{"id":27367,"date":"2015-08-28T16:56:48","date_gmt":"2015-08-28T14:56:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367"},"modified":"2015-11-09T10:47:07","modified_gmt":"2015-11-09T09:47:07","slug":"hinweise-des-tages-ii-211","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h01\">Demokratie-Notstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h02\">Erinnerung an die eigene Fluchtgeschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h03\">Die Trag&ouml;die ist nicht das Werk von Schleppern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h04\">Elf Zahlen, die zeigen, was Fl&uuml;chtlinge bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h05\">Deutsche Konjunktur ohne Schwung: Der Staat bremst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h06\">Tarifflucht und Prekarisierung: Zur Situation der Besch&auml;ftigten im Einzelhandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h07\">Bundesarbeitsgericht st&auml;rkt Rechte der Gewerkschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h08\">Bev&ouml;lkerung ohne beruflichen Abschluss: L&auml;ndervergleich 2014 in ausgew&auml;hlten Altersgruppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h09\">Die Grenzen der Kita-Platz-Garantie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h10\">TTIP und CETA? Fairer Handel geht anders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h11\">Ukraine: IWF stellt Pseudo-Schuldentragf&auml;higkeit her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h12\">Paul Krugman: Eine bewegliche Geldschwemme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h13\">Mit Assad gegen die Dschihadisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h14\">Bespitzelung der linken Szene Heidelbergs war rechtswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h15\">Durchsuchung in Presseredaktion und Journalistenwohnung war verfassungswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h16\">Scheuer nennt Strau&szlig;-Boykott der Opposition &ldquo;armselig&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h17\">Der Zeitgeist, die Sozis und Egon Bahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h18\">Internationaler Tag gegen Atomtests, 29. August &ndash; IPPNW: Atomteststoppvertrag muss endg&uuml;ltig in Kraft treten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367#h19\">Zu guter Letzt: Im Rausch des Geldes<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27367&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Demokratie-Notstand<\/strong><br>\nGut, dass das Versammlungsverbot in Heidenau gekippt ist. Verst&ouml;rend, dass die Regierung nicht alles daf&uuml;r getan hat, diesen symbolischen, &ouml;ffentlichen Raum zu sch&uuml;tzen. [&hellip;]<br>\nDas war keine verwaltungstechnische oder gar zwangsl&auml;ufige Entscheidung, als die es die Beh&ouml;rden gerne verkaufen wollten, sondern ein dramatisches Versagen der politisch Verantwortlichen &ndash; letztlich des s&auml;chsischen Innenministers. Dies ist kein Polizeinotstand, sondern ein Demokratie-Notstand.<br>\nNat&uuml;rlich h&auml;tte der Staat genug Polizisten, um die Kundgebungen in Heidenau zu sch&uuml;tzen. Er muss es nur wollen. Bei Staatsbesuchen, bei Pegida, bei Fu&szlig;ballspielen, am 1. Mai in Berlin und bei den Blockupy-Protesten in Frankfurt ringt er sich ja auch dazu durch. An diesem Wochenende lehnten mehrere Bundesl&auml;nder die Hilfeersuchen Sachsens ab, unter anderem mit Verweis auf Fu&szlig;ballspiele, die sie sch&uuml;tzen m&uuml;ssten. Sp&auml;testens hier wird es politisch, sp&auml;testens hier h&auml;tten Verantwortliche in den Ministerien sagen m&uuml;ssen: Es kann doch nicht sein, dass wir Fu&szlig;ball f&uuml;r wichtiger halten als das, was gerade in Heidenau passiert! Den &ouml;ffentlichen Raum dort zu sch&uuml;tzen, wo gerade die Weltoffenheit und der Rassismus Deutschlands verhandelt werden, ist jede Spielabsage wert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/\/politik\/deutschland\/2015-08\/heidenau-verbot-polizei-sachsen\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Erinnerung an die eigene Fluchtgeschichte<\/strong><br>\nSerbien reagiert auf die vielen Fl&uuml;chtlinge anders als Mazedonien: Sie werden nicht als Problem, sondern als humanit&auml;re Herausforderung wahrgenommen.<br>\nEs waren dramatische Szenen, die sich vergangene Woche im griechisch-mazedonischen Grenzgebiet abspielten. Die mazedonische Regierung hatte die Grenze abgeriegelt, um Tausende Fl&uuml;chtlinge an der Einreise zu hindern. Dabei setzte die Polizei Schlagst&ouml;cke, Tr&auml;nengas und Blendgranaten ein. Als es einigen Hundert v&ouml;llig ersch&ouml;pften und teilweise dehydrierten Fl&uuml;chtlingen trotzdem gelang, die Grenzabsperrung zu durchbrechen, ordnete die Regierung unversehens den Abzug der Einsatzkr&auml;fte an.<br>\nEine Strategie, mit der Skopje den steigenden Fl&uuml;chtlingszahlen begegnen will, ist nur schwer zu erkennen. Als Reaktion auf zahlreiche t&ouml;dliche Unf&auml;lle war zun&auml;chst hektisch ein neues Asylgesetz verabschiedet worden, das den Fl&uuml;chtlingen die kostenlose Benutzung der &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel in Richtung Serbien erlaubte. Die Folge waren v&ouml;llig &uuml;berf&uuml;llte Z&uuml;ge und unhaltbare Zust&auml;nde auf den Bahnh&ouml;fen. Eine daraufhin anberaumte milit&auml;rische L&ouml;sung scheiterte; seither ist die Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien wieder offen, die Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnen passieren. So erreichten allein in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehr als 7000 Menschen die s&uuml;dserbische Stadt Presevo.<br>\nAnders als Mazedonien hat Serbien schnell auf die Notlage reagiert. Bereits am Sonntag wurde ein neues Aufnahmelager f&uuml;r rund 4000 Personen errichtet. Bemerkenswert ist, wie gelassen die serbische Bev&ouml;lkerung auf den Fl&uuml;chtlingsansturm reagiert. In Belgrad etwa halten sich seit Juni t&auml;glich gut tausend Fl&uuml;chtlinge in einem Park mitten in der Stadt auf. Sie liegen auf Decken oder Pappkartons, schlafen oder d&ouml;sen, bis es mit dem Bus oder Zug weiter an die ungarische Grenze geht. Am Anfang wurde der wilde Rastplatz einfach geduldet. Doch zunehmend verm&uuml;llte die Gegend, und es stank, weil die Fl&uuml;chtlinge keinen Ort hatten, um ihre Notdurft zu verrichten. Daraufhin begannen sich spontane B&uuml;rgerinitiativen um die Menschen zu k&uuml;mmern. Freiwillige verteilten Kleider, Wasser und Hygieneartikel. Und schliesslich schaltete sich auch die Politik ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.woz.ch\/1535\/balkan\/erinnerung-an-die-eigene-fluchtgeschichte\">Die Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Trag&ouml;die ist nicht das Werk von Schleppern<\/strong><br>\n[&hellip;] Dieses uns&auml;gliche Verbrechen ist das Werk einer Politik, die Flucht vor Krieg, Terror und Verfolgung mit allen Mitteln vereitelt, den Fl&uuml;chtenden systematisch und vors&auml;tzlich jeden legalen Fluchtweg versperrt hat. Es ist das Werk einer Politik, die ihnen die M&ouml;glichkeit genommen hat, in unseren Botschaften um Asyl anzusuchen, die mit ihren Verfolgerstaaten kooperiert und sie daf&uuml;r bezahlt, die Fluchtrouten zu sperren.<br>\nDieses Sterben ist die unmittelbare Verantwortung einer Politik, die es Fluggesellschaften unter hohen Strafen verbietet, Asylsuchende direkt in unser Land zu bef&ouml;rdern, die mit Dublin III gegen die Genfer Konvention jeden Fl&uuml;chtling abweisen kann, der es trotzdem schafft, sich bis zu uns durchzuschlagen, durch die v&ouml;llig &uuml;berforderten, &uuml;berf&uuml;llten und wirtschaftlich schwer angeschlagenen Anrainerstaaten des Mittelmeers und durch die &auml;rmsten der Balkanstaaten, die ihnen keine Sicherheit und keine Versorgung, ja nicht einmal das nackte Leben gew&auml;hrleisten k&ouml;nnen.<br>\nDieses Grauen ist das Werk einer Politik, die das Schlepperwesen erst hervorgebracht hat. Diese rechtlose Politik, die in ihrer Abschreckungswut jeden Fluchthelfer und jegliche Fluchthilfe kriminalisiert, ohne die doch Flucht niemals in der Menschheitsgeschichte gelingen konnte, diese Politik und nichts anderes treibt die Verzweifelten in die F&auml;nge der Schlepper.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000021402857-2353\/Die-Tragoedie-ist-nicht-das-Werk-von-Schleppern\">der standard<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Der Marsch&rdquo; &ndash; Wenn Fiktion Wirklichkeit wird<\/strong><br>\nVor 25 Jahren sorgte der Film &ldquo;Der Marsch&rdquo; f&uuml;r Aufsehen. Das Drama erz&auml;hlt die Geschichte von Tausenden Afrikanern, die sich auf Booten nach Europa aufmachen. Die Fiktion ist nun Wirklichkeit geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-112293.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Elf Zahlen, die zeigen, was Fl&uuml;chtlinge bringen <\/strong><br>\nOhne Zuwanderung w&uuml;rden Deutschland nicht nur Arbeitskr&auml;fte fehlen, sondern auch Geld in den Sozialkassen. Noch immer ist es f&uuml;r Asylbewerber allerdings relativ schwer, einen Job zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/zuwanderung-elf-zahlen-die-zeigen-was-fluechtlinge-bringen-1.2623549\">Pia Ratzesberger in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Konjunktur ohne Schwung: Der Staat bremst<\/strong><br>\nDie Frage ist, warum in Deutschland nicht schon l&auml;ngst Hochkonjunktur herrscht. Im zweiten Quartal betrug die Zuwachsrate des realen BIP gegen&uuml;ber dem ersten Quartal gerade einmal 0,4 Prozent, nach 0,3 Prozent im vorangegangenen Quartal. Das ist mehr als mickrig. Selten, wenn &uuml;berhaupt jemals, war die Ausgangslage so g&uuml;nstig: der Wechselkurs ist sehr schwach, die Leitzinsen befinden sich real und nominal in der N&auml;he von Null, durch den Einbruch der Energiepreise hat es seit Mitte 2014 unerwartete Kaufkraftgewinne gegeben, und bei der Baut&auml;tigkeit und den Ausr&uuml;stungsinvestitionen gibt es einen betr&auml;chtlichen Nachholbedarf. Das alles vor dem Hintergrund eines robusten Arbeitsmarkts, einer gewaltigen Einwanderungswelle und Reallohnsteigerungen von 3 bis 3,5 Prozent.<br>\nWas nicht ist, kann ja noch werden. Aber damit die Wirtschaft wirklich in Schwung kommt, muss der deutsche Staat aufh&ouml;ren, seine Haushalts&uuml;bersch&uuml;sse immer noch weiter zu steigern und so die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu bremsen. Im ersten Halbjahr &uuml;bertrafen seine Einnahmen die Ausgaben um 21 Milliarden Euro, was bezogen auf das nominale BIP 1,4 Prozent ausmachte. Was soll das? Wovor haben die Wirtschaftspolitiker Angst, wof&uuml;r sparen sie? Nach den Maastricht-Kriterien sind der &ouml;ffentlichen Hand Defizite von bis zu drei Prozent des BIP erlaubt. Stattdessen diese st&auml;ndig steigenden &Uuml;bersch&uuml;sse! Wir reden hier &uuml;ber ein verschenktes Wachstumsprogramm von mindestens 120 Milliarden Euro pro Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2015\/08\/27\/deutsche-konjunktur-ohne-schwung-der-staat-bremst_8797\">Dieter Wermuth, Zeit Herdentrieb<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Endlich mal einer, der darauf hinweist, da&szlig; die Konjunktur in Deutschland &uuml;berhaupt nicht gut l&auml;uft. Leider werden zur Steigerung der Massenkaufkraft wieder nur Steuersenkungen empfohlen und nicht starke Lohnerh&ouml;hungen. Das ist weiterhin der blinde Fleck.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Tarifflucht und Prekarisierung: Zur Situation der Besch&auml;ftigten im Einzelhandel<\/strong><br>\nDer Einzelhandel ist nach dem Bereich &bdquo;Gesundheit und Soziales&ldquo; die zweitgr&ouml;&szlig;te &ldquo;Frauen-Branche&rdquo;. Der harte Konkurrenzkampf hat hier dazu beigetragen, dass sich der Druck auf die L&ouml;hne immens erh&ouml;ht hat und prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse zunehmend existenzsichernde Arbeitspl&auml;tze verdr&auml;ngen. Dies sei nachfolgend am Beispiel der Bundesl&auml;nder Bremen und Niedersachsen aufgezeigt.<br>\nKonsumverhalten und politische Entscheidungen versch&auml;rfen den Wettbewerb im Einzelhandel<br>\nDie Wettbewerbssituation im Einzelhandel wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Eine wichtige Rolle spielen hier beispielsweise die Einkommensverh&auml;ltnisse. In den vergangenen zehn Jahren hat sich hier die &auml;u&szlig;erst zur&uuml;ckhaltende Reallohnentwicklung bemerkbar gemacht (siehe Abbildung 1). Bis 2009 lagen die Lohnsteigerungen deutlich unter der Inflationsrate. [&hellip;]<br>\nTrotz der verhaltenen Lohnentwicklung und der steigenden Bedeutung des Internet-Handels haben die Verkaufsfl&auml;chen in Deutschland zugenommen. Dies h&auml;ngt damit zusammen, dass der Einzelhandel immer st&auml;rker auf Angebotsformate setzt, die eine gro&szlig;e Fl&auml;che ben&ouml;tigen. Fast die H&auml;lfte des Fl&auml;chenzuwachses ist auf die Zunahme der Einkaufszentren zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. [&hellip;] Da ein Zuwachs an Verkaufsfl&auml;che nicht automatisch auch zu einem Zuwachs an Umsatz f&uuml;hrt, birgt diese Entwicklung die Gefahr, dass die Fl&auml;chenproduktivit&auml;t, also der Umsatz pro Quadratmeter, tendenziell abnimmt. Hierdurch erh&ouml;ht sich der Preisdruck auf die Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1562\">annotazioni.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundesarbeitsgericht st&auml;rkt Rechte der Gewerkschaften<\/strong><br>\nDritte haben bei einem Streik keine Schadensersatzanspr&uuml;che gegen eine Gewerkschaft, die zu diesem Streik aufgerufen hat. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden. In dem verhandelten Fall ging es um einen Fluglotsenstreik aus dem Fr&uuml;hjahr 2009.&nbsp; Mit ihm unterst&uuml;tzten die zum Streik Aufgerufenen Tarifverhandlungen f&uuml;r den Bereich Vorfeldkontrolle\/Verkehrszentrale. Aufgrund einer Verbotsverf&uuml;gung des Arbeitsgerichts Frankfurt\/Main musste die Gewerkschaft den Unterst&uuml;tzungsstreik vorzeitig abbrechen.<br>\nVier Luftverkehrsgesellschaften klagten daraufhin auf Schadensersatz f&uuml;r Folgekosten, verursacht durch Ausf&auml;lle, Umleitungen und Versp&auml;tungen von Fl&uuml;gen. Den muss die betroffene Gewerkschaft jedoch nicht zahlen, hat das BAG jetzt festgestellt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.verdi.de\/themen\/nachrichten\/++co++99bdf278-4bfb-11e5-9fd7-52540059119e\">ver.di<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/juris.bundesarbeitsgericht.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bag&amp;Art=pm&amp;Datum=2015&amp;nr=18205&amp;pos=0&amp;anz=43&amp;titel=Arbeitskampfrecht_-_Schadensersatz_drittbetroffener_Unternehmen\">Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bev&ouml;lkerung ohne beruflichen Abschluss: L&auml;ndervergleich 2014 in ausgew&auml;hlten Altersgruppen<\/strong><br>\nIm Jahr 2014 war in der Bundesrepublik Deutschland 16,1 Prozent der Bev&ouml;lkerung im Alter von 30 bis 39 Jahre ohne beruflichen Abschluss. In der Altersgruppe 40 bis 49 Jahre galt dies f&uuml;r 14,4 Prozent und in der Altersgruppe 50 bis 59 Jahre f&uuml;r 14,8 Prozent. In Westdeutschland war 17,0 Prozent  der Bev&ouml;lkerung im Alter von  30 bis 39 Jahre ohne beruflichen  Abschluss, in der Altersgruppe 40 bis 49 Jahre 15,8 Prozent und in der Altersgruppe 50 bis 59 Jahre 17,0 Prozent.<br>\nIn Ostdeutschland war 12,1 Prozent (ohne Berlin 8,8 Prozent) der Bev&ouml;lkerung im Alter von 30 bis 39 Jahre ohne beruflichen Abschluss, in der Altersgruppe 40 bis 49 Jahre 8,1 Prozent (ohne Berlin 4,5 Prozent) und in der Altersgruppe 50 bis 59 Jahre 6,5 Prozent (ohne Berlin 4,1 Prozent).<br>\nIn den L&auml;ndern reichten die entsprechenden Quoten in 2014 in der Altersgruppe 30 bis 39 Jahre von 7,2 Prozent in Th&uuml;ringen  bis 23,3 Prozent in  Bremen (Land). In der Altersgruppe  40 bis 49 Jahre reichten die entsprechenden Quoten in 2014 von 4,0 Prozent  in Sachsen-Anhalt bis 21,9 Prozent in Bremen (Land). Und in der Altersgruppe  50 bis 59 Jahre reichten die  entsprechenden Quoten in 2014 von 3,2 Prozent  in Sachsen bis 23,1 Prozent in Hamburg. Der Vergleich der drei Altersgruppen in 2014 zeigt  u.a. eine deutliche negative Ann&auml;herung der in der Altersgruppe 50 bis 59 Jahre deutlich niedrigeren Anteile der Bev&ouml;lkerung ohne beruflichen Abschluss in den ostdeutschen L&auml;ndern an die Quoten in Westdeutschland&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2015-08-27_ohne-beruflichen-abschluss-laender-2014.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung&#8232;und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Grenzen der Kita-Platz-Garantie<\/strong><br>\nEltern erhalten keinen Schadensersatz f&uuml;r ihren Verdienstausfall, wenn sie f&uuml;r ihr Kind keinen Kita-Platz erhalten und deshalb l&auml;nger zu Hause bleiben. Das hat das Oberlandesgericht Dresden in zweiter Instanz entschieden.<br>\nEltern erhalten keinen Schadensersatz f&uuml;r ihren Verdienstausfall, wenn sie f&uuml;r ihr Kind keinen Kita-Platz erhalten und deshalb l&auml;nger zu Hause bleiben. Allerdings k&ouml;nnen sie bei fehlenden Kita-Pl&auml;tzen ihren Nachwuchs in eine private Einrichtung bringen. Die daraus entstehenden Mehrkosten muss die Kommune tragen, wenn sie dem Kind trotz rechtzeitiger Anmeldung keinen Platz beschaffen konnte.<br>\nDrei M&uuml;tter verklagten die Stadt Leipzig auf Verdienstausfall, weil ihre Kleinkinder nicht rechtzeitig einen Kita-Platz erhielten und sie deshalb sp&auml;ter als geplant an ihren Arbeitsplatz zur&uuml;ckkehrten. Sie wollten f&uuml;r den Einkommensausfall insgesamt 15 000 Euro Schadensersatz plus Zinsen. Das Landgericht Leipzig sprach ihnen das Geld zu, aber das Oberlandesgericht Dresden lehnte einen Anspruch der Eltern in zweiter Instanz ab. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskr&auml;ftig. Die Revision zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe wurde zugelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/urteil--die-grenzen-der-kita-platz-garantie,1472596,31612448.html\">Ursula Knapp in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>TTIP und CETA? Fairer Handel geht anders<\/strong><br>\nDas Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) ger&auml;t nicht aus den Schlagzeilen. Zuletzt gab es wieder Verwirrung um die Transparenz der Verhandlungen: Die EU-Kommission wollte Berichte nicht mal mehr an verantwortliche Politiker der EU-Mitgliedsstaaten verschicken. Erst nach Protesten ruderte sie zur&uuml;ck.<br>\n&Uuml;ber Dokumente und Pl&auml;ne der US-Seite wird die &Ouml;ffentlichkeit ohnehin nach wie vor nicht informiert. Zeitungsartikel und inoffizielle Berichte machen aber deutlich: An besseren Regeln scheinen die USA kein Interesse zu haben. Sie zeigen keine Bereitschaft, alle acht Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu ratifizieren. Diese menschenrechts&auml;hnlichen Regeln garantieren beispielsweise das Recht, sich in Gewerkschaften zu organisieren und Kollektivverhandlungen zu f&uuml;hren. Auch bei den umstrittenen Sonderklagerechten f&uuml;r Investoren (ISDS) ist keine Bewegung erkennbar. Laut Zeitungsberichten werden selbst die Reformvorschl&auml;ge aus Europa, die Angriffe auf sinnvolle staatliche Regulierung zumindest erschweren w&uuml;rden, von den USA nicht akzeptiert.<br>\nInsgesamt gehen die TTIP-Verhandlungen nach wie vor in die falsche Richtung und auch beim Abkommen mit Kanada (CETA) sind keine Verbesserungen in Sicht. Die Abkommen zielen weiter einseitig auf mehr Wettbewerb und Deregulierung. Das Ziel, gerechte Regeln f&uuml;r den Welthandel zu schaffen, bleibt im Hintergrund.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++66099fe0-4d68-11e5-bf79-52540023ef1a\">DGB klartext<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Fairer Handel geht anders! Deshalb ruft der DGB gemeinsam mit vielen weiteren Organisationen jetzt zu einer Gro&szlig;demonstration am 10. Oktober in Berlin auf. Das Motto: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.ttip-demo.de\/home\/\">TTIP &amp; CETA stoppen! F&uuml;r einen gerechten Welthandel!<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ukraine: IWF stellt Pseudo-Schuldentragf&auml;higkeit her<\/strong><br>\nEs hatte sich angedeutet, dass es Ende August eine Einigung auf irgendeinen Schuldenschnitt geben w&uuml;rde, um die Pleite der Ukraine nicht offensichtlich werden zu lassen (Showdown vor der Ukraine-Pleite?). Entsprechenden Druck hatte der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) gemacht. Zudem muss am Sonntag das Land Zinsen in H&ouml;he von 60 Millionen US-Dollar auf eine Auslandsanleihe begleichen.<br>\nDaher ist es nicht verwunderlich, dass nun gerade noch rechtzeitig eine Einigung erzielt wurde, die nun von der ukrainischen Finanzministerin Natalia Jaresko angek&uuml;ndigt wurde. Sie hatte zuletzt mit einem Schuldenmoratorium gedroht, wenn es keine Einigung g&auml;be.<br>\nVon den zuletzt von Kiew geforderten 40% Schuldenschnitt ist man aber weit entfernt geblieben. Die privaten Gl&auml;ubiger, denn nur um die Schulden bei ihnen ging es in diesen Verhandlungen, wollen nur auf 20% verzichten. Die Verhandlungen &uuml;ber die Umschuldung sollen Ende Oktober abgeschlossen sein. Darauf hatte man sich mit einer Gruppe privater Gl&auml;ubiger geeinigt, die etwa die H&auml;lfte dieser Schulden in H&ouml;he von etwa 18 Milliarden Dollar h&auml;lt. Vereinbart wurde auch, die R&uuml;ckzahlung zu strecken. Sie sollen nun nicht mehr zwischen 2015 und 2023 bezahlt werden, sondern nun erst zwischen 2019 und 2027.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45824\/1.html\">Ralf Streck auf Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Schuldenschnitt f&uuml;r die Ukraine &ndash; Staatsbankrott scheint abgewendet<\/strong><br>\nWestliche Gl&auml;ubiger gew&auml;hren der Ukraine einen Schuldenschnitt von vier Milliarden Dollar. Unterdessen gibt es neue Gespr&auml;che &uuml;ber die Waffenruhe&hellip;<br>\nEine Restrukturierung der Staatsschuld ist eine wichtige Voraussetzung f&uuml;r weitere Finanzhilfen. Die pro-westliche Regierung in Kiew hofft, &auml;hnliche Konditionen f&uuml;r einen russischen Kredit &uuml;ber 3 Milliarden Dollar zu erhalten, der Ende Dezember f&auml;llig wird. Auch in puncto Friedensbem&uuml;hungen scheint sich etwas zu bewegen. Ab dem 1. September, p&uuml;nktlich zum Schulbeginn sollen in der Ukraine die Waffen schweigen. Darauf einigten sich die Vertreter der Ukraine-Kontaktgruppe am vergangenen Mittwoch in Minsk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Schuldenschnitt-fuer-die-Ukraine\/!5223707\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> In der gleichen Ausgabe der taz eine Reihe anderer Beitr&auml;ge zur Krise in der Ukraine. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Paul Krugman: Eine bewegliche Geldschwemme<\/strong><br>\nWas den B&ouml;rsensturz vom letzten Freitag verursacht hat? Und was der fu&#776;r die Zukunft bedeutet? Die Ursache kennt niemand, und fu&#776;r die Zukunft bedeutet er nicht viel.<br>\nAlle Versuche, die t&auml;glichen Bewegungen am Aktienmarkt zu erkl&auml;ren, sind normalerweise sinnlos: Eine in Echtzeit durchgefu&#776;hrte Untersuchung des B&ouml;rsensturzes von 1987 fand keinerlei Beweise fu&#776;r auch nur eine der von &Ouml;konomen und Journalisten nachtr&auml;glich gelieferten Erkl&auml;rungen und kam stattdessen zu dem Schluss, dass die Leute blo&szlig; verkauften,<br>\nSie haben richtig geraten, weil die Preise fielen. Und der Aktienmarkt ist ein wirklich<br>\nschlechter Wegweiser fu&#776;r die wirtschaftliche Zukunft: Paul Samuelson spottete einst, der Markt habe neun der letzten fu&#776;nf Rezessionen richtig vorhergesagt, und in der Hinsicht hat sich nichts ge&auml;ndert.<br>\nDie Investoren sind allerdings wirklich nerv&ouml;s &ndash; und das mit gutem Grund. Die<br>\namerikanische Wirtschaft sieht in letzter Zeit gut, wenngleich nicht fantastisch aus, aber insgesamt scheint die Welt noch immer erstaunlich krisenanf&auml;llig zu sein. Seit sieben Jahren leben wir nun schon in einer Weltwirtschaft, die von einer Krise zur n&auml;chsten taumelt: Immer wenn ein Teil der Welt endlich wieder auf die Fu&#776;&szlig;e zu kommen scheint, stolpert ein anderer.<br>\nUnd Amerika kann sich von diesen globalen Problemen nicht ganz abschotten.<br>\nWarum aber stolpert die Weltwirtschaft immer wieder?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/08\/24\/opinion\/a-moveable-glut.html?_r=0\">NYT, 24. August 2015<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mit Assad gegen die Dschihadisten<\/strong><br>\nWladimir Putin m&ouml;chte eine Allianz gegen den &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; schmieden &ndash; unter Einschluss des syrischen Diktators, der ein treuer K&auml;ufer russischer Waffen ist. Aber es gibt Widerstand.<br>\nDieser Tage h&auml;ufen sich die Besuche arabischer Staatsf&uuml;hrer in Moskau. Der jordanische K&ouml;nig, Abdullah II., der &auml;gyptische Pr&auml;sident, Abd al Fattah al Sisi, und der Kronprinz aus Abu Dhabi, Muhammad Bin Zayed al Nahyan, geben sich in der russischen Hauptstadt gleichsam die Klinke in die Hand.<br>\nAnlass ist eine Internationale Luft- und Raumfahrtmesse nahe Moskau. Auch der saudische K&ouml;nig Salman Bin Abd al Aziz Al Saud will noch in diesem Jahr nach Russland kommen, Pr&auml;sident Wladimir Putin wird in Riad erwartet. Besonders die saudisch-russischen Besuchspl&auml;ne werden in Moskau als Beleg f&uuml;r einen neuen diplomatischen Aufbruch gefeiert. Der Islamwissenschaftler Alexander Ignatenko, Mitglied eines Beratungsgremiums des Pr&auml;sidenten zur Zusammenarbeit mit religi&ouml;sen Gemeinschaften, sprach aus Anlass der aktuellen Besuche gar davon, dass &bdquo;Moskau sich in das Mekka internationaler Politik verwandelt&ldquo;. Man hebt gemeinsame Interessen in Syrien oder auch Libyen hervor &ndash; und stets geht es auch um Waffengesch&auml;fte. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r Moskau ist Assad ein treuer Abnehmer russischer Waffen. Der Kreml hebt zudem beharrlich hervor, der syrische Machthaber sei der legitime Staatschef, der noch von einem beachtlichen Teil der Bev&ouml;lkerung unterst&uuml;tzt werde. Der Hinweis auf das Prinzip der &bdquo;Nichteinmischung in innere Angelegenheiten&ldquo; steht zuverl&auml;ssig auf den Sprechzetteln russischer Politiker. Volksaufst&auml;nde wie den gegen Assad, mit dessen Niederschlagung der B&uuml;rgerkrieg begann, gelten als Machenschaften amerikanischer Geheimdienste, entsprechend den &bdquo;Farbenrevolutionen&ldquo; wie in Georgien und der Ukraine. Die Furcht davor hat auch Niederschlag in der Milit&auml;rdoktrin Russlands gefunden: So hat der Sturz des libyschen Diktators Muammar al Gaddafi vor vier Jahren in Moskau nachhaltig Eindruck gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa\/putin-will-neue-nahostpolitik-entwickeln-13770259.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Anstatt die offensichtlichen russischen Friedensbem&uuml;hungen zu begr&uuml;&szlig;en, werden sie merkw&uuml;rdig hinterfragt und fast ausschlie&szlig;lich auf Waffengesch&auml;fte Russlands mit L&auml;ndern der Region des Nahen Ostens reduziert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bespitzelung der linken Szene Heidelbergs war rechtswidrig<\/strong><br>\nViele von der Aussp&auml;hung durch Polizeispitzel Betroffene suchten den Rechtsweg und bekommen auch Recht. Doch ob damit das Spitzelwesen einged&auml;mmt werden kann, ist noch offen.<br>\nDer Einsatz eines verdeckten Ermittlers im Jahr 2010 gegen die linke Szene in Heidelberg war nachweislich umfassend rechtswidrig: Das entschied das Verwaltungsgericht Karlsruhe am Mittwoch. Damit setzten sich die sieben von der Bespitzelung Betroffenen durch, die die Klage ins Rollen brachten. So fand ein Spitzeleinsatz gegen linke Strukturen noch eine juristische Bewertung, der 2010 f&uuml;r Aufsehen sorgte.<br>\nSimon Bromma war in die linke Szene Heidelbergs eingeschleust worden und sollte eine antifaschistische Gruppe aussp&auml;hen. Doch Simon Brenner, wie der Alias-Namen von Bromma lautete, suchte auch Kontakt zu linken studentischen Initiativen und beteiligte sich auch an bundesweiten B&uuml;ndnistreffen. Nach knapp 9 Monaten endete die verdeckte Arbeit von Bromma, als er durch Zufall enttarnt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Bespitzelung-der-linken-Szene-Heidelbergs-war-rechtswidrig-2792072.html\">Peter Nowak auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Durchsuchung in Presseredaktion und Journalistenwohnung war verfassungswidrig<\/strong><br>\nDurchsuchung darf nicht vorrangig der Aufkl&auml;rung m&ouml;glicher Straftaten von Informanten dienen<br>\nIn einer heute ver&ouml;ffentlichten Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht im Wege dreier Verfassungsbeschwerden die Durchsuchung in Redaktionsr&auml;umen oder Wohnungen von Journalisten in den dortigen F&auml;llen f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Die Durchsuchung d&uuml;rfe nicht vorrangig dem Zweck dienen, den Verdacht von Straftaten durch Informanten aufzukl&auml;ren. Erforderlich seien vielmehr zureichende tats&auml;chliche Anhaltspunkte f&uuml;r eine Straftat der konkret betroffenen Presseangeh&ouml;rigen, die den Beschlagnahmeschutz nach &sect; 97 Abs. 5 Satz 1 Strafprozessordnung entfallen lie&szlig;en.<br>\nDie Redaktion hatte einem Polizeihauptkommissar Spesen in H&ouml;he von 3.149,07 &euro; f&uuml;r eine Reise nach Amsterdam finanziert, um 2011 bei der Recherche &uuml;ber das Verschwinden zweier Kinder in den 1990er Jahren zu helfen. Zudem hatte der betreffende Journalist f&uuml;r einen Kauf zweier Jacken 100,- &euro; ausgelegt, die zur&uuml;ckgezahlt wurden. Als die Polizei 2012 im Zusammenhang mit einem anderen Ermittlungsverfahren auf entsprechende Zahlungen stie&szlig;, witterte sie eine Bestechung mit einer Vergn&uuml;gungsreise. Dies war f&uuml;r den Ermittlungsrichter am Amtsgericht Tiergarten in Berlin Anlass genug, die Durchsuchung von Redaktionsr&auml;umen und der Pivatwohnung eines Journalisten anzuordnen. Dabei wurden verschiedene Datentr&auml;ger sowie elektronische Ger&auml;te (Notebook, Mobiltelefone) beschlagnahmt. Die Durchsuchung fand statt, obwohl entlastende Reisebelege dem den Einsatz leitenden Staatsanwalt &uuml;bergeben wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Durchsuchung-in-Presseredaktion-und-Journalistenwohnung-war-verfassungswidrig-2792979.html\"> Markus Kompa auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Scheuer nennt Strau&szlig;-Boykott der Opposition &ldquo;armselig&rdquo;<\/strong><br>\nDie bayerische Opposition will die Gedenkveranstaltung zum 100. Geburtstag von Franz Josef Strau&szlig; geschlossen boykottieren. SPD und Gr&uuml;ne werfen der CSU vor, mit der Ehrung von Strau&szlig; Geschichtsklitterung zu betreiben. CSU-Generalsekret&auml;r Scheuer reagiert emp&ouml;rt. Nach Ansicht von Rinderspacher wird der ehemalige Ministerpr&auml;sident und CSU-Vorsitzende &ldquo;v&ouml;llig unangemessen monumentalisiert&rdquo;. Dem Merkur sagte er: &ldquo;Die CSU betreibt geschichtsvergessene Heldenverehrung zu parteipolitischen Propagandazwecken.&rdquo; Dabei sei die Bilanz von Strau&szlig; unter anderem mit fragw&uuml;rdigen R&uuml;stungsgesch&auml;ften und mit der &ldquo;Spiegel-Aff&auml;re&rdquo; verbunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/gedenkfeier-scheuer-nennt-strauss-boykott-der-opposition-armselig-1.2624852\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der Zeitgeist, die Sozis und Egon Bahr<\/strong><br>\nAlle trugen sie Trauerworte auf der Zunge. Die sozialdemokratische Gemeinde stand zusammen, als Egon Bahr, einer der V&auml;ter der neuen Ostpolitik und Macher des Wandels durch diese Ann&auml;herung, hochbetagt starb. Er sei ein ganz gro&szlig;er ihrer Partei gewesen, behaupteten sie alle zu Recht. Thomas Oppermann schrieb zum Beispiel, dass Bahr ein &raquo;fester Teil der bundesrepublikanischen Geschichtsschreibung&laquo; sei. Und Au&szlig;enminister Steinmeier erkl&auml;rte, dass &raquo;seine Vorstellungen [&hellip;] buchst&auml;blich den Lauf der Geschichte&laquo; ver&auml;ndert h&auml;tten. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel indes behauptete ganz &auml;hnlich, dass Bahrs &raquo;politische Lebensleistung [&hellip;] herausragend [sei] und vor der Geschichte Bestand haben&laquo; w&uuml;rde. Das klingt alles gut. Nur was k&ouml;nnen diese Herren eigentlich von Bahr lernen?<br>\nMit erhabenen Worten sind sie ja schnell. Sie kosten wenig und ernten viel Aufmerksamkeit. Er hat es ja verdient. Aber m&uuml;sste ein solcher Mann, der in der Bl&uuml;tezeit der Sozialdemokratie in dieser Republik wirkte, der an der Seite von Brandt Weltpolitik machte, der gegen jeden Widerstand den westlichen Blick auf den Osten modifizierte und letztlich auch gro&szlig;en Anteil am Friedensnobelpreis seines Bundeskanzlers hatte, nicht auch Inspiration und Vorbild f&uuml;r alle Sozis nach ihm gewesen sein? Gerade jetzt, da er starb, m&uuml;sste es da nicht bei den politischen Hinterbliebenen einen Moment der Reflexion geben, der &uuml;ber die simplen Nachrufe hinausgeht? [&hellip;]<br>\nTTIP w&auml;re zum Beispiel nicht n&ouml;tig. Gabriel will es jedoch. Weil der neoliberale Zeitgeist es so fordert. Er sollte es wie Bahr machen: Wenn er in der &raquo;Bild-Zeitung&laquo; liest, dass der Wirtschaftsminister den Wohlstand gef&auml;hrde, weil er dieses Freihandelsabkommen nicht wolle, dann soll er sagen &raquo;Schei&szlig; drauf, wir machen es trotzdem nicht!&laquo; und abwarten. Irgendwann gibt ihm die Geschichte recht. Wie damals Bahr. Exakt so schreibt man Geschichte. Aber die heute amtierenden Sozialdemokraten lassen sich von der Geschichte &uuml;berrumpeln. Es sei denn, sie lernten doch noch von diesem gro&szlig;en Sozialdemokraten. Ich hege da aber keinerlei Hoffnung &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/982600.der-zeitgeist-die-sozis-und-egon-bahr.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Internationaler Tag gegen Atomtests, 29. August &ndash; IPPNW: Atomteststoppvertrag muss endg&uuml;ltig in Kraft treten<\/strong><br>\nDie deutsche Sektion der IPPNW unterst&uuml;tzt die Bem&uuml;hungen von Bundesau&szlig;enminister Frank-Walter, die acht Staaten, die den Atomteststoppvertrag bisher nicht unterzeichnet haben, zur Ratifizierung zu dr&auml;ngen. Vor allem m&uuml;sse Steinmeier jedoch die USA in die Pflicht nehmen, dem Vertrag im US-Kongress zuzustimmen. Der damalige US-Pr&auml;sident Bill Clinton hatte den Atomteststoppvertrag 1996 unterschrieben. Seitdem weigert sich der US-Kongress aber, den Vertrag zu ratifizieren. Sollte der Vertrag in den USA in Kraft treten, k&ouml;nnten auch China, Indien, Israel, Nordkorea und Pakistan folgen, die bisher ebenfalls noch nicht ratifiziert haben. Auch Iran und &Auml;gypten m&uuml;ssen noch zustimmen, bevor der Vertrag in Kraft treten kann. Die Parlamente der anderen Atomwaffenstaaten in Russland, Gro&szlig;britannien und Frankreich haben dem Vertrag bereits zugestimmt.<br>\nDie IPPNW Deutschland unterst&uuml;tzt den Aufruf des UN-Generalsekret&auml;rs, den Atomteststopp-Vertrag mehr als zwanzig Jahre nach seinem Abschluss endlich in Kraft treten zu lassen. Das kasachische ATOM-Projekts hat f&uuml;r den internationalen Tag des Atomtests um 11.05 Uhr zu einer weltweiten Schweigeminute aufgerufen.<br>\nIn den 70 Jahren seit dem ersten von den USA durchgef&uuml;hrten Atomtest am 16. Juli 1945 wurden mehr als 2.000 Atomwaffen zur Explosion gebracht. Die Gesamtzahl der Sprengkraft der oberirdischen Atomtests betr&auml;gt 428 Megatonnen (TNT-&Auml;quivalent), fast 30.000 &bdquo;Hiroshimas&ldquo;. Die Radioaktivit&auml;t dieser Atomexplosionen wurde &uuml;ber den Globus verteilt. Der Nachweis von Strontium 90 in der Muttermilch und in den Milchz&auml;hnen von Kindern f&uuml;hrte in den 1960er Jahre zu derart gro&szlig;en Protesten, dass die Atomtests 1963 in der Atmosph&auml;re und Unterwasser verboten wurden.<br>\nDie Menschen in der Pazifik-Region haben besonders unter der Auswirkungen der radioaktiven Verseuchung gelitten: Sie wurden vertrieben und &uuml;ber mehrere Generationen durch die Tests von drei Atomwaffenstaaten (USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich) gesch&auml;digt. Die Sowjetunion und China belasteten gro&szlig;e Teile Zentralasiens und insbesondere Kasachstan mit ihren Atomtests. In den USA selbst sind zahlreiche Menschen direkte Opfer (&bdquo;Downwinders&ldquo;) der vielen Atomtests in Nevada. &Uuml;ber die genauen Auswirkungen der Atomtests an all diesen und weiteren Orten gibt die IPPNW-Ausstellung &bdquo;Hibakusha weltweit&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.nuclear-risks.org\/de\/atomwaffen\/artikel-atomwaffen\/atomwaffentests.html\">detailliert Auskunft<\/a>.<br>\nDie genaue Ziffer der Krebsf&auml;lle weltweit, die gesundheitliche Folge der Atomtests sind, kann nur schwer berechnet werden. Die internationale IPPNW sch&auml;tzte 1991 die weltweite Zahl t&ouml;dlicher Krebsf&auml;lle durch oberirdische Atomtests bis zum Jahr 2000 auf 430.000. Bis zu 2,4 Millionen w&uuml;rden letztendlich aufgrund der Tests an Krebs sterben. Der Strahlenbiologe Prof. Roland Scholz von der Universit&auml;t M&uuml;nchen ging 1997 von einer h&ouml;heren Opferzahl aus. Nach seinen Berechnungen werde allein die &auml;u&szlig;ere Strahlenbelastung durch Fallout bis zum Jahr 2000 zu 3 Millionen zus&auml;tzlichen Krebstoten f&uuml;hren. Die radioaktiven Isotope, die in gro&szlig;en Mengen &uuml;ber die Stratosph&auml;re weltweit freigesetzt wurden, sind u.a.: Americum-241, Jod-131, Caesium-137, Strontium-90, und Plutonium-239, Tritium. Alle diese Isotopen sind Krebserreger. Je nach betroffenem Organ oder K&ouml;rperteil kann es dann zu Leuk&auml;mie, Schilddr&uuml;sen-, Knochen-, Lungen- oder Leberkrebs kommen.<br>\nMehr Informationen zur Geschichte von Atomtests sind auf <a href=\"http:\/\/www.atomwaffena-z.info\/geschichte\/atomwaffentests\/auflistung-aller-tests.html\">Atomwaffen A-Z zu finden<\/a>.<br>\nQuelle: Presseerkl&auml;rung der deutsche Sektion der IPPNW (noch nicht im Netz)\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Im Rausch des Geldes<\/strong><br>\nDer gesamte De-Bruyne-Deal d&uuml;rfte sich auf gut 150 Millionen Euro belaufen. Mit Ethik muss man dem Fu&szlig;ball nicht kommen. Aber es ist schlicht obsz&ouml;n, wie hier Verm&ouml;gen verschwendet wird. Mit dem Transfer von Kevin De Bruyne zu Manchester City wird der deutsche Fu&szlig;ball drastisch zu sp&uuml;ren bekommen, was die entfesselte Macht des Geldes im Fu&szlig;ball anzurichten vermag. Man muss sich dabei noch einmal ganz in Ruhe die Dimension dieses Gesch&auml;fts vergegenw&auml;rtigen, das sich wenige Tage vor dem Ende der Transferperiode anbahnt.<br>\nDer gesamte De-Bruyne-Deal d&uuml;rfte sich inklusive Abl&ouml;sesumme, vier Jahresgeh&auml;ltern und den &uuml;blichen Provisionen auf gut 150 Millionen Euro belaufen. Daf&uuml;r k&ouml;nnte sich der VfL Wolfsburg drei weitere Volkswagen-Arenen neben sein Stadion stellen. Oder anders gesagt: Zwei De-Bruyne-Transfers machen fast eine Allianz-Arena. Ein solch irrwitziges Missverh&auml;ltnis zwischen realen Werten und sportlichem Spekulationsgesch&auml;ft kann dauerhaft nicht die Basis eines Profisports sein, der weiterhin Volkssport sein will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/sport\/fussball\/fussball-transfermarkt-im-rausch-des-geldes-13772157.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Interessant zu lesen in einer Zeitung, die im restlichen Teil der Wirtschaft(sberichterstattung) keinerlei Probleme mit dem homo oeconomicus, der vollst&auml;ndigen Durch&ouml;konomisierung und auch dem winner-takes-all-Prinzip hat (alles f&uuml;r Manager und Aktion&auml;re, den k&auml;rglichen Rest f&uuml;r die Arbeitnehmer).<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Damit die Bank endlich gerade steht<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150828-extra-3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150828-extra-3-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/extra3\/photos\/a.10151867330833918.1073741826.37621248917\/10153192089478918\/?type=1&amp;permPage=1\">Extra 3 via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WL\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27367","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27367","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27367"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27367\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28371,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27367\/revisions\/28371"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27367"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27367"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}