{"id":27186,"date":"2015-08-12T09:22:20","date_gmt":"2015-08-12T07:22:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186"},"modified":"2015-08-12T09:22:20","modified_gmt":"2015-08-12T07:22:20","slug":"hinweise-des-tages-2436","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h01\">Exodus aus der Hoffnungslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h02\">Blogger kapituliert vor Rechten: &ldquo;Im Moment bin ich verstummt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h03\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h04\">Italien, S&uuml;ddeutsche Zeitung: Stefan Ulrich &ndash; Journalist oder J&uuml;nger?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h05\">China steigt wegen Konjunkturflaute in W&auml;hrungskrieg ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h06\">TTIP: USA f&uuml;rchten Eingriff in nationale Souver&auml;nit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h07\">Wikileaks sammelt 100.000 Euro als Belohnung f&uuml;r TTIP-Leak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h08\">Ach, die Hartzies bekommen doch so viele Beihilfen&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h09\">Die Frankfurter Rundschau pfuscht die Altersarmut weg!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h10\">Wie Richterentscheidungen Vermieter beg&uuml;nstigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h11\">Wider besseren Wissens &ndash; Japan kehrt gegen den Willen der Bev&ouml;lkerung zur Atomkraft zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h12\">Georgische Reformer in der Ukraine: Die eisernen Cops von Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h13\">Nicht eingesch&uuml;chtert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h14\">Wie der &ldquo;Islamische Staat&rdquo; entstehen konnte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h15\">Verbraucherzentrale RP warnt vor Windows 10 &ndash; Computer wird zur Datenschutzfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h16\">Mobilfunkdaten bei Facebook massenhaft auslesbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h17\">Neoliberale Anreize f&uuml;r Unis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h18\">Zu guter Letzt: Meinungsmainstream im B&uuml;cherregal<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Exodus aus der Hoffnungslosigkeit<\/strong><br>\nHunderttausende junge Menschen in S&uuml;dosteuropa wollen auswandern. Egal wie &ndash; Hauptsache, weg. Warum ist das so? Eine Studie liefert wichtige Erkl&auml;rungen. [&hellip;]<br>\nDie Fragesteller des von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universit&auml;t Maribor (Marburg, Slowenien) koordinierten Projekts haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ihren &Auml;ngsten, Hoffnungen und Pl&auml;nen befragt. Eine zentrale Schlussfolgerung der aufwendigen Erhebung lautet: &bdquo;Arbeitslosigkeit, prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse und Armut sind in ganz S&uuml;dosteuropa die dr&auml;ngendsten Sorgen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, viele wollen daher emigrieren. Der anhaltende Braindrain stellt f&uuml;r die Entwicklung der Staaten der Region die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung dar.&ldquo;<br>\nDen traurigen Spitzenplatz nimmt Albanien ein. Zwei Drittel der Jugendlichen und jungen Menschen in Albanien geben an, ihr Land &bdquo;sehr wahrscheinlich&ldquo; oder &bdquo;ziemlich wahrscheinlich&ldquo; verlassen zu wollen. Auch im Kosovo und in Mazedonien will mehr als die H&auml;lfte der jungen B&uuml;rger vor allem eines: weg. In Bosnien-Hercegovina hegt immerhin fast jeder Zweite Emigrationspl&auml;ne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa\/warum-junge-menschen-in-suedosteuropa-auswandern-13741993.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Blogger kapituliert vor Rechten: &ldquo;Im Moment bin ich verstummt&rdquo;<\/strong><br>\nSeine Familie wird massiv bedroht, aus Angst will der Blogger Heinrich Schmitz nun keine politischen Texte mehr schreiben. Auch er fordert den &ldquo;Aufstand der Anst&auml;ndigen&rdquo;. Warum das kein Widerspruch ist, erkl&auml;rt er hier. [&hellip;]<br>\nSPIEGEL ONLINE: Warum gehen Sie davon aus, dass der T&auml;ter aus dem rechtsradikalen Spektrum kommt?<br>\nSchmitz: Das war schnell klar. Vor zwei Wochen hatte ein Student eine Petition bei change.org gestartet. Anlass daf&uuml;r war mein Text &ldquo;Friede, Freude, Freital?&rdquo;, in dem ich schrieb, dass der Gesetzgeber sehr wohl das Demonstrationsrecht dahingehend einschr&auml;nken k&ouml;nnte, dass Ausl&auml;nderfeinde nicht vor Asylbewerberheimen protestieren d&uuml;rften. Der Student hat dann ein solches Demonstrationsverbot gefordert; er hatte nach vier Tagen schon 40.000 Unterst&uuml;tzer. Doch pl&ouml;tzlich war die Petition offline. Ich erfuhr, dass er von einem Mann angerufen worden war, der damit drohte, die &ldquo;neue SS&rdquo; w&uuml;rde seine Eltern und Geschwister umbringen. Der T&auml;ter kannte sogar deren Namen und Adressen.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Was wurde dann aus der Petition?<br>\nSchmitz: Wir konnten die relativ anonym als Initiative #HeimeOhneHass &uuml;bernehmen. Ein Text von mir war allerdings in der Einleitung verlinkt, das f&uuml;hrte zu mir.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Haben Sie damit gerechnet, auch bedroht zu werden?<br>\nSchmitz: Nein, absolut nicht. Ich habe einen best&auml;ndigen &ldquo;Fanclub&rdquo; von b&ouml;sartigen Leserbriefschreibern. Beschimpfungen, Beleidigungen, H&auml;me, das kenne ich. Aber mit einer pers&ouml;nlichen Bedrohung habe ich nicht gerechnet.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Sie schreiben, Ihre erste Reaktion sei ein &ldquo;Jetzt erst recht!&rdquo; gewesen, davon sind Sie aber wieder abger&uuml;ckt. Warum?<br>\nSchmitz: Ich habe lange dar&uuml;ber nachgedacht. Wenn ich ein allein lebender Mensch ohne Familie gewesen w&auml;re, dann w&auml;re ich das Risiko eingegangen. Aber ich habe gesehen, wie es meine Frau und meine Tochter belastet hat. Inzwischen sind noch zwei Freundinnen von mir ebenfalls telefonisch und per E-Mail bedroht und beleidigt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/blogger-heinrich-schmitz-warum-er-vor-rechten-kapituliert-a-1047545.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Staatsschutz ermittelt wegen Facebook-Kommentaren<\/strong><br>\nFremdenfeindliche und rassistische Kommentare auf Facebook: Das war unter anderem die Reaktion einiger User auf den in der vergangenen Woche in Dirmingen zusammengeschlagenen 60-J&auml;hrigen. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.<br>\nIm Fokus der Ermittlungen steht unter anderem das Profil eines Saarl&auml;nders, der ein Foto des Opfers ver&ouml;ffentlicht hatte. Der Fall hatte in den sozialen Medien hohe Wellen geschlagen, weil es sich bei dem mutma&szlig;lichen T&auml;ter offenbar um einen betrunkenen Asylbewerber gehandelt haben soll. Es folgte eine Reihe fremdenfeindlicher und rassistischer Kommentare bei Facebook.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sr-online.de\/sronline\/nachrichten\/panorama\/staatsschutz_ermittlungen_kommentare100.html\">SR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&ldquo;Syriza hatte nicht erwartet, in Br&uuml;ssel v&ouml;llig allein dazustehen&rdquo;: Interview mit Athanase Contagyris<\/strong><br>\nAnasthase Contagyris ist ein in Athen lebender franz&ouml;sisch-griechischer &Ouml;konom. Er ist Mitgr&uuml;nder von Attac-Griechenland und CEO von Dialogos, einem Beratungsunternehmen f&uuml;r Startups. Er ist au&szlig;erdem Mitglied der Wahrheitskommission des griechischen Parlaments zur Staatsschuld. Wir trafen uns in Frankfurt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/453-contagyris-attac#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><strong>Vorbedingungen f&uuml;r das dritte Rettungspaket<\/strong><br>\nVertreter von ESM, EU, EZB und IWF haben sich mit Griechenland auf &ldquo;technische Ma&szlig;nahmen&rdquo; geinigt<br>\nNach zahlreichen Marathonsitzungen, die bis in die fr&uuml;hen Morgenstunden des Dienstags andauerten, haben sich der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos, Wirtschaftsminister Giorgos Stathakis und die Vertreter von ESM, EU, EZB und IWF auf so genannte technische Ma&szlig;nahmen geeinigt, welche als Vorbedingungen f&uuml;r das notwendige dritte Rettungspaket umgehend umgesetzt werden m&uuml;ssen.<br>\nGanze 22 Stunden dauerten die erst in den fr&uuml;hen Morgenstunden des Dienstags beendeten Verhandlungen. Das eigentlich bis zum 16.8. geschlossene Parlament soll per Sonderentscheid extra ge&ouml;ffnet werden. Per SMS wurden von Seiten SYRIZAs bereits s&auml;mtliche Parlamentarier informiert. Sie m&uuml;ssen sich sp&auml;testens Morgen in Athen einfinden. H&ouml;chst wahrscheinlich stehen Fraktionssitzungen an.<br>\n&Uuml;ber die Ma&szlig;nahmen soll direkt, bereits am Donnerstag abgestimmt werden. Die Eckpunkte der auf sechzig Seiten zusammengefassten Vereinbarung sind folgende:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45689\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Br&uuml;ssel kommentierte die Einigung von Athen auf Nachfrage sinngem&auml;&szlig; in etwa so: &bdquo;Wir m&uuml;ssen erst einmal Mutti fragen.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Italien, S&uuml;ddeutsche Zeitung: Stefan Ulrich &ndash; Journalist oder J&uuml;nger?<\/strong><br>\nStefan Ulrich hat in der S&uuml;ddeutschen Zeitung eine Eloge auf den italienischen Premier Matteo Renzi geschrieben. &ldquo;Reformen&rdquo; h&auml;tten Heilung gebracht, &ldquo;&Uuml;bel&rdquo; aber best&uuml;nden fort. Neben der &ldquo;Staatsverdrossenheit&rdquo; und einer &ldquo;in Teilen verantwortungslosen politischen Klasse&rdquo; &ndash; das sind f&uuml;r Ulrich diejenigen, die Nein zu den &ldquo;Reformen&rdquo; sagen &ndash; sei &ldquo;ein neues &Uuml;bel: die Ablehnung Europas&rdquo; zu beobachten. Weil Ulrich die &ldquo;Reformen&rdquo; geradezu verg&ouml;ttert, und ein wahrer J&uuml;nger seinen Gott nun einmal nicht infrage stellt, f&auml;llt Ulrich nicht ein, das von ihm benannte &ldquo;neue &Uuml;bel&rdquo; in Beziehung zu den &ldquo;Reformen&rdquo; zu setzen &ndash; in Deutschland und Italien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2015\/08\/italien-suddeutsche-zeitung-stefan-ulrich-journalist-oder-junger\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>China steigt wegen Konjunkturflaute in W&auml;hrungskrieg ein<\/strong><br>\nDie Zentralbank wertet nach Einbruch der Exporte ab, um die Ausfuhren anzutreiben und die Wirtschaft zu st&uuml;tzen<br>\nEs war zu erwarten, dass auch China angesichts der schw&auml;chelnden Wirtschaft am W&auml;hrungskurs schrauben w&uuml;rde (Chinas Aktienm&auml;rkte weiter auf Absturzkurs). Nun wertete die chinesische Zentralbank den Kurs der W&auml;hrung um 1,9% so stark wie nie zuvor an einem einzelnen Handelstag ab. Es ist schlechten Exportzahlen im Juli geschuldet, dass nun auch die People&rsquo;s Bank of China (PBoC) in den W&auml;hrungskrieg einsteigt, um &uuml;ber eine g&uuml;nstigere W&auml;hrung die Exporte zu f&ouml;rdern. Der gef&auml;hrliche Abwertungswettlauf, an dem l&auml;ngst auch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) (Vom heimlichen zum offenen W&auml;hrungskrieg?) oder Japans Zentralbank teilnehmen, nimmt weiter an Fahrt auf. Man darf gespannt sein, wie die USA auf diese Wendung reagieren, denn dort leiden zunehmend die gro&szlig;en multinationalen Firmen unter der Dollarst&auml;rke, weshalb ihre Ums&auml;tze stark fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45680\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Da m&uuml;ssen die Arbeitnehmer hierzulande wohl damit rechnen, den G&uuml;rtel in Zukunft noch enger schnallen zu m&uuml;ssen, damit die Export&uuml;bersch&uuml;sse der deutschen Wirtschaft verteidigt werden k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>TTIP: USA f&uuml;rchten Eingriff in nationale Souver&auml;nit&auml;t<\/strong><br>\nDas geplante Freihandelsabkommen mit den USA kommt ins Stocken. Den von der EU geforderten internationalen Handelsgerichtshof lehnen die USA strikt ab. Dabei soll er eine Schattenjustiz verhindern.<br>\nDie USA lehnen nach Informationen der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; einen internationalen Handelsgerichtshof ab. &ldquo;Eine solche Instanz kommt nicht infrage. Die USA werden keine Einmischung in ihre nationale Souver&auml;nit&auml;t dulden&rdquo;, hie&szlig; es in amerikanischen Verhandlungskreisen. Ein Handelsgerichtshof war von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und der EU-Kommission ins Spiel gebracht worden.<br>\nSeit gut zwei Jahren verhandelt die EU mit den Vereinigten Staaten &uuml;ber ein Freihandelsabkommen, kurz: TTIP. 2016 wollen beide Seiten die Verhandlungen abschlie&szlig;en. Das Abkommen ist allerdings stark umstritten, besonders in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article144977610\/USA-fuerchten-Eingriff-in-nationale-Souveraenitaet.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AT:<\/strong> Da muss sich der SPD Chef und Wirtschaftsminister wohl wieder etwas Neues einfallen lassen, um TTIP zu retten, das die eigene Parteibasis gar nicht will.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wikileaks sammelt 100.000 Euro als Belohnung f&uuml;r TTIP-Leak<\/strong><br>\nWikileaks will demjenigen 100.000 Euro zahlen, der einen Entwurf des gegenw&auml;rtig im Geheimen verhandeltes Freihandelsabkommens TTIP weitergibt. Um das Geld aber erst einmal einzusammeln, hat die Whistleblowing-Plattform eine Crowdfunding-Kampagne begonnen. In der zugeh&ouml;rigen Mitteilung nennt Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange das geplante Abkommen &ldquo;einen Schatten &uuml;ber der Zukunft der Demokratie in Europa&rdquo;. Es sei nun Zeit, die Geheimhaltung zu beenden. Deswegen sammle man das Geld, um einen potenziellen Whistleblower zu motivieren und den Vertragstext an die &Ouml;ffentlichkeit zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Wikileaks-sammelt-100-000-Euro-als-Belohnung-fuer-TTIP-Leak-2776462.html\">Heise News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ach, die Hartzies bekommen doch so viele Beihilfen&hellip;<\/strong><br>\nIn Diskussionen rund um das ALG II wird gerne behauptet, dass der Regelsatz ruhig knapp bemessen sein kann, es g&auml;be ja noch etliche Beihilfen. Es gibt sie, aber ein genauer Blick lohnt<br>\nDer Regelsatz beim Arbeitslosengeld II (ALG II) soll die permanente M&ouml;glichkeit zum Leben des Transferleistungsempf&auml;ngers sicherstellen, er bildet das soziokulturelle Existenzminimum. F&uuml;r Bedarfe, die nicht durch den Regelsatz abgedeckt sind, sind gem&auml;&szlig; &sect;21 Sozialgesetzbuch II (SGB II) Einzelleistungen vorgesehen. Ein solcher Mehrbedarf wird bei einem Leistungsbezieher anerkannt, wenn ein unabweisbarer, laufender, nicht nur einmaliger besonderer Bedarf vorliegt, der weder durch den Ansparbetrag (bei dem von ca. 50 Euro monatlich ausgegangen wird) noch durch Zuwendungen Dritter abgedeckt wird und in seiner H&ouml;he erheblich von einem durchschnittlichen Bedarf abweicht.<br>\nDiese Formulierung und die Tatsache, dass nur ein kleiner Teil der Mehrbedarfe konkret in &sect;21 SGB II aufgelistet sind, f&uuml;hren dazu, dass der Leistungsempf&auml;nger zun&auml;chst einmal den Mehrbedarf konkretisieren, begr&uuml;nden und beantragen muss. Dann wird entschieden, ob es sich um einen Mehrbedarf handelt, der durch eine entsprechende Leistung abgegolten wird, die als Geld- oder Sachleistung erbracht werden kann.<br>\nGerade die H&ouml;hen der bewilligten Leistungen sind oft Grund f&uuml;r gerichtliche Auseinandersetzungen, da es zu unterschiedlichen Ansichten &uuml;ber die notwendigen Kosten kommt. Ein Beispiel daf&uuml;r, wie die Jobcenter die Kosten ansetzen, findet sich in einer Dokumentation &uuml;ber die Vorgehensweise des Jobcenters Meissen in einem Leistungsfall. Hier wurden f&uuml;r Mutter und Sohn Mehrbedarfe f&uuml;r die Anschaffung von Bettw&auml;sche, Kleiderschrank, Schreibtisch und -stuhl, jeweils 2 Posten Bettw&auml;sche sowie Handt&uuml;cher insgesamt 164,63 Euro gew&auml;hrt, wobei beispielsweise auf den (kindgerechten) Schreibtischstuhl 7,51 Euro entfielen.<br>\n&ldquo;Das Landratsamt Mei&szlig;en in Gestalt des Jobcenters m&ouml;ge mir bitte erkl&auml;ren, wo man f&uuml;r 27,77 Euro einen kindgerechten Schreibtisch und f&uuml;r 7,51 Euro einen ebenfalls kindgerechten Schreibtischstuhl bekommt. Ferner m&ouml;ge man erkl&auml;ren wo man 2 Satz komplette Bettw&auml;sche f&uuml;r 21,45 Euro bekommt. Selbst beim Discounter ist dies unm&ouml;glich. Auf den Rest will ich gar nicht eingehen&rdquo;, kommentiert der Dokumentierende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45687\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Frankfurter Rundschau pfuscht die Altersarmut weg!<\/strong><br>\nVor 5 Monaten ver&ouml;ffentlichte die Bild am Sonntag einen &uuml;blen Artikel zur Lage der Rentner (&bdquo;nach uns die Armut \/ Sintflut&ldquo;) und engagierte als &bdquo;wissenschaftlichen&ldquo; Kronzeugen Prof. Straubhaar. Wir hatten uns die M&uuml;he gemacht, den Bild\/Straubhaar-Behauptungen mit 10 Richtigstellungen in einer Brosch&uuml;re entgegenzutreten. Wir vermuteten, dass die Argumente der Rentner-Verh&ouml;hner uns in Zukunft &ouml;fter begegnen werden. Wir haben leider Recht behalten.<br>\nJ&uuml;ngstes Beispiel ist der Artikel &bdquo;Die Legende von der Rentner-Armut&ldquo; in der Frankfurter Rundschau vom 7.8.2015, geschrieben von Karl Doemens.<br>\n&bdquo;Die Zahl der &Auml;lteren w&auml;chst also st&auml;rker als die der armen Senioren? Richtig!&ldquo; behauptet er und &bdquo;belegt&ldquo; das durch einen unfassbar durchsichtigen Trick.<br>\nDie Zahl der &uuml;ber 60j&auml;hrigen steigt &uuml;ber einen Zeitraum von 23 Jahren von 1990 bis 2013 um 33%.<br>\nDie Zahl der Grundsicherungsbezieher &uuml;ber 65 Jahre betrachtet er &uuml;ber 2 (!) Jahre und stellt einen Zuwachs von 15.000 Alten in Armut (+3%) fest.<br>\nDie Zahlen stammen s&auml;mtlich von destatis. H&auml;tte Doemens etwas gr&uuml;ndlicher recherchiert, h&auml;tte er Folgendes zu berichten gehabt:<br>\nDie statistische Erhebung der Grundsicherungsbezieher im Alter (&uuml;ber 65 Jahre) wurde 2003 begonnen. Die Zahlen entwickelten sich von 257.734 im Jahr 2003 auf 511.915 im Jahr 2014 &ndash; das ist eine Steigerung von 98,6 % in 11 Jahren.<br>\nDie Zahl der &uuml;ber 65j&auml;hrigen stieg von 14,86 Millionen im Jahr 2003 auf 16,85 Millionen im Jahr 2013 &ndash; das ist eine Steigerung von 13,4% in 10 Jahren.<br>\nSieht man sich das Ganze als Kurve in dem zeitlichen Verlauf an, wird sehr deutlich welchen Unsinn Herr Doemers mit seiner Behauptung verzapft hat:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/die-frankfurter-rundschau-pfuscht-die-altersarmut-weg\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie Richterentscheidungen Vermieter beg&uuml;nstigen<\/strong><br>\nEs sind nicht immer Gesetze, die Verschlechterungen f&uuml;r die Mieter bringen. Manchmal gen&uuml;gt dazu auch ein Gerichtsurteil<br>\nDie Zahl der Menschen, deren Arbeitsplatz sich nicht mehr in einer Fabrik, sondern in der eigenen Wohnung befindet, ist in den letzten Jahren gewachsen. Da wirkt es besonders anachronistisch, dass der Bundesgerichtshof K&uuml;ndigungen erleichtet hat, wenn Mieter ihren Arbeitsplatz in ihrer Wohnung einrichten.<br>\nNoch im Jahr 2009 hatte der Bundesgerichtshof eine berufliche Nutzung der eigenen Wohnung f&uuml;r unproblematisch gehalten, solange der Mieter keine Mitarbeiter besch&auml;ftigt und keine Kunden empf&auml;ngt. 2013 entschied der BGH gegen einen Mieter, der einen Hausmeisterservice in seiner Wohnung unterhielt und sich darauf berief, dass er weder Mitarbeiter besch&auml;ftigt, noch durch das Gewerbe besondere Beeintr&auml;chtigungen ausgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Wie-Richterentscheidungen-Vermieter-beguenstigen-2775300.html\">Peter Nowak auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wider besseren Wissens &ndash; Japan kehrt gegen den Willen der Bev&ouml;lkerung zur Atomkraft zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie &Auml;rzteorganisation IPPNW sieht mit gro&szlig;er Sorge, dass heute in Japan &ndash; mehr als vier Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe von Fukushima &ndash; der erste Atomreaktor wieder ans Netz geht. Eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energieformen w&auml;re f&uuml;r den sonnen- und windreichen Inselstaat naheliegend, zumal einige der f&uuml;hrenden Wind- und Solarenergieunternehmen der Welt in Japan sitzen. Auch Geothermie- und Energieeffizienzma&szlig;nahmen sind in Japan relativ unkompliziert umzusetzen, wie Studien immer wieder gezeigt haben. Doch auch in Japan hat die Atomindustrie, das sogenannte &ldquo;Nukleare Dorf&rdquo;, gro&szlig;en politischen Einfluss bis hin in die Regierung und so verfolgt Ministerpr&auml;sident Shinzo Abe allen Umfragen und Empfehlungen zum Trotz unbeirrbar die R&uuml;ckkehr zur Atomkraft und bremst so die japanische Energiewende aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/presse\/artikel\/de\/wider-besseren-wissens-japan-kehr.html\">IPPNW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Georgische Reformer in der Ukraine: Die eisernen Cops von Kiew<\/strong><br>\nExil-Politiker aus Georgien sind die Stars der ukrainischen Reformer: Sie stellen neue Polizeieinheiten auf und verhaften korrupte Ermittler. Ihr harter Stil gef&auml;llt vielen B&uuml;rgern.<br>\nWas macht einen guten Polizisten aus? Eka Sguladse, Vizechefin des ukrainischen Innenministeriums, hat eine ganz eigene Antwort darauf: Entscheidend sei das Gef&uuml;hl &ldquo;der eigenen W&uuml;rde&rdquo;.Sguladse ist 37 Jahre alt und war fr&uuml;her im georgischen Innenministerium zust&auml;ndig f&uuml;r eine Radikalreform. Um die Korruption auszumerzen, feuerte Georgien vor zehn Jahren alle Polizisten, Zehntausende neue wurden eingestellt.<br>\nDem Innenministerium in Kiew unterstehen fast 200.000 Mann. Sguladse will deshalb schrittweise vorgehen. Im Juli hat sie mehr als 1900 neue Patrouillen auf die Stra&szlig;en der Hauptstadt geschickt, bis Ende des Jahres sollen weitere St&auml;dte folgen. Die M&auml;nner und Frauen tragen Uniformen wie in der Filmreihe &ldquo;Police Academy&rdquo;. Viele waren bis vor kurzem B&uuml;roangestellte, Lehrer oder Studenten. Nur 68 ehemalige Miliz-Beamte wurden &uuml;bernommen. (&hellip;)<br>\nGeorgische Funktion&auml;re in Schl&uuml;sselfunktionen (&hellip;)<br>\nDie Reaktionen sind &uuml;berw&auml;ltigend. Wo die neuen Streifenpolizisten l&auml;chelnd &uuml;ber Kiews Flaniermeile Chreschtschatyk patrouillieren, bilden sich Menschentrauben. Schultern werden geklopft, Erinnerungsfotos geschossen. Auf Twitter macht der Hashtag #SelfieMitEinemCop die Runde. Caf&eacute;s spendieren den Polizisten Tee und Kaffee.<br>\nVizeministerin Sguladse ist nicht die einzige georgische Funktion&auml;rin in Diensten der Ukraine. Die ehemaligen Politiker des Kaukasus-Staates bekleiden in der Ukraine jetzt Schl&uuml;sselfunktionen, sie sind die Stars der neuen Regierung. Sie bringen mit, woran es den Ukrainern oft mangelt: Erfahrung mit Reformen und den Willen, diese durchzuboxen.<br>\nIhr Anf&uuml;hrer ist Micheil Saakaschwili, bis 2012 Staatschef Georgiens. In seiner Heimat wird er von der Nachfolgerregierung per Haftbefehl gesucht, der Vorwurf: Amtsmissbrauch. Pr&auml;sident Petro Poroschenko ernannte ihn zum Gouverneur von Odessa (Lesen Sie dazu hier mehr). Die georgischen G&auml;ste lassen die Ukrainer gelegentlich blass aussehen. Als ein Milliard&auml;r sich in Odessa einen &ouml;ffentlichen Strand unter den Nagel riss, ging Saakaschwili mit Bulldozern dagegen vor. Viele der Kiewer Funktion&auml;re tun sich noch immer schwer damit, die Oligarchen in die Schranken zu weisen.<br>\nDer Stil der Georgier ist autorit&auml;r. Ab und an f&uuml;hrt das zu Spannungen mit den Ukrainern. (&hellip;)<br>\nIn der Generalstaatsanwaltschaft hat einer der Georgier einen Machtkampf entfesselt. David Sakwarelidse, 33 Jahre, ist seit Februar Vizechef der Beh&ouml;rde. K&uuml;hl legt Sakwarelidse seine K&uuml;rzungspl&auml;ne dar: Die Staatsanwaltschaft z&auml;hle derzeit 19.000 Mann, 7000 seien zur Erf&uuml;llung ihrer Funktionen aber v&ouml;llig ausreichend. Ukrainische Reporter schrieben, Sakwarelidse habe &ldquo;Galgen in den Augen&rdquo;. Der Vizechef brenne darauf, gegen die alte Elite loszuschlagen. (&hellip;) Sakwarelidse sagt, in der Ukraine gebe es leider, anders als in seiner Heimat, &ldquo;keine einheitliche Machtvertikale&rdquo;, die politische Landschaft sei &ldquo;fragmentiert&rdquo;. F&uuml;r politische R&uuml;cksichtnahme sei es zu sp&auml;t, der Ukraine laufe die Zeit davon: &ldquo;Wir m&uuml;ssen zerst&ouml;ren, was zerst&ouml;rt werden muss.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-georgische-ex-politiker-setzen-reformen-durch-a-1047287.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Der Artikel aus Spiegel-Online liest sich wie Satire. Ob Benjamin Bidder, der Korrespondent von Spiegel-Online, das zynisch gemeint hat? Es sieht so aus, als ob die Leserkommentarfunktion ausgeschaltet w&auml;re. Die Zust&auml;nde in Europa werden zunehmend unhaltbarer!!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nicht eingesch&uuml;chtert<\/strong><br>\nDie Landesverratsermittlungen gegen Markus Beckedahl sind eingestellt. Doch der Journalist bleibt unzufrieden: Zu viele Fragen sind noch offen<br>\nMit welchen Mitteln wurde gegen das Onlineportal Netzpolitik.org ermittelt? Wurde abgeh&ouml;rt? Durchst&ouml;bert man vielleicht sogar die Redaktionscomputer? Markus Beckedahl, Gr&uuml;nder und Chefredakteur von Netzpolitik.org, stellte am Montag abend jede Menge Fragen. &Uuml;ber 50 Menschen sind in den R&auml;umen des Berliner Rechercheb&uuml;ros &raquo;Correct!v&laquo; am Montag abend zusammengekommen, um sich diese bei einer Podiumsdiskussion &uuml;ber Justiz und Pressefreiheit anzuh&ouml;ren.<br>\nAm Morgen desselben Tages war bekannt geworden, dass gegen ihn und seinen Kollegen Andre Meister nicht l&auml;nger wegen Landesverrats ermittelt wird. Beide Journalisten haben keine Staatsgeheimnisse publiziert, als sie die Netz&uuml;berwachungspl&auml;ne des Verfassungsschutzes offenlegten. So schreibt es der Generalbundesanwalt. Doch beendet sei der neuste Justiz- und Geheimdienstskandal der Bundesrepublik damit noch nicht. Daf&uuml;r, so Beckedahl, gebe es noch zu viel, was man nicht wisse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/08-12\/012.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Podiumsdiskussion: #Landesverrat und Pressefreiheit<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/podiumsdiskussion-landesverrat-und-pressefreiheit\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Strafanzeigen belegen, wie BfV-Pr&auml;sident Maa&szlig;en das Verfahren wegen #Landesverrat inszenierte<\/strong><br>\nWir haben die beiden Strafanzeigen von Verfassungsschutz-Pr&auml;sident Hans-Georg Maa&szlig;en erhalten und ver&ouml;ffentlichen sie an dieser Stelle wie gewohnt in Volltext. Wir haben die Dokumente seit Freitag, konnten sie aber wegen &sect; 353d des Strafgesetzbuchs vor der Einstellung des Verfahrens gegen Markus Beckedahl und Andre Meister nicht vollst&auml;ndig ver&ouml;ffentlichen. Die Anzeigen lassen keine Zweifel, dass das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) unter seinem Pr&auml;sidenten Hans-Georg Maa&szlig;en das Landesverrats-Verfahren gegen die beiden Journalisten von netzpolitik.org inszenierte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/landesverrat-die-strafenzeigen-gegen-uns\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie der &ldquo;Islamische Staat&rdquo; entstehen konnte<\/strong><br>\nDie Terrorarmee IS nutzt geschickt ein Machtvakuum. Sie zieht ihre St&auml;rke aus den verkorksten Kriegen des Westens, aber das ist nicht der einzige Grund. [&hellip;]<br>\nDer durch die Golf-Kriege ohnehin schwelende Konflikt zwischen den unterschiedlichen konfessionellen Lagern m&uuml;ndete in dem Sturz des Machthabers Saddam Hussein im April 2003 durch die US-gef&uuml;hrte &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo;. Damit wurde der Irak nicht nur zum Spielball wirtschaftlicher Interessen westlicher Politik, sondern zugleich Schauplatz regionaler Machtk&auml;mpfe zwischen den vermeintlichen Schutzm&auml;chten Saudi-Arabien und Iran.<br>\nDie bis dahin weitgehend friedliche Koexistenz der Bev&ouml;lkerungsgruppen endete schnell, die fragilen Staatsapparate zerbarsten, Anarchie erfasste weite Teile des Iraks. In dieses Machtvakuum drang der jordanisch-st&auml;mmige Afghanistan-Veteran Abu Mus&rsquo;ab az-Zarqawi (1966&ndash;2006) ein. Nach der Vertreibung im Jahre 2001 aus Afghanistan kam er &uuml;ber den Iran in den Nordirak und baute dort gegen die amerikanische Besatzung die Organisation &bdquo;at-Tauhid wa-l-Jihad&ldquo; (Einheitsbekenntnis und Heiliger Krieg) auf. Damit war die Basis f&uuml;r den sp&auml;teren IS gelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/terrorgruppe-islamischer-staat\/is--wie-der--islamische-staat--entstehen-konnte,28501302,31432350.html\">Idris Nassery auf FR Online<\/a>\n<p><strong>passend dazu: USA wollen bombardieren<\/strong><br>\nObama genehmigt Luftangriffe gegen syrische Armee. Russland ruft zu breitem B&uuml;ndnis gegen Islamistenmiliz IS auf<br>\nEin Jahr nach Beginn der US-gef&uuml;hrten Luftangriffe auf den &raquo;Islamischen Staat&laquo; (IS) hat US-Pr&auml;sident Barack Obama offiziell den Einsatz von Drohnen und Kampfjets gegen die syrischen Streitkr&auml;fte genehmigt, sollte dies &raquo;erforderlich&laquo; sein. Parallel zu der milit&auml;rischen Eskalation gegen Damaskus stellte ein Sprecher des US-Au&szlig;enministeriums fest, dass der syrische Pr&auml;sident Baschar Al-Assad &raquo;die Wurzel von allem B&ouml;sen&laquo; in dem Land sei. V&ouml;lkerrechtlich sind die Angriffe der T&uuml;rkei und der USA auf den Norden Syriens illegal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/08-11\/051.php\">Junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verbraucherzentrale RP warnt vor Windows 10 &ndash; Computer wird zur Datenschutzfalle<\/strong><br>\nVerbrauchersch&uuml;tzer in Rheinland-Pfalz mahnen zur Vorsicht im Umgang mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem Windows 10. Es verwandle den Computer &ldquo;in eine Art private Abh&ouml;ranlage.&rdquo;<br>\nWer die Datenschutzbestimmungen akzeptiere, willige in &ldquo;eine umfassende Ausforschung&rdquo; der Nutzung ein. Microsoft werte nicht nur Namen, Adresse, Alter, Geschlecht und Telefonnummer aus, sondern auch den Standort des Ger&auml;ts, die in den unternehmenseigenen Diensten aufgerufenen Internetseiten, genutzte Suchbegriffe, Kontakte zu anderen Personen und gekaufte Artikel.<br>\nNutzerdaten werden vermarktet<br>\n&ldquo;Nutzer digitaler Ger&auml;te werden immer mehr selbst zu einer Ware, die vermarktet wird&rdquo;, warnte der Rechtsreferent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Christian Gollner. Aus den Nutzungsdaten lie&szlig;en sich beispielsweise Gewohnheiten, Bed&uuml;rfnisse und die Kaufkraft ablesen. Werbung und Angebote k&ouml;nnten so pr&auml;zise auf die Interessen der Verbraucher zugeschnitten werden. Auch Vertragskonditionen, Preise und Rabatte k&ouml;nnten an Konsum- und Verhaltensprofile angepasst werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/rp\/verbraucherzentrale-rp-warnt-vor-windows-10-computer-wird-zur-datenschutzfalle\/-\/id=1682\/did=15977146\/nid=1682\/1bfxpy7\/index.html\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nun wissen wir, warum Microsoft das Upgrade auf Windows 10 an Bestandskunden verschenkt. Man kennt das ja von anderen IT-Unternehmen. Wenn Du nichts f&uuml;r einen Dienst bezahlen sollst, bist Du selbst die Ware!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mobilfunkdaten bei Facebook massenhaft auslesbar<\/strong><br>\nEinem Entwickler ist es gelungen, mit einem kleinen Skript binnen weniger Minuten zahlreiche Mobilfunknummern von Nutzern &uuml;ber Facebook abzufragen. Sicherheitsexperten dr&auml;ngen auf eine andere Voreinstellung.<br>\nFacebook plagen erneut Probleme mit dem Datenschutz. Der britische Software-Entwickler Reza Moaiandin hat eine L&uuml;cke bei dem sozialen Netzwerk entdeckt, &uuml;ber die sich Mobilfunknummern von Nutzern in gro&szlig;en Mengen automatisiert abgreifen lassen. Moaiandin schrieb einen einfachen Algorithmus, der zuf&auml;llig generierte mobile Telefonnummern an die Programmierschnittstelle des Netzwerk schickt, berichtet der Guardian. Die angesprochene API (Application Programming Interface) habe daraufhin den Nummern zugeordnete Profile von Facebook-Nutzern ausgespuckt.<br>\nBetroffen sind nur Nutzer, die ihrem Profil eine Mobilfunknummer zugeordnet haben. In den Einstellungen zum Schutz pers&ouml;nlicher Daten ist diese Nummer standardm&auml;&szlig;ig f&uuml;r alle anderen zur Suche freigegeben &ndash; das hei&szlig;t jeder kann auf Facebook anhand der Nummer nach einem Profil suchen. Man kann den Suchzugriff auf die Nummer auf Freunde oder Freunde von Freunden beschr&auml;nken, aber nicht deaktivieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Mobilfunkdaten-bei-Facebook-massenhaft-auslesbar-2776623.html\">Heise News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Neoliberale Anreize f&uuml;r Unis<\/strong><br>\nHohe Abbrecherquoten und miese Studienbedingungen sollten durch die Bachelor\/Master-Reform der Vergangenheit angeh&ouml;ren. Da es anders gekommen ist, versucht die Politik dieses Ziel jetzt anderweitig zu erreichen: In NRW sollen Unis demn&auml;chst einen Teil ihres Geldes erst nach erfolgreichem Abschluss der Studierenden bekommen. Klingt erst mal schlau, hat aber &ndash; so unser Autor Lukas Daubner &ndash; zur Folge, dass sich Universit&auml;ten kreative L&ouml;sungen einfallen lassen, um an das Geld zu kommen. L&ouml;sungen, die leider nichts mit besseren Studienbedingungen zu tun haben. [&hellip;]<br>\nEine weitere M&ouml;glichkeit, einfach an das Geld zu kommen, besteht darin, dass die Hochschulen nur noch solche Studierende aufzunehmen, die ihr Studium h&ouml;chstwahrscheinlich erfolgreich durchziehen. &bdquo;Risikogruppen&ldquo; w&uuml;rde somit die Aufnahme an die Hochschule verwehrt &ndash; die Aussicht nicht an das zus&auml;tzliche Geld zu kommen, w&auml;re bei ihnen zu risikoreich. [&hellip;]<br>\nDenkt man die in Nordrhein-Westfalen eingef&uuml;hrten Anreize weiter, k&ouml;nnte das Land auch auf die Idee kommen, Pr&auml;mien nur noch dann zu zahlen, wenn das Studium in &bdquo;Regelstudienzeit&ldquo; absolviert wurde. Die Gefahr einer noch st&auml;rker werdenden Stromlinienf&ouml;rmigkeit des Studiums w&uuml;rde dadurch steigen&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.de\/2015\/08\/10\/neoliberale-anreize-fuer-unis\/\">Was bildet ihr uns ein?<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Meinungsmainstream im B&uuml;cherregal<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150812_buecherregal.jpeg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150812_buecherregal_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em>Unser Leser G.A. hat uns dieses Bild zugeschickt, dass das Regal einer Buchhandlung zeigt. Die Rubrik lautet &bdquo;Zeitgeschehen&ldquo;. Unser Leser merkt dazu an: <\/em><br>\n<em>Heute will ich auf ein Problem hinweisen, welches den schleichenden Prozess der Desinformation auf einer ganz anderen Ebene zeigt. In einer Buchhandlung in Augsburg wird in einem Regal unter der Rubrik &ldquo;Zeitgeschehen&rdquo; ein wahres Gruselszenario aufgebaut. Unter sechs B&uuml;chern mit zum Teil unertr&auml;glicher und d&auml;monisierender Aufmachung bzw. rei&szlig;erischen Titeln (Putins Krieg in der Ukraine) findet sich lediglich eines, n&auml;mlich das von Peter Scholl-Latour, in dem eine objektive Sicht und objektive fundierte Darstellung geboten wird. [&hellip;] Ich vermute den typischen vorauseilenden Gehorsam und das Wohlf&uuml;hlen-Wollen im Mainstream.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27186","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27186","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27186"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27186\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27189,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27186\/revisions\/27189"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27186"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27186"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27186"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}