{"id":2752,"date":"2007-11-07T09:04:01","date_gmt":"2007-11-07T08:04:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2752"},"modified":"2007-11-07T10:47:05","modified_gmt":"2007-11-07T09:47:05","slug":"hinweise-des-tages-521","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2752","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann <a href=\"?p=2752&amp;email=1\">weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Auftragseing&auml;nge gehen zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Auftragseing&auml;nge in der Industrie sind vorl&auml;ufigen Angaben zufolge1 im September preis- und saisonbereinigt2 um 2,5% zur&uuml;ckgegangen, nachdem sie sich im August aufw&auml;rts revidiert um 1,9 % erh&ouml;ht hatten. Der Umfang an Gro&szlig;auftr&auml;gen war f&uuml;r einen September unterdurchschnittlich. Die Nachfrage bei den Herstellern von Investitionsg&uuml;tern, die erfahrungsgem&auml;&szlig; etwas st&auml;rker schwankt, schw&auml;chte sich deutlich um 3,7 % ab. Bei den Vorleistungsg&uuml;terproduzenten ging das Ordervolumen um 0,9 % und bei den Herstellern von Konsumg&uuml;tern um 1,4 % zur&uuml;ck. Die Inlandsbestellungen nahmen mit -2,9 % st&auml;rker ab als die Auslandsbestellungen (-1,9 %).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Statistiken\/IndustrieVerarbGewerbe\/Konjunkturdaten\/Auftragseingang,property=file.pdf\">Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft [PDF &ndash; 24 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Vermutlich k&ouml;nnen wir demn&auml;chst wieder h&ouml;ren, der Auftragsr&uuml;ckgang l&auml;ge vor allem an der Debatte um die Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ende des Baubooms<\/strong><br>\nIn Deutschland werden immer weniger Wohnungen und Eigenheime gebaut. Eine Erholung am Markt ist kaum in Sicht, denn f&uuml;r die Zukunft wird ein weiterer R&uuml;ckgang erwartet. Grund ist die Abschaffung der Eigenheimzulage. In diesem Jahr werden die Ums&auml;tze beim Bau von H&auml;usern und Wohnungen voraussichtlich vier Prozent niedriger bei 25,9 Milliarden liegen, im kommenden Jahr d&uuml;rften sie nochmals um etwa 9,5 Prozent auf 23,4 Milliarden Euro sinken, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Hans-Hartwig Loewenstein, mit. Bei Ein- und Zweifamilienh&auml;usern seien die Genehmigungen in diesem Jahr um 42 Prozent eingebrochen, bei Mehrfamilienh&auml;usern sei der R&uuml;ckgang mit 16 Prozent geringer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Verbraucher-Hausbau-Baugewerbe;art131,2413834\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein Beispiel unter vielen wie volkswirtschaftlich kontraproduktiv das Sparen am falschen Ende f&uuml;r die Konjunktur ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dumpingl&ouml;hne f&uuml;r Post-Subunternehmer<\/strong><br>\nWas viele nicht wissen: Viele Postdienstleistungen, wie z.B. Briefk&auml;sten leeren, werden inzwischen von Taxifahrern oder Pizzalieferanten erledigt. Und: Die Post dr&auml;ngt die Subunternehmer, die Kosten drastisch zu reduzieren. Offiziell setzt sie sich dagegen vehement f&uuml;r den Post-Mindestlohn ein.<br>\nDie Post ist enorm doppelz&uuml;ngig. Warum? Sie hat bisher schon &uuml;ber 1.800 Subunternehmer zugelassen, die die Transporte machen zu den Briefk&auml;sten, und die sind au&szlig;ertariflich und dort werden Hungerl&ouml;hne bezahlt. Sie hat Subunternehmen in Dienst genommen und gezwungen L&ouml;hne zu bezahlen, die bei vier Euro, 4,50 Euro liegen.<br>\nF&uuml;r Mindestlohn eintreten, wenn es ihm n&uuml;tzt. Niedrigl&ouml;hne f&ouml;rdern, wo es geht. Das ist die Politik von Klaus Zumwinkel. &Uuml;brigens: 2006 verbesserte sich seine Verg&uuml;tung um 27 Prozent auf 4,2 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/fakt\/4980479.html\">Fakt MDR<\/a><\/li>\n<li><strong>Was ist &raquo;gute Arbeit&laquo;?<\/strong><br>\nDGB-Index nimmt Qualit&auml;t von Arbeitsverh&auml;ltnissen unter die Lupe. Politik der &raquo;Agenda 2010&laquo; f&uuml;hrte zu Verschlechterungen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/11-06\/007.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Monopolkommission fordert harte Ma&szlig;nahmen gegen Stromkonzerne<\/strong><br>\nJetzt ist es amtlich: Laut Monopolkommission gibt es auf dem deutschen Strom- und Gasmarkt keinen Wettbewerb. Die Experten verlangen ein hartes Vorgehen gegen die Konzerne. Ein Minister benennt den Vorwurf erstmals konkret: Manipulationen an der Leipziger Energieb&ouml;rse.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,515662,00.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.monopolkommission.de\/sg_49\/presse_s49.pdf\">Monopolkommission [PDF &ndash; 76 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>DIW-Studie: Jeder zweite Deutsche hat keine Ersparnisse<\/strong><br>\nDie reichsten zehn Prozent der Deutschen besitzen fast zwei Drittel des gesamten Volksverm&ouml;gens, die &auml;rmste H&auml;lfte dagegen fast nichts. Die Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) best&auml;tigt die Sorgen vieler B&uuml;rger, dass die Reichen immer reicher werden, w&auml;hrend die gro&szlig;e Masse gerade &uuml;ber die Runden kommt. Die Studie zeigt auch, wie gro&szlig; die Unterschiede zwischen Ost und West noch immer sind. Das Durchschnittsverm&ouml;gen eines Westdeutschen ist 2,6 mal h&ouml;her als das eines Ostdeutschen; Ostdeutsche sind eher verschuldet und besitzen seltener Wohneigentum. Auch Frauen sind benachteiligt. Ihr Kapital ist im Schnitt fast 30 000 Euro niedriger als das von M&auml;nnern. Besonders gering sind die Ersparnisse von Migranten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt2m1\/finanzen\/artikel\/783\/141477\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Aber die Erbschafssteuer, mit der die Fortschreibung der Ungleichheit auch nur ein klein wenig abgemildert werden k&ouml;nnte, darf nat&uuml;rlich nicht erh&ouml;ht werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&Uuml;berschuldung privater Haushalte im Jahr 2006<\/strong><br>\n&Uuml;berschuldung und finanzielle Schwierigkeiten sind oftmals gleichbedeutend mit Armut und Ausgrenzung. Um die Datenlage zu diesem Thema zu verbessern, wurden erstmals zum Jahresende 2006 die Angaben von 33 000 &uuml;berschuldeten Personen statistisch ausgewertet. Daraus ergibt sich, dass die von einer Schuldnerberatungsstelle beratenen Personen im Durchschnitt mit 37 000 Euro verschuldet sind, bei einem Nettoeinkommen aller Haushaltsmitglieder von monatlich 1.144 Euro. Mehr als die H&auml;lfte aller beratenen Personen war arbeitslos. Die Arbeitslosigkeit war auch bei knapp einem Drittel Ausl&ouml;ser der finanziellen Misere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Publikationen\/Querschnittsveroeffentlichungen\/WirtschaftStatistik\/AktuellUeberschuldung,property=file.pdf\">Statistisches Bundesamt [PDF &ndash; 260 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wie meldete doch die Deutsche Bundesbank im Juni 2007: Die Deutschen sind im Durchschnitt reicher geworden. Ihr Geldverm&ouml;gen legte um 225 Milliarden oder 5 Prozent auf gut 4,5 Billionen Euro zu. Es hat sich damit &ndash; statistisch gesehen &ndash; <a href=\"?p=2416\">seit 1991 pro Haushalt fast verdoppelt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vorratsdatenspeicherung: Es wird die gesamte Bev&ouml;lkerung treffen<\/strong><br>\nAktionstags-Koordinator Cristof Remmert-Fontes &uuml;ber die Folgen der Daten-Sammelwut des Staates: Das bedeutet faktisch den Wegfall privater Kommunikation. Bisher gibt es ein ganz striktes gesetzliches Verbot der Datenerhebung und Speicherung von Telekommunikationsdaten, wenn diese nicht zu Abrechnungszwecken ben&ouml;tigt werden. Mit der Vorratsdatenspeicherung wird dieses Verbot aufgehoben. Unsere komplette Kommunikation &uuml;ber Telefon und Internet wird dann erfasst. &Uuml;ber das Handy l&auml;sst sich zus&auml;tzlich ein relativ umfangreiches Bewegungsprofil erstellen. Es werden also Daten gespeichert, die bisher nicht gespeichert werden durften. Und zwar pauschal von jedem B&uuml;rger, egal ob er sich einer Straftat verd&auml;chtig macht oder nicht. Die Strafverfolgung wird nicht verbessert, ebenso wenig wie mit der Online-Durchsuchung. Terroristen haben doch andere Mittel und M&ouml;glichkeiten. Es wird nur die kleinen Fische treffen. Und nat&uuml;rlich die Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1238650&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell&amp;em_ivw=fr_polstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Strukturelle Probleme&ldquo; &ndash; Oder die Kunst der Verschleierung<\/strong><br>\nKaum ein anderer Begriff wurde in den letzten f&uuml;nfzehn Jahren so oft verwendet, um g&auml;hnende Leere, ja gigantische Hohlr&auml;ume zu kaschieren, wie der Begriff der &ldquo;Strukturellen Probleme&rdquo;. Wer gar nicht mehr wei&szlig;, wo im reichen Deutschland noch ein Schreckgespenst hergenommen werden k&ouml;nnte, um das Volk (einschlie&szlig;lich der rechtgl&auml;ubigen Katholiken Bayerns) damit dahin zu scheuchen, wo man es braucht, der greift zum &ldquo;Strukturellen Problem&rdquo; und gibt sich damit selbst ein eigenes kleines Erm&auml;chtigungsgesetz.<br>\nUnter der Leerformel von der Strukturellen Reform l&auml;sst sich praktisch alles durchsetzen, denn der Sachverstand, der hinter dieser Phrase noch nach Sinn und Unsinn, nach den Nutznie&szlig;ern und den Verlierern suchen k&ouml;nnte, der scheint unter den Politikern und ihren Hof-Experten, auch unter der Opposition und der sog. Freien Presse, seit langen Jahren einen tiefen Schlaf zu schlafen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.egon-w-kreutzer.de\/Meinung\/0PAD45.html\">Egon W. Kreutzer<\/a><\/li>\n<li><strong>Uni Gie&szlig;en zieht Studiengeb&uuml;hren vorl&auml;ufig nicht mehr ein<\/strong><br>\nLetzte Woche hatte das Verwaltungsgericht Gie&szlig;en in einem Eilverfahren zugunsten eines Studiengeb&uuml;hrengegners entschieden. Das Pr&auml;sidium der Uni hat nun Konsequenzen gezogen und will in allen vergleichbaren F&auml;llen vorl&auml;ufig auf die Geb&uuml;hrenerhebung verzichten. Gleichzeitig wird eine Beschwerde vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts erhoben. Hunderte Studierende m&uuml;ssen erst einmal nicht zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-704-giessen_gebuehrenfrei.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Studentischer Dachverband begr&uuml;&szlig;t Einigung der Koalition zur BAf&ouml;G-Erh&ouml;hung<\/strong><br>\nDas BAf&ouml;G wird f&uuml;r Studierende und Sch&uuml;ler ab dem 1. Oktober 2008 um zehn Prozent erh&ouml;ht. Ebenso sollen die Elternfreibetr&auml;ge um acht Prozent steigen. Diese Einigung der Koalition gab SPD-Chef Peter Struck heute der Presse bekannt. Damit hat sich die Koalition gegen die erkl&auml;rte BAf&ouml;G-Gegnerin Anette Schavan durchsetzen k&ouml;nnen. Diese hatte bereits zu Beginn ihrer Amtszeit das BAf&ouml;G als &ldquo;Auslaufmodell&rdquo; bezeichnet. Diese Erh&ouml;hung des BAf&ouml;G decke lediglich die Entwicklung der Einkommens- und Preisentwicklung seit 2001. Es bed&uuml;rfe prinzipiell einer gesetzlichen Regelung f&uuml;r eine dauerhafte j&auml;hrliche Anpassung der Ausbildungsf&ouml;rderung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/show\/147623.html\">fzs<\/a><\/li>\n<li><strong>Professoren auf Kundenfang<\/strong><br>\nDie Bundesl&auml;nder verbieten ihren Unis, gewinnorientiert zu arbeiten. Mit allerlei Tricks und komplizierten Gesch&auml;ftsmodellen versuchen die Hochschulen, dennoch Geld zu verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/forschung_bildung\/bildung\/:Unternehmerische%20Unis%20Professoren%20Kundenfang\/275550.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eigentlich ist es nur konsequent, wenn Lehrende und Forschende zu &laquo; Unternehmern innerhalb der unternehmerischen Hochschule &raquo; (Innovationsminister Pinkwart) werden sollen.<br>\nIm &Uuml;brigen geht der Beitrag von falschen Annahmen aus: Die Hochschullehrer durften schon immer (bezahlte) Nebent&auml;tigkeiten aus&uuml;ben: Universit&auml;ts-Klinikdirektoren verdienten mit ihren Krankenstationen &uuml;ppig, Architekten betrieben nebenher ihr Architekturb&uuml;ro und Ingenieure ihre Firma, es gab sog. An-Institute, Herr Raffelh&uuml;schen z.B. konnte unbeanstandet f&uuml;r MLP honorierte Vortr&auml;ge halten etc.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bildung als Privatsache: Privatschulen und Nachilfeanbieter auf dem Vormarsch<\/strong><br>\n&bdquo;Deutsche Eltern lieben Privatschulen&ldquo;, &bdquo;Privatschulen boomen&ldquo; &ndash; so oder &auml;hnlich lauten in j&uuml;ngster Zeit viele Schlagzeilen. Oft wird dabei unter Bezug auf die PISA-Ergebnisse die ungepr&uuml;fte Aussage wiederholt, Privatschulen seien besser als &ouml;ffentliche. Verfechter des &ouml;ffentlichen Schulwesens reagieren alarmiert und die Lobbyisten des Privatschulwesens rechnen vor, dass sie zu wenig Geld vom Staat erhalten. Zugleich ist seit Jahren von der Expansion der privaten Nachhilfeketten zu lesen, die sich bereits als Partner f&uuml;r den Ganztagsbetrieb der &ouml;ffentlichen Schulen anbieten. Der f&uuml;nfte Teil des Privatisierungsreports der GEW nimmt diese beiden Entwicklungen unter die Lupe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Binaries\/Binary27844\/GEW-Priva-5.pdf\">GEW [PDF &ndash; 580 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>In geistiger Geiselhaft<\/strong><br>\nDie Schweiz erstarrt vor Christoph Blocher. Seine Gegner verzweifeln, seine Partei besteht aus Kopfnickern. Nur schwache Naturen brauchen starke Figuren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltwoche.ch\/artikel\/print.asp?AssetID=17612&amp;CategoryID=66\">Weltwoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das Beunruhigende an den Wahlen in der Schweiz ist das Aufzeigen einer M&ouml;glichkeit, wie b&uuml;rgerliche Parteien von rechts aufgerollt werden  k&ouml;nnen. Solange rechte Parteien in Deutschland so d&auml;mlich sind, sich auch noch NPD zu nennen und sich nicht klar von Sprache und NS- Gedankengut distanzieren k&ouml;nnen, zeigen ihre &ldquo;Erfolge&rdquo; zwar Vers&auml;umnisse in Politik und Gesellschaft auf, bleiben aber in ihrer Bedeutung marginal.  Der Erfolg von Fortuyn seinerzeit in Holland und von Blocher jetzt in der Schweiz sollte uns aber zu denken geben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sozialbetr&uuml;ger schr&ouml;pfen Schweden<\/strong><br>\nDie Empf&auml;nger von Sozialleistungen in Schweden m&uuml;ssen sich auf h&auml;rtere Kontrollen ihrer Bed&uuml;rftigkeit einrichten. Grund daf&uuml;r sind neue Erhebungen, nach denen eine stetig wachsende Zahl der Schweden das f&uuml;r seine Gro&szlig;z&uuml;gigkeit ber&uuml;hmte Sozialsystem des Landes ausnutzt und den Staat so j&auml;hrlich um Milliardenbetr&auml;ge betr&uuml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:Sozialbetr%FCger%20Schweden\/272986.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Jetzt geht offenbar in Schweden unter der konservativen Regierung dieselbe Kampagne gegen &bdquo;Sozialbetr&uuml;ger&ldquo; los, wie wir sie aus Clements Zeiten kannten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Ganze 6% der Sozialleistungen werden &bdquo;unrechtm&auml;&szlig;ig&ldquo; abgerufen oder &bdquo;verschwendet&ldquo; &ndash; das ist nicht eine vernachl&auml;ssigbare Restgr&ouml;&szlig;e, sondern ein guter Grund f&uuml;r eine rei&szlig;erische &Uuml;berschrift und daf&uuml;r, gleich das ganze Sozialsystem zu verunglimpfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Maybrit Illner und Ren&eacute; Obermann: kein Anschluss w&auml;hrend dieser Nummer<\/strong><br>\nMaybrit Illner und Ren&eacute; Obermann sind ein Paar! Die Nachricht schlug gestern ein wie ein Telekom-Techniker in einen Schaltkasten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/nc\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wa&amp;dig=2007%2F11%2F06%2Fa0143&amp;src=GI&amp;cHash=8fd0a9217b&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eigentlich ist das wirklich kein Thema f&uuml;r uns. Sollen doch die Talkmasterinnen der Republik sich liieren mit wem sie wollen. Interessant f&uuml;r uns ist nur, dass es die Damen, die mit Ihren Sendungen &uuml;ber die Welt aufkl&auml;ren wollen, in ihrem Privatleben so auffallend h&auml;ufig zu den M&auml;chtigen in der Wirtschaft dr&auml;ngt.<br>\nMaybrit Illner, die laut ZDF in ihrer Talkshow &bdquo;die Floskeln der Politiker f&uuml;r die Zuschauer zu &uuml;bersetzen&ldquo; versucht, dr&auml;ngt es zu Ren&eacute; Obermann (Spitzname: &bdquo;Dobermann&ldquo;), den die Heuschrecke Blackstone zum Telekomchef gemacht hat, damit er dort gr&uuml;ndlich aufr&auml;umt und gro&szlig;e Teile der Telekom in Servicegesellschaften auslagert, um auf diese Weise zum einen den Lohn der Besch&auml;ftigten zu dr&uuml;cken und zum andern ihre Arbeitszeit zu verl&auml;ngern.<br>\nSabine Christiansen, die jahrelang Sonntagabends &bdquo;eine gro&szlig;e Koalition der System&uuml;berwinder&ldquo; einlud, die uns pausenlos einzureden versuchten, dass es &bdquo;unserer&ldquo; Wirtschaft besser gehe, wenn es &bdquo;der&ldquo; Wirtschaft wieder gut gehe und wenn es &bdquo;der&ldquo; Wirtschaft gut gehe, es auch &bdquo;uns&ldquo; wieder gut gehe (Walter von Rossum), hatte &ndash; nachdem ihre Kollegin Ulla Kock am Brink ihr ihren Ehemann ausgespannt hatte &ndash; zun&auml;chst eine Liaison mit dem Bayer-Boss Manfred Schneider bevor sie auf einen franz&ouml;sischen Jeansk&ouml;nig flog.<br>\nNina Ruge (&bdquo;alles wird gut&ldquo;), die bis vor kurzem die Sendung &bdquo;Leute heute&ldquo; machte, ist mit dem Linde-Chef Wolfgang Reitzle (Autor des Buches &bdquo;Luxus schafft Wohlstand&ldquo;) verheiratet.<br>\nUnsere &bdquo;Star&ldquo;- Moderatorinnen dr&auml;ngt es offenbar auch privat in die Lebenswelten der gro&szlig;en Bosse: &bdquo;Lebenswelten, die sich befl&uuml;geln&ldquo; schrieb BILD wohl ungewollt ziemlich treffend.<br>\nMan braucht sich zwar am h&auml;uslichen Herd in wirtschaftlichen Fragen nicht einig zu sein, um gl&uuml;cklich zu sein, aber jedenfalls d&uuml;rfte das Verst&auml;ndnis f&uuml;r die unternehmerischen Entscheidungen ihrer Lebensgef&auml;hrten bei den Damen des Hauses gr&ouml;&szlig;er sein, als die Kenntnis der Sorgen und N&ouml;te derjenigen, die von den Entscheidungen ihrer Liebhaber betroffen sind.<br>\nNehmen wir als Beispiel daf&uuml;r doch nur einmal den Titel der Sendung von Maybrit Illner vom 25.10.2007: &bdquo;Pfeifen auf die Konjunktur &ndash; Sozial ist, was W&auml;hler schafft?&ldquo; Das k&ouml;nnte ihr auch Ren&eacute; Obermann mal so eben beim Fr&uuml;hst&uuml;ck ins Ohr gefl&uuml;stert haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Heimliche Herrscherpaare &ndash; Vom Labern zur Liebe<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/koepfe\/artikel\/1\/vom-labern-zur-liebe\/?src=AR&amp;cHash=b150799215\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2752","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2752","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2752"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2752\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2752"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2752"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2752"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}