesittetes Klatschen zu h&ouml;ren ist, wenn der Vorhang f&auml;llt. Damit zerst&ouml;rt der Profifu&szlig;ball jedoch seine eigene Basis. <\/p><p><strong>Denn er wird sozusagen &hellip; gentrifiziert?<\/strong><\/p><p>Ganz genau! F&uuml;r die Klubs ist der sozial nicht so hochstehende klassische Fu&szlig;ballfan, der sich das Geld f&uuml;r die Jahreskarte vom Mund abspart und im Stadion mit einem ollen Strickschal aus den 90ern aufkreuzt, nun mal aus Rendite&uuml;berlegungen das falsche Publikum. Man will lieber zahlungskr&auml;ftige und zahlungswillige Anh&auml;nger, die sich nicht nur jede Saison das neuste Trikot und die mittlerweile un&uuml;berschaubare Auswahl von Merchandisingprodukten kaufen, sondern auch f&uuml;r die Sponsoren und das restliche Werbeumfeld lohnenswerte Zielgruppe sind. <\/p><p>Und diese Entwicklung betrifft s&auml;mtliche Verwertungszweige. Wer in England etwa s&auml;mtliche Spiele der Premier League live im Fernsehen anschauen will, muss f&uuml;r die Pay-TV-Angebote inzwischen mehr als 1.000 Euro pro Jahr zahlen. Nur so ist der Sieben-Milliarden-Euro-Deal, den die Premier League im letzten Jahr mit einem Sender-Konsortium abgeschlossen hat, &uuml;berhaupt refinanzierbar. Wer nicht bereit oder in der Lage ist, so viel Geld auszugeben, bleibt da halt au&szlig;en vor. So droht der ehemalige Arbeitersport, der noch vor wenigen Jahrzehnten von der Mittel- und Oberschicht argw&ouml;hnisch bel&auml;chelt wurde, zunehmend zu einem Unterhaltungsprogramm f&uuml;r die Eliten zu werden. <\/p><p><strong>Was t&auml;te Ihrer Ansicht nach denn Not, wenn man diese Entwicklung wieder r&uuml;ckg&auml;ngig machen will?<\/strong><\/p><p>In einigen L&auml;ndern ist der Zug wohl schon abgefahren, sodass der Profifu&szlig;ball hier &uuml;ber kurz oder lang wohl an seinem eigenen Gr&ouml;&szlig;enwahn zugrunde gehen wird. In England wenden sich beispielsweise immer mehr echte Fans von den Spitzenklubs und der Premier League ab und werden Fans von kleinen Klubs, die in den unteren Ligen spielen, daf&uuml;r aber nicht Oligarchen, &Ouml;lscheichs oder amerikanischen Finanzinvestoren, sondern ihnen selbst, den Fans, geh&ouml;ren. <\/p><p>In Deutschland haben wir durch die Vereinsstruktur der meisten Bundesliga-Klubs zumindest strukturell die Chance, dass die Fans als Vereinsmitglieder von ihrem Recht Gebrauch machen und kommerzialisierungss&uuml;chtige Vorst&auml;nde abs&auml;gen. Diese innere Demokratie ist jedoch oft defizit&auml;r ausgepr&auml;gt.<\/p><p>So oder so: Wenn hier nicht bald etwas geschieht, ist es keinesfalls ausgeschlossen, dass auch Deutschland in einigen Jahren eine vollkommen auf den Kommerz ausgerichtete Bundesliga das Sagen hat, die nahezu vollst&auml;ndig von Gro&szlig;konzernen und Milliard&auml;ren beherrscht wird. Wir werden sehen&hellip;<\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Artikel: &bdquo;<strong><a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/08-07\/008.php\">Spieltempel vom Steuerzahler<\/a><\/strong><br>\nVorabdruck. Wie der Staat den Bau und die Modernisierung von Stadien bezuschusst&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von <strong>Jens Wernicke<\/strong> finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch eine <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\">automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/f82d6ba26310407ab2d6d189704ee44e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150520_berger.jpg\" alt=\"Jens Berger\" title=\"Jens Berger\"\/><\/div>\n<p>Noch immer sprechen wir in Deutschland von Fu&szlig;ballvereinen, obwohl wir es l&auml;ngst mit AGs und GmbHs zu tun haben. Mit Spiel und Spielspa&szlig; hat das Ganze immer weniger gemein. Und um die Fans geht es den meisten Klubs auch gar nicht mehr. &Uuml;ber die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27137\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,209,127,154],"tags":[1146,373,313,644,834,1337,1446,1310],"class_list":["post-27137","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-interviews","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-wichtige-debatten","tag-adidas","tag-oekonomisierung","tag-oerr","tag-berger-jens","tag-fussball","tag-oligarchen","tag-rundfunkabgabe","tag-sponsoring"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27137","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27137"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27137\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":120368,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27137\/revisions\/120368"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27137"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27137"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27137"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}