{"id":27276,"date":"2015-08-20T08:47:01","date_gmt":"2015-08-20T06:47:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276"},"modified":"2015-08-20T12:12:36","modified_gmt":"2015-08-20T10:12:36","slug":"hinweise-des-tages-2441","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL\/AM)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h01\">Wie &ldquo;Marktkonformit&auml;t&rdquo; Demokratie ausschlie&szlig;t und gleich noch &ldquo;alternativlos&rdquo; in den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen einbetoniert. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h02\">Yanis Varoufakis: bailout deal allows Greek oligarchs to maintain grip <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h03\">Gro&szlig;britannien: Zur&uuml;ck in die Achtziger?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h04\">Reale Nettoverm&ouml;gen in Deutschland zwischen 2003 und 2013 geschrumpft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h05\">Zeitvertr&auml;ge: Folgt den Boomjahren ein Nachlassen des Befristungswahns?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h06\">Mehr Armut trotz steigender Besch&auml;ftigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h07\">Joachim Herrmann, &ldquo;Taschengeld&rdquo; f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Zumutungen f&uuml;r Steuerzahler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h08\">Die M&auml;r vom Nutzen sicherer Herkunftsl&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h09\">Fl&uuml;chtlinge in Europa Eine elende Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h10\">Fl&uuml;chtlingsprognose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h11\">&bdquo;NSA-Sonderermittler&ldquo; Kurt Graulich kritisiert Vorratsdatenspeicherung: &bdquo;Neustart der Geisterfahrer&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h12\">Ukraine: Rechtsextremismus, Korruption und Mord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h13\">Die chinesischen Feuerwehrleute, die Opfer der Explosion von Tianjin wurden, waren Migranten. Die Menschen, die in illegal kurzer Entfernung leben mussten &ndash; auch&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h14\">Fritz Bauer und der Auschwitz-Prozess &ndash; Das Ende der Verdr&auml;ngung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h15\">L&uuml;genpresse: Ein Akt der Selbsterh&ouml;hung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h16\">&ldquo;Protektionistische Ma&szlig;nahmen&rdquo; &ndash; Merkel soll f&uuml;r deutsche Autobauer k&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h17\">Devisenskandal: Neue Vorw&uuml;rfe gegen Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h18\">Schwarzer stirbt durch Misshandlung Tod hinter Gef&auml;ngnismauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276#h19\">Zu guter Letzt: F&uuml;r Sie ist leider nichts dabei<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27276&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie &ldquo;Marktkonformit&auml;t&rdquo; Demokratie ausschlie&szlig;t und gleich noch &ldquo;alternativlos&rdquo; in den europ&auml;ischen Vertr&auml;gen einbetoniert. <\/strong><br>\nDiese klare Feststellung zu Griechenland als einem Ort des Kampfes zum Schaden der Demokratie, wurde von ein paar Journalisten in einer Diskussion auf dem Sommerfestival auf Kampnagel getroffen, die von die Griechenland-Berichterstattung in den meisten deutschen Medien nur ersch&uuml;ttert berichten konnten. Lange schien sich deutsche Politik und deutschsprachige Medien nicht mehr so einig: &ldquo;Schuld an der Finanzkrise in Griechenland seien die Griechen selbst&rdquo; &ndash; so jedenfalls einhellig die ganz dominante Erz&auml;hlung von Anne Will &uuml;ber Spiegel online bis zur &ldquo;Zeit&rdquo; &ndash; sozusagen ein Verbund einer neuen Vernunftfeindlichkeit&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/eu-politik\/eu-krise\/eu-krise-gr\/griechenland-ist-ein-ort-wo-der-finanzkapitalismus-die-demokratie-bekaempft\/%20\">Kommentierte Presseschau von Volker Bahl in LabourNet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Yanis Varoufakis: bailout deal allows Greek oligarchs to maintain grip <\/strong><br>\nFormer finance minister accuses EU leaders of punishing ordinary people as he argues measures imposed on Greece will make dire economy worse<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/business\/2015\/aug\/17\/yanis-varoufakis-bailout-deal-greek-oligarchs-maintain-grip-eu-leaders-greece\">The Guardian<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2015\/08\/17\/greeces-third-mou-memorandum-of-understading-annotated-by-yanis-varoufakis\/\"> Yanis Varoufakis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien: Zur&uuml;ck in die Achtziger?<\/strong><br>\nSollte der Altlinke Jeremy Corbyn zum Labour-Chef gew&auml;hlt werden, k&ouml;nnte den Tories das Lachen noch vergehen. Er zieht Leute an, die sich vom kalten britischen Kapitalismus abgeh&auml;ngt f&uuml;hlen. [&hellip;]<br>\nViele machen sich &uuml;ber Corbyns Programm lustig, das die Insel &bdquo;zur&uuml;ck in die 80er&ldquo; katapultieren w&uuml;rde, also in das Jahrzehnt, in dem Margaret Thatchereine der Wirklichkeit entr&uuml;ckte Labour Party f&uuml;r eine gef&uuml;hlte Ewigkeit von der Macht ferngehalten hat. Aber Corbyns Ruf nach einem Ende des Sparens und nach einer Investitionsoffensive des Staates klingt, etwa im Blick auf die Stimmungen in S&uuml;deuropa, gar nicht so irrational. Selbst seine Forderungen nach Wiederverstaatlichung der Energie- und Transportwirtschaft oder nach einer Ausdehnung des Wohlfahrtsstaates treffen einen Nerv. Corbyn zieht Leute an, die sich vom k&auml;lter gewordenen britischen Kapitalismus abgeh&auml;ngt f&uuml;hlen und, zu einem gewissen Grad, nach zwei als erfolglos empfundenen Kriegen in Afghanistan und im Irak die Gestaltung der Weltpolitik anderen &uuml;berlassen wollen.<br>\nDie Wirtschaft erholt sich, das Haushaltsdefizit schrumpft, aber die Kosten daf&uuml;r empfinden viele als schmerzhaft. Cameron und Schatzkanzler Osborne schneiden den Sozialstaat drastisch zur&uuml;ck. Zugleich sind Mieten und Immobilienpreise, Kinderbetreuungs- und Ausbildungskosten so hoch, dass junge Leute sich fragen, ob nur noch die Elite ein w&uuml;rdiges Leben im K&ouml;nigreich f&uuml;hren k&ouml;nne.<br>\nEs hilft dem Hoffnungstr&auml;ger, dass er als Antipode zu den &bdquo;Toffs&ldquo; in Westminister wahrgenommen wird, als Verk&ouml;rperung des unbeugsamen &Uuml;berzeugungspolitikers &ndash; eine Rolle, die er seit mehr als drei Jahrzehnten spielen darf, weil ihn &Auml;mter und Verantwortung nie interessierten. Nichts Besseres konnte ihm widerfahren als die Verurteilung durch Tony Blair, der vor einem &bdquo;Ausradieren&ldquo; der Labour Party warnte, sollte Corbyn siegen. Der fr&uuml;here Premierminister ist zum ultimativen Feindbild einer Partei geworden, die insgesamt nach links r&uuml;ckt. [..]<br>\nDen Tories k&ouml;nnte das Feixen noch vergehen. Die Waffen, die gegen den unsicheren, in die Mitte schielenden Miliband wirkten, drohen sich gegen einen selbstgewissen, im Lagerdenken verwurzelten Linken als stumpf zu erweisen: Corbyn ist es egal, wenn er als Gefahr f&uuml;r Staat und Wirtschaft portr&auml;tiert wird. Er w&uuml;rde wohl nicht einmal z&ouml;gern, eine Koalition mit der SNP zu propagieren &ndash; eine Regierungskonstellation, der zurzeit nur zw&ouml;lf Abgeordnete fehlen. Br&auml;chte Corbyn die erste linkspopulistische Regierung in einem gro&szlig;en EU-Land an die Macht, k&ouml;nnte das Jahr 2020 sogar in die Geschichte eingehen &ndash; wie 1979, als Thatcher den Startschuss f&uuml;r den europ&auml;ischen Neoliberalismus gab, oder 1997, als Blair die europ&auml;ische Sozialdemokratie mit der &bdquo;shareholder&ldquo;-Wirtschaft zu vers&ouml;hnen begann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/grossbritannien-zurueck-in-die-achtziger-13757135.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein beachtlicher, weitsichtiger Kommentar der FAZ, die sich damit deutlich links von der SPD positioniert. (Was zugegebenerma&szlig;en nicht schwierig ist.)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Reale Nettoverm&ouml;gen in Deutschland zwischen 2003 und 2013 geschrumpft<\/strong><br>\nNach Abzug der Inflation haben die Privathaushalte in Deutschland zwischen 2003 und 2013 sp&uuml;rbar an Verm&ouml;gen eingeb&uuml;&szlig;t. Vor allem sinkende Immobilienwerte in vielen Regionen haben dazu beigetragen, auch die Niedrigzinsphase spielt eine Rolle. Beim Verm&ouml;gensaufbau sind Erbschaften und vor allem Schenkungen wichtige Faktoren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), die die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rdert hat*.<br>\nDie Sparquote der Privathaushalte lag in den vergangenen zwei Jahrzehnten fast durchgehend &uuml;ber neun Prozent. In der Verm&ouml;gensbilanz scheint sich diese hohe Neigung, Geld zur&uuml;ckzulegen allerdings nur begrenzt widerzuspiegeln: Wie Dr. Markus Grabka und Christian Westermeier vom DIW zeigen, sind die privaten Nettoverm&ouml;gen seit 2003 real, also inflationsbereinigt, &nbsp;geschrumpft&hellip;<br>\nDen EVS-Daten zufolge ist das Nettoverm&ouml;gen der privaten Haushalte zwischen 2003 und 2013 nominal um 500 Euro oder 0,4 Prozent gestiegen. Inflationsbereinigt entspricht das einem R&uuml;ckgang: In Preisen von 2010 besa&szlig;en die Haushalte 2013 im Schnitt 117.000 Euro und damit 20.000 Euro oder 15 Prozent weniger als 2003. Legt man die SOEP-Daten zugrunde, ergibt sich zwischen 2002 und 2012 ein R&uuml;ckgang um 11 Prozent. Ma&szlig;geblich dazu beigetragen hat nach Einsch&auml;tzung der DIW-Forscher die schwache Entwicklung der Immobilienverm&ouml;gen, die laut EVS im Schnitt 20 Prozent und laut SOEP 14 Prozent an Wert eingeb&uuml;&szlig;t haben. Hintergrund: Zu starken Preissteigerungen beim Wohneigentum sei es erst seit 2011 in erster Linie in bestimmten Gro&szlig;stadtregionen wie M&uuml;nchen, K&ouml;ln-D&uuml;sseldorf oder Berlin gekommen, w&auml;hrend im Rest der Republik viele Eigenheime real an Wert verloren haben.<br>\nUm Aussagen &uuml;ber die Entwicklung auf individueller Basis treffen zu k&ouml;nnen, haben die &Ouml;konomen eine L&auml;ngsschnittanalyse der SOEP-Daten durchgef&uuml;hrt. Dabei wurden ausschlie&szlig;lich die Angaben derjenigen Personen ber&uuml;cksichtigt, die zu mindestens zwei Zeitpunkten an der Befragung teilgenommen haben. Dieser Blick auf identische Personen im Zeitverlauf unterscheidet sich von den bekannten Querschnittsanalysen, wie sie Grabka und Westermeier beispielsweise im vergangenen Jahr vorgelegt haben. Die Querschnittsanalysen zeigen eine weitgehend konstante und auch im europ&auml;ischen Vergleich hohe Verm&ouml;gensungleichheit in Deutschland. Die L&auml;ngsschnittanalyse erlaubt dagegen, die Anspar- und Entsparprozesse derselben Personen &uuml;ber ein gutes Jahrzehnt ihres Lebens hinweg zu beobachten.<br>\nDie Nettoverm&ouml;gen dieser Personen sind zwischen 2002 und 2012 real um 2.500 Euro oder drei Prozent gesunken, also deutlich weniger stark als in der vollst&auml;ndigen Stichprobe. Die Erkl&auml;rung der DIW-Wissenschaftler: Die Befragten sind im Untersuchungszeitraum zehn Jahre &auml;lter geworden, hatten also mehr Gelegenheit, Verm&ouml;gen anzusparen.<br>\nDass die beiden reichsten Zehntel im Schnitt 22 beziehungsweise 7 Prozent Verm&ouml;gen abgegeben haben, der Rest hingegen dazugewonnen hat, d&uuml;rfte ebenfalls in erster Linie mit Alterseffekten zusammenh&auml;ngen. Das reichste Zehntel ist im Schnitt 17 Jahre &auml;lter das &auml;rmste Zehntel. Die meisten Menschen bauen im Laufe ihres Erwerbslebens Verm&ouml;gen auf, das sie im Rentenalter aufzehren. So gelang es einerseits einem gro&szlig;en Teil der Personen im untersten Dezil, die im Jahr 2002 unter dem Strich mehr Verbindlichkeiten als Verm&ouml;gen hatten, bis 2012 aus den Schulden herauszukommen. Andererseits geben viele &Auml;ltere Teile ihres Verm&ouml;gens in Form von Schenkungen an die j&uuml;ngere Generation weiter &ndash; ein Ph&auml;nomen, das nach Einsch&auml;tzung der Forscher vor allem auf die beiden reichsten Zehntel zutrifft.<br>\nTrotzdem sind die Verm&ouml;gen auch in der L&auml;ngsschnittbetrachtung weiterhin sehr ungleich verteilt: W&auml;hrend Personen im reichsten Zehntel des SOEP nach Abzug aller Verbindlichkeiten 2012 im Schnitt gut 420.000 Euro besa&szlig;en, waren es in den beiden unteren Dezilen nicht einmal 15.000 Euro. Die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung hatte deutlich weniger als 50.000 Euro an Verm&ouml;gen. Hinzu kommt, dass die Daten von 2012 etwa den B&ouml;rsenboom der vergangenen Jahre, der &uuml;berwiegend wohlhabenden Anlegern zugute gekommen sein d&uuml;rfte, nur teilweise abbilden. Und Multimillion&auml;re und Milliard&auml;re sind im SOEP grunds&auml;tzlich deutlich unterrepr&auml;sentiert. Deren nominale Verm&ouml;gen stagnierten zwischen 2007 und 2012, schlie&szlig;en die Forscher aus einer Auswertung von Daten, die das Manager Magazin erhoben hat.<br>\nZu den Faktoren, die nach Analyse der Wirtschaftswissenschaftler die Verm&ouml;gensbildung beeinflussen, geh&ouml;rt neben dem Haushaltseinkommen und dem Erwerbsumfang auch der Familienstand und die Gesundheit. Positiv wirkt sich eine Heirat aus, w&auml;hrend bei einer Trennung oder Scheidung Kosten entstehen, die h&auml;ufig das Verm&ouml;gen reduzieren, so die Forscher. Insbesondere Pflegebed&uuml;rftigkeit sei mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden, da die gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Teilabdeckung bietet. Beim Verm&ouml;gensaufbau spielen Erbschaften und Schenkungen eine wichtige Rolle: Haushalte, die zwischen 2002 und 2007 in den Genuss von Schenkungen kamen, wurden dadurch im Mittel um 35.000 Euro reicher, bei den Erbschaften betrug der Zuwachs 18.000 Euro. &nbsp;<br>\nGrabka und Westermeier haben die SOEP-Daten auch nach der Wohnform differenziert. Dabei zeigen sich eklatante Differenzen: Personen, die dauerhaft zur Miete leben, haben mit im Mittel weniger als 3000 Euro die geringsten Nettoverm&ouml;gen. &ldquo;Das ist insofern problematisch als dass schon kurzfristige Engp&auml;sse beim laufenden Einkommen das Verm&ouml;gen aufzehren k&ouml;nnen&rdquo;, sagt Christian Westermeier. &ldquo;Zudem bietet ein so geringes Verm&ouml;gen keinen wirksamen Schutz vor Altersarmut.&rdquo;<br>\nWenn man die Entwicklung verschiedener Verm&ouml;gensformen vergleicht, zeigen sich besonders starke Zuw&auml;chse beim Betriebsverm&ouml;gen &ndash; um durchschnittlich 58.000 Euro zwischen 2007 und 2012. Bei den Immobilien sind die Trends der Studie zufolge uneinheitlich: W&auml;hrend selbstgenutztes Wohneigentum deutlich an Wert eingeb&uuml;&szlig;t hat, konnten die Besitzer anderer Immobilien, von Bauland oder H&auml;usern im Ausland, zwischen 2007 und 2012 im Schnitt ein Plus von &uuml;ber 20.000 Euro verbuchen. Die Geldverm&ouml;gen sind insgesamt gr&ouml;&szlig;er geworden. Bausparvertr&auml;ge und private Versicherungen, zu denen auch die Riester-Rente geh&ouml;rt, haben sich nach den Berechnungen von Grabka und Westermeier dagegen negativ entwickelt &ndash; was angesichts der Einschnitte bei der gesetzlichen Rente und der zunehmenden Bedeutung privater Altersvorsorge bedenklich sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.512634.de\/15-34.pdf\">Markus M. Grabka, Christian Westermeier: Reale Nettoverm&ouml;gen der Privathaushalte in Deutschland sind in den Jahren 2003 bis 2013 geschrumpft, in: DIW-Wochenbericht 34\/2015 [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zeitvertr&auml;ge: Folgt den Boomjahren ein Nachlassen des Befristungswahns?<\/strong><br>\nIn der vorletzten Woche hatte S&uuml;ddeutsche.de gute Nachrichten f&uuml;r alle prek&auml;r Besch&auml;ftigten: laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes soll der Anteil der befristeten Stellen in den letzten Jahren zur&uuml;ckgegangen sein. Tats&auml;chlich gibt es erste Anzeichen f&uuml;r ein Nachlassen des Befristungswahns. Die angef&uuml;hrte Statistik aber ist irref&uuml;hrend und wird der Problematik nicht gerecht.<br>\nBefristete Besch&auml;ftigung hat seit Mitte der 1990er Jahre und besonders seit dem Jahr 2004 einen regelrechten Boom erlebt. Nach Hochrechnungen des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf Basis des IAB-Betriebspanels 2013 ist die Zahl der befristeten Arbeitsvertr&auml;ge zwischen den Jahren 1996 und 2012 von etwa 1,3 auf &uuml;ber 2,7 Millionen gestiegen. Von 2003 bis 2012 stieg der Anteil befristet Besch&auml;ftigter an allen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten von 6,2 auf 9,5 Prozent. Gemessen an der betrieblichen Gesamtbesch&auml;ftigung stieg ihr Anteil von 5,0 auf 7,6 Prozent.<br>\nSeitdem aber soll sich alles zum Besseren gewendet haben. Nach den k&uuml;rzlich vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen geht der Anteil der befristet Besch&auml;ftigten an allen 25 Jahre und &auml;lteren abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten bereits seit 2011 zur&uuml;ck. Gem&auml;&szlig; den der Nachricht zugrunde liegenden Berechnungen aus der Arbeitskr&auml;fteerhebung sank die Befristungsquote von 8,9 Prozent im Jahr 2011 kontinuierlich auf 8,1 Prozent in 2014.<br>\nWas hier nach einer merklichen Entspannung aussieht, bildet die Realit&auml;t aber nur teilweise ab. Insofern sind die Zahlen eher irref&uuml;hrend, denn sie blenden ein gravierendes Problem am Arbeitsmarkt aus: die BerufseinsteigerInnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1634\">Markus Kr&uuml;semann auf annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mehr Armut trotz steigender Besch&auml;ftigung<\/strong><br>\nIn Bremen und Niedersachsen gibt es immer mehr Menschen, die nicht von ihrem Job leben k&ouml;nnen. Obwohl die Zahl der Stellen steigt, w&auml;chst die Armut. Arbeitnehmerorganisationen fordern die Politik zum Handeln auf.<br>\nDie Kluft zwischen guten und schlechten Arbeitsbedingungen wird nach Einsch&auml;tzung von Arbeitnehmerorganisationen in Bremen und Niedersachsen gr&ouml;&szlig;er. Trotz steigender Besch&auml;ftigungszahlen gebe es in beiden Bundesl&auml;ndern mehr Armut, sagte der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Arbeitnehmerkammer Bremen, Ingo Schierenbeck am Dienstag. &bdquo;Es fehlt also an guter Arbeit.&ldquo; Gemeinsam mit Vertretern des Deutschen Gewerkschaftsbundes forderte er die Landesregierungen auf, ihre Handlungsspielr&auml;ume in enger Absprache miteinander zu nutzen und voneinander zu lernen. Das Ziel seien sichere Arbeitspl&auml;tze und faire L&ouml;hne.<br>\nUnter den mehr als 414&nbsp;000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl&auml;tzen, die seit 2004 in beiden L&auml;ndern geschaffen wurden, seien &uuml;berwiegend Teilzeitstellen und Minijobs. Auch die Zahl der Leiharbeiter und der Werkvertr&auml;ge steige stetig an, berichtete Schierenbeck. Als weiteres Problem nannte er den Zuwachs bei den sogenannten mobilen Besch&auml;ftigten &ndash; Menschen, die nur f&uuml;r einen begrenzten Zeitraum in Deutschland arbeiten. Sie seien &uuml;berdurchschnittlich oft von schlechten Arbeitsbedingungen und ausbeuterischen L&ouml;hnen betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/regional\/bremen\/gewerkschaften-mehr-armut-trotz-steigender-beschaeftigung_id_4887281.html?drucken=1\">Focus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Joachim Herrmann, &ldquo;Taschengeld&rdquo; f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Zumutungen f&uuml;r Steuerzahler<\/strong><br>\nWieder einmal versucht eine &ldquo;christliche&rdquo; Partei, die wohl nicht unbetr&auml;chtlichen ressentimentgeneigten Teile der eigenen W&auml;hlerschaft einzufangen. Ganz vorne an der Populismus-Front: Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Das geringe &ldquo;Taschengeld&rdquo; f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge von 143 Euro pro Monat h&auml;lt er f&uuml;r eine &ldquo;Zumutung f&uuml;r den Steuerzahler&rdquo;. Was aber, wenn man diese angebliche &ldquo;Zumutung&rdquo; echten Zumutungen f&uuml;r den Steuerzahler gegen&uuml;berstellt?<br>\nDer &ldquo;Welt&rdquo; sagte Herrmann:<br>\nWir m&uuml;ssen die H&ouml;he des Taschengelds kritisch &uuml;berpr&uuml;fen. Angesichts der weiter steigenden Asylbewerberzahlen ger&auml;t der Staat an die Grenzen der Belastbarkeit. Deshalb muss auch klar gesagt werden: Diese Zahlungen sind ein Anreiz f&uuml;r viele Menschen vom Balkan, nach Deutschland zu kommen und das Geld mit nach Hause zu nehmen&hellip;.<br>\nSo weit, so verlogen, denn im Vergleich zu echten Zumutungen f&uuml;r den Steuerzahler nehmen sich die Kosten f&uuml;r das Fl&uuml;chtlings-&rdquo;Taschengeld&rdquo; geradezu bescheiden aus:\n<ol>\n<li>Mit dem Geld, das f&uuml;r das (gl&uuml;cklicherweise gescheiterte) CSU-Lieblingsprojekt &ldquo;Betreuungsgeld&rdquo; pro Jahr vorgesehen war, kann man f&uuml;r 524.476 Fl&uuml;chtlinge ein Jahr lang das &ldquo;Taschengeld&rdquo; finanzieren.<\/li>\n<li>Mit dem Geld, das dem Staat j&auml;hrlich dank der von FDP, CSU und CDU eingef&uuml;hrten Mehrwertsteuer-Reduktion f&uuml;r Hotel&uuml;bernachtungen durch die Lappen geht, Stichwort Klientelpolitik, kann man f&uuml;r 582.751 Fl&uuml;chtlinge ein Jahr lang das &ldquo;Taschengeld&rdquo; finanzieren.<\/li>\n<li>Mit dem Geld, das Deutschland j&auml;hrlich f&uuml;r R&uuml;stung ausgibt, kann man f&uuml;r 25.757.576 Fl&uuml;chtlinge ein Jahr lang das &ldquo;Taschengeld&rdquo; finanzieren.<\/li>\n<li>Mit dem Geld, das Deutschland in die Rettung deutscher Banken gesteckt hat, kann man sogar f&uuml;r 137.529.138 Fl&uuml;chtlinge ein Jahr lang das &ldquo;Taschengeld&rdquo; finanzieren. Das sind weit mehr, als Deutschland &uuml;berhaupt Einwohner hat.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1643%20\">Patrick Schreiner annotazioni.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die M&auml;r vom Nutzen sicherer Herkunftsl&auml;nder<\/strong><br>\nDer Ruf, weitere Balkanstaaten als sichere Herkunftsl&auml;nder auszuweisen, wird immer lauter. Sachliche Gr&uuml;nde daf&uuml;r gibt es nicht. Im Gegenteil: Analysen zeigen, dass die Ma&szlig;nahme ihre gew&uuml;nschte Wirkung verfehlt&hellip;.<br>\nDabei braucht er nur in seine eigenen Zahlen zu schauen oder erst recht in die der EU, um festzustellen, dass Zehntausenden Auswanderern egal ist, ob sie aus einem sicheren Herkunftsstaat kommen oder nicht. Sie wollen einfach weg, weil sie in ihrer alten Heimat hungern, frieren, keine Arbeit haben oder erleben m&uuml;ssen, dass ihren Kindern der Schulbesuch verweigert wird. Alles scheint ihnen besser, als zu bleiben&hellip;<br>\nZum Beispiel in der Republik Kosovo. Die ist von &Ouml;sterreich als sicherer Herkunftsstaat eingestuft worden, Deutschland will sich anschlie&szlig;en. Nach den Zahlen der Statistiker von Eurostat haben im ersten Quartal 2015 etwa 50&nbsp;000 Menschen aus dem Kosovo Asyl in EU-L&auml;ndern beantragt. Gut 21&nbsp;000 Antr&auml;ge wurden in Deutschland gestellt, 22&nbsp;000 im deutlich kleineren Ungarn, das alles andere ist als ein attraktives Land f&uuml;r Zuwanderer. Mehrere Gerichtsentscheidungen untersagen die R&uuml;ckf&uuml;hrung von Fl&uuml;chtlingen, die &uuml;ber Ungarn eingereist sind, sogar, weil eine menschenw&uuml;rdige Behandlung dort nicht sichergestellt sei. EU-Migrationsexperten erkl&auml;ren die hohe Zahl der Antr&auml;ge dementsprechend ausschlie&szlig;lich mit der geografischen Lage.<br>\nDie Einstufung der Sicherheitslage spielt eine absolut nachrangige Rolle&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/229\/die-maer-vom-nutzen-sicherer-herkunftslaender-3085.html%20\"> Johanna Henkel-Waidhofer in der Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Wenn der Trafo im Tunnel brennt:<\/strong> Ein Ungl&uuml;ck kommt selten allein: Innerhalb weniger Tage gerieten vier Z&uuml;ge der Deutschen Bahn in Brand, es gab mehrere Verletzte. Die Vorf&auml;lle lenken den Blick auf Stuttgart 21. Im 60 Kilometer langen Tunnelsystem w&auml;re alles nicht so glimpflich ausgegangen, sagt ein Lokf&uuml;hrer.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>&ldquo;Vorsto&szlig; in eine freie, unbelastete Welt&rdquo;:<\/strong> Die literarische Sommerreise von Kontext macht Station am umstrittenen Stuttgarter Hauptbahnhof. Sein Baumeister Paul Bonatz (1877 bis 1956) erz&auml;hlt, wie er das Geb&auml;ude geplant hat. Schon damals waren die Eisenbahner die gr&ouml;&szlig;ten Blockierer.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Koppolds Kino:<\/strong> Sie sind Hochstapler f&uuml;r eine gute Sache und ihr Credo lautet: Die Revolution soll Spa&szlig; machen. In den USA sind die Yes Men wieder aktiv. Und jetzt hier im Kino zu sehen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Architektur autorit&auml;r:<\/strong> Seine zwei Wei&szlig;enhof-Musterh&auml;user geben nur einen schwachen Begriff davon, was Le Corbusier vorhatte. Wenn sich sein Tod nun zum 50. Mal j&auml;hrt, mischen sich nicht zum ersten Mal kritische Stimmen in den Chor der Festredner. Der Mann war ein Faschist. Und ein Macho &uuml;belster Sorte.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge in Europa Eine elende Politik<\/strong><br>\nDas Asylrecht wird zur historischen Herausforderung. Doch die Politiker pr&auml;sentieren keine L&ouml;sungen, sondern halten sich mit kleinteiligen K&uuml;rzungen und unsinnigen Forderungen auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantls-politik-prantls-politik-1.2611297\">Heribert Prantl, Video in der SZ.de<\/a><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150820-fluechtlinge.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.onleihe.de\/static\/content\/taz\/20150819\/TAZ_20150819\/vTAZ_20150819.pdf\">taz [PDF &ndash; 6MB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsprognose<\/strong><br>\nSechs Gr&uuml;nde f&uuml;r die steigenden Fl&uuml;chtlingszahlen<br>\nBis zu 800.000 Menschen sollen in diesem Jahr in Deutschland Asyl beantragen. Die Bundesregierung korrigiert eine fr&uuml;here Prognose deutlich nach oben. Woran liegt das?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-08\/fluechtlinge-prognose-deutschland-europa\/komplettansicht\">zeit.de<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar R.L.:<\/strong> Man kann offenbar einen Artikel &uuml;ber die Fluchtgr&uuml;nde der Menschen schreiben, ohne den Hauptgrund auch nur zu erw&auml;hnen. Eigentlich erstaunlich, dass nicht auch noch die mangelnde Pizzaqualit&auml;t in den Herkunftsl&auml;ndern als wesentlicher Grund angegeben wurde. &ndash; Wenn es einen Dr.-Joseph-Goebbels-Preis f&uuml;r Volksaufkl&auml;rung g&auml;be, w&uuml;rde ich den f&uuml;r diesen Artikel an die &bdquo;Zeit&ldquo; verleihen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;NSA-Sonderermittler&ldquo; Kurt Graulich kritisiert Vorratsdatenspeicherung: &bdquo;Neustart der Geisterfahrer&ldquo;<\/strong><br>\nWie man nach der NSA-Aff&auml;re noch behaupten kann, die l&uuml;ckenlose Erfassung und Speicherung aller digitalen Kommunikationsvorg&auml;nge stelle deren Vertraulichkeit nicht in Frage und die Daten seien bei den Providern sicher gelagert &ndash; dies bleibt das Geheimnis der Gro&szlig;en Koalition. Zugleich kann die NSA-Aff&auml;re aber helfen bei der Kl&auml;rung der Frage, warum die Koalition dieses Vorhaben &ndash; gegen alle Kritik von den h&ouml;chsten Gerichten &ndash; dennoch stur umsetzen will: Die kontinuierlich anfallenden Datenmassen sind der Rohstoff, auf den die Werkzeuge zur Standortkontrolle, zur Profilbildung und Netzwerkanalyse angewiesen sind. Ohne diese Daten w&auml;ren Polizei wie Geheimdienste heute blind, beteuern die Bef&uuml;rworter des Instruments immer wieder.<br>\nDer Autor dieses Artikels ist der Jurist Kurt Graulich (SPD), der ab dem Jahr 1999 bis zu seiner Pensionierung Anfang 2015 Richter am Bundesverwaltungsgericht war. Er ist (gemeinsam mit Wolf-R&uuml;diger Schenke und Josef Ruthig) Herausgeber von Sicherheitsrecht des Bundes, Verlag C. H. Beck, M&uuml;nchen 2014, 1.689 Sei&shy;ten. Graulich wurde zum &bdquo;Sonderermittler&ldquo; f&uuml;r die Durchsicht der NSA-Selektorenlisten berufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2015\/nsa-sonderermittler-kurt-graulich-kritisiert-vorratsdatenspeicherung-neustart-der-geisterfahrer\/%20\">netzpolitik.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine juristisch interessante Abhandlung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ukraine: Rechtsextremismus, Korruption und Mord<\/strong><br>\nWie ein Land im Ost-West-Konflikt zugrunde geht<br>\nVon Wolfgang Bittner<br>\nAuf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz im Februar 2015 warnte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor &bdquo;Russlands Vorsprung im Informationskrieg&ldquo; und vor &bdquo;Missinformation, Infiltrierung und Verunsicherung&ldquo;, womit es sich &bdquo;auseinanderzusetzen&ldquo; gelte. In der FAZ ortete man die Missinformanten, Infiltrierer und Verunsicherer unter den Bloggern und in Webseiten, die damit besch&auml;ftigt seien, &bdquo;Moskaus Sicht der Dinge in die Welt zu tragen&ldquo;. Anstatt die Fakten im Konflikt mit Russland zur Kenntnis zu nehmen, wird weiter gehetzt, verschleiert und gelogen.<br>\nNach wie vor lesen, sehen und h&ouml;ren wir, die neue Kiewer Regierung sei frei gew&auml;hlt worden und demokratisch legitimiert, der Staatspr&auml;sident Petro Poroschenko sei im Gegensatz zu seinem Vorg&auml;nger Viktor Janukowitsch ein Ehrenmann, ebenso wie der Ministerpr&auml;sident Arsenij Jazenjuk, und im Parlament der Ukraine gebe es keine Rechtsextremisten, erst recht keine Faschisten. In der Tat sind am 26. Oktober 2014 keine faschistischen Parteien in die Kiewer Werchowna Rada gew&auml;hlt worden, aber Faschisten sind &uuml;ber andere Parteien und Direktmandate ins Parlament gekommen. So zum Beispiel der Anf&uuml;hrer des &bdquo;Rechten Sektors&ldquo; auf dem Maidain, Dimitri Jarosch, oder der Vorsitzende der rechtsextremen Swoboda-Partei, Oleg Tjagnibok&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201508043620\/politik\/welt\/ukraine-rechtsextremismus-korruption-und-mord.html\">Wolfgang Bittner im Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die chinesischen Feuerwehrleute, die Opfer der Explosion von Tianjin wurden, waren Migranten. Die Menschen, die in illegal kurzer Entfernung leben mussten &ndash; auch&hellip;<\/strong><br>\nWenig ist in der Mainstream-Berichterstattung zu erfahren &uuml;ber die Rolle, die nahezu alle gro&szlig;en Unternehmen aus USA und Europa spielen, die in der wirtschaftlichen Boomstadt Tianjin pr&auml;sent sind &ndash; und mit den diversen Logistikfirmen im Hafen der Riesenstadt problemlos zusammenarbeiten. Die unternehmerische Freiheit der Firmen wie Rui Hai International Logistics ist es, die dazu f&uuml;hrt, dass in Pressekonferenzen Beh&ouml;rdenvertreter zugeben m&uuml;ssen, keine Ahnung davon zu haben, was in den Containern im Hafen alles so gelagert ist: &ldquo;Wer mit dem Auto von der Innenstadt der 15-Millionen-Metropole Tianjin &uuml;ber die Autobahn nach Binhai kommt, st&ouml;&szlig;t auf ein Industriegebiet, das selbst chinesischen Stadtplanern den Atem raubt. Und sie sind Gigantonomie eigentlich gewohnt. Lebten hier vor wenigen Jahren noch Fischer, reiht sich nun auf einer Fl&auml;che, das fast der halben Fl&auml;che der Schweiz entspricht, eine moderne Fabrikanlage neben der anderen. 121 der weltweiten Top-500-Unternehmen haben sich mit Fabriken in dieser Wirtschaftszone mit dem Namen Binhai New Area angesiedelt, darunter auch Firmen wie Airbus, Volkswagen und Nestl&eacute;. Dahinter erstreckt sich der ebenfalls erst vor wenigen Jahren modernisierte Hafen. Gemessen am Containerumschlag ist er der zehntgr&ouml;sste der Welt&rdquo; &ndash; so ist die Ausgangslage in dem Beitrag &ldquo;Niemand hat die Feuerwehrkr&auml;fte &uuml;ber die Gefahren informiert&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/china\/2015\/08\/17\/niemand-hat-die-feuerwehrkraefte-ueber-die-gefahren-informiert\/\">Felix Lee Blog Zeit-Online umrissen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fritz Bauer und der Auschwitz-Prozess &ndash; Das Ende der Verdr&auml;ngung<\/strong><br>\nVor 50 Jahren endete der erste Frankfurter Auschwitzprozess: Sechs Mal lebenslang, elf befristete Haftstrafen und drei Freispr&uuml;che markierten einen Wendepunkt im Umgang mit den NS-Verbrechen. Ma&szlig;geblicher Initiator: der Jude und Sozialdemokrat Fritz Bauer.<br>\nFritz Bauer (1903-1968) geh&ouml;rt zu den weniger bekannten Helden der deutschen Nachkriegsgeschichte. Vieles von dem, was der Jurist und Verfolgte des NS-Regimes tat, spielte sich im Verborgenen ab und gelangte erst nach seinem Tod an die &Ouml;ffentlichkeit. Aber klar ist: Ohne ihn h&auml;tte es wohl weder das Eichmann-Tribunal in Jerusalem im Jahr 1961 noch den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess gegeben.<br>\nDer hessische Generalstaatsanwalt Bauer gab Ende der 1950er Jahre dem israelischen Geheimdienst die entscheidenden Tipps zur Ergreifung von Adolf Eichmann, des Cheforganisators des Holocaust, in Argentinien. Und er lie&szlig; nicht locker bei der Vorbereitung und Inszenierung des ersten gro&szlig;en Prozesses vor einem deutschen Gericht gegen T&auml;ter des NS-Regimes. Der Frankfurter Auschwitz-Prozess endete am 19. August vor 50 Jahren mit der Verk&uuml;ndung der Urteile und Haftstrafen f&uuml;r 17 der Angeklagten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt\/fritz-bauer-und--der-auschwitz-prozess--das-ende-der-verdraengung,1472798,31495004.html%20\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>L&uuml;genpresse: Ein Akt der Selbsterh&ouml;hung<\/strong><br>\nWarum blo&szlig; h&auml;lt sich so hartn&auml;ckig die Ansicht, die Presse sei gleichgeschaltet und voller Propaganda? Weil selbsternannte Durchblicker ihren Aha-Moment genie&szlig;en wollen.  Von Gero von Randow<br>\n19.August 2015<br>\n&ldquo;Einmal das L&uuml;genblatt bitte&rdquo;: Mit diesen Worten tauchte der Kabarettist Dietrich Kittner an mehreren Kiosken in Hannover auf und erhielt umstandslos die Bild-Zeitung ausgeh&auml;ndigt. Das war in den sp&auml;ten sechziger Jahren. Damals ging der Begriff des Meinungsmonopols um. Ich trug die Losung &ldquo;Enteignet Springer!&rdquo; an der Jacke. Wegen des L&uuml;genblatts.<br>\nSpringer wurde indessen nicht enteignet, und anstelle des von mir einst favorisierten Staatsmonopols entstand eine buntere Medienlandschaft als je zuvor. Da war die Wirklichkeit mal wieder kl&uuml;ger als unsereiner.<br>\nDiese vielf&auml;ltige Medienwelt existiert bis heute in Deutschland. Trotzdem verbreitet sich von Neuem die Ansicht, hierzulande bestimme eine Art Einheitspropaganda den Diskurs. Dieser Sichtweise zufolge schreiben und senden die Medien allesamt die n&auml;mlichen Propagandal&uuml;gen &uuml;ber Russland, die Nato, die USA, die Banken, den Euro, den Neoliberalismus &ndash; suchen Sie sich etwas aus.<br>\n&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2015-08\/luegenpresse-pegida-motive\">Zeit.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es ist schon au&szlig;erordentlich erstaunlich, dass Journalisten wie der Zeit-Redakteur von Randow ein so selbstzufriedenes Bild der heutigen Medienlandschaft zeichnen. Der Redakteur glaubt wirklich, wir h&auml;tten eine &bdquo;buntere Medienlandschaft als je zuvor&ldquo;. Und es existiere eine &bdquo;vielf&auml;ltige Medienwelt&ldquo; bis heute in Deutschland. Offenbar ist ihm v&ouml;llig entgangen, wie gleichgerichtet die deutschen Medien zum Beispiel f&uuml;r Griechenland &bdquo;Reformen&ldquo; und Sparen empfahlen. Es ist ihm entgangen, wie gleichgerichtet h&auml;misch die deutschen Medien &uuml;ber Tsipras und Varufakis hergefallen sind. Die Hetze der Bild-Zeitung gegen Griechenland vom Jahr 2010 bis heute &ndash; nicht bemerkt.<\/em><br>\n<em>Vor allem verstehen diese Vertreter unserer Hauptmedien nicht, wie Meinungsbildung heute funktioniert und dass sie im Sinne jener funktioniert, die ihre Interessen durchsetzen wollen. Wo war denn Die Zeit, als wir davor warnten, die Altersvorsorge teilzuprivatisieren. Gleichgerichtet, ja gleichgeschaltet von der Versicherungswirtschaft und der Bankenwelt haben sie mit der entscheidenden Mehrheit f&uuml;r Riester-Rente und R&uuml;ruprente pl&auml;diert. Und wer von ihnen hatte den wirtschaftlichen Sinn der betrieblichen Altersvorsorge &uuml;ber die Entgeltumwandlung hinterfragt? Wo war denn Die Zeit, als mit dem Hinweis auf die System Relevanz die Spekulanten an den B&ouml;rsen und Kapitalm&auml;rkten davor bewahrt worden sind, ihre Wettschulden selbst zu bezahlen. Die Erfindung eines Wortes, Systemrelevanz, und eine Einladung der Bundeskanzlerin und des Finanzministers an die Chefredakteure im Oktober 2008 hat ausgereicht, um diese Damen und Herren gleichgeschaltet stillzustellen.<\/em><br>\n<em>Artikel wie jener von Herrn Randow sind m&ouml;glich, weil diese Herren keine Ahnung von der Sache haben. Deshalb erkennen sie die Meinungsmache-Kampagnen der Lobbyisten nicht und werden in ihrer Not ausf&auml;llig gegen die verbliebenen kritischen Stimmen.<\/em><br>\n<em>Im &uuml;brigen ist dem Herrn Redakteur von der &bdquo;Zeit&ldquo; dringend zu empfehlen, das Interview anzuschauen, das in den NachDenkSeiten am 17. August verlinkt worden ist. Ich wiederhole diesen Link: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?list=PLlZG0AYQIC1OVrYKzV5vY5PCl3o64lcPs&amp;t11&amp;v=Gur8sqPBsgo\">&bdquo;Mythos der freien Presse&ldquo; [deutsche Untertitel]<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Protektionistische Ma&szlig;nahmen&rdquo; &ndash; Merkel soll f&uuml;r deutsche Autobauer k&auml;mpfen<\/strong><br>\nVDA-Pr&auml;sident Wissmann gibt der Kanzlerin einen klaren Auftrag mit auf den Weg nach S&uuml;damerika: Bei ihrem Besuch in Brasilia soll sich Merkel f&uuml;r die Interessen der deutschen Autoindustrie einsetzen &ndash; und so Brasilien helfen.<br>\nVor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Brasilien hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) eine Abschaffung von Handelsschranken in dem s&uuml;damerikanischen Land gefordert. &ldquo;Diese protektionistischen Ma&szlig;nahmen schaden zu allererst dem Land selbst&rdquo;, sagte VDA-Pr&auml;sident Matthias Wissmann. &ldquo;Deswegen sollte die Regierung hier rasch gegensteuern und sich dem freien Wettbewerb stellen, anstatt sich handelspolitisch abzuschotten.&rdquo;<br>\n&ldquo;Schlagen Sonderabschreibung f&uuml;r Firmen-E-Autos vor&rdquo;<br>\nDerzeit erhebe Brasilien 35 Prozent Einfuhrzoll auf importierte Neuwagen, erkl&auml;rte Wissmann. Gleichzeitig gew&auml;hre das Land hohe Steuervorteile f&uuml;r die heimische Produktion. Die deutsche Automobilindustrie ist in dem Land bereits mit eigenen Werken engagiert, um die Handelsschranken zu umgehen. Brasilien gilt als vielversprechender Absatzmarkt. Das Land biete &ldquo;erhebliches Potenzial&rdquo;, betonte Wissmann. So k&auml;men auf 1000 B&uuml;rger derzeit 193 Autos, in Deutschland seien es 548. Deutsche Autobauer kommen in Brasilien auf rund 17 Prozent Marktanteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Merkel-soll-fuer-deutsche-Autobauer-kaempfen-article15748121.html\">N-TV<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> &bdquo;VDA-Pr&auml;sident Wissmann gibt der Kanzlerin einen klaren Auftrag mit auf den Weg nach S&uuml;damerika&ldquo;. Nicht die W&auml;hler, sondern der Pr&auml;sident eines Industrieverbands gibt die Bundeskanzlerin einen Auftrag. So ist es in der marktkonforme Demokratie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Devisenskandal: Neue Vorw&uuml;rfe gegen Deutsche Bank<\/strong><br>\nDie Konkurrenz belastet die Deutsche Bank: Das Geldhaus soll an den Manipulationen am Devisenmarkt beteiligt gewesen sein. Nun drohen hohe Schadensersatzklagen.<br>\nIm Skandal um die weitreichenden Manipulationen am Devisenmarkt w&auml;chst der Druck auf die Deutsche Bank. Auch Mitarbeiter des Frankfurter Geldhauses sollen in die Tricksereien im W&auml;hrungshandel verwickelt gewesen sein. &bdquo;Andere Marktteilnehmer nennen die Deutsche Bank als einen der Beteiligten an den unerlaubten Absprachen&ldquo;, sagte der New Yorker Anwalt Michael Hausfeld der Frankfurter Allgemeine Zeitung.<br>\nDie Identit&auml;t der Belastungszeugen wollte der Jurist nicht preisgeben. Die Kanzlei Hausfelds vertritt amerikanische Gro&szlig;kunden, die von den Banken wegen der Betr&uuml;gereien hohen Schadensersatz verlangen. Zu den Beklagten z&auml;hlen neben der Deutschen Bank eine Reihe anderer Geldh&auml;user, darunter Credit Suisse, Morgan Stanley und Soci&eacute;t&eacute; G&eacute;n&eacute;rale.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bank-soll-devisenmarkt-manipuliert-haben-13757040.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Schwarzer stirbt durch Misshandlung Tod hinter Gef&auml;ngnismauern<\/strong><br>\nNach den Berichten &uuml;ber schwarze Amerikaner, die bei Polizeiaktionen ums Leben kamen, ersch&uuml;ttert nun ein weiterer brisanter Fall die USA. Ein psychisch kranker Gef&auml;ngnisinsasse kam offenbar durch Misshandlung der W&auml;rter ums Leben.<br>\nSamuel Harrell ist 30 Jahre alt, gut 1,80 Meter gro&szlig; und &uuml;ber 100 Kilogramm schwer &ndash; und schwarz. Er sa&szlig; wegen Drogenvergehen im staatlichen Fishkill Gef&auml;ngnis, etwa eine Autostunde n&ouml;rdlich von New York. Wichtig dabei: Harrell hatte eine diagnostizierte psychische Erkrankung, berichtet Michael Schwirtz, der den Fall f&uuml;r die renommierte Zeitung &ldquo;New York Times&rdquo; aufgedeckt hat. Harrell habe sogar gedacht, dass der Fernseher oder Familienfotos zu ihm spr&auml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/harrell-gefangnis-usa-101.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: F&uuml;r Sie ist leider nichts dabei<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150820-harm-bengen.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(RS\/WL\/AM)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27276","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27276"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27276\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27280,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27276\/revisions\/27280"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}