{"id":27231,"date":"2015-08-17T09:26:52","date_gmt":"2015-08-17T07:26:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231"},"modified":"2015-11-09T15:03:36","modified_gmt":"2015-11-09T14:03:36","slug":"hinweise-des-tages-2416","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h01\">R&uuml;ckkehr zur Drachme ist keine L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h02\">Griechisches Wirtschaftswachstum: Weitere Kuriosit&auml;ten aus dem Kabinett deutscher Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h03\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h04\">Erschlagen von der schwarzen Null<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h05\">Romani Prodi: Lassen wir Deutschland das europ&auml;ische Projekt nicht grundlegend ver&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h06\">Paul Krugman: Rumgestu&#776;mper an Pekings Aktienm&auml;rkten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h07\">EU-Statistikbeh&ouml;rde stellt EU-Kommission, EZB und Bundesregierung schlechtes Zeugnis aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h08\">Verhandlungen zu Freihandelsabkommen: Br&uuml;ssel verteidigt sch&auml;rfere Geheimhaltung bei TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h09\">Publikationshinweis: L&auml;nderbezogene Berichtspflichten im Bankensektor decken systematische Gewinnverschiebung auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h10\">Zeitvertr&auml;ge: Folgt den Boomjahren ein Nachlassen des Befristungswahns?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h11\">Gratisarbeit? Gerne!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h12\">Pkw-Maut: EU-Verfahren k&ouml;nnte zur Belastung aller Autofahrer f&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h13\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h14\">Bundeswehr rein? Nein! Bundeswehr raus aus Mali!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h15\">Amerikas Politiker &ndash; Aus Prinzip verantwortungslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h16\">Altmaier versucht Vertuschungstricks der Bundesregierung zu rechtfertigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h17\">Cortana und Bing telefonieren nach Hause<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h18\">Rezensionen und Interviews zu Jens Bergers Buch &bdquo;Der Kick der Geldes&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231#h19\">Zu guter Letzt: Geldgeber<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27231&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>R&uuml;ckkehr zur Drachme ist keine L&ouml;sung<\/strong><br>\nEin Austritt aus dem Euro mag radikal erscheinen, weil er Protest gegen die Machthaber in der EU zum Ausdruck bringt. Eine L&ouml;sung der Probleme der griechischen Bev&ouml;lkerung bedeutet er nicht. Ein Beitrag zur linken Euro-Debatte<br>\nDie griechische Regierung hat den Grexit, das Ausscheiden aus der Euro-Zone, mit M&uuml;he verhindern k&ouml;nnen, indem sie sich am Euro-Gipfel in der Nacht auf den 13. Juli mit den anderen Euro-Staaten auf Verhandlungen &uuml;ber ein drittes Hilfsprogramm geeinigt hat.<br>\nDie Emp&ouml;rung innerhalb der bundesdeutschen und europ&auml;ischen Linken &uuml;ber die beinharte neoliberale Sanierungskonzeption und den erpresserischen Druck auf die griechische Linksregierung ist gro&szlig;. Die Einigung vom Euro-Gipfel ist auf der Basis von Erpressung zustande gekommen. Alexis Tsipras hat dies mehrfach betont. Sie setzt die neoliberale Austerit&auml;tspolitik fort und beschneidet die Souver&auml;nit&auml;t der griechischen Regierung und die Rechte des griechischen Parlaments.<br>\nZu Recht macht Tsipras seine inhaltliche Distanz zu dem erreichten Ergebnis deutlich: &raquo;Ich &uuml;bernehme die Verantwortung f&uuml;r einen Text, an den ich nicht glaube, aber den ich unterzeichnet habe, um ein Desaster f&uuml;r das Land zu vermeiden&laquo;. Es sei ein &raquo;schmerzhafter Kompromiss, sowohl auf der wirtschaftlichen als auch auf der politischen Ebene. Kompromisse sind Teil der politischen Realit&auml;t und revolution&auml;ren Taktik.&laquo; Und: &raquo;Wir sahen uns mit einem Dilemma unter Gewaltandrohung konfrontiert.&laquo; Die Zustimmung zur der Vereinbarung vom 13. Juli beruhte auf der Einsch&auml;tzung, dass die Alternative zur Zustimmung der Grexit &ndash; noch schlimmer und verheerender w&auml;re als das Diktat vom 13. Juli.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/980960.rueckkehr-zur-drachme-ist-keine-loesung.html\">neues deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechisches Wirtschaftswachstum: Weitere Kuriosit&auml;ten aus dem Kabinett deutscher Medien<\/strong><br>\nWenn die griechischen Wachstumszahlen f&uuml;r etwas gut sind, dann, um den Wirtschaftsjournalismus in den deutschen &ldquo;Qualit&auml;ts-Medien&rdquo; einmal mehr vorzuf&uuml;hren. Ein Kuriosit&auml;tenkabinett.<br>\nDen gr&ouml;&szlig;ten Vogel hat vielleicht wieder einmal &ldquo;Die Welt&rdquo; abgeschossen. &ldquo;Griechische Wirtschaft w&auml;chst st&auml;rker als deutsche&rdquo;, hat Tobias Kaiser seinen Artikel &uuml;berschrieben. Als Wirtschaftsredakteur. Im Untertitel hei&szlig;t es zwar immerhin vielversprechend: &ldquo;Selbst Griechenland w&auml;chst deutlich &ndash; doch f&uuml;r diesen Sprung gibt es eine ganz andere Erkl&auml;rung als in Spanien oder Irland.&rdquo; W&uuml;rde Kaiser also tats&auml;chlich erkannt haben, dass die positive Zuwachsrate des realen Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal &ndash; und nicht nur im zweiten Quartal &ndash; lediglich fallenden Preisen (Deflation) geschuldet ist, das nominale Wachstum also negativ war (siehe hierzu zuletzt hier)? Weit gefehlt! Wie Yannis Koutsomitis, der nicht nur f&uuml;r &ldquo;Die Zeit&rdquo; schreibt, sondern sogar als &ldquo;Wirtschaftsexperte&rdquo; gilt und sich selbst als &ldquo;Eurozonen-Analyst&rdquo; einstuft (siehe dazu hier), nimmt Kaiser das reale Wirtschaftswachstum tats&auml;chlich f&uuml;r bare M&uuml;nze. Auch diese M&uuml;nze aber verliert mit der Deflation ihren Wert, in diesem Fall ihre Aussagekraft. V&ouml;llig zurecht entgegnet der spanische Wirtschaftswissenschaftler Jos&eacute; Carlos D&iacute;ez auf den tweet von Koutsomitis: &ldquo;&hellip;in deflation nominal variables are key&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2015\/08\/griechisches-wirtschaftswachstum-weitere-kuriositaten-aus-dem-kabinett-deutscher-medien\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Schuldenkolonie Griechenland &ndash; ein bleibender Auftrag f&uuml;r die plurale Linke<\/strong><br>\nIn dem seit l&auml;ngerem anhaltenden und zuletzt zugespitzten Konflikt der EU mit Griechenland geht es nicht nur um Kredite, sanierte &ouml;ffentliche Haushalte oder um vermeintliche Insolvenzverschleppung, sondern im Zentrum steht die Frage nach der demokratischen Kultur in Europa. Vordergr&uuml;ndig wurde erbittert darum gerungen, ob die griechische Linksregierung ein vern&uuml;nftiges und realistisches Reformprogramm in die Praxis umsetzt. Im Grunde ging es den Gl&auml;ubigern im Kern um die Unterordnung unter eine l&auml;ngst gescheiterte wirtschafts- und gesellschaftspolitische Konzeption, die Festigung der konservativen Dominanz und Hegemonie auch um den Preis der Aushebelung von demokratischen Entscheidungen und Handlungsspielr&auml;umen.<br>\nIm vorliegenden Denkansto&szlig; analysieren die Autor_innen diese Zusammenh&auml;nge und werfen die Frage auf, welche politischen Konsequenzen sich f&uuml;r die plurale Linke in Deutschland und Europa aus den j&uuml;ngsten Ereignissen ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.solidarische-moderne.de\/de\/article\/453.schuldenkolonie-griechenland-ein-bleibender-auftrag-fuer-die-plurale-linke.html%20\">Marco B&uuml;low, Lisa Paus, Axel Troost auf Institut Solidarische Moderne<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland: Memorandum of Understanding fu&#776;r ein dreij&auml;hriges ESM-Programm <\/strong><br>\nInterne Arbeits&uuml;bersetzung<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150817-griechenland-memorandum-of-understanding-fuer-ein-dreijaehriges-esm-programm.pdf\">Sprachendienst BMF [PDF &ndash; 197 KB]<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu auch die Schuldentragf&auml;higkeitsanalyse<\/strong><br>\n(erstellt von den europ&auml;ischen Institutionen)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150817-schuldentragfaehigkeitsanalyse-griechenlanddt-arbeitsuebersetzung.pdf\">Interne Arbeits&uuml;bersetzung [PDF &ndash; 127 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Eurokrise in der Schule: Kinder, die Griechen sind selbst schuld<\/strong><br>\nIn Schulb&uuml;chern kommt die Eurokrise kaum vor. Umso umtriebiger versuchen private Initiativen ihr Unterrichtsmaterial in die Klassen zu bekommen. Eine Auswertung zeigt nun: Die darin vermittelte &ouml;konomische Sichtweise ist extrem einseitig. (&hellip;)<br>\nWas zur Krise gef&uuml;hrt hat, ist f&uuml;r die Autoren recht eindeutig: Es waren unter anderem die hohen Geh&auml;lter in S&uuml;deuropa. &ldquo;In Deutschland etwa fielen die Lohnerh&ouml;hungen in den vergangenen Jahren relativ bescheiden aus, Griechen und Spanier konnten sich dagegen &uuml;ber ordentliche Verdienstanstiege freuen&rdquo;, hei&szlig;t es in der Unterrichtshilfe.<br>\nEs steht dort wie die einzig wahre und unumst&ouml;&szlig;liche Interpretation, dabei diskutieren &Ouml;konomen durchaus kontrovers &uuml;ber das Thema. F&uuml;r manche liegt die Krisenursache nicht in S&uuml;deuropa, sondern eher in Deutschland: H&auml;tten Arbeitnehmer auch hierzulande in den vergangenen Jahren mehr Lohn bekommen, st&uuml;nden Spanien und Griechenland heute vielleicht besser da, weil Deutschlands Wettbewerbsvorteil geringer w&auml;re. Doch von solchen Argumenten erfahren Sch&uuml;ler und Lehrer nichts. Kein Wunder: Herausgegeben wird das Material vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in K&ouml;ln.<br>\nDer Sozial&ouml;konom Till van Treeck von der Uni Duisburg-Essen und sein Mitautor Philipp Kortendiek haben Unterrichtshilfen zur Eurokrise ausgewertet und kommen zu einem ern&uuml;chternden Fazit: Die Krise wird in vielen F&auml;llen einseitig dargestellt, schreiben sie in einer Expertise, die SPIEGEL ONLINE vorab vorliegt. Dem IW-Material attestieren die Autoren &ldquo;eine klare neoklassische Ausrichtung&rdquo; &ndash; also eine Schlagseite zugunsten marktfreundlicher und unternehmensnaher L&ouml;sungsans&auml;tze. Als &auml;hnlich einseitig empfanden die Duisburger auch eine Brosch&uuml;re des Schulbuchverlages Schroedel zur Eurokrise und Materialien aus der Reihe &ldquo;Handelsblatt macht Schule&rdquo;, die von der Wirtschaftszeitung herausgegeben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/unterrichtsmaterial-zur-eurokrise-sehr-einseitig-a-1048073.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Das dritte Memorandum: reiner neoliberaler Wahnsinn?<\/strong><br>\nDie griechische Linksregierung in Griechenland hat sich mit den &raquo;Institutionen&laquo; &ndash; der Europ&auml;ischen Union (EU), der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) &ndash; sowie dem Euro-Rettungsschirm ESM auf eine Grundsatzeinigung &uuml;ber ein drittes Finanzpaket verst&auml;ndigt.<br>\nGriechenland hatte von internationalen Geldgebern bereits zwei Hilfskredite erhalten. Das erste Programm wurde im Mai 2010 aufgelegt und belief sich auf 110 Mrd. Euro. Im M&auml;rz 2012 schn&uuml;rten die Gl&auml;ubiger ein zweites Hilfspaket &uuml;ber 165 Mrd. Euro. Das dritte Memorandum sieht neue Kredite im Volumen von bis zu 86 Mrd. Euro vor und wird eine Laufzeit von drei Jahren haben.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Teil der neuen Kredite (rund 50 Mrd. Euro) geht f&uuml;r die Umschuldung drauf, das bedeutet mit neuen Krediten werden f&auml;llige Schulden getilgt. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen die angeschlagenen griechischen Banken vermutlich mit ca. 25 Mrd. Euro stabilisiert werden. Im Gegenzug zu den neuen Geldern verpflichtet sich Athen zu weiteren K&uuml;rzungen im &ouml;ffentlichen Sektor und Strukturreformen zur Erh&ouml;hung der Wettbewerbsf&auml;higkeit.<br>\nBevor Griechenland neue Kredite erh&auml;lt, m&uuml;ssen etliche politische H&uuml;rden &uuml;berwunden werden. Zun&auml;chst muss das griechische Parlament &uuml;ber das dritte Memorandum und die geforderten Reformma&szlig;nahmen abstimmen. Das Hilfspaket muss zudem von den Finanzministern der &uuml;brigen 18 Eurol&auml;nder abgesegnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/das-dritte-memorandum-reiner-neoliberaler-wahnsinn\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Schockstarre in Euroland<\/strong><br>\nAbsolute Dominanz: Vier Wochen nach dem Krisengipfel zu Griechenland wagt es in Br&uuml;ssel niemand mehr, Berlin zu widersprechen.<br>\nEs gibt Ereignisse, die sind so einschneidend, dass man sie lange nicht verarbeiten kann. Der Euro-Gipfel vom 12. und 13. Juli war so ein Ereignis. In einer bedr&uuml;ckenden, fiebrigen Nachtsitzung dr&uuml;ckten Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble nicht nur Griechenland, sondern der ganzen Eurozone ihren Stempel auf.<br>\nMit der Drohung, Athen &bdquo;zeitweise&ldquo; aus dem Euro auszuschlie&szlig;en, setzten sie die h&auml;rtesten Bedingungen durch, die es in der an Pressionen und Diktaten reichen Geschichte der Eurokrise je gegeben hat.<br>\nSeitdem hat sich nicht nur Griechenland erschreckend ver&auml;ndert &ndash; von einem stolzen Land, das ein trotziges &bdquo;Ochi&ldquo; wagte, zu einer willenlosen Kolonie der wiederauferstandenen Troika. Ganz Europa wirkt wie gel&auml;hmt.<br>\nDie 19 Eurol&auml;nder haben einem Deal zugestimmt, an denen sie selbst nicht glauben. Der Internationale W&auml;hrungsfonds ist Teil einer &bdquo;Rettung&ldquo; geworden, die er l&auml;ngst zum Scheitern verurteilt wei&szlig;. Doch niemand traut sich noch, Nein zu sagen. Europa steht unter Schock, eine bleierne Starre hat Euroland erfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Krise-in-Griechenland\/!5219817\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Mit Tsipras lassen sich soziale Grausamkeiten besser umsetzen<\/strong><br>\nWie manche konservative Kommentatoren und &Ouml;konomen den griechischen Ministerpr&auml;sidenten lieben lernten<br>\nDer griechische Ministerpr&auml;sident Tsipras verliert zumindest in seiner Syriza-Partei an Unterst&uuml;tzung. Daf&uuml;r findet er neue Anh&auml;nger, ausgerechnet in der konservativen FAZ.<br>\nJa, Griechenland kann es schaffen. Vorbei ist die Zeit des schillernden Giannis Varoufakis mit viel Show und noch mehr Bluff. Die neue Mannschaft von Ministerpr&auml;sident Alexis Tsipras hat sich offenkundig ernsthaft an die Arbeit gemacht; ein Lichtblick ist vor allem Finanzminister Euklid Tsakalotos. Mittlerweile hebt sich die Regierung sogar wohltuend von der Anfang 2015 abgew&auml;hlten Regierung Samaras ab, die gegen Ende ihrer Amtszeit kraftlos war und nichts mehr anpackte.<br>\nPl&ouml;tzlich wird der Ministerpr&auml;sident, der noch vor Wochen als linksradikaler Populist und Gegner Deutschlands galt, zum Hoffnungstr&auml;ger der FAZ, der sogar die in dem Blatt so umsorgten griechischen Konservativen in den Schatten stellt. Der Grund daf&uuml;r ist nicht schwer zu finden und wird vom FAZ-Autor auch offen dargestellt: &ldquo;Die Leute glauben an ihn, und das bietet die Chance, dass selbst harte Einschnitte akzeptiert werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Mit-Tsipras-lassen-sich-soziale-Grausamkeiten-besser-umsetzen-2779916.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist immer das gleiche elende Spiel, vorgebliche linke Parteien werden zu den beflissensten Exekutoren der neoliberalen &bdquo;Reformen&ldquo;. Sei es aus ideologischer Verblendung und Opfer massiver Pressekampagnen wie die Agenda-SPD eines Gerhard Schr&ouml;der oder durch brutale Erpressung wie im Falle der Syriza. Dass Tsipras nun widerspruchslos Ma&szlig;nahmen umsetzt, die &uuml;ber das hinausgehen, was die korrupten Vorg&auml;ngerregierungen der PASOK und ND je umgesetzt haben, ist sicher der gr&ouml;&szlig;te Triumph der Neoliberalen in Br&uuml;ssel und Berlin. Als Bonbon gibt es noch die Spaltung der Syriza und damit die Schw&auml;chung der linken Kr&auml;fte mit dazu. Die Schnelligkeit der Wandlung eines Tsipras zu einem Komplizen des Neoliberalismus &uuml;berrascht allerdings. Leider ist zu bef&uuml;rchten, dass die Situation in Griechenland nicht ohne Folgen gerade f&uuml;r die Podemos bei den im Herbst anstehenden Parlamentswahlen in Spanien bleiben wird.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Fragt sich allerdings, ob Podemos R&uuml;ckenwind bekommen h&auml;tte, wenn Syriza keine Kompromisse eingegangen und Griechenland von Sch&auml;uble und Co. in den unkontrollierten Grexit getrieben worden w&auml;re? Die Schw&auml;chung der europ&auml;ischen Linken ist schlie&szlig;lich eines der, und wenn nicht sogar das, Hauptziel der deutschen Krisenpolitik.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Erschlagen von der schwarzen Null<\/strong><br>\nEs ist stimmt nat&uuml;rlich, dass die griechischen Regierungen, die bis 2010 an der Macht waren, das Land schlecht regiert haben, dass sie Haushaltsdefizite und Schuldenst&auml;nde falsch dargestellt haben und dass Griechenland unter falschen Vorzeichen in den Euro gekommen ist. Niemand bestreitet dies. Aber bedenken sie auch: Der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) und die europ&auml;ischen Gl&auml;ubiger haben Griechenland ein Reform- und Sparprogramm diktiert, das von der Doktrin des ausgeglichenen Staatshaushalts und Schuldenabbaus gepr&auml;gt war. Der IWF und die Europ&auml;er verlangten (a) tiefe Einschnitte im &ouml;ffentlichen Sektor, also Arbeitsplatzabbau und Lohnk&uuml;rzungen, (b) eine starke Reduzierung der Renten, (c) eine Senkung des Mindestlohns und die Abschaffung grundlegender Arbeitnehmerrechte, (d) gewaltige Steuererh&ouml;hungen und (e) die Privatisierung von Staatsverm&ouml;gen, was einem Notverkauf gleichkam.<br>\nZu behaupten, dass dieses Programm Griechenland Wachstum und Wohlstand bringen w&uuml;rde, war durch und durch verlogen. Der IWF ignorierte alle Zweifel, die Experten weltweit ge&auml;u&szlig;ert hatten, und sagte voraus, dass die griechische Wirtschaftsleistung durch die Auflagen lediglich um knapp f&uuml;nf Prozent sinken w&uuml;rde; nach ein oder zwei Jahren sei die Rezession vorbei, sp&auml;testens 2012 ginge es wieder aufw&auml;rts. Tats&auml;chlich aber brach die griechische Wirtschaft unter den Strapazen zusammen; das Bruttoinlandsprodukt ging um mehr als 25 Prozent zur&uuml;ck, die Wirtschaft erholte sich in f&uuml;nf Jahren kein bisschen &ndash; auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird&hellip;<br>\nDie europ&auml;ischen Gl&auml;ubiger und der IWF begegneten den griechischen Vorschl&auml;gen mit Feindseligkeit, Widerstand und Verweigerung. Die Regierungen von Finnland, den baltischen Staaten und der Slowakei wiesen die griechischen Forderungen aus ideologischen Gr&uuml;nden zur&uuml;ck. Diejenigen aus Spanien, Portugal und Irland lehnten sie aus Angst vor den Auswirkungen auf ihre eigene Politik ab. Italien, Frankreich und die Europ&auml;ische Kommission zeigten zwar Sympathie f&uuml;r die W&uuml;nsche aus Athen, taten aber wenig. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble kam schlie&szlig;lich zum Schluss, dass es nur zwei M&ouml;glichkeiten gibt: Entweder h&auml;lt sich Griechenland an die vereinbarten Reformen und Sparauflagen, und zwar ausnahmslos an alle, oder das Land muss den Euro aufgeben und vielleicht sogar die Europ&auml;ische Union verlassen.<br>\nVon Anfang an wurde diese Position von Drohungen begleitet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/essay-wider-den-staatsstreich-1.2603787%20\">James Galbraith in der S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Romani Prodi: Lassen wir Deutschland das europ&auml;ische Projekt nicht grundlegend ver&auml;ndern<\/strong><br>\nDie griechische Krise kehrt mit dem Beschluss &uuml;ber einen dritten Hilfsplan in unser Bewusstsein zur&uuml;ck. Deutschland aber str&auml;ubt sich weiter und bietet den Beobachtern das Bild eines Europas, gespalten dar&uuml;ber, was man tun sollte.<br>\nNach dem Kompromiss zwischen Griechenland und seinen Partnern der Eurozone vom 13. Juli, freute man sich dar&uuml;ber, dass das Schlimmste vermieden worden war. Leider geht die Unsicherheit weiter. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble soll n&auml;mlich bei einer Sitzung der Eurogruppe  vorgeschlagen haben, die Machtbefugnisse der Europ&auml;ischen Kommission zu verringern und die wesentlichen Entscheidungen der Wirtschaftspolitik einer unabh&auml;ngigen Einrichtung zu &uuml;bertragen.<br>\nJean-Claude Juncker hat auf diesen Vorschlag nur zaghaft reagiert. Als ehemaliger Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission empfinde ich es als meine politische und moralische Verpflichtung Position gegen diesen Vorschlag zu beziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/150816_uebersetzung_romani_prodi_le_monde_14august2015.pdf\">Le Monde v. 14. August (nicht im Netz) &Uuml;bersetzung von Christoph Habermann [PDF &ndash; 33 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Paul Krugman: Rumgestu&#776;mper an Pekings Aktienm&auml;rkten<\/strong><br>\nChina wird von einer Partei regiert, die sich zwar kommunistisch nennt, deren wirtschaftliche Realit&auml;t jedoch eher die einer gierigen Vetternwirtschaft ist. Und alle Welt hat angenommen, dass die fu&#776;hrenden Politiker des Landes das natu&#776;rlich wissen und nicht so t&ouml;richt sind, ihre gelegentliche sozialistische Rethorik ernst zu nehmen.<br>\nDoch ihre Zickzack-Politik der letzten Monate ist beunruhigend. Kann es sein, dass Peking nach all den Jahren immer noch nicht wei&szlig;, wie dieses &ldquo;M&auml;rkte&ldquo;- Ding funktioniert?<br>\nZum Hintergrund: Chinas Wirtschaft ist extrem unausgewogen und verwendet einen &auml;u&szlig;erst geringen Teil des Bruttoinlandsproduktes fu&#776;r den Konsum und einen sehr gro&szlig;en f&uuml;r Investitionen. Das war tragbar, solange das Land sein extrem schnelles Wachstum beibehalten konnte; Dieses Wachstum aber verlangsamt sich zwangsl&auml;ufig, weil Chinas &Uuml;berschuss an Arbeitskr&auml;ften sinkt. Also sinken auch die Investitionsertr&auml;ge schnell.<br>\nDer Ausweg liegt in geringeren Investitionen und h&ouml;herem Konsum. Doch um das zu<br>\nschaffen, braucht man Reformen, die die Fru&#776;chte des Wachstums breiter verteilen und den Familien mehr Sicherheit bieten. Und obwohl China schon einige Schritte in diese Richtung unternommen hat, bleibt da noch viel zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/08\/14\/opinion\/paul-krugman-bungling-beijings-stock-marketshtml.html%20\">New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-Statistikbeh&ouml;rde stellt EU-Kommission, EZB und Bundesregierung schlechtes Zeugnis aus<\/strong><br>\nWann werden die Verantwortlichen, die an den entscheidenden politischen Schalthebeln sitzen, wenigstens ihrer eigenen Statistikbeh&ouml;rde die gebotene Aufmerksamkeit schenken und die richtigen wirtschafts und sozialpolitischen Schlussfolgerungen daraus ziehen? Diese Frage legt zumindest ein Blick auf die aktuellsten Pressemitteilungen von Eurostat nahe.<br>\nDie j&auml;hrliche Inflationsrate zeigt: die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion (EWU) bewegt sich am Rand zur Deflation. Die viertelj&auml;hrliche Wachstumsrate zeigt: die EWU bewegt sich am Rand zur Rezession. Die j&auml;hrliche Wachstumsrate zeigt: Das Wachstum in den USA liegt fast doppelt so hoch wie in der EWU. Die Industrieproduktion ist gefallen, die Einzelhandelsums&auml;tze sind gefallen. Das Schlimmste aber: die Arbeitslosigkeit liegt seit Jahren schon auf einem erschreckend hohen Niveau. Die Arbeitslosenquote in der EWU liegt mehr als doppelt so hoch wie in den USA. Dass dies kein Zufall ist, sondern Ergebnis unterschiedlicher, ja, entgegengesetzter Wirtschaftspolitiken, belegen wir seit langem in unseren ausf&uuml;hrlichen Analysen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2015\/08\/eu-statistikbehorde-stellt-eu-kommission-ezb-und-bundesregierung-schlechtes-zeugnis-aus\/%20\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verhandlungen zu Freihandelsabkommen: Br&uuml;ssel verteidigt sch&auml;rfere Geheimhaltung bei TTIP<\/strong><br>\nWer WikiLeaks Geheimdokumente aus den Verhandlungen zum umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP zuspielt, kann daf&uuml;r k&uuml;nftig auch Geld bekommen. Die Enth&uuml;llungsplattform startete in der vergangenen Woche extra eine Crowdfundingkampagne. Doch auch ohne die Belohnung sind zuvor immer wieder vertrauliche Informationen durchgesickert. Sehr zum &Auml;rger der Verhandlungspartner.<br>\nDenen reicht es nun offenbar: Die EU-Kommission versch&auml;rft die Geheimhaltung zu den Verhandlungen. So wurde der vertrauliche Bericht &uuml;ber die zehnte Gespr&auml;chsrunde mit den Amerikanern nicht mehr an die EU-Mitgliedstaaten verschickt, sondern ist f&uuml;r Beamte und Politiker nur in einem sicheren Leseraum in Br&uuml;ssel einsehbar. Die Entscheidung der schwedischen EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m wird von Verbrauchersch&uuml;tzern und Politikern kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ttip-bruessel-verteidigt-strengere-geheimhaltung-a-1048244.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: TTIP-Geheimhaltung emp&ouml;rt Abgeordnete<\/strong><br>\nEines der Hauptprobleme beim EU-US-Freihandelsabkommen TTIP ist, dass niemand so genau wei&szlig;, wor&uuml;ber derzeit im Detail verhandelt wird. Die Gespr&auml;che sind geheim. Es ist diese Verschlossenheit, der Mangel an Informationen, der viele Kritiker auf die Palme bringt. Deutsche Politiker sind nun ebenfalls ver&auml;rgert, da die EU-Kommission die Geheimhaltung der Dokumente erneut versch&auml;rft hat.<br>\nDer Handelsausschuss der EU, in dem auch ein deutscher Vertreter sitzt, hatte von der EU-Kommission die Mitteilung bekommen, der Bericht der zehnten Runde werde nicht mehr an die Mitgliedsstaaten verschickt. Wollen Beamte oder Politiker wissen, wor&uuml;ber die EU mit den USA Mitte Juli gesprochen hat, m&uuml;ssen sie nach Br&uuml;ssel fahren und in den Leseraum gehen. Nur Papier und Bleistift sind erlaubt, keine elektronischen Ger&auml;te.<br>\nDas Rechercheb&uuml;ro Correctiv ver&ouml;ffentlichte Ausz&uuml;ge aus dem Bericht des deutschen Ausschussmitglieds. Darin ist als Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Anweisung von EU-Kommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m zu lesen: &ldquo;Die Verantwortung hierf&uuml;r tr&uuml;gen die MS, in denen die &lsquo;Leaks&rsquo; entstanden seien. So g&auml;be es MS (gemeint offensichtlich DEU), bei denen die Verhandlungsdokumente an Datenbanken ihrer nationalen Parlamente &uuml;bermittelt w&uuml;rden. Damit h&auml;tten Hunderte von Personen faktisch unkontrollierbaren Zugang zu diesen Dokumenten. Es sei offensichtlich, dass hierdurch die Gefahr von &lsquo;Leaks&rsquo; betr&auml;chtlich erh&ouml;ht werde.&rdquo; Mit MS werden Mitgliedsstaaten abgek&uuml;rzt, mit DEU ist Deutschland gemeint.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/TTIP-Geheimhaltung-empoert-Abgeordnete-article15721731.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Damit h&auml;tten Hunderte von Personen faktisch unkontrollierbaren Zugang zu diesen Dokumenten. Ja, immer noch viel zu wenige, denn es betrifft uns alle. Unglaublich, was da passiert. Informationssperren, Versch&auml;rfungen etc.- und nat&uuml;rlich: kein Widerstand von CDU und SPD!. Besch&auml;mend, einfach besch&auml;mend. Das stellt sogar das alte DDR-System in den Schatten -lach- &hellip; Nein, es ist nicht mehr lustig. Der Grund d&uuml;rfte klar sein. Wenn doch das TTIP so gut f&uuml;r uns ist, m&uuml;&szlig;ten wir uns dann nicht freuen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Publikationshinweis: L&auml;nderbezogene Berichtspflichten im Bankensektor decken systematische Gewinnverschiebung auf<\/strong><br>\nW&auml;hrend zivilgesellschaftliche Organisationen weiterhin f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen l&auml;nderbezogenen Berichtspflichten (Country-by-country-reporting) f&uuml;r Unternehmen in allen Branchen k&auml;mpfen, liegen solche Daten seit kurzem f&uuml;r den europ&auml;ischen Bankensektor vor. Die Capital Requirements Directive (CRD, zu Deutsch: Kapitalad&auml;quanzrichtlinie) IV, die als Reaktion auf die weltweite Finanzkrise verabschiedet wurde, verpflichtet europ&auml;ische Banken dazu, Angaben u.a. zu Umsatz, Anzahl der Mitarbeiter, Gewinn oder Verlust vor Steuern, Steuern auf Gewinn oder Verlust und erhaltene staatliche Beihilfen zu machen &ndash; aufgeschl&uuml;sselt nach L&auml;ndern, in denen diese Banken Niederlassungen unterhalten.<br>\nAufbauend auf diesen Daten hat Tax Research UK nun eine Studie ver&ouml;ffentlicht, die die Steuerpraktiken der wichtigsten Banken der EU analysiert. Wenig &uuml;berraschend findet der Autor, Richard Murphy, deutliche Hinweise f&uuml;r systematische Gewinnverschiebung durch die untersuchten Banken. Dabei werden Gewinne in Niedrigsteuerl&auml;ndern tendenziell zu hoch ausgewiesen, w&auml;hrend in den L&auml;ndern, in denen die eigentlichen Ums&auml;tze erzielt werden, Gewinne eher zu niedrig angesetzt sind. (&hellip;)<br>\nNichtsdestotrotz bleibt die Grundbotschaft bestehen: Gewinnverschiebung in Niedrigsteuerl&auml;nder findet im europ&auml;ischen Bankensektor systematisch statt. L&auml;nderbezogene Berichtspflichten erweisen sich dabei als wirksame Ma&szlig;nahme um die aggressive Steuerplanung von Unternehmen aufzudecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2015\/08\/publikationshinweis-landerbezogene.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zeitvertr&auml;ge: Folgt den Boomjahren ein Nachlassen des Befristungswahns?<\/strong><br>\nIn der vorletzten Woche hatte S&uuml;ddeutsche.de gute Nachrichten f&uuml;r alle prek&auml;r Besch&auml;ftigten: laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes soll der Anteil der befristeten Stellen in den letzten Jahren zur&uuml;ckgegangen sein. Tats&auml;chlich gibt es erste Anzeichen f&uuml;r ein Nachlassen des Befristungswahns. Die angef&uuml;hrte Statistik aber ist irref&uuml;hrend und wird der Problematik nicht gerecht.<br>\nBefristete Besch&auml;ftigung hat seit Mitte der 1990er Jahre und besonders seit dem Jahr 2004 einen regelrechten Boom erlebt. Nach Hochrechnungen des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf Basis des IAB-Betriebspanels 2013 ist die Zahl der befristeten Arbeitsvertr&auml;ge zwischen den Jahren 1996 und 2012 von etwa 1,3 auf &uuml;ber 2,7 Millionen gestiegen. Von 2003 bis 2012 stieg der Anteil befristet Besch&auml;ftigter an allen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten von 6,2 auf 9,5 Prozent. Gemessen an der betrieblichen Gesamtbesch&auml;ftigung stieg ihr Anteil von 5,0 auf 7,6 Prozent.<br>\nSeitdem aber soll sich alles zum Besseren gewendet haben. Nach den k&uuml;rzlich vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen geht der Anteil der befristet Besch&auml;ftigten an allen 25 Jahre und &auml;lteren abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten bereits seit 2011 zur&uuml;ck. Gem&auml;&szlig; den der Nachricht zugrunde liegenden Berechnungen aus der Arbeitskr&auml;fteerhebung sank die Befristungsquote von 8,9 Prozent im Jahr 2011 kontinuierlich auf 8,1 Prozent in 2014.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1634\">Markus Kr&uuml;semann auf annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gratisarbeit? Gerne!<\/strong><br>\nDienstreisen buchen, M&ouml;bel aufbauen, Pakete abholen, Bankgesch&auml;fte erledigen: Warum wir bereitwillig immer mehr unbezahlte Jobs &uuml;bernehmen und es noch nicht einmal merken.<br>\nWie gut er die Menschen durchschaut, hat Mark Twain immer wieder bewiesen, auch im Roman &ldquo;Die Abenteuer des Tom Sawyer&rdquo;. Tom wird zum Wei&szlig;eln des Gartenzauns verdonnert, an einem hei&szlig;en Samstagnachmittag. Widerwillig legt er los. Die Nachbarskinder sind auf dem Weg zum Baden und machen sich &uuml;ber seine Strafarbeit lustig. Da dreht Tom den Spie&szlig; um. Er erkl&auml;rt ihnen, was f&uuml;r ein Privileg das Zaunstreichen ist, wie viel Verantwortung und Kunstfertigkeit darin stecken. Am Ende wei&szlig;eln die Nachbarskindern den Zaun, einige geben ihm daf&uuml;r sogar Geld, und Tom schreitet zufrieden zum See. Er hat erreicht, was er wollte, indem er &ldquo;Arbeit&rdquo; neu definierte: Wei&szlig;eln ist keine Pflicht mehr, sondern eine Spa&szlig;aktion. Aus Arbeiten macht er Spielen, also genau das, was die Kinder im Sinn hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/digitalisierung-gratisarbeit-gerne-1.2606785\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Pkw-Maut: EU-Verfahren k&ouml;nnte zur Belastung aller Autofahrer f&uuml;hren<\/strong><br>\nIst die geplante Pkw-Maut doch EU-rechtskonform? Am 13. August 2015 wird die Bundesregierung eine erste Chance erhalten, die Argumente der Kommission zu entkr&auml;ften. Diese hatte nach einj&auml;hriger Diskussion mit dem Bundesverkehrsministerium am 17. Juni 2015 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Viele haben von Anfang an bezweifelt, dass die Pkw-Maut konform zum EU-Recht ist. Der Grund: Inl&auml;nder sollen die Maut-Abgabe &uuml;ber eine niedrigere Kfz-Steuer erstattet bekommen, sodass das Vorhaben unterm Strich nur ausl&auml;ndische Fahrer belastet. Sollte es die Bundesregierung auch in einem zweiten Anlauf nicht schaffen, die Vorw&uuml;rfe zu widerlegen, k&ouml;nnte ein anschlie&szlig;ender Prozess vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) die Pkw-Maut in der aktuell vorgesehenen Form stoppen. (&hellip;)<br>\nVieles spricht f&uuml;r einen Stopp der Pkw-Maut-Regelungen: Selbst ein Auftragsgutachten des Bundesverkehrsministeriums konnte nicht hinreichend widerlegen, dass eine mittelbare Diskriminierung aus Gr&uuml;nden der Staatsangeh&ouml;rigkeit vorliegen k&ouml;nnte. Eine solche mittelbare Diskriminierung w&auml;re ein Versto&szlig; gegen zentrale Prinzipien der EU. Wenn der EuGH aber die Pkw- Maut aufhalten sollte, bleibt die Frage, was genau untersagt wird. Naheliegend ist, dass der EuGH letztlich nur die Absenkung der Kfz-Steuer zur Entlastung der deutschen Autofahrer als europarechtswidrig ansieht. Logische Konsequenz w&auml;re, dass die Infrastrukturabgabe von allen &ndash; auch von Inl&auml;ndern &ndash; per Saldo zu zahlen w&auml;re. Dies w&uuml;rde eine weitere Belastung von Wirtschaft und Verbrauchern in H&ouml;he von drei Milliarden Euro bedeuten. Der DIHK fordert die Politik auf, Wort zu halten und eine solche Folge auf jeden Fall zu vermeiden. Spannend ist auch das Timing des EuGH-Prozesses: Wenn das Urteil noch vor der n&auml;chsten Bundestagswahl kommt,<br>\nw&uuml;rde die Diskussion &uuml;ber die drohende Zusatzbelastung in den Wahlkampf 2017 fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/inx.odav.de\/inxmail22\/d\/d.pdf?q000g7pq00bpxo00d0000000000000000ejrgto0305\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die alte Taktik: Die Bundesregierung will die B&uuml;rger belasten, aber daf&uuml;r nicht selbst die Verantwortung &uuml;bernehmen. Darum konstruiert man ein Gesetz, dass &uuml;ber Br&uuml;ssel laufen muss. Und am Ende kann man die EU verantwortlich machen. Wen wundert es da noch, dass die Deutschen mit der EU nur negative Sachen verbinden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Breite Opposition gegen de Maizi&egrave;re<\/strong><br>\nDie &Uuml;berlegungen von Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU), Leistungen von Asylbewerbern m&ouml;glicherweise zu k&uuml;rzen, sind auf Widerspruch von Linken und Gr&uuml;nen, aber auch des Koalitionspartners SPD gesto&szlig;en. &bdquo;Das kommt f&uuml;r uns &uuml;berhaupt nicht infrage&ldquo;, sagte der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, der Frankfurter Rundschau. &bdquo;Denn das l&auml;uft nach dem Motto der CSU, die Abschreckung m&ouml;glichst hoch zu schrauben in der Erwartung, dass dadurch weniger Fl&uuml;chtlinge zu uns kommen.&ldquo; Er f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Das hat mit Willkommenskultur nichts zu tun.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDer innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, teilte mit, er halte es &bdquo;nicht f&uuml;r richtig, Menschen zu drangsalieren, in der Hoffnung, dass sie dann erst gar nicht mehr den Weg nach Deutschland suchen.&ldquo; Entscheidend sei, die Bearbeitungszeiten von Asylantr&auml;gen deutlich zu beschleunigen. (&hellip;)<br>\nFr&uuml;her erhielten Fl&uuml;chtlinge &uuml;berwiegend Sachleistungen, an deren Stelle in den letzten Jahren zunehmend Geldleistungen getreten sind. W&uuml;rde sich de Maizi&egrave;re durchsetzen, k&auml;me dies einer abermaligen Kehrtwende gleich.<br>\nDabei steht er im Kabinett nicht allein. Eine Sprecherin von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sagte, dass es Gespr&auml;che &uuml;ber die Korrektur von Leistungen gebe. Zwar h&auml;tten Geldleistungen Vorrang. Das Bundesverfassungsgericht habe die Frage des Vorrangs gleichwohl juristisch offen gelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/flucht-und-zuwanderung\/innenminister-de-maizi-re-breite-opposition-gegen-de-maizi-re,24931854,31468626.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><strong>Dazu: Harsche Kritik an de Maizi&egrave;re<\/strong><br>\nEinschnitte bei den Leistungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge lehnt die Opposition ab. Sie kritisiert den Vorsto&szlig; von Bundesinnenminister de Maizi&egrave;re, Fl&uuml;chtlingen mehr Sachleistungen statt Bargeld zu geben. Auch die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, &Ouml;zoguz, kritisiert den Vorschlag als eine &ldquo;Scheinl&ouml;sung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/fluechtlinge-de-maiziere-101.html%20\">tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Wei&szlig; die linke Hand der SPD eigentlich noch, was ihre rechte Hand unternimmt? Es kann der Eindruck entstehen, dass die SPD beim Thema Fl&uuml;chtlinge ohne Konzept ist &ndash; wie bei vielen anderen Themen auch. Dabei erhebt gerade diese Partei den Anspruch, Programmpartei zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Einsatz im Mittelmeer: Bundeswehr erstellt Profile von Fl&uuml;chtlingen<\/strong><br>\nMehr als 2000 Menschen sind in diesem Jahr bereits im Mittelmeer gestorben. Die Bundeswehr beteiligt sich an einer EU-Mission, f&uuml;r die sie nach Informationen des SPIEGEL Daten der Fl&uuml;chtlinge sammelt. Auch der BND ist beteiligt.<br>\nDie Bundeswehr erstellt umfangreiche Personenprofile von Fl&uuml;chtlingen, die sie im Mittelmeer aufgreift. Dazu wurden nach Informationen des SPIEGEL vier Soldaten der Feldnachrichtentruppe zur EU-Krisenoperation &ldquo;European Union Naval Force &ndash; Mediterranean&rdquo; (EUNAVFOR MED) abkommandiert, an der die Deutsche Marine beteiligt ist. Die Soldaten befragten &ldquo;grunds&auml;tzlich alle&rdquo; Fl&uuml;chtlinge nach Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Passdaten, au&szlig;erdem sollen auch die letzten Aufenthaltsorte und Transitwege in Erfahrung gebracht werden, hei&szlig;t es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion. (&hellip;)<br>\nDie Angaben der Fl&uuml;chtlinge werden in einer Datenbank gespeichert und k&ouml;nnten in einer sp&auml;teren Phase der Milit&auml;roperation im Mittelmeer von gro&szlig;er Bedeutung sein: Die EU-Mitgliedstaaten erw&auml;gen, Schlepperboote in nordafrikanischen H&auml;fen zu zerst&ouml;ren und eventuell sogar Bodentruppen zu entsenden. Auch der Bundesnachrichtendienst ist in die Milit&auml;roperation eingebunden: Er habe ein &ldquo;Unterst&uuml;tzungselement Milit&auml;risches Nachrichtenwesen bereitgestellt&rdquo;, hei&szlig;t es.<br>\nWeitere Einzelheiten will die Regierung unter Verweis auf das &ldquo;Staatswohl&rdquo; nicht offen mitteilen. Der linke Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko reagiert skeptisch: &ldquo;Der Einsatz von Milit&auml;r und Geheimdiensten ist geeignet, die europ&auml;ische Migrationspolitik weiter zu eskalieren.&rdquo; Es w&auml;re besser, die zivile Seenotrettung zu f&ouml;rdern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/mittelmeer-bundeswehr-erstellt-personenprofile-von-fluechtlingen-a-1048015.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Regierung erkl&auml;rt Krise f&uuml;r beendet<\/strong><br>\nSeit Tagen sorgt der Versorgungsnotstand von Fl&uuml;chtlingen in Trier f&uuml;r Schlagzeilen &ndash; doch jetzt hat die Landesregierung die Krise f&uuml;r beendet erkl&auml;rt: F&uuml;r jeden Fl&uuml;chtling stehe im Land ein Bett bereit, hei&szlig;t es.<br>\nBinnen einer Woche habe das Land mehr als 1.000 zus&auml;tzliche Pl&auml;tze in Hermeskeil, Hahn und Ingelheim geschaffen, erkl&auml;rte Staatssekret&auml;rin Margit Gottstein (Gr&uuml;ne) am Freitag. Am Donnerstag seien 166 Fl&uuml;chtlinge von Trier nach Hermeskeil (Kreis Trier-Saarburg) gebracht worden, wo sie in Gro&szlig;zelten unterkamen.<br>\nIn den vergangenen Tagen hatten etliche Fl&uuml;chtlinge keinen Platz mehr in der Trierer Aufnahmeeinrichtung f&uuml;r Asylbegehrende (AfA) gefunden. Sie mussten daraufhin zum Teil in einem nahegelegenen Park &uuml;bernachten. Am Donnerstagabend warteten drau&szlig;en vor der AfA immer noch dutzende Fl&uuml;chtlinge mit Matratzen. Viele wirkten verunsichert, wussten nicht, wo und wie sie untergebracht werden sollen und wie es f&uuml;r sie dort weitergeht mit dem Asylverfahren. Freiwillige Helfer versuchten, Fragen zu beantworten. Sie kritisierten, dass daf&uuml;r kein Personal der Aufnahmeeinrichtung da sei.<br>\nGegen 21.00 Uhr fuhren zwei Reisebusse mit rund hundert Fl&uuml;chtlingen nach Hermeskeil zu den neuen Gro&szlig;raumzelten. Als es gegen Mitternacht zu regnen begann, verbrachten trotzdem noch einige Fl&uuml;chtlinge die Nacht vor der Trierer Aufnahmeeinrichtung im Freien, mit Planen gesch&uuml;tzt oder unter Geb&auml;udevorspr&uuml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/rp\/fluechtlingsandrang-in-trier-regierung-erklaert-krise-fuer-beendet\/-\/id=1682\/did=15989650\/nid=1682\/1gv3pht\/index.html\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Es ist zu hoffen, dass diese Aussagen der Landesregierung keine leeren Versprechungen und nicht dem Umstand des bevorstehenden Wahlkampfes geschuldet sind.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundeswehr rein? Nein! Bundeswehr raus aus Mali!<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant, noch mehr Bundeswehrsoldaten in das krisengesch&uuml;ttelte westafrikanische Mali zu entsenden. Im Rahmen einer Aufstockung der bisher noch recht kleinen deutschen Beteiligung am UN-Einsatz MINUSMA will man nun auch ins Kampfgebiet im Norden des Landes. Damit droht Deutschland, nach Afghanistan in einen weiteren Kriegseinsatz zu gehen, dessen Konsequenzen katastrophal sein k&ouml;nnten.<br>\nBisher hat sich Deutschland fast ausschlie&szlig;lich auf nicht ganz so gef&auml;hrliche Eins&auml;tze im recht friedlichen S&uuml;den des Landes oder auf Auftankhilfe f&uuml;r franz&ouml;sische Milit&auml;rjets in der Luft beschr&auml;nkt. Anfang August hat Deutschland die F&uuml;hrung der europ&auml;ischen Ausbildungs- und Trainingsmission EUTM &uuml;bernommen. Dar&uuml;ber hinaus f&uuml;hrt Deutschland die europ&auml;ische Polizeiausbildungsmission in der Region (EUCAP Sahel). Die Bundesregierung spricht bei all diesen Eins&auml;tzen von einem &bdquo;Schwerpunkt deutschen Engagements in Afrika im Rahmen des vernetzten Ansatzes&ldquo;.<br>\nDie Bundesregierung f&auml;hrt einen gef&auml;hrlichen Geisterkurs in Mali, der endlich gestoppt werden muss. Die Strategie, die Krise mit milit&auml;rischen Mitteln zu l&ouml;sen, hatte nie Aussichten auf Erfolg und ist gescheitert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/bundeswehr-rein-nein-bundeswehr-raus-aus-mali\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Amerikas Politiker &ndash; Aus Prinzip verantwortungslos<\/strong><br>\nAmerikas kompromittierte Politiker haben nichts zu bef&uuml;rchten: In Washington genie&szlig;en Menschen wie Paul Wolfowitz, der politische Architekt des Irakkriegs, ein entspanntes Privatleben. Ihre Fehler muss die Welt ausbaden&hellip;<br>\nOhne meinen Mitschwimmer Wolfowitz also ins Gespr&auml;ch zu ziehen, kam mir doch ein pikanter Gedanke: Wie w&auml;re es, wenn dieser Mann nicht das Privileg der amerikanischen Staatsb&uuml;rgerschaft genie&szlig;en w&uuml;rde? Was w&auml;re, wenn er stattdessen zum Beispiel Serbe w&auml;re? Unter solchen Vorzeichen k&ouml;nnte er wohl in keinem &ouml;ffentlichen Schwimmbad der zivilisierten Welt das Privileg f&uuml;r sich in Anspruch nehmen zu baden. Denn w&auml;re Wolfowitz Serbe, h&auml;tte er wohl heutzutage eine Anklage des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag gegen sich laufen. So, wie es im Fall von Milosevi&#263; und anderen der Fall ist. Die Vereinigten Staaten haben aber bekannterma&szlig;en die Konvention zur Einrichtung des Strafgerichtshofs nicht unterzeichnet, um ihre Amtstr&auml;ger just vor solchen Zugriffen zu sch&uuml;tzen.<br>\nPaul Wolfowitz selbst stellt gar nicht das eigentliche Problem dar, er ist vielmehr ein Symptom daf&uuml;r. Warum ist es bei allem Gerede in den Vereinigten Staaten &uuml;ber die Unentbehrlichkeit von Eigenverantwortung als gesellschaftlichem Organisationsprinzip zugleich so, dass wir unseren Staatsb&uuml;rgern Straflosigkeit zugestehen, wenn es um das Wirken im &ouml;ffentlichen Raum geht? Der Anwendungsbereich f&uuml;r diese sonderbare amerikanische Doktrin reicht dabei weit &uuml;ber Fragen des Krieg-vom-Zaune-Brechens hinaus. Bedenken wir nur die folgenden sechs Tatbest&auml;nde&hellip;<br>\nEinerseits reicht der lange Arm des amerikanischen Gesetzes gl&uuml;cklicherweise so weit, dass weltweit Fifa-Funktion&auml;re, gleich welcher Herkunftsnation, vor den amerikanischen Kadi gebracht werden k&ouml;nnen. Andererseits k&ouml;nnen Wolfowitz, Cheney oder Rumsfeld, die vergleichsweise weit mehr Dreck am Stecken haben, weiterhin frei herumtollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/amerikas-politiker-aus-prinzip-verantwortungslos-13747097.html%20\">Stephan G. Richter in FAZ.Net<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Altmaier versucht Vertuschungstricks der Bundesregierung zu rechtfertigen<\/strong><br>\n&ldquo;Es ist schon erstaunlich, welche sprachlichen Verrenkungen die Bundesregierung unternehmen muss, um ihre Vertuschungstaktik zu rechtfertigen. So spricht Kanzleramtsminister Peter Altmaier davon, dass der NSA-Untersuchungsausschuss die Vertrauensperson eingesetzt habe. Dies stimmt so aber gar nicht. Die Bundesregierung selbst hat Herrn Dr. Graulich beauftragt, wie dieser selbst mehrfach deutlich gemacht hat. Die Obleute der gro&szlig;en Koalition im Ausschuss haben ihren entsprechenden Benennungsvorschlag deshalb auch kosmetisch so behandelt, dass sie sich (lediglich) vorbehalten, im Anschluss an die Arbeit von Herrn Dr. Graulich vielleicht noch weitere Ma&szlig;nahmen ergreifen zu wollen. Es wird sich zeigen, was dies dann sein soll&rdquo;, erkl&auml;rt Martina Renner, Obfrau der Fraktion DIE LINKE, zu entsprechenden &Auml;u&szlig;erungen von Kanzleramtsminister Peter Altmaier gegen&uuml;ber Spiegel Online. Renner weiter:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/altmaier-versucht-vertuschungstricks-bundesregierung-rechtfertigen\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Cortana und Bing telefonieren nach Hause<\/strong><br>\nErst vor wenigen Tagen hatte die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz Microsoft 10 als regelrechte &bdquo;Abh&ouml;ranlage&ldquo; bezeichnet. Viele der Schn&uuml;ffelfunktionen kann der Nutzer zwar in den Datenschutzeinstellungen abschalten, doch offenbar spioniert das Betriebssystem auch dann einfach weiter.<br>\nGerade einmal zwei Jahre ist es her, da sorgte Microsoft f&uuml;r gro&szlig;e Emp&ouml;rung. Damals brandmarkten Datensch&uuml;tzer die Spielkonsole Xbox One aufgrund der mitgelieferten Kamera &ldquo;Kinect&rdquo; als ausgewachsenes &Uuml;berwachungsger&auml;t. Ja, es war sogar die Rede von einem Wiederg&auml;nger des &ldquo;Telescreens&rdquo; aus George Orwells dystopischen &Uuml;berwachungsroman &ldquo;1984&rdquo;.<br>\nWindows 10 schn&uuml;ffelt munter weiter<br>\nOffenbar hat der Softwaregigant aus Redmond aus der damaligen Kritik nichts gelernt: Windows 10 steht schon seit Tagen in der Kritik, da das Betriebssystem als besonders datenhungrig gilt. Und um die Schn&uuml;ffelei einzud&auml;mmen, muss sich der Nutzer erst einmal ausgiebig mit den Datenschutzeinstellungen besch&auml;ftigen. Doch sogar, wenn er genau das tut, telefoniert Windows trotzdem nach Hause, das hat das Techblog Ars Technica herausgefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/themen\/ratgeber\/inhalt\/computer\/windows-10-datenschutz-bing-100.html\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf die Gefahren, die von Windows 10 offenbar ausgehen, hingewiesen: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27186#h15\">Verbraucherzentrale RP warnt vor Windows 10 &ndash; Computer wird zur Datenschutzfalle<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Es sind nat&uuml;rlich nicht nur Microsoft-Produkte, die &bdquo;nach Hause telefonieren&ldquo;. Wenn Sie auf Ihrem iPhone oder Android-Smartphone die Spracherkennung nutzen, werden Ihre Worte &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo; auch in die Rechenzentren von Apple und Google geschickt. Vereinfacht kann man sagen, dass jede Software, die eine aktive Internetverbindung ben&ouml;tigt, um zu funktionieren, auch &bdquo;nach Hause telefoniert&ldquo;. Der Umkehrschluss, dass Software, die keine permanente Internetverbindung ben&ouml;tigt, nicht &bdquo;nach Hause telefoniert&ldquo;, ist &uuml;brigens nicht gestattet. Wenn Sie einen traditionellen Rechner nutzen, haben Sie &uuml;brigens &uuml;ber eine Software-Firewall eine &ndash; wenn auch nie perfekte &ndash; Kontrolle dar&uuml;ber, welche Software &uuml;ber offene Schnittstellen mit dem Netz kommuniziert. Mac-OS-Nutzern kann ich da das &ouml;sterreichische Produkt &bdquo;Little Snitch&ldquo; empfehlen. Aber sicher gibt es auch f&uuml;r Windows ordentliche Alternativen. Wenn Sie vom Fach sind, schreiben Sie uns doch bitte und wir werden in den kommenden Hinweisen eine kleine Softwareliste zusammenstellen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Rezensionen und Interviews zu Jens Bergers Buch &bdquo;Der Kick der Geldes&ldquo;<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Der Fan kann sich die Ticketpreise kaum noch leisten<\/strong><br>\nJens Berger im Gespr&auml;ch mit Dieter Kassel<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/fussball-bundesliga-start-der-fan-kann-sich-die.1008.de.html?dram:article_id=328257\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>Jens Berger zu Gast bei SWR1 Leute<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr1\/bw\/programm\/leute\/berger-jens-journalist-und-blogger\/-\/id=1895042\/did=15897146\/nid=1895042\/yznqdw\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><strong>Alle zahlen f&uuml;r das Gesch&auml;ft mit dem Ball<\/strong><br>\nProfifu&szlig;ball ist ein gnadenloses Milliardengesch&auml;ft. Dabei verdienen wenige &ndash; und fast alle halten es am Laufen. Ob sie wollen oder nicht. [..,]<br>\nF&uuml;r viele Probleme bietet Berger Vorschl&auml;ge, wie einzelne Missst&auml;nde zu beheben sind, der &raquo;gute Fu&szlig;ball im Schlechten&laquo; zu st&auml;rken w&auml;re. Allerdings kann auch er in der Hauptsache nur den Blick auf die vielen Fehlentwicklungen lenken, denn bis jetzt boomt der Profifu&szlig;ball weiter &ndash; und wird nicht nur von den Fans, sondern von allen bezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/981022.alle-zahlen-fuer-das-geschaeft-mit-dem-ball.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Fu&szlig;ball &ndash; Riesengesch&auml;ft auf Kosten der Fans<\/strong><br>\nDie Fu&szlig;ball-Bundesliga startet in die neue Saison. Zum Saisoner&ouml;ffnungsspiel erwartet der deutsche Rekordmeister FC Bayern M&uuml;nchen den Hamburger SV. Vor 30 Jahren war das eine Begegnung zweier Topclubs auf Augenh&ouml;he, heute ist es ein ungleiches Duell: Hier die absoluten Giganten aus M&uuml;nchen, dort ein abstiegsbedrohter Traditionsclub. Die Begegnung ist ein Spiegelbild der wirtschaftlichen Entwicklung zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft im deutschen Fu&szlig;ball. [&hellip;]<br>\nBerger schreibt in seinem Buch nicht nur &uuml;ber den deutschen Fu&szlig;ball. Er blickt auch ins europ&auml;ische Ausland und in die Verbandsstrukturen von FIFA und UEFA. Er scheut dabei in seinem Schreibstil nicht vor Polemik und vor gelegentlichen Plattit&uuml;den zur&uuml;ck. Inhaltlich aber ist sein Buch absolut Champions-League-w&uuml;rdig &ndash; empfehlenswert nicht nur f&uuml;r Fu&szlig;ballfans, sondern auch f&uuml;r Sportjournalisten!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/kultur\/buch\/tipps\/Politisches-Buch-Der-Kick-des-Geldes,wirtschaftskraft100.html\">NDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Geldgeber<\/strong><br>\nGeben ist eine einseitige Handlung, sie erwartet keine Gegenleistung, zumindest keine materielle. Nicht umsonst steht in der Apostelgeschichte der Bibel: &bdquo;Geben ist seliger denn Nehmen.&ldquo; Alles, was der Geber erh&auml;lt, ist die Freude daran, einem anderen geholfen zu haben. Der oder die G. jedoch geben sich mit dieser Freude nicht zufrieden. Sie geben ihr Geld nur an arme Regierungen her, wenn sie anschlie&szlig;end daf&uuml;r noch mehr Geld von ihnen zur&uuml;ckbekommen &ndash; als Zinsen. Sie geben das Geld also nicht, sie verleihen es in Form von Krediten. G. ist ein Euphemismus, eine Besch&ouml;nigung, die andeuten soll, dass hier jemand beschenkt wird. Dabei bekommt der bereits heftig verschuldete Nehmer in dieser Beziehung nur neue Schulden. Der Ausdruck wird sicher oft aus Gedankenlosigkeit verwendet &ndash; weil ein Synonym f&uuml;r &bdquo;Bank&ldquo; gesucht ist oder ein Sammelbegriff f&uuml;r all die Organisationen und Gruppen, die an den Problemen in Griechenland beteiligt sind. Doch damit entsteht eine hinterh&auml;ltige Verschleierung. Sie verbirgt nicht nur die Kredite, sondern auch die Namen derjenigen, die von diesen Krediten profitieren. Das l&auml;sst sich sogar noch steigern. Kapitalgeber entfernt sich mit dem Synonym f&uuml;r Verm&ouml;gen noch ein St&uuml;ck weiter von der wahren Handlung und der Tatsache, dass es hier ums Geldverdienen geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neusprech.org\/geldgeber\/\">Neusprech<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27231","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27231","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27231"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27231\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28555,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27231\/revisions\/28555"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}