{"id":274,"date":"2003-12-29T14:25:37","date_gmt":"2003-12-29T13:25:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=274"},"modified":"2024-10-14T18:47:04","modified_gmt":"2024-10-14T16:47:04","slug":"oswald-metzgers-kleine-nachhaltige-manipulationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=274","title":{"rendered":"Oswald Metzgers kleine, nachhaltige Manipulationen"},"content":{"rendered":"<p>Am 2. Dezember 2003 erschien in der <em>Frankfurter Rundschau<\/em> als Dokumentation ein Beitrag von Oswald Metzger unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Die Summe der Unterlassungen&rdquo;. Kein sonderlich aufkl&auml;rendes St&uuml;ck, eher ein Paradebeispiel f&uuml;r die Demagogie um Schulden und Staat. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nOswald Metzger war acht jahrelang haushaltspolitischer Sprecher der B&uuml;ndnisgr&uuml;nen im Bundestag. F&uuml;r die Bundestagswahl 2002 gab ihm die Basis in Baden-W&uuml;rttemberg keinen aussichtsreichen Listenplatz. Seitdem ist Metzger als Publizist und Politikberater unterwegs, er ist Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, er redet auf Veranstaltungen der Arbeitgeberverb&auml;nde und er ist Fellow der Bertelsmann-Stiftung in der Aktion Demographischer Wandel. Metzger wird Querdenker genannt, obwohl er nun schon seit Jahren in Diensten des gro&szlig;en Stroms der wirtschaftsliberaler Meinungen schwimmt und mit besonderer Radikalit&auml;t &ndash; man k&ouml;nnte auch sagen: &Uuml;bertreibung &ndash; vor Staatsbankrott, Schuldenfalle und den &ldquo;Gutmenschen&rdquo; warnt. <\/p><p>Seine manipulative Kraft setzt sich aus vielen kleinen einzelnen Manipulationen zusammen; es ist ihm auch nicht ganz leicht beizukommen, weil jeder vern&uuml;nftige Mensch sein Anliegen, die Schulden zu senken und die Zinslast des Bundes und der L&auml;nder und der Gemeinde-Haushalte zu reduzieren, teilen muss. Nun zu den einzelnen Irref&uuml;hrungen des Oswald Metzger: <\/p><ol>\n<li>Metzger addiert zu der von ihm genannten expliziten Staatsschuld von 1,3 Billionen Euro die sogenannte implizite Verschuldung, also die Leistungsversprechungen der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung hinzu und kommt auf die gigantische Zahl von 5,7 Billionen Euro.\n<p>Dazu ist zu sagen:<br>\nDie erworbenen Leistungsversprechungen sind keine Schulden. Sie sind in einem einigerma&szlig;en intakten System von Sozialversicherungen wie von privaten Versicherungen Anspr&uuml;che, die die sp&auml;teren Leistungsempf&auml;nger in der Regel durch Pr&auml;mien- beziehungsweise Beitragszahlungen erworben haben. Ihre Beitr&auml;ge wurden im Umlageverfahren f&uuml;r die Zahlung von Leistungen an die &Auml;lteren beziehungsweise im Falle von Krankenversicherungen an die jeweils gerade Kranken gezahlt . Dieses System kann in Schwierigkeiten geraten, wenn wie in der j&uuml;ngeren Vergangenheit und heute nicht f&uuml;r eine ausreichende Auslastung der Volkswirtschaft gesorgt wird, oder wenn so genannte versicherungsfremde Leistungen auf den Beitragszahlern abgeladen werden, wie dies im Zuge der deutschen Vereinigung geschehen ist. &ndash; Aber dieser Mangel der vergangenen 14 Jahre rechtfertigt nicht die &uuml;bertreibende Addition des Oswald Metzger.<\/p><\/li>\n<li>Metzger behauptet, Hans Eichel sei in der letzten Legislaturperiode noch die &ldquo;Verk&ouml;rperung finanzpolitischer Solidit&auml;t&rdquo; gewesen, habe aber jetzt in Br&uuml;ssel leider an der Seite mit den Franzosen geholfen, den Stabilit&auml;tspakt, ein &ldquo;wirksames Instrument der Defizit-Begrenzung in der Euro-Zone faktisch zu beerdigen.&rdquo;\n<p>Dazu ist zu sagen:<br>\nAn diesen Aussagen stimmt nahezu nichts. Die finanzpolitische Solidit&auml;t, die hier Oswald Metzger f&uuml;r Hans Eichel und damit vor allem auch f&uuml;r sich, f&uuml;r Metzger selbst als haushaltspolitischem Sprecher der B&uuml;ndnisgr&uuml;nen, in Anspruch nimmt, war ja gar keine echte, tats&auml;chliche Solidit&auml;t. Metzger wie Eichel und viele andere in unserem Land verwechseln Sparabsicht mit Sparerfolg. Ein typischer Denkfehler von Menschen, die nicht in gesamtwirtschaftlichen Zusammenh&auml;ngen zu denken gelernt haben. Dass Sparabsicht und -erfolg nahe beisammen liegen, stimmt bei Einzelnen und Familien, z.B. f&uuml;r die Familie Metzger oder die Familie Eichel. Wenn eine Familie f&uuml;r sich entscheidet, in einem Jahr einige 100 Euro zus&auml;tzlich zu sparen, dann wird es ihnen (vorausgesetzt sie verf&uuml;gen &uuml;ber ein einigerma&szlig;en gutes Einkommen) in der Regel gelingen. &ndash; In der gesamten Volkswirtschaft ist das nicht so: Wenn der Finanzminister in eine Krise &ldquo;hineinspart&rdquo;, dann nimmt er am Ende weniger Steuern ein, weil er die Wirtschaft weiter nach unten treibt.<br>\nDas ist das Dilemma der vergangenen vier Jahre gewesen. Herr Metzger war ma&szlig;geblich mitverantwortlich f&uuml;r den weiteren Niedergang unserer Volkswirtschaft und damit f&uuml;r den Anstieg der Schulden. &ndash; Diese Verantwortung wird er nat&uuml;rlich niemals zugeben. Die zitierten &uuml;bertreibenden &Auml;u&szlig;erungen sind Ausdruck des schlechten Gewissens. Denn f&uuml;r so dumm muss man ihn nicht halten, dass er seine Verantwortung, und die des Sachverst&auml;ndigenrats, und der Opposition, und der Herren Chefvolkswirte der Bundesbank und der Europ&auml;ischen Zentralbank, und leider auch die von Hans Eichel, nicht erkennt. <\/p>\n<p>Auch die Behauptung, der Pakt sei ein wirksames Instrument der Defizitbegrenzung in der Euro-Zone gewesen, ist falsch. Der Pakt in seiner unflexiblen Form hat leider ganz wesentlich dazu beigetragen, einige Volkswirtschaften, wie die deutsche zum Beispiel, in eine Abw&auml;rtsspirale der Konjunktur zu treiben und damit das Defizit zu erh&ouml;hen statt es zu begrenzen.<\/p><\/li>\n<li>Metzger vergleicht dann die Entwicklung der so genannten Schuldenstandsquote mit der Entwicklung der Sozialleistungsquote.\n<p>Dazu ist zusagen:<br>\nHier werden einfach &Auml;pfel mit Birnen verglichen. Metzger vergleicht eine sogenannte Bestandsgr&ouml;&szlig;e, wie die &Ouml;konomen sagen, mit einer Stromgr&ouml;&szlig;e; also den Schuldenstand, der zu einem Zeitpunkt &ndash; etwa am Ende eines Jahres &ndash; gemessen wird, mit Sozialleistungen, die in einem Zeitraum &ndash; etwa pro Jahr &ndash; gemessen werden. Der Vergleich ist sinnlos.<\/p><\/li>\n<li>Metzger behauptet, wir h&auml;tten unseren Sozialstaat zunehmend auf Pump finanziert.\n<p>Dazu ist zu sagen:<br>\nBelege bringt er daf&uuml;r nicht. Das Einzige ist der Hinweis darauf, &ldquo;die Staatsquote lag am Ende jenes etatistischen Jahrzehnts&rdquo; (gemeint sind die siebziger Jahre) &ldquo;bei rund 50%&rdquo;. &ndash; Was Herr Metzger nicht sagt: dass sich die Staatsquote rechnerisch vergr&ouml;&szlig;ert, wenn z. B. Kindersteuerfreibetr&auml;ge abgeschafft oder reduziert werden und daf&uuml;r Kindergeld gezahlt wird, was in jener Zeit geschah und mit ca. 0,9% in die Quote einging. &ndash; Metzger sagt auch nicht, dass sich die Quote automatisch erh&ouml;ht, wenn der Nenner, n&auml;mlich das Sozialprodukt, nicht geb&uuml;hrend steigt oder stagniert, was Anfang der 80er Jahre geschah und dann immer wieder bis heute (siehe Tabelle unten). &ndash; Dass unsere Staatshaushalte bei Bund und L&auml;ndern und Gemeinden nun schon seit der deutschen Vereinigung mit &uuml;ber 150 Milliarden DM p.a. belastet werden, wird schlicht ignoriert. Herr Metzger tut das, was viele aus seinen Reihen tun und wof&uuml;r er in Talkshows geschickt und in die Reihen der Bertelsmann-Stiftung aufgenommen wurde: er nutzt die hohe Vereinigungsbelastung, die gerade die gro&szlig;e Mehrheit der B&uuml;rger &uuml;ber Lohnsteuerzahlungen und Beitr&auml;ge nun seit Jahren tragen, um unsere sozialstaatliche Ordnung zu diskreditieren. Dem Sozialstaat wird angelastet, was unser aller Probleme ist: die solidarische Finanzierung der deutschen Einheit in der Vergangenheit und in der Zukunft. Wer wie Metzger gegen das Verm&ouml;gen der kleinen Leute, die soziale Sicherung, mit &Uuml;bertreibungen und Unterstellungen polemisiert und gleichzeitig die schwierige Verteilung der Last der deutschen Vereinigung verschweigt beziehungsweise beiseite l&auml;sst, dass sie den Beitragszahlern angelastet wurde, legt die Axt an den Grundkonsens unserer Gesellschaft. <\/p>\n<p>Wie wenig die Polemik Metzgers gegen den Sozialstaat der siebziger Jahre berechtigt ist und wie sehr die obigen Hinweise zutreffen, zeigt die Tabelle der Entwicklung der Staatsquote im Zeitablauf:<\/p>\n<p><strong>Tabelle: Entwickung der Staatsquote<\/strong><\/p>\n<table>\n<tr class=\"even\">\n<td>1970<\/td>\n<td>39,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1971<\/td>\n<td>40,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1973<\/td>\n<td>42,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1974<\/td>\n<td>45,6<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1975<\/td>\n<td>49,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1976<\/td>\n<td>49,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1978<\/td>\n<td>47,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1979<\/td>\n<td>47,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1980<\/td>\n<td>47,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1981<\/td>\n<td>48,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1982<\/td>\n<td>48,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1983<\/td>\n<td>47,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1986<\/td>\n<td>45,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1990<\/td>\n<td>44,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1991<\/td>\n<td>47,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1992<\/td>\n<td>48,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1993<\/td>\n<td>49,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1996<\/td>\n<td>50,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1997<\/td>\n<td>49,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1998<\/td>\n<td>48,8<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>1999<\/td>\n<td>48,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2000<\/td>\n<td>48,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>2001<\/td>\n<td>48,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>2002<\/td>\n<td>48,5<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/li>\n<\/ol><p>Dazu noch einige erl&auml;uternde Hinweise: Mit der wesentlich von der ersten &Ouml;lpreiskrise und einer falschen Geldpolitik verursachten Wachstumsschw&auml;che in den Jahren 1975 und 76 sprang die Staatsquote auf fast 50 Prozent an. Nach der einigerma&szlig;en gelungenen Ankurbelung sank sie 1979 wieder auf 47,2%. &ndash; Was soll angesichts der massiv schwankenden Entwicklung der Staatsquote der Hinweis auf das &ldquo;etatistische Jahrzehnt&rdquo;? Der Nenner, das Sozialprodukt ver&auml;nderte sich und damit auch die Quote. &Auml;hnlich ging es mehrmals sp&auml;ter. <\/p><p>Im Anstieg der 70er Jahre mit enthalten sind neue Aktivit&auml;ten der &Ouml;ffentlichen H&auml;nde: der Beginn des Umweltschutzes, der Ausbau der Bildung und Forschungsf&ouml;rderung, und einige neue soziale Regelungen wie etwa das erw&auml;hnte Kindergeld. Mag dies etatistisch nennen, wer mag. <\/p><p>Den Anstieg auf &uuml;ber 50% in den Neunziger Jahren l&auml;sst Herr Metzger gro&szlig;z&uuml;gig weg. War dieses dann auch ein etatistisches Jahrzehnt? Das waren die schwache Konjunktur &ndash; 1993 z.B. minus 1,2% R&uuml;ckgang des Bruttoinlandsprodukts &ndash; und die Kosten der deutschen Einheit. <\/p><p>Die von Metzger beschworene &ldquo;finanzpolitische Solidit&auml;t&rdquo; in Zeiten des Haushaltssprechers Metzger und des Finanzministers Hans Eichel spiegelt sich vor allem in der so &uuml;berdurchschnittlich &ldquo;niedrigen&rdquo; Staatsquote der Jahre 1999 bis 2002 &ndash; im Schnitt lag sie deutlich h&ouml;her als in den geschm&auml;hten Siebzigern und ungef&auml;hr auf dem Schnitt Kohls in den Neunzigern.<br>\nAllein diese Zahlenreihe belegt die unseri&ouml;se Arbeitsweise des Querdenkers Oswald Metzger. <\/p><p>Nachbemerkung f&uuml;r historisch kundige Leser: es gab einmal vor 30 bis 40 Jahren in Frankreich einen Herrn Poujade und in D&auml;nemark einen Herrn Glistrup. Beide polemisierten in demagogischer und populistischer Weise gegen Staat, B&uuml;rokratie und &ouml;ffentliche Leistungen. Die Texte von Herrn Metzger erinnern an die damaligen &Auml;u&szlig;erungen der Beiden. Die demokratische Welt hat damals die beiden Demagogen gemieden. Heute wird Herr Metzger hofiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 2. Dezember 2003 erschien in der <em>Frankfurter Rundschau<\/em> als Dokumentation ein Beitrag von Oswald Metzger unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Die Summe der Unterlassungen&rdquo;. 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