{"id":27496,"date":"2015-09-09T11:48:02","date_gmt":"2015-09-09T09:48:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27496"},"modified":"2015-09-10T09:16:00","modified_gmt":"2015-09-10T07:16:00","slug":"g36-affaere-nichts-ist-so-wie-es-scheint","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27496","title":{"rendered":"G36-Aff\u00e4re \u2013 Nichts ist so, wie es scheint"},"content":{"rendered":"<p>Gestern gab Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen bekannt, dass ihr Ministerium das G36 als Standardgewehr der Bundeswehr aussortiert und nun eine europaweite Ausschreibung f&uuml;r ein Nachfolgemodell startet. &Ouml;ffentliche Kritik an dieser Entscheidung blieb aus. Kein Wunder, schlie&szlig;lich gilt das G36 seit zwei Jahren in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung als &bdquo;Pannengewehr&ldquo;. Eine Neuausschreibung scheint somit begr&uuml;ndet. Doch das ist nicht einmal die halbe Wahrheit. Sobald man ein wenig hinter die Kulissen schaut, st&ouml;&szlig;t man auf einen undurchdringlichen Nebel aus Medienkampagnen, T&auml;uschungen, Halbwahrheiten und L&uuml;gen. Die Story hinter der Story ist brisant. Doch leider sieht es nicht so aus, dass wir die Hintergr&uuml;nde je erfahren werden. Die G36-Aff&auml;re ist vor allem ein Musterbeispiel f&uuml;r kollektives Medienversagen. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9477\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-27496-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150909_G36_Affaere_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150909_G36_Affaere_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150909_G36_Affaere_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150909_G36_Affaere_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=27496-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/150909_G36_Affaere_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"150909_G36_Affaere_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Fassen wir zun&auml;chst einmal die &bdquo;offizielle Version&ldquo; der G36-Aff&auml;re zusammen. Medienberichten zufolge gab es beim Bundeswehreinsatz in Afghanistan Probleme mit &bdquo;&Uuml;berhitzungssch&auml;den&ldquo; beim Sturmgewehr G36, das als Standardgewehr der Bundeswehr in einer Auflage von 175.000 St&uuml;ck in der Truppe im Einsatz ist. Daraufhin startete die Bundeswehr interne Pr&uuml;fungen, die zu einem vernichtenden Urteil kamen &ndash; bei hohen Au&szlig;entemperaturen und hoher Belastung durch schnelle Schussfolge soll das Trefferbild des G36 so miserabel ausgefallen sein, dass es als Einsatzwaffe untauglich erscheint. Eine Nachbesserung w&uuml;rde kaum Abhilfe verschaffen, daher sei das Verteidigungsministerium im Grunde gezwungen, das nun schon 20 Jahre alte Modell auszumustern und ein neues Standardgewehr auszuschreiben. Von der Leyen pr&auml;sentiert sich in dieser Version als harte Aufkl&auml;rerin, die alte Seilschaften zwischen dem Ministerium und dem G36-Hersteller Heckler &amp; Koch offenlegt und im Sinne des Steuerzahlers und der Bundeswehrsoldaten neue Wege geht. So &bdquo;sch&ouml;n&ldquo; sich diese Geschichte anh&ouml;rt, sie scheint von vorne bis hinten erfunden zu sein.<\/p><p><strong>Die Story hinter der Story<\/strong><\/p><p>Wer sich Aufkl&auml;rung bez&uuml;glich des Sachverhalts erhofft, ist bei den deutschen Medien jedoch rettungslos verloren. Im Gegenteil &ndash; die hier geschilderte &bdquo;offizielle Version&ldquo; ist auch gleichzeitig das Narrativ fast aller Medienberichte zum Thema. Wer sich genauer informieren will, muss schon in (meist englischsprachigen) Fachforen f&uuml;r Waffentechnik recherchieren, sich die teils harsch formulierten <a href=\"http:\/\/www.heckler-koch.com\/de\/presse\/pressemitteilungen\/browse\/1.html\">Pressemitteilungen des Herstellers Heckler &amp; Koch<\/a> zu Gem&uuml;te f&uuml;hren oder aber ein vertrauliches Schreiben des Bundesverteidigungsministeriums mit dem Titel <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/20140313_BMVg-G36-Genese.pdf\">&bdquo;Gewehr G36 &ndash; Genese&ldquo; [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a> lesen, das auch den meisten Medien vorliegt. Die Erkenntnisse aus dieser internen Untersuchung in der Kurz&uuml;bersicht:<\/p><ul>\n<li>Der &bdquo;&Uuml;berhitzungsschaden&ldquo; aus Afghanistan wurde durch unsachgem&auml;&szlig;en Gebrauch der Waffe verursacht <\/li>\n<li>Die folgende Untersuchung des G36 wurde offenbar mit dem Ziel verfolgt, das Gewehr als untauglich dastehen zu lassen<\/li>\n<li>Bei der Untersuchung wurde ausschlie&szlig;lich eine bestimmte Munition eines einzigen Herstellers verwendet, die im spezifischen Testaufbau (schnelle Feuerst&ouml;&szlig;e, hohe Temperatur) zu schlechten Ergebnissen (Streuungen im Schussbild) f&uuml;hren muss<\/li>\n<li>Sowohl das Ernst-Mach-Institut (EMI) der Fraunhofer Gesellschaft als auch das Kriminaltechnische Institut des Bundeskriminalamts haben die Tests reproduziert und sind zum Ergebnis gekommen, dass die (falsche) verwendete Munition die kausale Ursache f&uuml;r die beschriebenen Probleme sei<\/li>\n<li>Der Hersteller der Munition kam zum selben Ergebnis<\/li>\n<li>S&auml;mtliche Tests und Gutachten weisen dem G36 eine vollumf&auml;ngliche Eignung aus und stellen fest, dass die Forderungen und technischen Lieferbedingungen des Ministeriums eingehalten wurden<\/li>\n<\/ul><p>Das ist mehr als erstaunlich, widerspricht dieser Bericht, der sich mit den Einsch&auml;tzungen neutraler Experten und <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/domesticNews\/idDEKBN0ND11S20150422\">der Truppe selbst<\/a> deckt, doch diametral den Medienberichten. Auch darauf geht der Bericht des Verteidigungsministeriums in aller Deutlichkeit ein:<\/p><blockquote><p>\nDie &ouml;ffentliche Meinungsbildung und Berichterstattung wurde offensichtlich durch mehrere Journalisten gesteuert. Grundlage dieser Berichterstattung waren auch interne, teils als VS-NfD eingestufte Dokumente der Bundeswehr. Seit 2013 berichtet vornehmlich ein klar erkennbarer Kreis deutscher Medien mit wiederkehrender Regelm&auml;&szlig;igkeit &uuml;ber Heckler &amp; Koch, n&auml;mlich &bdquo;Die Zeit&ldquo;, &bdquo;Der Spiegel&ldquo;, &bdquo;tageszeitung&ldquo; und &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo;. [&hellip;] [Es ist] eindeutig erkennbar, dass die laufende Thematisierung des G36 Teil einer gesteuerten Kampagne gegen den Hersteller Heckler &amp; Koch und gegen die Bundeswehr ist.\n<\/p><\/blockquote><p>Dieser Eindruck ist schl&uuml;ssig, vor allem, wenn man bedenkt, dass das n&auml;mliche Schreiben  medial &auml;u&szlig;erst selektiv aufgegriffen wurde. Im Schreiben ist an sp&auml;terer Stelle n&auml;mlich auch davon die Rede, dass der Milit&auml;rische Abschirmdienst (MAD) in der Sache eingeschaltet werden sollte. Dies war nat&uuml;rlich ein gefundenes Fressen f&uuml;r die genannten Medien. &Uuml;ber die &ndash; inhaltlich nat&uuml;rlich indiskutable &ndash; Forderung wurde dann auch ausf&uuml;hrlich <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2015-05\/mad-sollte-whistleblower-und-journalisten-ausspaehen\">berichtet<\/a> &ndash; s&auml;mtliche inhaltlichen Kritikpunkte des Berichts wurden jedoch g&auml;nzlich unkritisch unter den Tisch fallen gelassen. An der &bdquo;offiziellen Version&ldquo; sollte nicht ger&uuml;ttelt werden.<\/p><p><strong>Die Frage nach dem &bdquo;Warum&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Da stellt sich nat&uuml;rlich die Frage nach dem &bdquo;Warum&ldquo;? Warum versuchen einzelne offenbar einflussreiche Personen innerhalb der Verteidigungsministeriums das alte Standardgewehr in einer gezielten Kampagne schlecht zu machen? Warum lassen sich einige Journalisten gezielt in diese Kampagne einspannen? Warum will das Verteidigungsministerium &uuml;berhaupt ein neues Standardgewehr? Auf diese Fragen kann man ohne weitere Recherche keine eindeutigen Antworten geben. Man kann jedoch zwei Sachverhalte aufzeigen, die m&ouml;glicherweise eine Erkl&auml;rung geben k&ouml;nnten:<\/p><ol>\n<li><strong>Das G36 und das &bdquo;Aufgabenspektrum&ldquo; der Bundeswehr<\/strong>\n<p>Das G36 ist eine Entwicklung der 70er und 80er und wurde 1995 als Standardgewehr f&uuml;r eine Wehrpflichtigenarmee eingef&uuml;hrt, die nach den Buchstaben des Grundgesetzes eine Verteidigungsarmee war. Die Spezifikationen waren daher auch vergleichsweise gering. Ausgelegt ist das Gewehr f&uuml;r Einzelfeuer und kurze Feuerst&ouml;&szlig;e bei einem Tagesmunitionsverbrauch von 100 Schuss bei einer Lebensdauer von 10.000 Schuss. Es war schon immer bekannt, dass das G36 nach 150 Schuss Dauerfeuer &uuml;berhitzt und erst einmal abk&uuml;hlen muss. Beim G36 handelt es sich schlie&szlig;lich um ein &bdquo;Standardgewehr&ldquo; und nicht um eine teure Spezialwaffe f&uuml;r Spezialeinsatzkr&auml;fte. Das G36 sollte m&ouml;glichst preiswert und einfach in der Handhabung sein und im Ernstfall in heimischen Regionen auch funktionieren. Nach diversen Experteneinsch&auml;tzungen erf&uuml;llt das Gewehr diese Anforderungen auch.<\/p>\n<p>Die aktuelle Bundeswehr ist &ndash; das konnte vor 20 Jahren noch niemand ahnen &ndash; jedoch nach dem Willen einiger Politiker eine internationale Einsatzarmee. Eine solche Armee braucht jedoch kein &bdquo;Standardgewehr&ldquo;, sondern wesentlich anspruchsvollere und damit auch teurere Waffen. Offenbar haben die Politiker und Politikerinnen, die st&auml;ndig fordern, Deutschland m&uuml;sse weltweit Kriege f&uuml;hren, jedoch nicht die Traute, 175.000 teure Gewehre zu ordern, die f&uuml;r diese Anforderung konstruiert wurden. Ein gesellschaftliche Debatte, warum ein Bundeswehrsoldat ein &bdquo;Standardgewehr&ldquo; ben&ouml;tigt, mit dem er in der hei&szlig;en W&uuml;ste im Dauerfeuer Hochleistungsmunition verfeuern kann, ist offensichtlich politisch nicht gewollt. Was liegt da n&auml;her als &bdquo;M&auml;ngel&ldquo; beim alten G36 zu erfinden und einen Austausch der Bewaffnung als Reaktion auf diese &bdquo;M&auml;ngel&ldquo; zu verkaufen? <\/p><\/li>\n<li><strong>Heckler &amp; Koch<\/strong>\n<p>Der deutsche R&uuml;stungskonzern Heckler &amp; Koch gilt als massiv &uuml;berschuldet und wird seit Jahren als &Uuml;bernahmekandidat betrachtet. Die schlechte Presse der letzten Jahre und die gestern verk&uuml;ndete Neuausschreibung sind ein harter Schlag f&uuml;r Heckler &amp; Koch. Sicher gibt es zahlreiche R&uuml;stungsmultis und Finanzkonzerne, die Heckler &amp; Koch gerne zu einem niedrigen Preiss &uuml;bernehmen w&uuml;rden. Die Medienkampagne gegen Heckler &amp; Koch k&ouml;nnte ein gezielter Schachzug sein, um genau dieses Ziel zu erreichen. Welche Journalisten wurden denn da von wem gezielt mit &bdquo;Informationen&ldquo; angef&uuml;ttert? Sind diese Journalisten Mitglieder transatlantischer Interessennetzwerke? Auf welcher Payroll stehen sie? Und wer ist in der Bundeswehr und im Ministerium f&uuml;r die Kampagne verantwortlich? Einige Beamte wurden ja bereits entsorgt oder ersetzt. Wer &uuml;bernahm die Posten und wessen Interessen vertreten diese Personen? Welche Rolle spielt dabei die von Frau von der Leyen eingesetzte Staatssekret&auml;rin <a href=\"http:\/\/www.bmvg.de\/portal\/a\/bmvg\/!ut\/p\/c4\/DcLBDYAwCADAWVwA_v7cQv001BJDatEAretr7nDHn9KQk0JupQtX3A6Z8wu5jROaqHiwSW9QhJMHUbhzNQ5iY6gUJpq8FzZ86jJ9py4TbQ!!\/\">Katrin Suder<\/a>, die zuvor Direktorin des Beratungsunternehmens McKinsey war?<\/p><\/li>\n<\/ol><p>All diese Fragen k&ouml;nnte ein funktionierendes Medienumfeld aufkl&auml;ren und ich bin mir sicher, dass dann einige K&ouml;pfe rollen w&uuml;rden. Die G36-Aff&auml;re hat einiges an Brisanz und Potential. Leider werden diese Fragen in den Medien jedoch noch nicht einmal angesprochen. Stattdessen wird eine &bdquo;offizielle Version&ldquo; verbreitet, die ganz offensichtlich eine Kampagne ist. Vielleicht haben Sie, liebe Leser und Leserinnen, ja weiterf&uuml;hrende Informationen, die hier zweckdienlich sind. Wenn ja, dann schreiben Sie bitte an <a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion@nachdenkseiten.de<\/a> &ndash; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=7\">gerne auch verschl&uuml;sselt<\/a>.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/48cf69925d934f19b70edf9e60ff989e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern gab Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen bekannt, dass ihr Ministerium das G36 als Standardgewehr der Bundeswehr aussortiert und nun eine europaweite Ausschreibung f&uuml;r ein Nachfolgemodell startet. &Ouml;ffentliche Kritik an dieser Entscheidung blieb aus. Kein Wunder, schlie&szlig;lich gilt das G36 seit zwei Jahren in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung als &bdquo;Pannengewehr&ldquo;. Eine Neuausschreibung scheint somit begr&uuml;ndet. Doch<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27496\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,107,172,183,11],"tags":[358,906,626],"class_list":["post-27496","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-aufruestung","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-bundeswehr","tag-ruestungsindustrie","tag-von-der-leyen-ursula"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27496","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27496"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27496\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27510,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27496\/revisions\/27510"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27496"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27496"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}