{"id":2714,"date":"2007-10-23T09:05:10","date_gmt":"2007-10-23T07:05:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2714"},"modified":"2007-10-23T09:05:10","modified_gmt":"2007-10-23T07:05:10","slug":"hinweise-des-tages-510","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2714","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=2714&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Mathias Knuth (IAQ): L&auml;nger Arbeitslosengeld f&uuml;r alle<\/strong><br>\nEine Alternative zur Verallgemeinerung der Grundsicherung auf niedrigem Niveau besteht daher in der St&auml;rkung der Arbeitslosenversicherung, das hei&szlig;t der Ausweitung des Kreises der Arbeitslosen, die Versicherungsleistungen beziehen. Insofern ist eine Verl&auml;ngerung der Anspruchsdauer des Arbeitslosengeldes I f&uuml;r alle anzustreben, m&ouml;glicherweise wie bisher gestaffelt nach der Anzahl der Beitragsmonate in einer der Arbeitslosigkeit vorausgehenden erweiterten Rahmenfrist auf bis zu 24 Monate, aber unabh&auml;ngig vom Lebensalter oder der Beitragsleistung im gesamten Lebensverlauf.<br>\nDiese Leistung k&ouml;nnte nach Ablauf der H&auml;lfte der individuellen Anspruchsdauer, fr&uuml;hestens aber nach sechs Monaten in individuell zu berechnenden Stufen in der Weise degressiv ausgestaltet werden, dass sie in der letzten Phase &ndash; wenn die Anspruchsdauer denn ausgesch&ouml;pft wird &ndash; dem Niveau des &ldquo;Arbeitslosengeldes II&rdquo; nahe kommt. Dadurch w&uuml;rde einerseits dem Einwand &uuml;berh&ouml;hter Anspruchsl&ouml;hne Rechnung getragen und andererseits der Schrecken vor &ldquo;Hartz IV&rdquo; gemildert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1230721&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/dokumentation&amp;em_ivw=fr_doku&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1%20\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Leiharbeit &ndash; wenig Lohn, wenig Sicherheit!<\/strong><br>\nLeiharbeit boomt! Der aktuelle Zuwachs bei den sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten beruht zu gro&szlig;en Teilen auf der Ausweitung von Leiharbeit. Mittlerweile sind im Saarland 10.000 Menschen in solchen Jobs t&auml;tig, der &uuml;berwiegende Teil im Metallsektor.<br>\nAm 18. Oktober 2007 veranstaltete die Arbeitskammer des Saarlandes gemeinsam mit den vier saarl&auml;ndischen IG-Metall-Verwaltungsstellen ein AK-Forum, um die Ursachen und Folgen von Leiharbeit und Handlungsm&ouml;glichkeiten zu diskutieren.<br>\nAlle Informationen zu dieser Veranstaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitskammer.de\/leiharbeit\">Arbeitskammer des Saarlandes<\/a><\/li>\n<li><strong>Offener Brief eines Lokf&uuml;hrers an Mehdorn<\/strong><br>\nZu folgenden Problemkreisen:\n<ul>\n<li>Bezahlung der Lokf&uuml;hrer<\/li>\n<li>Arbeitsbedingungen der Lokf&uuml;hrer<\/li>\n<li>Umgang des Unternehmens mit der Mitbestimmung<\/li>\n<li>Umgang des Unternehmens mit Arbeitnehmerschutzgesetzen<\/li>\n<li>Betriebliche Abl&auml;ufe &ndash; alle Jahre wieder<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.gdl.de\/redaktionssystem\/downloads\/offener-brief-an-mehdorn.pdf\">GDL [PDF &ndash; 24 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Bahn-Privatisierung im Film<\/strong><br>\nWie das Fernsehen bei der Aufarbeitung aktueller Themen versagt, und wie unabh&auml;ngige Filmemacher einspringen: ein Fallbeispiel.<br>\nIn &ldquo;Bahn unterm Hammer&rdquo; steckt viel Arbeit. Es ist eine gute Arbeit geworden, die mit aller w&uuml;nschenswerten Klarheit davor warnt, die Bahn endg&uuml;ltig zu privatisieren. Da den Film kein deutscher Sender haben wollte, l&auml;uft er nun &ldquo;wild&rdquo;: bei politischen Initiativen, Gewerkschaften, in Kneipenhinterzimmern und kleinen Programmkinos &ndash; &uuml;berall dort, wo Interessierte ihn &ouml;ffentlich auff&uuml;hren wollen.<br>\nDas genehmigen die Filmemacher gerne, wenn man ihnen eine kurze Mail schreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=26363&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Sozialpolitik aktuell &ndash; Wieder einmal eine Vielzahl von interessanten Dokumenten, Materialien, Fakten<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">Sozialpolitik aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD-Chef Beck bekommt Unterst&uuml;tzung von Gewerkschaftern. Mehr als 300 Unterzeichner fordern vom Parteitag einen neuen Kurs f&uuml;r mehr Gerechtigkeit.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1230050&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/dokumentation&amp;em_ivw=fr_doku&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Kurt Beck &bdquo;bekommt&ldquo; Unterst&uuml;tzung von Gewerkschaftern? Beck hat doch umgekehrt einen Vorschlag des DGB aufgegriffen. Wenn man diese Erkl&auml;rung etwas fr&uuml;her bekannt gemacht h&auml;tte, dann h&auml;tte man tausende von Unterzeichnern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der &ouml;ffentliche Verkehr in Gro&szlig;britannien liegt darnieder<\/strong><br>\nAls 1909 die Linie zwischen London und Fishguard im walisischen Westen er&ouml;ffnet wurde, bew&auml;ltigte der Expresszug die Fahrt &ndash; eine Strecke von 270 Meilen &ndash; in 4 Stunden und 28 Minuten. Heute, im Zeitalter der Hochleistungsz&uuml;ge, dauert die Fahrt vom Londoner Bahnhof Paddington nach Fishguard ganze 32 Minuten l&auml;nger. Heute kann die Reise nach Fishguard in erster Klasse je nach Tag und Tageszeit bis um die 200 Pfund kosten, w&auml;hrend man 1909 laut der Tageszeitung &laquo;The Guardian&raquo; (umgerechnet auf gegenw&auml;rtige Verh&auml;ltnisse) daf&uuml;r weniger als 3 Pfund auslegte. Wie viel man auch immer bezahlt: Mehr noch qu&auml;lt einen im modernen Grossbritannien und insbesondere in England die Frage, wann &ndash; und ob &uuml;berhaupt &ndash; ein Zug ankommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/aktuell\/floh-invasionen_und_die_falsche_art_von_sonne_1.572700.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man kann den Artikel als Text bizarrer Fantastik genie&szlig;en oder als exotischen Bericht aus einem fernen Land, beschliche einen nicht das Gef&uuml;hl, in die eigene deutsche Zukunft  zu blicken. Auf jeden Fall erscheint die Diskussion &uuml;ber den B&ouml;rsengang der Deutschen Bahn, ob &uuml;ber Volksaktie oder nicht, total abgehoben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nicht z&uuml;ndeln, Herr Bundesbankpr&auml;sident<\/strong><br>\nH&ouml;rt, h&ouml;rt, der Bundesbankpr&auml;sident gibt Inflations-Alarm. Geh&ouml;rt es nicht zu seiner vornehmsten Aufgabe, dabei zu helfen, die Inflation im Zaum zu halten? Jetzt hat er es mit leichtfertigen Warnungen auf den Titel der Bild-Zeitung gebracht.<br>\nDas ist der GAU. Der Gr&ouml;&szlig;te Anzunehmender Unfall in der Kommunikation. Axel Weber beschw&ouml;rt Geister herauf, die in die Flasche geh&ouml;ren &ndash; und zwar f&uuml;r immer. Ja, er l&auml;uft Gefahr, eine sich selbst erf&uuml;llende Prophezeiung abgegeben zu haben. Noch ist von echten Inflationsgefahren nichts zu sehen. Doch welchem Kaufmann kann man es nun ver&uuml;beln, mal fix die Preise zu erh&ouml;hen, welcher Gewerkschaft, zweistellige Lohnerh&ouml;hungen zu fordern? Wenn schon alles teurer wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1230713&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare&amp;em_ivw=fr_kommentar&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1%20\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>90 Dollar pro Barrel &ndash; na und?<\/strong><br>\nDie Weltwirtschaft kann hohe &Ouml;lpreise heute deutlich besser verkraften als in den Siebzigern: Die teuren Preise f&uuml;r den Rohstoff haben weder die Inflation au&szlig;er Kontrolle geraten lassen noch das Wirtschaftswachstum sichtbar besch&auml;digt. Die Ursachen f&uuml;r diese Abkoppelung haben jetzt f&uuml;hrende Makro-&Ouml;konomen beleuchtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/News\/printpage.aspx?_p=302030&amp;_t=ftprint&amp;_b=1339942\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Statt ein modernes, makro&ouml;konomisches Modell zu f&uuml;ttern, sollten sich die genannten f&uuml;hrenden Makro-&Ouml;konomen einfach die Entwicklung des realen &Ouml;lpreises anschauen und einige Plausibilit&auml;ts&uuml;berlegungen anstellen. In konstanten Dollars mit Basisjahr 2006 erreichte der &Ouml;lpreis sein Allzeithoch in H&ouml;he von 99 US-Dollar im April 1980 (nominal 40 USD, Irankrise). Dass pro Einheit Bruttoinlandsprodukt heute viel weniger &Ouml;l ben&ouml;tigt wird als fr&uuml;her, wir also viel weniger auf &Ouml;l angewiesen sind, ergibt eine einfache Dreisatzrechnung. Die modellgest&uuml;tzte These von  flexibleren Arbeitsm&auml;rkten heute und den so klug gewordenen Zentralbanken ist doch, selbst wenn sie stimmen sollte &ndash; was ich nicht glaube -, gegen&uuml;ber der Tatsache zu vernachl&auml;ssigen, da&szlig; die aktuelle Realwirtschaft  gegen&uuml;ber 1980 nur mit 45 Dollar pro Barrel belastet wird.<br>\nDer Grund f&uuml;r den Anstieg seit 2001, dass n&auml;mlich die weltweite &Ouml;lversorgung nicht mit dem weltweiten Verbrauch Schritt halten kann, wird uns unter verschiedensten Aspekten allerdings  noch schwer zu schaffen machen<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Gesch&auml;ft mit dem Berliner Wasser soll transparenter werden<\/strong><br>\nBislang hatten die beiden zust&auml;ndigen Senatsverwaltungen &ndash; das vom Sozialdemokraten Thilo Sarrazin gef&uuml;hrte Finanzressort und die dem Linken Harald Wolf unterstehende Wirtschaftsverwaltung &ndash; Privatisierungsvertr&auml;ge und Preiskalkulation des halb&ouml;ffentlichen Unternehmens strengstens unter Verschluss gehalten. Die Berliner Linke will das jetzt &auml;ndern.<br>\n1999 hatte der damalige CDU-SPD-Senat 49,9 Prozent der Anteile der Wasserbetriebe zu gleichen Teilen an RWE und Vivendi (heute: Veolia) ver&auml;u&szlig;ert. Damit diese kein unternehmerisches Risiko eingehen mussten, garantierte man ihnen im Kaufvertrag eine Mindestrendite. Diese sollte &ndash; egal wie die Gesch&auml;fte laufen w&uuml;rden &ndash; immer zwei Prozent &uuml;ber dem Zinssatz langfristiger Bundesanleihen liegen. Momentan betr&auml;gt sie etwa acht Prozent. Mittlerweile hat Berlin das mit Abstand teuerste Wasser aller deutschen Gro&szlig;st&auml;dte. Seit 2003 ist der Kubikmeterpreis um ein gutes Viertel angestiegen. Zum 1. Januar ist eine weitere Anhebung um zwei Prozent geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/10-23\/049.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Neues aus dem Casino:<\/strong><br>\nLucas Zeise: Sch&ouml;ne Tage in Washington beim IWF-Treffen<br>\nDer Ruf nach mehr Transparenz (diene) zur Abwehr drohender staatlicher Regulierung. Sch&auml;rfere Bankenaufsicht, Genehmigung von Kreditverbriefung und Verpackung, Verbot au&szlig;erbilanzieller Vehikel. Dies und anderes mehr m&uuml;sste aus dieser Krise eigentlich folgen. Da sch&uuml;ttet sich der brave Banker in Washington lieber ein wenig Asche aufs Haupt und verspricht Besserung. Wenn es zu eng wird, schl&auml;gt er zur Ablenkung schon mal strenge Regeln f&uuml;r die Ratingagenturen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/268938.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Corporate Governance  der Bertelsmann Stiftung funktioniert nicht &ndash; Schwere Vorw&uuml;rfe gegen Stiftungsvorstand<\/strong><br>\nDurchsuchungsbeschluss wegen Untreueverdachts gegen das langj&auml;hrig Vorstandsmitglied der Stiftung und Leiter des von der Bertelsmann Stiftung teilfinanzierten Centrums f&uuml;r angewandte Politikforschung, Werner Weidenfeld. Der hochdekorierte Weidefeld, so hei&szlig;t es bei Personen, die sich mit dem Fall besch&auml;ftigen, werde verd&auml;chtigt, die Bertelsmann Stiftung bei Spesenabrechnungen betrogen zu haben. So geschehen Mitte Juni und bis heute in den Medien unbekannt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,512686,00.html\">manager-magazin<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/magazin\/artikel\/0,2828,366058,00.html\">manager-magazin<\/a>\n<p>Nun hat auch die SZ den Vorgang aufgegriffen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/465\/139176\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Man kann hier einmal voller &Uuml;berzeugung einen Satz der Bundeskanzlerin auf einer Bertelsmann-Veranstaltung zitieren: &bdquo;Wer Werte vermitteln und so auch zu Engagement anregen will, der braucht einen klaren Standpunkt. Wer Wasser predigt und Wein trinkt, verliert schnell Glaubw&uuml;rdigkeit und Respekt.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>OECD pl&auml;diert f&uuml;r h&ouml;here Reichensteuern in Deutschland<\/strong><br>\n&ldquo;Wenn man Arbeitseinkommen entlasten will, k&ouml;nnte das etwa &uuml;ber eine Erh&ouml;hung der Grundsteuer f&uuml;r privaten Immobilienbesitz oder h&ouml;here Erbschaftsteuern erreicht werden&rdquo;, sagte Chris Heady, Leiter der Abteilung Steuerpolitik und -statistik bei der OECD.<br>\nDeutschland geh&ouml;rt innerhalb der OECD zu den L&auml;ndern, die das Verm&ouml;gen mit am wenigsten belasten. W&auml;hrend die Grundsteuer f&uuml;r privaten Immobilienbesitz in Gro&szlig;britannien etwa f&uuml;r ein Aufkommen von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sorgt, sind es in Deutschland gerade einmal 0,2 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:OECD%20Reichensteuern\/267143.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Und das von der gewiss wirtschatsfreundlichen OECD! Leider verbreitet auch dieses Organisation wieder den Denkfehler, dass sie die Sozialabgaben (Arbeitslosen-, gesetzliche Kranken- oder Rentenversicherung) den staatlichen Leistungen zurechnet.<br>\nErstens ist die Rentenversicherung eine Selbstverwaltungsk&ouml;rperschaft und die Krankenversicherungen sind jedenfalls nicht dem Staat eingegliedert.<br>\nZweitens: Sind die Kosten f&uuml;r den Einzelnen in Staaten in denen es keine gesetzlichen Versicherungen sondern vor allem private Versicherungen gibt, mit ziemlicher Sicherheit nicht niedriger.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Lebensgef&auml;hrtin des Soziologen Andrej Holm, ein Opfer staatlicher &Uuml;berwachung, schildert ihren Alltag<\/strong><br>\n&Uuml;ber den unter Terrorismusverdacht stehenden Berliner Stadtsoziologen Andrej Holm ist in den letzten Wochen viel geschrieben wurden. Es gab Solidarit&auml;tsbekundungen auch aus dem Ausland und von angesehenen Kollegen. Und einige der gegen ihn erhobenen Vorw&uuml;rfe sind mehr als absurd. Dennoch wird Andrej Holm auch nach seiner vorzeitigen Haftentlassung vom BKA und der Bundesanwaltschaft weiterhin wie ein Staatsfeind Nr. 1 behandelt und davon betroffen ist auch seine Familie, seine Lebensgef&auml;hrtin und ihre zwei Kinder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/26\/26459\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Eliteforscher Hartmann: Zum Manager wird man geboren<\/strong><br>\nWer klug und flei&szlig;ig ist, schafft es nach oben. Das ist ein M&auml;rchen. Es ist die Gnade der richtigen Geburt, die eine Spitzenposition garantiert. Wichtig ist, sagt der Elitenforscher Michael Hartmann, schon als Kind den souver&auml;nen Umgang mit Macht erlernt zu haben. Vier von f&uuml;nf Managern der 100 gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen stammen aus den oberen drei Prozent der Bev&ouml;lkerung, dem Gro&szlig;b&uuml;rgertum. Man kennt sich. Das ist eine wirklich geschlossene Gesellschaft.<br>\nIn ihrem Grundsatzprogramm hat sich die SPD von der Verteilungsgerechtigkeit verabschiedet, doch die ist aufs Engste mit der Chancengleichheit verbunden. Im Klartext: Kinder, die in Familien aufwachsen, die Hartz IV bekommen oder seit zwei Generationen nicht mehr regelm&auml;&szlig;ig besch&auml;ftigt sind, haben so gut wie keine Chancen, sie sind die geborenen Verlierer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/arbeit-karriere\/karriere\/:Eliteforscher-Hartmann-Zum-Manager\/600040.html?p=3&amp;nv=ct_cb#\">stern<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschland bricht Bildungsabkommen<\/strong><br>\nMit den Studiengeb&uuml;hren verst&ouml;&szlig;t Deutschland gegen internationale Vereinbarungen, r&uuml;gen Gewerkschaften und Studierendenverb&auml;nde. Heute legen sie dazu einen Bericht vor. Darin fordern sie die UN auf, gegen Deutschland vorzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2007%2F10%2F22%2Fa0138&amp;src=GI&amp;cHash=b1824d772d&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Aktionsb&uuml;ndnis gegen Studiengeb&uuml;hren ist entschlossen, bis vors Bundesverfassungsgericht zu gehen<\/strong><br>\nDie Verfassungsklage in Hessen wird im Fr&uuml;hjahr verhandelt. Wenn die Nichtzulassungsbeschwerde gegen das OVG-Urteil von M&uuml;nster anerkannt wird, dann mu&szlig; sich demn&auml;chst das Bundesverwaltungsgericht mit dem Fall befassen. Und von dort w&auml;re es nur noch ein Schritt bis nach Karlsruhe. Es gibt also keinen Grund, vorzeitig die Waffen zu strecken. Zumal ich &uuml;berzeugt bin, dass wir auch juristisch die besseren Argumente haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/10-23\/020.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Antragsschrift zur hessischen Verfassungsklage gegen die Studiengeb&uuml;hren<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/071022_Segbers_Antragsschrift_Verfassungsklage.pdf\">PDF [PDF &ndash; 76 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>In K&ouml;ln jobben die meisten Studierenden<\/strong><br>\nFast zwei Drittel aller Studierenden in Deutschland jobben neben dem Studium; f&uuml;r weit mehr als die H&auml;lfte aller erwerbst&auml;tigen Studierenden (57%) ist der Nebenjob notwendig f&uuml;r den Lebensunterhalt. Darauf macht zum Beginn des Wintersemesters 2007\/2008 das Deutsche Studentenwerk (DSW) in Berlin aufmerksam. Gem&auml;&szlig; der j&uuml;ngsten DSW-Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden hat die Stadt K&ouml;ln mit 78% in ganz Deutschland die h&ouml;chste Erwerbst&auml;tigenquote unter Studierenden, gefolgt von Hamburg mit 76% und M&ouml;nchengladbach mit 74% jobbenden Studierenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=230543\">idw<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2714","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2714"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2714\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}