{"id":2738,"date":"2007-11-01T10:53:24","date_gmt":"2007-11-01T09:53:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2738"},"modified":"2007-11-01T10:53:24","modified_gmt":"2007-11-01T09:53:24","slug":"hinweise-des-tages-517","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2738","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nVorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann <a href=\"?p=2738&amp;email=1\">weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Alle reden &uuml;ber die Bahn<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Teure Streiks, billige Argumente<\/strong><br>\nDie Logik der Streikgegner ist unfreiwillig komisch. In ihrem inneren Aufbau erinnert sie an ein Bonmot von Woody Allen: &bdquo;Ich habe keine Angst vorm Sterben &ndash; ich will nur nicht dabei sein, wenn&rsquo;s passiert.&ldquo; So scheinen die Streikkritiker zu sagen: &bdquo;Streik, na gut. Aber nur wenn er keinen wirtschaftlichen Druck aus&uuml;bt!&ldquo; Anders als mit diesem Sinn f&uuml;r Albernheiten l&auml;sst es sich kaum erkl&auml;ren, warum Deutschland das einzige Land der Welt ist, das sich drei mal t&auml;glich den &ouml;konomischen Schaden von Streiks ausrechnet, um damit das Streiken an sich f&uuml;r sozial unvertr&auml;glich zu erkl&auml;ren.<br>\nIn der politischen Diskussion mag die Frage der Kosten eines Streiks ein ber&uuml;cksichtigenswerter Aspekt der Auseinandersetzung sein, in der juristischen ist er hingegen verfehlt. Es liegt im Wesen eines Streiks, dass er wirtschaftliche Auswirkungen f&uuml;r die Arbeitgeber und mittelbar auch f&uuml;r Dritte hat. Durch Zuf&uuml;gung wirtschaftlicher Nachteile soll ja gerade der notwendige Druck entwickelt werden, um das Streikziel zu erreichen. Dabei ist es grunds&auml;tzlich nicht Sache der Arbeitsgerichte, die Gewerkschaften bei der Auswahl der Streikmittel zu reglementieren, indem sie etwa der GdL nur den Streik im Personennahverkehr erlauben, ihn hingegen im G&uuml;ter- und Fernverkehr untersagen. Dies l&auml;uft auf eine verfassungswidrige &bdquo;Zensur&ldquo; hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/Kommentare;art141,2411214?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahnprivatisierung: Mehdorn bangt um Milliardenprojekte<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn ben&ouml;tige &ldquo;zeitnah zus&auml;tzliches Eigenkapital, wenn sie langfristig ein europ&auml;ischer Champion bleiben will&rdquo;. Wachstumsmarkt Osteuropa: Die Bahn will strategisch wichtige Regionen erschlie&szlig;en. Schon heute erh&auml;lt Mehdorn nach eigenen Angaben &ldquo;vermehrt Anfragen, Staatsbahnen vollst&auml;ndig zu &uuml;bernehmen&rdquo;. St&auml;dtischer Nahverkehr: Bei Ausschreibungen in Gro&szlig;st&auml;dten wie Prag, Lyon oder Stockholm sieht die Bahn gro&szlig;e Wachstumsm&ouml;glichkeiten. Vor allem beim Betrieb von S-Bahnen rechnet sich das Unternehmen Chancen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/news.de.msn.com\/wirtschaft\/Article.aspx?cp-documentid=6537997\">Microsoft Network Online Services<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Und was ist mit uns (den deutschen Bahnkunden)?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-Parteitagsbeschluss zur Bahnprivatisierung<\/strong><br>\nWeil es vielleicht noch wichtig werden k&ouml;nnte, hier der Wortlaut des Parteitagsbeschlusses zur Bahnprivatisierung.<br>\nDie interpretationsf&auml;hige R&uuml;ckholklausel lautet: Sollte dieses Modell der stimmrechtslosen Vorzugsaktien nicht durchgesetzt werden k&ouml;nnen, dann beauftragt der Parteitag den neu gew&auml;hlten Parteivorstand nach Beteiligung des Parteirates, der Landes- und Bezirksvorsitzenden sowie der Verkehrs-, Wirtschafts- und Finanzpolitiker des Bundes und der L&auml;nder, jedwede vorgeschlagene L&ouml;sung zu beurteilen.<br>\nDer Parteivorstand wird auch im Lichte der Debatten auf dem Hamburger Parteitag urteilen und diese dem n&auml;chsten Parteitag zur Entscheidung &uuml;bertragen.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/20071101_Parteitagsbeschluss_Bahnprivatisierung.pdf\">SPD [PDF &ndash; 40 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>SPNV-Aufgabentr&auml;ger fordern Stopp der aktuellen Privatisierungspl&auml;ne<\/strong><br>\nDie Bundesarbeitsgemeinschaft Schienenpersonennahverkehr begegnet dem SPD-Vorhaben, die Bahnprivatisierung &uuml;ber eine Volksaktie durchzuf&uuml;hren, mit gro&szlig;er Skepsis. Die strukturellen M&auml;ngel des bisherigen Regierungsmodells bleiben bestehen. Der Widerspruch zwischen Gemeinwohlinteressen und Renditeerwartungen der Anleger kann mit der Volksaktie nicht aufgel&ouml;st werden. Mit dem Netz und dem Fernverkehr in den l&auml;ndlichen Regionen Deutschlands l&auml;sst sich kein Geld verdienen, weder f&uuml;r Kleinaktion&auml;re noch f&uuml;r institutionelle Anleger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/spnv.de\/website\/cms\/front_content.php?idcat=10&amp;idart=195\">Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabentr&auml;ger des SPNV e. V.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Z&uuml;gel f&uuml;rs (ausl&auml;ndische) Kapital<\/strong><br>\nDeutschland legt mit dem &Uuml;bernahmegesetz f&uuml;r Firmen schlicht seine Naivit&auml;t ab, die in dem Glauben gipfelte: Der Kapitalmarkt werde es schon richten, wenn er nur frei sei. Firmen&uuml;bernahmen steigern nur dann sicher die Effizienz, wenn der Markt im Besitz vollst&auml;ndiger Informationen auch &uuml;ber die Zukunft ist. Das ist er nat&uuml;rlich nie. Und deshalb ist es volkswirtschaftlich gef&auml;hrlich, so zu tun, als sei der Markt vollkommen. Ein freier, aber unvollkommener Kapitalmarkt ist nicht in der Lage, Vorst&auml;nde zu kontrollieren und sie zu wertschaffendem Verhalten anzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/?em_cnt=1236353http:\/\/\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Kernprobleme hat SPD-Parteitag nicht ber&uuml;hrt&laquo;<\/strong><br>\nWenn Linke Druck auf SPD aus&uuml;bt, ist das noch kein Linksruck bei Sozialdemokraten. Ein Gespr&auml;ch mit Oskar Lafontaine: &bdquo;Wenn das Arbeitslosengeld I an &auml;ltere Betroffene l&auml;nger gezahlt wird, ist das auch ein Erfolg der Linken. Aber die wesentlichen Fragen sind davon unber&uuml;hrt. Au&szlig;erdem, glaube ich, sind die Menschen kl&uuml;ger als die ver&ouml;ffentlichte Meinung. Das Motto des SPD-Parteitages &raquo;Aufschwung f&uuml;r alle&laquo; haben sicher viele Menschen als Provokation empfunden. Besonders diejenigen, die nur Minijobs oder befristete Arbeitsvertr&auml;ge haben, Leiharbeiter sind oder trotz Vollzeitarbeit Hartz IV beantragen m&uuml;ssen. Von den Rentnern ganz zu schweigen. &hellip; Typisch f&uuml;r diese Koalition ist die Mehrwertsteuererh&ouml;hung: Die CDU sagte zwei Punkte, die SPD sagte &raquo;auf keinen Fall&laquo; &ndash; und heraus kamen drei Punkte. Und so wird das weitergehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/11-01\/049.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Mit etwas mehr Ungerechtigkeit lebt es sich besser&ldquo;<\/strong><br>\nIfo Chef Hans-Werner Sinn hat wieder zugeschlagen: Manager sollen ruhig zu viel verdienen d&uuml;rfen, die neue Transparenz bei Managergeh&auml;ltern f&ouml;rdere den Neidkomplex der Menschen und sei deshalb sch&auml;dlich f&uuml;r die Wirtschaft, im Extremfall k&ouml;nnten als Folge sogar Arbeitspl&auml;tze vernichtet werden. &ldquo;Mit etwas mehr Ungerechtigkeit lebt es sich besser&ldquo;.<br>\nF&uuml;r seinen Namen kann der Herr Sinn ja nichts. Aber er kann sehr wohl etwas daf&uuml;r, wenn er solch unm&ouml;glichen Unsinn daher schw&auml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.igmetall-bayern.de\/News-Ansicht.26.0.html?&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=506&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&amp;cHash=18f6062c51\">IG-Metall Bayern<\/a><\/li>\n<li><strong>Zur Rente<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Neue Sch&auml;tzungen: St&auml;rkere Rentenerh&ouml;hung m&ouml;glich<\/strong><br>\nDie Rentenversicherung h&auml;lt 2008 eine st&auml;rkere Anhebung der Altersbez&uuml;ge f&uuml;r m&ouml;glich als bisher erwartet. &ldquo;Mit den Annahmen der Bundesregierung errechnet sich aus heutiger Sicht eine Anpassung der Renten im Jahr 2008 in H&ouml;he von 1,03 Prozent in den alten und von 1,13 Prozent in den neuen Bundesl&auml;ndern&rdquo;, erkl&auml;rte die Deutsche Rentenversicherung Bund am Mittwoch nach Beratungen des Sch&auml;tzerkreises.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1236313\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Lange ist es wirklich nicht her, da h&auml;tte man von der FR statt einer so irref&uuml;hrenden &Uuml;berschrift wie selbstverst&auml;ndlich einen Hinweis darauf erwartet, dass diese &bdquo;Erh&ouml;hung&ldquo; wegen der bei &uuml;ber zwei Prozent liegenden Inflation netto einen Einkommensverlust f&uuml;r die Rentner bedeutet. Diese Zeiten sind vorbei. Was finden wir unterhalb des Textes stattdessen vor? Einen Kasten mit Werbung f&uuml;r die private Altersvorsorge. Wahrscheinlich wird der Hinweis auf die real schrumpfende Rente in Zukunft doch wieder erscheinen &ndash; als &Uuml;berleitung zur Werbung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Armut im Alter<\/strong><br>\nUm die Rentenl&uuml;cke zu verringern, muss jeder privat vorsorgen. Fast schon ein Muss f&uuml;r alle, die sie bekommen: die Riester-Rente. Durch die staatliche F&ouml;rderung kommen Vorsorgesparer auf ansehnliche Renditen. Doch allein mit einem Riester-Vetrag l&auml;sst sich die Rentenl&uuml;cke nicht schlie&szlig;en, sondern nur verkleinern. Mit einer betrieblichen Altersvorsorge k&ouml;nnen Vorsorgesparer die L&uuml;cke weiter reduzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/online\/2007\/44\/finanztest-rentenluecke\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mal wieder ein sch&ouml;nes Beispiel daf&uuml;r, wie Journalismus zur reinen PR f&uuml;r die Versicherungswirtschaft verkommt. Auf die Idee, dass die derzeitige Rentenpolitik auf einem Irrweg ist und dass man politisch daran etwas &auml;ndern kann und muss, kommen die Anpasser in der ZEIT schon gar nicht mehr. Da machen sie lieber gleich offen Werbung f&uuml;r die private Vorsorge.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Sparen von klein auf<\/strong><br>\nBerliner ABC-Sch&uuml;tzen leisten Sanierungsbeitrag. Weil die Stadt keine Kinder&auml;rzte einstellt, stehen Einschulungsuntersuchungen in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/11-01\/060.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Von der Leyen akzeptiert Betreuungsgeld: Gluckengehalt soll Gesetz werden<\/strong><br>\nMinisterin von der Leyen, Gegnerin eines Betreuungsgeldes, gibt nach: Ab 2013 sollen Eltern Geld erhalten, wenn sie ihre Kinder nicht in die Krippe geben. So steht es in ihrem Gesetzentwurf. Dabei w&auml;ren die Zeiten g&uuml;nstig, Argumente gegen die &ldquo;Herdpr&auml;mie&rdquo; anzuf&uuml;hren. In Th&uuml;ringen etwa lassen sich ihre Auswirkung studieren. Dort n&auml;mlich gibt es das Modell schon &ndash; in Form eines 2006 eingef&uuml;hrten &ldquo;Erziehungsgelds&rdquo;. Kinder ab zwei Jahren haben einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Verzichten die Eltern auf das Angebot, erhalten sie 150 Euro monatlich. Zumindest die Zweij&auml;hrigen gehen seither seltener in eine Krippe: Im M&auml;rz 2006 besuchten rund 80 Prozent dieser Altersgruppe eine Kita, im M&auml;rz 2007 waren es nur noch 73 Prozent. Kritiker bem&auml;ngeln, dass das Geld den Versuch untergr&auml;bt, Kinder aus benachteiligten Familien zu helfen. &ldquo;Das Betreuungsgeld ist vor allem f&uuml;r bildungsferne Eltern ein Anreiz, Kinder zu Hause zu betreuen&rdquo;, sagt etwa SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese. Die 150 Euro k&ouml;nnten gerade arme oder arbeitslose Eltern motivieren, ihr Kind daheim zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/leyen-bringt-katastrophe-auf-den-weg\/?src=SZ&amp;cHash=6524f678cc\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Schwarzer Rauch &uuml;ber Karlsruhe<\/strong><br>\nDie Bundesgerichte bekommen neue Spitzen &ndash; die Auswahl l&auml;uft verschworen ab wie bei einer Papstwahl. Noch immer wird in Deutschland mehr dar&uuml;ber berichtet, wer neuer Verfassungsrichter am Supreme Court der USA werden soll als &uuml;ber die Richter im eigenen Land. Mindestens drei Reformvorschl&auml;ge gibt es, um die Personalentscheidungen transparenter zu machen und sie vom Verdacht der Parteienpatronage zu befreien. Aber alle wurden wieder verworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/Bundesgerichte;art122,2410531?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Elmar Altvater: Eine schwarze Utopie<\/strong><br>\nNicht der Staat verursacht Krisen und Elend &ndash; der entfesselte Markt zerst&ouml;rt Mensch, Natur und Gesellschaft. Wer anderes behauptet, betreibt neoliberale, reaktion&auml;re Propaganda. &ndash; Die Liberalen von heute sind borniert genug, um die zerst&ouml;rerische Kraft der M&auml;rkte zu verdr&auml;ngen. Sie kommt in ihrer neoliberalen Kommunikation nicht oder allenfalls mit dem Schumpeterschen Attribut &bdquo;sch&ouml;pferisch&ldquo; vor. Doch Marktliberale haben eine gro&szlig;e Klappe, und wenn es ums Eingemachte, das hei&szlig;t um die eigenen Privilegien geht, sind sie hasenherzig. Die alten Liberalen des 18. Jahrhunderts haben ihre Theorien, etwa die Metapher von der unsichtbaren Hand des Marktes, gegen die Eingriffe der Obrigkeit ins gesellschaftliche Leben entwickelt. Das war durchaus fortschrittlich und riskant. Heute sind die Neoliberalen nur noch reaktion&auml;re Propagandaesel der herrschenden Eliten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/online\/2007\/44\/besser-wirtschaften-elmar-altvater\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Krake Bertelsmann:<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Bertelsmann-Stiftung: Werner Weidenfeld muss gehen<\/strong><br>\nAuf gewisse Weise verk&ouml;rpert Werner Weidenfeld insofern die Bertelsmann Stiftung, ihre Rastlosigkeit, ihre Allgegenwart, ihren st&auml;ndigen Seitenwechsel an den Grenzen von privatwirtschaftlich, gemeinn&uuml;tzig, staatsnah und halbwissenschaftlich, prominenzorientiert und kommunal. Eine echte Nichtregierungsorganisation mit Kontakten in alle Regierungen hinein. Das festliche Wort daf&uuml;r ist &ldquo;zivilgesellschaftliches Engagement&rdquo;, weniger g&uuml;ldene Umschreibungen lauten auf Lobbyismus. Dass Bertelsmann sich jetzt von Weidenfeld aus Anlass eines unspektakul&auml;ren Verdachts distanziert, folgt insofern dessen Motiven, der Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung zuzustimmen. Beide m&ouml;chten einer Diskussion dar&uuml;ber, was in diesem Land als gemeinn&uuml;tzig gilt, nicht unn&ouml;tig Nahrung geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360\/Doc~EEF4FC27FE7BE4F9182649E4F4A2B5F53~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Nach der SZ ist nun auch die FAZ auf die Umtriebe der Bertelsmann-Stiftung aufmerksam geworden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>G&uuml;tersloher Gemeinn&uuml;tzigkeiten<\/strong><br>\nDie Bertelsmann-Stiftung steckt in einer Krise. Ihre wissenschaftliche Arbeit ger&auml;t ins Zwielicht, linke Kritiker aus dem fr&uuml;her eng verbundenen Gewerkschaftsumfeld machen gegen sie mobil. Und im Inneren der Stiftung mangelt es nicht an Intrigen. Jetzt muss auch noch der vielleicht wichtigste Kopf der Denkfabrik gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.absatzwirtschaft.de\/Content\/Communication\/Handelsblatt-News\/_pv\/doc_page\/1\/_p\/1003932\/nc\/0\/_t\/ft\/_b\/62242\/default.aspx\/guetersloher-gemeinnuetzigkeiten.html\">Absatzwirtschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zu dem Beitrag w&auml;re Vieles kritisch anzumerken, doch das kennen unsere Leserinnen und Leser schon. Jedenfalls gibt er einen sch&ouml;nen Einblick ins Innenleben der Krake.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Franco-Faschismus verurteilt<\/strong><br>\nGegen die Stimmen der Konservativen: Spanisches Parlament verabschiedete &raquo;Erinnerungsgesetz&laquo; &ndash; 32 Jahre nach dem Tod des Diktators.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/11-01\/051.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Blackwater-Skandal<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Die Gesetzlosen<\/strong><br>\nDas US-Au&szlig;enministerium hat Mitarbeitern der umstrittenen Sicherheitsfirma Blackwater nach einer t&ouml;dlichen Schie&szlig;erei in Bagdad Immunit&auml;t gew&auml;hrt, berichtete die New York Times. Die Ermittlungsabteilung des Au&szlig;enministeriums kam zu dem Schluss, dass es gegenw&auml;rtig keine Grundlage gebe, auf der die privaten Sicherheitsleute zur Verantwortung gezogen werden k&ouml;nnten. Die Ermittler hatten daraufhin den US-Kongress aufgefordert, sich des Problems anzunehmen. Ihr Chef, Richard J. Griffin, legte vorige Woche seinen Posten nieder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2007%2F10%2F31%2Fa0016&amp;src=GI&amp;cHash=fed6eabb57&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Das ist eine Katastrophe&rdquo;<\/strong><br>\nWolfgang Kaleck vom European Center for Constitutional and Human Rights &uuml;ber die Blackwater-Immunit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2007%2F10%2F31%2Fa0017&amp;src=GI&amp;cHash=088e07abf1&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>S&ouml;ldner an die Front!<\/strong><br>\nEine Berufsarmee ist tausend Kontrollen durch Parlament, Senat und &Ouml;ffentlichkeit ausgesetzt. Da sind die privaten Unternehmen eine gro&szlig;e Hilfe. Es wird immer wieder gesagt, die S&ouml;ldner seien billiger. Das m&ouml;gen sie hier und dort sein. In Wahrheit aber spielen sie ihre heutige die Rolle nicht aus &ouml;konomischen, sondern aus politischen Gr&uuml;nden. Blackwater-Angestellte schie&szlig;en schneller. Bestimmte Dienstvorschriften kommen bei den private military companies nicht zur Anwendung. Sie bewegen sich in einem &ndash; auch juristisch &ndash; viel offeneren Raum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/?em_cnt=1235710\">FR<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2738","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2738","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2738"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2738\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2738"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2738"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}