{"id":27558,"date":"2015-09-15T09:25:50","date_gmt":"2015-09-15T07:25:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558"},"modified":"2015-09-15T09:25:50","modified_gmt":"2015-09-15T07:25:50","slug":"hinweise-des-tages-2459","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h01\">Thema Nr.1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h02\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h03\">The &ldquo;Snipers&rsquo; Massacre&rdquo; on the Maidan in Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h04\">Corbyn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h05\">USA: Der nationale Sicherheitsapparat wurde zur Dauereinrichtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h06\">Sahra Wagenknecht: &bdquo;Die Eurozone ist das Ende der Demokratie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h07\">Reisen nach Athen und Dublin &ndash; Europas Endgame hat begonnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h08\">Abschied vom Euro? &ndash; Europas Linke nach der Griechenlandkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h09\">Der sterbende Staat und die Abschaffung der Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h10\">Eine Verteilungsfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h11\">Holger Balodis: Das Gesch&auml;ft mit den Lebensversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h12\">Frankreich will das Arbeitsrecht lockern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h13\">Atomr&uuml;ckstellungen: Energiekonzernen fehlen 30 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h14\">Die armen ausgebeuteten Arbeitenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h15\">Kommunalwahlen in NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h16\">Genscher und der Zwei-plus-Vier-Vertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558#h17\">das Allerletzte: Die Paul Krugman Show<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27558&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Thema Nr.1<\/strong><br>\nSch&ouml;n, dass es der deutschen &Ouml;ffentlichkeit nie langweilig wird. Ein Gro&szlig;thema, bei dem man mitfiebern kann, gibt es immer. Den Sommer &uuml;ber verfolgten die Deutschen wochenlang das griechische Schuldendrama. Der schillernde Athener Finanzminister, sein grimmiger Berliner Kollege, dazu geschlossene Banken und Deadlines f&uuml;r Griechenlands Rettung: Spannender ging es kaum, bis Ende Juli der Grundsatzbeschluss &uuml;ber ein neues Hilfspaket gefasst war.<br>\nErst dann hatte das schon l&auml;nger schwelende Fl&uuml;chtlingsthema &uuml;berhaupt eine Chance. Rechtsradikale Randale im s&auml;chsischen Heidenau, erstickte Syrer im Lkw, ein toter Junge am Strand &ndash; und schlie&szlig;lich eine ungewohnt entschlussfreudige Kanzlerin (&bdquo;Wir schaffen das&ldquo;), die an einem einzigen Krisenwochenende Zigtausende per Fl&uuml;chtlingszug ins Land lie&szlig;. Auf dem M&uuml;nchener Hauptbahnhof spielten sich Szenen ab wie beim Fall der Mauer. Fl&uuml;chtlinge hielten Fotos von Angela Merkel in die Kameras, es erinnerte an die &bdquo;Helmut, Helmut&ldquo;-Rufe von einst.<br>\nGleichzeitigkeit von Debatten wird immer seltener<br>\nSeit Sonntagabend gibt es nun wieder Kontrollen an der Grenze zu &Ouml;sterreich. Das Migrationsthema wird dadurch aber nat&uuml;rlich nicht verschwinden. Es bleibt ein ernstes, gro&szlig;es Thema, ein historisches wom&ouml;glich. Aber warum erst jetzt? So geht es schon seit Jahren: Gelangt ein Gro&szlig;thema an sein Ende, baut sich schon das n&auml;chste auf &ndash; ganz &uuml;bersichtlich eines nach dem anderen. Die Flauten dazwischen werden immer seltener, die Gleichzeitigkeit mehrerer Debatten auf einmal allerdings auch. Kaum sind die Griechen gerettet, kommen p&uuml;nktlich Zehntausende von Fl&uuml;chtlingen in Deutschland an. Oder etwa nicht?<br>\nNat&uuml;rlich waren die Fl&uuml;chtlinge vorher schon da, die Zahl der Einwanderer steigt seit Monaten. Aber lange hat sich kaum jemand daf&uuml;r interessiert. Das liegt an der gewandelten Struktur der &Ouml;ffentlichkeit. Beschleunigung, Smartphones, wachsende Entpolitisierung: Vieles kommt zusammen, sagt der Mainzer Kommunikationswissenschaftler Hans Mathias Kepplinger. Die Aufmerksamkeit des Durchschnittsdeutschen reiche heute nur noch f&uuml;r ein oder maximal zwei Themen. Vor einigen Jahren seien es noch drei oder vier gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/fluechtlinge-haben-griechenland-in-den-medien-abgeloest-13799906.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>Dazu: Eine Schmutzkampagne gegen Griechenland<\/strong><br>\nDer Freitag: Frau Skarpelis-Sperk, in einer Woche wird in Griechenland gew&auml;hlt. Die Krise hat in diesem Sommer lange Zeit die deutschen Medien dominiert. Im R&uuml;ckblick: Wie empfinden Sie die Berichterstattung?<br>\nSigrid Skarpelis-Sperk: Noch nie habe ich bei uns in Deutschland eine so umfassende Schmutzkampagne gegen ein anderes Land erlebt. Es hat schon vor drei Jahren begonnen und zwar nicht durch die Bild-Zeitung. Damals hat einer der stellvertretenden Chefredakteure der Bild am Sonntag geurteilt, die Berichterstattung komme einer Volksverhetzung nahe. Heute ist es noch schlimmer. Mittlerweile sind auch viele Politiker f&uuml;hrend dabei. Und niemand ruft sie zur Ordnung oder warnt vor den Folgen derartiger Verhetzung.<br>\nWie reagieren die Griechen in Deutschland darauf?<br>\nSie sind fassungslos. Immer wieder werden sie angemacht. Das geht vom Scherz bis zur offenen Unfl&auml;tigkeit, selbst Kinder werden nicht verschont. Es ist nicht leicht, derzeit ein Grieche oder ein Griechenfreund in Deutschland zu sein.<br>\nWie zeigt sich das im Alltag?<br>\nEs f&auml;ngt an bei den Schlagzeilen der Bild-Zeitung, die jeder aufschnappt und verbreitet: &bdquo;Na wie geht&rsquo;s, Pleite-Grieche?&ldquo;, &bdquo;Was verlangst Du f&uuml;r Deine Insel?&ldquo;, oder: &bdquo;Wo hast Du dein Verm&ouml;gen versteckt?&ldquo; Ich wei&szlig; von F&auml;llen, in denen Kindern in der Grundschule der Ball weggenommen wurde mit der Bemerkung: &bdquo;Zahl erst mal, dann darfst du wieder mitspielen!&ldquo; Oder dass Klassenkameraden Cents nachwerfen und rufen: &bdquo;Damit ihr auch was zu fressen habt!&ldquo; Im griechischen Restaurant kommentieren Leute die Rechnung: &bdquo;Das haben wir deutschen Steuerzahler doch schon mehrfach bezahlt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janrebuschat\/eine-schmutzkampagne-gegen-griechenland\">der Freitag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Noch vor wenigen Wochen erlebten wir &uuml;ber die gesamte Medienlandschaft hinweg, eine, mit kaum versteckten rassistischen Untert&ouml;nen durchsetzte  Hetzkampagne gegen Griechenland und dessen linke Regierung. Nun erlebt Deutschland pl&ouml;tzlich eine neues &bdquo;Sommerm&auml;rchen&ldquo;, aus allen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; t&ouml;nt es &ldquo;Refugees welcome&rdquo; und Merkel ist die Heilige Angela der Fl&uuml;chtlinge.<\/em><br>\n<em>Die Frage liegt, wie im obigen Interview,  auf der Zunge, was wohl die Menschen in Griechenland vom Heiligenbild Merkels und vom &ldquo;freundlichen und mitf&uuml;hlenden&rdquo;  Deutschland halten m&ouml;gen? <\/em><br>\n<em>Wer erinnert sich noch an das brutale Diktat &uuml;ber Griechenland anl&auml;sslich des dritten &ldquo;Rettungspaketes&rdquo;, das allein auf deutsche Veranlassung zustande kam und das nur wenige Wochen zur&uuml;ck liegt? Warum k&uuml;mmert Merkel das elende Schicksal von Millionen griechischer B&uuml;rger nicht? Warum k&uuml;mmert Merkel die zusammengebrochene Gesundheitsversorgung in Griechenland nicht, die gestiegen S&auml;uglingssterblichkeit, die gestiegene Selbstmordrate, die aberwitzige Jugendarbeitslosigkeit? Weil Griechenland f&uuml;r das innenpolitische Kalk&uuml;l Merkels eine andere Rolle spielt als die Fl&uuml;chtlinge aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan? <\/em><br>\n<em>Hat man von Merkel oder der Bunderegierung je grunds&auml;tzliche Kritik an der Kriegspolitik der USA geh&ouml;rt, die wesentlich urs&auml;chlich f&uuml;r die Anheizung der B&uuml;rgerkriege im Irak, in Syrien, Afghanistan und in Libyen und somit daf&uuml;r verantwortlich ist, dass so viele Menschen sich gezwungen sehen ihre Heimat zu verlassen? Hat man je von Merkel und ihrer Apologeten in den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; grunds&auml;tzliche Kritik an der Anheizung des Konfliktes mit Russland durch die USA geh&ouml;rt? Sollte dieser eskalieren und die ganze Ukraine in Brand setzen, k&ouml;nnte Deutschland und Europa mit einer Fl&uuml;chtlingswelle konfrontiert werden, gegen die das aktuelle Geschehen harmlos erscheint.<\/em><br>\n<em>Dar&uuml;ber hinausgehend, welches Kalk&uuml;l steckt hinter der ganzen Berichterstattung der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo;? Der Verdacht, dass unter der Flagge der Fl&uuml;chtlingswelle ganz andere Themenbereiche, wie etwa neue K&uuml;rzungen im &ouml;ffentlichen und sozialen Bereich vorbereitet werden (die schwarze Null bleibt und so m&uuml;ssen sich alle halt einschr&auml;nken, wird ja keiner was dagegen haben ohne sich des Vorwurfs der Fremdenfeindlichkeit aussetzen zu wollen), erscheint vielleicht kurioser als sie ist. Indizien liefern die Aussagen von Unternehmerverb&auml;nde und deren marktradikalen Apologeten (<a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/ifo-chef-hans-werner-sinn-mindestlohn-behindert-integration-der-fluechtlinge-in-den-arbeitsmarkt\/12301870.html\">hier<\/a>), die behaupten, der Mindestlohn behindere die Integration der Fl&uuml;chtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Willkommenskultur durch soziale Verbesserungen f&uuml;r Benachteiligte st&uuml;tzen &ndash; Mindestlohn und Hartz-IV-Satz erh&ouml;hen, sozialen Wohnungsbau verst&auml;rken<\/strong><br>\nOskar Lafontaine begr&uuml;&szlig;t die bemerkenswerte Unterst&uuml;tzung und Hilfsbereitschaft gegen&uuml;ber den Fl&uuml;chtlingen im Land. &bdquo;Besonderen Dank verdienen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die in den letzten Tagen und Wochen eine gro&szlig;e Einsatzbereitschaft gezeigt haben. Damit diese Aufnahmebereitschaft Bestand hat, m&uuml;ssen gleichzeitig auch sp&uuml;rbare soziale Verbesserungen f&uuml;r Arbeitslose, Geringverdiener und Wohnungssuchende auf den Weg gebracht werden. Wer von Hartz-IV, einem Billiglohn oder auch von einer schmalen Rente leben muss, darf nicht das Gef&uuml;hl haben, vergessen zu werden. Da die Konkurrenz um Wohnung, Arbeitspl&auml;tze und L&ouml;hne, eher die ohnehin Benachteiligten trifft, muss jetzt der wohlhabendere Teil der Bev&ouml;lkerung seinen Beitrag leisten, um die neue Herausforderung zu meistern. Das hei&szlig;t: Wir brauchen endlich die &lsquo;Million&auml;rssteuer&rsquo; bei gro&szlig;en Verm&ouml;gen, Erbschaften und Einkommen bei gleichzeitiger Entlastung der Durchschnittsverdiener.<br>\nKonkret fordert DIE LINKE eine deutliche Erh&ouml;hung des Hartz-IV-Regelsatzes in einem ersten Schritt auf 500 Euro und mittelfristig den Ersatz durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung auf wirklich existenzsicherndem Niveau. Zudem soll der gesetzliche Mindestlohn ausnahmslos auf mindestens zehn Euro die Stunde angehoben werden, damit er wirklich sowohl im Berufsleben wie im Alter vor Armut sch&uuml;tzen kann. &bdquo;Bundesregierung und Bundestag m&uuml;ssen sicherstellen, dass die Zuwanderung nicht dazu missbraucht wird, eine neue Runde der Lohndr&uuml;ckerei in Deutschland  zu er&ouml;ffnen&rdquo;, so Lafontaine. &bdquo;Das Kommen gut ausgebildeter Fachkr&auml;fte f&uuml;hrt f&uuml;r andere Staaten wie etwa Syrien zum  Abwandern von &Auml;rzten, Lehrern, Apothekern, Ingenieuren, zu wirtschaftlichem Niedergang und dazu, dass es immer schwieriger wird, die Grundversorgung der Bev&ouml;lkerung sicherzustellen. Der Frieden im Nahen Osten und das Einstellen der Waffenlieferungen und Kriegshandlungen w&auml;re die wirksamste Hilfe f&uuml;r die Menschen, die aus den Kriegsgebieten fliehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/details\/b\/1\/f\/1\/t\/oskar-lafontaine-willkommenskultur-durch-soziale-verbesserungen-fuer-benachteiligte-stuetzen-mind\/\">Oskar Lafontaine<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie Vermieter beim Gesch&auml;ft mit den Fl&uuml;chtlingen abkassieren<\/strong><br>\nBei der Unterbringung von Fl&uuml;chtlingen ist der Druck inzwischen so hoch, dass die Stadt fast jeden Preis zahlen muss. Das offenbart die Recherche der NRZ in internen Dokumenten der Stadtverwaltung. Ob die vom Vermieter geforderte Mieth&ouml;he marktgerecht ist, m&ouml;gen die Immobilien-Experten im Rathaus erst gar nicht mehr aufkl&auml;ren: Zum einen w&uuml;rden schlicht Vergleichswerte fehlen, weil es &bdquo;keinen Markt f&uuml;r &Uuml;bergangsheime&ldquo; gebe. Zum anderen sei ein Vertragsabschluss ja ohnehin &bdquo;alternativlos&ldquo;. Denn: Mietet die Stadt nicht sofort weitere Geb&auml;ude an, kann sie ihrer Unterbringungspflicht nicht mehr nachkommen&hellip;<br>\nSo wird der Lokalpolitik in K&uuml;rze nichts anderes &uuml;brig bleiben, als auch f&uuml;r das seit geraumer Zeit leer stehende B&uuml;rogeb&auml;ude an der Emscherstra&szlig;e 57 eine Quadratmeter-Kaltmiete von 15,25 Euro zu akzeptieren&hellip;<br>\nDoch nicht nur Privatanbieter machen mit dem Unterbringungsdruck der Stadt Gesch&auml;fte. Bei ihrer eigenen Wohnungsbaugesellschaft hat die Stadt vor einem Jahr einen Mietvertrag &uuml;ber die Fl&uuml;chtlingsunterkunft an der Holtener Stra&szlig;e abgeschlossen. Netto-Kaltmiete: 14,60 Euro, samt Betriebskosten sind das im Monat 20,23 Euro pro Quadratmeter.<br>\nUnd selbst eine Kaltmiete von 5,15 Euro f&uuml;r Gebag-Wohnungen an der Franz-Schubert-Stra&szlig;e in Rheinhausen entpuppt sich auf den zweiten Blick als lukratives Gesch&auml;ft: Dort wollte die Gebag eigentlich die Wohnbl&ouml;cke abrei&szlig;en und neu bauen. Das wird sie jetzt verschieben: Der F&uuml;nf-Jahres-Vertrag garantiert Mieteinnahmen von 1,25 Millionen Euro. Und: Zu solchen Preisen, die im oberen Bereich der Durchschnittsmieten bei der Gebag liegen, h&auml;tte die Wohnungsbaugesellschaft ihre abbruchreifen Wohnungen niemals vermietet bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/duisburg\/wie-vermieter-beim-geschaeft-mit-den-fluechtlingen-abkassieren-id11081590.html#plx1265213412\">WAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Fachkr&auml;fte, sofort!<\/strong><br>\nDie NRW-Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft (SPD) hat vorgeschlagen, Fl&uuml;chtlinge von Langzeitarbeitslosen betreuen zu lassen. Buh! (&hellip;)<br>\nWem traut man eine derartige Empfehlung zu? Nein, sie kommt nicht von dem CSU-Politiker Joachim Herrmann, bei dem man an einen b&ouml;sartigen Zwilling von Pu denken muss, den B&auml;ren von &bdquo;sehr geringem Verstand&ldquo;. Es war eine Sozialdemokratin, die auf diese Idee gekommen ist. Die nordrhein-westf&auml;lische Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft.<br>\nWarum bin ich noch &uuml;berrascht, wenn aus der SPD unanst&auml;ndige Vorschl&auml;ge kommen? Ich m&uuml;sste mich daran gew&ouml;hnt haben. (&hellip;)<br>\nDiese Idee ist allerdings nicht nur unanst&auml;ndig, sondern dumm. Manchen verstellt Selbstgerechtigkeit den Blick auf die Realit&auml;t. Alle anderen sollten angesichts der chaotischen Zust&auml;nde allm&auml;hlich gemerkt haben, dass die Registrierung und Erstversorgung von Fl&uuml;chtlingen nicht nur eine Frage des guten Willens ist. Sondern ein komplizierter Job, f&uuml;r den hoch qualifizierte Leute gebraucht werden. Statt Langzeitarbeitslose und Fl&uuml;chtlinge aufeinander loszulassen, m&uuml;ssten Posten f&uuml;r Fachkr&auml;fte ausgeschrieben werden, die Erfahrung mit Notlagen haben.<br>\nDie Reaktion der &Ouml;ffentlichkeit darauf kann man sich allerdings vorstellen: &bdquo;Wir sind hier doch nicht im Kongo.&ldquo; Und: &bdquo;Das werden unsere Beamten doch wohl hinkriegen, wof&uuml;r werden sie bezahlt.&ldquo; Daf&uuml;r nicht, jedenfalls bisher nicht. Wer jemals Mitarbeitern des Roten Kreuzes und anderer Organisationen bei der Bew&auml;ltigung von Krisensituationen zugeschaut hat und das mit dem deutschen Beh&ouml;rdenalltag vergleicht, bekommt eine Ahnung davon, warum in Europa derzeit auch logistisch so vieles schief l&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kolumne-Macht\/!5227596\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Soll man &uuml;berhaupt noch ein Wort &uuml;ber die SPD verlieren? Offenbar versuchen sich die F&uuml;hrungskr&auml;fte der SPD darin &uuml;bertreffen zu wollen wer den Untergang der SPD am besten beschleunigen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>The &ldquo;Snipers&rsquo; Massacre&rdquo; on the Maidan in Ukraine<\/strong><br>\nThis academic investigation concludes that the massacre was a false flag operation, which was rationally planned and carried out with a goal of the overthrow of the government and seizure of power. It found various evidence of the involvement of an alliance of the far right organizations, specifically the Right Sector and Svoboda, and oligarchic parties, such as Fatherland. Concealed shooters and spotters were located in at least 20 Maidan-controlled  buildings or areas. The various evidence that the protesters were killed from these locations include some 70 testimonies, primarily by Maidan protesters, several videos of &ldquo;snipers&rdquo; targeting protesters from these buildings, comparisons of positions of the specific protesters at the time of their killing and their entry wounds, and bullet impact signs. The study uncovered<br>\nvarious videos and photos of armed Maidan &ldquo;snipers&rdquo; and spotters in many of these buildings. The paper presents implications of these findings for understanding the nature of the change of the government in Ukraine, the civil war in Donbas, Russian military intervention in Crimea and Donbas, and an international conflict between the West and Russia over Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.academia.edu\/8776021\/The_Snipers_Massacre_on_the_Maidan_in_Ukraine%20\"> Ivan Katchanovski, Ph.D. School of Political Studies University of Ottawa<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Corbyn<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Spin mit &ldquo;Spinner&rdquo;<\/strong><br>\n[&hellip;] Man wird sich in der Tat fragen d&uuml;rfen, was denn in die Redaktion von &ldquo;heute&rdquo; gefahren ist, um einen unbescholtenen Politiker mal eben en passant ohne erkennbare Distanzierung als &ldquo;Spinner&rdquo; zu etikettieren und damit beim ZDF-Publikum einen Spin zu setzen. Denn prim&auml;r leisten wir uns den teuren &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk wegen dem Qualit&auml;tsanspruch an die Nachrichtensendungen, der m&ouml;glichst staatsfern ausfallen soll. (Letzteres scheint bei Karrieren vom heute-Moderator zum Regierungssprecher und vom Regierungssprecher zum BR-Intendant aber ohnehin nur eine unverbindliche Richtline zu sein.)<br>\nWill man beim ZDF britische Politiker als &ldquo;Spinner&rdquo; bezeichnen, dann bitte solche, die f&uuml;r Militarismus und Folter eintreten oder den Nahen Osten destabilisieren, dann aber bei der Aufnahme von Kriegsfl&uuml;chtlingen vornehme Zur&uuml;ckhaltung &uuml;ben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Spin-mit-Spinner-2811980.html\">Markus Kompa auf Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Jeremy Corbyn: Turning Point Or False Dawn For Europe&rsquo;s Left?<\/strong><br>\n&ldquo;A turning point for European social democracy?&rdquo; Or, as the FT opined, &ldquo;a catastrophe for the British centre-left&rdquo;? Perhaps Syriza has it right: &ldquo;Corbyn&rsquo;s victory as leader of the Labour Party is great news, it&rsquo;s a step forward towards a change in Europe for the benefit of the people&rdquo; by boosting the &ldquo;broad front against austerity.&rdquo; Or Inigo Errejon, political secretary of Podemos: &ldquo;The wave of change has arrived to the north of Europe. It is time to build a European Union for its people. With @jeremycorbyn, Podemos!&rdquo;<br>\nThe landslide election of Jeremy Corbyn as new leader of the British Labour Party will not solve the crisis of European social democracy as it struggles to reconnect with voters after its near-fatal embrace of deregulated financial capitalism in the noughties. Across the EU, mainstream, Second International centre-left parties have simply failed to produce any convincing answers to any of the big post-2008 crisis questions: how to rein in the 1%; rising domestic and global inequalities\/poverty; the digitalisation of work; mass alienation from and disillusionment with the democratic political process; the role of the state; ageing societies; climate change&hellip; not forgetting the usual scourges of war, terror, mass migrations.<br>\nCorbyn&rsquo;s three opponents epitomised traditional social democracy&rsquo;s exhaustion with their conservative, anonymous, profoundly boring and intellectually bankrupt campaigns. He and his managers, like the Yes (to independence) campaign in Scotland last year or Syriza&rsquo;s election campaign earlier this year, brought youth, energy and fizz, tens of thousands of previously (apparently) apolitical people &ndash; above all, authenticity and hope &ndash; into politics. He (re)connected with people grown weary of paying for the crisis while its architects get off scot-free and further enrich themselves, the humiliating nostrums of unavoidable austerity and the sheer inability to really change lives. It is, he and his supporters &ndash; like Nicola Sturgeon, Scottish National Party leader, before him &ndash; claim, &ldquo;a new kind of politics.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.socialeurope.eu\/2015\/09\/jeremy-corbyn-turning-point-false-dawn-europes-left\/\">Social Europe<\/a><\/li>\n<li><strong>Die neue Linke<\/strong><br>\nVon diesem Linksruck wird man noch lange reden. Die Mitglieder der britischen Labour Party bestimmten per Urwahl den Altlinken Jeremy Corbyn zu ihrem neuen Vorsitzenden. Der Sieg des noch vor Kurzem als Au&szlig;enseiter gehandelten Politikers hat viel mit den Besonderheiten und Traditionen von Labour zu tun. Er hat auch insofern etwas Bizarres, als Labour mit dieser Entscheidung ziemlich sicher in eine krachende Niederlage bei den n&auml;chsten Wahlen zum Unterhaus laufen wird.<br>\nViel wichtiger ist jedoch, dass Corbyn seinen Sieg am Samstag vor allem jungen Leuten verdankt, die zu Tausenden in die Partei gestr&ouml;mt sind. Das macht die Kampagne um den Labour-Vorsitz zu einem Ereignis, dessen Bedeutung &uuml;ber Gro&szlig;britannien hinausreicht.<br>\nNur 25 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges ist Sozialismus wieder schick geworden. Eine der gro&szlig;en sozialdemokratischen Parteien Westeuropas entscheidet sich f&uuml;r einen Mann, der genau das verk&ouml;rpert, was man in Gro&szlig;britannien die &ldquo;harte&rdquo; Linke nennt: Corbyn ist f&uuml;r Verstaatlichungen, gegen die Nato, gegen Sparma&szlig;nahmen und f&uuml;r den unbegrenzten Ausbau des Sozialstaats. Zu Europa ist sein Verh&auml;ltnis ambivalent. Er will das Vereinigte K&ouml;nigreich in der EU lassen, fordert aber ein &ldquo;besseres Europa&rdquo;. Wie er sich bei dem anstehenden Referendum &uuml;ber die EU-Mitgliedschaft Gro&szlig;britanniens verhalten wird, l&auml;sst er offen.<br>\nBesonders bezeichnend ist aus Corbyns Programm die Rubrik &ldquo;People&rsquo;s Quantitative Easing&rdquo;. Praktisch bedeutet es, dass die Bank von England Geld drucken soll, um Wohnungen, Eisenbahnen und Stra&szlig;en zu bauen. Dieses Inflationsprogramm &auml;hnelt auffallend Pl&auml;nen des gescheiterten griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis, an der EZB vorbei an frisches Geld zu kommen. In Argentinien und Venezuela kann man beobachten, wohin so eine Politik f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sozialismus-die-neue-linke-1.2645920\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Artikel des marktradikalen Vorbeters Piper zeigt, dass den Neoliberalen offenbar langsam die Knie weich werden, angesichts der Tatsache, dass immer mehr Menschen die angebliche Alternativlosigkeit dieser absurden Ideologie in Zweifel ziehen. Dass Labour mit Corbyn &bdquo;ziemlich sicher in eine krachende Niederlage bei den n&auml;chsten Wahlen zum Unterhaus laufen wird&ldquo;, ist dabei noch lange nicht ausgemacht. Auch wenn dies der innigste Wunsch des Neoliberalen Piper sein mag. Wie zynisch und menschenverachtend der Neoliberalismus ist, zeigt sich schon darin, dass f&uuml;r Piper die Forderung, die Menschen, welche die Verm&ouml;gen der Superreichen erarbeiten, wenigstens etwas am Wohlstand partizipieren zulassen, bereits &bdquo;Sozialismus&ldquo; ist. Offenbar ist das Massenelend in Griechenland, die einzige angemessene Existenzform f&uuml;r die Mehrheit der B&uuml;rger in der ertr&auml;umten marktradikalen Gesellschaft des Herren Piper.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu, eine interessante Presseschau. Auch die englischsprachigen Medien laufen bereits Amok. Da kann sich Corbyn auf einiges gefasst machen.<\/em><\/p>\n<p>The Press Goes Bonkers<br>\nTo me the single most amazing feature of the Corbyn victory &mdash; other than the victory itself &mdash; was watching the press, on both sides of the pond, go utterly bonkers. Or rather, rip off the mask. Let&rsquo;s not forget that they are always this bonkers, at least when united by the fear of a common enemy. Here&rsquo;s a compendium of totally over-the-top headlines with some commentary on each:<\/p>\n<p>Labour&rsquo;s disastrous choice &ndash; Financial Times.<br>\nTranslated to American: The Democrats&rsquo; disastrous choice Investor&rsquo;s Daily. Thanks for the disinterested, well-meant, humble advice!<\/p>\n<p>Divisive Far-Leftist Corbyn Elected Leader of Britain&rsquo;s Labour Party in Landslide &ndash; Slate.<br>\nWait, I thought being &ldquo;divisive&rdquo; was the whole point of having political parties in a &ldquo;first past the post&rdquo; system?<\/p>\n<p>Divisive far-left lawmaker Jeremy Corbyn wins U.K.&rsquo;s Labor Party election  &ndash; Los Angeles Times. Continuing the &ldquo;divisive&rdquo; theme. (Interestingly, some saner Times editor has now changed the headline to &ldquo;Left-winger Jeremy Corbyn Swept in as Britain&rsquo;s Labor Party Leader,&rdquo; although the URL remains &ldquo;la-fg-divisive-far-left-lawmaker-wins-uk-s-labour-leadership-race-20150912-story.html.&rdquo;)<\/p>\n<p>Britain&rsquo;s newly-elected Labour leader Jeremy Corbyn divides partyroom, nation&rsquo;s press  &ndash; ABC Australia.<br>\nMurdoch amplifies &ldquo;divisive.&rdquo;<\/p>\n<p>Marx admirer Corbyn elected UK opposition Labour leader  &ndash;  Reuters<br>\nTranslated to American, except not: Hayek admirer elected US opposition Republican leader UPI).<\/p>\n<p>Great Britain&rsquo;s New Labour Party Leader Loves Karl Marx, Likes Hamas, and Hates Austerity &ndash; The Atlantic.<br>\nWho doesn&rsquo;t love them some austerity? For the Hamas theme, see below.<\/p>\n<p>Labour Elects Far-Left Leader in British Politics Shake-Up  &ndash;  NYT<br>\nNot &ldquo;far&rdquo; with respect to 60% of Labour voters, apparently.<\/p>\n<p>Jez We Can: Far-left lawmaker Corbyn earns landslide victory in UK&rsquo;s Labour leadership race, calls for &lsquo;better society&rsquo; in UK South &ndash; China Morning Post<br>\nContinuing &ldquo;far left.&rdquo; And a &ldquo;better society.&rdquo; The nerve!<\/p>\n<p>Corbyn&rsquo;s victory reveals Labour&rsquo;s revulsion with real voters  &ndash; Telegraph<br>\nApparently, Corbyn&rsquo;s landslide was achieved with unreal voters. Odd.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2015\/09\/corbyn-the-morning-after.html\">naked capitalism<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>USA: Der nationale Sicherheitsapparat wurde zur Dauereinrichtung<\/strong><br>\nGier, Machtmissbrauch und das Milliardengesch&auml;ft mit dem Kampf gegen den Terror<br>\nRegierungsmacht l&auml;sst sich, einmal angeh&auml;uft, nur schwer wieder aufgeben, auch Obama erlag rasch der Versuchung. Er verk&uuml;ndete, er wolle &ldquo;nach vorn blicken, nicht zur&uuml;ck&rdquo;, und sprach sich gegen umfassende neue Untersuchungen des Einsatzes von Folter, der rechtswidrigen Gefangenen&uuml;berstellungen, der geheimdienstlichen Aussp&auml;hung amerikanischer B&uuml;rger im Inland und anderer m&ouml;glicher strafbarer Handlungen des Regierungsapparats unter George Bush aus.<br>\nNachdem er an seinem ersten Tag im Amt einen Pr&auml;sidentenerlass zur Schlie&szlig;ung des Gef&auml;ngnisses von Guant&aacute;namo Bay unterzeichnet hatte, &auml;nderte Obama seinen Kurs wieder und lie&szlig; die Anstalt in Betrieb. Er umgab sich mit Beratern, die tief in die umstrittensten sicherheitspolitischen Ma&szlig;nahmen der Bush-Administration verstrickt waren. Er weitete den Einsatz von Drohnen f&uuml;r &ldquo;gezielte T&ouml;tungen&rdquo; auf der ganzen Welt aus, setzte die Praxis der Anklage von Terrorverd&auml;chtigen vor Milit&auml;rtribunalen fort, erlaubte den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, solche in den USA gefangenen Verd&auml;chtigen ohne Verlesung ihrer Rechte zu verh&ouml;ren, und billigte die au&szlig;erjustizielle T&ouml;tung amerikanischer B&uuml;rger, die sich al-Qaida angeschlossen hatten. Er unternahm praktisch nichts, um verbreitete Missbr&auml;uche externer Vertragspartner der US-Administration im Irak, Afghanistan oder im umfassenderen globalen Krieg gegen den Terror einzud&auml;mmen.<br>\nEs machte sich f&uuml;r Obama bezahlt, dass er dem alten Vorwurf der Republikaner, die Demokraten seien bei der nationalen Sicherheit zu weich, den Stachel zog. Obama gl&uuml;ckte ein politisches Kunstst&uuml;ck: Den nationalen Sicherheitsstaat, den Bush zu solch gewaltiger Gr&ouml;&szlig;e aufgebl&auml;ht hatte, nahm er sich und machte ihn sich zu eigen. Unter ihm wurden die planlosen Notfallma&szlig;nahmen, die Bush nach den Anschl&auml;gen vom 11. September verh&auml;ngt hatte, zur Normalit&auml;t. Obamas gr&ouml;&szlig;te Leistung &ndash; oder gr&ouml;&szlig;te S&uuml;nde &ndash; war, dass er den nationalen Sicherheitsstaat in eine Dauereinrichtung verwandelte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45963\/1.html\">James Risen auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: &bdquo;Die Eurozone ist das Ende der Demokratie&ldquo;<\/strong><br>\nSie sind daran, in der deutschen Linken ein Tabu zu brechen, indem Sie offen den Euro infrage stellen. Was ist der Grund daf&uuml;r?<br>\nEin Tabu ist das eher f&uuml;r Frau Merkel, die sagt: Scheitert der Euro, scheitert Europa. Was f&uuml;r eine Arroganz! Wir erleben doch gerade, wie Europa im Euro und mit dem Euro scheitert. Wir haben in Griechenland gesehen, wie mithilfe der Europ&auml;ischen Zentralbank einer demokratisch gew&auml;hlten Regierung alle Handlungsspielr&auml;ume abgeschnitten wurden. Wir erleben, wie sich die wirtschaftlichen Ungleichgewichte zwischen den einzelnen Eurol&auml;ndern immer weiter vergr&ouml;ssern, wie Frankreich und Italien deindustrialisiert werden. Da muss man doch &uuml;ber Alternativen nachdenken.<br>\nWas w&auml;re denn die Alternative? Zur&uuml;ck zur Mark, dem Franc, der Drachme?<br>\nEs w&auml;re sinnvoll, ein europ&auml;isches W&auml;hrungssystem zu formen, in dem die Europ&auml;ische Zentralbank f&uuml;r stabile Wechselkurse sorgt. Um der Spekulation keine Angriffsfl&auml;che zu bieten, sollten die Kurse nicht frei floaten&hellip;<br>\nEin Austritt ohne flankierende St&uuml;tzung durch eine Zentralbank w&auml;re brutal gewesen. Die EZB sollte daf&uuml;r sorgen, dass die W&auml;hrung nur so stark abwertet, wie es n&ouml;tig ist, um wieder wettbewerbsf&auml;hig zu werden. Ohne St&uuml;tzung w&uuml;rde die Drachme ins Bodenlose fallen, das w&uuml;rde die Armut weiter versch&auml;rfen. Zumindest, bis eigene landwirtschaftliche und industrielle Kapazit&auml;ten wieder entstehen. Aber ich sehe nicht, wie Griechenland es im Korsett des Euro und der EU-Binnenmarktregeln je wieder schaffen soll, auf eigenen F&uuml;ssen zu stehen. Jetzt haben wir einen Schrecken ohne Ende. Die K&uuml;rzungsdiktate machen das Land immer &auml;rmer, und wenn das Geld aus dem letzten Hilfspaket aufgebraucht ist, wird die n&auml;chste Grexit-Debatte kommen&hellip;.<br>\nEs geht mir nicht darum, Vorschl&auml;ge zu machen, die popul&auml;r sind, sondern darum, das Richtige vorzuschlagen. Rechtspopulisten haben ganz andere Ziele, da geht es nicht um die Wiederherstellung der Demokratie, sondern um nationalistische Ressentiments bis hin ins Rassistische. Gerade deshalb w&auml;re es absurd, diesen Gruppierungen die berechtigte Kritik an der heutigen EU zu &uuml;berlassen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/standard\/Die-Eurozone-ist-das-Ende-der-Demokratie\/story\/30508818%20\">Tages-Anzeiger<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Reisen nach Athen und Dublin &ndash; Europas Endgame hat begonnen<\/strong><br>\nIn der vergangenen Woche habe ich zwei Reisen durch Europa gemacht, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben. Zun&auml;chst war ich am Mittwochabend eingeladen, bei einer Veranstaltung der aus SYRIZA abgespaltenen, neu gegr&uuml;ndeten Partei &bdquo;Volksunion&ldquo; (der auch mein Ko-Autor Costas Lapavitsas angeh&ouml;rt und f&uuml;r die er um einen Sitz im Parlament k&auml;mpft) in der Athener Universit&auml;t zusammen mit einem franz&ouml;sischen Kollegen &uuml;ber die Zukunft Europas zu sprechen. In Dublin habe ich dann am Freitagnachmittag zusammen mit James Galbraith (der eng mit Yanis Varoufakis befreundet ist und ihn in seiner Zeit als Finanzminister Griechenlands beraten hat) beim IIEA (Institute for European and International Affairs) &uuml;ber das gleiche Thema gesprochen.<br>\nBeide Veranstaltungen waren sehr interessant, weil ich auf viele aufgekl&auml;rte Menschen traf, die fast alle gerne gute Europ&auml;er sein wollen und doch ahnen, dass f&uuml;r Europa so etwas wie das Endgame (auf Deutsch wohl weniger Endspiel, eher Endphase; Fin de Partie war der franz&ouml;sische Originaltitel eines St&uuml;ckes von Samuel Beckett, angelehnt vermutlich an das Ende einer Schachpartie) begonnen hat.<br>\nDen Mitgliedern der neuen Partei in Griechenland merkt man an, dass sie wie in einer Schockstarre arbeiten, weil sie immer noch nicht verkraften k&ouml;nnen, was alles &uuml;ber sie hereingebrochen ist in den vergangenen sechs Monaten. Nun haben sie nur wenige Tage Zeit, um sich auf die Wahl (am 20. September) vorzubereiten, ohne Geld und fast ohne jede Parteiorganisation. Die Mitglieder dieser Partei wissen zwar genau, warum sie diesen Schritt weg von SYRIZA getan haben, aber naturgem&auml;&szlig; gibt es noch eine gro&szlig;e Unsicherheit dar&uuml;ber, wie die Partei sich programmatisch positionieren soll. Klar ist nur, dass sie einen Austritt aus der Eurozone nicht ausschlie&szlig;en und die von der Troika der n&auml;chsten griechischen Regierung (wie immer die aussehen wird) aufgezwungene Agenda immer noch weitgehend ablehnen.<br>\nWas viele deutsche Kommentatoren aus allen politischen Lagern nicht wahrhaben wollen: Es geht f&uuml;r viele und gerade f&uuml;r viele aufgekl&auml;rte h&ouml;chst intelligente Griechen (die ich wohl nicht durch Zufall in dieser Partei getroffen habe) nicht um die Frage, ob die Abwertung einer neuen griechischen W&auml;hrung rasch eine wirtschaftliche Wende bringt, ob es gro&szlig;e oder kleine &Uuml;bergangsschwierigkeiten gibt, ob man Teil eines neuen W&auml;hrungssystems werden kann oder ob man sich mit den Kapitalm&auml;rkten herumschlagen muss. Es geht um etwas ganz anderes, viel wichtigeres, es geht um ihre W&uuml;rde!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/reisen-nach-athen-und-dublin-europas-endgame-hat-begonnen\/\">flassbeck economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Abschied vom Euro? &ndash; Europas Linke nach der Griechenlandkrise<\/strong><br>\nIm linken und linksliberalen Spektrum der Bundesrepublik herrscht gro&szlig;er Unmut &uuml;ber das dritte Griechenland-Programm der Eurogruppe vom Juli 2015. W&auml;hrend es in der SPD zumindest brodelt, artikulieren viele Gr&uuml;ne offen ihre Emp&ouml;rung, selbst wenn ihre Bundestagsfraktion das Abkommen unterst&uuml;tzt hat. Gregor Gysi brachte in seiner Bundestagsrede vom 17. Juli die zentralen Kritikpunkte nicht nur der Linkspartei auf den Punkt: Das Br&uuml;sseler Abkommen sei &bdquo;unsozial, undemokratisch und antieurop&auml;isch&ldquo;. Aus &ouml;konomischer Sicht lie&szlig;e sich hinzuf&uuml;gen, dass es zudem noch &bdquo;unwirksam&ldquo; ist.<br>\n&bdquo;Unsozial&ldquo; ist das Abkommen, weil es &uuml;berproportional die &auml;rmeren Bev&ouml;lkerungsgruppen belastet, etwa durch die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer und die Rentenreformen. Auch die Reformen des Arbeitsrechts und die geplanten Privatisierungen d&uuml;rften die Position der Arbeitnehmer schw&auml;chen, selbst wenn die Syriza-gef&uuml;hrte Regierung die Bedingungen insgesamt sozial gerechter gestalten konnte als ihre Vorg&auml;nger.<br>\n&bdquo;Undemokratisch&ldquo; ist das Abkommen, weil seine Bedingungen dem erkl&auml;rten Willen der griechischen Bev&ouml;lkerung widersprechen, wie er in der Wahl vom 25. Januar und dem Referendum vom 5. Juli zum Ausdruck kam. Zwar l&auml;sst sich einwenden, dass nicht nur der griechische Volkswille, sondern auch jener der anderen europ&auml;ischen V&ouml;lker z&auml;hle, die Sicherheiten f&uuml;r bereitgestellte Kredite fordern. Trotzdem ist die Schroffheit, mit der das Abkommen dem Referendumsergebnis widerspricht, beispiellos. Als noch gravierender erweist sich, dass das Athener Parlament f&uuml;r Gesetze k&uuml;nftig vorab die Billigung von IWF, EU-Kommission und EZB einholen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2015\/september\/abschied-vom-euro\">Andreas N&ouml;lke in den Bl&auml;ttern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der sterbende Staat und die Abschaffung der Demokratie<\/strong><br>\n&hellip; ein gut versteckter Vorsto&szlig; der EU-Kommission in den TTIP-Verhandlungen (ist) nur als Beihilfe zu einer Machtergreifung der Wirtschaftsverb&auml;nde zu bezeichnen.<br>\nIm Textvorschlag der EU zur regulatorischen Zusammenarbeit tauchen in Artikel 2 vage international bodies or fora auf. Sie werden weder namentlich genannt noch abschlie&szlig;end aufgez&auml;hlt, nur in einer Fu&szlig;note wird erkl&auml;rt, es handle sich dabei um &bdquo;bodies&ldquo; wie &bdquo;beispielhaft&ldquo; die OECD, das IMDRF oder die ICH. Die ansonsten ungenannten Gremien w&uuml;rden k&uuml;nftig Dokumente verfassen, die &bdquo;international instruments&ldquo; (d.h. Rechtsakte) genannt werden. Die vertragschlie&szlig;enden Parteien, also die USA und die EU, verpflichten sich in Artikel 10 des Vorschlags, solche &bdquo;international instruments&ldquo; anzuwenden (&bdquo;to apply&ldquo;). Mit anderen Worten: Die EU verpflichtet (bei Annahme des Textes) die Mitgliedstaaten und ihre Regionen und Gemeinden, heute noch unbekannte Anweisungen ungenannter Verb&auml;nde und &bdquo;bodies&ldquo; k&uuml;nftig in Politik umzusetzen (&bdquo;to implement&ldquo;). Global Governance w&auml;re damit einen gewaltigen Schritt vorangekommen. Zum ersten Mal w&uuml;rde hier, festgeschrieben in einem v&ouml;lkerrechtlichen Vertrag, die Politik sich insofern selbst entmachten, als sie die widerspruchslose Erf&uuml;llung irgendwelcher Regulierungen irgendwelcher Wirtschaftsverb&auml;nde garantiert. Wer sich dann noch fragt, wie die Vorherrschaft der Wirtschaft zustandekommt, findet hier eine Antwort.<br>\nEs sind aber speziell f&uuml;r den Protest gegen TTIP zwei Dinge bedeutsam: Diese Regime sind keine Erfindung der Freihandelsvertr&auml;ge, und sie werden nicht mit ihnen verschwinden.<br>\nDie Vielzahl der regelsetzenden globalen &bdquo;bodies&ldquo; der Wirtschaft d&uuml;rfte in Zukunft noch zunehmen. Und jedes dieser vielen Gremien legt f&uuml;r seinen spezifischen Wirtschaftsbereich die transnationalen Verfahren und Normen fest.<br>\nEs erstaunt nicht, dass diese Auff&auml;cherung der vielf&auml;ltigen Regelsysteme die Aufmerksamkeit der Staatsrechtswissenschaft gefunden hat. In einem groben &Uuml;berblick l&auml;sst sich sagen: Die europ&auml;ischen Wissenschaftler befassen sich mehr mit der Frage, ob und wie die zahllosen &bdquo;Regime&ldquo; mit einem hierarchisch h&ouml;heren, sie &uuml;berw&ouml;lbenden rechtlichen &bdquo;Dach&ldquo; versehen werden k&ouml;nnen (da &uuml;berwiegt meist Skepsis) oder auch wie im Falle von Normenkollisionen zu verfahren sei. Die angels&auml;chsischen Autoren gehen hier pragmatischer vor; f&uuml;r sie ist das Auseinanderfallen der Rechtssysteme historisch unvermeidlich und wird unter der Bezeichnung &bdquo;Pluralismus der Regime&ldquo; hingenommen. Beide gehen dabei von der Tatsache aus, dass diese Regime (nicht zuletzt durch die Spr&uuml;che der Schiedsgerichte) tief in das Leben der B&uuml;rger eingreifen und damit &ouml;ffentliche Gewalt aus&uuml;ben. Das Gewaltmonopol des Nationalstaats besteht ihnen zufolge nicht mehr; der Staat ist nicht mehr Inhaber der &ouml;ffentlichen Gewalt, sondern nur noch &bdquo;Manager&ldquo; diffus verteilter transnationaler Rechtssysteme (Jurisdiktionen). Gelegentlich wird diese Entwicklung als &bdquo;Entparlamentarisierung&ldquo; und &bdquo;Neues Mittelalter&ldquo; beschrieben: eine Zeit, in der jeder Einzelne ganz verschiedenen Rechtssystemen unterworfen war, der Kirche so sehr wie dem Reich, dem F&uuml;rsten so sehr wie (als Leibeigener) dem Leibherrn. Wer auf der im Nationalstaat noch definierten Selbstbestimmung beharrt, wird gelegentlich sogar als &bdquo;souver&auml;nit&auml;tsfixiert&ldquo; verunglimpft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gazette.de\/die-gazette\/archiv\/gazette-47\/analyse\/articles\/analyse-der-sterbende-staat-und-die-abschaffung-der-demokratie.html%20\">Fritz Glunk (Gr&uuml;nder und langj&auml;hriger Herausgeber der GAZETTE)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine Verteilungsfrage<\/strong><br>\nWelchem Zweck Staatsschulden dienen, wann sie zu einem Problem werden &ndash; und f&uuml;r wen: eine Aufkl&auml;rung<br>\nDass Staatsschulden das Wirtschaftswachstum erh&ouml;hen k&ouml;nnen, ist keine Streitfrage, sondern Fakt. Dabei ist es egal, ob die Schulden passiv hingenommen (bei Steuerausf&auml;llen) oder f&uuml;r &raquo;aktive Wirtschaftspolitik&laquo; gezielt aufgenommen werden. Vor diesem Hintergrund sind auch die Stimmen einiger &Ouml;konomen und Institutionen (IWF, OECD) zu verstehen, die nach Jahren von wirtschaftlicher Stagnation und drohender Deflation, vor allem in der Euro-Zone, der staatlichen Verschuldung durchaus auch Positives abgewinnen k&ouml;nnen &ndash; wenn es denn dem Aufschwung, dem Wirtschaftswachstum dient&hellip;.<br>\nIn die Irre f&uuml;hrt die Frage, ob Staatsschulden &raquo;f&uuml;r uns&laquo; oder f&uuml;r &raquo;Deutschland&laquo; ein Problem sind. Denn die Menschen sind von diesen Schulden sehr unterschiedlich betroffen &ndash; je nach ihrer Stellung und Funktion in der Wirtschaft. F&uuml;r die Gl&auml;ubiger sind die Staatsschulden Geldkapital, also sich vermehrender Reichtum. &Uuml;ber Zinszahlungen profitieren sie von der Schuldenlast.<br>\nDass diese Rechnung aufgeht, daf&uuml;r m&uuml;ssen andere einstehen. Dies sieht man besonders deutlich, wenn ein Staat Probleme mit der Schuldenbedienung bekommt und &raquo;sparen&laquo; will. Dieses &raquo;Sparen&laquo; trifft logischerweise immer dieselben: die Empf&auml;nger von staatlichen Transferleistungen, die Arbeitnehmer, die Konsumenten. Ge- und bef&ouml;rdert werden dagegen die &raquo;Tr&auml;ger des Wachstums&laquo;, also die Unternehmen und die Finanzinstitute. Sie sollen investieren und Kredite vergeben, sie sollen verdienen, sie sollen Arbeitspl&auml;tze &raquo;schaffen&laquo; und so die Wirtschaftsleistung steigern. Dass Mehrwertsteuererh&ouml;hungen, Lohn- und Rentensenkungen die Massenkaufkraft mindern, die gesellschaftliche Nachfrage reduzieren und damit das Wachstum sch&auml;digen, ist ein Widerspruch bei diesem Programm. Mit ihm wird aber klargestellt, an wem &raquo;gespart&laquo; wird, wenn es hei&szlig;t: &raquo;Wir m&uuml;ssen sparen.&laquo;&hellip;<br>\nSo dient die Furcht vor der Staatsverschuldung als politischer Hebel. Statt ihren Zweck und ihre Verteilungswirkung zu erkl&auml;ren, wird sie dargestellt als eine Gefahr &raquo;f&uuml;r uns alle&laquo;, die eine Art nationalen Notstand schafft und au&szlig;ergew&ouml;hnliche Ma&szlig;nahmen erfordert. Dieses Bedrohungsszenario nutzt die Politik anschlie&szlig;end, um die Staaten in ein &raquo;Paradies der Gl&auml;ubiger&laquo; (Mark Blyth) und Investoren zu verwandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/984347.eine-verteilungsfrage.html?sstr=Ingo|St%FCtzle|und|Stephan|Kaufmann%20\">Ingo St&uuml;tzle und Stephan Kaufmann im ND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Holger Balodis: Das Gesch&auml;ft mit den Lebensversicherung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/radio\/podcasts\/wdr5\/redezeit104.html%20\">WDR 5 Neugier gen&uuml;gt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Frankreich will das Arbeitsrecht lockern<\/strong><br>\nPremierminister Valls will, dass die Unternehmen mehr Stellen schaffen. Daf&uuml;r plant er eine Reform des Arbeitsrechts. Der Schutz der Besch&auml;ftigten soll bleiben. Daf&uuml;r soll die Zahl der Fl&auml;chentarife von 750 auf 100 sinken.<br>\nDie franz&ouml;sische Regierung will das Arbeitsrecht vereinfachen, damit die Unternehmen wieder mehr Stellen schaffen. Premierminister Manuel Valls umriss an diesem Mittwoch nach Erhalt eines Expertenberichts die Grundz&uuml;ge der geplanten Reform. K&uuml;nftig sollen Gewerkschaften und Arbeitgeber auf Betriebsebene st&auml;rker &uuml;ber individuelle L&ouml;sungen verhandeln k&ouml;nnen. Das Prinzip laute &bdquo;mehr Geschmeidigkeit, aber nicht weniger Schutz&ldquo; der Arbeitnehmer, sagte Valls.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/fuer-mehr-jobs-frankreich-will-das-arbeitsrecht-lockern-13793578.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Frankreichs Sozialisten voll auf Agenda-Kurs. Kein Wunder, dass Tsipras von dieser Seite keinerlei Unterst&uuml;tzung gegen das deutsche Austerit&auml;tsdiktat erwarten konnte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Atomr&uuml;ckstellungen: Energiekonzernen fehlen 30 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDie L&uuml;cke ist gigantisch: F&uuml;r die Bew&auml;ltigung der atomaren Altlasten fehlen den vier gro&szlig;en Energieversorgern R&uuml;ckstellungen von bis zu 30 Milliarden Euro. Das ist nach SPIEGEL-Informationen das bisherige Ergebnis eines Gutachtens, das eine vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragte Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft in den vergangenen Wochen erstellt hat.<br>\nDemnach reichen die von den Konzernen gebildeten R&uuml;ckstellungen in H&ouml;he von rund 39 Milliarden Euro zwar aus, um die Atomreaktoren in Deutschland zur&uuml;ckzubauen. F&uuml;r die Endlagerung des radioaktiven Abfalls, f&uuml;r die Suche und den Bau entsprechender Endlager fehlt hingegen noch viel Geld.<br>\nDer gewaltige Fehlbetrag ist vor allem darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass Atomkonzerne wie E.on, RWE, Vattenfall oder EnBW bei ihren R&uuml;ckstellungen mit positiven Zinsertr&auml;gen rechnen. In den B&uuml;chern sind sie teilweise mit bis zu 4,7 Prozent bewertet. Auch der von den Konzernen angesetzte Realzins ist positiv.<br>\nDie Pr&uuml;fer gehen dagegen &ndash; nach Abzug der Inflationsrate und anderen Parametern &ndash; von einem negativen Realzins f&uuml;r die R&uuml;ckstellungen aus. Das erkl&auml;rt die enorme Diskrepanz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/atomausstieg-fuer-den-atommuell-fehlen-30-milliarden-euro-a-1052869.html%20\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> RWE und E.On streben ja angeblich rasant der Insolvenz entgegen. Wer soll dann die fehlenden 30 Milliarden Euro zahlen &ndash; der, der es immer tut, also der Steuerzahler bzw. der Sozialleistungsempf&auml;nger, an dem gespart werden wird? Und wieso hat man den Energieriesen erlaubt, jahrelang Dividenden in Milliarden-Euro-H&ouml;he auszuzahlen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> RWE hat auf seiner letzten Hauptversammlung die Aussch&uuml;ttung einer Dividende von einem Euro pro Aktie beschlossen &ndash; das entspricht 576 Millionen Euro. E.ON zahlt in diesem Jahr eine Dividende von 0,50 Cent pro Aktie &ndash; das entspricht einer Milliarde Euro. Warum verh&auml;ngt der Staat kein Dividendenverbot bis die beiden Konzerne ihre R&uuml;ckstellungen in Ordnung gebracht haben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die armen ausgebeuteten Arbeitenden<\/strong><br>\n&ldquo;Shared Economy&rdquo; klingt freundlich und fast schon ein wenig kommunistisch, erinnert an das das Gener&ouml;se, das Altruistische und die M&ouml;glichkeiten, einander zu helfen (auch wenn der Begriff &ldquo;Economy&rdquo; da ein wenig st&ouml;rt). Doch seit dem &ldquo;Filesharing&rdquo;, dem Tauschen und Teilen von Daten, hat das &ldquo;Sharen&rdquo; f&uuml;r die meisten einen positiven Klang. Dabei wird unterschlagen, dass nicht nur zwischen materiellen und immateriellen G&uuml;tern unterschieden werden muss, sondern es auch notwendig ist, hinter Fassaden zu schauen, die Anbieter der Plattformen, die das &ldquo;Teilen&rdquo; m&ouml;glich machen, zu betrachten und zu &uuml;berlegen, inwiefern und in welchem Ausma&szlig; er profitiert.<br>\n&ldquo;Shared Economy&rdquo; ist ja (wie am Beispiel von Uber zu sehen ist) nicht selten auch Scheinselbst&auml;ndigkeit und Selbstausbeutung im neuen Gewand. Die Idee von Uber, dass auch Privatpersonen ihr Fahrzeug zum Transport von anderen anbieten k&ouml;nnen, daf&uuml;r entlohnt werden und so alle davon einen Nutzen haben, dass sich die Flotte der f&uuml;r jegliche Fahrten zur Verf&uuml;gung stehenden Autos vergr&ouml;&szlig;ert, ist an sich keine schlechte.<br>\nW&auml;ren versicherungs-, haftungs- und entlohnungsrechtliche Fragen gekl&auml;rt, k&ouml;nnten sich sowohl Anbieter wie auch Nachfragende &uuml;ber diese Neuerung freuen &ndash; doch bisher l&auml;uft die Idee darauf hinaus, dass ein Unternehmen ggf. unter Missachtung bestehender Regelungen bzw. unter Ausnutzung von bestehenden Regulierungsl&uuml;cken profitiert. Die &ldquo;Shared Economy&rdquo; ist, wie es Sascha Lobo formuliert, kein Teilen, sondern der Kapitalismus, der den Plattformanbietern zugute kommt und f&uuml;r sie mehr Einnahmen bedeutet.<br>\n&ldquo;Genau dort entscheidet sich, ob man die enormen Vorteile des Plattform-Kapitalismus und damit der Sharing-&Ouml;konomie nutzbar macht &ndash; oder eine Dumpingh&ouml;lle schafft, in der ausgebeutete Amateure nur dazu dienen, die Preise der Profis zu dr&uuml;cken&rdquo;, schreibt Lobo. &ldquo;Die erste politische Ma&szlig;nahme m&uuml;sste daher sein, die digitalen Verfl&uuml;ssigungen zwischen Festanstellung, freiberuflichem Schaffen und Hobbyarbeit weder sozialistisch-gewerkschaftlich totzuregulieren noch thatcheresk-neoliberal allein in die H&auml;nde von Radikalkapitalisten zu legen.&rdquo;<br>\nDabei l&auml;sst er leider au&szlig;er Acht, dass sich auch Nichtamateure von den neuen Plattformen neue Einnahmequellen erhoffen &ndash; eine Hoffnung, die in Zeiten von Niedrigl&ouml;hnen selbst bei Fachkr&auml;ften von einer fast grenzenlosen Zumutbarkeit von Erwerbsarbeit f&uuml;r Arbeitssuchende und einem Mindestlohn, der durch Ausnahmeregelungen besticht, durchaus nachvollziehbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/45\/45911\/1.html\">Twister auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kommunalwahlen in NRW<\/strong><br>\nGro&szlig;e &Uuml;berraschungen bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen: Die CDU gewann am Sonntag (13.09.2015) im ersten Wahlgang die Oberb&uuml;rgermeister-Wahlen in Bonn und M&uuml;nster. Im jahrzehntelang roten Oberhausen siegte ebenfalls die CDU. Die SPD konnte hingegen die Wahl im traditionell schwarzen Neuss gewinnen. Die SPD setzte sich auch in Leverkusen und M&uuml;lheim\/Ruhr durch und holte den Landrats-Posten im Kreis Herford&hellip;.<br>\nIn 49 Kommunen wird es in zwei Wochen Stichwahlen geben, da im ersten Anlauf kein Bewerber die notwendige absolute Mehrheit holte. Darunter sind die Gro&szlig;st&auml;dte Essen, Krefeld, Solingen, Wuppertal und Bochum sowie die Landkreise Euskirchen und Lippe. Die Wahlbeteiligung war meist schwach: In den meisten Gro&szlig;st&auml;dten gaben weniger als 40 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Der landesweite Durchschnitt liegt bei 40,9 Prozent. Schlusslicht bei der Wahlbeteiligung ist Unna mit gerade einmal 25,5 Prozent&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/themen\/politik\/kommunalwahlen2015\/kommunalwahlen-ergebnisse-100.html%20\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen WL:<\/strong> Wenn weit weniger als die H&auml;lfte, in Unna sogar nur ein Viertel der Wahlberechtigten sich f&uuml;r die Wahl ihres &bdquo;Stadtoberhauptes&ldquo; interessieren, dann sollten alle Alarmglocken l&auml;uten. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger haben ein Gesp&uuml;r daf&uuml;r, dass ihre Kommunen finanziell ausgetrocknet sind und bestenfalls noch dar&uuml;ber entscheiden k&ouml;nnen, wo etwas weniger gespart wird. Eine Entscheidungs-oder Gestaltungsm&ouml;glichkeit besteht jedenfalls beim Gro&szlig;teil der Gro&szlig;- und Mittelst&auml;dte schon l&auml;ngst nicht mehr. Das vielbeschworene &bdquo;Subsidiarit&auml;tsprinzip&ldquo;, wonach die Kommunen das regeln sollen, was am besten vor Ort, also b&uuml;rgernah zu regeln ist, hat l&auml;ngst seine Bedeutung verloren, weil die Kommunen kaum noch etwas regeln k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Kommunalpolitik &ndash; Auf den Hund gekommen<\/strong><br>\nDie B&uuml;rger haben ein sicheres Gesp&uuml;r f&uuml;r den Zustand ihrer Kommunen. Zur Wahl der B&uuml;rger- und Oberb&uuml;rgermeister ging am Sonntag in NRW kaum mehr als ein Drittel der Wahlberechtigten zu den Urnen. Die gro&szlig;e Mehrheit meinte wohl, der Weg ins Wahllokal lohne sich nicht. Man kann es ihr nachempfinden. In weiten Teilen von NRW ist die Kommunalpolitik auf den Hund gekommen&hellip;<br>\nWer nun gew&auml;hlt wurde, die lokale Verwaltung zu leiten, hat neben den Problemen der Stadt eine weitere Last zu tragen. Die Stadtoberh&auml;upter wurden nur von einer kleinen Minderheit der Wahlberechtigten legitimiert. Die St&auml;dte m&uuml;ssen gegen die Mehrheit der Nichtw&auml;hler regiert werden. Wer bei diesem Befund seinen Wahlerfolg bejubelt, hat den Schuss nicht geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2015\/09\/15\/kommunalpolitik-auf-den-hund-gekommen\/?utm_source=Neolox+Mailings&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=NRW-B%C3%BCrger+strafen+bei+der+OB-Wahl+die+Parteien+ab&amp;utm_content=Mailing_9377121%20\">Post von Horn<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Genscher und der Zwei-plus-Vier-Vertrag<\/strong><br>\nDoch Genscher ist schnell bei der Politik, genauer gesagt bei dem Zwei-plus-Vier-Vertrag, also den au&szlig;enpolitischen Vereinbarungen zur Wiedervereinigung vor 25 Jahren. Die britische Premierministerin Margaret Thatcher habe noch in letzter Minute, Ende September 1990, Milit&auml;r-Man&ouml;ver ihres Landes, der Amerikaner und Franzosen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR festschreiben wollen, berichtet Genscher. Zusammen mit Washington und Paris habe man einen solchen Vertrags-Passus verhindert.<br>\nNie habe es 1990 an die damalige Sowjetunion eine deutsche Zusage gegeben, dass sich die Nato nicht ausdehnen werde, sagte Genscher, freilich mit dem Hinweis, mit einer solchen Entwicklung habe sowieso niemand gerechnet. Und: Deutschland k&ouml;nne ohnehin nicht f&uuml;r andere L&auml;nder sprechen. Russische Empfindlichkeiten indes versteht Genscher.<br>\n&ldquo;Ich wollte die Teilung Europas beenden, nicht die Teilungsgrenze Europas nach Osten verschieben&rdquo;, sagt er. Kritisch betrachtet Genscher die (einstige) amerikanische Politik gegen&uuml;ber Russland; aber er ist Diplomat genug, die USA nicht beim Namen zu nennen. Die Bundesregierung wiederum sei sich &ldquo;der Verantwortung in der Mitte Europas bewusst&rdquo;, sagt der FDP-Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article146328075\/Genscher-weist-CSU-Kritik-an-Merkel-zurueck.html\">Die Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>das Allerletzte: Die Paul Krugman Show<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150915_01_091215krugman1-tmagArticle.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: Handelsblatt<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Gerade dieses Bild ist eine Frechheit, zumal die als Marionetten dargestellten alles andere machen, als das, was Krugman verlangt. Das Bild weiter zu kommentieren f&uuml;hrt in Richtung Godwin&rsquo;s Law&hellip; <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auch wenn dies Godwin&acute;s Law erf&uuml;llt, dieser Vergleich muss hier sein. Wissen die Verantwortlichen beim Handelsblatt wirklich nicht, was sie tun? Oder ist es ihnen schlichtweg egal?<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150915_02_065.jpeg\" alt=\"\" title=\"\">\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-27558","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27558"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27558\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27559,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27558\/revisions\/27559"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}