{"id":27272,"date":"2015-08-19T15:07:37","date_gmt":"2015-08-19T13:07:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27272"},"modified":"2024-08-28T19:07:14","modified_gmt":"2024-08-28T17:07:14","slug":"die-psychoanalyse-als-waffe-in-den-haenden-von-geheimdiensten-und-militaer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27272","title":{"rendered":"Die Psychoanalyse als Waffe in den H\u00e4nden von Geheimdiensten und Milit\u00e4r"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150819_mueller.jpg\" alt=\"Knuth M&uuml;ller\" title=\"Knuth M&uuml;ller\"><\/div><p>&bdquo;Warum schweigen die L&auml;mmer?&ldquo;, fragte der Psychologe und Hochschullehrer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rainer_Mausfeld\">Rainer Mausfeld<\/a> in seinem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Rx5SZrOsb6M\">gleichnamigen Vortrag<\/a>. Und gibt zur Antwort: Weil die Eliten seit Urzeiten alles daran setzen, das Volk in ihrem Sinne zu beeinflussen und ihre ureigenen Interessen, die oftmals kontr&auml;r zu jenen der Bev&ouml;lkerung sind, als vermeintliche &bdquo;Gesamtinteressen&ldquo; durchzusetzen. Das erreichen sie, indem sie ma&szlig;geblich die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Propagandamodell\">&ouml;ffentliche Meinung bestimmen<\/a>. Das erreichen sie aber auch mittels der &bdquo;Hilfstruppen&ldquo;, derer sie sich bedienen. Dazu geh&ouml;ren etwa &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23757\">Fertigmacher<\/a>&ldquo;, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24995\">Spin Doctoren und PR-Berater<\/a>. Dazu geh&ouml;ren aber auch und insbesondere Psychologen. Zu deren bisher kaum erforschter Liaison mit dem &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26060\">Staat im Staate<\/a>&ldquo; sprach <strong>Jens Wernicke<\/strong> mit dem promovierten Diplom-Psychologen <strong>Knuth M&uuml;ller<\/strong>, dessen demn&auml;chst erscheinende umfangreiche Studie belegt: US-Geheimdienste und -Milit&auml;r forschen seit Jahrzehnten zu Unterdr&uuml;ckung und Manipulation. Das d&uuml;rfte allerdings <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44035\/1.html\">kein Einzelfall<\/a> sein.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Herr M&uuml;ller, in Ihrem in B&auml;lde erscheinenden <a href=\"http:\/\/www.psychosozial-verlag.de\/catalog\/product_info.php\/products_id\/2524\/CATALOGSSID\/14e6a4aosihh0jibtkhs9a6666\">Buch<\/a> untersuchen Sie die Verstrickungen zwischen Psychologen und Milit&auml;r bzw. Geheimdiensten in den USA. Wie kam es zum Thema? Was war Ihr handlungsleitendes Motiv?<\/strong><\/p><p>In meinem Buch geht es weniger um den Berufsstand der Psychologen, sondern vor allem um Vertreter der US-amerikanischen psychoanalytischen Gemeinschaft. Darunter befanden sich fast ausschlie&szlig;lich medizinisch-psychiatrisch ausgebildete Personen, da Psychoanalytiker ohne medizinische Grundausbildung von der <em>American Psychoanalytic Association<\/em>, kurz APsaA, bis 1988 im Regelfall nicht als Mitglieder akzeptiert wurden. <\/p><p>Zur psychoanalytischen Gemeinschaft z&auml;hle ich sowohl Psychiater mit sp&auml;terer psychoanalytischer Ausbildung, Ausbildungskandidaten sowie ordentliche, au&szlig;erordentliche und Ehrenmitglieder psychoanalytischer Standesorganisationen. Zwar lassen sich unter ihnen auch Psychologen finden, doch stellen diese zahlenm&auml;&szlig;ig eine Minderheit dar, was allerdings nicht bedeutet, dass deren Einfluss auf die genannte Zusammenarbeit geringer ausf&auml;llt. Ganz im Gegenteil: So wurde etwa Ende 1941 die weltweit erste psychoanalytische Abteilung eines Geheimdienstes &ndash; die &bdquo;Psychoanalytic Field Unit&ldquo; des US-amerikanischen <em>Office of the Coordinator of Information<\/em>, kurz COI, einem Vorreiter der CIA &ndash; von einem psychoanalytisch ausgebildeten Psychologen geleitet.<\/p><p>Meine Besch&auml;ftigung mit diesem Thema ist prim&auml;r einer Verkettung von Zuf&auml;llen zu verdanken: Bei einer Recherche zu anderem Thema stie&szlig; ich bei einigen Personen der psychoanalytischen Gemeinschaft auf einen milit&auml;risch-geheimdienstlichen Hintergrund. Zun&auml;chst wollte ich einfach nur besser verstehen, was Psychoanalytiker wohl mit dem Geheimdienst zu schaffen hatten und warum. Nach einem ersten Archivbesuch in den USA f&uuml;hlte ich mich von der Anzahl der aufgefundenen dokumentarischen Belege dieser Zusammenarbeit dann aber fast erschlagen. Pl&ouml;tzlich war klar, dass es hier Wichtiges zu erforschen galt. <\/p><p>Sie d&uuml;rfen auch nicht vergessen, dass meine Recherche rund vier Jahre nach der <a href=\"http:\/\/www.cbsnews.com\/news\/abuse-of-iraqi-pows-by-gis-probed\/\">Bekanntgabe von Folterungen<\/a> durch US-Psychologen in Abu Ghraib, Guantan&aacute;mo Bay und anderen US-Folterzentren begann. Mit den bekannt gewordenen Bildern aus diesen Folterkn&auml;sten im Hinterkopf wuchs mit jedem neu aufgefundenen Dokument, das eine Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/United_States_Intelligence_Community\">Intelligence Community<\/a> belegte, mein Unbehagen, denn es wurde immer deutlicher, wie lange hier schon institutionelle Zusammenarbeit bestand. Und wie verwerflich diese fast vom ersten Moment an war. <\/p><p>Wie aktuell diese Thematik auch heute noch ist, zeigt sich etwa am j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten <a href=\"http:\/\/www.apa.org\/independent-review\/APA-FINAL-Report-7.2.15.pdf\">Hoffman-Report<\/a>, der im Auftrag der <em>American Psychological Association<\/em>, kurz APA, erstellt worden ist und in seiner finalen Version s&auml;mtliche, l&auml;ngst &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;erten Vorw&uuml;rfe von Kritikern innerhalb wie au&szlig;erhalb dieser Institution vollumf&auml;nglich best&auml;tigte, ja, in Teilen die Vermutungen und Annahmen sogar noch deutlich &uuml;bertraf: Es zeigte sich beispielsweise, dass fast die gesamte F&uuml;hrungselite der APA den Folterkurs der Bush-Administration nicht nur unterst&uuml;tzt hatte, sondern ihn in bestimmten Aspekten &uuml;berhaupt erst erm&ouml;glichte.<\/p><p><strong>Und das hatten Sie &ndash; vor allem in diesen Ausma&szlig;en &ndash; nicht erwartet, nehme ich an?<\/strong><\/p><p>Nein, denn als damaliger Ausbildungskandidat ging ich davon aus, die organisierte Psychoanalyse h&auml;tte den Satz Freuds &bdquo;Das Tun versteht es so h&auml;ufig, sich als ein passives Erleben zu maskieren&ldquo; zu eigen gemacht. Soll hei&szlig;en, ich hoffte, die Vertreter der Psychoanalyse h&auml;tten Freuds Leitmotiv als einen ubiquit&auml;r vorhandenen kritischen Blick und die Psychoanalyse als ein <em>aufkl&auml;rerisches<\/em> und <em>emanzipatorisches<\/em> Denk- und Handlungswerk verinnerlicht. <\/p><p>Das Pr&auml;fix &bdquo;Geheim&ldquo; w&auml;re demnach mit einer psychoanalytischen Haltung vollkommen unvereinbar, au&szlig;er vielleicht dahingehend, dass keinerlei Inhalte den analytischen Raum verlassen d&uuml;rften&hellip; Doch die Begr&uuml;ndung eines &bdquo;Geheimen Komitees&ldquo; <em>innerhalb<\/em> der organisierten Psychoanalyse, das selbst zwar nichts mit Geheimdiensten zutun hatte, sondern eine Kontrollinstanz innerhalb der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung darstellte, belehrte mich eines Besseren.<\/p><p><strong>Und dieses &bdquo;Geheime Komitee&ldquo; diente wozu genau?<\/strong><\/p><p>Im Kern ging es darum, innerhalb der <em>Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung<\/em> eine gesonderte, im geheimen operierende Kontrollinstanz zu etablieren, die Einfluss auf organisatorische Entscheidungen hinsichtlich Personalfragen, Ver&ouml;ffentlichungen etc. nahm. Die Zerw&uuml;rfnisse mit C. G. Jung dienten demnach 1913 als Argument zur Etablierung einer &bdquo;Homeland Security&ldquo;, um &bdquo;abweichlerische Tendenzen&ldquo; zuk&uuml;nftig fr&uuml;hzeitig identifizieren und unterbinden zu k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Und derlei &bdquo;Wirken&ldquo; wurde dann durch die institutionelle Anbindung an die <em>Intelligence Community<\/em> weiter ausgebaut und auf Dauer gestellt? Wie sah das denn genauer aus?<\/strong><\/p><p>Das ist nicht gleichzusetzen. Das Geheime Komitee hatte nichts mit Geheimdiensten zu tun, wohl jedoch mit der Tatsache, dass hier Personen im Hintergrund Entscheidungen trafen, die den Mitgliedern der IPV und der &Ouml;ffentlichkeit gegen&uuml;ber nicht transparent gemacht wurden. Das Geheime Komitee verschrieb sich, den idealisierten Freudschen Dogmatismus, wie ihn das Komiteemitglied <em>Ferenczi<\/em> heraushob, unangetastet zu lassen. Der Glaube an die Omnipotenz der eigenen Bewegung, die nicht zuletzt auch ein gewisses Ma&szlig; an Machtversprechen nach sich zog, beeinflusste meines Erachtens jedoch auch den Weg der seit 1940 andauernden Liaison mit der US-amerikanischen <em>Intelligence Community<\/em>.<\/p><p>W&auml;hrend der Jahre 1940&ndash;45 standen vor allem akute und kriegsrelevante Themen einer sich neu etablierenden Zusammenarbeit der organisierten Psychoanalyse mit dem US-Geheimdienst im Vordergrund. In den Nachkriegsjahren passten sich die Inhalte und Methoden dann sukzessive dem paranoid-schizoiden Klima des Kalten Krieges an. <\/p><p>W&auml;hrend der Kriegsjahre ging es beispielsweise um die Analyse von Feindpropaganda, individuelle und gesellschaftlich vermittelte faschistische, imperialistische, isolationistische &ndash; aber auch schon kommunistische! &ndash; Charakteranalysen und Vorschl&auml;ge m&ouml;glicher <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Psychologische_Kriegsf%C3%BChrung\">Psy-Op-Strategien<\/a> wie etwa <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ernst_Simmel\">Ernst Simmels<\/a> Vorschlag einer &bdquo;Kurzwellenpsychotherapie&ldquo; f&uuml;r das deutsche Volk. Andere Unternehmungen beinhalteten psychohistorische Studien &uuml;ber Adolf Hitler, Strategien f&uuml;r den Umgang mit Deutschland nach dem Krieg, Behandlung von sogenannten &bdquo;Kriegsneurosen&ldquo;, Analyse von Verh&ouml;ren deutscher Kriegsgefangener, Testung und Ausbildung zuk&uuml;nftiger Geheimagenten, Anwerben von Personen unterschiedlicher Nationalit&auml;ten f&uuml;r US-Geheimdienste sowie Humanexperimente mit potentiellen &bdquo;Wahrheitsseren&ldquo;.<\/p><p><em>Nach<\/em> dem Zweiten Weltkrieg wurden dann die wissenschaftlichen &bdquo;Errungenschaften&ldquo; der NS-Zeit von allen vier Alliierten regelrecht <a href=\"http:\/\/www.archives.gov\/iwg\/reports\/hitlers-shadow.pdf\">frenetisch<\/a> gesammelt und ausgebeutet.<\/p><p>Auch die USA suchten dabei nach Datenmaterial, das Hinweise auf neue Entwicklungen beispielsweise im Bereich der Medizin, der Pharmakologie, der psychologischen Manipulation und Folter etc. geben konnte. <\/p><p>Ein US-amerikanischer Psychoanalytiker etwa, der im Auftrag von Milit&auml;r und Geheimdienst an der Sammlung und Auswertung &auml;rztlicher KZ-Experimenten beteiligt war, erm&ouml;glichte in den fr&uuml;hen 50er Jahren als Leiter einer bis heute in New York City ans&auml;ssigen psychiatrischen Klinik die experimentelle Fortf&uuml;hrungen ebensolcher Experimente im Namen der <em>Intelligence Community<\/em>. Das f&uuml;hrte in mindestens einem bekannt gewordenen Fall zum Tod durch die Hand eines weiteren Psychoanalytikers, der um den milit&auml;risch-nachrichtendienstlichen Hintergrund seiner Menschenexperimente an uneingeweihten psychiatrischen Patienten sehr wohl wusste, diese aber dennoch vollzog &ndash; ganz so, als h&auml;tte es den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/N%C3%BCrnberger_Kodex\">N&uuml;rnberger Kodex<\/a> nie gegeben. Das Handeln <em>beider<\/em> Verantwortlichen blieb jedoch ohne jede juristische und berufsethische Konsequenz.<\/p><p>Der Siegeszug der US-amerikanischen Ich-Psychologie, die sich vor allem durch das Paradigma der Anpassung auszeichnet, avancierte schlie&szlig;lich zur Leitlinie psychoanalytischen Handelns nicht nur in den USA. Viele Psychoanalytiker wurden hierdurch mehr und mehr zu Richtern, die sich als einzig kompetent ansahen, zwischen Norm und Abnorm, zwischen &ndash; vermeintlich &ndash; &bdquo;gesund&ldquo; und &bdquo;krank&ldquo; unterscheiden zu k&ouml;nnen und d&uuml;rfen. Psychiatrische Behandlung von &bdquo;Abnormit&auml;ten&ldquo; wurden dabei mit allen erdenklichen Mitteln durchgef&uuml;hrt. Keine noch so invasive Behandlung zur Anpassung an die psychodynamisch orientierte psychiatrische Norm wurde ausgelassen, wie es scheint. <\/p><p>Dank des erfolgreichen Einsatzes psychoanalytisch orientierter Interventionen &ndash; wie zum Beispiel der sogenannten &bdquo;Narkoanalyse&ldquo; mittels Barbituraten, in der Behandlung von sogenannten &bdquo;Kriegsneurosen&ldquo; w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs &ndash; wurden ehemalige Milit&auml;r&auml;rzte, die in den Nachkriegsjahren vom Kriegsveteranenministerium und anderen milit&auml;rischen Organisationen ihre psychoanalytische Ausbildung bezahlt bekommen hatten, sp&auml;ter auf Leitungsposten prestigetr&auml;chtiger privater und staatlicher Hospit&auml;ler positioniert. <\/p><p>Die auf klinische Machbarkeit geschrumpfte amerikanisierte Psychoanalyseversion &ndash; f&uuml;r Deutschland gilt seit 1967, dem Jahr der Anerkennung der &bdquo;analytischen Psychotherapie&ldquo; als Richtlinienverfahren, &uuml;brigens Dasselbe &ndash; verkam im Laufe der Entwicklung schlie&szlig;lich zu einem regelrechten Gesellschaftsdiktat: Berauscht durch den rasanten Anstieg der Ich-psychologisch fundierten Normativit&auml;tsbestimmung entglitt der ethische Kompass mehr und mehr und so verkam eine Methode, die urspr&uuml;nglich der Emanzipation der Menschen verpflichtet war, schlie&szlig;lich zu einer solchen der Herrschaftssicherung. <\/p><p>Und auch psychodynamisch wirksame Grundlagen der NS-Zeit wurden nicht <em>nur<\/em> f&uuml;r die geheimdienstliche Verwendungen utilisiert. Sie dienten beispielsweise ebenso als Werkzeuge zur Manipulation der Masse durch Werbe- und politische Propagandastrategien. Da hat man viel vom Hitler-Regime gelernt. Als Beispiel daf&uuml;r dient ein langhin bekanntes Zitat von Hermann G&ouml;ring aus dem Jahr 1946: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nun, nat&uuml;rlich, das einfache Volk will keinen Krieg (&hellip;). Das ist klar. Aber schlie&szlig;lich sind es die F&uuml;hrer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. (&hellip;). Das Volk (&hellip;) kann immer dazu gebracht werden, den Befehlen der F&uuml;hrer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es w&uuml;rde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie br&auml;chten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Das meint: Wir haben es ab hier sozusagen mit &bdquo;zwei Problemen&ldquo; zu tun? Die Geheimdienste forschen zu Manipulation, Propaganda, Folter etc. Und aber auch die niedergelassenen Analytiker therapieren prim&auml;r in einem Sinne, der gesellschaftlich-soziale Probleme sozusagen in das Ich und also die pers&ouml;nliche Verantwortung des Probanden delegiert und damit vor allem dessen Anpassung an die &auml;u&szlig;ere Ordnung forciert?<\/strong><\/p><p>So kann man das sagen, ja. Ein langhin bekanntes Argument, dass sicher nicht meinem Kopfe entspringt. Wenigstens aber ist das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Internationale_statistische_Klassifikation_der_Krankheiten_und_verwandter_Gesundheitsprobleme\">ICD-10<\/a> hier sehr transparent. Hier wird die Anpassungsverweigerung schlicht pathologisiert und als Anpassungsst&ouml;rung definiert.<\/p><p><strong>Dann lassen Sie uns diese beiden Problem-Dimensionen noch ein wenig ausleuchten, bitte. Wir ging es weiter bez&uuml;glich der <em>Intelligence Community<\/em>?<\/strong><\/p><p>Das Milit&auml;r verfolgte zun&auml;chst vor allem das Ziel, chemisch-biologische Substanzen zur Ausschaltung des Feindes isolieren und erfolgreich einsetzen zu k&ouml;nnen. Es ging nicht mehr um die Vernichtung, sondern um die Desorientierung, die durch chemische und biologische Substanzen forcierte Kampfunf&auml;higkeit und damit um die <em>funktionale<\/em> Ausschaltung des Feindes. <\/p><p>Das Ziel verschiedener CIA-Programme ab 1947 fokussierte hingegen auf die Umsetzung des ultimativen feuchten Traumes aller Geheimdienste: Die Programmierung des &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/The-Search-Manchurian-Candidate-Behavioral\/dp\/0393307948\">Mandschurischen Kandidaten<\/a>&ldquo;, einer menschlichen Marionette ohne Bewusstsein &uuml;ber ihre Programmierung zur Erf&uuml;llung geheimdienstlicher Auftr&auml;ge. <\/p><p>Diese systematische Erforschung psychologischer Manipulations- und Kontrolltechniken, die <a href=\"http:\/\/www.zpid.de\/redact\/link.php?link=608529\">Rainer Mausfeld<\/a> bereits 2009 als &bdquo;wei&szlig;e Folter&ldquo; beschrieb, f&uuml;hrte zwar weder auf milit&auml;rischer noch geheimdienstlicher Ebene zu den erhofften Ergebnissen, doch die psychologischen Folgen, die systematisch evaluiert wurden und in erschreckender Weise aufzeigten, wie zerst&ouml;rerisch psychologische Folterstrategien auf den Menschen wirken, bildeten sp&auml;ter die Grundlage der &bdquo;Standard Operating Procedures&ldquo; in den Foltergef&auml;ngnissen im Rahmen des US-amerikanischen Angriffskrieges auf Afghanistan und Irak, der heute unter dem euphemistischen Namen &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25535\">Krieg gegen den Terror<\/a>&ldquo; firmiert. Angewandt wurden und werden hier vor allem Techniken der sensorischen Deprivation und Isolation, schmerzinduzierende K&ouml;rperhaltungen, die verharmlosend als &bdquo;Stresspositionen&ldquo; bezeichnet werden, Schlaf- und Nahrungsentzug etc. pp.<\/p><p><strong>Und wie kann und darf man sich derlei organisatorisch vorstellen? Setzen sich da wichtige Pers&ouml;nlichkeiten aus allen Bereichen in Hinterzimmer zusammen und diskutieren dar&uuml;ber, wie das Volk besser zu unterdr&uuml;cken und betr&uuml;gen ist?<\/strong><\/p><p>Im Falle des von der APsaA im Mai 1941 begr&uuml;ndeten und alsbald mit Geheimdienststellen des COI und ab 1942 neu begr&uuml;ndeten <em>Office of Strategic Services<\/em>, kurz OSS, in Verbindung stehenden <em>Committee on Morale<\/em> war das tats&auml;chlich so. Nur verstanden sie ihr Handeln nicht als Versuch der Unterdr&uuml;ckung und des Betrugs der Masse, sondern als ihren patriotischen Beitrag zur Kriegsmobilisierung und Verteidigung der Demokratie. <\/p><p>Die Mitglieder des Komitees bestanden aus Vertretern der wichtigsten psychoanalytischen Gesellschaften der USA. Insgesamt fanden circa 13 bis 14 Treffen statt, zu denen zum Teil auch ausgew&auml;hlte Geheimdienstler und Milit&auml;rangeh&ouml;rige eingeladen wurden. Das Komitee war zudem eng verkn&uuml;pft mit dem <em>Psychoanalytic Field Unit<\/em>, die von dem Psychologen und Psychoanalytiker Walter Langer geleitet wurde. In den Monaten vor dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor etwa galt es, dem amerikanischen Volk den Krieg zu verkaufen. Das Volk war n&auml;mlich sehr zur&uuml;ckhaltend, was einen m&ouml;glichen Kriegseintritt der USA anging. Pearl Harbor &auml;nderte hier alles &ndash; vergleichbar etwa mit den Ver&auml;nderungen, die auf den 11. September 2001 folgten. <\/p><p>In sp&auml;teren Kriegsjahren machte sich ein Vertreter des APsaA-Komitees auf, um im Auftrag des OSS an uneingeweihten Personen Experimente mit potentiellen &bdquo;Wahrheitsseren&ldquo; durchzuf&uuml;hren. Auch wandelten sich die Inhalte des Moralkomitees in dieser Zeit. Eine wesentliche Aufgabe sahen die Mitglieder in der Formulierung einer auf psychoanalytischen Annahmen basierenden <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/31364\/auswaertige-kulturpolitik-und-propaganda-in-den-usa?p=all\">wei&szlig;en, grauen und schwarzen Propaganda<\/a>. <\/p><p>In den Jahren des Kalten Krieges gab es dann eine Vielzahl milit&auml;risch-geheimdienstlicher Bet&auml;tigungsfelder der psychoanalytischen Gemeinschaft: <\/p><ol>\n<li>die Datenaquirierung und Auswertung pseudomedizinischer NS-Menschenversuche;<\/li>\n<li>die Fortf&uuml;hrung ausgew&auml;hlter NS-Experimente;<\/li>\n<li>Beratert&auml;tigkeiten in Bezug auf die Thematik der Gehirnw&auml;sche, insbesondere durch die Erfahrungen w&auml;hrend des Korea-Krieges;<\/li>\n<li>die Planung und Durchf&uuml;hrung von Studien zur Manipulation menschlichen Verhaltens und Bewusstseins im Rahmen von Forschungsarbeiten, die entweder direkt von der CIA oder dem Milit&auml;r, dann aber meist in enger Zusammenarbeit mit der CIA, in Auftrag gegeben wurden oder von der CIA durch bekannte bzw. weniger bekannte Stiftungen tarnfinanziert wurden;<\/li>\n<li>die unmittelbare Beratert&auml;tigkeit f&uuml;r die CIA bei psychiatrischen Fragestellungen, etwa zum Umgang mit &Uuml;berl&auml;ufern sowie zu psychotisch dekompensierten respektive alkohol- und drogenabh&auml;ngigen CIA-Mitarbeitern;<\/li>\n<li>die Begr&uuml;ndung einer psychoanalytisch informierten CIA-Profiling-Abteilung zur Analyse von F&uuml;hrungspersonen &bdquo;feindlicher&ldquo; Nationen und schlie&szlig;lich:<\/li>\n<li>die Unterst&uuml;tzung von Schmierkampagnen gegen &bdquo;Feinde&ldquo; der Nixon-Administration.<\/li>\n<\/ol><p><strong>H&auml;tten Sie dazu vielleicht ein, zwei konkrete Beispiele parat? Was waren denn Ihrer Meinung nach die moralisch fragw&uuml;rdigsten gemeinsamen &bdquo;Projekte&ldquo; dieser Liaison aus Psychoanalytikern und <em>Intelligence Community<\/em>?<\/strong><\/p><p>Um die Psychodynamik von Menschen mit totalit&auml;ren Einstellungen besser zu verstehen und diese schlie&szlig;lich &bdquo;analytisch aufl&ouml;sen&ldquo; zu k&ouml;nnen, wurde die gesamte Mitgliederschaft der APsaA im Juni 1941 gebeten, Aufzeichnungen aus Patientenanalysen beizubringen, die diesbez&uuml;glich Auskunft geben k&ouml;nnten. Doch nicht nur faschistische, imperialistische oder isolationistische Einstellungen sollten analysiert werden, sondern auch kommunistische, sodass die APsaA schon ab 1941 den Marsch in Richtung &Uuml;berwachungsstaat &agrave; la McCarthy begann, denn die &uuml;bersandten &ndash; anonymisierten &ndash; Patientendaten landeten bei einer Unterabteilung des OSS. F&uuml;r die psychoanalytische Gemeinschaft stellt dieser &bdquo;Patientenverrat&ldquo; wohl den Super-Gau dar. Stellen Sie sich vor, die Aufzeichnungen Ihrer Analyse landen beim Geheimdienst&hellip; mit freundlicher <em>Empfehlung<\/em> Ihres Analytikers!<\/p><p>Es gibt in meinem Buch gen&uuml;gend Beispiele, wo einem einfach angst und bange wird. Doch das wohl moralisch Fragw&uuml;rdigste &uuml;berhaupt war und ist meines Erachtens die Tatsache, dass es &uuml;berhaupt eine milit&auml;risch-nachrichtendienstliche Zusammenarbeit gegeben hat, die bis heute von der psychoanalytischen Gemeinschaft weder anerkannt, aufgezeigt noch kritisch hinterfragt wird. Und nicht nur das. Nach meinen bisherigen Erfahrungen werden die von mir aufgefundenen Dokumente durch zum Teil hochrangige Funktion&auml;re der psychoanalytischen Gemeinschaft als fragw&uuml;rdig angezweifelt. Und dass, obwohl s&auml;mtliches von mir verwendetes Material f&uuml;r jeden Interessierten seit Jahrzehnten in allgemein zug&auml;nglichen Archiven einsehbar ist. Ich bin also auf kommende Strategien der Abwehr &agrave; la &bdquo;killing the messenger&ldquo; etc. eingestellt. <\/p><p><strong>Gibt es &auml;hnliche Erkenntnisse denn auch zu Deutschland? Ist &uuml;ber etwaige Verstrickungen dieser Art auch hier etwas bekannt?<\/strong><\/p><p>Ob es Kontakte zwischen deutschen Psychoanalytikern und der Organisation Gehlen beziehungsweise dem sp&auml;teren Bundesnachrichtendienst gegeben hat, ist mir nicht bekannt. Mein Forschungsschwerpunkt ist die US-amerikanische Entwicklung der Psychoanalyse. Ich kann daher nur dazu einladen, hier eigene Recherchen anzustellen.<\/p><p><strong>Und in Bezug auf das Wirken der Psychoanalyse au&szlig;erhalb der Liaison mit Geheimdiensten und Milit&auml;r&hellip; Wir w&uuml;rden Sie diesen Prozess und seine Mechanismen in wenigen Worten skizzieren? Was l&auml;uft da wie genau schief?<\/strong><\/p><p>Der Ausbildungscharakter psychoanalytischer Institute, unabh&auml;ngig davon, wie liberal oder dogmatisch sie sich definieren, besitzt genau jene manipulative Struktur, die ihre Vertreter mit Hilfe der Psychoanalyse bei ihren Patienten oder in der Analyse gesellschaftlicher Strukturen zu diagnostizieren und analytisch aufzul&ouml;sen w&uuml;nschen. Aus lehr- und kontrollanalysierten Personen entspringen nicht unbedingt macht- und manipulationsresiliente K&ouml;pfe. Daf&uuml;r sorgt die f&uuml;r die psychoanalytische Ausbildung notwenige Leidens- und Unterordnungsf&auml;higkeit. Wo man Anpassung verlangt anstatt Neugier, Kreativit&auml;t und emanzipatorisches Handeln zu f&ouml;rdern, da ist einer autokratischen Haltung T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet. Einen m&ouml;glicher Schutz gegen diese Ausw&uuml;chse k&ouml;nnte meines Erachtens eine radikale Ausbildungsreform bieten.<\/p><p><strong>Ein letztes Wort noch?<\/strong><\/p><p>Ja. Ich hoffe sehr, dass die Leserschaft das Buch nicht als Abrechnung mit der Psychoanalyse versteht, denn das ist nicht mein Ziel. Vielmehr geht es mir darum, die Psychoanalyse zu <em>sch&uuml;tzen<\/em>, da ich nach wie vor von ihrer aufkl&auml;rerischen und emanzipatorischen Kraft &uuml;berzeugt bin und sie tagt&auml;glich in ihrem faszinierenden Wirken in meiner Praxis erleben kann &ndash; trotz psychoanalytischer Ausbildung. <\/p><p>Was ich versuche, deutlich zu machen, ist, dass Psychoanalyse sich nicht mit manipulativen Werbezwecken oder milit&auml;risch-geheimdienstlichen Strategien vertr&auml;gt. Sie ist, wenn f&uuml;r diese Zwecke missbraucht, schlicht nicht mehr existent, verliert ihre Berechtigung. <\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em><strong>Knuth M&uuml;ller<\/strong>, geboren 1970, ist Diplom-P&auml;dagoge und promovierter Diplom-Psychologe. Als Psychologischer Psychotherapeut um Psychoanalytiker in privater Praxis t&auml;tig, arbeitet er als nebenberuflicher Lehrbeauftragter am Institut f&uuml;r &ldquo;Medical Psychology&rdquo; der Steinbeis-Hochschule Berlin. Seine Ver&ouml;ffentlichungen umfassen u.a. klinische Themenbereiche, sowie historische Beitr&auml;ge zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung in den USA.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45221\/1.html\">Geleaktes CIA-Dokument belegt Kriegspropaganda<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44961\/1.html\">Change, Reform und Wandel. &Uuml;ber das Alphabet der politischen Psychotechniken<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44035\/1.html\">Krieg um die K&ouml;pfe<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43771\/1.html\">Kriege, Kriegsverbrechen und Propaganda. Der Terrorismus der westlichen Welt &ndash; Teil 1<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44047\/1.html\">Staatsterrorismus, Tyrannei und Folter. Der Terrorismus der westlichen Welt &ndash; Teil 2<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45422\/1.html\">Hybride Kriegsf&uuml;hrung, verdeckte Operationen und geheime Kriege. Der Terrorismus der westlichen Welt &ndash; Teil 3<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25535\">Weit &uuml;ber 1 Million Opfer durch &bdquo;Krieg gegen den Terror&ldquo;<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/44\/44174\/1.html\">Die lange Tradition US-amerikanischer Folter und westliche Werte<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43820\/1.html\">Doppelstandards bei der Verurteilung von Menschenrechtsverbrechen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von Jens Wernicke finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch eine <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\">automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/20ea432ff8f8435cb6658cd18cbda187\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150819_mueller.jpg\" alt=\"Knuth M&uuml;ller\" title=\"Knuth M&uuml;ller\"\/><\/div>\n<p>&bdquo;Warum schweigen die L&auml;mmer?&ldquo;, fragte der Psychologe und Hochschullehrer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rainer_Mausfeld\">Rainer Mausfeld<\/a> in seinem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Rx5SZrOsb6M\">gleichnamigen Vortrag<\/a>. Und gibt zur Antwort: Weil die Eliten seit Urzeiten alles daran setzen, das Volk in ihrem Sinne zu beeinflussen und ihre ureigenen Interessen, die oftmals kontr&auml;r<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27272\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,209,11],"tags":[374,927,901,305],"class_list":["post-27272","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-interviews","category-strategien-der-meinungsmache","tag-eliten","tag-folter","tag-geheimdienste","tag-menschenrechte"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27272","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27272"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27272\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":120364,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27272\/revisions\/120364"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27272"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27272"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27272"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}