{"id":27284,"date":"2015-08-21T08:59:39","date_gmt":"2015-08-21T06:59:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284"},"modified":"2015-11-09T15:04:37","modified_gmt":"2015-11-09T14:04:37","slug":"hinweise-des-tages-2442","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h01\">Neuwahl in Griechenland: Nach dem R&uuml;cktritt ist vor der Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h03\">Der Generationen-Schwindel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h04\">Die unbemerkte Schw&auml;che der deutschen Industrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h05\">Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h06\">Arbeitslose m&uuml;ssen mit 63 Jahren in Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h07\">Gabriel will die Dokumente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h08\">Wer ein Haus kauft, ist der Dumme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h09\">Saure-Gurken-Zeit bei der taz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h10\">Sch&auml;uble: Finanzbetr&uuml;ger im Amt: Das verlogene, verkommene &amp; verfaulte Spree-Athen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h11\">&ldquo;Krieg ums Wasser&rdquo; in Spanien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h12\">Republicans Against Retirement &ndash; Republikaner gegen den Ruhestand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h13\">Angebliche &ldquo;Mikroaggressionen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h14\">Mangelverwaltung trotz Riesennachfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h15\">Zum Tod von Egon Bahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284#h16\">Zu guter Letzt: Das S&ouml;der Sommerinterview<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27284&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Neuwahl in Griechenland: Nach dem R&uuml;cktritt ist vor der Wahl<\/strong><br>\nMinisterpr&auml;sident Tsipras ist zur&uuml;ckgetreten, nun l&auml;uft in Griechenland alles auf Neuwahlen hinaus &ndash; voraussichtlich schon in einem Monat. Politiker von CSU und FDP warnen eine k&uuml;nftige Regierung vorsorglich, die Reformzusagen einzuhalten.<br>\nNach dem R&uuml;cktritt des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras warnen f&uuml;hrende Politiker den Sozialisten davor, nach den angestrebten Neuwahlen den zugesagten Reformkurs zu verlassen. Die Chefin der CSU-Abgeordneten im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, betonte, auch eine neue Regierung m&uuml;sse alle Vereinbarungen mit den Geldgebern einhalten. &ldquo;Andernfalls werden die Kredite nicht ausbezahlt.&rdquo; An der engmaschigen Kontrolle &auml;ndere sich nichts. Der Chef der EVP-Fraktion im EU-Parlament, Manfred Weber (CSU), sagte der &ldquo;Bild&rdquo;, alle Vertr&auml;ge seien selbstverst&auml;ndlich auch nach Neuwahlen g&uuml;ltig.<br>\nFDP-Chef Christian Lindner sagte, die innenpolitische Situation in Griechenland sei fragiler als von Kanzlerin Angela Merkel und der Bundesregierung kalkuliert. &ldquo;Wer wei&szlig;, ob sich eine n&auml;chste Regierung in Athen an die Zusagen der alten erinnert. Wenn Europa dennoch Geld &uuml;berweist, ist die W&auml;hrungsunion in der Liga des politischen Gl&uuml;cksspiels angekommen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/griechenland-neuwahlen-107.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.Z.:<\/strong> Kaum geht die Nachricht vom R&uuml;cktritts Tsipras&rsquo; durch den &Auml;ther, schon mischen sich die CSU- und FDP-PolitikerInnen in die Politik der noch nicht gew&auml;hlten griechischen Regierung ein. Wohlgemerkt: es handelt sich bei den Griechen um den Ministerpr&auml;sidenten einer demokratisch gew&auml;hlten Regierung, die haupts&auml;chlich aufgrund der Einmischung der deutschen Regierung ihr Regierungsmandat nicht erf&uuml;llen kann. Und die ersten vorlauten Krakeeler kommen aus Bayern und der FDP. Der CSU sei nochmals gesagt: K&ouml;nig Otto I. wurde 1862 von den Griechen verjagt und seitdem herrscht in Griechenland kein Bayer mehr. Und Lindner sollte sich kurz daran erinnern, dass die FDP im Bundestag zur Zeit kein Regierungsmandat hat und dass seine Drohungen bez&uuml;glich der n&auml;chsten griechischen Regierung daher v&ouml;llig unangemessen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Griechenlandhilfen: Nur Merkel gewinnt<\/strong><br>\nWas f&uuml;r ein absurdes Spektakel: Die Griechen m&uuml;ssen nun mit neuen Schulden ihre alten bezahlen. Und weil die Schulden dadurch nicht weniger werden, will man ihnen die neuen ein bisschen erlassen. Das darf man aber so nicht sagen, obwohl es jeder wei&szlig;.<br>\nGleichzeitig wird in einem neuen Rausch der Privatisierung ein ganzes Land zur europ&auml;ischen Ramschbude erkl&auml;rt: Griechenland, jetzt g&uuml;nstig! Alles muss raus! Und damit das alles funktioniert, wird in der Heimat der Demokratie die Demokratie suspendiert. Die sogenannte Griechenland-Rettung ist kein Meisterst&uuml;ck des politischen Kompromisses. Sie ist ein Kunstst&uuml;ck aus der Trickkiste der politischen T&auml;uschung.<br>\nEs sind sonderbare Zeiten, wenn die Leute, die einer Kanzlerin der CDU in einer Frage von europ&auml;ischer Bedeutung die Gefolgschaft verweigern, vor allem Abgeordnete der Union und der Linken sind.<br>\nEs sind sonderbare Zeiten, wenn ein Herausgeber der &ldquo;FAZ&rdquo; in seiner Kritik am dritten Griechen-Paket auf einer Linie mit der linken Wirtschaftsheroine Sahra Wagenknecht liegt.<br>\nEs sind sonderbare Zeiten wenn die Gr&uuml;nen als Oppositionspartei einer Vorlage der Regierung zustimmen und auf Abgeordnete der Regierungsfraktion schimpfen, die dieser Vorlage die Zustimmung verweigern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jakob-augstein-ueber-angela-merkel-und-griechenland-show-a-1049000.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Leak: Das Privatisierungsprogramm in Griechenland<\/strong><br>\nAngeblich 50 Milliarden Euro soll die Privatisierung von &ouml;ffentlichem Eigentum in Griechenland einbringen. Die Summe wirkt sehr hoch. Bisher war der &Ouml;ffentlichkeit und auch in Griechenland kaum bekannt, was genau privatisiert werden soll. Im Zuge der Verhandlungen &uuml;ber ein neues Griechenland-Paket wurde die Liste der Privatisierungen &uuml;berarbeitet. Unten finden Sie die aktuelle Liste. Gerade die Menschen in Griechenland haben dar&uuml;ber ein Recht auf Transparenz. Auf der Liste fehlen die &ouml;ffentliche Anteile an den Griechischen Banken. Ebenso fehlt eine Absch&auml;tzung, wie viel die einzelnen Privatisierungen einbringen sollen. Es bleibt das Geheimnis der Troika-Institutionen, wie 50 Milliarden Euro zusammen kommen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2015\/leak-das-privatisierungsprogramm-in-griechenland\/\">Sven Giegold<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenlands Recht auf Reparationen<\/strong><br>\nDie Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft soll sich auf politischer Ebene und in der &Ouml;ffentlichkeit &bdquo;f&uuml;r die Begleichung der offenen Reparationsschuld gegen&uuml;ber Griechenland&ldquo; einsetzen. Das fordert die ver.di-Bundesjugendkonferenz in einem Antrag (Nummer K 122) an den Bundeskongress.<br>\nDie jungen Kolleginnen und Kollegen verweisen dabei auf ein neues Buch des Historikers Karl-Heinz Roth mit dem Titel &bdquo;Griechenland am Abgrund &ndash; Die deutsche Reparationsschuld &ndash; Eine Flugschrift&ldquo;. Der Autor beziffert die heutigen griechischen Anspr&uuml;che an die Bundesrepublik Deutschland auf mindestens 90 Milliarden Euro. F&uuml;r&nbsp;www.verdi.de&nbsp;hat sich Werner R&uuml;gemer detailliert mit dem Thema auseinandergesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi.de\/themen\/internationales\/++co++e6bd3594-473b-11e5-869b-52540059119e\">Werner R&uuml;gemer auf ver.di.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Generationen-Schwindel<\/strong><br>\nEin ausgeglichener Haushalt sei ein Beitrag zur Gerechtigkeit zwischen den Generationen, versprechen die Regierenden. Aber das stimmt so nicht. Unsere Kinder und Enkel werden f&uuml;r die schwarze Null teuer bezahlen. [&hellip;]<br>\n Weit schwerer als die absolute H&ouml;he der staatlichen Schulden wiegt demgegen&uuml;ber die h&ouml;chst ungleiche Verteilung des privaten Reichtums. In keinem Land der Eurozone sind die Verm&ouml;gen bei so wenigen konzentriert wie in Deutschland, ermittelte das DIW. Und das gilt selbstverst&auml;ndlich auch f&uuml;r Anspr&uuml;che an den staatlichen Schuldendienst. W&auml;hrend eine Minderheit der Erben sich eines Depots mit Staatsanleihen erfreuen darf, geht die gro&szlig;e Mehrheit leer aus.<br>\n&Uuml;bertragen von einer Generation zur n&auml;chsten wird also vor allem das Muster der Verteilung innerhalb der jeweiligen Alterskohorte. Genau an dieser Front hat die gro&szlig;e Koalition jedoch bisher v&ouml;llig versagt. Weder mit der Wiedereinf&uuml;hrung einer Verm&ouml;gensteuer noch mit einer Erh&ouml;hung der Erbschaftsteuer auf das Niveau anderer Industriel&auml;nder will die Merkel-Regierung der ungleichen Verteilung entgegenwirken.<br>\nZugleich mangelt es den Finanz&auml;mtern an Fachleuten, um bei den Superreichen wenigstens die geltenden Steuers&auml;tze einzutreiben, bem&auml;ngelte erst diese Woche wieder die OECD. W&auml;hrend die USA, Gro&szlig;britannien und selbst Griechenland f&uuml;r diesen Zweck Sondereinheiten schufen, die mit gro&szlig;em Erfolg operieren, blieb die Bundesregierung unt&auml;tig. [&hellip;]<br>\nNoch im Jahr 2000 kalkulierte die Bundesbank das Nettoverm&ouml;gen des Staates, also den Wert aller staatlichen Infrastruktur abz&uuml;glich aller Schulden, auf 20 Prozent der j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung. Heute, 15 Jahre sp&auml;ter, sind es nicht mal mehr 0,5 Prozent. Schon sch&auml;tzen Fachleute die Investitionsl&uuml;cke auf mehr als 150 Milliarden Euro, und Jahr f&uuml;r Jahr w&auml;chst diese Summe weiter an, die unsere Kinder und Enkel werden aufbringen m&uuml;ssen, um den Schaden auszugleichen. F&uuml;r sie wird die &bdquo;schwarze Null&ldquo;, auf die Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble so stolz ist, zum schwarzen Loch. Mit der versprochenen Generationengerechtigkeit der schwarz-roten Koalition&auml;re ist es nicht weit her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/staatsschulden-der-generationen-schwindel\/12209174.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die unbemerkte Schw&auml;che der deutschen Industrie<\/strong><br>\nAktuell vergeht kaum ein Tag ohne positive Meldungen aus der deutschen Wirtschaft. [&hellip;]<br>\nDabei ist die Hochstimmung tats&auml;chlich weit &uuml;bertrieben und vereinzelt gute Daten t&auml;uschen &uuml;ber grundlegendere Probleme hinweg. Wie bereits in den Vormonaten gesagt, ist der exorbitant hohe deutsche Leistungsbilanz&uuml;berschuss kein Zeichen der St&auml;rke, sondern der Schw&auml;che und das Arbeitsvolumen ist keineswegs so stark gestiegen wie es der R&uuml;ckgang der Arbeitslosenquote nahelegt. Ein weiterer alarmierender Indikator ist die Entwicklung der Industrieproduktion. W&auml;hrend der globalen Krise im Schlussquartal 2008 und ersten Quartal 2009 brach die Industrieproduktion in Deutschland und den meisten anderen Volkswirtschaften massiv ein. Anschlie&szlig;end gab es hierzulande eine schnelle Erholung und im Sommer 2011 erreichte die Produktion (ohne Baugewerbe) fast wieder das Vor-Krisen-Hoch. Seitdem gab es allerdings kein Wachstum mehr, im Juni 2015 lag die Industrieproduktion sogar etwas niedriger als im Juli 2011 und entsprechend auch niedriger als Anfang 2008. Damit ist die Entwicklung zwar besser als in fast allen anderen europ&auml;ischen Staaten, aber bei letztlich sieben Jahren Stagnation kann kaum von einer positiven Entwicklung gesprochen werden. Und wenn die Produktion schwach ist, wird auch wenig investiert. [&hellip;]<br>\nSollte die deutsche Wirtschaft weiterhin so wenig investieren, ist dies mittel- bis langfristig eine gef&auml;hrliche Entwicklung. Deutschland stagniert, ohne dies derzeit zu thematisieren. Ohne eine ausreichend starke Endnachfrage wird sich dieses Muster aber voraussichtlich nicht &auml;ndern. Allein gute Angebotsbedingungen f&uuml;hren nicht zu mehr Investitionen und damit letztlich zu mehr Arbeit. Die Nachfrageseite wird aber in Deutschland traditionell vergessen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2015\/08\/19\/fabian-fritzsche-die-unbemerkte-schwaeche-der-deutschen-industrie\/\">Neue Wirtschaftswunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wehleidige Klagen<\/strong><br>\nErst die &bdquo;Pleitegriechen&ldquo;, nun die Fl&uuml;chtlinge. Und schon wieder kommt in Deutschland diese wehleidige Klage auf, dass &bdquo;wir&ldquo; am meisten leisten und f&uuml;r &bdquo;die anderen&ldquo; zahlen. Briten, Polen und Balten sollten auch mal Asylbewerber aufnehmen, Deutschland k&ouml;nne nicht alles allein stemmen, fordert der Stammtisch.<br>\nAus EU-Sicht ist dies eine bizarre Debatte. Die Mittelmeeranrainer, allen voran Italien und Griechenland, tragen seit Jahren die Hauptlast der Migranten &ndash; sie tun viel mehr als &bdquo;wir&ldquo;. Und schlie&szlig;lich war es Berlin, das nach dem ersten Fl&uuml;chtlingsdrama vor Lampedusa 2013 eine &Auml;nderung der EU-Politik ablehnte.<br>\nErst jetzt, da immer mehr Fl&uuml;chtlinge nach Deutschland wollen, wacht die deutsche Politik auf. Pl&ouml;tzlich ist sie nicht nur bereit, im Mittelmeer bei der Rettung von Migranten zu helfen, sondern sich sogar an einem Quotensystem zur gerechteren Verteilung zu beteiligen. Beides war jahrelang tabu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-deutsche-Fluechtlingspolitik\/!5222735\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa und Deutschland gegen &bdquo;Migrationswaffe&ldquo; machtlos?<\/strong><br>\nDas war eine Aussage des Herrn Bundesinnenministers Dr. Thomas de Maiziere, wie sie dramatischer nicht sein konnte.<br>\n800.000 Menschen kommen in&nbsp;diesem Jahr aus den unterschiedlichsten Gr&uuml;nden nach Deutschland, ohne sich zum gr&ouml;&szlig;ten Teil darum zu scheren, ob ihnen dieser Zugang erlaubt ist oder sie einen Grund haben, auf Dauer oder eine gewisse Zeit in&nbsp;Deutschland bleiben zu k&ouml;nnen. Da spricht dann unser Bundesinnenminister, den man in&nbsp;dem vergangenen Jahr kaum &ouml;ffentlich sehen konnte, von einer gewaltigen Herausforderung f&uuml;r Deutschland. Was immer es sein kann, eines ist dabei sicher: Diese Herausforderung hat der derzeitige Bundesinnenminister in&nbsp;keinem Fall bestanden. Man kommt ins nostalgische Schw&auml;rmen, wenn man dabei an Amtsinhaber wie Helmut Schmidt oder Gerhard Schr&ouml;der denkt, die sich Aufgaben stellten und nicht von Ihnen hinweggesp&uuml;lt wurden. Damit kein falscher Eindruck aufkommt: Es ist die gesamte Bundesregierung, die ihren Aufgaben in&nbsp;diesem Zusammenhang nicht gerecht wird. Da denkt man schon an den alten Industriellen-Spruch: entweder neue Zahlen oder neue Gesichter.<br>\nDabei ist eine Regierung gemeint, die die Probleme angeht. Die Frau Bundeskanzlerin hat &uuml;ber Wochen frische Bergluft geschnuppert, als deutsche Kommunen in&nbsp;die Knie gingen und tausende von Menschen sind ertrunken, als auf europ&auml;ischer Ebene herumgest&uuml;mpert wurde. Wo ist ihr Wort, wo werden die deutschen Gesetze und die politischen Konzepte &uuml;berpr&uuml;ft, wo trommelt sie die &ldquo;K&uuml;sschen hier und K&uuml;sschen da&rdquo;&nbsp;&mdash;Europa-Spitzen zusammen?<br>\nDer britische Premierminister Cameron hat es da gut. Zuerst haben er und sein Vorg&auml;nger vom Irak &uuml;ber Syrien bis nach Libyen die dortigen L&auml;nder mit Krieg &uuml;berzogen, den Menschen Gegenwart und Zukunft genommen und dann macht er seine Insel dicht. Menschen ohne Recht auf Einreise sind unerw&uuml;nscht. Er sagt es&nbsp;&mdash; und die Bilder von den Tunnel-Knackern verschwinden aus den &ouml;ffentlich-rechtlichen und privaten Medienanstalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.sputniknews.com\/meinungen\/20150820\/303897669.html#ixzz3jQZXONGM\">Willy Wimmer auf Sputniknews<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller zu einem Teilaspekt:<\/strong> Aus eigener Erfahrung kann ich Bemerkungen zur desolaten wirtschaftlichen Lage auch im westlichen Balkan nur best&auml;rken. Wenn es dort so weitergeht, wird die Motivation zur Auswanderung anhalten und st&auml;rker werden.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Asylbewerber kosten bis zu 10 Milliarden Euro<\/strong><br>\nBis zu 800.000 Fl&uuml;chtlinge werden nun in diesem Jahr in Deutschland erwartet. Daher steigen die Ausgaben der L&auml;nder gravierend. Die erste Finanzministerin fordert h&ouml;here Steuern.<br>\nDie Kosten f&uuml;r die Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern werden dieses Jahr weiter drastisch steigen. Grund daf&uuml;r ist, dass die Prognosen des erwarteten Zustroms stark nach oben revidiert wurden. Nun werden dieses Jahr bis zu 800.000 Asylbewerber in Deutschland erwartet &ndash; fast viermal so viele wie 2014. Diese Prognose stellte Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) am Mittwoch in Berlin vor. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann rechnete mit 700.000 bis 800.000 Fl&uuml;chtlingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/asylbewerber-kosten-bis-zu-10-milliarden-euro-13758770.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> Nicht der Krieg ist der Feind, nein, die Fl&uuml;chtlinge sind es &ndash; denn sie kosten Geld. Die Kampagne in den Leitmedien, die statt Flucht und Elend elendige Fl&uuml;chtlinge bek&auml;mpft, ist kaum mehr zu ertragen! Ein kleiner Lichtblick da etwa die <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-08\/fluechtlinge-prognose-deutschland-europa\">Zeit<\/a>, die immerhin noch schreibt: &bdquo;Allerdings ist fraglich, ob die Prognose nicht zu hoch gegriffen ist.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Ihre Fabriken verursachen Flucht&ldquo;: Fl&uuml;chtling &uuml;ber deutsche Waffenindustrie<\/strong><br>\nRex Osa floh aus Nigeria. Am Bodensee demonstriert er gegen die hiesige R&uuml;stungsindustrie. Deren Waffen unterst&uuml;tzten das Regime. (&hellip;)<br>\ntaz: Herr Osa, Sie sind Fl&uuml;chtling aus Nigeria. Am Wochenende organisieren Sie Aktionstage gegen die deutsche Waffenindustrie. Was hat die mit Ihrer Flucht zu tun?<br>\nRex Osa: G&auml;be es in meinem Land nicht so viele Waffen, k&ouml;nnte ich die Politik als Oppositioneller herausfordern. So kann ich das nicht. Die Waffenproduzenten st&uuml;tzen korrupte Regime und damit Ausbeutung und Auspl&uuml;nderung, das hat in Nigeria eine lange Geschichte. Aktuelle droht Krieg mit Boko Haram. Woher stammen all die Waffen, die die Dschihadisten haben? Nigeria produziert keine. Unsere Botschaft ist: Wer Instrumente der Gewalt produziert oder die Wirtschaft eines Landes ausbeutet, erntet Fl&uuml;chtlinge. Das werden wir auf unser Front-Transparent schreiben.<br>\nWas planen Sie w&auml;hrend dieser Aktionstage?<br>\nWir werden vor den Waffenfabriken von Diehl in &Uuml;berlingen, Movag in Kreuzlingen und ATM in Konstanz Kundgebungen machen. Und dann werden wir in die St&auml;dte gehen und auch den Leuten dort sagen, dass ihre Fabriken Flucht verursachen. Uns geht es dabei vor allem um die Bigotterie der sogenannten Fl&uuml;chtlingshelfer.<br>\nInwiefern?<br>\nUns passt die Richtung der Hilfe nicht, die immer mehr in Mode kommt. Die Fluchtursachen werden nicht thematisiert. Die Leute leisten humanit&auml;re Hilfe, oft ohne dar&uuml;ber nachzudenken, dass sie auch Ursache des Problems sind.<br>\nNicht jeder, der ehrenamtlich im Fl&uuml;chtlingsheim hilft, arbeitet beim Panzerbauer.<br>\nDas ist nicht der Punkt. 80 Prozent der Steuereinnahmen der Stadt &Uuml;berlingen stammen von Diehl. Gleichzeitig gibt es dort 200 ehrenamtliche HelferInnen. Die wollen wir mit den R&uuml;stungsexportstrukturen konfrontieren. Die meisten kennen das Problem ja durchaus, aber statt etwas dagegen zu tun, wollen sie lieber ein bisschen Fl&uuml;chtlingen helfen. Sie wollen ausdr&uuml;cklich unpolitisch sein. Das geht dann so weit, dass ein Mensch von der Caritas S&auml;tze sagt wie: &bdquo;Unsere Fl&uuml;chtlinge brauchen ihre Ruhe.&ldquo; Nein, brauchen wir nicht. Die Leute sollen lieber daf&uuml;r sorgen, dass aus ihren St&auml;dten nicht so viele Waffen exportiert werden. Wir wollen durch unsere Aktion mit vielen ehrenamtlichen Helfern dar&uuml;ber ins Gespr&auml;ch kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5222868\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Hitze macht m&uuml;rbe und zersetzt die Moral &ndash; gerade in Zeltst&auml;dten f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nNeulich waren wir auf einem Festival. Zelten. Wie es sich geh&ouml;rt. F&uuml;nf Tage und vier N&auml;chte. Der Campingplatz war ein Acker. Tausende Zelte standen dort auf diesem Feld in Nordhessen. B&auml;ume standen hingegen gar keine da. Also &uuml;berhaupt nicht. Nur in weiter Ferne. Die Sonne verbrannte unsere K&ouml;pfe. Durchgehend und ohne Pause. Es gab leider zu viele Sonnenstunden. Wir beide, Partnerin und ich, schwitzten und unsere Stirne gl&auml;nzten, &uuml;ber den Lippen sammelte sich das Wasser. Das war nicht angenehm. Ich glaubte, auch mein Gehirn w&uuml;rde braten und z&auml;hlte stumpf die Stunden bis zum Sonnenuntergang. Das Zelt war faktisch nicht benutzbar. Nur nachts. Und da auch nur, wenn man es ge&ouml;ffnet hielt und Insektenbesuch in Kauf nahm.<br>\nFr&uuml;hmorgens um Sieben war das Zelt aber schon wieder aufgeheizt. Eine Stunde Sonnenschein reichte aus. Schon die Morgensonne hatte Kraft. Und die Plastikverkleidung hielt nichts von der Sonneneinstrahlung ab. Wir packten Decken und fl&uuml;chteten unter das bisschen Schatten, das weitab vom Zeltplatz zu finden war. In der N&auml;he der Dixie-Toiletten-Anordnung. Da lagen wir dann, wurden von Ameisen bestiegen und lauschten dem Schei&szlig;eabsauglastwagen, wie er wieder Sauberkeit herstellte. Der Schatten dort war nur eine Frage der Zeit. Au&szlig;erdem wurden es recht schnell eng. Alle wollten etwas davon haben. Gegen halb Elf war auch damit Schluss und wir mussten in die Stadtmitte, suchten uns dort Mauern, k&uuml;hle Pl&auml;tzchen, einen Tisch in einem Caf&eacute;. Dauernd einkehren, um etwas zu trinken, war uns aber auf Dauer zu teuer. Und so sa&szlig;en wir eine Weile am Stra&szlig;enrand zwischen parkenden Autos. [&hellip;]<br>\nWieso ich Euch das erz&auml;hle? Na, von Zeltst&auml;dten liest man viel derzeit. Die, die darin wohnen, sind dort nicht ganz freiwillig. Sie k&ouml;nnen nicht wie wir einfach abreisen, zur&uuml;ck in den Luxus eines Zuhauses. Ihr Zuhause ist Geschichte, weit weg, vielleicht nie wieder betretbar. Sie m&uuml;ssen ausharren in Zelten, in der Enge, in hygienisch fadenscheinigen Zust&auml;nden. Wie es sich anf&uuml;hlt ohne Schatten in einer Bleibe zu wohnen, die aus Plastik und Stoff ist, habe ich neulich erfahren. Und da wurde mir schlagartig am eigene Leib bewusst, welche Qualen man Menschen abverlangt, die schon genug Qualen erlebt haben. Klar, ich verstehe die Kommunen, sie haben die finanziellen Mittel nicht. Aber wo ist die Bundesregierung? Wo bleiben die L&auml;nder?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/981838.eitel-sonnenschein.html\">Heppenheimer Hiob<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitslose m&uuml;ssen mit 63 Jahren in Rente<\/strong><br>\nWer Hartz IV bekommt, kann nicht unbedingt bis zum 67. Geburtstag mit der Rente warten. Das Jobcenter kann n&auml;mlich auf die Rente mit 63 bestehen &ndash; auch wenn die mit Abschl&auml;gen kommt.<br>\nJobcenter k&ouml;nnen Arbeitslose mit 63 Jahren gegen ihren Willen in Rente schicken &ndash; auch wenn das zu Abschl&auml;gen f&uuml;hrt. Das hat das Bundessozialgericht am Mittwoch entschieden. Wer Arbeitslosengeld II bezieht, muss dem Urteil zufolge vorrangig andere Sozialleistungen in Anspruch nehmen, um seine Hilfsbed&uuml;rftigkeit zu beseitigen. Dazu geh&ouml;re auch eine vorzeitige Altersrente. Das gelte trotz der damit verbundenen dauerhaften Rentenk&uuml;rzung, befanden die Kasseler Bundesrichter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/recht-steuern\/hartz-iv-empfaenger-muessen-mit-63-jahren-in-rente-13758462.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Einerseits eine massive Kritik an der abschlagsfreien &ldquo;Rente ab 63&rdquo; und andererseits eine h&ouml;chstrichterlich best&auml;tigte Zwangsverrentung ab 63, die dazu f&uuml;hrt, dass die zumeist armen Schlucker lebenslang noch &auml;rmer bleiben werden<\/strong><br>\nMan muss sich das mal klar machen: Da nehmen viele Menschen, die 45 Beitragsjahre nachweisen k&ouml;nnen, derzeit die von der Bundesregierung geschaffene abschlagsfreie &ldquo;Rente ab 63&rdquo; in Anspruch. Und das wird an vielen Stellen bitter beklagt, ein &ldquo;Aderlass&rdquo; f&uuml;r die deutsche Wirtschaft sei das, eine zus&auml;tzliche &ldquo;Besserstellung&rdquo; der &ldquo;gl&uuml;cklichsten&rdquo; Rentner-Generation, die es bislang gab und die es so nicht wieder geben wird. Gleichzeitig wird aber der Pfad in Richtung auf die &ldquo;Rente ab 67&rdquo; keineswegs grunds&auml;tzlich verlassen, sondern die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters schreitet weiter voran, so dass die 67 f&uuml;r den Geburtsjahrgang 1964 gelten werden. Und man beklagt von interessierter Seite, dass die vor&uuml;bergehende Erm&ouml;glichung einer abschlagsfreien Rente bereits ab dem 63. Lebensjahr &ndash; unter bestimmten, restriktiven Voraussetzungen &ndash; die beobachtbare Verl&auml;ngerung des tats&auml;chlichen Renteneintrittsalters nach oben nunmehr aufh&auml;lt und bei den Arbeitnehmern falsche Erwartungen geweckt werden. Das gesetzliche Renteneintrittsalter gewinnt seine besondere Bedeutung dadurch, dass es auch die Grenze definiert, deren Unterschreitung beim Renteneintritt, der weiterhin auch vor dieser Grenze m&ouml;glich ist, zu teilweise erheblichen lebenslangen Abschl&auml;gen bei den ausgezahlten Renten f&uuml;hrt. Insofern ist es ja auch verst&auml;ndlich, dass viele Arbeitnehmer versuchen m&uuml;ssen, so lange wie nur irgendwie m&ouml;glich durchzuhalten, damit sie dem Damoklesschwert der Abschl&auml;ge von den zugleich im Sinkflug befindlichen Renten vor allem seit der Rentenreform der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung Anfang des neuen Jahrtausends zu entgehen. Wenn dann die Bundesregierung eine Option anbietet, auch ohne Abschl&auml;ge in den Rentenbezug zu wechseln, dann darf man sich nicht wirklich wundern, wenn das auch viele machen, die die Voraussetzungen erf&uuml;llen.<br>\nVor diesem Hintergrund mag es mehr als irritieren, wenn man gleichzeitig damit konfrontiert wird, dass bei der Gruppe der Hartz IV-Bezieher eine g&auml;nzlich andere Welt zu herrschen scheint, denn dort geht es nicht um eine Kritik an einer &ldquo;zu fr&uuml;hen&rdquo; Verrentung, sondern ganz im Gegenteil um eine &ldquo;Zwangsverrentung&rdquo; im Alter von 63, egal, ob die betroffenen Menschen das wollen oder nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2015\/08\/einerseits-eine-massive-kritik-der.html\">Stefan Sell auf Aktuelle Sozialpolitik<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gabriel will die Dokumente<\/strong><br>\nExklusiv: Bundesregierung beschwert sich bei EU-Kommissarin Malmstr&ouml;m. Neue Geheimhaltung nach TTIP-Leaks sei &bdquo;ein sehr bedauerlicher R&uuml;ckschritt&ldquo;.<br>\nAbgeordnete und Regierungen bekommen keine Berichte mehr &uuml;ber die TTIP-Verhandlungen mit den USA: EU-Kommissarin Malmstr&ouml;m reagierte mit einer neuen Geheimhaltungsstufe auf Ver&ouml;ffentlichungen von vertraulichen Dokumenten durch CORRECT!V. Jetzt wehrt sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in einem Brief, der CORRECT!V vorliegt, gegen die EU-Anweisung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/ttip\/blog\/2015\/08\/20\/bundesregierung-beschwert-sich-ueber-geheimhaltung-bei-ttip\/\">CORRECT!V<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kein. Einziger. Minister hat sich bisher die &#8234;#&lrm;TTIP Vertr&auml;ge angesehen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/photos\/a.739025742776043.1073741830.573823342629618\/1083020205043260\/?type=1\">Jung&amp;Naiv<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wer ein Haus kauft, ist der Dumme<\/strong><br>\nWie es kommt, dass bei Immobiliendeals nicht jeder Grunderwerbsteuer zahlen muss.<br>\nBeginnen wir bei einem Geb&auml;ude, das jeder kennt: dem Frankfurter Eurotower. Bis zum vergangenen Herbst war der knapp 150 Meter hohe Turm Hauptsitz der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), seine silberne Fassade ein Symbol der Macht. Dann zog die EZB wegen Platzmangels aus. Kurz darauf, im April dieses Jahres, wurde der Wolkenkratzer verkauft. Der deutsche IVG Institutional Funds erwarb ihn f&uuml;r 480 Millionen Euro von der RFR Holding GmbH.<br>\nZum Ende des Jahres soll nun die europ&auml;ische Bankenaufsicht in den Eurotower einziehen, auch sie geh&ouml;rt zur EZB. Die Zentralbank wird dann regelm&auml;&szlig;ig Miete &uuml;berweisen. Soweit alles okay. Doch die Miete bekommt ein Investor, der beim Kauf des Eurotowers nicht einen Cent Grunderwerbsteuer gezahlt hat. Das best&auml;tigte IVG-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Steffen Ricken der ZEIT.<br>\nLegt man den Kaufpreis von 480 Millionen Euro sowie die in Hessen eigentlich geltende Grunderwerbsteuer von sechs Prozent zugrunde, gingen dem Staat allein bei diesem Deal knapp 29 Millionen Euro an Einnahmen verloren. Und der Eurotower ist kein Einzelfall. Systematisch und ganz legal hebeln Investoren die wichtigste Steuer der Bundesl&auml;nder aus. W&auml;hrend Familien bei einem Hauskauf in den vergangenen Jahren immer mehr Geld an den Staat abf&uuml;hren mussten, zahlen gro&szlig;e Investoren wie beim Eurotower oft gar nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2015\/32\/immobilien-grunderwerbsteuer-grossinvestoren\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Saure-Gurken-Zeit bei der taz<\/strong><br>\nEs ist keine leichte Zeit f&uuml;r die Antirussland-Propagandisten in der deutschen Medienwelt. Sommerloch wohin man schaut. Jahrestag des MH17-Absturzes abgefeiert, kurzer Aufreger &uuml;ber die Ablehnung des MH17-Tribunals durch die russische Delegation im Weltsicherheitsrat, sonst nichts.<br>\nDa musste selbst die schwere Artillerie, sozusagen die &ldquo;Dicke Berta&rdquo; im Propagandakrieg des Deutschlandfunks, Sabine Adler, auf einen in die Jahre gekommenen russischen Punkmusiker der Achtziger,&nbsp;Michail Borsikin mit seiner Band&nbsp;&ldquo;Televisorr&rdquo;, zur&uuml;ckgreifen. Der versucht n&auml;mlich zur Zeits seine Br&ouml;tchen in der Ukraine zu verdienen, indem er sich dem dort regierenden Olligarchenkartell anbiedert, mit Songs wie &ldquo;Verzeih Ukraine&rdquo;.<br>\nDas interressiert zwar keine Sau, aber Adler h&auml;lt tapfer &uuml;ber 6 Minuten durch und l&auml;sst Borsikin &uuml;ber seine tiefen Erkenntnisse zum Zustand der russischen Gesellschaft palieren bevor dieser noch schnell eine kleine Werbung f&uuml;r die neueste Scheibe von &ldquo;Televissor&rdquo; &uuml;ber den &Auml;ther schickt. Und diese ganzen elendig langen 6 Minuten pl&auml;rt im Hintergrund die Musik der Gruppe. Was tut man nicht alles f&uuml;r ein paar Sendeminuten Propaganda gegen den Pferdef&uuml;ssigen, den &ldquo;Gott sei bei uns&rdquo; im Kreml.<br>\nAber so kann man wenigstens so ganz nebenbei ein paar unbewiesene Thesen und faustdicke Propagandal&uuml;gen, wie der Kreml habe den Oppositionellen Boris Nemzow erschiessen lassen als Ausbund der reinen unverf&auml;lschten Wahrheit propagieren. W&auml;hrend auf dem Rockfestival in Wacken die Band der Bundewehr ein Konzert gibt, was von der deutschen Presse l&auml;chelnd als kleines Bonmot goutiert wird, l&auml;sst Adler Borsikin die Pr&auml;senz des russischen Milit&auml;rs auf einem der gr&ouml;ssten Rockfestivals&nbsp;&ldquo;Schestwije&rdquo; beklagen. Hirnrissig beides, aber immer gilt noch der alte Grundsatz der Propagandaeinheiten: &ldquo;Wenn zwei das Gleiche tun, dann ist es noch lange nicht gleich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/spiegelkabinett-blog.blogspot.de\/2015\/08\/saure-gurken-zeit-bei-der-taz.html\">Spiegelkabinett<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sch&auml;uble: Finanzbetr&uuml;ger im Amt: Das verlogene, verkommene &amp; verfaulte Spree-Athen<\/strong><br>\n&ldquo;Es gibt keine Spender&rdquo; wird Bundesfinanzminister Sch&auml;uble in einem Film der ARD, am 24. August, zum Kohl-Spendenskandal aus den 90er Jahren sagen. Ein wenig sp&auml;ter f&auml;llt ihm im Film ein &ldquo;Vielleicht gibt&acute;s auch Spender&rdquo;. Ja was nun, k&ouml;nnte der unbedarfte Au&szlig;enstehende fragen, warum darf einer der derartig frech ruml&uuml;gt Finanzminister sein und bleiben? Aber die Antwort wurde bereits im September 2009 auf einer Merkel-Pressekonferenz gegeben: &ldquo;Weil ich ihm vertraue&rdquo;, sagte Angela Merkel einem niederl&auml;ndischen Journalisten, der fragte wie es denn komme, dass einer Finanzminister geworden sei, obwohl er illegale Spenden von einem Waffenschieber annahm und bis heute angeblich nicht wei&szlig;, wo denn das schmutzige 100.000-Mark-Paket geblieben ist.<br>\nNun haben sie wieder ein Griechenland-Hilfspaket geschn&uuml;rt, die Damen und Herren im Bundestag. Und kamen sich ganz gro&szlig; vor. Und ganz vorne bei der Abstimmung sa&szlig; der Mann, der &ndash; w&auml;hrend die Griechen um ihre nackte Existenz k&auml;mpften &ndash; die Regierung Tsipras beschimpfte und verh&ouml;hnte. &ldquo;Sie haben alles Vertrauen zerst&ouml;rt&rdquo;, sch&auml;umte der oberste deutsche Finanzbetr&uuml;ger, weil die Griechen es gewagt hatten, &uuml;ber ihr eigenes Schicksal demokratisch abzustimmen. Der Mann, der bis heute &uuml;ber das Korruptionsgeld schweigt, an dessen Fingern immer noch Waffen-Blutgeld klebt, der es aber wagte den damaligen griechischen Finanzminister Varoufakis als &ldquo;d&uuml;mmlich naiv&rdquo; zu beleidigen. Der selbe Mann, der den Bundestag wissentlich belog. Der immer noch im Amt ist, weil seine CDU-Komplizin, Angela Merkel, ihm &ldquo;vertraut&rdquo;.<br>\nDeutsche Politiker und ihre Hausmedien lassen seit Jahr und Tag die Scheiben klirren: Griechenland sei korrupt, geifern sie, ein Land ohne einen ehrlichen Staatsapparat, unf&auml;hig Auftr&auml;ge ohne Bestechung zu vergeben. Und w&auml;hrend sie Stein um Stein nach Athen werfen, zerbricht in Berlin ihr Glashaus mit den schmutzigen Fenstern. Hat einer von der BILD-ZEIT-Merkel-Sch&auml;uble-Connection in dieser lautstarken Griechenland-Beschimpfung das Klirren erw&auml;hnt? Mochte einer von denen einen Zusammenhang mit dem Manager von Krauss-Maffei Wegmann erkennen, der beim Verkauf der Panzerhaubitze PzH 2000 nach Athen Schmiergeld in H&ouml;he von f&uuml;nf bis zehn Millionen Euro einsetzte? Oder die Korruptions-Anklage der Athener Staatsanwaltschaft gegen 13 Mitarbeiter von Rheinmetall und der Atlas Elektronik GmbH erw&auml;hnen, wenn von griechischer Korruption die Rede war? Oder war im M&auml;rz 2010, w&auml;hrend der Debatte um das erste Griechenland-&ldquo;Rettungs&rdquo;-Paket die Rede vom Merkel-Deal mit der griechischen Regierung &uuml;ber zwei U-Boote zum Preis von 1,3 Milliarden Euro? Wahrscheinlich hatten alle beteiligten Waffen-Schieber und die Politiker auf beiden Seiten des d&uuml;steren Gesch&auml;ftes das schreckliche Vertrauen der obersten Berliner Waffenh&auml;ndlerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/schaeuble-finanzbetrueger-im-amt.html\">RationalGalerie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Krieg ums Wasser&rdquo; in Spanien<\/strong><br>\nDas zentralspanische Kastilien-La Mancha will kein weiteres Wasser an die K&uuml;ste nach Valencia, Murcia und Andalusien ableiten<br>\nIn Spanien ist der &ldquo;Krieg um das Wasser&rdquo; aus den Talsperren in diesem Jahr aufgeflammt, wie die Medien des Landes den Konflikt bezeichnen.<br>\nObwohl Stauseen am oberen Teil des Tajo-Flusses nur noch zu 16 Prozent gef&uuml;llt sind, will die Zentralregierung in Madrid gegen den Widerstand der Regionalregierung in Kastilien-La Mancha weiter Wasser in Richtung Mittelmeer umleiten. Erst k&uuml;rzlich wurde in Madrid ein neuer &ldquo;Trasvase&rdquo; verf&uuml;gt. Weitere 20 Kubikhektometer Wasser sollen &uuml;ber den Tajo-Segura-Kanal &uuml;ber fast 300 Kilometer aus Guadalajara abgeleitet werden. Dagegen str&auml;uben sich die Bewohner in der trockenen zentralspanischen Region und ihre Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45750\/1.html\">Ralf Streck auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Republicans Against Retirement &ndash; Republikaner gegen den Ruhestand<\/strong><br>\nBei den republikanischen Vorwahlen passiert gerade etwas Merkw&uuml;rdiges &ndash; vom Trump-Ph&auml;nomen einmal ganz abgesehen. Aus irgendwelchen Gr&uuml;nden nehmen all die f&uuml;hrenden Kandidaten, The Donald ausgenommen, zu einem bedeutenden innenpolitischen Thema eine extrem unpopul&auml;re Haltung ein, mit der sie politisch auf verlorenem Posten stehen. Und warum sie das tun, ist eine interessante Frage.<br>\nDas Thema, um das es hier geht, ist die Zukunft von Social Security. Das Rentenprogramm ist nat&uuml;rlich ebenso beliebt wie auch auf lange Sicht ein Dorn im Auge der Republikaner, die es abschaffen wollen, gerade weil seine Beliebtheit dazu beitr&auml;gt, staatliche Ma&szlig;nahmen insgesamt als berechtigt erscheinen zu lassen. Wie der rechte Aktivist Stephen Moore (derzeit Chef&ouml;konom der Heritage Foundation) einmal gesagt hat, ist Social Security &ldquo; die absolute Schwachstelle des Wohlfahrtsstaates&ldquo;; &bdquo;Wenn man mit dem Speer da reinsticht&ldquo;, kann man das Ganze zerst&ouml;ren.<br>\nDoch das war vor zehn Jahren, als der damalige Pr&auml;sident George W. Bush das Programm privatisieren wollte &ndash; und, wie Mr. Bush feststellen musste, war die Schwachstelle schlie&szlig;lich doch nicht ganz so absolut. Trotz des politischen Momentums nach dem Sieg der GOP bei den Wahlen von 2004 und trotz der Unterst&uuml;tzung durch einen Gro&szlig;teil der etablierten Medien, scheiterte und verpuffte der Angriff auf  Social Security schnell. Die W&auml;hler, so zeigte sich, m&ouml;gen das Programm so, wie es ist, und wollen es nicht eingeschr&auml;nkt sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/08\/17\/opinion\/republicans-against-retirement.html\">Paul Krugman in der New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Angebliche &ldquo;Mikroaggressionen&rdquo;<\/strong><br>\nAn kalifornischen Universit&auml;ten sollen &Auml;u&szlig;erungen wie &ldquo;America is the Land of Opportunity&rdquo;, &ldquo;I don&rsquo;t believe in race&rdquo; und &ldquo;I believe the most qualified person should get the job&rdquo; verschwinden. (&hellip;)<br>\nDas Schlagwort, mit dem dort immer neue Tabus aufgebaut werden, hei&szlig;t &ldquo;Mikroaggression&rdquo;. Der Begriff wurde vor 45 Jahren vom Harvard-Psychiater Chester Pierce erfunden und sollte pejorative aber nicht justiziable Bemerkungen gegen&uuml;ber Schwarzen beschreiben. Danach weiteten ihn Anh&auml;nger der Identit&auml;tspolitik auf Bemerkungen aus, die gar nicht in der Absicht ge&auml;u&szlig;ert werden, jemanden zu diskriminieren.<br>\nEin Merkblatt aus dem B&uuml;ro des Pr&auml;sidenten der University of California wertet inzwischen sogar S&auml;tze wie &ldquo;America is the Land of Opportunity&rdquo; (Amerika ist das Land der M&ouml;glichkeit[en]&rdquo;) als Mikroagressionen. Als Begr&uuml;ndung daf&uuml;r f&uuml;hrt das Dokument auf, die &Auml;u&szlig;erung impliziere, dass Rasse und Geschlecht keine Rolle beim Erfolg spielen w&uuml;rden. Mit der selben Begr&uuml;ndung hat man auch die S&auml;tze &ldquo;I believe the most qualified person should get the job&rdquo; (&ldquo;Ich glaube, dass die qualizierteste Person die Stelle bekommen sollte&rdquo;) und &ldquo;Gender plays no part in who we hire&rdquo; (&ldquo;Das Geschlecht spielt bei der Entscheidung, wen wir einstellen, keine Rolle&rdquo;) in die Quasi-Verbotsliste aufgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45752\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mangelverwaltung trotz Riesennachfrage<\/strong><br>\nWer ein Medizinstudium anstrebt, muss sich mitunter sieben Jahre lang gedulden &ndash; ein Negativrekord. Schuld sind die knausernden Bundesl&auml;nder, die sich im gro&szlig;en Stil Studienpl&auml;tze sparen, meint Verwaltungsrechtler Wilhelm Achelp&ouml;hler. Gegen&uuml;ber Studis Online spricht er &uuml;ber L&ouml;sungswege und seine Hoffnung, dass Karlsruhe interveniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1861-interview_achelpoehler.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zum Tod von Egon Bahr<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Entspannungspolitik ist nie zu Ende<\/strong><br>\nEgon Bahr wollte den Kalten Krieg mit ideologiefreier Politik beenden. Dadurch gelang, was viele f&uuml;r unm&ouml;glich hielten. Das sollte heute Vorbild sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/zum-tod-von-egon-bahr-entspannungspolitik-ist-nie-zu-ende-1.2614521\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><strong>Wegbereiter der Einheit<\/strong><br>\nEgon Bahr war ein deutscher Patriot, auch wenn seine politischen Gegner das Zeit seines Lebens immer wieder in Zweifel gezogen haben. Der Mann, der im Auftrag Willy Brandts immer wieder in geheimer Mission zwischen Ost und West unterwegs gewesen ist, sondiert, verhandelt und Spielr&auml;ume ausgelotet hat, wurde gleicherma&szlig;en angefeindet, verleumdet und geschm&auml;ht &ndash; und mit Orden und Auszeichnungen geehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/egon-bahr-ist-tot-willy-brandts-engster-vertrauter-a-1048965.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Abr&uuml;ster<\/strong><br>\nEs ging ihm wie vielen Politikern nach dem Ende ihrer aktiven Karriere: Er sah die Welt noch ein bisschen sch&auml;rfer, war noch klarer in der &Uuml;berzeugung, dass es so nicht weitergehen k&ouml;nne. Ohne die Fesseln von &Auml;mtern, ohne die einengenden Sprechdisziplinen des Gesch&auml;fts formulierte Egon Bahr manches noch ein bisschen deutlicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/981829.der-abruester.html\">Tom Strohschneider im ND<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Das S&ouml;der Sommerinterview<\/strong><br>\nTom Wolf im Sommerinterview mit Dr. Markus S&ouml;der (Joe Heinrich).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/denkfunk.de\/soeder-exklusiv\/\">denkfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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